B70/A30: Autobahnabfahrten Rheine-Nord ab Dienstag gesperrt

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Münsterland beginnt Dienstag (6.4.) mit den Umbauarbeiten am Knotenpunkt Rheine-Nord (B70/A30). Das Abfahren von der A30 auf die Bundesstraße 70 an der AS Rheine-Nord ist dann nicht mehr möglich. Für voraussichtlich drei Wochen ist nur die Auffahrt von der B70 auf die Autobahn in Fahrtrichtung Osnabrück aus Lingen kommend möglich. Die Ein- und Ausfahrt des Venhauser Damms ist in dieser Phase auch gesperrt.
Die Umleitungsstrecke von der Autobahn führt über die Anschlussstelle Rheine, über die L593 (Hopstener Damm, Konrad-Adenauer-Ring), B481 (Salzbergener Straße) und die B70. Der Verkehr des Venhauser Damms wird über den Lingener Damm, die L593 (Konrad-Adenauer-Ring) und B481 (Salzbergener Straße) zurück auf die B70 geleitet.

Der Radverkehr wird über angrenzende Wirtschaftswege umgeleitet.

Straßen.NRW hat mit der Autobahn GmbH, den betroffenen Kommunen und Verwaltungen gemeinsam ein Konzept für einen optimalen Ablauf der gesamten Baumaßnahme entwickelt, um die Bauzeit der Umgestaltung des Knotenpunktes möglichst kurz zu halten.
 
Im Rahmen einer durch die EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderung für Rheine mbH, der WVS – Wirtschaftsvereinigung Steinfurt e.V. sowie der Firma Krimphoff & Schulte Mineralöl-Service und Logistik GmbH koordinierten Wirtschaftsinitiative können zudem dank großer Unterstützung zahlreicher Unternehmen aus Rheine, Salzbergen und Spelle nebst betroffener Kommunen und Landkreise zusätzliche Kolonnen vor Ort eingesetzt werden, um im Ergebnis die Bauzeit weiter zu verkürzen.
 
Über die Veränderungen im Verkehrsablauf in den nachfolgenden Bauphasen wird Straßen.NRW informieren.
Im Herbst sollen die gesamten Arbeiten abgeschlossen sein.

Coronaschutzverodnung: Stadtbibliothek Rheine darf weiter als „Ausleihbibliothek“ genutzt werden.

Rheine. Die Stadtbibliothek darf einer begrenzten Anzahl von Menschen weiterhin den Besuch der Bibliothek gestatten. Wichtige Neuerung in diesem Zusammenhang ist jedoch, dass Besucher/-innen einen tagesaktuellen und negativen Schnell- oder Selbsttest vorlegen müssen. Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich und kann unter 05971 939 160 erfolgen. Termine können montags zwischen 14 und 18 Uhr, dienstags bis freitags zwischen 10 und 18 Uhr und samstags zwischen 10 und 13 Uhr vereinbart werden.

Beim Besuch in der Bibliothek werden weiterhin größtmögliche Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Zum Beispiel werden Termine so gelegt, dass eine Schlangenbildung vor der Tür vermieden wird, die Bibliothek wird durchgehend gelüftet und bietet ausreichend Platz, so dass Abstand gewahrt werden kann. Mitarbeiterinnen arbeiten hinter Plexiglasscheiben und tragen einen medizinischen Mundschutz. Besucherinnen und Besucher tragen ebenfalls einen solchen Mundschutz und desinfizieren die Hände beim Betreten der Bibliothek, sie wahren den Abstand zu anderen Menschen und halten den Besuch so kurz wie möglich.

Die Rückgabe ausgeliehener Medien erfolgt am Eingang kontaktlos, hierfür muss kein Termin vereinbart werden.

Am Karsamstag bleibt die Bibliothek traditionell geschlossen.

Neuanmeldungen und Ausweisverlängerungen können telefonisch bearbeitet werden. Aktuelle Informationen dazu finden sich auch auf der Homepage www.rheine-bibliothek.de der Bibliothek. Dort sind auch alle digitalen Angebote zu finden – den Zugang zum Filmpool, zu über 1.000 internationale Zeitschriften, zu Schülertrainings und Nachschlagewerken und zum Portal www.muensterload.de über das E-Medien entliehen werden können.

Polizei in Rheine zieht um kehrt damit zur Normalität zurück

Rheine  – Die gut viermonatigen Sanierungsmaßnahmen im Erdgeschoss der Polizeiwache an der Hansaallee 10 sind abgeschlossen. Die umfangreichen Bauarbeiten waren notwendig geworden, weil durch einen im Verborgenen liegenden Wasserschaden viele Büroräume nicht zu benutzen waren. Damit der Wachbetrieb weiterhin gewährleistet werden konnte, wurden im hinteren Teil des Geländes Bürocontainer aufgestellt. Nach dem Abschluss der Arbeiten wurde nun am Freitag (26.03.) der Umzug zurück in die frisch renovierten Räume durch eine Umzugsfirma bewerkstelligt. Ab sofort ist für die Bürgerinnen und Bürger die Polizei wieder über den Haupteingang im Wachgebäude, Hansaallee 10, zu erreichen.

 

Wirtschaftswege in Rheine werden erneuert

Rheine. Zum Fichtenvenn,  Zur Mühle, Linnenkampstiege, Brelager Weg, Heideweg, Schwarzer Weg, Am Heidbrink und Niemeierweg: Das sind die Namen der Wirtschaftswege, die in 2020 von den Technischen Betrieben Rheine erneuert wurden. In enger Abstimmung mit den Landwirten wurden die Verbindungswege zu den Feldern saniert und für die Traktoren wieder fahrbar gemacht. Aber nicht genug, auch Radfahrer, Wanderer und Freizeitläufer nutzen die Wirtschaftswege gerne, um Energie in der Natur zu tanken und eine Runde in der Umgebung zu drehen. Dabei haben alle Nutzer den gleichen Wunsch: Sie möchten eine möglichst ebene Fläche ohne Schlaglöcher und Wurzelwerk.

Auf dem Foto v. r.: Martin Forstmann (Leiter Planen und Bauen der TBR Rheine), Markus Bröcker (Straßenmeister der TBR Rheine) sowie Manfred Albers (Landwirt) auf einem der fertiggestellten Wirtschaftswege.

Für den Substanzerhalt ist es daher außerordentlich wichtig, diese Wirtschaftswege fortlaufend instand zu setzen, damit Rheine auch in den Außenbereichen eine gute Infrastruktur behält.

In 2020 wurden 500.000 € für den Erhalt dieser Wirtschaftswege eingesetzt. In einer ähnlichen Größenordnung werden auch in diesem Jahr Haushaltsmittel bereit gestellt. Um bei der Sanierung der alten Wege möglichst Kosten zu sparen, wird oft ein sogenannter Hocheinbau gewählt. Dabei wird die alte Decke als Auflager genutzt und die neue Decke mit einer Ausgleichsschicht aufgebracht. Nur unter Brückenbauwerken mit Durchfahrtshöhe und bei Gräben, die rechts und links des Weges verlaufen, kann diese Maßnahme nicht angewendet werden. An diesen Stellen muss dann aufwändiger saniert werden.

Eine Verbreiterung von Wirtschaftswegen findet nur in Ausnahmefällen statt, schließlich sollen keine Ausweichstrecken für Autofahrer entstehen. Insbesondere für Raser soll kein Anreiz geschaffen werden; die Sicherheit aller Nutzer steht klar im Vordergrund. „Aus Naturschutzgründen bauen wir auch die bestehenden Grünwege nicht mehr aus. Sie sind wichtige Nischen für die heimische Flora und Fauna und sollen daher geschützt werden“, erläutert Martin Forstmann, Leiter Planen und Bauen der TBR Rheine die Maßnahmen.  

Für 2021 stehen nun der Sommerweg, Zur Feldwiese, Flöddertstraße, Stukenweg und Steeneck auf dem Sanierungsplan der TBR.

 

Bewohner eines Einfamilienhauses am Emsdettener Damm in Mesum überfallen

Rheine-Mesum- Am frühen Donnerstagmorgen (25.03.) hat es in einem Einfamilienhaus am Emsdettener Damm einen Raubüberfall gegeben. Drei männliche, maskierte Täter drangen auf noch ungeklärte Weise gegen 01.55 Uhr in das Haus ein. Dort gingen sie in die Schlafzimmer der beiden Bewohner, einer 68-jährigen Frau und ihrem 39-jährigen Sohn, und brachten beide in die Küche des Hauses.

Dort bedrohten die Männer die Beiden und forderten die Herausgabe von Geld. Kurz darauf flüchteten die Täter mit einer geringen Menge Bargeld. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den drei Unbekannten verlief erfolglos. Dabei unterstützte die Feuerwehr die Polizei mit einer Drohne. Die beiden Bewohner wurden bei dem Überfall körperlich von den Tätern angegangen und verletzten sich dadurch. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht, das sie am Vormittag wieder verlassen konnten. Das Motiv für diese Tat ist für die Polizei zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig unklar. Die Ermittlungen wurden aufgenommen und es werden Zeugen gesucht. Wer in der Nacht auffällige Beobachtungen gemacht hat, meldet sich bitte bei der Polizei in Rheine, Telefon 05971/938-4215.

 

Digitaler Rheine-Gutschein startet mit 20%-Bonus-Aktion

„Verschenke ein Stück Rheine“, unter diesem Slogan startet ab Donnerstag, 25.03.2021 das neue digitale Rheine-Gutschein-System. Doch was bedeutet das genau? Die EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH hat gemeinsam mit dem Systemanbieter zmyle GmbH den Rheine-Gutschein weiterentwickelt. Damit wird den Kunden die Möglichkeit geboten, den Rheine-Gutschein einfach und zu jeder Zeit online zu erwerben und das mit wenigen Klicks auf dem neuen Gutscheinportal www.rheine-gutschein.de. Dabei kann der Online-Gutschein mit QR-Code nach dem Kauf direkt über WhatsApp, E-Mail, SMS & Co. verschickt werden. Ausdrucken des Online-Gutscheins und persönlich übergeben geht selbstverständlich ebenfalls. Der Online-Gutschein kann zudem mit einem Bild und Text durch den Käufer individuell gestaltet werden, dies ist insbesondere für das kommende Osterfest eine schöne Geschenkidee. Der Beschenkte kann nun seinen extra für ihn gestalteten Gutschein bei allen teilnehmenden Händlern, Gastronomen und Dienstleistern in Rheine – auch in Teilbeträgen – einlösen und das ganz einfach mit dem Smartphone.
Die EWG Rheine fördert als zusätzlichen Anreiz für den Online-Gutscheinstart dank großzügiger Unterstützung der Stadtsparkasse Rheine und der Volksbank Münsterland Nord eG zur Einführung jeden Gutscheinkauf der online erfolgt mit einem 20% Bonus. Mindestens 1.000 Online-Gutscheine werden bezuschusst, bis das Budget ausgeschöpft ist. Die maximale Förderung pro Gutschein beträgt 10 EUR.
An den bekannten Verkaufsstellen kann man zudem als Alternative zum Online-Gutschein weiterhin eine mit schönen Rheine-Motiven gestaltete gedruckte Gutscheinkarte als Geschenk erwerben. Die Bonus-Aktion gilt hier allerdings nicht.
„Einer für alles. Ein Geschenkgutschein, der die ganze Stadt unterstützt, davon sind wir auch als Stadtsparkasse Rheine überzeugt. Die zahlreichen Akzeptanzstellen zeigen das vielfältige Angebot der Heimatstadt auf“, erklärt Sparkassen-Vorstand Rolf Harig und hofft auf eine große Schlagkraft der Bonus-Aktion. „Regionalität ist sicherlich ein Teil unserer genossenschaftlichen DNA. Daher ist es uns in der aktuellen Zeit ein besonderes Anliegen den regionalen Einzelhandel und die Gastronomie zu unterstützen.“, begründet Jürgen Feistmann Regionaldirektor der Volksbank Münsterland Nord eG die Unterstützung des Gemeinschaftsprojektes.
Der Handelsverein Rheine e.V. war 2005 Initiator des Stadtgutscheins. „Der Rheine-Gutschein ist nicht nur zu Ostern das perfekte Geschenk, um den Liebsten einfach mal eine Freude zu bereiten, sondern auch für jeden weiteren Anlass, denn den Geschmack kann man nicht verfehlen. Und das System ist einfach, sicher und professionell.“, zeigt sich Susanne Schmidt, 1. Vorsitzende, begeistert vom Online-Gutschein.
Auch Dr. Peter Lüttmann, Bürgermeister der Stadt Rheine, ist über die Digitalisierung des Rheine-Gutscheins hoch erfreut: „Die neue Flexibilität wird sicherlich gut ankommen und die Beschenkten können sich ihr ganz persönliches Erlebnis in Rheine zusammenstellen.“
„Der digitale 44 €-Gutschein bietet zudem eine sehr unkomplizierte Abwicklungsmöglichkeit, um Mitarbeitern einmalig oder auch monatlich steuer- und sozialabgabenfrei eine Gratifikation oder Alternative zur Gehaltserhöhung zukommen zu lassen.“ ergänzt EWG-Geschäftsführer Ingo Niehaus einen weiteren Vorteil für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen.
EWG-Projektleiter Hendrik Welp erklärt: „Die „alten“ Rheine-Gutscheine können noch bis zum 31.12.2024 in den Geschäften eingelöst werden. Die neuen Gutscheinkarten in den Verkaufsstellen vor Ort gibt es im frischen Design wie gewohnt in den Werten 10 Euro, 15 Euro, 25 Euro und 50 Euro. Online sind die Gutscheinwerte zwischen 10 und 250 Euro frei wählbar. Der Gutschein ist drei Jahre ab Ende des Jahres, in dem der Gutschein gekauft, gültig.“
Eine kostenlose Registrierung für Geschäfte ist weiterhin möglich. Die EWG weist daraufhin, dass die vielerorts üblichen Gebühren für die Akzeptanzstellen auf Grund der technischen Abwicklung in Höhe von 3% des Gutscheinwertes in Rheine nicht anfallen. Ziel dieser konkreten Wirtschaftsförderung i.H.v. voraussichtlich ca. 20.000 Euro ist die Bindung der regionalen Kaufkraft vor Ort und die damit verbundene Unterstützung der Einkaufsstadt Rheine.
Neugierig geworden? Weitere Informationen zu Akzeptanz- und Verkaufsstellen gibt es auf www.rheine-gutschein.de. Das EWG-Team berät gerne (05971 800660 oder info@ewg-rheine.de).

Tumultartiges Geschehen auf Kreuzung in Rheine

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Münster, der Polizei Steinfurt und der Polizei Münster

Am Samstagabend (20.03, 22:35 Uhr) erhielt die Polizei mehrere Hinweise zu einem möglichen Verkehrsunfall im Bereich der Kreuzung Hopstener Damm Ecke Siedlerstraße in Rheine. Bereits auf der Anfahrt zum Einsatzort gingen Meldungen ein, dass sich bis zu 20 Personen in dem Kreuzungsbereich aufhalten sollen.

Am Einsatzort konnten noch mehrere Personen angetroffen werden, andere dürften vor dem Eintreffen der Beamten bereits geflohen sein. Erste Ermittlungen ergaben, dass es im Bereich der Kreuzung zu einer Auseinandersetzung gekommen ist, in die mehrere Fahrzeuge involviert waren. Der Hintergrund hierfür soll im familiären Umfeld beteiligter Personen liegen. Im Rahmen dieses Streits wurden drei Personen verletzt; zwei von ihnen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht und können diese voraussichtlich im Laufe des Tages wieder verlassen.

Sechs Tatverdächtige im Alter von 19 bis 25 Jahren wurden vorläufig festgenommen.

Öffentlichkeitsfahndung nach Diebstahl

Rheine- Im Oktober hat es einen besonders schweren Fall des Diebstahls in einer Spielothek gegeben. Vier unbekannte Männer betraten am 27.10.2020 gegen

18.05 Uhr nacheinander das Ladenlokal. Dort haben dann zwei der Männer die Aufsicht abgelenkt, indem sie sich ein Spiel erklären ließen. Die beiden anderen Täter begaben sich in der Zwischenzeit zum Zigarettenautomaten und entwendeten daraus Zigaretten. Im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung wird nun mit Fotos nach den vier Männern gefahndet. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Rheine in Verbindung zu setzen, Telefon 05971/938-4215.

Bau der neuen Fuß- und Radwegebrücke in der Eschendorfer Aue gestartet

Rheine. Wohnen im Grünen, erschwingliche Bauflächen und moderne Wohnformen gepaart mit dem Einsatz innovativer Wärmeversorgung im Bereich der Mehrfamilienhäuser, das sind die  Schlagworte, mit denen sich die Eschendorfer Aue kurz umschreiben lässt. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die Nachfrage nach Baugrundstücken groß ist. Nicht zuletzt, weil bei allen Planungen auch „der Gedanke nach einem möglichst grünen und lebenswerten Wohnumfeld im Vordergrund stand“, beschreibt Rheines zuständige Baudezernentin Milena Schauer die wichtigen Kriterien für diese urbane grüne Bebauung  des großflächigen Areals.

Nachdem im vorletzten Jahr die Vermarktung des östlichen Teils der Eschendorfer Aue abgeschlossen wurde, „laufen seit 2019 auch die Arbeiten für die Bebauung und Erschließung des westlichen Teils auf Hochtouren“, erläutert Rheines zuständiger Konversionsmanager Mark Dieckmann die zurzeit aktuellen Bautätigkeiten. In den letzten Monaten wurde der westliche Teil des Areal erschlossen. In einem weiteren Schritt soll der Grünzug fertig gestellt werden. Auf diesem sollen neben dem bereits renaturierten Wasserbereich auch großzügige Grünflachen zum Erholen und Verweilen einladen. Die neuen Fuß- und Radwege, die zurzeit angelegt werden,  verleihen dem weitläufigen Grünbereich ein parkähnliches Ambiente und sorgen für Ruhe. Autostraßen gibt es in diesem Bereich nicht. Um zudem zukünftig mit dem Rad eine gute Anbindung zum Stadtzentrum zu erhalten, wird über das renaturierte Gewässer eine Fuß- und Radwegebrücke gebaut. Dafür wurden heute die dafür notwendigen so genannten Wiederlager, also massive Unterbauten zwischen der Brückenkonstruktion und dem Erddamm, errichtet. Das Aufsetzen der eigentlichen Brücke und die weitestgehende Fertigstellung des Fuß- und Radweges ist dann für Ende April 21 geplant.

RheineGutschein – Jetzt mitmachen und registrieren!

Rheine- Die Weiterentwicklung und Digitalisierung des RheineGutscheins geht mit großen Schritten voran. „Im Nachgang zu den Informationsveranstaltungen für Unternehmen möchten wir alle Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen im Stadtgebiet Rheine aber auch Kultureinrichtungen und Vereine dazu aufrufen, sich als Akzeptanzstelle des RheineGutscheins im neuen Gutscheinportal zu registrieren.“, appelliert Hendrik Welp, Projektleiter bei der EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH, an alle Interessierten. Die kostenlose Registrierung unter www.rheine-gutschein.de sollte möglichst bis zum 18. März 2021 erfolgen, da das neue Gutscheinsystem passend zu Ostern freigeschaltet wird.

Gemeinsam mit der zmyle GmbH wird das gesamte RheineGutschein-System digitalisiert. Mit inzwischen hunderten Städten, mehreren tausend Händlern und hunderttausenden von Transaktionen beweist das System Stabilität und intuitive Handhabung. Sämtliche Vorgänge, wie die kostenlose Online-Registrierung im Gutschein-Netzwerk, die Kassenabrechnung oder die Verwaltung der Gutscheine, sind in einfachen Schritten schnell erlernt und durchgeführt. Dies ermöglicht eine einfache, zeitsparende Handhabung für teilnehmende Einzelhändler und Gastronomen. Außerdem erhält jedes registrierte Geschäft ein eigenes Online-Profil auf der Gutschein-Webseite, in das Informationen, Kontaktdaten, Logos und Links zu weiterführenden Seiten, wie z.B. Social-Media-Kanäle, hinterlegt werden können.

Zudem wird eine Händler-App angeboten, die das Verwalten der Gutscheine vereinfacht. Über diese App können Gutscheine dann schnell und unkompliziert aktiviert oder entwertet werden. Sollte es mal zu Unstimmigkeiten bei einer Gutschein-Bezahlung kommen, können über die App auch die Gutschein-Details eingesehen werden. Neben dieser Funktion gibt es auch die Möglichkeit Gutscheine über den Browser, via PC oder Tablet, zu aktivieren oder zu entwerten. Für Interessierte bietet zymle zudem eine Schnittstelle für Kassensysteme an.

„Da wir als EWG Rheine vor allem unsere lokale Wirtschaft fördern und unterstützen möchten und es durch die andauernde pandemiebedingte Situation für viele eine kritische Zeit ist, wird das neue System komplett kostenfrei für die Akzeptanzstellen angeboten. Es fallen also keine Provisionsgebühren oder monatliche Kosten für die Geschäfte an,“ informiert EWG-Geschäftsführer Ingo Niehaus.

Die Vorteile des neuen Gutscheinsystems für Käufer und Beschenkte wird die EWG der Öffentlichkeit rechtzeitig zu Ostern präsentieren. So viel sei aber schon verraten. Zukünftig wird es neben den Gutscheinkarten in den Verkaufsstellen vor Ort auch Online-Gutscheine geben, die direkt per Smartphone verschickt oder als PDF-Ausdruck persönlich übergeben werden können. Die EWG freut sich auf zahlreiche Akzeptanzstellen, die damit gemeinschaftlich ein sichtbares Zeichen für die Attraktivität der Einkaufsstadt Rheine setzen. Bei Fragen zur Registrierung unter www.rheine-gutschein.de steht das EWG-Team (05971 800660 oder info@ewg-rheine.de) gerne zur Verfügung.

Ihre Meinung ist uns wichtig! Online-Talkrunde zur Umgestaltung der Damloup-Kaserne

Rheine. Im Zuge der Corona-Pandemie geht auch die Stadtplanung Rheine ganz neue Wege. Am 09.03.2021, ab 18:00 Uhr lädt sie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich zu einer Online-Talkrunde zur Entwicklung der Damloup-Kaserne ein.

Am südlichen Rand der Stadt Rheine entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne ein urbanes Wohngebiet, das dem steigenden Bedarf nach unterschiedlichen Wohnformen Rechnung trägt und für den Stadtteil Dorenkamp eine große Chance zur Weiterentwicklung darstellt. Eine der zentralen Fragen des Abends wird sein: Wie wird ein Quartier der Zukunft gestaltet? Ein städtebaulicher Entwurf dieser Größenordnung ist für die Entwicklung des gesamten Quartiers sehr prägend. Themen wie Energie, Mobilität und Entwässerung sollen dabei ebenso berücksichtigt werden, wie die Fragen nach einer klimagerechten und nachhaltigen Energieversorgung und welche Herausforderung eine Mobilitätswende mit sich bringt. .

Nun möchten wir auch Ihre Ideen mit einfließen lassen und hoffen auf eine rege Beteiligung. Die bisher eingereichten Anregungen, die seit dem Beginn der Bürgerbeteiligung im Januar 2021 online oder per Mail oder Telefon eingegangen sind, sollen an diesem Abend während der Online-Talkrunde ebenfalls diskutiert werden.

Neugierig geworden? Dann schalten Sie sich am 09.03.2021 ab 18:00 Uhr über www.rheine.de/damloup dazu und machen Sie mit. Unter anderem werden Melina Schauer, Baudezernentin der Stadt Rheine, Dr. Jochen Vennekötter, Leiter der Technischen Betriebe Rheine sowie weitere städtische Vertreter und Fachbüros die Planungen verdeutlichen und sich mit Ihren Eingaben auseinandersetzen. Umfangreiche Informationen zum städtebaulichen Entwurf, den Ausarbeitungen wie auch Pläne und Gutachten der Fachbüros finden Sie ebenfalls auf www.rheine.de/damloup.

Wer noch im Vorfeld der Online-Talkrunde Anregungen oder Fragen hat, kann sich an die Stadt Rheine, Herrn Kai Hobbold unter der Telefonnummer 05971-939-531 oder per Mail unter kai.hobbold@rheine.de wenden. Wir freuen uns auf Ihre (digitale) Beteiligung, eine vorherige Anmeldung zur Online-Talkrunde ist nicht notwendig.

Spielplatz an der Nadigstraße in Rheine wird ausgebaut

Rheine. Der bestehende Spielplatz an der Nadigstraße ist sehr beliebt und wird gut angenommen. Grund genug, den Kinderspielplatz im Sommer 2021 zu erweitern. Damit soll das Spielangebot für alle Altersgruppen attraktive Spielgeräte, Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten bieten.  Im Vorfeld der Erweiterung gab es bereits eine Beteiligung von Kindern und Erwachsenen, um die Wünsche und Anregungen entgegen zu nehmen und zu berücksichtigen.

Nun geht es an die Umsetzung. Durch die Hanglage sind perfekte Bedingungen für die neue Doppelseilbahn gegeben. Auch die Kletteranlage wird ein Highlight der Spielfläche. Das Gerüst ist rollstuhlfreundlich, verfügt über eine Rutsche, Handläufe und Fallschutzbereiche, die ein sicheres Spielen für alle möglich machen. Auf dem Spielplatz wird es neben Bänken und einem Tisch ebenfalls Sitzbereiche aus Naturstein geben. Mit der Erweiterung des Spielplatzes Nadigstraße wird Anwohnern sowie Besuchern gleichermaßen ein Freiraum mit natürlichem Aufenthaltscharakter geboten, der sowohl zum Spielen als auch zum Verweilen einlädt. Wer noch Fragen hat, kann sich mit der zuständigen Ansprechpartnerin der Stadt Rheine, Frau Franziska Moß unter der Telefonnummer 05971 9548724 oder per Mail unter franziska.moss@rheine.de in Verbindung setzen.

 

Ausgabe der iPads für Schülerinnen und Schüler

Rheine. Die Ausgabe der im Rahmen des DigitalPaktes Schule angeschafften Schüler-iPads ist in vollem Gange. Bereits im Dezember des vergangenen Jahres konnte ein großer Teil der Schüler-Leihgeräte den städtischen Schulen zur Verfügung gestellt werden. Für die Aufteilung wurde ein Verteilungsschlüssel zugrunde gelegt, der die Anzahl der gemeldeten Kinder mit Anspruch auf Bildung und Teilhabe berücksichtigt. Die konkrete Abfrage und Feststellung des Bedarfes sowie die Ausgabe der Endgeräte erfolgt durch die jeweilige Schule.

„Nachdem am Ende des letzten Jahres die ersten 873 Schülertablets ausgeliefert worden sind, ist es gut, dass jetzt zeitnah die restliche Lieferung von Tablets an die Schulen zur Verfügung gestellt werden kann. Da von den ersten 873 Tablets rund 700 Tablets an die Schüler/innen weitergegeben worden sind, kann nun problemlos die weitere Verteilung erfolgen“, erläutert Rheines zuständiger Beigeordneter Raimund Gausmann die weiteren Schritte.

Wie genau eine Verteilung erfolgt, wusste auch Britta Wilmes, zuständige Mitarbeiterin der Schulverwaltung, zu berichten: „Derzeit werden täglich weitere Tablets durch die Schulen entsprechend der jeweiligen Bedarfsfeststellung an Schülerinnen und Schüler ausgehändigt. Sofern eine Schule die bereits zur Verfügung gestellten Tablets ausgegeben hatte und weiteren Bedarf festgestellt hat, konnten bislang durch die Schulverwaltung Tablets für alle weitergehenden Bedarfsmeldungen nachgeliefert werden.“ Aktuell hat die Schulverwaltung 300 weitere Geräte und somit die letzte Teillieferung der bestellten Tablets erhalten. Damit ist die Verwaltung auf weitere Bedarfsmeldungen aus den Schulen gut vorbereitet. Damit auch alle Geräte sofort einsatzbereit sind, erfolgt die Administration und der Support durch die Schul-IT der Stadt Rheine. Christof Overkamp, Leiter der Schul-IT, arbeitet daher mit seinem Team zurzeit mit Hochdruck daran die neuen Endgeräte einzurichten und mit der notwendigen Software auszustatten.

Durch die Fördermaßnahme soll allen Schülerinnen und Schülern trotz des durch die Corona-Pandemie bedingten eingeschränkten Schulbetriebs ermöglicht werden, mit mobilen Endgeräten am digitalen Unterricht von zu Hause aus oder an den kommunizierten Orten mit der Möglichkeit zur städtischen WLAN-Nutzung teilzunehmen, erläutert Overkamp.

Das gesamte Projekt „DigitalPakt Schülerendgeräte“ umfasst Gesamtausgaben in Höhe von rund 590.000 Euro, von denen über 440.000 Euro vom Bund gefördert werden.

Schulbetreuung ab dem 22. Februar 2021 in Rheine

Rheine. Nach der Entscheidung des Schulministeriums, wird der Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler der Grundschulen in Form eines Wechsels aus Präsenz- und Distanzunterricht wieder aufgenommen.

An den Grundschulen findet der Präsenzunterricht im täglichen Wechsel statt. An welchen Tagen hier eine Beschulung vor Ort erfolgt, wird den Familien direkt von der Schule mitgeteilt.  

Zudem werden die Schulbetreuungsangebote in normalem Rahmen wieder angeboten. Alle Kinder, die regulär für die Schulbetreuung angemeldet sind, können diese daher im Nachmittagsbereich normal besuchen. Ein Verpflegungsangebot wird ebenfalls aufrecht gehalten.  Eine Verpflichtung zur Teilnahme an der Betreuung besteht nicht.

Für die Tage des Distanzunterrichtes wird eine Notfallbetreuung für alle Kinder der Jahrgänge 1 bis 6 angeboten. Im Rahmen dieses Betreuungsangebotes besteht die Möglichkeit, die schulischen Aufgaben vor Ort unter Beaufsichtigung zu erledigen. Die Betreuung im Vormittagsbereich beginnt regelmäßig um 7.45 Uhr und endet um 11.30 Uhr. Abweichungen sind je nach Schule möglich. Kinder, die für eine reguläre Schulbetreuung angemeldet sind können die Notbetreuung ebenfalls am Nachmittag wahrnehmen. Alle Eltern sind jedoch aufgerufen, ihre Kinder möglichst zuhause zu betreuen, um so einen Beitrag zur Kontaktreduzierung zu leisten.

Die Anmeldung zu allen Betreuungsangeboten erfolgt online unter www.rheine.de/Notbetreuung. Bitte beachten Sie, dass die Kinder auch für die Betreuung nach dem Präsenzunterricht angemeldet werden müssen. Für Rückfragen stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Rheine außerdem per E-Mail unter Notbetreuung@rheine.de sowie per Telefonhotline unter 05971 939 579 zur Verfügung. Es ist weiterhin zu beachten, dass Anmeldungen für den Folgetag bis spätestens 12 Uhr täglich erfolgen müssen. Anmeldungen für montags sind jeweils bis spätestens freitags um 10:00 Uhr zu stellen. Sollten diese Anmeldefristen verpasst werden, kann die Betreuung leider erst einen Tag später erfolgen.

 

Diebstähle aus Autos

Rheine – In den vergangenen Tagen sind in Rheine Pkw aufgebrochen worden. Die Täter schlugen dabei jeweils Autoscheiben ein. Die Polizei sucht nach Zeugen, die von den Aufbrüchen etwas mitbekommen haben. An der Sonnenstraße schlugen unbekannte Täter die Seitenscheibe eines grauen Mercedes ein. Aus dem Wagen entwendeten sie eine Handtasche mit Portemonnaie.

Die Tat ereignete sich zwischen Sonntag (14.02.21), 20.00 Uhr, und Montag (15.02.21), 07.15 Uhr. An der Overbergstraße wurde ebenfalls eine Seitenscheibe eingeschlagen – in der Zeit zwischen Sonntag (14.02.21), 16.00 Uhr, und Montag (15.02.21), 07.15 Uhr.

Die Diebe stahlen aus dem grauen Hyundai eine Tasche samt Inhalt. Zeugen melden sich bitte bei der Polizei in Rheine unter Telefon 05971/938-4215.

 

Baumpflege im Bereich der Lingener Straße 

 Rheine. Am Freitag 19.02.2021 werden im Bereich der Lingener Straße zwischen der Emsstraße und der Humboldtstraße umfangreiche Baumschnittarbeiten durchgeführt. Die Pflegearbeiten an den Bäumen beginnen um ca. 7:00 Uhr morgens und werden bis in den späten Nachmittag andauern. Dabei werden die vorhandenen 17 Robinien zurückgeschnitten. Die Kappung im Kronenbereich wird aufgrund wiederholter Astausbrüche durch Totholzbildung notwendig. Autofahrer sollten beachten, dass die Parkmöglichkeiten in diesem Zeitraum nur eingeschränkt vorhanden sind.

Gastronomie fordert Öffnungsperspektive

Rheine- Die Gesamtlage „Corona“ scheint sich zu verbessern; rückläufige Infektionszahlen und Impfstoffe geben Hoffnung; ungewiss bleibt das Thema Mutationen. Was eindeutig fehlt ist eine Perspektive für die Gastronomie. Lockdown, staatliche Hilfen, Unterstützungsmöglichkeiten und Digitalisierung standen auf der Agenda einer weiteren Videokonferenz, zu der die EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH die Akteure aus Rheine eingeladen hatte.

Renate Dölling, DEHOGA Geschäftsstellenbereich Münsterland, berichtete von erheblichen Liquiditätsproblemen bei Betrieben – auch in Rheine. Die November- und Dezember-Hilfen seien noch nicht bzw. nur in geringem Umfang angekommen und Unterstützungen, wie die oErweiterung der Außengastronomieflächen und das Erlassen der Sondernutzungsgebühren, seien auch im Jahr 2021 zwingend erforderlich. Eine gewisse Hoffnung sei, dass die Betriebe im März wieder öffnen dürften.

Im Hinblick auf die Unterstützung vor Ort informierte Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann, dass die Verwaltung auch für 2021 eine Gebührenbefreiung für die Gastronomie favorisiere, eine Entscheidung werde hier aber der Rat im März treffen. Auch das Konzept zur Belebung des Marktplatzes werde schon intensiv mit den Beteiligten beraten. Ziel ist es, den gastronomischen Treffpunkt „Marktplatz“ weiter zu stärken und die guten Erfahrungen aus dem letzten Sommer auch für die künftige Nutzung durch die Gastronomie zu nutzen.

Die beiden Gastronomen und Hoteliers Christian Lücke und Michael Hopster verdeutlichten, die sehr angespannte Lage: „Einige Familienfeste und Hochzeiten, die im Jahr 2020 auf das Jahr 2021 verschoben wurden, werden jetzt komplett abgesagt. Das ist ein großes Problem für uns. Auch der ganze Business-Bereich ist weggebrochen.“ Gefordert wird eine konkrete Öffnungsperspektive, bei der den Akteuren sehr wohl bewusst ist, dass es nur ein „Hochfahren in langsamen Schritten“ geben wird. „Aber das Ostergeschäft wäre schon sehr wichtig“, betonen die Gastronomen.

Birgit Rudolph, Geschäftsführerin von Rheine.Tourismus.Veranstaltungen. e.V. (RTV) teilt im Gesprächsaustausch mit, dass zum jetzigen Zeitpunkt einfach nicht abgesehen werden kann, ob Großveranstaltungen in 2021 durchgeführt werden können. Derzeit sind daher neue Konzepte und Veranstaltungsformate ohne große Menschenansammlungen in Planung. Zudem ist das RTV-Team dabei neue Radpauschalen zu entwickeln, von denen sowohl Gastronomie und Hotellerie profitieren sollen, sofern dieses Corona bedingt wieder möglich ist. Einige weitere Projekte, wie z.B. die „Rheiner Lokalrunde“ oder „Laufend Appetit“, haben wir bereits auf den Weg gebracht und weiteres ist bereits in der Planung.

Um zukunftsgerichtet die Gastronomie am Standort Rheine zu fördern, stand auch das Thema „Digitalisierung“ im Fokus des Austausches. EWG-Geschäftsführer Ingo Niehaus, präsentierte der Runde eine erste Förderidee: „Mit einem kleinen, aber feinen, Förderprogramm wollen wir die Gastronomen vor Ort dabei unterstützen Online-Bestellungen einzurichten. Mit einem Starter-Paket inkl. Dienstleistung wird die Installation und Inbetriebnahme von professioneller Seite unterstützt. Die konkrete Ausgestaltung des Förderprogramms wird in den kommenden Wochen erfolgen und veröffentlicht.“

Abschließend weist die EWG für Rheine mbH daraufhin, dass auf der Internetplattform rheine-bringts.de die Rubrik „Für Hungrige“ weiterentwickelt wurde und nun direkt sichtbar ist, ob eine Abholung, Lieferung oder Online-Bestellung bei den jeweiligen Gastronomen möglich ist.

 

Schiedsperson gesucht „Schlichten statt Richten“ und „Vertragen statt Klagen“

Rheine. Die Hecke des Nachbarn wächst durch den Gartenzaun, ein Bekannter zahlt einen geliehenen Geldbetrag nicht zurück oder der Exmann der Freundin wird plötzlich handgreiflich?

Bei solchen Streitigkeiten werden oft Schlichter gesucht. Wem dieses Ehrenamt liegt, der kann sich jetzt bewerben.

Das Stadtgebiet der Stadt Rheine ist in drei Schiedsamtsbezirke aufgeteilt. Für den Schiedsamtsbezirk I wird zum 01.01.2022 ein(e) Nachfolger(in) gesucht. Der Schiedsamtsbezirk I umfasst das Stadtgebiet rechts der Ems.

Wer kann Schiedsperson werden? / Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein?

Interessierte Personen müssen nicht zwingend über Rechtskenntnisse verfügen, sondern vielmehr die Persönlichkeit und Fähigkeit besitzen, auf die Streitenden einzugehen, um somit ein aufwändiges Gerichtsverfahrens zu umgehen. Eine gewisse Portion Lebenserfahrung, Menschenkenntnis und Verhandlungsgeschick sind von Vorteil. Weiterhin sollten die Interessierten über 30 und unter 70 Jahre alt und möglichst in dem Schiedsbezirk wohnhaft sein. Ebenfalls sollten sie die Fähigkeiten zur Bekleidung eines öffentlichen Amtes besitzen und nicht selbst unter Betreuung stehen.

 

Was sind die Aufgaben einer Schiedsperson?

Die Aufgaben einer Schiedsperson sind sehr vielfältig. Sie bestehen darin, sowohl in strafrechtlichen als auch in zivilrechtlichen Angelegenheiten im außergerichtlichen Verfahren Streit zu schlichten und gegebenenfalls Vergleiche zwischen den beteiligten Parteien zu schließen. In bestimmten Fällen ist dies sogar gesetzlich vorgeschrieben. Typische Fälle sind Streitigkeiten über das Nachbarrechtsgesetz, Bedrohung oder Sachbeschädigung. 

Wie lange dauert dieses Ehrenamt?

Das Schiedsamt wird von einer Schiedsperson (Schiedsmann oder Schiedsfrau) als Ehrenamt ausgeübt. Diese Person wird vom Rat der Stadt Rheine für fünf Jahre gewählt.

Wo finde ich weitere Informationen/ Wie ist das weitere Vorgehen?

Kurzinfos zum Schiedsamt gibt es auf der städtischen Internetseite unter www.rheine.de/schiedsamt. Ausführlichere Informationen sind auf der Homepage der Bundesvereinigung des Bundes Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen unter www.schiedsamt.de zu finden. Bei Fragen steht die Stadt Rheine zur Verfügung. Ansprechpartnerinnen sind Denise Otte, Tel. 05971 939 265, E-Mail: denise.otte@rheine.de, und Michaela Forstmann, Telefon: 05971 939 335, E-Mail: michaela.forstmann@rheine.de.

 

Brand im Schweinestall, drei Personen verletzt, mehrere Tiere verenden

Rheine – Aus bislang ungeklärter Ursache ist am Sonntagmorgen (14.02.21) gegen 08.55 Uhr in der Lüftungsanlage in einem Schweinestall in Wadelheim ein Feuer ausgebrochen. Bei dem Brand in dem Stall an der Haddorfer Chaussee sind drei Personen leicht verletzt worden. Zudem verendeten einige Tiere. Als die Polizei am Einsatzort eintraf, qualmte es aus dem Schweinestall stark. Die Feuerwehr war bereits vor Ort. Zuvor hatten sich der Bauer sowie zwei Angehörige bei dem Versuch, die mehr als 100 Tiere in einen Nachbarstall zu treiben, eine Rauchvergiftung zugezogen. Die Personen mussten mit einem Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht werden. Die Feuerwehr, die mit mehr als 50 Kräften im Einsatz war, brachte den Brand schließlich unter Kontrolle und löschte diesen vollständig. Ersten Erkenntnissen zufolge ist das Feuer im linken Teilbereich des Schweinestalls ausgebrochen. In dem Bereich konnten mehrere Tiere nicht mehr früh genug befreit werden, sie verendeten. Die Tiere im mittleren Stallbereich konnten hingegen in einen angrenzenden Stall getrieben werden. Einige Schweine mussten aufgrund ihrer schwerwiegenden Verletzungen durch einen Tierarzt des Veterinäramts erlöst werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen im Brandfall aufgenommen. Zur Brandursache oder zur Schadenshöhe können bislang keine Angaben gemacht werden.

Digitale Bürgerbeteiligung zur Umgestaltung der Damloup-Kaserne

Rheine. Am südlichen Rand der Stadt Rheine entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Damloup-Kaserne ein neues Wohngebiet. Die Stadt Rheine lädt daher alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur digitalen Bürgerbeteiligung ein. Die Planungen zur Damloup-Kaserne werden konkreter und wir wollen Sie – die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rheine – weiter einbinden.

Die Konversion der Damloup-Kaserne ist ein zentraler Baustein in der städtebaulichen Entwicklung und bietet großes Potential für eine zukunftsgewandte, klima- und sozialgerechte Planung. Unter www.rheine.de/damloup erhalten Sie umfangreiche Informationen zum städtebaulichen Entwurf und den Ausarbeitungen, Plänen und Gutachten der einzelnen Fachplanungen.

Wie wird ein Quartier der Zukunft gestaltet? Ein städtebaulicher Entwurf ist prägend für die Entwicklung eines Quartiers, jedoch sind auch die Themen Energie, Mobilität und Entwässerung wichtig. Wie kann eine klimagerechte und nachhaltige Energieversorgung realisiert werden und welche Herausforderung wird die Mobilitätswende mit sich bringen?

Ihre Meinung ist uns wichtig! Alle Informationen zum Start der Bürgerbeteiligung am 08.02.2021 finden Sie digital auf www.rheine.de/damloup. Sie können sich per Mail, Online-Forum oder auch klassisch per Postkarte an uns wenden (Anforderung per Telefon oder Mail, eine Verteilung in benachbarten Quartieren wird erfolgen). Die Ideen und Diskussionen werden für ein Online-Beteiligungsformat mit Talkrunde Anfang März 2020 aufbereitet, weitere Informationen hierzu folgen.

Bei Anregungen und Fragen wenden Sie sich an die Stadt Rheine, Herrn Kai Hobbold unter 05971-939-531 oder per Mail unter kai.hobbold@rheine.de. Wir freuen uns auf Ihre (digitale) Beteiligung.

Baumfällarbeiten an der Stoverner Straße in Rheine

Rheine. Die etwa 25, zumeist über 100 Jahre alten, Eichen an der Stoverner Straße, zwischen der Hünenborgstraße und der Königseschstraße, sind infolge der extremen Trockenheit der letzten Jahre und starkem Schädlingsbefall in einem besorgniserregenden Zustand.  Wie Klaus-Dieter Twesten, verantwortlicher Mitarbeiter für den Baumschutz in der Stadt Rheine dabei betont, waren bei seiner Inaugenscheinnahme Ende Januar ein Altbaum als komplett abgestorben und drei weitere Bäume als weitgehend abgestorben zu beurteilen.“ Weitere zwei bis drei Altbäume stehen aktuell „auf der Kippe“ und es könnte sein, „dass diese Bäume schon im Laufe der nächsten ein bis zwei Vegetationsperioden ebenfalls absterben“, so Twesten weiter. Diese Bäume müssen aber nach seiner Beurteilung zunächst noch nicht entfernt werden.

Die meisten der hier stehenden Altbäume sind in Privateigentum. Die Besitzer hatten in den letzten zwei Jahren schon starke Totholzbildungen in den Baumkronen der entlang der Straße stehenden Eichen und an einigen Bäumen auch akute Absterbeerscheinungen festgestellt. Zudem war es in der Vergangenheit schon mehrfach zum Ausbrechen größerer Totäste gekommen. Daher hatten die Eigentümer Anfang Januar einen Fachbetrieb zur näheren Beurteilung  der Bäume und der notwendigen Schnitt- und Pflegemaßnahmen hinzugezogen. Dieser hatte die Fällung von 6 bis 7 stark geschädigten oder abgestorbenen Bäumen empfohlen.  

Für vier Eichen, die bereits komplett abgestorben oder bereits so stark geschädigt sind, dass eine weitere Erhaltung definitiv nicht mehr möglich ist, haben die Eigentümer nun eine Fällgenehmigung beantragt. An den weiteren Altbäumen sollen Kronenpflegemaßnahmen zur Entfernung des Totholzes durchgeführt werden. Einige in der Oberkrone bereits weitgehend trockene Altbäume sollen stärker eingekürzt werden, um eine etwaige Regeneration der stark geschwächten Bäume zu fördern.

Wie Twesten erläutert, ist ihm der „erschreckend schlechte Zustand vieler Alteichen in dem betreffenden Bereich der Stoverner Straße bereits im Sommer 2020 aufgefallen“. Im letzten Winter musste auch schon ein abgestorbener Eichen-Altbaum innerhalb der städtischen Straßenparzelle entfernt werden. Die Ursachen des Baumsterbens sieht der Fachmann zum einen in dem akuten Wassermangel aufgrund der Trockenphasen während der letzten drei Vegetationsperioden und zum anderen in dem Hitzestress, denen die Bäume während der letzten drei Sommer ausgesetzt waren. Der stark gesunkene Grundwasserstand sowie massiver Schädlingsbefall an den geschwächten Altbäumen durch Splintholzkäfer, Eichenprachtkäfer u. a., und ein vermehrt auftretender Schadpilzbefall, haben einigen der alten Bäume so stark zugesetzt, dass sie nun gefällt werden müssen. Leider sind derartig massive Schäden mittlerweile in vielen Altbaumbeständen festzustellen. Zunächst waren insbesondere flach wurzelnde Baumarten wie Rotbuche, Bergahorn oder Birke von der weitreichenden Austrocknung der Böden betroffen. Mittlerweile zeigen gerade auch ältere Eichen zunehmend erhebliche Schäden und Vitalitätsverluste.  

 

Ein Zusammenhang zwischen dem Baumsterben und der in Kürze beginnenden Erschließung des Baugebietes an der Stoverner Straße sieht die Stadt Rheine mit Blick auf die beiden unabhängig voneinander vorgenommenen Fachmeinungen und Vor-Ort-Begutachtungen nicht. Der im August 2020 genehmigte und rechtskräftige Bebauungsplan Stoverner Straße – Nord setzt den Erhalt der straßenbegleitenden Altbäume zudem fest. Bäume, die aufgrund Schädigung oder aufgrund des Alters abgängig sind, müssen daher mit Ersatzanpflanzungen, und zwar gleichartigen und in hoher Pflanzqualität, d. h. mit einem Mindeststammumfang von 30 cm, ersetzt werden. Somit wird an etwa gleicher Stelle für entsprechende Ersatzbäume gesorgt, und entstehende Lücken in der ortsbildprägenden Baumstruktur an der Stoverner Straße wieder geschlossen. Darüber hinaus sieht der Bebauungsplan auch noch die Neuanpflanzung von insgesamt 15 Eichen-Hochstammbäumen entlang der Straße vor. 

Regionale Unternehmen beschleunigen Umbaumaßnahme am Knotenpunkt Rheine-Nord

Spelle/ Salzbergen / Rheine. In diesem Jahr steht die Optimierung des Verkehrsknotenpunktes A30/B70 an. Die derzeitigen Planungen von Straßen.NRW sehen hierzu eine umfangreiche Baumaßnahme mit einer Dauer von max. neun Monaten vor, verbunden mit großräumigen Umleitungen und einer deutlich eingeschränkten Erreichbarkeit.

Vor diesem Hintergrund haben Straßen.NRW, Vertreter der Stadt Rheine, die EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderung für Rheine mbH sowie die WVS – Wirtschaftsvereinigung Steinfurt e.V. in den letzten Monaten mehr als 300 Unternehmen aus Rheine, Salzbergen und Spelle in mehreren digitalen Informationsveranstaltungen und anderen Kanälen wie Newsletter oder sozialen Medien die lokale Wirtschaft über den Ablauf der Baumaßnahme informiert.
Im Rahmen dieser Austausche wurde auch intensiv über denkbare Optimierungsmöglichkeiten gesprochen, um den wirtschaftlichen Schaden durch die Umleitungen und die eingeschränkte Erreichbarkeit zu minimieren. In den sich anschließenden konstruktiven Gesprächen regionaler Unternehmer mit den beteiligten Behörden, Kommunen, EWG, WVS und den bauausführenden Firmen konnte ein Plan entwickelt werden, die Bauzeit um mehrere Monate zu reduzieren. Im Ergebnis bringt sich nun die regionale Wirtschaft für diese Optimierung aktiv ein.
Die konkrete Verkürzung um mehrere Monate wird u.a. durch eine sehr starke und kostenintensive Ausnutzung von Mehrschichtbetrieb und Wochenendarbeit möglich. Die hieraus entstehenden finanziellen Mehraufwände im sechsstelligen Euro-Bereich können nur gemeinsam durch eine breite Beteiligung der regionalen Wirtschaft bewerkstelligt werden. Die persönlichen Gespräche zwischen den Initiatoren dieser Wirtschaftsbeteiligung Rüdiger Schuma (Geschäftsführer von Krimphoff & Schulte), EWG-Geschäftsführer Ingo Niehaus und WVS-Geschäftsführer Heiner Hoffschroer mit der Wirtschaft zeigen eine große Bereitschaft zu unterstützen, so dass bereits über 35 Unternehmen aus der Region ihre finanzielle Unterstützung zugesagt haben.
„Wir sind begeistert über den Zusammenhalt der Unternehmen in der Region. Unternehmen aus Rheine, Salzbergen und Spelle haben bereits einen großen Teil der benötigten Mittel aufgebracht – mit dieser Schnelligkeit hat niemand gerechnet“ fassen die Initiatoren zusammen. Die Bürgermeisterin und die Bürgermeister der beteiligten Kommunen unterstützen diese Wirtschaftsinitiative ebenfalls und freuen sich, dass alle Kommunen von der Verkürzung der Bauphase profitieren: „An einem Strang zu ziehen ist wichtig und zeigt, wie wir als Region ticken – wir packen an!“
Um die Unterstützung des Einzelnen so gering wie nötig zu halten, ist das Engagement weiterer Unternehmen natürlich sehr willkommen. Ansprechpartner sind der Initiator aus der lokalen Wirtschaft Herr Rüdiger Schuma (Geschäftsführer von Krimphoff & Schulte), EWG- Geschäftsführer Ingo Niehaus und WVS-Geschäftsführer Heiner Hoffschroer. In diesem Sinne: Lassen Sie uns Tempo machen!

Hörstel, Rheine, Diebstähle aus Pkw, teils komplettes Innenleben ausgebaut

Hörstel, Rheine – Die komplette Innenausstattung – darunter die Schaltanlage, das Multimedia-System und ein elektronisches Display – sowie die Nebelscheinwerfer haben unbekannte Täter in der Nacht zu Mittwoch (03.02.21)bzwischen 22.00 Uhr und 07.45 Uhr aus einem Auto entwendet, dass an der Straßeb Wellenbrink in Rheine-Dutum abgestellt war. Wie die Täter in den schwarzen Audi
A6 gelangten, ist nicht klar. Hinweise auf die Diebe gibt es nicht.

In Hörstel verschafften sich Unbekannte ebenfalls Zugang zu einem Wagen – in der Nacht zu Donnerstag (04.02.21) zwischen 18.00 Uhr und 08.20 Uhr. Der rote Audi A6 parkte an der Straße Möllenbreede. Die Täter stahlen das fest verbaute Multimedia-System sowie das Lenkrad. Aufbruchspuren konnten nicht festgestellt werden. Täterhinweise fehlen auch hier.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu den Taten geben können, sich zu melden: in Rheine unter Telefon 05971/938-4215, in Ibbenbüren unter 05451/591-4315.

Schwerpunktkontrollen in der Raser- und Tunerszene in Rheine

Rheine – Am vergangenen Wochenende (29./30.01.21) hat die Polizei verstärkt die Raser- und Tunerszene kontrolliert. Am Freitag- und Samstagabend waren die Einsatzkräfte rund um den Ring in Rheine im Einsatz. Die Bilanz des Wochenendes: 6 Fahrzeuge wurden sichergestellt, weil durch Veränderungen an den Fahrzeugen die Betriebserlaubnis erloschen war.

Die Fahrer der Fahrzeuge haben alle eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erhalten. Ein Autofahrer wurde angehalten, der keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Des Weiteren wurden wegen unterschiedlicher Verstöße sieben Verwarnungsgelder erhoben. Bei den Kontrollen wurden auch Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung festgestellt, weil mehrere Personen verschiedener Haushalte zusammen in einem Fahrzeug saßen, teilweise ohne einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Insgesamt hat es dazu acht Ordnungswidrigkeitenanzeigen gegeben. Illegale Veränderungen an Fahrzeugen und illegale Straßenrennen sind keine Kavaliersdelikte. Darauf weist die Polizei im Kreis Steinfurt in diesem Zusammenhang noch einmal hin. Auch in der Zukunft wird die Polizei in allen Städten und Gemeinden im Kreis Steinfurt die Raser- und Tuningszene weiter kontrollieren, um den Verkehrsraum wieder sicherer zu machen und die Gefahren für die Verkehrsteilnehmer auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

 

Stadt Rheine verschickt Masken an anspruchsberechtigten Personenkreis

Rheine. Die aktuelle Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen macht das Tragen einer sog. medizinischen Maske in vielen Bereichen zur Pflicht, in denen vorher das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ausreichend war. Dies gilt insbesondere in Geschäften, Arztpraxen und bei Gottesdiensten.Zu den medizinischen Masken gehören OP-Masken, Masken des Standards FFP2 oder vergleichbare Masken (KN95/N95).

Für einen Teil unserer Bürgerinnen und Bürger ist die regelmäßige Beschaffung dieser medizinischen Masken mit Kosten verbunden, die sie nur schwer bzw. gar nicht  aufbringen können. Deshalb haben wir das Angebot vom Kreis Steinfurt, den Kommunen für diesen Personenkreis kostenlos OP-Masken zur Verfügung zu stellen, sofort und gerne angenommen.

„Am Donnerstagnachmittag haben wir die Masken vom Kreis Steinfurt erhalten und am Freitagvormittag haben wir die Versandaktion an den anspruchsberechtigten Personenkreis gestartet,  freut sich Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann über die schnelle und unbürokratische Hilfe des Kreis Steinfurt. 

Je nach Dauer des Postweges sollten alle Adressaten bis Ende nächster Woche die Masken erhalten haben. Allen Anspruchsberechtigten nach dem Sozialgesetzbuch II und XII, sowie nach dem Asylbewerberleistungsgesetz werden 10 OP-Masken von der Stadt zugeschickt.

Neuer Kinder- und Jugendförderplan und Anpassung der Richtlinien zur Förderung freier gemeinnütziger Träger der Kinder- und Jugendarbeit

Rheine. Mit dem neuen Jahr 2021 tritt der nun vierte Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Rheine mit einer Laufzeit von fünf Jahren in Kraft.

Der Förderplan bildet die Ziele und Handlungsschwerpunkte der Kinder- und Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes ab.Beispielweises sind im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit Freizeit- und Sportflächen in Planung. Diese sollen ein weiteres Angebot zu den Sportvereinen darstellen. Aber auch der Jugendschutz bietet aktiv Projekte an. Ein Beispiel sind Projekte zur Vermittlung von Medienkompetenz. 


In enger Zusammenarbeit haben die Träger, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Kinder und Jugendliche gemeinsam den neuen Kinder- und Jugendförderplan entwickelt. Vor allem durch die Foren für alle Schülerinnen und Schüler in Rheine wurde ermöglicht, zu erfahren, was sich die Kinder und Jugendlichen für die Stadt Rheine wünschen. Die Berücksichtigung der Interessen und Ideen der Kinder und Jugendlichen war oberste Priorität bei der Erstellung des Förderplans. Dabei soll es jedoch nicht bleiben. Auch bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendförderplans sollen die Kinder und Jugendlichen weiterhin aktiv miteinbezogen werden.

Des Weiteren möchte der Förderplan auch auf bereits bestehende Angebote der Stadt Rheine für Kinder und Jugendliche, wie z.B. auf die „SAM-Ausbildung“, „Tanzen ist schöner als Torkeln“, „Stadt-SV“, „Kinderbeirat“ und die „Initiativgruppen für junge Menschen“, aufmerksam machen.

Zusätzlich zu diesem Plan wurden die Richtlinien zur Förderung freier gemeinnütziger Träger der Kinder- und Jugendarbeit überarbeitet. Mit den Richtlinien und den damit verbundenen finanziellen Zuwendungen unterstützt die Stadt Rheine die Arbeit von Verbänden, Gruppen, Jugendinitiativen und anderen Trägern der Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Rheine. Durch die Überarbeitung dieser Richtlinien passt sich die Stadt Rheine den aktuellen Entwicklungen und Veränderungen an. Ein Bereich hierfür ist beispielweise die Zuwendung für Anschaffungen oder das Kinderferienparadies.

Bei der Gestaltung der Broschüre, „Richtlinien zur Förderung freier gemeinnütziger Träger“, lag der Fokus darauf, sie benutzerfreundlich zu gestalten und immer wiederkehrende Fragen zu berücksichtigen.

Weitere Informationen sind auf der Homepage der Stadt Rheine zu finden.