Neugewähltes Kinder- und Jugendparlament offiziell ins Amt berufen

 

Lingen. Die Stadt Lingen hat ein neues Kinder- und Jugendparlament. Oberbürgermeister Dieter Krone hat die gewählten Kinder und Jugendlichen nun offiziell in ihr Amt berufen. In einer feierlichen Zeremonie übergab der ehemalige Vorstand den symbolischen „Schlüssel des Erfolgs“ an die frisch gewählten Mitglieder und wünschte ihnen viel Erfolg und Inspiration für ihre zukünftige Arbeit. Oberbürgermeister Krone bedankte sich herzlich bei den ausscheidenden Mitgliedern für ihr Engagement und überreichte ihnen Urkunden als Anerkennung für ihre ehrenamtliche Tätigkeit. Eine besondere Ehrung kam dabei Ilka Kösters zuteil. OB Krone zeichnete sie für ihre achtjährige Mitgliedschaft im Kinder- und Jugendparlament aus.


Nun geht es für die neu gewählten Mitglieder vom 8. bis zum 10. November auf Kennlerntage, um erste Ideen und Projekte zu entwickeln.

 

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„CARA – Celtic Folkband“ am 21. November im Theater an der Wilhelmshöhe

 

 

Lingen. Im Theater an der Wilhelmshöhe tritt am Donnerstag, 21. November 2024, CARA auf. CARA ist eine multinationale, mit zwei Irish Music Awards ausgezeichnete Celtic Folk-Band. Abgerundet wird das Konzert durch die Irish Folk Band Steampacket, die vor und nach dem Konzert im Foyer des Theaters spielt. Beginn ist um 20 Uhr. Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.

Die MusikerInnen genießen einen ausgezeichneten Ruf für ihre innovativen Arrangements, ihre Eigenkompositionen und Songwriting, die virtuose Darbietung und eine charismatische Bühnenpräsenz. Sie kreieren ihren eigenen Sound, bei dem die Stimmen der beiden Sängerinnen Gudrun Walther und Kim Edgar im Zentrum stehen. Der gesangliche Bogenspannt sich von träumerischen Balladen über archaische gälische Mouth Music bis hin zu eigenen Songs mit aktuellem gesellschaftspolitischem Bezug, wobei sich die beiden Lead Sängerinnen mit traumwandlerischer Sicherheit ergänzen. Die Songs wechseln sich ab mit rasanten Instrumentalstücken, die vom virtuosen Zusammenspiel von Fiddle und Uilleann Pipes leben. Der 2017 zum UNESCO Weltkulturerbe erhobene irische Dudelsack wird gespielt von Simon Pfisterer, der dieses außergewöhnliche Instrument an der Universität in Limerick studiert hat. Das elegante und ausdrucksstarke Fiddle-Spiel von Gudrun Walther wird im In- und Ausland von der Fachpresse hoch gelobt.

BS: Celtic Folk-Band  „CARA“ spielt im Theater an der Wilhelmshöhe

 

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Gartenhaus mit Holzlager gerät in Brand

 

Lingen,  Am Samstagmittag kam es im Lingener Ortsteil Laxten zu einem größeren Feuerwehreinsatz. Gegen 12.30 Uhr wurde über der Diekstraße eine dichte, schwarze Rauchwolke sichtbar, die von einem brennenden Gartenhaus mit Holzlager stammte. Die Brandursache ist bisher ungeklärt.

Ursprünglich waren die Feuerwehren aus Lingen und Brögbern zu einem Zimmerbrand auf einem Anwesen alarmiert worden. Bei der Ankunft der ersten Kräfte, bestehend aus insgesamt sechs Fahrzeugen und 37 Einsatzkräften, stellten sie jedoch fest, dass sich der Brandherd etwas abseits des Wohnhauses befand. Ein Gartenhaus stand in Flammen, und das Feuer hatte bereits auf das dort gelagerte Holz übergriffen.

Dank gezielter Löschmaßnahmen konnte die Feuerwehr ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude und Vegetation verhindern. Die Einsatzkräfte brachten das Feuer schnell unter Kontrolle, sodass keine Personen zu Schaden kamen. Das Holzgebäude brannte jedoch vollständig nieder.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Weitere Informationen liegen derzeit nicht vor.

 

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Nebelmaschinentest löst Feuerwehreinsatz in Lingener Betriebskindergarten aus

 

Lingen- Am Mittwochmorgen kam es in einem Betriebskindergarten des international tätigen Unternehmens Rosen im Lingener Ortsteil Estringen zu einem Feuerwehreinsatz. Während der Vorbereitungen für eine Halloween-Party wurde an der Straße „Am Seitenkanal“ eine Nebelmaschine getestet, die Rauchmelder auslöste und automatisch die Feuerwehr alarmierte.

Die Feuerwehrkräfte rückten aus, stellten jedoch schnell fest, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Sie nahmen den Vorfall mit Humor und beendeten ihren Einsatz ohne weitere Maßnahmen. Die geplante Halloween-Feier konnte trotzdem stattfinden – allerdings ohne die Nebelmaschine.

 

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Lingen wird Satellitenstandort des KI Parks in Berlin Wegweisender Schritt für Wirtschaftsstandort – Krone Group und Cornexion beteiligt

 

Lingen. „Der neue KI Park Lingen am IT-Campus ist ein absoluter Leuchtturm für unseren Wirtschaftsstandort und die gesamte Region“, stellt der Lingener Oberbürgermeister Dieter Krone fest. Die Stadt Lingen (Ems) wird Satellitenstandort und zugleich Mitglied im KI Park e. V. aus Berlin. Das gaben heute Oberbürgermeister Dieter Krone, Olly Salzmann als Vorstandsmitglied des KI Parks e. V., Bastian Papen und Andreas Bernaczek als Geschäftsführende Gesellschafter von Cornexion Prof. Dr. Goy-Hinrich Korn, CDO und Prokurist bei der Krone Group, Ingo Lübs als Leiter der Unternehmenskommunikation der Krone Group sowie die Vorsitzenden des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses Martin Koopmann und Stefan Wittler bekannt. „Lingen wird der dritte Satellitenstandort unseres Innovationsökosystems für Künstliche Intelligenz (KI). Die Stadt steht dabei neben dem Hauptstandort Berlin in einer Reihe mit den Satelliten in Erlangen-Nürnberg und Stockholm“, erklärte Olly Salzmann vom KI Parks e. V. Oberbürgermeister Dieter Krone ergänzte: „Wir sind sehr stolz, damit einen internationalen und starken Partner an unserer Seite zu haben, mit dem wir die Schlüsseltechnologie Künstliche Intelligenz am IT-Campus in Lingen etablieren können. Mit den Megathemen Künstliche Intelligenz (KI) und Grüner Wasserstoff besetzen wir in Lingen bedeutsame, strategische Zukunftsfelder“, sagte OB Krone. So sollen weitere Unternehmen der Branche angezogen und für den IT-Campus Lingen gewonnen werden. „Die Hochschule am Standort Lingen hat den Forschungsschwerpunkte Künstliche Intelligenz beispielsweise mit der Talentakademie Smart Factory und Products sowie dem Industrie 4.0 Labor. Der KI Park kann hier insbesondere für die Studiengänge Wirtschaftsinformatik und technische Informatik wichtige Impulse setzen.“
Zum KI Park e. V. zählen mittlerweile rund 200 Mitglieder aus elf Ländern. Dazu zählen internationale Unternehmen wie Schaeffler, Volkswagen, Bosch, Deloitte oder NVIDIA. Dank dieser Bündelung renommierter Experten, Forschungseinrichtungen, Start-ups und etablierter Unternehmen sollen KI-Strategien, -Produkte und -Services schneller entwickelt, erprobt und implementiert werden. Impulsgeber für den Standort des KI-Parks war die Cornexion GmbH aus Lingen über Ihre Kontakte in die deutsche Innovations- und Start-up Szene. Der Lingener Satellitenstandort wird zudem an die Cornexion GmbH aus Lingen angedockt sein. „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit der Stadt Lingen und dem starken Gründungspartner Krone Group den KI Park nach Lingen und in die Region holen konnten“, so Bastian Papen von Cornexion. So konnte die Krone Group als Gründungsmitglied für den KI Park Lingen gewonnen werden. „Das ist ein wichtiger Schritt für unser Unternehmen. Künstliche Intelligenz spielt schon jetzt beispielsweise im Bereich autonomes Fahren, Automatisierung oder auch Laderaumerkennung eine große Rolle für die Krone Group“, so der CDO der Krone Gruppe, Prof. Dr. Goy-Hinrich Korn. „Diese Entwicklungen wollen wir intensivieren und beschleunigen.“

„Der KI Park in Lingen als dritter Satellit wird den Innovationsstandort Lingen ideal ergänzen und damit neue Unternehmen der IT-Branche anlocken“, so OB Krone abschließend.


Stadt Lingen (Ems) wird Satellitenstandort und zugleich Mitglied im KI Park e. V. aus Berlin. Das gaben heute (v. li.) Olly Salzmann als Vorstandsmitglied des KI Parks e. V., Martin Koopmann als Vorsitzender des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses, Stefan Wittler als stellvertretender Vorsitzender des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses, der Lingener Oberbürgermeister Dieter Krone, Prof. Dr. Goy-Hinrich Korn, CDO und Prokurist bei der Krone Group, Andreas Bernaczek als Geschäftsführender Gesellschafter von Cornexion, Sandra Prekel von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen (Ems), Ludger Tieke, Fachbereichsleiter der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen (Ems), Bastian Papen als Geschäftsführender Gesellschafter von Cornexion sowie Ingo Lübs als Leiter der Unternehmenskommunikation der Krone Group bekannt.

Neues Design für Lingener Wochenmarkt

 

Lingen. In frischem Design und mit modernem Logo präsentiert sich ab sofort der Lingener Wochenmarkt. Frei nach dem Motto „Dein Moin.Moment!“ hat die Agentur cands, mit Sitz in Bielefeld sowie Büro in Lingen, gemeinsam mit der Stadt Lingen, den Marktbeschickern einen neuen Außenauftritt verpasst. So lockt die Internetseite jetzt mit vielen kurzen Clips zu den einzelnen Ständen und den Moin-Momenten der Besucher und Marktbeschicker. Auch die Social-Media-Kanäle des Wochenmarktes haben einen neuen Anstrich bekommen und sind ab sofort unter „Wochenmarkt Lingen“ zu finden. „Wir freuen uns, dass unsere Kundinnen und Kunden uns beispielsweise in den Porträts noch besser kennenlernen können“, erklärt Thomas Linnemann vom Biohof Krüßel und Erster Vorsitzender der Interessensgemeinschaft Lingener Wochenmarkt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich online über die Vielzahl an Produkten, die einzelnen Marktstände sowie über den Standplan, Öffnungszeiten und Termine informieren. „Zudem ist es schön, dass wir uns als Wochenmarkt Lingen nun auch auf dem Marktplatz als Einheit präsentieren. Schließlich sind wir ein fester Bestandteil dieser Stadt und das wollen wir auch nach außen hin zeigen.“ So vervollständigen entsprechende Aufsteller und Schilder an den einzelnen Ständen sowie Postkarten den neuen Außenauftritt. Oberbürgermeister Dieter Krone, Dezernentin Katrin Möllenkamp und Marktmeister Frank Bemboom überzeugten sich vor Ort von dem neuen Design. „Für viele Lingenerinnen und Lingener gehört der Wochenmarktbesuch beispielsweise zu einem gelungenen Wochenende“, so Dieter Krone. „Dank des Moin.Moments findet sich dieses Gefühl nun auch im Design wieder.“

Die neue Internetseite des Lingener Wochenmarkts ist unter folgendem Link erreichbar: https://wochenmarkt-lingen.de

Verkehrsunfall auf der Lingener Umgehungsstraße – Vollsperrung aufgrund von Bergungsarbeiten

 

Lingen, 19. Oktober 2024 – Am heutigen Morgen, gegen 8:00 Uhr, ereignete sich auf der Lingener Umgehungsstraße (B 70) zwischen den Anschlussstellen Schepsdorf und Darme ein Verkehrsunfall. Ein Sattelzug, beladen mit 20 Tonnen Tomaten, kam aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und landete im Seitenraum.

Der 45-jährige Fahrer des LKW, ein rumänischer Staatsbürger, wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Er wurde vor Ort medizinisch versorgt.

Für die Bergung des verunglückten Fahrzeugs, die ab 10:00 Uhr mit Hilfe von Schwerlastkränen durchgeführt wird, muss die Umgehungsstraße vollständig gesperrt werden. Es wird empfohlen, den Bereich weiträumig zu umfahren. Die Polizei und die Straßenverkehrsbehörden sind vor Ort im Einsatz, um den Verkehr umzuleiten.

Gasgeruch ruf die Feuerwehr Lingen auf den Plan

Die Feuerwehr Lingen wurde heute um 14:33 Uhr aufgrund eines gemeldeten Gasgeruchs in die Straße Alte Gärtnerei gerufen. Vor Ort stellte sich heraus, dass der wahrgenommene Geruch von einem durchgebrannten elektrischen Bauteil stammte. Ein Elektrobetrieb ersetzte das defekte Bauteil instand. Die Feuerwehr Lingen war mit 3 Fahrzeugen und 13 Einsatzkräften im Einsatz.

Filmvorführung „20 Days in Mariupol“ Preisgekrönter Dokumentarfilm mit anschließender Diskussion

Sonntag, 10.11.2024 / 13:00 – 15:15 Uhr / Filmpalast Cine-World Lingen/Saal 6, Willy-Brandt-Ring 40, 49808 Lingen

Der Oscar prämierte Dokumentarfilm des Regisseurs und Kriegsfotografen Mstyslav Chernov zeigt die ersten 20 Tage der russischen Invasion in der ukrainischen Hafenstadt Mariupol. Er gewährt einen ungeschönten und doch einfühlsamen Blick auf die Realität des Krieges und die schrecklichen Schicksale der Zivilbevölkerung. Auch rund tausend Tage seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine am 24. Februar 2022 hat der Film nichts an seiner Aktualität verloren. Die Veranstaltung bietet eine Gelegenheit zur Reflexion und Diskussion mit Augenzeugen, die den Angriff auf Mariupol miterlebt haben.

Hinweis: Der Film enthält drastische Szenen. Wir empfehlen eine Teilnahme ab 16 Jahren.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Melden Sie sich jetzt an und diskutieren Sie mit: https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/INYUD

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„Dorfkind“ und WaSchBer in Baccum neu eröffnet

 

Lingen. Geschenke für besondere Anlässe bietet ab sofort der neue Laden „Dorfkind“ in Baccum. Hinter dem neuen Angebot stecken die Lingener Marcus und Lisa Schmidt. Nachdem mehrere Ladenlokale in Baccum leer standen, ergriff das Ehepaar die Chance. Neben „Dorfkind“ ist auch die IT-Firma WaSchBer mit an den neuen Standort in der Antoniusstraße gezogen. Pascal Wasmuth, Marcus Schmidt und Tim Bernitt programmieren und vertreiben Software und Projektmanagement für Gebäudedienstleister. Mit ihrem Unternehmen WaSchBer waren sie bis zuletzt an der Meppener Straße ansässig. Oberbürgermeister Dieter Krone gratulierte den beiden Geschäftsinhabern zusammen mit Maren Teschke von der Wirtschaftsförderung zum Neustart. „Es ist toll, dass Sie sich als Baccumer so für Ihren Ortsteil und damit Ihre Heimat engagieren“, so Dieter Krone.

„Wir wollten etwas für Baccum tun und einen neuen Treffpunkt für junge Familien und alle Interessierten eröffnen“, erklärt Lisa Schmidt die Idee zu Dorfkind. So seien jetzt Artikel von ungefähr 20 verschiedenen Anbieterinnen und Anbietern aus dem Emsland und weiteren Umkreis in dem Ladenlokal ausgestellt. „Unser Kriterium: Es sollte möglichst selbstgemacht und regional sein“, so Lisa Schmidt.

Neben Schmuck und selbstgenähter Kinderkleidung sind in dem Ladenlokal auch Dekoartikel, Kaffee, Wein und Karten zu finden. „Im hinteren Teil haben wir zudem eine kleine Kaffee- und Spielecke eingerichtet“, so die Baccumerin. „Auch die Spielgeräte können nach Lust und Laune ausprobiert und dann bei uns gekauft werden – dazu arbeiten wir mit dem Lingener Unternehmen KleinLeni zusammen.“ Zum 15. Oktober wird zudem noch eine Postfiliale mit in die Räumlichkeiten ziehen. Insgesamt sind fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Alter von 18 bis 62 Jahren im Dorfkind beschäftigt. Fünf weitere arbeiten für WaSchBer. „Das alles hätten wir insbesondere ohne meine beiden Geschäftspartner und viele weitere Unterstützerinnen und Unterstützer nicht geschafft“, sagt Marcus Schmidt. „Wir hoffen, dass das auch so bleibt und das Dorfkind zu einem festen Bestandteil und Treffpunk für Baccum wird.“ Das Ehepaar wurde in ihrer Gründung eng von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen (Ems) begleitet.

Mit Druckluft-Waffe ins Lingener Rathaus

Lingen – Am heutigen Vormittag, um 11:21 Uhr, gingen über den Notruf der Polizei Anrufe von Zeugen, u.a. aus dem Rathaus, ein. Diese meldeten eine männliche Person, die augenscheinlich eine Schusswaffe hinten im Hosenbund bei sich trug und das Rathaus betreten hat.

Aufgrund dieser besorgniserregend Umstände wurden umgehend mehrere Polizeikräfte, darunter auch die Verfügungseinheit der Polizeiinspektion, zum Einsatzort entsandt. Es wurde ermittelt, dass diese Person sich im Bereich des Sozialamtes aufgehalten hat. Dort kam es aber zu keiner Gefährdung oder Bedrohung durch diesen Mann zum Nachteil der Mitarbeiter. Vermutlich aufgrund der Wahrnehmung von Martinshorn der anrückendenden Polizeikräfte verließ der Mann fluchtartig das Büro und das Rathaus bereits vor Eintreffen der Polizei.

Parallel dazu wurde die Wohnanschrift des 36-jährigen Mannes, der der Polizei bereits bekannt ist und dessen Name im Rathaus ermittelt werden konnte, aufgesucht. Es wurde Kontakt zur Lebensgefährtin des Täters aufgenommen. Diese gab an, dass ihr Partner das Haus verlassen habe. Diese Angaben erwiesen sich
als unwahr, denn nach Umstellung des Hauses mit Polizeikräften ergab sich der Täter. Die im Rathaus mitgeführte Druckluftwaffe wurde den Polizeibeamten ausgehändigt.

Die genauen Hintergründe, warum der Mann diese bei sich trug und was seine Absichten waren, sind derzeit Gegenstand weiterer Ermittlungen. Der Mann macht keine Angaben zur Sache. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Daniel Herbers neuer stellvertretender Stadtbrandmeister

 

Lingen. Einstimmig ist in der Ratssitzung am Donnerstagnachmittag Daniel Herbers zum stellvertretenden Stadtbrandmeister ernannt worden. Der 42-jährige Lingener tritt die Nachfolge des im Juli verstorbenen Christian Waidmann an. „Wie Sie alle wissen, mussten wir uns vor wenigen Monaten von unserem stellvertretenden Stadtbrandmeister verabschieden, der nach kurzer, schwerer Krankheit viel zu früh verstarb“, begann Oberbürgermeister Dieter Krone seine Ansprache. Er würdigte die Leistungen des Vollblutfeuerwehrmanns und hob dabei auch die enge Freundschaft zu seinem Nachfolger Daniel Herbers hervor. Auch Stadtbrandmeister Jürgen Stoke fand bewegende Worte und zollte seinem Stellvertreter noch einmal seinen „allerhöchsten Respekt“.

„Die schnelle Nachbesetzung erfolgt auf eigenen Wunsch von Christian Waidmann“, erklärte Krone in seiner Rede. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Dir einen äußerst engagierten und zuverlässigen Kandidaten gefunden haben“, richtete das Stadtoberhaupt die Worte an Daniel Herbers. Im Alter von zehn Jahren trat der Lingener der Feuerwehr bei. Seit 1997 ist er Mitglied der Ortsfeuerwehr Lingen. In den mehr als 30 Jahren Zugehörigkeit habe er mit seinem beherzten wie besonnen Vorgehen vielen Menschen einen unschätzbaren Dienst erwiesen. „Mit unzähligen Lehrgängen hast Du die fachliche Basis für dieses Amt bereits vor Jahren gelegt. Du bist mit Leib und Seele Feuerwehrmann und hast auch in den vergangenen Jahren viel Engagement gezeigt, wie etwa in Deiner Tätigkeit als Kreisbereitschaftsführer in der Kreisfeuerwehrbereitschaft und als Pressewart der Freiwilligen Feuerwehr Lingen“, betonte Krone.

Gemeinsam mit Jürgen Stoke als Stadtbrandmeister und André Gans als Zweiter Stellvertreter übernimmt Daniel Herbers nun das Zepter für etwa 340 Aktive der Freiwilligen Feuerwehr Lingen.

 v.l.: Bianca Herbers, Stellvertretender Stadtbrandmeister Daniel Herbers, Oberbürgermeister Dieter Krone und Ratsvorsitzende Annette Wintermann.

 

Tag der Zivilcourage: Notinselprojekt schützt Kinder und stärkt Miteinander

 

Lingen. Das Notinsel-Projekt steht für ein breites Engagement für Kinderschutz und Zivilcourage. Darauf machen Polizei und Stadt am heutigen Tag für Zivilcourage einmal mehr aufmerksam. In Lingen (Ems) haben aktuell 77 Notinseln eine offene Tür für Kinder in Not. Signalisiert wird das durch den Notinsel-Türaufkleber mit den drei Figuren.
„In den meisten Fällen sind es die vermeintlich kleinen Probleme, wie ein verlorener Schlüssel oder ein aufgeschlagenes Knie, die Kinder in die Notinsel führen“, erklärt Katrin Möllenkamp als Vorsitzende des Präventionsrats in der Stadt. „Jede dieser Situationen erfordert Aufmerksamkeit und Unterstützung. Genau das bietet das Notinsel-Projekt.“ Für Kinder und deren Eltern, Schulen und Kitas ist das Projekt ein wichtiger Baustein, damit Kinder sicher unterwegs sein können. Zudem fördert die Notinsel eine Kultur der gegenseitigen Achtsamkeit und des Kümmerns.
„Wir freuen uns über jede neue Notinsel in Lingen, die unser Hilfenetz für Kinder vergrößert. Interessierte und geeignete Geschäfte und andere Einrichtungen können sich online die Voraussetzungen ansehen, Partnergeschäft zu werden und sich registrieren unter www.notinsel.de/notinsel-werden“, sagt Hiltrud Frese, Präventionsbeamtin der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim. Natalie Grinke vom Fachdienst Jugendarbeit der Stadt Lingen (Ems) ergänzt: „Wir wünschen uns, dass sich noch mehr Geschäfte und Einrichtungen dem Notinsel-Projekt anschließen. Es braucht ein neues Gefühl von Gemeinschaft, ein Hinsehen und Handeln im Alltag. Mit jedem weiteren Laden, der sich als Notinsel zur Verfügung stellt, wächst unser Netz für Zivilcourage und Achtsamkeit, zum Wohle unserer Kinder.“

Das Notinsel-Projekt ist in mehr als 250 Städten, Gemeinden oder Landkreisen erfolgreich implementiert. Kinder sollen sich sicher fühlen, das ist das Ziel des deutschlandweiten Projekts, das die Deutsche Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel vor mehr als 20 Jahren initiiert hat. Mit über 16.600 teilnehmenden Geschäften, Bäckereien, Kiosken, Apotheken, Friseurbetrieben und vielen weiteren Anlaufstellen, wird ein dichtes Netz an sicheren Orten geschaffen, an denen Kinder in Notsituationen Zuflucht finden können. Die „Notinseln“ bieten Kindern, die unterwegs in Schwierigkeiten geraten oder Angst haben, konkrete Hilfe, nehmen die Sorgen von Kindern ernst und alarmieren im Ernstfall auch die Polizei.

Wollen auf das Notinsel-Projekt in Lingen hinweisen: (v. li.) Hiltrud Frese, Präventionsbeamtin der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim, Natalie Grinke vom Fachdienst Jugendarbeit der Stadt Lingen (Ems) und Katrin Möllenkamp, Vorsitzende des Präventionsrats in der Stadt.

Polizei holt mit Hilfe von Spezialeinsatzkommando 64-Jährigen aus der Wohnung

Lingen- In der heutigen Nacht wurde gegen 0.50 Uhr in der Delpstraße in Lingen zunächst eine Ruhestörung gemeldet. Der polizeilich bekannte Bewohner drehte zudem das Wasser in der Wohnung auf, sodass dieses bereits im Hausflur des MfH den Beamten auf der Treppe entgegenkam.

Die eingesetzten Beamten aus dem Streifendienst in Lingen versuchten am Einsatzort zunächst verbal mit dem 64-jährigen Bewohner in Kontakt zu treten. Eine sachliche Gesprächsführung war jedoch nicht möglich. Die Wohnungstür musste anschließend mit Hilfe des Schlüsseldienstes geöffnet werden. Nachdem die Beamten unter weiterer Krafteinwirkung, weil diese verbarrikadiert war, in die Wohnung gelangten, stand der 64-Jährige mit gefährlichen Gegenständen in der Hand in der Wohnung und drohte den eingesetzten Kräften.

Aufgrund der Lage wurden weitere Kräfte alarmiert. Die Verfügungseinheit der PI Emsland / Grafschaft Bentheim traf kurz vor 4.00 Uhr an der Örtlichkeit ein. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Mann bereits auf dem Balkon seiner Wohnung verschanzt. Jegliche Kommunikationsversuche selbst mit der Verhandlungsgruppe schlugen fehl und der 64-Jährige hatte nach wie vor Zugriff auf gefährliche Gegenstände (Hammer / Machete). Infolgedessen wurde das Spezialeinsatzkommando alarmiert. Zudem wurde aus Gründen der Gefahrenabwehr das betroffene MfH evakuiert und alle Bewohner kamen bei Angehörigen unter. Weiterhin baute die eingesetzte Feuerwehr ein Sprungkissen vor dem Balkon im 3.OG auf.

Mit dem Eintreffen des SEK wurde durch die VG erneut versucht mit dem Mann, der sich weiterhin auf dem Balkon befand, zu kommunizieren. Da dies erfolglos blieb, wurde der 64-Jährige vom SEK überwältigt. Infolgedessen wurde der Mann vom leitenden Notarzt untersucht und anschließend in die Psychiatrie verbracht.

HypnoDate in Lingen eröffnet Systemische Beratungsstelle für Paare, Sexualität, Trauma und Hypnose

 

Lingen. Kerstin Billig hat kürzlich in Lingen „HypnoDate“ eröffnet. Mit ihrem ganzheitlichen Ansatz bietet sie Menschen in der Region eine breite Palette an Beratung, Begleitung und Unterstützungsmöglichkeiten. Anja Lockhorn von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen gratulierte der Existenzgründerin zu dem Neustart.
Ein besonderes Augenmerk legt Kerstin Billig auf die Behandlung von Traumata. Sie ist ausgebildeter Hypnosecoach und arbeitet mit dem Yager-Code, einem innovativen Verfahren zur Auflösung problematischer Konditionierungen. „Blockaden können unser Leben tiefgreifend beeinflussen“, erklärt Kerstin Billig. „Mit dem Yager-Code kann ich diese oftmals lösen und den Betroffenen zu mehr Lebensqualität verhelfen.“ Kerstin Billig ist Sozialpädagogin und eine erfahrene Therapeutin. So hat sie sich über die Jahre immer weiter fortgebildet. „Die Arbeit mit Menschen ist meine Leidenschaft“, so Kerstin Billig. „Ich freue mich, dass ich dieser Leidenschaft nun noch mehr Raum in meinem Leben geben kann.“ Ihre Kundinnen und Kunden kommen aus dem Emsland und dem Osnabrücker Raum. „Ich möchte diesen zu mehr Lebensqualität verhelfen. Deshalb lege ich viel Wert auf eine umfassende Beratung und einen ganzheitlichen Ansatz“, so Kerstin Billig abschließend. Alle Infos finden Interessierte auch unter www.hypnodate.eu

Neuer Standort für „Modewaren Dlugay“ Svetlana Drugoveiko hat Traditionsgeschäft übernommen

 

Lingen. Unter der Leitung von Svetlana Drugoveiko beginnt für das traditionsreiche Geschäft „Modewaren Dlugay“ ein neues Kapitel. Die neue Geschäftsführerin übernimmt nicht nur das Ladenlokal, sondern ist mit dem Geschäft auch direkt in neue Räumlichkeiten an die Rheiner Straße 106 gezogen. Anja Lockhorn von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen (Ems) und Ortsbürgermeister Christoph Stafflage besuchten Svetlana Drugoveiko an ihrer neuen Wirkungsstätte und gratulierten zum Neuanfang. Nach 20 Jahren im Unternehmen hatte Svetlana Drugoveiko das Geschäft von Regina Dlugay übernommen. Die Geschäftsfrau war Anfang des Jahres in den Ruhestand gegangen.
Trotz des Umzugs bleibt der bewährte Charme des Geschäfts erhalten. So bietet „Modewaren Dlugay“ weiterhin ein umfassendes Sortiment an Kurzwaren an. Kundinnen und Kunden finden dort beispielsweise Knöpfe, Reisverschlüsse, Patches, Nieten, Kordeln und Tücher. Zudem haben die Kundinnen und Kunden nun die Möglichkeit, direkt vor der Tür oder auch hinter dem Haus zu parken.
Die neue Inhaberin lebt in Darme, nur wenige Gehminuten vom neuen Standort entfernt. „Ich bin glücklich, dass mein Arbeitsweg jetzt so kurz ist. Das erleichtert mir den Alltag und stärkt die Verbindung zu meinem Viertel, sagt Svetlana Drugoveiko. Neben dem Verkauf von Kurzwaren bietet Svetlana Drugoveiko auch Reparaturen und kleinere Änderungen an.
Die Öffnungszeiten sind montags von 15 Uhr bis 18 Uhr, dienstags bis freitags von 10 Uhr bis 13 Uhr und von 15 Uhr bis 18 Uhr und am Samstag von 10 Uhr bis 13 Uhr, wobei jeweils der letzte Samstag im Monat geschlossen ist.

Anja Lockhorn von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen (Ems) (li.) und Ortsbürgermeister Christoph Stafflage gratulierten Svetlana Drugoveiko zum neuen Standort.

 

Lingener Pöttemarkt am 8. Oktober

 

Lingen. Der traditionelle Pöttemarkt in der Lingener Innenstadt findet in diesem Jahr am 8. Oktober statt. Zwischen 8 und 18 Uhr können die Besucherinnen und Besucher die Waren der rund 120 Stände begutachten und sich beispielsweise mit neuen „Pötten“ eindecken. Das Angebot der Händler geht dabei weit über Töpfe hinaus und reicht von Putzmitteln, Tischdecken, Socken, Knöpfen, Backformen, Taschen, Tüchern, Gürteln über Uhren, Schmuck, Blumen und vielem mehr.

 

Neueröffnung: Salzkasten jetzt auch in Lingen Oase für Gesundheit und Entspannung für die ganze Familie

 

Lingen. In der Rheinerstraße hat der neue „Salzkasten“ eröffnet: Ein innovatives Angebot für die ganze Familie, das speziell auf Kinder ausgerichtet ist. „Wir haben das Meer nach Lingen gebracht“, erklärt Inhaberin Diana Tsutskikh. Der Salzkasten bietet eine Kombination aus Immunstärkung und Wohlfühloase. So dient das neue Angebot als prophylaktische Maßnahme gegen Hautkrankheiten, Atemwegsprobleme und Allergien. Zugleich können die großen und kleinen Besucherinnen und Besucher dort einfach spielen, sich treffen und entspannen. Ortsbürgermeister Christoph Stafflage und Anja Lockhorn von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen nutzen die Gelegenheit, vorab einen Blick in die Räumlichkeiten zu werfen.

Fünf Tonnen hochqualitatives Salz bedecken den Boden des eigentlichen Salzraums. Dieser verfügt über zwei Solevernebler, die jeweils für die oberen und unteren Atemwege konzipiert sind. Die Vernebler sind durch das Personal regulierbar. So können auch Kunden mit Asthma das Angebot nutzen.

„Wir wollten in Lingen ein Angebot für jüngere Kinder und zugleich für deren Gesundheit schaffen“, erklärt Diana Tsutskikh. Die Inhaberin und Mutter von zwei Kleinkindern schöpfte die Idee aus eigenen Erfahrungen. „Wir haben einen Großteil der letzten Monate im Krankenhaus verbracht. Unsere Kinder hatten mehrfach Fieberkrämpfe und litten unter Lungenentzündungen und Bronchitis“, so Diana Tsutskikh. Aus der Verzweiflung heraus sei das Paar auf den Salzkasten in Osnabrück gestoßen und wolle dieses Angebot nun auch nach Lingen bringen. Alexey Tsutskikh ergänzt: „Der Salzkasten trägt zu einem starken Immunsystem bei und beruhigt die Seele.“ So hat das Ehepaar großen Wert auf eine ansprechende Atmosphäre und viele Spielmöglichkeiten gelegt. „Die Wände haben Künstlerinnen per Hand gestaltet“, so Diana Tsutskikh. Alle Gefahrenquellen für Kleinkinder, wie Steckdosen oder Schalter, seien gesichert. Zudem bieten sowohl der Salzkasten als auch der Aufenthaltsraum viele Möglichkeiten zum Spielen und Entspannen für Kinder und Erwachsene. Der Zutritt ist nur ohne Schuhe und in weißen Socken erlaubt. Gäste können ihre persönlichen Gegenstände in verschließbaren Spinden verstauen.

Buchungen sind ausschließlich online möglich. Jeder Besucher wählt sich sein passendes Zeitfenster von maximal 45 Minuten. Gruppen ab fünf Personen können auch telefonisch freie Termine anfragen. Der Salzkasten bietet Platz für bis zu zwölf Personen. Die Öffnungszeiten sind montags von 15 Uhr bis 19 Uhr, dienstags bis freitags von 9 Uhr bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis 19 Uhr sowie am Wochenende von 10 Uhr bis 19 Uhr. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.salzkasten.de

Spatenstich für die Modernisierung des Emslandstadions – Eröffnung im Sommer 2025 geplant

Lingen. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich leiteten heute Vertreter aus Sport, Politik und Verwaltung die Modernisierung des Emslandstadions ein. In den kommenden Monaten wird die Leichtathletikanlage zu einer Wettkampfanlage „Typ A“ ausgebaut. Dafür werden die Laufbahnen auf acht erweitert und modernste Wettkampftechnik installiert. „Das Emslandstadion wird damit zu den modernsten Anlagen in Norddeutschland gehören“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone bei dem offiziellen Termin. „Dadurch können hier in Zukunft auch Landes- und Norddeutsche Leichtathletik-Meisterschaften stattfinden.“ Die Baumaßnahme soll im Sommer 2025 fertiggestellt werden. Die Baukosten belaufen sich auf etwa 3,3 Millionen Euro, die Stadt Lingen trägt rund 2,7 Millionen Euro der Kosten. Zudem fördern der Landkreis Emsland die Maßnahme.


„Die Modernisierung bedeutet für uns einen riesigen Schritt nach vorne. Wir planen jetzt schon die Eröffnung mit einer Landesmeisterschaft der Hauptklassen hier auszurichten“, so der Vorsitzender des VfL Lingen Oliver Benner. Der Vorsitzende von TuS Lingen Thomas Davenport fügt hinzu: „Wir blicken voller Vorfreude auf das Jahr 2025. Die Modernisierung wird sicherlich dazu beitragen, dass wir neue Mitglieder für unseren Verein gewinnen können.“
Der Vorstand des VfL Lingen hatte sich bereits seit 2020 für die Sanierung eingesetzt. Neben den Laufbahnen und der neuen Technik bekommt das Stadion auch eine neue Flutlichtanlage. Zudem werden die Tribünen und  Umkleidekabinen instand gesetzt. „Das Geld ist gut angelegt, wir investieren in die sportliche Zukunft“, betont Sportausschussvorsitzender Hermann-Otto Wiegmann.
Das Büro PS + Elsner Heidberger Landschaftsarchitekten aus Osnabrück hat die Sanierung geplant. Darüber hinaus sind die Firmen Werner Lüske GmbH aus Haselünne, GEHA GmbH & Co.KG aus Haren, Polytan aus Burgheim, F-S-B GmbH aus Wiesbaden und der Capan Beregnungstechnik GmbH aus Frankfurt am Main daran beteiligt.

 

Lingener Apotheker spenden 10.000 Euro für Ukraine Umfassendes medizinisches Material für Juskivtsi und Lanivtsi

Die Lingener Apothekerin Stephanie Koop und Apotheker Michael Koop haben medizinisches Material im Wert von mehr als 10.000 Euro für die Menschen
in den ukrainischen Orten Juskivtsi und Lanivtsi gespendet. Die Bürgermeisterin von Juskivtsi, Anju Ysik und ihre Tochter Soriana (v. links), weilten im Rahmen des Jugendaustausches zusammen mit Lanivtsi’s 2. Bürgermeister Oleh Kazmirchuk in Lingen. Sie konnten die Spenden entgegennehmen. Die Verbindungen zu den Apothekern hatten die letzten Gründer des Freundeskreises der Ukrainefahrer: Hannes Deeken, Hermann Lindwehr (Mitte), Horst Lippert und Heinz Lögering geschaffen. Sie engagieren sich nun schon seit 33 Jahren für die Ukrainehilfe und danken allen, die sich ideell, materiell und finanziellen einbringen würden. Mit von der Partie sind seit Jahrzehnten Hildegard und Hansi Hilbers (v. rechts). Alle zollen den Geldgebern großen Dank, die Ukrainischen
Flüchtlingen für ihre Rückkehr in ihre Heimat ein ordentliches Startkapital in die Hände drücken.

Möhrchenhefte für Lingens Grundschulen Klimaschutz und Nachhaltigkeit spielerisch entdecken

 

Lingen. Zum Schulbeginn verteilt die Stadt Lingen Möhrchenhefte an die Grundschulen. Das Möhrchenheft ist ein in Deutschland nachhaltig hergestelltes Hausaufgabenheft. Auf zehn bunten Themenseiten finden die Schüler Informationen, Spiele und Bastelanleitungen zu Themen wie Klimaschutz, fairer Handel, Nachhaltigkeit und Natur. „Mit diesem Heft möchten wir bereits die Jüngsten für Klimaschutz und Nachhaltigkeit sensibilisieren“, erläutert der Klimaschutzmanager Christian Horstkamp. Es richtet sich an Schüler der Klassen eins bis vier. Auf den letzten Seiten des Hefts finden Lehrkräfte einen QR-Code. Über diesen können Workshop-Materialien, Hörspiele und weitere nützliche Informationen für den Unterricht oder Projektwochen heruntergeladen werden. „Das Heft bietet den Kindern eine spannende Möglichkeit, sich spielerisch mit Umweltthemen auseinanderzusetzen“, sagt die Schulleiterin der Grundschule Darme, Susanne Lammel. Für die vier interessierten Grundschulen Damaschke, Gauerbach, Darme und Matthias-Claudius-Schule wurden insgesamt 287 Hefte bestellt.

Mann stirbt nach Unfall in Lingen

 

Lingen. Ein 65 –jähriger Mann aus Lingen ist am Mittwochnachmittag bei einem Verkehrsunfall auf der Straße Schwarzer Weg so schwer verletzt worden, dass er wenig später gestorben ist.

Nach Angaben der Polizei wollte der 65-Jährige gegen 14.35 Uhr mit einer Schubkarre voll Gartenabfall den Schwarzer Weg in Richtung Wertstoffhof überqueren. Dabei wurde er von dem Seat eines 33-Jährigen aus Lingen erfasst, der nicht mehr reagieren konnte. Bei dem Schwerstverletzten wurden sofort vom Rettungsdienst und der Polizei lebensrettende Maßnahmen durchgeführt. Der Mann wurde unter Reanimationsbedingungen in das Lingener Krankenhaus gebracht, wo er kurze Zeit später gestorben ist. Ein Notfallseelsorger betreute die Angehörigen. Der Schwarze Weg war für mehrere Stunden gesperrt.      

Modehaus Böckmann eröffnet Herrenausstatter in Lingen

 

Lingen. Die Bauarbeiten sind in vollem Gange und nun steht auch der nächste Ankermieter für das ehemalige Sparkassengebäude am Marktplatz fest. Das Modehaus Böckmann wird dort auf 650 Quadratmetern Fläche einen Herrenausstatter eröffnen. „Das ist das tolle Ergebnis, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Einen besseren Ankermieter mit dem erfolgreichen, familiengeführten Modehändler Böckmann hätten wir uns an unserem schönen Marktplatz nicht wünschen können“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone bei einem Termin in dem zukünftigen Geschäft am Lingener Marktplatz. „Die Lingener Innenstadt steht schon seit langer Zeit auf unserer Wunschliste“, ergänzt Christian Böckmann, geschäftsführender Gesellschafter des Modehauses. „Wir freuen uns, dass wir diesen Traum nun in 1a-Lage in die Realität umsetzen können.“ Den Kontakt zu Böckmann hatte Till Meyer von Burgmeyer Immobilien hergestellt, nachdem er den Auftrag von Projektleiter und Miteigentümer Frank Exeler erhalten hatte, verschiedene Einzelhändler anzufragen. „Die Stadt Lingen liegt uns am Herzen, deshalb war es uns auch ein großes Anliegen, für dieses tolle Projekt in Prestigelage jemand Passendes zu finden“, so Till Meyer und Frank Exeler übereinstimmend. Ulrich de Winder ergänzte als Vertreter der Eigentümer: „Mit dem Modehaus Böckmann und der Gastronomie von Besser genießen beginnt ein neues Kapitel für das Gebäude. Ich bin überzeugt, dass dieses Ensemble zu einem echten Magnet für Besucher und Einheimische werden wird und den Marktplatz zu einem noch lebendigeren Treffpunkt macht.“ Die Neueröffnung ist für das Frühjahr 2025 geplant.
Böckmann plant in Lingen hochwertige Mode für Männer anzubieten. „Neben Anzügen von beispielsweise Digel und Lindberg werden wir auch gängige Marken wie PME, Camel und Tommy Hilfiger in das Angebot mit aufnehmen“, so Christian Böckmann. Böckmann betreibt bereits zwölf Modehäuser und sieben Wäschestores unter anderem in Meppen, Nordhorn und Rheine. In Lingen wird nun der erste reine Herrenausstatter des Unternehmens entstehen.
Bereits Ende 2023 hatte das Christophorus-Werk verkündet, dass das Sozialunternehmen ein gastronomisches Angebot der BESSER Genießen GmbH in dem rechten Teil des Gebäudes eröffnen wird. Mittels einen Fahrstuhls werden beide Ladenlokale von der Tiefgarage aus erreichbar sein. „Wir danken sowohl Böckmann als auch dem Christophorus-Werk für dieses klare Bekenntnis zum Standort Lingen“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone abschließend. „Mein herzlicher Dank geht auch an alle Beteiligten, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.“

 Tauschten sich über den Stand der Arbeiten aus (v. li.): Ulrich de Winder (Vertreter der Eigentümer), Till Meyer von Burgmeyer Immobilien, Christian Böckmann, geschäftsführender Gesellschafter des gleichnamigen Modehauses, Projektleiter und Miteigentümer Frank Exeler, der zukünftige Standortleiter des Herrenausstatters Bernd Mammes, Wirtschaftsförderer Ludger Tieke, Oberbürgermeister Dieter Krone und Citymanager Torben Bruns.

Neuer Logistikport in Lingen Hofschröer investiert 10 Millionen Euro in Betriebsgelände

 

Lingen. Das Lingener Bauunternehmen Hofschröer hat an der Friedrich-Ebert-Straße im Gewerbegebiet Nord einen neuen Logistikport eröffnet. Oberbürgermeister Dieter Krone, die WGA-Vorsitzenden Martin Koopmann und Stefan Wittler sowie der Leiter der Wirtschaftsförderung Ludger Tieke informierten sich nun in einem Vorort-Termin über die Möglichkeiten des neuen Standorts. Zehn Millionen Euro hat Hofschröer auf dem rund 23.000 Quadratmeter großen Gelände investiert. „Unser Ziel war es, optimale Arbeitsbedingungen und damit einen Mehrwert für unsere Mitarbeiter zu schaffen“, erklärte Mark Hofschröer. Zusammen mit dem Leiter vor Ort, Hubert Penniggers, führte er die Gäste über das Gelände.
Dort finden sich neben Büros auch Stell- und Lagerplätze, eine Waschhalle, eine Tankstelle, eine Werkstatt sowie die bereits 2021 in Betrieb genommene Schalungshalle. In dieser werden Betonbauteile und Sonderschalung vorproduziert, die direkt zu den Baustellen des Unternehmens transportiert werden. Eine weitere Besonderheit des neuen Standorts ist eine Kegelbahn, die alle Mitarbeiter frei nutzen können. „Der Logistikport spielt eine zentrale Rolle in der effizienten Abwicklung der Bauprojekte und sichert so den langfristigen Erfolg unseres Unternehmens“, so Mark Hofschröer. Aktuell sind rund 30 Mitarbeiter am neuen Logistikport tätig. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen 270 Mitarbeiter und ist weiterhin auf der Suche nach Verstärkung.

Neuansiedlung und Expansion von Elektro Stüwe in Lingen Moderner Neubau mit attraktiven Standortfaktoren

 

Lingen. Das traditionsreiche Unternehmen Elektro Stüwe setzt auf Wachstum und verlegt seinen Hauptsitz nach Lingen mit einem neuen Betriebsstandort in Holthausen. Mit einem Team von mehr als 60 Mitarbeitern bietet das Unternehmen ein umfangreiches Leistungsspektrum rund um die Elektrotechnik. Ein Großteil der Kunden kommt aus dem Raum Lingen. „Das unterstreicht die starke Verbindung zu unserer Stadt“, betont Oberbürgermeister Dieter Krone. „Mit der Neuansiedlung von Elektro Stüwe ist es uns gelungen, einen traditionsreichen, starken Elektrospezialisten für das neue Gewerbegebiet in Holthausen zu gewinnen“, freut sich Oberbürgermeister Dieter Krone. Geschäftsführer Bodo Stüwe erklärt: „Die Entscheidung für Holthausen fiel aufgrund der hervorragenden Standortfaktoren. Die gute Anbindung und die hohe Sichtbarkeit machen den Standort zu einem echten Gewinn für uns. Wir versprechen uns von diesem neuen Standort, weitere junge und engagierte Mitarbeiter für unser Unternehmen zu gewinnen. Die Investition ist eine klare Entscheidung in die Zukunft und für unsere Mitarbeiter.“

Auf einem 8.500 Quadratmeter großen Grundstück im Gewerbegebiet an der Meppener Straße investiert das Unternehmen in die neue Betriebsstätte. Eine große Halle mit einer Grundfläche von 1.440 Quadratmetern bietet zukünftig großzügige Lager- und Montageflächen. Ein besonderes Highlight ist der vorgelagerte Bürokomplex mit Staffelgeschoss, das zusätzliche Fläche für Besprechungen und Erweiterungsmöglichkeiten schafft. Ein im Bürokomplex integrierter Lagerbereich ermöglicht die Ausstellung des umfangreichen Sortiments an Elektroinstallationen, Sicherheitstechnik, Elektromobilität und Ladestationen sowie erneuerbaren Energien wie Photovoltaikanlagen, Hausgeräten und Service.

Auch die lokale Politik begrüßt die Neuansiedlung von Elektro Stüwe. Ortsbürgermeisterin Katharina Mehring, der Vorsitzende des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses Martin Koopmann und sein Stellvertreter Stefan Wittler betonen: „Elektro Stüwe ist seit vielen Jahren ein hervorragender Begriff in unserer Region. Deshalb sind alle Beschlüsse einstimmig gefallen.“
Der Baubeginn für den neuen Standort ist noch in diesem Jahr geplant. Die feierliche Eröffnung ist für Ende 2025 vorgesehen.

 

Erster Christopher Street Day am 14. September in Lingen

 

Lingen. Am 14. September findet der erste Christopher Street Day (CSD) in Lingen statt. Organisiert vom Queeren Netzwerk Emsland e. V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Lingen und der Gleichstellungsbeauftragten Katrin Warstat wird dieser Tag ein bedeutendes Zeichen für Vielfalt und Toleranz setzen. Der CSD beginnt um 15 Uhr mit einem Demonstrationszug durch die Innenstadt und endet am Marktplatz, wo eine Kundgebung mit Reden und einem bunten Bühnenprogramm stattfindet.

„Wir freuen uns sehr, dass wir den ersten CSD in Lingen veranstalten können. Es ist ein wichtiger Schritt für die Sichtbarkeit und Akzeptanz der LGBTQ+ Community in unserer Region“, sagt Michael Meyer, Vorsitzende des Queeren Netzwerks Emsland e.V. Die Stadt Lingen und das Gleichstellungsbüro unterstützen die Veranstaltung. „Der CSD setzt ein starkes Signal für Gleichberechtigung, Vielfalt und Toleranz in unserer Region“, betont Oberbürgermeister Dieter Krone.

Neben der Demonstration und der Kundgebung wird für alle Interessierten zudem ein queerer Gottesdienst in der Bonifatius Kirche angeboten. Dieser beginnt um 12 Uhr.

Das Organisationsteam hat bereits intensive Vorbereitungen getroffen und freut sich auf zahlreiche Teilnehmer*innen. „Jeder Beitrag zählt und trägt dazu bei, dass dieser Tag ein voller Erfolg wird“, so Meyer.