Rheine – Aus bislang ungeklärter Ursache ist am Sonntagmorgen (14.02.21) gegen 08.55 Uhr in der Lüftungsanlage in einem Schweinestall in Wadelheim ein Feuer ausgebrochen. Bei dem Brand in dem Stall an der Haddorfer Chaussee sind drei Personen leicht verletzt worden. Zudem verendeten einige Tiere. Als die Polizei am Einsatzort eintraf, qualmte es aus dem Schweinestall stark. Die Feuerwehr war bereits vor Ort. Zuvor hatten sich der Bauer sowie zwei Angehörige bei dem Versuch, die mehr als 100 Tiere in einen Nachbarstall zu treiben, eine Rauchvergiftung zugezogen. Die Personen mussten mit einem Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht werden. Die Feuerwehr, die mit mehr als 50 Kräften im Einsatz war, brachte den Brand schließlich unter Kontrolle und löschte diesen vollständig. Ersten Erkenntnissen zufolge ist das Feuer im linken Teilbereich des Schweinestalls ausgebrochen. In dem Bereich konnten mehrere Tiere nicht mehr früh genug befreit werden, sie verendeten. Die Tiere im mittleren Stallbereich konnten hingegen in einen angrenzenden Stall getrieben werden. Einige Schweine mussten aufgrund ihrer schwerwiegenden Verletzungen durch einen Tierarzt des Veterinäramts erlöst werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen im Brandfall aufgenommen. Zur Brandursache oder zur Schadenshöhe können bislang keine Angaben gemacht werden.
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Digitale Bürgerbeteiligung zur Umgestaltung der Damloup-Kaserne
Rheine. Am südlichen Rand der Stadt Rheine entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Damloup-Kaserne ein neues Wohngebiet. Die Stadt Rheine lädt daher alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur digitalen Bürgerbeteiligung ein. Die Planungen zur Damloup-Kaserne werden konkreter und wir wollen Sie – die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rheine – weiter einbinden.
Die Konversion der Damloup-Kaserne ist ein zentraler Baustein in der städtebaulichen Entwicklung und bietet großes Potential für eine zukunftsgewandte, klima- und sozialgerechte Planung. Unter www.rheine.de/damloup erhalten Sie umfangreiche Informationen zum städtebaulichen Entwurf und den Ausarbeitungen, Plänen und Gutachten der einzelnen Fachplanungen.
Wie wird ein Quartier der Zukunft gestaltet? Ein städtebaulicher Entwurf ist prägend für die Entwicklung eines Quartiers, jedoch sind auch die Themen Energie, Mobilität und Entwässerung wichtig. Wie kann eine klimagerechte und nachhaltige Energieversorgung realisiert werden und welche Herausforderung wird die Mobilitätswende mit sich bringen?
Ihre Meinung ist uns wichtig! Alle Informationen zum Start der Bürgerbeteiligung am 08.02.2021 finden Sie digital auf www.rheine.de/damloup. Sie können sich per Mail, Online-Forum oder auch klassisch per Postkarte an uns wenden (Anforderung per Telefon oder Mail, eine Verteilung in benachbarten Quartieren wird erfolgen). Die Ideen und Diskussionen werden für ein Online-Beteiligungsformat mit Talkrunde Anfang März 2020 aufbereitet, weitere Informationen hierzu folgen.
Bei Anregungen und Fragen wenden Sie sich an die Stadt Rheine, Herrn Kai Hobbold unter 05971-939-531 oder per Mail unter kai.hobbold@rheine.de. Wir freuen uns auf Ihre (digitale) Beteiligung.
Baumfällarbeiten an der Stoverner Straße in Rheine
Rheine. Die etwa 25, zumeist über 100 Jahre alten, Eichen an der Stoverner Straße, zwischen der Hünenborgstraße und der Königseschstraße, sind infolge der extremen Trockenheit der letzten Jahre und starkem Schädlingsbefall in einem besorgniserregenden Zustand. Wie Klaus-Dieter Twesten, verantwortlicher Mitarbeiter für den Baumschutz in der Stadt Rheine dabei betont, waren bei seiner Inaugenscheinnahme Ende Januar ein Altbaum als komplett abgestorben und drei weitere Bäume als weitgehend abgestorben zu beurteilen.“ Weitere zwei bis drei Altbäume stehen aktuell „auf der Kippe“ und es könnte sein, „dass diese Bäume schon im Laufe der nächsten ein bis zwei Vegetationsperioden ebenfalls absterben“, so Twesten weiter. Diese Bäume müssen aber nach seiner Beurteilung zunächst noch nicht entfernt werden.
Die meisten der hier stehenden Altbäume sind in Privateigentum. Die Besitzer hatten in den letzten zwei Jahren schon starke Totholzbildungen in den Baumkronen der entlang der Straße stehenden Eichen und an einigen Bäumen auch akute Absterbeerscheinungen festgestellt. Zudem war es in der Vergangenheit schon mehrfach zum Ausbrechen größerer Totäste gekommen. Daher hatten die Eigentümer Anfang Januar einen Fachbetrieb zur näheren Beurteilung der Bäume und der notwendigen Schnitt- und Pflegemaßnahmen hinzugezogen. Dieser hatte die Fällung von 6 bis 7 stark geschädigten oder abgestorbenen Bäumen empfohlen. 
Für vier Eichen, die bereits komplett abgestorben oder bereits so stark geschädigt sind, dass eine weitere Erhaltung definitiv nicht mehr möglich ist, haben die Eigentümer nun eine Fällgenehmigung beantragt. An den weiteren Altbäumen sollen Kronenpflegemaßnahmen zur Entfernung des Totholzes durchgeführt werden. Einige in der Oberkrone bereits weitgehend trockene Altbäume sollen stärker eingekürzt werden, um eine etwaige Regeneration der stark geschwächten Bäume zu fördern.
Wie Twesten erläutert, ist ihm der „erschreckend schlechte Zustand vieler Alteichen in dem betreffenden Bereich der Stoverner Straße bereits im Sommer 2020 aufgefallen“. Im letzten Winter musste auch schon ein abgestorbener Eichen-Altbaum innerhalb der städtischen Straßenparzelle entfernt werden. Die Ursachen des Baumsterbens sieht der Fachmann zum einen in dem akuten Wassermangel aufgrund der Trockenphasen während der letzten drei Vegetationsperioden und zum anderen in dem Hitzestress, denen die Bäume während der letzten drei Sommer ausgesetzt waren. Der stark gesunkene Grundwasserstand sowie massiver Schädlingsbefall an den geschwächten Altbäumen durch Splintholzkäfer, Eichenprachtkäfer u. a., und ein vermehrt auftretender Schadpilzbefall, haben einigen der alten Bäume so stark zugesetzt, dass sie nun gefällt werden müssen. Leider sind derartig massive Schäden mittlerweile in vielen Altbaumbeständen festzustellen. Zunächst waren insbesondere flach wurzelnde Baumarten wie Rotbuche, Bergahorn oder Birke von der weitreichenden Austrocknung der Böden betroffen. Mittlerweile zeigen gerade auch ältere Eichen zunehmend erhebliche Schäden und Vitalitätsverluste.
Ein Zusammenhang zwischen dem Baumsterben und der in Kürze beginnenden Erschließung des Baugebietes an der Stoverner Straße sieht die Stadt Rheine mit Blick auf die beiden unabhängig voneinander vorgenommenen Fachmeinungen und Vor-Ort-Begutachtungen nicht. Der im August 2020 genehmigte und rechtskräftige Bebauungsplan Stoverner Straße – Nord setzt den Erhalt der straßenbegleitenden Altbäume zudem fest. Bäume, die aufgrund Schädigung oder aufgrund des Alters abgängig sind, müssen daher mit Ersatzanpflanzungen, und zwar gleichartigen und in hoher Pflanzqualität, d. h. mit einem Mindeststammumfang von 30 cm, ersetzt werden. Somit wird an etwa gleicher Stelle für entsprechende Ersatzbäume gesorgt, und entstehende Lücken in der ortsbildprägenden Baumstruktur an der Stoverner Straße wieder geschlossen. Darüber hinaus sieht der Bebauungsplan auch noch die Neuanpflanzung von insgesamt 15 Eichen-Hochstammbäumen entlang der Straße vor.
Regionale Unternehmen beschleunigen Umbaumaßnahme am Knotenpunkt Rheine-Nord
Spelle/ Salzbergen / Rheine. In diesem Jahr steht die Optimierung des Verkehrsknotenpunktes A30/B70 an. Die derzeitigen Planungen von Straßen.NRW sehen hierzu eine umfangreiche Baumaßnahme mit einer Dauer von max. neun Monaten vor, verbunden mit großräumigen Umleitungen und einer deutlich eingeschränkten Erreichbarkeit.
Vor diesem Hintergrund haben Straßen.NRW, Vertreter der Stadt Rheine, die EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderung für Rheine mbH sowie die WVS – Wirtschaftsvereinigung Steinfurt e.V. in den letzten Monaten mehr als 300 Unternehmen aus Rheine, Salzbergen und Spelle in mehreren digitalen Informationsveranstaltungen und anderen Kanälen wie Newsletter oder sozialen Medien die lokale Wirtschaft über den Ablauf der Baumaßnahme informiert.
Im Rahmen dieser Austausche wurde auch intensiv über denkbare Optimierungsmöglichkeiten gesprochen, um den wirtschaftlichen Schaden durch die Umleitungen und die eingeschränkte Erreichbarkeit zu minimieren. In den sich anschließenden konstruktiven Gesprächen regionaler Unternehmer mit den beteiligten Behörden, Kommunen, EWG, WVS und den bauausführenden Firmen konnte ein Plan entwickelt werden, die Bauzeit um mehrere Monate zu reduzieren. Im Ergebnis bringt sich nun die regionale Wirtschaft für diese Optimierung aktiv ein.
Die konkrete Verkürzung um mehrere Monate wird u.a. durch eine sehr starke und kostenintensive Ausnutzung von Mehrschichtbetrieb und Wochenendarbeit möglich. Die hieraus entstehenden finanziellen Mehraufwände im sechsstelligen Euro-Bereich können nur gemeinsam durch eine breite Beteiligung der regionalen Wirtschaft bewerkstelligt werden. Die persönlichen Gespräche zwischen den Initiatoren dieser Wirtschaftsbeteiligung Rüdiger Schuma (Geschäftsführer von Krimphoff & Schulte), EWG-Geschäftsführer Ingo Niehaus und WVS-Geschäftsführer Heiner Hoffschroer mit der Wirtschaft zeigen eine große Bereitschaft zu unterstützen, so dass bereits über 35 Unternehmen aus der Region ihre finanzielle Unterstützung zugesagt haben.
„Wir sind begeistert über den Zusammenhalt der Unternehmen in der Region. Unternehmen aus Rheine, Salzbergen und Spelle haben bereits einen großen Teil der benötigten Mittel aufgebracht – mit dieser Schnelligkeit hat niemand gerechnet“ fassen die Initiatoren zusammen. Die Bürgermeisterin und die Bürgermeister der beteiligten Kommunen unterstützen diese Wirtschaftsinitiative ebenfalls und freuen sich, dass alle Kommunen von der Verkürzung der Bauphase profitieren: „An einem Strang zu ziehen ist wichtig und zeigt, wie wir als Region ticken – wir packen an!“
Um die Unterstützung des Einzelnen so gering wie nötig zu halten, ist das Engagement weiterer Unternehmen natürlich sehr willkommen. Ansprechpartner sind der Initiator aus der lokalen Wirtschaft Herr Rüdiger Schuma (Geschäftsführer von Krimphoff & Schulte), EWG- Geschäftsführer Ingo Niehaus und WVS-Geschäftsführer Heiner Hoffschroer. In diesem Sinne: Lassen Sie uns Tempo machen!
Hörstel, Rheine, Diebstähle aus Pkw, teils komplettes Innenleben ausgebaut
Hörstel, Rheine – Die komplette Innenausstattung – darunter die Schaltanlage, das Multimedia-System und ein elektronisches Display – sowie die Nebelscheinwerfer haben unbekannte Täter in der Nacht zu Mittwoch (03.02.21)bzwischen 22.00 Uhr und 07.45 Uhr aus einem Auto entwendet, dass an der Straßeb Wellenbrink in Rheine-Dutum abgestellt war. Wie die Täter in den schwarzen Audi
A6 gelangten, ist nicht klar. Hinweise auf die Diebe gibt es nicht.
In Hörstel verschafften sich Unbekannte ebenfalls Zugang zu einem Wagen – in der Nacht zu Donnerstag (04.02.21) zwischen 18.00 Uhr und 08.20 Uhr. Der rote Audi A6 parkte an der Straße Möllenbreede. Die Täter stahlen das fest verbaute Multimedia-System sowie das Lenkrad. Aufbruchspuren konnten nicht festgestellt werden. Täterhinweise fehlen auch hier.
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu den Taten geben können, sich zu melden: in Rheine unter Telefon 05971/938-4215, in Ibbenbüren unter 05451/591-4315.
Schwerpunktkontrollen in der Raser- und Tunerszene in Rheine
Rheine – Am vergangenen Wochenende (29./30.01.21) hat die Polizei verstärkt die Raser- und Tunerszene kontrolliert. Am Freitag- und Samstagabend waren die Einsatzkräfte rund um den Ring in Rheine im Einsatz. Die Bilanz des Wochenendes: 6 Fahrzeuge wurden sichergestellt, weil durch Veränderungen an den Fahrzeugen die Betriebserlaubnis erloschen war.
Die Fahrer der Fahrzeuge haben alle eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erhalten. Ein Autofahrer wurde angehalten, der keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Des Weiteren wurden wegen unterschiedlicher Verstöße sieben Verwarnungsgelder erhoben. Bei den Kontrollen wurden auch Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung festgestellt, weil mehrere Personen verschiedener Haushalte zusammen in einem Fahrzeug saßen, teilweise ohne einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Insgesamt hat es dazu acht Ordnungswidrigkeitenanzeigen gegeben. Illegale Veränderungen an Fahrzeugen und illegale Straßenrennen sind keine Kavaliersdelikte. Darauf weist die Polizei im Kreis Steinfurt in diesem Zusammenhang noch einmal hin. Auch in der Zukunft wird die Polizei in allen Städten und Gemeinden im Kreis Steinfurt die Raser- und Tuningszene weiter kontrollieren, um den Verkehrsraum wieder sicherer zu machen und die Gefahren für die Verkehrsteilnehmer auf ein Mindestmaß zu reduzieren.
Stadt Rheine verschickt Masken an anspruchsberechtigten Personenkreis
Rheine. Die aktuelle Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen macht das Tragen einer sog. medizinischen Maske in vielen Bereichen zur Pflicht, in denen vorher das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ausreichend war. Dies gilt insbesondere in Geschäften, Arztpraxen und bei Gottesdiensten.Zu den medizinischen Masken gehören OP-Masken, Masken des Standards FFP2 oder vergleichbare Masken (KN95/N95).
Für einen Teil unserer Bürgerinnen und Bürger ist die regelmäßige Beschaffung dieser medizinischen Masken mit Kosten verbunden, die sie nur schwer bzw. gar nicht aufbringen können. Deshalb haben wir das Angebot vom Kreis Steinfurt, den Kommunen für diesen Personenkreis kostenlos OP-Masken zur Verfügung zu stellen, sofort und gerne angenommen.
„Am Donnerstagnachmittag haben wir die Masken vom Kreis Steinfurt erhalten und am Freitagvormittag haben wir die Versandaktion an den anspruchsberechtigten Personenkreis gestartet, freut sich Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann über die schnelle und unbürokratische Hilfe des Kreis Steinfurt.
Je nach Dauer des Postweges sollten alle Adressaten bis Ende nächster Woche die Masken erhalten haben. Allen Anspruchsberechtigten nach dem Sozialgesetzbuch II und XII, sowie nach dem Asylbewerberleistungsgesetz werden 10 OP-Masken von der Stadt zugeschickt.
Neuer Kinder- und Jugendförderplan und Anpassung der Richtlinien zur Förderung freier gemeinnütziger Träger der Kinder- und Jugendarbeit
Rheine. Mit dem neuen Jahr 2021 tritt der nun vierte Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Rheine mit einer Laufzeit von fünf Jahren in Kraft.
Der Förderplan bildet die Ziele und Handlungsschwerpunkte der Kinder- und Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes ab.Beispielweises sind im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit Freizeit- und Sportflächen in Planung. Diese sollen ein weiteres Angebot zu den Sportvereinen darstellen. Aber auch der Jugendschutz bietet aktiv Projekte an. Ein Beispiel sind Projekte zur Vermittlung von Medienkompetenz.

In enger Zusammenarbeit haben die Träger, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Kinder und Jugendliche gemeinsam den neuen Kinder- und Jugendförderplan entwickelt. Vor allem durch die Foren für alle Schülerinnen und Schüler in Rheine wurde ermöglicht, zu erfahren, was sich die Kinder und Jugendlichen für die Stadt Rheine wünschen. Die Berücksichtigung der Interessen und Ideen der Kinder und Jugendlichen war oberste Priorität bei der Erstellung des Förderplans. Dabei soll es jedoch nicht bleiben. Auch bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendförderplans sollen die Kinder und Jugendlichen weiterhin aktiv miteinbezogen werden.
Des Weiteren möchte der Förderplan auch auf bereits bestehende Angebote der Stadt Rheine für Kinder und Jugendliche, wie z.B. auf die „SAM-Ausbildung“, „Tanzen ist schöner als Torkeln“, „Stadt-SV“, „Kinderbeirat“ und die „Initiativgruppen für junge Menschen“, aufmerksam machen.
Zusätzlich zu diesem Plan wurden die Richtlinien zur Förderung freier gemeinnütziger Träger der Kinder- und Jugendarbeit überarbeitet. Mit den Richtlinien und den damit verbundenen finanziellen Zuwendungen unterstützt die Stadt Rheine die Arbeit von Verbänden, Gruppen, Jugendinitiativen und anderen Trägern der Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Rheine. Durch die Überarbeitung dieser Richtlinien passt sich die Stadt Rheine den aktuellen Entwicklungen und Veränderungen an. Ein Bereich hierfür ist beispielweise die Zuwendung für Anschaffungen oder das Kinderferienparadies.
Bei der Gestaltung der Broschüre, „Richtlinien zur Förderung freier gemeinnütziger Träger“, lag der Fokus darauf, sie benutzerfreundlich zu gestalten und immer wiederkehrende Fragen zu berücksichtigen.
Weitere Informationen sind auf der Homepage der Stadt Rheine zu finden.
Zigaretten und Tabakwaren im Wert von mehreren Tausend Euro gestohlen
Rheine – Am Samstag (23.01.) haben Unbekannte im Supermarkt Aldi am Friedrich-Ebert-Ring Zigaretten und Tabakwaren im Wert von mehreren Tausend Euro gestohlen. Die Ware war in einer Vitrine aufbewahrt, die im Lagerraum des Supermarktes stand. Das Lager kann vom Verkaufsraum aus über ein Rolltor betreten werden. Ersten Ermittlungen zufolge haben die Täter zwischen 13.30 Uhr und 19.00 Uhr den Lagerraum betreten, das Schloss der Vitrine geknackt und daraus die Zigaretten und Tabakwaren entnommen. Die Polizei sucht jetzt Zeugen. Kunden, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Rheine zu melden, Telefon 05971/938-4215.
B70/A30: Umbauarbeiten des Knotenpunktes Rheine-Nord stehen an
Rheine- Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Münsterland gestaltet ab Frühjahr diesen Jahres die Anschlussstelle Rheine-Nord (B70/A30) sowie den Venhauser Damm um.
Am heutigen Knotenpunkt entstehen zu Spitzenzeiten regelmäßig lange Rückstaus. Die Umplanung sieht vor, dass jede Fahrtrichtung einen zusätzlichen Fahrstreifen erhält. Dadurch wird die Stauanfälligkeit stark reduziert und der Knotenpunkt hält zukünftige Verkehrssteigerungen stand.
Der Auftrag für die Baumaßnahme, die in 2021 abgeschlossen sein soll, ist vergeben. Bevor die Arbeiten im Frühjahr starten, wird noch der konkrete Bauablauf abgestimmt. Bereits jetzt möchten alle Beteiligten die Verkehrsteilnehmer und Anlieger über die Einschränkungen in den kommenden Monaten informieren. Mit den beteiligten Kommunen und Verwaltungen wurde gemeinsam ein Konzept für die Baumaßnahme entwickelt. Um die Gewerbebetriebe im Umfeld möglichst kurz in ihrer Erreichbarkeit zu behindern, soll die Bauzeit kurz gehalten werden. Die Anschlussstelle Rheine-Nord (A30) wird für mehrere Monate teilweise gesperrt. Das Abfahren von der A30 in Rheine-Nord ist während der gesamten Bauzeit nicht möglich.
Im Rahmen der Vorarbeiten, die voraussichtlich ab Mitte März beginnen, wird der Verkehr im Zuge der B70 auf der Westseite geführt. Zusätzlich zu den gesperrten Abfahrten der BAB bedeutet das Folgendes: Die Auffahrt von der B70 auf die Autobahn in Fahrtrichtung Osnabrück ist nur aus Lingen kommend möglich. Die Auffahrt von der B70 auf die A30 in Fahrtrichtung Amsterdam ist gesperrt. Ebenso gesperrt ist die Ein- und Ausfahrt des Venhauser Damms. Sobald die Vorarbeiten abgeschlossen sind, informiert Straßen.NRW über die Änderungen der Verkehrsführungen.
Zusammen mit Straßen.NRW und Vertretern der Stadt Rheine haben die EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderung für Rheine mbH sowie die WVS – Wirtschaftsvereinigung Steinfurt e.V. mehr als 300 Unternehmen aus Rheine, Salzbergen und Spelle in mehreren Informationsveranstaltungen über den Ablauf der Baumaßnahme informiert.
Straßen.NRW informiert zudem vor Beginn der Straßenbauarbeiten frühzeitig über anstehende Verkehrsführungen und Umleitungsstrecken. Des Weiteren finden Sie im Internet bei Straßen.NRW unter https://www.strassen.nrw.de/de/wir-bauen-fuer-sie/projekte/b70-a30-umbau-des-knotenpunktes-rheine-nord.html alle aktuellen Infos zu den Bauarbeiten am Knotenpunkt Rheine-Nord (B70/A30).
Ebenso werden die EWG für Rheine sowie die WVS e.V. über die Homepages (www.ewg-rheine.de & www.wvs-steinfurt.de ), Newsletter und die Sozialen Medien über die Baustelle berichten, um die Informationen zu Umleitungsstrecken sowie Sperrungen frühzeitig in die Region zu streuen.
Kleiner Kämpfer möchte leben!
Wir wenden uns an euch mit der Bitte um Hilfe für diesen kleinen Mann. Mein Name ist Valeria und ich bin eine Bekannte der Familie und wohne in Rheine.
Vladislav hat myeloische Leukämie (Blutkrebs) und braucht dringend eine Knochenmarktransplantation um zu überleben.

Er lebt mit seiner Mama und Schwester, vom Vater verlassen, in Kasachstan in der Stadt Taras.
Der Wunsch nach einem zweiten Kind blieb bei der Familie lange Zeit unerfüllt. Dann wurde Natalya Tyumentseva glücklicherweise doch schwanger und brachte am 09.11.2018 dann einen gesunden Jungen zur Welt gebracht.
Sein Name ist Vladislav, liebevoll von allen Vladik genannt.
Zunächst schien alles gut, doch als er gerade mal 8 Monate alt war, wurde er krank. Er hatte hohes Fieber und wie viele andere Eltern dachte auch Natalya, dass es wohl die Zähnchen sind die wachsen. Doch es wurde nicht besser und die Temperatur wollte nicht sinken.
Daraufhin ist sie mit dem Kleinen ins Krankenhaus gefahren. Dort verbrachten sie ganze 2 Monate, aber niemand konnte ihr sagen was los ist. Durch die Verlegung in ein anderes Krankenhaus wurden neue Untersuchungen durchgeführt und sie bekamen die Diagnose: Myeloische Leukämie (Blutkrebs)
Nach der Diagnose startete direkt die Chemotherapie. Die Kosten für die Behandlung übernimmt in Kasachstan aber keine Krankenkasse. Mit den Ersparnissen der Mutter und der Familie konnte die Therapie dann doch schnell starten. Für die weitere Behandlung musste Natalya mit Vladik aber in die Türkei fliegen, weil Kasachstan auf dem Gebiet myeloische Leukämie keine weitere Behandlung anbietet. Dort bekommt der kleine Kämpfer in dem Hospital „Medical Park“ weiter seine Chemotherapie.
Doch Vladik ist trotzdem nicht gesund und braucht dringend eine Knochenmarktransplantation, um weiter leben zu können.
Für die Transplantation sowie alle Nachbehandlungen braucht der kleine Vladik: 130000 $ (ca. 120000 €) Für die kleine Familie ist es unmögliche so eine hohe Summe zusammen zu bekommen. Aus diesem Grund wendet sich die Mutter an die Öffentlichkeit und bittet ihrem kleinen Jungen zu helfen, damit er ein gesundes, langes Leben führen kann.
Bitte helfen Sie und spenden Sie hier für den kleinen Kämpfer. Jeder kleine Betrag zählt, um sein junges Leben zu retten. Die ganze Familie ist euch vom ganzen Herzen dankbar!
Konto:
Jeanett Schmidt
Sparkasse Köln Bonn
IBAN: DE78 3705 0198 0030 4032 73
PayPal:
jana-schmidt64@gmx.de
Verkehrsunfall mit Verletzten auf der B70 am Naturzoo Rheine

Rheine – Ein 47-jähriger Pkw-Fahrer aus Rheine befuhr am Freitag, dem 22.01.2021 um 19:20 Uhr, die B70 in Fahrtrichtung Süden und beabsichtigte an der Anschlussstelle Bentlage nach links abzubiegen. Er ordnete sich auf dem Linksabbiegerfahrstreifen ein. Beim Abbiegen nach links kollidierte er mit dem Pkw eines 19-jährigen Fahrers aus Rheine, der die B 70 in entgegengesetzter
Fahrtrichtung befuhr. Beide Fahrzeugführer verletzten sich bei dem Unfall und wurden zur Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von zusammen etwa 16.000,- Euro. Die Untersuchungen zur Unfallursache dauern an. Da Betriebsstoffe der Fahrzeuge ins Erdreich gelangten, beauftragte der Straßenbaulastträger eine Firma mit dem Auskoffernmdes betroffenen Bereichs, um die Verschmutzung des Grundwassers zu verhindern. Zur Unfallaufnahme und Reinigung der Unfallstelle war die B 70 bis spät in die Nacht in eine Fahrtrichtung, zeitweise sogar voll gesperrt.
AUTOPSTENHOJ spendet 2.000 € für soziale Einrichtungen
Rheine- Seit vielen Jahren unterstützt die Firma AUTOPSTENHOJ verschiedene gemeinnützige Organisationen. Geld spenden statt Weihnachtspräsente an Firmenpartner zu verschenken ist inzwischen ein viel umarmtes Konzept, das immer mehr Firmem übernehmen. Im Namen der Firma Gutes tun. So verzichtete die Geschäftsleitung von AUTOPSTENHOJ auch im Jahr 2020 in guter alter Tradition auf Weihnachtspräsente für Kunden und Geschäftspartner.
Wie viele andere Betriebe in Deutschland sieht sich auch die AUTOPSTENHOJ GmbH im neuen Jahr 2021 mit bestehenden und neuen Herausforderungen konfrontiert und muss sich auf eine neue Umgangskultur einstellen. Dies gilt auch für die Spendenübergabe, der sich der Hebebühnen-Lieferant aus Rheine trotz aller Schwierigkeiten in der Pandemie treu bleibt.Statt persönlicher Übergabe des Schecks in Höhe von jeweils 1.000 € an die Klinikclowns im Kreis Steinfurt e.V. und dem Kinderschutzbund Rheine musste sie in diesem Jahr kontaktlos erfolgen; trotzdem war ein warmes Lächeln dabei. Zur Vermeidung möglicher Ansteckungsrisiken haben unsere Spendenempfänger in Eigeninitiative Schecks für die Fotos gebastelt.
Firma AUTOPSTENHOJ spendet 1.000 Euro an die Klinikclowns im Kreis Steinfurt e.V.
Auf die Frage, wie der Betrieb unter den vielen unterstützenswerten Organisationen eine engere Auswahl trifft, erzählt Frau Quiter: „Es ist ein ganz demokratischer Prozess. Die Mitarbeiter können Vorschläge anbringen, über die dann abgestimmt werden.“ Dieses Jahr fiel die Wahl u. a. auf die Klinikclowns im Kreis Steinfurt e.V. Clown Friedrich und Clownin Mimi freuen sich riesig und sagen im Namen der Klinikclowns im Kreis Steinfurt e.V.: „Dankeschön! Großartig, dass ihr uns unterstützt!“
Die AUTOPSTENHOJ GmbH möchte in diesen außergewöhnlichen Zeiten besonders diejenigen Einrichtungen unterstützen, die während der Pandemie allen Betroffenen Hilfsangebote bieten. In diesem Falle ist der Kinderschutzbund Anlaufstelle für Kinder, die unter der Pandemie leiden und jetzt besonderem Schutz bedürfen. Die Spende von 1.000 Euro soll ihren kleinen Beitrag dazu leisten, dass die Situation von bedürftigen Kindern und ihren Familien verbessert werden kann.
Einbruch in Sportheim an der Devesfeldstraße
Rheine – Unbekannte Täter haben in der Zeit zwischen Dienstag (19.01.21), 19.30 Uhr, und Mittwoch (20.01.21), 12.00 Uhr, ein vergittertes Fester eines Sportheims an der Devesfeldstraße in Schleupe aufgestemmt. Die Täter durchsuchten das gesamte Vereinsheim, beschädigten einen Schrank und brachen eine Tür auf. Sie entwendeten eine Getränkekiste. Der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 1.000 Euro. Die Polizei in Rheine nimmt Zeugenhinweise entgegen unter Telefon 05971/938-4215.
Ehedrama in Rheine

Rheine- Nach einem Ehedrama am Samstag (16.1.) in Rheine ist ein 79-Jähriger verstorben, eine 77-Jährige schwer verletzt. Bei den Ermittlungsbehörden wurde unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Heiner Olthuis eine Mordkommission eingesetzt. Die 77-Jährige offenbarte sich gegen 8.40 Uhr einer Nachbarin, dass sie gerade von ihrem Ehemann bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt worden sei. Als sie aufwachte, war der 79-Jährige nicht mehr im Haus. Die Zeugin informierte die Polizei. Etwa zeitgleich erhielt die Polizei-Leitstelle von einem Verkehrsunfall am Schwarzen Weg Kenntnis. Hier sei ein Audi frontal gegen einen Baum gefahren. Die Beamten fanden in dem Wagen den tödlich verletzten 79-Jährigen. „Nach ersten Erkenntnissen soll der 79-Jährige seine Frau bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt haben. Als er davon ausging, dass sie tot sei, flüchtete er aus dem Haus und fuhr augenscheinlich absichtlich, in suizidaler Absicht, gegen den Baum“, erklärte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. „Wir stehen noch ganz am Anfang der Ermittlungen. Insbesondere die Hintergründe und Motivlage erschließen sich uns bislang noch nicht“, erläuterte der Leiter der Mordkommission Heiner Olthuis. „Wir werden nun Zeugen befragen und eine intensive Spurensuche und-sicherung durchführen“, beschrieb der Kriminalbeamte das weitere Vorgehen.
Autos aufgebrochen, Radio und Geldbörsen gestohlen
Rheine- In Eschendorf und Schleupe hat es mehrere Aufbrüche von Autos gegeben. In der Falkenstraße in Schleupe gelangten unbekannte Täter auf bisher unbekannte Art und Weise in einen Pkw. Sie entwendeten das eingebaute Radio. Die Tat ereignete sich in der Zeit zwischen Samstag (09.01.21), 12.00 Uhr, und Montag (11.01.21), 10.00 Uhr. In Eschendorf an der Surenburgstraße schlugen Autoaufbrecher in der Zeit zwischen Freitag (08.01.21), 19.00 Uhr, und Samstag (09.01.21), 10.40 Uhr, die Seitenscheibe eines auf einer Hofzufahrt abgestellten Firmenfahrzeugs ein. Sie stahlen aus dem VW-Transporter eine Geldbörse.
Ebenfalls in Eschendorf zerstörten Unbekannte in der Zeit zwischen Freitag (08.01.21), 17.00 Uhr, und Samstag (09.01.21), 04.30 Uhr, die Fensterscheibe an der Fahrertür eines Suzukis. Aus dem Seitenfach des Autos, das an der Meisenstraße geparkt war, stahlen sie eine Geldbörse. Hinweise auf mögliche Täter gibt es in allen drei Fällen nicht. Die Polizei in Rheine bittet Zeugen um Mithilfe bei der Tataufklärung. Sie ist zu erreichen unter Telefon 05971/938-4215.
Seit 1982 Luftrettungszentrum in Rheine „Christoph Europa 2“ hebt 1378 Mal gegen die Zeit und für das Leben ab
Sicher, schnell und leise – so fliegen bundesweit über 50 Helikopter im Dienst der ADAC Luftrettung. Zu der Flotte der größten Luftrettungsorganisationen in ganz Europa zählt ebenso der Rettungshubschrauber „Christoph Europa 2“ vom Typ Eurocopter EC 135 in Rheine, der im letzten Jahr 1378 Mal in die Luft aufgestiegen ist.
Rheine. Die ADAC Luftrettung aus München beobachte mit Sorge die aktuell immer noch steigenden COVID-19-Infektionszahlen. Das Corona-Virus stelle die gemeinnützige Organisation erneut vor große Herausforderungen. Der Rettungsdienst aus der Luft mit Rettungshubschraubern (RTH) sei in Deutschland aber aktuell uneingeschränkt gesichert, betonte Geschäftsführer Frédéric Bruder.
Mit den Erfahrungen aus der ersten Welle sei die Luftrettung bestmöglich auf den Anstieg von COVID-19-Verlegungsflügen vorbereitet. Die Patienten, ob an COVID-19 erkrankt oder nicht, würden sicher und zuverlässig in den Helikoptern geflogen, so Frédéric Bruder. In den 37 Stationen der ADAC Luftrettung gelte derzeit die höchste Sicherheitsstufe sowie ein sehr strenges Sicherheits- und Hygienekonzept für Infektionsschutztransporte. Dafür sei die ADAC Luftrettung erst kürzlich als erste Rettungsdienstorganisation in Deutschland mit dem Qualitätssiegel „Sicher gegen Corona“ vom TÜV Hessen ausgezeichnet worden.
Bruder betonte, dass derzeit niemand außer den Crews, die je aus einem Piloten, Notarzt und Notfallsanitäter bestehen würden, Zutritt zu den Luftrettungsstationen hätten. Für eine optimale Behandlung des Patienten seien die Rettungshubschrauber mit einer umfangreichen medizinischen Ausstattung ausgerüstet. Dazu zählten: Monitorsysteme zur Überwachung von Herzrhythmus sowie Blutdruck und Sauerstoffgehalt des Blutes. Auch ein Defibrillator oder moderne Beatmungsgeräte, Systeme zur Kreislaufsicherung und Traumaversorgung seien an Bord. Für die Betreuung des Patienten außerhalb vom Helikopter seien alle notwendigen Medikamente, Materialien und Geräte zusätzlich in Notfallrucksäcken griffbereit.
Bei der ADAC-Luftrettung sind oberstes Ziel der sichere Transport und die bestmögliche Versorgung der Patienten. Um das zu gewährleisten, wird vom ADAC auf hohe Qualitätsstandards und moderne Maschinen gesetzt, die ebenso beste technische Unterstützung für die Piloten bietet. Die ADAC-Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber sind nicht nur flugtechnisch, sondern auch mit ihrer umfangreichen medizinischen Ausstattung auf dem neuesten Stand. Für extreme Einsatzbedingungen in den Bergen oder auf See und für eine notärztliche Versorgung in schwer zugänglichem Gelände sind einige der RTHs mit Rettungswinden ausgestattet.
Der „Christoph Europa 2“ in Rheine, der auch „Gelber Engel“ genannt wird, ist auf dem Deck des Parkhauses an der Lindenstraße stationiert. Er fliegt jeden Tag von 7 Uhr bis Sonnenuntergang in einem Radius von rund 70 Kilometern für die Notfallrettung in die Gebiete der Landkreise Grafschaft Bentheim, Cloppenburg, Emsland, Osnabrück, Steinfurt, das nördliche Nord-Rhein-Westfalen und die Niederlande. Die erfahrene Crew verfolgt wie alle anderen stets das gemeinsame Ziel: Hilfe mit hochwertiger medizinischer Versorgung auf dem schnellsten Weg zum Patienten zu bringen und damit Leben zu retten.
Über den Notruf „110“ (Polizei) und „112“ (Feuerwehr, Notarzt und Rettungsdienst) alarmiert kann die Crew, die innerhalb von zwei Minuten startbereit ist, Menschen, die sich in Gefahr befinden, in kürzester Zeit helfen. Wenn der Notruf abgesetzt wird, ist entscheidend, dass dabei genaue Angaben gemacht werden: Was, wie, wann und wo ist passiert? Wie viele Verletzte gibt es mit welcher Verletzungsart? Brennt es? Sind Personen eingeklemmt, verschüttet oder vermisst? Der RTH erreicht zum Beispiel Nordhorn oder Lingen in nur fünf Minuten.
Die erfahrenen Piloten weisen immer wieder daraufhin, dass die drei Tonnen schwere Maschine beim Anflug der Einsatzstelle schon mal Gegenstände aufwirbelt oder umweht. „Nicht immer ist genügend Freiraum für die Landung vorhanden. Besonders in Baugebieten ist die Landung manchmal sehr problematisch. Auch im letzten Moment unter dem landenden Helikopter herfahrende Autos sind ein großes Risiko und verzögert den Einsatz.“
Die Piloten wünschen sich, dass bei Unfällen oder Notfällen, wenn Rettungsdienst, Polizei oder Feuerwehr noch nicht vor Ort sind, Warnblinkanlagen oder Blinkleuchten eingeschaltet werden. Dabei darf aber nicht in Richtung des anfliegenden Helikopters geleuchtet werden. Wenn „Christoph Europa 2“ Häuserzeilen oder einzelne Wohnhäuser anfliegt, sollen sich Personen durch winken bemerkbar machen. Es können auch weiße oder grellfarbene Tücher geschwenkt werden, die aber sicher gehalten werden müssen. Dies gilt ebenso für das sogenannte Flatterband, das an Einsatzstellen sicher befestigt werden muss.
Schwerer Verkehrsunfall fordert eine Schwerverletzte

Rheine – Bei einem Verkehrsunfall auf der Elter Straße in Gellendorf ist am Montag (28.12.2020) gegen 12.00 Uhr mittags eine 47-Jährige aus Rheine schwer verletzt worden. Die Elter Straße wurde für die Dauer der Unfallaufnahme voll gesperrt. An dem Unfall waren insgesamt vier Fahrzeuge beteiligt. Die 47-jährige
Rheinenserin fuhr mit ihrem braunen Honda auf der Elter Straße in Richtung Elte,
als sie ersten Erkenntnissen zufolge nahezu ungebremst auf den schwarzen Opel
eines 63-jährigen Rheineners auffuhr. Der Mann sowie seine Beifahrerin zogen
sich dabei leichte Verletzungen zu. Der 63-Jährige hatte verkehrsbedingt
anhalten müssen, da vor ihm auf Höhe der Hausnummer 420 ein Pkw-Anhänger-Gespann
auf der Straße stand. Der 22-jährige Fahrer hatte das Gespann dort abgestellt,
um etwas auszuliefern. Kurz nachdem der 63-Jährige mit seinem Opel hinter dem
Anhänger angehalten hatte, fuhr die 47-Jährige mit ihrem Honda auf den Opel.
Anschließend prallte der Honda in das Heck einer weiteren Autofahrerin, die
zeitgleich auf der entgegengesetzten Fahrbahn in Richtung Rheine fuhr. An dem
weißen Seat der 57-jährigen Rheinenserin entstand ein leichter Sachschaden. Die
schwer verletzte 47-jährige Honda-Fahrerin sowie die beiden leicht verletzten
Insassen des Opels wurden mit Rettungswagen in umliegenden Krankenhäuser
gebracht. An drei Fahrzeugen entstand insgesamt ein Sachschaden von
schätzungsweise rund 11.000 Euro.
Ablauf der Corona-Schutzimpfung in Rheine
Rheine. Am vergangenen Sonntag sind EU-weit die Corona-Schutzimpfungen angelaufen. Da derzeit noch eine begrenzte Menge des einzigen bisher zugelassenen Impfstoffs zur Verfügung steht, können sich zunächst die Menschen impfen lassen, die besonders von einer Coronainfektion gefährdet sind.
Das betrifft vor allem ältere Personen und Menschen, die in ihrem Beruf von einer Ansteckung besonders bedroht sind. Höchste Priorität haben laut der bundesweit gültigen Coronavirus-Impfverordnung Personen ab 80 Jahren, Personen, die in Alten- und Pflegeeinrichtungen betreut werden sowie Beschäftigte der stationären Pflegeeinrichtungen, der ambulanten Pflegedienste oder der medizinischen Einrichtungen mit hohem Infektionsrisiko (etwa Intensivstationen oder Onkologie). Weiteren gefährdeten Personen wird im Anschluss ein Impfangebot gemacht. Sobald mehr Impfstoff verfügbar ist, können weitere Personengruppen die Corona-Schutzimpfung erhalten.
Das Impfzentrum des Kreises Steinfurt am Flughafen Münster-Osnabrück in Greven ist genau wie alle anderen Impfzentren in NRW einsatzbereit, aber derzeit noch nicht für den Publikumsverkehr geöffnet. Die Impfungen erfolgen zur Zeit noch ausschließlich durch mobile Teams in Senioren- und Pflegeheimen. Eine Terminvereinbarung für die Corona-Schutzimpfung in den Impfzentren ist aktuell noch nicht möglich. Wenn der zugelassene Impfstoff in ausreichender Menge zur Verfügung steht, wird eine bundesweit einheitliche Nummer für den Terminservice freigeschaltet. Eine Anmeldung wird auch über eine Internetseite sowie eine App möglich sein.
Sobald die Impfzentren in Betrieb gehen, wird dies öffentlich bekanntgegeben. Wir bitten daher darum, zwischenzeitlich von Anfragen nach Terminen für die Corona-Schutzimpfung bei den Behörden abzusehen.
Weiterführende Informationen zur Corona-Schutzimpfung finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen: https://www.mags.nrw
Kremer-Haus geht neue Wege – Weihnachtsfeier auf CD
Rheine. Die Corona-Pandemie macht auch vor der traditionellen Weihnachtsfeier im Kremer-Haus nicht halt. Dennoch hat Markus Besta, Leiter des Kremer-Hauses, nach Möglichkeiten gesucht, um den derzeitigen Bewohnern der Einrichtung einen Corona konformen und kreativen Weihnachtstag zu gestalten.
Zusammen mit Wilf Kisow, der seit vielen Jahren die große Weihnachtsfeier in der städtischen Einrichtung musikalisch und literarisch bereichert, wurde denn auch eine Idee in die Tat umgesetzt. Der Künstler Kisow setzte sich an sein heimisches Mischpult und kreierte eine Christmas-CD, auf der ein von ihm eingespieltes Potpourri an Mundharmonikastücken sowie Texten und Gedichten zu hören sind. Sie waren eigentlich für das Liveprogramm der Kremer-Haus-Feier gedacht. „Zwar ist es kein Ersatz für unsere Weihnachtsfeier im Kremer-Haus“, so Besta, „aber wir möchten diese CD unseren Bewohnern zur Verfügung stellen. Denn auch wenn wir uns dieses Jahr nicht sehen und treffen können, dann wollen wir uns wenigstens hören.“
Foto: Markus Besta (Leiter Kremer-Haus, Bild links) und Wilf Kisow (rechts im Bild) mit der für dieses Jahr eigens kreierten Weihnachts-CD mit Texten und Musikstücken für die Bewohner*innen der Einrichtung
Stadt Rheine erhält Brennstoffzellenfahrzeug
Rheine. Wie werden wir zukünftig mobil und umweltfreundlich unterwegs sein? Diese Frage treibt auch die Stadt Rheine seit längerem um. Mit den Zielsetzungen zum kommunalen Klimaschutz ist auch ein Umdenken im Mobilitätsverhalten gefordert. Mit Bundesförderungen zum Masterplan 100% Klimaschutz hat die Stadt Rheine bereits 2016 einen Teil ihrer kommunalen Flotte auf Elektrofahrzeuge umgerüstet. Innerhalb der Kreisgrenzen sind diese Fahrzeuge gern genutzt. Bei längeren Strecken ist oftmals eine Planung hinsichtlich der Lademöglichkeiten notwendig. Wie können also auch längere Strecken umweltfreundlich zurückgelegt werden, wenn nicht der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) genutzt werden kann?
Eine Lösung sind Fahrzeuge mit Brennstoffzellen auf Wasserstoffbasis. Dieses haben auch Bundes- und Landesregierung erkannt und fördern seit 2020 Kommunen, die diese Zukunftstechnologie nutzen möchten. Die Stadt Rheine ist hierzu eine Kooperation mit den Städten Horstmar und Lengerich, der Gemeinde Westerkappeln und dem Kreis Steinfurt eingegangen. Unter dem Titel „Brennstoffzellen-Fahrzeuge mobilisieren den Kreis Steinfurt“ wurde die Anschaffung von insgesamt 5 Fahrzeugen im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur beantragt. Das Land NRW gibt über das Landesprogramm progres.nrw – Emissionsarme Mobilität weitere Zuschüsse. Durch diese Programme wird eine Förderquote von rund 72% der Anschaffungskosten von 80.000 € je Fahrzeug erzielt.
Guido Wermers, Klimaschutzmanager der Stadt Rheine, konnte nun stellvertretend für die Verwaltung das Fahrzeug beim Autohaus Simon in Empfang nehmen. „Ich freue mich darüber, dass das Fahrzeug passend zu Weihnachten ausgeliefert werden konnte. Als Stadt wollen wir alternative Lösungen aufzeigen und unterstützen daher die Wasserstoffregion Steinfurt.“, so Wermers. Der Wagen, ein Hyundai Nexo, wird zukünftig von Bürgermeister Dr. Lüttmann gefahren. Mit über 500 km Reichweite je Tankfüllung können so auch Termine außerhalb der Kreisgrenzen problemlos und umweltfreundlich zurückgelegt werden.
„Den Wasserstoff für das Fahrzeug gibt es aktuell leider noch nicht in Rheine, aber das wird sich 2021 ändern!“, so Guido Wermers weiter. Noch im Jahr 2021 wird auf dem Gelände der Fa. Krimphoff und Schulte eine Wasserstofftankstelle entstehen, bestätigt Rüdiger Schuma von Fa. Krimphoff und Schulte. Der Wasserstoff soll durch einen Elektrolyseur der Firma HYDRO-GENIUS umweltfreundlich vor Ort produziert werden.
Projektiert wird das Vorhaben von der Firma Ben-Tec aus Rheine, welche sich seit 2017 in Rheine mit den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff beschäftigt. Sebastian Niehoff von der BEN-Tec freut sich auch bereits darauf sein eigenes Brennstoffzellenfahrzeug vor Ort betanken zu können.
Sachbeschädigung am Café Einstein in Rheine
Rheine- Ein unbekannter Täter hat am Sonntag (20.12.), gegen 22.10 Uhr, mit einer Eisenstange mehrere Scheiben im Frontbereich des Café Einstein beschädigt. Der Täter wurde bei der Tatausführung von einer innen vorhandenen Kamera gefilmt. Nach Auswertung dieser Filmaufnahmen liegt eine erste Beschreibung vor. Demnach könnte es sich bei dem Täter um einen jungen Mann handeln, der etwa 165 cm bis 175 cm groß ist. Insgesamt hatte er eine schmächtige Statur. Bekleidet war er mit einer Jacke, die im Bauchbereich blau, darüber weiß und an der Kapuze und an den Schultern rot gefärbt war. Dazu trug er dunkle Jogginghose. Sein Gesicht hatte er mit einem grünen Einwegmundschutz verdeckt. Zudem hatte er die Kapuze über den Kopf gezogen. Als zwei zufällig vorbeikommende Zeugen auf das Geschehen aufmerksam wurden, flüchtete der Unbekannte. Offensichtlich ging es dem Täter darum, die Scheiben zu zerstören und nicht darum, in das Gebäude zu gelangen. Die Eisenstange hatte er von einer nahegelegenen Baustelle entwendet. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Es werden Zeugen gesucht, die sachdienliche Hinweise geben können. Hinweise bitte an die Polizei in Rheine, Telefon 05971/ 938 – 4215.
Corona-Pandemie: Böllerverbot an Silvester in Teilen des Rheiner Stadtgebietes
Rheine. In Zusammenhang mit den weiterhin hohen Fallzahlen an Corona-Infizierten ergreift die Stadt Rheine weitere Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung. Die Maßnahmen wurden am Mittwoch, 16. Dezember 2020, in einer Allgemeinverfügung veröffentlicht.
Von Donnerstag, 31. Dezember 2020, bis Freitag, 1. Januar 2021, wird das Mitführen und die Verwendung von Feuerwerkskörpern auf dem Marktplatz Innenstadt/ Klosterstraße, dem Elisabethplatz/ Windthorststraße, auf dem Emstorplatz/ Osnabrücker Straße, an der Hünenborg, auf dem Thieberg sowie auf dem Spielplatz Hasenhöhle an der Moorstraße untersagt. Auch wenn der Waldhügel in der Allgemeinverfügung nicht ausdrücklich genannt wird, ist dort das Zünden von Feuerwerkskörpern und Pyrotechnik verboten, da es sich um ein Naturschutzgebiet handelt.
Das Ordnungsamt der Stadt Rheine wird das Verbot in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Polizei kontrollieren und dafür verstärkt im Stadtgebiet unterwegs sein. Verstöße werden konsequent geahndet, mitgeführtes Feuerwerk wird sichergestellt.
Zudem weist die Stadt Rheine noch einmal darauf hin, dass im Zuge der Corona-Pandemie das Rathaus weitestgehend geschlossen ist und nur nach Terminvereinbarung Besuche in Ausnahmefällen möglich sind. Seid dem 16.12.2020 ist damit auch der Besuch im Bürgerbüro bis auf weiteres nur nach vorheriger Terminvereinbarung (Tel. 939-348) möglich. In der Zeit vom 28.12.- 30.12.2020 bleibt das Bürgerbüro geschlossen. Im äußersten Notfall erreichen Sie uns unter der Telefonnummer 939-348.
Die Außenstelle Mesum ist seid dem 17.12. – 30.12.2020 geschlossen. Für die Zeit vom 04.01.2021 bis zunächst zum 13.01.2021 vereinbaren Sie bitte einen Termin im Bürgerbüro Rheine unter der Telefonnummer 939-348.
Kettelerufer-Bereich ab Montag frei
Rheine. Die Arbeiten am Kettelerufer schreiten weiter mit großen Schritten voran. Bis auf einige Lampen, die noch montiert werden müssen sowie eine fehlende Schachtabdeckung, sind die baulichen Arbeiten seitens der Stadt Rheine nunmehr nahezu abgeschlossen. Auch die neue Hochwasserschutzmauer, ein innovatives neues System, welches im Boden eingelassen ist und bei Bedarf mit wenigen Handgriffen schnell und einfach aufgebaut werden kann, ist fertig. Grund genug, einen ersten Teil des Kettelerufers daher auch frühzeitig für Fußgänger und Radfahrer freizugeben. Ab Montag, 21.12.2020 kann der hintere Bereich von der Hohen Lucht über die Bastion dann genutzt werden. Und auch der neue Boulderbereich unter der Ludgerusbrücke steht den Kletterfreudigen nun zur Verfügung. Aufgrund der Arbeiten an der neuen Emsterrasse bleibt der vordere Teil des Kettelerufers zwischen Emsstraße und Emsgalerie jedoch weiterhin gesperrt.
Am Freitag begutachteten Martin Forstmann, Fachbereichsleiter Planung und Bau, sowie Dirk Timmermann, zuständiger Bauleiter, die Baustelle. Beide sind von der Arbeit aber auch der Schnelligkeit des ausführenden Unternehmens begeistert. Anders als geplant, konnte die Maßnahme bereits in diesem Jahr nahezu abgeschlossen werden und nicht wie anfänglich geplant erst im Mai.
Gemeinsam Weihnachten für alle Weihnachtstüten für Bedürftige werden verteilt
Rheine. Ein Zusammenschluss der Kontakt- und Beratungsstellen in Rheine ermöglicht auch in diesem Jahr eine besondere Aufmerksamkeit für bedürftige Menschen in Rheine. Die Drogenberatung „Aktion Selbsthilfe e.V.“, das „Kremer-Haus“ und die Wohnungsloseneinrichtung „Treff 100“ der Stadt Rheine sowie die „Suppenküche“ und die „Bahnhofsmission“ des Caritasverbandes Rheine haben Weihnachtstüten gepackt, um Menschen, die von einer Wohnungsproblematik und Suchtproblematik betroffen sind, eine festliche Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.
Der öffentliche Spendenaufruf hat eine überwältigende Welle von Hilfsbereitschaft ausgelöst. Insgesamt sind über 13.000 € gespendet worden. Wegen der Coronapandemie und zudem aufgrund des neuerlichen Lockdowns können in diesem Jahr in den Einrichtungen keine Weihnachtsfeiern durchgeführt werden. Die Weihnachtsfeiern waren in der Vergangenheit immer gut besucht, da sie ein Stück familiärer Weihnachtsatmosphäre vermitteln konnten, die bei vielen Menschen sonst nicht mehr gegeben ist. Umso größer ist die Freude bei den Kooperationspartnern, dass die erstmals in diesem Jahr initiierte Spendenaktion ein so großer Erfolg war.
Über 180 Menschen aus Rheine haben für die Aktion „Weihnachtstüte für Bedürftige“ gespendet, so dass 260 Geschenktüten gepackt und mit vielen nützlichen Dingen für den Alltag bestückt werden konnten. Die Ausgabe der Weihnachtspakete organisieren die Einrichtungen ab dem 21.12. für die regelmäßigen Besucherinnen und Besucher „coronakonform“.
„Ich bedanke mich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die mit ihrer Spende ein Zeichen für Menschlichkeit und Wertschätzung für diejenigen gesetzt haben, die meist eher am Rande unserer Gesellschaft stehen. Mit dieser Aktion nehmen wir die Menschen in unsere Mitte“, findet auch Bürgermeister Peter Lüttmann anerkennende Worte des Dankes für die hohe Spendenbereitschaft. Diesem Dank schließen sich die Kooperationspartner uneingeschränkt an.
Foto (privat) v.l.: Joachim Jüngst (Drogenberatung), Jörg Jäger (Stadt Rheine; Treff 100+Kremer-Haus), Bernard Garling (Drogenberatung) und Elke Zeitner (Caritas Rheine) für Bahnhofsmission und Suppenküche.
Wirtschaftswege in Rheine für rund 580.000 € saniert
Rheine. Zum Jahresende konnten in Rheine für rund 580.000 € Wirtschaftswege saniert werden. Auswahlkriterien waren neben dem Zustand auch die Verkehrsbedeutung im Wirtschaftswegenetz, das eine Gesamtlänge von 340 km umfasst.
Doch nicht nur die landwirtschaftlichen Fahrzeuge profitieren von den neuen Fahrbahndecken, sondern auch die Radfahrer, da häufig die Wirtschaftswege Bestandteil des Radverkehrsnetzes sind. Als Sanierungsverfahren wird, in Abhängigkeit der Beschaffenheit und der Tragfähigkeit der bestehenden Befestigung, der Hocheinbau oder der Tiefeinbau gewählt. Während beim Hocheinbau auf der bestehenden Befestigung asphaltiert wird, sind im Tiefeinbau auch tieferliegende Schichten zu erneuern. Überwiegend wird jedoch die vorhandene Substanz erhalten und im Hocheinbau die Dauerhaftigkeit und die Tragfähigkeit der Wege verbessert. Bei der Auswahl der zu sanierenden Wege wurden auch die landwirtschaftlichen Ortsverbände eingebunden. Auf einer Länge von etwa 8,5 km wurden die Wirtschaftswege Schwarzer Weg, Zum Fichtenvenn, Am Heidbrink, Niemeierweg, Brelager Weg, Zur Mühle und die Linnenkampstiege saniert.







































![Michael Knebel Test 2.pptx [Schreibgeschützt]-001](http://esmedia-spelle.de/wp-content/uploads/2014/03/Michael-Knebel-Test-2.pptx-Schreibgeschützt-001.jpg)





























