Vogelgrippe in Spahnharrenstätte festgestellt Etwa 90.000 Tiere in Betrieb betroffen – Restriktionszonen eingerichtet

Spahnharrenstätte. In der Gemeinde Spahnharrenstätte (Samtgemeinde Sögel) ist dashochpathogene Influenza A Virus des Subtyps H5N1 in einem Masthähnchenbestandnachgewiesen worden. Der Landkreis Emsland wird nunmehr die entsprechenden Maßnahmen zur Räumung des Bestandes umsetzen und die Hähnchen tierschutzkonform töten. Rund 90.000 Tiere sind betroffen. Nachfolgend wird der Betrieb gereinigt und desinfiziert.

Bei Eigenkontrollen war die Infektion im betroffenen Tierbestand zunächst festgestellt worden, bevor amtliche Proben diesen Verdacht erhärtet haben.

Ist die Vogelgrippe in einem Betrieb amtlich festgestellt worden, so sind Restriktionszonen einzurichten. Diese bestehen aus einer Schutzzone (ehemals Sperrbezirk) von mindestens 3 km Radius um den Ausbruchsbetrieb und einer Überwachungszone (früher Beobachtungsgebiet) von mindestens 10 km um den Ausbruchsbetrieb.

Von den jetzt durch den Landkreis Emsland in einer tierseuchenbehördlichen Allgemeinverfügung festgelegten Restriktionszonen (Schutz- und Überwachungszone) sind insgesamt 278 Betriebe, davon 172 gewerbliche Betriebe, mit insgesamt über 5.15 Mio. Geflügel betroffen. Die Allgemeinverfügung tritt am Dienstag, 15. Februar, in Kraft. Im Einzelnen befinden sich 28gewerbliche Betriebe mit rund 990.507 Stück Geflügel sowie zehn Hobbybetriebe mit 182 Stück Geflügel in der Schutzzone. In der Überwachungszone liegen 144 gewerbliche Betriebe mit über 4,1 Mio. Stück Geflügel sowie 96 Hobbyhalter mit rund 4.000 Stück Geflügel. Auf Grund der Lage des Ausbruchsbetriebs ist der angrenzende Landkreis Cloppenburg von der Überwachungszoneebenfalls betroffen.

In der Schutzzone ist jeglicher Transport von lebendem Geflügel und von Eiern verboten. Darüber hinaus gilt im gesamten Restriktionsgebiet weiterhin die allgemeine Aufstallungspflicht für Geflügel, die im Landkreis Emsland seit November 2021 angeordnet ist. Zudem sind die tierhaltenden Betriebe zur Eigenüberwachung angehalten und sollen einmal täglich ihre Tierbestände auf Veränderungen überprüfen. Besondere Hygienemaßnahmen zum Schutz der Tiere sind ebenfalls einzuhalten.

Daneben werden durch den Landkreis Emsland epidemiologische Ermittlungen vorgenommen, um Ein- und Austragungswege des Erregers des betroffenen Betriebes sowie gefährdeteKontaktbetriebe festzustellen. Tritt 21 Tage nach der Reinigung und Desinfektion der Stallungen des betroffenen Betriebes in der näheren Umgebung kein neuer Fall auf, kann die Schutzzone aufgehoben werden. Das Gebiet wird dann Teil der Überwachungszone, die frühestens 30 Tage nach Inkrafttreten der tierseuchenbehördlichen Allgemeinverfügung wieder aufgehoben werden kann.

Bereits Anfang Januar mussten in der Gemeinde Lähden (Samtgemeinde Herzlake) aufgrund eines Vogelgrippeausbruchs in einem Betrieb rund 35.600 Stück Geflügel gekeult werden.

Das Virus ist für den Menschen nach bisherigen Erkenntnissen weitgehend ungefährlich.

Die tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung einschließlich der Darstellung der Restriktionszonen sind ab Wochenanfang (KW 7) auf der Homepage des Landkreis Emsland unter www.emsland.de veröffentlicht.

Vierter Bauabschnitt des Ausbaues der Rheiner Straße in Spelle startet

Erneuerung der Bernard-Krone-Straße/Bahnhofstraße/Rheiner Straße in Spelle

Spelle – Mit dem vierten Bauabschnitt des Ausbaues der Rheiner Straße wird am kommenden Montag, 14.02.2022 begonnen.Dieser erstreckt sich von der Brücke über die Speller Aa bis zur Hedwigstraße auf Höhe der Volksbank Süd-Emsland. Hierfür ist eine Vollsperrung erforderlich. Anliegende können selbstverständlich zu ihrem Grundstück gelangen, der Kunden- und Anlieferverkehr zu den Firmen und Geschäften ist eingeschränkt möglich. Der Fuß- und Radverkehr ist über den kompletten Zeitraum einseitig passierbar.

Intensives Testen in Kindertageseinrichtungen Ab 15. Februar greift Im Corona-Fall die „ABIT-Strategie“

Meppen. Um die Betreuung in den Kindertageseinrichtungen trotzt der hohen Coronainfektionszahlen weiterhin gewährleisten zu können, wird vergleichbar zu den bereits in den Schulen umgesetzten gesetzlichen Vorgaben das „Anlassbezogene Intensivierte Testen“ (ABIT) im Fall einer Corona-Infektion in der Einrichtung durchgeführt. Dies gilt für alle Kindertageseinrichtungen ab Dienstag, 15. Februar. 

„Kindertageseinrichtungen sind Bildungseinrichtungen. Zudem sind sie unverzichtbar, um Familie und Beruf miteinander vereinbaren zu können. Es ist daher sehr wichtig, hier im Fall einer Infektion eine enge Teststrategie zu fahren, um den Infektionsschutz für Kinder und Beschäftigte weiterhin zu gewährleisten“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf. 

Tritt in einer Einrichtung eine PCR-bestätigte Corona-Infektion auf, gilt für Kinder ab drei Jahren, die wegen eines Kontaktes in der Kindertageseinrichtung Kontaktpersonen sind und ohne Krankheitssymptome bleiben, keine Quarantäne soweit sie an den folgenden fünf Werktagen nach dem letzten Kontakt zur infizierten Person jeweils vor Besuch der Einrichtung einen PoC-Antigentest durchführen.

Dieser kann durch die drei wöchentlich durch die Einrichtung verteilten PoC-Antigentests, durch selbst beschaffte PoC-Antigentests (so genannte Selbsttests) und durch kostenfreie Bürgertests an Teststationen oder Apotheken sichergestellt werden. Für die beiden erstgenannten Testvarianten reicht eine schriftliche Bestätigung durch eine erziehungsberechtigte Person aus. Die Bestätigung muss der Leitung der Einrichtung oder den Erzieherinnen und Erziehern vorgelegt werden. Nur wenn ein negatives Testergebnis vorliegt, kann die Kindertageseinrichtung weiterhin besucht werden.

Eine so genannte Umfeldtestung kann nicht umgesetzt werden. Eine Umfeldtestung wird bei den regelmäßig dreimal pro Woche durchgeführten Pflichttestungen angewandt, wenn ein Kind aus gesundheitlichen Gründen nicht testen kann oder das Procedere absolut nicht toleriert. Anstelle des betreffenden Kindes kann sich dann das Elternteil, das das Kind in die Kita bringt, selbst testen, um den notwendigen Nachweis zu erbringen. Dies ist im Rahmen der ABIT-Strategie nicht vorgesehen.

Sollten sich Eltern entscheiden, dass sie das ABIT-Verfahren beim eigenen Kind nicht anwenden möchten, gelten für das Kind die bekannten Quarantäne-Regelungen mit der Möglichkeit, sich am fünften Tag der Quarantäne freitesten zu lassen.

Sollte der Kontakt zu einer PCR-bestätigt infizierten Person nicht in der Einrichtung, sondern im familiären oder sozialen Umfeld des Kindes stattgefunden haben, gilt weiterhin die Quarantänepflicht für die betroffenen Kinder. Kinder, die nicht in den letzten drei Monaten ihre zweite Imfpung erhalten oder keine Coronainfektion durchlebt haben, müssen dann in Absonderung. Sie können sich als Kontaktpersonen am fünften Tag der Quarantäne ausschließlich durch einen qualifizierten Antigenschnelltest in einer Teststation oder Apotheke freitesten.

Weitere Informationen sind auf der Internetstartseite des Landkreises Emsland (Leitfaden für positiv auf das Coronavirus getestete Personen) unter www.emsland.de sowie beim Niedersächsischen Kultusministerium unter www.mk.niedersachsen.de zu finden.

 

Sophie Faulhaber Vizelandesmeisterin der Juniorinnen U 11!

 
 
Spelle. Bei den Hallen-Landesmeisterschaften in Isernhagen am 30. Januar 2022 konnte sich Sophie Faulhaber von SCSpelle-Venhaus  nach Siegen gegen Carla Kühn (TSV Kirchrode), Alva Biermann (DTV Hameln) und die an Nr.2 gesetzte Esther Rumyanter (HTV Hannover) bis ins Finale vorspielen, in dem sie sich nach gutem Spiel gegen die neue Landesmeisterin Destiny Tuffour (HTV Hannover) geschlagen geben musste.
Ein toller Erfolg für Sophie. Die Tennisabteilung des SCSV  gratulieren ganz herzlich zur Vizelandesmeisterschaft!
Neben Sophie hatten sich für die Landesmeisterschaft der jeweils 24 besten Spieler eines Jahrgangs zudem noch Pia Egbers, Hilda Räkers und Jonne Epping  quailifizieren können, die nach phasenweiser guter Leistung ihre Erstrundenspiele aber leider nicht gewinnen konnten.
 

Spürhund Raptor hatte den richtigen Riecher

Bad Bentheim- 12 Kilogramm Marihuana im Wert von rund 120.000 Euro entdeckten Osnabrücker Zöllner am Morgen des 8. Februar 2022 bei einer Fahrzeugkontrolle auf der Autobahn 30.

Die Ermittler überwachten den fließenden Verkehr aus den Niederlanden, als ein in Polen zugelassenes Fahrzeug ihr Interesse weckte. Sie leiteten den Pkw für eine Kontrolle auf den Parkplatz Waldseite Süd. In der Befragung gab der Reisende an, dass er in Hengelo als Fliesenleger tätig war und nun auf dem Weg nach Polen sei, um dort seinen Urlaub zu verbringen.

„Die bei unserem Einstieg in eine Kontrolle immer gestellte Frage nach verbotenen Gegenständen oder Betäubungsmitteln verneinte der Insasse des Pkws“, so Christian Heyer, Pressesprecher des Hauptzollamts Osnabrück. Da der Fahrer äußerst nervös wirkte, entschlossen sich die Zöllner zu einer Intensivkontrolle des Fahrzeuges. Hierbei kam auch Spürhund Raptor zum Einsatz.Er zeigte durch sein Verhalten an, dass sich im Bereich des hinteren Unterbodens Betäubungsmittel befanden. Beim Entfernen einer Kunststoffabdeckung am Unterboden entdeckten die Beamten mehrere große, durchsichtige Kunststofftüten. Beim Öffnen dieser Tüten kamen 12 Kilogramm Marihuana zum Vorschein.

Die Drogen wurden beschlagnahmt.

Der 37-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen und dem Haftrichter beim Amtsgericht Nordhorn vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück erging Haftbefehl. Der Beschuldigte wurde in die Justizvollzugsanstalt überführt. Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Essen – Dienstsitz Nordhorn – übernommen.

U 23 des SC Spelle-Venhaus ab Sommer mit Führungsduo

Spelle-  Das ging schneller als erwartet. Wie von Manfred Brämsmann schon angekündigt, würde es nicht schwer werden, ab dem Sommer einen Nachfolger zu finden. Das es jedoch so schnell geht und diese Position demnächst gleich doppelt besetzt wird, zeigt wie gut der SC Spelle-Venhaus beim Thema Ehrenamt aufgestellt ist.

Mit Andreas Schulte und Michael (Pille) Felix wird die Position des Fußballobmanns von Manfred Brämsmann, der sich ab der nächsten Saison um das Thema Vereinskommunikation und Marketing kümmert, in Zukunft auf zwei Schultern verteilt.

Michael ist aktuell noch Co-Trainer der U 23, kann diese Position aber aus zeitlichen Gründen im Sommer nicht mehr weiterführen. Dennoch war es von Anfang an sein Wunsch, den Kontakt zur Mannschaft zu halten. Er wird sich schwerpunktmäßig um die sportlichen Dinge kümmern und Ansprechpartner für Spieler und Trainer sein. „Die Jungs, die aus der U 19 kommen, müssen wissen, dass wir sie auf dem Schirm haben. Auch der Austausch mit dem Trainer der Oberligamannschaft und der 3. Herrenmannschaft ist mir wichtig,“ so Michael Felix.

Andreas Schulte, der seit 1998 schon verschiedene Positionen im Fußballvorstand übernommen hat und von 2012 bis 2019 als Vorgänger von Manfred Brämsmann 7 Jahre als Obmann tätig war, kehrt wieder zurück. Seine Aufgaben liegen mehr im organisatorischen Bereich. Er sieht sich als Schnittstelle zwischen Mannschaft und Vorstand. „Michael und ich kennen uns schon seit Jahren. Auch aus meiner Zeit, wo ich noch Obmann und Michael Co-Trainer war. Das wird eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, wo wir uns auch gegenseitig unterstützen können,“ ist sich Andreas Schulte sicher.

„Für die Mannschaft ist das ein Idealfall. Beide kommen aus dem direkten Umfeld der U 23 und des Vereins. Eine bessere Nachfolge für Manfred Brämsmann hätten wir nicht finden können,“ so Jürgen Wesenberg, Vorsitzender der Fußballabteilung des SC Spelle-Venhaus.

„Ich wünsche Michael und Andreas viel Glück und freue mich das die Suche nach einem Nachfolger so schnell abgeschlossen werden konnte. Jetzt geht der Focus auf die anstehende Rückrunde. Diese wollen wir so erfolgreich wie möglich beenden,“ freut sich Manfred aber erst noch auf die nächsten Monate mit der Mannschaft.

Bild v.l.n.r Andreas Schulte, Jürgen Wesenberg, Michael Felix

Siebte Impfaktion in Spelle

Spelle – Am Samstag, 12. Februar 2022 von 10:00 bis 14:30 Uhr findet im Drive & Train der Fa. Krone, Dreierwalder Straße 1 in Spelle, die nächste Impfaktion statt. Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.

Schon zum siebten Mal wird eine offene Impfaktion angeboten. Bei dieser Aktion können sich Personen ab 16 Jahren impfen lassen. Verwendet wird der Impfstoff von Biontech. Möglich sind Erst-, Zweit- und Drittimpfungen ab drei Monaten nach der Zweitimpfung. Bitte Personalausweis, Versichertenkarte, ggf. Impfpass und wenn möglich den ausgefüllten Anamnese- und Aufklärungsbogen mitbringen. Beide Formulare sind unter www.spelle.de/impfen abrufbar. Bei Impfunverträglichkeit, schweren Allergien und Nadelphobien ist eine Impfung an diesem Tag nicht möglich. Die Impfaktion findet in Kooperation zwischen der Samtgemeinde Spelle und der Fa. Krone statt.

 

Schlag gegen internationalen Drogenring (FOTO)

Osnabrück/Sögel/Molbergen/Schwanewede/Niederlande 

In einer Gemeinschaftsaktion konnten heute Morgen (07.02.22) deutsche und niederländische Ermittler vier mutmaßliche Drogenhändler festnehmen. Es handelt sich um einen 44-jährigen Mann aus Groningen, einen 52-jährigen Mann aus Emmer-Compascuum sowie eine 44-jährige Frau aus Emmer-Compascuum und eine 30-jährige Frau aus Emmer-Compascuum. Im emsländischen Sögel wurde eine weitere Person vorläufig festgenommen. Der Vorwurf: Bandenmäßiger Handel mit Betäubungsmitteln und Anbau von Cannabis in nicht geringen Mengen.

Bei der konzertierten Durchsuchungsaktion, die heute früh parallel in insgesamt zwölf Objekten stattfand, konnte die Polizei zahlreiche Beweise und Gegenstände sicherstellen. Darunter zwei professionell betriebene Cannabis-Plantagen in Sögel und Schwanewede wie auch große Mengen Drogen in den Niederlanden. Auch in Molbergen konnte die Polizei Anlagentechnik für eine funktionsfähige Plantage auf 10 Europaletten feststellen. Noch dazu stellte die Polizei große Mengen Bargeld sowie mehrere scharfe Schusswaffen, samt Munition sicher – auch in Sögel wurde eine geladene Waffe in einem Ver-steck gefunden. Die Ermittlungen ergaben auch, dass die Verdächtigen in Geldwäsche verwickelt waren. Daher wurden einige PKW, Wohnungen und Bankkonten beschlagnahmt. Die Durchsuchungen fanden u.a. in Groningen (NL), Emmen (NL) und in drei Häusern in Emmer-Compascuum (NL), sowie im deutschen Molbergen, in drei Objekten in Sögel und Schwanewede statt.

„Wir sind sehr zufrieden mit der grenzüberschreitenden Polizeiaktion. Ein empfindlicher Schlag gegen die Drogenkriminalität. Die Zusammenarbeit bei diesem Großeinsatz hat perfekt geklappt.“, sagte Kriminaldirektor Heinz Defayay von der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim, Leiter der polizeilichen Einsatzmaßnahmen in Deutschland.

Auf deutscher Seite gelang im Vorfeld des heutigen Einsatzes durch intensive Ermittlungs-und Aufklärungsarbeit der Regionalen Verbindungsstelle und weiterer niedersächsischer Dienststellen maßgebend zum diesem empfindlichen Schlag gegen den internationalen Drogenhandel beizutragen. Dabei hatte die deutsch-niederländische Verbindungsstelle mit Sitz in Lingen im Austausch mit der niederländischen Polizei für eine umfassende Unterstützung und Koordinierung auf deutscher Seite gesorgt. Beispielsweise lieferten die deutschen Ermittler wertvolle Hinweise zu der Täterbande ins Nachbarland. Außerdem sorgten sie für einen ständigen Informationstausch sowie die Bearbeitung einer Vielzahl von Rechtshilfeersuchen aus den Niederlanden.

An der Polizeiaktion waren auf deutscher Seite die Regionale Verbindungsstelle der Polizeidirektion Osnabrück in Zusammenarbeit mit den Polizeiinspektionen Verden/Osterholz, Cloppenburg/Vechta und Emsland/Grafschaft Bentheim und der Staatsanwaltschaft Aurich beteiligt. Bei der Polizeiinspektion Emsland/Bentheim wurde eigens ein Führungsstab für die Einsatzmaßnahmen in Deutschland eingerichtet. Insgesamt waren rund 200 Beamtinnen und Beamte in Deutschland und den Niederlanden im Einsatz.

Die Verhaftungen erfolgten im Rahmen des niederländischen Newton-Projekts, welches aus mehreren Interventionsteams in den nördlichen Niederlanden besteht, die sich auf die Bekämpfung von Drogenkriminalität und Subversion konzentrieren. „Wir haben bei diesen Ermittlungen eng mit der deutschen Polizei zusammengearbeitet“, sagt Heidi de Voogd, Teamleiterin Newton. Es sei eine hervorragende und erfolgreiche Zusammenarbeit gewesen. Die Ermittlungen gegen diese Verdächtigen und ihre Beteiligung an der Ermöglichung des professionellen Cannabisanbaus sind mit den Festnahmen noch nicht abgeschlossen. „Jeder Eingriff bringt mehr Wissen und Informationen“, sagt De Voogd. „Das können wir in dieser Untersuchung und in anderen Ermittlungen gegen kriminelle Organisationen mit subversivem Charakter wiederverwenden.“

Die Polizei kam den Verdächtigen durch eigene Ermittlungen und anonyme Hinweise aus den Niederlanden und Deutschland auf die Spur – ergänzt durch Informationen aus verschlüsselten Telefonen. „Es ist sehr wichtig, Informationen mit uns zu teilen, wenn Sie vermuten, dass in Ihrer Nähe etwas Verdächtiges vor sich geht“, sagt De Voogd. „Jede noch so kleine Information ist will-kommen. Manchmal ist ein kleines Detail das fehlende Puzzleteil, das wir zusammensetzen müs-sen, und kann daher für unsere Ermittlungen von großem Wert sein.“

Wasserschaden ruf die Feuerwehr auf den Plan

Spelle- Am Sonntagabend gegen 21:20 Uhr wurde die Feuerwehr Spelle in die Stubbendorfstraße zu einem Wasserschaden in einen Keller eines Einfamilienhauses alarmiert.

Vor Ort stellte sich die Lage als weniger Dramatisch heraus als anfangs angenommen.

Die Feuerwehr Spelle musste hier nicht mehr tätig werden und ein ortsansässiges Unternehmen kümmerte sich um den Schade. Somit war der Einsatz für die Feuerwehr Spelle gegen 22 Uhr beendet.

OLB schließt Filiale in Spelle


Spelle- Die Oldenburgische Landesbank schließt mehrere Filialen im Emsland und der Grafschaft Bentheim. Das teilt die Bank in einer Pressemitteilung mit. Die Filiale in Spelle soll nach Angaben der Bank bereits am 9. März schließen. Für eine persönliche Beratung müssen die Kunden zukünftig in die Filiale nach Lingen fahren.

Grund für die Schließungen ist die steigende Nachfrage nach online Konten und digitalen Bankservice. Die wohnortnahe Bargeldversorgung für die Kunden ist künftig auf andere Art und Weise gewährleistet. Alle OLB-Kunden haben in den vergangenen Monaten neue ec Karten (Markenname der Debit Mastercard) erhalten, mit denen sie an jedem Geldautomaten mit Mastercard-Symbol gebührenfrei Bargeld abheben können: Dies ist vielerorts an mehreren Stellen möglich. Darüber hinaus können OLB-Kunden in diversen Supermärkten, Discountern, Baumärkten und Tankstellen gebührenfrei Geld abheben – beispielsweise bei Combi, Edeka, Famila, Lidl, Netto, Penny und Rewe sowie bei Hagebaumarkt und Toom oder Esso. Dank der ausgebauten Nutzungsmöglichkeiten der Karten können unsere Kunden überall Bargeld abheben, gerade auch wenn kein OLB-Automat in der Nähe ist. Viele greifen schon regelmäßig auf diese Alternativen zurück. Wir wissen, dass es für einige Kunden noch eine Veränderung von Gewohnheiten bedeutet, das Bargeld beim Einkaufen oder von einem anderen Geldinstitut als der vertrauten Hausbank zu holen. Sobald sie das tun, stellen die Kunden fest, mit den erweiterten Möglichkeiten sehr flexibel zu sein.

Verfolgungsfahrt endet in Festnahme in Spelle ( Mit Video)

Spelle – Diebstahl eines Fahrzeuges in NRW endet mit Unfall in Spelle – zwei Personen festgenommen

Spelle. Am Mittwoch kam es am späten Mittag in Spelle zu einem Verkehrsunfall. Ein 19-Jähriger hatte in der Nacht zuvor einen Renault Kastenwagen von einer Firma in Ahaus entwendet. Den Fahrzeugschlüssel erbeutete der zunächst unbekannte Täter, indem er vorher in den holzverarbeitenden Betrieb eingebrochen war. Als die Polizeikräfte aus dem Kreis Steinfurt auf den Wagen aufmerksam wurden, verfolgten sie das Fahrzeug bis nach Spelle. In Höhe des Kreisverkehres an der Dreierwalder Straße verlor der 19-Jährige die Kontrolle über das Auto und touchierte zwei Fahrzeuge während der Fahrt im Kreisverkehr. Anschließend kam der Renault nach rechts von der Fahrbahn ab und kam im Seitenraum zum Stehen. Der Fahrer und seine 16-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Der 19-Jährige verfügte ersten Erkenntnissen zufolge nicht über eine gültige Fahrerlaubnis. Beide Beteiligten wurden vorläufig festgenommen. Der Rettungsdienst brachte die aus Ahaus stammenden Personen in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen dauern an.Personen.

 

Kooperation zwischen dem Christophorus-Werk und dem SC Spelle-Venhaus

Am Freitag (14.01.2022) begrüßten Thomas Sielker und Günter Seegers als SCSV Vorstand  offiziell Julia Stutz als neue Beschäftigte im Platzwart-Team im Getränke Hoffmann Stadion an der Venhauser Straße in Spelle.

Begleitet wurde Julia durch ihre Integrationsbegleiterin Rieke Lockhorn vom Fachdienst Arbeit nach Maß des Christophorus-Werkes in Lingen und Ihren Eltern. Nach einer intensiven 18monatigen Qualifizierung wurde Julia an die vielfältigen Aufgaben im Platzwart-Team praktisch und theoretisch herangeführt und absolvierte im November erfolgreich den Berufsbildungsbereich im Christophorus-Werk Lingen.

Möglich wurde dieses, durch eine vorbildlich integrative Teamarbeit um die SCSV Platzwarte Ansgar Achteresch und Josef Geiger, die sich gemeinsam mit Heiko Daalmann vom Fachdienst Arbeit nach Maß intensiv um Julias Einarbeitung und Qualifizierung gekümmert haben.

Wir sind froh und dankbar, dass alles so gut funktioniert hat und bedanken uns ausdrücklich bei Ansgar Achteresch und Josef Geiger für Ihr außergewöhnliches Engagement mit und rund um Julias Qualifizierung. Stolz sind wir als SCSV, dass wir uns jetzt als inklusiven Betrieb bezeichnen dürfen und durch diese Kooperation eine klassische WIN-WIN Situation für alle Beteiligten schaffen und Julia einen Außenarbeitsplatz beim SCSV in Spelle ermöglichen können.  

Herzlich willkommen im SC Spelle-Venhaus Julia, wir sind froh, dass Du den Weg zu uns gefunden hast!

Das Bild zeigt oben von rechts Leo Langenhorst, Heiko Daalmann, Rieke Lockhorn vom Fachdienst Arbeit nach Maß Lingen, in der Mitte Julia Stutz und Eltern, rechts Ansgar Achteresch und Josef Geiger SCSV Platzwarte und links Andreas Wenninghoff als Bürgermeister und Günter Seegers vom SCSV Vorstand.
  

 

Zoll stellt Kokain im Wert von rund 90.000 Euro sicher

1.350 Gramm Kokain im Wert von rund 90.000 Euro entdeckten Osnabrücker Zöllner am Mittag des 28. Januar bei einer Fahrzeugkontrolle auf der Autobahn 30.

Die Ermittler überwachten den fließenden Verkehr aus den Niederlanden, als ein in Norwegen zugelassenes Fahrzeug ihr Interesse weckte. Sie leiteten den Pkw für eine Kontrolle zur Dienststelle nach Schüttorf.

In der Befragung gab der Reisende an, für zwei Tage einen Freund in Rotterdam besucht zu haben, um ihn einige E-Zigaretten zu bringen, die in der Firma, in der er arbeitet, gefertigt werden. Die Frage nach mitgeführten Waffen, Betäubungsmitteln oder Bargeld verneinte er.

Da die Zöllner Zweifel an dem Wahrheitsgehalt der Aussagen des Reisenden hatten, entschlossen sie sich zu einer Intensivkontrolle des Fahrzeuges. Dabei entdeckten die Beamten im Kofferraumbereich hinter einer Seitenverkleidung ein buchgroßes dunkles Paket, welches mit Frischhaltefolie umwickelt war. Beim Öffnen dieses Päckchen kamen 1.350 Gramm Kokain zum Vorschein.

Das Rauschgift wurde beschlagnahmt.

Der Reisende wurde daraufhin vorläufig festgenommen und dem Haftrichter beim Amtsgericht Meppen vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück erging Haftbefehl. Der Beschuldigte wurde in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Essen – Dienstsitz Nordhorn – übernommen.

Vorstand des SC Spelle-Venhaus stellt sich breiter auf

Vorstand des SC Spelle-Venhaus stellt sich breiter auf – Neue Position Vereinskommunikation und Marketing geschaffen

Spelle-Beim SC Spelle-Venhaus ist man auch in den Monaten, wo der Spielbetrieb geruht hat, nicht untätig gewesen. „Die Ansprüche an den Vorstand werden immer größer und das bei gleichbleibenden Ressourcen.“ So Jürgen Wesenberg, 1. Vorsitzender der Fußballabteilung des SCSV. „Vieles musste in den letzten Monaten zusätzlich geleistet werden. Die Coronakrise hat uns vor völlig neue, Aufgaben gestellt. Schon in den vergangenen Jahren glich die Vorstandsarbeit einem Marathon aber mittlerweile stoßen wir an Grenzen, wodurch einige Themen dann zurückstecken mussten. Das wollen wir jetzt ändern.“

Aus diesem Grunde wurde eine neue Position für die Kommunikation und Marketing in der Fußballabteilung geschaffen und mit Manfred Brämsmann hat der Verein auch jemanden gefunden, der die Kommunikation der Abteilung intern und vor allen Dingen in der Außendarstellung verbessern wird.

Bei 39 Mannschaften im Spielbetrieb, dazu Schiedsrichter, Technikteam, Kioskteam, Stadionsprecher, Sicherheitsdienst, Kassierer und das Fahrdiensteam muss ein gut strukturiertes Netzwerk vorhanden sein, damit Abläufe automatisiert werden und ein Zahnrad ins andere fasst. Das kostet eine Menge Energie und Geduld. „Auch wenn wir hier schon gut aufgestellt sind, so wollen wir uns immer weiter verbessern,“ ergänzt Jürgen Wesenberg weiter.

Im Übrigen hat sich der SCSV auch sportlich immer weiterentwickelt. „Leider ist die mediale Präsenz in den Printmedien, wie auch in den sozialen Netzwerken nicht so, wie wir uns das wünschen“, so Jürgen Wesenberg weiter. „Hier haben wir definitiv etwas aufzuholen.“

„Das ist eine Menge Arbeit, die diese Position mit sich bringt, aber absolut mein Ding!“ freut sich Manfred Brämsmann auf diese interessante, neue Aufgabe. Aktuell ist er noch als Fußballobmann bei der U 23 des SCSV tätig ist. „Schade ist nur, dass ich den Job als Obmann dadurch aufgeben muss,“ klingt auch ein wenig Wehmut mit, „jedoch beides zusammen ist nicht zu schaffen. Denn die U 23 des SC Spelle-Venhaus ist eine richtig klasse Mannschaft. Die Jungs sind nicht nur fußballerisch erfolgreich, sondern auch menschlich ein Spitzenteam. Aber da findet ich schon einen Nachfolger,“ ist sich Manfred sicher und man sieht ein weinendes und ein lachendes Auge bei ihm.


Auf dem Foto
vlnr: Jürgen Wesenberg, Manfred Brämsmann

Neue Kindertagesstätte mit fünf Gruppen

Spelle – In Spelle entsteht eine neue Kindertagesstätte. Ein erster Spatenstich markiert nun den Baubeginn.

„Ich freue mich, mit dem Neubau der Kita Qualität und einen hohen Standard in der Kinderbetreuung bieten zu können“, sagte Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann beim gemeinsamen ersten Spatenstich mit Bürgermeister Andreas Wenninghoff, Günter Liedtke vom Architekturbüro Liedtke + Lorenz sowie Clemens Stover vom gleichnamigen Bauunternehmen. Die Einrichtung entsteht im neuen Wohngebiet an der Kastanienstraße und beinhaltet zwei Kindergartengruppen und drei Krippengruppen mit insgesamt 95 Betreuungsplätzen. Die Gesamtkosten von rd. 3,5 Millionen Euro werden vom Landkreis Emsland, dem Land Niedersachsen und der Kreditanstalt für Wiederaufbau mitgetragen. Nach Darstellung von Bürgermeister Andreas Wenninghoff sind weitere Betreuungsplätze erforderlich, sodass bereits eine weitere Kindertagesstätte angedacht wird.

BU: Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann, Bürgermeister Andreas Wenninghoff, Bauunternehmer Clemens Stover und Architekt Günter Liedtke (von rechts) beim offiziellen Baubeginn der neuen Kindertagesstätte an der Kastanienstraße in Spelle.