Lingen. Im Ortsteil Altenlingen ist am Mittwochmittag gegen 12.30 Uhr eine 44-jährige Frau aus Wietmarschen bei einem Verkehrsunfall auf der Dalumer Straße (L 48) schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war sie in Richtrung Lingen fahrend in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Ihr Wagen, ein Dodge-Van, überfuhr einen Leitpfahl und kappte einen Straßenbaum in ein Meter Höhe. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto über den Straßengraben in eine angrenzende Wiese geschleudert. Hier blieb der Dodge auf der Beifahrerseite liegen. Dessen 44-jährige Fahrerin wurde eingeklemmt und konnte von den 24 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr aus Altenlingen gerettet werden. Sie kam im Rettungswagen in das Lingener Krankenhaus. Mit im Einsatz war auch ein Rettungswagen der Werkfeuerwehr der Erdöl-Raffinerie-Lingen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen und bittet weitere Zeugen um Hinweise unter Telefon (0591) 870.
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Dieseldieb verursacht Umweltschaden
Lingen. In der Nacht zu Dienstag hat ein bisher Unbekannter im Ortsteil Schepsdorf an der Herforder Straße auf einer Baustelle ein Dieselfass angebohrt. Der Täter hatte mit einem Kanister rund 100 Liter das 750 Liter Vorrats gestohlen. Offenbar wurde er gestört und war geflüchtet. Es lief daraufhin eine größere Menge Kraftstoff ins Erdreich. Mitarbeiter des Bauunternehmens aus Bad Bentheim bemerkten gegen 07.50 Uhr das auslaufende Dieselöl, stellten mit einem Radlader den 1000-Liter-Behälter in eine Auffangwanne und streuten Bindemittel. Die alarmierte Feuerwehr pumpte den restlichen Kraftstoff in einen Behälter um.
Tätowierungen und Gravuren – Studio „Life Art“ eröffnet Existenzgründer profitierte von MikroSTARTer-Darlehen der NBank
Lingen. Mit seinem eigenen Tattoo-Studio „Life Art“ hat René Krieger den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. An der Lengericher Straße 6 bietet er in seinem rund 200 Quadratmeter großen Studio Tätowierungen aller Art an. „Das Angebot umfasst auch Schmerztherapien und Abhilfe bei Nadelphobien mittels Hypnose“, erklärt René Krieger. Im Sommer schließt er zudem eine Zertifizierung für Permanent-Make-up ab. Neben dem Existenzgründer selbst arbeitet ein weiterer selbstständiger Tätowierer in dem Studio, der sich auf das Auflösen vernarbter Tattoos spezialisiert hat. Darüber hinaus bietet Krieger verschiedene Gravuren, z.B. auf Leder, Holz, Glas und Stein, an: „Bis auf Metall können wir alles gravieren und so beispielsweise auch Turnschuhen oder Skateboards einen ganz individuellen Look geben.“ Abgerundet wird das Angebot durch spezielle Pflegeprodukte für tätowierte Haut sowie durch Accessoires aus Holz, wie Bambussonnenbrillen oder Cappies.
Unterstützt wurde René Krieger bei seiner Existenzgründung durch Sandra Prekel von der Lingener Wirtschaftsförderung. Sie beriet den 28-Jährigen u.a. bei der Erstellung des Businessplans und half bei der Suche nach passenden Räumlichkeiten – und sie vermittelte den Kontakt zu Garvin Schröder von der NBank. Die NBank gewährte Krieger mit dem sogenannten MikroSTARTer-Darlehen eine besondere Starthilfe. Das Darlehen ist speziell auf Existenzgründer ausgelegt und kann in Höhe von 5.000 bis zu 25.000 Euro direkt bei der NBank beantragt werden. „Die Laufzeit beträgt zwei bis fünf Jahre, wobei die ersten sechs Monate tilgungsfrei sind. Sicherheiten sind dafür nicht erforderlich. Vor der Kreditvergabe vergewissern wir uns aber natürlich, wie die Erfolgsaussichten des Vorhabens aussehen“, sagt Garvin Schröder von der NBank Beratungsstelle Osnabrück. Im Falle von René Krieger unterstützte die NBank die Existenzgründung mit der maximalen Darlehenssumme von 25.000 Euro.
Lingenerin Gertrud Ratza feiert 103. Geburtstag

Lingen. Ihren 103. Geburtstag konnte heute (Mittwoch, 7. März) die Lingenerin Gertrud Ratza im Curanum Seniorenstift Lingen feiern. Neben vielen Familienmitgliedern gratulierten auch Oberbürgermeister Dieter Krone, der stellvertretende Landrat Klaus Prekel und Pastor Philipp Wollek zum Ehrentag. Die Vertreter der Stadt und des Landkreises überbrachten zudem eine Urkunde des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil.
Geboren in Pommern, hatte Gertrud Ratza zunächst in Hamburg und dann bis ins hohe Alter hinein in Meppen gelebt. Über viele Jahre arbeitet sie als Krankenschwester. Ihr hohes Alter schreibt die Familie vor allem der Tatsache zu, dass Gertrud Ratza über viele Jahre hinweg noch sehr agil war. „Meine Mutter hat alles zu Fuß erledigt und ist überall hingelaufen“, berichtet Klaus-Dieter Ratza. Seit einigen Jahren lebt sie im Curanum Seniorenstift Lingen. Zu ihrer großen Familie zählen drei Kinder, fünf Enkel und zwei Urenkelkinder. Insgesamt leben in Lingen derzeit zehn Frauen und ein Mann, die 100 Jahre alt oder älter sind.
EmslandArena für den Deutschen Live Entertainment- Preis „ PRG LEA 2017“ in der Kategorie „Halle / Arena des Jahres 2017“ nominiert
„All you need is bunt“, lautet das Motto, wenn am Montag, 9. April 2018, in der Festhalle in Frankfurt am Main zum 13. Mal der Deutsche Live Entertainment-Preis „LEA“ verliehen wird. Der Dresscode für die Gala sieht festliche Abendkleidung vor, allerdings möglichst farbenfroh. „All you need is bunt – das steht in unserem Fall auch für abwechslungsreich und vielfältig“, kommentiert Prof. Jens Michow, Präsident des Bundesverbands der Veranstaltungswirtschaft (bdv) und Executive Producer der Award-Gala, „so wie der LEA selbst.“ Bärbel Schäfer und Sonya Kraus als Laudatorinnen
In 15 Kategorien geht der LEA, einer der wichtigsten deutschen Kulturpreise, in diesem Jahr an Konzert- und Show-Veranstalter, Manager, Agenten und Spielstättenbetreiber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. In der Festhalle im Frankfurter Messegelände werden mehr als 1.400 Gäste erwartet, darunter der Musiker Christopher von Deylen alias Schiller, der derzeit mit seiner Solo-Performance „Ich, Judas“ außerordentlich erfolgreiche Schauspieler Ben Becker sowie die international gefragten Topmodels Anna Hiltrop und Vanessa Fuchs. Zwei prominente Frankfurterinnen werden zudem ein Heimspiel als Laudatorinnen feiern: Die Journalistin und TV-Produzentin Bärbel Schäfer und auch die TV-Moderatorin und Schauspielerin Sonya Kraus werden jeweils eine der begehrten LEA-Trophäen übergeben. Festhalle Frankfurt ist selbst ein LEA-Kandidat
Mehr als 500 Konzerte und Shows im deutschen Sprachraum hat die mit Medienvertretern und Branchenpraktikern besetzte LEA-Jury im vergangenen Jahr begutachtet. Mittlerweile sind die Nominierten in zwei weiteren Kategorien bekannt. Dabei gehen drei Spielstätten aus Deutschland sowie jeweils eine aus Österreich und der Schweiz ins Rennen um die Auszeichnung für die Halle/Arena des Jahres. Auch die Festhalle Frankfurt, seit 2011 Schauplatz der LEA-Verleihung, steht auf der Liste. Für den Konzerttempel in der Mainmetropole ist es die zweite Nominierung nach 2014.
Sperrmüll auf Terrasse abgebrannt
Lingen- – In der Nacht zu Donnerstag ist es auf der Terrasse eines Reihenhauses in der Johannesstraße zu einem Brand gekommen.Verletzt wurde dabei niemand. Gegen etwa 1 Uhr waren die Bewohner des Hauses auf das Feuer aufmerksam geworden und hatten sich selbstständig in Sicherheit bringen können. Auch die Bewohner der angrenzenden Reihenhäuser verließen vorsorglich die Gebäude. Auf der Terrasse war aus bislang ungeklärter Ursache dort gelagerter Sperrmüll in Brand geraten. Die Flammen beschädigten die Terrasse samt Überdachung, ein Gewächshaus sowie die Außenwand des Gebäudes und ein Küchenfenster. Die Höhe des entstandenen Sachschadend ist bislang noch nicht bekannt. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Die Feuerwehr Lingen war mit sieben Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort.
Familienunternehmen Moß erweitert sich am Standort Investition von drei Millionen Euro

Lingen. Das Lingener Familienunternehmen Moß wird sich am bestehenden Standort an der Ulanenstraße deutlich erweitern. Markus Moß möchte in der nächsten Zeit weitere Fachkräfte einstellen, weshalb das Unternehmen das vorhandene Verwaltungsgebäude noch einmal mehr als verdoppeln wird auf zukünftig bis zu 60 Büroarbeitsplätze. Der Büroanbau erhält neben neuen Büro- und Besprechungsräumen ein Betriebsrestaurant mit 60 Sitzplätzen und angrenzender Terrasse. „Wir beschäftigen derzeit 150 hochqualifizierte Mitarbeiter – davon zirka 30 Personen in unserer Verwaltung am Standort in Lingen – und wir wollen diesen natürlich auch einen modernen und ansprechenden Arbeitsplatz bieten“, erklärte Markus Moß. „Deshalb investieren wir jetzt in das Rundum-Paket und in die Sicherung der Zukunft unseres Unternehmens. Die neuen Schulungsräume werden dringend benötigt, um die immer umfassenderen Weiterbildungen aller Mitarbeiter unter optimalsten Bedingungen durchführen zu können. Auch unsere dualen Studenten und Auszubildenden in fünf Berufen profitieren dann davon.“
Während der Bauarbeiten könnten die jetzigen Räumlichkeiten durchgehend weiter genutzt werden. Erst am Ende der Maßnahme würde das vorhandene Bürogebäude mit der geplanten Erweiterung durch Türöffnungen im Ober- und Dachgeschoss verbunden. „Für die Gesamtmaßnahme kalkulieren wird eine Investitionssumme von gut drei Millionen Euro“, erklärte Astrid Moß. Zusätzlich zu dem dreigeschossigen Gebäude sollen auch neue Parkplätze entstehen, so dass zukünftig 55 Stellplätze auf dem Firmengelände zur Verfügung stehen. Bis zum 22. Dezember 2018 soll die Bürobaumaßnahme abgeschlossen sein, ebenso die für dieses Jahr geplante Erweiterung der Materiallagerflächen um rund 10.000 Quadratmeter in Richtung B 70. Hierdurch soll es zu einer Entzerrung der beengten Platzverhältnisse kommen und damit die Sicherheit auf dem Betriebsgelände noch weiter erhöht werden. „2019 wollen wir auf dem nördlichen Teil des Firmengeländes zudem noch weitere Lager- und Bewegungsflächen schaffen“, so Markus Moß.
Oberbürgermeister Dieter Krone erklärte: „Mit dem Neubau investieren Sie zugleich auch in die Zukunft des Familienunternehmens. Ich gratuliere Ihnen zu Ihrem unternehmerischen Mut und freue mich natürlich über die damit verbundene Standortentwicklung.“ Neben dem Oberbürgermeister und Wirtschaftsförderer Ludger Tieke ließen sich auch Günter Reppien und Hermann Moß als Vertreter des Ortsrates die Pläne vor Ort erklären. „Es ist gut zu wissen, dass Sie sich in Altenlingen wohlfühlen und hier für Sie optimale Bedingungen vorfinden“, ergänzte Günter Reppien. „Uns ist daran gelegen, Ihnen auch zukünftig alle Möglichkeiten vor Ort zu bieten.“
Das Leistungsspektrum des Familienunternehmens Moß reicht von Demontagen und Abbrüchen über die Aufbereitung sämtlicher Bauabfälle und Entsorgungsarbeiten. 1963 gegründet ist die Moß Abbruch-Erdbau-Recycling GmbH & Co. KG seit 2009 an seinem jetzigen Standort an der Ulanenstraße beheimatet. Das Unternehmen bearbeitet Aufträge in einem Umkreis von 300 Kilometern, um so den Mitarbeitern zu ermöglichen, regelmäßig auch bei Bedarf unter der Woche nach Hause zu fahren. Der Lingener Betrieb ist als erstes deutsches Unternehmen im Bereich mobil aufbereiteter Recyclingbaustoffe zertifiziert worden. Zu dem modernen Maschinenpark zählen derzeit 60 Bagger, darunter auch der mit 50 Metern Reichhöhe größter Abbruchbagger Deutschlands.
Bildergalerie: Rosenmontag in Lingen zog viele Zuschauer an 40 Wagen und Fußgruppen marschierten durch Lingens City
Lingen. Den Lingener Jecken der Karnevals-Vereinigung ist es wiederum gelungen, mit befreundeten Vereinen den Rosenmontagsumzug auf die Beine zu stellen. Um 15.11 Uhr gab Zugmarschall Jonathan Scholz das Startsignal für die mehr als 400 Narren. „Wir haben 30 Motivwagen, zwölf Fußgruppen und zwei Musikkapellen aus Bathorn und Brögbern“, meinte Scholz. Alle zogen durch die Innenstadt und riefen den die Straßen säumenden Menschen „Helau und Alaaf“ zu. Natürlich warfen sie jede Menge Kamellen, Gummibärchen und Popcorn von den Wagen ins Volk. Während des Umzuges gesellten sich noch einige Gruppen hinzu, die nicht rechtzeitig den Sammelplatz an den Emslandhallen erreichten. Hannelore Dall, Präsidentin der KVL, und Prinzessin Vanessa I. (Bartling) waren glücklich, dass wieder so viele Zuschauer ihre Bemühungen belohnten. Sprüche wie „Reiche Witwen lassens krachen, lasst uns Karneval feiern und Spaß machen“ oder „Angie verliert den Verstand, jetzt nehmen die Narren das Zepter in die Hand“ zierten die Wagen. Mit lauter Musik zog die Jecken-Karawane durch die Innenstadt und endete an der Tanzgalerie Lorenz am Bahnhof. Hier feierten die Karnevalisten ausgiebig bis in die Puppen.
Älteste Bewohnerin Damaschkes feierte 101. Geburtstag

Lingen. Auf stolze 101. Lebensjahre kann Elisabeth Metz zurückblicken. Damit ist sie die älteste Bewohnerin des Lingener Stadtteils Damaschke. Im Kreise von Familie und Freunden feierte die Jubilarin ihren besonderen Ehrentag. Zu den Gratulanten zählten auch Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone (rechts) und der stellvertretende Landrat Klaus Prekel. Die mitgebrachten Urkunden der Stadt Lingen, des Landkreises Emsland und des Landes Niedersachsen würden einen Ehrenplatz bekommen, lies Elisabeth Metz ihre Gäste wissen. Im Laufe ihres bewegten Lebens hat die Jubilarin viel erlebt. Geboren im Kreis Neustettin ist sie 1945 hochschwanger aus Pommern nach Lingen geflohen. Ihr Mann folgte ihr 1946 aus der Kriegsgefangenschaft. In Damaschke fand das Paar eine neue Heimat. Bis heute ist Elisabeth Metz dem Stadtteil treu geblieben und wohnt zusammen mit ihrer Tochter und ihrem Schwiegersohn in dem Haus, das sie gemeinsam mit ihrem Ehemann vor über sechzig Jahren gebaut hat. Zu ihrer großen Familie zählen mittlerweile vier Enkel und mehrere Urenkelkinder.
Schatzsuche und Luftmatratzenrennen Piratentag in den Linus Lingen Wasserwelten

Lingen. Die Piraten sind los im Linus: Am Sonntag, 18. Februar 2018, beim Piratentag im Freizeitbad. Von 14.00 bis 18.00 Uhr können alle Kinder auch zu Piraten werden. Bei der spannenden Piratenprüfung und dem Piratenwettkampf entscheidet sich, wer mit segeln darf. Am Piratentag darf „Captain Jack Sparrow“ natürlich nicht fehlen. Beim Luftmatratzen-Rennen, Schatztauchen und Enterhakenwerfen können die Kinder tolle Schätze gewinnen. Ihren Mut können die kleinen Piraten beim „über die Planke laufen“ beweisen und bei der „Großen Schatzsuche“ stellt sich heraus, wer ein richtiger Seeräuber ist. Auch das Abzeichen „Seeräuber“ wird an diesem Tag abgenommen. Das Bistro „BES●SER genießen“ bietet eine „Schatztruhe“ (Pommes, Hamburger, süße Kleinigkeit und Trinkpäckchen) für 5,00 Euro an.
Defibrillator in der Lingener Holbeinstraße 2 für jedermann zugänglich
Lingen. Verantwortung zu übernehmen, wird in heutiger Zeit immer wichtiger. Das beweist auch der Kulturdienstleister WWS-Strube. Nicht nur seinen Mitarbeitern, sondern auch allen Anwohnern und Besuchern des Stadtteils Reuschberge gegenüber nimmt der Kulturdienstleister WWS Strube seine Corporate Social Responsibility sehr Ernst und ließ nun einen sogenannten AED-Defibrillator außen am Eingangsbereich der Holbeinstraße 2 – gleichzeitig auch Sitz der Hauptverwaltung von WWS Strube – installieren. „Ich trage eine große Verantwortung vor allen Dingen natürlich meinen Mitarbeitern gegenüber. Und nachdem der Herzstillstand zu den häufigen, aber vermeidbaren Todesursachen zählt, haben wir uns dafür entschieden, einen AED zu installieren. Wir haben ihn bewusst außen angebracht, so dass er 24/7 für jedermann – und nicht nur für meine Mitarbeiter – zugänglich ist“, erklärt Kurt Strube, Geschäftsführender Gesellschafter von WWS Strube. Das alles geschah auf eigene Kosten. „Nach einem plötzlichen Herzstillstand ist eine frühe Wiederbelebung das Wichtigste. Wenn nach einem Herzstillstand nicht innerhalb von drei bis fünf Minuten Maßnahmen durchgeführt werden, dann ist ein Überleben unwahrscheinlich. Durch Erste-Hilfe-Maßnahmen kann dem Betroffenen jedoch geholfen werden. Dazu zählt auch der Einsatz von Defibrillatoren. Ein AED-Defibrillator, wie wir ihn installiert haben, ist für jedermann nutzbar“, weiß Corinne Warzecha, die bei WWS Strube für das Betriebliche Gesundheitsmanagement verantwortlich zeichnet. Unter www.defikataster.de ist der AED von WWS Strube bereits gelistet. Und die Bedienung ist ganz einfach. „Das Gerät ist so ausgelegt, dass es auch völlig unerfahrene Personen in einer Notfallsituation bedienen können. Für die lebensrettende Behandlung sind nur drei Schritte erforderlich: Gerät öffnen, Elektroden an der betroffenen Person anbringen und, wenn nötig, Knopf drücken. Der Defi sagt dem Anwender genau, was zu tun ist“, so Corinne Warzecha weiter.
„Die Arbeit mit dem KiJuPa macht großen Spaß“ Aylin Thole berichtet von ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) im Fachdienst Jugendarbeit der Stadt Lingen
Lingen. Soziales Engagement zeigte sie bereits in der Schule und seit der 9. Klasse stand für sie fest: Ein FSJ ist genau das Richtige, um herauszufinden, was soziale Arbeit bedeutet. Aylin Thole entschied sich nach dem Abitur am Gymnasium Georgianum Lingen für ein Freiwilliges Soziales Jahr im Fachdienst Jugendarbeit der Stadt Lingen. „Ich war mir schon ziemlich sicher, dass ich nach der Schule im sozialen Bereich arbeiten möchte. Allerdings hatte ich noch ein paar Zweifel, ob ich wirklich Soziale Arbeit studieren sollte“, erklärt Aylin im Interview. Auf die Idee, zunächst ein FSJ zu machen, sei die 19-Jährige schon früh gekommen. „Ich war vier Jahre im Kinder- und Jugendparlament aktiv und habe damals bereits gehofft, den Platz als FSJlerin zu bekommen.“ Betreut werden die FSJler von Daniel Kruse. Der Mitarbeiter im Fachdienst Jugendarbeit ist unter anderem für das Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) zuständig. „Daniel gibt mir meine Aufgaben und führt Reflexionsgespräche mit mir“, erzählt Aylin. „Er war es, der mich vor einem Jahr dazu motiviert hat, mich auf die Stelle zu bewerben.“ Damit habe sie genau das Richtige getan, denn bereits nach einem Monat Arbeit sei ihr klar geworden: „Das möchte ich unbedingt weiter machen.“
Die Aufgaben als FSJlerin seien vielseitig, berichtet Aylin. „Ich kümmere mich hauptsächlich um das KiJuPa, aber auch in alle anderen Bereiche der Jugendarbeit kann ich hineinschauen.“ Zum Arbeitstag der FSJlerin gehöre die Post genauso dazu, wie die Begleitung der Arbeitskreise und der KiJuPa-Sitzungen. „Ich schreibe Protokolle und unterstütze die Kinder und Jugendlichen bei der Umsetzung ihrer Projekte“, so Aylin. „Am Anfang war ich auch eine Woche im Stadtteiltreff Stroot und einige Tage im Kindertreff. Außerdem helfe ich bei den Ferienpass-Aktionen mit.“
„Durch das FSJ bin ich erwachsener geworden“, steht für Aylin fest. Sie habe bereits viel gelernt und sei durch die Arbeit selbstständiger geworden. „Ein Freiwilliges Soziales Jahr beim Fachdienst Jugendarbeit kann ich allen Interessierten weiterempfehlen. Die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen macht großen Spaß.“ Die Hälfte des Freiwilligen Sozialen Jahres ist für Aylin bereits um. Pläne für die Zukunft hat sie bereits: „Im Anschluss an das FSJ möchte ich Soziale Arbeit studieren. Die Bewerbungsphasen an den meisten Unis beginnen jetzt.“ Ob sie nach dem Studium zurück nach Lingen kommt ist für sie allerdings noch unklar: „Früher dachte ich, wenn ich einmal aus Lingen raus bin, komme ich nicht mehr zurück. Aber ich könnte mir jetzt gut vorstellen in den Fachdienst Jugendarbeit zurückzukehren, wenn ich mit dem Studium fertig bin.“
Für den Zeitraum vom 1. August 2018 bis 31. Juli 2019 bietet die Stadt Lingen erneut eine FSJ-Stelle beim Fachdienst Jugendarbeit an. Bewerbungen können noch bis zum 26. Januar 2018 an die Stadt Lingen, Fachbereich Personal und Innere Dienste, Elisabethstraße 14-16, 49808 Lingen (Ems) geschickt werden.
Gartenträume Lingen vom 26. bis 28. Januar 2018 in den Emslandhallen
Der Frühling hält vom 26. bis 28. Januar Einzug in die Emslandhallen in Lingen mit der Gartenmesse „Gartenträume Lingen“. Regionale Garten- und Landschaftsbauer verwandeln die Messehallen in ein blühendes, farbenfrohes Paradies. 100 Aussteller bieten Inspirationen und neueste Gartentrends, Gartentechnik und Outdoor-Möbel, Gartenberatung, Pflanzen und Expertentipps, ausgefallene Gestaltungsideen und Dekorationen und mehr. Die Gartenträume Lingen laden schon im Januar zu einer Reise voller Ideen ein – für Garten, Terrasse und Balkon.
Gärten für alle Sinne und naturnahe Lebensräume
Der Garten ist ebenso Oase der Ruhe und Entspannung wie Ort für Aktivitäten und geselligen Spaß. Gartengestaltung und Pflanzenplanung holen die Vielfalt des Lebens in den Garten hinein. Regionale und internationale Garten- und Landschaftsbaubetriebe zeigen Ihr Können auf der Gartenträume in Lingen – neu dabei ist unter anderem Garten- und Landschaftsbauer Effing und die Van Eden Groep mit tollen Modellgärten. Auch Gartenbau Lonnemann präsentiert in einem 300m² großen Modellgarten Ideen für das eigene grüne Paradies.
Außerdem zum ersten Mal dabei im Bereich der Garten- und Landschaftspflege ist die Firma BES•SER GmbH, die sich zum Ziel gesetzt hat Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen und auf der Gartenmesse Träume zu (er-)schaffen. Eine der Neuheiten ist der Tornadobrunnen von Aqua Garten Design. Der Tornadobrunnen ist der absolute Blickfang für jeden Garten und individuell zu gestalten – innerhalb der Säule wird ein Wasserstrudel erzeugt und zusätzlich durch LED-Licht in Szene gesetzt.
Vielfalt und technische Raffinessen
Wetterfeste Überdachungen und Wintergärten, robuste und dekorative Materialien für Wege und Terrassenbau, bewährte heimische Holzarten, Hochbeete und Gärtnern im Kreislauf der Natur liegen im Trend. Mit intelligenter Gartentechnik bei Bewässerungssystemen, Mährobotern und innovativen Gartengeräten hält die Digitalisierung auch im Garten Einzug. Gartenelemente mit Geschichte verbinden sich mit modernem Design.
Im Rahmenprogramm mit Gartenfachleuten bieten die Gartenträume Lingen erstaunliche Einsichten in die Welt von Garten, Gestaltung, Pflanzen und Natur. Gartenliebhaber begegnen den Gartenexperten nicht mehr nur auf den Messen, um sich dort mit tollen Produkten und Inspiration für den Garten zu vergnügen. Das hochwertige Gartenträumer-Magazin liefert Wissenswertes und Gartentipps zum Nachlesen und Mitnehmen. Neu sind die Gartenträume als Expertinnen- und Experten-Treff rund um die Uhr mit einem reich gefüllten Sortiment an Gartenprodukten und Expertentipps online unter www.gartentraeume.com.
Camp David / Soccx in Lingen eröffnet Neues Modegeschäft auf rund 400 Quadratmetern
Lingen. Lust auf eine Entdeckungsreise durch die Modewelt? In der Lingener Innenstadt hat in der letzten Woche ein neuer Camp David und SOCCX-Store eröffnet. Das Team um den Ersten Storemanager Frank Ernschneider lädt Modebegeisterte zum Shoppen ein. Oberbürgermeister Dieter Krone und Citymanagerin Nadine Thale zählten zu den ersten Gratulanten zur Neueröffnung. „Die Größe und Vielfalt dieses Geschäftes ist beeindruckend“, zeigte sich das Stadtoberhaupt begeistert von dem neuen Angebot.
Auf 400 Quadratmetern Fläche bietet das neue Geschäft in der Lookenstraße –
gegenüber vom Lookentor – Mode der Fashionlabels Camp David und SOCCX für Sie und Ihn. Das neue Ladenlokal gehört damit zur zweitgrößten Kategorie der Camp David / SOCCX Geschäfte in Deutschland. „Das neue Konzept in unserem Store zeichnet sich durch Holz und moderne Elemente in der Inneneinrichtung aus“, erklärt der Inhaber Jill Witt. Noch bis zum Ende der Woche erhalten Kunden 20 Prozent Rabatt auf das gesamte Sortiment.
Das Menswear-Label Camp David bietet neben sportlichen und auffälligen Looks auch robuste Kleidung. „Camp David ist für seine aufwendig gestalteten Details bekannt“, schildert Frank Ernschneider, Erster Storemanager in Lingen. Kollektionen von Markenbotschaftern, wie Joachim Llambi oder Dieter Bohlen, geben der Marke ihren Charakter. „Eine Besonderheit in Lingen ist das Angebot der Businessmode im hinteren Teil des Geschäftes“, so der Storemanager. Das Pendant für die weiblichen Kunden bilde das Label SOCCX. „Auch die Damen finden bei uns Mode für jeden Anlass“, so Jill Witt. „Unser Angebot richtet sich damit an moderne Frauen und Männer ab 25 Jahren. Designer aus der ganzen Welt arbeiten an den Kollektionen der Labels.“
„Ich wünsche Ihnen viel Glück und gute Geschäfte für die Zukunft hier in Lingen“, so Dieter Krone zur Eröffnung. Derzeit suchen Inhaber Jill Witt und Storemanager Frank Ernschneider noch nach Kolleginnen und Kollegen, die Lust haben das Lingener Team zu unterstützen. „Interessierte können sich gerne direkt bei uns melden“, erklärte Jill Witt. „Wir suchen nach motivierten Kollegen, die Lust auf Mode und ein tolles Team haben.“
sibobeton baut neue Transportbetonanlage im IndustriePark Lingen Rund eine Million Euro Investition
Lingen. Über eine Million Euro investiert die SIBO-Gruppe (sibo) in ihre Produktionsstätte in Lingen: Im IndustriePark ist jetzt der Startschuss für den Bau einer neuen Transportbetonanlage gefallen. „Damit setzt sibo ein deutliches Zeichen für den Standort Lingen“, freute Oberbürgermeister Dieter Krone sich über die positive Entwicklung. Zusammen mit Darmes Ortsbürgermeister Werner Hartke informierte er sich vor Ort im IndustriePark über das Bauvorhaben. Mit Fertigstellung der Anlage im kommenden Frühjahr verlagert sibo den bisherigen Produktionsstandort vom Darmer Hafengelände komplett in den IndustriePark. Das rund einen Hektar große Grundstück am Darmer Esch hat das Unternehmen von der Firma PolyCorporation erworben. „Dieser neue Standort ist ideal gelegen. Die Umgehungs- und Fernstraßen sind für unsere LWK von hier aus schnell und gut erreichbar“, erklärte sibo-Geschäftsführer Mario Hübner. Er betonte: „Wir betreuen gerade in Lingen und der näheren Umgebung viele Bauvorhaben – sei es im Bereich des Hoch-, Tief- und Straßenbaus oder auch im Bereich des Spezialbaus. Die direkte Nähe zu den Baustellen ist uns dabei sehr wichtig. Daher haben wir uns entschieden, weiter in den Standort Lingen zu investieren.“ Unterstützt wurde das Unternehmen im Vorfeld des Bauvorhabens durch Ludger Tieke und Dietmar Lager von der Lingener Wirtschaftsförderung. „Ich bin sehr dankbar für die außergewöhnliche und hilfreiche Begleitung“, machte Hübner deutlich. Abschließend wünschten Oberbürgermeister Krone und Ortsbürgermeister Hartke dem Unternehmen weiterhin viel Erfolg.
Bereits seit Mitte der 1960er Jahre ist sibo in Lingen ansässig. Das Unternehmen zählt zu den führenden Anbietern von Transportbeton im Nordwesten Deutschlands. Zur SIBO-Gruppe, die seit 2010 zum Dyckerhoff Konzern gehört, zählen insgesamt 22 Produktionsstätten in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.
Neueröffnung in Lingener Innenstadt Braut- und Abendmodengeschäft Hanneken öffnet seine Türen

Die LWT-Geschäftsführerin Gesche Hagemeier (li.) und Citymanagerin Nadine Thale (re.) gratulierten Anastasia Hetke als Vertreterin des Geschäftsführers Frank Hanneken sowie Storeleiterin Isabell Einingmann zur Neueröffnung.
Lingen. In der Lingener Innenstadt hat das neue Braut- und Abendmodengeschäft Hanneken auf der ehemaligen Verkaufsfläche von Löning in der Burgstraße eröffnet. In dem 300 Quadratmeter großen Ladenlokal können die Kundinnen aus über 2.000 Kleidern von Größe 32 bis 60 wählen. „Es ist für jede Kundin etwas dabei. Egal, welche Konfektionsgröße sie trägt“, betont Storeleiterin Isabell Einingmann. In dem Geschäft für Braut- und Abendmoden kann jede Kundin von Kopf bis Fuß ausgestattet werden. Das Sortiment reicht von Accessoires über Taschen und Hüte bis hin zu Schuhen. Darüber hinaus können die Männer ihre Krawatte, passend zum Kleid der Frau, erwerben.
Die Abend-, Braut-, Etui- und Cocktailkleider sind neue Ware, werden aber im Outlet verkauft, da es Auslaufmodelle, Musterkleider oder Einzelstücke sind. Kunden bekommen einen Preisnachlass von mindestens 50 Prozent. Einige der Kleider sind sogar bis zu 70 Prozent reduziert. Für das neue Ladengeschäft in Lingen wurden vier neue Mitarbeiterinnen eingestellt, die ausschließlich dort arbeiten. Anastasia Hetke, Vertretung des Geschäftsführers Frank Hanneken, freut sich über die positive Resonanz in Lingen: „Wir sind alle ganz gerührt, wie toll der neue Laden angenommen wird und wie begeistert die Kundinnen unser Geschäft verlassen.“
Das Familienunternehmen Hanneken gibt es bereits seit gut 100 Jahren. Nebendem Lingener Ladenlokal betreibt Geschäftsführer Frank Hanneken ein Braut- und Abendmodengeschäft in Friesoythe.
Holger Laschet eröffnet Kochwerkstatt Neubau in Lingen-Bramsche

Gratulierten Holger Laschet (Mitte) und seiner Lebensgefährtin, Annika Marr, zur Neueröffnung der Kochwerkstatt in Bramsche: (v. li.) Dietmar Lager von der Wirt-schaftsförderung der Stadt Lingen, Uwe Dietrich als Vertreter des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses, Oberbürgermeister Dieter Krone (3. v. re.), Ber-nard Kley als stellvertretender Ortsbürgermeister aus Bramsche sowie Stefan Wittler als Vorsitzender des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses.
Lingen. Zur Neueröffnung der Kochwerkstatt Lingen gratulierte Oberbürgermeister Dieter Krone im Namen des Ortsrates Bramsche, der Stadt Lingen und des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses Holger Laschet und seinem gesamten Team. Rund 60 Gäste waren der Einladung in die HOLA-Catering Küche in Bramsche gefolgt. „Wir haben die erste Feuerprobe bestanden und hier schon eine Hochzeitsfeier und ein Eventkochen veranstaltet. Nun freue ich mich, heute mit allen Gästen den Neubeginn feiern zu können“, begrüßte Holger Laschet die Besucher. Oberbürgermeister Dieter Krone zeigte sich beeindruckt von dem Konzept und der Umsetzung der Kochwerkstatt. „dIR ist es gelungen innerhalb kürzester Zeit in vielfacher Weise Unglaubliches zu realisieren“, so das Stadtoberhaupt.
1,2 Millionen Euro hat Holger Laschet in den Neubau in Bramsche investiert. Das 700 Quadratmeter große Gebäude umfasst eine große Showküche mit angeschlossenem Essbereich, Wintergarten und Bar, Lagerräume, eine Großküche für das Catering, Büro- und Sozialräume. Die Kochwerkstatt ist dabei mit viel Liebe zum Detail im Industriestil gehalten. Dort möchte Holger Laschet zusammen mit seinen Gästen kochen. „Die besten Partys finden doch schließlich in der Küche statt“, so der Lingener. Das Programm für die nächsten Wochen klingt vielversprechend: Bei Rum und BBQ, Löffel-Tasting in völliger Dunkelheit, Küchenpartys, Jazzkantine, Tannenbaumschmücken, Christmas Brunch und eine Flüsterparty an Silvester kann selbst gekocht und geschlemmt werden. Darüber hinaus bietet HOLA-Catering Fingerfood, Partysuppen, Büffets und vieles mehr. Die Kochwerkstatt kann auch gebucht werden: Hochzeiten, Tagungen, Schulungen, Teambildungsmaßnahmen, Geburtstage und Betriebsfest mit bis zu 80 Personen sind in den Räumlichkeiten möglich.
Holger Laschet selbst ist in Lingen kein Unbekannter. Anfang 2000 war er zehn Jahre lang Inhaber und Küchenchef der Hutmachers Deele. In den letzten fünf Jahren machte er sich mit dem Catering-Unternehmen „Hola“ auf der Wilhelmshöhe einen Namen. Nun erfolgte nach dreimonatiger Bauzeit der Neustart in Bramsche. „Die Lage zwischen Rheine, Lingen, Nordhorn bietet ein breites Einzugsgebiet“, erklärte Dieter Krone. „Ich wünsche dir und deinem Team, viel Erfolg und viele glückliche und zufriedene Gäste.“
Möbel Berning investiert 15 Millionen Euro in Standort Lingen 187 Jahre Familientradition in sechster Generation
Lingen: Das Einrichtungshaus „Möbel Berning“ baut den Standort im Lingener Stadtteil Darme an der Rheiner Straße komplett neu und erweitert diesen. Dafür investiert das Familienunternehmen 15 Millionen Euro. Den offiziellen Spatenstich vollzogen am Dienstagmittag Christian und Markus Berning mit Oberbürgermeister Dieter Krone, Vertretern der Bausauführen Firmen und aus Politik sowie Verwaltung.

Christian und Markus Berning sowie Oberbürgermeister Dieter Krone vollzogen mit Vertretern der Bausauführen Firmen sowie aus Politik und Verwaltung den ersten Spatenstich.
Das Einrichtungshaus „Möbel Berning“ wurde vor 187 gegründet und ist seither in sechster Genration in Familienbesitzt. In den Standorten in Lingen und Rheine gibt mehr als 160 Menschen beschäftigt. Hinzu kommen weitere Dienstleister. In Lingen-Darme an der Rheiner Straße 112 wird mit einer Investition von 15 Millionen Euro komplett neu gebaut. Damit wird die Verkaufsfläche auf 30.000 Quadratmeter erweitert.
Die Geschäftsführer Christian Berning und Markus Berning erklärten beim offiziellen Spatenstich: „Wir sind froh, dass es nach dem Teilabriss unseres Einrichtungshauses an der Rheiner Straße in Lingen endlich mit dem Neubau losgeht. Die vorbereitenden Maßnahmen der Firma MAINKA wurden sehr schnell umgesetzt. In dem noch nicht abgerissenen Gebäudeteil neben dem OBI-Markt geht der Verkauf unseres Einrichtungshauses und im Geschäft „Blickpunkt“ parallel auf 5000 Quadratmetern wie gewohnt weiter.“
Oberbürgermeister Dieter Krone betonte: „Die Investition von 15 Millionenen Euro ist ein ganz klares Bekenntnis zum Standort Lingen. Hier entsteht ein Möbelhaus mit sehr ansprechenden Angeboten für die Region. Es ist ein sehr zukunftsfähiges Projekt. Die vielen Verhandlungen haben sich in jeder Hinsicht gelohnt. Im näheren Umfeld werden im Herbst weitere große Baumaßnahmen bei dem ALDI- und REWE-Markt durchgeführt.“
Die Neueröffnung des neuen und größeren Einrichtungshauses „Berning“ ist für Ende des Jahres geplant.
„Kivelingsspielplatz am Pulverturm“ eröffnet die Saison
Lingen. Am 31. März startet das Team des Kivelingsspielplatzes offiziell die neue Saison.
Pädagogische Betreuung am Wochenende
Lingen: Seit fast 9 Jahren ist der Kivelingsspielplatz ein fester Treffpunkt für Jung und Alt in Lingen. „Die Besonderheit des Spielplatzes liegt jedoch in der pädagogischen Betreuung am Wochenende“, erklärt Tanja Günther vom Katholischen Jugendbüro Emsland Süd. Von Ende März bis Ende Oktober werden jeden Freitag von 15 bis 18 Uhr und Samstag von 14 bis 18 Uhr offene Spiel-, Kreativ- und Sportangebote angeboten. „Man merkt, dass die Kinder mit ihren Familien und Freunden gerne den Spielplatz besuchen und besonders an den Wochenenden das offene und kreative Angebot rund um den Bauwagen zusätzlich genießen und nutzen“, so Petra Hohnhorst vom Familienzentrum St. Bonifatius. „Das Schöne ist, dass über die Kinder auch Eltern und Großeltern ins Gespräch kommen“, freut sich Hannah Haskamp, eine der pädagogischen Mitarbeiterinnen auf dem Kivelingsspielplatz. Auch in den Osterferien wird es freitags und samstags ein offenes Angebot geben. Lediglich an Karfreitag bleibt der Bauwagen geschlossen. Die Angebote am Wochenende auf dem „Kivelingsspielplatz am Pulverturm“ sind kostenlos! Während des Aufenthaltes auf dem Spielplatz haften Eltern für ihre Kinder.
„Fit für den Osterhasen“
Am 7. und 8. April gestalten Auszubildende der Fachschule St. Franziskus die Nachmittage auf dem „Kivelingsspielplatz am Pulverturm“. Unter dem Motto „Fit für Ostern“ erwartet die Kinder während der offiziellen Öffnungszeiten ein buntes Osterprogramm. Bei sehr schlechtem Wetter werden die Angebote verschoben.
Jahresspende der Stadtwerke für Hospiz St. Veronika
Lingen. Die Jahresspende der Stadtwerke Lingen in Höhe von 3.000 Euro ist diesem Jahr an das Hospiz St. Veronika in Thuine gegangen. Der Geschäftsführer der Stadtwerke Hans-Martin Gall (Mitte) überreichte den symbolischen Scheck an Heimleiterin Anke Robbe (links) und Pflegedienstleiterin Karola Vocke (rechts). Das Hospiz St. Veronika ist eine stationäre Einrichtung für schwerstkranke Menschen, in der sie in ihrer letzten Lebensphase bis zum Versterben umfassend und kompetent betreut, versorgt und begleitet werden. Die Spenden werden sowohl für die Erfüllung besonderer Wünsche, zur Förderung der wohnlichen Atmosphäre als auch für Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verwendet. Ein weiterer Verwendungszweck liegt in der Finanzierung des Hospizes, da die Kranken- und Pflegekassen 95 Prozent des Tagessatzes zahlen. Die restlichen fünf Prozent der laufenden Kosten müssen vom Hospiz durch Spenden aufgebracht werden. Die Spende der Stadtwerke Lingen soll dafür eingesetzt werden, die Gäste und ihre Angehörigen ganzheitlich zu betreuen
Neuer Anbau der Kita St. Ansgar eingeweiht
Lingen. Für die Kinder der Krippengruppe „Igelbau“ und ihre Eltern war es ein ganz besonderer Moment: Kurz vor Weihnachten wurden ihre neuen Räumlichkeiten in der Kita St. Ansgar im Ortsteil Holthausen-Biene offiziell eingeweiht. In den vergangenen fünfeinhalb Monaten sind auf rund 105 Quadratmetern Fläche vier neue Räume als direkter Anbau an den bisherigen Kindergarten entstanden. Kitaleiterin Mechthild Schröers und René Kollai, stellvertretender Leiter des Ludwig-Windthorst-Hauses (LWH), in dessen Trägerschaft sich die Kita St. Ansgar befindet, freuten sich, dass die Bauphase erfolgreich abgeschlossen werden konnte „Die ‚Igelgruppe‘ hat hier tolle neue Räume bekommen“, strahlte Kitaleiterin Schröers. Kollai ergänzte: „Das Schöne daran ist: Wenn man durch die Kita geht, merkt man gar nicht, dass es sich dabei um einen Anbau handelt. Die neuen Räume sind eine gute Fortsetzung der Kita und hier sind die Kinder der Halbtagskrippe gut aufgehoben.“
Künftig bietet der Anbau Platz für maximal 15 Kinder im Alter von ein bis drei Jahren. Den Kindern stehen ein Gruppenraum, ein Ruhe- bzw. Intensivraum, ein kleinkindgerechter Sanitärraum sowie ein Garderobenbereich mit direktem Zugang zum Spielplatz zur Verfügung. „Damit kann der Werkraum, der bislang von der ‚Igelgruppe‘ genutzt wurde, jetzt wieder allen Gruppen zugänglich gemacht werden“, sagte Kollai. Er dankte der Stadt Lingen, die die Bauarbeiten finanziell unterstützt und durchgeführt hat. Lingens Sozialdezernentin Monika Schwegmann betonte, dass es der Stadt und dem LWH ein großes Anliegen sei, die Kleinsten gut zu betreuen und zu fördern. Sie verwies darauf, dass die Kita St. Ansgar gerade erst vor vier Jahren umfangreich saniert wurde. „Aber Holthausen-Biene wächst und die Kita wird sehr gut in Anspruch genommen. Um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, war eine Erweiterung zwingend notwendig“, erklärte Schwegmann. „Wir gehen davon aus, dass der Bedarf an Kita-Plätzen in Holthausen-Biene damit abgedeckt wird“, so die Sozialdezernentin. Abschließend wurde der Kita-Anbau von Pfarrer Jens Brandebusemeyer gesegnet.
Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf 213.000 Euro. Hinzu kommen 19.000 Euro für die Inneneinrichtung. Neben der Stadt Lingen haben auch der Landkreis Emsland und das Land Niedersachsen den Anbau finanziell bezuschusst. Die Stadt Lingen hatte die Baumaßnahme komplett in Eigenregie ohne ein externes Architekturbüro umgesetzt.
Strom im Tank: Zweite E-Ladesäule in Lingen eingeweiht. Stadtwerke setzen auf Elektromobilität als zentrales Zukunftsthema.
Lingen. Eine weitere Stromtankstelle für Elektroautos auf dem Parkplatz am Verwaltungsgebäude der Stadtwerke hat der Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke, Dieter Krone, und der Geschäftsführer der Stadtwerke, Hans-Martin Gall, die Ladesäule. Neben der E-Ladesäule am Pferdemarkt bieten die Stadtwerke nun eine weitere Möglichkeit Strom zu „tanken“. Über die Zufahrt vom Willy-Brandt-Ring ist die Ladesäule, die über zwei europaweit genormte Anschlüsse verfügt, erreichbar. Die Ladedauer für eine durchschnittliche Batteriekapazität von 20kWh beträgt nur 60 Minuten.

Jörg Rennemann und Hans-Martin Gall von den Stadtwerken sowie Dieter Krone, als Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke, starten den ersten Ladevorgang.
„Die Elektromobilität zu fördern ist eine wichtige Zukunftsaufgabe für uns als Energieversorger“, betont Gall. Auch die Mitarbeiter sind elektrisch unterwegs: Derzeit verfügen die Stadtwerke über zwei Elektrofahrzeuge. Schritt für Schritt werde der eigene Fuhrpark weiter umgestellt. „Wir sind von dieser Antriebstechnologie fest überzeugt. Die Fahrzeuge laufen im täglichen Betrieb absolut reibungslos“, erläutert Jörg Rennemann. In Lingen fahren laut Zulassungsstelle derzeit 16 PKW mit reinem Elektroantrieb. Die Zahl der Hybridfahrzeuge liegt mit 54 deutlich höher.
Elektromobilität schont Klima und Umwelt, fördert technologische Innovationen und ermöglicht neue Geschäftsmodelle. Viele Bausteine, von den Antriebstechnologien bis zur Ladeinfrastruktur, bilden zusammen das System Elektromobilität. Noch immer befindet sich die E-Mobilität in Deutschland im Anfangsstadium. Ziel der Bundesregierung ist es, dass bis zum Jahr 2020 rund eine Million E-Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren. Zugelassen wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt bisher gut 55.000 PKW mit Stromantrieb. Ein Grund für die geringe Nachfrage ist neben den verhältnismäßig hohen Kaufpreisen von E-Fahrzeugen die bisher noch lückenhafte Lade-Infrastruktur. Grund zur Freude gibt es für private Nutzer seit Juli 2016. Sie erhalten einen Umweltbonus in Höhe von 4.000 Euro für elektrische Fahrzeuge und 3.000 Euro für Plug-in-Hybride. Die Bundesregierung und die Automobilindustrie tragen jeweils die Hälfte des Zuschusses. Für weitere Informationen: www.bafa.de.
Krone Gruppe plant neues Validierungszentrum in Lingen Investitionen von 15 Millionen Euro – Neubau im IndustriePark Lingen
Lingen. Sehr gute Nachrichten für den Wirtschaftsstandort Lingen: Die Krone Gruppe will zukünftig in Lingen Nutzfahrzeuge, Landmaschinen und eigene Achsen testen. Für den Bau eines Validierungszentrums möchte die Krone Gruppe auf einer Fläche von rund 13 Hektar im IndustriePark Lingen 15 Millionen Euro investieren. Bernard Krone, geschäftsführender Gesellschafter der Krone Gruppe, und Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone unterzeichneten am Mittwoch die entsprechende Vereinbarung im Lingener Rathaus.
„Wir haben uns dazu entschieden, unsere Validierungsaktivitäten innerhalb der Krone Gruppe zu bündeln. Somit werden wir ein Zentrum errichten, in dem wir die technische Absicherung aller Krone Produktentwicklungen vornehmen oder auch länderspezifische Homologationen von Fahrzeugen und Maschinen abwickeln“, erläuterte Bernard Krone. Ein weiteres Themenfeld sei das autonome Fahren. Innerhalb der verschiedenen Tätigkeitsbereiche der Krone Gruppe gebe es zahlreiche Schnittstellen, so dass mit der Bündelung der Kompetenzen eine Vielzahl von Synergien erreicht werden könnten. „Für den Standort Lingen spricht zudem der Campus Lingen als Niederlassung der Hochschule Osnabrück, mit dem wir noch intensiver kooperieren wollen. Ein weiterer Pluspunkt ist die hervorragende Infrastruktur mit direkter Anbindung an die A 31 für den Standort Lingen“, so Krone weiter. Lingen sei von den Produktionsstandorten Spelle, Werlte, Herzlake und Dinklage schnell zu erreichen.
Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone zeigte sich hocherfreut über die geplante Investition am Standort Lingen. „Im Standortwettbewerb konnten wir das weltweit agierende Familienunternehmen Krone von uns überzeugen und damit für den Standort Lingen gewinnen. Es ist die erste Neuansiedlung im IndustriePark Lingen seit einigen Jahrzehnten. Es freut mich außerordentlich, dass wir damit ein weiteres Unternehmen im Bereich Forschung und Entwicklung zukunftsfähiger Technologien ansiedeln und den Wirtschaftsstandort Lingen (Ems) insgesamt weiter ausbauen können. Das Vorhaben der Krone Gruppe ergänzt die bereits bestehenden international tätigen Firmen im IndustriePark wie bspw. Rosen oder Dralon. Auch der Campus Lingen ist ein wichtiger Baustein der Standortattraktivität, mit dem hier Lehre, Forschung und Entwicklung in unmittelbarer Nachbarschaft im Austausch gelebt werden kann.
„Im weiteren Schritt sind nun die baurechtlichen Aspekte für dieses Vorhaben in Abstimmung mit den politischen Gremien der Stadt Lingen (Ems) auf den Weg zu bringen“ so Oberbürgermeister Dieter Krone. Ziel sei es, dass im Frühjahr 2018 mit den Bauarbeiten begonnen werden kann.
„Die Familie Krone ist dem Emsland immer treu geblieben, das ist bemerkenswert und zeugt von einem vorbildlichen Verantwortungsbewusstsein für die Region, für das ich mich heute im Namen der Lingener Bürger bedanken darf“, betonte der Oberbürgermeister.
Das neue Krone Validierungszentrum soll eine Maschinenhalle mit Werkstätten, eine Testhalle mit Prüfständen, einen Bürotrakt sowie weitere Test- und Prüfeinrichtungen umfassen. Sowohl im Landtechnik- als auch im Nutzfahrzeugbereich verzeichnet die Krone Gruppe strenger werdende gesetzliche Vorgaben sowie erhöhte Anforderungen an die Qualität, Funktion und Bedienbarkeit der hergestellten Produkte. Insbesondere auch angesichts der zunehmenden Digitalisierung und damit steigenden Komplexität von Landmaschinen und Nutzfahrzeugen möchte Krone diesen Anforderungen noch besser begegnen und hat sich deshalb zum Bau des neuen Validierungszentrums entschieden.
„Der Name Krone genießt weltweit einen erstklassigen Ruf, da wir qualitativ hochwertige Produkte zu einem fairen Preis anbieten. Mit dem neuen Validierungszentrum können wir das künftig noch besser darlegen, in dem wir z.B. äußerst präzise Lebensdauernachweise für unsere Produkte erstellen. Das wird uns helfen, unsere Kunden noch enger an das Unternehmen zu binden“, so Bernard Krone abschließend.
SPD-Lingen gegen Pkw-Maut
Lingen. „So war das nicht abgemacht“ sagt Andreas Kröger, Vorsitzender des SPD Ortsverein Lingen, im Hinblick auf die im Koalitionsvertrag getroffenen Abmachungen bezüglich der Einführung einer PKW Maut auf deutschen Autobahnen. Dort steht ganz klar, dass kein Fahrzeughalter in Deutschland durch die Maut eine Mehrbelastung erfährt. Die Einigung zwischen Bundesverkehrsminister Dobrindt und der EU Kommission sehen aber anders aus. Hier gibt es ganz klar eine Mehrbelastung für Bürger mit älteren Autos die dann auch meistens über einen kleineren Geldbeutel verfügen. Auch die Entlastung von abgasärmeren Fahrzeugen wird die Einnahmen durch die Maut spürbar senken und so nicht die erhofften Millionen in die Kasse spielen. „Wir schaffen uns in Deutschland ein weiteres Bürokratiemonster. Der Verwaltungsaufwand ist schon bei der LKW Maut sehr hoch und wird bei den Personenkraftwagen bestimmt nicht kleiner sein“ meint Carsten Primke, stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender. Auch die wirtschaftlichen Nachteile und Einbußen für die Grenzregion machen den Sozialdemokraten große Sorgen. Die CDU/ CSU hat durch die Einigung mit der EU ein Wahlkampfthema für den Bundestag geschaffen, welches ihr in unserer Region bestimmt keinen Vorteil verschaffen wird.
Angebliche Heilerinnen erschwindeln mit Trickdiebstahl hohen Geldbetrag
Lingen (ots) – Bereits am 15.November erbeuteten zwei bislang unbekannte Frauen in der Lingener Fußgängerzone von einer 65jährigen Frau einen hohen Geldbetrag. Sie sprachen die Geschädigte in der Marienstraße an und redeten ihr mit geschickter Gesprächsführung glaubhaft eine mögliche Krankheit ein. Das Gespräch wurde in russischer Sprache geführt. Das Einreden auf die Geschädigte und weitere Anweisungen, die sie in ihrer irrigen Annahme befolgte, zogen sich über knapp drei Stunden im Innenstadtbereich hin. Im Glauben von einem Fluch besessen zu sein, händigte die Geschädigte einer Täterin ihre Ersparnisse aus. Dabei handelt es sich um einen höheren Geldbetrag, von dem sie sich eine Reinigung erhoffte. Bei den Täterinnen soll es sich um zwei russische Frauen handeln, die sich nach der Geldübergabe entfernten. Eine der Frauen wird auf ca. 70 Jahre geschätzt. Sie trug eine helle Baskenmütze und war 1,55 m bis 1,60 m groß. Die jüngere Täterin soll ca. 45 Jahre alt gewesen sein.
Sie war etwas größer als die ältere Täterin und von kräftiger Statur.
Sie wird mit dunkelblonden gesträhnten und nackenlangen Haaren beschrieben. Ob es sich um Mutter und Tochter handelt ist bislang unklar. Die Polizei weist darauf hin, dass es sich nicht um ein unbekanntes Tatphänomen handelt. Auch wenn der Tathergang an sich jedes Mal sehr schwer nachzuvollziehen ist, sollte man von Vorwürfen gegen die meist älteren Geschädigten deutlich Abstand nehmen. Durch psychologische und oft dominante Gesprächsführung gelingt es den überwiegend russisch sprechenden Täterinnen das Vertrauen ihrer zumeist gleichaltrigen Opfer zu erschleichen. Zeugen, die Hinweise zur Tat geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer0591-870 bei der Polizei Lingen zu melden.
Startschuss WKT 2018 – Neues Logo präsentiert!
Lingen. Am 1. Dezember präsentierte der künstlerische Leiter des Welt-Kindertheater-Festes 2018, Harald Volker Sommer mit Oberbürgermeister Dieter Krone sowie weitere Vertreter und Vertreterinnen der Stadt Lingen und des Theaterpädagogischen Zentrums der Emsländischen Landschaft e.V. (TPZ) das neue Logo des 15. Welt-Kindertheater-Festes 2018 (WKT). Des Weiteren stellte Prof. Dr. Bernd Ruping vom Institut für Theaterpädagogik der Hochschule Osnabrück erste Ideen zum fachwissenschaftlichen Strang des WKT, dem Symposium, vor.
Vom 22.-29. Juni 2018 -kurz vor den niedersächsischen Sommerferien- wird dieses große, internationale Kindertheater-Festival mit über 300 Kindern, ihren erwachsenen Begleitern und vielen Besuchern und Helfern gefeiert! Farbenfroh und dynamisch präsentiert sich das neue Logo mit dem Motto „Children Move the World“, das in seiner runden Form, zunächst an eine Weltkugel erinnert. Diese wird aber aufgebrochen und lässt Raum für Kreativität und Neugestaltung.
Für das 15. Welt-Kindertheater-Fest 2018 laden das TPZ und die Stadt Lingen wieder die Kinder dieser Welt ein, die sich gegenseitig ihre Stücke auf der Bühne zeigen. Dabei wird das gemeinsame Spiel zum verbindenden Element, das Sprachbarrieren und kulturelle Unterschiede überwindet. Das kindliche Theaterspiel wird zum Spiegel einer möglichen Zukunft. Oberbürgermeister der Stadt Lingen Dieter Krone machte die starke Verbundenheit Lingens zum WKT deutlich: „Das WKT kehrt alle vier Jahre nach Lingen zurück und wurde schon in Städten wie Kopenhagen, Moskau und Havanna auf Cuba gefeiert. In Lingen herrscht dennoch eine ganz besondere Verbundenheit. Das merkt man immer wieder, da das Festival durch unzählige Helfer und viele Gastfamilien unterstützt wird. Für Besucher jeden Alters ist das Festival stets ein besonderer Ort, um mit fremden Kulturen und Menschen in Kontakt zu kommen.“
Harald Volker Sommer – seit Mai 2014 Leiter des TPZ Lingen – übernimmt zum ersten Mal die künstlerische Leitung des Festivals. Neben den Gruppen, die aus aller Welt eingeladen werden sollen, ist es ihm wichtig auch die aktuelle politische Situation nicht außer Acht zu lassen: „Die Theaterinitiativen mit geflüchteten Menschen, die es schon jetzt im TPZ Lingen gibt, sollen ebenfalls in das Festival Einzug halten. Kinder mit Fluchterfahrung und Kinder, die mit ihren Theatergruppen anreisen, sollen einander begegnen und sich über ihr Theaterspiel kennenlernen. Es ist unser Ziel dem WKT eine höhere gesellschaftliche Relevanz zu verleihen.“
Das Logo-Design wurde zusammen mit der Grafikerin Lena-Marieke Rosemann verwirklicht. „Mit ihr haben wir eine Lingenerin ins Boot geholt! Bei der Zusammenarbeit hat man gemerkt, dass sie das Festival schon mehrmals als Besucherin erlebt hat“, so Harald Volker Sommer. Nils Hanraets, Koordinator für das Rahmenprogramm, und Rudolf Kruse, Fachbereichsleiter Kultur der Stadt Lingen, waren schon viele Male maßgeblich an den Planungen des WKT beteiligt. „Die Atmosphäre auf dem Festival ist immer wieder fantastisch und es ist bemerkenswert, wie die Kinder sich untereinander problemlos verstehen“, so Rudolf Kruse. Nils Hanraets konnte dies nur unterstreichen: „Ich freue mich, für 2018 den Park an der Wilhelmshöhe wieder in einen farbenfrohen, vibrierenden Festivalpark zu verwandeln. Denn das soll wieder der Ort sein, an dem die Besucher aus Lingen und der Region die tolle Stimmung und die vielen Kulturen hautnah miterleben können“.
Neben dem Park an der Wilhelmshöhe als dem lebendigen Zentrum des WKT wird auch wieder das Institut für Theaterpädagogik der Hochschule Osnabrück, Campus Lingen, der Ort für das begleitende Spielleiterforum sein, in dem die internationalen Experten und Interessierte im Dialog mit den Spielleitern die gezeigten Stücke besprechen. Prof. Dr. Bernd Ruping übernimmt dabei die Schnittstelle zur theaterpädagogischen Fachwelt. „Ich freue mich auf die weiterhin enge Zusammenarbeit mit der AITA/IATA, dem Weltamateurtheaterverband, und auf die Möglichkeit, das weltweit als exemplarisch wahrgenommene Konzept einer engen Verknüpfung von praktisch-theatraler Arbeit und der kritischen Reflexion vorantreiben zu können“, so Prof. Dr. Bernd Ruping. An vielen Orten der Stadt soll das Festival sichtbar werden. Zum Beispiel werden an den Festival-Vormittagen in der Stadt verteilt Workshops für die teilnehmenden Kinder stattfinden. Außerdem sollen jene Wege, die in Lingen zum Festivalgelände führen, visuell deutlich werden. Das Festival durch verschiedene Aktionen noch stärker in die Region strahlen zu lassen, wird 2018 ein wichtiges Ziel sein.
Die Bewerbungsphase für die internationalen Gruppen beginnt jetzt, Anfang Dezember. Eine viersprachige Ausschreibung und die Bewerbungsunterlagen wurden bereits an Kontakte in aller Welt versandt. Unter www.weltkindertheaterfest.de ist das neue Design auch als Online-Auftritt zu betrachten. „Erste Informationen für Interessierte stehen dort zur Verfügung. Übrigens kann man sich schon jetzt als Gastfamilie oder Helfer melden. Sehr gerne sogar“, erklärte Vera Bruns, die Leitung des Organisationsbüros. Das WKT-Büro ist unter kontakt@weltkindertheaterfest.de oder telefonisch unter 0591 / 91663-26 zu erreichen. „Wir sind voller Elan und Vorfreude und wissen, dass wir mit der vollen Unterstützung aus der Bevölkerung rechnen können! In 2018 wollen wir ein Welt-Kindertheater-Fest feiern, das für alle Besucher spannende Begegnungen ermöglicht und so gesellschaftliche Vielfalt erleben lässt!“, meinte abschließend Harald Volker Sommer.
















































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