Schapener Gewerbegebiet nimmt gute Entwicklung

Schapen – Die positive Entwicklung im Gewerbegebiet „An der Beestener Straße“ in Schapen setzt sich fort. Die Mitglieder des Schapener Gemeinderates sowie des CDU-Ortsverbandes überzeugten sich von der Erweiterung des Unternehmens Jasper sowie der Ansiedlung des neuen Standortes des Unternehmens Schneider+Co. Oberflächentechnik.

Seit 2008 betreibt das Unternehmen Josef Jasper Behälter- und Apparatebau im Schapener Gewerbegebiet auf einer Produktionsfläche von ca. 3.200 Quadratmetern eine Zweigniederlassung mit rd. 40 Mitarbeitern zur Fertigung von Behältern und Fahrzeugaufbauten für die Landwirtschaft. Mit einem Investitionsvolumen von über zwei Millionen Euro ist der Standort um eine neue Produktionshalle mit Büro- und Sozialtrakt erweitert worden. „Die neue Halle mit einer Größe von ca. 1.600 Quadratmetern wird für die Produktion großer Stahlbehälter benötigt“, erklärte Geschäftsführer Dipl.-Kfm. Dieter Jasper und verwies auf die beachtlichen Ausmaße der Halle mit 80 Metern Länge und 15 Metern Höhe. Die Erweiterung sei wichtig, um die Produktion zu optimieren und das Unternehmen zukunftssicher aufzustellen. „Die Erweiterung hat zur Folge, dass etwa 10 weitere neue Arbeitsplätze entstehen“, eröffnete Jasper den erfreuten Kommunalpolitikern und begründete die Investition mit den vorteilhaften Rahmenbedingungen, die mit dem Standort Schapen verbunden seien. Freude bereitete den Besuchern weiterhin die Ansiedlung des Unternehmens Schneider+Co. Oberflächentechnik. In direkter Nachbarschaft zum Jasper-Betriebsgelände hat diese Firma eine rd. 1.400 Quadratmeter große Werkhalle mit Büro- und Sozialtrakt zur Beschichtung und Aufbringen von Korrosionsschutz auf Stahlwerkteilen errichtet. Mit dieser Neuansiedlung sind mittelfristig ebenfalls weitere 10 Arbeitsplätze verbunden. „Diese beiden Investitionsprojekte sind eine wichtige Stärkung des Wirtschaftsstandortes“, zeigten sich Bürgermeister Karlheinz Schöttmer und Matthias Everinghoff, Vorsitzender CDU-Ortsverband, zufrieden. Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf unterstrich den großen Wert attraktiver Arbeitsplätze als Grundvoraussetzung für eine gute Wohn- und Lebensqualität und dankte den Unternehmen Jasper und Schneider für die verantwortungsvolle wirtschaftliche Betätigung.

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Auf reges Interesse bei den Mitgliedern des Schapener Gemeinderates sowie des CDU-Ortsverbandes sind die Investitionsprojekte der Unternehmen Jasper und Schneider gestoßen.

 

SC Spelle-Venhaus gewinnt gegen FC Eintracht Nordheim

ES Media Spelle

Ein Fußballspiel, das es in sich hatte lieferten die Jungs von Trainer Siggi Wolters heute im Getränke Hoffmann Stadion in Spelle. Durch ein Tor von Steffen Menke in der 19. Spielminute ging der SC Spelle-Venhaus in Führung.
Doch noch vor der Pause drehte Northeim das Ergebnis auf 1 : 2. Nach der Halbzeitpause kamen die Northeimer kurz darauf zu ihren Treffern 3 und 4. Die Mannschaft ließ die Köpfe nicht hängen und drehte nun auf.
Christoph Röttger erzielte per Kopf nach Freistoß von Sascha Wald in der 70. Spielminute den Anschlusstreffer. Die Mannschaft kamm nun immer besser ins Spiel und die logische Konsequenz waren die Treffer von Sascha Wald
in der 73-75-79 Spielminute zum Endstand von 5:4 für den SCSV. Ein Wahnsinns Spiel.

Super gemacht Jungs.g

Mit dem Fahrrad um die Erde Niederländer auf Weltreise verunglückt

WietmarschenNiederlaenderaufWeltreise©ES Media Spelle

Wietmarschen / Sevenum. Der Niederländer Sjaak Sturme aus Sevenum in der Provinz Limburg hatte sich im März 2015 mit dem Fahrrad auf den Weg gemacht, um zehn Jahre lang die Welt zu bereisen. Dabei wollte er über 250000 Kilometer zurückzulegen. Sturme kam aber nur bis Hamburg, wo er bei einem Verkehrsunfall verletz wurde. Sjaak Sturme hatte am 3. März in Wietmarschen im Gasthaus Heilemann einen Zwischenstopp eingelegt und war am nächsten Tag in Richtung Nordsee geradelt. Er fuhr entlang der Küste Richtung Hamburg, wo er von einem Auto angefahren wurde und einen Beinbruch davontrug. „Ich befinde mich wieder zuhause, um gesund zu werden. Wenn alles gut geht, hoffe ich im Frühling 2016 wieder fit zu sein und dort anzufangen, wo der Unfall passiert ist“, berichtet Sjaak Sturme unserer Redaktion.

 

Lingen gewinnt Bonanza-Wette Über 1000 Cowboys, Cowgirls und Indianer waren auf dem Marktplatz

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Lingen hat die Wettaufgabe des NDR gewonnen. Auf dem Marktplatz standen die Kulissen der Range „Ponderosa“ und des Saloons „Silverdollar“ von Virginia City aus der US-Kult-Serie „Bonanza“. Es gelang ebenso die passenden Männer für die Rollen des Ben, Hoss, Little und Adam Cartwright sowie Hop Sing zu finden. Über 1000 Cowboys, Cowgirls und Indianer sangen den Titelsong von „Bonanza“.

Die Emsstandt mit der Metropole “Marktlatz“ glich am Samstag Virginia City und dem Landbesitz „Ponderosa“ in Nevada. In dem Western-Milieu der 1860er Jahre drehte sich alles um die Familie Cartwright mit „Pa“ Ben (Lorne Greene) und dessen drei Söhne aus drei Ehen: Hoss (Dan Blocker), Little Joe (Michael Landon) und Adam (Pernell Roberts) sowie ihrem chinesischen Koch Hop Sing (Victor Sen Yung). Auf der Bühne erklärte Krone den NDR-Moderatoren Kerstin Werner und Thomas Stahlberg, dass er von Anfang an zuversichtlich gewesen sei, dass Lingen, von ihm „Linanza“ genannt, die Wette gegen den NDR gewinnen werde. Als am Montag die Wettaufgabe bekanntgegeben worden war, machten sich sogleich drei Arbeitskreise ans Werk. „Es ist fantastisch, was unser Bauhof zusammen mit vielen Ehrenamtlichen und Freiwilligen geschaffen hat, um den Marktplatz zur Cowboy-Metropole umzugestalten. Es wurden Kulissen für die „Ponderosa“ und den „Silver Cup Salon“ oder das Büro des Sheriffs von Virginia City gebaut. Die farbliche 3-D-Gestaltung lag in den Händen des Wietmarscher Kunstmalers Reiner Bollmer“, dankte Krone allen Akteuren.

„Bonanza“ war nach „Rauchende Colts“ mit 635 Folgen die bekannteste US-amerikanische Fernsehserie der 1960er Jahre. Am Samstag lief ein Remake mit den „Cartwrights“. Abends trafen sich alle großen und kleinen Cowgirls und Cowboys sowie Indianer in der City und marschierten durch die „Ponderosa“ auf den Marktplatz, wo sie von NDR-Mitarbeitern gezählt wurden. Auf einer Großleinwand ritten im Film OB Dieter Krone alias Ben Cartwright, Erster Stadtrat Stefan Altmeppen alias Adam, Stadtbaurat Lothar Schreinemacher alias Little Joe und Walter Harmel alias Hoss durch die brennende Landkarte. Die Aufnahmen waren in Nordlohne gedreht worden.

„Gewonnen“ rief Dieter Krone mit freudestrahlendem Gesicht und stolzer Brust nach der Bekanntgabe der Zählung. Es waren mehr als die geforderten 250 Statisten in Kostümen, und zwar über 1000 Menschen, die als große Westernfamilie auf dem Marktplatz das auf Lingen zugeschnittenen  Lied „Lingen ist n‘ tolle Stadt Bonanza“ sangen. Krone resümierte: „Ich habe das erste Mal auf einem Pferd gesessen. Das war‘s mir aber allemal wert. Wir haben mit der NDR-Superparty parallel den neu gestalteten Marktplatz eröffnet.“

Bei der anschließende Open-Air-Party teilte sich Chris Norman die Bühne mit der „XXL Top40 Band“ und „The Smashing Piccadillys“.

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Kreuzfahrtschiff Norwegian Escape verlässt das Baudock der Meyer Werft in Papenburg

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Das  knapp 325,9 Meter lang und 41,4 Meter breite Kreuzfahrtschiff Norwegian Escape verlässt das Baudock der Meyer Werft in Papenburg

Das Kreuzfahrtschiff bietet Platz für 4266 Passagiere und 1700 Mann Besatzung.Der Auftraggeber ist die amerikanische Reederei Norwegian Cruise Line aus Miami. Am Ausrüstungskai der Werft sind die ersten Besatzungsmitglieder an Bord gekommen und sich mit dem neuen Schiff vertraut zu machen. Begleitet wurde das Kreuzfahrtschiff von tausenden Besuchern. Die Emsüberführung soll im September stattfinden.

© Heiner Krage © Heiner Krage © Heiner Krage

Fotos:© Heiner Krage

 

Gewitter und Starkregen über Ochtrup – Minuten später steht ein Bauernhof mit Stallung in Brand, die Feuerwehr konnte das Wohnhaus vor den Flammen retten – Löscheinsatz dauert die ganze Nacht an

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Einhundertdreißig Feuerwehrmänner und Frauen hatten sich den Start ins Wochenende deutlich anders vorgestellt. Am Abend fegt ein kurzes aber heftiges Gewitter mit Starkregen über Ochtrup hinweg. Blitze zucken am Himmel und kurz darauf wird die Feuerwehr alarmiert. Möglicherweise ist ein Blitz in ein Stallgebäude des Bauernhofes eingeschlagen und hat das Dach in Brand gesetzt. Als die ersten Fahrzeuge eintreffen, steht der Dachstuhl bereits in Vollbrand.

Auch 12 Stunden nach Einsatzbeginn arbeiten weiter Feuerwehrleute an der Einsatzstelle. Das im Gebäude eingelagerte Stroh muss mühsam mit Baggern herausgeholt und abgelöscht werden. Weiterhin ist eine starke Rauchentwicklung zu beobachten. Das Ausmaß des Brandes wird erst bei Tageslicht sichtbar. Überall liegen Trümmer herum und Berge von angebranntem und qualmendem Stroh türmen sich auf dem Grundstück. Glückliche Umstäde hatten in der Nacht zur Rettung aller Schweine geführt. Eigentlich sind die Einsatzkräfte vom Tode aller Tiere ausgegangen. Offenbar hatte die Decke über dem Stall den herabstürzenden Trümmern standgehalten und die Tiere wurden so verschont. Zudem drangen kaum giftige Brandgase bis zu den Tieren. So konnten die Tiere im Stall überleben. Als die Kräfte in der Nacht den Stall öffneten, konnten sie alle Schweine heraustreiben. Sie werden nun aber notgeschlachtet. Die Stallgebäude können nicht gerettet werden und stürzen zusammen.

Personen wurden nicht verletzt, nach Feuerwehrangaben konnten alle Bewohner rechtzeitig die Gebäude verlassen.

Geschätzter Sachschaden: 220000,- Euro

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Die Stars von Morgen beim SCSV

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Heute am Samstag fand  um 10:30 Uhr im Getränke Hoffmann Stadion ein Schnupperkurs für die Kids statt.

Trainer Michael Bönisch, Frank Plachetka und Bernhard Räkers zeigten den Kindern was man so alles mit dem Ball machen kann, spielerisch wurde dann ein Training durchgeführt. Wo verschiedene Trainingseinheiten absolviert werden musste selbstverständlich mit Spiel-Spaß und Spannung.

Jugendwart Rolf Busch vom SC Spelle-Venhaus freute sich das 25 Kinder an diesem Schnupperkurs teilnahmen. Die Eltern der Kinder staunten nicht schlecht, was einige Kinder doch schon für einen SCHUSS drauf hatten.

Rolf Busch bedankte sich bei den Eltern die sich dazu bereiterklärt haben den SC Spelle-Venhaus als  Trainer/Betreuer zu unterstützen.

Der SC Spelle-Venhaus wünscht alle Spielerinnen und Spiel eine Erfolgreiche Saison.

„Hans im Glück“ auf dem Markelo-Platz

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Spelle – Zur nächsten wöchentlichen Aktion für Kinder auf dem Speller Markelo-Platz in den Sommerferien am Donnerstag, 20. August 2015, von 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr kommt das Theater Tom Teuer mit „Hans im Glück“.

Das Theater Tom Teuer spielt das Märchen „Hans im Glück“ über das Besitzen, das Tauschen, das Loslassen und die Liebe zur Mutter, akkordeon-beschwingt. Im duftenden Stroh trifft Hans einen reitenden Rappen mit seinem rappenden Reiter, einen meckernden Hirten mit seiner störrischen Kuh, den Koch dè neue Kuh-sine mit seinem tanzenden Schwein, eine schnatternde Magd mit ihrer singenden Gans und den unsichtbaren Scherenschleifer. Ein Vergnügen für Kinder ab vier Jahren, in fünf Bildern aus sechs Strohballen, mit einem paar Gummistiefel, zwei Sonnenblumen und einer dreizackigen Mistgabel. Der Eintritt ist frei. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung in der Aula der Oberschule statt.

Vandalismus in Freren

Polizei

Freren – (ots) – In der Nacht zum Donnerstag kam es im Stadtgebiet von Freren zu mehreren Sachbeschädigungen. Es wurden Autos zerkratzt, Fahnenmasten sowie Hinweisschilder herausgerissen und abgebrochen, sowie Gartenlampen zerstört, Blumenkübel umgestoßen und Fahrräder in Büsche geworfen. Es entstand erheblicher Sachschaden. Die Polizei geht davon aus, dass eine Gruppe alkoholisierter Personen in der Nacht durch die Straßen gezogen ist und diese Sachbeschädigungen begangen hat. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Freren unter der Telefonnummer

(05902) 93130 zu melden.

 

Riskanter Reifenwechsel mit Folgen

Polizei

 

Salzbergen – (ots) – Wenig glücklich über das Erscheinen einer Polizeistreife zur Absicherung seines liegengebliebenen Sattelzugs dürfte wohl am Donnerstagmittag ein 46-jähriger litauischer Lkw-Fahrer gewesen sein. Nachdem sein mit etwa 12 Tonnen Hundefutter beladenes Fahrzeuggespann aufgrund eines Reifenplatzers auf der Autobahn 30 in Höhe Salzbergen liegengeblieben war, begann er in der Mittagshitze auf dem Standstreifen den geplatzten Reifen zu wechseln.

Andere Verkehrsteilnehmer informierten die Polizei über das gefährliche Unterfangen auf der Autobahn. Als der Funkstreifenwagen der Autobahnpolizei Lingen erschien, war der riskante Reifenwechsel schon fast beendet. Allerdings mussten die Beamten feststellen, dass vier weitere Reifen des Fahrzeuggespanns erhebliche Mängel aufwiesen.

Die Weiterfahrt konnte nur noch unter Polizeibegleitung zur nächsten Werkstatt erlaubt werden. Dort wurden die beanstandeten Reifen von einem Werkstattmitarbeiter erneuert. Neben etwa 1800 Euro für die Materialkosten und Servicearbeiten der Werkstatt kam nun sowohl auf den Fahrer als auch auf den ebenfalls litauischen Fahrzeughalter ein Ordnungswidrigkeitenverfahren mit Bußgeld zu. Seine Fahrt konnte der Litauer nach einigen Stunden fortsetzen.

Landkreis nimmt weitere 134 Flüchtlinge auf Beschleunigte Zuweisung in zwei Gruppen – Vorbereitete Städte und Gemeinden

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Meppen. 3000 Flüchtlinge werden niedersachsenweit im Rahmen einer beschleunigten Zuweisung auf die einzelnen Kommunen verteilt. 134 davon kommen in den Landkreis Emsland. In zwei Gruppen von jeweils über 60 Personen wurden bzw. werden sie dem Landkreis Emsland zugewiesen. Am heutigen Donnerstag erreichte die erste Gruppe das Emsland, in der kommenden Woche werden weitere Flüchtlinge erwartet und auf die emsländischen Städte und Gemeinden verteilt. Alle Städte und Gemeinden sind über die Zahl der ihnen zugehenden Flüchtlinge vorab vom Landkreis Emsland informiert worden, sodass sie den ankommenden Asylsuchenden vor Ort eine Unterkunft und entsprechende Begleitung anbieten können.

Die Asylsuchenden kommen aus dem Sudan, aus Syrien, von der Elfenbeinküste, aus Albanien und dem Kosovo. Ihre Verteilung auf die emsländischen Gemeinden erfolgte mit Augenmaß. „Wir haben berücksichtigt, wie viele Flüchtlinge von den einzelnen Kommunen bereits aufgenommen wurden und haben die weiteren Zuweisungen davon abhängig gemacht“, erläutert Landrat Reinhard Winter. Die Unterbringung in den Kommunen fällt in die Zuständigkeit der Städte und Gemeinden. Bis zum 3. Quartal 2015 hat der Landkreis Emsland insgesamt 1431 Asylbewerber aufzunehmen. Bislang sind dem Landkreis Emsland 1030 Personen zugewiesen worden. Abzüglich der 134 Flüchtlinge sind damit noch insgesamt weitere 267 Asylbewerber vom Landkreis Emsland aufzunehmen.

Das Land Niedersachsen beteiligt sich 2015 an den Kosten mit insgesamt 4,5 Mio. Euro. Dieser Betrag errechnet sich aus der Abgeltungspauschale von 6195 Euro pro Jahr und Flüchtling – allerdings auf der Basis der viel geringeren Asylbewerberzahl aus dem vorvergangenen Jahr (733 Flüchtlinge). Darüber hinaus stellt das Land den Kommunen für 2015 einmalig rund 40 Mio. Euro zur Verfügung, davon etwa 1,5 Mio. Euro für den Landkreis Emsland.

Der Bund hat seine finanziellen Hilfen für die Länder und Kommunen in 2015 auf eine Milliarde Euro verdoppelt und hat angekündigt, sich ab 2016 dauerhaft an den Kosten beteiligen zu wollen. „Die Kommunen erwarten, dass auf dem Flüchtlingsgipfel im September dazu konkrete Entscheidungen getroffen werden“, sagt Winter. Im laufenden Jahr kommen dem Landkreis Emsland insgesamt rund 3 Mio. Euro Bundesmittel zu. „Nach diesen angekündigten Zahlungen von Bund und Land verringert sich die zunächst errechnete Unterdeckung von 10,4 Mio. auf 7,6 Mio. Euro. Bei steigenden Zuweisungen von Asylbewerbern kommt es durchaus aber wieder zu höheren Kosten und das Defizit wird wieder steigen“, so Winter abschließend.

 

Blitzschlag im Dachstuhl – Feuerwehr kann ein Ausbreiten des Brandes verhindern – Blitze lassen die Nacht taghell werden

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Im Recker Ortsteil Steinbeck (Kreis Steinfurt) erschreckte die Bewohner ein gleißender Blitz mit direkt anschließenden Donnerschlag. Die Bewohner des Hauses im Merschweg wurden durch einen gewaltigen Knall auf den Blitzeinschlag aufmerksam. Die Frau hatte gerade die Fenster geschlossen. In der Spitze des Daches wurden eine Rauchentwicklung und auch Flammen sichtbar. Die alarmierte Feuerwehr konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindern. Die Glutnester wurden lokalisiert und abgelöscht. Vermutlich wurde der Blitz über die nassen Ziegel und der Regenrinne in den Boden abgeleitet. Durch Feuer und Löschwasser kam es zu einem Schaden, den der Besitzer mit etwa 15.000 Euro beziffert. Er war froh, dass noch alles so glimpflich ausgegangen ist.

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Katzenhasser erschießt völlig ohne Grund 2 Katzen in der Nähe des Hauses – Polizei hat Ermittlungen wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen und sucht Zeugen

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Bei der Familie Poker aus dem emsländischen Sögel – Eisten sind nicht nur die Menschen traurig. Auch die anderen Tiere, die genauso zur Familien gehören wie die beiden erschossenen Katzen, suchen immer noch nach ihren Spielgefährten. Sie fehlen allen in dem Haus. Die Katze „Milky“ und Kater „Mulli“ waren viel im Haus, kamen nachts immer zum Schlafen rein und verstanden sich blendend mit den 3 Hunden und einer weiteren Katze.

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Unweigerlich schauen Julia Poker und ihre Mutter Katrin Walter zum Fenster, wo sie immer saßen, immer wieder zu dem Platz, wo früher die Näpfe standen. Immer wieder geht ihnen der Abend durch den Kopf, wo sie die Schüssen gehört haben und wussten, dass etwas passiert sein musste. An dem Abend gegen 22.00 Uhr gellten 2 Schüsse durch die kleine Siedlung. Familie Poker machten sich Sorgen und riefen die beiden Katzen. Ganz entgegen der sonstigen Gewohnheit, kamen sie aber nicht. Sie machten sich auf den Weg, sie zu suchen.

2015-08-13 07046 Soegel Katzen erschossen ©ESM (10)Da sahen sie einen Mann, der zu einem PKW ging und wegfuhr. Wenn sie zu dem Zeitpunkt doch nur geahnt hätten, dass das der Schütze gewesen sein könnte. Nur 100 Meter vom Haus entfernt fanden sie dann den schwer verletzt, von Schrotkugeln durchsiebten Kater „Mulli“.

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Sie nahmen ihn sofort und brachten ihn zum Tierarzt. Aber es kam jede Hilfe zu spät. Bei den schweren Verletzungen hatte er keine Chance, wie uns auch die Tierärztin im Interview schilderte. Auch die 2. Katze wurde ganz in der Nähe gefunden. Sie war aber schon tot. Es gibt keine vernünftige Begründung dafür, warum die beiden Stubentiger haben sterben müssen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Familie Poker hofft, dass derjenige gefunden und zur Rechenschaft gezogen wird. Ob sie sich wieder Katzen anschaffen wollen, lassen sie noch offen. Der Schmerz sitzt noch zu tief.

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Erstes Sprach- und Freizeitcamp in Spelle

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17 Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund oder sprachlichen Schwierigkeiten aus den Samtgemeinden Spelle und Lengerich sowie der Stadt Lingen haben in der vergangenen Woche erstmalig in Spelle freiwillig ihre Deutschkenntnisse verbessert. Gefördert wurde das einwöchige Sprachcamp von der Lotto-Sportstiftung. Die Organisation und Durchführung erfolgten durch die Koordinierungsstelle Migration und Integration beim Landkreis Emsland in Kooperation mit den Schulsozialarbeiterinnen und dem Jugendpfleger der Samtgemeinde Spelle, dem Projekt SPIEL und dem SKM Lingen. Vormittags stand Deutsch auf dem Stundenplan. Anders als in der Schule fand dieser Unterricht in einer lockeren Atmosphäre in kleinen Gruppen statt. Die Sprachlehrer konnten die Kinder und Jugendlichen durch Spiel, Gesang, Tanz oder Bewegung für das Lernen begeistern. Der Inhalt des Unterrichts bezog sich stets auf die geplanten Veranstaltungen am Nachmittag. Somit konnte das Gelernte sofort in die Praxis umgesetzt werden. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof in Spelle wurde das Nachmittagsprogramm von den Sozialarbeitern gestaltet. Das Ziel war hierbei, dass die Kinder und Jugendlichen die örtlichen Gegebenheiten und Freizeitmöglichkeiten in der Samtgemeinde Spelle näher kennenlernen. Um sich einen Einblick von Spelle verschaffen zu können, durften sich die Sprachcampteilnehmer am ersten Nachmittag einer spannenden Dorfrallye stellen. Andere Aktionen wurden den Kindern und Jugendlichen in Form von Besuchen des Ferienhofes Wullmoor, der Polizei, der Feuerwehr und der Speller Welle geboten. Zum Abschluss der lehrreichen und spaßigen Woche fuhren alle gemeinsam zum Fußballgolf nach Lünne. Dort konnten sich die Kinder und Jugendlichen noch einmal sportlich betätigen, bevor beim anschließenden Grillen die Teilnehmerurkunden verteilt wurden. Die Sprachlehrer und Betreuer konnten ein positives Fazit aus dem ersten Sprachcamp in Spelle ziehen. Besonders bemerkenswert war es, dass die Kinder über eine Woche lang in ihren Sommerferien die Zeit zum Deutschlernen nutzten. Es war zu beobachten, dass die Kinder und Jugendlichen sprachliche Fortschritte machten und das soziale Miteinander gefördert wurde.

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Stadtverwaltung verabschiedet vier Kolleginnen und Kollegen

Rheine. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedeten sich Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder und Personalratsvorsitzender Josef Feltel von Bernd Liebenau (Planen und Bauen), Karl-Heinz Gehring (Feuerwehr), Klaus Butz (Jugend, Familie und Soziales) und Anni Schröder (Musikschule) und sprachen diesen ihren Dank und ihre Anerkennung für ihre Tätigkeit bei der Stadt Rheine aus.

Klaus Butz war u. a. im Jugendamt und Hauptamt und zuletzt im Bereich Jugend, Familie und Soziales der Stadt Rheine tätig. Brandoberinspektor Karl-Heinz Gehring beendete seinen Dienst bei der Stadt Rheine als Wachabteilungsführer bei der Feuer- und Rettungswache Rheine. Bernd Liebenau, gelernter Bauzeichner, arbeitete bis zu seinem Ausscheiden als technischer Zeichner bei der Stadt Rheine. Anni Schröder war bei der Stadt Rheine bis zu ihrem Dienstende als Musikschullehrerin tätig.

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Foto (Stadtpressestelle): v.l. Johannes Plagemann (Leiter Feuer- und Rettungswache Rheine), Bernd Liebenau, Christoph Noelke (Fachbereichsleiter Recht und Ordnung), Anni Schröder, Karl-Heinz Gehring, Dr. Jochen Vennekötter (Fachbereichsleiter Planen und Bauen), Personalratsvorsitzender Josef Feltel, Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder, Dr. Thorben Winter (Fachbereichsleiter Kultur, Bildung und Sport), Klaus Butz und Raimund Gausmann (Fachbereichsleiter Jugend, Familie und Soziales)

Neuer Newsletter der Stabsstelle Bürgerengagement erschienen

Rheine. Vereinshaftung bei Fahrten zu Sportveranstaltungen, Bundesweite Woche des Bürgerschaftlichen Engagements, Bürgerpreis 2015: Über diese und weitere Themen wird im gerade neu erschienenen Newsletter der Stabsstelle Bürgerengagement der Stadt Rheine informiert. Aktuelles und Veranstaltungen rund um das Thema ehrenamtliches, bürgerschaftliches Engagement greift der etwa alle 6 Wochen neu erscheinende Newsletter auf.

Er ist auf der Homepage der Stadt Rheine unter www.rheine.de hinterlegt und kann dort angesehen und heruntergeladen werden. Noch bequemer und selbstverständlich kostenlos ist er im Abonnement per Mail zu erhalten. Die Anmeldung zum Erhalt ist ebenfalls auf der Homepage oder per Mail an stabsstelle@rheine.de möglich.

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Fahrer eines Pizzadienstes kommt von der Straße ab, überschlägt sich und bleibt auf dem Dach auf der Straße liegen – Ersthelfer befreien den schwer verletzten Fahrer

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Ein 22-jähriger Fahrer eines Pizzadienstes war am Abend auf der Meppener Straße in Geeste (LK Emsland) aus unbekannter Ursache nach rechts von der Straße abgekommen. Der Wagen prallte gegen einen zugewachsenen Zaun und wurde zurück auf die Straße geschleudert. Der Opel überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der schwer verletzte Fahrer wurde von Ersthelfern aus dem Wagen befreit. Ein Rettungswagen brachte ihn ins Krankenhaus. Die alarmierte Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und säuberte die Straße. An dem Opel Corsa entstand Totalschaden. Ein Abschlepper nahm das Fahrzeug auf.

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Durchschnittsalter im Kreistag alarmierend!

PM JU Emsland - Kreistag

Junge Union im Emsland fordert Sitzungszeiten ab 17.00 Uhr Kreistagssitzung Montagnachmittag 15:00 Uhr, Ausschusssitzung Mittwochnachmittag 15:00 Uhr, Fraktionssitzung Samstagmorgen 8:30 Uhr. So gestaltet sich der aktuelle Sitzungskalender des Emsländischen Kreistages in Meppen. Für die Junge Union im Emsland ist dies im Hinblick auf die Kommunalwahlen im September 2016 ein unhaltbarer Zustand: „Wenn die dringend notwendige Verjüngung der Kommunalparlamente von den aktuellen Entscheidungsträgern wirklich beabsichtigt ist, muss sich hier dringend etwas ändern“, so der Tenor der JU-Vorsitzenden der drei Altkreise im Emsland.

Dass das Durchschnittsalter in emsländischen Orts-, Samtgemeinde- und Stadträten noch immer teilweise stark über dem Durchschnittsalter der Bevölkerung liegt, ist eines der Kernthemen mit dem sich die Junge Union vor Ort seit Jahren beschäftigt. „Bei der letzten Kommunalwahl haben wir für eine Vielzahl von JU-Mitgliedern vordere Listenplätze im Emsland erkämpft. In vielen Räten ist mit diesen engagierten Jungpolitikern frischer Wind eingezogen“, erklärt Andreas Krummen, Kreisvorsitzender der Jungen Union Lingen. „Anders sieht es allerdings im Emsländischen Kreistag in Meppen aus.“ ergänzt die kürzlich neugewählte Kreisvorsitzende Veronika Eilers aus Aschendorf-Hümmling. Hier liege das Durchschnittsalter der Abgeordneten bei fast 60 Jahren. Das Parlament würde von vielen Jugendlichen gar als Rentnerparlament angesehen. Bei einem Durchschnittsalter der emsländischen Bevölkerung von knapp 40 Jahren stellt das für die Nachwuchspolitiker eine deutliche Fehlrepräsentation gerade junger Menschen dar, denn gerade diesen Personenkreis möchte der Landkreis in Zeiten des demographischen Wandels und des Fachkräftemangels doch eigentlich an die Region binden. Damit das Emsland aber auch in Zukunft für junge Menschen und Familien so attraktiv bleibt, dass sie nach ihrer Ausbildung oder einem Studium hier

sesshaft werden möchten, müssen auch junge Nachwuchspolitiker in den entsprechenden Gremien vertreten sein, damit die Interessen aller Altersgruppen repräsentiert werden.

Aktuell stimmen allerdings die Rahmenbedingungen zur Gewinnung junger Leute für den Kreistag nicht. Ein wichtiger Grund für die alarmierende Situation im Kreistag sind nach Ansicht der JU Kreisvorsitzenden im Emsland auch die Sitzungszeiten. Sowohl Kreistagssitzungen als auch Ausschuss- oder Fraktionssitzungen finden hauptsächlich werktags um 15:00 Uhr statt. Für Berufseinsteiger, Studenten und Auszubildende ist eine Teilnahme an Sitzungen so nahezu unmöglich. Arbeitgeber erwarten insbesondere von Jungangestellten nach abgeschlossenem Studium oder beendeter Ausbildung höchste Einsatzbereitschaft und Flexibilität. Demzufolge sei es schlichtweg unmöglich, die aktuellen Sitzungszeiten in den beruflichen Alltag zu integrieren. „Feste Sitzungstage sowie Sitzungszeiten ab 17:00 Uhr wären für junge Erwachsene und Berufseinsteiger planbar und arrangierbar und würden so dazu beitragen, dass Nachwuchspolitiker sich überhaupt mit dem Gedanken an eine Kandidatur aus einander setzten können“, so der Meppener Kreisvorsitzende Arne Fillies. Die Junge Union fordert daher die Politik im Landkreis Emsland auf, jetzt, knapp ein Jahr vor den Kommunalwahlen, Rahmenbedingungen zu schaffen, die es nicht nur einer ausgewählten Gruppe von Berufstätigen oder Selbstständigen ermöglichen, sich auf Kreisebene zu engagieren. Politik muss die gesamte Bevölkerung repräsentieren. Mit der Beteiligung am landesweiten Mentoring-Programm „Politik braucht Frauen“ hat der Kreistag bereits einen ersten guten Schritt in die richtige Richtung getan. Frauen aller Altersgruppen wird durch das Programm der Zugang zu Politik erleichtert, indem sie eine Kommunalpolitikerin oder einen -politiker ca. eineinhalb Jahre begleiten. Eine ähnliche Förderung wäre auch im Bereich junger Menschen ein offenes Bekenntnis der emsländischen Politik, junge Generationen tatsächlich frühzeitig einbinden zu wollen.

Es gilt jetzt junge Nachwuchstalente aus allen Bereichen zu aktivieren. Dabei muss der Kreistag auch transparenter und vor allem moderner werden. Für die Verbreitung von Informationen wie auch Beschlüssen müssen deshalb vermehrt neue Medien genutzt werden, so die drei emsländischen Kreisvorsitzenden unison, „denn dies sind die Plattformen auf denen sich die junge Generation informiert und austauscht“. „Politik, gerade auf kommunaler Ebene, darf die Digitalisierung nicht verschlafen, sondern muss als Vorreiter junge Menschen für ehrenamtliches Engagement über verschiedene Wege begeistern“, so die jungen Christdemokraten abschließend.

 

Ferienaktion Kinderküche Lünne „Essen von gestern – Heute lecker“

Lünne – Im Rahmen der Ferienpassaktion folgten über 20 Kinder im Alter von sieben bis 12 Jahren der Einladung, mit einigen Vertreterinnen der Landfrauen aus Lünne den Kochlöffel zu schwingen, Lebensmittel kennenzulernen und damit umzugehen.

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Die Kinder, die Vertreterinnen der Landfrauen aus Lünne sowie Bürgermeisterin Magdalena Wilmes (hintere Reihe stehend v. l.) sind gespannt auf die selbstzubereitenden Gerichten.

Unter der Leitung der Landfrauen aus Lünne wurde in den Räumlichkeiten der Lünner Grundschule den Kindern das Kochen und die Vorbereitungen nähergebracht. „Es ist wichtig, dass den Kindern auf interessanter Art und Weise gezeigt wird, wie wichtig Hygiene ist“, betonte Frau Kotte, Mitglied des Landfrauenvereins Freren – Spelle. Somit wurde zu Beginn über eine sogenannte „Black-Box“ anschaulich gezeigt, wie die Hände gründlich gewaschen werden. Die Teilnehmer wurden in mehrere kleine Gruppen eingeteilt und haben jeweils verschiedene Gerichte aus Lebensmittelresten vom Vortag gezaubert. Auf die Vermeidung der Lebensmittelverschwendung wurde im praktischen Teil besonders hingewiesen und einige Tipps gegeben. Bürgermeisterin Magdalena Wilmes machte sich selbst ein Bild von der Durchführung der Veranstaltung und war begeistert darüber, dass Kinder in jungen Jahren schon auf gesunde Ernährung und sparsames Kochen hingewiesen werden; zudem bedankte sie sich bei den Organisatoren. Die zubereiteten Speisen wurden als Buffetform aufgebaut und gemeinsam genossen.

Zum Ende der Veranstaltung wurden die Reste der Gerichte in eine „Restebox“ verpackt und den Kindern mitgegeben, sodass keine Lebensmittel weggeschmissen werden mussten. Ebenso bekamen die Kinder einige Kochrezepte und Informationsunterlagen zum Thema „zu gut für die Tonne“ mit nach Hause.

Frachtschiff kracht mit dem zu hoch stehenden Steuerhaus gegen eine Eisenbahnbrücke

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Ob es sich bei dem Unfall auf dem Dortmund-Ems-Kanal zwischen dem Steuerhaus eines 85 Meter langen, mit Betonteilen beladenen Frachtschiffes und einer Eisenbahnbrücke um einen technischen Defekt oder um menschliches Versagen handelte, wird noch durch die Wasserschutzpolizei ermittelt werden müssen. An dem Steuerhaus ist erheblicher Schaden entstanden. Der 49-jährige Schiffsführer konnte sich noch Sekunden vor der Kollision in Sicherheit bringen, wurde aber trotzdem verletzt. Der absenkbare Aufbau des Steuerhauses wurde völlig abgerissen. Das Schiff ist nicht mehr fahrbereit und muss zunächst kurz vor der Schleusenanlage Altenrheine festgelegt werden. Die Schiffsuntersuchungskommission wird sich den Schaden ansehen und dann über das weitere Vorgehen entscheiden. Nach ersten Informationen sei aber ein erheblicher Reparaturaufwand nötig. Zur Schadenshöhe konnten noch keine Angaben gemacht werden.

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Taxifahrer reagiert schnell Trotz eines Ausweichmanövers überfuhr der Wagen die Schachtabdeckung

Polizei

Rheine (ots) – In der Nacht zum Sonntag (09.08.2015), um 02.20 Uhr, wollte ein Taxifahrer mit seinem Fahrzeug vom Schoppenkamp in die Straße Auf dem Schloß einbiegen. Dabei bemerkte er einen ausgehobenen Gullydeckel, der noch halb in der Verankerung lag. Trotz eines Ausweichmanövers überfuhr der Wagen die Schachtabdeckung. Es entstand ein Sachschaden am rechten Hinterrad. Das Verkehrskommissariat der Polizei Rheine sucht Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, oder die sonstige Hinweise geben können. Die Beamten haben gegen die unbekannten Täter unter anderem ein Verfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet.

Hinweise bitte an die Polizei Rheine, Telefon 05971/938-2515.

80-jähriger Mann aus Roxel vermisst – Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche

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Münster (ots) – Seit dem Morgen des 11. August wird der 80-jährige Günther Stracke vermisst. Herr Stracke verließ um 10:55 Uhr seine Wohnung an der Straße Am Meckelbach und stieg anschließend in die Buslinie 1 in Richtung Innenstadt. Nach gesicherten Erkenntnissen stieg er an der Haltestelle Neutor um 11:28 Uhr aus. Ab diesem Zeitpunkt verliert sich die Spur des 80-Jährigen. Nach Angaben der Ehefrau war ihr Mann auf dem Weg zu einer Adresse an der Straße Nienkamp. Die weiträumige Suche mit einem Hubschrauber und Mantrailer-Hunden verlief negativ. Herr Stracke ist 1,80 Meter groß und schlank. Er hat graue kurze Haare. Er war bekleidet mit einer dunkelblauen Hose und einem blau- gemusterten Hemd. Darüber trug er eine graue Jacke. Herr Stracke führte eine schwarze Aktentasche mit sich. Herr Stracke ist orientiert und gilt als sehr zuverlässig. Ein Foto ist als Anlage beigefügt. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0251 275- 0 entgegen. Rückfragen bitte an:

80-jähriger Mann übersah 10-jährigen Radfahrer

Rettungswagen

Am Dienstag gegen 18.40 Uhr wurde auf der Kiesbergstraße ein 10-jähriger Junge auf einem Fahrrad von einem Auto angefahren und schwer verletzt. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei befuhr ein 80-jähriger Mann mit einem Mercedes die Hohefeldstraße und wollte nach rechts in die Kiesbergstraße abbiegen.

Dabei übersah er den von rechts auf dem Radweg fahrenden 10-jährigen Jungen, der die Einmündung überquerte. Bei dem Zusammenstoß wurde der Junge schwer verletzt und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Premiere für erweitertes Glockenspiel im historischen Rathaus Lingen Marktplatzkonzert mit Startrompeter und Flughafen-Orchester

Am Dienstagnachmittag erklangen in Lingen zum ersten Mal die neuen und alten Glocken im Turm des historischen Rathauses gemeinsam. Durch die großzügige Spende der HEH Essmann Stiftung wurde das Glockenspiel um acht hochwertige Bronzeglocken erweitert.

In Rahmen eines Empfanges im historischen Rathauses mit Mitgliedern des Kuratoriums der HEH Essmann Stiftung und des Rates dankte Oberbürgermeister Dieter Krone Eva und Heinrich Essmann für die großzügige Spende aus der Stiftung. „Wir freuen uns, dass wir das neue Glockenspiel offiziell vorstellen können“, sagte Krone, der daran erinnerte, wie es dazu gekommen war. Vor rund einem Jahre habe Hans-Dieter Thomas den Wunsch geäußert, dass es eine echte Krönung wäre, noch zu Krones Zeiten die Krone des Rathauses zu vollenden. Dies sei der Stein des Anstoßes gewesen, das Glockenspiel im Turm des Rathauses, das 1952 im Auftrag der Kivelinge installiert worden war, um acht Glocken auf 20 zu erweitern. Diese Idee hat die HEH Essmann Stiftung umgesetzt, indem sie die Kosten dafür übernommen habe. „Mit den nun 20 Glocken haben wir eines der schönsten und reichhaltigsten Glockenspiele Deutschlands“, so Krone, der ausdrücklich im Namen aller Eva und Heinrich Essmann dankte.

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Die Möglichkeiten des Spiels seien nun von fünf auf 40 verschiedene Dur- und Moll-Tonarten erweitert, erläuterte Krone. Den fachgerechten Einbau und die technische Ausstattung habe erneut die Meller Spezialfirma Ed. Korfhage & Söhne übernommen. „Die nun vorhandenen 20 Glocken haben ein Gesamtgewicht von 819 kg. Die größte der Glocken, gleichzeitig Stundenschlag, wiegt 137 kg, hat 62 cm Durchmesser und 52 cm Höhe. Die kleinste wiegt 7 kg, hat einen Durchmesser von 22 cm und 20 cm Höhe“, so Krone, der Eva und Heinrich Essmann eine Dankesurkunde überreichte.

 

An die Zeit vor 63 Jahren erinnerte Heinrich Essmann und hob hervor, dass sich bis heute ein sehr großer Wandel vollzogen und sich Lingen großartig entwickelt hae. „Die Kivelinge haben das wunderschöne Figurenspiel für das alte Rathaus gestiftet. Wir haben uns gesagt, dass wir die acht neuen Glocken stiften, um Lingen und sein Glockenspiel weiterhin in aller Welt hervorzuheben. Wir müssen mit Veränderungen leben, sonst würden wir noch wie di alten Germanen in Hütten hausen“, betonte Essmann.

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Hans-Dieter Thomas ließ die acht neuen Glocken allein und dann alle 20 mit bekannten Melodien erklingen. Eine große Anzahl an Zuhörern hatte sich auf dem Marktplatz eingefunden und applaudierte Thomas. Mit einer vierspännig gezogenen Postkutsche fuhr der gebürtige Briten und internationale Startrompeter Roger Meads vor das Rathaus und erntete für seinen Auftritt eben so viel Beifall wie das zehnköpfige Flughafenorchester Oerlinghausen. Zu dem Open-Air-Event auf dem neugestalteten Marktplatz hatten Essmann und Krone ohne Eintritt eingeladen.

 

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Auf dem Bock der vierspännig gezogenen Postkutsche spielte der international bekannte Startrompeter Roger Meads „Hoch auf dem gelben Wagen“.

Fahrradtour der CDU Spelle durch Ortskern

Spelle – Auf Einladung des CDU-Ortsverbandes Spelle haben ca. 40 Personen den Speller Ortskern mit dem Rad erkundet und dabei verschiedene Bauprojekte angesteuert.

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„Unser Ortskern erlebt glücklicherweise eine dynamische Weiterentwicklung“, begrüßte Vorsitzender Ludger Kampel die Teilnehmer, bevor Heinz Feismann von der Volksbank Süd-Emsland eG die aktuellen Planungen zum Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses am ehemaligen Standort Modehaus Fenbers vorstellte. Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Bürgermeister Georg Holtkötter hatten u.a. Informationen zum Baugebiet Bokamp III, zum neuen Baugebiet „Westlich der Umgehungsstraße“ sowie zur Dorferneuerung im Bereich der Schapener Straße und zur geplanten Wohnbebauung in diesem Bereich im Gepäck. „Ein sparsamer Verbrauch von Grund und Boden durch Nachverdichtung im Ortskern und Neubau in Altbaugebieten sind neben der Familienfreundlichkeit wichtige Zukunftsthemen“, resümierte Kampel. Auf reges Interesse sind ferner die Baumaßnahmen an der Oberschule sowie ein Besuch der Johannes-Grundschule mit Besichtigung der sanitären Anlagen gestoßen. Die Entwicklung der Kinderkrippe am Brink legte deren Stellv. Leiterin Andrea Wilmer dar. Abschließend stellte sich Christoph Prekel als neuer Geschäftsführer der St. Martin Pflege GmbH vor und gab einen Einblick in die derzeitige Situation der Altenpflegeeinrichtungen.

Im Rahmen der Fahrradtour des CDU-Ortsverbandes durch Spelle wurde auch die Kinderkrippe am Brink besichtigt.

Krammarkt in der Innenstadt

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Rheine. Achtmal jährlich findet der traditionelle Krammarkt in Rheine statt. Auch heute, am Mittwoch vor Mariä Himmelfahrt, hat der Krammarkt allerhand zu bieten. In der Zeit von 8 bis 18 Uhr können Besucher allerlei nützliche Waren erstehen oder einfach nur den charakteristischen Marktlärm und das lebhafte Gedränge auf sich wirken lassen. Das Herz eines jeden Marktliebhabers dürfte hierbei höher schlagen.