Verletzte nach Detonation bei Firma Rosen in Lingen

Im Werk der Rosen Group im Industriegebiet „Süd“ im Lingener Ortsteil Darme ist es am Freitagmorgen zu einer Explosion gekommen. Dabei wurden sechs Mitarbeiter leicht verletzt, fünf Mitarbeiter konnten nach angaben der Firma Rose das Krankenhaus am selben Tag wieder verlassen. Ein Mitarbeiter befindet sich noch im Krankenhaus.

Nach Informationen des Pressesprechers von Rosen, Jörn Wunderlich, habe sich die Detonation gegen 9 Uhr aus noch ungeklärter Ursache in einer Werkhalle ereignet, in der Lithium-Ionen-Akkumulatoren gefertigt werden. Zur Schadenshöhe machte Wunderlich keine Angaben. Im Einsatz waren neben einem Großaufgebot an Rettungsdienstkräfte, die Polizei sowie die Feuerwehren aus Bramsche und Lingen. Die Polizei hat die Ermittlung zur Ursache der Explosion aufgenommen. Das Gewerbeaufsichtsamt wurde eingeschaltet.

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Oldtimerfreunde-Spelle bei VW-Osnabrück

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Die Oldtimerfreunde-Spelle sind am 3.Juni mit der Arbeitsgruppe „Hölscherhof“ vom Heimatverein Spelle und Freunden und Gönnern des Clubs zur Werksbesichtigung nach Osnabrück zum VW-Werk gereist. Nach einer gut vorbereiteten Präsentation der Tourbegleiter zur Werksbesichtigung ging es für 3,5 Stunden durch Werkzeugbau, Karosseriebau, Presswerk, Montage und Fahrzeugsammlung. Die  Besuchergruppe war überrascht wie ein Karosserieteil hergestellt wird vom einfachen zugeschnittenem Blech bis zum fertig gepresstem Längsträger der dann auch anschließend in einem Porsche Caymann  eingepasst und positioniert wurde.

Die automatisierte Fertigmontage des Golf Cabrios stand im Fokus der Besuchergruppe wo besonders die „Hochzeit“ ( Motor-Antriebstrang wird mit der Karosserie verheiratet) ein Höhepunkt war, aber auch das einsetzen des Cabrioverdeckes .

Besonderes Höhepunkt natürlich die Fahrzeugsammlung mit den vielen Oldtimern– das wurde vom Leiter der Fahrzeugsammlung persönlich vorgenommen. Dieses Highlight  war anschließend beim gemeinsamen Essen  noch lange ein Gesprächsthema.

Der Abschluss wurde im Speller Wöhlehof mit viel Benzingesprächen gemacht.

 

Doppeltes Pech: Mit Phantasieführerschein auf der BAB 30 erwischt und Ersatzfahrer wird polizeilich gesucht

Doppeltes Pech hatten letzte Nacht zwei Bekannte an der BAB 30.

Führerschein-Kontrolle

Zunächst hatten Beamte der Bundespolizei gegen Mitternacht einen 41-jährigen kontrolliert. Der Mann war zuvor als Fahrer eines aus den Niederlanden kommenden Pkw über die BAB 30 ins das Bundesgebiet eingereist. Auf dem Parkplatz Waldseite Süd hielten die Beamten das Fahrzeug schließlich an.   Im Rahmen der Personenkontrolle stellten die Beamten fest, dass es sich bei dem vorgelegten internationalen Führerschein offensichtlich um eine Totalfälschung handelt. Offenkundig hatte der Mann das Phantasiedokument benutzt, weil es ihm in Deutschland verboten ist ein Fahrzeug zu führen.  Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis gegen den Mann ein.

Weil auch keiner der Mitfahrer über eine gültige Fahrerlaubnis verfügte, telefonierten die Reisenden mit einem Bekannten in den Niederlanden, ob er bereit wäre die Fahrt fortzusetzen.  Dieser traf auch kurze Zeit später ein. Weil er in der Eile er aber vergessen hatte seinen Ausweis und Führerschein mitzubringen, überprüften die Bundespolizisten ob der Mann tatsächlich eine Fahrerlaubnis besitzt.  Das Ergebnis brachte nicht nur hervor, dass der 40-Jährige zwar eine Fahrerlaubnis besitzt, es stellte sich außerdem heraus, das die Staatsanwaltschaft in Osnabrück an seinem Aufenthaltsort interessiert ist und er noch eine Sicherheitsleistung von 500,- Euro zu entrichten hat.  Nachdem der Mann die Zahlung geleistet hatte und alle Formalitäten abgeschlossen waren, konnte die Fahrt gemeinsam fortgesetzt werden.

 

Rettungswache in Lünne in Betrieb gegangen

Lünne – Um die medizinische Versorgung in der Samtgemeinde Spelle und der Region zu verbessern, wurde im neu errichteten Feuerwehrgerätehaus in Lünne eine neue Rettungswache in Betrieb genommen.

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Vorangegangen war die Neuorganisation des Rettungswesens durch den Landkreis Emsland. Eine Notfallrettung sollte in 95 Prozent aller Einsätze in maximal 15 Minuten vor Ort sein. Eine Untersuchung hatte ergeben, dass dieser Wert zum Teil unterschritten wird und daher das Netz der Rettungswachen verstärkt werden muss. Um die notärztliche Versorgung im südlichen Emsland zu verbessern, wurde verkehrsgünstig gelegen an der B 70 in Lünne die neue Rettungswache unter der Leitung von Maik Lüttje eingerichtet. Diese ist im neu errichteten Feuerwehrgerätehaus untergebracht und umfasst eine Einstellbox sowie Sozial- und Sanitärräume. Der Rettungsdienst wird vom DRK-Kreisverband Emsland übernommen. Ab dem 16. Juli 2015 wird die Wache rund um die Uhr besetzt sein. „Der Mensch steht für uns im Mittelpunkt unseres Handels“, erklärte DRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Hövelmann das Leitbild. Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf dankte dem Kreistag und der Kreisverwaltung für die zielstrebige Zusammenarbeit. „Für Lünne, für die Samtgemeinde Spelle und für das südliche Emsland hat die neue Rettungswache eine große Bedeutung“, hob Hummeldorf hervor. Auch Magdalena Wilmes, Lünnes Bürgermeisterin und stellvertretende Vorsitzende des Kreistages, würdigte den Entschluss zur Einrichtung der neuen Rettungswache: „Gemeinsam wurde hier für die Sicherheit in unserem Landkreis viel erreicht.“ Von dieser Ansicht überzeugt zeigte sich auch Kreisdezernent Marc-André Burgdorf. Der überarbeitete Rettungsdienst sei eine Stärkung des gesamten Emslandes, die eine weitere Verbesserung der Lebensqualität zur Folge hätte. Gemeindebrandmeister Alois Wilmes und Ortsbrandmeister Werner Rickling betonten die gleichen Ziele, die Rettungsdienst und Feuerwehr verfolgen würden und wünschten sich eine gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Hilfsorganisationen.

 

Freren Polizei sucht Zeugen

Polizei

Unfallflucht in Freren:    Am Mittwochmittag kam es auf dem Parkplatz am Einkaufszentrum Neuer Markt in Freren zu einem Verkehrsunfall. Ein VW Golf wurde dabei im Bereich der Beifahrertür beschädigt. Der unbekannte Verursacher entfernte sich unerlaubt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer (05902)93130 bei der Polizei Freren zu melden.

 

 

Arbeitskreis Schutzengel: Plakatwettbewerb ein voller Erfolg

Arbeitskreis Schutzengel

Arbeitskreis Schutzengel: Plakatwettbewerb ein voller ErfolgLingen. Seit 2009 kämpft der Arbeitskreis Schutzengel für die Reduzierung der schweren Verkehrsunfälle junger Fahranfänger zwischen 16 und 24 Jahren. In den vergangenen Monaten wurde mit Einsendeschluss zum 29. Mai ein Plakatwettbewerb zu dieser Problematik organisiert. Die Zielgruppe sollte sich selbständig mit dem Thema befassen und Plakate entwickeln, mit denen sie ihre Altersgenossen für das Problem sensibilisieren können. Die hauptverantwortlichen Organisatoren des Präventionsprojektes zeigten sich überwältigt von den Ergebnissen. „Knapp 100 Plakate, teils von Einzelpersonen, teils von Kleingruppen, sind bei uns eingegangen.“ so Klaus Wermeling und Hiltrud Frese von der Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim. „Wir sind so positiv überrascht, dass wir uns dazu entschieden haben, aus den Plakaten eine Wanderausstellung zu gestalten.“ so die beiden Präventionsbeamten weiter. Eine siebenköpfige Jury wird sich nun entscheiden müssen, unter welchen drei Plakaten das von der Firma Krone zur Verfügung gestellte Preisgeld in Höhe von 1000 Euro aufgeteilt wird. Krone engagiert sich seit mehreren Jahren als Hauptsponsor für die Aktion Schutzengel. Die Firma lädt alle Beteiligten als kleines Dankeschön zu einer Abschlussveranstaltung nach Werlte ein. Am 16. Juli können sie sich auf ein interessantes Rahmenprogramm freuen, erklärt das Orga-Team des Plakatwettbewerbs (v. links), Frank Wesendrup (Jugendschutzbeauftragter), Hiltrud Frese und Klaus Wermeling vom Präventionsteam der Polizeiinspektion und Sven Kruppik Kreisverwaltung Emsland Jugendpflege).

Wichtige Grundlage für Förderung und Prävention Carl-Orff-Schule erhält Audiometrieanlage – Offizielle Übergabe

Meppen. „Das Ziel sonderpädagogischer Unterstützung ist es, für die Schülerinnen und Schüler die bestmögliche schulische und soziale Entwicklung zu erreichen“, sagte Erster Kreisrat Martin Gerenkamp bei der offiziellen Übergabe der neuen Audiometrieanlage  an die Carl-Orff-Schule – Förderschule Hören und Sprache – in Lingen. Schulleiterin Regina Hannemann und der erst Anfang des Jahres verabschiedete ehemalige Schulleiter Hermann Heynck freuten sich über die Anlage, die eine wichtige Grundlage für die sonderpädagogischen Förderansätze und -möglichkeiten darstelle. 

„Als einzige Förderschule Hören des Landkreises Emsland ist die Carl-Orff-Schule für alle Kinder mit Hörschädigungen zuständig. Vor dem Hintergrund der Inklusion kommt diesem Aspekt eine besondere Bedeutung zu“, betonte Gerenkamp. Hinzu komme, dass ein deutlicher Anstieg der Anfragen von den allgemein bildenden Schulen zu verzeichnen sei, da zunehmend auch das Hören in den Blickpunkt der Lehrkräfte auf der Suche nach möglichen Ursachen für Probleme im Unterricht rücke, so Gerenkamp. Es sei vor diesem Hintergrund unbedingt notwendig, eine solche Beratungsstelle im Emsland zu haben.Die Audiometrieanlage dient der Erfassung und Überprüfung des Hörstatus sowie der technischen Hilfsmittel aller hörgeschädigten Schülerinnen und Schüler unabhängig vom Förderort, also auch der Kinder, die vom mobilen Dienst betreut werden. Mindestens einmal im Jahr je Schüler kommt sie dafür zum Einsatz, „denn aus dem Hörstatus eines Schülers ergeben sich unmittelbare Hinweise auf die Notwendigkeit und Optimierung seiner technischen Hilfsmittel und seiner Förderung“, erläutert Heynck. Weiter sei es eine wichtige Aufgabe im Sinn der Prävention Beeinträchtigungen des Gehörs so früh wie irgend möglich festzustellen und für eine umfassende Förderplanung zu sorgen.

Aktuell werden von den insgesamt 84 Schülern der Carl-Orff-Schule 25 Schülerinnen und Schüler des Schwerpunkts Hören sowie weitere rund 90 Schülerinnen und Schüler, die durch den Mobilen Dienst in Grundschulen, Haupt- und Realschulen, Oberschulen, Gymnasien und der Gesamtschule Emsland in Lingen betreut werden, von der neuen Anlage profitieren. Darüber hinaus bestehen enge Verbindungen zum St. Vitus-Werk in Meppen (Kindergarten für Hörgeschädigte) und dem Christophorus-Werk in Lingen.

Mit der neuen Audiometrieanlage könne auch die enge Zusammenarbeit mit den emsländischen Schulen sowie den sonderpädagogischen Förderzentren Lernen, den Beratungsstellen und vielen anderen mehr wieder intensiviert werden, betonte Hannemann. „Durch die Funktionsunfähigkeit der bisherigen Anlage konnten wir diesen sonderpädagogischen Aufgabenbereich nicht mehr wahrnehmen“, sagte sie. Das sei nun anders. Die Kooperation ließe sich nun auch auf die vorschulischen Einrichtungen wie Sprachheilkindergarten und Kindergärten ausdehnen.

Die Kosten für die Beschaffung der Anlage betragen rund 49.900 Euro, die der Landkreis Emsland als Träger der Schule aufbringt.

Audiometrieanlage

Bild: Der Hörstatus eines Mädchens wird in der Audiometrieanlage überprüft. Im Hintergrund sind  (stehend v. l.) der ehemalige Schulleiter Herman Heynck, Erster Kreisrat Martin Gerenkamp und Schulleiterin Regina Hannemann zu sehen. (Foto: Landkreis Emsland)

Bekanntmachnung – M u s i k v e r e i n B e e s t e n – L ü n n e e . V.

Musikverein Beesten-Lünne

Bekanntmachung

Nach den Sommerferien 2015 startet der Musikverein Beesten Lünne, mit einer neuen Bläserklasse. Hier zu finden Schnuppertage in der GS Lünne statt. Hier können Holzblasinstrumente (Flöte, Klarinette, Saxophon..) und Blechblasinstrumente (Posaune, Tenorhorn, Trompete, Tuba) unter Aufsicht von Musiklehrern angespielt werden. An diesen Tagen werden auch Mitglieder des Musikvereins für Fragen zum Thema Bläserklasse zur Verfügung stehen.

Mi. 17.6. ab 18:30 in der Grundschule Lünne für Holzblasinstrumente

Do. 18.6. ab 18:00  der Grundschule Lünne für Blechblasinstrumente

Anmeldungen sind nicht erforderlich unter Tobias Bembom Am Sande 9 48480 Spelle 0160- 1539875

Landjugendfest in der Reithalle Lohnerbruch Ü30-Party mit Lasershow

Wietmarschen. Die KLJB lädt am kommenden Wochenende, 05. und 06. Juni, zu ihrem traditionellen Landjugendfest in die große Reithalle im Lohnerbruch ein. Die jungen Damen und Herren mit Jürgen Gravelmann an der Spitze haben weder Kosten noch Mühen gescheut, um die Reitsporthalle für zwei Megapartys herzurichten. Am Freitag ist ab 20 Uhr Einlass zur Ü30-Fete mit „DJ Caipi“ und „DJ Freddy Fader“. Nicht weniger spektakulär wird die Lasershow sein. Am Sonnabend ist zum Landjugendfest um 21 Uhr Einlass. Hier wird „DJ Curry“ die Bretter beben lassen. Für beide Events erwartet Gravelmann und sein 82-köpfiges Team vor und hinter den Kulissen bis zu 2000 Gäste. Ihnen wird alles geboten, was zu einer anständigen Megaparty gehört.

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E 4 des SC Spelle-Venhaus ist Staffelmeister in der 2.Kreisklasse

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Die E 4 des SC Spelle-Venhaus holte sich gestern in Listrup bei einem 1:4 Sieg den Titel Staffelmeister in der 2.Kreisklasse Staffel 9. Angefeuert wurden Spieler und Trainer Jürgen Keiser von zahlreichen Eltern. Die E4 des SC Spelle/ Venhaus wünscht dem SV Listrup für das Spiel in Thuine um den 2. Platz viel Glück und drückt die Daumen.

Zahnarztpraxis in neuen Räumlichkeiten

Schapen – Modern, freundlich und auf dem neuesten Stand der Technik – so präsentieren sich die Räumlichkeiten der Zahnarztpraxis Drs. Harry ter Heide in dem vor kurzem fertiggestellten Geschäftshaus an der Kolpingstraße 5a in Schapen.

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Foto: Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (links) und Bürgermeister Karlheinz Schöttmer (rechts) besuchten die neuen Räumlichkeiten des Zahnarztes Drs. Harry ter Heide.

„Damit die Patienten sich bestens behandelt fühlen, bieten wir Zahnmedizin auf dem neuestem Stand, moderne Technik und Prophylaxe in angenehmem Ambiente“, erklärte Drs. Harry ter Heide. Zur Neueröffnung überbrachten Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Bürgermeister Karlheinz Schöttmer die Glückwünsche der Kommune. „Wir sind froh darüber, dass Sie nach so vielen Jahren erfolgreicher Arbeit in Schapen mit dem Umzug in neue Praxisräume Ihr Angebot erweitern“, bekräftigten die Kommunalpolitiker und wünschten weiterhin viele zufriedene Patienten. Geöffnet ist die Praxis montags bis freitags von 08.00 – 12.00 Uhr sowie montags, dienstags und donnerstags von 14.00 – 18.00 Uhr und freitags von 14.00 – 16.00 Uhr. Die Praxis ist erreichbar unter Tel. 05458 1234.

Lingen: Einbruch in Kiosk

Einbruch ©Spelle-News

Lingen – (ots) – Zwischen Montag, 21.00 Uhr, und Dienstag, 07.45 Uhr, brachen bislang unbekannte Täter in der Lookenstraße in einen Kiosk ein. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei hatten die Täter die Eingangstür zum Kiosk aufgebrochen und einen Kasten mit Feuerzeugen aufgebrochen. Daraus wurden etwa 90 Feuerzeuge der Marke Zippo gestohlen. Weiterhin entwendeten die Täter Zigaretten und brachen die Ladenkasse auf und stahlen vorgefundenes Bargeld. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Lingen unter der Telefonnummer (0591) 870 zu melden.

Drogen in den Schuhen – Badesalz entpuppt sich als Amphetamin

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Bahnhof; Die Bundespolizei hat gestern einen 27-jährigen Drogenschmuggler festgenommen. Der Mann war am Dienstagabend in einem international verkehrenden Zug, aus den Niederlanden kommend, in das Bundesgebiet eingereist. Im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachung war der Zug – während des Halts im Bahnhof Bad Bentheim – gegen 17:30 Uhr durch Beamte der Bundespolizei in Augenschein genommen worden.

Den Beamten fiel der äußerst angespannte und nervös wirkende Mann schnell auf und sie nahmen ihn genauer unter die Lupe. Während der Durchsuchung wurden schließlich in beiden Schuhen unter den Einlegesohlen etwa 54 Gramm einer zunächst unbekannten Substanz aufgefunden und beschlagnahmt. Ein Drogenschnelltest schlug sehr schnell und deutlich auf Amphetamine an. Insgesamt drei Tütchen konnten in den Schuhen aufgefunden werden. Eine spontane Rechtfertigung des 27-Jährigen die aufgefundenen Substanzen als „Badesalz“ zu deklarieren, konnte die Beamten nicht mehr beeindrucken. Nach der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wurde dem bereits mehrfach wegen Drogendelikten in Erscheinung getretenen Mann die  Weiterreise gestattet. Die abschließenden Ermittlungen werden vom Zollfahndungsamt Essen, am Dienstsitz in Nordhorn geführt.

Veranstaltungsserie „Fit für Fachkräfte“ der Ems Achse geht in die dritte Runde Auftaktvortrag: Betriebliches Gesundheitsmanagement

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Papenburg/Meppen. Im Rahmen der dritten Veranstaltungsserie „Fit für Fachkräfte“ lädt die Ems-Achse zum Auftaktvortrag mit Diskussion ein: Marlies Fürste von der DAK-Gesundheit wird über Möglichkeiten und Angebote des betrieblichen Gesundheitsmanagements referieren. Die Veranstaltung richtet sich an Arbeitgeber und Personalverantwortliche.

Knapper werdendes Fachpersonal, eine steigende Zahl älterer Arbeitnehmer, neue Belastungen am Arbeitsplatz: Fitte Mitarbeiter sind für den Erfolg eines Unternehmens wichtiger, denn je. Zum Glück kann ein Betrieb viel dafür tun, dass Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Motivation der Mitarbeiter erhalten bleiben.

In ihrem Vortrag bietet Marlies Fürste Einblicke in das Betriebliche Gesundheitsmanagement und zeigt, wie Unternehmen durch verschiede Maßnahmen zum attraktiven Arbeitgeber werden können.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 11. Juni 2015, von 17.00 bis 19.00 Uhr im Kreishaus II des Landkreises Emsland, Ordeniederung 2, 49716 Meppen statt.

Eine Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an koenig@emsachse.de. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen sind abrufbar unter: www.emsachse.de/aktuelles/fit-fuer-fachkraefte.html.

Hopsten, versuchter Räderdiebstahl

Polizei

Hopsten (ots) – In Hopsten sind derzeit Räderdiebe am Werk. In der Nacht zum Freitag (29.05.2015) hatten unbekannte Täter an der Straße „Auf der Leuchtenburg“ von einem Fahrzeug alle vier Räder gestohlen.

In der Nacht zum Mittwoch (03.06.2015) waren zwei Diebe am „Börnkamp“

am Werk.  Gegen 03.15 Uhr, wurden Zeugen auf das Treiben der unbekannten Täter aufmerksam. Die beiden Täter ließen alles stehen und liegen und flüchteten über einen Fußweg in Richtung Kreimers Kamp (Norden). An einem Audi hatten sie an den Felgen bereits alle Schrauben  gelöst und drei Räder zum Abtransport zur Seite gelegt.

Scheinbar im letzten Moment wurden sie dann bemerkt. Die Polizei sucht weitere Zeugen, die in der Nacht zum Mittwoch auf den Vorfall oder auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufmerksam geworden sind. Hinweise bitte an die Polizei unter Telefon 05451/591-4315

Kein Schlaf für die Einsatzkräfte – erst Bombenräumung dann Großbrand in Raffinerie 5 Tonnen Paraffin stehen lichterloh in Flammen – Flammen schießen meterhoch in den Himmel – Feuerwehren bringen Brand mit Schaum unter Kontrolle – keine Gefahr für die Anwohner

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In der Nacht zogen dichte Rauchschwaden durch Salzbergen. Meterhohe Flammen loderten auf dem Betriebsgelände der H&R ChemFarm in den Nachthimmel. In der Paraffinverarbeitung kam es zu einer Überhitzung in dessen Folge 5 Tonnen gelagertes Paraffin in Brand geraten waren. Die Brandmeldeanlage des Werkes meldete den Brand, Mitarbeiter begannen sofort den Brand mit Feuerlöschen zu bekämpfen. Die Werkfeuerwehr wurde hinzu gerufen und dämmte die Flammen weiter ein. Es kam zu einer Rückzündung. Das Dach des Gebäudes brannte durch und die Flammen schossen meterhoch heraus. Die Freiwillige Feuerwehr Salzbergen sowie zwei Drehleitern wurden angefordert. Durch Türen und das Dach konnte der heftige Brand schließlich mit Schaummittel erstickt werden. Die Löscharbeiten zogen sich über mehrere Stunden bis in den Morgen hin. Eine Gefahr soll nach Werksangaben von dem entstandenen Rauch nicht ausgegangen sein. Es handelte si ch fast ausschließlich um Paraffin das ähnlich einer Kerze verbrannt war. Die Feuerwehrangehörigen hatten in dieser Nacht wenig Schlaf bekommen. Der Brand brach kurz nach dem Abschluss der Bombenräumung in der unmittelbaren Nachbarschaft des Betriebes aus. Auch dort waren die Freiwilligen Feuerwehrleute sowie die Werkfeuerwehr eingesetzt.

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Weltkriegsbombenfund sorgte für Evakuierung in Salzbergen

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Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes entschärften Sprengkörper
Salzbergen. Am Dienstag wurde gegen 15 Uhr auf dem Gelände der Firma ISP GmbH (Institut für Schmierstoffprüfung) an der Neuenkirchener Straße bei Baggerarbeiten für einen Erweiterungsbau eine fünf Zentner Bombe (250 Kilogramm Freifallbombe) aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Gegenüber der Fundstelle an der Neuenkirchener Straße befindet sich die Raffinerie. Zunächst bestand der Verdacht, dass es sich um einen Säurezünder handelte.

Der Baggerführer, der die Fliegerbombe bereits in der Schaufel hatte, setzte diese vorsichtig ab, warnte seine Kollegen, die sich daraufhin mit ihm entfernten. Sie alarmierten die Polizei, die die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes aus Oldenburg anforderte. Als diese an der Einsatzstelle eingetroffen waren, stand fest, dass ein Sicherheitskreis von 1000 Meter Radius um die Fundstelle evakuiert werden muss, bevor versucht werde, die Entschärfung der Bombe vorzunehmen. Die Räumung des Gebietes betraf rund 3000 Bewohner Salzbergens aus dem Ortskern und den umliegenden Bereichen. Durch die Gemeinde Salzbergen wurde für die Bürgerinnen und Bürger, die ihre Häuser verlassen mussten, Sammelstellen im Dorfgemeindehaus und Grundschule Holsten eingerichtet. Die Gemeinde hat zudem eine Hotline unter Telefon (05976) 344 630 eingerichtet. Die Evakuierten und alle anderen Bürger Salzbergens bangten bis in die späten Abendstun­den hinein.

Polizei, Feuerwehr, DRK-Kräfte und Mitarbeiter der Gemeinde forderten die Bevölkerung auf, entweder zum Dorfgemeinschaftshaus nach Holsten oder zur Grundschule Holsten zu fahren. Dort hatte die Polizei Sam­melpunkte und die schnelle Eingreiftruppe SEG Süd des DRK eine Verpfle­gungsstelle eingerichtet. Die Evakuierung sei ruhig verlaufen, erklärte Bürgermeister Andreas Kaiser, der die Zahl der evakuierten Men­schen auf rund 3000 bezifferte. „Wir hatten Glück, denn es war kein Altenheim be­troffen“, erklärte Kaiser.

Nach Abschluss der Evakuierungsmaßnahmen versuchten die Kampfmittelbeseitigungsexperten gegen 21.30 Uhr die amerikanische Fliegerbombe zu entschärfen. Dabei stellten sie fest, dass der Sprengkörper mit einem Aufschlagzünder ausgestattet war. Gegen 21.50 Uhr teilte Polizeieinsatzleiter Franz Timmer mit, dass die Bombe ohne Probleme entschärft worden sei. Die evakuierten Bewohner konnten danach wieder in ihre Häuser zurückkehren.

Der Erste Polizeihauptkommissar Franz Timmer erklärte zum Schluss: „Sir sind alle froh darüber, dass kein Mensch zu Schaden gekommen und der Einsatz so reibungslos abgewickelt werden konnte.“ Großes Lob sprach Timmer der Gemeinde Salzbergen aus, die mit Andreas Kaiser an der Spitze in Holsten die Sammelstelle eingerichtet hatte und dabei sogar dafür gesorgt hatte, dass die kleinen Mädchen und Jungen im Kindergarten spielen konnten.

Ein Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes aus Oldenburg erklärte, dass die entschärfte amerikanische Fliegerbombe mit 250 Lbs zu einer Spezialfirma nach Munster transportiert werde, wo sie in mehrere Teile zerschnitten werde. Die ohne Zünder nicht sprengfähige Masse werde Wiederverwertung zugeführt.

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Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens für Karl-Heinz Schwarz Langjähriges Engagement im Feuerlöschwehrwesen gewürdigt Große Persönlichkeit Lingens geehrt

Bundespräsident Joachim Gauck hat das Engagement von Regierungsbrandmeister a. D. Karl-Heinz Schwarz aus Lingen im Feuerlöschwesen für das Land Niedersachsen mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland gewürdigt. Oberbürgermeister Dieter Krone verlieh im Rahmen einer Feierstunde stellvertretend Schwarz die hohe Auszeichnung im Namen des Bundespräsidenten.

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Oberbürgermeister Dieter Krone (links) hat im Namen von Bundespräsident Joachim Gauck Regierungsbrandmeister a. D. Karl-Heinz Schwarz das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen und Ute Schwarz (Mitte) mit Blumen gedankt.

Lingen. Im Professorenhaus erinnerte OB Krone am Dienstag an die Leistungen des heute 65-jährigen Schwarz, der mit 29 Jahren in die Freiwillige Feuerwehr Lingen eingetreten war. Karl-Heinz Schwarz ist am 30. April 2013 als langjähriger Regierungsbrandmeister (RegBM) aus dem Ehrenbeamtenverhältnis des Landes Niedersachsen ausgeschieden. Er wurde vom Polizeipräsidenten der Polizeidirektion Osnabrück, Bernhard Witthaut, im Kreise vieler Wegbegleiter verabschiedet und aufgrund seiner jahrelangen erfolgreichen Tätigkeit zum Ehren-RegBM des Landes ernannt. Im Beisein von Ute Schwarz und vielen Gästen aus der Feuerwehr sowie Politik stellte Krone im Professorenhaus die Leidenschaft von Schwarz für das Feuerwehrwesen heraus, die er in einer Vielzahl an Tätigkeiten auf Regional-, Landes- und Bundesebene einsetzt habe. Schwarz habe sich in besonderer Weise weit über das normale Maß eines Feuerwehrmannes in Aufgaben und Ämtern engagiert.1990 sei Schwarz Stadtbrandmeister der sechs Ortsfeuerwehren Lingens geworden. Nach seinen Tätigkeiten als Brandschutzabschnittsleiter für den Altkreis Lingen und dann als stellvertretender Kreisbrandmeister, wo er bisweilen „dicke Bretter“ hätte bohren müssen, um sein Ziel, die Gemeinsamkeit der 54 Wehren aus drei ehemaligen Altkreisen zu fördern, sei er schließlich zum Bezirksbrandmeister des ehemaligen Regierungsbezirkes Osnabrück gewählt worden, führte Krone an. Seit 1999 sei er als RegBM für den Bereich der Landkreise Emsland, Grafschaft Bentheim, Osnabrück und die kreisfreie Stadt Osnabrück zuständig gewesen. „Als besonderen Erfolg mit großer Bedeutung ist dein persönlicher Einsatz für den Erhalt einer Außenstelle der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in unserer Stadt. Dass die Feuerwehren aus der Umgebung nicht zu jeder Überprüfung von Ausrüstung oder zu jeder Reparatur zur damals vorgesehenen einzigen Feuerwehrtechnischen FTZ in Sögel fahren müssen, ist dein Verdienst. Darauf kannst du zu Recht stolz sein“, hob Krone heraus und sah auch die Etablierung der Notfallseelsorge im Jahr 2000 aus Bedeutend. „Diese für die Feuerwehrkameraden überaus wichtige Hilfe nach belastenden Einsätzen wäre ohne dein Engagement erst erheblich später eingeführt worden“, betonte Krone.

„Eine große Herzensangelegenheit war dir in deiner Amtszeit darüber hinaus die Unterstützung und Gründung von Jugendfeuerwehren.“ Ein weiteres besonderes Projekt sei die Erstellung des Archivs für die Feuerwehr Lingen gewesen, äußerte Krone. Karl-Heinz Schwarz habe es aber auch insbesondere verstanden, seine Kameraden nach schwierigen Einsätzen immer wieder zu motivieren. „Kameradschaft war und ist für dich ein hohes Gut, dass du gehegt und gepflegt hast. Mit deiner lebensfrohen Art hast du der Feuerwehr ein ganz besonderes Gesicht gegeben. Persönlichkeiten mit Leidenschaft wie du es bist, haben wir es zu verdanken, dass unsere Feuerwehr heute so gut dasteht“, sagte Krone und betonte: „Heute stehst du, lieber Karl-Heinz, im Mittelpunkt – du und dein Leben mit tiefer Leidenschaft für das Feuerwesen. Über viele Jahrzehnte hinweg hast du dir durch dein vorbildliches und unermüdliches Engagement zahlreiche Verdienste im Feuerwehrwesen erworben.“ Krone meinte, dass Ute Schwarz und ihre Familie Karl-Heinz Schwarz immer unterstützt und ihm den nötigen Rückhalt geboten hätten. „Ich darf heute eine der großen Persönlichkeiten unserer Stadt Lingen ehren. Lieber Karl-Heinz, du machst deiner Heimatstadt große Ehre“, so Krone, der den Text der Urkunde verlas und stellvertretend für den Bundespräsidenten Schwarz das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verlieh. Karl-Heinz Schwarz sagte im Schlusswort, das er die von ihm ehrenamtlich übernommenen Aufgaben nur mit der Unterstützung seiner Familie und den Kameraden hätte meistern können. „Eigentlich gehört euch diese Ehrung, denn ihr habt es mir leicht gemacht und mich getragen.“

Tag der Verkehrssicherheit am 20. Juni in der Innenstadt

Tag der Verkehrssicherheit

Nordhorn. Das Präventionsteam der Polizeiinspektion lädt am Samstag, dem 20. Juni,  zum Tag der Verkehrssicherheit nach Nordhorn in die Fußgängerzone ein. „Pkw prallt gegen Baum – 17 jähriger Fahrer eingeklemmt“, diese Schlagzeile konnte man Ende Oktober 2013 in den Medien im nördlichen Emsland zum Unfallbild lesen. „Auch in der Grafschaft Bentheim ereignen sich immer wieder diese schrecklichen Verkehrsunfälle mit schwer- und/oder tödlich verletzten Personen. Dies möchten wir u.a. mit präventiven Maßnahmen verhindern“, so Klaus Wermeling, Verkehrssicherheitsberater im Präventionsteam der Polizeiinspektion. „Gerade im Bereich der jungen Fahranfänger sind wir besonders engagiert, denn diese Altersgruppe ist überproportional an der Verursachung schwerer Verkehrsunfälle beteiligt“, macht Edgar Eden, Verkehrssicherheitsberater beim Polizeikommissariat Nordhorn, deutlich. „In dieser Altersgruppe setzten wir seit zwei Jahren erfolgreich mit dem Projekt „Abgefahren – wie krass ist das denn“ an.

Am 20. Juni zwischen 11.00 und 17.00 Uhr möchten wir vielen Altersgruppen Informationen zum verkehrssicheren Verhalten im Straßenverkehr bieten, um so einen weiteren Beitrag zur Reduzierung schwerer Verkehrsunfälle zu leisten“, freut sich Eden auf viele Besucher beim verkehrssicherheitstag. „Uns ist es gelungen, mehr als 20 Institutionen, Verbände, Vereine zu gewinnen, die mit uns an einem Strang zu ziehen, um für einen Tag die Hauptstraße in Nordhorn in eine Verkehrssicherheitsmeile zu verwandeln. Für Jung und Alt sind die Informationen. Ob Fachvorträge oder nur Anschauungen, alles ist dabei“, so Klaus Wermeling.

Freunde der Städtepartnerschaft mit dem Fahrrad unterwegs

Radtour des Städtepartnerschaftsvereins 

Rheine. Die diesjährige Radtour des Städtepartnerschaftsvereins Rheine zusammen mit Mitgliedern des Partnerkomitees aus Borne führte am 28. Mai vom Drilander See bei Gronau in das deutsch/niederländische Grenzgebiet.

Unter der bewährten Führung von Franjo Nünning ging es bei bedecktem Wetter auf dem für die Landesgartenschau 2003 angelegten Radweg zunächst nach Losser, wo eine erste „coffie is klaar“-Pause eingelegt wurde. Weiter führte der Weg durch den „Haagse Bos“, mit seinen zurzeit blühenden Rhododendren, zum Landgut „de Snippert“. Dass der Himmel plötzlich alle Schleusen öffnete, störte niemanden wirklich, saßen doch alle beim Tee im Trockenen. In der IJsboerderij ‚t Loaboerke war Gelegenheit, sich an den hausgemachten Eisspezialitäten zu erfreuen und eine vollmechanisierte Kuhhaltung zu bestaunen. Auch hier verstärkte der plötzlich einsetzende Regen das Gefühl, dass die Organisatoren mit dem Wettergott im Bunde waren. Gut gestärkt und bei Sonnenschein machte man sich schließlich auf den Rückweg über den alten Töddenweg, vorbei am Kloster Bardel, ins Gildehauser Venn und weiter zum Restaurant Seeblick, wo der Abend mit einem gemeinsamen Abendessen ausklang.

Hier sprach der Vereinsvorsitzende, Clemens Schöpker, Franjo Nünning den wohlverdienten Dank für die sehr gute Organisation einer gelungenen Partnerschaftsveranstaltung mit rundum Wettergarantie aus.

Azubis und Akademiker gemeinsam auf Karrierekurs  jobmesse emsland am 13./14. Juni mit Traumjobs für Jung und Alt

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Lingen. Die Emslandhallen sind am 13. und 14. Juni erneut Plattform für alle, die beruflich aktiv werden möchten. Rund 70 attraktive Arbeitgeber mit über 5.920 Karrierechancen bieten spannende Anreize, auf der jobmesse emsland neue Perspektiven zu entwickeln. Für Bewerber aller Altersklassen und Qualifikationen ist diese Recruiting-Veranstaltung eine wertvolle Gelegenheit um neue Kontakte zu knüpfen – egal, ob für Ausbildung, Studium, Berufseinstieg, Jobwechsel, Existenzgründung oder Weiterbildung. Die Neuheit „Live Matching“ unterstützt zudem auf dem roten Teppich der veranstaltenden Agentur Barlag die passgenaue Suche nach Unternehmen.

Engagierte Bewerber sollten sich den 13. und 14. Juni unbedingt freihalten, denn dann können sie auf der 8. jobmesse emsland ihren Traumjob finden. Orientierung für Schüler der Abschlussklassen, Unterstützung für Studienabsolventen, neue Herausforderungen für Wechselwillige, Fach- und Führungskräfte oder die Generation 50plus, Hilfe bei Existenzgründung oder auch handfeste Jobvorschläge für Festentschlossene: Auf der Veranstaltung findet jeder genau die richtigen beruflichen Angebote. Rund 70 regional, national und international agierende Aussteller sämtlicher Branchen freuen sich auf viele qualifizierte Talente sowie erfolgsversprechende Gespräche.Vorbereitet sein, aktiv werden und mit Persönlichkeit punkten – dies ist der größte Vorteil des Recruiting-events. Projektleiter Martin Kylvåg sieht die entscheidende Chance für Bewerber in den Kontakten „face-to-face“: „Wer gut vorbereitet auf unsere Messen kommt und mit konkreten Fragen an die Aussteller herangeht, hat beste Chancen, einen positiven Eindruck zu hinterlassen und so bei den Personalern im Gedächtnis zu bleiben. Durch diese ersten Gespräche rücken Bewerbungsunterlagen und Schulnoten oft in den Hintergrund, daher ist eine Veranstaltung wie die jobmesse emsland so wertvoll für alle, die ihrer Karriere wichtige Anstöße geben möchten.“ Zu den Ausstellern zählen viele unterschiedliche Firmen und Bildungsinstitute. Ob alfatraining, das Böckmann Modehaus, Brunel, Enercon, die Hochschule Osnabrück, NOZ Medien, die Wachstumsregion Ems-Achse oder auch die Stadt Lingen, welche insbesondere auch zum Bereich der Existenzgründung informiert: Für jeden Karrierewunsch können hier vielfältige Wege eröffnet werden.

Auch beim umfangreichen Rahmenprogramm dreht sich entlang des roten Teppichs alles um Themen rund um den beruflichen Ein- und Aufstieg: Kostenloser Bewerbungsmappencheck, professioneller Fotoservice, „Frag den Anwalt!“ und interessante Fachvorträge geben den Messegästen wichtige Unterstützung für eine erfolgreiche Bewerbung. Auch das interaktive Bewerbungs-Training vom Coach Ulrich Kablitz ist spannend für alle, die sich Expertentipps aus der Praxis einholen möchten. Neu dabei ist außerdem das „Live Matching“: Damit Messegäste noch erfolgreicher die zu ihnen passenden Aussteller finden, erfolgt ein elektronischer Abgleich der Bewerber-Profildaten mit den Anforderungen aller teilnehmenden Unternehmen. Die Trefferliste zeigt auf, zu welchen Arbeitgebern der Kandidat fachlich und menschlich optimal passt, sodass der Messebesuch noch erfolgreicher gestaltet werden kann. Kurz: Auf der jobmesse emsland findet zusammen, was zusammen gehört, vom Schüler bis zum Ingenieur.

Die jobmesse emsland in den Emslandhallen Lingen ist am Samstag, den 13. Juni, von 10.00 bis 16.00 Uhr und am Sonntag, den 14. Juni, von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Alle Informationen auch auf Facebook unter www.facebook.com/jobmessedeutschland sowie unter www.jobmessen.de/emsland

70 Flaschen Spirituosen gestohlen

Polizei

Freren – (ots) – Unbekannte Täter haben zwischen Sonntag, 20.00 Uhr, und Montag, 09.00 Uhr, an der Oststraße auf dem Schützenplatz einen Kühlwagen aufgebrochen. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei wurde das Vorhängeschloss der Tür aufgebrochen und aus dem Innern etwa 70 Flaschen Spirituosen im Wert von mehreren hundert Euro und eine Sackkarre gestohlen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, oder denen verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, werden gebeten, sich bei der Polizei in Freren unter der Telefonnummer (05902) 93130 zu melden.

Rheine, Einbruch am Schürweg

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Rheine (ots) – Auf dem Sportgelände des SC Altenrheine am Schürweg haben sich in der Nacht zum Dienstag (01.06.2015) bisher unbekannte Täter aufgehalten. Die Einbrecher begaben sich in der Zeit zwischen Montagabend, 21.30 Uhr, und Dienstagmorgen (02.06.2015), 08.00 Uhr, zum Pavillon/Verkaufsraum des Vereins. Nachdem sie die Eingangstür aufgebrochen hatten, suchten sie in mehreren Schränken nach Diebesgut. Da dort keine Wertgegenstände aufbewahrt werden, verließen sie das Areal ohne Diebesgut wieder. Die angerichteten Sachschäden werden auf cirka 800 Euro geschätzt. Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 05971/938-4215.

 

Volvofahrer missachtet die Vorfahrt

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Ein 38-jähriger Volvofahrer ist am Montagnachmittag aus einer Seitenstraße auf die B403 bei Isterberg gefahren, ohne die Vorfahrt eines von links kommenden Opel zu beachten. Der Opelfahrer hatte keine Chance mehr den Zusammenstoß zu verhindern  und krachte in das eck des Volvo. Dieser wurde nach den Aufprall nach rechts in den Graben geschleudert. Beide Fahrer wurden verletzt und mussten mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus gefahren werden. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von einem Abschleppunternehmen  geborgen werden.

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Rot-Grün schließt Förderschulen in Lingen, Emsbüren und Freren

Junge Union

Junge Union Lingen kritisiert Schulgesetznovelle der Landesregierung

Mit dem neuen Schulgesetz gehen massive Schließungen der Förderschule Lernen im gesamten Land Niedersachsen einher. Auch die örtliche Pestalozzischule in Lingen, die Hermann-Gmeiner-Schule in Emsbüren, sowie die Paul-Moor-Schule in Freren sind davon betroffen. „Inklusion ohne Förderschulen mit dem Schwerpunkt Lernen wird den Stresstest Schulalltag nicht bestehen. In den Regelschulen mit Klassenstärken von bis zu 30 Schülern erhalten die betroffenen Kinder keine ausreichende Förderung. Durch die Schließung überfordert Rot-Grün die Schüler und nimmt ihnen die Wahlmöglichkeit“, erklärt Andreas Krummen, Kreisvorsitzender der Jungen Union im Altkreis Lingen. Ferner führt dies auch zu einer Überstrapazierung der Leistungsfähigkeit der Lehrkräfte. „Die Betreuung von förderbedürftigen Schülerinnen und Schülern bedarf eine darauf ausgelegte qualifizierende Ausbildung. Dies ist jedoch gar nicht in dem hierfür benötigten Maße an der Hochschule vorgesehen“, erläutert dieser weiter.

Das neue Schulgesetz, das am Mittwoch, den 3. Juni von der rot-grünen „Ein-Stimmen-Mehrheit“ im Plenum beschlossen werden soll, verändert die gesamte Bildungslandschaft in Niedersachsen nachhaltig: Mit der Aufwertung der IGS zur ersetzenden Schulform müssen Schulträger neben einer IGS künftig keine weiteren Schulen mehr vorhalten – weder Haupt-, Real- oder Oberschulen, noch Gymnasien. Durch die Gesetzesnovelle droht den Gymnasien ein Tod auf Raten, denn die rot-grüne Landesregierung ist der Ansicht, dass Schüler täglich 2,5 Stunden Fahrtzeit zum nächsten Gymnasium zumutbar seien. „Auf Dauer bedeutet das weniger Gymnasien in der Fläche. Solch eine lange Fahrtzeit hält langfristig kein Schüler aus“, ist sich Jonas Roosmann sicher. Darüber hinaus soll mit diesem Beschluss auch die Schullaufbahnempfehlung am Ende der Grundschulzeit abgeschafft werden. Dadurch wurde den Eltern bislang die Möglichkeit gegeben, eine fachliche Hilfestellung durch die Lehrer zu bekommen, welche Schulform die Fähigkeiten ihrer Kinder am besten fördern wird. Diese war jedoch nicht bindend und Eltern konnten ihre Kinder auch unabhängig dieser Einschätzung bei einer anderen Schulform anmelden. „Hier wird sowohl den Eltern und Schülern, als auch den Schulen eine sachgerechte Orientierung über den weiteren Bildungsgang unnötig erschwert. Der Leistungsgedanke soll anscheinend nach dem Willen von Rot-Grün vollkommen aus den Schulen verschwinden“, empört sich Andreas Krummen. Zu guter Letzt missachten SPD und Grüne alle Petitionen, die sich gegen die drastischen Konsequenzen des Schulgesetzes wandten. „Über 100.000 Menschen haben diese Petitionen unterzeichnet und die rot-grüne Landtagsmehrheit wischt diese Bedenken in 5 Minuten im Landtag vom Tisch. So geht man mit den Menschen nicht um“, so die Pressesprecherin Imke Kropik abschließend