Ein besonderes Highlight in der Halbzeitspause des letzten Oberligaspiels des SC Spelle-Venhaus

Ein besonderes Highlight erwartete in der Halbzeitpause die Besucher des letzten Oberligaspiels des SC Spelle-Venhaus gegen Germ. Egestorf-Langreder. Fast auf den Tag genau waren 50 Jahre vergangen seit dem  Wiederaufstieg der 1. Senioren-Fussballmannschaft im Jahre 1965.

Vorausgegangen war eine sehr schwierige Zeit in der Vereinsgeschichte des SCSV. Aufgrund einiger Unstimmigkeiten und Zerwürfnisse erfolgte im Jahr 1958 der Abstieg von der Bezirksklasse in die erste und im Jahr darauf in die zweite Kreisklasse.Der guten Jugendarbeit des damaligen Trainers Erwin Scharff ist es zu verdanken, dass es Anfang der 60-iher Jahre schnell wieder aufwärts ging und schließlich im Jahr 1965 der Wiederaufstieg gelang.

Als Mitglied dieser Elf ließ Ludger Endemann diese Zeit nochmals Revue passieren und weckte viele schöne Erinnerungen an eine gänzlich andere Sportler zeit.

Nach dem Spiel traf sich die „Elf“ in gemütlicher Runde zu einem gemeinsamen Essen und nutzte die Gelegenheit mit der derzeitigen Oberliga-Mannschaft des SC Spelle-Venhaus bei einigen „kühlen Blonden“ üben den Fussballsport  zu diskutieren. Bei bester Stimmung verging der Abend verging viel zu schnell.

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hinten v.l.n.re.: H. Schütte, H. Kabst,  P. Fernbers, L. Rauen, R. Rauen, M. Wiegmann, H. Geiger, Co-Trainer G. Korte,

vorn v.l.n.re: E. Pischel, L. Endemann, H. Jungehüser, B. Schütte, H.-J. Krage.

 

Hörstel, Fahrzeuge aufgebrochen

Einbruch ©Spelle-News

Hörstel (ots) – Ein Autofahrer stellte seinen silbernen Opel Zafira am Montagnachmittag (25.05.2015), um 15.00 Uhr, auf einem unbefestigten Waldparkplatz an der Harkenbergstraße ab. Als er gegen

18.00 Uhr zurückkehrte, erlebte er eine böse Überraschung. Unbekannte Täter hatten an der Beifahrerseite ein Fenster zertrümmert. Aus dem Innenraum entwendeten sie ein mobiles Navigationsgerät, einen Spannungswandler und eine Kulturtasche. Auf einem Pendlerparkplatz in Riesenbeck ist, ebenfalls am Montag, ein grauer Nissan aufgebrochen worden. Die Geschädigte stellte den Wagen gegen 16.00 Uhr auf dem Parkplatz „Am Steinbruch/St.-Bernhard-Straße“ ab. Die Täter zertrümmerten eine Scheibe und entwendeten dann eine Handtasche, die auf dem Rücksitz gelegen hatte. In dieser befanden sich Bargeld, persönliche Papiere und ein Handy. Der Wert des Diebsgutes und die Sachschäden an den PKW liegen in beiden Fällen  im dreistelligen Eurobereich. Die Polizei bittet in beiden Fällen um Hinweise unter Telefon 05971/938-4215. Die Polizei mahnt: Abgelegene Parkplätze an Ausflugzielen, an Wander- oder Laustrecken oder auf Pendlerparkplätzen, ziehen Diebe geradezu an. Im Fahrzeug zurückgelassene Wertgegenstände locken Diebe an. Lassen Sie niemals Wertgegenstände im Wagen zurück! Sichere Verstecke im Auto gibt es nicht! Stellen Sie ihren Wagen möglichst an sicheren Orten ab. Melden Sie verdächtige Personen sofort der Polizei. Merken Sie sich die Kennzeichen der von den Personen benutzten Fahrzeuge!

 

Tödlicher Badeunfall im Baggersee

Polizei

Gildehaus – (ots) – Am Pfingstmontag gegen 16.15 Uhr ist ein 62-jäheriger Mann aus Bad Bentheim in einem Baggersee an der Straße Zur Grenze ertrunken. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei hatte sich der Mann am „Grünen Grenzsee“ mit Bekannten aufgehalten.

Dabei wurde auch Alkohol getrunken. Der Mann zog sich dann aus und teilte mit, dass er schwimmen gehen würde. Der 62-Jährige ging in das Wasser und tauchte nach kurzer Zeit unter und kam nicht mehr an die Wasseroberfläche zurück. Die Bekannten informierten sofort die Rettungskräfte. Rettungskräfte der Wasserrettung DLRG Nordhorn und Lingen, ein Rettungswagen, ein Notarzt sowie die Freiwillige Feuerwehr Gildehaus waren im Einsatz. Mit einem Rettungsboot wurden auf dem See Suchmaßnahmen durchgeführt. Gegen 17.15 Uhr wurde der leblose Körper des Mannes entdeckt und geborgen. Trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen konnte nur noch der Tod festgestellt werden.

Fahnenweihe des St.Vitus Schützenverein Venhaus

Fahnenweihe St. Vitus Venhaus

Spelle-Venhaus – In einem würdigen Festrahmen wurde unter Beteiligung befreundeter und benachbarter Schützenvereine vor der gepflegten Kulisse des Burgparks Venhaus die neue Fahne des St.-Vitus-Schützenvereins Venhaus 1632 e.V. feierlich eingeweiht.

Franz Wilde, Vorsitzender des Schützenvereins, konnte neben Repräsentanten aus Kirche, Gesellschaft und Politik auch die Schützenvereine Altenlünne, Altenrheine, Dreierwalde, Heitel, Holsten-Bexten, Plantlünne, Schapen, Spelle und Varenrode sowie Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine begrüßen. Wilde erklärte, dass bereits im Jahr 2009 erste Überlegungen zur Neuanschaffung einer neuen Fahne angestellt wurden. „Die alte Fahne ist über 100 Jahre alt und daher nicht mehr einsatzfähig“, machte der Vorsitzende auf das historische Erbe aufmerksam. Dank der Initiative des Stammtisches „De Venhuser Bühls“, allesamt St.-Vitus-Schützen, wurde zugunsten der Neuanschaffung eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Zu verschiedenen Veranstaltungen wurde eine „Fahnendüppe“, mitgebracht, sodass schon bald 2.500 Euro eingeworben werden konnten. Diese Aktion habe den Startschuss zur Anschaffung gegeben. Das Vorhaben wurde durch einen eigens gegründeten Fahnenausschuss mit Unterstützung von Dr. Andreas Eiynck, Leiter des Emslandmuseums Lingen, konkretisiert. Der versierte Historiker umriss in einer launisch vorgetragenen Festansprache die Geschichte des Ortes, die mit der Errichtung der Burg Venhaus begann und die noch heute von dieser geprägt werde. „Die Verantwortlichen haben sich intensiv mit der Orts- und Vereinsgeschichte auseinandergesetzt, um passende Motive für die Neuanschaffung zu finden. So ist ein individuelles Einzelstück mit spezifisch Venhauser Motiven entstanden“, sprach Einyck seinen Respekt für die Gestaltung der Fahne aus. Die Vereinsseite der Fahne zeigt im Zentrum zwei gekreuzte Gewehre vor einer Zielscheibe, die von einem Adler bekrönt wird. In der oberen Spitze erscheint das Niedersachsenross. Auf der „Heimatseite“ sind im Mittelpunkt die Kirche und das Pfarrhaus, in denen die alten Burggebäude bis heute erhalten sind, abgebildet. Die Ecken zeigen die Namen der Venhauser Hööke: „Burenhook“, „Achter de Aa“ und „Hook un Stroate“ sowie das Kriegerehrenmal. Diese Liebe zum Detail setzt sich in der weiteren Ausgestaltung fort: Der Fahnenstab ist aus einem mehrere hundert Jahre alten Holzpfeiler gedrechselt worden, der bei Aushubarbeiten rund um die Venhauser Kirche gefunden wurde. Als Fahnenspitze dient ein schmiedeeiserner Maueranker des früheren Burggebäudes. Die Pastöre Daniel Brinker von der katholischen und Konrad Pfannkuche von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde spendeten den kirchlichen Segen und wünschten den Schützen stets eine lebendige Gemeinschaft. Auch Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf wertete die neue Fahne als Symbol für Zusammenhalt und Verbundenheit, aber auch für Werte wie Solidarität und Integration: „Sie soll uns an den unschätzbaren Wert von Frieden und Freiheit erinnern – gerade in diesen Tagen, in denen wir dem Kriegsende vor 70 Jahren gedenken.“ Nach dem Weiheakt folgte unter musikalischer Begleitung des Spielmannszuges des St. Johannes-Schützenvereins Spelle sowie des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Spelle-Venhaus ein Marsch durch den feierlich geschmückten Ort zum Festzelt. Über 1.000 Schützen ließen anschließend die Fahnenweihe auf dem Festplatz ausklingen aber dazu mehr im Video.

Vergessener Kochtopf sorgt für starke Rauchentwicklung

Feuerwehr

Lingen – (ots) – Ein auf dem Herd vergessener Kochtopf mit Eintopf hat in der Nacht zum Montag für einen Feuerwehreinsatz in der von-Tresckow-Straße gesorgt. Gegen 01.00 Uhr hatte ein Hausbewohner aus der Nachbarwohnung Rauchmelder gehört und Brandgeruch wahrgenommen. Der Versuch, den 56-jährien Bewohner der Wohnung im zweiten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses zu wecken, schlug fehl.

Dieser reagierte nicht auf Klopfen und Klingeln. Durch die informierten Polizeibeamten wurde die Wohnungstür aufgebrochen und der 56-Jährige wurde schlafend auf dem Sofa im Wohnzimmer vorgefunden. Er wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus gebracht. Durch die Freiwillige Feuerwehr wurde unter Atemschutz die Küche betreten. Dort wurde auf dem eingeschalteten Herd ein Topf mit Essen gefunden, der die gesamte Küche und auch die anderen Räume der Wohnung verqualmt hatte. Es entstand kein Gebäudeschaden. Andere Hausbewohner kamen nicht zu Schaden.

 

Lingen: Garagen und Hausanbau in Flammen

©ES Media Spelle

Am Freitagnachmittag sind gegen 16 Uhr mehrere Garagen und ein Anbau an einem Wohnhaus in der Gelgöskenstiege beschädigt worden. Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen, bevor die Flammen auf das angrenzende Wohnhaus übergriffen. Das Feuer war vermutlich in dem Anbau ausgebrochen, in dem ein Elektroreparaturbetrieb Geräte lagert. Nach Beendigung der Löscharbeiten hat die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Personen wurde nicht verletzt.

©ES Media Spelle ©ES Media Spelle

Neues Konzept zur Schadstoffsammlung auf Wertstoffhöfen im Landkreis Emsland

Schadstoffmobil dem Betriebsausschuss des Abfallwirtschaftsbetriebs vorgestellt

Meppen. Neben der jährlich im Frühjahr und im Herbst stattfindenden mobilen Sammlung wird der Abfallwirtschaftsbetrieb künftig zusätzliche Abgabemöglichkeiten für Schadstoffe aus Haushaltungen auf den emsländischen Wertstoffhöfen anbieten. Im Rahmen einer Informationsfahrt des Betriebsausschusses des Abfallwirtschaftsbetriebes Emsland wurde nun das neue Schadstoffmobil zur dezentralen Schadstofferfassung vorgestellt.

Schadstoffmobil

In rund 75 % aller Mülltonnen sind noch Schadstoffe enthalten – das hatte Ende 2011 eine Abfallanalyse ergeben. Vor diesem Hintergrund hatte der Betriebsausschuss einem ergänzenden Angebot zugestimmt. „Mit diesem Angebot auf den stark frequentierten Wertstoffhöfen sind wir viel näher am Bürger – und wir sind zuversichtlich, dass es gut angenommen wird“, freute sich Ausschussvorsitzender Heinz Cloppenburg. In einer Versuchsphase mit einem Leihmobil im vergangenen Jahr hatte sich bereits ein starkes Interesse bei den Bürgern gezeigt. Das neue Angebot ist speziell konzipiert für die Sammlung schadstoffhaltiger Abfälle aus Haushaltungen, wie z.B. Leuchtmittel, Farbabfälle, Holzschutzmittel und Pestizide. Durch das Hakenliftsystem können die Container abgesetzt werden, so dass eine ebenerdige Abgabemöglichkeit vorhanden ist. Die Anlage verfüge zudem über alle notwendigen Sicherheitseinrichtungen, erläuterte Matthias Janning, Gefahrgutbeauftragter im Abfallwirtschaftsbetrieb und für die Schadstoffentsorgung zuständig.

Der Start ist am Freitag, 29.05.2015 von 15:00 bis 18:00 Uhr auf dem Wertstoffhof in Sögel. Weitere Termine für die zusätzliche Schadstoffabgabe wird es im gesamten Landkreis Emsland geben, diese werden durch Aushänge an den jeweiligen Wertstoffhöfen, durch die örtlichen Bekanntmachungsblätter und auf der Internetseite des Abfallwirtschaftsbetriebes (www.awb-emsland.de) bekannt gemacht. Zukünftig wird auch eine Bekanntmachung der Daten über den Abfuhrkalender erfolgen.

Trendige Schlüsselbänder mit der Rheine Skyline

Schlüsselbänder

Rheine. Jeder kennt sie, die Skyline von New York, die Skyline von London – doch wieso nicht einfach die Skyline von Rheine? Das Kloster Bentlage, das Gradierwerk an der Saline Gottesgabe, der NaturZoo, die Hünenborg auf dem Thieberg, die St.-Dionysius-Kirche in Mitten von historischen Gebäuden des Marktplatzes (u.a. Beckersches Haus, Beilmannsches Haus und Bürgerhaus), der Falkenhof, die Ludgerusbrücke über die Ems, die ehemalige Textilfabrik und heute das Ems-Einkaufs-Center (EEC), die St.-Antonius-Basilika und symbolisch ein Windkraftrad sind auf dieser zu sehen. Seit längerer Zeit schmückt die Rheine Skyline bereits Wände mit Wandtattoos, Autos mit Aufklebern, Fußballstadien mit Sitzkissen und Büros mit Tassen.

Neu eingetroffen sind die trendigen Schlüsselbänder mit der Rheine Skyline, die ab sofort beim Verkehrsverein erworben werden können.

Foto (Stadtpressestelle): Neue eingetroffen: Die trendigen Schlüsselbänder mit der Rheine Skyline

Cannabis-Indoor-Plantage entdeckt

Die Polizei Lingen hat am Donnerstag im Keller eines Wohnhauses im Meppener Stadtteil Esterfeld eine Cannabis-Indoor-Plantage sichergestellt. Aufgrund eines Hinweises hatte die Polizei den 52-jährigen Hausbesitzer aufgesucht und die Plantage mit insgesamt

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149 Cannabispflanzen entdeckt. Die Anlage befand sich in drei Kellerräume des Wohnhauses. Die vorgefundenen Pflanzen befanden sich in verschiedenen Wachstumsphasen, vom Steckling bis zu erntereifen Pflanzen. Zudem wurde bereits abgeerntetes Marihuana gefunden und ebenfalls sichergestellt. Beschlagnahmte Beweismittel begründen außerdem den Verdacht, das die Indoor-Plantage bereits einige Zeit in den Kellerräumen betrieben wurde. Auf Grund der Pflanzenanzahl und weiterer vorgefundener Beweismittel ist davon auszugehen, dass der Hausbesitzer mit dem in der Vergangenheit hergestellten Cannabis Handel getrieben hat. Der 52-jährige gab weiter an, auch selber regelmäßiger Cannabis-Konsument zu sein. Alle Cannabispflanzen sowie sämtliches Equipment der Indoor-Plantage wurde beschlagnahmt. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der 52-Jährige entlassen. In Kürze wird sich ein Gericht mit ihm befassen.

Erste Bahnschienen im Hafen Spelle-Venhaus verlegt

Im Zuge der Erweiterung des Hafens Spelle-Venhaus wurden aktuell die ersten Bahnschienen verlegt. Somit wird das Gelände neben den Verkehrsträgern Straße und Wasser auch über die Schiene angebunden sein und den dort tätigen Firmen äußerst flexible Lieferwege ermöglicht.
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Stefan Sändker, Geschäftsführer Hafen Spelle-Venhaus GmbH, Bürgermeister Georg Holtkötter und Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (v.l.) verfolgen gespannt die Arbeiten zur Anbindung des Hafens Spelle-Venhaus an das Schienennetz.
Bis Ende des Jahres werden im Hafengelände 4,6 Kilometer Bahnschiene verlegt und an die Schienenverbindung zwischen Rheine und Spelle angeschlossen. Nach Ansicht der verantwortlichen Kommunalpolitiker ist es aufgrund des zu erwartenden steigenden Logistikaufkommens für die Zukunft erforderlich, die Verkehrsstraßen zu entlasten und die freien Kapazitäten des Binnenweges und der Bahn für den Güterverkehr zu nutzen. „Vor dem Hintergrund der Gleisanbindung stehen u.a. die hier ansässigen Unternehmen Emsland Flour Mills und H. Bröring bereits in den Startlöchern, um mit den Arbeiten zur Errichtung eigener Gleisannahmestellen zu beginnen“, machte Hummeldorf auf das starke Interesse der Wirtschaft an dieser Investition deutlich. Auch Bürgermeister Georg Holtkötter verwies auf die nachhaltige Stärkung des Wirtschaftsraumes: „Mit der Anbindung an den Verkehrsträger Schiene wird der Hafen für Wirtschaftsbetriebe noch attraktiver und bietet einmalige Standortvorteile. Bereits heute – noch während der Bauphase – können wir eine wachsende Nachfrage verzeichnen.“ Die Kosten des 3. Bauabschnittes belaufen sich auf rd. 5,5 Millionen Euro. „Die Gewerke wurden im Februar 2014 europaweit ausgeschrieben, bevor Anfang Januar 2015 der Auftrag vergeben wurde“, berichtete Stefan Sändker, Geschäftsführer der Hafen Spelle-Venhaus GmbH, von den Vorbereitungen. Die Arbeiten werden vermutlich Ende des Jahres abgeschlossen sein. Künftig wird mit 200 Lastwagen, zwei Schiffen und einem Zug Umschlag pro Tag gerechnet.

Heimatverein Lünne sichert historische Antoniusgrotte

Lünne – Auf Initiative des Heimatvereins Lünne wurde eine alte Antoniusgrotte saniert. So wurde dank dieses regen Engagements ein wertvolles kulturhistorisches Erbe erhalten.

Zur Erinnerung an den im Ersten Weltkrieg in Flandern gestorbenen Gerhard Diederichs errichtete dessen Familie im Jahr 1920 an der Straße „Auf der Brinkwehr“ in Lünne eine Antoniusgrotte. Nach dem Wegzug der Familie ist durch Leerstand und Besitzerwechsel ein erheblicher Instandsetzungsrückstand entstanden, besonders die Antonius-Figur war dringend restaurierungsbedürftig. Um die Kluse als Zeugnis der Vergangenheit dauerhaft zu sichern, hat sich der Heimatverein Lünne für die Sanierung stark gemacht. Dank erheblicher Eigenleistungen der Vereinsmitglieder und finanzieller Unterstützung des Landkreises Emsland sowie der Gemeinde Lünne konnte die Restaurierung mit Gesamtkosten von 6.200 Euro umgesetzt werden. „Kunsthistoriker sagen, dass diese Antoniusgrotte für das Emsland einmalig sei“, erklärte Maria Bunge, Heimatvereinsvorsitzende, die Bedeutung und zeigte sich besonders erfreut darüber, dass ein Großneffe von Gerhard Diedrichs, Diakon Heinrich Diedrichs aus Papenburg, nun die Segnung der instandgesetzten Grotte vorgenommen hat. Ihr besonderer Dank galt dabei allen Förderern des Projektes sowie der Familie Brinkers als heutige Eigentümer des Grundstücks, für die Unterstützung. Neben der Restaurierung der Antonius-Figur wurde das Grottenmauerwerk gereinigt und neu verfugt sowie durch vorhandene Steine ergänzt. Ebenso wurde die Inschrift auf der Platte unter der Nische aufgearbeitet. Die Erneuerung der Einzäunung und die Neuanpflanzung der Beete lassen ein idyllisches Kleinod entstehen. „Nach ihrer Wiederherstellung ist die Grotte eine Bereicherung für Lünne mit religions- und kulturhistorischer Bedeutung und ein würdiges Zeugnis der Erinnerungskultur zum Ersten Weltkrieg“, würdigte Landrat Reinhard Winter die Verdienste des Heimatvereins, der ein Stück Heimatgeschichte vor dem Verfall bewahrt habe. Ebenso begrüßte Bürgermeisterin Magdalena Wilmes den Abschluss des Projektes: „Hinter alten Bauwerken stehen immer Geschichten. In alten Bauwerken ist etwas von der Lebens- und Denkweise unserer Vorfahren zu entdecken. In Ihnen haben sich deren Sorgen, Freuden und Leid niedergeschlagen – und auch ihr Glaube. Daher ist es wichtig, unsere Klusen und Grotten in Ehren zu halten.“ Nach Ansicht von Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf ist die Pflege der regionalen Geschichte ein wichtiges Anliegen, um die eigene Identität und Herkunft zu kennen. „Ich danke allen, die sich finanziell, ideell und in sonstiger Weise für den Erhalt eingesetzt haben“, so der Samtgemeindebürgermeister. „Diese Feier an der Grotte soll uns auch einen Anlass bieten, gemeinsam für 70 Jahre Frieden in unserem Land zu danken“, hob Bunge abschließend den aktuellen Bezug der Einsegnung hervor.

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BU: Den Abschluss der Sanierung der Antoniusgrotte in Lünne feiern im Beisein vieler Gäste: (v.l.) Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Diakon Heinrich Diedrichs, Heimatvereinsvorsitzende Maria Bunge, Bürgermeisterin Magdalena Wilmes und Landrat Reinhard Winter

Rheine versuchter Einbruch mit PKW

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Rheine (ots) – In der Nacht zum Freitag (22.05.2015), gegen 03.25 Uhr, ist bei der Polizei die Meldung eingegangen, dass Unbekannte an der Emsstraße mit einem PKW in die Schaufensterscheibe eines Juweliergeschäftes gefahren waren. Ein Zeuge hatte die lauten Geräusche gehört und sofort nach der Ursache geschaut. Auf der Emsstraße konnte er zwei männliche Personen in Richtung Kettelerufer

-Ems- weglaufen sehen. Als die Polizei dort eintraf, stand unmittelbar vor der stark beschädigten Fensterscheibe ein brennender PKW Peugeot. Ein Zeuge versuchte noch, diesen mit einem Feuerlöscher löschen.  Schließlich konnte die Feuerwehr den Brand dann vollkommen löschen. Vermutlich wollten die Täter mit dem Fahrzeug die Schaufensterscheibe zerstören, um dann in die Geschäftsräume zu gelangen. Es war ihnen aber offenbar nicht gelungen, die Geschäftsräume zu betreten. Aus dem Juweliergeschäft bzw. den Auslagen ist nach ersten Erkenntnissen nichts gestohlen worden. Die Polizei hat nach dem Einbruch die Ermittlungen aufgenommen. Eine unmittelbar eingeleitete Fahndung nach den beiden geflüchteten Personen blieb ohne Erfolg. Die Beamten nahmen die Spuren am Tatort auf und stellten den PKW sicher. Wie sich herausstellte, war der Peugeot am 19. Mai im südlichen Münsterland gestohlen worden. Bei den polizeilichen Recherchen soll unter anderem geklärt werden, wie der Wagen in Brand geraten konnte. Auch der Umstand, dass die Täter vor den benachbarten Haustüren Bänder/Gurte gespannt hatten, ist derzeit Inhalt der Ermittlungen. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, Telefon 05971/938-4215. Sie fragt: Wer hat den Wagen/die Personen auf der Fahrt zum Tatort gesehen, möglicherweise durch die Emsstraße oder über die Tiefe Straße? Wer hat an dem Geschäft verdächtige Personen bemerkt? Wer hat möglichweise schon am Vortag an dem Geschäft verdächtige Personen gesehen, die den Tatort ausbaldowert haben könnten?

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Öffentliche Themenstadtführung „Das Geheimnis der Emsauen“

Das neue Schöpfwerk am Mühlenbach

Der Direktor des Emslandmuseums Dr. Andreas Eiynck bietet zum zweiten Mal die Themenstadtführung gemeinsam mit der Lingen Wirtschaft und Tourismus GmbH an. Das Interesse an der öffentlichen Themenstadtführung „Das Geheimnis der Emsauen“ ist ungebrochen groß. Am 27. Mai geht es um 16 Uhr vom Treffpunkt „Eingang Linus-Bad“ los. Einen letzten Termin gibt es am 23.Juli.Lingen. „Das hier eine Kaserne stand wissen natürlich die meisten noch, warum aber das kleine Waldstück am Emsland-Hochhaus ausgerechnet Narjes-Wäldchen heißt, ist vielen aber nicht mehr bekannt“, beschreibt Dr. Andreas Eiynck die Inhalte seiner Stadtführung durch den Lingener Stadtteil Reuschberge. „Es gibt einfach auch viel zu erzählen und vielleicht kein anderer Stadtteil hat sich im Laufe der Zeit so stark verändert wie Reuschberge“, erklärt Eiynck. Die Teilnehmer des zweistündigen Rundgangs erfahren nicht nur, dass die Teichstraße nach den ehemaligen Fischteichen auf dem Gelände des heutigen Linus-Bades benannt ist. Auch das Spannungsfeld zwischen moderner Architektur des Schöpfwerks am Mühlenbach einerseits und der ursprünglichen Natur in den Auenwäldern am Schepsdorfer Ufer der Ems wird behandelt.Ein Highlight des Rundgangs ist natürlich die Großbaustelle „Ems-Auenpark. Urbanes Wohnen in grüner Umgebung, dieses Motto des neuen Stadtteils ist bereits gut erkennbar, auch wenn immer noch Baukräne und Rohbauten die Kulisse prägen. Dass dieses Wohnquartier auf eine militärische Vergangenheit zurück blickt, verrät heute nur noch das ehemalige Unteroffiziersheim mit seiner typischen Kasernenarchitektur. Heute ist das Haus an der Scharnhorststraße ein Haus der Vereine und damit ein gesellschaftliches Zentrum des neuen Stadtviertels. Neben Natur und Wirtschaft kommen auch Kirche und Kultur nicht zu kurz, denn mitten in Reuschberge steht der erste moderne Kirchenbau des Emslandes: 1968 wurde die St.-Michael-Kirche gebaut. Aber die Veränderungen in Reuschberge haben auch hier nicht halt gemacht und so wurde das Gebäude 2002 zu einem Kulturzentrum das heute mit überregional beachteten Veranstaltungen auf sich Aufmerksam macht.

Spätestens am Ende des Rundgangs wissen die Teilnehmer dann auch, dass Narjes-Wäldchen ein Teil der früheren Parkanlagen der Villa Narjes war. Die Fabrikanten-Villa stand an der Stelle des heutigen Emsland-Hochhauses und wurde von der Familie Narjes bewohnt. Narjes waren die Eigentümer der alten Wollweberei Langschmidt & Sohn, die allerdings 1907 niederbrannte und nie wieder aufgebaut wurde. „Und so schließen sich viele Kreise“, schmunzelt Eiynck, „denn damit wird dann auch klar, dass der heutige Langschmidtsweg an die Gründer dieser ‚Wollweberei Langschmidt und Sohn‘ erinnert“.

Karten für die öffentliche Themenstadtführung „Das Geheimnis der Emsauen“ am 27. Mai und 23.Juli sowie aller anderen Themenstadtführungen werden für 2 Euro bei der LWT angeboten.

 

Fahnenweihe in Venhaus

 

Am Pfingstsonntag findet in Venhaus am Burgpark die Fahnenweihe statt.

Um 16:00 Uhr Treffen sich die Vereine an den Sammelpunkten, 16:32 Uhr Beginn der Fahnenweihe mit Festansprache von Dr. Eyinck vom Emslandmuseum. Anschließend Segnung der Fahne durch Pastor Daniel Brinker, und um ca. 17:15 Uhr Auszug und Marsch zum Festzelt.

ES Media Spelle wird die Fahnenweihe mit der Kamera begleiten.

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Exhibitionist im Schlosspark

Polizei Bad Bentheim – (ots) – Am Sonntagmittag hat sich im Schlosspark ein Exhibitionist zwei Kindern gezeigt. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei hielten sich zwei Jungen im Alter von 10 und 11 Jahren im Schlosspark, in Höhe des Steges am dortigen Teich, auf. Gegen 13.30 Uhr kam plötzlich ein Mann, entblößte sein Geschlechtsteil und ging auf die Jungen zu. Als der Mann versuchte einen der beiden an die Schulter zu fassen, liefen die beiden Jungen davon. Der Mann war etwa 45 bis 50 Jahre alt und 1,80 Meter groß. Er trug eine blaue Kappe, eine beige/ braune Jacke, eine beige/ braune Hose und braune Schuhe und war Raucher. Der Mann wird von den beiden Jungen aus „ausländischer Typ“ beschrieben. Zeugen des Vorfalls oder Personen, die Angaben zu diesem Exhibitionisten machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Nordhorn unter der Telefonnummer

(05921) 3090 zu melden.

SASCHA GRAMMEL mit neuem Programm „ICH FIND´S LUSTIG“ in Lingen

Grammels Gute Laune-Kahn live in der EmslandArena

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hlw Lingen. Am Sonnabend, 16. Juli 2016 tritt SASCHA GRAMMEL ab 20 Uhr mit seinem neuen Programm „ICH FIND´S LUSTIG“ live in der EmslandArena auf. Grammel geht mit dem spargelnagelneuen blitzeblanken Bi-Ba-Bühnen-Programmel im Frühjahr 2016 auf große „ICH FIND‘ S LUSTIG“- Hallentour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Grüezi! Und nach Pompolompusien (vielleicht). Aber ganz bestimmt in Deine Nähe. Alle Puppen sind wieder mit an Bord auf Grammels Gute Laune-Kahn. Für Rätselfreunde: angeblich sind ein Aquarium, Luftballons, Konfetti und ein großes Stück Käse ins Grammel-Spaßbüro geliefert worden. Es sieht also wiedermal ganz nach einer typisch rundum grammeligen Puppet-Comedy-Show mit verrückter Comedy aus – mit leisen, auch bewegenden Momenten, jeder Menge herrlicher Albernheiten und irrer Überraschungen – mehr wird aber noch nicht verraten. Der „ICH FIND‘S LUSTIG“-Ticket-Vorverkauf hat am Mittwoch, 20. Mai 2015, exklusiv auf www.eventim.de und an allen bekannten CTS-Vorverkaufsstellen begonnen.

Generation 50plus: Rundgang durch die historische Altstadt in Rheine

Rathaus Spelle

Spelle – Am Donnerstag, 28. Mai 2015, ist die „Generation 50plus“ der Samtgemeinde Spelle zu einem durch Gästeführer begleiteten Rundgang durch die Rheiner Innenstadt eingeladen, um die Geschichte der Stadt zu erleben.

Ein Kalkhügel nahe der Emsfurt war es, der fränkischen Kriegern im 8. Jahrhundert sehr wichtig war. Wo heute der Falkenhof steht, war früher einmal „Curtis Reni“ – daraus wurde später der Name Rheine. Eine Kaffeetafel rundet den Besuch in der Nachbarstadt ab. Die Führung beginnt um 14.00 Uhr auf dem „Borneplatz“ und dauert etwa 1,5 Stunden. Gegen 17.00 Uhr ist die Rückfahrt geplant. Die Kosten für Busfahrt, Führung und Kaffeetafel betragen 15 Euro pro Person. Anmeldungen nimmt Herbert Schweer, Koordinator 50plus, über Handy 0151 54037959 entgegen. Abfahrzeiten: 13.10 Uhr in Schapen Gasthaus Rosken, 13.25 Uhr in Lünne Parkplatz Kirche und 13.40 Uhr in Spelle Busbahnhof am Rathaus. Anmeldeschluss ist Pfingstmontag, 25. Mai 2015.

 

Eine Millionen Sachschaden durch Feuer auf Ferienhof

Feuerwehr

Haselünne – (ots) – Bei einem Brand auf einem Ferienhof im Ortsteil Lehrte in der Nacht zum Mittwoch entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von etwa einer Millionen Euro. Nach den ersten Feststellungen der Polizei hatte gegen 02.40 Uhr eine Bewohnerin des Ferienhofes an der Laurentiusstraße Brandgeruch festgestellt und die Feuerwehr verständigt. Bei Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Haselünne stand der Dachstuhl des Gebäudes bereits in Flammen. Die Bewohner der teilweise vermieteten Ferienwohnungen konnten das Gebäude alle unverletzt verlassen. Von der Freiwilligen Feuerwehr Haselünne, die von den Wehren aus Osterbrock und Meppen unterstützt wurden, konnte ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude verhindern. Der Ferienhof, in dem sich zwölf Ferienwohnungen befinden, brannte bis auf die Grundmauern nieder. Bei dem Brandobjekt handelt es sich um ein ehemaliges landwirtschaftliches Gehöft, das zu einem Ferienhof umgebaut wurde.

Nach bisherigem Ermittlungsstand brach der Brand im Dachgeschoss des Ferienhofs aus. Die Brandursache ist bislang unbekannt. Die Polizei nahm noch in der Nacht ihre Ermittlungen an der Brandstelle auf.

Hier der Bericht vom NDR

 

Stegemann und Hilbers informierten sich über die Polizeiarbeit in der Niedergrafschaft

Am Freitag informierten sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann und der Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers über die Polizeiarbeit in der Niedergrafschaft. Im Rathaus der Samtgemeinde Emlichheim trafen sich Hilbers und Stegemann mit dem Leiter der Polizeiinspektion Emsland/ Grafschaft Bentheim, Karl-Heinz Brüggemann, dem stellvertretenden Leiter des Polizeikommissariats Nordhorn, Jürgen Hölman und dem stellvertretenden Leiter der Polizeistation Emlichheim, Thomas Reinecke. An dem Treffen nahmen weiter die Bürgermeisterin Sigrun Mittelstädt-Ernsting und der Erste Samtgemeinderat Ansgar Duling teil. Nach einer Begrüßung durch Frau Mittelstädt-Ernsting erläuterte Thomas Reinecke wie die Polizei in der Niedergrafschaft aufgestellt ist und welche Aufgaben die insgesamt 26 Beamtinnen und Beamten auf den vier Polizeistationen in der Niedergrafschaft bewältigen. Neben einem Rund-um-die-Uhr-Dienst in Emlichheim werden von zehn Beamten in Emlichheim, Neuenhaus, Uelsen und Wietmarschen Straftaten und Verkehrsunfälle bearbeitet.

Karl-Heinz Brüggemann erklärte bei dem Treffen, dass demnächst auf Inspektionsebene eine neue Abteilung für Cypercrime

(Internetkriminalität) ins Leben gerufen werden soll. „Etwa sechs Beamte sollen in dieser neuen Abteilung diese Form der Kriminalität für die gesamte Grafschaft Bentheim und das Emsland bearbeiten“, so Brüggemann. „Es ist wichtig, dass Cypercrime intensiv von der Polizei bearbeitet wird. Dieses darf aber auf keinen Fall zu Lasten der Präsenz der Polizei in der Fläche gehen“, machten Albert Stegemann und Reinhold Hilbers deutlich. „Wir werden im Emsland und der Grafschaft Bentheim keine Polizeistation schließen. Wir wissen, dass die Präsenz der Polizei in der Fläche für das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger sehr wichtig ist“, erklärte Brüggemann. „Wir als Gemeinde arbeiten sehr eng und vertrauensvoll mit den Beamtinnen und Beamten der Polizei Emlichheim zusammen“, machten Frau Mittelstädt-Ernsting und Ansgar Duling deutlich. „Es ist gut, dass die Polizei in Emlichheim demnächst in eine neue Dienststelle an der Hauptstraße umziehen kann und dadurch die Arbeitsbedingungen für die Polizei weiter verbessert werden“, erklärten Stegemann und Hilbers zum Abschluss des Gesprächs.

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Das Foto zeigt v.l.n.r. Albert Stegemann, Ansgar Duling, Karl-Heinz Brüggemann, Reinhold Hilbers, Thomas Reinecke, Sigrun Mittelstädt-Ernsting und Jürgen Hölman vor dem in Bau befindlichen neuen Polizeigebäude

Dank an die Paten der Stadtteilbeiräte Bürgermeisterin dankt den Paten für ihr Engagement

Rheine. „Das System der Stadtteilbeiräte ist ein sehr wichtiges System, bei dem sich die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt aktiv einbringen können“, so Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder in einer kleinen Feierstunde, in der sie den Paten der insgesamt elf Stadtteilbeiräte dankt.

Die erstmalige Besetzung der Stadtteilbeiräte erfolgte im Frühjahr 2000. In den Jahren 2005 und 2010 erfolgten nach öffentlichem Aufruf die zweite und dritte Neubesetzung der Stadtteilbeiräte. Nachdem der Rat der Stadt Rheine im April 2015 zur Hauptsatzung ergänzende Verfahrensregelungen in Bezug auf die Zusammensetzung des Besetzungsgremiums in den Stadtteilbeiräten beschloss, werden diese am 23. Juni 2015 zum vierten Mal in Folge durch den Rat neu besetzt.

Als Paten der Stadtteilbeiräte unterstützen Hans-Jürgen Gawolleck (Altenrheine), Wolfgang Wünnemann (Bentlage/Wadelheim/Wietesch/Schleupe), Doris Stuckmann (Dutum/Dorenkamp), Heike van der Giet (Elte), Ludger Evers (Eschendorf), Wolfgang Attermeyer (Gellendorf/Südesch), Siegmar Schridde (Hauenhorst/Catenhorn), Hendrik Welp (Innenstadt/Hörstkamp), Siggi Müller (Mesum), Michael Staggenborg (Rodde/Kanalhafen) und Michael Netter (Schotthock) die Mitglieder des jeweiligen Stadtteilbeirats. Sie bilden das Bindeglied zwischen den Stadtteilbeiräten und der Stadtverwaltung.

Momentan laufen die Bewerbungen um die Mitgliedschaft in den verschiedenen Stadtteilbeiräten. „Die Resonanz ist positiv“, so Siegmar Schridde. Interessierte Bürger/-innen, die Teil eines Netzwerkes aus Nachbarn, Bekannten, Familien und Mitbürgern sein und ihr Lebensumfeld aktiv mitgestalten möchten, können sich noch bis zum 31. Mai bewerben. Dazu kann die Antwortkarte des Informationsflyers genutzt werden, der an alle Haushalte verteilt worden ist. Außerdem ist unter www.rheine.de eine Online-Anmeldung möglich.

Mitte Juni erfolgt dann die Erarbeitung eines Besetzungsvorschlages durch das Auswahlgremium und am 23. Juni 2015 werden die Stadtteilbeiratsmitglieder durch den Rat der Stadt Rheine benannt. Im Weiteren ist Mitte August eine gemeinsame Auftaktveranstaltung geplant. Die Konstituierenden Sitzungen der Stadtteilbeiräte werden im September durchgeführt.

Schon jetzt wird ein besonderer Augenmerk auf den 3. Stadtteilwettbewerb, der im nächsten Jahr stattfinden wird, gelegt.

Rückfragen beantwortet Herr Erdmann telefonisch (05971/ 939-215) oder per Mail (ron.erdmann@rheine.de).

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Foto (Stadtpressestelle): Die Paten freuen sich auf die Zusammenarbeit im jeweiligen Stadtteilbeirat, es fehlen: Wolfgang Wünnemann, Doris Stuckmann und Heike van der Giet

Co-Trainer muss kürzer treten !

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Überaschende Wende auf der Position des Co-Trainers bei der 1. Mannschaft !

Markus Schütte wird in der kommenden Saison, trotz Zusage und Planung des SC SV leider nicht weiter das Amt des Co-Trainers der 1. Mannschaft ausüben können.

Markus ist auf den Verein zugegangen und hat um eine Auflösung der Vereinbarung für die kommende Saison gebeten.

Nach 4 Jahren intensiver Arbeit hat er ebenfalls seinen eigenen Antrieb und  mangelnde Motivation als Grund angeführt, er wolle Veränderungen haben, ein fünftes Jahr auf diesem intensiven Niveau komme nach eigenen Überlegungen aktuell nicht in Frage.

Seine berufliche Situation hat sich ebenfalls geändert, Dienstreisen der letzten Wochen habe ihn u.a. zu  dem Entschluss kommen lassen, den Aufwand, auch wenn er ihn immer gern gemacht hat, so in der Form nicht mehr durchführen zu können.

Sportlich und in der Zusammenarbeit mit Trainer, Mannschaft und Umfeld stünde einer weiteren Zusammenarbeit nichts im Wege. Auch nach den Gesprächen im Winter war die Zielsetzung klar, weiter an der Mannschaft und dem sportlichem Erfolg zu feilen.

Markus Schütte ist nun schon seit 4 Jahren an der Seite von Trainer Siggi Wolters und hat einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der Mannschaft und den sportlichen Erfolgen der letzten Jahre. Immer hoch motiviert und mit tollem Engagement hat er sich um Trainingsinhalte, aber auch um das Drum Herum der Mannschaft gekümmert.

Seine lockere und unbekümmerte Art hat sich immer sehr positiv auf alle ausgewirkt. Der SC SV hat dem Wunsch entsprochen. Markus wird aber dem SCSV erhalten bleiben!

Gespräche über die weitere Zusammenarbeit laufen und wir sind sicher, ihn weiter beim SCSV zu sehen.

Wir danken Markus sehr für sein Engagement und müssen seinen Entschluss akzeptieren. Wir sind im Amateurbereich, wo die berufliche Weiterentwicklung an erste Stelle steht!

Neue Trikots für die F5 des SC Spelle/Venhaus

Vielen Dank für  die gesponserten Trikots sagt die F5 des SC Spelle-Venhaus dem Sponsor Gerhard Herbers von der Firma Gerhard Herbers GmbH aus Spelle. Trainer Markus Holtel bedankte sich für die Unterstützung der Jugendmannschaft im Namen der Fußballabteilung des SC Spelle/Venhaus mit einem kleinen Präsent.

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Seniorennachmittag mit über 300 Teilnehmern

Spelle – Ein starkes Bild hinterließen die Seniorinnen und Senioren der Gemeinde Spelle beim jährlichen Seniorennachmittag im Schützenfestzelt in Spelle. Die Gemeinde Spelle hatte gemeinsam mit der kfd Spelle und der Ev.-Luth. Kirchengemeinde die Einwohner ab 65 Jahren zu dieser jährlichen Veranstaltung eingeladen.

Die Vorsitzende der kfd Spelle, Hildegard Möller, konnte rd. 300 Personen begrüßen, unter ihnen besonders einige Bewohner des Altenpflegeheims St. Johannes-Stift sowie Pater Joshy George und die Pastöre Daniel Brinker und Konrad Pfannkuche von der kath. bzw. ev.-luth. Kirchengemeinde, Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Bürgermeister Georg Holtkötter. Dieser informierte die Seniorinnen und Senioren ausführlich über aktuelle politische Themenbereiche. „Insbesondere die Fortsetzung des Dorferneuerungsprogramms sowie die Hafenerweiterung beinhalten große Chancen für unsere Gemeinde“, umriss Holtkötter einige Handlungsfelder. Um eine weitere gesunde Entwicklung zu ermöglichen, gelte es die ärztliche Versorgung, die Sicherung der Arbeitsplätze, die Erweiterung familienfreundlicher Strukturen, die Sicherung der Nahversorgung und die Integration von Asylbewerbern verstärkt in den Blick zu nehmen. Holtkötter hob das besondere Engagement der kfd Spelle und der Ev.-luth. Kirchengemeinde Spelle hervor, die seit vielen Jahren mit viel Umsicht und Ideenreichtum den Seniorennachmittag organisieren. „Ohne das fleißige Engagement der mehr als 30 ehrenamtlichen Frauen wäre dieser Nachmittag nicht möglich und das Angebot für Senioren in unserer Gemeinde wäre um einen wichtigen Mosaikstein ärmer“, sprach Holtkötter seinen besonderen Dank aus. Herbert Schweer, Koordinator der Generation 50plus“, berichtete über verschiedene Fahrten und Angebote. Besonderen Applaus bekam Irene Höving für die Gesangseinlage sowie die „Tastenrowdies“ des Akkordeon-Orchesters Spelle-Hopsten, die mit schwungvollen Liedern die Senioren zum kräftigen Mitsingen animierten.

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BU: Eine unterhaltsame Einstimmung auf das Schützenfest erlebten die Teilnehmer des jährlichen Seniorennachmittages im Schützenfestzelt in Spelle.

 

Pfadfinder finden seit 50 Jahren in Lünne ein Zuhause

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Lünne – Seit 50 Jahren betreibt die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) Diözesanverband Osnabrück in Lünne das DPSG-Diözesanzentrum. Dieses Jubiläum wurde im Rahmen eines dreitägigen Zeltlagers mit rd. 150 Teilnehmern und einem beeindruckenden Festakt, zu dem Detlef Unger, Vorsitzender des Fördervereins der DPSG, zahlreiche Vertreter aus Kirche und Gesellschaft begrüßen konnte, gefeiert.

Hierbei wurde besonders die enge Verbundenheit der Bildungsstätte in der Region deutlich. Als Vertreter der Gründergeneration legte Dr. Diether Stonjek eindrucksvoll die Entstehungsgeschichte der damaligen Landeskurstätte Lünne dar. Nachdem im Jahr 1960 ein Förderverein der DPSG gegründet wurde, wurde schon 1964 die Idee entwickelt, ein eigenes Schulungszentrum zu errichten. Im Jahr 1965 ist der Pachtvertrag für das naturbelassene Gelände unterzeichnet worden. „Mit Lünne verbinde ich Erinnerungen an schöne Zeiten“, fasste Stonjek zusammen. Auch Erich Goer, Ehrenvorsitzender des DPSG, verband lebendige Erinnerungen mit dem Diözesanzentrum. Um die Arbeit auf dem Zeltplatz ganzjährig betreiben zu können, sei 1970 die Idee entwickelt worden, das Haus mit Betten auszustatten und 1977 seien Gruppenräumen eingerichtet worden, sodass eine Bildungsstätte entstanden ist. Heute wird die Einrichtung für Zeltlager, Schulungen, Klausur- und Besinnungstagen von Pfadfindern aber auch anderen Gruppen genutzt. Unter diesem Eindruck äußerte sich Goer „Manche Häuser und Orte sind von besonderer Bedeutung. Lünne ist ein solcher besonderer Ort.“ Generalvikar Theo Paul feierte nach dem offiziellen Festakt mit den Gästen einen Gottesdienst und überbrachte die Gratulation von Bischof Dr. Franz-Josef Bode. Paul berichtete von persönlichen Erlebnissen, die er in der Jugendzeit auf dem Zeltplatz gemacht hat und stellte fest: „Ich kann gar nicht ohne Lünne.“ „Das Ziel solcher Häuser ist es, jungen Menschen eine Heimat zu geben. Hier wird deutlich, wie wichtig junge Menschen in Kirche sind“, würdigte Daniel Brinker die ehrenamtliche Arbeit der Pfadfinder und überbrachte als Pastor der Kath. Kirchengemeinde Lünne und als BDKJ-Diözesanpräses Dank und Glückwünsche zum Jubiläum. „Die Arbeit der DPSG vermittelt Werte wie Verantwortung zu übernehmen und lebt den inklusiven Anspruch, indem sie Menschen mit Behinderungen und Menschen, die aus anderen Kulturen zu uns gekommen sind, mit einbezieht“, lobte Landrat Reinhard Winter die Arbeit der Pfadfinder und unterstrich die hohe Bedeutung des Diözesanzentrums für das Ehrenamt. In die gleiche Kerbe schlug auch Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf: „Das Haus ist mit viel Aktivität verbunden. Es ist erstaunlich, mit wie viel Herzblut hier in den letzten 50 Jahren dieses Zentrum aufgebaut worden ist.“ Bürgermeisterin Magdalena Wilmes erklärte: „Ich bin froh, dass sich die Pfadfinder hier in Lünne niedergelassen haben“, und bezeichnete das Diözesanzentrum als ein unersetzbarer Leuchtturm, der den Bekanntheitsgrad der Gemeinde innerhalb der Diözese Osnabrück, aber auch weit über das Bistum hinaus steigern würde. Diözesanvorsitzender Jens Fürstenberg hob hervor, dass dank der optimalen Rahmenbedingungen in den letzten fünf Jahrzehnten viel bewegt werden konnte. „Das Haus hat Potenzial für weitere 50 Jahre“, brachte Fürstenberg seine Hoffnung für eine erfolgreiche Zukunft zum Ausdruck. Die DPSG ist in der Region Osnabrück und in der Region Ems-Vechte mit ca. 1.200 Mitgliedern der größte katholische Pfadfinderverband.

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Feiern mit zahlreichen Gästen das 50-jährige Bestehen des DPSG-Diözesanzentrums: (v.l.) Diözesanvorsitzender Jens Fürstenberg, Lünnes Sozialausschussvorsitzende Maria Bunge, Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Fördervereinsvorsitzender Detlef Unger, Generalvikar Theo Paul, Landrat Reinhard Winter, Bürgermeisterin Magdalena Wilmes und Diözesankurat André Neuber

Lingen Naturgartenwettbewerb 2015 Bewerbungen bis zum 31. Mai möglich  

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Lingen. Wer am Naturgartenwettbewerb teilnehmen möchte, kann sich noch bis zum 30. Mai anmelden. Ziel des Wettbewerbs ist es, auch in den privaten Gärten für die Erhaltung der heimischen Pflanzen- und Tierwelt, die Verbesserung ihrer Lebensräume und die Erhöhung der Artenvielfalt zu werben.

Eine kostenlose Broschüre mit Tipps für die schrittweise Anlegung eines naturnahen Gartens sowie ein Merkblatt mit näheren Informationen zu den Zielsetzungen eines Naturgartens, den Teilnahmebedingungen und zu den Bewertungskriterien des Wettbewerbs sind im Foyer des Neuen Rathauses und im Fachdienst Umwelt erhältlich. Die Teilnahme kann auch telefonisch unter 9144-364 angemeldet werden.

Foto: © ES Media Spelle

CDU in der Samtgemeinde Spelle positioniert sich

Spelle/Aurich – Die CDU in der Samtgemeinde Spelle ist auf einem breiten Themengebiet tätig, um die weitere Entwicklung der Kommune zu gestalten und voranzutreiben. Das wurde während einer Klausurtagung der Fraktionsmitglieder in Aurich deutlich.

Klaus Santen, Vorsitzender des CDU-Samtgemeindeverbandes, begrüßte gemeinsam mit dem Kreistagsabgeordneten Wilhelm Brundiers die Parteifreunde, um gemeinsam aktuelle Themen zu erörtern. Um die Vernetzung zu optimieren, zählten auch Markus Silies, Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Lingen, und der örtliche Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann zu den Teilnehmern. „In vielen Bereichen können wir eine positive Entwicklung feststellen. Dennoch müssen wir weiterhin Gestaltungswille zeigen, um unsere Gemeinden nochmals nach vorne zu bringen“, rief Santen zur engagierten Mitarbeit auf. Insbesondere die Bereiche Nahversorgung Energie, Familie und Bildung gewinnen immer stärker an Bedeutung. „Ein wichtiges Thema ist auch der Schutz und Förderung von Natur und Umwelt. Gleichzeitig gilt es ein Konzept der zukünftigen Innenbebauung in älteren Siedlungsgebieten zu entwickeln.“, skizzierte Brundiers. Aber ebenso müsse eine angemessene Ausweisung von Wohn- und Gewerbegebieten fortgesetzt werden, um eine nachhaltige Entwicklung der Kommunen zu ermöglichen. Nur mit ausreichenden und attraktiven Arbeitsplätzen könne eine erfolgreiche Zukunft mit Perspektiven gestaltet werden. Ebenso spielt die Förderung des Ehrenamtes auch künftig eine große Rolle. Einig waren sich die Christdemokraten darin, dass die Integration von Asylbewerbern eine wichtige und große Herausforderung für Gemeinden darstellt.

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Ein Austausch über aktuelle Themen pflegten die CDU-Mandatsträger in der Samtgemeinde Spelle.