Über 500 Mitglieder in nur fünf Jahren!


Rheine/Spelle- Nach nur fünf Jahren Bestehen hat das House of Taekwon-Do in Rheine und mit seinem Außenstandort in Spelle die 500 Mitglieder Marke durchbrochen.Einer der größten Kampfkunstschulen im Münsterland war das House of Taekwon-schon länger und so eine Größenordnung erreichen nur eine Handvoll in Deutschland vor allem nach so einer kurzen Zeit.
Wir haben den Schulleiter Stefan Mannweiler gefragt, ob er an so einem Erfolg jemals gedacht hat.

Ein standardisiertes Konzept mit gleichbleibender hoher Unterrichtsqualität, gut ausgebildete Lehrer, ein altersgerechtes Motivationskonzept, die Bereitschaft Neues zu lernen und zu integrieren, aber auch Teil der lokalen Gesellschaft zu sein sind wichtige Punkte, so Mannweiler.
Mit den 500 Mitgliedern erreicht das House of Taekwon-Do mit dem Hauptstandort in Rheine und einer Zweigstelle in Spelle aber langsam ihre Kapazitäten. In der Rheinenser Kickboxabteilung gibt es seit Wochen einen Aufnahmestopp und bei vielen anderen Gruppen wird dieser auch bald folgen müssen.
Wartelisten müssen eingeführt werden, das erste Mal in der Geschichte der Kampfkunstschule, führt Mannweiler fort. Dies ist auch ein Grund wieso das House of Taekwon-Do ständig nach motivierten Trainern und Helfern in Form von Azubis, Festanstellungen oder Ähnliches Ausschau hält.

Die angeordnete Corona bedingte Zwangspause war keine einfache Zeit für das House of Taekwon-Do und viele offene Fragen lagen in der Luft wie es weitergeht. Doch zum Glück wollen die Menschen wieder weiter am Leben teilnehmen und Sport treiben. Die Corona Auflagen können auch sehr gut wegen der Beschaffenheit der Schulen, der Größe und vor allem Frischluftzufuhr eingehalten und sichergestellt werden.  
Stefan Mannweiler ist sehr stolz auf seine Lehrer und das Team, denn neue Mitglieder kommen in den meisten Fällen durch Empfehlungen oder dem guten Ruf., freut sich der Schulleiter.
Auf die Frage, wie viele Mitglieder man sich noch wünscht, reagiert der Mannweiler zurückhaltend. Das wichtigste Ziel ist klar: Qualität! Trainingsqualität für die Schüler, Lebensqualität für die Mitarbeiter und Quality Time für meine Familie betont der Gründer der Schule. Groß zu sein ist nicht immer gut, irgendwann könnte die Qualität kippen und daher geht man mit Expansionsgedanken sehr vorsichtig um, so Stefan Mannweiler.

Aber wir denken über alles nach und werden unsere, auch zukünftigen Mitglieder, an unseren Standorten den best möglichen Kampfsport anbieten.

ASV Rheine startet vorsichtigen Versuch eines Königsangelns

Gemeinschaftsangeln in Corona-Zeiten

Rheine- Corona hat auch das Vereinsleben des Anglersportvereins (ASV) Rheine stark beeinflusst. Alle Veranstaltungen seit März 2020 mussten abgesagt werden. In der letzten Vorstandssitzung haben die Kanalangler nun beschlossen, mit dem Königsangeln am kommenden Sonntag ein kleines Stück weit zur Normalität zurück zu kehren. Unter Beachtung aller zurzeit geltenden „Corona-Regeln“ wurde ein Hygienekonzept erarbeitet, dass sicherstellen soll, dass die Teilnehmer sich nicht einem erhöhten Risiko aussetzen. Es beinhaltet eine Abstandspflicht und eine klar definierte Maskenpflicht, sowie eine Einbahnregelung bei der Nutzung der Toilettenanlagen, die natürlich regelkonform ausgestattet sein werden. Das Vereinsheim selbst bleibt geschlossen. Die gesamte Veranstaltung findet im Freien statt. Der Vorstand der Kanalangler weist ebenfalls darauf hin, dass die Parksituation am Vereinsheim aufgrund der Bauarbeiten der Stadt Rheine auf dem Vereinsgelände stark eingeschränkt ist. Um 7:30 Uhr ist Treff am Vereinsheim, wo zunächst das Hygienekonzept erläutert wird, bevor Angelwart Christoph Kaup auf das Königsangeln an sich eingeht. Alle Teilnehmer sind gehalten, einen eigenen Mund-Nase-Schutz mitzuführen, der in bestimmten Situationen zwingend anzulegen ist. Das eigentliche Angeln ist unkritisch, da die Teilnehmer am Dortmund-Ems-Kanal an der frischen Luft 20 bis 25 Meter auseinander sitzen. Etwa drei bis vier Stunden soll geangelt werden, um in dieser Zeit festzustellen, wie sich die Fischpopulation in den 12 Monaten seit dem letzten Gemeinschaftsangeln an dieser Stelle entwickelt hat. Als Anreiz zur Teilnahme wird der erfolgreichste Fänger zum Angelkönig oder auch zur Angelkönigin gekürt. Die Jugendgruppe angelt gemeinsam mit den Senioren und ermittelt ebenfalls ihre Würdenträger. Die Erfahrungen aus diesem Angeln in Corona-Zeiten werden in ein grundsätzliches Sicherheitskonzept einfließen, das es ermöglichen soll, auf unvorhergesehene Ereignisse in Zukunft schnell und effektiv reagieren zu können. 

Prüfungen im House of Taekwon-Do

Spelle/ Rheine :Vergangenes Wochenende fanden nach der langen Coronapause wieder langersehnte Prüfungen im House of Taekwon-Do statt.

Viele neue Farbgürtel und einige neue Schwarzgürtel sind das Ergebnis eines langen Prüfungswochenendes verteilt über zwei Tage und sechs Stunden Prüfung.

Der erste Teil der Prüfung fand Indoor statt, bei dem die Prüflinge im Formlauf, die Kür im Taekwon-Do, Bruchtesten und sportlichen Kampffähigkeiten geprüft wurden. Natürlich eine schweißtreibende Angelegenheit bei den hohen Temperaturen draußen.

Doch der Schweiß floss am nächsten Prüfungstag noch mehr beim Outdoor Teil bei über 30 Grad.  Hier ging es weniger darum etwas vorzuzeigen, sondern neues schnell zu erfassen, zu lernen und umzusetzen. Realistische Selbstverteidigung für Jung und Alt, für Frau und Mann standen hier auf dem Programm. Schulleiter Stefan Mannweiler schmeißt alle einstudierten und choreographischen Selbstverteidigungstechniken aus dem traditionellen Taekwon-Do raus und ersetzt diese mit Wissen aus z.B. dem Krav Maga, militärischen Kampftaktiken und vor allem Stresstraining. Nach drei Stunden dieses Trainings waren alle mehr als geschafft aber auch zufrieden, denn fast alle haben die Prüfung bestanden!

Die standesgemäßen Urkunden und Gürtelverleihung fand beim begehrtem Black Belt Dinner statt, bei dem Eltern, Familienangehörige und Freunde mit eingeladen waren. Denn schließlich haben vor allem die Schwarzgürtel mindestens fünf Jahre auf diesen Tag hingearbeitet. Speziell die neuen Kinderschwarzgurtträger hatten bei der Verleihung ein breites Grinsen im Gesicht. 

 

POL-ST: Rheine, Fahrraddiebe festgenommen

Rheine (ots) – Am Mittwochmorgen (29.07.) beobachteten zwei Polizisten gegen
01:30 Uhr ein Pärchen, das sich im Bereich des Mathias-Spitals auffällig mit
einer Taschenlampe nach Fahrrädern umschaute. Die Beamten folgten dem Duo, das
dann an der Lilienthalstraße mit einem, vermutlich gestohlenen, Fahrrad aus
einem Hauseingang kam. Mit hinzugerufenen Beamten konnte der 39-jährige
Tatverdächtige an der Frankenburgstraße angetroffen und vorläufig festgenommen
werden. Seine Partnerin, eine 41-jährige Frau aus Rheine, war mit dem, wie sich
rausstellte, gestohlenem Fahrrad geflüchtet. Sie konnte wenige Stunden später in
ihrer Wohnung ebenfalls vorläufig festgenommen werden. Auch das gestohlene
Fahrrad konnte dort sichergestellt werden. Ermittlungen ergaben, dass der
39-jährige für weitere Straftaten infrage kommt. So werden ihm 4 PKW-Aufbrüche,
3 weitere Fahrraddiebstähle und ein Ladendiebstahl zur Last gelegt. Ein
Haftrichter des Amtsgerichts Rheine schickte den Mann in Untersuchungshaft. Die
41-Jährige wurde nach ihrer Vernehmung wieder entlassen.
 

Gründe für den sprunghaften Anstieg der mit Corona infizierten Personen in Rheine sind ermittelt.

Rheine. Wegen des plötzlichen Anstiegs der mit Corona infizierten Personen in Rheine – von Mittwoch auf Donnerstag
stieg die Zahl von 3 auf 13 Infizierte an – haben Stadt Rheine und das Gesundheitsamt des Kreises alle erforderlichen
Maßnahmen zur Eindämmung eingeleitet.
Bereits am frühen Donnerstagvormittag waren ein Ärzteteam des Kreises, ein Dolmetscher und das Ordnungsamt der Stadt Rheine
vor Ort, um die Ursachen der Ansteckung zu ermitteln und notwendige weitere Maßnahmen zu ergreifen.

Wie sich herausstellte, sind insgesamt 3 Familien betroffen, die miteinander befreundet sind und teilweise im selben Haushalt
wohnen. So ist auch ein enger Kontakt entstanden, der letztlich zur Ansteckung führte. Damit konnte die Infektionskette eindeutig

nachvollzogen werden, so dass die weitere Ausbreitung wirksam verhindert werden kann.

Für die mit dem Virus infizierten Personen sowie die im selben Haushalt lebenden Personen wurde – soweit noch nicht erfolgt –
die Quarantäne ausgesprochen. Geplant ist, bei den infizierten Personen in 6 Tagen eine erneute Testung durchzuführen. Diese
Testung ist auch für die im Haushalt lebenden und nicht erkrankten Personen vorgesehen, sobald sie entsprechende Symptome
zeigen.
Weitere Maßnahmen sind damit aktuell nicht erforderlich. Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann, der sich vor Ort unmittelbar mit den
Mitarbeitern des Kreisgesundheitsamtes austauschen konnte, war erleichtert: „Es ist gut zu wissen, dass der Kreis der Kontakt-
personen so schnell und eindeutig nachvollziehen konnte. Das mindert die Gefahr weiterer Ansteckungen erheblich.
Wie schnell sich die Situation verändern kann, haben wir heute erfahren. Deshalb geht mein Appell an die Bürgerinnen und Bürger
unserer Stadt, auch weiterhin achtsam zu sein und die Hygieneregeln konsequent einzuhalten“.

Radtour der Verwaltungsspitzen von Stadt und Kreis besucht ausgewählte Bauprojekte Rheines

Rheine. Die aktuellen Bautätigkeiten an der Eschendorfer Aue, das Innovationsquartier mit seinem hochmodernen Environ-Gebäude, seinen Einsteinhäusern, dem neuen Bauprojekt der Kreishandwerkerschaft und dem zurzeit im Bau befindlichen Fahrradparkhaus West, die Jugendkunstschule und der neue Marktplatz, waren  die Ziele der gestrigen Sommer-Radtour der Verwaltungsspitze der Kreisverwaltung. Anders als vor vier Jahren begleitete in diesem Jahr nicht der Landrat, sondern Kreisdirektor Dr. Martin Sommer als derzeitiger kommissarischer Behördenleiter die Tour. Begleitet wurde er dabei von Birgit Neyer, Leitung WESt mbH, Tilman Fuchs, Kreis-Sozialdezernent, und Jürgen Blömker aus dem Kreis-Bauamt, die sich über die Kurzvorträge der Rheinenser Kollegen interessiert zeigten und viele Fragen stellten. Wie Dr. Sommer dabei eingangs betonte, sind diese alljährlich stattfindenden Touren ein wichtiges Instrument des Kreises, um allen 24 Kommunen zwar nicht in jedem Jahr, aber in regelmäßigen Abständen einen Besuch abzustatten und sich über die aktuelle Lage vor Ort zu informieren. 

Mit dem Start der Tour vor dem Rathaus überreichte Dr. Martin Sommer auch einen Spendencheck in Höhe von 100 Euro an die Fahrradwerkstatt Rheine, die Rheines Bürgermeister Dr. Lüttmann dankend entgegennahm. Nach einem schnellen Blick in den Himmel und auf das Wetterradar radelte die Gruppe dann Richtung Eschendorfer Aue. Dort erläuterte Rheines Baudezernentin Milena Schauer die bisherigen Bautätigkeiten in Rheines zurzeit beliebtesten Baugebiet. Bezahlbare Grundstücke, die nach  einem Punktesystem vergeben werden, haben für ein gewaltiges Interesse gesorgt. Mit einem Ausblick auf die weiteren Planungen und einem kurzen Abstecher in das Baugebiet mit neuer Kita ging es dann auch schon weiter zur Jugendkunstschule. Dr. Lüttmann stellte den aktuellen Stand der Planungen vor, die gemeinsam mit dem Berufskolleg des Kreises erarbeitet wurde. Hier stehe man vor der Beantragung weiterer Landesmittel aus dem Förderprogramm „Dritte Orte“. Ziel sei es, eine Kreativraum zu schaffen, der Kultur und Technik miteinander verbindet.

Dass solche „Sonderprojekte“ in Rheine überhaupt möglich sind, dafür sorgt Rheines 1. Beigeordneter und Stadtkämmerer Mathias Krümpel, der mit einem genauen Blick auf die städtischen Finanzen auch bei größeren Bauprojekten eng mit eingebunden ist und im Vorfeld die finanziellen Handlungsspielräume durchdenkt. So konnte er denn auch gerade die aufkommenden Fragen zur finanziellen Realisierbarkeit der einzelnen Bauprojekte ohne Umschweife beantworten.

Begeistert zeigten sich die Gäste aus der Kreisverwaltung auch bei einem kurzen Stopp am Innovationsquartier. Mit dem Bau dem neuen Projekt der Kreishandwerkerschaft an der Stelle sind nun alle Flächen nicht nur verkauft, sondern befinden sich bereits im Bau bzw. sind schon bebaut. Ingo Niehaus, Geschäftsführer der EWG, erläuterte den Werdegang der Arbeiten an den Bahnseitenflächen. Insbesondere das neue Environ-Gebäude mit seiner regenerativen thermischen Versorgung ist da sicherlich nicht nur rein optisch, sondern besonders auch energetisch ein Vorzeigeprojekt an dieser exponierten Stelle.

Zum Abschluss fuhr die Gruppe dann zum neu gestalteten Marktplatz, einem der Leuchtturmprojekte des Rahmenplans Innenstadt. Mit der neu gestalteten Brunnenanlage und seiner großzügigen Platzgestaltung nicht nur für kurzweilige Besucher ein echtes Schmuckstück.

POL-ST: Rheine, Eigentumsdelikte

Rheine (ots) – Ort: Rheine, Peterstraße 100
 
Zeit: Samstag, 25.07.2020, 18.30 Uhr bis Sonntag, 26.07.2020, 08.30 Uhr
 
Unbekannte schlugen die Seitenscheibe eines Citroen C3 ein und entwendeten aus
dem Fahrzeug eine Sporttasche. Der Sachschaden liegt bei etwa 350 Euro.
 
Ort: Rheine, Bergstraße 4
 
Zeit: Samstag, 25.07.2020, 20.00 Uhr bis Sonntag, 26.07.2020, 09.30 Uhr
 
An einem Fiat Punto schlugen Unbekannte die Seitenscheibe ein. Aus dem
Fahrzeuginnern entwendeten die Täter einen Karton. Der Sachschaden liegt bei
etwa 130 Euro.
 
Ort: Rheine, Thiebergstraße 3
 
Zeit: Samstag, 25.07.2020, 21.00 Uhr bis Sonntag, 26.07.2020, 09.00 Uhr
 
Unbekannte haben die Seitenscheibe eines Ford Mondeo eingeschlagen. Aus dem
Fahrzeug entwendeten die Täter einen Rollator. Der Sachschaden liegt bei etwa
500 Euro.
 
Ort: Rheine, Askanierring 84
 
Zeit: Sonntag, 26.07.2020, 02.30 Uhr bis 09.00 Uhr
 
Unbekannte haben an einem Nissan Note die Seitenscheibe eingeschlagen. Aus dem
Fahrzeuginneren entwendeten sie eine Stofftasche, in der sich unter anderem
Papiere des Fahrzeuginhabers befanden. Die Papiere wurden im Bereich
Aksanierring/Heuerweg aufgefunden. Der Sachschaden liegt bei etwa 210 Euro.
 
In allen Fällen bittet die Polizei um Hinweise. Zeugen melden sich bitte bei der
Polizei in Rheine, Telefon 05971/938-4215.

Sprachtraining „FIT in Deutsch“ wieder erfolgreich

Rheine. So schnell sind die zwei Wochen Sprachtraining „FIT in Deutsch“ vergangen. Rund 70 Schülerinnen und Schüler im Alter von 6-27 Jahren absolvierten das Sprachtraining an drei verschiedenen Standorten in Rheine. Organisiert wurde die Bildungsmaßnahme durch das Team Begleitung und Beratung von Zuwanderern der Stadt Rheine. Die Schülerinnen und Schüler aus ganz unterschiedlichen Kulturen fanden in den Lerngruppen schnell zusammen. Neben dem Lernen zu speziellen Themen, z.B. Verkehrserziehung oder gesunde Ernährung, kam der Spaß während des Sprachtrainings nicht zu kurz. Trotz der Corona-Pandemie waren kleine Ausflüge möglich: So lernten die Schülerinnen und Schüler anhand einer Stadtrallye bzw. einer Stadtführung ihren neuen Wohnort Rheine kennen. Die kleinen Ausflüge haben den Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit gegeben, ihre neu erworbenen Sprachkenntnisse in Alltagssituationen direkt anzuwenden.

Wasserkonzessionsvertrag unterzeichnet Strom-, Gas- und Wasserversorgung aus einer Hand

Rheine. Kürzlich wurde im Rathaus der neue Wasserkonzessionsvertrag zwischen der Stadtverwaltung und der Energie- und Wasserversorgung Rheine GmbH unterzeichnet.

Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann, der Erste Beigeordnete und Stadtkämmerer Mathias Krümpel und die beiden Geschäftsführer der Energie- und Wasserversorgung Rheine GmbH, Dieter Woltring und Dr. Ralf Schulte-de Groot, zeigten sich angesichts der Unterzeichnung des 20-jährigen Konzessionsvertrages für Trinkwasser in Rheine erfreut über die Fortsetzung der guten Zusammenarbeit in der Stadt.

Die Trinkwasserkonzession in Rheine ist öffentlich ausgeschrieben worden und die Stadtwerketochter hat, dies hat die Überprüfung durch ein beauftragtes Fachbüro eindeutig ergeben, das beste Angebot abgegeben.  „Nach dem Gewinn der Wettbewerbsausschreibung der Strom- und Gaskonzession in Rheine im letzten Jahr ist die Trinkwasserkonzession nun der letzte Baustein, um auch in Zukunft alle drei Versorgungsleistungen aus einer Hand anbieten zu können,“ so die beiden Geschäftsführer.

Die Bürgerinnen und Bürger in Rheine haben damit weiterhin nur einen Ansprechpartner zu ihrer Versorgung mit Strom, Gas und Wasser und profitieren somit von diesen nachhaltigen Synergien.

Die Energie- und Wasserversorgung Rheine GmbH versorgen in der Stadt Rheine über 21.200 Hausanschlüsse und rund 500 km Rohrleitung mit qualitativ einwandfreiem Trinkwasser.

 

Hey Rheine – die erste Zeitschrift nur für Jugendliche aus Rheine

Rheine. Die Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Rheine hat sich seit dem Beginn der Corona-Krise deutlich verändert. Die Schulen, die Jugendzentren sowie die Präventionsstellen waren mehrere Wochen geschlossen. Lange Zeit waren die Kinder und Jugendlichen zu Hause, Homeschooling und abgesagte Veranstaltungen waren an der Tagesordnung. Daniela Nathaus von der Jugend- und Drogenberatung ist seit letztem Sommer für die Suchtvorbeugung zuständig und verbindet mit ihrer Arbeit Ansätze der Prävention und der kreativen Kulturarbeit.

Zusammen mit Klaus Dykstra (Kulturservice Rheine), Diana Möllers und Jana Riedl (Jugendamt Rheine) entwickelte sie die Idee, in dieser besonderen Zeit eine Zeitschrift für Kinder und Jugendliche in Rheine herauszubringen. Die Idee hinter diesem neuartigen Projekt bestand darin, ein Medium zu finden, welches möglichst viele Kinder und Jugendliche erreicht. Mit dieser innovativen Idee ließen sich schnell Mitstreiterinnen und Mitstreiter finden. So vernetzten sich sämtliche freie Träger der Kinder- und Jugendarbeit, um eine bunte und abwechslungsreiche Zeitschrift zu gestalten.

Entstanden ist die „Hey Rheine“, eine bunte, vielseitige und ansprechende Zeitschrift für Jugendliche, in der neben Hinweisen auf mögliche Hilfen während und nach der Corona-Pandemie auch viele interessante Mitmachaktionen zu finden sind. Dazu gehören eine Foto-Love-Story, Rätsel, Tipps gegen Langeweile, ein Gewinnspiel, Fragen an das Liebesberatungsteam und natürlich die Vorstellung der prominenten Titel-Gesichter Lea und Moritz, die mit einem Interview und auf Postern vertreten sind. Auch Bürgermeister Peter Lüttmann war begeistert von der Idee und widmete der jungen Leserschaft ein Schlusswort für die „Hey Rheine“. Die Zeitschrift wird zusammen mit den Zeugnissen an die Jugendlichen der fünften bis neunten Klassen verteilt. 

Grundschulen in Rheine kehren in den regulären Unterrichtsbetrieb zurück

Rheine. Das Schulministerium NRW hat am 05.06.2020 verkündigt, dass die Grundschulen (Klassen 1 bis 4) ab dem 15. Juni 2020 in regulären Unterrichtsbetrieb zurückkehren. Dann sollen alle Kinder wieder in ihren festen Klassenverbänden unterrichtet werden, die namentlich dokumentiert werden müssen. Damit werden die bisherigen Abstandsregelungen und damit verbundenen Personenbeschränkungen pro Klassenraum an Grundschulen ersetzt. Ebenfalls sollen der reguläre Übermittagsbetreuungs- und OGS-Betriebs wieder aufgenommen werden. Ab dem 15.06.2020 wird es dann auch keine Notbetreuung mehr an den Grundschulen geben.

Gemeinsam mit der Stadt Rheine als Schulträger haben die Schulen in der kommenden Woche Zeit, die neuen Regelungen umzusetzen. Die Stadt Rheine wird auch kurzfristige Absprachen mit den Trägern der Betreuung und OGS sowie den Cateringunternehmen treffen, die für die Mittagsverpflegung an Schulen sorgen. Über die jeweilige Schulen werden die Eltern der Grundschüler über Einzelheiten informiert.

An den weiterführenden Schulen ist indes noch keine Rückkehr zum regulären Unterrichtsgeschehen geplant. Das Schulministerium empfiehlt hier lediglich nach Beendigung der Prüfungsphasen die Ausweitung des Präsenzunterrichts. Eine Notbetreuung für die Klassen 5 und 6 bleibt bestehen, sofern für diese Jahrgänge nicht der volle Präsenzunterricht gewährleistet werden kann. Ankündigt hat das Schulministerium eine Rückkehr in den Regelbetrieb auch für die weiterführenden Schulen nach den Sommerferien. Die Stadt Rheine hatte zur Vorbereitung auf mögliche Öffnungsszenarien nach den Sommerferien bereits Termine mit den Leitungen der Grundschulen und weiterführenden Schulen der Stadt Rheine vereinbart.

 

Rheine-Standort der guten Arbeitgeber bewegt

Jetzt sind Sie da, die neuen eigens für die Initiative „Rheine-Standort der guten Arbeitgeber“ (SdgA) entwickelten Fahrräder. Gemeinsam mit Batavus Bäumker aus Rheine, Blase Siebdruck, cows online und PORT&HEINE – ZWEI GESTALTEN, wurden fetzige Fahrräder für die Mitarbeiter der Initiative entworfen. Dabei finden die Fahrräder vielfältigen Einsatz: etwa bei kurzen Diensteinsätzen, der im Grünen bewegten Mittagspause oder einfach um mal schnell in die City zu fahren. Zudem möchte die Initiative ihre Präsenz in Rheine erhöhen. „Was mit diesen tollen Fahrrädern sicher gelingt“, sind sich die Sprecher der Initiative Holger Klinge, KTR Systems und Ernst-August Lührman, Döcker & Partner sicher. Insgesamt wurden im ersten Aufschlag 40 Fahrräder geordert. Davon haben Hanes Germany direkt 10 und die VR Bank Kreis Steinfurt 5 Fahrräder für die Belegschaft erworben. „Ein tolles Gemeinschaftsprojekt für die Unternehmerschaft und den Standort Rheine“, freut sich Ingo Niehaus, Geschäftsführer der EWG. Und er hofft, „wenn die Fahrräder erstmal unterwegs sind, dass sich die Nachfrage der Unternehmerschaft noch steigert“.

Doch die Ideen der Initiative gehen noch weiter. Da sich das Urlaubsverhalten bedingt durch das Coronavirus voraussichtlich in diesem Jahr verändern wird, hat die EWG das Motto der Fahrräder, „wir bewegen Dich“ gemeinsam mit dem RTV zum Thema des Sommers gemacht und den Slogan „Heimatlust- wir bewegen Dich“ entwickelt. Passend zu den Sommerferien werden EWG und RTV einen komplett neuartigen Reisebegleiter mit Fahrrad- und Wandertouren für Rheine herausbringen. „Wir möchten den Unternehmen etwas an die Hand geben, damit sie Ihre Fachkräfte ergänzend zu den Fahrrädern weiter ausstatten können. Rheine ist letztlich ein sehr attraktiver Standort zum Arbeiten und Wohlfühlen“ erläutert Bettina Thelen-Reloe, EWG Rheine den Zielansatz für dieses neue Projekt. Dabei ist der Guide natürlich für alle gedacht und aus diesem Grunde voraussichtlich ab dem 28. Juni bei Rohlmann oder dem RTV direkt käuflich zu erwerben. Den Machern ist es wichtig, ein Gesamtprodukt für Rheine zu entwickeln, weshalb es neben dem Urlaubsbuch noch passende Postkarten und einen nachhaltigen Juterucksack gibt. „Damit kann der Sommer in Rheine starten“, sind sich EWG und RTV sicher.

Ergebnisdialog und Entscheidung über den Strategieprozess „Unser Rheine 2030“ muss verschoben werden.

Rheine. Die strategische Weiterentwicklung der Stadt Rheine bis zum Jahr 2030 und sogar darüber hinaus ist bereits am 9. November 2019 mit einer großen Bürgerveranstaltung im Kopernikus-Gymnasium öffentlich gestartet worden. Zu den Schwerpunktthemen Mobilität, Wohnen, Freizeit/Kultur/Sport, Bildung sowie Arbeit und Wirtschaft wurden viele Informationen und Anregungen von den zahlreich anwesenden Bürgerinnen und Bürgern, gesammelt. Für alle Themenfelder wurden übergeordnete Aspekte, insbesondere zur Nachhaltigkeit (z. B. Klimaschutz), Bürgerbeteiligung, Digitalisierung, Teilhabe am Leben, Gesunde Stadt, Generationengerechter Haushalt und Migration/Integration mitbedacht.

Weitere Impulse und wichtige Hinweise wurden im Rahmen eines Onlinedialogs aufgenommen, der in der Zeit vom 23. November 2019 bis zum 18. Januar 2019 stattfand. Darüber hinaus haben sich Bürgerinnen und Bürger in diversen Arbeitsgruppen engagiert, und so weitere Ideen und Anregungen zum Prozess beigetragen. „Für dieses besondere Engagement gilt allen Beteiligten ein herzlicher Dank,“ so Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann.

Alle Hinweise, Tipps und Anregungen wurden in den jeweils zuständigen Fachdezernaten aufbereitet und sollten in einem Ergebnisdialog am 5. Mai 2020 den Mitwirkenden und weiteren Interessierten vorgestellt und unter dem Titel „Was wir aus Ihren Anregungen und Ideen auf der strategischen Ebene verstanden haben“ diskutiert werden.

Leider muss dieses Treffen auf unbestimmte Zeit verschoben werden, da Veranstaltungen und Versammlungen aufgrund der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung (CoronaSchVO) derzeit untersagt sind.

„Zwar führt dieses Verbot, dessen Dauer wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzen können, zu einer Verzögerung im Verfahren; damit ist eine Beschlussfassung und Verabschiedung wie ursprünglich geplant bis zum Sommer wohl nicht mehr möglich,“ bedauert Bürgermeister Lüttmann. „Wir werden den Ergebnisdialog nachholen. Mir, dem Verwaltungsvorstand und allen Ratsfraktionen ist eine breite öffentliche Beteiligung sehr wichtig. Deshalb ist dieses Treffen für uns alle von hoher Bedeutung. Ich könnte mir vorstellen, dass wir im Rahmen einer regelmäßigen „Kursüberprüfung“ den geplanten Bürgerdialog sogar zu einer festen Größe in Rheine etablieren,“ so der Bürgermeister weiter.

Krammarkt fällt aus

Rheine. Der für morgen, 27.05.2020, geplante Krammarkt in Rheine findet aufgrund der noch aktuellen Beschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie nicht statt. Voraussichtlich werden auch die bis Ende August stattfindenden Krammärkte in Rheine ausfallen müssen. Die Marktmeisterinnen der Stadt Rheine hoffen jedoch, ab September wieder Krammärkte durchführen zu können.

Alles R(h)eine Geschichte 60 Zeitzeugen Rheiner Stadtgeschichte berichten

Rheine. „Nur der kann Zukunft gestalten, der auch die Vergangenheit kennt.“ Dieses Zitat von August Bebel beschreibt, warum Heinz Schulte vom Metropoli „Kino für kleine Leute“ Rheine mit dem Arbeitskreis Historische Filmdokumente das Projekt „Zeitzeugen Rheiner Stadtgeschichte“ 2018 ins Leben gerufen hat. Mittlerweile konnten durch 60 Interviews über 100 Jahre Stadtgeschichte aufgearbeitet werden. 

Bereits 2012 wurde Barbara Berghaus als erste Zeitzeugin vor laufenden Kameras interviewt. Zu Beginn war es laut Heinz Schulte schwierig, Zeitzeugen zu finden, die ihre Geschichten mit der Öffentlichkeit teilen. Die Art der Unterhaltungen verbreitete sich in Rheine, sodass Vertrauen gewonnen und weitere Interviews geführt wurden. Im Januar 2018 stellten die Initiatoren die Inhalte im Stadtarchiv vor und sprachen das Zeitzeugen Projekt erstmals öffentlich an. Bislang sprachen 23 Zeitzeuginnen und 37 Zeitzeugen mit dem Filmteam  über ihre Erlebnisse.

In Zusammenarbeit mit „Mateng Grafikdesign“ aus Düsseldorf erarbeitete das Team ein Zeitzeugen-Logo. Das Bundespatent- und Markenamt bestätigt nun, dass das Zeitzeugenprojekt durch dieses Logo geschützt sei. Dadurch kann das Projekt rund um die Rheinenser Zeitzeugen auch in Zukunft über das Logo weiterverfolgt und entwickelt werden.

Da Bürgermeister Peter Lüttmann die Schirmherrschaft für das Projekt „Zeitzeugen – Rheiner Stadtgeschichte“ übernimmt, überreichte Heinz Schulte dem Bürgermeister am 12. Mai das in Gold gerahmte Zeitzeugen-Logo sowie drei Interviews auf DVD für das Stadtarchiv. „Für dieses Projekt habe ich sehr gerne die Schirmherrschaft übernommen. Ich danke Heinz Schulte und den weiteren Beteiligten für dieses zeitintensive Projekt und ihren Einsatz. So erhält Geschichte ein Gesicht und wird zudem lokal verankert“ so Bürgermeister Peter Lüttmann.

Als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung erhalten auch die Zeitzeugen und ihre Familien diese Aufzeichnungen. Zunächst ist das Projekt auf vier Jahre beschränkt. Heinz Schulte jedoch hofft auf ein offenes Ende. Denn die Corona-Krise zeige uns, dass die heutige Generation nicht vor Krisen geschützt sei und ebenfalls Zeitzeugen brauche, so Schulte.  Außerdem berichtet der Filmemacher, dass Zeitzeugen immer gebraucht werden, um den Menschen die Wichtigkeit von Frieden und Demokratie zu verdeutlichen. 

 

Beschäftigten mit Gutscheinen danken & Lokales stärken – Betriebliche Sonderzahlungen bis 1500 Euro steuerfrei

Rheine- Unternehmen können zurzeit ihren Beschäftigten mit Corona-Sonderzahlungen Anerkennung zollen und zugleich die heimische Wirtschaft stärken, wenn sie diese zum Beispiel in Form von Gutscheinen – wie den RheineGutschein – auszahlen.

Der stationäre Handel und die lokale Gastronomie haben besonders unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu leiden. Zahlreiche Unternehmen in Rheine bieten eigene Gutscheine an. Darüber hinaus gibt es seit vielen Jahren den RheineGutschein, ein geschäftsunabhängiger Geschenkgutschein, organisiert von der EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH. Der RheineGutschein kann bei über 220 teilnehmenden Geschäften, Dienstleistern und Gastronomen im gesamten Stadtgebiet eingelöst werden. „Gerade in dieser Zeit ist es wichtig zusammenzuhalten und das lokale Angebot zu stärken, denn ein starker Handel vor Ort sorgt für einen attraktiven Standort – das gilt nicht nur in Corona-Zeiten.“ erklärt Hendrik Welp, Projektleiter bei der EWG.

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können ihren Beschäftigten derzeit Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steuerfrei für den Zeitraum zwischen dem 1. März und dem 31. Dezember 2020 auszahlen oder als Sachleistungen zusätzlich zum Arbeitslohn gewähren. Diese Beihilfen und Unterstützungen bleiben auch in der Sozialversicherung beitragsfrei. Mit der Steuer- und Beitragsfreiheit der Sonderzahlungen wird die besondere und unverzichtbare Leistung der Beschäftigten in der Corona-Krise anerkannt.

Die Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit kann von allen Unternehmen oder Berufsgruppen in Anspruch genommen werden. Sie ist an zwei Voraussetzungen geknüpft: Erstens müssen die Leistungen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gezahlt werden. Und zweitens müssen die steuerfreien Leistungen im Lohnkonto gesondert aufgezeichnet werden. Andere Steuerbefreiungen und Bewertungserleichterungen bleiben hiervon unberührt. Nähere Informationen dazu unter www.bundesfinanzministerium.de.

„Auch in Rheine gibt es bereits Unternehmen, die das Engagement ihrer Beschäftigten in Form von RheineGutscheinen als Sonderzahlung belohnen.“, weiß Birgit Schwöppe von der EWG Rheine zu berichten. „Die EWG stellt die RheineGutscheine dabei auf Rechnung aus.“ Bestellungen werden telefonisch unter 05971 800660 oder per E-Mail info@ewg.rheine.de gerne entgegengenommen. Weitere Informationen unter www.rheine-gutschein.de.

Open-Air Autokino 2.0 ein tolles Projekt wird weitergeführt

Ab dem 8. Mai startet das Autokino Rheine das zweite Mal durch. Diesmal war die Vorlaufzeit etwas länger, so dass viele Synergien am Standort Rheine verbunden werden konnten. Der Standort wurde neu gewählt und das Autokino Rheine findet auf dem Gelände des Unternehmens Vega International Car Transport an der Meitnerstraße 8 im Industriegebiet GVZ Rheine statt. „So kann das tolle Angebot, welches in Kooperation mit dem Cinetech Rheine, der Initiative „Rheine – Standort der guten Arbeitgeber“, der EWG Rheine, des Vereins Rheine.Tourismus.Veranstaltungen. und der Stadt Rheine entstanden ist, an einem unternehmerischen Standort mit Platz für rund 300 Autos angeboten werden“, freut sich Bettina Thelen-Reloe von der EWG Rheine.

„Wir können das Autokino diesmal auf knapp vier Wochen ausdehnen und somit allen Filmbegeisterten ein Angebot bis zum 2. Juni bieten.“, ergänzt Hannes Scheffing, Cinetech Rheine.

Zur Auswahl stehen alt bewährte Klassiker ebenso wie aktuelle Filme: Trolls 2, Bad Boys for Life, Sonic, Nightlife, Onward, Jumanji 2, Joker, Monsieur Claude 2, Avengers: Endgame, Der Unsichtbare, The Gentlemen, Das perfekte Geheimnis, F&F Hobbs & Shaw, Bohemian Rhapsody, Enkel für Anfänger, die Känguru-Chroniken, Le Mans 66

Derzeit bemühen sich alle Akteure neben Kinofilmen, das Programm gerade zu Pfingsten mit besonderen Angeboten zu ergänzen. Hannes Scheffing vom Cinetech berichtet:“ Wir stehen im Kontakt mit einigen Comedians und Künstlern, mit dem Ziel, noch einiges mehr möglich zu machen.“

Das Kinoprogramm startet täglich um 21 Uhr. Die gewohnten Naschereien, wie z.B. Nachos und Popcorn können im Vorfeld online zum Ticket dazugebucht werden. Es erwartet die Kinobesucher zudem eine weitere Überraschung vor Ort. Thorsten Grünberg vom Café & Brasserie Echtzeit bietet in einem Drive-In Cocktails und kleine Leckereien an, natürlich Coronaconform.

Tickets können ausschließlich online über https://cinetech.de/ erworben werden, hier finden sich auch alle Informationen zum Programm und weiteren Angeboten.

Lockerungen für die Gastronomie in Sicht? Abstimmungsgespräch zur aktuellen Lage der Gastronomen und Hoteliers in Rheine

Gastronomen und Hoteliers sind in besonderer Weise von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Um ein Stimmungsbild unter den Betroffenen Vorort, sowie Aktivitäten am Standort Rheine auszutauschen, lud die EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Vertreter der Gastronomieszene in Rheine und weitere Akteure zu einer Videokonferenz ein.

Die beiden Gastronomen und Hoteliers Christian Lücke und Michael Hopster, der Vorsitzender des DeHoGa Ortsverbandes Rheine ist, berichten über eine angespannte Situation in Kreisen der Rheiner Gastronomen, die ihre Betrieben seit nunmehr sieben Wochen geschlossen haben. Es fehle eindeutig an Liquidität. Kredite seien nicht die richtige Lösung, gefordert werde ein solidarischer Rettungsfond. Fraglich ist für beide auch, wie sich die Auftragslage verhält, wenn Hotel und Restaurant wieder öffnen – gleiches gilt für Saalvermietungen.

Renate Dölling, zuständig bei der DEHOGA für den Geschäftsstellenbereich Münsterland, untermalt das Stimmungsbild in Rheine mit Statistiken. „Derzeit sind fast 100 Prozent der Gastronomen in Kurzarbeit. Auch haben nicht alle Betriebe trotz des Bewilligungsbescheides die Soforthilfen erhalten, sodass es definitiv an Liquidität fehlt.“, so Dölling. Aus vielen Gesprächen nimmt sie mit, dass das größte Problem in der Szene die Perspektivlosigkeit sei. Auch bei einer schrittweisen Öffnung der Gastronomie mit Auflagen müsse die Wirtschaftlichkeit im Blick behalten werden. Wenn beispielsweise nur die Hälfte der Gäste zugelassen sei, hingegen Neuinvestitionen für die Schutzmaßnahmen entstehen und zusätzliches Personal für die sanitären Anlagen benötigt werde, stellt dies Mehrkosten in Aussicht. Ein weiteres Problem stellen fehlende Aussagen zum Thema Großveranstaltungen dar.

Auf die Frage, mit welche Maßnahmen die Stadt Rheine konkret unterstützen könnte schlägt Frau Dölling eine Ausdehnung der Flächen für Außengastronomie vor. Der Großteil der Unterstützungen müsse allerdings vom Land und weniger von der Kommune kommen.

Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann informiert, dass die Gebühren für Außengastronomie in Rheine bereits vor der Coronazeit um die Hälfte gesunken seien und „ich mir vorstellen kann, dass wir während dieser Ausnahmezeit komplett auf die Gebühren verzichten könnten.“, so Lüttmann. Persönlich sehe er auch eine Chance die Ausdehnung der Außengastronomieflächen zu ermöglichen. Im Punkto Gewerbesteuern gehe die Verwaltung bereits unterstützend auf Betriebe in Nöten zu. So kann bei der Stadt Rheine ein Antrag auf zinslose Stundung der Gewerbesteuer gestellt werden.

Die EWG initiiert und unterstützt derweil Einzelprojekte unter Einbezug der Gastronomie, so wird versucht bei der Neuauflage des Autokinos ein gastronomisches Angebot zu schaffen. Auch die EWG-Plattform „Rheine bringt’s“ kommt bei den Rheiner Gastronomen gut an. Ingo Niehaus, Geschäftsführer der EWG freut sich, dass viele Gastronomen die Plattform nutzen, um Umsätze zu generieren.

Birgit Rudolph von Verein Rheine.Tourismus.Veranstaltungen. hat sich mit ihrem Team alternative Angebote überlegt, um die neuartige Situation zu meistern. So werden zurzeit Standorte des Stadtrundgangs digitalisiert. Auch Ideen für die Gastronomie nach einer Öffnung seien bereits in der Pipeline. Beim Thema Tourismus sind sich Frau Rudolph und Frau Dölling einig, dass insbesondere der Inlandstourismus in diesem und im nächsten Jahr verstärkt mit schönen Aktionen vermarktet werden müsse. Das Rheiner Tourismuskonzept „Urlaubsziel Heimat“ wird derzeit um weitere Projekte ausgeweitet.

Abschließend berichtet Frau Dölling, dass sich die Branche eine zeitnahe Öffnung wünsche, jedoch muss die Gesundheit im Vordergrund stehen und die Öffnung verantwortungsvoll verlaufen. Die Außengastronomie könne somit als erste Sparte öffnen, man habe sich seitens der DEHOGA bereits Gedanken über mögliche Auflagen gemacht.

Trotz der momentanen schwierigen Situation sind sich alle Teilnehmer einig: „Die Gastronomen und Hoteliers am Standort Rheine halten zusammen. Dies zeigte auch die Wirteaktion ‚leere Stühle‘ vergangene Woche.“ Die EWG wird fortan einen regelmäßigen Austausch mit Vertretern der Gastronomie, der DEHOGA, dem RTV und der Verwaltung organisieren, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.

Eine wichtige Information: Die EWG möchte auf eine Umfrage der Uni Osnabrück hinweisen, die an alle Gastronominnen und Gastronomen gerichtet ist und Fragen zu den Auswirkungen der Corona- Pandemie auf den Betrieb sowie Maßnahmen im Umgang mit der Krise beinhaltet. „Über die Teilnehme möglichst vieler Rheiner Gastronomen würden wir uns sehr freuen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen in Rheine und damit verbundene Handlungsbedarfe noch besser zu verstehen.“, appelliert Hendrik Welp von der EWG.

Umfrage: https://www.survey.uni-osnabrueck.de/limesurvey/index.php/755971?lang=de

 

Führerscheine nach Unfall sichergestellt

Rheine- In der Nacht zum Donnerstag (30.04.2020) hat sich auf der Salzbergener Straße ein Verkehrsunfall ereignet. Der Unfall war den Einsatzkräften um 00.22 Uhr mit dem Hinweis gemeldet worden, dass sich Personen verletzt haben könnten. An der Unfallstelle wurden die vier Insassen der beiden beteiligten Fahrzeuge durch die Rettungskräfte versorgt bzw. betreut. Alle Personen gaben schließlich an, unverletzt zu sein. Die Polizei sicherte an der komplett abgesperrten Unfallstelle die Spuren. Es werden sich nun detaillierte Auswertungen und Untersuchungen anschließen. Besonders interessant sind die Auswertungen zu den gefahrenen Geschwindigkeiten. Geprüft wird auch, ob die Beiden sich ein Rennen geliefert haben. Den Schilderungen zufolge standen die beiden Fahrer, 21 und 24 Jahre alt, auf dem Kardinal-Galen-Ring nebeneinander vor der roten Ampel der Neuenkirchener Straße. Nach dem Anfahren kam es etwa 65 Meter dahinter zu dem Unfall. Der auf der linken Spur fahrende 24-Jährige verlor aus bisher noch nicht geklärten Gründen die Kontrolle über den Wagen und prallte auf der Mittelgrünfläche gegen einen Baum. Danach schleuderte der PKW auf die Fahrbahn zurück und kollidierte mit dem Wagen des 21-Jährigen. Ob es zunächst zu einer Kollision der beiden Autos gekommen war, wird ebenfalls untersucht. Die Schäden an den beiden Fahrzeugen werden auf insgesamt 34.000 Euro geschätzt.

Beide Fahrzeuge sowie die Führerscheine der beiden jungen Männer wurden sichergestellt.

Die robuste Wirtschaftsstruktur in Rheine steht vor großen Herausforderungen Krisenstab Wirtschaft: „Die größten wirtschaftlichen Auswirkungen liegen noch vor uns.“

Rheine- Die aktuelle Coronapandemie und die damit verbundenen Einschränkungen für die Wirtschaft erfordern bei allen Akteuren schnelles Handeln und somit hohen Abstimmungsbedarf. Der Geschäftsführer der Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (EWG) für Rheine mbH, Ingo Niehaus, hatte Vertreter der wirtschaftsnahen Akteure für Rheine wie Agentur für Arbeit, IHK Nord Westfalen,  Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf, Wirtschaftsvereinigung Steinfurt e.V., lokale Finanzinstitute nebst Verwaltung der Stadt Rheine Ende letzter Woche zu einer Videokonferenz eingeladen. „Ziel war der Informationsaustausch, die Identifikation von Problemen und Abstimmungen von Lösungen, um die Wirtschaft möglichst gut durch die aktuelle Krise zu bringen“, so Niehaus.

Bürgermeister und Vorsitzender des EWG-Aufsichtsrates Peter Lüttmann schilderte – nach einem kurzen Corona-Lagebericht – die Entwicklung steigender Fallzahlen im Jobcenter. Zudem berichtete er über eine Ausweitung der Notbetreuungsplätze für Kinder berufstätiger Eltern. Mathias Krümpel als Kämmerer, erster Beigeordneter der Stadt Rheine und Mitgeschäftsführer der EWG führte zudem aus, dass städtische Rechnungen auf Grund des hohen Liquiditätsbedarfs bei den Firmen besonders schnell beglichen würden. Auch bereits im Haushalt verplante Investitionsvorhaben sollen, trotz zu erwartender niedriger Steuereinnahmen durch die Stadt Rheine umgesetzt werden, so dass man weiter als verlässlicher kommunaler Auftraggeber die lokale Wirtschaft stützen werde.

Bei der EWG stelle man fest, dass nach der anfänglichen „Schockstarre“ in der Wirtschaft zunehmend an kreativen Lösungen und erweiterten Geschäftsmodellen gearbeitet werde. Das sei positiv zu werten. Der anfängliche sehr hohe Beratungsbedarf in Bezug auf behördliche Einschränkungen und damit verbundene Fördermöglichkeiten lasse etwas nach. Inzwischen könne man sich wieder stärker auf konkrete Unterstützungsprojekte für die Wirtschaft und Bürger in Rheine konzentrieren: Die Plattform „Rheine bringt’s“ oder das erste Autokino in Rheine seien zwei erfolgreiche Beispiele.

Die Vertreter der Stadtsparkasse Rheine und der VR-Bank Kreis Steinfurt eG berichteten, dass Soforthilfen und KfW-Sonderprogramme wichtige Instrumente für die Erhaltung der Liquidität seien. Erste Anträge aus den modifizierten Sonderkreditprogrammen wurden bereits platziert. Aufgrund der seit vielen Jahren guten Konjunktur verfügt eine Vielzahl von Unternehmen über eine gute Liquiditäts- und Eigenkapitalausstattung. Aktuell sichert das Zusammenspiel von wirkungsvollen Maßnahmen und Effekten (offene Kreditlinien, Kurzarbeit, Steuerstundungen, Mietreduzierungen, etc.) die Liquidität der Unternehmen.

Die Vertreter der beiden Institute gehen für die Zukunft von einem steigenden Kreditbedarf aus, dessen Umfang hauptsächlich von der Dauer und der Intensität des „shut-downs“ 

abhängig ist und stehen ihren Kunden für kreditwirtschaftliche Lösungen zur Verfügung. In den vergangenen Wochen erfolgten bereits viele darauf gerichtete Beratungen – Tendenz steigend!

Bei der Agentur für Arbeit wartet man gespannt auf die neuen Arbeitslosen- und Kurzarbeitsantragszahlen für den Monat April. Herr Böcker, stellv. Bereichsleiter, befürchtet, dass viele Unternehmen in den nächsten Monaten nach Abbau von Resturlaub und Überstunden, insbesondere bei weiterhin anhaltenden Einschränkungen für die Wirtschaft, noch stärker vom Kurzarbeitergeld Gebrauch machen werden.

Die Kreishandwerkerschaft, vertreten durch den Hauptgeschäftsführer Herrn Tischner, berichtet von dünner werdenden Auftragsbüchern seit Beginn der Pandemie. Das würde auch eine aktuelle Blitzumfrage verdeutlichen. Die in diesem Kontext ins Leben gerufene Aktion „Kollegenhilfe“ der Handwerksinnungen soll den Austausch von Mitarbeitenden untereinander unterstützen und somit Planungssicherheit für Auftraggeber gewährleisten.

Die IHK Nord Westfalen informiert ihre Mitgliedsunternehmen im Internet über die jeweils aktuellen Entwicklungen und gibt Antworten auf rechtliche und finanzielle Fragen. Bereits seit dem 13. März gibt es eine gesonderte Finanzierungs-Hotline, die zu Förderprogrammen und insbesondere zum Rettungspaket für Soloselbständige und Kleinstunternehmen berät, berichtete die IHK-Regionalbeauftragte Dorothe Hünting-Boll. Bislang seien dort über 11.500 Anrufe eingegangen. Mehr als 30 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen waren zeitlich in der Hotline. Große Sorgen mache sich die IHK um die Innenstädte, die durch behördliche Anordnungen ein verändertes und gedämpftes Konsumverhalten erwartet. Diese Einschätzung spiegelt sich auch im GfK-Konsumklima wider, für den im Mai ein Rekordtief mit minus 23,4 Punkten voraussagt wird. Hier müsste man sich realistischerweise darauf einstellen, dass insbesondere im Bereich Gastronomie einige Betriebe nicht wieder öffnen. Beim ebenfalls stark betroffenen Einzelhandel unterstützt die IHK noch stärker die sich beschleunigenden Digitalisierungs-tendenzen durch Förderungen und Beratungen.

Heiner Hoffschroer von der Wirtschaftsvereinigung Steinfurt freute sich über einen aufschlussreichen und informativen Austausch als gute Basis für die weitere Bewältigung der Krise. Es sei wichtig, den Blick nach vorne zu richten und Pläne für das hoffentlich bald mögliche Hochfahren der Wirtschaft vorzubereiten.

Die robuste Struktur auf Grund des breiten Mittelstands ohne größere Abhängigkeiten zu bestimmten Branchen lässt alle Beteiligten hoffen, dass alle gesunden Unternehmen die derzeitige Krise auch erfolgreich bewältigen. Gleichwohl wurde die gemeinsame Einschätzung deutlich: „Das Ausmaß der wirtschaftlichen Auswirkungen durch die Coronapandemie ist enorm, der Höhepunkt liegt aber vermutlich noch vor uns!“ Das spiegelt sich auch im historischen Einbruch des ifo Geschäftsklimaindex auf den niedrigsten Wert seit 2009. Der nächste Austausch des Krisenstabs soll voraussichtlich noch vor den Sommerferien stattfinden.

Wochenmarkt auf dem Emstorplatz wird vorverlegt

Rheine. Der Wochenmarkt auf dem Emstorplatz, der üblicherweise freitagnachmittags stattfindet, wird wegen des Feiertages am 1. Mai auf Donnerstag, 30. April 2020, 14 bis 18 Uhr vorverlegt. In Mesum findet der Wochenmarkt wie immer am Donnerstag statt und auch auf dem Borneplatz sind die Händler wie gewohnt am Dienstag, Donnerstag und Samstag zu finden. Aufgrund der parallel stattfindenden Märkte am Donnerstagnachmittag werden nicht alle Händler an allen Standplätzen zu finden sein.

Rheine steht nicht still Autokino vom 11. bis 19. April auf dem Elisabeth Kirmesplatz

Rheine- Ab Ostersamstag wird es ein Highlight für Rheine und die Region in Zeiten der Reglementierung rund um das Coronavirus geben. Ein Gemeinschaftsprojekt der EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH (hier insbesondere die Initiative „Rheine – Standort der guten Arbeitgeber“, des Cinetech Rheine, des Vereins Rheine.Tourismus.Veranstaltungen und der Stadt Rheine wurde binnen wenigen Tage aus der Not heraus entwickelt. Hannes Scheffing, Geschäftsführer des Cinetech berichtet: „Mit der Schließung unserer Kinos kam uns schnell die Idee einer Open-Air Vorstellung. Selbstverständlich werden wir die Hygienemaßnahmen im Sinne des Infektionsschutzes auf Basis von konkreten Empfehlungen des Gesundheitsministeriums NRW einhalten. Diese und weitere Verhaltensregelungen können die Kunden beim Onlinekauf der Tickets einsehen.“
Die Vorführungen finden täglich um 20:00 Uhr und um 23:00 Uhr statt, da dunkle Lichtverhältnisse unabdingbar sind. Um 20:00 Uhr wird es eine Kinder- und Jugendvorstellung geben, um 23:00 Uhr stehen Actionfilme und Komödien im Vordergrund. Tickets können ausschließlich online über www.cinetech.de erworben werden, hier finden sich in Kürze auch alle Informationen zum Programm.
„Wir sind uns bewusst, dass diese Zeiten insbesondere für die Mitarbeiter, die sich in Kurzarbeit befinden, schwierig sind und möchten deshalb ein Angebot von Kurzarbeitertickets sicherstellen. An Ostermontag (13.4.) und Donnerstag (16.4.) werden wir vergünstigte Kurzarbeitertickets anbieten können.“ freut sich Bettina Thelen-Reloe von der EWG. Sowohl die Initiative „Rheine – Standort der guten Arbeitgeber als auch das Cinetech Rheine sponsern die besagten Tickets mit jeweils einem Euro.
Auch Holger Klinge, Sprecher der Initiative „Rheine – Standort der guten Arbeitgeber“ und Personalleiter bei KTR sieht in diesem Projekt ein tolles Angebot für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Osterferien. „Wir haben in kürzester Zeit ein Projekt mit Strahlkraft für die Region auf die Beine gestellt.“ so Klinge.
Auf die Fläche am Kirmesplatz Elisabeth sind 150 Autos zugelassen. Das akustische Signal erhält der Besucher mittels angegebener Frequenz über das Autoradio. Im Zuge der Kontaktbeschränkungen ist die zugelassene Personenzahl je Auto auf zwei Personen limitiert. Eine Ausnahme gibt es bei den 20 Uhr Vorstellungen. Bei nachweislichen Familienangehörigen dürfen sich mehr Personen im Auto befinden.

Polizeibeamter rettet Frau aus der Ems in Rheine

Rheine – Für ziemlich viel Aufsehen sorgte am Mittwoch (01.04.) in Rheine eine gemeinsame Rettungsaktion der Polizei und der Feuerwehr. Gegen 12.05 Uhr meldete sich ein Zeuge bei der Polizei und teilte mit, dass eine Frau mitten in der Ems schwimme. Die Frau sei gerade in Höhe der Ems Galerie und schwimme in gleichmäßigen Zügen auf das Wehr zu. Sofort begab sich ein Streifenwagen, besetzt mit einer Kollegin und einem Kollegen, zur Brücke auf der Emsstraße. Die Polizei wurde schon von zahlreichen Zeugen erwartet, die das Geschehen beobachteten. Auf gemeinsames Zurufen reagierte die Frau, die die Oberbekleidung abgelegt hatte, nicht. Die Streifenwagenbesatzung begab sich nun zum Ketteler Ufer und versuchte von hier, die Frau dazu bewegen, aus dem eiskalten Wasser zu kommen. Die Frau reagierte nicht und schwamm weiter in Richtung Wehr. Daraufhin wechselte die Streifenbeamtin mit dem Funkstreifenwagen zum Timmermannufer, um von hier die Frau zum Aufgeben ihrer Aktion zu bewegen. Sie reagierte nicht und schwamm entschlossen auf das Wehr zu. Für die offensichtlich psychisch kranke Frau bestand absolute Lebensgefahr. Da die bisherigen Maßnahmen erfolglos waren, entschloss sich der Streifenbeamte, in das fünf Grad kalte Wasser zu springen und der Frau hinterher zu schwimmen. Offensichtlich wollte diese aber nicht gerettet werden, denn sie versuchte, schneller zu schwimmen. Der Polizeibeamte holte die Schwimmerin ein und konnte sie an den Haaren festhalten und umfassen.

Dann hielt er sich mit der anderen Hand an der mittleren Boje des Wehrs fest.

Mittlerweile waren auch Taucher der Feuerwehr vor Ort. Es dauerte einige Minuten, bis die Taucher an der Boje ankamen. Zunächst wurde die Frau an Land gezogen. Der Polizeibeamte wurde nach weiteren 13 Minuten gerettet. Aufgrund des eiskalten Wassers war er nicht mehr in der Lage, sich zu bewegen und selbständig an das Ufer zu kommen. Sowohl der Beamte als auch die Frau wurden in ein Krankenhaus gebracht. Der Polizeibeamte hatte sich bei der Rettungsaktion leicht an der Schulter verletzt. Nach ambulanter Versorgung konnte er seinen Dienst wieder aufnehmen. Die Frau war deutlich unterkühlt – aber sie lebt.

Trotz Corona Schließung ist das House of Taekwon-Do für die Mitglieder voll da – Der Unterricht findet ab sofort online statt!

Die Taekwon-Do Schule ist zwar zu, bietet aber dennoch hochwertigen Unterricht für seine Schüler in Spelle und Rheine!

Spelle / Rheine- Eine Krise?! Ja für viele Betriebe und Vereine derzeit, die geschlossen wurden! „Ich war geschockt und stand zwei Tage wie neben mir, aber ich habe mich aufgerafft und mit meinem Team eine sehr gute Übergangslösung für unsere Mitglieder gefunden! Schließlich sind echte Kampfsportler Optimisten und Problemlöser“, so Schulleiter Stefan Mannweiler. Zunächst einmal wurden fast alle der 480 Mitglieder persönlich angerufen, um sich zu informieren wie es den Familien geht und sich für die Sachlage zu entschuldigen!

Als erstes hat das House of Taekwon-Do allen Mitgliedern angeboten, das nun nicht benutzte Trainingsequipment kostenlos für die Zeit der Schließung auszuleihen, u.a. Schlagpolster, Standboxsäcke und noch mehr, was auch in Anspruch genommen wird. Eine tolle Geste.

Der Unterricht findet ab sofort online statt! Jede Woche erhalten die Schüler ein Video mit einem speziell ausgearbeitetem Unterricht für zu Hause. Hier werden als Trainingshilfen auch Stühle, Bücher, Türrahmen usw. mit integriert. Dieses Video enthält auch einige Aufgaben, die zu erfüllen sind. Erfüllen die Schüler die Aufgabe und schicken das Ergebnis per Video an die Trainer, erhalten die Schüler ihre Punkte, die sie normalerweise auch bekommen hätten. Genauso können die Schüler auch Teile ihrer Prüfung zum nächsten Gürtelgrad einsenden!

Auch für die Abteilungen Kickboxen und Krav Maga ist Ähnliches geplant. „Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen“, so Mannweiler. „Das Ziel ist auch aus dieser Krise noch stärker und besser hervorzugehen“, ergänzt der Schulleiter.Das House of Taekwon-Do überlegt sich jetzt schon, die neuen Erkenntnisse dazu zu nutzen Online Unterricht für Schüler, die vielleicht länger weg, im Urlaub sind oder Ähnliches zu integrieren.

Die Videos sind übrigens für alle zugänglich über den Youtube-Kanal der Schule. Mehr Infos unter www.starkekinder-rheine.de

Kitas und Schulen werden ab Montag in NRW geschlossen

Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen hat beschlossen, die Schulen und Kindertageseinrichtungen flächendeckend im gesamten Bundesland – und damit auch im Kreis Steinfurt – ab Montag, 16. März, bis zum Ende der Osterferien zu schließen. Es wird Übergangsregelungen geben. Der Kreis Steinfurt arbeitet mit Hochdruck an einer Notbetreuung für Kinder, deren Eltern in unverzichtbaren Funktionsbereichen arbeiten.

 

Corona-Infektion: Sechs Schulen in Rheine bis zum 20. März geschlossen

Schüler infiziert – Vorsichtsmaßnahmen

In Absprache mit dem Kreis Steinfurt hat die Stadt Rheine entschieden, dass folgende Schulen in Rheine bis einschließlich Freitag, 20. März, geschlossen werden:

Berufskolleg Rheine, Kaufmännische Schulen Rheine, Emslandgymnasium, Gymnasium Dionysius, Kopernikus Gymnasium und Euregio Gesamtschule.

Ein 17-jähriger Schüler des Berufskollegs Rheine hat sich nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Er hatte Kontakte zu Jugendlichen, die die genannten Schulen besuchen, am Wochenende hatte er unter anderem an einer Oberstufenparty teilgenommen. Die von dem Schüler benannten engeren Kontaktpersonen erhalten eine Quarantäneverfügung für 14 Tage.

Alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern finden wichtige Hinweise zu Verhaltensregeln auf den Internetseiten der Schulen!

„Bei dieser Maßnahme handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme, mit der wir sicher gehen wollen, dass sich der Virus innerhalb der Schulgemeinden nicht weiter verbreitet“, so Landrat Dr. Klaus Effing und Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann.