Die SOS-Kinderdörfer in Nepal schlagen Alarm.

Die SOS-Kinderdörfer in Nepal schlagen Alarm. Die in zwei Wochen beginnende Monsunzeit drohe die Situation der Erdbebenopfer drastisch zu verschlimmern, so die Einschätzung. Viele Menschen leben seit dem schweren Beben vor gut einem Monat ungeschützt im Freien. Die Kinderhilfsorganisation befürchtet durch einsetzende Regenfälle weitere Erdrutsche, Krankheiten und Versorgungsengpässe.

Der Aufbau von Notunterkünften gehe zwar immer schneller voran, so der nationale SOS-Direktor Shankar Prandhananga. Es sei jedoch unwahrscheinlich, dass alle Erdbebenopfer vor dem Monsun eine schützende Unterkunft finden werden.

SOS-Kinderdörfer befürchten Erdrutsche, Krankheiten und Versorgungsengpässe / In Harisiddhi, Nepal kauert ein Kind in den Trümmern seines ehemaligen Zuhauses notdürftig geschützt durch einen Schirm und eine Plane.nepal_harisiddhi_kind_in_seinem_eingestuerzten_zuhause_foto

Insbesondere in den abgelegenen Bergregionen sei die Situation dramatisch: „Bislang konnten nur wenige Helfer und Hilfsgüter in die schwer zugänglichen Bergregionen gelangen. Die meisten Menschen sind dort noch von jeglicher Hilfe abgeschnitten“, sagt Prandhananga.

„Die Straßen sind durch Erdrutsche blockiert. Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Regen noch weitere Schlammlawinen auslöst“, so der SOS-Leiter. „Die Menschen in den Bergen und in den Notunterkünften an Flussufern sind dadurch besonders gefährdet. Ihr Zugang zu Lebensmitteln wird sich erschweren.“

Die Gefahr, dass sich die ohnehin schon schlechten hygienischen Zustände durch den Regen noch verschlimmerten, sei hoch, so der SOS-Nothilfe-Experte: „Wir befürchten die Ausbreitung von Cholera, Typhus und Atemwegserkrankungen bei Säuglingen.“

Waldbrand im Lohner Sand

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Nordlohne. Im Naherholungsgebiet „Lohner Sand“ haben am Mittwoch gegen 16.05 Uhr rund 100 Quadratmeter Waldboden gebrannt. Wie die Polizei mitteilt, hatte ein Spaziergänger das Feuer gemeldet, konnte aber den Einsatzort nicht genau angeben. Daher wurden sowohl die Lingener als auch die Lohner Feuerwehr alarmiert. Nach dem Brand lokalisiert war, konnte der noch schwelende Waldboden schnell gelöscht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, schießt aber als Ursache ein Lagerfeuer nicht aus.

Identifikationssystem für Abfallbehälter geht in Betrieb Ab Juli keine Leerung von Restmüll- und Biobehältern ohne Chip

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Meppen. Der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Emsland (AWB) hat bisher rund 150 000 Restmüll- und Biobehälter mit einem Chip und einem weißen so genannten Identaufkleber ausgerüstet. Der seitlich am Behälter angebrachte Identaufkleber zeigt an, dass der Behälter mit einem Chip versehen ist. Auch die Entsorgungsfahrzeuge wurden inzwischen mit den notwendigen Lesegeräten ausgestattet, so dass das Identifikationssystem ab Juli in den regulären Betrieb geht. Somit werden künftig ausschließlich Restmüll- und Biobehälter mit Chip geleert. 

Um das reibungslose Auslesen des Chips zu ermöglichen, müssen die Behälter mit der Deckelöffnung nach vorne zur Entleerung bereitgestellt werden. „Die Kunden des AWB haben sich in der Ausrüstungsphase sehr kooperativ gezeigt“, dankt Landrat Reinhard Winter den Bürgern für ihre Mitwirkung. Mit dem neuen System seien die richtige Zuordnung der Tonnen und Gebührengerechtigkeit gewährleistet, betont Winter.

Nachdem im vergangenen Jahr in einer flächendeckenden Aktion alle seinerzeit bereitgestellten Restmüll- und Biobehälter mit einem Chip ausgerüstet worden sind, hatte der AWB in den vergangenen Monaten noch nicht gechipte Behälter systematisch nacherfasst. „Wir gehen heute davon aus, dass wir annähernd 100 Prozent der zur Abfuhr bereitgestellten Abfallbehälter mit einem Chip versehen haben“, sagt der AWB-Betriebsleiter Hans-Josef Geiger.

Dennoch sei nicht auszuschließen, dass vereinzelt Behälter ohne Chip zur Leerung bereitgestellt werden. Um diese ebenfalls erfassen und mit einem Chip ausrüsten zu können, werden sie ab der kommenden Woche vom Entsorgungsunternehmen am Leerungstag mit einem gelben Aufkleber „Dieser Behälter ist ohne Chip“ versehen. Damit erhielten die Nutzer der Tonnen Gelegenheit, sich zwecks Nachrüstung der Behälter mit dem AWB umgehend in Verbindung zu setzen, so dass die Tonnen bis zum nächsten Leerungstermin nacherfasst und entsprechend ausgerüstet werden können. Andernfalls werden die Behälter vom Entsorgungsunternehmen am nächsten Leerungstag mit einem roten Aufkleber „Dieser Behälter kann zukünftig nicht geleert werden“ gekennzeichnet.

Bisher noch nicht registrierte Abfallbehälter können beim Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Emsland ab sofort im Kundencenter unter der Telefonnummer 05931/44-300 angemeldet werden. Darüber hinaus steht auf der Homepage des Abfallwirtschaftsbetriebes unter www.awb-emsland.de im Formularcenter ein entsprechendes Formular für die Nacherfassung von Restmüll- und Biobehältern zum Download zur Verfügung.

 

Wasserschutzpolizei mit neuem Streifenboot

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Neben dem in Meppen stationierten größeren Streckenboot „W17“, der Wasserschutzpolizei Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim, wurde im Sommer letzten Jahres 2014 ein neues Streifenboot in den Dienst gestellt und getauft. „Das neue Streifenboot „W37″ dient den derzeit sechs Beamten insbesondere für die Kontrolle von Sportbooten auf den Flüssen und Kanälen“, erklärte Polizeihauptkommissar Peter Meyer, der Leiter der Verfügungseinheit, zu der auch die Wasserschutzpolizei gehört. Die Beamten der Wasserschutzpolizei sind in Meppen stationiert und zuständig für die Ems und den Dortmund-Ems-Kanal von der Landesgrenze Nordrhein-Westfalen bis nach Papenburg, sowie dem Küstenkanal von der Schleuse in Oldenburg bis nach Dörpen, der Hase, dem Elisabethfehnkanal, dem Ems-Vechte-Kanal und dem Haren-Rütenbrockkanal mit den jeweils angrenzenden Hafen- und Schleusenanlagen. Gefahren wird das 4,50 Meter lange Aluminiumboot, das mit einem Außenbordmotor mit einer Leistung von 60 PS ausgerüstet ist, mit jeweils zwei Beamten. Das Boot kann auf einem Trailer transportiert werden und ist daher relativ schnell und flexibel einsetzbar. Es erreicht eine Geschwindigkeit von mehr als 50 Stundenkilometer.

 

KULTOURsommer startet in neue Saison Musikalischer Auftakt entlang der Ems

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„Klingende Ems – eine musikalische Reise entlang unserer Ems“ lautet der Titel der Veranstaltungsreihe, mit der am Freitag, 5. Juni, der KULTOURsommer 2015 um 17 Uhr am Hafen Spelle-Venhaus in die neue Saison startet. Die Broschüren mit der vollständigen Übersicht über das gesamte Programm des KULTOURsommers liegen nun vor. 

Mit einem bunten, abwechslungsreichen musikalischen Nachmittag beginnt der KULTOURsommer, den der Landkreis Emsland jährlich in Zusammenarbeit mit Städten, Gemeinden und Kulturträgern seit über 20 Jahren kreisweit von Juni bis September durchführt. Die Veranstaltungsreihe „Klingende Ems“ setzt einen ersten musikalischen Akzent entlang der Ems. Vom 5. bis 7. Juni sowie am 13. und 14. Juni reisen Ensembles der Musikschule des Emslandes auf dem Dortmund-Ems-Kanal bzw. auf der Ems von Spelle über Lingen, Meppen, Haren, Lathen und Dörpen bis Papenburg. Nach der Auftaktveranstaltung in Spelle steigen die Musiker auf das bereitliegende Schiff und möglichst viele Radfahrer auf ihren Drahtesel, denn die Musiker sollen während ihrer Reise auf dem Wasser an Land von Radlern begleitet werden. An jedem Abfahrt- und Endpunkt der einzelnen Etappen gibt es kleine musikalische Events zur Einstimmung bzw. zum Abschluss der Tour-Etappen.

Radtouren zu Sehenswürdigkeiten im Emsland und in die benachbarten Niederlande gehören ebenso zum KULTOURsommer-Programm wie die „Staunexperten“. Auch hier reisen Künstler durch das Emsland und geben in mehreren Orten Gastspiele, die Spaß machen, Erstaunliches erklären und zum Mitmachen einladen. Aber auch Freunde von Theater, Kabarett und Kleinkunst werden nicht zu kurz kommen. Plattdeutsches Theater in Emsbüren, Kabarett „Vom Feisten“ in Salzbergen und natürlich das „Kleine Fest im großen Park“ gehören ebenso zum Programm wie Veranstaltungen für die ganze Familie: Ganz historisch geht es auf dem Barockfest in Clemenswerth und dem Museumsfest „ZeitSprünge“ in Meppen zu. Auf dem Kinderfestival in Herzlake stehen in diesem Jahr die Schlümpfe im Mittelpunkt. Neben diesen Angeboten finden sich im KULTOURsommer aber auch Veranstaltungen, die mittlerweile zu den „Klassikern“ des KULTOURsommers zählen wie zum Beispiel der Emsländische Töpfermarkt, mit dem die Freiluftsaison des KULTOURsommers am 20. September traditionell beendet wird.

Das komplette Programm des KULTOURsommers ist im Internet unter www.emsland.de zu finden. Die Broschüre ist ab sofort kostenlos beim Landkreis Emsland unter der Telefonnummer 05931/6605 und bei allen Fremdenverkehrseinrichtungen im Kreisgebiet erhältlich.

 

Erneuerung der Sprickmannstraße Sperrung von Breite Straße bis Neuenkirchener Straße

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Rheine. Ab dem 28. Mai 2015 werden an der Sprickmannstraße umfangreiche Bauarbeiten durchgeführt. Den Verkehrsbedürfnissen entsprechend wird die Fahrbahn in einer Breite von 7,50 m komplett erneuert.

Der zum Teil marode Zustand der Fahrbahndecke und der Gehwege machen einen Vollausbau der Sprickmannstraße erforderlich. Aufgrund hydraulischer Gegebenheiten wird im Zuge des Ausbaus die vorhandene Mischwasserkanalisation bis auf das Teilstück zwischen Breite Straße und Steinfurter Straße ebenfalls erneuert und vergrößert, sodass hier mit Einschränkungen insbesondere für den Anliegerverkehr zu rechnen ist. Zunächst wird der Kanal von der Steinfurter Straße bis zur Wasserstraße erneuert, zeitgleich erfolgt der Straßenausbau von der Breiten Straße bis zur Steinfurter Straße. Dadurch ist die Sprickmannstraße von der Dutumer Straße bis zur Breiten Straße nur beschränkt befahrbar.

Anschließend wird das Teilstück von der Dutumer Straße bis zur Neuenkirchener Straße erneuert. Hier erfolgen ebenfalls zuerst umfangreiche Kanalbau- und Straßenbauarbeiten. Im Zuge des Ausbaus erhält die Sprickmannstraße ebenfalls eine neue Straßenbeleuchtung. Während der Bauarbeiten ist es erforderlich, dass die Sprickmannstraße in den jeweils betroffenen Teilstücken voll gesperrt werden muss. Der erste Bauabschnitt im Bereich Breite Straße bis Dutumer Straße soll bis zum Jahresende 2015 fertig gestellt sein.

Die Technischen Betriebe sind bestrebt, die mit der Baumaßnahme verbundenen Unannehmlichkeiten so gering wie möglich zu halten und für einen zügigen Bauablauf zu sorgen. Als Ansprechpartner für Auskünfte bezüglich der Baumaßnahme steht Michael Stach, TBR, unter Tel. 939-488 zur Verfügung.

Beratertag Familienfreundlicher Arbeitgeber Ems-Achse und Bertelsmannstiftung laden nach Papenburg ein

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Fachkräfte berücksichtigen bei ihrer Jobsuche immer häufiger Faktoren wie Familienfreundlichkeit. Auch deshalb bietet die Ems-Achse in Kooperation mit der Bertelsmannstiftung das Qualitätssiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ an. An jedem zweiten Freitag im Monat stehen die beiden Prüfer, Ursula Günster-Schöning und Michael Heddendorp, für eine kostenlose Beratung in der Geschäftsstelle der Ems-Achse in Papenburg zur Verfügung. Der nächste Termin vor der Sommerpause ist Freitag, 12. Juni.

Interessierte Betriebe können sich bei Birgit König anmelden (koenig@emsachse.de; 04961/94099814). Eine Anmeldung ist jeweils bis zwei Tage vor dem Beratertag möglich. Weitere Informationen gibt es unter www.familienachse.de.

Messingen Pferdeanhänger kollidiert mit LKW

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Messingen. Am Montagabend sind gegen um 19:45 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Frerener Straße zwei Pferde verletz worden. Nach Angaben der Polizei befuhr eine 24-jährige Frau mit einem VW Transporter und Pferdeanhänger die Frerener Straße in Richtung Kreisverkehr. Als ein Silo-Lkw vom Hof der Raiffeisen-Genossenschaft nach links auf die Frerener Straße einbog, hatte dessen 55-jähriger Fahrer offensichtlich das Gespann übersehen. Der Lastzug rammte den Anhänger, in dem sich zwei Pferde befanden, der daraufhin auf die Seite kippte. Dabei wurden die beiden Pferde verletzt und mussten von einem Tierarzt versorgt werden. Die Autofahrerin und der Lkw-Fahrer kamen mit dem Schrecken davon. Die Feuerwehr aus Messingen sicherte4 die Unfallstelle und half bei der Rettung der Pferde. Am Pferdeanhänger und Lkw war Sachschaden in Höhe von über 10.000 Euro entstanden.

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Neue Königspaare im Königreich Venhaus

Der St. Vitus Schützenverein in Venhaus hat neue Schützenkönige. Beim traditionellen Schützenfest konnten sich in der Kategorie Alter König Norbert Kampel und in der Kategorie Junger König Simon Thale durchsetzen und die Königswürde erringen. Zur Königin erwählte Norbert Kampel seine Ehefrau Maria und Simon Thale wurde von Katharina Kohle auf den Thron begleitet.

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v.l.n.r Junger König Simon Thale mit Königin Katharina Kohle, Alter König Norbert Kampel mit Ehefrau Maria

Ein besonderes Highlight in der Halbzeitspause des letzten Oberligaspiels des SC Spelle-Venhaus

Ein besonderes Highlight erwartete in der Halbzeitpause die Besucher des letzten Oberligaspiels des SC Spelle-Venhaus gegen Germ. Egestorf-Langreder. Fast auf den Tag genau waren 50 Jahre vergangen seit dem  Wiederaufstieg der 1. Senioren-Fussballmannschaft im Jahre 1965.

Vorausgegangen war eine sehr schwierige Zeit in der Vereinsgeschichte des SCSV. Aufgrund einiger Unstimmigkeiten und Zerwürfnisse erfolgte im Jahr 1958 der Abstieg von der Bezirksklasse in die erste und im Jahr darauf in die zweite Kreisklasse.Der guten Jugendarbeit des damaligen Trainers Erwin Scharff ist es zu verdanken, dass es Anfang der 60-iher Jahre schnell wieder aufwärts ging und schließlich im Jahr 1965 der Wiederaufstieg gelang.

Als Mitglied dieser Elf ließ Ludger Endemann diese Zeit nochmals Revue passieren und weckte viele schöne Erinnerungen an eine gänzlich andere Sportler zeit.

Nach dem Spiel traf sich die „Elf“ in gemütlicher Runde zu einem gemeinsamen Essen und nutzte die Gelegenheit mit der derzeitigen Oberliga-Mannschaft des SC Spelle-Venhaus bei einigen „kühlen Blonden“ üben den Fussballsport  zu diskutieren. Bei bester Stimmung verging der Abend verging viel zu schnell.

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hinten v.l.n.re.: H. Schütte, H. Kabst,  P. Fernbers, L. Rauen, R. Rauen, M. Wiegmann, H. Geiger, Co-Trainer G. Korte,

vorn v.l.n.re: E. Pischel, L. Endemann, H. Jungehüser, B. Schütte, H.-J. Krage.

 

Hörstel, Fahrzeuge aufgebrochen

Einbruch ©Spelle-News

Hörstel (ots) – Ein Autofahrer stellte seinen silbernen Opel Zafira am Montagnachmittag (25.05.2015), um 15.00 Uhr, auf einem unbefestigten Waldparkplatz an der Harkenbergstraße ab. Als er gegen

18.00 Uhr zurückkehrte, erlebte er eine böse Überraschung. Unbekannte Täter hatten an der Beifahrerseite ein Fenster zertrümmert. Aus dem Innenraum entwendeten sie ein mobiles Navigationsgerät, einen Spannungswandler und eine Kulturtasche. Auf einem Pendlerparkplatz in Riesenbeck ist, ebenfalls am Montag, ein grauer Nissan aufgebrochen worden. Die Geschädigte stellte den Wagen gegen 16.00 Uhr auf dem Parkplatz „Am Steinbruch/St.-Bernhard-Straße“ ab. Die Täter zertrümmerten eine Scheibe und entwendeten dann eine Handtasche, die auf dem Rücksitz gelegen hatte. In dieser befanden sich Bargeld, persönliche Papiere und ein Handy. Der Wert des Diebsgutes und die Sachschäden an den PKW liegen in beiden Fällen  im dreistelligen Eurobereich. Die Polizei bittet in beiden Fällen um Hinweise unter Telefon 05971/938-4215. Die Polizei mahnt: Abgelegene Parkplätze an Ausflugzielen, an Wander- oder Laustrecken oder auf Pendlerparkplätzen, ziehen Diebe geradezu an. Im Fahrzeug zurückgelassene Wertgegenstände locken Diebe an. Lassen Sie niemals Wertgegenstände im Wagen zurück! Sichere Verstecke im Auto gibt es nicht! Stellen Sie ihren Wagen möglichst an sicheren Orten ab. Melden Sie verdächtige Personen sofort der Polizei. Merken Sie sich die Kennzeichen der von den Personen benutzten Fahrzeuge!

 

Tödlicher Badeunfall im Baggersee

Polizei

Gildehaus – (ots) – Am Pfingstmontag gegen 16.15 Uhr ist ein 62-jäheriger Mann aus Bad Bentheim in einem Baggersee an der Straße Zur Grenze ertrunken. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei hatte sich der Mann am „Grünen Grenzsee“ mit Bekannten aufgehalten.

Dabei wurde auch Alkohol getrunken. Der Mann zog sich dann aus und teilte mit, dass er schwimmen gehen würde. Der 62-Jährige ging in das Wasser und tauchte nach kurzer Zeit unter und kam nicht mehr an die Wasseroberfläche zurück. Die Bekannten informierten sofort die Rettungskräfte. Rettungskräfte der Wasserrettung DLRG Nordhorn und Lingen, ein Rettungswagen, ein Notarzt sowie die Freiwillige Feuerwehr Gildehaus waren im Einsatz. Mit einem Rettungsboot wurden auf dem See Suchmaßnahmen durchgeführt. Gegen 17.15 Uhr wurde der leblose Körper des Mannes entdeckt und geborgen. Trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen konnte nur noch der Tod festgestellt werden.

Fahnenweihe des St.Vitus Schützenverein Venhaus

Fahnenweihe St. Vitus Venhaus

Spelle-Venhaus – In einem würdigen Festrahmen wurde unter Beteiligung befreundeter und benachbarter Schützenvereine vor der gepflegten Kulisse des Burgparks Venhaus die neue Fahne des St.-Vitus-Schützenvereins Venhaus 1632 e.V. feierlich eingeweiht.

Franz Wilde, Vorsitzender des Schützenvereins, konnte neben Repräsentanten aus Kirche, Gesellschaft und Politik auch die Schützenvereine Altenlünne, Altenrheine, Dreierwalde, Heitel, Holsten-Bexten, Plantlünne, Schapen, Spelle und Varenrode sowie Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine begrüßen. Wilde erklärte, dass bereits im Jahr 2009 erste Überlegungen zur Neuanschaffung einer neuen Fahne angestellt wurden. „Die alte Fahne ist über 100 Jahre alt und daher nicht mehr einsatzfähig“, machte der Vorsitzende auf das historische Erbe aufmerksam. Dank der Initiative des Stammtisches „De Venhuser Bühls“, allesamt St.-Vitus-Schützen, wurde zugunsten der Neuanschaffung eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Zu verschiedenen Veranstaltungen wurde eine „Fahnendüppe“, mitgebracht, sodass schon bald 2.500 Euro eingeworben werden konnten. Diese Aktion habe den Startschuss zur Anschaffung gegeben. Das Vorhaben wurde durch einen eigens gegründeten Fahnenausschuss mit Unterstützung von Dr. Andreas Eiynck, Leiter des Emslandmuseums Lingen, konkretisiert. Der versierte Historiker umriss in einer launisch vorgetragenen Festansprache die Geschichte des Ortes, die mit der Errichtung der Burg Venhaus begann und die noch heute von dieser geprägt werde. „Die Verantwortlichen haben sich intensiv mit der Orts- und Vereinsgeschichte auseinandergesetzt, um passende Motive für die Neuanschaffung zu finden. So ist ein individuelles Einzelstück mit spezifisch Venhauser Motiven entstanden“, sprach Einyck seinen Respekt für die Gestaltung der Fahne aus. Die Vereinsseite der Fahne zeigt im Zentrum zwei gekreuzte Gewehre vor einer Zielscheibe, die von einem Adler bekrönt wird. In der oberen Spitze erscheint das Niedersachsenross. Auf der „Heimatseite“ sind im Mittelpunkt die Kirche und das Pfarrhaus, in denen die alten Burggebäude bis heute erhalten sind, abgebildet. Die Ecken zeigen die Namen der Venhauser Hööke: „Burenhook“, „Achter de Aa“ und „Hook un Stroate“ sowie das Kriegerehrenmal. Diese Liebe zum Detail setzt sich in der weiteren Ausgestaltung fort: Der Fahnenstab ist aus einem mehrere hundert Jahre alten Holzpfeiler gedrechselt worden, der bei Aushubarbeiten rund um die Venhauser Kirche gefunden wurde. Als Fahnenspitze dient ein schmiedeeiserner Maueranker des früheren Burggebäudes. Die Pastöre Daniel Brinker von der katholischen und Konrad Pfannkuche von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde spendeten den kirchlichen Segen und wünschten den Schützen stets eine lebendige Gemeinschaft. Auch Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf wertete die neue Fahne als Symbol für Zusammenhalt und Verbundenheit, aber auch für Werte wie Solidarität und Integration: „Sie soll uns an den unschätzbaren Wert von Frieden und Freiheit erinnern – gerade in diesen Tagen, in denen wir dem Kriegsende vor 70 Jahren gedenken.“ Nach dem Weiheakt folgte unter musikalischer Begleitung des Spielmannszuges des St. Johannes-Schützenvereins Spelle sowie des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Spelle-Venhaus ein Marsch durch den feierlich geschmückten Ort zum Festzelt. Über 1.000 Schützen ließen anschließend die Fahnenweihe auf dem Festplatz ausklingen aber dazu mehr im Video.

Vergessener Kochtopf sorgt für starke Rauchentwicklung

Feuerwehr

Lingen – (ots) – Ein auf dem Herd vergessener Kochtopf mit Eintopf hat in der Nacht zum Montag für einen Feuerwehreinsatz in der von-Tresckow-Straße gesorgt. Gegen 01.00 Uhr hatte ein Hausbewohner aus der Nachbarwohnung Rauchmelder gehört und Brandgeruch wahrgenommen. Der Versuch, den 56-jährien Bewohner der Wohnung im zweiten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses zu wecken, schlug fehl.

Dieser reagierte nicht auf Klopfen und Klingeln. Durch die informierten Polizeibeamten wurde die Wohnungstür aufgebrochen und der 56-Jährige wurde schlafend auf dem Sofa im Wohnzimmer vorgefunden. Er wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus gebracht. Durch die Freiwillige Feuerwehr wurde unter Atemschutz die Küche betreten. Dort wurde auf dem eingeschalteten Herd ein Topf mit Essen gefunden, der die gesamte Küche und auch die anderen Räume der Wohnung verqualmt hatte. Es entstand kein Gebäudeschaden. Andere Hausbewohner kamen nicht zu Schaden.

 

Lingen: Garagen und Hausanbau in Flammen

©ES Media Spelle

Am Freitagnachmittag sind gegen 16 Uhr mehrere Garagen und ein Anbau an einem Wohnhaus in der Gelgöskenstiege beschädigt worden. Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen, bevor die Flammen auf das angrenzende Wohnhaus übergriffen. Das Feuer war vermutlich in dem Anbau ausgebrochen, in dem ein Elektroreparaturbetrieb Geräte lagert. Nach Beendigung der Löscharbeiten hat die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Personen wurde nicht verletzt.

©ES Media Spelle ©ES Media Spelle

Neues Konzept zur Schadstoffsammlung auf Wertstoffhöfen im Landkreis Emsland

Schadstoffmobil dem Betriebsausschuss des Abfallwirtschaftsbetriebs vorgestellt

Meppen. Neben der jährlich im Frühjahr und im Herbst stattfindenden mobilen Sammlung wird der Abfallwirtschaftsbetrieb künftig zusätzliche Abgabemöglichkeiten für Schadstoffe aus Haushaltungen auf den emsländischen Wertstoffhöfen anbieten. Im Rahmen einer Informationsfahrt des Betriebsausschusses des Abfallwirtschaftsbetriebes Emsland wurde nun das neue Schadstoffmobil zur dezentralen Schadstofferfassung vorgestellt.

Schadstoffmobil

In rund 75 % aller Mülltonnen sind noch Schadstoffe enthalten – das hatte Ende 2011 eine Abfallanalyse ergeben. Vor diesem Hintergrund hatte der Betriebsausschuss einem ergänzenden Angebot zugestimmt. „Mit diesem Angebot auf den stark frequentierten Wertstoffhöfen sind wir viel näher am Bürger – und wir sind zuversichtlich, dass es gut angenommen wird“, freute sich Ausschussvorsitzender Heinz Cloppenburg. In einer Versuchsphase mit einem Leihmobil im vergangenen Jahr hatte sich bereits ein starkes Interesse bei den Bürgern gezeigt. Das neue Angebot ist speziell konzipiert für die Sammlung schadstoffhaltiger Abfälle aus Haushaltungen, wie z.B. Leuchtmittel, Farbabfälle, Holzschutzmittel und Pestizide. Durch das Hakenliftsystem können die Container abgesetzt werden, so dass eine ebenerdige Abgabemöglichkeit vorhanden ist. Die Anlage verfüge zudem über alle notwendigen Sicherheitseinrichtungen, erläuterte Matthias Janning, Gefahrgutbeauftragter im Abfallwirtschaftsbetrieb und für die Schadstoffentsorgung zuständig.

Der Start ist am Freitag, 29.05.2015 von 15:00 bis 18:00 Uhr auf dem Wertstoffhof in Sögel. Weitere Termine für die zusätzliche Schadstoffabgabe wird es im gesamten Landkreis Emsland geben, diese werden durch Aushänge an den jeweiligen Wertstoffhöfen, durch die örtlichen Bekanntmachungsblätter und auf der Internetseite des Abfallwirtschaftsbetriebes (www.awb-emsland.de) bekannt gemacht. Zukünftig wird auch eine Bekanntmachung der Daten über den Abfuhrkalender erfolgen.

Trendige Schlüsselbänder mit der Rheine Skyline

Schlüsselbänder

Rheine. Jeder kennt sie, die Skyline von New York, die Skyline von London – doch wieso nicht einfach die Skyline von Rheine? Das Kloster Bentlage, das Gradierwerk an der Saline Gottesgabe, der NaturZoo, die Hünenborg auf dem Thieberg, die St.-Dionysius-Kirche in Mitten von historischen Gebäuden des Marktplatzes (u.a. Beckersches Haus, Beilmannsches Haus und Bürgerhaus), der Falkenhof, die Ludgerusbrücke über die Ems, die ehemalige Textilfabrik und heute das Ems-Einkaufs-Center (EEC), die St.-Antonius-Basilika und symbolisch ein Windkraftrad sind auf dieser zu sehen. Seit längerer Zeit schmückt die Rheine Skyline bereits Wände mit Wandtattoos, Autos mit Aufklebern, Fußballstadien mit Sitzkissen und Büros mit Tassen.

Neu eingetroffen sind die trendigen Schlüsselbänder mit der Rheine Skyline, die ab sofort beim Verkehrsverein erworben werden können.

Foto (Stadtpressestelle): Neue eingetroffen: Die trendigen Schlüsselbänder mit der Rheine Skyline

Cannabis-Indoor-Plantage entdeckt

Die Polizei Lingen hat am Donnerstag im Keller eines Wohnhauses im Meppener Stadtteil Esterfeld eine Cannabis-Indoor-Plantage sichergestellt. Aufgrund eines Hinweises hatte die Polizei den 52-jährigen Hausbesitzer aufgesucht und die Plantage mit insgesamt

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149 Cannabispflanzen entdeckt. Die Anlage befand sich in drei Kellerräume des Wohnhauses. Die vorgefundenen Pflanzen befanden sich in verschiedenen Wachstumsphasen, vom Steckling bis zu erntereifen Pflanzen. Zudem wurde bereits abgeerntetes Marihuana gefunden und ebenfalls sichergestellt. Beschlagnahmte Beweismittel begründen außerdem den Verdacht, das die Indoor-Plantage bereits einige Zeit in den Kellerräumen betrieben wurde. Auf Grund der Pflanzenanzahl und weiterer vorgefundener Beweismittel ist davon auszugehen, dass der Hausbesitzer mit dem in der Vergangenheit hergestellten Cannabis Handel getrieben hat. Der 52-jährige gab weiter an, auch selber regelmäßiger Cannabis-Konsument zu sein. Alle Cannabispflanzen sowie sämtliches Equipment der Indoor-Plantage wurde beschlagnahmt. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der 52-Jährige entlassen. In Kürze wird sich ein Gericht mit ihm befassen.

Erste Bahnschienen im Hafen Spelle-Venhaus verlegt

Im Zuge der Erweiterung des Hafens Spelle-Venhaus wurden aktuell die ersten Bahnschienen verlegt. Somit wird das Gelände neben den Verkehrsträgern Straße und Wasser auch über die Schiene angebunden sein und den dort tätigen Firmen äußerst flexible Lieferwege ermöglicht.
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Stefan Sändker, Geschäftsführer Hafen Spelle-Venhaus GmbH, Bürgermeister Georg Holtkötter und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (v.l.) verfolgen gespannt die Arbeiten zur Anbindung des Hafens Spelle-Venhaus an das Schienennetz.
Bis Ende des Jahres werden im Hafengelände 4,6 Kilometer Bahnschiene verlegt und an die Schienenverbindung zwischen Rheine und Spelle angeschlossen. Nach Ansicht der verantwortlichen Kommunalpolitiker ist es aufgrund des zu erwartenden steigenden Logistikaufkommens für die Zukunft erforderlich, die Verkehrsstraßen zu entlasten und die freien Kapazitäten des Binnenweges und der Bahn für den Güterverkehr zu nutzen. „Vor dem Hintergrund der Gleisanbindung stehen u.a. die hier ansässigen Unternehmen Emsland Flour Mills und H. Bröring bereits in den Startlöchern, um mit den Arbeiten zur Errichtung eigener Gleisannahmestellen zu beginnen“, machte Hummeldorf auf das starke Interesse der Wirtschaft an dieser Investition deutlich. Auch Bürgermeister Georg Holtkötter verwies auf die nachhaltige Stärkung des Wirtschaftsraumes: „Mit der Anbindung an den Verkehrsträger Schiene wird der Hafen für Wirtschaftsbetriebe noch attraktiver und bietet einmalige Standortvorteile. Bereits heute – noch während der Bauphase – können wir eine wachsende Nachfrage verzeichnen.“ Die Kosten des 3. Bauabschnittes belaufen sich auf rd. 5,5 Millionen Euro. „Die Gewerke wurden im Februar 2014 europaweit ausgeschrieben, bevor Anfang Januar 2015 der Auftrag vergeben wurde“, berichtete Stefan Sändker, Geschäftsführer der Hafen Spelle-Venhaus GmbH, von den Vorbereitungen. Die Arbeiten werden vermutlich Ende des Jahres abgeschlossen sein. Künftig wird mit 200 Lastwagen, zwei Schiffen und einem Zug Umschlag pro Tag gerechnet.

Heimatverein Lünne sichert historische Antoniusgrotte

Lünne – Auf Initiative des Heimatvereins Lünne wurde eine alte Antoniusgrotte saniert. So wurde dank dieses regen Engagements ein wertvolles kulturhistorisches Erbe erhalten.

Zur Erinnerung an den im Ersten Weltkrieg in Flandern gestorbenen Gerhard Diederichs errichtete dessen Familie im Jahr 1920 an der Straße „Auf der Brinkwehr“ in Lünne eine Antoniusgrotte. Nach dem Wegzug der Familie ist durch Leerstand und Besitzerwechsel ein erheblicher Instandsetzungsrückstand entstanden, besonders die Antonius-Figur war dringend restaurierungsbedürftig. Um die Kluse als Zeugnis der Vergangenheit dauerhaft zu sichern, hat sich der Heimatverein Lünne für die Sanierung stark gemacht. Dank erheblicher Eigenleistungen der Vereinsmitglieder und finanzieller Unterstützung des Landkreises Emsland sowie der Gemeinde Lünne konnte die Restaurierung mit Gesamtkosten von 6.200 Euro umgesetzt werden. „Kunsthistoriker sagen, dass diese Antoniusgrotte für das Emsland einmalig sei“, erklärte Maria Bunge, Heimatvereinsvorsitzende, die Bedeutung und zeigte sich besonders erfreut darüber, dass ein Großneffe von Gerhard Diedrichs, Diakon Heinrich Diedrichs aus Papenburg, nun die Segnung der instandgesetzten Grotte vorgenommen hat. Ihr besonderer Dank galt dabei allen Förderern des Projektes sowie der Familie Brinkers als heutige Eigentümer des Grundstücks, für die Unterstützung. Neben der Restaurierung der Antonius-Figur wurde das Grottenmauerwerk gereinigt und neu verfugt sowie durch vorhandene Steine ergänzt. Ebenso wurde die Inschrift auf der Platte unter der Nische aufgearbeitet. Die Erneuerung der Einzäunung und die Neuanpflanzung der Beete lassen ein idyllisches Kleinod entstehen. „Nach ihrer Wiederherstellung ist die Grotte eine Bereicherung für Lünne mit religions- und kulturhistorischer Bedeutung und ein würdiges Zeugnis der Erinnerungskultur zum Ersten Weltkrieg“, würdigte Landrat Reinhard Winter die Verdienste des Heimatvereins, der ein Stück Heimatgeschichte vor dem Verfall bewahrt habe. Ebenso begrüßte Bürgermeisterin Magdalena Wilmes den Abschluss des Projektes: „Hinter alten Bauwerken stehen immer Geschichten. In alten Bauwerken ist etwas von der Lebens- und Denkweise unserer Vorfahren zu entdecken. In Ihnen haben sich deren Sorgen, Freuden und Leid niedergeschlagen – und auch ihr Glaube. Daher ist es wichtig, unsere Klusen und Grotten in Ehren zu halten.“ Nach Ansicht von Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf ist die Pflege der regionalen Geschichte ein wichtiges Anliegen, um die eigene Identität und Herkunft zu kennen. „Ich danke allen, die sich finanziell, ideell und in sonstiger Weise für den Erhalt eingesetzt haben“, so der Samtgemeindebürgermeister. „Diese Feier an der Grotte soll uns auch einen Anlass bieten, gemeinsam für 70 Jahre Frieden in unserem Land zu danken“, hob Bunge abschließend den aktuellen Bezug der Einsegnung hervor.

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BU: Den Abschluss der Sanierung der Antoniusgrotte in Lünne feiern im Beisein vieler Gäste: (v.l.) Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Diakon Heinrich Diedrichs, Heimatvereinsvorsitzende Maria Bunge, Bürgermeisterin Magdalena Wilmes und Landrat Reinhard Winter

Rheine versuchter Einbruch mit PKW

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Rheine (ots) – In der Nacht zum Freitag (22.05.2015), gegen 03.25 Uhr, ist bei der Polizei die Meldung eingegangen, dass Unbekannte an der Emsstraße mit einem PKW in die Schaufensterscheibe eines Juweliergeschäftes gefahren waren. Ein Zeuge hatte die lauten Geräusche gehört und sofort nach der Ursache geschaut. Auf der Emsstraße konnte er zwei männliche Personen in Richtung Kettelerufer

-Ems- weglaufen sehen. Als die Polizei dort eintraf, stand unmittelbar vor der stark beschädigten Fensterscheibe ein brennender PKW Peugeot. Ein Zeuge versuchte noch, diesen mit einem Feuerlöscher löschen.  Schließlich konnte die Feuerwehr den Brand dann vollkommen löschen. Vermutlich wollten die Täter mit dem Fahrzeug die Schaufensterscheibe zerstören, um dann in die Geschäftsräume zu gelangen. Es war ihnen aber offenbar nicht gelungen, die Geschäftsräume zu betreten. Aus dem Juweliergeschäft bzw. den Auslagen ist nach ersten Erkenntnissen nichts gestohlen worden. Die Polizei hat nach dem Einbruch die Ermittlungen aufgenommen. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung nach den beiden geflüchteten Personen blieb ohne Erfolg. Die Beamten nahmen die Spuren am Tatort auf und stellten den PKW sicher. Wie sich herausstellte, war der Peugeot am 19. Mai im südlichen Münsterland gestohlen worden. Bei den polizeilichen Recherchen soll unter anderem geklärt werden, wie der Wagen in Brand geraten konnte. Auch der Umstand, dass die Täter vor den benachbarten Haustüren Bänder/Gurte gespannt hatten, ist derzeit Inhalt der Ermittlungen. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, Telefon 05971/938-4215. Sie fragt: Wer hat den Wagen/die Personen auf der Fahrt zum Tatort gesehen, möglicherweise durch die Emsstraße oder über die Tiefe Straße? Wer hat an dem Geschäft verdächtige Personen bemerkt? Wer hat möglichweise schon am Vortag an dem Geschäft verdächtige Personen gesehen, die den Tatort ausbaldowert haben könnten?

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Öffentliche Themenstadtführung „Das Geheimnis der Emsauen“

Das neue Schöpfwerk am Mühlenbach

Der Direktor des Emslandmuseums Dr. Andreas Eiynck bietet zum zweiten Mal die Themenstadtführung gemeinsam mit der Lingen Wirtschaft und Tourismus GmbH an. Das Interesse an der öffentlichen Themenstadtführung „Das Geheimnis der Emsauen“ ist ungebrochen groß. Am 27. Mai geht es um 16 Uhr vom Treffpunkt „Eingang Linus-Bad“ los. Einen letzten Termin gibt es am 23.Juli.Lingen. „Das hier eine Kaserne stand wissen natürlich die meisten noch, warum aber das kleine Waldstück am Emsland-Hochhaus ausgerechnet Narjes-Wäldchen heißt, ist vielen aber nicht mehr bekannt“, beschreibt Dr. Andreas Eiynck die Inhalte seiner Stadtführung durch den Lingener Stadtteil Reuschberge. „Es gibt einfach auch viel zu erzählen und vielleicht kein anderer Stadtteil hat sich im Laufe der Zeit so stark verändert wie Reuschberge“, erklärt Eiynck. Die Teilnehmer des zweistündigen Rundgangs erfahren nicht nur, dass die Teichstraße nach den ehemaligen Fischteichen auf dem Gelände des heutigen Linus-Bades benannt ist. Auch das Spannungsfeld zwischen moderner Architektur des Schöpfwerks am Mühlenbach einerseits und der ursprünglichen Natur in den Auenwäldern am Schepsdorfer Ufer der Ems wird behandelt.Ein Highlight des Rundgangs ist natürlich die Großbaustelle „Ems-Auenpark. Urbanes Wohnen in grüner Umgebung, dieses Motto des neuen Stadtteils ist bereits gut erkennbar, auch wenn immer noch Baukräne und Rohbauten die Kulisse prägen. Dass dieses Wohnquartier auf eine militärische Vergangenheit zurück blickt, verrät heute nur noch das ehemalige Unteroffiziersheim mit seiner typischen Kasernenarchitektur. Heute ist das Haus an der Scharnhorststraße ein Haus der Vereine und damit ein gesellschaftliches Zentrum des neuen Stadtviertels. Neben Natur und Wirtschaft kommen auch Kirche und Kultur nicht zu kurz, denn mitten in Reuschberge steht der erste moderne Kirchenbau des Emslandes: 1968 wurde die St.-Michael-Kirche gebaut. Aber die Veränderungen in Reuschberge haben auch hier nicht halt gemacht und so wurde das Gebäude 2002 zu einem Kulturzentrum das heute mit überregional beachteten Veranstaltungen auf sich Aufmerksam macht.

Spätestens am Ende des Rundgangs wissen die Teilnehmer dann auch, dass Narjes-Wäldchen ein Teil der früheren Parkanlagen der Villa Narjes war. Die Fabrikanten-Villa stand an der Stelle des heutigen Emsland-Hochhauses und wurde von der Familie Narjes bewohnt. Narjes waren die Eigentümer der alten Wollweberei Langschmidt & Sohn, die allerdings 1907 niederbrannte und nie wieder aufgebaut wurde. „Und so schließen sich viele Kreise“, schmunzelt Eiynck, „denn damit wird dann auch klar, dass der heutige Langschmidtsweg an die Gründer dieser ‚Wollweberei Langschmidt und Sohn‘ erinnert“.

Karten für die öffentliche Themenstadtführung „Das Geheimnis der Emsauen“ am 27. Mai und 23.Juli sowie aller anderen Themenstadtführungen werden für 2 Euro bei der LWT angeboten.

 

Fahnenweihe in Venhaus

 

Am Pfingstsonntag findet in Venhaus am Burgpark die Fahnenweihe statt.

Um 16:00 Uhr Treffen sich die Vereine an den Sammelpunkten, 16:32 Uhr Beginn der Fahnenweihe mit Festansprache von Dr. Eyinck vom Emslandmuseum. Anschließend Segnung der Fahne durch Pastor Daniel Brinker, und um ca. 17:15 Uhr Auszug und Marsch zum Festzelt.

ES Media Spelle wird die Fahnenweihe mit der Kamera begleiten.

Flyer 2015-001 - Kopie

Exhibitionist im Schlosspark

Polizei Bad Bentheim – (ots) – Am Sonntagmittag hat sich im Schlosspark ein Exhibitionist zwei Kindern gezeigt. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei hielten sich zwei Jungen im Alter von 10 und 11 Jahren im Schlosspark, in Höhe des Steges am dortigen Teich, auf. Gegen 13.30 Uhr kam plötzlich ein Mann, entblößte sein Geschlechtsteil und ging auf die Jungen zu. Als der Mann versuchte einen der beiden an die Schulter zu fassen, liefen die beiden Jungen davon. Der Mann war etwa 45 bis 50 Jahre alt und 1,80 Meter groß. Er trug eine blaue Kappe, eine beige/ braune Jacke, eine beige/ braune Hose und braune Schuhe und war Raucher. Der Mann wird von den beiden Jungen aus „ausländischer Typ“ beschrieben. Zeugen des Vorfalls oder Personen, die Angaben zu diesem Exhibitionisten machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Nordhorn unter der Telefonnummer

(05921) 3090 zu melden.

SASCHA GRAMMEL mit neuem Programm „ICH FIND´S LUSTIG“ in Lingen

Grammels Gute Laune-Kahn live in der EmslandArena

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hlw Lingen. Am Sonnabend, 16. Juli 2016 tritt SASCHA GRAMMEL ab 20 Uhr mit seinem neuen Programm „ICH FIND´S LUSTIG“ live in der EmslandArena auf. Grammel geht mit dem spargelnagelneuen blitzeblanken Bi-Ba-Bühnen-Programmel im Frühjahr 2016 auf große „ICH FIND‘ S LUSTIG“- Hallentour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Grüezi! Und nach Pompolompusien (vielleicht). Aber ganz bestimmt in Deine Nähe. Alle Puppen sind wieder mit an Bord auf Grammels Gute Laune-Kahn. Für Rätselfreunde: angeblich sind ein Aquarium, Luftballons, Konfetti und ein großes Stück Käse ins Grammel-Spaßbüro geliefert worden. Es sieht also wiedermal ganz nach einer typisch rundum grammeligen Puppet-Comedy-Show mit verrückter Comedy aus – mit leisen, auch bewegenden Momenten, jeder Menge herrlicher Albernheiten und irrer Überraschungen – mehr wird aber noch nicht verraten. Der „ICH FIND‘S LUSTIG“-Ticket-Vorverkauf hat am Mittwoch, 20. Mai 2015, exklusiv auf www.eventim.de und an allen bekannten CTS-Vorverkaufsstellen begonnen.

Generation 50plus: Rundgang durch die historische Altstadt in Rheine

Rathaus Spelle

Spelle – Am Donnerstag, 28. Mai 2015, ist die „Generation 50plus“ der Samtgemeinde Spelle zu einem durch Gästeführer begleiteten Rundgang durch die Rheiner Innenstadt eingeladen, um die Geschichte der Stadt zu erleben.

Ein Kalkhügel nahe der Emsfurt war es, der fränkischen Kriegern im 8. Jahrhundert sehr wichtig war. Wo heute der Falkenhof steht, war früher einmal „Curtis Reni“ – daraus wurde später der Name Rheine. Eine Kaffeetafel rundet den Besuch in der Nachbarstadt ab. Die Führung beginnt um 14.00 Uhr auf dem „Borneplatz“ und dauert etwa 1,5 Stunden. Gegen 17.00 Uhr ist die Rückfahrt geplant. Die Kosten für Busfahrt, Führung und Kaffeetafel betragen 15 Euro pro Person. Anmeldungen nimmt Herbert Schweer, Koordinator 50plus, über Handy 0151 54037959 entgegen. Abfahrzeiten: 13.10 Uhr in Schapen Gasthaus Rosken, 13.25 Uhr in Lünne Parkplatz Kirche und 13.40 Uhr in Spelle Busbahnhof am Rathaus. Anmeldeschluss ist Pfingstmontag, 25. Mai 2015.