Eine Millionen Sachschaden durch Feuer auf Ferienhof

Feuerwehr

Haselünne – (ots) – Bei einem Brand auf einem Ferienhof im Ortsteil Lehrte in der Nacht zum Mittwoch entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von etwa einer Millionen Euro. Nach den ersten Feststellungen der Polizei hatte gegen 02.40 Uhr eine Bewohnerin des Ferienhofes an der Laurentiusstraße Brandgeruch festgestellt und die Feuerwehr verständigt. Bei Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Haselünne stand der Dachstuhl des Gebäudes bereits in Flammen. Die Bewohner der teilweise vermieteten Ferienwohnungen konnten das Gebäude alle unverletzt verlassen. Von der Freiwilligen Feuerwehr Haselünne, die von den Wehren aus Osterbrock und Meppen unterstützt wurden, konnte ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude verhindern. Der Ferienhof, in dem sich zwölf Ferienwohnungen befinden, brannte bis auf die Grundmauern nieder. Bei dem Brandobjekt handelt es sich um ein ehemaliges landwirtschaftliches Gehöft, das zu einem Ferienhof umgebaut wurde.

Nach bisherigem Ermittlungsstand brach der Brand im Dachgeschoss des Ferienhofs aus. Die Brandursache ist bislang unbekannt. Die Polizei nahm noch in der Nacht ihre Ermittlungen an der Brandstelle auf.

Hier der Bericht vom NDR

 

Stegemann und Hilbers informierten sich über die Polizeiarbeit in der Niedergrafschaft

Am Freitag informierten sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann und der Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers über die Polizeiarbeit in der Niedergrafschaft. Im Rathaus der Samtgemeinde Emlichheim trafen sich Hilbers und Stegemann mit dem Leiter der Polizeiinspektion Emsland/ Grafschaft Bentheim, Karl-Heinz Brüggemann, dem stellvertretenden Leiter des Polizeikommissariats Nordhorn, Jürgen Hölman und dem stellvertretenden Leiter der Polizeistation Emlichheim, Thomas Reinecke. An dem Treffen nahmen weiter die Bürgermeisterin Sigrun Mittelstädt-Ernsting und der Erste Samtgemeinderat Ansgar Duling teil. Nach einer Begrüßung durch Frau Mittelstädt-Ernsting erläuterte Thomas Reinecke wie die Polizei in der Niedergrafschaft aufgestellt ist und welche Aufgaben die insgesamt 26 Beamtinnen und Beamten auf den vier Polizeistationen in der Niedergrafschaft bewältigen. Neben einem Rund-um-die-Uhr-Dienst in Emlichheim werden von zehn Beamten in Emlichheim, Neuenhaus, Uelsen und Wietmarschen Straftaten und Verkehrsunfälle bearbeitet.

Karl-Heinz Brüggemann erklärte bei dem Treffen, dass demnächst auf Inspektionsebene eine neue Abteilung für Cypercrime

(Internetkriminalität) ins Leben gerufen werden soll. „Etwa sechs Beamte sollen in dieser neuen Abteilung diese Form der Kriminalität für die gesamte Grafschaft Bentheim und das Emsland bearbeiten“, so Brüggemann. „Es ist wichtig, dass Cypercrime intensiv von der Polizei bearbeitet wird. Dieses darf aber auf keinen Fall zu Lasten der Präsenz der Polizei in der Fläche gehen“, machten Albert Stegemann und Reinhold Hilbers deutlich. „Wir werden im Emsland und der Grafschaft Bentheim keine Polizeistation schließen. Wir wissen, dass die Präsenz der Polizei in der Fläche für das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger sehr wichtig ist“, erklärte Brüggemann. „Wir als Gemeinde arbeiten sehr eng und vertrauensvoll mit den Beamtinnen und Beamten der Polizei Emlichheim zusammen“, machten Frau Mittelstädt-Ernsting und Ansgar Duling deutlich. „Es ist gut, dass die Polizei in Emlichheim demnächst in eine neue Dienststelle an der Hauptstraße umziehen kann und dadurch die Arbeitsbedingungen für die Polizei weiter verbessert werden“, erklärten Stegemann und Hilbers zum Abschluss des Gesprächs.

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Das Foto zeigt v.l.n.r. Albert Stegemann, Ansgar Duling, Karl-Heinz Brüggemann, Reinhold Hilbers, Thomas Reinecke, Sigrun Mittelstädt-Ernsting und Jürgen Hölman vor dem in Bau befindlichen neuen Polizeigebäude

Dank an die Paten der Stadtteilbeiräte Bürgermeisterin dankt den Paten für ihr Engagement

Rheine. „Das System der Stadtteilbeiräte ist ein sehr wichtiges System, bei dem sich die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt aktiv einbringen können“, so Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder in einer kleinen Feierstunde, in der sie den Paten der insgesamt elf Stadtteilbeiräte dankt.

Die erstmalige Besetzung der Stadtteilbeiräte erfolgte im Frühjahr 2000. In den Jahren 2005 und 2010 erfolgten nach öffentlichem Aufruf die zweite und dritte Neubesetzung der Stadtteilbeiräte. Nachdem der Rat der Stadt Rheine im April 2015 zur Hauptsatzung ergänzende Verfahrensregelungen in Bezug auf die Zusammensetzung des Besetzungsgremiums in den Stadtteilbeiräten beschloss, werden diese am 23. Juni 2015 zum vierten Mal in Folge durch den Rat neu besetzt.

Als Paten der Stadtteilbeiräte unterstützen Hans-Jürgen Gawolleck (Altenrheine), Wolfgang Wünnemann (Bentlage/Wadelheim/Wietesch/Schleupe), Doris Stuckmann (Dutum/Dorenkamp), Heike van der Giet (Elte), Ludger Evers (Eschendorf), Wolfgang Attermeyer (Gellendorf/Südesch), Siegmar Schridde (Hauenhorst/Catenhorn), Hendrik Welp (Innenstadt/Hörstkamp), Siggi Müller (Mesum), Michael Staggenborg (Rodde/Kanalhafen) und Michael Netter (Schotthock) die Mitglieder des jeweiligen Stadtteilbeirats. Sie bilden das Bindeglied zwischen den Stadtteilbeiräten und der Stadtverwaltung.

Momentan laufen die Bewerbungen um die Mitgliedschaft in den verschiedenen Stadtteilbeiräten. „Die Resonanz ist positiv“, so Siegmar Schridde. Interessierte Bürger/-innen, die Teil eines Netzwerkes aus Nachbarn, Bekannten, Familien und Mitbürgern sein und ihr Lebensumfeld aktiv mitgestalten möchten, können sich noch bis zum 31. Mai bewerben. Dazu kann die Antwortkarte des Informationsflyers genutzt werden, der an alle Haushalte verteilt worden ist. Außerdem ist unter www.rheine.de eine Online-Anmeldung möglich.

Mitte Juni erfolgt dann die Erarbeitung eines Besetzungsvorschlages durch das Auswahlgremium und am 23. Juni 2015 werden die Stadtteilbeiratsmitglieder durch den Rat der Stadt Rheine benannt. Im Weiteren ist Mitte August eine gemeinsame Auftaktveranstaltung geplant. Die Konstituierenden Sitzungen der Stadtteilbeiräte werden im September durchgeführt.

Schon jetzt wird ein besonderer Augenmerk auf den 3. Stadtteilwettbewerb, der im nächsten Jahr stattfinden wird, gelegt.

Rückfragen beantwortet Herr Erdmann telefonisch (05971/ 939-215) oder per Mail (ron.erdmann@rheine.de).

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Foto (Stadtpressestelle): Die Paten freuen sich auf die Zusammenarbeit im jeweiligen Stadtteilbeirat, es fehlen: Wolfgang Wünnemann, Doris Stuckmann und Heike van der Giet

Co-Trainer muss kürzer treten !

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Überaschende Wende auf der Position des Co-Trainers bei der 1. Mannschaft !

Markus Schütte wird in der kommenden Saison, trotz Zusage und Planung des SC SV leider nicht weiter das Amt des Co-Trainers der 1. Mannschaft ausüben können.

Markus ist auf den Verein zugegangen und hat um eine Auflösung der Vereinbarung für die kommende Saison gebeten.

Nach 4 Jahren intensiver Arbeit hat er ebenfalls seinen eigenen Antrieb und  mangelnde Motivation als Grund angeführt, er wolle Veränderungen haben, ein fünftes Jahr auf diesem intensiven Niveau komme nach eigenen Überlegungen aktuell nicht in Frage.

Seine berufliche Situation hat sich ebenfalls geändert, Dienstreisen der letzten Wochen habe ihn u.a. zu  dem Entschluss kommen lassen, den Aufwand, auch wenn er ihn immer gern gemacht hat, so in der Form nicht mehr durchführen zu können.

Sportlich und in der Zusammenarbeit mit Trainer, Mannschaft und Umfeld stünde einer weiteren Zusammenarbeit nichts im Wege. Auch nach den Gesprächen im Winter war die Zielsetzung klar, weiter an der Mannschaft und dem sportlichem Erfolg zu feilen.

Markus Schütte ist nun schon seit 4 Jahren an der Seite von Trainer Siggi Wolters und hat einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der Mannschaft und den sportlichen Erfolgen der letzten Jahre. Immer hoch motiviert und mit tollem Engagement hat er sich um Trainingsinhalte, aber auch um das Drum Herum der Mannschaft gekümmert.

Seine lockere und unbekümmerte Art hat sich immer sehr positiv auf alle ausgewirkt. Der SC SV hat dem Wunsch entsprochen. Markus wird aber dem SCSV erhalten bleiben!

Gespräche über die weitere Zusammenarbeit laufen und wir sind sicher, ihn weiter beim SCSV zu sehen.

Wir danken Markus sehr für sein Engagement und müssen seinen Entschluss akzeptieren. Wir sind im Amateurbereich, wo die berufliche Weiterentwicklung an erste Stelle steht!

Neue Trikots für die F5 des SC Spelle/Venhaus

Vielen Dank für  die gesponserten Trikots sagt die F5 des SC Spelle-Venhaus dem Sponsor Gerhard Herbers von der Firma Gerhard Herbers GmbH aus Spelle. Trainer Markus Holtel bedankte sich für die Unterstützung der Jugendmannschaft im Namen der Fußballabteilung des SC Spelle/Venhaus mit einem kleinen Präsent.

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Seniorennachmittag mit über 300 Teilnehmern

Spelle – Ein starkes Bild hinterließen die Seniorinnen und Senioren der Gemeinde Spelle beim jährlichen Seniorennachmittag im Schützenfestzelt in Spelle. Die Gemeinde Spelle hatte gemeinsam mit der kfd Spelle und der Ev.-Luth. Kirchengemeinde die Einwohner ab 65 Jahren zu dieser jährlichen Veranstaltung eingeladen.

Die Vorsitzende der kfd Spelle, Hildegard Möller, konnte rd. 300 Personen begrüßen, unter ihnen besonders einige Bewohner des Altenpflegeheims St. Johannes-Stift sowie Pater Joshy George und die Pastöre Daniel Brinker und Konrad Pfannkuche von der kath. bzw. ev.-luth. Kirchengemeinde, Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Bürgermeister Georg Holtkötter. Dieser informierte die Seniorinnen und Senioren ausführlich über aktuelle politische Themenbereiche. „Insbesondere die Fortsetzung des Dorferneuerungsprogramms sowie die Hafenerweiterung beinhalten große Chancen für unsere Gemeinde“, umriss Holtkötter einige Handlungsfelder. Um eine weitere gesunde Entwicklung zu ermöglichen, gelte es die ärztliche Versorgung, die Sicherung der Arbeitsplätze, die Erweiterung familienfreundlicher Strukturen, die Sicherung der Nahversorgung und die Integration von Asylbewerbern verstärkt in den Blick zu nehmen. Holtkötter hob das besondere Engagement der kfd Spelle und der Ev.-luth. Kirchengemeinde Spelle hervor, die seit vielen Jahren mit viel Umsicht und Ideenreichtum den Seniorennachmittag organisieren. „Ohne das fleißige Engagement der mehr als 30 ehrenamtlichen Frauen wäre dieser Nachmittag nicht möglich und das Angebot für Senioren in unserer Gemeinde wäre um einen wichtigen Mosaikstein ärmer“, sprach Holtkötter seinen besonderen Dank aus. Herbert Schweer, Koordinator der Generation 50plus“, berichtete über verschiedene Fahrten und Angebote. Besonderen Applaus bekam Irene Höving für die Gesangseinlage sowie die „Tastenrowdies“ des Akkordeon-Orchesters Spelle-Hopsten, die mit schwungvollen Liedern die Senioren zum kräftigen Mitsingen animierten.

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BU: Eine unterhaltsame Einstimmung auf das Schützenfest erlebten die Teilnehmer des jährlichen Seniorennachmittages im Schützenfestzelt in Spelle.

 

Pfadfinder finden seit 50 Jahren in Lünne ein Zuhause

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Lünne – Seit 50 Jahren betreibt die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) Diözesanverband Osnabrück in Lünne das DPSG-Diözesanzentrum. Dieses Jubiläum wurde im Rahmen eines dreitägigen Zeltlagers mit rd. 150 Teilnehmern und einem beeindruckenden Festakt, zu dem Detlef Unger, Vorsitzender des Fördervereins der DPSG, zahlreiche Vertreter aus Kirche und Gesellschaft begrüßen konnte, gefeiert.

Hierbei wurde besonders die enge Verbundenheit der Bildungsstätte in der Region deutlich. Als Vertreter der Gründergeneration legte Dr. Diether Stonjek eindrucksvoll die Entstehungsgeschichte der damaligen Landeskurstätte Lünne dar. Nachdem im Jahr 1960 ein Förderverein der DPSG gegründet wurde, wurde schon 1964 die Idee entwickelt, ein eigenes Schulungszentrum zu errichten. Im Jahr 1965 ist der Pachtvertrag für das naturbelassene Gelände unterzeichnet worden. „Mit Lünne verbinde ich Erinnerungen an schöne Zeiten“, fasste Stonjek zusammen. Auch Erich Goer, Ehrenvorsitzender des DPSG, verband lebendige Erinnerungen mit dem Diözesanzentrum. Um die Arbeit auf dem Zeltplatz ganzjährig betreiben zu können, sei 1970 die Idee entwickelt worden, das Haus mit Betten auszustatten und 1977 seien Gruppenräumen eingerichtet worden, sodass eine Bildungsstätte entstanden ist. Heute wird die Einrichtung für Zeltlager, Schulungen, Klausur- und Besinnungstagen von Pfadfindern aber auch anderen Gruppen genutzt. Unter diesem Eindruck äußerte sich Goer „Manche Häuser und Orte sind von besonderer Bedeutung. Lünne ist ein solcher besonderer Ort.“ Generalvikar Theo Paul feierte nach dem offiziellen Festakt mit den Gästen einen Gottesdienst und überbrachte die Gratulation von Bischof Dr. Franz-Josef Bode. Paul berichtete von persönlichen Erlebnissen, die er in der Jugendzeit auf dem Zeltplatz gemacht hat und stellte fest: „Ich kann gar nicht ohne Lünne.“ „Das Ziel solcher Häuser ist es, jungen Menschen eine Heimat zu geben. Hier wird deutlich, wie wichtig junge Menschen in Kirche sind“, würdigte Daniel Brinker die ehrenamtliche Arbeit der Pfadfinder und überbrachte als Pastor der Kath. Kirchengemeinde Lünne und als BDKJ-Diözesanpräses Dank und Glückwünsche zum Jubiläum. „Die Arbeit der DPSG vermittelt Werte wie Verantwortung zu übernehmen und lebt den inklusiven Anspruch, indem sie Menschen mit Behinderungen und Menschen, die aus anderen Kulturen zu uns gekommen sind, mit einbezieht“, lobte Landrat Reinhard Winter die Arbeit der Pfadfinder und unterstrich die hohe Bedeutung des Diözesanzentrums für das Ehrenamt. In die gleiche Kerbe schlug auch Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf: „Das Haus ist mit viel Aktivität verbunden. Es ist erstaunlich, mit wie viel Herzblut hier in den letzten 50 Jahren dieses Zentrum aufgebaut worden ist.“ Bürgermeisterin Magdalena Wilmes erklärte: „Ich bin froh, dass sich die Pfadfinder hier in Lünne niedergelassen haben“, und bezeichnete das Diözesanzentrum als ein unersetzbarer Leuchtturm, der den Bekanntheitsgrad der Gemeinde innerhalb der Diözese Osnabrück, aber auch weit über das Bistum hinaus steigern würde. Diözesanvorsitzender Jens Fürstenberg hob hervor, dass dank der optimalen Rahmenbedingungen in den letzten fünf Jahrzehnten viel bewegt werden konnte. „Das Haus hat Potenzial für weitere 50 Jahre“, brachte Fürstenberg seine Hoffnung für eine erfolgreiche Zukunft zum Ausdruck. Die DPSG ist in der Region Osnabrück und in der Region Ems-Vechte mit ca. 1.200 Mitgliedern der größte katholische Pfadfinderverband.

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Feiern mit zahlreichen Gästen das 50-jährige Bestehen des DPSG-Diözesanzentrums: (v.l.) Diözesanvorsitzender Jens Fürstenberg, Lünnes Sozialausschussvorsitzende Maria Bunge, Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf, Fördervereinsvorsitzender Detlef Unger, Generalvikar Theo Paul, Landrat Reinhard Winter, Bürgermeisterin Magdalena Wilmes und Diözesankurat André Neuber

Lingen Naturgartenwettbewerb 2015 Bewerbungen bis zum 31. Mai möglich  

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Lingen. Wer am Naturgartenwettbewerb teilnehmen möchte, kann sich noch bis zum 30. Mai anmelden. Ziel des Wettbewerbs ist es, auch in den privaten Gärten für die Erhaltung der heimischen Pflanzen- und Tierwelt, die Verbesserung ihrer Lebensräume und die Erhöhung der Artenvielfalt zu werben.

Eine kostenlose Broschüre mit Tipps für die schrittweise Anlegung eines naturnahen Gartens sowie ein Merkblatt mit näheren Informationen zu den Zielsetzungen eines Naturgartens, den Teilnahmebedingungen und zu den Bewertungskriterien des Wettbewerbs sind im Foyer des Neuen Rathauses und im Fachdienst Umwelt erhältlich. Die Teilnahme kann auch telefonisch unter 9144-364 angemeldet werden.

Foto: © ES Media Spelle

CDU in der Samtgemeinde Spelle positioniert sich

Spelle/Aurich – Die CDU in der Samtgemeinde Spelle ist auf einem breiten Themengebiet tätig, um die weitere Entwicklung der Kommune zu gestalten und voranzutreiben. Das wurde während einer Klausurtagung der Fraktionsmitglieder in Aurich deutlich.

Klaus Santen, Vorsitzender des CDU-Samtgemeindeverbandes, begrüßte gemeinsam mit dem Kreistagsabgeordneten Wilhelm Brundiers die Parteifreunde, um gemeinsam aktuelle Themen zu erörtern. Um die Vernetzung zu optimieren, zählten auch Markus Silies, Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Lingen, und der örtliche Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann zu den Teilnehmern. „In vielen Bereichen können wir eine positive Entwicklung feststellen. Dennoch müssen wir weiterhin Gestaltungswille zeigen, um unsere Gemeinden nochmals nach vorne zu bringen“, rief Santen zur engagierten Mitarbeit auf. Insbesondere die Bereiche Nahversorgung Energie, Familie und Bildung gewinnen immer stärker an Bedeutung. „Ein wichtiges Thema ist auch der Schutz und Förderung von Natur und Umwelt. Gleichzeitig gilt es ein Konzept der zukünftigen Innenbebauung in älteren Siedlungsgebieten zu entwickeln.“, skizzierte Brundiers. Aber ebenso müsse eine angemessene Ausweisung von Wohn- und Gewerbegebieten fortgesetzt werden, um eine nachhaltige Entwicklung der Kommunen zu ermöglichen. Nur mit ausreichenden und attraktiven Arbeitsplätzen könne eine erfolgreiche Zukunft mit Perspektiven gestaltet werden. Ebenso spielt die Förderung des Ehrenamtes auch künftig eine große Rolle. Einig waren sich die Christdemokraten darin, dass die Integration von Asylbewerbern eine wichtige und große Herausforderung für Gemeinden darstellt.

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Ein Austausch über aktuelle Themen pflegten die CDU-Mandatsträger in der Samtgemeinde Spelle.

Spelle: „Bei Kenar – Irish Pub“ wechselt Besitzer

Spelle – Vor wenigen Wochen hat die neue Inhaberin Sevda Kenar die Gaststätte „Bei Kenar – Irish Pub“ wieder eröffnet. Tolle Angebote locken die Gäste in das urige Lokal am Markelo Platz 5 in Spelle.

Verschiedene Events wie unter anderem das wöchentliche Bingo am Donnerstagabend oder Live-Musik und Karaoke-Abende bieten Abwechslung für die Gäste aus Spelle und Umgebung. Insbesondere das Sky-Angebot sorgt dafür, dass auch die Fußballinteressierten auf ihre Kosten kommen. „Durch die verschiedenen Veranstaltungen wollen wir ein großes Angebot schaffen“, so Inhaberin Sevda Kenar. Weiter besteht die Möglichkeit, die Räumlichkeiten für private Feierlichkeiten anzumieten. Bei Fragen stehen die junge Unternehmerin und ihr Team gerne unter Tel. 05977 380 zur Verfügung. Dienstags bis freitags ab 18.00 Uhr sowie samstags und sonntags ab 15.00 Uhr ist der „Irish Pub – bei Kenar“ geöffnet und bietet in seinem stilvollen Ambiente eine tolle Gelegenheit Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. „Das abwechslungsreiche Angebot wird sicherlich zahlreiche Gäste in den Irish Pub locken. Wir wünschen für die Zukunft alles Gute“, erklärten Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Bürgermeister Georg Holtkötter bei ihrem Eröffnungsbesuch.

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Bildunterschrift: Zur Neueröffnung überbrachten Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (links) und Bürgermeister Georg Holtkötter (rechts) die Glückwünsche an Inhaberin Sevda Kenar und ihren Ehemann Fuat Kenar.

 

TIERISCH INFORMATIV: Hofschilder für alle Landwirte im Emsland

Das Emsländische Landvolk bietet allen Landwirten im Emsland und in der Grafschaft Bentheim ab sofort tierisch informative Hofschilder mit persönlicher Note an. Die Schilder gibt es in den Varianten Rind, Schwein, Huhn und Hähnchen. Neben dem passenden Tiermotiv ziert das Schild der Name des Hofes sowie der Slogan „Ihre Landwirte vor Ort“. Abgerundet wird die Infotafel mit einem QR-Code. Diesen können Spaziergänger oder Radfahrer mit ihrem Smartphone einfach einscannen. Sie gelangen dann zur Landvolk-Homepage, wo es leicht verständliche Informationen zu der jeweiligen Tierart gibt.

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Die Hofschilder sind 80 x 60 cm groß und können zu einem Preis von 40 Euro erworben werden. Wer möchte, kann auch ein größeres Schild bekommen.

Bitte wenden Sie sich an Daniela Knoll vom Emsländischen Landvolk unter Tel. 05931 – 93 32 – 120 oderknoll@landvolk-meppen.de

Abenteuer auf vier Rädern

Spelle – 6666 Kilometer, 666 Teilnehmer, 333 Fahrzeuge, 111 Teams, keine Autobahn, kein Navi, drei Volvos und viel Spaß. Vor einem echten Abenteuer stehen sechs Jugendlichen aus Spelle und Schapen: Die 24- bis 32-jährigen jungen Männer nehmen als „Emskopp Racingteam“ an der 10. Allgäu Orient Rallye 2015 teil.

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Foto: Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf (li.) und Antonia Vaal (re.) verabschieden am Speller Rathaus Patrick Höving (2.v.l.) und Alexander Vaal.

Vor der Abfahrt verabschiedete Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf eine Abordnung des 6-köpfigen Teams. Patrick Höving aus Spelle sowie Alexander Vaal aus Schapen nahmen stellvertretend für Daniel Feismann, Matthias Müter sowie Thomas und Sebastian Schütte-Bruns (alle aus Schapen) die besten Wünsche der Kommunalverwaltung entgegen. „Die Rallye ist ein aufregendes Abenteuer. Hierzu wünsche ich euch viel Erfolg und gutes Gelingen“, verabschiedete Hummeldorf die Teilnehmer mit den besten Wünschen. Ein Auto darf laut Rallye-Reglement mit nur zwei Personen besetzt werden. Die Teilnehmer aus dem südlichen Emsland bestreiten die Fahrt in einem Volvo 750 GL, einem Volvo V70 und einem Volvo 850. Start der rund dreiwöchigen Tour ist Oberstaufen im Allgäu. Zwischen 6.000 bis 7.000 Kilometer liegen vor den Abenteurern, bevor sie in Amman in Jordanien ins Ziel fahren. Dabei dürfen keine Navigations- oder andere GPS-Geräte benutzt werden, ebenso sind Autobahnen oder sonstige mautpflichtige Strecken tabu. „Hierbei kommt es nicht auf Geschwindigkeit an“, erklärte Patrick Höving. Die Strecke wählen die Rennteams selbst, erster offizieller Zwischenstopp ist jedoch die Blaue Moschee in Istanbul, Türkei. Während des Rennens müssen verschiedene Aufgaben und Sonderprüfungen erledigt werden. So muss auf der ersten Strecke jeder Teilnehmer ein bisher unbekanntes Instrument erlernen. Geschlafen wird in den kommenden Wochen nicht in gemütlichen Betten. „Wir haben unsere Autos mit Liegeflächen ausgestattet. So können wir die Nächte im Auto verbringen, denn laut Regelwerk darf eine Übernachtung im Durchschnitt pro Person nicht mehr als 11,11 Euro kosten“, führte Alexander Vaal weiter aus. Neben dem Abenteuer steht aber auch ein gemeinnütziger Zweck im Fokus. So gehen nach Abschluss der Rallye die Auto in den Besitz einer Hilfsorganisation über. Aus dem Verkaufserlös der Fahrzeuge werden Hilfsprojekte finanziert. Auf Eigeninitiative unterstützen die Jugendlichen aus dem südlichen Emsland aber noch ein weiteres soziales Projekt: „Wir haben im Vorfeld Sachspenden für ein SOS-Kinderdorf in Sarajevo gesammelt. Diese werden wir während der Rallye vor Ort übergeben“, erklärten Höving und Vaal. Die Gewinner der Rallye erhalten als Hauptpreis ein Kamel. „Die Kamele werden in der Regel an einheimische und mittellose Beduinen oder Bauern verschenkt“, berichten Vaal und Höving. Aktuelle Berichterstattungen zur Rallye auf www.emskopp-racingteam.de oder auf der Facebook-Seite.

Rheine, Einbrüche

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Rheine (ots) – In drei verschiedenen Bereichen des Stadtgebietes sind am vergangenen Wochenende Einbrüche verübt worden. Am Samstag, in der Zeit zwischen 07.15 Uhr und 17.40 Uhr, sind Diebe an der Straße „Zum Vennegroben“ in das Gebäude des Tennisvereins eingestiegen. Nachdem die Täter auf das umzäunte Gelände gelangt waren, gingen sie zu dem Gebäude. An der Rückseite brachen sie dann eine Zugangstür auf und entwendeten ein Fernsehgerät und eine Soundbar. Die Polizei sucht hier neben Tatzeugen auch Personen, die Hinweise zu dem Einbruch oder zum Verbleib der gestohlenen Geräte machen können. In Mesum begaben sich unbekannte Täter auf das frei zugängliche Bahnhofsgelände. Dort verschafften sie sich gewaltsam Zugang zu einem im Umbau befindlichen Wohn- und Geschäftshaus. Aus den Räumen entwendeten sie Werkzeuge und einige Motorradartikel im Wert von etwa 1.500 Euro. Die Tatzeit liegt hier zwischen Samstagabend, 20.00 Uhr und Montagmorgen (18.05.2015). Am Lingener Damm sind Diebe in der Zeit zwischen  Mittwochabend, 18.30 Uhr und Freitagvormittag (15.05.2015) auf ein umzäuntes Firmengelände gelangt. Von diesem entwendeten sie eine Gartensitzgruppe, bestehend aus einem Tisch und vier Stühlen. Der Wert liegt bei über 1.000 Euro.

Hier fragen die Beamten: wer weiß, wo die Gartenmöbel jetzt stehen?

Hinweise zu den Vorfällen bittet unter Telefon 05971/938-4215.

Dank Venhauser Vereine Insektenhotel für Kinder

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Spelle-Venhaus – Wie gewinnbringend der gemeinsame Einsatz verschiedener Vereine sein kann, haben der St. Vitus-Schützenverein und das Jugendzeltlager Venhaus eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Unter dem Motto „Gemeinsam Gutes bewirken“ wurde ein Insektenhotel an der St. Vitus-Grundschule errichtet.

Entstanden ist die Idee beim jährlichen „Hand- und Spanndienst“ für die Kath. Kirchengemeinde beim Friedhof. Initiiert und koordiniert wurde das Gemeinschaftsprojekt durch den St. Vitus-Schützenverein. „Die Teilnehmer des Jugendzeltlagers haben das Insektenhotel geplant und gefertigt während die Gemeinde Spelle die Finanzierung des Materials übernommen hat“, gab Michael Löcken, Kommandeur des Schützenvereins, anlässlich der Übergabe an die Schule Einblicke in die Entstehungsgeschichte. Schulleiterin Elisabeth Metzkowitz dankte allen Beteiligten und wies darauf hin, dass die Kinder nun dank des Insektenhotels die Natur hautnah erleben und verfolgen können. Auch Stefan Sändker, zuständiger Dezernent der Samtgemeinde Spelle, würdigte das gemeinschaftliche ehrenamtliche Engagement: „Die gelebte Einigkeit und die intensive Zusammenarbeit sind charakteristisch für Venhaus und gewinnbringend für die gesamte Bevölkerung.“

Zwei Schwer verletzte bei Unfall in Haselünne

 

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Haselünne- (ots) – Bei einem Verkehrsunfall am Montagmorgen auf der Bundesstraße 213 bei Haselünne wurden ein 67-jähriger Autofahrer und eine 37-jährige Autofahrerin schwer verletzt. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei befuhr gegen 08.25 Uhr der 67-jährige Mann mit einem Opel Astra die Bundesstraße in Richtung Bawinkel. Aus noch nicht geklärter Ursache kam das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und touchierte seitlich einen Gefahrguttransporter, der mit Ammoniak beladen war. Danach kam es zum leichten Zusammenstoß mit einem weiteren Lkw. Anschließend kam der Astra nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer wurde in dem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Haselünne aus dem Fahrzeug geborgen werden. Die Fahrerin des zweiten Lkw bremste ihr Fahrzeug stark ab. Eine dahinter fahrende 37-jährige Frau konnte ihren Pkw nicht mehr abbremsen und fuhr auf den Lkw auf. Der Autofahrer und die Autofahrerin wurden mit schweren Verletzungen mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Durch den Unfall kam es nicht zum Austritt von Gefahrgut. Der Lkw-Fahrer und die Lkw-Fahrerin blieben unverletzt.

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Ferienpass 2015 Vielfältiges Programm verspricht spannende Sommerferien

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Lingen. Über 200 Veranstaltungen garantieren auch 2015 wieder 42 erlebnisreiche und kurzweilige Ferientage. Tanzen, Wattwanderung, Kochangebote, Computerkurse oder Aktionen im Rahmen der offenen Ferienwochen sind nur einige Punkte aus dem vielfältigen Programm des Ferienpasses 2015. Vereine, Verbände, Institutionen, Firmen und die Stadt Lingen bieten den Kindern und Jugendlichen so eine gelungene Mischung aus Sport, Action, Spaß und Erlebnis. Kreative Köpfe können ihrer Fantasie beim Comic zeichnen oder dem Basteln von Papierfliegern freien Lauf lassen. Voll auf ihre Kosten kommen auch Abenteuerlustige zum Beispiel bei rasanten Achterbahnfahrten im Heide Park oder einer Schlauchboottour auf der Ems. Auch mehrtägige Kurse wie eine Surf- oder Tenniswoche sowie die Aktion „Manege frei“, bei der sich alles um das Thema Zirkus dreht, sind im Programm enthalten. Kulinarisch wird es bei verschiedenen Koch- und Backangeboten. Im wahrsten Sinne des Wortes ist hier für jeden Geschmack etwas dabei. Ausflüge, zum Beispiel zum Fußballgolfen, zum Tierpark Nordhorn oder zum Aaseebad in Ibbenbüren runden das Programm nicht nur ab, sondern versprechen gleichzeitig jede Menge Spaß. Alle Veranstaltungen sind auf der Internetseite www.ferienpass-lingen.de veröffentlicht.

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Vom 1. bis zum 21. Juni können sich alle Lingener Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 18 Jahren im Internet registrieren und ihre Wunsch- und Freundesliste für Veranstaltungen erstellen. Die gedruckten Ferienpassbroschüren selbst sind ab Anmeldebeginn bei folgenden Ausgabestellen kostenlos erhältlich: Fachdienst Jugendarbeit, Tourist Information, Ortsverwaltungen, Buchhandlungen Holzberg und Thalia, Bürobedarf Nottbeck, BvL, Sparkasse Emsland, Volksbank eG, Oldenburgische Landesbank und Sparda Bank. Für die alleinige Teilnahme am traditionellen Kinderflohmarkt im Rahmen der Ferienpassaktion wird keine Anmelde- und Standgebühr erhoben. Eine Anmeldung im Vorfeld ist aber auch hier erforderlich. So soll sichergestellt werden, dass keine professionellen Händler, sondern nur Kinder und Jugendliche an der Veranstaltung teilnehmen. Die Anmeldung für den Kinderflohmarkt ist während der Zahlwoche vom 6. bis 10. Juli im Ferienpassbüro möglich.

Alle, die Unterstützung bei der Online-Anmeldung benötigen, können die Internetzugänge der Ferienpass-Kooperationspartner nutzen. Das sind im Einzelnen: der Stadtteiltreff Stroot, Stadtteiltreff Abenteuerspielplatz der AWO, Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum Alter Schlachthof und der Fachdienst Jugendarbeit. Telefonische Anmeldungen sind aus Datenschutzgründen nicht möglich.

Kinder und Jugendliche aus finanzschwachen Familien können nach Vorlage des ALG II- oder Sozialhilfebescheides zu jeweils einem Drittel des ausgezeichneten Preises an den Ferienveranstaltungen teilnehmen. Inhaber der Jugendgruppenleiterkarte erhalten nach Vorlage ihrer gültigen JULEICA bei allen Ferienpassveranstaltungen eine Ermäßigung von 50 Prozent. Bitte jeweils bei der Barzahlung vorlegen. Bei der verbindlichen Anmeldung zum Ferienpassprogramm während der Zahlwoche wird eine Anmeldegebühr in Höhe von zwei Euro erhoben.

Nähere Informationen erteilt Lara Friedetzky vom Fachdienst Jugendarbeit – Ferienpassbüro der Stadt Lingen, Konrad-Adenauer-Ring 40, 49808 Lingen, Tel. 0591-9124516, l.friedetzky@lingen.de Alles Wichtige finden Interessierte zudem auf der Seite: www.ferienpass-lingen.de

Dünge-Verordnung stellt Landwirte vor Dilemma

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L P D – Niedersachsens Landwirte wollen verantwortliche Lösungen zum Schutz der Umwelt erreichen, zugleich aber das Ertragspotenzial der landwirtschaftlichen Gunststandorte hierzulande ausschöpfen. „Darin sehen wir keinen Widerspruch“, sagt Landvolkpräsident Werner Hilse und kritisiert die zahlreichen Verschärfungen, die der Entwurf zur Novellierung der Dünge-Verordnung enthält. Er vermisst in dem vorgelegten Entwurf und nach intensivem Meinungsaustausch mit Abgeordneten und Politikern eine Folgenabschätzung für die Landwirtschaft.

Insbesondere die strengeren Grenzwerte für die Phosphatdüngung entbehren nach Einschätzung des Landvolkes Niedersachsen jeglicher Grundlage. Dieser Nährstoff wird nicht ins Grundwasser ausgewaschen, sondern größtenteils im Boden gebunden. Auch bei der Stickstoffdüngung sollten alle Betriebsleiter, deren Nährstoffbilanzen ohne Beanstandungen sind, von einem weiteren Reglement ausgenommen werden. Auf Unverständnis stoßen bei den Ackerbauern die Einschränkungen der Herbstdüngung sowie die höhere Anrechnung der Stickstoffgehalte in Schweinegülle. „Diese Rechenansätze laufen jeder nachhaltigen Kreislaufwirtschaft zuwider und fördern nur den Mineraldüngerabsatz“, erklärt Hilse.

Aber auch Grünlandbauern müssen nach den bisherigen Vorschlägen mit bürokratischen Nährstoffbilanzen rechnen und dabei für die Ausscheidungen der Weidetiere höhere Werte ansetzen. „Damit treiben Umweltpolitiker die Kühe von der Weide in den Stall, Tierschützer dagegen wollen sie lieber draußen sehen“, schildert der Landvolkpräsident das Dilemma, dem sich die Tierhalter ausgesetzt sehen. Hier und an vielen anderen Stellen des Entwurfs vermisst das Landvolk eine Handreichung der Politik an die praktischen Landwirte, wie sie die in der Verordnung veröffentlichten, strikten Vorschläge in die Praxis umsetzen können.

Pflanzen von Gräbern gestohlen

Polizei

Freren – (ots) – In der zurückliegenden Zeit wurden vom Friedhof in Freren von mehreren Grabstätten Blumen und zum Teil höherwertige Pflanzen entwendet. Zeugen sowie Geschädigte werden gebeten sich bei der Polizei in Freren unter der Telefonnummer (05902) 93130 zu melden.

Randalierer unterwegs

Polizei

Emsbüren – (ots) – In der Nacht von Freitag, 08. Mai, auf Samstag, 09. Mai, waren offensichtlich Randalierer im Wohngebiet Palhügel unterwegs. Im Zeitraum von 22.00 Uhr bis 05.00 Uhr wurden in mehreren Straßen wie z.B. Zur Wagenremise, Am Kräutergarten, Am Heimathof und weiteren Straßen insgesamt 10 Straftaten verübt. Hauptsächlich Fahrzeuge, die jeweils auf dem Hofgelände abgestellt waren, wurden zum Teil erheblich beschädigt. Außerdem wurden vier Fahrräder gestohlen. Darunter auch ein Erwachsenen – Dreirad. Dies ist besonders verwerflich, da der Besitzer auf das Fahrrad dringen angewiesen ist. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Emsbüren unter der Telefonnummer (05903) 214 zu melden.

Schwerer Verkehrsunfall mit Zug Lokführer und eine Reisende getötet

ES Media Spelle

Ibbenbüren. Wie die Staatsanwaltschaft Münster und Kreispolizeibehörde Steinfurt mitteilt, ist am Samstag, 16.05.2015, um 11.31 Uhr, in Ibbenbüren-Laggenbeck ein schwerer Verkehrsunfall gemeldet worden. Auf einem beschrankten Bahnübergang am Fuchsweg, außerhalb der geschlossenen Ortschaft, ist es zu einer Kollision eines Personenzuges und einem landwirtschaftlichen Anhänger (Gülle-Fass) gekommen. Der Zug, der von Osnabrück in Richtung Ibbenbüren fuhr (WestfalenBahn), kam nach dem Zusammenprall 300 Meter hinter dem Übergang auf den Gleisen zum Stehen. Nach ersten Erkenntnissen wurden von den 43 Menschen im Unglücks-Zug zwei Personen getötet und 20 verletzt, sechs von ihnen schwer. 175 Einsatzkräfte der Feuerwehr Laggenbeck, Polizei und zahlreiche Helfer waren vor Ort im Einsatz. Vier Rettungshubschrauber, zehn Rettungswagen waren vor Ort im Einsatz. 35 betroffene Personen wurden von zehn Seelsorgern in einem Gemeindezentrum betreut. Der mit Gülle beladene Anhänger war aus noch unbekannten Gründen auf dem beschrankten Bahnübergang stehen geblieben. Da sich die Schranken des Übergangs geschlossen hatten, war der Anhänger auf den Gleisen blockiert. Warum der Anhänger stehenblieb war, ist noch unklar. Der 23-jährige Traktor-Fahrer  habe wohl noch versucht, den Zugführer zu warnen. Der Triebwagen prallte gegen den Anhänger und durch die Wucht des Aufpralls wurde die Front des Zuges völlig zerstört. Die Staatsanwaltschaft hat den Traktor und Anhänger sichergestellt. Es werde u. a. der Bahnübergang, die Warnsignale, Schranken, Anhängerkupplung des Traktors und die Geschwindigkeit des Zuges überprüft. Am Abend untersuchten Notfall-Manager der Deutschen Bahn die Schäden an der Unfallstelle. Die Linie wird zwar nicht von der Deutschen Bahn befahren, ihr gehört aber das Streckennetz, auf dem der Unfall passierte.

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Festmarsch zum Festzelt mit den neuen Schützenkönige 2015 in Spelle

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Spelle – Der St. Johannes Schützenverein in Spelle hat neue Schützenkönige. Beim traditionellen Schützenfest konnten sich in der Kategorie Alter König Andreas Brüggemann und in der Kategorie Junger König Sebastian Arning durchsetzen und die Königswürde erringen. Zur Königin erwählte Andreas Brüggemann seine Ehefrau Conny. Sebastian Arning wurde von Daniela Thole auf den Thron begleitet. Nach guter Tradition nahm das Schützenfest am ersten Tag mit dem Antreten auf dem schönen Wöhlehof seinen Anfang. Die Verleihung der Schießorden für die besten Schützen des Jahres, gefolgt vom großen Festumzug durch die Gemeinde sowie die Ehrung zahlreicher Schützenbrüder für ihre langjährige Mitgliedschaft im Schützenverein rundeten das Programm am ersten Festtag ab. Ein gemeinsames Konzert des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Spelle-Venhaus und des Spielmannszuges im Festzelt ließ den ersten Schützenfesttag harmonisch ausklingen. Nach dem Kirchgang am Morgen des zweiten Schützenfesttages und der Kranzniederlegung am Ehrenmal stand das Königsschießen an. Zuvor hatte eine Abordnung des Schützenvereins in Begleitung des Spielmannszuges das Altenwohnheim besucht und dort mit den Bewohnern ein kleines Schüt-zenfest gefeiert. Den Abschluss des gelungenen Festes bildete der große Königsball, bei dem die Top-Band  Dollies zum Tanz aufspielte.

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Gäste aus der Ukraine sind von Menschlichkeit beeindruck

Freundeskreis „Ukrainefahrer“ ist für weitere Hilfe hoch motiviert Großer Dank für alle Unterstützer der UkrainehilfeSeit Freitag, dem 7. Mai, weilten Pädagogin Anja Usik und Bürgermeister Mykhaylo Kuntran (beide Juskovzy), die Leiterinn des Roten Kreuzes in Ternopol, Olexandra Bryhadyr, und die Leiterinn des Roten Kreuzes in Lanovzy, Larysa Mysiuk, in Lingen. Sie waren auf Einladung des DRK, der Stadtverwaltung und der „Ukrainefahrer“ gekommen, um sich ein Bild von der Hilfebereitschaft zu machen, die seit 1991 ihren Lauf genommen hat.

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Lingen. Auftakt der Welle der Hilfsbereitschaft mit jährlichen Hilfsgütertransporten war der Besuch von Wasili Ratuschko und Prokopij Feodosewitsch Schafaruk aus Juskovzy in der Westukraine. Sie waren unter den 20 Männern aus Juskovzy, die wie 262 Fremd- und Zwangsarbeiter sowie 247 Kriegsgefangene von 1940 bis 1945 im ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerk (RAW) arbeiten mussten. An der heutigen Halle IV erinnert ein Ehrenmal an sie. Alle, die den Krieg überlebt hatten, waren 1945 teilweise in ihre Heimatländer zurückgekehrt. Der Vater von Heinz Peters war damals Werkmeister im RAW und hatte sich besonders um Wasili und Prokop, die er Franz und Marian nannte, mit Familienanschluss gekümmert. Ab 1945 hatten die beiden ständigen Briefkontrakt mit Familie Peters. Später äußerten Franz und Marian auch den Wunsch, einmal Lingen widerzusehen. Dieses Anliegen hatte Cilli Peters, die Frau von Heinz, die in der Stadtverwaltung arbeitete, an den damaligen Oberstadtdirektor Karl-Heinz Verhing herangetragen. Die Verwaltungsspitze hatte spontan Franz und Marian eingeladen, die am 24. Juni 1991 in Begleitung von Prokops Nichte Natailia und ihrem Mann Viktor Maximljuk am Bahnhof eintrafen.

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Foto: Anja Usik, Olexandra Bryhadyr (v. rechts), Mykhaylo Kuntran und Larysa Mysiuk (v. links) dankten Herman Lindwehr von den „Ukrainefahrern“ der sie mit Hinrikus Ude zum Busbahnhof nach Bielefeld gefahren hat.

Noch im selben Jahr erfolgte der erste Hilfsgütertransport nach Juskovzy unter der Regie des DRK. Im Laufe der Jahre entstand der Freundeskreis „Ukrainefahr“. Die Männer opfern gern ihre Zeit, um die Menschen in Juskovzy und dem für diese Region zuständigen Ukrainischen Roten Kreuz mit wichtigen, gespendeten Dingen wie Kleidung, Krankenhaus- und Sanitätsbedarf sowie für das tägliche Leben, die bei uns selbstverständlich sind, zu versorgen. Am letzten Donnerstag, 7. Mai, trafen die ukrainischen Gäste nach 24-stündiger Busfahrt in Lingen ein. Im Hotel Hubertushof gab es eine kleine Wiedersehensfeier mit dem Freundeskreis „Ukrainefahrer“. Am 8. Mai nahmen Anja Usik, Olexandra Bryhadyr, Larysa Mysiuk und Mykhaylo Kuntran an der Gedenkfeiert „70 Jahre nach Kriegsende“ teil. Am Denkmal für die Zwangsarbeiter an der Halle IV erklärte Dolmetscherin Anja Usik für die Delegation: „Wir sind überwältigt von der Hilfsbereitschaft, die uns aus Lingen widerfährt. Wir freuen uns, dass es hier so viele gute Menschen gibt, die uns in unserer sehr schwierigen Situation in unserer Heimat helfen.“

Der Freundeskreis hatte für die Gäste aus der Ukraine ein abwechslungsreiches Programm arrangiert. Dazu zählte der Besuch des Wasserturms, ein Empfang bei OB Dieter Krone, der Besuch des Schützenfestes in Holthausen, des DRK in Elbergen und Lingen, Emsflower in Emsbüren oder eine Schiffsreise auf dem Kanal und der Ems. Tränen gab es bei dem Besuch des Grabes von Karl-Joseph Lange in Salzbergen, dem Motor der Ukrainehilfe, der im letzten Jahr gestorben ist.Anja Usik und Olexandra Bryhadyr (v. links) waren von den schönen Gärten beeindruckt

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Foto: Anja Usik und Olexandra Bryhadyr (v. links) waren von den schönen Gärten beeindruckt

Den letzten Abend verbrachten die Gäste mit dem Freundeskreis, um ein kleines Resümee zu halten. Dabei sagten Anja, Olexandra, Larysa und Mykhaylo: „Wir danken recht herzlich für die gute Zusammenarbeit. Wir sind dank euch in der glücklichen Lage, ein Haus und eine Sozialstation zu haben, in dem die Menschen, die auf einer Fläche von 270 Quadratkilometern leben, medizinisch versorgt werden können. Ihr habt auch sehr viel für unser Krankenhaus, Altenheim, sowie unsere Schule und dem Kindergarten bewegt. Dank eurer Hilfe, die durch die materiellen und finanziellen Spenden vieler Menschen aus Lingen und Umgebung möglich ist, hat sich unser Leben etwas verbessert.“

Anja, Olexandra, Larysa und Mykhaylo sagten dankbar: „Ihr habt so vielen Menschen geholfen. Vielleicht ist es auch weiterhin hin möglich. Wir haben euch in unsere Herzen geschlossen“, übersetzte Anja, die Betonte: „Du bist viel glücklicher, wenn du etwas geben kannst. Wir geben nicht auf und wollen mit eurer Hilfe dafür arbeiten, dass es in der Ukraine, unserer Heimat, wieder besser wird.“ Am 11. Mai haben die „Ukrainefahrer“ Anja, Olexandra, Larysa und Mykhaylo nach Bielefeld zum Bahnhof für international verkehrende Busse gefahren. Mit Abschiedstränen in den Augen und vielen guten Erfahrungen im Herzen ging es zurück in die Heimat. Am 12. Mai erreichte die „Ukrainefahrer“ die E-Mail von Anja, in der sie mitteilte, dass sie nach 25 Stunden Fahrt heil wieder zu Hause angekommen waren.

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Anja Usik, Olexandra Bryhadyr (v. rechts), Mykhaylo Kuntran und Larysa Mysiuk (v. links) dankten Herman Lindwehr von den „Ukrainefahrern“ der sie mit Hinrikus Ude zum Busbahnhof nach Bielefeld gefahren hat.

Pflasterarbeiten zum Ausbau der Marktstraße / Auf dem Thie Straßensperrung erforderlich

Logo Rheine

Rheine. Die Bauarbeiten zum Ausbau der Marktstraße / Auf dem Thie schreiten zügig voran. Ab der kommenden Woche (21. KW) soll mit den Pflasterarbeiten im Fahrbahnbereich begonnen werden. Aus diesem Grund wird die Marktstraße im Einmündungsbereich der Straße Auf dem Thie ab Montag, 18.05.2015, für ca. 4 Wochen für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt.

Der Marktplatz ist dann für Anlieger und Marktbeschicker nur über die Klosterstraße zu erreichen. Die Zu- und Abfahrt zum Parkplatz Klostergarten bleibt bestehen, ebenso können Fußgänger und Radfahrer diesen Bereich nach wie vor passieren.Die Technischen Betriebe Rheine bitten um Verständnis für notwendige Straßensperrung. Der Abschluss der Straßenbauarbeiten ist für Anfang Juli vorgesehen.

Schützenfest in Spelle

Liebe Schützenbrüder,

wir wünschen Euch und Euren Familien vom 13. bis 15. Mai tolle Schützenfesttage bei gutem Wetter.

Einen herzlichen Dank an unsere amtierenden Königspaare, Hugo und Annette Gelze sowie Manuel und Samantha von der Haar, für ihre hervorragende Regentschaft.

Bitte tragt alle dazu bei, dass es wie in den letzten Jahren ein schönes Fest wird. Wir freuen uns auf gesellige Stunden im Festzelt und auf dem Schießstand.

Viele Grüße vom Vorstand des St. Johannes Schützenverein

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Rheine: Verlosung auf dem Wochenmarkt

jpg - 13 05 2015 - Bilder  Grafik - Verlosung auf dem Wochenmarkt

 

Rheine.  Frischer Spargel und dazu süße, köstliche Erdbeeren zum Dessert, wer kann dazu schon „nein“ sagen. Lange genug mussten wir darauf warten. Jetzt endlich  beginnt die Spargel- und Erdbeersaison. Die ersten Sonnenstrahlen haben für gutes Wachstum auf den Feldern gesorgt. Für alle Genießer dieser Köstlichkeiten ein Grund mehr, sich die fast schon traditionelle Verlosung von 30 Frühlingskörben nicht entgehen zu lassen.  Die Beschicker des Wochenmarktes und die Stadt Rheine verlosen auch in diesem Jahr jeweils 30 Körbe gefüllt mit je zwei Kilogramm Spargel und zwei Kilogramm Erdbeeren.

Und wie in den letzten Jahren gilt: Wer mitmachen und gewinnen will, sollte früh aufstehen, denn nur die ersten 2000 Marktkunden, die an diesem Samstag, 16. Mai, auf dem Wochenmarkt in der Rheiner Innenstadt einkaufen, erhalten ein Los. Die Körbe mit den frischen Leckereien werden dann am darauffolgenden Samstag, 23.Mai, um 10.00 Uhr, live und direkt auf dem Wochenmarkt ausgelost. Die Losbesitzer müssen mit ihrem Original-Los vor Ort sein; wird ihre Losnummer gezogen, gibt es dann einen der 30 Frühlingskörbe.

Foto: Die Marktbeschicker mit einigen der bunten Frühlingskörbe, die am Wochenende verlost werden.