Lingen. Am Mittwochnachmittag ist eine 81-jährige Autofahrerin bei einem Verkehrsunfall im Lingener Ortsteil Darme auf der Schüttorfer Straße (L 40) lebensgefährlich verletzt worden. Sie war mit ihrem VW Polo mit einem Abschleppwagen kollidiert. Nach Angaben der Polizei wollte die 81-Jährge gegen 16.15 Uhr aus der Straße „Zum Heidhof“ auf die vorfahrberechtigte L 40 einbiegen. Dabei hat sie offensichtlich den Abschleppwagen übersehen. Dieser prallte in die Fahrerseite des VWs, der daraufhin nach rechts in den Straßengraben geschleudert wurde. Deren Fahrerin wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und konnte von den Einsatzkräften der Freiwilligen Lingen gerettet werden. Die Frau kam mit lebensgefährlichen Verletzungen im Rettungswagen in das Lingener Krankenhaus. Der 69-jährige Fahrer des Lkw erlitt einen Schock. An dem VW war Totalschaden und an dem Lkw erhebliche Sachschaden entstanden. Die L 40 war für Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie die Unfallaufnahme durch die Polizei bis 17.30 Uhr gesperrt.
Kategorie-Archiv: Spelle
Klaus Surmann neuer Bademeister in der Speller Welle
Spelle – Ein neues Gesicht in der Speller Welle: Seit dem 01. August 2018 ist Klaus Surmann als Meister für Bäderbetriebe in der Speller Schwimmhalle tätig.
Surmann wohnt in Freren und hat 2002 die Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe absolviert. In einer berufsbegleitenden Fortbildung hat er erfolgreich die Ausbildung zum Meister für Bäderbetriebe abgeschlossen und verfügt zudem über den Tauchschein Bronze sowie über einen Ausbilderschein. „Es ist ein großer Gewinn, dass wir mit Herrn Surmann eine gut ausgebildete Fachkraft mit jahrelanger Berufserfahrung gewinnen konnten“, begrüßte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf den neuen Mitarbeiter. Mit Zuversicht blickt Surmann auf die neue Tätigkeit: „Ich freue mich auf die neue Aufgabe in der Speller Welle und auf eine gute Zusammenarbeit.“ Dem ein oder anderen dürfte Surmann bekannt sein, denn im Jahr 2017 wurde er Deutscher Meister im Armwrestling.
Löscharbeiten des Moorbrandes auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 (WTD 91) in Meppen dauern weiter an.
Die Löscharbeiten des Moorbrandes auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 (WTD 91) in Meppen dauern weiter an. Betroffen sind verschiedene Bereiche auf dem Gebiet des Übungsplatzes, die sich über mehrere Quadratkilometer erstrecken. Die Lage ist stabil und das Feuer unter Kontrolle. Allerdings hat sich der Brand moorbrandtypisch unter der Oberfläche ausgebreitet.
Derzeit befinden sich insgesamt mehr als 1.400 Einsatzkräfte der Bundeswehr, des THW, ziviler Feuerwehren und der Polizei im Einsatz.
Vereinsheim des Sportvereins SW Varenrode von Einbrechern heimgesucht
Varenrode – In der Nacht zum 25.09.2018 (Montag auf Dienstag) drangen bislang unbekannte Täter gewaltsam in das Vereinsheim des Sportvereins ein. Es wurden gleich mehrere Fenster und Türen angegangen und nicht unerheblich beschädigt. Der Sachschaden ist beträchtlich. Erbeutet wurde lediglich ein absolut geringer Geldbetrag.
Der Sportverein und die eingeschaltete Polizei erbittet Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen.
Rainer Reekers (Polizeihauptkommissar)
Polizeistation Salzbergen
Bahnhofstraße 5
48499 Salzbergen
Tel.: 05976/1088
Polizei sucht Zeugen nach Einbruch in Spelle
Im Wöhlehof werden wieder Volkslieder gesungen
Wenn es draußen herbstlich wird, stehen Veranstaltungen drinnen wieder hoch im Kurs. Der Gesangsnachmittag „Wo man singt“ bietet daher für alle Sangesfreudigen das passende Ausflugsziel: am Sonntag, 30. September 2018, ab 15.00 Uhr im Wöhlehof. Der Eintritt ist frei.
Bei Kaffee und Kuchen wird in einer geselligen Atmosphäre gemeinsam gesungen. „Volkslieder waren früher in aller Munde und drohen heute in Vergessenheit zu geraten. An diesem gemütlichen Nachmittag wollen wir wieder gemeinsam das alte Liedgut pflegen und laden zum offenen Singen ein“, stellt Wöhlehof-Koordinator Hugo Gelze das Veranstaltungskonzept vor und ergänzt: „Jeder ist herzlich eingeladen, ob alleine oder in der Gruppe.“ Für dieses Format wurde eigens ein Wöhlehof-Liederheft mit altbekannten Liedern gedruckt und zur musikalischen Untermalung hat sich ein kleiner Kreis von Hobbymusikern mit unterschiedlichen Instrumenten zusammengesetzt. Wer als Gruppe einen Tisch reservieren möchte, kann sich im Wöhlehof unter Tel. 05977 937-990 melden. Alle Interessierten sind zu diesem Gesangsnachmittag herzlich eingeladen.
Zum Foto: Mit instrumentaler Begleitung kann im Wöhlehof kräftig gesungen werden. (Foto: Samtgemeinde Spelle)
Stegemann: Landwirtschaft 4.0 mit großem Potenzial für mehr Nachhaltigkeit Agrarsprecher Stegemann besucht Landmaschinenfabrik Krone in Spelle
Spelle. Nach der Wahl des Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann zum agrarpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion stand nun der Antrittsbesuch bei der Landmaschinenfabrik Bernard Krone in Spelle an. „Die Impulse der Landmaschinentechniker und Ingenieure sind wichtig und hilfreich für meine Arbeit in Berlin. Gerade unsere Betriebe im Emsland und der Grafschaft Bentheim sind Innovationstreiber in der Landwirtschaft“, erklärt Stegemann.

Foto: Stegemann im Gespräch mit den Experten der Landmaschinenfabrik Krone in Spelle; (v.l.n.r.: Albert Stegemann, Lothar Riesenbeck, Leiter Abteilung Produktion, Dr.-Ing. Josef Horstmann, Geschäftsführer für Konstruktion und Entwicklung, Heiner Brüning, Leiter Abteilung Business Development (Copyright: Krone))
Insbesondere wurde die Entwicklung von kleinen bäuerlichen Betrieben hin zu größeren industriellen landwirtschaftlichen Betrieben diskutiert. „Mir ist es wichtig, dass gut aufgestellte Familienbetriebe auch künftig wettbewerbsfähig sind. Denn sie sind gesellschaftlich akzeptiert und in unserer Region verwurzelt“, so Stegemann. Dabei bietet die Digitalisierung gerade für mittelständische Betriebe große Chancen.
Deshalb unterstützt Stegemann Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner bei der „Digitalisierung in der Landwirtschaft“. Im Haushaltsplan sind hierfür in diesem Jahr zehn Millionen Euro vorgesehen. Für 2019 wird diese Summe noch einmal um 50 Prozent erhöht. Zudem wird eine eigene Abteilung für die ländliche Entwicklung und für digitale Innovationen geschaffen. „So sollen beispielsweise ,Experimentierfelder‘ vor Ort entstehen. Ein solches Experimentierfeld für den Ackerbau wollen wir auch im Westen Niedersachsens etablieren“, unterstreicht Stegemann. Hier könnten neue Roboter- und Satellitentechniken getestet und weiterentwickelt werden.
Entscheidend für diesen Prozess ist eine einheitliche Steuerung der unterschiedlichen Landmaschinen. „Die Datendrehscheibe unserer Partnerfirma DKE-Data ist Mittel zum Zweck, damit Maschinen an alle Landwirte verkauft werden können“, so der Geschäftsführer für Konstruktion und Entwicklung Dr.-Ing. Josef Horstmann der Firma Krone aus dem Emsland über die neu geschaffene offene Plattform. Dabei dringen Landtechnik und Landwirte auf Datenhoheit über die eigenen Daten. In diesem Zusammenhang erwartet Stegemann noch intensive Diskussionen in den kommenden Monaten.
Zudem sehen die Gesprächspartner die Digitalisierung auch als eine Chance für mehr Akzeptanz gegenüber der Landwirtschaft. „Durch mehr Präzision helfen wir den Landwirten, umweltfreundlicher und kostengünstiger zu arbeiten“, unterstreicht Heiner Brüning, Leiter des Business Developments. Zudem könne eine erhöhte Transparenz viele Vorwürfe gegenüber Landwirten in Bezug auf Umweltschutz und Tierwohl entkräften. „270.000 landwirtschaftliche Betriebe versorgen 80 Millionen Menschen in Deutschland mit hochwertigen Lebensmitteln. Trotzdem hat kaum eine Branche so ein schlechtes Image wie die Landwirtschaft. Digitale Lösungen können dazu beitragen, diesen Riss in der Gesellschaft wieder zu schließen“, bekräftigt Stegemann.
Zu wenig Schülerlotsen. Lotsen in Spelle vor dem Aus!
Spelle- Wird in Spelle an der Johannes Grundschule noch im Herbst der Lotsendienst eingestellt? Dieses Szenario wird real werden, wenn nicht sofort neue ehrenamtliche Helfer dazukommen. Seit Jahren wird es so gehandhabt, dass Eltern, deren Kinder in der Grundschule kommen, sich als Schülerlotsen engagieren, solange sich deren Kinder in der Grundschule befinden. Das Interesse der Eltern hat allerdings in den letzten zwei Jahren sehr stark nachgelassen. „In den letzten zwei Jahren haben mehr Schülerlotsen aufgehört als angefangen haben“, so Mario Surmann. Aktuell lotsen mehrere Schülerlotsen schon mindesten zweimal die Woche, aber auch schon bis zu viermal die Woche, damit die Kinder sicher über die Straße kommen. Wir sind sehr froh darüber, dass es einige Schülerlotsen gibt, deren Kinder schon seit Jahren nicht mehr in der Grundschule sind, aber dennoch weiter lotsen.
Gerade am Übergang der Schapener Straße ist es derzeit besonders gefährlich für die Kinder. Durch die Baumaßnamen der neuen Häuser unmittelbar vor der Schule sind viele Autofahrer und Kinder abgelenkt. Es hat schon viele gefährliche Situationen dort gegeben.
Damit das Lotsen in Spelle an der Johannes Grundschule auch in Zukunft weitergeht, brauchen wir mindestens 10 neue ehrenamtliche Helfer. Fühlen Sie sich jetzt bitte angesprochen. Es sind nur 20 bis 30 Minuten pro Woche, mehr Zeit nimmt das Lotsen nicht in Anspruch. Dafür leisten Sie aber einen enormen Beitrag zu Schulwegsicherung.
Es müssen ja nicht unbedingt die Eltern der Kinder sein. Gerne dürfen auch die Großeltern mitmachen, oder auch jeder andere, der uns unterstützen möchte.
Bitte melden sie sich jetzt sofort an. Es darf keine Zeit mehr verloren gehen, denn es ist nicht mehr lange bis zu der dunklen Jahreszeit.
Mario Surmann Theodor-Heuss-Str. 8 48480 Spelle 0170-7339990 info@lotsen-spelle.de gerne auch per WhatsApp
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen besucht die WTD – Löscheinsätze mit Transporthubschraubern und Fotoaufnahmen mit Aufklärungs-Tornados
Meppen- Am Tag nachdem der Landkreis Emsland den Katastrophenfall in Meppen an der Wehrtechnische Dienststelle 91 (WTD) ausgerufen hat, besucht heute die Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) das Bundeswehrgelände um allen Einsatzkräften zu danken.
Gegen 11 Uhr wird dann die Luftwaffe mit den Transporthubschraubern CH53 mit den Löscheinsätzen gegen den Moorbrand auf dem Gelände der WTD starten. Am Nachmittag gegen 15.00 Uhr werden dann Aufklärungs-Tornados Wärmebildaufnahmen vom Moorgebiet anfertigen, um Glutnester im Boden ausfindig zu machen. Sie werden im Tiefflug über das Moorgebiet fliegen, daher bleibt ein erhöhter Fluglärm nicht aus.
FAIRNESS wird bei der U23 des SC Spelle-Venhaus groß geschrieben!
Wie schon in den vergangenen Jahren überzeugt die U23 des SC Spelle-Venhaus nicht nur mit einer sportlich guten Leistung, sondern steht auch in Sachen Fairness weit vorne.
Zum 5. Mal in Folge beendete man die Saison als fairste Mannschaft seiner Liga und schaffte es unter die drei fairsten Mannschaften der Region Emsland/Grafschaft Bentheim (gewertet werden alle Mannschaften von der Kreisliga bis zur Bundesliga). In Niedersachsen belegte man von über 900 Mannschaften den 32. Platz. Zur Belohnung gab es von der VGH Versicherung einen Mannschaftsabend und einen Gutschein über 800 Euro für Sportausstattung. Die U23 freut sich über die Auszeichnung und möchte auch weiterhin mit ihrem fairen Auftritten Vorbild für die Jugend sein.
Tochter besucht Absturzstelle des Vaters nach 77 Jahren in Plantlünne
Vermisste und Opfer von Kriegen beschäftigen oft noch spätere Generationen. So auch bei May Wady, die jetzt gemeinsam mit ihrem Mann Michael Farris aus Kanada nach Lünne gereist ist, um nahe des ehemaligen Flugplatzes Plantlünne die Stelle zu besuchen, an der ihr Vater Thomas E. Wady mit einem Bomber der britischen Royal Air Force im Mai 1941 abgestürzt ist.

Ewald Ester (Anwohner der Unglückstelle), Joachim Eickhoff (Vermisstensuchgruppe Ikarus), Petra und Ludger Angenendt, Michael Farris und May Wady (Angehörige), Maria Bunge (Vorsitzende Heimatverein Lünne) und Bürgermeisterin Magdalena Wilmes besuchen gemeinsam die Stelle des Flugzeugabsturzes in Plantlünne/Brümsel, an der Thomas E. Wady 1941 überlebt hat.
Lünne – Das Bomberflugzeug Typ Vickers Wellington MK Ic war in der Nacht vom 08. auf den 09. Mai 1941 mit Sechs-Mann-Besatzung von einem Bombenangriff auf Bremen auf den Rückflug nach Syerston/Nottinghamshire in England. Bereits in Bremen wurden während eines Angriffes zwei Besatzungsmitglieder getötet. Gegen 02.45 Uhr wurde das Flugzeug dann nahe des Flugplatzes Plantlünne durch Flak und Nachtjäger abgeschossen, alle Besatzungsmitglieder kamen beim Absturz zu Tode, mit Ausnahme von Flight Sergeant Thomas E. Wady. Der damals 33-Jährige konnte mit einem Fallschirm abspringen, zog sich einen Steißbeinbruch zu, aber überlebte als einziger. „Ein nahegelegener Landwirt kam meinem Vater, der blutverschmiert und unter Schock stehend war, nach dem Absturz zu Hilfe, hat ihn mitgenommen nach Hause, ihn gewaschen und versorgt“, berichtete Tochter May Wady bei einem Besuch an der Unglücksstelle. Der Name dieses Landwirtes sei leider nicht überliefert – sicher auch, weil jenem damals bei Bekanntwerden dieser Hilfsaktion schlimme Sanktionen durch die deutsche Polizei erwartet hätte. Bereits 2011 sei May Wady mit ihrem Mann in Lünne gewesen, um die Absturzstelle aufzusuchen, seien aber nicht fündig geworden. Licht ins Dunkel bringen konnte dann schließlich Joachim Eickhoff, Heimatforscher und Gründer der Vermisstensuchgruppe Ikarus aus Bramsche. Seit Jahrzehnten erforscht der Historiker insbesondere den Luftkrieg des Zweiten Weltkrieges in der Region. Auf der Homepage der Organisation „aircrew remembered“, die sich ebenfalls mit der Suche nach Überlebenden, Opfern und Vermissten im Krieg befasst, ist Eickhoff – wie der Zufall es will, auf diesen Flugzeugabsturz aufmerksam geworden. Die genaue Unglücksstelle sei dort jedoch nicht bekannt gewesen und nur vage vermutet worden. „Um das Rätsel zu lösen, habe ich eine E-Mail hingeschickt mit dem einzigen Inhalt ‚I know‘ (zu Deutsch: Ich kenne [die Absturzstelle]“, berichtet Eickhoff mit einem Lachen von der Recherche. Daraufhin sei mit der Gruppe „aircrew remembered“ ein intensiver Austausch entstanden, um die damaligen Ereignisse zu rekapitulieren. Inzwischen sind mehrere Kontakte mit Hinterbliebenen der Besatzung entstanden, so auch mit der Familie Wady aus Winnipeg in Kanada. Daraufhin hat sich Tochter May Wady mit ihrem Mann erneut auf den Weg nach Lünne gemacht, untergebracht in der Ferienwohnung der Familie Angenendt am Lünner See. Wie die Tochter des verunglückten Soldaten vor Ort erklärt, sei ihr Vater einen Tag nach dem Absturz in deutsche Kriegsgefangenschaft geraten, zuletzt im Kriegsgefangenenlager Fallingbostel. Kurz vor Kriegsende wurde Thomas E. Wady befreit und hat sich zunächst in England niedergelassen, um weiter in der Royal Air Force zu dienen. Nach der Dienstzeit ging er dann zurück in seine Heimat Kanada, um dort in seinem Zivilberuf als Forstwirt zu arbeiten. 1953 folgte die Hochzeit und schließlich die Familiengründung. Schließlich ist Wady im Jahr 1991 im Alter von 83 Jahren verstorben. „Dank der intensiven Forschungsarbeit von Joachim Eickhoff konnten schon viele Ereignisse rund um den ehemaligen Flugplatz Plantlünne aufgearbeitet werden. Mit seiner Hilfe konnte auch jetzt wieder ein konkretes Einzelschicksal aufgedeckt und der Familie die Möglichkeit gegeben werden, die Unglücksstelle aufzusuchen“, unterstrich Maria Bunge, Vorsitzende des Lünner Heimatvereins. Bürgermeisterin Magdalena Wilmes nahm den Besuch zum Anlass, um vor den Schrecken von Krieg und Gewalt zu warnen: „Kriege, die oftmals durch Hass und Rassismus entstehen, sorgen für unsägliches Leid in den Familien. Es ist die wichtige Aufgabe eines jeden Einzelnen, dafür zu sorgen, dass so etwas nie wieder geschieht und wir in Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie leben können.“
Moorbrand in Meppen : Landkreis ruft Katastrophenfall aus
Meppen. Aufgrund des Moorbrandes und der Wetterprognosen für heute hat Landrat Reinhard Winter um 09:40 Uhr in enger fachlicher Abstimmung mit dem Niedersächsischen Innenministerium den Katastrophenfall ausgerufen. Dieser offizielle Akt sei eine wichtige Voraussetzung, um zum Beispiel auch mit überörtlicher Unterstützung planen und arbeiten zu können, insbesondere, wenn sich die Situation vor Ort nachhaltig verschärfe, erklärt Winter. „Wir wappnen uns für alle Eventualitäten und kommen hiermit vor die Lage“, unterstreicht der Landrat. „Mit Blick auf die neue Situation und die Prognosen der Bundeswehr können wir derzeit eine Evakuierung der Gemeinden Groß und Klein Stavern zudem nicht mehr ausschließen“, erläutert Winter. „Wir sind gut vorbereitet und wollen keine Unruhe erzeugen. Da der Schutz der Bevölkerung für uns an erster Stelle steht, möchten wir aber die Staverner frühzeitig darauf aufmerksam machen, dass eine Evakuierung nicht mehr undenkbar ist“, so Winter.
Bürgerinnen und Bürger Staverns sind daher aufgefordert, sich grundsätzlich auf eine eventuelle Evakuierung vorzubereiten. „Eine ganz konkrete Prognose ist derzeit nicht möglich, dennoch ist zu erwarten, dass sich Rauchbelästigung und Funkenflug verschärfen. Aber ob überhaupt evakuiert werden muss, ist natürlich abhängig vom Verlauf der Löscharbeiten auf dem Areal der Bundeswehr sowie den sich verändernden Wetterbedingungen“, ergänzt Winter. Hier befinde man sich in enger Abstimmung mit der Bundeswehr, Experten sowie den Einsatzkräften vor Ort. Zudem werde derzeit ein engmaschiges Netz an Messpunkten eingerichtet, um die Belastung durch den Rauch permanent zu überwachen.
„Die Einwohner Staverns sind aufgefordert, die Ruhe zu bewahren, sollten aber vorsorglich die wichtigsten Dokumente wie Ausweispapiere und benötigte Medikamente zusammenpacken“, empfiehlt der zuständige Dezernent Marc-André Burgdorf.
Sollte es zur Evakuierung kommen, würden zeitnah Sammelplätze und Unterbringungsmöglichkeiten kommuniziert. Auch das eigenständige Verlassen der Gemeinden sei natürlich möglich. Ein Bürgertelefon des Landkreises für Betroffene ist eingerichtet unter den Telefonnummern 05931 44-5701, 44-5702 und 44-1431.
Neue Ideen im Energiebereich wirken dem Klimawandel entgegen Abgeordneter stellt Änderungen bei Biogas gegenüber Netzwerk Energie in Aussicht
Spelle. Als Partner in der Energieberatung stellte sich das Unternehmen Ingenieur Netzwerk Energie eG (INeG) aus Bad Iburg nun beim CDU/CSU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann vor. Das Unternehmen unterstützt regionale Projekte im Bereich der Erneuerbaren Energien. „Um auch in Zukunft Versorgungssicherheit im Energiebereich gewährleisten zu können, müssen wir die Energie der Sonne, des Windes und der Biogase besser nutzen“, so Stegemann.
Das genossenschaftliche Ingenieurbüro iNeG wurde vor elf Jahren durch einen Verbund von Volksbanken- und Raiffeisenbanken gegründet. Die 15 Projektingenieure erbringen alle Leistungen im Energiemanagement. Photovoltaik-, Biogas- und Windenergieanlagen bilden dabei den Schwerpunkt. „Unsere Experten prüfen, planen und realisieren individuelle Energiekonzepte. Zudem bieten wir eine neutrale Beratung zu jeglichen Energiethemen und unterstützen beim Betrieb einer Anlage“, erklärt Vorstandsmitglied Ansgar Böker.
Die intensive Nutzung von erneuerbaren Energien im Landkreis Grafschaft Bentheim und im Emsland stellt einen Beitrag gegen den Klimawandel dar. So könne in der Grafschaft 80 Prozent des verbrauchten Stroms durch vor Ort erzeugte erneuerbare Energien geliefert werden, im Emsland sind es rechnerisch sogar 112 Prozent. „Das Ziel der Bundesregierung ist es, dass bis 2030 jede zweite Kilowattstunde aus erneuerbaren Quellen stammt. Dieses Ziel hat die Grafschaft und das Emsland als Vorreiterregionen längst erreicht“, berichtet der Wahlkreisabgeordnete Albert Stegemann stolz. Gleichwohl sieht er gerade im Wärme- und Verkehrssektor noch große Herausforderungen. Hier seien die Fortschritte deutschlandweit nicht zufriedenstellend.
Insgesamt könnte die Bioenergie nach Ansicht von Stegemann einen größeren Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten. Hierfür könnten auch die Mittel aus dem Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP) einen Beitrag leisten. Hiervon könnten der Energiestandort Niedersachsen aber auch die Landwirte aufgrund der guten Voraussetzungen für erneuerbare Energien überproportional profitieren und somit an der Erreichung der Klimaziele mitwirken. „Insbesondere die Flexibilität in Biogasanlagen und der dortige Gülleeinsatz müssten ausgebaut werden. Denn Biogas könne gespeichert und so bei Bedarf in Engpässen von Photovoltaik und Windenergie Strom bereitstellen. Nur so bieten erneuerbare Energien auch Versorgungssicherheit“, erläutert Stegemann.
In diesem Zusammenhang betonte der agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, dass die Union sich für kurzfristige Rechtssicherheit beim Einsatz von Gülle in Biogasanlagen einsetze. Hintergrund der Sorgen vieler Betreiber ist, dass es im Falle eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest zu Beschränkungen für den Einsatz von Gülle komme. Ein Anlagenbetreiber könnte dadurch unverschuldet einen Teil der Förderung dauerhaft verlieren, den sogenannten Güllebonus. Zudem unterstützt Stegemann das Ziel einer stärkeren Flexibilisierung bestehender Biogasanlagen. Hierzu bedarf es einer gesetzlichen Regelung, da voraussichtlich Ende 2019 der sogenannte „Flex-Deckel“ erreicht ist.
Mehrfach kassiert – 6 Monate Haftstrafe als Quittung für Mann aus Osnabrück; Zoll deckt Leistungsbetrug auf
Wegen Betruges hat das zuständige Amtsgericht Osnabrück einen Leistungsbezieher mit Wohnsitz in Osnabrück zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten verurteilt.
Der inzwischen rechtskräftig Verurteilte bezog Hartz-IV-Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch. Gleichzeitig erzielte der 39-Jährige Einkommen aus zwei Beschäftigungen. Entgegen seiner Verpflichtung zeigte er dem Jobcenter seinen Verdienst jedoch nicht an. So konnte er rund 570 Euro Arbeitslosengeld II zu Unrecht kassieren. Mithilfe einer automatisierten Prüfung kam der Leistungsträger (Jobcenter Osnabrück) dem Angeklagten auf die Schliche. EDV – unterstützt werden regelmäßig die von den Arbeitgebern gemeldeten Personaldaten mit den Arbeitslosendaten verglichen. Da der Mann zeitgleich Arbeitslosengeld II und zwei Gehälter von unterschiedlichen Arbeitgebern bezog, nahm das Hauptzollamt Osnabrück die Ermittlungen auf, die schließlich zur Anklageerhebung wegen Betruges durch die Staatsanwaltschaft führte. Der Leistungsempfänger hätte den Leistungsträger sofort benachrichtigen müssen, als er die beruflichen Tätigkeiten aufnahm. Das hatte er trotz entsprechender Hinweise nicht getan. Diese zu Unrecht bezogenen Sozialleistungen werden von dem Verurteilten zurückgefordert.
Heeke Der Fachmarkt für Haus- und Hoftechnik feiert 40-jähriges Bestehen
Schapen: Mit einem Tag der offenen Tür und zahlreichen Gästen hat das Unternehmen Heeke Der Fachmarkt für Haus- und Hoftechnik OHG, Gewerbepark 21 in Schapen, sein 40-jähriges Bestehen gefeiert.
„Gegründet wurde der Familienbetrieb im Jahr 1978 in Hopsten“, erläuterte der Geschäftsführer Markus Heeke die Entstehung des Unternehmens. Die Umsiedlung in das Gewerbegebiet in Schapen fand vor 25 Jahren – im Jahr 1993 – statt. „Viele Kunden halten uns schon seit Jahren die Treue“, dankte Heeke für das entgegengebrachte Vertrauen. Der Meisterbetrieb ist 7.000 Quadratmeter groß und beinhaltet eine Angebotspalette von 13.000 vorrätigen Artikeln. Besonders im Bereich der Landwirtschaft hat sich der Fachmarkt Heeke als feste Anlaufstelle etabliert. Zum Jubiläum überbrachten Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Bürgermeister Karlheinz Schöttmer die Glückwünsche der Kommune. „Ein Geschäft über vier Jahrzehnte erfolgreich zu führen, ist eine große Leistung und auch als Ausdruck hochwertiger Arbeit zu werten“, gratulierten die Kommunalpolitiker und wünschten auch weiterhin eine erfolgreiche Tätigkeit und stets zufriedene Kunden.
Brachialer Wetterumschwung ab Freitag mit Strurm und Orkan mehr dazu im Video
Was uns genau erwartet, und ob das südüdliche Emsland auch von den Rauchwolken, vom Moorbrand in Meppen betroffen ist erzählt euch unser Kollege Chris von Nordwestwetter
Historisches Maishäkseln der Oldtimerfreunde Venhaus
Am 29.09.2018 ist es wieder soweit ab 11 Uhr, findet im Venhaus zum 5 mal das historisches Maishäckseln statt. Neu in diesem Jahr mit historischem Pferde pflügen und Oldtimer Pulling. Wie in den letzten Jahren gibt es auch dieses Jahr wieder frisch gebackene Kartoffelpfannekuchen. Für die musikalische Unterhaltung sorgt in diesem Jahr der Feuerwehr Musikzug Spelle-Venhaus.
Ab 19 Uhr start dann die „After Work Party“ mit DJ Ingo Shoppe.
Schrottaktion 2018 der katholischen Landjugend Spelle
Schrottaktion 2018 der katholischen Landjugend Spelle
Die katholische Landjugend Spelle sammelt am Samstag (22.09.2018) Altmetalle aller Art. Hierbei ist darauf zu achten, dass Ihr Schrott ausschließlich von Mitgliedern der KLJB Spelle eingesammelt wird. Die Hälfte des Erlöses kommt dem Aktionskreis Pater Kulüke zu Gute.
Motorradfahrer in Lünne nach Unfall in Lebensgefahr
Lünne- Am Mittwochmorgen ist es auf der Beestener Straße zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 27-jähriger Motorradfahrer aus Hopsten wurde dabei lebensgefährlich verletzt.
Gegen 7.20 Uhr kam es im Kreuzungsbereich zur Straße Auf der Brinkwehr zu einem Zusammenstoß. Ein aus Richtung Auf der Brinkwehr kommender 18-jähriger Mann aus Lünne hatte dem Motorradfahrer mit seinem Ford Focus die Vorfahrt genommen. Der 27-jährige wurde lebensgefährlich verletzt mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Der 100. Getreidezug erreicht Hemelter Mühle im Speller Hafen
Mit einer feierlichen Begrüßung wurde der 100. Zug mit Getreide am Unternehmen Hemelter Mühle Fam. Cordesmeyer im Hafen Spelle-Venhaus in Empfang genommen. Inzwischen hat die Rohstoffanlieferung über den Verkehrsträger Schiene einen der modernsten Mühlenbetriebe Europas stark an Bedeutung gewonnen.

v.l.r Detlef Berndt (RVM), Hafen-Geschäftsführer Stefan Sändker, Johann Ubben (RVM), Henrik Glandorf (Hemelter Mühle), Michaela und Jan Cordesmeyer sowie Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf
Spelle- Vor etwa zwei Jahren – im Oktober 2016 – wurde nach Anbindung des Hafengeländes an das Schienennetz durch das Unternehmen Hemelter Mühle ein eigener Getreide-Gleisterminal in Betrieb genommen. Nun ist bereits der 100. Zug am Unternehmensstandort eingefahren. Im Vergleich zum Lkw-Verkehr sind auf diese Weise insgesamt 16.000 Tonnen CO2 eingespart worden. „Das schont die Umwelt und entlastet unsere Straßen“, konstatierte Geschäftsführer Jan Cordesmeyer und erklärte, dass die Bahnanbindung für die Rohstoffversorgung der Getreidemühle bereits heute unabdingbar geworden sei: „Bis jetzt sind bereits über 175.000 Tonnen Brotgetreide per Zug angeliefert worden und in Zukunft erwarten wir noch weiter steigende Mengen.“ Aus diesem Grund, und weil die Züge zukünftig noch länger würden, sei der geplante Lückenschluss für eine reibungslose Abwicklung der Züge im Hafen dringend erforderlich, erläuterte Cordesmeyer weiter. Auch Detlef Berndt, Abteilungsleiter der Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM), und Johann Ubben, Eisenbahnbetriebsleiter, unterstrichen die Bedeutung der Gleisanbindung des Hafens: „Wir registrieren im Hafen Spelle-Venhaus ein großes Interesse und eine starke Nutzung des Verkehrsträgers Schiene.“ Bernhard Hummeldorf, Samtgemeindebürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Hafen Spelle-Venhaus GmbH, sowie Geschäftsführer Stefan Sändker gratulierten dem Unternehmen Hemelter Mühle zu diesem „Jubiläumszug“: „Sie haben die Chance ergriffen und nutzen erfolgreich die Möglichkeiten, die Ihnen der Hafen Spelle-Venhaus mit den Verkehrsträgern Straße, Wasser und Schiene bietet.“ Im Zuge der jüngsten Hafenerweiterung wurde das Gelände an das Schienennetz angeschlossen und im Jahr 2016 in Betrieb genommen. Doch die Verantwortlichen haben bereits weitere Optimierungspläne in der Schublade. So läuft aktuell ein Planfeststellungsverfahren zur Schaffung eines Lückenschlusses sowie eines Abstell- und Rangiergleises der Schienenanlage. Sofern alle Voraussetzungen vorliegen, soll bereits im nächsten Jahr mit den Bauarbeiten begonnen werden.
Erster Oberliga Einsatz als Schiedsrichterassistent für Frank Hövelkamp vom SCSV
Spelle -Im Rahmen des Oberligaspiels zwischen dem SC Spelle-Venhaus und Armina Hannover kam es im Vorfeld der Partie zu einer besonderen Situation. Ein Schiedsrichterassistent hatte sich beim Aufwärmen verletzt. Kurzer Hand erklärte sich Frank Hövelkamp Schiedsrichter vom SC Spelle-Venhaus bereit dem Schiedsrichter Carsten Wessel mit seinem Assistenten Marvin Hauschild zur Seite zu stehen.
Mit kurzer Verzögerung konnte dann die Partie angepfiffen werden. Eine Woche zuvor hatte Frank noch das „ Spiel des Lebens“ in Altenligen gepfiffen, welches live im Fernsehen auf Sky Sport HD zu sehen war. Auch hier hat er einen sehr guten Eindruck hinterlassen und die Farben des SC Spelle-Venhaus bestens vertreten.
Autofahrer schwebt nach Unfall in Lebensgefahr
Lengerich – Ein 56-jähriger Autofahrer aus Langen in der Samtgemeinde Lengerich ist am Montagmittag auf der Herzlaker Straße verunglückt. Nach Angaben der Polizei war er gegen 13 Uhr mit seinem Alfa Romeo 159 in Richtung Herzlake unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache kam der Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte im Seitanraum frontal gegen einen Baum und fing Feuer. Der lebensgefährlich Verletzte hatte Glück im Unglück, denn andere, kuragierte Verkehrsteilnehmer, retteten ihn aus dem brennenden Auto. Die Freiwillige Feuerwehr Lengerich war mit vier Fahrzeugen und 18 Mann angerückt und löschte den Brand. Der 56-Jährige kam im Rettungswagen in das Krankenhaus nach Meppen.
Rollerfahrer auf der B70 bei Salzbergen schwer verletzt
Salzbergen – Am Mittwochmittag ist es auf der B70 zu einem Verkehrsunfall gekommen. Gegen 13.40 Uhr war dort ein 43-jähriger Mann aus Salzbergen mit seinem Motorroller in Richtung Rheine unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er ohne Fremdeinwirkung auf den rechten Grünstreifen und stürzte. Der Mann wurde dabei schwer verletzt. Er musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus transportiert werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen
Concept-Store „der stroot“ bietet Design-Möbel und Wohnaccessoires
Lingen. Liebhaber von ausgefallenen Designer-Möbeln, Unikaten und besonderen Wohnaccessoires haben in Lingen ab sofort einen neuen Anlaufpunkt: den Concept-Store „der stroot“ in der Bauerntanzstraße 12. Auf 220 Quadratmetern bieten Inhaber Matthias Stroot und sein dreiköpfiges Team alles, was das Einrichtungsherz höher schlagen lässt. Das Sortiment umfasst Möbel (Stühle, Tische, Sessel, Schränke), Lampen, Bilder, Textilien und Accessoires – vom Design-Klassiker bis zum Fundstück aus einer anderen Zeit. Bei einem ersten Rundgang durch die neuen Räumlichkeiten zeigte sich Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone beeindruckt: „Das sind exklusive und außergewöhnliche Möbelstücke und Accessoires, die ein besonderes Wohnflair schaffen.“ Gemeinsam mit Gesche Hagemeier, Geschäftsführerin der Lingen Wirtschaft und Tourismus GmbH, sowie Citymanagerin Nadine Thale gratulierte er Matthias Stroot und Sandra Kettner, die den Concept-Store künftig leitet, zur Neueröffnung. „Wir sind sehr froh, dass wir dieses Geschäft in dieser Größe inmitten der Innenstadt eröffnen konnten. Die Lage mit Eingängen an der Bauerntanzstraße und der Lookenstraße ist ideal“, erklärte Matthias Stroot. Auf dem Weg zur Neueröffnung wurde er in den vergangenen Monaten von der Lingener Wirtschaftsförderung beraten und unterstützt.
Neben Designer-Möbeln, Lampen und Co. präsentiert „der stroot“ aktuell auch Kunstwerke und Postkarten der niederländischen Künstlerin Bianca Leusink. „Deutschlandweit sind wir die einzigen, die ihre Werke verkaufen dürfen. Die Künstlerin war sogar eigens vor Ort und hat die Bilder auf unsere Räumlichkeiten abgestimmt“, freute sich Sandra Kettner.
Abgerundet wird das Angebot des Concept-Stores durch besondere Serviceleistungen. „Insbesondere der Service unterscheidet uns von den Anbietern im Internet“, betonte Matthias Stroot. Kunden können sich zum Beispiel individuell und unverbindlich zuhause beraten lassen und Möbel sowie Lampen zur Bemusterung mitnehmen. Lieferung und Montage werden ebenfalls angeboten. Künftig ist zudem ein Online-Shop geplant.
Neue Verantwortliche bei der 1. Damenmannschaft des SCSV
Einen besonders starken Personalwechsel vollzog sich zu Saisonbeginn bei der 1. Damen-Fußballmannschaft des SCSV. Mit René Schiefelbein und Peter Hofschröer konnten zwei erfahrene Trainer zu Saisonbeginn verpflichtet werden.
René Schiefelbein trainierte zuvor 3 Jahre lang die 4. Senioren-Mannschaft des SCSV. Der Emsbürener Peter Hofschröer war in seinem Heimatverein verantwortlich für die Mannschaften der C-Jugend und B1. Außerdem war er dort 10 Jahre im Jugendvorstand und 5 Jahre lang Staffelleiter der F- und D-Jugend. Zuletzt trainierte er die B-Jugend von Neuenkirchen.
Auch im Betreuerstab gibt es zur neuen Saison neue Gesichter. Mit Jessica Sombecke konnte eine ehemalige Spielerin gewonnen werden, die bereits Betreuerin in dieser Mannschaft war und sich somit bestens im Umfeld auskennt. Zusammen mit Corinna Schiefelbein bildet sie das neue Betreuerteam mit dem die vielfältigen Aufgaben angegangen werden. Nach den zuletzt sehr erfolgreichen Jahren erhofft sich das neue Team auch in dieser Saison einen Platz unter den Top 3.
Achtung Radmuttern in Spelle gelöst
Grade erreichte uns mehrfach eine WhatsApp mit der Mitteilung:
Mädels ….war gerade bei uns bei ihr am Auto wurden die Muttern von allen vier reifen lose geschraubt …… hatte bei uns auch geschaut aber da war nichts bestimmt weil wir Schutzkappe davor haben. Schaut Bitte Morgen früh oder heute Abend noch schnell an eure Autos nach.
Diese WhatsApp ist keine Finte diese wurde uns heute Morgen bestätigt !!!
Besser wir leiten es an euch weiter als das was passiert und wir es nicht an euch weitergeben haben. Die Polizei wurde über diesen Vorfall informiert.
Wie die Polizei uns auf Nachfrage mitteilte, sind im südlichen Emsland schon mehrere solche Straftaten bekannt.







































![Michael Knebel Test 2.pptx [Schreibgeschützt]-001](http://esmedia-spelle.de/wp-content/uploads/2014/03/Michael-Knebel-Test-2.pptx-Schreibgeschützt-001.jpg)































