Versuchter Raub auf Tankstelle in Rheine

Rheine – Zwei bislang unbekannte Täter haben am frühen Montagmorgen versucht, eine Tankstelle auf der Osnabrücker Straße auszurauben. Die beiden Männer betraten gegen 01.04 Uhr das Tankstellengebäude. Einer der Täter hielt sich an der Tür auf, der zweite legte einen mitgebrachten Rucksack auf den Tresen. Auf dem Tresen steht zum Schutz der Angestellten eine Plexiglasscheibe.

Der vor dem Tresen stehende Täter forderte den älteren Angestellten auf, Geld in den Rucksack zu packen. Als der Angestellte den Forderungen nicht nachkam, drohte er mit einem spitzen Gegenstand, den er in der Hand hielt. Dabei könnte es sich um einen Schraubendreher oder ein Messer gehandelt haben. Der Angestellte weigerte sich weiterhin, Geld herauszugeben. Beide Täter wurden zunehmend aggressiver und schlugen mit dem spitzen Gegenstand vor die Plexiglasscheibe. Als der Angestellte immer noch nicht reagierte, schrien sie in an, den Rucksack wieder herauszugeben. Zögerlich kam der Tankwart den Forderungen nach. Beide Täter flüchteten ohne Beute aus der Tankstelle stadtauswärts. Ein dem Tankwart bekannter Taxifahrer, der gerade vorfuhr, verfolgte die Beiden, verlor aber auf der Dreikönigstraße den Sichtkontakt. Der Täter, der vor dem Tresen stand, war kleiner, etwa 165 cm, hatte eine schlanke Statur und trug eine olivgrüne Jacke mit aufgezogener Kapuze. Er trug eine dunkle Jogginghose mit weißen Punkten oder ähnlichen Motiven an der Seite. Er trug dunkle Handschuhe an den Händen, zudem eine dunkle Atemschutzmaske und dunkle Schuhe mit einer hellen Sohle. Der zweite Täter war etwa 190 cm groß und trug ebenfalls eine olivfarbene Jacke mit aufgezogener hellgrauer Kapuze mit hellen Kordeln. Er hatte eine dunkle Hose an, dazu dunkle Handschuhe und eine dunkle Atemmaske. Er trug helle Schuhe mit einer hellen Sohle. Beide Täter sprachen sehr schlecht Deutsch, hatten ein südländisches Aussehen und sprachen mit einem südländischen Akzent. Die Polizei sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können. Hinweise nimmt die Polizei in Rheine, Telefonnummer 05971/ 938 – 4215, entgegen.

 

Gefährliche Körperverletzung in Rheine

Rheine, Gefährliche Körperverletzung Am Sonntag (15.11.), gegen03.05 Uhr, wurde die Polizei zur Schultenstraße gerufen. Hier sollte es zu einer gefährlichen Körperverletzung mit einem Messer gekommen sein. Als die Beamten am Einsatzort eintrafen, wurden sie von einem jüngeren Mann erwartet. Der 25jährige Rheinenser hatte leichte oberflächliche Schnittverletzungen auf der rechten Wange. Der Mann gab eine grobe Beschreibung des Täters an und teilte mit, dass dieser in Richtung Innenstadt geflüchtet sei. Die Beamten fahndeten erfolglos nach dem Flüchtigen und begaben sich dann zu dem Verletzten ins Krankenhaus, um den Sachverhalt zu erfahren. Der Verletzte, der lediglich ambulant behandelt wurde, gab gegenüber den Beamten an, dass er auf der Salzbergener Straße auf Seite des Emslandstadiums stadtauswärts unterwegs gewesen sei. Ihm sei in Höhe des Stadiums eine männliche Person entgegengekommen. Der Mann habe sich vor ihm aufgebaut und ihn beleidigt. Danach habe der Unbekannte mit einem Messer in der rechten Hand seine Wange oberflächlich verletzt. Der Täter war etwa 185 cm groß und hatte eine stabile Statur. Er hatte ein osteuropäisches Aussehen und sprach mit einem osteuropäischen Akzent. Auf dem Kopf trug er eine schwarze Kappe. Die Polizei sucht Zeugen, die den Täter kennen oder sachdienliche Hinweise geben können. Hinweise bitte an die Polizei in Rheine, Telefon 05971/ 938 – 4215.

Maskenpflicht in der Rheiner Innenstadt gilt weiterhin

Rheine. Als Schutzmaßnahme gegen die Verbreitung des Coronavirus hat die Stadt Rheine am 2.11.2020 eine Allgemeinverfügung zur Festlegung von Bereichen, in denen eine zusätzliche Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt, erlassen.

Diese legt fest, dass in der Fußgängerzone, im Außenbereich vor Trauzimmern bzw. Trausälen sowie auf Kfz-Stellflächen mit mehr als 10 Parkplätzen in der Zeit von 7 Uhr bis 21 Uhr zusätzlich zu den in der Coronaschutzverordnung des Landes NRW festgelegten Örtlichkeiten das Gebot zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt.

Zahlreiche Schilder machen in Rheine auf die Maskenpflicht aufmerksam, doch leider wurden solche Hinweisschilder auch schon an vielen Stellen abgerissen oder zerstört. Die Stadtverwaltung weist deshalb darauf hin, dass in den oben genannten Bereichen weiterhin eine Maskenpflicht gilt und appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, die geltenden Regeln zum Schutz vor dem Coronavirus zu befolgen.

Brand einer Restmülltonne droht auf eine angrenzende Garage überzugreifen

Rheine-  – Am Freitag (13.11.), gegen 18.45 Uhr, wurde die Polizei zu einem Brand auf der Straße Am Baufhof 46 gerufen. Hier war auf dem Gelände einer Firma eine Restmülltonne in Brand geraten. Das Feuer drohte über einen Lüftungsschacht auf eine angrenzende Garage überzugreifen. Die Mülltonne war bei Eintreffen der Polizei von einen Angestellten bereits gelöscht worden. Die hinzugerufene Feuerwehr hatte den beginnenden Brand in der Garage gelöscht. Hier war das Feuer über einen Lüftungsschacht auf Elektroschrott übergegriffen. Bis auf die Mülltonne ist kein nennenswerter Sachschaden entstanden. Warum die Restmülltonne in Brand geraten ist, steht noch nicht fest. Die Ermittlungen dauern an.

 

Unbekannte zerstechen an fünf Pkw die Reifen

Rheine- In der Zeit zwischen Samstagabend (14.11.2020), 18:30 Uhr und Sonntagmorgen, 08.00 Uhr haben Unbekannte an fünf Pkw Reifen zerstochen. Drei der Fahrzeuge waren an der Overbergstraße, zwischen der Reinhardtstraße und der Stadtbergstraße, abgestellt. Hier zerstachen die Täter jeweils den linken Vorderreifen. Zwei weitere Fahrzeuge waren in Höhe der Stadtbergstraße 112 abgestellt. Hier schlitzten die Täter jeweils den hinteren linken Reifen auf.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Polizei in Rheine, Telefon 05971/938-4215.

Einbruch in eine Bäckerei, Einbrecher konnte noch vor Ort festgenommen werden

Rheine  – Am frühen Montagmorgen (09.11.) meldete sich gegen 03.00 Uhr die Leitstelle eines Sicherheitsunternehmens bei der Polizei und teilte mit, dass sich gerade ein Einbrecher in einer Bäckerei auf der Salzbergener Straße aufhalte. Es habe einen stillen Alarm gegeben. Da es eine Videoüberwachungsanlage im Gebäude gebe, könne man den Täter bei der Tatausführung beobachten. Der Täter lief mit einer in den Händen gehaltenen Waffe durch die Räumlichkeiten. Die alarmierte Polizei fuhr schnell, aber ohne Sondersignale zum Objekt. Noch während der Anfahrt konnte die Leitstelle des Sicherheitsunternehmens fortlaufend mitteilen, wie der Täter sich gerade
verhielt und was er machte. Die Beamten fanden eine angelehnte Tür vor Ort vor. Über das Sicherheitsunternehmen wussten sie, in welchem Raum der Täter sich aufhielt. Mit gezogener Schusswaffe forderten die Beamten den Einbrecher auf, sich zu ergeben, was dieser auch sofort tat. Bei der auf dem Video zu sehen dennWaffe handelte es sich um eine Softairpistole, die der Täter vor seiner Festnahme versucht hatte, zu verstecken. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es sich bei dem Einbrecher um einen 18jährigen gebürtigen Rheinenser mit Münsteraner Meldeadresse handelt. Kriminalpolizeilich war der Täter bereits mehrfach in Erscheinung getreten. Erst kürzlich hatte er eine Bewährungsstrafenwegen eines Raubdeliktes erhalten. Der Täter steht darüber hinaus in Verdacht,
mindestens drei Pkw Aufbrüche begangen zu haben. Ob er für weitere Straftaten verantwortlich ist, müssen weitere Ermittlungen ergeben. Durch die zuständige Staatsanwaltschaft Münster wurde beim zuständigen Haftrichter Untersuchungshaft beantragt. Die zuständige Haftrichterin erließ einen Untersuchungshaftbefehl.

86-jährige Rheinenserin Opfer eines schweren Betrugs

Rheine  – Eine 86-jährige Frau aus Rheine ist am Donnerstag (05.11.2020) Opfer eines schweren Betrugs geworden. Die Geschädigte händigte an ihrer Haustür einer unbekannten Person Bargeld und Schmuck in Höhe eines höheren fünfstelligen Betrags aus. Die 86-Jährige erhielt am Vormittag einen Anruf von einer weiblichen Person, die sich als Mitarbeiterin einer staatlichen Einrichtung ausgab. Sie behauptete, der Sohn der Geschädigten habe einen Unfall verursacht, bei dem ein neunjähriges Kind lebensgefährlich verletzt worden sei. Die Anruferin fragte die Rheinenserin dann nach ihren Vermögensverhältnissen aus. Im Anschluss sammelte die Geschädigte ihr Bargeld und Schmuck zusammen. Am Nachmittag erschien an ihrer Haustür eine junge Frau. Die 86-Jährige händigte ihr das Geld und die Wertgegenstände aus. Die Abholerin wird als ein „junges Mädchen“ beschrieben. Sie war etwa 1,60 Meter groß, sehr schlank und trug lange, blonde Haare, die zu einem Zopf zusammengebunden waren. Sie trug eine Jeanshose, eine Jacke und eine Stoffmaske. Die Rheinenserin ist damit Opfer einer der Polizei bekannten Betrugsmasche geworden – dem „Schockanruf“. Dabei wird der oder dem oftmals älteren Angerufenen beispielsweise von einem angeblichen Unfall berichtet, in den ein naher Verwandter verwickelt sein soll. Es wird behauptet, dieser brauche Geld, um etwa eine Strafe zu verhindern. Im Bereich Rheine hat es in den vergangenen Tagen mindestens sechs weitere Betrugsversuche durch einen solchen „Schockanruf“ gegeben. Die wurden bei der Polizei angezeigt. Die Dunkelziffer ist in diesem Bereich hoch. Einen ähnlichen Fall hatte es am Freitag (30.10.2020) in Emsdetten gegeben. Dort täuschte ein Betrüger ebenfalls eine Notlage vor. Er gab sich als Arzt eines Krankenhauses aus und behauptete, der Sohn der Geschädigten würde mit schweren Symptomen einer Corona-Erkrankung auf der Intensiv-Station liegen. Nur ein teures Medikament könne helfen. Die Angerufene wurde in diesem Fall skeptisch – ein Betrug fand nicht statt. Die Polizei rät an Menschen, die von unbekannten Personen angerufen werden, sofort aufzulegen, und die nächstgelegene Polizeiwache zu informieren. Betrüger versuchen immer wieder auf solche und ähnliche Maschen an Geld zu kommen – etwa, indem sie „Schockanrufe“ tätigen, sich als „falsche Polizisten“ ausgeben oder den „Enkeltrick anwenden“. Die Polizei appelliert: Glauben Sie diesen Anrufern nicht! Übergeben Sie niemals Geld an eine unbekannte Person!

Kranznierderlegung zum 9. November

Rheine. Zum Anlass der Reichspogromnacht am 9. November 1938 wird heute der Opfer der Pogrome gegen Jüdinnen und Juden gedacht. An diesem Tag verwandelte sich auch in Rheine die Diskriminierung der jüdischen Mitbürger/innen in einen Ausbruch der offenen Gewalt. Sie endete in der Deportation und Ermordung in den verschiedenen Konzentrationslagern in ganz Europa.

Die geplante Teilnahme einer Delegation aus unserer Partnerstadt Borne und der anschließende Fachvortrag durch den Historiker André Schaper in der VHS Rheine mussten aufgrund der Einschränkungen durch die Coronapandemie leider entfallen. Auch auf eine gemeinsame Kranzniederlegung im größeren Kreis wurde verzichtet.

Bürgermeister Peter Lüttmann war es dennoch wichtig, auch in diesem Jahr  im Namen von Rat und Verwaltung einen Kranz an der ehemaligen Synagoge Neuenkirchener Straße/Ecke Salzbergener Straße zum Gedenken an die Opfer unserer Stadt niederzulegen. „Das Erinnern an diesen dunklen Tag unserer Geschichte darf auch nicht wegen der Corona-Pandemie aus unserem Blickfeld geraten. Auch wenn wir nicht gemeinsam der Opfer gedenken können, können wir doch gemeinsam immer ein Zeichen gegen Antisemitismus, Hass und Rassismus setzen“, so der Bürgermeister.

Eröffnung Radabstellanlage Bahnhofausgang West

Rheine. Die neue Radstation in der Innenstadt am Bahnhofausgang West ist ab sofort zur Nutzung freigegeben. Der Bauausschuss hatte das Projekt umfassend beraten und aus verschiedenen Varianten die nun fertiggestellte Anlage beschlossen. Bezuschusst wird das Projekt vom Zweckverband Nahverkehr Westfallen-Lippe. Nach der Förderzusage i.H.v. ca. 360.000 € begann die Stadt Rheine im März 2020 mit der Baumaßnahme, die jetzt fertiggestellt wurde

Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann und Baudezernentin Milena Schauer freuten sich über ein funktionales und auch ansehnliches Gebäude, dass insgesamt 238 Fahrrädern ein Dach bietet. Damit verfügt der Bahnhof jetzt an jedem Ausgang über ausreichende Fahrradabstellplätze. Wichtige Begleiterscheinung ist in diesem Zusammenhang die kostenlose Nutzungsmöglichkeit und der Verzicht auf besondere Zugangskontrollen über ein Chipsystem oder ähnliches. Dem Wunsch des Bauausschusses, ein städtebaulich ansprechendes und materiell hochwertiges Gebäude zu erstellen, dass sich gut in das Innovationsquartier einfügt, wurde anschaulich Rechnung getragen. Entstanden ist eine offene, helle Anlage mit Gründach (die Bepflanzung erfolgt im nächsten Frühjahr) und großen Glaselementen, die sich einladend zur Max-Born-Straße präsentiert.

Bei Gesamtkosten von ca. 635.000 € beträgt der Eigenanteil der Stadt Rheine 275.000 €. Sollte zusätzlicher Bedarf Entstehen ist eine spätere Aufstockung um ein weiteres Geschoss möglich, die statistischen Voraussetzungen wurden bereits berücksichtigt.

Corona-/Quarantänefälle an Schulen und Kindertagesstätten in Rheine

Rheine. Das Schulministerium hatte entschieden, dass mit dem Ende der Herbstferien der Präsenzunterricht in den Schulen weitergeführt wird. Dies gilt gleichlautend auch insbesondere für Regelangebote wie die Übermittagsbetreuung und die Betreuung im Rahmen des offenen Ganztags. Für die Kindertagesstätten hat das Ministerium für Kinder, Familie und Flüchtlinge und Integration NRW ebenfalls die Weiterführung des Regelbetriebs angeordnet. In den Schulen und Kitas wurden und werden die notwendigen Hygienemaßnahmen umgesetzt.

Dennoch macht die Corona-Pandemie bei der derzeitigen Entwicklung der Infektionszahlen nicht vor Schulen und Kitas halt, so dass bei der Stadt Rheine als Schulträger und beim Jugendamt Infektions- und Verdachtsfälle angezeigt werden. Von den städtischen Schulen sind aktuell (45. KW) betroffen die Michael-Grundschule, die Abendrealschule sowie das Emsland-Gymnasium. Die erforderlichen Quarantänemaßnahmen wurden umgehend und in enger Abstimmung mit dem Kreis Steinfurt und den jeweiligen Schulleitungen umgesetzt.

Bei den Kindertagesstätten betroffen sind die Einrichtungen Lummerland in Mesum und die Waldorf-Kindertagesstätte in Eschendorf. Auch hier wurden die vom Gesundheitsamt angeordneten Maßnahmen umgesetzt.

 

 

Echt abgefahren! – Rheine bundesweit auf Platz 1 beim STADTRADELN 2020

Rheine. Lange mussten die Verantwortlichen im Rathaus Rheine auf das offizielle Endergebnis der Aktion STADTRADELN 2020 warten, doch jetzt steht fest: Mit 441.039 gemeinsam geradelten Kilometern, belegt die Stadt Rheine im bundesweiten Wettbewerb den 1. Platz in der Größenklasse 50.000 – 99.999 Einwohner.


1.945 aktive und engagierte Radler/-innen aus 109 Teams haben in diesem Jahr vom 21. Mai bis zum 10. Junieine neue Bestleistung beim STADTRADELN in Rheine erzielt. Sie lieferten sich mit den Städten Gießen und Bocholt ein spannendes Rennen und haben insgesamt 65 Tonnen CO2 vermieden.

Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann möchte den Siegerkranz gern an alle engagierten Radler/-innen in Rheine weitergeben: „Ich freue mich wirklich sehr über diese super Platzierung und die tolle Leistung und möchte mich bei allen fahrradbegeisterten Bürgerinnen und Bürgern für ihr Engagement bedanken.“ Die zuständige Dezernentin Milena Schauer ergänzt: „Die Auszeichnung zeigt auch, dass Rheine eine Fahrradstadt ist, denn über 30 % der Wege werden innerhalb unserer Stadt mit dem Rad zurückgelegt. Damit leistet das Fahrrad einen unverzichtbaren Beitrag zur Entlastung der Stadt von Lärm, Abgasen, zugeparkten Straßen und somit zur Gesundheit und Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger von Rheine.“

Für das große Engagement beim Wettbewerb für Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität möchte sich auch das Orga-Team, bestehend aus dem ehrenamtlichen Fahrradbeauftragten Engelbert Nagelschmidt und dem Mobiliätsmanager Michael Wolters bei allen Teilnehmern bedanken. Besonders danken möchten sie den beiden STADTRADELN-Stars Gloria Kleefeld und Eike Overkamp, die in dem dreiwöchigen Zeitraum vollständig auf das Auto verzichtet, alle Wege mit dem Rad oder dem öffentlichen Verkehr zurückgelegt und sehr interessante Beiträge über das Leben ohne Auto im STADTRADELN-Blog veröffentlicht haben.

„Gern hätte wir uns auch persönlich bei einigen Teilnehmern für ihr Engagement bedankt, und diese im Rahmen einer kleinen Feier eingeladen und ausgezeichnet“, so der Bürgermeister, „aber leider macht uns das Coronavirus einen Strich durch die Rechnung.“

„Wir haben daher die für den 11.11.2020 geplante Auszeichnungsveranstaltung abgesagt und werden allen Gewinnern in den verschiedenen Kategorien die Urkunden und damit verbundenen Sachpreise nun per Post zukommen lassen“, bedauert Michael Wolters die Entscheidung.

Als ehrenamtlicher Fahrradbeauftragter freut Engelbert Nagelschmidt sich besonders über die neu eingeführte Kategorie „Dabei sein ist alles“. Unabhängig von der gefahrenen Kilometerleistung wurden unter allen 1.945 aktiv Radelnden drei Personen ausgelost, die sich jetzt über einen Rheine Gutschein in Höhe von 25,00 Euro freuen dürfen.

Alle Gewinner/-innen werden in den kommenden Tagen benachrichtigt:

 

Gewinnerkategorie Platzierung Team
   
Fahrradaktivstes Team relativ 1. Freie Waldorfschule
  2. Team HAMSTERTOUR
  3. Blond Werbeagentur
   
Fahrradaktivstes Team absolut 1. VR-Bank
  2. PRC Emsstern
  3. Offenes Team Rheine
   
Schulen 1. Marienschule Hauenhorst
  2. Kopernikus Gymnasium
  3. Nelson Mandela Schule
   
Dabei sein ist alles Vivian Ewald
  Birgit Weiß
  Anja Bombe
   
Beste Einzelleistung 1. Willi Weßels
  2. Wilhelm Overkamp
  3. Thomas Wagener
   
Sonderpreis STADTRADELN-Star Eike Overkamp
  Gloria Kleefeld

 

Nach dem STADTRADELN ist vor dem STADTRADELN. Die Organisatoren freuen sich auf die offizielle Preisverleihung am 1. Februar 2021 in Berlin und weisen schon jetzt auf den Start der Aktion STADTRADELN 2021 am 13. Mai 2021 hin. „Wir wollen im nächsten Jahr dann natürlich unseren Titel verteidigen“, gibt Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann das Ziel vor und ist optimistisch, dieses Ziel mit Hilfe der fahrradbegeisterten Rheinenser/-innen auch erreichen zu können.

Einheitliche Besuchsregelung in allen Krankenhäusern im Kreis Steinfurt

 
Kreis Steinfurt. Ab heute besteht in den Krankenhäusern im Kreis Steinfurt ein grundsätzliches Besuchsverbot. Ausnahmen von dieser Regelung sind nur aus sozialen oder medizinischen Gründen nach Abstimmung mit der Chefärztin bzw. dem Chefarzt zugelassen.
Die Krankenhäuser nehmen eine existenzielle Rolle in der Pandemiebekämpfung ein. Daher müssen Krankenhäuser alle erforderliche Maßnahmen ergreifen, um Patienten und Personal vor dem Corona-Virus zu schützen. In der derzeitigen Situation hoher Infektionszahlen, die nicht auf einzelne Bevölkerungsgruppen oder örtliche Geschehen beschränkt sind, sind daher weitreichende Einschränkungen der Besuchsregelungen erforderlich.
In einem auf Einladung des Kreises Steinfurt erfolgten gemeinsamen Abstimmungsgespräch zwischen den Vertretern aller Akutkrankenhäuser im Kreis wurde vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemieentwicklung von diesen eine einheitliche Besuchsregelung für die Krankenhäuser abgestimmt. Diese Regelung wird bis auf Weiteres für alle Krankenhäuser gelten und dient der Verhinderung von Infektionseinträgen ins Krankenhaus.
Der Kreis Steinfurt begrüßt das abgestimmte einheitliche Vorgehen der Krankenhäuser und unterstützt alle Anstrengungen, die der Pandemiebekämpfung dienen.

Teil-Lockdown: Hotellerie und Gastronomie spüren große Unsicherheit und fehlende Perspektive

Rheine- Die zweite Welle rollt. Bund und Länder hatten am Mittwoch erneut einschneidende Maßnahmen zur Begrenzung des Infektionsgeschehens seit dem großen „Lockdown“ im Frühjahr beschlossen. Durch den nunmehr anstehenden „Teil-Lockdown“ werden viele Unternehmen wieder gezwungen ihren Betrieb zu schließen oder einzuschränken. Besonders betroffen sind erneut die Hotellerie und die Gastronomie.

Seit Ausbruch der Pandemie hat sich ein regelmäßiger Austausch zwischen dem Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann, dem DEHOGA (Renate Dölling), dem Landhotel Hopster (Michael Hopster), dem Hotel Lücke (Christian Lücke), dem R.T.V. (Birgit Rudolph) auf Einladung der EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH (Ingo Niehaus, Hendrik Welp) etabliert, welcher in diesem Fall genutzt wurde, um über die Auswirkungen des Teil-Lockdowns zu sprechen.

Bei durchaus grundsätzlichem Verständnis für alle Maßnahmen war der Frust und die damit verbundene Unsicherheit in der Hotellerie und Gastronomie deutlich spürbar. „Wir haben in den letzten Wochen viel Zeit und Geld in die Umsetzung von Hygienekonzepten gesteckt, um die zahlreichen Vorgaben zu erfüllen und müssen nun mindestens 4 Wochen schließen. Das ist eine Katastrophe!“ resümierte Frau Dölling.

Auch Michael Hopster und Christian Lücke zeigen sich enttäuscht. Christian Lücke erläutert, dass sich durch die im Oktober verhängten Beherbergungsverbote das Geschäft bereits spürbar verschlechtert habe. Michael Hopster fügt hinzu, dass mit Erreichung des Inzidenzwertes von 50 im Kreis Steinfurt das Geschäft fast komplett eingebrochen sei. Skeptisch ist man nun in Bezug auf die weiteren Perspektiven. „Selbst für den Fall, dass nach vier Wochen wieder eine eingeschränkte Wiedereröffnung möglich sein sollte, ist das für uns so wichtige Weihnachtsgeschäft wohl nicht zu retten.“

Aus Sicht von Bürgermeister Lüttmann war es jetzt an der Zeit zu handeln. Die Priorisierung der Landesregierung, Kitas, Schulen offen und die Wirtschaft am Laufen zu halten, sei aus seiner Sicht nicht zu beanstanden. Dann bleibe eben nur der Freizeitbereich, um Kontakte zu reduzieren. Dreiviertel des Infektionsgeschehens sei aktuell nicht zuzuordnen. Das Sonderopfer, das Hotels und Gaststätten jetzt erbringen, muss dann finanziell entschädigt werden, was ja auch zugesagt wurde.

Gespannt sind die Vertreter der Gastronomie auf die Ausgestaltung der angekündigten Regelungen für die Liquiditäts- und Überbrückungshilfen des Bundes. Im Raum steht unter anderem ein Erstattungsbetrag von 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter. Hier seien nun viele Fragen offen, deren Beantwortung als Grundlage für weitere Planungen wichtig seien – bspw. ob ein Lieferdienst auch vor diesem Hintergrund der angekündigten Unterstützungen zulässig ist und wirtschaftlich Sinn macht.

Frau Rudolph berichtet von abgesagten Gästeführungen und fertig geplanten Projekten und Veranstaltungen beim R.T.V., die nunmehr erstmal in der Schublade geparkt werden müssen. Sie verdeutlicht zudem die dramatische Lage in der Hotellerie mit einem Rückgang von 44% bei den Gästeankünfte in Rheine von Januar bis August 2020 mit wenig Hoffnung auf kurzfristige Besserung.

Bei der EWG nimmt man den erneuten Teil-Lockdown zum Anlass, Abhol- und Lieferdienste wieder stärker in den Fokus zu nehmen und zu unterstützen. Dabei ist eine Erweiterung der bereits etablierten Internetplattform www.rheine-bringts.de um weitere (digitale) Dienste denkbar, so dass möglichst viele Bürger unkompliziert aus Rheine für Rheine bestellen und/oder abholen können. „Ganz besonders in der aktuellen Situation möchten wir die lokale Hotellerie, Gastronomie und auch den Einzelhandel unterstützen, so dass diese zumindest einen Teil der Umsätze noch generieren können“ machen Ingo Niehaus und Hendrik Welp von der EWG deutlich. Weitere Ideen zur Stärkung der Innenstadt unter Coronabedingungen wurden ebenfalls ausgetauscht und sollen geprüft werden. Bürgermeister Lüttmann machte bereits vor dem Hintergrund der langfristig zu erwartenden Auswirkungen deutlich, dass er sich auch in 2021 wieder unkomplizierte Hilfe – bspw. durch großzügige Regelungen bei der Außengastronomie – vorstellen könne.

 

Martinsmarkt am 8. November ist abgesagt inkl. verkaufsoffener Sonntag in Rheine

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie hat der Verwaltungsvorstand der Stadt Rheine gestern entschieden, dass der traditionelle Martinsmarkt am Sonntag, 8. November 2020 inkl. dem verkaufsoffenen Sonntag abgesagt werden muss. Wie Ingo Niehaus von der EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderung für Rheine mbH mitteilte, ist die Entscheidung nach einem Abwägungsprozess zwischen der wirtschaftlich angespannten Lage der Händler und der gesellschaftlichen Verantwortung aufgrund hoher Infektionszahlen gefallen. „Mit Blick auf die aktuell steigenden Infektionszahlen sei es nicht angebracht, gleichzeitig viele Menschen in die Stadt zu locken“, sagte Niehaus.

Am Wochenende hat die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Steinfurt den Wert von 50 überschritten und mit einem weiteren Anstieg wird gerechnet. Damit gilt nach der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen die „Gefährdungsstufe 2“.

Zum Schutz der Bevölkerung vor den steigenden Infektionszahlen gilt es Ansammlungen, Gedränge und das Entstehen von Hotspots des Covis-19-Geschehens zu verhindern. Veranstaltungen bieten jedoch das Potenzial, die Ausbreitung des Infektionsgeschehens zu befördern. Die Umsetzung eines Veranstaltungsprogramms zum Martinsmarkt (mit max. 500 Personen) ist somit nicht angebracht bzw. zu rechtfertigen. Damit entfällt jedoch auch der zwingend erforderliche, prägende Anlass für eine Sonntagsöffnung.

„Der diesjährige Martinsmarkt war bereits komplett organisiert und das Corona-konforme Hygienekonzept eingereicht“, so Anja Ohlrogge vom RTV. „Vor dem Hintergrund der einschneidenden Maßnahmen im Hinblick auf die steigenden Inzidenzwerte, ist die Absage der Veranstaltung zwar generell bedauerlich, aber folgerichtig“, so Birgit Rudolph vom RTV als Veranstalter des Martinsmarktes.

Die ortsansässigen Geschäftsleute freuen sich aber bereits auf das kommende Wochenende. An dem besonderen Einkaufssamstag, dem Reformationstag am 31.10. verlängern die Händler ihre Öffnungszeiten extra bis 20 Uhr, um das Einkaufsgeschehen zu entzerren und bieten somit einen sicheren Besuch in der Rheiner Innenstadt an.

Räuberische Erpressung in Rheine -Öffentlichkeitsfahndung

Rheine- Am Dienstag (15.09.2020), zwischen 17.00 Uhr und 17.30 Uhr, kam es in der Innenstadt von Rheine, in der Tiefgarage Münstermauer, zu einer räuberischen Erpressung. Der Täter hatte unter einem Vorwand das spätere Opfer in die Tiefgarage gelockt. Hier wurde der junge Mann aus Rheine bedroht und tätlich angegriffen. Der Täter forderte Bargeld von dem Rheinenser. Zur Unterstützung drohte er mit einem Schlagring. Der Geschädigte händigte 75 Euro an den Täter aus. Beim Verlassen der Tiefgarage konnte das Opfer den Tatverdächtigen von hinten mit seinem Handy aufnehmen. Der Mann war etwa 173 bis180 cm groß und hatte eine kräftige Statur. Er hatte wenig Kopfhaar, fast Glatze. Bislang ist es nicht gelungen, den Täter zu identifizieren. Deshalb wendet sich die Polizei mit einer Öffentlichkeitsfahndung an die Bevölkerung.

Zeugen, die den Täter erkennen, oder die sonstige sachdienliche Hinweise geben können, wenden sich bitte an die Polizei in Rheine, Telefon 05971/ 938 – 4215.

Recyclingprodukte aus Rheine – Lokale Nachhaltigkeit und Reduzierung von Treibhausgasen

Rheine. Das Thema Nr. 1 der heutigen Zeit ist und bleibt der Klimaschutz, die Nachhaltigkeit und die Ressourcenschonung. Wir hören es jeden Tag in den Medien, bei der Arbeit und es verfolgt uns bis in die eigenen vier Wände. Doch was wird in unserer Region wirklich dafür getan? Was kann jede einzelne Person, können lokale und staatliche Behörden dazu beitragen? Es ist Zeit zu handeln!

Und genau das machen zwei Rheiner Betriebe bereits seit vielen Jahren! Die RR Rheiner Recycling GmbH und die Containerdienst Sandmann GmbH sind Recyclingunternehmen der ersten Stunde. Beide Unternehmen gewinnen hochwertige Recycling-Baustoffe aus Bauschutt. Davon überzeugten sich Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann und Dr. Jochen Vennekötter (Vorstand Technische Betriebe Rheine) bei einem Besuch beider Unternehmen. Eines dieser Produkte ist der Recyclingschotter, welcher aus Bauschutt aufbereitet wird. Die Recyclingquote beträgt bei diesem Abfall nahezu 100 %.

Im Jahr 2018 fielen in der Bundesrepublik rund 410 Millionen Tonnen Abfall an, davon mehr als die Hälfte Bau- und Abbruchsabfälle. Diese Bauschuttabfälle werden in den nächsten Jahren signifikant steigen. Ein Grund dafür ist der mangelnde freie Raum für neue Bauprojekte in den Städten in NRW. Viele Flächen sind bereits erschlossen und die Natur soll für neue Bauplätze nicht weiter in Anspruch genommen werden. Das bedeutet, dass ausgediente Fabriken, Gebäude und Häuser für neue und moderne Projekte weichen werden.

Nicht das Aufbereiten und Sortieren dieser Mengen ist hierbei das Problem, sondern diese ökologisch sinnvollen und güteüberwachten Produkte in den Bau-Kreislauf zur Wiedernutzung einzubringen.

Und hier sind die Recycling-Unternehmen nicht nur auf die Unterstützung aus der Politik angewiesen, sondern auf jeden Bauherrn, Projektleiter oder Bauarbeiter. Recycling-Baustoffe bieten nicht nur hochwertigen, güteüberwachten Ersatz zu Naturprodukten, sondern auch eine günstige und besonders umweltfreundlicheregionale Lösung.

Unterstützung bekommen die beiden Unternehmen von der Stadt- und TBR-Führung aus Rheine. Die verantwortlichen Personen zeigten sich sofort interessiert und folgten einer Einladung zu Fachgesprächen und Betriebsbegehungen in beiden Betrieben. Im Bild sehen Sie das letzte Treffen auf dem Recyclinghof der Firma Sandmann mit Bürgermeister Herrn Dr. Peter Lüttmann, Geschäftsführer der TBR- Technischen Betriebe Rheine, Herrn Dr. Jochen Vennekötter nebst Projektleitern. Über die Unterstützung freuten sich die Geschäftsführer Herr Andreas Breckweg von der RR Rheiner Recycling, sowie die Herren Martin Droste und  Hermann-Josef Sandmann auf Seiten des Recyclingbetriebes Sandmann.

Das Ergebnis aus beiden Terminen war eindeutig: Die zukünftige Nutzung von Recycling-Baustoffen wird unabdingbar sein, nicht nur aus Sicht des Abfall-Kreislauf-Gesetzes, sondern gerade in Bezug auf nachhaltiges Bauen, der Schonung natürlicher Ressourcen und ebenso dem Kosten-Nutzen-Faktor. Die Beteiligten bekräftigten bei dem Treffen den Willen regional mehr recyclierte Baustoffe nach den technischen Regelwerken einzusetzen.

Betriebe im Überblick:

Die RR Rheiner Recycling GmbH wurde 2009 gegründet. Als eigenständige Firma auf dem Thieberg neben dem Kalkwerk hat die RR Rheiner Recycling GmbH in den vergangenen Jahren eine stehts wachsende Annahmemenge an verschiedenen Abfällen zuverlässig aufbereitet.
Neben den klassischen Abbruchabfällen werden auch Sande und Schlacken aus der Biomasseverbrennung durch sorgfältige Aufbereitung zu neuen Bauprodukten.
Wir bieten FSS RCL-I Schotter verschiedener Körnungen, Sieb- und Füllsande sowie feinteilige Böden zur Auffüllung und Begrünung. Auch werden aus den recycelten Produkten direkt Betonformsteine, z.B. für Schüttgutboxen, Abgrenzungen oder Mauern hergestellt.
Mit unserem schlanken Team der Produktion und Verwaltung können wir alle nötigen Vorgänge und erlaubten Warenströme auch für große Projekte bearbeiten.

Die Containerdienst Sandmann GmbH ist ein renommiertes Unternehmen aus Rheine. Im Industriegebiet Nord bietet der Recycling- und Entsorgungsbetrieb Sandmann diverse Dienstleistungen für Privatleute und Gewerbetreibende an:

Neben dem klassischen Containerdienst mit Absetz- und Abrollcontainer, verfügt das Unternehmen über mobile Recyclinganlagen wie Brech- und Siebanlagen, die eine „vor Ort“ Verarbeitung von Bauschutt und Böden ermöglicht. Auf dem Wertstoff- und Recyclinghof können Privat- und Firmenkunden Ihre Abfälle, wie z.B. Bauschutt, Boden, Restmüll, Grün-, Holz- und Gewerbeabfälle umweltgerecht entsorgen. Ein großer Teil dieser Abfälle wird direkt auf dem Betriebsgelände recycelt und zu hochwertigen Baustoffen verarbeitet (die sog. Kreislaufwirtschaft). Zu den Produkten gehören Recyclingschotter, Siebsand/Vorabsiebung und gesiebter Oberboden.

 

Der Treff 100 präsentiert sich mit neuer Optik

Rheine. Im Treff 100 machten sich Vertreter der Interessengemeinschaft Treff 100 e. V. und die Leiterin des zuständigen Fachbereichs Schulen, Soziales, Migration und Integration der  Stadt Rheine, Wiebke Gehrke, jetzt ein Bild von den Fortschritten der Sanierung der Räumlichkeiten.

In den  zurückliegenden Monaten wurden in der Anlauf-, Kontakt- und Beratungsstelle am Kardinal-Galen-Ring eine neue Küchenzeile und neue Möbel für den Tagesraum angeschafft. Ermöglicht haben dies zahlreiche Spenden, die die Interessengemeinschaft verwaltet und zum Wohl der Menschen einsetzt, die sich in Wohnungsnotfällen oder gar in Obdachlosigkeit befinden. Ohne die ehrenamtliche Arbeit der Interessengemeinschaft wäre eine derartige Aufwertung der Einrichtung nicht ohne weiteres möglich gewesen. Die städtischen Verantwortlichen richteten deshalb ihren herzlichen Dank an die IG Treff 100, vertreten durch IG Wolfgang Lietmeyer und Michael Otten.

Die neu gestalteten Räume erhielten auch noch einen neuen Anstrich und das Beratungsbüro im Treff 100 wurde vergrößert. Pünktlich zum 25.-jährigen Bestehen der Einrichtung  im November 2020 sollen noch die Decke sowie der Eingangsbereich der Einrichtung erneuert werden.

Die neuen Möbel tragen dazu bei, dass sich die Nutzerinnen und Nutzer der Einrichtung wohl fühlen und somit einen behaglichen Rückzugsraum vorfinden. In der Einrichtung können sich die Besucher unter Einhaltung der Hygienebestimmungen aktuell zu gewohnten Öffnungszeiten aufhalten, sich und ihre Wäsche waschen, Kleiderspenden entgegennehmen und die Beratung der Sozialarbeiter Jörg Jäger und Eksa Pehlivan in Anspruch nehmen. Im Rahmen des Hygienekonzepts des Treff 100 werden passend zum Einsetzen des nasskalten Herbstwetters ab der kommenden Woche auch wieder Heißgetränke ausgegeben.

„Nach der kompletten Schließung des Tagesraums  für Besucher im März diesen Jahres sind wir froh darüber, dass wir den Menschen das Angebot mittlerweile  wieder zumindest in begrenzter Form zur Verfügung stellen können“, so Einrichtungsleiter Jäger. Durch den Lockdown im März musste viele Anlaufstellen geschlossen werden und somit standen viele Hilfsangebote  vorübergehend nicht zur Verfügung. In dieser Zeit hielten die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter der sozialen Einrichtungen der Stadt Rheine  per Streetwork Kontakt zu den hilfsbedürftigen Menschen. Umso schöner ist es für die Nutzer und Mitarbeiter des Treff 100, dass sich unter den gegebenen Umständen wieder ein Stück Normalität und Wohlfühlatmosphäre einstellen kann.

Trotzdem stellt das Coronavirus die sozialen Einrichtungen der Stadt Rheine weiterhin vor Herausforderungen. Dazu gehört insbesondere das eingeschränkte Platzangebot aufgrund der Abstands- und Hygieneregeln. So dürfen sich beispielsweise im Treff 100 derzeit nur sieben Besucher gleichzeitig aufhalten. Das Kremer-Haus, die städtische Notunterkunft für Wohnungslose, kann derzeit nur eine reduzierte Anzahl an Schlafplätzen anbieten. Mit Blick auf die kalte Jahreszeit hat die Stadt daher frühzeitig reagiert und die Voraussetzungen für zusätzliche Schlafplätze für Wohnungslose in anderen Räumlichkeiten geschaffen.

Foto (Stadtpressestelle): Fachbereichsleiterin Wiebke Gehrke, Michael Otten, Wolfgang Lietmeyer (beide IG Treff 100), Jörg Jäger und Eksa Pehlivan (beide Treff 100)

Mögliche Bombenentschärfung am Montag – Im Bedarfsfall werden Ersatzhaltestellen für Busse eingerichtet

 

Rheine. Bei Baugrunduntersuchungen im Zuge der Kanalbauarbeiten auf der Lindenstraße wurde ein metallischer Gegenstand sondiert. Am Montag, 12. Oktober 2020, soll nun die Stelle  freigelegt und das Metallteil genauer untersucht werden. Fachleute des Kampfmittelbeseitigungsdienstes werden prüfen, ob es sich bei dem Gegenstand um eine noch aus dem zweiten Weltkrieg stammende Bombe handelt, die dann auch vor Ort sofort entschärft werden würde.

Je nach Größe und Art einer zu entschärfenden Bombe, würde nach örtlicher Einschätzung des Feuerwerkers ein Sicherheitsradius von 250 Metern bzw. 500 Metern um die Fundstelle festgelegt werden müssen. In diesem Radius müssten die Menschen den Bereich verlassen und auch der öffentliche Nahverkehr sowie Teile des Bahnverkehrs müssten dann eingestellt werden.

Für den Busverkehr in Rheine bedeutet dies, dass im Falle einer Evakuierung aus dem 250er Radius die StadtBus-Linien C9, C10 und C11 eingestellt werden. Dafür würden drei Behelfshaltestellen (Anlage) zur Notunterkunft Stadthalle eingerichtet und als Sammelhaltestellen gekennzeichnet. Die erste Haltestelle befände sich dann auf der Breiten Straße, Haltestelle C9 „Ferdinandstraße“ stadteinwärts, der zweite Einstiegspunkt wäre auf der Sprickmannstraße, Ersatzhaltestelle „altes Arbeitsamt – Ecke Talstraße“ sowie der Dritte auf der Dutumerstraße, Haltestelle C 10 – C11 „Berufskolleg“ stadtauswärts. Auch an der Stadthalle auf dem Humboldtplatz würde eine Ersatzhaltestelle eingerichtet, damit die Busse den Humboldtplatz ohne Verzögerung wieder verlassen können.

In einem Evakuierungsradius von 500 Metern müsste der Busverkehr der StadtBus-Linien komplett eingestellt werden. Dennoch würden in diesem Fall dieselben 3 Behelfshaltestellen zur Notunterkunft eingerichtet und als Sammelhaltestellen gekennzeichnet.

Auch Stellplätze wären von einer möglichen Evakuierung betroffen. Das Parkhaus an der Lindenstraße, das Parkhaus „Am Bahnhof“, die Tiefgarage „Rathaus-Zentrum“ sowie das Parkhaus „Zentrum“(Köpi) wären dann für die Zeit der Bombenentschärfung nicht mehr zugänglich.

Neue Mitarbeiterin bei der EWG Rheine

Neue Mitarbeiterin bei der EWG Rheine Nicola Grade verstärkt seit dem 01.02.2020 den Bereich „Gesundheit & Standortentwicklung“

Rheine. Die Stadt Rheine heißt Frau Nicola Grade als neue Mitarbeiterin der EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH herzlich willkommen. Frau Grade hat 2015 ihren Master in Kommunikationswissenschaften an der Universität Münster absolviert und arbeitete zuletzt bei einem Softwarehersteller in Bochum als Marketingverantwortliche. Gemeinsam mit Anne Muldbücker ist Frau Grade seit Februar 2020 als Projektleitung Marketing bei der EWG für das Projekt „Gesundheitsregion Münsterland – Kommunale Versorgungskompetenz stärken“ zuständig.

Ziel des von der EU und dem Land NRW geförderten Projekts ist die Stärkung der kommunalen Versorgungskompetenz in den Bereichen Medizin, Pflege und Therapie. Es hat eine Laufzeit von drei Jahren (01.01.2020 – 31.12.2022) und erstreckt sich auf fünf Modellkommunen des Münsterlandes. Verantwortlich für die Umsetzung des Projekts sind das Netzwerk Gesundheitswirtschaft Münsterland e.V., die EWG Rheine und die Fachhochschule Münster.

Dabei nehmen die EWG Rheine als Projektpartner und die Stadt Rheine als erste Modellkommune eine besondere Vorreiterrolle ein: Für Rheine wird ein eigenständiges Gesamtkonzept entwickelt mit konkreten Marketinginstrumenten zur Gewinnung von Fachkräften für das lokale Gesundheitswesen. Einige Beispiele von den entwickelten Maßnahmen werden in den nächsten zwei Jahren direkt vor Ort erprobt und evaluiert. Die Ergebnisse dieses Erprobungsprozess fließen direkt in die Entwicklung der Plattform „Gesundheitsregion Münsterland“ mit ein.

Der Mangel an Medizinern und Pflegekräften ist bereits spürbar und wird sich in Zukunft drastisch verschärfen“, so Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann und Anne Muldbücker (EWG).Deshalb möchten wir Rheine proaktiv als attraktiven Standort für Berufsgruppen aus dem Gesundheitsbereich gestalten und freuen uns, mit Nicola Grade neue Kompetenz in Sachen Kommunikation & Marketing an Bord zu haben.“ 

Foto: v.l.n.r. Anne Muldbücker (EWG), Nicola Grade (EWG) und Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann; Fotografin: Michaela Hövelmann

Bombe oder nicht? Metallteil auf der Baustelle an der Lindenstraße wird untersucht

Rheine. Bei Baugrunduntersuchungen im Zuge der Kanalbauarbeiten auf der Lindenstraße wurde  ein metallischer Gegenstand sondiert. Am Montag, 12. Oktober 2020, soll nun die Stelle  freigelegt und das Metallteil genauer untersucht werden.

Fachleute des Kampfmittelbeseitigungsdienstes werden prüfen, ob es sich bei dem Gegenstand um eine noch aus dem zweiten Weltkrieg stammende Bombe handelt, die dann auch vor Ort sofort entschärft werden würde.

„Vorbeugend laufen die Vorbereitungen für eine Bombenentschärfung bereits jetzt auf Hochtouren“, teilte heute Frank de Groot-Dirks, Leiter Büro des Bürgermeisters, mit. Je nach Größe und Art einer zu entschärfenden Bombe, würde nach örtlicher Einschätzung des Feuerwerkers ein Sicherheitsradius von 250 Metern bzw. 500 Metern um die Fundstelle festgelegt werden müssen. Das hieße: Straßen, die in diesem Radius liegen, würden für den gesamten Verkehr gesperrt, alle Geschäfte für die Dauer der Entschärfung geschlossen. Ebenfalls würde der Bahnbetrieb eingestellt werden müssen. Die betroffenen Anwohner würden evakuiert. Sofern es zu einer Evakuierung kommen sollte, würden Flugblätter an die Haushalte verteilt werden. Auf ihnen würde bekannt gegeben werden, wohin sich die betroffenen Personen für die Dauer der Entschärfung wenden können. Für Personen, die nicht selber das Haus verlassen können, würde zudem ein Fahrdienst eingerichtet werden. Hierfür wird seitens der Stadt Rheine ein Hotline eingerichtet. Außerdem würden Lautsprecherwagen durch die betroffenen Straßen fahren und über Megafon über die Situation aufklären sowie die Anwohner zur zeitweisen Räumung auffordern.

„Die ganze Durchführung gemeinsam mit der Polizei und der Feuerwehr ist für uns Routine, denn es wurden bereits schon häufiger Bomben im Rheiner Stadtgebiet entschärft“, verdeutlicht de Groot-Dirks die Vorgehensweise. „Wir möchten aber frühzeitig auf diese Maßnahmen hinweisen, damit sich nicht nur die Anwohner, sondern auch Verkehrsteilnehmer früh genug auf eine eventuelle Sperrung vorbereiten können.“

Mit Verkehrsbehinderungen aufgrund einer etwaigen Vollsperrung müsste im Evakuierungsfall gerechnet werden, ortskundige Autofahrer werden daher gebeten, den betroffenen Bereich am 12. Oktobergroßräumig zu umfahren. Die Bundesbahn würde den Bahnbetrieb ebenfalls einstellen. Über die örtlichen Medien, den Internetauftritt der Stadt Rheine sowie die städtischen Social Media-Kanäle würde die Öffentlichkeit dann zeitnah informiert, wann sie in ihre Häuser zurückkehren können. Wer Hilfe benötigt oder weitere Fragen hat kann sich ab Montag, 05. Oktober 2020 an die Hotline unter 05971 939 987 oder per Mail unter kmittel@rheine.de wenden.

 

Einheitsbuddeln am 3. Oktober – auch Rheine buddelt wieder mit

Rheine. Unter dem Hashtag #Einheitsbuddeln gab es im letzten Jahr erstmalig eine Initiative zum Tag der deutschen Einheit. Dabei waren alle Bundesbürger angesprochen, am 3. Oktober einen Baum zu pflanzen. Die Stadt Rheine beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an dieser Aktion und buddelt mit.

Damit alle mitbuddeln können, haben Stadt und TBR auch dieses Jahr wieder öffentliche Pflanzfelder im Stadtgebiet gesucht und vorbereitet. Dort können Bürger, die mitmachen wollen, auf der Pflanzfläche an der Hünenborg oder am Spielplatz Burgundenweg ihren persönlichen Baum pflanzen.

Uwe Neuber, Leiter öffentliche Grünflächen, und Gerald Schneege, Grünflächenunterhaltung der Technischen Betriebe Rheine, haben die Flächen ausgesucht und vorbereitet.

In dieser Woche hat das Team Grün der Technischen Betriebe die Flächen eigens dafür mit etwa 50 Löchern pro Aktionsfläche im Raster von 2 x 2 Metern vorbereitet. Die Löcher selber haben einen Durchmesser von etwa 20 cm und sind ca. 30 cm tief. Wer also Interesse hat und aktiv mitbuddeln möchte, kann am Tag der Deutschen Einheit heimische Gehölze wie Ahorn, Birke, Buche oder Hasel mitbringen und in eines der vorbereiteten Löcher einpflanzen. Das Pflanzwerkzeug ist dabei selber mitzubringen.

 

Zudem bitten die Fachleute der TBR auch in diesem Jahr wieder darum keine Exoten zu pflanzen, sondern die heimischen Bäume zu nutzen, da sie für den Standort und das Klima am besten geeignet sind. Dass alle mitgebrachten Pflanztöpfe und sonstigen Utensilien wieder mitgenommen und Zuhause entsorgt werden, versteht sich dabei von selbst. Die dauerhafte Pflege der neuen Bäume wird zukünftig vom Bereich Grünflächen der Technischen Betriebe übernommen.

 

 

 

Freie Plätze für Theater- und Zirkusfreizeit der Jugendkunstschule in Rheine

Rheine. Manege frei, Vorhang auf! Die Jugendkunstschule der Stadt Rheine veranstaltet in den Herbstferien ihre erste Theater- und Zirkusfreizeit für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 16 Jahren.

Alle jungen Menschen, die Lust haben, Zirkusluft zu schnuppern, auf der Bühne zu stehen oder ein Nachwuchs-Comedy-Talent zu werden, sind herzlich eingeladen, die letzten freien Plätze der Freizeit zu besetzen.

Die Theater- und Zirkusfreizeit findet vom 19. bis zum 23. Oktober 2020 statt. Jeweils zwischen 9 und 16 Uhr erarbeiten die Nachwuchstalente zusammen mit ihren Dozenten eine Bühnenshow, die am letzten Tag vor geladenem Publikum (Eltern, Geschwister, Freunde) aufgeführt wird. Im Fokus steht dabei aus aktuellem Anlass das Thema „Maske“. Verschiedene Arten, eine Maske zu tragen, sie humoristisch auf der Bühne einsetzen oder einfach als Gestaltungselement nutzen – es sind tausende Varianten für den Einsatz im Zirkus-, Theater- und Comedy-Bereich denkbar.

Der Kostenbeitrag liegt bei 50 € pro Person und Woche und beinhaltet Mineralwasser, ein warmes Mittagessen sowie einen Vormittags- und Nachmittagssnack.

Anmeldungen sind bei der Jugendkunstschule, Frau Lorena Wolff, telefonisch unter der 05971 939-120 oder per Mail an lorena.wolff@rheine.de möglich. Wir freuen uns auf eine bunte und kreative Freizeit!

Shopping Night am 02.10. in der Rheiner Innenstadt

Die Rheiner Innenstadt lädt am Freitag, 02. Oktober 2020 zur Shopping Night ein. Einen Tag vor dem Feiertag „Tag der Deutschen Einheit“ kann in den Geschäften der Innenstadt entspannt bis 21.00 Uhr eingekauft werden. Damit sich das Bummeln lohnt, hat sich die Händlerschaft einige Besonderheiten einfallen lassen. Verschiedene Aktionen der teilnehmenden Geschäfte sowie ein kleines Rahmenprogramm bieten Unterhaltung für alle shoppingbegeisterten Kunden.

Die Emsgalerie lockt mit Live-Musik von 17:00 – 21:00 Uhr, so dass einem entspannten und ausgedehnten Shopping-Erlebnis nichts mehr im Wege steht. Es werden 100 exklusive Goodie Bags ab 19 Uhr in der Emsgalerie verteilt. Außerdem gibt es im Vorfeld der Shopping Night und am Abend selbst verschiedene Verlosungen.

Die Innenstadt erfreut sich an zahlreichen Neueröffnungen und einem belebten historischen Marktplatz, die es zu erkunden gilt.

„Mit der kurzfristig organisierten Shopping Night wollen wir unseren Kunden ausgedehnte Einkaufsmöglichkeiten bieten. Vor dem Hintergrund, dass die Herbstkirmes und damit der verkaufsoffene Sonntag im Oktober ausfallen, wollen wir als Handel vor Ort ein Zeichen setzen und das „Heimat Shoppen“ fördern.“, erläutert Susanne Schmidt, 1. Vorsitzende vom Handelsverein Rheine e.V.

 

Rheine, versuchter Handtaschen-Raub


Rheine  – Ein unbekannter Täter hat am Montag (21.09.2020) gegen 14.15 Uhr versucht, einer 53-jährigen Rheinenserin eine Handtasche zu entreißen. Die 53-Jährige war auf dem Fußweg An der Stadtmauer in der Innenstadt unterwegs, als ihr der junge Mann entgegen kam. Er versuchte, ihr die Tasche von der Schulter zu reißen. Die Frau umklammerte ihre Handtasche und fiel zu Boden. Der Täter ließ nicht locker. Erst als mehrere Zeugen ihn lautstark aufforderten, aufzuhören, flüchtete er zu Fuß über einen schmalen Pfad in Richtung der Straße Auf dem Hügel. Die Rheinenserin wurde leicht verletzt. Laut Zeugen war der Unbekannte männlich, ein südeuropäischer Typ, etwa 1,80 Meter groß, schlank und 18 bis 20 Jahre alt. Er hatte kurze, schwarze Haare, die an den Seiten rasiert waren. Er trug ein hellblaues Oberteil und eine schwarze lange Hose. Hinweise nimmt die Polizei unter 05971/938-4215 entgegen.

Brandstiftung in einem leerstehenden Gebäude In Rheine

Rheine – Die Polizei hat nach einem Brand in dem leerstehenden Gebäude am Hörstkamp die Ermittlungen aufgenommen. Unbekannte Personen hatten sich am Sonntagabend (20.09.2020) unberechtigt Zugang zu dem Gebäude verschafft. Gegen 21.10 Uhr waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei alarmiert worden. Die Unbekannten hatten in dem leerstehenden Gebäude offensichtlich Papier zusammengelegt und angezündet. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Es ist kein nennenswerter Sachschaden entstanden. Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 05971/938-4215.

PKW-Brand in Rheine Polizei geht von Brandstiftung aus

Rheine  – Nach dem PKW-Brand am Burgundenweg hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten sicherten unter anderem die Spuren an der Brandstelle. Den Ergebnissen zufolge ist von einer Brandstiftung auszugehen. Auch die Angaben von Zeugen lassen diesen Schluss zu. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei waren am frühen Sonntagmorgen (20.09.2020) um 06.09 Uhr alarmiert worden. In einer Garagenauffahrt war ein VW Touareg in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Durch die hohen Flammen wurden auch die Fassade der Garage und eine Hecke in Mitleidenschaft gezogen. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise geben können, Telefon 05971/938-4215. Sie bittet jede verdächtige Beobachtung, die zur Brandzeit und kurz davor im Bereich des Burgundenweges gemacht worden
ist, mitzuteilen.