Raubüberfall auf Tankstelle – Zweiter Täter festgenommen

Lingen  – Nachdem es am Abend des 24. Oktobers (wie bereits berichtet) an der Meppener Straße zu einem schweren Raub auf die dortige Tankstelle gekommen ist, wurde nun auch der zweite Tatverdächtige festgenommen.

Er sitzt in Untersuchungshaft. Auswertungen unterschiedlichster Beweismittel hatten die Ermittler bereits kurz nach der Tat auf die Spur eines 34-jährigen Mannes aus dem Iran gebracht. Ermittlungen hatten ergeben, dass die Person über militärische Kampferfahrung verfügt. Er war bei der Tat mit äußerster Brutalität vorgegangen. Nachdem der Aufenthaltsort des Mannes am Donnerstagmittag zweifelfrei feststand, wurde er in einer Spielothek in der Innenstadt von insgesamt acht Beamtinnen und Beamten festgenommen. Verletzt wurde dabei niemand. Neben der am Tattag getragen Bekleidung konnte auch ein Teil der Beute beschlagnahmt werden. Der 34-jährige schweigt zu den Vorwürfen. Genau wie bei seinem Mittäter, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück Haftbefehl erlassen.

Die Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes (ZKD) in Lingen sind noch nicht abgeschlossen. Unter anderem sucht die Polizei nach dem Eigentümer eines Fahrrades. Der bereits unmittelbar nach der Tat festgenommene 20-jährige Komplize des Iraners führte zur Tatzeit ein schwarzes Damenrad der Marke Giant mit sich. Am Lenker befindet sich eine auffällige Klingel mit eingebautem Kompass und die Halterung für einen Fahrradkorb. Hinweise nimmt die Polizei Lingen unter der Rufnummer (0591)870 entgegen.

Wie das Theater an der Lingener Wilhelmshöhe der Pandemie trotzt Stegemann: Müssen alles daransetzen, dass die Kulturszene die Krise gut übersteht

Lingen. Die Corona-Pandemie setzt der Kulturszene besonders hart zu – das Theater an der Wilhelmshöhe in Lingen versucht dennoch, die Krise so gut es geht zu meistern. Diesen Eindruck erhält der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann beim Besuch des Gastspielhauses. „Die aktuelle Situation ist für die Theaterhäuser richtig hart. Nachdem fast alle Auftrittsmöglichkeiten weggebrochen waren, ist die Wiederaufnahme des Programms angesichts der deutlich begrenzten Zuschauerzahlen aus eigener Kraft kaum finanzierbar. Wir müssen daher alles daransetzen, dass regelmäßige kulturelle Begegnungen in der Region an Orten wie der Wilhelmshöhe hoffentlich bald unter einigermaßen normalen Bedingungen wieder möglich sind“, so Stegemann. 

 

Helfen soll dabei das Zukunftspaket „Neustart Kultur“ des Bundes: Nachdem das Lingener Gastspielhaus dadurch bereits 17.000 Euro an Soforthilfe erhalten hat, hofft Rudolf Kruse, Leiter des Fachdienstes Kultur bei der Stadt Lingen, dass zusätzlich

200.000 Euro aus dem Programm „Theater in Bewegung“ bewilligt werden: „Nur mit Hilfe dieser Bundesmittel können wir das bisher vielfältige Kulturangebot in der Region aufrechterhalten. Wir müssen es schaffen, den Künstlern eine Erwerbsperspektive zu geben.“

Bild (v.l.n.r.): Jörg Oostergetelo (technischer Leiter, Theater Lingen), Rudolf Kruse (Fachbereichsleiter Kultur, Stadt Lingen), Albert Stegemann MdB, Monika Schwegmann (Kulturdezernentin, Stadt Lingen), Christian Vieth (stellv. technischer Leiter, Theater Lingen); es fehlt: Irene Vehring (Kulturausschussvorsitzende, Stadt Lingen)

Albert Stegemann verweist darauf, dass die Theaterbühnen ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor seien. Sie schafften Arbeitsplätze und Einkommen in der Region – nicht nur für die freien Schauspielerinnen und Schauspieler, sondern auch für viele beteiligte Einrichtungen und Unternehmen. „Vor allem aber sind die Theater zentrale Orte der kulturellen Begegnung und bereichern unser Zusammenleben gerade im ländlichen Raum enorm. Daher ist es gut und wichtig, dass das Bundesprogramm vor allem darauf abzielt, Theaterkunst einem breiteren Publikum auch außerhalb der Großstädte zugänglich zu machen“, so der Direktabgeordnete für das Emsland und die Grafschaft Bentheim.

Für Stegemann ist es daher in der jetzigen Phase besonders wichtig, dass alle Akteure an einem Strang ziehen: „Wenn wir jetzt zusammenarbeiten, innovative Konzepte entwickeln und notwendige Unterstützung leisten, dann kann die Kulturszene vor Ort die Krise meistern. Ich will mich auch in Zukunft nach Kräften für ein vielfältiges und lebendiges Kulturleben in der Region einsetzen – ein Kulturleben, auf das wir zurecht stolz sind.“

Das Bundesprogramm „Theater in Bewegung“ ist Teil des Zukunftspakts „Neustart Kultur“ der Bundesregierung und wurde in Zusammenarbeit mit der

Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen e. V. (INTHEGA) erstellt. Antragsberechtigt sind Gastspielbühnen ohne eigenes Ensemble, die im Rahmen ihres Spielplans Tournee- und Gastspieltheater verpflichten. Maximal 50 Prozent der Gastspielkosten können gefördert werden.

 

Petition gegen Radfahren in der Lingener Fußgängerzone Unterschriftenliste an OB Krone überreicht

Lingen. Mit einer Petition gegen das Radfahren in der Lingener Fußgängerzone hat sich Martin Klimm an Oberbürgermeister Dieter Krone gewandt. Klimm arbeitet in einem Geschäft in der Marien-straße und berichtet von zahlreichen Radfahrern, die tagsüber zwischen 10 Uhr und 18 Uhr verbotener Weise durch die Fußgängerzone fahren. Er sieht dadurch die Sicherheit der Fußgänger, insbesondere von Kindern und älteren Mitbürgern, gefährdet. Nun überreichte Klimm eine Unterschriftenliste mit 106 Unterschiften von in der Innenstadt ansässigen Einzelhändlern an Oberbürgermeister Krone. Die Unterzeichner, Geschäftsleute u.a. aus der Marienstraße, Lookenstraße und der Großen Straße, bitten mit der Petition um Hilfe und fordern stärkere Kontrollen.

Martin Klimm (links) überreichte eine Petition gegen das Radfahren in der Lingener Fußgängerzone an Oberbürgermeister Dieter Krone.

Oberbürgermeister Krone bedankte sich bei Martin Klimm für seinen enormen Einsatz. Er sieht das eindeutige Votum aus der Lingener Kaufmannschaft als klaren Beleg dafür, schärfere Kontrollen der Radfahrer während der Geschäftszeiten durchzuführen. Kontrollen durchführen und Bußgelder bei Verstößen verhängen dürfe aber nur die Polizei, da diese zuständig für den fließenden Verkehr ist. Das städtische Ordnungsamt könne lediglich den ruhenden Verkehr, das heißt den Parkverkehr, überwachen. Krone betonte: „Das rücksichtslose Verhalten der Radfahrer, das sich durch alle Altersschichten zieht, ist ein großes Ärgernis und gefährdet die Passantinnen und Passanten, die entspannt unsere Fußgängerzone genießen möchten. Mit der Polizei ist deshalb abgestimmt, dass die Beamtinnen und Beamten der Innenstadtwache, die sich derzeit auf dem Marktplatz befindet, die Verkehrssituation in der Fußgängerzone verstärkt in den Blick nehmen und Kontrollen durchführen.“

Seit Inbetriebnahme der Innenstadtwache habe sich die Situation laut Oberbürgermeister Krone in den letzten Tagen bereits verbessert. Er sprach der Polizei dafür seinen Dank aus. Zugleich appellierte Krone an die Rücksichtnahme der Radfahrer: „Das mitgebrachte Fahrrad kann während der Geschäftszeiten des Einzelhandels an den verschiedenen Anfängen der Fußgängerzone abgestellt werden oder auch problemlos durch die Fußgängerzone geschoben werden.“

Mobile Innenstadtwache auf dem Lingener Marktplatz Mehr Bürgernähe und Präsenz durch die Polizei

In Lingen will die Polizei mit einer mobilen Innenstadtwache als zunächst vierwöchiges Pilotprojekt mehr Präsenz in der Innenstadt zeigen. Der Spezialeinsatzcontainer der Zentralen Polizeidirektion (ZPD) Hannover ist technisch voll ausgestattet und ermöglicht den Polizeibeamtinnen und Beamten vor Ort vollkommen selbständiges Arbeiten.

Lingen. Der Leiter des Einsatz- und Streifendienstes (ESD) der Polizeiinspektion Emsland, Erster Polizeihauptkommissar Christian Albert, erklärte bei während der Installation der mobilen Innenstadtwache: „Unsere Absicht ist es mit der mobilen Wache unter Projektleitung von Oberkommissarin Martina Bruns die Corona-Beschränkungen im Stadtgebiet  – gerade in der Nachtzeit, wenn sich die Besucher außerhalb der Gastronomie aufhalten – im Auge zu behalten und bei Verstößen an die Regeln zu erinnern.“

Albert betonte: „Wir haben tatsächlich Probleme damit, dass sich der sehr einladende Marktplatz zum Treffpunkt von Heranwachsenden – auch von der Trinker- und Betäubungsmittelszene – entwickelt, da Diskotheken und Clubs Corona bedingt geschlossen haben. Für uns gilt, Straftaten und Ordnungswidrigkeiten wie das Urinieren in der Öffentlichkeit oder Lärm- und Verunreinigungen zu verhindern. Ein erlaubter Aufenthalt ist aber überhaupt nicht untersagt. Wir wollen mit der mobilen Wache unsere verstärkte Präsenz und erste Maßnahmen intensivieren.“

Der entscheidende Vorteil der mobilen Wache sei ebenso, dass vor Ort die Sachbearbeitung erledigt werden könne, so Albert, der erläuterte: „Wenn wir eine Straftat oder Ordnungswidrigkeit aufgenommen haben, müssen wir diese nicht auf die Dienststelle erledigten, sondern hier vor Ort.“ Albert bestätigte, dass genügend Personal vorhanden sei. Martina Bruns fügte hinzu, dass sie die City-Wache koordiniere, Dienstpläne erstelle und dafür  sorge, dass die Kollegen vernünftig arbeiten könnten. Sie sei auch für die Hintergrundarbeit verantwortlich.     

Die Polizeivertreter meinten, dass die Beamtinnen und Beamten der Innenstadtwache auch die Verkehrssituation der Innenstadt in den Blick nehmen würden. In den letzten Wochen hätten vermehrt Radfahrer in der Fußgängerzone gegen das Fahrverbot während der Geschäftszeiten verstoßen.  An sieben Tagen in der Woche hätten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, in der mobilen Innenstadtwache auf sehr kurzem Wege Kontakt zur Polizei aufzunehmen. Dort seien grundsätzlich jeweils zwei Beamte zwischen 10 und 18 Uhr, freitags und samstags auch zur Nachtzeit, eingesetzt.

Ob das Projekt der Innenstadtwache auch über den vierwöchigen Pilotbetrieb fortgeführt werden kann, steht aktuell noch nicht fest.

Der Leiter des ESD der Polizeiinspektion Emsland, Erster Polizeihauptkommissar Christian Albert, und Projektleiterin Oberkommissarin Martina Bruns stellten den Einsatzcontainer vor.

 

 

Stadt Lingen übernimmt Auszubildende und Studierende – Ehrung für erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen

Lingen. Acht junge Menschen haben ihre Ausbildung bzw. ihr Studium bei der Lingener Stadtverwaltung erfolgreich abgeschlossen und wurden alle übernommen. „Trotz der Coronabedingten Ausnahmesituation haben Sie in der Prüfungsphase sehr gute Leistungen erbracht und ein wichtiges Etappenziel in Ihrem noch jungen Leben erreicht“, gratulierte Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone den Absolventinnen und Absolventen. Gerade im Hinblick auf die Corona-Krise betonte Krone, dass der öffentliche Dienst ein sicherer Arbeitgeber sei. Zusammen mit Ausbildungsleiter Stefan Menger, der Gesamtpersonalratsvorsitzenden Nikola Wessing und Erik Borken, Vorsitzender der Jugend- und Auszubildendenvertretung, freut er sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit. Für die jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geht es nun zunächst in den Fachdiensten Arbeit, Kassen- und Steueramt, Innere Dienste, Recht und Ordnung, im Bürgerbüro sowie in der Stadtkämmerei weiter. Eine ehemalige Auszubildende drückt direkt weiter die Schulbank und studiert Öffentliche Verwaltung.

Über ihren erfolgreichen Abschluss freuen sich Florian Beel (Kaufmann für Büromanagement), Sandra Jansing (Verwaltungsfachangestellte), Sarah-Marina Koch (Kauffrau für Büromanagement), Scherin Koro (Kauffrau für Büromanagement), Maximilian Nie-Hoegen (Studium Öffentliche Verwaltung), Yasmin Stiemer (Kauffrau für Büromanagement), Maren Teschke (Verwaltungsfachangestellte), Rebecca Wallmann (Verwaltungsfachangestellte).

 

Bildunterschrift

Freuen sich auf eine Zukunft bei der Stadt Lingen: Acht ehemalige Auszubildende und Studierende wurden von der Stadtverwaltung übernommen.

Vollsperrung der Emsbrücke in Schepsdorf ab dem 12. Oktober

 

 

Lingen. Die Emsbrücke in Schepsdorf wird vom 12. Oktober bis zum 9. November voll gesperrt. In dieser Zeit wird eine Behelfsbrücke installiert, die den Zeitraum des Neubaus der Emsbrücke überbrücken wird. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Der landwirtschaftliche Verkehr ab 40 km/h kann während der Sperrung die B 213 von der Auffahrt Nordhorner Straße bis zur Auffahrt Schüttorfer Straße nutzen. Radfahrer können die Alternativroute über die Straße „Am Schwalbenufer“ und den Emsauenpark nutzen. Dafür wird derzeit eine Beleuchtung an der Straße „Am Schwalbenufer“ und eine Ampel zur Querung der Nordlohner Straße installiert.  

Zum Hintergrund des Neubaus: Bei eine routinemäßigen Überprüfung in 2018 ist festgestellt worden, dass die Stahlseile der mittlerweile 65 Jahre alten Brücke korrodieren. Da die Baumaßnahme bis Mitte 2022 andauern, soll der Verkehr in der Zwischenzeit über eine Behelfsbrücke gelenkt werden. Diese wird insgesamt sieben Meter breit und für alle Verkehrsteilnehmer, also egal ob LKW oder Baustellenfahrzeuge befahrbar sein. Zudem wird ein 1,50 Meter breiter Fuß- und Radweg angehängt. Da die Behelfsbrücke südlich neben der bestehenden Brücke aufgebaut wird, muss die Straße „Zwischen den Brücken“ ebenfalls gesperrt werden.

Insgesamt fließen 5,5 Millionen Euro in die Maßnahme. Die Stadt Lingen hatte dafür Fördermittel beim Land Niedersachsen beantragt.

Kita II am Kiesbergwald nimmt Gestalt an Stadt investiert 3,6 Millionen Euro – Platz für rund 125 Kinder

Lingen. Als erstes städtisches Gebäude in Holzrahmenbauweise entsteht derzeit die Kita II am Kiesbergwald. „Die Kita II spiegelt damit auch im Bau selbst den Schwerpunkt Waldpädagogik wider“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone bei einem Pressetermin vor Ort. Zusammen mit der Kita I sowie der Friedensschule entstehe vor Ort so ein neues Bildungszentrum „Kiesbergwald“, so das Stadtoberhaupt.

 Zum Kindergartenjahr 2021/2022 sollen rund 150 Kinder zwischen drei und sechs Jahren in die neue Kita II Am Kiesbergwald gehen. Der Neubau wird über sechs Kindergartengruppen verfügen. 

Bei dem Entwurf seien zwei Aspekte entscheidend gewesen, erklärte Annika Smuda vom Hochbauamt der Stadt Lingen (Ems): „Wir wollten eine Verbindung zur Kita I herstellen und den Blick zum Wald öffnen“, so die Architektin. Der Neubau bestehe aus einem massivem Klinkerbau, der Büroräume, Mensa und Bewegungsraum umfasse, und zwei im Winkel zueinander positionierten Gebäuden in Holrahmenbau, die mit Lärchenholzschalung verkleidet werden. Der massive Gebäudeteil erhalte zudem ein Gründach, das zum Raum- und Stadtklima beitragen werde, ergänzte Frank Exeler vom gleichnamigen Bau- und Projektleitungsbüro. Genau wie bei der Kita I Am Kiesbergwald haben auch dort alle Gruppenräume einen eigenen Zugang zum Wald und zur Spielfläche.

„Wir investieren insgesamt 3,6 Millionen in den Neubau“, so Dieter Krone. Dafür suche die Stadt noch ganz aktuell nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Lust haben den Standort weiter mit aufzubauen, ergänzte der zuständige Fachbereichsleiter Bildung, Jugend und Sport Frank Botterschulte.

Durch die zusätzlichen Kitaplätze versprechen sich die Ortsbürgermeister Manfred Schonhoff und Werner Hartke Entlastung für Laxten und Darme und natürlich alle Lingener Ortsteile. „Das Bildungszentrum strahlt in die Stadt hinein und ist damit eine Investition in die Zukunft“, waren sich auch Björn Roth und Ibrahim Hassan als Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses einig.  

Pflanzentauschmarkt am Samstag an den Emslandhallen Corona-Regeln sind zu beachten

Pflanzentauschmarkt am Samstag an den Emslandhallen Corona-Regeln sind zu beachten 

Lingen. Wie jedes Jahr im Oktober veranstaltet die Stadt Lingen und der BUND auf dem Parkplatz der Emslandhallen eine Staudentausch-Aktion. Der Pflanzentauschmarkt findet am kommenden Samstag (10. Oktober) zwischen 15 Uhr und 16 Uhr statt. Jeder interessierte Gartenbesitzer kann mitmachen.So mancher wird seinen Garten jetzt aufräumen und durchforsten. Viele Blüten- und Gewürzstauden wachsen so stark, dass sie eine Teilung gut vertragen. Oder sie werden bodenmüde und sollten den Standort wechseln bzw. der Gartenliebhaber möchte einfach nur den Garten umgestalten oder ganz neu anlegen. Das alles sind Gründe dafür, sich von der einen oder anderen Pflanze zu trennen. Es ist aber nicht notwendig, sie zum Wertstoffhof zu entsorgen. Denn viele andere Gartenbesitzer suchen gerade diesen Pflanzenschatz. Seien es Funkien, Rittersporne, Akeleien, Taglilien, Schafgarben oder Herbstastern – um nur einige zu nennen -, sie alle können abgegeben oder getauscht werden. Je mehr Hobbygärtner teilnehmen, umso interessanter wird das Angebot. Teilnehmen kann jeder, auch Gartenneulinge bzw. Neuanleger. Auch wer selbst keine Pflanzen mitbringt, ist herzlich zu diesem kostenlosen Angebot willkommen.

Zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung des Covid-19-Virus ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes Pflicht. Weiterhin besteht die Pflicht, Vordrucke für die Erhebung der Kontaktdaten auszufüllen, die Sicherheitsabstände von mindestens 1,5 Metern und die Hygiene-Regeln einzuhalten.

Nähere Auskünfte und Informationen gibt es beim Umwelttelefon der Stadt Lingen unter der Telefonnummer 0591 9144-364.

Lkw-Fahrer bei Unfall gestorben

Lingen. Im Ortsteil Wachendorf ist am Mittwoch gegen 13.10 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Dalumer Straße ein 66-jähriger Lastwagenfahrer aus Uplengen im Landkreis Leer gestorben. Nach Angaben der Polizei war der Mann mit einem Sattelzug aus Cloppenburg von Dalum in Richtung Lingen unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache ist er mit dem Lkw nach links von der Fahrbahn abgekommen und in den Seitenraum gefahren. Hier stieß er mit mehreren Bäumen zusammen, bevor die Zugmaschine einknickte. Der Rettungsdienst holte den 66-Jährigen aus dem Führerhaus, der trotz aller notärztlichen Maßnahmen vor Ort gestorben ist. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Altenlingen und Lingen sicherten das Fahrzeug und die Unfallstelle. Die Polizei geht von einer gesundheitlichen Vorgeschichte aus.

 

EMP eröffnet Store in Lingener Innenstadt Geschäftsführer Ernst Trapp: Enge Verbundenheit zum Heimatstandort

Lingen. EMP wird im November einen so genannten Flagship-Store in der Lingener Innenstadt eröffnen. Das gab Geschäftsführer Ernst Trapp in einem Pressegespräch zusammen mit Oberbürgermeister Dieter Krone im Rathaus bekannt. „Seit geraumer Zeit sind wir mit Hilfe der Wirtschaftsförderung auf der Suche nach Räumlichkeiten“, erklärte Ernst Trapp. In der Lookenstraße habe das Unternehmen nun etwas Passendes gefunden. Zukünftig will EMP auf rund 200 Quadratmetern 1.500 Artikel aus den Genres Musik und Bandmerchandise, Gaming und Entertainment, also Serien und Filme anbieten. Als Flagship-Store solle Lingen dabei ein Vorzeigestore für andere Standorte sein, der auch Möglichkeiten zum Ausprobieren von neuen Konzepten biete. „Damit wird ein langgehegter Wunsch endlich wahr: Unsere Innenstadt bekommt einen eigenen EMP-Store“, freute sich Oberbürgermeister Krone. „Ab November ist EMP nun mitten in der Heimatstadt präsent – eine Bereicherung für unsere Fußgängerzone, eine tolle Nachricht für alle Fans und eine super Nachricht für den Einkaufsstandort Lingen.“

Ernst Trapp begründetet die Entscheidung für den Store in Lingen mit der großen Verbundenheit von EMP zu Lingen. 1986 hatte Firmengründer Felix Lethmate EMP in seiner Heimatstadt gegründet. Mittlerweile zählt das Merchandising-Unternehmen rund 650 Mitarbeiter und verschickt pro Jahre 4,6 Millionen Pakete in 13 europäische Länder.

„In Lingen wollen wir unser Online-Segment mit dem stationären Geschäft kombinieren“, erzählt Ernst Trapp. So sollen die Kunden ihre Bestellungen zukünftig im Store abholen können. Mit Hilfe von Terminals können sie auch direkt vor Ort online bestellen. Zudem seien besondere Events mit der EmslandArena, wie zum Beispiel Meet & Greet-Angebote geplant. „Wir wollen in Lingen zeigen, dass sich der Online- und der stationäre Handel nicht widersprechen müssen“, so Ernst Trapp. „Sicherlich ein zukunftsweisendes Projekt für Lingen, aber auch für die gesamte Branche.“

Foto: Citymanager Andreas Löpker, Geschäftsführer Ernst Trapp und Oberbürgermeister Dieter Krone vor dem zukünftigen EMP-Store in der Lookenstraße in der Lingener Innenstadt

Millionen Schaden bei Brand in Lingen – 170 Feuerwehrleute bekämpften Großbrand

Lingen. In der Nacht zu Donnerstag ist im Lingener Ortsteil Darme ein  großer Gebäudekomplex an der Rheiner Straße ein Raub der Flammen geworden. Das Matratzengeschäft wurde  stark in Mitleidenschaft gezogen und ein Sonderpostmarkt wurden komplett zerstört. In wie weit das Matratzengeschäft betroffen ist konnte man vor Ort noch nicht genau sagen. Der Brand war gegen 01.10 Uhr gemeldet worden. Die ersten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Lingen forderten sofort weitere Wehren aus Emsbüren, Spelle und Lünne an,sodass insgesamt 170 Feuerwehrleute und eine Rettungswagenbesatzung im Einsatz waren. Die Feuerwehr Nordhorn führte Luftmessungen durch. Diese ergaben keinerlei Grenzwertüberschreitungen. Die Löscharbeiten dauerten bis in den Vormittag hinein. Die Rheiner Straße ist komplett gesperrt. Nach ersten Schätzungen dürfte Sachschaden in Höhe von rund einer Millionen Euro entstanden sei. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Lingen: Tankstelleneinbrecher gesucht!

Mit einer Öffentlichkeitsfahndung suchen Ermittler der Polizei aus Lingen nach einer Straftatenserie nun nach mindestens drei unbekannten Tätern.

Seit Ende vergangenen Jahres brachen die unbekannten Männer in insgesamt acht Tankstellen im nördlichen Emsland sowie in Herzlake ein. Darüber hinaus schlugen sie ebenfalls in Molbergen (LK Cloppenburg) sowie in Neuenkirchen (LK Osnabrück) zu.

Die Täter gelangten dabei jeweils mit brachialer Gewalt in die Tatobjekte. Sie zerstörten sämtliche Kameras und stahlen Bargeld und Zigaretten in Höhe von rund 120.000 Euro. Den Schaden, welchen die Täter bei ihrer Ausführung verursachten, liegt noch um ein Vielfaches höher.

Die Polizei sucht nun mit Fotos nach den unbekannten Tätern. Es ist zu erkennen, dass sie während der Tat Funkgeräte bei sich trugen.

Für Hinweise die zur Identifizierung der Täter führen, wurde durch einen Tankstellenbetreiber eine Belohnung in Höhe von 2.000 Euro ausgesetzt.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Lingen unter der Rufnummer 0591 870 in Verbindung zu setzen.

Auto brennt auf MC Donalds-Parkplatz Schnellimbiss-Restaurant evakuiert

 

 

Lingen. Am Donnerstagabend hat im Ortsteil Darme auf dem Parkplatz des Schnellimbiss-Restaurants MC Donalds ein Renault Zwinge gebrannt. Das Feuer war gegen 18.35 Uhr aus bisher ungeklärter Ursache im Motorraum ausgebrochen. Vorsorglich wurde das Restaurant evakuiert. Zu Schaden ist niemand gekommen, am Fahrzeug war Totalschaden entstanden.    

Geänderte Öffnungszeiten der Stadtbibliothek in den Sommerferien

In der Lingener Stadtbibliothek gelten in den Sommerferien geänderte
Öffnungszeiten. Vom 21. Juli bis einschließlich 21. August ist die Stadtbibliothek
mittwochs bis freitags von 10 Uhr bis 16:30 Uhr erreichbar. Dienstags ist die
Stadtbibliothek wie gewohnt von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet sowie samstags von
10 Uhr bis 13 Uhr.

Tödlicher Unfall auf Baustelle in Lingen Polizei, Sachverständiger, BG und Gewerbeaufsicht ermitteln

Lingen- Nachdem am vergangenen Dienstagvormittag (07. Juli 2020) auf der Baustelle des neuen Medienhaues der NOZ an der Bernd-Rosemeyer-Straße ein 22-jähriger Bauarbeiter aus dem nördlichen Emsland ums Leben gekommen ist, führen die Polizei, Gewerbeaufsicht, Berufsgenossenschaft und das Ingenieurbüro Diekel aus Bad Bentheim die Ermittlungen. Am Freitagnachmittag (10. Juli 2020) wurde mit der Bergung der Betonpumpe begonnen. Dabei kam ein 220-Tonnen-Autokran zum Einsatz. Wie wir berichteten, war am Dienstag eine der vier Stützen, mit dem das Betonpumpenfahrzeug eines Unternehmens aus Nordhorn an der rückwärtigen Seite der Baustelle aufgebockt war, eingesackt. Der Ausleger mit dem sogenannten „Rüssel“, mit dem gerade quer über das Dach Beton gepumpt wurde, schlug auf die Betondecke auf und traf den 22-jährigen Bauarbeiter, der noch an der Unfallstelle starb. Sein 28-jähriger Kollege aus Westoverledingen war schwer verletzt worden. Die Baustelle wurde stillgelegt, beschlagnahmt und Experten haben die Ermittlungen aufgenommen. Wie ein Mitarbeiter des Ingenieurbüros Diekel erwähnte, erwies sich als schwierig, den Ausleger der Betonpumpe zu bewegen, in dem noch der ausgehärtete Beton befand, der zum Unfallzeitpunkt gerade gepumpt worden sei. Der Ausleger des Fahrzeugs, das insgesamt rund 30 Tonnen wiegt, wurde Stück für Stück demontier und des Betonpumpenfahrzeug mit dem 220-Tonnen-Autokran aufgerichtet.  

 

ICE hält bis Ende September in Lingen Neue Direktverbindung von München nach Norddeich Mole

Lingen. Die Deutsche Bahn baut in diesem Sommer mit neuen Direktverbindungen ihr touristisches Angebot im Fernverkehr aus. Davon profitiert seit diesem Freitag auch Lingen. Auf der neuen Direktverbindung von München nach Norddeich Mole ist ein Zwischenhalt am Lingener Bahnhof fest eingeplant. „Die neuen ICE-Haltestellen im Emsland und eine davon bei uns in Lingen sind ein großer Gewinn und eine Aufwertung der gesamten Region“, sagt Oberbürgermeister Dieter Krone. Zusammen mit Jan Koormann, Geschäftsführer der Lingen Wirtschaft + Tourismus GmbH und dem Ersten Kreisrat Martin Gerenkamp war er beim ersten Halt des ICE am Freitagnachmittag vor Ort am Bahnsteig.

Bis zum Wochenende 19./ 20. September verkehrt der ICE nun immer freitags bis sonntags auf der Strecke von München nach Norddeich Mole (baustellenbedingt jedoch nicht an den Wochenenden 28. bis 31. August sowie 4. bis 7. September). Der Zug hält jeweils um 15:13 Uhr in Lingen. „Natürlich freue ich mich sehr, dass unsere Stadt mit dieser attraktiven Verbindung in den Sommermonaten nicht nur über den IC, sondern auch über den ICE an das Fernverkehrsnetz angebunden ist. Dieses Angebot macht unsere Stadt noch besser erreichbar und wird sicher auch neue Touristen nach Lingen bringen“, so Oberbürgermeister Krone. Die Rückfahrten sind samstags bis montags ab Norddeich Mole vorgesehen, dann allerdings ohne Zwischenhalt in Lingen. Reisende in Richtung Bayern können aber u.a. in Meppen oder Rheine zusteigen.

Foto: Oberbürgermeister Dieter Krone (rechts), Erster Kreisrat Martin Gerenkamp (Mitte) und LWT-Geschäftsführer Jan Koormann freuen sich, dass der ICE auf der Direktverbindung von München nach Norddeich Mole auch in Lingen hält (Foto: Helmut Kramer).

Lingener Einkaufssommer: Familienprogramm am Samstag Kostenloses Parken & Busfahren – 16 Prozent Bonus auf Einkaufsgutscheine

Lingen. Die Monate Juli und August stehen ganz im Zeichen des „Lingener Einkaufssommers“. „Mit besonderen Aktionen und Rabattierungen schaffen wir in der Stadt zusammen mit der Kaufmannschaft, der Gastronomie und Lingen Wirtschaft + Tourismus ein tolles Einkaufserlebnis der besonderen Art“, sagt Oberbürgermeister Dieter Krone. Dazu gehört, dass die Besucherinnen und Besucher an allen Samstagen im Juli und August kostenfrei auf allen öffentlichen Parkplätzen und in den Parkhäusern parken können. Die Parkhäuser Marktplatz und Rathaus sind an den Aktionstagen bis 23 Uhr geöffnet. Auch Fahrten mit dem LiLi-Bus sind im gesamten Stadtgebiet samstags kostenfrei.

Stelzenläufer, Jongleure und Live-Musik in der Innenstadt

Abgerundet wird der „Lingener Einkaufssommer“ durch ein buntes Familienprogramm in der Innenstadt. Die Abstands- und Hygieneregeln werden dabei natürlich eingehalten. Den Auftakt machen an diesem Samstag (4. Juli) Walking Acts des Theaterpädagogischen Zentrums (TPZ). Zwischen 14 Uhr und 18 Uhr bringen Stelzenläufer und Jongleure die kleinen und großen Besucher in der Fußgängerzone zum Staunen. Auch die Tanzgalerie Lorenz ist vertreten und präsentiert kleine Tanz-Performances ebenfalls in der Fußgängerzone. Auf der Marktplatzterrasse sorgt Musiker Bernd Hoormann zwischen 15 Uhr und 19 Uhr mit kurzen Auftritten in unregelmäßigen Abständen für gute Unterhaltung. Sein Repertoire reicht von Country- bis Rockmusik.

Darüber hinaus gibt es – nicht nur an den Samstagen – einen 16 Prozent Bonus auf jeden Lingener Einkaufsgutschein, der in über 130 teilnehmenden Geschäften und Gastronomiebetrieben eingelöst werden kann. Die Gutscheine sind jeweils zu den Öffnungszeiten in der Tourist-Info (Neue Str. 3a, Mo bis Do 9-17 Uhr, Fr 9-16 Uhr und Sa 10-16 Uhr) sowie mittwochs und samstags am Info-Mobil des LWT auf dem Wochenmarkt (8-13 Uhr) erhältlich. „Die Nachfrage nach den Sommergutscheinen mit dem Bonusgeld ist riesig. Nutzen Sie das höchstattraktive, aber auf die Monate Juli und August zeitlich begrenzte Angebot für Ihre Einkäufe im Lingener Handel und der Gastronomie“, wirbt Oberbürgermeister Krone abschließend für den Lingener Einkaufssommer.

Lingenerin Annegret Fehren gewinnt E-Bike der Hasetal Touristik GmbH

Lingen. Unter den 3.300 Teilnehmern der E-Bike-Erlebnistouren in 2019 hat die Hasetal-Touristik ein modernes E-Bike des Cloppenburger Radproduzenten Raleigh verlost. Annegret Fehren heißt die glückliche Gewinnerin in diesem Jahr. Heike Kamper von der Hasetal-Touristik übergab nun zusammen mit Maren Sabelhaus, Produktmanagerin Leserreisen NOZ, und Jan Koormann, Geschäftsführer der Lingen Wirtschaft + Tourismus, der glücklichen Gewinnerin das E-Bike. „Wir freuen uns, dass die Lingener Landpartie in diesem Jahr zum ersten Mal als eine von sieben Touren gebucht werden kann. Das nun auch noch eine Lingenerin gewonnen hat, ist sozusagen die Kirsche auf der Sahne“, erklärte Jan Koormann. Die Lingener Landpartie ist bereits sehr gut nachgefragt worden, ergänzte Heike Kamper. Die 52 Kilometer lange Tour startet mit einem Frühstück im Hotel am Wasserfall, führt dann über Emsbüren zu einem Mittagsimbiss an der Enkings Mühle und geht dann weiter entlang der Ems.

Wie Heike Kamper informierte, bietet die Hasetal-Touristik neben dieser neuen Tagestour sechs weitere thematische E-Bike-Erlebnis-Tagestouren an. „An mehr als 110 Terminen finden die beliebten E-Bike-Tagestouren statt. Ab sofort und bis Mitte Oktober können Radfreunde mit einem erfahrenen Reiseleiter das Erholungsgebiet Hasetal, das Emsland oder das Osnabrücker Land erkunden“, erklärte Heike Kamper.

Beliebte Thementouren aus den Vorjahren werden wieder angeboten, darunter zum Beispiel die „Martime Tour“ ab Meppen oder die „Kulinarische Tour“ ab Löningen. Auf der neuen „Bier-Garten-Tour“, die ab Essen (Oldb.) startet, erleben die Radler Gärten und verweilen in Biergärten. Annegret Fehren kann jetzt mit ihrem eigenen E-Bike diese und alle weiteren Erlebnis-Touren entdecken.

 

Drogenhändler in Lingen festgenommen

Lingen/Steinfurt. Die Kreispolizeibehörde Steinfurt hat seit Herbst 2019 Ermittlungen gegen eine mutmaßliche Drogenbande aus Rheine geführt. Die dafür eingerichtete Ermittlungskommission recherchierte, dass sich die mehrköpfige Gruppe vermutlich mehrmals wöchentlich in den Niederlanden mit Marihuana und Kokain versorgte. Von Rheine aus soll dann der Vertrieb der Drogen über Zwischenhändlern in den Straßenhandel organisiert worden sein. Neben Rheine sollen die Drogen auch ihren Absatzmarkt bis nach Ibbenbüren und Emsdetten gefunden haben.

Polizeibeamten nahmen vergangenen Montag, 22. Juni 202, mit Unterstützung von Spezialeinsatzkräften während eines Drogentransportes einen 34-jährigen Beschuldigten fest. In dessen Fahrzeug konnte etwa ein Kilogramm Marihuana sichergestellt werden. Zudem tauchten rund 1.800 Euro Bargeld auf. Unmittelbar danach wurden weiteren Spezialeinsatzkräften mehrere Wohnungen in Rheine und Lingen durchsucht. Dabei wurden insgesamt 3,5 Kilogramm Marihuana, 15 Gramm Kokain und etwa 12.000 Euro Bargeld beschlagnahmt.

In Lingen wurde zudem im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Josefstraße eine frisch abgeerntet professionell betriebene Marihuana-Plantage entdeckt. Die Kellerräume hatte der 34-jährige Beschuldigte gemietet. Da 264 Pflanztöpfe und professionelles Zubehörs entdeckt wurde, gehen die Ermittler von einem Mindestertrag von zehn Kilogramm Marihuana pro Ernte aus.

Neben dem 34-jährigen Mann aus Lingen wurden noch drei weitere Männer aus Rheine vorläufig festgenommen. Der 34-Jährige und ein 29-Jähriger sowie ein 28-jähriger Mann aus Rheine, deren Wohnungen auch am 22. Juni 2020 durchsucht worden waren, wurden am Dienstag, 23. Juni 2020, dem Haftrichter in Rheine vorgeführt, der gegen die drei Beschuldigten auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster Haftbefehle erließ. Ein weitere vorläufig festgenommene Mann wurde wieder auf freien Fuß gesetzt.

Unfall in Dalum fordert zwei Verletzte

Geeste. Ein Verkehrsunfall am Dienstagnachmitten im Geester Ortsteil Dalum –Rull forderte zwei verletzte Personen. An zwei Fahrzeugen war erheblicher Sachschaden entstanden. Wie die Polizei mitteilte, wollte gegen 14.20 Uhr ein 57-jähriger Mann aus Wietmarschen mit seinem VW-Golf von der Straße „Neuer Diek“ nach links auf die Meppener Straße (L48) auffahren. Dabei hat er offensichtlich den von Groß Hesepe in Richtung Dalum fahrenden Toyota Yaris eines 54-jährigen Mannes aus Geeste übersehen. Dieser konnte nicht mehr ausweichen und prallte in die linke Seite des VWs. Dabei wurden der Toyota-Fahrer und die 52-jährige Beifahrerin im VW verletzt. Sie kamen in Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser. Die 44-jährige Beifahrerin im Toyota und der VW-Fahrer kamen mit dem Schrecken davon. Die L 48 und der Neue Diek waren für die Rettungs- und Bergungsarbeiten rund eine Stunde gesperrt. 

Neuer „Ems Markt“: arabische, orientalische & persische Spezialitäten

Jens Schröder von der Lingener Wirtschaftsförderung (rechts) gratulierte Amer Khlef zur Neueröffnung des Lebensmittelgeschäftes „Ems Markt“.

Lingen. An der Georgstraße 33 bietet seit Kurzem der neu eröffnete „Ems Markt“ arabische, kurdische, orientalische und persische Spezialitäten an. Das Sortiment des rund 100 Quadratmeter großen Lebensmittelgeschäfts ist vielfältig und reicht von frischem Obst und Gemüse über Datteln, Oliven, Süßigkeiten, Reis, Konserven, Tee und Kaffee bis hin zu Tiefkühlkost. „Wir haben viele Marken im Angebot, die z.B. in Syrien, Afghanistan, der Türkei oder auch in Indien sehr bekannt und nachgefragt sind“, berichtet Inhaber Ahmed Yazji. Neben süßen Leckereien aus Syrien und dem Irak liegt ein besonderer Schwerpunkt auf einer Gewürzbar. Kunden können sich hier typische Gewürze aus dem Nahen Osten selbst abfüllen. Geleitet wird der „Ems Markt“ von Amer Khlef. Er hat zwölf Jahre lang einen Supermarkt in Syrien betrieben und hat in Lingen die Wünsche der Kunden fest im Blick. So werde auf deren Anregungen das Sortiment stetig erweitert. Bei der Existenzgründung wurden Yazji und Khlef von Jens Schröder von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen unterstützt. Er gratulierte zur Neueröffnung und wünschte beiden viel Erfolg.

 

Der „Ems Markt“ an der Georgstraße ist montags bis samstags von 9 Uhr bis 19 Uhr geöffnet.

 

Besonderes Engagement in dieser Zeit: Jugendliche helfen bedürftigen Menschen im südlichen Emsland 14. Aktion „Eins Mehr!“ zugunsten der Tafeln – 19. und 20. Juni

Lingen – Schon zum 14. Mal wird die Aktion „Eins Mehr!“ vom Katholischen Jugendbüro Emsland-Süd in Kooperation mit der Lingener Tafel durchgeführt.  In diesem Jahr nehmen 6 Gruppen aus dem Dekanat Emsland-Süd an der Aktion teil. Aufgrund der Corona-Pandemie ein ganz besonderes Engagement.

Bereits am Freitagnachmittag, den 19. Juni 2020 sowie am Samstag, den 20. Juni 2020 sind Kunden von Supermärkten in Bawinkel, Bramsche, Freren, Lengerich und Lingen, eingeladen, ganz nach dem Motto „Eins Mehr“, eine Ware mehr in den Einkaufswagen zu legen und anschließend der Lingener Tafel zu spenden.

Lebensmittel von langer Haltbarkeit (Nudeln, Reis, Mehl, Kaffee, Kakao, Konserven, usw.) und Hygieneartikel sind besonders gewünscht. Die Lebensmittel werden am Ausgang der beteiligten Märkte von Jugendlichen aus unterschiedlichen Gruppen und Verbänden eingesammelt und der Lingener Tafel zur Verfügung gestellt. Die Außenstelle der Lingener Tafel in Freren wird ebenfalls bei der Verteilung der Waren bedacht.

Die Lingener Tafel sammelt Lebensmittel ein, die von Supermärkten und Lebensmittelherstellern gespendet werden, und gibt diese an sozial und wirtschaftlich Benachteiligte weiter. Damit leisten die Tafeln, weitestgehend ehrenamtlich, einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft.

Andrea Menger, Dekanatsjugendreferentin im Katholischen Jugendbüro Emsland-Süd ist überzeugt von den positiven Effekten der Aktion, die in dieser Form bereits zum 14.  Mal organisiert wird. „Diese Aktion ist geprägt vom relativ geringen Aufwand, der trotzdem dazu führt, dass vielen bedürftigen Menschen geholfen werden kann. Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen setzen sich aktiv mit dem Umgang mit Lebensmitteln auseinander. Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr 6 verschieden große Gruppen an 8 Supermärkten Spenden sammeln.“

Elvira Enders, Mitarbeiterin der Lingener Tafel e.V., freut sich besonders, dass diese Aktion in dieser, durch die Corona-Pandemie geprägten Zeit, stattfinden kann.
 „Eigentlich hätte die Aktion schon im Mai stattfinden sollen. Wir sind froh, dass eine unkomplizierte Verschiebung möglich war“, so Elvira Enders. Beide Seiten sind sich einig, dass das Engagement der Jugendgruppen in diesem Jahr eine besondere Anerkennung verdient.

Informationen gibt es im Katholischen Jugendbüro Emsland-Süd, Burgstr. 21b, 49808 Lingen (Tel.: 0591-1522) und im Katholischen Jugendbüro Emsland-Süd, Goldstr. 13, 49832 Freren (Tel.: 05902-1209). Natürlich sind alle teilnehmenden Gruppen mit den Hygiene- und Abstandsregeln vertraut und mit entsprechendem Material ausgestattet.

Rettungssanitäter bei Hilfeleistung in Lingen verletzt

Lingen – Am Donnerstagabend wurde eine Rettungswagenbesatzung zu einem gestürzten Fußgänger in die Jochem-Harmann-Straße gerufen. Als die Rettungskräfte vor Ort eintrafen wurde sie durch den 74-jährigen Mann angegriffen. Er verhielt sich äußerst aggressiv und sperrte sich gegen die Versorgung. Er spuckte die Rettungssanitäter an, schlug und trat sie. Auch ein hinzukommender Passant wurde bei der Hilfeleistung bespuckt. Zudem wurde sein T-Shirt zerrissen.

Der Mann wurde anschließend unter Begleitung der Polizei zur Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Entsprechende Verfahren wurden eingeleitet. Die Sanitäter konnten ihren Dienst anschließend fortsetzen.

 

Lingener Kitas bilden sozialpädagogische Assistenten in Teilzeit aus

Lingen. Rund 2,9 Millionen Euro stellt das Land Niedersachsen der Stadt Lingen unter anderem für die Ausbildung von staatlich geprüften sozialpädagogischen Assistentinnen bzw. Assistenten zur Verfügung. Das Programm bietet Personen die Möglichkeit der Anstellung in einer Kita (mindestens 15 Stunden die Woche) und parallel dazu die schulische Ausbildung zu absolvieren. Die Förderung umfasst den Zeitraum 1. Januar 2020 bis 31. Juli 2023. Die Mittel werden vom Land Niedersachsen über die „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Verbesserung der Qualität in Kindertagesstätten und zur Gewinnung von Fachkräften“ bereitgestellt.

„Damit wollen wir dem Fachkräftemangel in Kitas entgegenwirken und zusätzliche Betreuungskräfte in die Einrichtungen bringen“, erklärt Oberbürgermeister Dieter Krone. Durch die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Emsland, den emsländischen Berufsbildenden Schulen sowie den kath. Fachschulen St. Franziskus Lingen und der Marienhausschule Meppen konnten emslandweit ausreichend Ausbildungskapazitäten in den jeweiligen Einrichtungen geschaffen werden, um die Fachkräfteinitiative der neuen Richtlinie umsetzen zu können. „Ab dem 1. August 2020 starten wir mit dem Ausbildungsprogramm, dem sich alle Lingener Kitas anschließen“, so Dieter Krone.

Die Ausbildung dauert 1,5 Jahre – vom 1. August 2020 bis zum 31. Januar 2022. Ein weiterer Durchgang ist für die Zeit Februar 2022 bis Ende Juli 2023 geplant. Neben der praktischen Ausbildung in der Kita erfolgt der Schulbesuch bei der BBS Lingen – Agrar und Soziales – oder bei der Fachschule St. Franziskus.
Darüber hinaus haben die Kitas die Möglichkeit, bereits jetzt eine zusätzliche Betreuungskraft einzustellen, die gegebenenfalls im zweiten Durchgang ab Februar 2022 mit der Ausbildung beginnt. So können sie den Fachkraft-Kind-Schlüssel verbessern und zusätzliches Personal gewinnen.
Die Einstellung der Auszubildenden und zusätzlichen Betreuungskräfte erfolgt bei den einzelnen Trägern der jeweiligen Kitas. Interessierte werden gebeten, sich direkt an die Kindertagesstätten zu wenden. Zugangsvoraussetzung sind jeweils ein Realschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung.

 

 

Frau tritt Polizisten ins Gesicht

Lingen – Am Montagnachmittag wurde die Polizei Lingen zur Unterstützung einer Rettungswagenbesatzung zum Konrad-Adenauer-Ring gerufen. Eine stark alkoholisierte, verletzte 23-jährige Frau sollte ins Krankenhaus eingeliefert werden. Sie setzte sich dabei so stark zur Wehr, dass eine junge Polizistin dadurch leicht verletzt wurde. Als die 23-Jährige Nach der Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen wurde, nahmen die Beamten diese zur Ausnüchterung in Gewahrsam. Auf dem Weg zur Dienststelle trat sie dabei einem der eingesetzten Beamten mit dem Fuß ins Gesicht. Der Polizist blieb unverletzt. Die junge Frau wird sich nun gleich wegen mehrerer Straftaten verantworten müssen.

Jugendgottesdienst „Glaubensk(l)ick“ – Digitale Alternative für die Jugend

Lingen – Am Sonntag, den 24. Mai 2020 um 18.00 Uhr  findet ein „Digitaler Glaubensk(l)ick“ im Dekanat Emsland-Süd statt.  Normalerweise findet der Jugendgottesdienst an besonderen Orten im südlichen Emsland statt. Diesmal wird der Glaubensk(l)ick sich digital abspielen: Live auf Instagram.

 „Uns ist es wichtig auch in dieser  Zeit für die Jugendlichen ein liturgisches Angebot anzubieten – da war es für uns naheliegend eine digitale Alternative zu entwickeln“ so begründet Michelle Habbert, Mitglied im BDKJ Regionalvorstand Emsland-Süd, die Idee des digitalen Glaubensk(l)icks. Gleichzeitig möchte das Vorbereitungsteam, bestehend aus Mitgliedern des BDKJ Regionalvorstandes und Kristian Pohlmann (Kaplan der Pfarreiengemeinschaft Lingen-Süd),  die Chance nutzen mit Jugendlichen in Interaktion zu treten. Somit erwartet die Jugendlichen ein Live-Glaubensk(l)ick auf Instagram. Um dabei zu sein muss nur über das eigene Instagram Profil die Seite des BDKJ Regionalverbandes (bdkj_emsland_sued)  aufgerufen werden und dem  Livestream  gefolgt werden. Über die Kommentarfunktion können die Zuschauer sich  mit einbringen.
Auch bei der inhaltlichen Gestaltung hat sich das Vorbereitungsteam  viele Gedanken gemacht. So steht der Glaubensk(l)ick unter dem leitenden Gedanken „Wie geht entscheiden?“. „Uns ist wichtig, dass die Themen nah am Alltag der Jugendlichen sind. Und noch nie standen Jugendliche vor so vielen Entscheidungen wie heute“,  so Dekanatsjugendreferentin Andrea Menger. Insgesamt freut sich das Vorbereitungsteam auf den Glaubensk(l)ick  und lädt ein einfach mal vorbeizuschauen.