Emsland/Grafschaft Bentheim – 28 Verstöße gegen die Corona-Schutzmaßnahmen

Die Polizei hat am Freitag mit einem verstärkten Kräfteaufgebot in den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim Kontrollen zur Einhaltung der Allgemeinverfügung und der im Landkreis Emsland geltenden Ausgangssperre durchgeführt. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Verhinderung von Ansammlungen in Verbindung mit dem sogenannten „Car-Freitag“.

Dabei konnten die Beamtinnen und Beamten wenige Tuningfreunde auf den Straßen feststellen. Ein Treffen mit insgesamt zehn Fahrzeugen löste die Polizei am Freitag im Bereich der Lingener Emslandhallen auf. Weitere größere Versammlungen dieser Szene blieben aus.

Darüber hinaus wurden 28 Verstöße gegen die Allgemeinverfügung im Inspektionsbereich aktenkundig. Sieben davon stellten einen Verstoß gegen die Ausgangssperre dar. Es wurden 45 Platzverweise ausgesprochen und in etwa 66 Fällen sogenannte Gefährderansprachen durchgeführt, weil Verstöße gegen die Allgemeinverfügung unmittelbar bevorstanden. Die Kontrollen werden in den kommenden Tagen fortgesetzt.

 

Fallzahlen in den emsländischen Kommunen Stand 02.04.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland. 

Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz und deren Verlauf können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsen abgerufen werden, der auch unten eingeblendet ist.

 

B70/A30: Autobahnabfahrten Rheine-Nord ab Dienstag gesperrt

Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Münsterland beginnt Dienstag (6.4.) mit den Umbauarbeiten am Knotenpunkt Rheine-Nord (B70/A30). Das Abfahren von der A30 auf die Bundesstraße 70 an der AS Rheine-Nord ist dann nicht mehr möglich. Für voraussichtlich drei Wochen ist nur die Auffahrt von der B70 auf die Autobahn in Fahrtrichtung Osnabrück aus Lingen kommend möglich. Die Ein- und Ausfahrt des Venhauser Damms ist in dieser Phase auch gesperrt.
Die Umleitungsstrecke von der Autobahn führt über die Anschlussstelle Rheine, über die L593 (Hopstener Damm, Konrad-Adenauer-Ring), B481 (Salzbergener Straße) und die B70. Der Verkehr des Venhauser Damms wird über den Lingener Damm, die L593 (Konrad-Adenauer-Ring) und B481 (Salzbergener Straße) zurück auf die B70 geleitet.

Der Radverkehr wird über angrenzende Wirtschaftswege umgeleitet.

Straßen.NRW hat mit der Autobahn GmbH, den betroffenen Kommunen und Verwaltungen gemeinsam ein Konzept für einen optimalen Ablauf der gesamten Baumaßnahme entwickelt, um die Bauzeit der Umgestaltung des Knotenpunktes möglichst kurz zu halten.
 
Im Rahmen einer durch die EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderung für Rheine mbH, der WVS – Wirtschaftsvereinigung Steinfurt e.V. sowie der Firma Krimphoff & Schulte Mineralöl-Service und Logistik GmbH koordinierten Wirtschaftsinitiative können zudem dank großer Unterstützung zahlreicher Unternehmen aus Rheine, Salzbergen und Spelle nebst betroffener Kommunen und Landkreise zusätzliche Kolonnen vor Ort eingesetzt werden, um im Ergebnis die Bauzeit weiter zu verkürzen.
 
Über die Veränderungen im Verkehrsablauf in den nachfolgenden Bauphasen wird Straßen.NRW informieren.
Im Herbst sollen die gesamten Arbeiten abgeschlossen sein.

Niedersachsen führt verpflichtende Corona-Selbsttests für Schülerinnen, Schüler und Beschäftigte an Schulen ein

Das Land Niedersachsen führt für einen Schulbesuch in den niedersächsischen Schulen eine Testpflicht ein. Ab der ersten Schulwoche nach den derzeitigen Schulferien – also beginnend mit dem 12. April 2021 – sollen alle Schülerinnen, Schüler sowie Beschäftigten in den allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen zweimal pro Woche an Präsenztagen getestet werden. Die Tests sind verpflichtend und werden zu Hause selbst durchgeführt. Ohne ein negatives Ergebnis am Morgen können Schülerinnen und Schüler nicht am Unterricht teilnehmen. Zugleich wird die Präsenzpflicht aufgehoben.

„Ich denke, wir haben mit dieser Lösung eine Regelung gefunden, die sich an der großen Mehrheit orientiert, die Ängste und Sorgen aller Beteiligten sehr ernst nimmt und die Belastungen für alle möglichst gering hält“, erklärte Kultusminister Grant Hendrik Tonne an diesem Donnerstag (01.04.2021) und fügte an: „Auch wenn sich Abläufe erst einspielen und neue Routinen entwickelt werden müssen, können regelmäßige Testungen doch einen wichtigen Beitrag zur Pandemiebekämpfung leisten. Sie helfen dabei, Infektionsketten frühzeitig zu unterbrechen und möglicherweise unentdeckte Infektionen zu erkennen, bevor es zu einer weiteren Verbreitung des Virus kommt.“

 

Konkret geplant sind folgende Regelungen:

  • Jeder Schüler, jede Schülerin, jeder Beschäftigte und jede Beschäftigte testen sich ab dem 12. April 2021 zweimal wöchentlich selbst, soweit ausreichend Testkits vorhanden sind.
  • Die Tests sind verpflichtend.
  • Getestet wird selbst und zu Hause – vor Unterrichtsbeginn und nur an Präsenztagen.
  • Eltern und Erziehungsberechtigte müssen das negative Testergebnis (analog oder digital) schriftlich am Testtag bestätigen. Schulen können auch die Vorlage des benutzten Testkits verlangen.
  • Ohne ein negatives Testergebnis können Schülerinnen und Schüler nicht am Präsenzunterricht teilnehmen.
  • Zu Hause versäumte Tests können ausnahmsweise in der Schule nachgeholt werden – die Schulen stellen für diese Nachtests dort einen geeigneten Raum und Aufsichtspersonal zur Verfügung. Aber auch hier testen sich die Schülerinnen und Schüler selbst.
  • Bei einem positiven Testergebnis bleiben die Betroffenen zu Hause, informieren die Schule und nehmen Kontakt zu einem Arzt oder einem Testzentrum auf, um einen PCR-Test zu veranlassen. Die Schule informiert das Gesundheitsamt. Bei einem Positivtest in der Schule muss die Schülerin oder der Schüler unverzüglich nach Hause fahren oder abgeholt werden.

Das verpflichtende Testen zu Hause führt zur Aufhebung der Präsenzpflicht in allen Schuljahrgängen. Eltern und Erziehungsberechtigte können ihre Kinder ohne Angabe von Gründen vom Schulunterricht in Präsenz abmelden. Damit ist die eingeschränkte Kontrollmöglichkeit bei Tests zu Hause auch juristisch haltbar. Schülerinnen und Schüler, die auf Antrag von der Präsenzpflicht befreit sind oder nach einem Positivtest zu Hause bleiben müssen, gehen in den Distanzunterricht und bekommen geeignetes Arbeitsmaterial zur Verfügung gestellt.

Die Testpflicht wird in die Corona-Verordnung des Landes aufgenommen.

Dieser Entscheidung vorausgegangen war eine Testwoche mit sogenannten Laienselbsttests vor den Osterferien in den Schulen und zu Hause. Möglichst alle Schulen sollten die Gelegenheit bekommen, das Testen mindestens einmal mit den Schülerinnen und Schülern zu üben. Teilweise wurde in den Schulen getestet, teilweise zu Hause. Mit entsprechenden Testkits beliefert wurden die Schulen überwiegend über ein beauftragtes Zustellunternehmen. Die Testwoche und zahlreiche Rückmeldungen aus den Schulen, von Verbänden, Eltern und Erziehungsberechtigten sowie aus der Schülerschaft ergaben folgende Erkenntnisse:

– Selbsttestungen werden von der überwiegenden Mehrheit als sinnvoller Baustein für mehr Infektionsschutz (in Schulen) gesehen.

– Eindeutig bevorzugt werden Eigentests zu Hause. Regelmäßige Testungen in der Schule bieten zwar bessere Kontrollmöglichkeiten, haben aber auch Nachteile:

– Schülerinnen und Schüler fühlen sich sehr unwohl bei Tests vor und in der Klasse.

– Tests in der Schule und evtl. erforderliches Abholenlassen bei einem Positivtest sind sehr aufwendig.

-Die Selbsttestungen sind möglichst am Präsenztag noch vor Verlassen des eigenen Hauses durchzuführen, bevor es Richtung Schule geht.

– Bei der Belieferung der Schulen muss der Versand so gesteuert werden, dass regelmäßig ausreichend Testkits in ausreichender Menge in der Schule vorhanden sind.

Die verpflichtenden Selbsttests ergänzen das bestehende Maßnahmenpaket, um Schülerinnen, Schüler und Beschäftigte im Präsenzunterricht zu schützen und nach einem teilweise monatelangen Lockdown trotz der aktuellen Infektionslage wieder zurück in die Schulen zu holen. Zu dem Gesamtpaket gehören außerdem:

– inzidenzbasierte Unterrichtsmodelle mit Präsenzunterricht und Lernen zu Hause in jeweils kleinen Gruppen,

– Abstands- und Hygieneregeln

– Lüftungskonzept 20-5-20

– Maskenpflicht außerhalb und zum Teil im Unterricht

– Impfungen für Lehrkräfte

Der Minister hat die Schulen, Schülerinnen und Schüler sowie Erziehungsberechtigten informiert. 

Fallzahlen in den emsländischen Kommunen Stand 01.04.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland. 

Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz und deren Verlauf können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsen abgerufen werden, der auch unten eingeblendet ist.

Grafik Landkreis Emsland

Sechzehn Bäume für sechzehn Ratsmitglieder – Mitglieder der CDU Fraktion pflanzen Bäume

Spelle. Im vergangenem Jahr hatte die CDU Fraktion der Gemeinde Spelle die Verwaltung aufgefordert, die Fördermöglichkeiten von 50% der Anschaffungskosten für Obstbäume auf Laubbäume für Privatpersonen auszuweiten. Der Antrag wurde angenommen, sodass auch eine Förderung der Anschaffung von Laubbäumen nun möglich ist. Die Idee entstand bei einer gemeinsamen Beratung des CDU Ortsvorstandes und der CDU Fraktion der Gemeinde Spelle.
Mitglieder der CDU Fraktion haben nun in Venhaus sechzehn Bäume für sechzehn Ratsmitglieder in der jetzigen Ratsperiode gepflanzt. „Wir wollten nicht nur einen Antrag stellen, sondern auch selbst mitwirken und haben Obst- und Laubbäume auf einer privaten Fläche von Karl-Heinz Föcke pflanzen können“, so der Fraktionsvorsitzende Ludger Kampel.
In der Wiese an der Venhauser Str. konnten so überwiegend Walnussbäume eingepflanzt werden, da diese Bäume das milde und trockene Wetter gut verkraften können. „Durch die Expertise der Landwirte und Jäger aus unserer Fraktion haben wir uns für diese Laubbaumart entschieden“, ergänzte der Kreistagsabgeordnete Jonas Roosmann.

 

Fallzahlen in den emsländischen Kommunen stand: 31.03.2021

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Emlichheim: Zweites Grafschafter Schnelltestzentrum in Betrieb genommen

Emlichheim- Landrat Uwe Fietzek und Bürgermeisterin Daniela Kösters haben heute in Emlichheim das zweite Schnelltestzentrum im Landkreis Grafschaft Bentheim eröffnet. Bürgerinnen und Bürger können sich ab sofort auf dem Festplatz, Emslandstraße 55, per Schnelltest auf das Corona-Virus testen lassen.

„Ich freue mich, dass wir heute das zweite Schnelltestzentrum eröffnen können. Damit werden die Kapazitäten für Schnelltests in der Grafschaft Bentheim noch einmal enorm gesteigert. Nutzen Sie das Angebot! Nur so können Infektionen aufgedeckt und Infektionsketten unterbrochen werden“, so Landrat Uwe Fietzek.

Betrieben wird das Schnelltestzentrum vom Anbieter IDB Trade GmbH aus Hüde, der bereits in Osnabrück, Bielefeld und Paderborn ähnliche Einrichtungen unterhält.

Bei den Schnelltests handelt es sich um sogenannte Antigen-Schnelltests. Sie können nur durch geschultes Personal durchgeführt werden. Ähnlich wie beim PCR-Test wird dafür ein Nasen- oder Rachenabstrich gemacht. Die Auswertung erfolgt im Gegensatz zu den PCR-Tests aber nicht in Laboren, sondern direkt vor Ort. 

Landrat Fietzek gibt jedoch zu bedenken: „Schnell- und Selbsttests sind kein Freifahrtschein und stellen nur eine Momentaufnahme dar!“

Um Wartezeiten am Schnelltestzentrum zu vermeiden und eine digitale Ergebnisübermittlung zu ermöglichen, ist die vorherige Terminvereinbarung notwendig. Termine können bequem über das Online-Portal www.schnelltest24.eu koordiniert werden.

Weitere Informationen zu den Standorten der Schnelltestzentren in der Grafschaft sowie zu den Öffnungszeiten stehen unter www.grafschaft-bentheim.de/schnelltest zur Verfügung. Ein weiteres Schnelltestzentrum wird in dieser Woche in Schüttorf eröffnet.

Eröffnung des Schnelltestzentrums in Emlichheim: v.l.n.r – Mitarbeiterteam des Schnelltestzentrums Emlichheim, Bürgermeisterin Daniela Kösters (5. von links), Landrat Uwe Fietzek und Michael Rohlfs (Vorsitzender Bürgerschützenverein).

 

Fallzahlen in den emsländischen Kommunen Stand: 30.03.2021

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Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz und deren Verlauf können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsen abgerufen werden, der auch unten eingeblendet ist.

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Einbruch in Baucontainer Polizei sucht Zeugen

Spelle- Bislang unbekannte Täter sind zwischen Samstag und Montag in einen Baucontainer an der Kastanienstraße in Spelle eingebrochen. Sie entwendeten unter anderem diverses Werkzeug sowie zwei Kabeltrommel. Die Höhe des Sachschadens steht bisher noch nicht fest. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Spelle unter der Telefonnummer 05977/929210 in Verbindung zu setzen.

 

Falsche Polizeibeamte ergaunern Bargeld von Seniorin

Rheine- Am Donnerstag ist es zu einer vollendeten Betrugstat durch sogenannte falsche Polizeibeamte gekommen. Die unbekannten Täter gaben sich am Telefon als Polizeibeamter und Staatsanwalt aus Osnabrück aus und gaukelten einer in der Grafschaft Bentheim lebenden Seniorin vor, ihre Tochter habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht, sie würde sich nun in Haft befinden. Weiter gaben sie während des Telefonates an, dass man nur durch die Zahlung eines Geldbetrages das Verfahren beschleunigen und so die Tochter aus der Haft entlassen werden könne. Im Verlaufe des Gesprächs brachten die Täter die Seniorin dazu nach Rheine zu fahren, wo sie circa zwischen 16.30 und 17.30 Uhr auf dem Parkplatz der Commerzbank an der Münsterstraße das geforderte Geld an eine Frau übergab. Die unbekannte Täterin, welche das Geld in Empfang nahm, war zwischen 25 und 30 Jahre alt, circa 1,60 Meter groß und hatte eine schlanke Statur. Sie trug dunkles Haar, war mit einem dunklen Mantel bekleidet, trug eine helle Tasche vor dem Bauch und telefonierte während der Geldübergabe. Nach der Übergabe des Geldes verließ die Täterin den Parkplatz über die Kolpingstraße in Richtung des ZOB an der Matthiasstraße.

Die Übergabe des Geldes fand auf dem Parkplatz der Commerzbank Rheine an der Münsterstr. 42, dort in einem Unterstand auf der rückwärtigen Parkplatzseite statt. Dieser Unterstand grenzt unmittelbar an eine Hauswand des Mehrparteienhauses Kolpingstr. 5 mit dort vorhandenen, z.T. überdachten Balkonen. Insbesondere Bewohner dieser Wohnungen werden um Meldung relevanter Beobachtungen gebeten.

Hinweise nimmt die Polizei in Lingen unter der Rufnummer (0591) 87-0 entgegen. In diesem Zusammenhang weist die Polizei ausdrücklich darauf hin, dass diese niemals um Geldbeträge bitten wird. Geben Sie keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis, lassen Sie sich am Telefon nicht unter Drucksetzen und legen ggf. einfach auf, übergeben Sie jedoch in keinem Fall Geld an unbekannte Personen. Im Zweifel wenden Sie sich an ihre örtliche Polizeidienststelle .

Landkreis Emsland ordnet Ausgangssperre an

Hohe Inzidenz macht verschärfte Kontaktbeschränkungen erforderlich

Meppen. Mit Bezug auf die am heutigen Montag in Kraft getretene Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen verfügt der Landkreis Emsland verschärfte Kontaktbeschränkungen für das gesamte Kreisgebiet, darunter insbesondere eine nächtliche Ausgangssperre von 21 Uhr abends bis 5 Uhr morgens. Hintergrund ist das derzeit hohe Infektionsgeschehen, das sich diffus im Kreisgebiet entwickelt und weitere Maßnahmen erforderlich macht. „Wir verzeichnen einen besorgniserregenden Anstieg der Fallzahlen im gesamten Emsland, daher haben wir uns dazu entschieden, noch weitergehende Schutzmaßnahmen für die Menschen im Emsland zu treffen – so wie es die Corona-Verordnung des Landes auch vorgibt“, begründet Landrat Marc-André Burgdorf diesen Schritt. „Es tut mir leid, dass dieses Mittel nun ergriffen werden muss, aber die hohen Fallzahlen lassen uns einfach keine andere Wahl“, bedauert Burgdorf.

Die neue Landesverordnung schreibt eine Verschärfung der Maßnahmen bei einer 7-Tagesinzidenz von mehr als 150 vor, der Landkreis Emsland hatte am Sonntag bereits die 200er-Marke überschritten. Zwar seien dabei die Infektionszahlen in den Städten und Gemeinden unterschiedlich hoch, dennoch habe sich der Landkreis bewusst für kreisweite Regeln entschieden. „Wir stellen in fast allen emsländischen Städten, Gemeinden und Samtgemeinden ein hohes und diffuses Infektionsgeschehen fest. Zudem gibt es innerhalb der Kommunen zahlreiche Querverbindungen, etwa durch unterschiedliche Arbeits- und Wohnorte, so dass einheitliche Vorgaben für den gesamten Landkreis geboten sind“, unterstreicht der Landrat.

Die Anordnung einer temporären Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr sei geeignet, um eine weitere Ansteckung mit SARS-COV-2 insbesondere in den hochansteckenden Virusvarianten gerade im privaten und familiären Kontext zu verhindern. „Die Ausgangsbeschränkungen in den Abend- und Nachtstunden sind dazu ein taugliches Mittel, nachdem wir mit den bisherigen Maßnahmen nur bedingt weiterkommen“, begründet Burgdorf die Anordnung.

Eine Ausnahme von der Ausgangsbeschränkung besteht bei Vorliegen eines triftigen Grundes, insbesondere bei einer notwendigen medizinischen, psychosozialen oder veterinärmedizinischen Behandlung, der Wahrnehmung einer beruflichen Tätigkeit, für den Besuch von Gottesdiensten und ähnlichen religiösen Veranstaltungen oder den Besuch naher Angehöriger, wenn diese von Behinderung betroffen oder pflegebedürftig sind.

Mit der Allgemeinverfügung wird gleichzeitig die Kundenzahl im Einzelhandel gesteuert: Der Publikumsverkehr wird in der Form begrenzt, dass sich lediglich ein Kunde pro 20 qm Verkaufsfläche aufhalten darf. Bei einer Verkaufsfläche über 800 qm gilt für den darüberhinausgehenden Teil ein Kunde pro 40 qm Verkaufsfläche. „Wir sehen, dass gerade in den großen Discountern viele Menschen auf vergleichsweise kleinem Raum zusammenkommen, hier wollen wir gezielt gegensteuern“, ergänzt Burgdorf.

Ein weiterer Baustein besteht in der Anordnung zum Tragen medizinischer Masken auch für haushaltsfremde Mitfahrerinnen und Mitfahrer in einem privaten Kraftfahrzeug, bisher galt diese Vorgabe lediglich etwa auf dem Weg zur Arbeit oder bei dienstlichen Fahrten.

Die Allgemeinverfügung tritt am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft und gilt somit bis auf Weiteres ab Mittwoch, den 31.03.2021.

Die bisher gültige Allgemeinverfügung für das Stadtgebiet Papenburg wird angesichts der kreisweiten Regelung hinfällig und aufgehoben.

Fallzahlen in den emsländischen Kommunen Stand: 29.03.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland. 

Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz und deren Verlauf können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsen abgerufen werden, der auch unten eingeblendet ist.

Grafik Landkreis Emsland

 

 

„Freude zur Musik – 1. Preis bei Jugend Musiziert“ für Jonas Thale aus Spelle

 

Spelle- Die Corona-Pandemie hält noch immer viele Lebensbereiche fest im Griff, dazu zählen auch kulturelle Veranstaltungen wie das Musizieren in großen Gemeinschaften.
In diesem Jahr konnte allerdings der musikalische Wettbewerb „Jugend Musiziert“ im Rahmen eines Online-Wettbewerbs stattfinden, bei dem junge, motivierte Musikerinnen und Musiker durch eine Videoaufnahme ihres musikalischen Beitrags teilnehmen konnten, welches von einer Jury ausgewertet wurde.
An diesem Wettbewerb nahm Jonas Thale aus Spelle teil, sein Instrument ist die Posaune. Erzielt hat er dabei einen 1. Preis, und das bei erstmaliger Teilnahme am Wettbewerb. Zudem ist der 19-Jährige Mitglied im Musikzug der freiwilligen Feuerwehr Spelle-Venhaus. „Die Musik soll vorallem Spaß machen, aber auch die Gemeinschaft zwischen den Musikern ist sehr wichtig, egal ob jung oder alt“, so der junge Musiker. Dem gesamten Feuerwehrmusikzug ist es wie allen anderen Vereinen von großer Bedeutung, dass es nach größeren Lockerungen der Kontaktbeschränkungen mit gleicher Freude und viel Gemeinschaftlichkeit weitergeht.

v.l 1.Vorsitzender vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Spelle Günter Brink, Musiker Jonas Thale und Dirigent Reinhold Thale

Falsche Polizeibeamte ergaunern Bargeld im Emsland/ Grafschaft Bad Bentheim


Am Donnerstag ist es zu einer vollendeten
Betrugstat durch sogenannte falsche Polizeibeamte gekommen. Die unbekannten Täter gaben sich am Telefon als Polizeibeamter und Staatsanwalt aus Osnabrück aus und gaukelten einer in der Grafschaft Bentheim lebenden Seniorin vor, ihre Tochter habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht, sie würde sich nun in Haft befinden. Weiter gaben sie während des Telefonates an, dass man nur durch die Zahlung eines Geldbetrages das Verfahren beschleunigen und so die Tochter
aus der Haft entlassen werden könne. Im Verlaufe des Gesprächs brachten die Täter die Seniorin dazu nach Rheine zu fahren, wo sie circa zwischen 16.30 und 17.30 Uhr auf dem Parkplatz der Commerzbank an der Münsterstraße das geforderte Geld an eine Frau übergab. Die unbekannte Täterin, welche das Geld in Empfang nahm, war zwischen 25 und 30 Jahre alt, circa 1,60 Meter groß und hatte eine schlanke Statur. Sie trug dunkles Haar, war mit einem dunklen Mantel bekleidet,
trug eine helle Tasche vor dem Bauch und telefonierte während der Geldübergabe. Nach der Übergabe des Geldes verließ die Täterin den Parkplatz über die Kolpingstraße in Richtung des ZOB an der Matthiasstraße.

Am Tattag kam es darüber hinaus zu sieben gleich gelagerte Anrufe im Emsland und der Grafschaft Bentheim, die der Polizei gemeldet wurden. Glücklicherweise haben die Opfer dabei die Betrugsmasche erkannt. In zwei Fällen konnten dank der Aufmerksamkeit der jeweiligen Bankmitarbeiter weiteren Tathandlungen verhindertwerden.

Hinweise nimmt die Polizei in Lingen unter der Rufnummer (0591) 87-0 entgegen.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei ausdrücklich darauf hin, dass diese niemals um Geldbeträge bitten wird. Geben Sie keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis, lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen und legen ggf. einfach auf, übergeben Sie jedoch in keinem Fall Geld anbunbekannte Personen. Im Zweifel wenden Sie sich an ihre örtliche Polizeidienststelle.

Fallzahlen in den emsländischen Kommunen Stand: 26.03.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland. 

Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz und deren Verlauf können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsen abgerufen werden, der auch unten eingeblendet ist.

Grafik Landkreis Emsland

Nach Esterwegen statt ins Ausland Schulabsolventin Silke Nehler verbringt Freiwilliges Soziales Jahr in Gedenkstätte

 Esterwegen. Eigentlich wollte Silke Nehler direkt nach dem Abitur 2020 ein Jahr ins Ausland. Doch dann kam Corona und sie musste ihre Pläne überdenken. So entschied sie sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr Politik in der Gedenkstätte Esterwegen des Landkreises Emsland, wofür sie von Dortmund nach Esterwegen umzog. Auch wenn die Gedenkstätte Esterwegen pandemiebedingt immer wieder schließen musste, so findet doch im Hintergrund Vieles statt, an dem sie teilhaben kann.

Silke Nehler fühlt sich wohl als FSJlerin in der Gedenkstätte Esterwegen, hier in der Bibliothek der Einrichtung. (Foto: Gedenkstätte Esterwegen)

Sie hat so beispielsweise im vergangenen Jahr an dem vom Bund geförderten Projekt „Jugend erinnert. Boden|Spuren. Gewaltorte als Konfliktlandschaften in der Geschichtskultur“ teilnehmen können und einen ersten Einblick in die historische Forschung bekommen. In diesem auf drei Jahre angelegten Forschungsprojekt haben Studierende der Universität Osnabrück das Lagergelände des ehemaligen Strafgefangenenlagers II Aschendorfermoor (Stadt Papenburg) und den so genannten „Heroldfriedhof“ untersucht.

Aktuell arbeitet sie mit einer Mitarbeiterin an einem Konzept für einen Instagram-Account für die Gedenkstätte Esterwegen. Ihren Auslandsaufenthalt hofft sie, zu einem späteren Zeitpunkt nachholen zu können. Jetzt aber macht ihr der Einsatz in der Gedenkstätte sehr viel Spaß; sie kann sich ausprobieren, sammelt neue Erfahrungen und erlebt ihre Zeit in der Gedenkstätte als bereichernd.

Wer schon immer mal wissen wollte, was in einer Gedenkstätte vor und hinter den Kulissen passiert und Interesse an Geschichte, Teilhabe an inhaltlicher Forschung, Begleitung pädagogischer Programme und Öffentlichkeitsarbeit hat, hat jetzt die Chance dazu, diese Erfahrung zu machen. Für September sucht die Gedenkstätte Esterwegen noch jemanden für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ). Im FSJ Politik können Teilnehmerinnen und Teilnehmer vieles ausprobieren und ein Jahr lang Teil eines Teams werden. Außerdem stehen gemeinsame Seminare mit anderen FSJler*innen auf dem Programm, sodass zusammen Ideen entwickelt werden können wie es nach dem Freiwilligen Sozialen Jahr weitergehen könnte.

Seit dem 15. Januar ist eine Anmeldung für einen Freiwilligendienst (FSJ und BFD) im Bereich Kultur oder Politik in Niedersachsen  auf dem Anmeldeportal www.freiwilligendienste-kultur-bildung.de möglich. Es geht ganz einfach – Plätze suchen, registrieren, anmelden.

Rückfragen nimmt die Gedenkstätte Esterwegen gerne per E-Mail unter info@gedenkstaette-esterwegen.de entgegen. Weitere Informationen sind auch  auf folgenden Kanälen zu finden: https://www.instagram.com/fsjkultur_fsjpolitik_nds/>

Facebook: FSJ Politik in Niedersachsen< https://www.facebook.com/FSJ-Politik-in-Niedersachsen-471611166182589/

Nissan Micra beschädigt Polizei sucht Zeugen

Spelle-In der Nacht zu Donnerstag ist es auf den Parkflächen des Markelo Platzes zu einem Verkehrsunfall gekommen. Dabei wurde ein dort geparkter Nissan Micra angefahren und beschädigt. Der Verursacher entfernte sich unerlaubt.

Hinweise nimmt die Polizei Spelle unter der Rufnummer (05977)929210 entgegen.

 

Ein 31-jähriger Rheinenser fährt mit Tretroller prallt mit einem Auto zusammen

Neuerkirchen- Ein 31-jähriger Rheinenser, der am Mittwochabend (24.03.21) gegen 21.00 Uhr auf der Rheiner Straße (K 60) mit einem Tretroller unterwegs war, ist bei einem Zusammenstoß mit einem Auto schwer verletzt worden.

Zeugenangaben zufolge fuhr der 31-Jährige auf der Rheiner Straße auf der Fahrbahn in Richtung Neuenkirchen entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung.

Dabei benutzte er nicht den einseitigen Rad- und Fußweg, der an der Rheiner Straße entlang führt, sondern fuhr mit dem Roller teils auf dem Seitenstreifen und teils mitten auf der Fahrbahn. Den Zeugen zufolge bewegte er sich in Schlangenlinien über die Straße. Mehrere Autos, die in Richtung Neuenkirchen unterwegs waren, mussten dem 31-Jährigen ausweichen. Schließlich kollidierte der Tretroller-Fahrer auf Höhe des Kreidewegs mit dem Opel Corsa eines 27-jährigen Ibbenbüreners, der vorschriftsgemäß die Rheiner Straße befuhr. Der Opel-Fahrer versuchte nach eigenen Angaben noch auszuweichen, konnte einen Zusammenstoß aber nicht verhindern. Der 31-jährige Rheinenser wurde bei der Kollision schwer verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde festgestellt, dass der 31-Jährige unter dem Einfluss von Alkohol stand. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von schätzungsweise rund 2500 Euro. Das Verkehrskommissariat Ibbenbüren hat die Ermittlungen zu diesem Unfall aufgenommen.

Verlässlichkeit bei Kitas und Schulen mit Öffnungen plus Notbremse – Keine Änderungen durch Lockdown-Verlängerung

In Niedersachsen bleibt es auch nach den Osterferien zunächst beim Status Quo für Kitas und Schulen: Präsenzunterricht im Wechselmodell („Szenario B“) und Kinderbetreuung in Regelgruppengröße ohne Gruppenmischung sind dann möglich, wenn die Infektionslage es zulässt. Ein Wechsel in den Distanzunterricht („Szenario C“) jenseits von Grundschulen, Abschlussklassen und Förderschule geistige Entwicklung und zurück zur Notbetreuung sind notwendig, wenn sich das Infektionsgeschehen zuspitzt.

Folgende Grundsätze werden demnach fortgeschrieben:

  • Liegt der Inzidenzwert vor Ort (Kreis/Kreisfreie Stadt/Region) mindestens drei Tage durchgängig unter 100 Neuinfektionen im Sieben-Tages-Verlauf, sollen alle Schulen Wechselunterricht nach Szenario B anbieten, die Kindertageseinrichtungen werden im eingeschränkten Regelbetrieb („Kita-Szenario B“) betrieben.
  • Liegt der Inzidenzwert vor Ort (Kreis/Kreisfreie Stadt/Region) mindestens drei Tage durchgängig über 100 Neuinfektionen im Sieben-Tages-Verlauf können diese Öffnungen nicht stattfinden bzw. müssen zurückgenommen worden. Dann können ausschließlich der Primarbereich, die Förderschulen Geistige Entwicklung sowie die Abschlussklassen im Wechselunterricht („Szenario B“) bleiben. Die Kitas können dann ausschließlich eine Notbetreuung im Umfang von bis zu 50 Prozent der Normalauslastung anbieten.
  • Unabhängig von der Inzidenz können Angebote der Kindertagespflege stattfinden, da hier regelhaft sehr kleine Gruppen gebildet werden, die Großtagespflege wird weiterhin an den Reglungen für Kindertageseinrichtungen orientiert.
  • Diese Änderungen in den Bereichen Schule und Kita werden von den zuständigen Behörden vor Ort in Form einer Allgemeinverfügung kommuniziert und umgesetzt.

Kultusminister Tonne: „Die letzten Wochen haben gezeigt, dass wir es mit unseren Regelungen schaffen, Bildung, Betreuung und Infektionsschutz gut in die Balance zu bringen. Wo das Infektionsgeschehen niedrig ist, können vorsichtig mehr Angebote in Kitas und Schulen stattfinden, wo die Lage angespannt ist, wird automatisch auf Distanzlernen und Notbetreuung umgestellt. Wir hatten diese Notbremse schon lange eingebaut, deshalb ist hier einstweilen kein Nachsteuern notwendig. Zudem stellen wir für die Jüngsten und die Schulabgänger immer eine regelmäßige Beschulung sicher, sowie die Notbetreuung in den Kitas. Ich hoffe sehr, dass wir diese Möglichkeiten noch möglichst lange beibehalten können. Das ist nicht selbstverständlich und zeigt den besonderen Stellenwert, den die Kinder und der Bildungsbereich in Niedersachsen einnehmen.

Vor dem Hintergrund steigender Inzidenzen sind jedoch die folgenden Sicherungsmaßnahmen geplant:

1.) Wir werden nach den Osterferien die Testungen der Schülerinnen und Schüler, sowie des schulischen Personals auf zweimal pro Woche hochfahren. Die Kapazitäten werden derzeit entsprechend erweitert, auf bisher 11 Millionen Test-Kits. Nach den Osterferien ist auch die Testwoche ausgewertet und das Verfahren optimiert. Mit regelmäßigen verlässlichen Tests lässt sich die Sicherheit in den Schulen für die mehr als 1 Millionen Schülerinnen und Schüler und die 100.000 Beschäftigten weiter erhöhen.

2.) Auch im Kita-Bereich werden wir nachlegen und den rund 80.000 Beschäftigten zwei Tests pro Woche anbieten, um das bestehende Testangebot zu verstetigen und zu erweitern. Entsprechende Gespräche mit den Trägerverbänden als Arbeitgeber werden wir zeitnah aufnehmen. Auch hier gilt, dass mehr Tests mehr Sicherheit bedeuten – und mehr Sicherheit bedeutet, dass mehr inhaltliche Angebote gemacht werden können.

3.) Beim Impfen müssen endlich alle Lehrkräfte in der Priorisierung nach oben gesetzt werden. Der Bund muss alle Lehrkräfte und das weitere Personal an Schule mit einer hohen Priorität (Kategorie 2) in der Impfverordnung festschreiben. Es ist unzureichend, ausschließlich das Personal an Grund- und Förderschulen gegen SARS CoV-2 zu impfen. Eine umfassende, Lehrkräfte und Personal aller Schulformen umfassende Impfkampagne ist die zentrale Maßnahme, um perspektivisch wieder mehr Präsenzunterricht für alle Kinder und Jugendlichen anbieten zu können. Eine entsprechende Initiative wird Niedersachsen erneut in die Kultusministerkonferenz einbringen.

 

Wir werden die Entwicklung der Lage weiterhin sehr aufmerksam verfolgen und gemeinsam mit dem Landesgesundheitsamt und weiteren Expertinnen und Experten bewerten. Stand heute haben wir mit dem geltenden Regelwerk eine solide Basis für die Zeit nach Ostern. Bei Verbesserung der Lage und regelhaften Testungen stehen wir für weitere Öffnungen bereit. Vor allem die Erwachsenen sind gut beraten, die nächsten Wochen zu einer möglichst kontaktlosen Zeit zu machen, um das Infektionsgeschehen wieder einzudämmen.“

 

Die Maßnahmen im Überblick:

 

I. Öffnung bei 7-Tage-Inzidenz drei Tage unter 100:

 

Szenario B in Kindertageseinrichtungen:

  • Die Kindertageseinrichtungen wechseln in das Szenario B und sind damit im Grundsatz geöffnet. Es gilt damit der eingeschränkte Regelbetrieb: Betreuung in Regelgruppengröße, aber keine Gruppenmischung.

Szenario B in Schulen:

  • alle Schülerinnen und Schüler

 

II. Reduktion bei 7-Tage-Inzidenz drei Tage über 100 („Notbremse“):

Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen („Kita-Szenario C“):

  • Kindertageseinrichtungen wechseln in das Szenario C plus Notbetreuung für bis zu 50 Prozent der Kinder, die normalerweise betreut werden.

Szenario B in Schulen:

  • Primarbereich
  • Förderschulen GE
  • Alle Abschlussklassen an ABS und BBS

Szenario C in Schulen:

  • Alle Schuljahrgänge an allen Schulen bzw. Schulformen im ABS- und BBS-Bereich außer den oben genannten

 

III. Inzidenzunabhängige Regelungen:

Präsenzpflicht und Schutz vulnerabler Personengruppen:

  • Freiwilliges Distanzlernen ist nicht möglich, die Präsenzpflicht gilt wieder vollumfänglich. Die umfassenden Regelungen für vulnerable Personen sind hiervon unberührt und bleiben weiterhin in vollem Umfang bestehen.

Maskenpflicht im Szenario B:

  • Im Unterricht ist auch im Szenario B am Sitzplatz grundsätzlich in allen Jahrgängen der Sekundarbereiche I und II eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Lediglich im Primarbereich kann die Mund-Nasen-Bedeckung am Sitzplatz abgenommen werden.

Notbetreuung Schule:

  • Notbetreuung wird angeboten für die Kinder der Schuljahrgänge 1-6 in der Regel zwischen 08:00 Uhr und 13:00 Uhr.

Stegemann besucht Speller Tafel – Stegemann: Große Wertschätzung in der Gemeinde für ehrenamtliches Helferteam

Spelle. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann hat am vergangenen Donnerstagmittag die Speller Tafel besucht. Beim Gespräch mit den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zeigte sich Stegemann beeindruckt: „Es ist bewundernswert, wie sich die Tafel der aktuellen Situation angepasst hat, zum Beispiel mit Pavillons für den Außenbereich. Mich freut es sehr, dass die Tafel von den Spellern so viel Wertschätzung erhält und unterstützt wird.“

Nach dem persönlichen Austausch wurde es betriebsam: Beim Ausladen des Lebensmitteltransporters unterstützte Stegemann die Ehrenamtlichen tatkräftig und war positiv angetan: „Die Helferinnen und Helfer sind ein eingespieltes Team, jeder Handgriff sitzt.“

Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann war ebenfalls vor Ort: „Ich bin stolz auf die Ehrenamtlichen und dankbar für dieses soziale Engagement.“

Die 16 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer teilen immer donnerstags von 14-15 Uhr Lebensmittel für ca. 50 Haushalte aus Spelle, Schapen und Lünne aus.

Einbruch in Praxisräume, Geldkassetten entwendet

Rheine – Aus den Praxisräumen eines Therapiezentrums an der Salzbergener Straße haben unbekannte Täter in der Nacht zu Mittwoch (24.03.21) zwischen 19.30 Uhr und 08.15 Uhr zwei Geldkassetten mit Bargeld in unbekannter Höhe entwendet.
Die Täter schlugen ersten Erkenntnissen zufolge das Fenster auf der Rückseite des Zentrums ein und gelangten so in das Gebäude. Täterhinweise gibt es nicht.
Die Polizei in Rheine nimmt Hinweise von Zeugen entgegen unter Telefon 05971/938-4215.

Die Sicherheit der Mitarbeitenden an oberster Stelle Corona-Kosten summieren sich in der Krone Gruppe auf rd. 3 Mio. Euro

Spelle, 25. März 2021 – Fast 500.000 FFP2 bzw. OP-Masken hat die Krone Gruppe in den vergangenen zwölf Monaten bestellt, davon wurden bisher rd. 300.000 an die insgesamt 5.400 Mitarbeitenden an allen Produktions-Standorten weiter gegeben. Weitere 350.000 Masken befinden sich im Zulauf. Zudem kaufte Krone mehr als 21.000 Corona-Schnelltests; rd. 10.000 Tests wurden bislang in den Niederlassungen Spelle, Werlte, Herzlake, Dinklage, Ennigerloh, Lübtheen sowie in Deurne (NL) und Tire (TR) durchgeführt. Weitere 12.500 Tests sind bestellt. In sensiblen Bereichen und um positive Corona-Tests final bestätigen zu lassen, wurden knapp 1.600 zusätzliche PCR-Tests durchgeführt. Die Tests wurden zum Teil von speziell geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Krone Gruppe durchgeführt.

„Addiert man diese Materialkosten, also, Tests, Masken, Desinfektionsmittel und Spuckschutze, die wir in den Werken und den Büros installiert haben, dann summieren sich allein diese Positionen auf rd. 1 Mio. Euro“, so Bernard Krone, Aufsichtsratsvorsitzender der Krone Holding. „Hinzu kommen natürlich noch die Personalkosten, die rund um die Themen Pandemie-Organisation und -Prävention entstanden sind. In Summe kommen wir so nach einem Jahr Corona auf ca. 3 Mio. Euro.“

Wie Bernard Krone weiter betont, werden auch nach den Ostertagen sämtliche Mitarbeitenden, die nicht im Home-Office arbeiten können, getestet, bevor sie die Arbeitsplätze aufsuchen dürfen. „Eine solche Testung haben wir auch Anfang 2021 nach den Feiertagen gemacht. So konnten wir die infizierten Personen direkt ausfindig machen und in die häusliche Quarantäne schicken – und somit andere Kolleginnen und Kollegen bestmöglich schützen. Dank dieser Strategie ist es uns gelungen, dass die Fertigung unter den gegebenen Umständen an allen Krone Standorten bisher vergleichsweise reibungslos läuft. Mein Dank geht hier an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich nun schon seit einem Jahr wirklich vorbildlich und äußerst diszipliniert verhalten – ganz egal, ob im Betrieb oder im heimischen Büro. Ebenfalls bedanke ich mich im Namen der Krone Geschäftsführung bei unseren hausinternen Pandemieteams sowie bei den zuständigen Gesundheitsämtern und den lokalen DRK-Ortsgruppen für eine hervorragende Zusammenarbeit.“

Kritisch dagegen sieht Bernard Krone die Signale aus der Politik. „Als Unternehmer kann ich die Aktivitäten der Politik inzwischen nicht mehr nachvollziehen. Alle Unternehmen hier in der Region haben ihre Corona-Hausaufgaben gemacht, aber in der Politik ist auch nach einem Jahr Pandemie kein hilfreiches Konzept erkennbar. Die ständigen Lockdowns und die allwöchentliche Verlängerung von Schließungen sind nicht mehr vermittelbar. Jetzt das Hin-und-Her mit den politisch angeordneten Ruhetagen, solche Aktionen verursachen eine enorme Unruhe bei den Menschen und in den Unternehmen. Ein solcher Ruhetag würde in der Krone Gruppe Einbußen in Höhe von 5,1 Mio. Euro pro Tag bescheren – das sind volkswirtschaftliche Faktoren, die man nicht außer Acht lassen darf. Was die Pandemie angeht, müssen es die politisch Verantwortlichen endlich hinbekommen, zunächst die Risikogruppen und dann sukzessiv die komplette Bevölkerung durch zu impfen. Zehn Prozent Geimpfte nach drei Monaten ist wahrlich kein Ruhmesblatt für Deutschland. Sicherlich leben wir in einer schwierigen Zeit, aber es sind doch insbesondere Familienunternehmen wie Krone, die den Staat am Laufen halten, sei es durch kontinuierliche Steuerzahlungen, qualifizierte Ausbildung, sichere Arbeitsplätze oder auch großzügige Spenden. Krone hat beispielsweise schon vor einem Jahr 250.000 Euro an verschiedene Organisationen, wie z.B. Krankenhäuser, Alten- und Kinderheime gespendet, weil diese Institutionen aktuell wirklich jede mögliche Hilfestellung bekommen sollten. Aber nun wird es höchste Zeit, dass auch die Politik ihrer Verantwortung nachkommt und die Pandemie endlich in den Griff bekommt. Die Menschen und natürlich auch die Unternehmen wollen zurück in die Normalität.“

 

Fallzahlen in den emsländischen Kommunen Stand: 25.03.2021

Hier finden Sie eine Übersicht der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Emsland. 

Die Gesamtzahl der emsländischen Fälle, die Veränderung zum Vortag, die Zahl der Verstorbenen sowie insbesondere die für den Landkreis Emsland maßgebliche 7-Tagesinzidenz und deren Verlauf können täglich (auch an den Wochenenden) im Lagebericht des Landes Niedersachsen abgerufen werden, der auch unten eingeblendet ist.

Drei Corona-Testzentren in der Samtgemeinde Spelle

Kurze Wege für Corona-Schnelltests in der Samtgemeinde Spelle: In Spelle und Schapen wurden bereits Testzentren eingerichtet. In Lünne startet der Betrieb ab Dienstag, 30. März.
Bei der Eindämmung der Corona-Pandemie haben Schnelltests eine besondere Bedeutung. Seit kurzem hat jede Bürgerin und jeder Bürger ein Recht auf wöchentlich einen kostenlosen Schnelltest. „Es freut mich sehr, dass es in Zusammenarbeit mit hiesigen Apotheken gelungen ist, dass sich unsere Bürgerinnen und Bürger vor Ort in ihren Wohnorten testen lassen können“, ist Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann erleichtert und ruft gemeinsam mit Spelles Bürgermeister Andreas Wenninghoff, Schapens Bürgermeister Karlheinz Schöttmer und der Bürgermeisterin der Gemeinde Lünne, Magdalena Wilmes, dazu auf, dieses Angebot in Anspruch zu nehmen.

In Spelle ist dieses dank der örtlichen Rats-Apotheke im Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof untergebracht und montags bis freitags von 08:00 bis 10:00 Uhr und von 17:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Je nach Bedarf werden auch samstags Tests angeboten. Für einen reibungslosen Ablauf ist eine vorherige Terminvereinbarung nötig, Tel. 05977 477.

In Schapen werden die Tests durch die Ludgerus-Apotheke zunächst in Praxisräumen im Obergeschoss durchgeführt. Geöffnet ist das Testzentrum montags und mittwochs von 14:00 bis 18:00 Uhr sowie freitags von 09:00 bis 13:00 Uhr. Termine können über die Ludgerus-Apotheke unter Tel. 05458 7382 vereinbart werden.

Auch in Lünne wird ab dem 30. März durch die Schapener Ludgerus-Apotheke ein Testzentrum unterhalten. Nach vorheriger Terminvereinbarung über die Ludgerus-Apotheke, Tel. 05458 7382, können sich Interessierte dienstags ab 09:00 Uhr, donnerstags ab 14:00 Uhr und freitags ab 14:00 Uhr im Haus Schmeing testen lassen.