Pilotprojekt an der Ludgerusschule gestartet Eltern bekommen Unterstützung bei der App „Schoolfox“

Rheine. Wie nehme ich an einer Videokonferenz teil? Wie stelle ich die Kamera und das Mikrofon ein? Wie registriere ich mich in der App „Schoolfox“? Wie schicke ich eine Nachricht an die Lehrer?

Diese und ähnliche Fragen haben sich im vergangenen Jahr sicherlich viele Eltern stellen müssen. Die Digitalisierung in den Schulen hat durch Corona und den Distanzunterricht Fahrt aufgenommen.

Um auch in Zeiten des Distanzunterrichts, aber auch jetzt im Präsenzunterricht, eine sichere Möglichkeit für den Datenaustausch nutzen zu können, wurde in der Ludgerusschule Schotthock „Schoolfox“ als Mitteilungsplattform eingeführt.

Damit die Arbeit mit dieser App in allen Familien eine positive Erfahrung wird, trat die Schulleitung der Ludgerusschule, Cornelia Stitz, mit der Frage an das Multiprofessionelle Team (MpT), Simone Kettler, Johanna Miltrup und Thomas Rickert, heran, ob sie Schulungsmöglichkeiten für die Eltern im Umgang mit dem Smartphone und der App Schoolfox einrichten können.

Die Idee wurde vom MpT motiviert aufgegriffen und es konnte so die städtische Volkshochschule (VHS) als Kooperationspartnerin gewinnen.

Die zuständige Fachbereichsleiterin Martina Stockhorst und Louis Morgenroth, langjähriger Dozent für Integrationskurse an der VHS und studierter Informatiker, waren sofort begeistert, ein Projekt zur Schulung von Schoolfox und Co. für Eltern anzubieten.

Gemeinsam mit allen Beteiligten fand ein digitales Planungstreffen statt. Zu den Fragestellungen der Eltern wurde von der VHS Rheine nun ein Online-Programm mit kurzen Erklärvideos erstellt. Die Eltern können nach Bedarf die Videos anschauen und eigene Wissenslücken füllen. Ergänzt wird das Angebot durch eine (Online)-Sprechstunde, in der der Dozent die offenen Fragen der Eltern beantwortet und das praktische Vorgehen noch einmal zeigt. Das gesamte Multiprofessionelle Team und auch die Schulleiterin der Ludgerusschule sind sicher, dass die Eltern von diesem Angebot profitieren werden. Die ersten Videos wurden bereits bei einem Infoabend für die Eltern der zukünftigen Erstklässler in der vergangenen Woche präsentiert.

Nach der Pilotphase an der Ludgerusschule wird das Online-Programm von der VHS evaluiert und geprüft, ob und in welcher Form es im Rahmen des VHS-Projektes „Stärkung digitaler Elternkompetenz“ eingebunden werden kann.

Bild (v.l.): Johanna Miltrup (Multiprofessionelles Team, Stadt Rheine), Cornelia Stitz (Schulleiterin Ludgerusschule Schotthock), Martina Stockhorst (Fachbereichsleiterin Digitalisierung Arbeit und Beruf, VHS Rheine)

Backen mit Wasserstoff in der Backwelt der Hellmich GmbH EWG gratuliert zur Fertigstellung neuer Räumlichkeiten

Rheine- Die Hellmich GmbH verfolgt eine ganzheitliche Philosophie: die Herstellung von bekömmlichem Brot ohne chemische Zusatzstoffe. Das traditionelle Backen findet ohne Emulgatoren und ohne Enzympräparate statt. Das zuvor an der Morsestraße ansässige Unternehmen hat am neuen Betriebsstandort an der Dunlopstraße im Güterverkehrszentrum die Unternehmensphilosophie detailliert im Betriebskonzept umgesetzt. In Hellmichs Brotladen testet das Unternehmen neue Brotideen und greift auf dieses Kunden-Feedback bei der Produktentwicklung zurück. Den Umzug in die neuen Räumlichkeiten nutzte die EWG Rheine mbH zur Gratulation und Besichtigung der neuen Räumlichkeiten.

Vom Erstkonzept bis zum Einzug in das neue Betriebsgebäude begleitete und unterstützte die EWG das Unternehmen Hellmich und machte sich nun nach dem Einzug ein Bild vor Ort. Geschäftsführer Falko Hellmich nahm das Einzugsgeschenk in Form eines Bildbandes über die Baustellenentwicklung stolz entgegen: „Mit dem Bau unseres eigenen Betriebssitzes konnte ich meine langjährigen Erfahrungen aus Backmittelhandwerk und -industrie mit meiner Vision einer natürlichen Backwarenherstellung kombinieren und die nachhaltige Strategie auch im Neubau umsetzen.“ EWG-Geschäftsführer Ingo Niehaus und Gisela Horstmann aus dem Bereich Flächenmanagement der EWG gratulierten dem Hellmich-Team zum Einzug und gelungenen Neubau und tauschten sich mit dem Geschäftsführer eng über Unternehmensfakten und Perspektiven aus. „Die Hellmich GmbH ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Nachhaltigkeitsphilosophie eines Unternehmens sich auch im Gebäudekonzept und in der Produktion wiederfinden kann. Hellmich setzt auf eine regenerative Energiegewinnung und den innovativen Einsatz von Brennstoffzellen zur Erzeugung von Wärme und Energie!“, betont Niehaus. 

Das in der Konfektionierung tätige Unternehmen mit derzeit rund 35 Mitarbeitern verbindet Tradition und Innovation, verzichtet aufgrund von vielen Nahrungsmittelunverträglichkeiten auf chemische Zusätze. Die Brote von Hellmich entstehen ohne Hefe, jedoch mit viel Zeiteinsatz, d.h. es werden aus Getreide-Substraten Vorteige angesetzt. Über 48 Stunden entwickeln sich somit Brotteige, die bekömmlicher und länger frisch sind. Jährlich entstehen in der Ideenbackstube über 100 neue Rezepturen. Dieses Wissen behält Hellmich nicht für sich, sondern teilt dieses mit dem Backhandwerk und der Backindustrie im eigenen Showroom. Hervorzuheben ist hierbei z.B. die „Hellmich Brotakadamie“ mit Themen rund um die Backwelt. Bei der Fachkräftesicherung setzt das Unternehmen am neuen Standort verstärkt auf die eigene Ausbildung von Nachwuchskräften. Bis zu 10 künftige Fachkräfte sollen parallel ausgebildet werden. Und auch hier bringt das Hellmich-Produktionsverfahren Vorteile: die Beschäftigten müssen nicht zu nachtschlafender Zeit in der Backstube stehen, weil die Teige schon am Vortag angesetzt werden. Neben der Gestaltung einer nachhaltigen, authentischen und gesünderen Esskultur sowie die Stärkung des traditionellen Bäckerhandwerkes, reduziert das Verfahren somit auch das Nachwuchsproblem im Backhandwerk. Die EWG freut sich, dass einem so innovativen und dennoch traditionellen Unternehmen am Wirtschaftsstandort Rheine mit dem Gewerbegrundstück im Güterverkehrszentrum diese Entwicklung ermöglicht wurde. 

Foto: v.l.n.r Gisela Horstmann, Falko Hellmich, Ingo Niehaus

Betäubungsmittel-Kontrollen in Rheine

Die Kreispolizei Steinfurt hat am Dienstag (22.06.) in Rheine an drei Stellen in der Innenstadt Autofahrer auf den Konsum von Betäubungsmitteln überprüft. Bei den Kontrollen an der Salzbergener Straße, der Osnabrücker Straße und auf dem Lingener Damm waren auch ein Diensthundeführer mit einem Rauschgiftspürhund und zwei Ärzte beteiligt. Die Bilanz: Insgesamt wurde 12 Autofahrern und einem Rollerfahrer eine Blutprobe entnommen, weil sie im Verdacht stehen, in jüngster Vergangenheit Betäubungsmittel konsumiert zu haben.

Einer der Fahrer hatte zusätzlich keine gültige Fahrerlaubnis. Gegen die Fahrer wurden Anzeigen erstattet. Bei den Kontrollen wurden auch geringe Mengen an Betäubungsmittel und Drogen-Utensilien, wie zum Beispiel eine Feinwaage, sichergestellt. Außerdem erhielt ein Fahrer eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, weil die Betriebserlaubnis seines Fahrzeugs erloschen war. Ebenso wurden in 20 Fahrzeugen Personen festgestellt, die der Gurtpflicht nicht nachgekommen waren.

Gegen 19.00 Uhr wurden die etwa 5-stündigen Kontrollen beendet. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum mehr als 80 Fahrzeuge angehalten und kontrolliert. Auch in Zukunft wird die Kreispolizei bei Verkehrskontrollen weiterhin verstärkt auf den Konsum von Betäubungsmitteln bei Autofahrern ein Augenmerk legen.

Aus Alt macht Neu – Grüne Kunst in der Innenstadt

Rheine- Es ist grün in der Innenstadt! Passend zu den sommerlichen Temperaturen verwandelt sich die Rheiner Innenstadt nach und nach in eine richtige summer:city. Am vergangenen Freitag wurden drei große Grünoasen mit dem Trecker in die Fußgängerzone ausgeliefert. Dabei handelt es sich um ein Upcycling-Projekt aus alten Kabeltrommeln der Stadtwerke Rheine (SWR), die die Technischen Betriebe Rheine (TBR) gemeinsam mit der EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbh bepflanzt haben. Das Wort Upcycling setzt sich aus den beiden englischen Wörtern up „nach oben“ und recycling „Wiederverwertung“ zusammen. Dabei werden Abfallprodukte in neuwertige Produkte umgewandelt.

Die drei großen Hingucker stehen nun an der Ecke Marktstraße/ Auf dem Thie, am Anfang der Münsterstraße beim Barönchen und auf dem Trakaiplatz. Die anliegenden Geschäfte Heckhuis Hören, Emsgalerie und Böckmann haben sich bereit erklärt, eine Patenschaft zu übernehmen.

„Dieses Gemeinschaftsprojekt hat sehr viel Spaß gemacht und das Ergebnis kann sich definitiv sehen lassen!“, sind sich die Akteure einig. Darüber hinaus zieren drei große Blumenpyramiden und zahlreiche bepflanzte Grünkübel der TBR die Straßen und sorgen dafür, dass Rheines Innenstadt aufblüht.

v.l.: Julian Krause (Heckhuis Hören), Uwe Neuber, Sabine Bruch, Klaus Wieching (alle TBR), Marike Thien (EWG), Heiner Schütte-Bruns (SWR)

Rund 17 Kilo Kokain durch Bundespolizei beschlagnahmt / 59-Jähriger in Untersuchungshaft

Rheine  – Fahndungserfolg gegen die internationale Rauschgiftkriminalität. Sonntagabend nahmen Beamte der Bundespolizei einen 59-Jährigen Drogenkurier fest. Der Mann hatte rund 17 Kilo Kokain in seinem Auto transportiert. Er sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

Rund 17 Kilo beschlagnahmtes Kokain im Wert von rund 1,2 Millionen Euro / Foto: Bundespolizei

Im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachungs- und Fahndungsmaßnahmen der Bundespolizei an der deutsch-niederländischen Binnengrenze, stoppte eine Streife gegen 20:30 Uhr, auf einem Parkplatz an der Ausfahrt Rheine der Autobahn 30, einen PKW mit italienischer Zulassung.

Weil der Fahrzeugführer widersprüchliche Angaben zu seiner Reiseroute von Italien bis nach Deutschland machte, sahen sich die Bundespolizisten das Fahrzeug näher an. Mit einem Schnelltest wurden Rückstände von Rauschgift in dem Auto nachgewiesen. Bei der sorgfältigen Durchsuchung des Autos wurde im Innenraum zwei fachmännisch eingebaute Verstecke entdeckt, in denen insgesamt 15 Päckchen von zusammengenommen rund 17 Kilo (brutto) Kokain gefunden wurden.

Damit endete der Drogentransport des 59-jährigen Albaners im deutsch-niederländischen Grenzraum. Er wurde festgenommen und zusammen mit dem beschlagnahmten Rauschgift für weitere Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz an die Beamten des Zollfahndungsamtes Essen übergeben.

„Das ist ein bedeutender Fahndungserfolg der Bundespolizei“, so Ralf Löning, Pressesprecher der Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim. „Es wurde verhindert, dass Kokain mit einem Straßenverkaufspreis von rund 1,2 Millionen Euro in den illegalen Drogenhandel gelangen konnte“.

Der in Italien lebende mutmaßliche Drogenschmuggler wurden heute Nachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster einem Haftrichter beim Amtsgericht Rheine vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl gegen den 59-Jährigen. Er wird der nächsten Justizvollzugsanstalt zugeführt.

Die abschließenden Ermittlungen in diesem Fall werden vom Zollfahndungsamt Essen, am Dienstsitz in Nordhorn geführt.

 

 

Drei Verletzte nach Unfall auf B70

Rheine- Auf der B70 ist es am Freitag (18.06.21) gegen 15.50 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Eine 26-jährige Autofahrerin aus Münster fuhr mit einem Opel auf der B70 in Richtung Neuenkirchen. An der Anschlussstelle Catenhorn wollte sie von der Bundesstraße abfahren auf die Bauernschaftstraße.

Beim Abbiegevorgang kreuzte sie die Fahrtrichtung eines entgegenkommenden Autos, das von einer 42-Jährigen aus Metelen gesteuert wurde. Beide Fahrzeuge – der Opel der 26-Jährigen sowie der Ford der 42-Jährigen – stießen frontal zusammen.

Beide Fahrzeugführerinnen sowie ein Beifahrer der Metelenerin wurden bei der Kollision verletzt und vor Ort medizinisch versorgt. Alle drei wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Zur Schwere der Verletzungen liegen derzeit keine Angaben vor. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die B70 zeitweise einspurig gesperrt werden. Beide Pkw wurden abgeschleppt. Der Unfallsachschaden liegt ersten Schätzungen zufolge bei rund 8000 Euro.

 

Mobile Pumptrackanlage kommt nach Rheine

Rheine. Im Rahmen der Entwicklung des aktuellen Kinder- und Jugendförderplans der Stadt Rheine haben sich junge Menschen gewünscht, innovative Sportanlagen für Kinder und Jugendliche in Rheine zu schaffen. Aktuell ist eine Pumptrackanlage im Gespräch. Um herauszufinden, was eine Pumptrack ist, wie sie befahren wird und ob es den Kindern und Jugendlichen überhaupt Spaß macht, wird vom 1. Juli 2021 bis zum 25. Juli 2021 eine mobile Pumptrackanlage auf dem Elisabethplatz aufgestellt.

Ein Pumptrack ist eine speziell geschaffene Mountainbikestrecke, die auf Grund ihrer festen Oberfläche aus Asphalt oder Beton auch mit Skateboards, Mini-Rollern, Inline-Skates und sogar Laufrädern befahren werden kann.

Die Aktion in den Sommerferien wird organisiert von den Jugendeinrichtungen der Stadt Rheine, dem Stadtjugendring, dem Jugend- und Familiendienst, dem Jugendzentrum Jakobi und dem Katholischen Jugendwerk Rheine in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Rheine. Die Organisatoren haben sich dafür Unterstützung von Profis geholt, also Kindern und Jugendlichen aus Rheine, die schon Erfahrung in dem Befahren einer Pumptrackanlage haben. Unter Einhaltung der Coronaregelungen für die Jugendarbeit trafen sich Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 17 Jahren bereits im April mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Elisabethplatz, um die Sommeraktion zu planen. Die Kinder und Jugendlichen haben bei der Vorbereitung begeistert mitgewirkt und ihre Erfahrungen, Wünsche und Erwartungen in die Planung eingebracht.

Auf dem Elisabethplatz haben sie das Projekt jetzt vorgestellt. Alle freuen sich darauf, dass es bald endlich losgeht, und sie auf der mobilen Pumptrackanlage ihre Tricks zeigen können.

 

STADTRADELN 2021 – Vorjahrbestleistung pulverisiert Großes Dankeschön von Stadtspitze und Organisatoren an alle aktiven STADTRADLER

Rheine. Mit tollen 593.787 gemeinsam geradelten Kilometern, haben 2.790 engagierte Radler-/innen aus 261 Teams in diesem Jahr die Bestmarke aus dem Vorjahr nahezu pulverisiert und eine neue Bestleistung beim STADTRADELN in Rheine aufgestellt. Für das große Engagement beim Wettbewerb für Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität bedankten sich Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann und Dezernentin Milena Schauer bei allen aktiven Radlerinnen und Radlern aus Rheine.

Mit dieser großartigen gemeinsamen Leistung liegt die Stadt Rheine, wie im Vorjahr, im bundesweiten Vergleich aktuell auf Platz 1 (Größenklasse 50.000 – 99.999 Einwohner) „Unser Ziel in diesem Jahr war die Titelverteidigung.“, blickt Bürgermeister Lüttmann auf den Start der Aktion am 13.Mai zurück „und mit dieser tollen Leistung sind wir diesem anspruchsvollen Ziel ein sehr großes Stück nähergekommen.“  Hoch erfreut zeigt sich auch die zuständige Beigeordnete Milena Schauer. Sie verweist jedoch darauf, dass die Aktion STADTRADELN in diesem Jahr erst im September endet, „Daher ist es zum Jubeln vielleicht noch etwas zu früh – aber unser Vorsprung ist ansehnlich.“

Michael Wolters und Engelbert Nagelschmidt vom Organisations-Team freuen sich schon jetzt sehr über das tolle Ergebnis. „Über viele Jahrzehnte war das Auto die bestimmende Größe im Bereich Mobilität. Das muss sich ändern, um verkehrsbedingte Umweltschäden zu reduzieren.“, führt Wolters aus. Mit der Aktion STADTRADELN gelingt es, das Thema Radverkehr in der Öffentlichkeit präsenter zu machen, denn so Wolters weiter: „Die Verkehrswende beginnt im Kopf.“

Bei den Gewinnern der STADTRADELN-Entdeckertouren jedenfalls scheint die Verkehrswende bereits über den Kopf in den Beinen angelangt zu sein. Für ihr besonderes Engagement, die vom Organisations-Team ausgearbeiteten Routen absolviert zu haben, erhielten sie als Anerkennung hochwertiges Fahrradzubehör mit dem künftige Radtouren noch  mehr Spaß machen.

Denn wo auch immer die Stadt Rheine am Ende im Wettbewerb STADTRADELN auch stehen wird, so gilt bei allem Ehrgeiz vor allem: Radfahren bedeutet mehr Klimaschutz, mehr Lebensqualität in Rheine, mehr Gesundheit – und letztlich mehr Spaß an Mobilität zu haben – und zwar jeden Tag!

Museumspädagogik nimmt Fahrt auf

Die Städtischen Museen geben einen weiteren Öffnungsschritt bekannt: Die Salzwerkstatt öffnet – nach weit über einem Jahr pandemiebedingter Pause – für Kindergruppen und Schulklassen. Auch im Falkenhof Museum und im Museum Kloster Bentlage werden ab sofort wieder museumspädagogische Mitmachprogramme angeboten. In den letzten Wochen vor den Schulferien sind beinahe alle Vormittage exklusiv für die Schulen reserviert: Die Programme werden mit einer Dauer von 1,5 Stunden angeboten und beginnen wahlweise um 9.00 Uhr oder 11:00 Uhr. Mit diesen Vorgaben können hoffentlich alle interessierten Lehrerinnen und Lehrer den für ihre Klassen geeigneten Termin bekommen.

Für ein attraktives Programm ist gesorgt. Im Falkenhof Museum geht es in der Sonderausstellung „Bürgersinn und Seelenheil“ um den Kirchenschatz von St. Dionysius. Wieso haben unsere Vorfahren die große gotische Kirche am Marktplatz errichtet? Welche Sorgen haben sie geplagt und wie konnten sie es trotzdem schaffen? Was hat ihnen Mut gemacht? Diese besondere Ausstellung mit kostbaren Objekten aus dem Mittelalter und der Barockzeit wird nach den Sommerferien nicht mehr zu sehen sein.

Ein anderes Kapitel der Stadtgeschichte lässt sich im Salzsiedehaus entdecken: An diesem Ort wurde über Jahrhunderte Salz gewonnen. Historische Siedepfannen, Öfen und Salzlager künden von dieser Zeit. Bei dem Schulprogramm sieden alle Schülerinnen und Schüler außerdem in kleinen Pfannen ihr eigenes Salz.

Die Salzwerkstatt steht nach Terminvereinbarung jetzt auch wieder für Kindergeburtstage, Ferienfreizeiten oder Programme anderer Bildungsträger offen.  Eine Gruppe kann aktuell 10 Personen umfassen und zwei Gruppen können parallel zur gleichen Zeit geführt werden. Für Schulklassen gilt diese Begrenzung nicht.

Das dritte Schulklassen-Angebot, ebenfalls für die Grundschulen und die Klassen 5-6, findet im Museum Kloster Bentlage statt: bei einem gemeinsamen Entdeckungsrundgang werden die ausgestellten Kunstwerke zur Klostergeschichte, aber auch die modernen Gemälde in der Westfälischen Galerie erkundet. Die abwechslungsreiche Tour schließt mit dem Gestalten eines Erinnerungsbildes ab.

Für die Buchung und Beratung melden sich Interessierte bei den Städtischen Museen Rheine. Sie erreichen die Museumspädagogin Alexandra Dolezych unter Tel. 05971 – 920613 oder per E-Mail an Alexandra.Dolezych@Rheine.de

Impfaktion für Rheiner Wohnungslose

Rheine. Am vergangenen Freitag (14.05.2021) hat  in der Anlauf-, Kontakt- und Beratungsstelle Treff 100 am Kardinal-Galen-Ring 100 in Rheine eine Impfaktion für wohnungslose Menschen aus Rheine stattgefunden. Durch ein mobiles Impfteam konnten entsprechend der Vorgaben aus der Impfpriorisierung insgesamt 55 Personen geimpft werden. Dies ist ein weiterer Schritt auf dem Weg, einen größtmöglichen Gesundheitsschutz sowohl für die Klientinnen und Klienten als auch für die Mitarbeitenden der Rheiner Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe zu erreichen.

Dank der gut vorbereiteten Aktion gingen die Impfungen samt der vorgelagerten ärztlichen Aufklärungsgespräche reibungslos und zügig vonstatten. Im Vorfeld wurden die Klienten von den Fachkräften der einzelnen Einrichtungen beraten und beim Ausfüllen der notwendigen Unterlagen und der Vervollständigung notwendiger Dokumente unterstützt.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass die Bereitschaft bei den wohnungslosen Menschen derart groß war, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Ein herzliches Dankeschön an das mobile Impfteam und den Kolleginnen und Kollegen für die Vorbereitung und Durchführung dieses Impftermins,“ so Jörg Jäger, Produktverantwortlicher für die sozialen Einrichtungen bei der Stadt Rheine.

Verimpft wurde der Impfstoff von Johnson & Johnson. Der Vorzug dieses Impfstoffes liegt darin, dass nur eine Impfung notwendig ist, um nach vier Wochen den vollen Impfschutz zu erreichen. Dies ist ein großer Vorteil besonders bei der Impfung der genannten Zielgruppe.

Im Treff 100 werden wohnungslose  und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen von einer Sozialarbeiterin und einem Sozialarbeiter beraten, begleitet und unterstützt. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit sich und seine Wäsche zu waschen, ferner gibt es für den Personenkreis freien Zugang zum Internet und der Tageszeitung. Auch Kleiderspenden werden aufbereitet und angeboten. Die  jeweils geltende Verordnungslage in Zeiten der Pandemie reguliert den Zugang zum Tagesaufenthalt der Einrichtung. Dieser ist aktuell nicht möglich. Die erfolgreiche Impfaktion hat aber sicher dazu beigetragen, dass sich die Gesamtlage weiter positiv verändert und den Zugang baldmöglich wieder erlaubt.

Die Gastronomie in Rheine darf endlich wieder Gäste im Außenbereich empfangen Auch im Einzelhandel weitere Lockerungen

„Endlich wieder Rheine genießen – Außengastronomie nutzen“, unter diesem Motto dürfen nun auch die Gastronominnen und Gastronomen am Standort Rheine unter Vorbehalt einiger Hygienemaßnahmen am morgigen Samstag, den 22.05.21 ihre Türen wieder öffnen und Gäste willkommen heißen.

Auch wenn zunächst nur eine Bewirtung für die Außengastronomie möglich ist, stellt es doch einen wichtigen Schritt in Richtung Normalität dar. Die Schließung der Gastronomie liegt nun mehr als ein halbes Jahr zurück. In dieser Zeit konnten die Betriebe keinen Umsatz generieren. Ingo Niehaus Geschäftsführer der EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH äußert dazu: „Die Gastronomie in Rheine darf nach rund einem halben Jahr Schließung endlich wieder mit der Außengastronomie an den Start gehen. Das sorgt für gute Stimmung und ist ein gutes Signal für die Gastronomie. Insgeheim hoffen wir natürlich auf eine weitere Entspannung des Infektionsgeschehens mit dauerhaften Inzidenzen unter 50 und einer damit verbundenen wirtschaftlich wichtigen Öffnung der Innenbereiche.“ Die Belebung der Gastronomie wird zudem sicherlich auch einen positiven Effekt auf den lokalen Einzelhandel haben.

Damit alle Gäste die Zeit in ihrem Lieblingsrestaurant genießen können, sind die folgenden Regeln einzuhalten: Vor Einlass ist ein Nachweis über ein negatives Testergebnis (max. 48 Stunden alt), einer vollständigen Impfung oder einer Genesung, die nicht länger als sechs Monate zurückliegt, vorzulegen. Die Mund- und Nasenbedeckung darf am Tisch abgesetzt werden, muss allerdings beim Verlassen des Tisches wieder aufgesetzt werden. Die Tischbesetzung erfolgt nach den allgemeinen Regeln für die Begegnung in der Öffentlichkeit. Die Erfassung der Gästekontaktdaten ist ebenfalls weiterhin erforderlich, nun jedoch durch digitale Angebote deutlich komfortabler. Nach einer kleinen Stärkung im Lieblingsrestaurant kann das Shoppen in Rheine losgehen. Denn auch der Einzelhandel hat wieder geöffnet und darf nachweislich geimpfte, getestete oder genesene Kunden wieder begrüßen – ohne vorherige Terminvereinbarung. Auch die einfache Rückverfolgbarkeit entfällt. Weiterhin bestehen die allgemeinen Hygienemaßnahmen: Mindestens 1,5 Meter Abstand, medizinische Maske und Handhygiene.

Die Gastronomen und Einzelhändler freuen sich auf viele Kunden, denn Einkaufen und Genießen in Rheine ist ein Erlebnis und unterstützt die lokalen Betriebe.

Die Städtischen Museen Rheine öffnen am Pfingstsamstag wieder

Rheine- Die Corona-Fallzahlen sinken, der sogenannte Inzidenzwert liegt stabil unter 100 – nun sind auch Museumsbesuche in Rheine wieder möglich. Es genügt die Buchung eines Termins. Ein negativer Corona-Test braucht nicht vorgelegt zu werden. 

Ab Samstag, 22. Mai kann man in der Ausstellung „Bürgersinn und Seelenheil“ im Falkenhof Museum wieder „auf Schatzsuche“ gehen. Im Mittelpunkt dieser Ausstellung stehen der Kirchenschatz von St. Dionysius und die Epoche des Kirchenbaus in Rheine vor 500 Jahren. 

Für den Besuch kann man sich am Samstag ab 13 Uhr unter der Nummer 05971 – 920610 für die Pfingsttage telefonisch anmelden. Geöffnet wird um 14 Uhr. Pfingstsonntag und Pfingstmontag sind die Öffnungszeiten von 10 – 18 Uhr.

Die gleichen Öffnungszeiten gelten für das Museum Kloster Bentlage (Terminbuchung unter 05971 – 918468). Das Josef-Winckler-Haus hat am Samstag und Sonntag von 14 – 18 Uhr geöffnet. In den Museen ist eine Registrierung der Kontaktdaten Vorschrift, ebenso das Tragen einer medizinischen Maske (FFP 2, OP-Maske). Dann steht dem Kulturgenuss nichts mehr im Wege, schließlich sind durch die Corona-Schutzbestimmungen viel Raum, Platz und Abstand für die einzelnen Besucher gewährleistet. Schriftliche Informationen zu den Ausstellungen und ein Quiz für Kinder liegen im Kloster Bentlage und im Falkenhof jeweils an den Museumskassen bereit.

 

 

Rheine, Mercedes gerät in Brand, Hafenbahn muss kurzzeitig gesperrt werden

Rheine – Ein Mercedes ist am Dienstagnachmittag (18.05.21) gegen 15.25 Uhr an der Straße Hafenbahn in Brand geraten. Ersten Erkenntnissen zufolge handelte es sich um einen technischen Defekt. Die geschädigte Autofahrerin war zunächst auf dem Münsterlanddamm in Richtung Mesum unterwegs. An der Kreuzung Münsterlanddamm/Hafenbahn stellte sie eine Rauchentwicklung an ihrem Wagen fest. Sie parkte in einer Parkbucht. Als sie im vorderen Bereich des Mercedes Flammen
erkannte, alarmierte sie die Feuerwehr. Die Wehrkräfte konnten den Brand löschen. Verletzt wurde niemand. Die Hafenbahn musste für den Einsatz kurzzeitig in beide Richtungen gesperrt werden.

Kinder sicher unterwegs in Rheine mit der neuen Notinsel-APP

Rheine. Seit 2002 steht das Kinderschutzprojekt Notinsel bundesweit für den Schutz von Kindern und die Gestaltung der sicheren Wege zur Schule oder nach Hause. Rheine ist seit 2007 Notinsel-Standort und damit Teil des größten Kinderschutzprojektes im öffentlichen Raum in Deutschland. „Hier in Rheine gibt es aktuell mehr als 70 Notinseln. Sie haben eine offene Tür für Kinder in Not- und Gefahrsituationen und bei „kleineren“ Problemen“, erläutert Sabine Wensing vom Familienbeirat das Projekt.

Mit dem Notinsel-Aufkleber an der Eingangstür setzen die Geschäfte ein Zeichen für mehr Kinderfreundlichkeit und dafür, dass sich Kinder und deren Eltern auf die Hilfe der Notinsel-Partner verlassen können. Denn als Geschäft, Apotheke, Bankfiliale und sonstige öffentliche Einrichtung, die ebenerdig liegt, leicht zugänglich ist und regelmäßige Öffnungszeiten hat sowie geschulte Mitarbeitende, die im Notfall wissen, was zu tun ist, ist man eine wichtige Anlaufstelle für Kinder in Not und bei Gefahrensituationen.

„Notinseln sind wichtig, auch wenn es bislang noch keine oder nur wenige Vorfälle gab, denn Notinseln erinnern Erwachsene daran, besser auf Kinder und deren Bedürfnisse zu achten. Notinseln setzen ein klares Zeichen, dass Kinder mehr in den Blick genommen und beschützt werden müssen. Zudem zeigt eine Stadt, Gemeinde oder ein ganzer Landkreis, dass hingeschaut wird und TäterInnen nicht geduldet werden“, betont Jerome Braun, Gründer der Notinsel-Initiative und Geschäftsführer der Deutschen Kinderschutzstiftung Hänsel + Gretel die Notwendigkeit des Projektes.

Mit der neuen Notinsel-App für Eltern, Großeltern und Kinder wird die sichere Wegeplanung zur Familiensache. Entlang der Geschäfte können Erwachsene mit den Kindern die sicheren Wege planen. Dabei lernen die Kinder auch alle Geschäfte kennen und bauen im Gespräch mit den Erwachsenen Ängste und Hürden ab, damit sie auch die Notinseln nutzen, wenn es denn nötig wird.

Die Notinsel-App ist ab sofort in den APP-Stores kostenlos erhältlich. Mit der App können Kinder bis zu zehn wichtige Telefon-Nummern direkt anrufen. Auch die Polizei kann mit zwei Klicks angerufen werden. Die Kinder sehen bei Verwendung der App in ihrem direkten Umkreis von 2,5 km die nächsten Notinseln und können sogar dahin navigieren. Sogar weitere Informationen, welche die Notinsel-Geschäfte hinterlegen, insbesondere die Öffnungszeiten können abgerufen werden. Zudem können Kinder sog. „Privatinseln“ hinterlegen, z.B. das Elternhaus, das Haus der Oma oder des besten Freundes und diese zusätzlichen Privatinseln in die sichere Wegeplanung einbinden

Die Geschäfte erhalten in diesen Tagen einen Zusatzaufkleber mit QR-Code, der neben dem eigentlichen Notinsel-Aufkleber angebracht wird. Damit können Passanten direkt zur Webseite www.notinsel.de und damit auch zu den Standorten sowie den hiesigen Notinsel-Geschäften gelangen. „Wir hoffen, dass möglichst viele Erwachsene und die Kinder die Notinsel-APP nutzen, damit deren Wege sicherer werden und die Notinsel als Hilfestelle weiter bekannt und verbreitet wird“, wünscht sich auch Sabine Wensing.

Foto: Sabine Wensing vom Familienbeirat der Stadt Rheine stellt die neue Notinsel-App vor

 

Einbruchdiebstahl in der Eschendorf-Apotheke in Rheine

Rheine  – Am Donnerstag (13.05.) wurde die Polizei über einen Einbruch in die Eschendorf-Apotheke informiert. Unbekannte haben in der Zeit zwischen Mittwochabend (12.05.), 19.00 Uhr, und Donnerstag (13.05.), 11.50 Uhr, ein Fenster im rückwärtigen Bereich der Apotheke aufgehebelt. Von dort sind sie in das Gebäude gelangt. In den Räumlichkeiten der Apotheke durchsuchten die Täter die Büroräume und brachen einen Schrank auf. Sie entwendeten nach ersten Erkenntnissen Bargeld, Schmuck und Elektrogeräte. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Wer Hinweise geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei in Rheine, Telefon 05971/938-4215.

Verbotenes Wenden auf der B70, Nachtrag

Rheine  – Bei der Polizei gingen Hinweise ein, dass an der B 70 aufgrund der Bauarbeiten die Verkehrsschilder „Kraftfahrstraße“ entfernt wurden. Dies war den kontrollierenden Beamten nicht bekannt. Die eingeleiteten Bußgeldverfahren werden eingestellt. Straßen.NRW wird die Verkehrsschilder „Kraftfahrstraße“ wieder aufstellen. Damit bleibt das Wenden auf der B 70 verboten.

Erstmeldung vom 07.05.2021, 11.49 Uhr

 

Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzten in Rheine

Rheine – Bei einem Auffahrunfall sind am Donnerstagnachmittag (06.05.21) gegen 14.45 Uhr auf dem Hopstener Damm in Altenrheine zwei Personen schwer verletzt worden. Ein 62-Jähriger aus Lingen an der Ems fuhr mit einem schwarzen Audi auf dem Hopstener Damm in Fahrtrichtung Dreierwalde. Dann wollte er nach links in den Heideweg abbiegen. Aufgrund von Gegenverkehr musste er abbremsen.

Dies erkannte eine nachfolgende 52-jährige Autofahrerin aus Rheine offenbar zu spät. Sie fuhr mit ihrem schwarzen Opel auf den Audi auf. Beide Unfallbeteiligten wurden schwer verletzt und mussten mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht werden. Auch ein Rettungshubschrauber war zum Einsatzort geflogen, musste jedoch nicht für den Transport von Verletzten eingesetzt werden. Beide am Unfall beteiligten Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Es entstand ein Sachschaden von schätzungsweise rund 35.000 Euro.

Wohlverdienter Ruhestand nach über 40 Jahren Betriebszugehörigkeit

Rheine- In einer kleinen Feierstunde – Corona ließ leider nicht mehr zu – haben wir am letzten Freitag unseren langjährigen Kollegen Wolfgang Kemper in den (Un)Ruhestand verabschiedet.


In den mehr als 40 Jahren in unserem Unternehmen hat er so einiges erlebt, verschiedene Positionen durchlaufen und auch sicherlich Firmengeschichte mitgeschrieben. 1980 hat er – seinerzeit noch bei PERKUTE – seine Karriere in unserem Unternehmen begonnen, damals noch zuständig für die Endmontage von Reinigungsgeräten.
Von den Reinigungsgeräten wechselte er jedoch schon bald zu den Hebebühnen und war zunächst als Monteur und später als Serviceleiter für autop tätig.
Im Rahmen einer Nachfolgeregelung übernahm er schließlich den Technischen Support für Hebebühnen und hat dort bis zu letzt bei AUTOPSTENHOJ unermüdlich unsere Kunden und Partner am Markt mit seinem Fachwissen unterstützt.
Wir wünschen Wolfgang alles Gute und vor allem natürlich Gesundheit!

B.HIVE light in Rheine verspricht … Das B.HIVE light kommt #andersalsgedacht und bietet dennoch #mehralsduerwartest

Einst als siebenwöchiges Festival im Frühsommer 2020 geplant, wird es in diesem Jahr eine verkürzte Version vom 26.-30. Mai 2021 geben. „Es ist uns wichtig, gerade in der jetzigen Zeit mit einem innovativen und conronakonformen Konzept ein Ausrufezeichen für den Standort zu setzen.“, verdeutlicht Ingo Niehaus, Geschäftsführer der EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbh (EWG) sicher. Konkret wird ein szenisch beleuchtetes Autokino an der Meitnerstraße 8 auf dem Gelände des Unternehmens VEGA mit tollen Musikfilmen, spitzen Vorträge und anschließendem coolen Musikentertainment, ein kleines und doch stimmungsgelandenes Autokino-Konzert und auch die Möglichkeit eine ökumenische Messe mal ganz anders zu erleben, geboten. Dabei wird das eigene Auto je nach Veranstaltung in eine Wohlfühlarena, Kinopalast oder Stimmungskanone verwandelt. Auf dem Gelände ist Platz für 360 Autos. Der Ticketvorverkauf beginnt am heutigen Donnerstag.

„Wir wollen beweisen, was zukunftsorientierte Unternehmen auf die Beine stellen können, wenn sie zusammenhalten und ihre Mitarbeitenden wertschätzen.“, bringen Bettina Thelen-Reloe und Nicole Kauschke den Ansatz der Initiative, die das alles überhaupt erst möglich macht, auf den Punkt. Die Initiative „Rheine – Standort der guten Arbeitgeber“ (SDGA) – ein Zusammenschluss aus über 50 Unternehmen – kümmert sich darum, dass Mitarbeiter, zukünftige Fachkräfte, Heimatverliebte und alle die Lust auf Rheine haben, am Wirtschaftsstandort Rheine außergewöhnliche Maßnahmen erleben können. Angefangen bei Kinderbetreuung, nachhaltige Mobilität bis zum Stadtstrand ist alles dabei. Nun folgt mit dem B.HIVE light das etwas andere Event mitten in der Pandemie. Möglich ist dies nur unter Berücksichtigung der gültigen Corona-Schutzverordnung und des Infektionsschutzgesetzes. Eine kontinuierliche Integration der aktuellen Corona Bestimmungen und Auflagen in das Angebot wird erfolgen. Neben dem SDGA als Initiator stehen viele Partner an der Seite: das Cinetech Rheine, cows online, Volksbank Münsterland Nord, Radio RST, Perfect Sound, VEGA, Plano Light, Kay Holland, Rheine.Tourismus.Veranstaltungen. sowie Robert Meyer Catering.

Den Auftakt macht Skate-Legende Titus Dittmann mit spannenden, offenen und ehrlichen Geschichten. Danach tritt die kleinste größte Band der Welt, Two4You auf. Es folgen zwei Tage Autokino der Extraklasse mit rockigen, emotionalen und legendären Musikfilmen. Am Samstag stehen bei der RADIO RST STAR TOUR als Autokino-Konzert die Hannoveraner Indie-Band Jeremias auf der Bühne, gefolgt vom britischen Singer-Songwriter Tom Gregory. Für Leckereien und Schirmchendrinks ist gesorgt. 

Programm im Überblick:

Mittwoch, 26. Mai

  • 17 Uhr: Start und Eröffnung mit Titus Dittmann
  • 19 Uhr: Auftritt Two4You
  • Ticketpreis 20€/ Auto (zzgl. VVK-Gebühr)

    Donnerstag, 27. Mai 

    • Autokino mit dem Cinetech

    Freitag, 28. Mai

    • Autokino mit dem Cinetech

    Samstag, 29. Mai

    • Radio RST STARTOUR als Live-Autokonzert
    • 17 Uhr Jeremias
    • 18:45 Uhr Tom Gregory mit Band

    Ticketpreis: 1-2 Personen 58€, 3 Personen 66€, 4 Personen 74€, 5 Personen 82€ (alle Preise zzgl. VVK-Gebühr)

    Sonntag, 30. Mai

    • 11 Uhr: ökumenischer Auto-Gottesdienst in Kooperation mit der Pfarrei St. Antonius und der Evangelischen Kirchengemeinde Johannes zu Rheine
    • nachmittags Autokino mit dem Cinetech

    Alle weiteren Infos und Tickets unter: www.bhive-rheine.de

Kettelerufer in Rheine wird freigegeben

Rheine. Bei herrlichem Sonnenschein lockt es immer mehr Radfahrer und Fußgänger nach draußen. Umso schöner, dass sie nun auch das Kettelerufer im Bereich der Emsgalerie wieder frei nutzen können. Die dort entstehende Steganlage, die zukünftig die Ems in diesem Bereich überragt, ist nahezu fertiggestellt. Grund genug die Zäune zu entfernen und einer entspannten Radtour an der Ems entlang nicht mehr im Wege zu stehen.

Versuchter Raubüberfall auf Tankstelle in Rheine, Zwei Festnahmen: Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Rheine- Nach dem Raubüberfall auf die Tankstelle in Rheine am 17.04.2021 nahmen Polizisten die mutmaßlichen Täter fest. Ein Haftrichter ordnete Untersuchungshaft für beide an. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um einen 18-Jährigen aus Rheine sowie einen gebürtigen Euskirchener ohne festen Wohnsitz, zum Tatzeitpunkt ebenfalls 18 Jahre alt. Beiden wird zur Last gelegt, den Raubüberfall am 17.04.2021 auf die Tankstelle in Rheine gemeinschaftlich geplant und durchgeführt zu haben. Der Mann ohne festen Wohnsitz soll dabei an der Eingangstür „Schmiere“ gestanden haben, während der 18-Jährige aus Rheine den Verkaufsraum betreten und den Angestellten der Tankstelle erst bedroht und dann niedergeschlagen haben soll. Der Geschädigte erlitt lebensgefährliche Kopfverletzungen. Bei der Tatwaffe handelt es sich um ein Handbeil. Dieses war bereits am Sonntag (18.04.) von einem Anwohner nahe der Tankstelle in einem Gebüsch gefunden worden. Am darauf folgenden Montag (19.04.) erschien der 18-Jährige aus Rheine in Begleitung von Angehörigen auf der Polizeiwache in Rheine und stellte sich selbst. „Der Beschuldigte legte ein umfassendes Geständnis ab“, berichtet Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. „Glücklicherweise ist der Geschädigte inzwischen außer Lebensgefahr und befindet sich auf dem Wege der Besserung.“ Den mutmaßlichen Mittäter des 18-Jährigen aus Rheine konnte die Polizei am Mittwochabend (21.04.) in Recke festnehmen, nachdem die Auswertung von Spuren am Tatort zu einem Tatverdacht gegen ihn geführt hatte. Zudem hatten sich im Zuge der Ermittlungen Hinweise auf dessen Aufenthaltsort verdichtet.

Dieser Beschuldigte äußerte sich nach seiner Festnahme und im Rahmen der Vorführung nicht zu den Vorwürfen. Der Haftbefehl gegen den 18-Jährigen aus Rheine betrifft unter anderem den Vorwurf des versuchten Mordes. Gegen den am Mittwochabend Festgenommenen wird derzeit ausschließlich der Vorwurf des versuchten schweren Raubes erhoben. Die Ermittlungen dauern an.

Josef Kuberek mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Rheine. Josef Kuberek aus Rheine ist von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden. Der Bundespräsident verleiht den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für Verdienste, die unter Zurückstellung der eigenen Interessen über einen langen Zeitraum mit erheblichem Einsatz erbracht wurden und sich im Vergleich zu anderen hervorheben.

Josef Kuberek erhielt das Bundesverdienstkreuz für sein jahrzehntelanges soziales Engagement und seinen Beitrag zur Förderung des Ansehens der Bundesrepublik Deutschland.

Bundesverdienstkreuzträger Josef Kuberek freut sich gemeinsam mit seiner Frau Ingrid und Bürgermeister Dr. Lüttmann über die Auszeichnung.

Er war seit 1991 zunächst beim Arbeitskreis für Osteuropahilfe im DRK-Ortsverband Rheine engagiert, wo er sich als Gastfahrer für Hilfstransporte beteiligte und Sachspenden aus Bundeswehrbeständen vermittelte. Nach seiner Pensionierung im Jahr 1995 intensivierte der ehemalige Berufssoldat, seit 1988 Träger des Ehrenkreuzes der Bundeswehr in Gold für beispielhafte Erfüllung der Soldatenpflichten, sein Engagement noch weiter: Er wurde Hauptorganisator und verantwortlicher Leiter der Hilfstransporte und sein Eigenheim in Rheine diente als „Schaltzentrale“ der Hilfsorganisation.

20 Jahre lang, von 1998 bis 2018, war Josef Kuberek Vorsitzender des „Vereins für Osteuropahilfe St. Marien Rheine-Eschendorf e.V.“. Der Verein verteilte in insgesamt 180 Hilfseinsätzen zwischen 1991 und 2018 rund 1.700 Tonnen an Hilfsgütern im Wert von etwa 4,6 Millionen Euro und finanzielle Hilfen in Höhe von rund 400.000 Euro an notleidende Menschen. Die Spenden kamen Menschen nach Katastrophen, aber auch Kinderheimen, Kranken, Kriegsverletzten, Familien und alten Menschen zugute, unter anderem auch in Rheines litauischer Partnerstadt Trakai.

Die Hilfstransporte gingen nicht nur nach Litauen, sondern auch nach Polen, Rumänien und in die Ukraine, was zur Verständigung mit den osteuropäischen Ländern nach dem Fall des Eisernen Vorhangs beitrug. Insgesamt wurden dabei rund 455.000 Kilometer zurückgelegt, das entspricht mehr als elf Weltumrundungen auf dem Äquator.

Zahlreiche Transporte hat Josef Kuberek selbst begleitet, sodass er zusammengerechnet rund zwei Jahre lang auf den Straßen zwischen Deutschland und Osteuropa unterwegs war.

Von 1996 bis 2002 war Josef Kuberek zudem Schatzmeister im Vorstand des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaften der Stadt Rheine.

Für sein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement wurde Josef Kuberek bereits mehrfach geehrt. Im Jahr 2015 wurde er mit dem Bürgerpreis der Stadt Rheine ausgezeichnet, 2011 ernannte ihn der litauische Landkreis Pakruojis zum Ehrenbürger die ukrainische Stadt Sambir ehrte ihn mit einer Medaille. 2004 wurde Josef Kuberek der Litauische Verdienstorden verliehen.

Das Bundesverdienstkreuz erhielt Josef Kuberek jetzt aus den Händen von Rheines Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann. Nicht nur für den Preisträger, sondern auch für den Bürgermeister war die Verleihung ein besonderes Ereignis, denn üblicherweise erfolgt diese im Rahmen einer Feierstunde durch den Landrat des Kreises Steinfurt. Aufgrund der Corona-Pandemie war es jetzt Rheines Bürgermeister, der die Ehrung im Rahmen der derzeitigen Möglichkeiten im frühlingshaft-sonnigen Garten des Ehepaars Kuberek vornahm und herzlich gratulierte.

 

Smartphones aus Transportern gestohlen

Rheine  – Diebe haben im Dorenkamp zwei Autos aufgebrochen. Aus Transportern wurden Smartphones gestohlen. An der Breiten Straße drangen unbekannte Täter am Montag (19.04.21) in der Zeit zwischen 15.00 Uhr 23.40 Uhr in einen Mercedes Vito ein, indem sie die Scheibe der Beifahrertür einschlugen.

Aus der Halterung in der Mittelkonsole entwendeten sie ein Handy. An der Darbrookstraße schlugen Unbekannte die Scheibe der Fahrertür eines VW Transporters ein. Aus dem Auto wurde ebenfalls ein Smartphone gestohlen. Die Tat ereignete sich in der Zeit zwischen Samstag (18.04.21), 17.45 Uhr, und Sonntag(19.04.21), 22.54 Uhr.
Täterhinweise gibt es in beiden Fällen nicht. Die Polizei in Rheine nimmt Hinweise von Zeugen entgegen unter Telefon 05971/ 938 – 4215.

Raub auf Tankstelle in Rheine


Rheine  – Ein unbekannter Täter hat am späten Donnerstagabend (15.04.21),
gegen 22.12 Uhr, unter Vorhaltung eines Messers in der Jet-Tankstelle an der
Neuenkirchener Straße in Thieberg die Herausgabe von Bargeld gefordert. Den Angaben der Verkäuferin zufolge gab der Unbekannte zunächst an, eine Schachtel Zigaretten kaufen zu wollen. Die Geschädigte drehte sich kurz von dem Täter weg.
Als sie sich ihm wieder zuwandte, hielt der Unbekannte ein Messer – offenbar einm Küchen- beziehungsweise Schälmessermesser – in der Hand. Er forderte die Verkäuferin auf, die Kasse zu öffnen. Der Täter griff in die Kasse und entnahm das Scheingeld. Anschließend verließ er die Tankstelle und flüchtete zu Fuß in Richtung Berbomstiege. Eine sofortige Fahndung der Polizei im Nahbereich verlief ohne Erfolg. Der Täter wird wie folgt beschrieben: Der Mann war etwa 1,70 Meter
groß sowie circa 45 bis 50 Jahre alt. Er hatte eine normale Statur und trug eine dunkle Hose und eine schwarze Kapuzenjacke sowie schwarze Schuhe und eine Brille. Die Polizei in Rheine nimmt Hinweise von Zeugen entgegen, die zur Tatzeit etwas Auffälliges beobachtet haben oder die Hinweise zum Täter geben können: Telefon 05971/938-4215.

Verkehrsunfall mit Personenschaden, Fahrzeug ausgebrannt

Rheine  – Mit einem außergewöhnlichen Unfall beschäftigt sich augenblicklich die Polizei im Kreis Steinfurt. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet ein BMW X 5 am Dienstag (13.04.), gegen 05.10 Uhr, in einer langgezogenen Linkskurve der Hauenhorster Straße auf den rechten Grünstreifen. Das Fahrzeug überschlug sich und kam auf dem Dach liegend auf einem angrenzenden Acker zum Stillstand. Der Motor geriet kurze Zeit später in Brand. Die Insassen des Fahrzeugs konnten sich selbständig befreien. Bisher steht fest, dass in dem Fahrzeug drei Männer saßen, von denen sich zwei leicht verletzten. Der BMW brannte komplett aus. Zwei der drei Insassen verließen in dieser Phase den Unfallort, so dass lediglich ein leicht verletzter Mann vor Ort blieb. Ein älteres Paar passierte in einem Mercedes vermutlich als erstes Fahrzeug die Unfallstelle und beobachtete möglicherweise den Unfallhergang. Vor Ort bat der Fahrer des Mercedes einen weiteren Passanten, die notwendige erste Hilfe Maßnahmen und die Alarmierungen der Feuerwehr und Polizei durchzuführen. Im Anschluss an das Gespräch verließ das Paar die Örtlichkeit. Nachdem die Feuerwehr und die Polizei vor Ort erschienen waren, stellten die Polizeibeamten fest, dass an dem Fahrzeug keine amtlichen Kennzeichen befestigt waren. Auch die Befragung des vor Ort gebliebenen Mannes stellte sich schwierig dar, da der Mann deutlich alkoholisiert war und, da es sich um eine ausländische Person handelte, kein Deutsch sprach. Der Mann zeigte sich den Beamten gegenüber sehr unkooperativ und verweigerte jede weitere Aussage. Aufgrund seiner Verletzungen brachte ein Rettungswagen den Mann in ein nahegelegenes Krankenhaus. Hier entnahmen die behandelnden Ärzte auch die angeordnete Blutprobe. Die Ermittlungen der Polizei zu diesem Unfall und zu den geflüchteten Personen dauern an. Bei den Ersthelfern im Mercedes könnte es sich um wichtige Unfallzeugen handeln. Diese Paar, aber auch weitere Zeugen, werden gebeten, sich mit der Polizei in Rheine, unter der Telefonnummer 05971/938-4215, in Verbindung zu setzten.

Auto durch Brand zerstört, Garage beschädigt

Beispiel Foto

Rheine  – Aus bislang unbekannter Ursache ist am späten Sonntagabend (11.04.21) gegen 23.22 Uhr an der Straße Stickenhover in Mesum ein Pkw durch einen Brand vollständig zerstört worden. An der Garage, in der der graue VW Golf stand, entstand ein Schaden. Ein Anwohner war in der Nacht durch einen lauten Knall wach geworden und hatte den Brand in der Garage festgestellt. Anschließend alarmierte er die Feuerwehr. Diese konnte das Feuer löschen, bevor es auf andere Gegenstände oder Gebäudeteile übergreifen konnte. Eine Brandstiftung kann zum derzeitigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 25.000 Euro. Die Polizei in Rheine nimmt Hinweise von Zeugen, die zur Brandzeit etwas Auffälliges beobachtet haben, entgegen unter Telefon 05971/938-4215.