Best Brand 2019 – Krone siegt bei Curtainsidern

Krone Marketingleiter Stefan Oelker (l) und Krone Geschäftsführer Dr. Frank Albers mit der Auszeichnung „Best Brands 2019“.

 Gleich dreimal auf dem Siegerpodest platzierten sich Krone Produkte bei der Leserumfrage „Best Brands 2019“. In der Kategorie „Plane/Curtainsider“ eroberte Krone den ersten Platz; im Vorjahr lag Krone hier noch auf Rang 2. Ebenfalls erfreulich: In der Kategorie Koffer-/Kühlaufbau belegte Krone unverändert Platz 2. Und nicht zuletzt kletterte Krone nach Platz 3 in 2018 nun auf den 2. Platz in der Kategorie Trailerachsen.

Stellvertretend für das Krone Team nahm Dr. Frank Albers die Preise entgegen und bedankte sich für das enorme Vertrauen der Kunden in die Marke Krone. „Die hervorragenden Platzierungen in gleich drei Kategorien deuten wir als Beleg für unser Engagement in Sachen Produktqualität und Innovation. Gleichermaßen nehmen wir dieses Ergebnis als Ansporn für die nächste Umfrage, denn bekanntlich gilt ja „Besser geht immer“, so Dr. Albers.

Der Verlag ETM (EuroTransportMedia) befragte als Herausgeber der Fachzeitschriften „trans aktuell“, „lastauto omnibus“ „Fernfahrer“ und des Internetportals eurotransport.de seine Leser nach den Besten Nutzfahrzeug-Marken 2019 (Best Brands 2019). Rund 8400 Leser beteiligten sich in diesem Jahr an der Umfrage.

Leichnam im Brunnenschacht gefunden – 54-Jähriger Sohn vorläufig festgenommen

 

    Neuenkirchen- Bei der Leiche handelt es sich um die 80-jährige Besitzerin der Gärtnerei. „Am Körper der 80-Jährigen stellten die Polizisten wenigstens ein Hämatom fest“, erläuterte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt heute (27.6.) in Münster. „Die Umstände, die zum Tod der Frau geführt haben, sind derzeit ungeklärt. Ursächlich für die Verletzung können ein Unfallgeschehen oder der Einsatz stumpfer Gewalt sein, ein Fremdverschulden kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Mit den weiteren Ermittlungen ist daher eine Mordkommission des zuständigen Polizeipräsidiums Münster unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Joachim Poll beauftragt.“ Die Kommission führte gestern (26.6.) auf dem Gelände eine umfangreiche Spurensuche und -sicherung durch. „Die ersten Ermittlungen haben einen Anfangsverdacht gegen den 54-jährigen Sohn der Neuenkirchnerin ergeben“ erklärte der Leiter der Mordkommission Joachim Poll. „Der 54-Jährige wurde noch gestern vorläufig festgenommen.“ Zur Klärung der Todesursache hat die Staatsanwaltschaft Münster für heute (27.6.) die Obduktion des Verstorbenen im Institut für Rechtsmedizin der Universitätsklinik Münster beantragt. Die Ermittlungen dauern an.

Lingener Urgestein Ida Standop feiert 100. Geburtstag

Lingen. Am vergangenen Freitag feierte die gebürtige Lingenerin Ida Standop im Kreise von zahlreichen Gästen ihren 100. Geburtstag. Auch Oberbürgermeister Dieter Krone und der stellvertretender Landrat Klaus Prekel gratulierten dem Geburtstagskind persönlich sowie stellvertretend für das Land Niedersachsen, für den Landkreis Emsland und die Stadt Lingen (Ems).

Ida Standop wurde 1919 in Lingen geboren, hat dann zunächst im Bereich des Alten Hafens gelebt und wohnt seit 1928 in ihrem Elternhaus am Grünen Weg. „Unsere Straße wurde damals über Nacht von In den Hornen zum Grünen Weg umbenannt. Die haben uns nicht mal gefragt, das würde mir heute nicht nochmal passieren“, berichtete die Jubilarin zur Unterhaltung ihrer Gäste, die an diesem Tag auch den 35. Geburtstag ihres Urgroßneffen feierten. Die 100-Jährige war 60 Jahre lang ehrenamtlich beim Deutschen Roten Kreuz tätig und hat währenddessen unter anderem die unterernährten Säuglinge in den umliegenden Dörfern versorgt. Sie hat keine Kinder, war nie verheiratet und ist die einzige, die von insgesamt sechs Geschwistern noch lebt. „Ida war nie einsam, denn ihre Familie war und ist immer um sie herum“, erzählte die Frau ihres Neffen, Evelin Standop. „Es ist wirklich beeindruckend, wie fit sie noch sind“, bemerkte Dieter Krone, während die 100-Jährige über einige Details der Lingener Stadtgeschichte und über Ereignisse aus dem Zweiten Weltkrieg berichtet. Ihr Neffe, Hans-Dieter Standop, betonte, dass sie einer der wenigen Zeitzeugen sei, die einen großen Teil der Geschichte Lingens erlebt hat und diesen noch sehr detailliert widergeben könne. Auch über die heutigen Geschehnisse ist Ida Standop bestens informiert, denn sie liest gerne die Tageszeitung. „Ihr ist ein selbstbestimmtes Leben sehr wichtig“, erklärte ihr Neffe, dass sie noch alleine in ihrem Elternhaus lebt und dort erst seit einem halben Jahr von einem Pflegedienst unterstützt wird. „Ich koche auch noch selber“, sagte das aufgeschlossene und pflichtbewusste Geburtstagkind stolz.

Knapen und Krone bündeln Kräfte Synergien nutzen in den Bereichen Produktqualität und Service

Deurne (NL) / Werlte, 26. Juni 2019 – Die Krone Nutzfahrzeug-Gruppe (inkl. Tochtergesellschaften) übernimmt 100% der Anteile der niederländischen Knapen-Gruppe (inkl. Tochtergesellschaften Knapen Trailers BV, Knapen Service BV und Trailned BV); ein entsprechender Vertrag wurde jetzt zwischen Krone und Knapen unterzeichnet. Als europäischer Marktführer bei Schubbodenanhängern ist Knapen Trailers – vorbehaltlich der Zustimmung der jeweiligen Wettbewerbsbehörden – Teil der Krone Gruppe, die zu den führenden europäischen Herstellern in den  Bereichen Nutzfahrzeuge und Futtererntetechnik zählt. Mit dem Zusammenschluss wollen beide Unternehmen strategisch ihre Produkt- und Service-Kompetenzen in den jeweiligen Geschäftsfeldern bündeln. Definiertes Ziel ist es, qualitativ hochwertige Produkte und professionelle Dienstleistungen für die Kunden und Partner in ganz Europa zu schaffen.

Peter Joosten, Geschäftsführer von Knapen Trailers B.V. (Mitte) mit Bernard Krone (r.), Geschäftsführender Gesellschafter der Krone Holding SE & Co. KG und Alfons Veer, Vorstand der Krone Holding SE & Co. KG.

Das Unternehmen Knapen wird unter dem Dach der Krone Nutzfahrzeug-Gruppe eigenständig weitergeführt. Das erfolgreiche Knapen Management-Team agiert auch zukünftig unverändert; sämtliche lokalen Arbeitsplätze im niederländischen Deurne bleiben bestehen, ebenso wie das hoch spezialisierte europäische  Knapen-Vertriebsnetz. Der Vertrieb der Knapen-Produkte läuft unverändert ausschließlich über das Knapen-Team.

Sowohl Krone als auch Knapen legen großen Wert auf persönliche und professionelle Beziehungen zu ihren Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten und Partnern. In beiden Familienunternehmen steht der Kunde mit seinen jeweiligen Bedürfnissen im Fokus – dazu gehört neben einer hochwertigen Produktqualität auch ein vorbildlicher Service.

Knapen Trailers mit Sitz in Deurne im Südosten der Niederlande ist ein spezialisierter Hersteller von Schubbodenanhängern aus Aluminium. Mit der unmittelbaren Fokussierung auf nur ein Produkt, kombiniert mit einer starken Innovationsstrategie, hat sich Knapen zum führenden europäischen Hersteller für Schubboden-Auflieger entwickelt. Mit einer One-Stop-Shop-Lösung für Service, Ersatzteile, Vermietung, Leasing und Second-Hand-Handel bietet Knapen seinen Kunden einen erstklassigen Service und vorbildliches Know-how. Der starke Markenname „Knapen Trailers“, der für diesen einzigartigen Qualitätsansatz steht, bleibt bestehen.

Die Krone Nutzfahrzeug-Gruppe gehört zur Bernard Krone Holding SE & Co. KG mit Sitz in Spelle. Krone befindet sich seit 1906 in Familienbesitz und hat sich zu einem der stärksten Akteure auf dem Markt für landwirtschaftliche Maschinen sowie Standard-Sattel- und Wechselanhänger entwickelt. Mit mehr als 43.000 rollenden Fahrzeugeinheiten und rd. 11.000 verkauften Wechselbrücken im Jahr 2018 ist Krone einer der Marktführer im Bereich Curtainsider, Kofferanhänger, Wechselbrücken und Kühlcontainer. Weltweit arbeiten an den Krone-Standorten in Spelle, Werlte, Herzlake, Lübtheen, Dinklage und Tire (TR) rund 6.000 Menschen. Krone steht seit Generationen für erstklassiges Engineering und Produkte von herausragender Qualität und Langlebigkeit.

Erdwärme und Photovoltaik für neue Kindertagesstätte in Spelle

Spelle – Mit Ressourcen sparender Technik wird die „Kindertagesstätte An der Bahn“ in Spelle ausgestattet. Wenn ab August die Einrichtung in Betrieb genommen wird, sorgt eine Geothermieanlage für angenehme Temperaturen in den neuen Räumen.

Verfolgten mit Interesse die Bohrungen für eine Geothermieanlage an der „Kindertagesstätte An der Bahn“: Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Andrea Wilmer (Leitung Kindertagesstätte), Dezernent Stefan Sändker, Markus Morhaus (Vorsitzender Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss), Dipl.-Ing. Thomas Wranik und Ratsherr Klemens Grolle (von links).

Damit wird erstmals ein öffentliches Gebäude in der Samtgemeinde Spelle mit einer derartigen Anlage ausgestattet. Das Erdreich dient dabei mit Hilfe einer Sole-Wasser-Wärmepumpe als regenerative Energiequelle. Mittels acht Erdsonden, die 99 Meter in die Tiefe gebohrt wurden, wird die Erdwärme im Winter zum Heizen und im Sommer zum Kühlen genutzt. Als Verteiler dient hierzu eine im gesamten Gebäude verlegte Fußbodenheizung. „Mit dieser Investition werden die im Klimaschutzkonzept der Samtgemeinde aufgestellten Leitlinien weiter umgesetzt“, legte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf dar. Auch wenn im Vergleich zu einer herkömmlichen Heizungsanlage Mehrkosten entstehen, zeichnet sich das Gesamtsystem durch seine extrem hohe Energieeffizienz und sehr gute Wirkungsgrade aus, sodass sich die Mehrkosten bald amortisiert haben. „Der Einsatz für Natur und Umwelt erfordert das Engagement eines jeden von uns“, begrüßten Markus Morhaus, Vorsitzender des Umwelt-, Planungs- und Bauausschusses, sowie Ratsherr Klemens Grolle die klimafreundliche Investition. Grolle lobte, dass für diese Investition, die insbesondere die UBS-Fraktion initiiert hatte, im Kita-Ausschuss der Gemeinde Spelle eine Mehrheit gefunden wurde. Weiterhin ist angedacht, das Gebäude mit einer Photovoltaikanlage zur Eigenstromnutzung auszustatten, sodass die Heizungsanlage insgesamt annähernd ohne schädlichen CO2-Ausstoß betrieben werden kann. Ab August sind in der Kindertagesstätte fünf Gruppen mit Kindern im Alter von eins bis sechs Jahren untergebracht.

Emsländische Zirkus-Karawane hält in Spelle

Spelle – Die Zirkus-Karawane des Kinderzirkus Augustine vom Theaterpädagogischen Zentrum reist in den Sommerferien durch das Emsland und macht am Donnerstag, 04. Juli 2019, um 14:30 Uhr auch Halt in der Aula der Oberschule Spelle. Der Eintritt ist frei.

Der Start in die Sommerferien wird in Spelle mit einem tollen Mitmachzirkus verschönert. Schon vor den Sommerferien begibt sich die Zirkus-Karawane auf die Reise durch das Emsland. Sie besteht aus Kindern und Jugendlichen vom Kinderzirkus Augustine des Theaterpädagogischen Zentrums. Die jungen Nachwuchsartisten geben eine kleine Kostprobe ihres Könnens und liefern eine begeisternde Show ab. Danach dürfen alle Kinder einmal selbst probieren, wie es sich anfühlt, ein Zirkuskünstler zu sein. „Es ist eine tolle Bereicherung, dass die große Abschlussveranstaltung im Emsland in der Aula der Oberschule stattfindet“, bekannten Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Jugendpfleger Peter Vos. Geeignet für Kindergärten und Grundschulen. Das TPZ, der Landkreis Emsland und die Samtgemeinde Spelle laden alle Interessierten zu einer abwechslungsreichen Zirkusvorstellung herzlich ein.

 

Seit 25 Jahren pflegen Varenroder Bürger ihren Dorfplatz

Spelle-Varenrode – Darauf dürfen alle Beteiligten zu Recht stolz sein: Seit 25 Jahren werden der Dorfplatz in Varenrode sowie die Beete an der Speller Straße durch Anwohner gepflegt.

Wer wachen Auges die Speller Straße in Varenrode passiert, dem dürften sehr bald die sauberen Vorgärten aber auch die gepflegten Grünflächen rund um den Dorfplatz ins Auge fallen. Denn schon seit 25 Jahren übernehmen Anwohner der Speller Straße sowie der Eichenstraße die Pflege des Dorfplatzes sowie der Beete entlang der Speller Straße von der Einmündung B 70 bis zur Bönnestraße – und das ehrenamtlich. Ein Blick zurück: Als 1990 anlässlich der 1.100-Jahr-Feier das Areal angelegt wurde, oblag die Pflege zunächst Personen, die im Rahmen gemeinnütziger Arbeit eingesetzt wurden. „Der Zustand der Beete war uns Anliegern seinerzeit ein großes Ärgernis“, blickten Bernd Hoffrogge und Gerd Schüring während einer Feierstunde zum Jubiläum zurück. Nach Gesprächen mit der Samtgemeinde Spelle entstand im Frühjahr 1994 die Idee, dass die Anlieger in Eigenregie die Grünpflege übernehmen – und das nun schon seit 25 Jahren. Heute pflegen insgesamt etwa 20 Anlieger im Alter von 31 bis 80 Jahren die Flächen, angefangen hatte damals die Aktion mit elf tatkräftigen Helfern. „Kurz vor Ostern findet in jedem Jahr eine Grundreinigung statt, bei der wir nach Bedarf auch Ersatzpflanzungen vornehmen. Hieran beteiligen sich stets alle Mitglieder. Danach werden in Gruppen von acht bis zehn Personen alle zwei bis drei Wochen der Dorfplatz und die Beete gereinigt. Bei dieser Gelegenheit kontrollieren wir auch gleich den Spielplatz am Dorfgemeinschaftshaus“, berichtet Hoffrogge von den regelmäßigen Einsätzen der fleißigen Truppe. Die letzte Reinigung im Jahr ist dann immer Ende November an einem Samstag, um hauptsächlich das Laub zu beseitigen. „Es ist wirklich beachtlich, was hier durch gemeinsame Anstrengung in all den Jahren geleistet wurde und auch noch weiterhin geleistet wird“, zeigten sich Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Bürgermeister Andreas Wenninghoff sichtlich beeindruckt von diesem bürgerschaftlichen Einsatz. „Hier haben sich engagierte Einwohner, die sich für ihr Lebensumfeld vorbildlich einsetzen, dauerhaft eine Aufgabe auf die Fahnen geschrieben und übernehmen diese auch nach 25 Jahren mit großer Sorgfalt. Diese Leistung verdient besonderen Respekt.“

Zonta Club Rheine organisiert Taschenmarkt Gespendete Taschen unterstützen Frauen in Altersarmut

Rheine- Prall gefüllt sind inzwischen die Regale im ehemaligen Saatjohann-Gebäude an der Münsterstraße 1a in Rheine. Am Samstag, 29. Juni 2019 startet hier der erste Rheiner Taschenmarkt unter der Regie des Zonta Clubs Rheine.

In der Zeit von 10 Uhr bis 16 Uhr – zeitgleich zur Business City – werden Taschen aller Art zum Kauf angeboten. Besonders exklusive Taschen wechseln zudem bei zwei Versteigerungen um 12:30 Uhr und 15:30 Uhr ihre Besitzer. Die Einnahmen und Erlöse des Taschenmarktes kommen dem Projekt ZilliZonta Rheine hilft e.V. zugute.

Riesengroß war die Spendenbereitschaft. Weit über 1.000 Taschen wurden in den vergangenen Wochen vom Zonta Club Rheine gesammelt, gesäubert und aufpoliert. Sehr vielfältig ist das Angebot. Von der Laptoptasche über den klassischen Schopper bis hin zum Abendtäschchen reicht die Palette. Hochwertige Koffer und Geldbörsenrunden das Angebot ab.Zum Schmunzeln sind die Dinge, die in den gespendeten Taschen vergessen wurden: Gefunden wurden Hochzeitsfotos, Schlüssel, Kinokarten, Abholzettel für die Reinigung und stille Bargeldreserven.

Der Erlös aus dem Taschenmarkt geht an das Projekt ZilliZonta Rheine hilft e.V. Hierbei handelt es sich um einen neu gegründeten Hilfsfond, um Frauen mit geringer Rente in Problemsituationen schnell und unbürokratisch zu helfen. Denn aufgrund ihrer Lebensbiographien tragen Frauen oft ein großes Risiko für Armut im Alter. Die Versorgungslücke macht sich dann bemerkbar, wenn die Rente nicht zur Teilhabe reicht. Hier setzt zukünftig das Projekt ZilliZonta Rheine hilft e.V. an und unterstützt mit Geld für kleine Anschaffungen und Reparaturen. Manchmal ist es auch ein Friseur-, Kinobesuch oder ein Tagesausflug, der das Leben ein Stück leichter macht.Wer sich für dieses Anliegen engagieren möchte, ist herzlich zum Taschenmarkt am Samstag, 29. Juni 2019 eingeladen, egal, ob der Erwerb einer neuen Tasche oder eine Spende oder ein Sponsoring für den Hilfsfond ZilliZonta Rheine hilft e.V. imVordergrund stehen.

Zonta unterstützt mit sozialen Projekten und ist international tätig, um die Lebenssituation von Frauen zu verbessern.

Schrecklicher Badeunfall in Holsterfeld

Holsterfeld. Am Sonntagnachmittag um 14:30 Uhr wurde die Feuerwehr Salzbergen  und andere Einsatzkräfte zu einem Badeunfall am Hengemühlensee in Holsterfeld alarmiert. Nach ersten Angaben war der  38-jähriger polnischer Staatsbürger  mit mehreren Freunden  ins Wasser gegangen und nach einem Kopfsprung nicht wiederaufgetaucht.

Die Feuerwehr Salzbergen rückte mit einem Großaufgebot aus, und lies ein Boot zu Wasser, kurze Zeit später konnte die Besatzung des Bootes den Mann unter Wasser ausfindig gemacht werden, und aus dem Wasser geborgen werden, leider blieben sämtliche Reanimationsversuche ohne Erfolg. 

Im Einsatz waren die Rettungstaucher aus Rheine und Lingen die Feuerwehr Salzbergen der Rettungsdienstes, Rettungshubschrauber sowie die Polizei Salzbergen

 

 

Projektwoche: Bewegung ist das Tor zum Lernen

Spelle – Die Kinder der aktuell noch im Wöhlehof provisorisch eingerichteten „Kita An der Bahn“ in Spelle sind während eines dreiwöchigen Projektes „Bewegung – mal anders!“ in sportliche Kleidung geschlüpft.

Während des Projektes sollten die Kleinen mit verschiedenen Bewegungseinheiten in ihrer Entwicklung gefördert und bereits vorhandene Kompetenzen gestärkt werden. Hierfür verwandelte sich die Krippe in eine große Bewegungslandschaft. Die erste Woche stand ganz unter dem Motto „Balancieren und Gleichgewicht“. Nach einem täglichen Morgenkreis wurden in vielen Spielen und Übungen die Körperspannung, Konzentration und Koordination geschult. Gleichzeitig lernten die 1-3-Jährigen, dass bei so viel Bewegung das Trinken nicht fehlen darf. „Besonders viel Spaß hat den Kindern der wöchentliche Besuch der kleinen Turnhalle der Oberschule gemacht“, berichtete Andrea Wilmer, Leiterin der Kinderkrippe, von den Erfahrungen der Projektzeit.Die zweite Woche galt dem Thema Rhythmik. Dafür bastelten sich die Kinder eigene Rasseln, um selbst musikalisch aktiv zu werden. „Dieses Zusammenspiel von Rhythmik und Musik stärkte die geistige und seelische Entwicklung unserer Kleinsten“, betonte Wilmer. Die Kinder konnten immer wieder durch Ausprobieren und freies Experimentieren ihre Körperwahrnehmung erkunden und die eigene Motorik stärken. In der Abschlusswoche beschäftigte man sich mit dem beliebtesten Bewegungsmaterial der Kinder – einen Ball. „Es ist immer wieder erstaunlich, wie kreativ und experimentierfreudig sie damit umgehen“. Gleichzeitig lernten die Kinder bei den vielfältigen Spielen den Umgang mit Erfolg und Misserfolg. Der Höhepunkt zum Abschluss der Projektzeit bildete dann der gemeinsame Turnnachmittag für die ganze Familie. Die Eltern waren begeistert von den Fähigkeiten und Künsten ihrer Kinder. „Es lässt sich feststellen, dass die Neugier auf Bewegung der Kinder geweckt und die Eltern dazu animiert wurden, dieses auch in der Freizeit außerhalb der Zeit in der Kinderkrippe mit ihren Kindern umzusetzen“, zog Wilmer ein zufriedenes Fazit.

Sommerkonzert am 6. Juli 2019, 18.00 Uhr in der Kirche St. Vitus, Spelle-Venhaus

Venhaus: Am Samstag, 6. Juli um 18.00 Uhr veranstaltet das Saxophonensemble „Saxophoria“ zusammen mit den „Alphornbläsern Lünne 2“ in der Kirche St. Vitus in Spelle-Venhaus ein Konzert der besonderen Art. Nach einer Einleitung durch die Alphornbläser nehmen die Saxophonisten die Besucher mit auf eine spannende Zeitreise durch die Musikgeschichte.

Das Ensemble „Saxophoria“ setzt sich aus ausgezeichneten Saxophonistinnen und Saxophonisten zusammen. Alle sind Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“  und haben sich dort bis zum Bundeswettbewerb qualifiziert. Darüber hinaus wirken sie in Auswahlorchestern des Landes NRW mit.

Das Konzert im Speller Ortsteil Venhaus beginnt  mit einer Komposition aus dem Barock. Auszüge aus der „Wassermusik“ von Georg Friederich Händel werden mit 11 Saxophonen, vom Sopran- bis zum Baritonsaxophon erklingen.

Auch die klassische Formation des Saxophonquartetts wird zu hören sein, wie beispielsweise in  einer Bearbeitung des „Italienischen Konzerts“ von Johann Sebastian Bach, die von vier Musikern dargeboten wird.

Es folgen weitere Werke für 11 Saxophone, der „Slawische Tanz No. 8“ von Dvorak, „Palladio“ von Paul Jenkins und der „SecondWaltz“ von Dimitri Schostakowitsch.

Das anschließende „Klezmer Triptych“ von Mike Curtis ist durch seine Einflüsse aus der Klezmer Musik ein musikalischer Leckerbissen für jedes Saxophonquartett und ein Genuss für die Zuhörer.

Natürlich dürfen auch Jazzstandards in der Besetzung von Saxophon und Klavier im Programm nicht fehlen.

Die musikalische Gesamtleitung liegt in den Händen von Lothar Eirmbter.

Der Eintritt zu diesem spannenden Konzerterlebnis ist frei.

Mit „Speed“ im Kofferraum und in der Unterhose unterwegs; Osnabrücker Zoll nimmt Drogenschmuggler fest

 

Osnabrücker Zoll stellt 10.850 Gramm Amphetamin sicher

10.850 Gramm Amphetamin im Wert von rund 129.000 Euro entdeckten Osnabrücker Zöllner am Abend des 18. Juni 2019 bei einer Fahrzeugkontrolle auf dem Rastplatz Waldseite Süd an der Autobahn A30 in einem zuvor aus den Niederlanden eingereisten PKW.

   Der osteuropäische Fahrer gab an, aus Den Haag zu kommen, wo er im Gewächshausbau tätig sei. Die Frage nach mitgeführten Waffen, Betäubungsmitteln oder Bargeld verneinte er. Bei der Durchsicht des Wagens stellten die Ermittler fest, dass im Kofferraum zwei Teppichböden über eine stabile Sperrholzplatte ausgelegt wurden. Unter der Platte war ein Hohlraum, in dem eine schwarze Nylontasche lag. In dieser Tasche befanden sich zehn Pakete die mit Panzerband umwickelt waren. Beim Öffnen dieser Päckchen kamen 10.850 Gramm Amphetamin zum Vorschein. Bei der anschließenden körperlichen Durchsuchung des 36-Jährigen wurden die Zöllner auch noch fündig. Im Genitalbereich des Mannes stellten sie ein Papierknäuel fest, in dem sich noch etwas Amphetamin für seinen eigenen Bedarf befand. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt. Der Reisende wurde vorläufig festgenommen und dem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück erging Haftbefehl. Der Beschuldigte wurde in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

  Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Essen – Dienstsitz Nordhorn – übernommen.

Badegäste denken nicht an die Umwelt

Venhaus- Seit einigen Jahren kommen immer mehr und mehr „Badegäste“ aus Spelle und Umgebung an den Dortmund Ems Kanal im bereich der Venhauser Schleuse. Eigentlich ja sehr schön, wären nicht ihre Hinterlassenschaften: Von kaputten Luftmatratzen über Schuhe bis zu einem ganzen McDonalds Menü wird alles am Kanal liegen gelassen. Weggeräumt wird es leider nicht, außer die Anwohner greifen zur Mülltüte, wie man uns berichtete. 
Auf dem Foto sieht man die Hinterlassenschaften der Badegäste. Es wäre vielleicht ganz schön, wenn das Thema Unterstützung von der Gemeinde (Kontrollen, Mülltonnen) erhalten würde, sagte uns eine Anwohnerin. Aber auch ein Appell an die Badegäste, bitte nimmt eure Hinterlassenschaft mit, dann nur dann macht es Spaß am Dortmund Ems Kanal zu Baden.

Insekten finden neues zu Hause an der Sägemühle in Venhaus

Spelle – Die Familie Ulrich Kampel aus Venhaus hat in Eigenleistung die Idee eines Insektenhotels an der Sägemühle in Venhaus umgesetzt. Von nun an haben alle Interessierten die Möglichkeit, verschiedene Insektenarten zu beobachten.

Hotelbesuch mal anders: Stellv. Bürgermeister Karl-Heinz Föcke, Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und die Initiatoren Hans Kulüke sowie die Eheleute Christa und Ulrich Kampel (v. l.) sind gespannt auf den regen Betrieb im Insektenhotel.

„Bienen, Marienkäfer, Schmetterlinge und andere Insekten werden zunehmend seltener. In diesem Insektenhotel sollen diese Tiere im Frühjahr und Sommer eine Nisthilfe finden und in den kälteren Monaten überwintern können“, stellte Initiator Ulrich Kampel das Projekt vor. Zudem leiste das Insektenhotel einen wertvollen Beitrag zum Schutz der Insekten, die als Bestäuber von Pflanzen eine wichtige Funktion einnehmen. „In Zeiten, in denen das Insektensterben offensichtlich ist, sind wir froh, dass Bürgerinnen und Bürger die Initiative ergreifen und etwas dagegen unternehmen“, dankte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf den Beteiligten für den ehrenamtlichen Einsatz. Doch das ist nicht das einzige Vorhaben. „Es ist geplant, ein begehbares Insektenhaus zu errichten. Hier haben Groß und Klein die Möglichkeit, sich die kleinen Tiere ganz genau anzusehen“, gaben Hans Kulüke und Ulrich Kampel einen Einblick in das nächste Projekt, welches gemeinsam mit den Speller Bienenfreunden umgesetzt werden soll. Als Standort ist ebenfalls der Bereich rund um die Sägemühle vorgesehen. „Hier in Venhaus lebt das Ehrenamt. Der ehrenamtliche Einsatz ist gewinnbringend für ein aktives Dorfleben“, betonte Stellv. Bürgermeister Karl-Heinz Föcke.

Start Beratungscafé der EUTB in der Samtgemeinde Spelle

Spelle – Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) unterstützt und berät alle Menschen mit Behinderung, von Behinderung bedrohte Menschen, aber auch deren Angehörige und Freunde.

Zur offenen Beratungscafé laden herzlich ein: (v.l.) Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Melanie Rüther (EUTB), Ruth Schrewe (EUTB) und die Koordinatorin des Familienzentrums, Petra Krandick.

Erstmalig eröffnete das Beratungscafé der EUTB die Türen im Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof. In einer gemütlichen Atomsphäre bestand die Möglichkeit, sich über das Angebot zu informieren und zwanglos Fragen zu stellen. „Wir sehen uns als Wegweiser und Vermittlungsplattform für alle Ratsuchenden. Auch möchten wir den Menschen mit Behinderung dabei ermutigen, sich Ziele und Pläne für ihr Leben zu entwickeln“, erklärten die Fachleute, die seit knapp einem Jahr für den Aufbau der EUTB verantwortlich sind. Melanie Rüther und Ruth Schrewe stehen von nun an jeden vierten Donnerstag im Monat in der Zeit von 15:00 bis 17:00 Uhr im Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof, Pastor-Batsche-Weg 1 in Spelle Rede und Antwort. Das Angebot wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Sozialverband Deutschland gefördert und ist für die Betroffenen kostenlos. „Neben einer kompetenten Beratung rund um das Thema Teilhabe und Behinderung ist auch eine zentrale Anlaufstelle enorm wichtig. Somit sind wir besonders erfreut, dass eine offene Beratungsstelle bei uns in der Samtgemeinde Spelle geschaffen werden konnte“, freuen sich Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf sowie die Koordinatorin des Familienzentrums, Petra Krandick, und wünschen für die Zukunft gute Gespräche und viel Erfolg. Außerhalb des offenen Beratungsangebotes sind Melanie Rüther und Ruth Schrewe unter der Telefonnummer 0591 80743043 zu erreichen. Das nächste Beratungscafé findet am Donnerstag, dem 27. Juni 2019, von 15:00 bis 17:00 Uhr statt.

 

Umweltfreundliche und reichweitenstarke Elektromobilität im Emsland erproben

Testinginstitut ISP Salzbergen möchte Entwicklung der Elektromobilität voranbringen

Salzbergen. Das Familienunternehmen ISP aus Salzbergen unterstützt durch zahlreiche Testverfahren die Kraft- und Schmierstoffentwicklung. Neben dieser Ausrichtung sollen zukünftig auch für den Bereich Elektromobilität Testverfahren ermöglicht werden. Über diese Idee kamen die Eigentümerfamilie Nasch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär des Bundeswirtschaftsministeriums Oliver Wittke ins Gespräch. Zum Austausch hatte der CDU Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann eingeladen.

„Starke Familienunternehmen sind der Motor für die gute Entwicklung im Emsland und der Grafschaft Bentheim. Sie schaffen Arbeit und bringen die Region durch Innovationen voran“, betont Albert Stegemann. Bei dem Testinginstitut ISP sind bereits heute 230 Mitarbeiter im emsländischen Salzbergen und Grand-Couronne in Frankreich beschäftigt. An 42 Prüfständen werden Motorentests, Fahrzeugtests und Laboranalysen durchgeführt. Allein in Salzbergen wurden hierfür bereits 83 Millionen Euro investiert. Nun möchte sich die Familie auf die Elektromobilität ausrichten und weitere Investitionen in Millionenhöhe vornehmen.

Mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Oliver Wittke wurde das sich wandelnde Mobilitätsverhalten und die stärkere Ausrichtung auf die Elektromobilität diskutiert. Darauf erläutert Wittke: „Forschung und Förderung sind für die Elektromobilität unerlässlich. Der Staat aber insbesondere Unternehmen wie ISP müssen daran mitwirken, damit Deutschland international zum Leitanbieter für Elektromobilität werden kann.“ Für die Zukunft von ISP betont der Geschäftsführer Dr. Tono Nasch: „Wir möchten an dem Prozess hin zur Elektromobilität auf unseren Straßen mitwirken. Ohne Tests und Erprobungen kann die Forschung für eine umweltfreundliche und reichweitenstarke Elektromobilität mit Batterien nicht gelingen.“

Staatssekretär Wittke hat die Hoffnung auf eine Teilnahme an dem bundesweiten Förderprogramm für Elektromobilität des Unternehmens ISP mit nach Berlin genommen. Insbesondere der Unternehmenscharakter als mittelständisches Familienunternehmen könnte eine positive Ergänzung neben den Großkonzernen im Förderprogramm darstellen.

Einschulung Katholische Volksschule Spelle vor 60 Jahren

Spelle- Es war im Jahr 1959, als sie sich trafen das allererste Mal in der Katholischen Volksschule Spelle. 34 sechsjährige Mädchen und Jungen aus Spelle hatten ihren ersten Schultag Anfang April des Jahres. Auch im Verhältnis zur Gesamtschülerzahl von 183 war diese Klasse eine starke Truppe. Der Großteil der Kinder hatte sich vorher noch nie gesehen. Kindergarten gab es seinerzeit noch nicht in Spelle geschweige denn eine Kita.

Damals gab es drei räumlich getrennte Schulgebäude auf dem Kohbülten am Esch mit insgesamt vier Klassenräumen und acht Jahrgangsstufen. Zwei Gebäude mit jeweils einem Klassenraum lagen links und ein Gebäude in L-Form mit zwei Klassenräumen rechts an der Straße Richtung Varenrode. In den Klassenraum rechts der der Straße wurden die Erstklässler und in dem zweiten Raum in dem Gebäude die oberen Klassen unterrichtet. Zum 1959er Lehrerkollegium zählten die vier Lehrkräfte Christa Hofbauer, Franz Volkmer, Heinrich Eickhorst und Rektor Andreas Moneke (Nachfolger im Herbst 1959: Rektor Helmut Boyer). In den vier Klassenräumen mussten somit teilweise zwei oder gar drei Klassen in einem Klassenzimmer von einer Lehrkraft unterrichtet werden. Und das hat geklappt!

Spelle hatte seinerzeit 1.600 Einwohner. Die Umgangssprache eines Großteils der Speller Bevölkerung einschließlich der Kinder war noch das Plattdeutsch.  Der Dorfkern war landwirtschaftlich geprägt mit Bauernhöfen, die um die alte Kirche herum ihre Gebäude und auch Ackerland hatten. Der Weg zur Kirche betrug nur wenige Meter. Und dies wurde auch ausgiebig genutzt. Dass um die Kirche auch vier Gasthöfe (teils mit Lebensmittelhandel -Kolonialwaren- und Bäckerei) angesiedelt waren, trug sein Übriges zum Wohlergehen der dort Lebenden bei. Telefon hatten seinerzeit nur einige Haushalte und das Fernsehen mit einem Programm hielt gerade in den ersten Häusern Einzug von weitem deutlich erkennbar an der Fernsehantenne auf dem Dach. Die Jugendlichen wurden Backfische und Halbstarke genannt. Sie hörten im Radio Schlager (vorwiegend Seemanns- oder Cowboylieder, auch Fernweh war groß angesagt), Rock ‘n Roll und etwas später Twist und Beatmusik. Bevorzugtes Fortbewegungsmittel der männlichen Jugend war das Moped. Die Mädchen durften gelegentlich auf dem Rücksitz mitfahren.

Die in dieser Zeit Ende der 50er Jahre Eingeschulten trafen sich 60 Jahre nach ihrer Einschulung nun wieder auf dem Wöhlehof. Der Wöhlehof ist das letzte von den ehemals vielen Bauernhäusern im ehemaligen Ortskern, das noch fast vollständig mit Nebengebäuden erhalten gebliebenen und inzwischen renoviert worden ist. Der Wöhlehof dient jetzt als Bürgerbegegnungszentrum. Bei dem Treffen waren auch in späteren Jahren zu der Klasse hinzugestoßene Schüler aus Varenrode und Venhaus anwesend.

Das Treffen Ende April 2019 war erst das zweite Treffen nach der Schulentlassung. Die Begrüßung beim Eintreffen am Wöhlehof war entsprechend fröhlich und die Frage „Kenns mi noch?“ hörte man mehr als einmal. Das Wiedererkennen unter den Ehemaligen machte jedoch kaum Schwierigkeiten. Alle waren so jung geblieben wie damals, na ja … jedenfalls fast. Bis auf wenige Ausnahmen war der alte Klassenverband geschlossen angetreten. Gleich beim Empfang und an der Kaffeetafel drehten sich viele Gespräche um die Erlebnisse in der Zeit der ersten Schuljahre. Oft erinnerte man sich dabei auch an die zwei ehemaligen Mitschüler Paul Laarmann und Kurt Götz, die schon in sehr jungen Jahren verstorben waren.

Nach dem Empfang mit Begrüßung, Erfrischungsgetränken und Kaffeetafel waren alle zu einer großen Busrundfahrt durch Spelle eingeladen. Der Bus wurde gelenkt von dem ehemaligen Mitschüler Werner Knieper. Gästeführer war Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, dem es sichtlich Spaß machte, den Gästen voller Stolz die Samtgemeinde mit großem Sachverstand und vielen Insiderkenntnissen vorzustellen. Als markante Punkte wurden insbesondere das Industriegebiet, der Kanalhafen und das Einkaufszentrum angefahren. Wie hat sich doch Spelle in den 60 Jahren seit dem Einschulungsjahr so rasend von dem noch in 1959 rein landwirtschaftlich geprägten Ort zu einem Industrie- und Einkaufszentrum in 2019 entwickelt. Der Altersklasse angepasst wurde auch noch ein Abstecher nach Varenrode zum dort neu entstehenden Seniorenheim gewagt. Bei der Ankunft wurde das Heim von dessen Betreiber Christian Tenkleve ausführlich vorgestellt, und auch die kniffligsten Fragen hat er beantwortet. Beruhigt, zufrieden und glücklich konnte die Gruppe sich dann von dannen machen.

Zurück fuhr der Omnibus anschließend über Varenrode zum letzten Busstop, dem einzigen noch erhaltenen Gebäude des ehemaligen Schulkomplexes auf dem Kohbülten. Dort konnte die Dauerausstellung mit Bildern von Bauernfamilien und deren Häuser aus den 1950er Jahren und davor bewundert werden. Sehr imposant ist das dort ausgestellte, maßstabsgerechte Modell mit den alten Straßen und allen Bauernhöfen im Ortskern aus der damaligen Zeit. Die Ausstellung ist äußerst sehenswert und weckte sehr viel Erinnerungen an das alte Spelle, in dem alle aus dem Eischulungsjahrgang groß geworden sind. Es zeigte sich einmal mehr: wo und wie man aufgewachsen ist, das wird man nicht wieder los.

Zu Fuß ging es dann den kurzen Weg zurück zum Wöhlehof. Hier warteten Erfrischungsgetränke, Abendessen und jede Menge Gesprächsstoff. Viele alte Erinnerungen wurden auch dort mit den anwesenden zwei ehemaligen Lehrerinnen ausgetauscht. Die Lehrerinnen Stepfanie Samson (geb. Elsner) und Agnes Rekers (geb. Blase) waren gern der Einladung gefolgt und haben nach eigenem Bekunden mit viel Spaß an dem Treffen teilgenommen. Beide Lehrerrinnen haben anfänglich noch in der alten Schule unterrichtet. Wie deren neue Nachnamen schon vermuten lassen, waren beide Damen so klug, und haben sich beide einen Mann aus Spelle als Ehemann genommen. Besonders dankbar erinnerten sich die Schüler, die seinerzeit nach dem vierten Schuljahr um Gymnasium gewechselt sind, an Fräulein Elsner (heute Frau Samson). In ihrer Freizeit hatte sie diese Schüler intensiv auf die seinerzeit noch obligatorische Aufnahmeprüfung für die Zulassung zum Gymnasium erfolgreich vorbereitet.

Der ebenfalls eingeladene Lehrer Hermann Randerath, der die Klasse im Jahr der Eröffnung der neuen Schule (August 1963) übernommen hat, wäre auch gerne gekommen. Er war aber aus privaten Gründen verhindert. In einem E-Mail hat er seine Zeit in Spelle als eine besondere Zeit bezeichnet. Er hat dabei betont, dass er die Speller Schüler, die Speller Bevölkerung und ganz besonders auch das Speller Plattdeutsch sehr gemocht hat. Trotz seiner Herkunft aus der Aachener Gegend hat er es geschafft, ein in perfektem Plattdeutsch abgefasstes Dönken über ein Erlebnis aus seiner Speller Zeit zum Besten zu geben. Er hat seinerzeit Bastelkurse außerhalb der Schulzeit für interessierte Schüler angeboten. Zur Weihnachtszeit sollten diese Schüler ihre Bastelarbeiten als Geschenke für die Eltern mitnehmen. Was die Schüler auch alle gerne taten bis auf ein Mädchen. Als der Lehrer von dem Mädchen den Grund wissen wollte wurde ihm klar und deutlich gesagt: „Son Prött will use Mama nich in Huse häbn!“ Der Lehrer war nach eigenem Bekunden dem Mädchen nicht böse sondern im Gegenteil stolz auf so ein selbstbewusstes Kind.

Eine Überraschung hatte Hubert Börger am Abend parat. Er zeigte seinen Film über das erste und bisher einzige Klassentreffen im Mai 1993 aus Anlass des 25. Jahrestages der Schulentlassung. Die bewegten Bilder gaben viel Anlass zu schüchternem, verlegenem Kichern oder auch freudigem Lachen.  Die in dem Film gezeigte Begrüßungsrede und Moderation von Johannes Sombecke als ehemaligem Klassensprecher fand auch jetzt immer noch großen Beifall genauso wie der Vortrag von dem ehemaligen Rektor Helmut Boyer mit Rezitationen aus den Klassenbucheintragungen der ersten beiden Schuljahre (manchmal etwas peinlich). 

Das Treffen war rundum gelungen und eine freudige Angelegenheit. Mit dem Wöhlehof hatte man auch das richtige Umfeld für die Feier gewählt. Wöhlehofkoordinator Hugo Gelze hatte die wunderschöne alte Hofdiele für den Tag ansprechend hergerichtet und den ganzen Tag und den Abend über freundlich und kompetent für die Bewirtung und das Wohlergehen der Gäste gesorgt. Er war auch noch gut aufgelegt als er weit nach Mitternacht die letzten Gäste, die zur Heimfahrt abgeholt wurden, verabschiedete.

Schön, so schön war die Zeit. Ja so wunderschön kann Klassentreffen sein. Und die weinigen, die nicht dabei sein konnten, haben echt etwas verpasst. Aber wer weiß, vielleicht gibt es ja irgendwann noch eine zweite Chance auf ein ähnliches Wiedersehen, oder?

 

Neuer Fahrradtransporter im Verleihangebot

Spelle – Der Wöhlehof in Spelle hat sein Verleihangebot erweitert. Ab sofort steht ein neuer Pkw-Anhänger zur Verfügung, mit dem bis zu zehn Fahrräder transportiert werden können.

Das Emsland ist als Radregion beliebt und bekannt. Um das touristische Potenzial stärker zu unterstützen, wurde ein neuer Pkw-Anhänger angeschafft, der allen interessierten zur Ausleihe zur Verfügung steht. Das Be- und Entladen ist mit wenigen Handgriffen erledigt und der Anhänger für alle Fahrradgrößen und –typen geeignet. Die Mietkosten liegen bei 30,00 Euro für einen Tag und 50,00 Euro für zwei Tage. Bei drei und mehr Tagen liegt die Miete bei 20,00 Euro je Tag. Kontakt für Informationen und Reservierung: Wöhlehof Spelle, Tel. 05977 937-990, E-Mail: woehlehof@spelle.de.

 

Junger Mann bei Unfall in Lünne schwer verletzt

Lünne- Am Donnerstagnachmittag ist es auf der Beestener Straße zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein 20-jähriger Mann aus Emsbüren wurde dabei schwer verletzt. Er war gegen 17.20 Uhr mit seinem Auto der Marke Hyundai in Richtung Lünne unterwegs. In einer Rechtskurve verlor er aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei  Rollsplitt die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Auto kam nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß dort gegen einen Zaun und mehrere Bäume. Der junge Fahrer wurde schwerverletzt ins Krankenhaus 
eingeliefert.

Staatssekretär Wittke: Entwicklung des Hafens Spelle-Venhaus ist eindrucksvoll

Spelle – Die Entwicklung des Hafens Spelle-Venhaus stand im Mittelpunkt eines Besuches durch Oliver Wittke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, sowie durch den örtlichen CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann.

Staatssekretär Oliver Wittke und der örtliche CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (3. und 4. von links) informierten sich im Beisein von Spelles Bürgermeister Andreas Wenninghoff, Lünnes Bürgermeisterin Magdalena Wilmes, Stefan Sändker, Jens Lonnemann, Schapens Bürgermeister Karlheinz Schöttmer, Sebastian Otte sowie Samtgemeindebürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Bernhard Hummeldorf (von links) über die Entwicklung des Hafens Spelle-Venhaus.

Als Bernhard Hummeldorf, Samtgemeindebürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Hafen Spelle-Venhaus GmbH, die Bürgermeister Andreas Wenninghoff, Karlheinz Schöttmer und Magdalena Wilmes sowie der Geschäftsführer der Hafen Spelle-Venhaus GmbH, Stefan Sändker, die beiden Parlamentarier im Speller Hafen begrüßen, herrscht reger Betrieb auf der Umschlagfläche. Mit Verweis auf diese starke Frequentierung betonte Hummeldorf: „Als wir 2016 die Hafenerweiterung und den Ausbau als trimodale Logistikdrehscheibe abgeschlossen haben, war die starke Umschlagstätigkeit der Firmen in diesem Ausmaß nicht abzusehen.“ Nach den Worten von Sändker lag der Schiffsgüterumschlag im letzten Jahr erstmals in der über 40-jährigen Hafengeschichte bei über einer Million Tonnen. Zudem seien über die Schiene rund 192.000 Tonnen transportiert worden. Alleine im Hafengebiet bestünden etwa 350 Arbeitsplätze und darüber hinaus trage der Hafen zur Sicherung weiter Arbeitsplätze in der Region bei. Die guten Rahmenbedingungen für die Wirtschaft bestätigten Sebastian Otte, Geschäftsführer des ansässigen Logistikunternehmens Lambers GmbH & Co. KG, und Jens Lonnemann, Geschäftsführer des ebenso im Hafen ansässigen Entsorgungs- und Aufbereitungsunternehmens Laresta GmbH & Co. KG. „Für unsere Branche und für unser Tätigkeitsgebiet unseres Unternehmens verfügen wir hier im Hafen Spelle-Venhaus über eine hervorragende Infrastruktur“, stellte Otte klar. Wie Lonnemann ergänzte, seien die gute Lage des Areals sowie die Möglichkeit des 24-Stunden-Betriebes wichtige Standortvorteile. In diesem Zusammenhang lobte Stegemann die starke Wirtschaftskraft Spelles und sah den Hafen als eines von vielen Schlüsseln zum Erfolg. Schließlich attestierte Wittke dem Speller Hafen eine eindrucksvolle Entwicklung und zeigte sich überzeugt: „Die Bedeutung des Wasserweges wird angesichts der der freien Kapazitäten auf dem Wasser noch weiter steigen.“ Vor diesem Hintergrund wiesen Hummeldorf und Sändker auf die unbedingte Notwendigkeit des Ausbaus des Dortmund-Ems-Kanals sowie der anliegenden Schleusen für Großmotorgüterschiffe hin. Sändker erklärte, dass die Anhebung der Brücken entlang des Kanals wünschenswert wäre und überdies der Verkehrsknotenpunkt A 30/B 70 eine Schwachstelle bilden würde. Mit Fachkenntnis und Interesse verfolgte Wittke die Ausführungen und bekräftigte die Notwendigkeit des Ausbaus des Dortmund-Ems-Kanals. „Ich hoffe, dass der Ausbau trotz der fehlenden Planungskapazitäten so schnell wie möglich umgesetzt werden kann.“

Zehn Jahre Motorradfahrerstammtisch in Lingen Polizei und Verkehrswacht arbeiten Hand in Hand „Fahr mit Spaß aber sicher“

Am Sonntag, den 16, Juni 2019, feiert der Motorradfahrerstammtisch im Ortsteil Darme auf dem Verkehrsübungsplatz sein zehnjähriges Bestehen. Die Veranstalter, die Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim und die Verkehrswacht Lingen, haben ein umfassendes Programm für die zahlreichen Besucher arrangiert.

Lingen. Vor zehn Jahren haben Polizei und Verkehrswacht den Motorradfahrerstammtisch ins Leben gerufen. Das Motto lautet: „Fahr mit Spaß aber sicher – denk an die Fehler anderer und sei rücksichtsvoll“. Unter der Schirmherrschaft von Kreisdezernent Marc Andre Burgdorf feiern die Initiatoren am Sonntag von 10 bis 18 Uhr mit vielen Besuchern auf dem Verkehrsübungsplatz an der Schüttorfer Straße 98 das Jubiläum. Dabei wird mit unterschiedlichsten Themen rund um das Motorrad informiert.

Seit 2009 treffen sich regelmäßig von April bis Oktober jeden ersten Donnerstag im Monat ab 17 Uhr auf dem Verkehrsübungsplatz Biker und Bekerinnen aus Niedersachsen, Nordrhein Westfalen und den Niederlanden. Unter dem Motto: „Fahr mit Spaß aber sicher – denk an die Fehler anderer und sei rücksichtsvoll“, gibt es neben dem Erfahrungsaustausch mit der Polizei und Verkehrswacht immer praxisnahe Angebote rund um das Motorradfahren.

Auch zum Jubiläum am Sonntag, den 26. Juni 2019, wird es Angebote zum selbstausprobieren geben und bei bekannt guter Verpflegung Gespräche mit Experten. Neben aktuellsten Motorrädern und entsprechendem Zubehör werden deutsche sowie niederländische Polizeimotorräder vorgestellt. Das Team eines Rettungswagens steht gern Rede und Antwort. Die Besucher erhalten auf Wunsch Infos zu Geschwindigkeitsmessungen, zur allgemeinen Verkehrssicherheit, zur Unfallanalyse oder testen ihr Können in einem Fahrsimulator.

Zum Jubiläum präsentieren sich die Firmen: Alwin Otten GmbH E-Mobilität und das Bikerzentrum Berentelg aus Meppen, die Bundespolizei, der DRK Kreisverband Emsland, die DH-Customs GmbH als Vertragshändler für Harley-Davidson aus Emsbüren, die Dobben und Steinbuß Fahrzeugbau GmbH aus Samern, Enduro-Club aus Lingen, das Ingenieurbüro Diekel aus Bad Bentheim, die J + B Küpers GmbH aus Osterwald, der Landkreis Emsland, das Motorradzentrum Wessmann aus Lingen-Baccum, die Politie aus den Niederlanden und Niedersachsen, Pricker & Buß GmbH Motorradhandel aus Haren, das Sehmobil Fielmann, die Verkehrswacht Lingen und weitere Firmen und Institutionen. Der Eintritt ist kostenlos.

 

 

Alle Informationen können im unter www.polizei-emsland.de abgerufen werden. Weitere Fragen zum Motorradfahrerstammtisch beantworten gern die Verkehrssicherheitsberater Klaus Wermeling, Telefon (0591) 87 109, Dieter Rothlübbers, Telefon (0591) 87 207, und der Verkehrswacht-Geschäftsführer Helmut Hodde, Telefon (0175) 560 50 22.

Junge Schülerinnen und Schüler für ihr Engagement belohnt

Gruppenfoto aller Teilnehmer

Lingen- Etwa 90 junge Schülerinnen und Schüler sind am Dienstag mit einem Ausflug zum Moviepark nach Bottrop für ihr besonderes Engagement belohnt worden. Sie hatten sich an ihren weiterführenden Schulen im Altkreis Lingen und der Grafschaft Bentheim zu sogenannten Buslotsen ausbilden lassen. Mit ihrer Tätigkeit übernehmen sie an den Haltestellen und innerhalb der Busse Verantwortung. Sie unterstützen die Busfahrer bei ihrer Arbeit, sorgen für ein geregeltes Ein- und Aussteigen und sind Ansprechpartner für Busfahrer sowie Fahrgäste.

Die Lotsenausbildung umfasst unter anderem Schulungen zum Verhalten an der Bushaltestelle, Aufklärungsarbeit zum „toten Winkel“, das Verhalten in Notfallsituationen sowie Deeskalationstraining und Erste-Hilfe. Dank der finanziellen Unterstützung der Verkehrsgemeinschaft Emsland Süd (VGE) sowie der Verkehrsgemeinschaft Grafschaft Bentheim (VGB), waren Fahrt und Eintritt für die Schülerinnen und Schüler kostenfrei.

600. freiwillige Führerscheinabgaben in Rheine

Rheine. Aktuell begrüßte Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann die 600. Person aus der Rheiner Bürgerschaft, die ihren Führerschein freiwillig abgegeben hat, im Rathaus.

v.l. Christa Koch, Hermann-Josef Wellen, Axel Zunker, Monika Köhler, Helmut Schaper, Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann, Robert Winnemöller.

Monika Köhler (66 Jahre) und ihr Mann Helmut Bruno Schaper freuten sich auf das Treffen, an dem neben Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann auch der Leiter der Verkehrsgesellschaft Axel Zunker, der Projektinitiator Hermann-Josef Wellen, der Vorsitzende des Seniorenbeirates der Stadt Rheine Robert Winnemöller und die Mitarbeiterin der Stadtverwaltung im Bereich Seniorenarbeit Christa Koch teilnahmen.

Das Auto hat Frau Köhler überwiegend für die Fahrt zur Arbeit benötigt. Die verantwortungsvolle Entscheidung, ihren im Jahr 1971 erworbenen Führerschein gegen ein Jahres-Abo der „Blauen“ einzutauschen fällte Frau Köhler nach einer Beobachtung, wo ein älterer Mann falsch in einen Kreisverkehr fuhr. Die Umstellung nicht mehr mit dem Auto zu fahren fällt Ihr nicht sehr schwer. Bei schönem Wetter ist der Weg mit dem Fahrrad schnell gemacht und bei schlechtem Wetter ist die Busstation nicht weit.

Das Projekt „Freiwillige Führerscheinabgabe“ wurde von Hermann-Josef Wellen ins Leben gerufen. Seit dem 1. August 2012 ist es in Rheine für Menschen über 60 Jahren möglich, ihren Führerschein freiwillig abzugeben und dafür eine Jahreskarte für den StadtBus Rheine zu erhalten.

Wem gehört dieser Ehering?

Polizei Salzbergen, Datum „29.8.69“

Polizei Salzbergen, Innenschrift „Karl“

Salzbergen- Am 04.06.2019 wurde durch die Polizei Salzbergen ein amtsbekannter Radfahrer kontrolliert. Bei der Kontrolle stellten die Beamten einen goldenen Fingerring in Damengröße bei der männlichen Person fest. Der Ring trägt die Inschrift „Karl 29.8.69“. Es besteht der Verdacht, dass der Ring aus einer Straftat stammt. Es ist zu vermuten, dass der Ring einer Frau gehört und es sich bei dem eingravierten Datum um das Datum der Eheschließung (evtl. kirchlich) handelt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Eigentümerin des Rings geben können, werden gebeten sich mit der Polizei in Salzbergen unter der Rufnummer 05976 1088 in Verbindung zu setzen.

Beachfeeling direkt an der Ems

Rheine- Passend zu den sommerlichen Temperaturen in den nächsten Tag, entsteht direkt in der Innenstadt auf der Emsterrasse ein Stadtstrand. Dieser ist ein Teil-Projekt der business:city, ein Format der Initiative „Rheine – Standort der guten Arbeitgeber“. Ziel der Initiative ist es, am Standort Rheine besondere Ansätze und Maßnahmen zu verwirklichen, die es so sonst nicht geben würde und dadurch diesen Standort für Fachkräfte weiter anziehend zu machen. Offiziell startet der Stadtstrand am 13. Juni um 17:00 Uhr und ist bis zum 14. Juli für alle frei zugänglich.

Veranstalter des Stadtstrandes sind die EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH und RTV -Rheine.Tourismus.Veranstaltungen. e.V. Unterstützt werden diese durch die Gastronomen SunDays, hypothalamus, bolero bar, Lorenbeck´s Wirtshaus und Menke & Stein.

Besonders macht den Stadtstrand das wunderbare Ambiente direkt an der Ems, kühle Getränke, Leckeres vom Grill, Kulturangebote durch „Kultur mit Freunden“ und offene sportliche Angebote mit dem TV Jahn. Die Macher und Gestalter des Stadtstrands freuen sich auf vier Wochen Sommerfeeling, gute Laune und einem tollen Stadtgefühl am Stadtstrand.

Open-Air-Konzerte in 2019 Keine PKW-Parkplätze an der EmslandArena

Lingen. Die großen Open-Air-Konzerte von Sting, Mark Forster und Kontra K an der Lingener EmslandArena stehen bevor: Deshalb hat die Projektgruppe jetzt das Verkehrsleitkonzept für die Veranstaltungen am 26., 28. und 29. Juni vorgestellt. „Wir fiebern alle auf das größte Open-Air-Event in der Region mit tollen Künstlern und etwa 30.000 Besuchern hin“, erklärte Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone in einem Pressegespräch. „Bei den drei Konzerten erwarten wir viele Gäste aus anderen Regionen und sogar aus dem Ausland, weshalb wir ein Verkehrsleitkonzept ausgearbeitet haben, um den innerstädtischen Verkehr zu entlasten“, verkündete Krone. 

Etwa 2.800 Fahrradparkplätze am Gelände

Für diejenigen, die mit dem Fahrrad fahren, wird der Parkplatz Nord der Emslandhallen hergerichtet. Dieser wird bewacht und bietet Platz für etwa 2.800 Fahrräder. „Jeder, der die Möglichkeit hat, sollte zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Veranstaltungsort kommen, um für eine möglich stressfreie Anreise zu sorgen“, appellierte der Oberbürgermeister.

Zusätzliche Kapazitäten bei Bus und Bahn

„Auch den Bus- und Bahnverkehr haben wir mit unserem Konzept beachtet“, erklärt Florian Krebs, Betriebsleiter der Emslandhallen. Die LiLi-Linien werden zusätzlich jeweils um 23.35 Uhr am Bahnhof mit größeren Bussen als üblich abfahren. Die WestfalenBahn hat ebenfalls größere Wagen eingeplant, mit denen die Besucher auch nach Ende des Konzertes noch in beide Richtungen fahren können.

Park-and-Ride-Service

So wird es am 26., 28. und 29. Juni keine PKW-Parkplätze auf dem Gelände der EmslandArena und der Emslandhallen geben. Der Anreiseverkehr wird durch entsprechende Beschilderung über die Umgehungsstraße umgeleitet und zu einem Park-and-Ride-Parkplatz vor der Innenstadt geführt. Von dort aus werden die Besucher mit behindertengerechten Gelenkbussen zum Konzertgelände gefahren. Der bewachte und beleuchtete Parkplatz biete laut Krone 3.700 Stellplätze und liegt auf dem Gelände von LühnBau an der B70 zwischen der Straße Zur Kiesgrube und der Rottumer Straße. Von 14 Uhr bis 19 Uhr fahren ständig bis zu 10 Busse zur EmslandArena hin und von 21.30 Uhr bis um 1.00 Uhr am Folgetag wieder zurück.

Straßensperrungen

Außerdem wird es in der Veranstaltungswoche zu Straßensperrungen der Lindenstraße sowie der Darmer Hafenstraße kommen. „Es wird also kein normaler PKW mehr auf das Gelände kommen, sodass die Sicherheit der Besucher gegeben ist“, erklärt Krebs.

„Ich danke allen, die an diesem Verkehrsleitkonzept beteiligt waren und die dieses ermöglicht haben“, sagt Krone. Katrin Möllenkamp, Fachbereichsleiterin Bürgerservice, Recht und Ordnung, betonte abschließend: „Dass die Innenstadt von den Veranstaltungen nichts mitbekommt, ist utopisch. Aber ich glaube, dass wir die beste Lösung für alle Beteiligten gefunden haben.“