
Lingen – Bereits zwischen dem 16. und 17. April haben bislang unbekannte Täter an der Straße Pfarrtannen zwei Autos mit Steinen beschädigt. Die angerichteten Sachschäden werden auf mehrere hundert Euro beziffert. Hinweise nimmt die Polizei Lingen unter der Rufnummer (0591)870 entgegen.
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Lingens erste Eisdiele mit Cold Stone eröffnet
Lingen. Eis auf eine andere Art: Mit „Cold Monkeys“ hat in der Marienstraße in Lingen die erste Eisdiele mit Cold Stone geöffnet. Das Konzept der kalten Eisplatte ist vielen schon aus den USA bekannt. Inhaber Tobias Heufes hat sich damit nach mehreren Jahren Erfahrung als Eismacher den Traum von der eigenen Eisdiele erfüllt.
Frei nach dem Firmenmotto „Mach’s dir selbst“ kann man bei Cold Monkeys sein Eis selber zusammenstellen. Dabei hat man zunächst die Wahl der Eiscreme – von Vanille über Blauer Engel bis hin zu Waldmeister ist für jeden etwas dabei. Diese Eiscreme wird anschließend auf dem Cold Stone mit einem Topping der Wahl – auch hier sind die Optionen mannigfaltig – direkt vor den Augen der Konsumenten mit einem Spachtel vermischt. Die kalte Platte verhindert dabei, dass das Eis bei dem gesamten Zubereitungsprozess schmilzt. Die Eiscreme wird in einem Waffelbecher mit Sahne, Streuseln und einer Soße nach Wahl serviert. Im Zeichen der Umwelt wird dazu ein Löffel aus Kakao gereicht, der mitgegessen werden kann. Die Lingener scheinen Tobias Heufes‘ Kreationen gut anzunehmen, so berichtet der Gastronom bereits von positiver Resonanz. Neben Eis werden zudem Milchshakes angeboten, die für Allergiker mit laktosefreier Milch zubereitet werden.
Ganz nach Corona-Bedingungen handelt es sich bei der Eisdiele um einen To Go-Laden, der ab jetzt dienstags bis samstags von 11 bis 19 Uhr und sonntags von 13 bis 19 Uhr geöffnet hat. Der Citymanager der Stadt Lingen, Andreas Löpker, und Jan Koormann, Geschäftsführer der Lingen Wirtschaft + Tourismus GmbH (LWT), heißen Tobias Heufes willkommen. Es ist geplant, dass dort zukünftig auch Gutscheine vom LWT einlösbar sind.
Faire „Flower Power“ zum Muttertag Freude schenken und ein Zeichen für den fairen Handel setzen
Lingen. Anlässlich des Muttertags am 9. Mai macht die Fairtrade-Steuerungsgruppe der Stadt Lingen auf das Angebot an fair gehandelten Blumen aufmerksam. „Auch bei uns bieten zahlreiche Blumenläden Fairtrade-Rosen in ihrem Sortiment an. Mit dem Kauf dieser Blumen kann jeder von uns ein Zeichen der Solidarität setzen und Arbeiterinnen im globalen Süden unterstützen“, machen Maria Niemann und Holger Berentzen, die Sprecher der Fairtrade-Steuerungsgruppe, deutlich. Eine geplante Verteilaktion von Fairtrade-Rosen musste Corona-bedingt abgesagt werden. „Wir hoffen, dass der ein oder andere beim Blumenkauf in den nächsten Tagen trotzdem zur Fairtrade-Blume greift“, sagt Maria Niemann und weist darauf hin, dass bereits jede dritte Rose, die in Deutschland verkauft wird, fair gehandelt ist.
Die meisten fair gehandelten Rosen stammen aus ostafrikanischen Ländern wie Kenia, Tansania und Äthiopien. „Fairtrade setzt sich zum Ziel, bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu ermöglichen. Dazu gehören u.a. faire Arbeitsbedingungen, bessere Löhne und Arbeitsschutz“, berichtet Holger Berentzen. Die Corona-Pandemie habe auch viele Blumenfarmen im vergangenen Jahr massiv getroffen. „Die Absatzmärkte sind weggebrochen und viele Beschäftigte waren von Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit betroffen – und das ohne staatliche Absicherung“, so Maria Niemann.

Maria Niemann und Holger Berentzen setzen auf faire „Flower Power“ zum Muttertag und weisen darauf hin, dass auch viele lokale Blumenläden Fairtrade-Blumen im Sortiment haben.
Fairtrade keine Konkurrenz zu regionaler und saisonaler Produktion
Die beiden Sprecher der Steuerungsgruppe betonen: „Wir wollen aber keineswegs, dass die Fairtrade-Rosen in Konkurrenz zu regionalen und saisonalen Freilandrosen stehen. Regional und saisonal geht vor.“ Nur wenn saisonal keine Freilandblumen aus der Region angeboten würden, dann sollte die Wahl auf die Fairtrade-Rose fallen. „Wenn wir als Verbraucher nach fair produzierten Rosen fragen und bereit sind, den etwas höheren Preis zu zahlen, lohnt es sich auch für unsere hiesigen Blumenhändler, dieses Angebot regelmäßig vorzuhalten. Wir haben die Wahl und die Verantwortung“, steht für Niemann und Berentzen fest.
Mobiles Corona-Schnelltestzentrum vor dem Rathaus
Lingen. Kostenfrei und ohne Termin kann man sich ab Mittwoch (28. April) in dem mobilen Corona-Schnelltestzentrum vor dem Rathaus testen lassen. Das Busunternehmen Meyering hat dafür einen Bus umgerüstet. Mittwochs, freitags und samstags in der Zeit von 9 bis 17 Uhr haben die Bürgerinnen und Bürger dort die Möglichkeit, einen Corona-Schnelltest zu machen. Mit einem negativen Testergebnis ist es dann beispielsweise möglich, in den Geschäften einzukaufen oder zum Friseur zu gehen. „Wir wollen den Einzelhandel beleben – so haben nun alle Gäste der Innenstadt schnell und unkompliziert die Möglichkeit, einen Test durchzuführen“, erklärt Oberbürgermeister Dieter Krone. Der Bus biete dabei sogar einen barrierefreien Zugang. „Wir wollten aus der Not eine Tugend machen“, ergänzte Unternehmenschef Hermann Meyering. „Wir haben die Busse, Testkapazitäten werden überall gebraucht und so lag es nah, ein mobiles Testzentrum im Bus einzurichten.“
Interessierte können sich direkt an dem mobilen Zentrum melden. Im Bus führt dann geschultes Personal den Schnelltest durch. „Wir haben unser Personal entsprechend ausbilden lassen. Für uns ist es wichtig, dass wir mit dem gleichen Qualitätsstandard arbeiten, wie beispielsweise die Apotheken“, so Hermann Meyering. Der Lingener Apotheker Michael Koop unterstützt und begleitet deshalb das mobile Corona-Schnelltestzentrum.
Voraussichtlich wird der Bus an den restlichen Tagen noch an einem anderen Standort in Lingen für Schnelltests zur Verfügung stehen. Dazu laufen derzeit noch die Abstimmungen. Weitere Infos finden Interessierte auf lingen.de und unter coronatestemsland.de
BU: Freuen sich über das neue und unkomplizierte Angebot vor dem Rathaus: (v. li.) LWT-Geschäftsführer Jan Koormann, Dirk Störtländer, der Kaufmännische Betriebsleiter von Meyering, Apotheker Michael Koop, Oberbürgermeister Dieter Krone und Geschäftsführer Hermann Meyering.
Mehr als 100 Nachbauten des Historischen Rathauses „Minecraft Architekten Wettbewerb“ ein voller Erfolg
Lingen. Mit dieser Aktion haben das Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum Alter Schlachthof und der Stadtteiltreff Stroot einen Volltreffer gelandet: Mehr als 100 Kinder und Jugendliche beteiligten sich am „Minecraft Architekten Wettbewerb“. Aufgabe war es, das Historische Rathaus in dem erfolgreichen Online-Videospiel Minecraft nachzubauen. „Wir sind komplett überwältigt von den vielen kreativen Entwürfen, die uns erreicht haben. Die Kinder und Jugendlichen haben sich unglaublich viel Mühe gegeben und sogar an die kleinsten Details des Historischen Rathauses gedacht. Da sind echte architektonische Meisterwerke dabei “, freut sich Matthias Wels, Leiter des Alten Schlachthofs und des Stadtteiltreffs Stroot, über die große Resonanz.
Teilnehmen durften Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und 21 Jahren. In drei Altersklassen wurden nun die Gewinner des Wettbewerbs bekannt gegeben. „Unsere fachkundige Jury, bestehend aus den Kivelingen, hatte es nicht leicht“, so Wels. In der Altersgruppe der Sechs- bis Zehnjährigen überzeugte Danica Grönniger. Johannes Warkus ging als Sieger bei den Elf- bis 15-Jährigen hervor. Den Sieg in der Altersgruppe der 16 bis 21-Jährigen Jahre konnte Lio Julian Kissmann für sich entscheiden.
Passend zum Wettbewerbsmotiv erhielten die Gewinnerinnen und Gewinner nun vor dem Historischen Rathaus jeweils ein Lingener Stadtguthaben im Wert von 20 Euro, einen Magneten des Historischen Rathauses und ein Lego-Minecraft-Set. Überreicht wurden die Preise von Matthias Wels, von Kivelingskönig Johannes Kruse sowie von Markus Kottwitz, Standortleiter der msg services ag, die den Wettbewerb unterstützt hat. „Ich danke dem gesamten Team der offenen Kinder- und Jugendarbeit. So einen Wettbewerb parallel zu den vielen anderen Angeboten, die wir auch in der Corona-Zeit durchführen, auf die Beine zu stellen, erfordert viel Teamarbeit im Hintergrund,“ betonte Wels abschließend.

Die Gewinner des „Minecraft Architekten Wettbewerbs“: Danica Grönniger, Lio Julian Kissmann und Johannes Warkus (oberer Treppenabsatz v.l.). Matthias Wels (Leiter Alter Schlachthof und Stadtteiltreff Stroot, links), Kivelingskönig Johannes Kruse (2.v.r.) und Markus Kottwitz, (Standortleiter msg services ag) freuen sich über die architektonischen Meisterwerke. Foto © Karl-Heinz Berger
Bohrgerät stürzt gegen Brücke in Lingen
Lingen. Im Ortsteil Schepsdorf ist am Donnerstagnachmittag aus noch ungeklärter Ursache ein rund 20 Tonnen schweres Bohrgerät auf Selbstfahrlafette auf die Behelfsbrücke gestürzt, die im Zuge des Neubaus über die Ems führt. Der Maschinenführer kam mit dem Schrecken davon. Die Brücke wurde gesperrt und soll von Statikern untersucht werden, um festzustellen, wie schwer das Bauwerk beschädigt ist und ob Einsturzgefahr besteht. Experten der Firma J+B Küpers aus Osterwald werden die Bergung der verunglückten Baumaschine übernehmen. Der Autoverkehr wird weiträumig umgeleitet. Wann die Brücke für Autos, Radfahrer und Fußgänger wieder freigegeben werden kann, steht aktuell noch nicht fest. Eine Umleitung ist ausgeschildert und führt über die Rheiner Straße, Schüttorfer Straße und die B213 (Auf-/ Abfahrt Schüttorfer Straße/ Nordhorner Straße). Radfahrer können die Route über die Straße „Am Schwalbenufer“ und den Emsauenpark nutzen.
Mobile Sauna versperrt Auffahrt zur B70
Lingen – Am Mittwochvormittag ist es auf der Auffahrt zur B70 in Altenlingen zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein 51-jähriger Mann war gegen 11 Uhr mit seinem Ford Kuga, samt Anhänger und geladener mobiler Sauna, in Richtung Meppen unterwegs. In der Rechtskurve der Auffahrt kippte der Sauna-Anhänger, vermutlich aufgrund zu hoher Geschwindigkeit, auf die linke Seite. Die Zufahrt zur B70 war für insgesamt eine Stunde in Richtung Meppen nicht mehr möglich. Der Fahrer blieb unverletzt.
Jetzt Neu in Lingen Mamo´s Kiosk in Lookenstraße
Lingen. In der Lookenstraße in Lingen hat Anfang April „Mamo´s Kiosk“ eröffnet. Das Sortiment umfasst Zeitschriften und Zeitungen, heiße und kalte Getränke sowie Süßigkeiten und Tabakwaren. Zudem können Kunden dort Pakete und Briefe mit Hermes verschicken lassen.
Der Name des neuen Kiosks geht auf den Spitznamen des Inhabers zurück: Mohammad Assad – genannt Mamo – und sein Vater Azan Assad führen den Shop als Familienunternehmen. Citymanager Andreas Löpker (li.) gratulierte Vater (Mitte) und Sohn zum Neustart in der Lookenstraße. Mamo´s Kiosk hat täglich von 8 bis 21 Uhr geöffnet.

Neue Tourismusmanagerin für das südliche Emsland
Neue Tourismusmanagerin für das südliche Emsland – Frauke Aschendorff ist Anfang April gestartet
Lingen. Frauke Aschendorff ist die neue Tourismusmanagerin für das Südliche Emsland. Anfang April hat die Harenerin ihre Stelle im Lingener Rathaus angetreten. Der Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe Südliches Emsland (LAG) Bernhard Overberg, der LAG-Regionalmanager Daniel Brinkschröder und der Geschäftsführer der Lingen Wirtschaft und Tourismus GmbH Jan Koormann begrüßten sie an ihrem ersten Tag in Lingen.
„Ich bin Touristikerin aus Leidenschaft“, erklärte Frau Aschendorff die Motivation zu ihrer Bewerbung. Als Harenerin kenne sie das Emsland bereits sehr gut. Zudem sei der Tourismus ein fester Bestandteil in ihrem Leben und ihre große Leidenschaft. Die Diplom Geografin mit Schwerpunkt Fremdenverkehrsgeografie hat vor dem Studium bereits viele Jahre als Reiseverkehrskauffrau gearbeitet. Eine Berufserfahrung, die ihr sicherlich nun auch bei der Weiterentwicklung des Tourismus im Südlichen Emsland helfen werde. „In den nächsten Wochen freue ich mich zunächst einmal darauf, die örtlichen Tourismusakteure sowie die regionalen Netzwerke und Strukturen persönlich kennenzulernen und mich dort vorzustellen.“ Ziel sei es dann, die bestehenden Angebote weiterzuentwickeln und auszubauen. „Wir freuen uns mit Frauke Aschendorff eine erfahrene und versierte Kraft gefunden zu haben“, erklärte der Vorsitzende, Bernhard Overberg.
Frauke Aschendorff ist ab sofort im Rathaus der Stadt Lingen (Ems) zu erreichen, Tel. 0591 9144-696 und Mail f.aschendorff@lwt-lingen.de
Foto (v. li.) der LAG-Regionalmanager Daniel Brinkschröder, der Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe Südliches Emsland (LAG) Bernhard Overberg und der Geschäftsführer der Lingen Wirtschaft und Tourismus GmbH Jan Koormann.
Neue Richterin am Amtsgericht Lingen (Ems)
LINGEN (EMS). Mit Wirkung vom heutigen Tage wurde Verena Brinkmann zur Richterin am Amtsgericht ernannt und dem Amtsgericht Lingen (Ems) zugewiesen.
Frau Brinkmann, geboren 1982, war nach Abschluss ihres juristischen Studiums an der GoetheUniversität Frankfurt a. M. und der University of Florida sowie dem anschließenden Referendariat von 2010 bis 2017 als Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt gewerblicher Rechtschutz in Wiesbaden tätig. Sie trat im Januar 2017 als Richterin auf Probe in den höheren Justizdienst des Landes Hessen ein. Nach Stationen an dem Amts- und Landgericht Wiesbaden wechselte Frau Brinkmann im August 2019 in den Justizdienst des Landes Niedersachsen, wo sie zunächst bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück eingesetzt wurde. Seit dem 01.03.2020 ist Frau Brinkmann am Amtsgericht Lingen (Ems) tätig, bei dem sie insbesondere für Straf- und Strafvollstreckungsverfahren zuständig ist. Frau Brinkmann ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Die Ernennungsurkunde wurde ihr von dem Präsidenten des Landgerichts, Dr. Thomas Veen, in Osnabrück ausgehändigt.
Lingen will Modellkommune werden Bewerbung für das Projekt zur Öffnung des Einzelhandels und der Gastronomie
Lingen. Die Stadt Lingen bewirbt sich als Modellkommune für das landesweite Projekt zur Öffnung des Einzelhandels und der Gastronomie. Zusammen mit dem Landkreis Emsland hat die Stadt an der Ems heute einen entsprechenden Antrag beim Land gestellt. „Die Menschen wollen Normalität. Einzelhändler, Gastronomen und Kulturschaffende sehnen sich nach Gästen“, so Oberbürgermeister Dieter Krone. „Mit einem abgestimmten Testkonzept wollen wir unsere Geschäfte, die Bühnen und Kinos sowie Fitnessstudios wieder öffnen und zugleich dafür sorgen, dass sich die Gäste in unserer Stadt sicher fühlen.“ Landrat Marc-André Burgdorf sagt: „Wir haben uns über die Signale aus der Landespolitik gefreut, dass mögliche Modellprojekte mit Öffnungsstrategien zeitnah umgesetzt werden können und darum gerne die Bewerbung von Lingen auf den Weg gebracht. Dieses Modellprojekt ist für uns als Landkreis Emsland eine Perspektive und eine wichtige Botschaft an alle Bürgerinnen und Bürger.“ In verschiedenen niedersächsischen Kommunen könnte so erprobt werden, wie ein abgestimmtes Testkonzept zusammen mit umfassenden Infektionsschutzmaßnahmen und einer engmaschigen, digitalen Kontakterfassung zu einer langfristigen Öffnung der Städte und Kommunen beitragen kann.
Die Idee ist es, dass Bürgerinnen und Bürger mit einem negativen Corona-Schnelltests ein so genanntes Lingen Tagesticket bekommen können. Dieses wiederum berechtigt sie dazu, Geschäfte, Cafés und Restaurants sowie später auch Fitnessstudios, Kinos und Theater zu besuchen. Ein fester Bestandteil des Konzeptes stellen zudem die Luca-App beziehungsweise „SORMAS“ – die digitale Software zur Kontaktnachverfolgung des Landkreises Emsland – dar, die die Kontaktverfolgung für den Einzelhandel und Gastronomie erleichtern sollen. Zudem wird das Modellprojekt wissenschaftlich begleitet. Die Entscheidung über die Modellkommunen fällt die Landesregierung, die als möglichen Start voraussichtlich den 6. April vorsieht.
Neue Impulse: Erste digitale WohnBauMesse Lingen Innovative Wohn- und Baukonzepte liefern Inspirationen
Lingen. „Über 750 neue Baugrundstücke mit annähernd 1.000 Wohneinheiten wird die Stadt Lingen über das gesamte Stadtgebiet verteilt in den nächsten Jahren ausweisen. Aktuell stellen wir allein in den kommenden Monaten den Bauwilligen rund 350 Baugrundstücke zur Verfügung“, erläutert Oberbürgermeister Dieter Krone. „Aus diesem Grunde wollen wir mit der ersten digitalen WohnBauMesse Lingen allen Bauinteressierten neue architektonische Impulse für innovative Wohn- und Baukonzepte geben“, so Krone. Wie diese aussehen können, stellen die Stadt Lingen und die Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft Lingen (Ems) mbH, kurz GEG, derzeit online unter www.lingen.de/wohnbaumesse vor. Neun namhafte regionale Architektur- und Planungsbüros haben ihre Entwürfe für neue Wohn- und Baukonzepte eingereicht. „Sie alle zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig, attraktiv und vor allem ressourcenschonend Bauen in Lingen sein kann – ganz gleich ob Einfamilien-, Doppel-, Ketten- oder Reihenhaus“, betont Krone.
Folgende Architektur- und Planungsbüros nehmen mit ihren Entwürfen an der digitalen WohnBauMesse Lingen teil: Architekturbüro Fehren, Bau- & Projektleitung Exeler, Deeken Architekten, Gelze Architekten, MSHK Planungsgruppe, NWP Planungsgesellschaft, PlanerBund, Schaper Wohnkonzept, WBR Wolbeck Architekten – Ingenieure.
Lösungen für kleinere Grundstücke im Fokus
Die WohnBauMesse liefert insbesondere Anregungen für Wohnen auf kleinerer Fläche. So liegen die Grundstücksgrößen der Entwürfe zwischen 175 und 436 Quadratmetern. Dabei variiert die Wohnform von einem Einfamilien- über das Doppelhaus bis zu einem Ketten- und Reihenhaus. „Alle eingereichten Beispielentwürfe sollen Bauinteressierte inspirieren und Lust aufs Bauen und Wohnen in unserer Stadt machen“, sagt Krone. Die verschiedenen Konzepte werden jeweils durch Ansichten und Grundrisse veranschaulicht sowie teilweise von den Architektur- und Planungsbüros auch im Video erläutert.
Große Nachfrage – aktuell vier Baugebiete in Planung
In den kommenden Monaten steht eine Vielzahl an Planungen für verschiedene Neubaugebiete in den Orts- und Stadtteilen an. „Die Nachfrage nach Bauplätzen ist nach wie vor ungebrochen und die Grundstücke sind um ein Vielfaches überzeichnet. Daher ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt für die WohnBauMesse. Damit bieten wir interessierten Bürgern die Möglichkeit, anhand von attraktiven Wohnkonzepten mit Praxisbezug Ideen fürs Eigenheim zu sammeln“, erläutert Ludger Tieke, Geschäftsführer der GEG. Für das Baugebiet Bramsche ist die Grundstücksvergabe bereits erfolgt, Laxten und Brockhausen stehen kurz davor, Damaschke und Clusorth-Bramhar befinden sich in der konkreten Planung.
Neue Wohnformen und innovatives Wohnen
Wie ein Einfamilien- oder Doppelhaus in Damaschke, ein Reihenhaus in Brockhausen oder ein Kettenhaus in Laxten künftig architektonisch gestaltet werden kann, zeigen die verschiedenen Entwürfe. „Die Architektur- und Planungsbüros haben anhand der jeweiligen Bebauungspläne und Grundstücksgrößen ihre Pläne für verschiedene Wohngebäude entwickelt. Die Häuser könnten so also tatsächlich in den Baugebieten realisiert werden“, erklärt Stadtplanerin Meike Gerling. Insgesamt 20 Entwürfe sind für neue Wohnformen eingegangen – die Bandbreite ist dabei enorm.
Darüber hinaus galt es, einen städtebaulichen Entwurf für eine bislang landwirtschaftlich genutzte Fläche zu entwickeln. „Die Herausforderung bei der Gestaltung dieses Wohngebietes liegt darin, umweltplanerische Einflüsse, städtebauliche Ziele und eine optimale Flächenausnutzung miteinander zu vereinbaren“, so Gerling. Auch visionäre Mobilitätsstrukturen oder neuartige Entwurfsideen unter dem Aspekt von Niedrigenergiewohnkonzepten kommen dabei zum Zuge. Für dieses innovative Wohnen liegen vier Entwürfe vor.
Energieversorgung der Zukunft
Neben der Architektur nimmt die digitale WohnBauMesse zudem das Thema Fernwärme als Energieversorgung der Zukunft in den Blick. „In den neuen Baugebieten in Damaschke und Brockhausen sind die Häuser automatisch an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Lingen angeschlossen. Im Vergleich zu konventionellen Heizanlagen ist die Fernwärme deutlich umweltschonender, indem sie die CO2-Emissionen um die Hälfte reduziert“, erklärt Oberbürgermeister Krone. Wie das Fernwärmesystem funktioniert, wird ebenfalls im Rahmen der digitalen WohnBauMesse erklärt.
Die Entwürfe der Architektur- und Planungsbüros sowie weitere Informationen zur ersten digitalen WohnBauMesse Lingen finden Interessierte unter www.lingen.de/wohnbaumesse.
Bunte Kinderbilder schmücken Lingener Innenstadt Aktion der Lingen Wirtschaft + Tourismus GmbH
Lingen. Aufmerksame Besucherinnen und Besucher haben sie vielleicht schon entdeckt: die großen Banner mit bunten Kinderbildern über der Fußgängerzone. Seit ein paar Tagen schmücken sie die Lingener Innenstadt und sollen einen Lichtblick im aktuellen Corona-Lockdown bieten. „Wo sonst die Weihnachtsbeleuchtung hängt und Vorfreude auf Weihnachten auslöst, sollen nun die bunten Kunstwerke zu positiven Gedanken und Emotionen anregen“, erklärt Stefanie Neuhaus-Richter, stellvertretende Vorsitzende der Lingen Wirtschaft + Tourismus GmbH (LWT). Über 900 Bilder von Lingener Kindern hat die LWT auf 60 Banner drucken lassen und im Lookentor ausgestellt. „Wir freuen uns über diese große Resonanz und danken allen Kindern, die mit ihren Bildern dazu beigetragen haben, dass unsere Innenstadt nun so bunt erstrahlt“, sagt Jan Koormann, Geschäftsführer der LWT. Auf den Bildern ist dargestellt, worauf sich die Kinder nach dem Corona-Lockdown am meisten freuen. „Auf einem Bild steht beispielsweise ‚Oma und Opa‘“, erklärt Stefanie Neuhaus-Richter. „Dort steht ‚ins Kino gehen‘ und ‚Freunde treffen‘ – das vermissen wir wohl alle“, ergänzt Oberbürgermeister Dieter Krone.
Die Banner und die Bilder werden noch einige Zeit zu sehen sein. „Anschließend werden sie vom Theaterpädagogischen Zentrum zu Taschen verarbeitet und in der Tourist-Info verkauft. Der Erlös wird zum Teil an den Kinderschutzbund Lingen gespendet.“ Und auch die Originalbilder werden weiterhin gewürdigt: Nach den Osterferien werden sie im Rahmen einer Ausstellung der Kunstschule im Langschmidtsweg zu sehen sein. „Ich möchte mich bei allen bedanken, die diese Aktion ermöglicht haben“, richtet sich Jan Koormann abschließend an die Vertreter der Kunstschule Lingen, der Stadt Lingen und an alle Unternehmen, die die Aktion finanziell unterstützt haben. Dazu zählen das Kulturamt der Stadt Lingen, die AOK Niedersachsen, die Sparkasse Emsland, die Volksbank Lingen, Juwelier Neuhaus, Media Markt, die Looken Apotheke, Antenne Niedersachsen und die Stadtwerke Lingen.

Von links: Mechtild Wildemann-Pleister (LWT), Dirk Iserlohe (Vorsitzender LWT e.V.), Annette Sievers (Kunstschule Lingen), Rudolf Kruse (Fachbereichsleiter Kultur Stadt Lingen), Oberbürgermeister Dieter Krone und Heiner Rohoff (Kinderschutzbund Lingen) freuen sich über die zahlreichen bunten Bilder, die nun die Lingener Innenstadt schmücken.
Mann nach Arbeitsunfall in Lebensgefahr
Lingen – Am Sonntagmorgen ist es auf dem Firmengelände eines Großhandels an der Friedrich-Ebert-Straße zu einem schweren Arbeitsunfall gekommen. Ein 53-jähriger Mann aus Rumänien schwebt in Lebensgefahr. Er wurde beim Einweisen eines rückwärtsfahrenden Sattelzuges zwischen dem Auflieger und einer Laderampe eingequetscht. Mit schwersten Verletzungen musste er im Anschluss ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Heinz-Josef Kley als zweiter City-Cop vorgestellt
Aus der Lingener Innenstadt ist er seit vielen Jahren nicht mehr wegzudenken; der City-Cop.
Zwölf Jahre prägt Polizeihauptkommissar Norbert Tenger nun bereits das Stadtbild und wird zukünftig von seinem 59 Jahre alten Kollegen, Polizeihauptkommissar Heinz-Josef Kley unterstützt. Kley ist mit der traditionsreichen Stadt bereits seit 30 Jahren verbunden. Auch er wohnt in Lingen und hat die vergangenen 16 Jahre im Einsatz-und Streifendienst an der Wilhelm-Berning-Straße seinen Dienst versehen, kennt somit Mann und Maus. „Ich freue mich sehr auf das neue Aufgabengebiet, ganz besonders darauf mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt noch mehr ins Gespräch zu kommen“, erklärt der neue Kontaktbeamte Kley.

Das Bild zeigt (von links): Inspektionsleiterin Nicola Simon, die Kontaktbeamten Norbert Tenger und Heinz-Josef Kley, Oberbürgermeister Dieter Krone, den Leiter des Einsatz -und Streifendienstes Christian Albert sowie die Fachbereichsleiterin Bürgerservice, Sicherheit und Ordnung Katrin Möllenkamp
Das Einsatzgebiet von Tenger und Kley beschränkt sich dabei nicht nur auf die Innenstadt, so sind die beiden City-Cops mit ihre E-Bikes auch an Lingens Stadtrand oder auf dem Leinpfad am Dortmund-Ems-Kanal unterwegs.
„Die vielen positiven Rückmeldungen zum Projekt der mobilen Innenstadtwache, Ende des vergangenen Jahres, haben uns gezeigt, dass unsere direkten Ansprechpartner in der Innenstadt das Sicherheitsgefühl vieler Bürgerinnen und Bürger der Stadt Lingen erhöhen. Wir freuen uns daher sehr, mit Herrn Kley einen zweiten Kontaktbeamten einsetzen zu können und mit ihm einen engagierten Kollegen gefunden zu haben, der sich mit der Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern eng verbunden fühlt.“ so die Polizeichefin Nicola Simon.
In dieser Woche wurde Hans-Josef Kley ganz offiziell von Oberbürgermeister Dieter Krone in den Räumen des Rathauses willkommen geheißen. „Die Kontaktbeamten der Polizei sind bereits seit vielen Jahren fester Bestandteil der Lingener Innenstadt und haben sich als Bindeglied zwischen Polizei, Verwaltung und Bevölkerung bewährt. Daher begrüße ich es sehr, dass neben Herrn Tenger nun mit Herrn Kley ein zweiter Kontaktbeamter im Einsatz ist und die Polizei damit noch mehr Präsenz in der Innenstadt zeigt“, sagt Oberbürgermeister Dieter Krone. „Für viele Bürgerinnen und Bürger sind die Kontaktbeamten erster Ansprechpartner und das nicht nur bei Konflikten oder Delikten, sondern insbesondere auch als Freund und Helfer.“
Erreichbar sind Tenger und Kley über den Info-Point im Foyer des Lingener Rathauses. Dies auch wenn sie „auf Streife“ sind. Wird dort eine Nachricht hinterlassen, melden die Lingener City-Cops sich umgehend zurück und stehen mit Rat und Tat zur Seite.
Baubeginn des Krematoriums in Lingen Niederländer investiert bis zu vier Millionen Euro
Das Krematorium in Lingens Ortsteil Brögbern wird nach mehrjährigen, häufig unter der Gürtellinie geführten Diskussionen nun doch gebaut. Am vergangenen Freitag führte der der lange Weg über verschiedene Gerichtsinstanzen zum offiziellen ersten Spatenstich durch Oberbürgermeister Dieter Krone und Investor Bert van der Weide.
Lingen. Der Prozess von der Planung bis zur Realisierung des Krematoriums hat länger gedauert, als man gedacht hatte, denn er wurde von teilweise massiven Protesten der Brögberner Bevölkerung und Nachbarn begleitet. In anonymen Briefen an den Grundstücksverkäufer, einem Landwirt aus Brögbern, wurde ihm mit dem Worten „Du bist der erste, der durch die Anlage geht“ mit dem Tod gedroht. Von den teilweise brachialen Widerspenstigkeiten sind immer noch Spuren im Ort zu finden.
Auf der Baustelle steht ein großer Baukran und ein Toilettenhäuschen, ummantelt von einem Bauzaun. Als erste Baumaßnahme für die Errichtung des Krematoriums, das zwischen der Duisenburger Straße und der Straße Adeliger Hof liegt, wurde die Betonplatte für das Fundament gegossen. Damit baut der Niederländer Bert van der Weide, Gesellschafter der „respectrum Brögbern GmbH“, und seine Geschäftspartner in Brögbern das erste Krematorium ihres Unternehmens in Deutschland, das den Namen „Ems Vechte“ tragen soll.
Van der Weide erklärte, dass er bisher drei Krematorien in den Niederlanden gebaut habe. In den Standort Brögbern investiere „respectrum“ bis zu vier Millionen Euro. Das Krematorium soll bis Ende des Jahres fertiggestellt sein. Die Zahl der Einäscherungen beschränke sich auf bis zu 1500 im Jahr. Den äußeren Rahmen bilde ein Trauerhaus für die würdevolle Verabschiedung der Verstorbenen durch die Angehörigen, die über den Weg an der evangelischen Kapelle zum Krematorium gelangen könnten. Die Straße „Adeliger Hof“ sei nur Bediensteten des Krematoriums, Bestattungsunternehmen und berechtigten Personen – z. B. Gehbehinderten – vorbehalten. Detailliert geregelt sei dies in einem „städtebaulichen Vertrag“.
McDonalds sponsert Abfallkörbe
Lingen. Darme kann sich über zwei weitere Abfalleimer freuen. Die Darmer Filiale der Systemgastronomie Christian Eckstein GmbH & Co. KG hat die Körbe am Friedhof und an der Straße „Zum Heidhof“ aufgestellt. Rund 1.500 Euro hat das Unternehmen dafür investiert. „Sauberkeit ist uns sehr wichtig“, erklärte Frank Leonhardt, Direktor Operations des Unternehmens (links im Bild). Deshalb beschäftige der Betrieb auch einen eigenen Hausmeister, der regelmäßig rund um das Restaurant an der Rheiner Straße und mindestens einmal wöchentlich auch in einem größeren Radius aufräume. Ortsbürgermeister Werner Hartke (rechts im Bild) freute sich über die neuen Körbe und bedankte sich stellvertretend bei Frank Leonhardt. Zugleich appellierte er an die Bürgerinnen und Bürger, nicht ihren Hausmüll in den Abfallkörben entsorgen.
Stadt Lingen ordert Corona-Schnelltests für Sportvereine Kostenlose Weitergabe an die Sportvereine
Lingen. Die Stadt Lingen beschafft kurzfristig Corona-Antigen-Schnelltests und stellt diese den Lingener Sportvereinen kostenlos zur Verfügung. „Mit den Corona-Antigen-Speicheltests ermöglichen wir den Sportvereinen, dass Kinder und Jugendliche vor dem Training unkompliziert auf Corona getestet werden können. Dies dient der höchstmöglichen Sicherheit der Kinder und Jugendlichen, ihrer Betreuer und nicht zuletzt der jeweiligen Familien“, erläutert Oberbürgermeister Dieter Krone. Einen entsprechenden Beschluss hat der Verwaltungsausschuss der Stadt Lingen am Dienstag auf BN-Antrag einstimmig gefasst.
Hintergrund sind die Lockerungen, die mit der neuen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen einhergehen. Demnach dürfen aktuell bis zu 20 Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre in festen Gruppen Sport ausüben. Zwei betreuende Personen sind zusätzlich erlaubt. Dies gilt jedoch nur auf öffentlichen und privaten Sportanlagen unter freiem Himmel. „Es ist ein wichtiges Signal, dass Kinder und Jugendliche nun wieder in Vereinen gemeinsam Sport machen dürfen. Gerade sie leiden in der Corona-Krise unter den Beschränkungen – Kinder brauchen Bewegung. Für ihre physische und psychische Gesundheit sowie für ihre weitere soziale Entwicklung ist Bewegung immens wichtig“, sagt Krone.
Zugleich macht er deutlich: „Das vom Land erlaubte gemeinsame Sporttraining birgt aber natürlich auch zusätzliche Infektionsrisiken. Diese Risiken wollen wir mit Hilfe der Schnelltests minimieren. Die Kinder und Jugendlichen sollen sich beim Sport sicher fühlen. Auch ihre Familien und die Betreuer sollen ein gutes Gefühl haben, wenn der Nachwuchs trainiert. Daher werden wir kurzfristig den Sportvereinen die Schnelltests kostenlos zur Verfügung stellen.“ Die Kosten für die Anschaffung der Schnelltests trägt die Stadt Lingen. Die Verteilung der Tests an die Kinder und Jugendlichen soll über die jeweiligen Sportvereine erfolgen.
Bäckerei Meyer neu in Lingener Lookenstraße

Jan Koormann, Geschäftsführer der LWT, und Andreas Löpker, Citymanager der Stadt Lingen, begrüßten Stefanie und Matthias Meyer in ihrer ersten Filiale in Lingen.
Lingen. Brote, Brötchen, Torten, Feingebäck und vieles mehr bietet die Bäckerei Meyer, die jetzt in der Lingener Lookenstraße eröffnet hat, an. Es ist die zehnte Filiale von Matthias und Stefanie Meyer, aber die erste in Lingen. „Wir freuen uns, nun hier in Lingen zu sein. Wir waren überrascht, wie bekannt wir hier bereits sind und wie positiv wir aufgenommen wurden“, sagte Matthias Meyer, der in einer Lingener Bäckerei gelernt hat und 2004 die Geschäftsführung der Bäckerei von seinen Eltern übernommen hat. „Wir freuen uns, dass Sie nun auch hier in Lingen vertreten sind und wünschen Ihnen viel Erfolg“, begrüßten sie Jan Koormann, Geschäftsführer der Lingen Wirtschaft + Tourismus, und Andreas Löpker, Citymanager der Stadt Lingen.
Die Filiale befindet sich in der ehemaligen Bäckerei Sundag in der Innenstadt. „Die Einrichtung haben wir weitestgehend erhalten und die Renovierungsarbeiten haben wir alle gemeinsam mit Lingener Firmen gemacht“, erklärte der Inhaber. „Ich bin meinen Eltern und meinen Kindern Juliana und Johannah sehr dankbar, dass sie in den vier Wochen, in denen wir renoviert haben, so gut mitgezogen haben“, ergänzte Stefanie Meyer. Während des Corona-Lockdowns werden die Spezialitäten zum Mitnehmen angeboten. „Wir freuen uns schon darauf, wenn unsere Kunden auch hoffentlich bald die Sitzmöglichkeiten nutzen können und wir wieder unsere verschiedenen Frühstücke anbieten können“, erklärte die Inhaberin.
Von null auf 50 in nicht mal zwei Monaten – „Meine PflegeHelden“ startet im Lingener Ortsteil Darme durch
Lingen. Medikamentenverabreichung, Unterstützung bei der Körperpflege, Betreuung, Beratung – das und vieles mehr bieten Britta Jansen und ihr Team mit ihrem ambulanten Pflegedienst „Meine PflegeHelden“ an. Anfang Februar ist der neu gegründete Pflegedienst in einen 260 Quadratmeter großen, renovierten Bürotrakt im ehemaligen „Lucas“-Gebäude am Darmer Bahndamm gezogen. „Wir möchten für unsere Klienten und die Angehörigen Helden sein“, erklärt Inhaberin Britta Jansen die Entstehung des Namens. Gemeinsam mit zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern pflegt, behandelt und entlastet sie pflegebedürftige Menschen. „Uns ist es ganz besonders wichtig, Zeit für die Patienten und ihre Angehörigen zu haben. Wir möchten auf keinen Fall im Zeitstress von einem zum nächsten Patienten hetzen“, sagt die ausgebildete Pflegefachkraft. Und das Konzept scheint sich zu bewähren: „Zu Beginn hatten wir zehn Patienten, mittlerweile sind es schon 50 Patienten in den Lingener Ortsteilen, der Innenstadt und darüber hinaus“, erklärt die Darmerin Britta Jansen. Nicht nur bei den Patienten, auch bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kommt diese Arbeitsweise gut an. Trotz Pflegekräftemangels konnte sie schon kurzfristig zehn Personen einstellen und erwartet in den nächsten Monaten weitere Verstärkung.
„Das Büro ist wirklich sehr schön geworden und der Name des Pflegedienstes passt sehr gut“, begrüßte Ortsbürgermeister Werner Hartke Britta Jansen im Lingener Ortsteil Darme. Auch Jonas Berger von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen gratulierte ihr zur Neugründung: „Ich freue mich, dass Ihr Pflegedienst schon jetzt so gut angenommen wird und wünsche Ihnen auch für die Zukunft weiterhin viel Erfolg.“
Der Pflegedienst arbeitet mit einigen Lingener Firmen zusammen, zum Beispiel beim Instandhalten der Autos. „Sobald es wieder möglich ist, möchten wir gerne einen großen Tag der offenen Tür veranstalten und es soll Angehörigenabende an den Wochenendengeben“, kündigte Britta Jansen abschließend an.
Ortsbürgermeister Werner Hartke (rechts) und Jonas Berger von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen begrüßten Britta Jansen mit ihrem neuen ambulanten Pflegedienst „Meine PflegeHelden“ im Lingener Ortsteil Darme.
Schmuckstücke in Wald gefunden
Lingen – Bereits am 23. Februar Haben Passanten in einem Waldstück hinter dem Dienstgebäude der Stadtwerke Lingen diverse Schuckstücke gefunden. Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei den Gegenständen um Diebesgut handelt.
Der teils vergrabene Schmuck konnte bislang keinen Eigentümern zugeordnet werden. Hinweise nimmt die Dienststelle in Lingen unter der Rufnummer (0591)870 entgegen.
Lingener Stadtguthaben für Arbeitgeber in der Region attraktiv
CDU-Stadtratsfraktion sieht viele Vorteile beim Stadtgutschein
Lingen (Ems). Das Lingener Stadtguthaben ist seit dem 1. November 2020 erhältlich und hat den bisherigen LWT Einkaufsgutschein in Papierform ersetzt. Der Papiergutschein hat im Jahr 2019 eine Summe von 600.000 Euro in Lingen bündeln können.
„Wir begrüßen die Umwandlung auf einen digitalen Gutschein. Die Akzeptanz ist da. Das Stadtguthaben konnte bereits in den ersten Monaten über 412.000 Euro aufgeladen werden, die garantiert in Lingen bleiben. Es ist ein Erfolgsmodell,“ erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Uwe Hilling.
Das Stadtguthaben basiert auf eine QR-Code Technik und ist somit um weitere, neue Funktionen erweiterbar. Der stellv. CDU-Fraktionsvorsitzende Martin Koopmann freut sich über die Entwicklung dieses digitalen Produktes: „Das Lingener Stadtguthaben bietet dank der digitalen Form noch wesentlich vielfältigere Einsatzmöglichkeiten. So können nun Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern monatlich einen Bonus als Sachbezug auszahlen in der Höhe von bis zu 44 Euro, komplett frei von Steuern und Sozialabgaben“, begrüßt Koopmann diese neue Angebotsform. „Bei ‚nur‘ 1.000 Arbeitnehmern am Standort würde dies eine jährliche Wirtschaftsförderung von über 500.000 Euro bedeuten, Geld welches definitiv in Lingen bleibt!“
Irene Vehring ergänzt als stellv. Fraktionsvorsitzende, dass Sie noch weitere Einsatzmöglichkeiten begrüßt: „Das Bezahlen der Parkgebühren oder der Einsatz in den LiLi Bussen sind weitere tolle Funktionen für das Lingener Stadtguthaben. Wir freuen uns, dass der LWT mit dem Geschäftsführer Jan Koormann diesen innovativen Stadtgutschein entwickeln lässt. Wir hoffen, dass die Lingener Bevölkerung und die Unternehmerschaft das Angebot annehmen wird.“
Auf dem Foto (v.l.): Uwe Hilling, Martin Koopmann und Irene Vehring
Amprion investiert mehr als 50 Millionen Euro in Standort Lingen Lastflusssteuernde Maßnahme für Strom nach Nordrhein Westfalen
Lingen- Das Unternehmen Amprion investiert am Standort Lingen über 50 Millionen Euro in den Umbau der Umspannanlage Hanekenfähr. Auf dem Gelände an der Schüttorfer Straße im Ortsteil Darme werden zwei Phasenschiebertransformatoren errichtet und die Schaltfelder der 380-kV-Anlage insgesamt verdoppelt. Bei einem Ortstermin machten Oberbürgermeister Dieter Krone, Ortsbürgermeister Werner Hartke, die Vorsitzenden des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses Stefan Wittler und Martin Koopmann sowie Wirtschaftsförderer Ludger Tieke sich ein Bild von der Baumaßnahme.
„Die Energielandschaft in Deutschland befindet sich im Wandel. Mit dem Umbau der Umspannanlage tragen wir diesem Wandel Rechnung. Lingen ist und bleibt dabei für uns ein wichtiger Energiestandort“, machte Stefan Sennekamp, Amprion-Projektsprecher, gleich zu Beginn deutlich. In einem ersten Schritt werden in der Station Hanekenfähr zwei 380/380-kV-Phasenschiebertransformatoren errichtet, die voraussichtlich im Jahr 2022/2023 in Betrieb gehen sollen. „Im Bereich der elektrischen Wechselstromnetze dient ein solcher Transformator dazu, den elektrischen Lastfluss bei parallel verlaufenden Leitungen gezielt zu steuern und somit unter anderem Versorgungssicherheit bei Kraftwerksausfällen und Fehlern im Hochspannungsnetz zu leisten“, erläuterte Jörg Hagemann, zuständiger Baubetreuer von Amprion.
Für diese Maßnahme müssen das Baufeld freigemacht und die Anlage räumlich erweitert werden. „Aktuell erfolgt die Verkabelung von diversen 110 kV- und 220 kV-Stromkreisen auf dem Anlagengrundstück. Für den Zeitraum der Bauarbeiten haben wir temporär ein 1.350 Meter langes Baueinsatzkabel verlegt“, so Hagemann. Mit dem Umbau geht zudem die Erweiterung der Anlage einher. „Insgesamt verdoppeln wir die Schaltfelder des 380 kV-Anlagenteils von 17 auf 35 Felder“, erklärte Hagemann. Damit gehöre die Anlage dann zu den größten Anlagen von Amprion.
Nach der Errichtung der Phasenschiebertransformatoren sind unter anderem die Anbindung von zwei Offshore-Konvertern bis 2028/ 2029, die Demontage der 220 kV-Anlage sowie verschiedene Erneuerungsmaßnahmen geplant. Die Gesamtinvestition beläuft sich nach Angaben von Projektsprecher Sennekamp auf einen mittleren bis hohen zweistelligen Millionenbetrag.
Oberbürgermeister Dieter Krone wertet die Umbaumaßnahme als bedeutendes Vorhaben am Standort Lingen: „Das ist eine riesige Investition des Unternehmens Amprion. Lingen bleibt damit ein großer Netzverteilungspunkt in Deutschland. Mit der künftigen Anbindung der Offshore-Konverter gestalten wir die Energiewende vor Ort und setzen auf grüne Energie.“ Die beiden Vorsitzenden des WGA, Stefan Wittler und Martin Koopmann, sowie Ortsbürgermeister Werner Hartke zeigten sich ebenfalls erfreut über das Engagement des Unternehmens und sicherten die Unterstützung der Politik zu.
Lingen fördert Kauf von Lastenfahrrädern und -pedelecs
Lingen. Seit dem Jahr 2019 fördert die Stadt Lingen den Kauf von Lastenfahrrädern und Lastenpedelecs. In den ersten beiden Jahren des Förderprogramms konnten insgesamt 64 Bewilligungen mit einem Fördervolumen von rund 31.700 Euro ausgesprochen werden. Ziel der Förderung ist es, mehr Verkehrsteilnehmer zum Umstieg auf das Rad zu motivieren, um dieses beispielsweise für den Weg zur Kita oder den Transport der Einkäufe zu nutzen.
„Auch im Jahr 2021 ist es wieder möglich, Anträge zu stellen. Interessierte Privatpersonen aus Lingen können 25 Prozent der Anschaffungskosten, maximal 500 Euro, für ihr neues Lastenfahrrad oder -pedelec erstattet bekommen“, erläutert Oberbürgermeister Dieter Krone. Dafür können entsprechende Anträge bei der Wirtschaftsförderung oder unter www.lingen.de mit einem Kaufangebot und einer Kopie des Personalausweises bei der Stadt Lingen (Ansprechpartner: Jens Schröder, Tel. 0591-9144-802 oder Mail j.schroeder@lingen.de) eingereicht werden. Dabei gilt, wer zuerst kommt, mahlt auch zuerst, insofern gilt es schnell zu sein. Allerdings darf der Kauf erst nach Erhalt der Förderzusage erfolgen. Zudem sind gebrauchte sowie geleaste Räder von der Förderung ausgeschlossen. Bei weiteren Fragen wenden sich Interessierte an Jens Schröder.
Im Lingener Ortsteil Brögbern öffnet ein neuer Friseursalon seine Türen Friseurmeisterin trotz dem negativen Trend

Friseurmeisterin Bronislawa Kissmann (2. V. rechts) Mit zum Team zählen (v. links): Melanie Pirrwitz, Anastasia Aristou und Dominique Dittmann
Lingen. Deutschlandweit haben wegen des Corona-Lockdowns die Friseursalons geschlossen. Am 1. März dürfen sie mit besonderen Hygienemaßnahmen und Infektionsschutz wieder öffnen. Es sind aber längst nicht alle, denn vielerorts haben etliche Friseure aufgegeben. Die erfahre Friseurmeisterin Bronislawa Kissmann hat die Initiative ergriffen und im Lingener Ortsteil Brögbern, im Nahversorgungszentrum an der Bundesstraße 213, in ihrem Wohn- und Geschäftshaus ihren neuen Friseursalon für Groß und Klein vorgestellt. Zu ihrem Team zählen: Melanie Pirrwitz (Gesellin), Anastasia Aristou (Meisterin) und Dominique Dittmann (Geselle). Die Familie Kissmann habe hier eine große Investition getätigt, waren sich Ortsbürgermeister Michael Teschke, der Vorsitzende des Wirtschafts- und Grundstücksausschuss, Stefan Wittler, und Dietmar Lager von der Lingner Wirtschaftsförderung sicher. Sie machten sich nacheinander von dem nach modernsten Gesichtspunkten ausgestatteten Salon ein Bild und zeigten sich sehr beeindruckt.
Neue Spielgeräte für Lingens Spielplätze Durchgeführte Maßnahmen 2020 und Ausblick 2021
Lingen. In der Lingener Innenstadt und den Ortsteilen laden über 110 Spiel- und Erlebnisräume zum Spielen und Toben ein. Die zahlreichen Spielflächen werden regelmäßig aufgewertet und saniert, um Kindern und Jugendlichen auch weiterhin erlebnisreiche Stunden auf sicheren und interessanten Spielplätzen zu bieten. Die Maßnahmen, die im vergangenen Jahr diesbezüglich unternommen wurden und die in diesem Jahr geplant sind, waren Themen in der jüngsten Beiratssitzung Spielräume.
Bereits durchgeführte Maßnahmen
Im Jahr 2020 standen zahlreiche Maßnahmen auf der Agenda der Stadt Lingen. So sind zwei neue Anlagen entstanden: Der Spielplatz an der Kolkstraße aufgrund der fehlenden Spielflächen in diesem Bereich und ein Parkourpark im Emsauenpark. Der Parkourpark geht auf die Initiative des Kinder- und Jugendparlaments zurück und bietet den älteren Kindern und Jugendlichen demnächst eine Fläche, auf der sie sich ausprobieren und auspowern können.
Die Spielplätze am Hagebuttenweg, im Bereich der Sändker-/Vogtstraße in Ramsel, im Bürgerpark Bramsche sowie an der Anemonenstraße in Damaschke wurden saniert, da einige Spielgeräte bereits in die Jahre gekommen sind oder mangelhaft waren. Die Sanierungsarbeiten sollen dort in den nächsten Wochen abgeschlossen sein.
Einige Spielflächen sind für die kleinen Bewohner und ihre Familien besonders beliebt. Um diese Attraktivität zu bewahren oder sie sogar noch zu erhöhen, wurden diese Spielplätze mit neuen Geräten ausgestattet. Sie erweitern entweder das bisherige Angebot oder ersetzen alte Geräte. So laden beispielsweise zwei neue Schaukeln an der Wilhelmshöhe, ein neues Sandspiel im Bereich der Rehtränke sowie an der Straße „Am Wollenkamp“ zu einem neuen Spielerlebnis ein. Kletterbegeisterte kommen ebenfalls auf dem Spielplatz „Am Wollenkamp“ auf ihre Kosten, denn dieser hat eine neue Bogenleiter erhalten. Ein neues Spielgerät auf dem Spielplatz am Pulverturm ist barrierefrei. Die Spielfläche an der Feuerdornstraße hat eine neue Spielkombination erhalten, die Fläche am Erlenweg ein neues Klettergerät und auf dem Spielplatz am Ameisenhügel können die Kinder dank zwei neuer Rutschenpodeste wieder richtig Fahrt aufnehmen. Zahlreiche neue Sitzgruppen, die entweder ergänzt oder ausgetauscht wurden, laden zudem zu einem gemütlichen Picknick mit der ganzen Familie ein.
Pläne für das Jahr 2021
Auch in diesem Jahr plant der Fachbereich Bildung, Jugend und Sport der Stadt Lingen weitere Maßnahmen. Im Bereich des Brögberner Dorfplatzes soll ein Spielplatz entstehen, der in diesem Lingener Ortsteil neue Anreize schafft. Auch alte und defekte Geräte werden entweder saniert oder ersetzt. Das betrifft die Spielplätze an der Hufelandstraße in Damaschke, am Birkenhain im Gauerbach, am Mühlenberg in Biene sowie den Spielplatz Fleerbeernweg in Damascke/Brögbern. Neue Spielgeräte auf den Spielplätzen am von Humbold Weg in Bramsche und an der Ludwigstraße im Strootgebiet schaffen bald weitere Möglichkeiten für kreative Spiele.
Alle Spielplätze dürfen übrigens auch während des aktuellen Lockdowns genutzt werden.




































![Michael Knebel Test 2.pptx [Schreibgeschützt]-001](http://esmedia-spelle.de/wp-content/uploads/2014/03/Michael-Knebel-Test-2.pptx-Schreibgeschützt-001.jpg)






























