Lingener Baufirma errichtet Holzmodulbau in Berlin – Julia Klöckner zu Besuch

Lingener Baufirma errichtet Holzmodulbau in Berlin – Julia Klöckner zu Besuch Stegemann: Bauen mit Holz steht für wirksamen und effektiven Klimaschutz Berlin. Ein Modulbau aus Holz mitten in Berlin – und das Made in Lingen? Das Unternehmen ML Modulbau Lingen GmbH & Co. KG zeigte Bundesforstministerin Julia Klöckner und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann live vor Ort,
wie ein fünfstöckiges Gebäude mit 60 Wohneinheiten und Gewerbefläche in modularer Holzbauweise in der Bundeshauptstadt zusammengefügt wird. „Der Baustoff Holz ist klimaschonend, nachhaltig und vielseitig einsetzbar.

Wir vergessen oft, welch gigantischer CO2-Speicher verbautes Holz ist – und das über viele Jahrhunderte lang. Bauen mit Holz steht für wirksamen und effektiven Klimaschutz“, so Albert Stegemann. Insgesamt wurden für das Gebäude im Berliner Bezirk Reinickendorf rund 400 Tonnen regionales Holz verbaut, die etwa 800 Tonnen CO2 binden. Sogar der Fahrstuhlschacht wurde aus Massivholz gefertigt. Zur nachhaltigen Bauweise gehören zudem unter anderem eine Luft-Wasser-Wärmepumpe und eine Photovoltaikanlage. „Die Modulbauweise führt dazu, dass das Objekt mit einem Vorfertigungsgrad von mindestens 80 Prozent in unserem Werk in Lingen errichtet werden konnte. Somit ist das Gebäude nach Fertigstellung sofort bezugsfertig“, erläuterte Mark Hofschröer, Inhaber von ML Modulbau Lingen. Der CDU-Politiker Stegemann, der neben Bundesministerin Klöckner auch von seinen Fraktionskollegen Alois Gerig und Hans-Georg von der Marwitz begleitet wurde, zeigte sich vom Ansatz des Unternehmens aus seinem Wahlkreis überzeugt: „Das Bauen mit Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern ist eine echte Klimasenke und wird künftig noch stärker an Bedeutung gewinnen, um unsere Klimaziele zu erreichen.
Gleichzeitig gilt es, den heimischen Holzabsatz steigern, um so die regionale Wertschöpfung bei uns vor Ort zu sichern. Für mich ist klar: dem Bauen mit Holz gehört die Zukunft!“ Abschließend betonte Mark Hofschröer: „Wir sind überzeugt, dass der Holzmodulbau
in Zukunft einen großen Teil zur nachhaltigen Holzwirtschaft beitragen kann. Die modulare Holzbauweise erlaubt eine schnelle, flexible und zielgerichtete Umsetzung sowie den Bau mit nachhaltigen Rohstoffen und mit geringeren Emissionen als bei konventioneller Bauweise. Insbesondere im Bereich Wohnen und Arbeiten sind Schnelligkeit und Flexibilität gefragter denn je. Unsere bisherigen Projekte haben
gezeigt, dass die modulare Bauweise aus einer Hand den Anforderungen gewachsen ist. Wir bedanken uns für den Besuch und die Wertschätzung

Akademieabend zum Thema Kinderschutz

Lingen. Zu dem Thema „Vernachlässigung der Vernachlässigung“ referierte Dr. Dirk Themann im Rahmen des Akademieabends der Lingener Jugendhilfe in der letzten Woche. Die Akademieabende finden normalerweise jährlich statt und sind ein Angebot des Lingener Präventionsrates e.V. an die Akteure der Jugendhilfe. Aufgrund der Covid19-Pandemie fand das Angebot erstmals online statt. Neben Mitarbeiter*innen aus Kindertagesstätten, Schulen, Beratungsstellen, Jugendhilfeanbietern und der Polizei konnte der Erste Stadtrat Stefan Altmeppen, als Vorsitzender des Lingener Präventionsrates e.V., auch Ärzte, Hebammen und Psychologen begrüßen.

In seinem Vortrag betonte Dr. Dirk Themann die Bedeutung des Kinderschutzes, der gesetzlich geregelt sei und somit für alle Akteure einen rechtlichen Rahmen gebe. Vernachlässigungen seien für Außenstehende schwer identifizierbar. Daher sei es wichtig, die Bedürfnisse der Kinder je nach Alter zu kennen.

Der Leiter der Beratungsstelle Logo und des Kinderschutz-Zentrum des Kinderschutzbundes Lingen e.V. appellierte an die verschiedenen Institutionen aufmerksam zu sein und das Verhalten von Kindern und Jugendlichen besonders in den Blick zu nehmen. Eine Vernetzung der Institutionen fördere die Kommunikation der Akteure untereinander und das Verständnis für die Arbeitsweisen verschiedener Systeme. So haben Ärzte*innen, Erzieher*innen, Lehrer*innen oder Beratungsstellen verschiedene Einblicke in die Lebensweisen von Kindern und deren Familien. Leider fehlen vielen Institutionen jedoch entsprechende Zeitressourcen, die für eine umfassende Aufklärung erforderlich seien.  Die Akteure der Kinder- und Jugendhilfe zusammenzuführen und dabei das Verständnis für verschiedene Arbeitsweisen zu entwickeln, sei jedoch eine wichtige Voraussetzung für einen wirksamen Kinderschutz und zum Wohle der Kinder und Jugendlichen zu handeln.

„Der Lockdown und die Pandemie haben die Arbeit der Institutionen sicherlich noch einmal mehr erschwert, daher sei es umso wichtiger, sich zum Thema Kinderschutz auszutauschen und in Kontakt zu bleiben.“  so formulierte Stefan Altmeppen es zum Abschluss der Veranstaltung und bedankte sich bei allen Beteiligten für ihr Interesse und bei Herrn Dr. Themann für den informativen Vortrag.  

Weinlaube mal anders: Jazz- und Weinkonzerte beim „Lingener Sommer“ „Piano Pete‘s swingin‘ Jazz Trio“ & das „Katharina-Lorenz-Jazz-Quartett“

Lingen. Gute Musik in lauschiger Atmosphäre: Im Rahmen des „Lingener Sommers“ bildet der Universitätsplatz am 9. und 10. Juli (Freitag und Samstag) die perfekte Kulisse für Jazz- und Weinkonzerte. Beginn ist an beiden Tagen jeweils um 19 und 21 Uhr. Die Reihe wird am Freitag vom „Piano Pete‘s swingin‘ Jazz Trio“ eröffnet und am folgenden Tag mit dem „Katharina-Lorenz-Jazz-Quartett“ abgeschlossen. Bei gutem Wein und einem kleinen Imbiss können Besucherinnen und Besucher stimmiger Jazzmusik lauschen. Der Eintritt zu den rund einstündigen Konzerten kostet 5 Euro pro Person. Karten sind ab sofort unter www.lingen.de oder in der Tourist Information erhältlich.

Der Name „Piano Pete“ Budden steht nicht nur im Emsland für hochwertige Musik. Neben zahlreichen Lingener Veranstaltungen kann Pete Budden auch über die Grenzen der Stadt hinaus, z.B. im Jazzclub Minden, im Nürnberger Schauspielhaus oder in der Nürnberger Oper im Rahmen der Summer Lounge-Reihe, überzeugen. Diesmal ist er mit zwei gestandenen Profis zu Gast auf dem Lingener Universitätsplatz. Christian Ohl (Schlagzeug) ist seit vielen Jahren in den unterschiedlichsten Formationen wie „Swingpower“, „Dirty Fingers“, „Starlight Excess“ auf deutschen Bühnen unterwegs. Auch Lars Goebel (Saxofon) ist bereits in vielfältigen Formationen aufgetreten. So auch als Begleitsaxofonist von Ireen Sheer im ZDF Fernsehgarten. Gemeinsam treten sie nun als „Piano Pete‘s swingin‘ Jazz Trio“ in Lingen auf. Das Trio spielt einen Querschnitt von Sinatra über Cole Porter bis hin zu Louis Prima und Nat King Cole – bekannte Jazzstandards in eigenem Gewand zum Wohlfühlen und Genießen.

Die Lingener Musikerin Katharina Lorenz (Gesang) und die drei Musiker Rainer Rohe (Piano), Raimund Focks-Müter (Saxofon) und Andreas Hoveling (Schlagzeug) verbindet ein 17-jähriger gemeinsamer musikalischer Werdegang in unterschiedlichsten Kombinationen und musikalischen Stilrichtungen. Vom Soul des „Katharina-Lorenz-Trios“ über den Funky Jazz der Combo „Secco“ bis hin zum Nordic Jazz des „a.r.t.-Trios“ überzeugen sie durchweg mit dynamischer Experimentierfreudigkeit. Gespielt werden unter anderem Stücke des Esbjörn-Svensson-Trios, Sting und Norah Jones. Zudem laden auch Eigenkompositionen zu einem lauschigen Weinabend ein.

Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung erfolgt vor Ort eine Registrierung über die Luca-App oder über ein Kontaktformular. Darüber hinaus ist auf dem Veranstaltungsgelände das Tragen einer Mund-Nase-Maske erforderlich, die am Sitzplatz abgenommen werden kann.

Foto: © Ellen Lorenz

Geschenk zum Firmenjubiläum: Architekturbüro PBA Eling GmbH in der Großen Straße neu eröffnet

Lingen. Das größte Geschenk haben sie sich einfach selbst gemacht: Passend zum 20-jährigen Jubiläum hat die PBA Eling GmbH neue Räumlichkeiten in der Lingener Innenstadt bezogen. Doch davon profitiert nicht nur das Büro selbst. Das gesamte Areal rund um den neuen Standort in der Großen Straße 9 gewinnt durch die Sanierung der Räumlichkeiten. So präsentiert sich das Architekturbüro mit einem modernen Auftritt in historischem Ambiente. Zum Umzug und Jubiläum gratulierten nun Oberbürgermeister Dieter Krone und Citymanager Andreas Löpker den Geschäftsführern Michael und Marion Eling sowie ihren Söhnen Miguel und Marcel. Beide Söhne haben Architektur studiert und arbeiten bereits im Büro der Familie mit. Marcel Eling hat sein Studium bereits mit einem Master abgeschlossen, Miguel Eling steckt noch mittendrin.
So war der Umzug in größere Räumlichkeiten letztlich auch dem Wachstum des Architekturbüros geschuldet. „Wir haben hier in die Zukunft des Architekturbüros PBA Eling investiert“, erklärt Michael Eling. Rund 100 Quadratmeter stehen den rund sieben Mitarbeitern alleine im Erdgeschoss zur Verfügung. In der ersten Etage könnte sich das Büro bei Bedarf um weitere 130 Quadratmeter erweitern.

Seit der Gründung am 1. Juni 2001 bietet das Familienunternehmen das komplette Spektrum von der Planung über die Beratung und Ausführung in den Leistungsphasen 1 bis 9 an. Dabei realisiert das Team um Michael und Marion Eling klassische Einfamilien- und Mehrparteienhäuser wie auch Büro- und Geschäftsgebäude, Hallen- und Industrie- sowie öffentliche Bauten und Planungen im Gesundheitswesen – egal, ob es sich dabei um Neubauten oder Bauen im Bestand handelt. Vor dem Umzug war das Architekturbüro bereits an verschiedenen Standorten beheimatet. „Es ist schön, dass wir mit Ihrem Architekturbüro nun auch einen attraktiven Dienstleister in der Innenstadt begrüßen können“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone.

: (v.li.) Miguel, Michael, Marcel und Marion Eling sowie Oberbürgermeister Dieter Krone

Bundesweit erste Eröffnung des mobilen Freizeitparks „LinGoFun“

 

 Lingen. Endlich wieder Fun: Mit der bundesweit ersten Eröffnung eines mobilen Freizeitparks in Lingen, dem „LinGoFun“ am Donnerstag, 03. Juni, können Besucherinnen und Besucher endlich wieder buntes Jahrmarkttreiben auf dem Gelände an der EmslandArena genießen. „Mit „LinGoFun“ bieten wir Familien, Jugendlichen und allen Freizeitparkfans nach den vielen Corona-Entbehrungen  endlich wieder die Möglichkeit bieten, Freude und Spaß zu erleben“, so Oberbürgermeister Dieter Krone über die Eröffnung des Pop-up Parks. Insgesamt befinden sich 47 Attraktionen auf dem Gelände, wobei das „Skywheel“ und „Hurricane“ Deutschlandpremiere und das Riesen-Kettenkarussell „Fly Over“ sogar Weltpremiere feiern. Der Park ist Corona-konform und öffnet donnerstags bis sonntags jeweils ab 15 Uhr seine Pforten. Der Eintritt beträgt einen Euro pro Person. Für die Attraktionen und Fahrgeschäfte auf dem Gelände muss zusätzlich bezahlt werden.

Nach der aktuellen Corona-Verordnung ist das Tragen einer Mund-Nasen-Maske (medizinische oder FFP2-Maske) für alle Gäste in den Wartebereichen oder bei den Attraktionen verpflichtend. Dies gilt jedoch nicht für den Rundgang über das Gelände und beim Verzehr von Speisen oder Getränken. Auf dem Gelände selbst befindet sich eine Wegführung mit Trenngittern, damit Abstände eingehalten werden können. Beim Eingang erfolgt die Registrierung der Gäste über die Luca-App oder gegebenenfalls per Kontaktformular.

Bis zum 27. Juni können Gäste die Attraktionen des Pop-up Parks besuchen. Der Vorsitzende des Schaustellerverbandes Weser-Ems e. V. Bernhard Kracke spricht besonders Oberbürgermeister Dieter Krone und Marktleiter Carsten Schüer seinen Dank aus: „Ohne die gute Zusammenarbeit wäre dieser Pop-up Park nicht möglich gewesen. Der Park ist mehr als nur Kirmes mit Zaun: Attraktionen wie „Crazy Mouse“, „Fly Over“ oder „Skywheel“ wird es so auf der Lingener Kirmes nicht geben“. Auch Marktleiter Carsten Schüer lobt die Zusammenarbeit von Stadt und Schaustellern: „Ohne die Unterstützung wäre „LinGoFun“ unmöglich gewesen“.

Neben klassischen Fahrgeschäften wie dem Power Express, Autoskooter, Break Dance und dem Devil Dance können sich die Gäste auf Neuheiten, wie das High-Speed Karussel „Mr. Gravity“ oder das fabrikneue Riesen-Kettenkarussell „Fly Over“ freuen. Zudem feiert das Riesenrad „Skywheel“ Deutschlandpremiere. Mit „Crazy Mouse“ befindet sich seit langem erneut eine Achterbahn auf dem Gelände der EmslandArena. Auch für die Jüngsten gibt es in dem Freizeitpark viel zu erleben: So gibt es verschiedene Kinderkarussells, einen Babyflug, Trampoline und die Kinderschleife. Klassisches Jahrmarktbuden, wie Entenangeln, Pfeilwerf- und Ballwurfmaschine und Greiferspiele sind ebenfalls Teil des Rummels. Das kulinarische Angebot steht den Fahrgeschäften in nichts nach. So finden sich dort Klassiker wie gebrannte Mandeln, Schokofrüchte, Pommes, aber auch Crêpes, Churros, Nordseespezialitäten und Slushies.

MAX GIESINGER „ENDLICH AKUSTIK“  OPEN AIRS 2021 Samstag, 28.08.2021, auf dem Open-Air-Platz EmslandArena

Lingen. Der Singer-Songwriter kündigt besondere Open Air-Tournee für Sommer 2021 an Pandemie-freundliche Tour unter Einhaltung geltender Abstands- und Hygieneregeln führt den Popstar durch zahlreiche deutsche Städte Hit-Single ›Irgendwann ist jetzt‹ seit Februar 2021 überall verfügbar. Auf seiner aktuellen Hit-Single ›Irgendwann ist jetzt‹ trifft Max Giesinger den Nagel auf den Kopf: »Ich will nicht länger warten, dass was passiert« singt Giesinger und greift damit das Lebensgefühl einer ganzen Nation auf. Max, der einst in Fußgängerzonen spielte und sein erstes Album ›Laufen Lernen‹ noch durch eine Crowdfunding-Kampagne finanzieren musste, hat sich auch im Sommer 2021 etwas einfallen lassen, um seine Fans ganz besonders jetzt nicht hängen zu lassen: Freut euch von Juni bis September auf die ›ENDLICH AKUSTIK!‹ OPEN AIRS 2021 – natürlich unter Einhaltung geltender Abstands- und Hygieneregeln.

Erstmals gibt es die Songs des Wahl-Hamburgers in einem akustischen Gewand live zu erleben. Gemeinsam mit seiner Band wird Giesinger sich besondere Instrumentierungen durch Bläser & Streicher überlegen. Einen Vorgeschmack darauf gab es bereits auf der Akustik Version seines Gold-Albums ›Die Reise‹, das 2020 veröffentlicht wurde.

Erst im Frühjahr meldete sich der Singer-Songwriter nach einem halben Jahr Pause mit seiner neuen Single ›Irgendwann ist jetzt‹ zurück. Sie liefert einen großartigen Auftakt für sein neues Album, das später im Jahr kommen wird. In der Zwischenzeit lassen wir die Lieblingssongs der letzten drei Alben nochmal in neuem Gewand aufleben und können uns schon auf den ein oder anderen neuen Song freuen.

Max Giesinger zählt heute zu den relevantesten deutschen Popkünstler*innen. Hits wie ›80 Millionen‹, ›Wenn sie tanzt‹, ›Legenden‹ oder »Auf das, was da noch kommt« trugen zu einem der rasantesten Karriereaufstiege der jüngeren Popgeschichte bei und gelten unlängst als Evergreens, die inzwischen wirklich jede*r kennt – egal ob jung oder alt. Oder um es mit Max Worten zu sagen: »Verrückt, was in ein paar Jahren so passiert.«

Der Sommer 2021 bietet trotz aller Widrigkeiten endlich wieder allen Grund zur Vorfreude.

Frei nach „Irgendwann ist jetzt“.

Euer Ticket wartet schon auf euch – worauf wartest du? Tickets-Hotline: (040) 413 22 60 // kj.de // tickets@kj.de.

Verdienstorden für die „Mutter“ der Lingener Tafel Jahrzehntelangens Engagement von Edeltraut Graeßner gewürdigt

Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone hat im Auftrag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier der Gründerin der Lingner Tafel, Edeltraut Graeßner, den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Krone stellte das außergewöhnliche Engagement der SPD-Politikerin heraus, die die Lingener Tafel gegründet habe und sich mit Herzblut in die Politik einbringe.

 Lingen. Der Oberbürgermeister rief im Rahmen der kleinen Feierstunde auf dem Vorplatz des Theaters an der Wilhelmshöhe mit Familienmitgliedern, Freunden und Wegbegleitern Graeßners, unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, ihr ehrenamtliches Engagement für die Tafel, in der Politik und im sozialen Bereich in Erinnerung. Für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement habe ihr der Bundespräsident den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland schon vor einem Jahr verliehen, die Überreichung sei aber aufgrund der Corona-Bedingungen erst jetzt erfolgt.

Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone (rechts) überreichte Edeltraut Graeßner im Auftrag des Bundespräsidenten den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.

Krone stellte in seiner Laudatio heraus, dass auf Initiativ von Edeltraut Graeßner 1997 die so wichtige und unver­zichtbare Einrichtung „Lingner Tafel“ eröffnet habe. Auslöser sei ein Gespräch mit einer Bäckereifachverkäuferin gewesen, die bemängelte, dass immer so viel Brot weggeworfen werde. „Pragma­tisch und lösungsorientiert, hast du daraufhin mit weiteren Mitstreitern die Lingener Tafel aufgebaut und bist bis heute deren Vorsitzende“, lobte der Oberbürgermeister Graeßner.

Klein mit einem Raum und 20 ehrenamtlichen Mitarbeitern begonnen habe sich die Tafel in Lingen in den letz­ten mehr als 20 Jahren zu einem mittelständischen Unternehmen entwickelt, so Krone, der betonte, dass sich aktuell rund 200 Ehrenamtliche aktiv in der Lin­gener Tafel einbringen würden. Hinzu kämen acht hauptamtliche Mitarbeiterinnen sowie diejenigen, die ei­nen sogenannten „Starterjob“ bei der Lingener Tafel ausübten. „Die Lingener Tafel unterstützt mittlerweile über 2.800 Erwachsene und Kinder mit Lebensmit­teln. Allein im ersten Quartal 2021 wurden über 6.500 Einkäufe verzeichnet.“

Wie kaum eine andere Person stehe Edeltraut Graeßner für diese Einrichtung. Sie setze  damit ein ermutigendes Zeichen nicht nur gegen die sinnlose Lebensmittelverschwendung, sondern auch für mitmenschliches Verhalten und unbürokratische Hilfe. Mit ihrem Engagement und großem persönlichen Einsatz habe sie es geschafft, die Linge­ner Tafel erfolgreich zu führen und weitere Ausgabestellen in anderen Orten des Emslands einzurichten, stelle Krone heraus. Gerade die Corona-Pandemie habe auch die Lingener Tafel vor neue Her­ausforderungen gestellt. So hätte sie insbesondere auf ältere Helfer verzichten müssen, die dem Ri­siko, sich mit Corona zu infizieren, nicht ausgesetzt werden sollten. Aber auch die Erstellung eines Hygienekonzeptes, Online-Vorstandssitzungen oder Gespräche mit dem Gesundheits­amt würden bei Edeltraut Graeßner auf der Agenda stehen.

Nicht unerwähnt ließ Krone, dass Graeßner Mitinitiatorin des regelmäßig erscheinenden „Tafelbriefes“ sei, Sie habe ebenso den Bringdienst der Lingener Tafel gegründet. „Im Juni 2019 bis du darüber hinaus in die dreiköpfige Schiedskommission des Bundesverbandes Tafel Deutschland e.V. gewählt worden, so Krone, der ergänzte: „Seit 1991 gehört Edeltraut Graeßner für die SPD dem Lingener Stadtrat an und ist seit Dezember 2018 SPD-Fraktionsvorsitzende. Sie hat auch im sozialen Bereich großen Eindruck hinterlassen. Als äußerst engagiertes Stadtrats- und Kreistagsmitglied ist sie mit viel Sachverstand, Herzblut und Erfahrung als echtes Urgestein aus der Kommunal­politik in Lingen und dem Emsland nicht mehr wegzudenken. Sie habe im Laufe der Jahre mitgewirkt, den Standort Lingen weiterzuentwickeln und zu stärkten sowie den Bürgerinnen und Bürgern mehr Lebensqualität zu bringen.“

Krones lobte Graeßner, die neben ihrer Arbeit für die Lingener Tafel die Zeit finde, sich auch noch in weiteren Bereichen ehrenamtlich zu engagieren. Ihr sei un­ter anderem auch der Verein Centralkino Lingen ans Herz gewachsen. Sie verbinde Soziales und Kultur und habe zwischenzeitlich ein „Kinderfilmprojekt“ ins Leben gerufen. Ihr Engagement sei bereits mit anderen Preisen gewürdigt worden. „Liebe Edeltraut, du steht zu 100 Prozent hinter dem, was du machst. Du tust das, was du für richtig und wichtig hältst, und gehst zielstrebig deinen Weg.

 

Krone überreicht im Auftrag des Bundepräsidenten Edeltraut Graeßner für außerordentliches Engagement im sozialen Bereich und der Kom­munalpolitik den Verdienstorden, den ihre Freundin Eva Schnieders für sie beantragt hatte. „Mit dem Verdienstkreuz erhältst du eine der höchsten Anerkennungen, die unser Land ausspricht. Diese Verleihung setzt ein Zeichen – ein Zeichen dafür, wen oder was unsere Gesellschaft schätzt und was ihr wichtig ist“, unterstrich Krone.

Mit Ihrem Enkelsohn Johann Beda Anders-Graeßner freute sich Edeltraut Graeßner über die hohe Auszeichnung.

 

 

 

Neueröffnung im Gewerbegebiet Brögbern: „varilux“ bietet Terrassenüberdachungen, Markisen und Loungemöbel

Lingen. Im neuen Gewerbegebiet an der B213 in Brögbern hat nun das erste Unternehmen seine Türen geöffnet: Die Firma „varilux“ ist spezialisiert auf Terrassenüberdachungen, Markisen, Wintergärten und Loungemöbel. Inhaber Michael Vogt hat rund eine Million Euro in den Neubau der 700 Quadratmeter großen Indoor-Ausstellungshalle an der Binnenstraße investiert. Zur Neueröffnung gratulierten ihm Oberbürgermeister Dieter Krone, Ortsbürgermeister Michael Teschke, die Vorsitzenden des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses Stefan Wittler und Martin Koopmann sowie Dietmar Lager von der Wirtschaftsförderung.

Mehrere Musterterrassen mit verschiedenen Überdachungen bzw. Markisen bilden das Herzstück der Ausstellung und vermitteln den Besucherinnen und Besuchern einen Eindruck, wie die eigene Terrasse überdacht werden kann. „Für eine ganz besondere Optik sorgen großflächige Projektionen, die beispielsweise den Blick von der Terrasse ins Wohnzimmer ermöglichen und den Terrassen so Tiefe verleihen. Das ist in dieser Form einzigartig“, erklärte Michael Vogt. Die Resonanz auf seine Angebote sei bereits enorm: „Es sind zahlreiche Angebotsanfragen eingegangen. Dabei bieten wir alles aus einer Hand – von der Beratung über die Planung bis hin zur Montage.“

Vogt ist bereits seit 2011 in der Branche aktiv und gründete die Firma „varilux Sonnenschutzsysteme“ zunächst im Nebenerwerb mit Standort in Schüttorf. 2016 folgte eine Umfirmierung in die „MVS GmbH“. „Der Standort in Schüttorf wurde allerdings zu klein. Daher haben wir uns für die Umsiedlung nach Lingen entschieden“, sagte Vogt. Unterstützt wurde er bei der Grundstückssuche durch die Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen. „Die Lage direkt an der B213 – einer der Haupteinfallstraßen in unsere Stadt – ist für Gewerbetreibende natürlich optimal“, sagte Oberbürgermeister Krone und wünschte Vogt und seinem dreiköpfigen Team viel Erfolg für die Zukunft.

Mit „varilux“ hat das erste Unternehmen im neuen Gewerbegebiet in Brögbern eröffnet. Oberbürgermeister Dieter Krone (rechts) gratulierte Michael Vogt (3.v.r.) zusammen mit Stefan Wittler (links), Martin Koopmann (2.v.l.), Ortsbürgermeister Michael Teschke (4.v.l.) und Dietmar Lager (2.v.r.) zur Neueröffnung.

 

Supermarkt in Lingen überfallen


Lingen  – Am Donnerstagabend hat ein bislang unbekannter Täter den Edeka-Markt an der Mundersumer Straße ausgeraubt. Er betrat gegen 19.45 Uhr den Laden und begab sich zum Kassenbereich. Dort bedrohte er eine Angestellte mit einem Hammer und forderte die Herausgabe von Bargeld. Anschließend flüchtete er zu Fuß mit einer Beute in Höhe von mehrerer hundert Euro in Richtung des nahegelegenen Sportplatzes. Der Täter wird als etwa 1,75 Meter groß und von kräftiger Statur beschrieben. Er spricht akzentfreies Hochdeutsch und soll 20 bis 25 Jahre alt sein. Zur Tatzeit trug er einen grauen Kapuzenpullover sowie eine graue Jogginghose. Maskiert war er mit einem medizinischen Mund-Nasen-Schutz. Hinweise nimmt die Polizei Lingen unter der Rufnummer
(0591)870 entgegen.

Baggerbiss an der Rheiner Straße Gesamtinvestition von 10 Millionen Euro – Aufwertung der Rheiner Straße

Lingen. Vier Gewerbegrundstücke, sechs Bauherren und eine Gesamtinvestition von rund 10 Millionen Euro: Im Baugebiet „Erweiterung Wellbergstraße“ an der Rheiner Straße haben sich in der letzten Woche die Gewerbetreibenden und zukünftigen Nachbarn mit Vertretern aus Politik und Verwaltung getroffen. „Diese vier großen Bauvorhaben an dieser prominenten Stelle werden die Rheiner Straße prägen und dieses Eingangstor zu unserer Stadt maßgeblich aufwerten“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone bei dem Vororttermin. „Die politischen Beschlüsse sind entsprechend einstimmig gefällt worden“, ergänzten Stefan Wittler und Martin Koopmann als Vorsitzende des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses.

Auf dem ersten Grundstück stadteinwärts baut derzeit die bb Architekten Boyer und Bröckerhoff GmbH. 2017 haben Helga Bröckerhoff und Michael Boyer das gemeinsame Büro gegründet und sind von Emsbüren bzw. Meppen nach Lingen gekommen. Nun ziehen sie mit ihrem Team von der Herzforder an die Rheiner Straße in Lingen. Insgesamt sollen den neuen Räumlichkeiten zwölf Mitarbeiter Platz finden. Zudem wird der Health Club hier einen neuen Standort finden

Es folgt das Gebäude „CubeConnect“. Dafür haben sich Stefan Höötmann von der SH Holz- und Modulbau GmbH, Carsten Ripperda vom Bauplanungs- und Ingenieurbüro C. Ripperda sowie Till Meyer von der Till Meyer Immobilien GmbH & Co. KG zusammengeschlossen. Das Gebäude wird in modularer Bauweise aus Holzmodulen erstellt. Während Stefan Höötmann aus dem Schüttelsand in Biene an die Rheiner Straße zieht, verlegt Carsten Ripperda seinen Unternehmenssitz von Langen nach Lingen. Er bringt sechs Mitarbeiter mit. Till Meyer Immobilien zieht von Laxten nach Darme. Zudem soll ein Teilbereich des Gebäudes an eine Anwältin vermietet werden. Ganz oben sind Appartements für die Dual-Studierenden von McDonalds vorgesehen.

Mit der Bossat Management GmbH verlegt Edeka Bossat seinen Hauptsitz von Neuenhaus nach Lingen. Das Unternehmen verwaltet derzeit vier Lebensmittelmärkte und einen Getränkemarkt mit insgesamt rund 200 Mitarbeitern. Zusätzlich zum neuen Verwaltungssitz will Tobias Bossat im Obergeschoss Wohnungen einrichten. Das neue Gebäude soll eine hohe Aufenthaltsqualität beispielsweise mit einem eigenen begrünten Innenhof bieten, um sich so als attraktiver Standort neue Mitarbeiter akquirieren zu können.

Matthias Rudolph von der Rheiner Siedlungsbau GmbH verwaltet mit seinem Team von knapp 50 Mitarbeitern rund 3.500 Wohn- und Gewerbeimmobilieneinheiten. In dem neuen Wohn- und Geschäftshaus sollen Büros im Erd- und Mietwohnungen in den Obergeschossen entstehen. Insgesamt plant Investor Matthias Rudolph dort acht Mitarbeiter insbesondere für die Lingener Immobilienverwaltung einzusetzen. Derzeit befindet sich noch ein weiteres Grundstück an der Rheiner Straße in der Vermarktung. Die Gespräche dafür laufen.

„Nur selten haben wir die Gelegenheit, so viele und zugleich architektonisch absolut hochwertige Neuansiedlungen ankündigen zu können“, ergänzte Dietmar Lager von der Wirtschaftsförderung Lingen, der die Investoren auf ihrem Weg zum Neubau zusammen mit Jonas Berger begleitet hatte. „Sie alle stellen eine Bereicherung für die Rheiner Straße dar – herzlich willkommen in Darme“, erklärte Ortsbürgermeister Werner Hartke abschließend. © Fotograf (Drohne): Frank Hempen, bb architekten

 

 

Tankstelle in Lingen mit Hammer überfallen

Lingen – Am späten Dienstagabend hat ein bislang unbekannter Täter die WIRO-Tankstelle an der Nordhorner Straße ausgeraubt. Er betrat gegen 22.45 Uhr den Verkaufsraum, bedrohte einen angestellten mit einem Hammer und forderte die Herausgabe von Bargeld. Mit einer Beute in Höhe mehrerer hundert Euro flüchtete er anschließend in unbekannte Richtung. Er wird als etwa 1,75 Meter groß und von kräftiger Statur beschrieben. Er hat dunkles Haar, helle Haut und spricht akzentfreies Hochdeutsch. Zur Tatzeit trug der Mann einen schwarzen Kapuzenpullover der Marke „Champion“, eine schwarze Jogginghose und Schuhe mit
roter Sohle. Maskiert war er mit einem medizinischen Mund-Nasen-Schutz. Hinweise nimmt die Polizei Lingen unter der Rufnummer (0591)870 entgegen.

Einblick ins vielfältige Kulturleben Lingener Impfzentrum zeigt Ausstellung – 64 Fotografien zu sehen

Lingen. Seit der vergangenen Woche ist im Lingener Impfzentrum eine Fotoausstellung zu sehen, die zumindest bildlich die Kultur in die umfunktionierten Emslandhallen zurückbringt. Die 64 kunstvollen Aufnahmen, die die weißen Stellwände zieren, lenken den Blick der Impflinge auf das bunte, facettenreiche Kulturleben der Stadt Lingen, das hoffentlich bald wieder live zu erleben sein wird. 

Der Landkreis Emsland, von dem die Initiative ausging, sendet damit eine Botschaft aus: „Die Fotos, die einen Eindruck vom blühenden Kulturleben der Stadt Lingen vermitteln, sollen uns angesichts des weiterhin heruntergefahrenen Kulturbetriebs Hoffnung machen, dass wir diesen, von vielen Menschen ersehnten Zustand, bald wieder zurückerlangen werden“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf.

Stellvertretend für die Lingener Kulturszene wurde die Ausstellung von Rudolf Kruse, Fachbereichsleiter Kultur der Stadt Lingen, gemeinsam mit Meike Behm, Direktorin der Kunsthalle Lingen und Geschäftsführerin des Lingener Kunstvereins, und Annette Sievers, Leiterin der Kunstschule Lingen, organisiert. „Für das Projekt haben wir viel Zuspruch und Mithilfe von den örtlichen Kultureinrichtungen erfahren. Viele Institutionen und Vereine haben für die Ausstellung ihren Bilderfundus geplündert und eine wunderbare Auslese an Fotografien zusammengestellt“, berichten Behm, Kruse und Sievers einstimmig.  Die aufgrund der aktuellen Verbesserung der pandemischen Lage geltenden Lockerungen für den Kultursektor ließen alle Kulturschaffende optimistisch in die Zukunft blicken.   

Bild: Freuen sich über den neuen „Wandschmuck“ im Lingener Impfzentrum: Meike Behm, Geschäftsführerin des Kunstvereins Lingen (Mitte), Dr. Wolfgang Hagemann, Ärztlicher Leiter der emsländischen Impfzentren, sowie Andreas Hoffhaus, Leiter des Impfzentrums Lingen (v. r.). (Foto: Peter Lütje)

Amprion investiert rund 350 Millionen Euro am Standort Lingen Bau einer Konverterstation entscheidender Schritt zur Produktion von grünem Wasserstoff

Lingen. Rund 350 Millionen Euro wird das Unternehmen Amprion im IndustriePark Lingen investieren. Dort soll eine Konverterstation für die Offshore-Anbindungssysteme DolWin4 und BorWin4 entstehen. Sechs Standorte hatte das Unternehmen im Vorfeld in die nähere Auswahl genommen. Dass die Wahl nun auf Lingen gefallen sei, werteten Oberbürgermeister Dieter Krone und Wirtschaftsförderer Ludger Tieke als großartige Nachricht für den Wirtschafts- und Energiestandort Lingen. Auch der Planungs- und Bauausschuss stimmte nun einstimmig für die entsprechende Änderung des Flächennutzungsplans.

Bereits im Vorfeld hatte OB Krone zusammen mit Stefan Sennekamp und Eric Zieschang von Amprion, Heiko Eisert und Lisa Willnauer von der RWE sowie Vertretern aus Politik und Verwaltung erstmals die Planungen vorgestellt. Amprion will voraussichtlich 2025 mit dem Bau starten. Im Jahr 2028/2029 will das Unternehmen die neue Konverterstation dann in Betrieb nehmen. Damit bietet Lingen die optimalen Bedingungen zur Produktion von grünem Wasserstoff, ergänzten die Vertreter der RWE.
Die Konverterstation soll zukünftig den Gleichstrom aus Offshore-Windkraftanlagen von der Nordsee in Wechselstrom umwandeln und direkt in das öffentliche Stromnetz einspeisen und weiterverteilen. 1,8 Gigawatt grüner Strom landen künftig am Netzknotenpunkt in Lingen (Ems) an und werden damit mehr Leistungskapazität binden als das Kernkraftwerk Emsland mit 1,4 Gigawatt, das 2022 vom Netz geht. Für Lingen habe dabei die Nähe zur Umspannanlage Hanekenfähr, die Verfügbarkeit von Flächen und die gute Verkehrsinfrastruktur gesprochen, erläuterten die Amprion-Projektsprecher Stefan Sennekamp und Eric Zieschang.

Heiko Eisert von der RWE ergänzte: „Der Ausbau der Konverterstation ist für die RWE die Grundlage zum Ausbau der Elektrolyse und damit der Produktion von grünem Wasserstoff – in Lingen finden sich damit die besten Voraussetzungen für den Bau eines Elektrolyseurs.“ „Das Zusammenwirken vieler ist hier der Schlüssel zum Erfolg“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone. „In Lingen zeigen wir, wie die Energiewende gelingen kann.“ Auch die Vertreter der Politik, darunter Stefan Wittler, Günter Reppien und Uwe Dietrich als Vertreter des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses sowie Planungs- und Bauausschusses sowie Josef Heskamp und Dirk Wegemann als Vertreter des Bramscher bzw. Darmer Ortsrates begrüßten die Entwicklung am Standort Lingen. Stadtbaurat Lothar Schreinemacher erläuterte abschließend die nächsten Schritte für die Bauleitplanung.

Mit 2,8 Promille am Steuer

Lingen – Die Polizei Lingen hat am Donnerstagmittag einen völlig betrunkenen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Der 41-jährige, in Meppen wohnhafte Mann, war gegen 13.30 Uhr mit seinem Fiat Punto auf einem öffentlichen Feldweg an der Straße Kerkströttken unterwegs. Bei der folgenden Kontrolle stellen die Beamten einen Atemalkoholwert von 2,80 Promille fest. Führerschein und Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen.

Die Prinzen kommen nach Lingen in die EmslandArena

30 Jahre – 30 Hits – 30 Städte Die Jubiläumstour 2022/ 2023



Die Erfolgsbilanz liest sich über alle Maßen beeindruckend: fünf Millionen Konzertbesucher, elf veröffentlichte Studioalben, sechs Millionen verkaufte Tonträger und nebenbei platzieren sich Die Prinzen mal eben in der Champions League des Deutschen Pops. Ihre Hits wie „Millionär“, „Küssen verboten“, „Alles nur geklaut“ oder „Deutschland“ waren so erfolgreich, dass sie auch heute noch jeder mitsingen kann. Kein Wunder also, dass Sebastian Krumbiegel, Tobias Künzel, Wolfang Lenk, Jens Sembdner, Henri Schmidt, Mathias Dietrich und Alexander „Ali“ Zieme mit zahlreichen Preisen und zig Goldenen Schallplatten ausgezeichnet wurden, darunter zweimal den „Echo“, die „Goldene Stimmgabel/Goldene Europa“, „Deutscher Musikpreis“, „Europäischer Kulturpreis für gesellschaftliches Engagement“ und der „Ehrenpreis des Deutschen Nachhaltigkeitspreises“.
Bei so einem Erfolg lässt ein Album und eine Jubiläumstournee nicht lange auf sich warten. Mit der ersten Singleauskopplung „Dürfen darf man alles“ aus ihrem neuen Album „Krone der Schöpfung“ (VÖ: 28.05.21) läuten Die Prinzen ihr 30-jähriges Jubiläum ein! Auch 2021 vereint das Septett aus Leipzig gekonnt eingängige Melodien mit einem zeitgemäßen frischen Sound und Texten, die zum Nachdenken anregen.
In jedem Song bringen die Prinzen die einzigartige Magie und Atmosphäre zur vollen Entfaltung. Die Leipziger Stimmwunder präsentieren ein überaus geschmackvoll zusammengestelltes Programm aus zeitlosen Hits, sowie die 12 neuen Songs aus dem neuen Album.
Jetzt endlich kommen die Prinzen 2022/2023 mit 30 Jahre – 30 Hits – 30 Städte auf große Jubiläumstournee. Ab dem 11.06.2022 werden sie in Frankfurt, Köln, Rostock, München, Leipzig, Hamburg, Düsseldorf, Berlin und vielen weiteren Städten ihre Bühnenshow präsentieren.
Unter dem Motto „30 Jahre – 30 Hits – 30 Städte“ präsentieren sie live das Beste aus drei Jahrzehnten Bandgeschichte. Ein Abend voller Überraschungen und Hits.

Der exklusive Vorverkauf startet am 12.05.21 nur auf www.dieprinzen.de Ab dem 19.05.21 sind die Tickets überall erhältlich.

Weitere Informationen unter www.dieprinzen.de und www.kuenstlershow.de.

Mobiler Freizeitpark Lingen: LinGoFun – Kirmestreiben vom 3. bis zum 27. Juni an der EmslandArena in Lingen

Lingen. Mandelduft, Riesenrad und Achterbahn fahren: Vom 3. bis zum 27. Juni öffnet LinGoFun – der mobile Freizeitpark auf dem Gelände an der EmslandArena in Lingen. „Der temporäre und mobile Pop-Up Freizeitpark erlaubt allen Kirmesfans endlich wieder Kirmesspaß und ein buntes Jahrmarkttreiben zu erleben“ freut sich Oberbürgermeister Dieter Krone. Geöffnet ist der Corona-konforme Park von Donnerstag bis Sonntag immer ab 15 Uhr. Der Eintritt beträgt ein Euro pro Person, zudem zahlen die Gäste für die einzelnen Fahrgeschäfte und Attraktionen auf dem Gelände. Gäste ab 14 Jahren benötigen einen negativen Corona-Schnelltest. Die Registrierung vor Ort erfolgt über die Luca-App bzw. über eine Registrierung in Papierform.

„Auf dem Gelände erwarten die Kirmesfans Klassiker, wie den Music Express, Autoskooter, Break Dance und den Scheibenwischer ´Devil Dance`“, ergänzt Carsten Schüer als zuständiger Leiter der Emslandhallen. Neben vielen Bekannten können sich die Gäste auch auf einige Neuheiten freuen. Dazu zählt definitiv Mr. Gravity – ein High-Speed Karussell der Superlative mit einer Flughöhe von 18 Metern.

Etwas ruhiger, aber sicherlich nicht weniger spektakulär verspricht eine Fahrt in den Panorama-Gondeln des Riesenrads zu werden. Hoch hinaus – auf über 40 Meter – geht es auch mit dem fabrikneuen Riesen-Kettenkarussell „Fly over“.  Abenteuerlustige Familien können sich zudem auf eine große Achterbahn für den gewissen „Kick“ freuen. Das Funhouse lädt zum Toben und Spiele ein. Der New World 3000 entführt kleine und große Astronauten in fremde Welten.
Die jungen Besucherinnen und Besucher erwartet verschiedene Kinderkarussells, der Babyflug, Trampoline und die Kinderschleife. Zudem können die Gäste ihr Glück an den klassischen Jahrmarktsbuden, wie Entenangeln, Pfeilwerf- und Ballwurfmaschine und Greiferspielen versuchen. Selbstverständlich bietet LinGoFun auch ein großes kulinarisches Angebot: Bei Bratwurst, Pommes, Hamburger, Fisch, Hot Dog, Crêpe, Champignons, Churros, gebrannte Mandeln, Schokofrüchten, Softeis, Slush sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Die Besucherinnen und Besucher müssen sich auf dem Gelände an die geltenden Corona-Regeln halten. Hygienestationen zum Hände desinfizieren und extra Wartebereiche vor den Karussells sind eingerichtet. Zudem gibt es eine Wegeführung über das Gelände, so dass die Gäste sich auch dort Abstand einhalten können

Autos mutwillig beschädigt


Lingen – Bereits zwischen dem 16. und 17. April haben bislang unbekannte Täter an der Straße Pfarrtannen zwei Autos mit Steinen beschädigt. Die angerichteten Sachschäden werden auf mehrere hundert Euro beziffert. Hinweise nimmt die Polizei Lingen unter der Rufnummer (0591)870 entgegen.

Lingens erste Eisdiele mit Cold Stone eröffnet

Lingen. Eis auf eine andere Art: Mit „Cold Monkeys“ hat in der Marienstraße in Lingen die erste Eisdiele mit Cold Stone geöffnet. Das Konzept der kalten Eisplatte ist vielen schon aus den USA bekannt. Inhaber Tobias Heufes hat sich damit nach mehreren Jahren Erfahrung als Eismacher den Traum von der eigenen Eisdiele erfüllt.

Frei nach dem Firmenmotto „Mach’s dir selbst“ kann man bei Cold Monkeys sein Eis selber zusammenstellen. Dabei hat man zunächst die Wahl der Eiscreme – von Vanille über Blauer Engel bis hin zu Waldmeister ist für jeden etwas dabei. Diese Eiscreme wird anschließend auf dem Cold Stone mit einem Topping der Wahl – auch hier sind die Optionen mannigfaltig – direkt vor den Augen der Konsumenten mit einem Spachtel vermischt. Die kalte Platte verhindert dabei, dass das Eis bei dem gesamten Zubereitungsprozess schmilzt. Die Eiscreme wird in einem Waffelbecher mit Sahne, Streuseln und einer Soße nach Wahl serviert. Im Zeichen der Umwelt wird dazu ein Löffel aus Kakao gereicht, der mitgegessen werden kann. Die Lingener scheinen Tobias Heufes‘ Kreationen gut anzunehmen, so berichtet der Gastronom bereits von positiver Resonanz. Neben Eis werden zudem Milchshakes angeboten, die für Allergiker mit laktosefreier Milch zubereitet werden.

Ganz nach Corona-Bedingungen handelt es sich bei der Eisdiele um einen To Go-Laden, der ab jetzt dienstags bis samstags von 11 bis 19 Uhr und sonntags von 13 bis 19 Uhr geöffnet hat. Der Citymanager der Stadt Lingen, Andreas Löpker, und Jan Koormann, Geschäftsführer der Lingen Wirtschaft + Tourismus GmbH (LWT), heißen Tobias Heufes willkommen. Es ist geplant, dass dort zukünftig auch Gutscheine vom LWT einlösbar sind.

Faire „Flower Power“ zum Muttertag Freude schenken und ein Zeichen für den fairen Handel setzen

Lingen. Anlässlich des Muttertags am 9. Mai macht die Fairtrade-Steuerungsgruppe der Stadt Lingen auf das Angebot an fair gehandelten Blumen aufmerksam. „Auch bei uns bieten zahlreiche Blumenläden Fairtrade-Rosen in ihrem Sortiment an. Mit dem Kauf dieser Blumen kann jeder von uns ein Zeichen der Solidarität setzen und Arbeiterinnen im globalen Süden unterstützen“, machen Maria Niemann und Holger Berentzen, die Sprecher der Fairtrade-Steuerungsgruppe, deutlich. Eine geplante Verteilaktion von Fairtrade-Rosen musste Corona-bedingt abgesagt werden. „Wir hoffen, dass der ein oder andere beim Blumenkauf in den nächsten Tagen trotzdem zur Fairtrade-Blume greift“, sagt Maria Niemann und weist darauf hin, dass bereits jede dritte Rose, die in Deutschland verkauft wird, fair gehandelt ist.

Die meisten fair gehandelten Rosen stammen aus ostafrikanischen Ländern wie Kenia, Tansania und Äthiopien. „Fairtrade setzt sich zum Ziel, bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu ermöglichen. Dazu gehören u.a. faire Arbeitsbedingungen, bessere Löhne und Arbeitsschutz“, berichtet Holger Berentzen. Die Corona-Pandemie habe auch viele Blumenfarmen im vergangenen Jahr massiv getroffen. „Die Absatzmärkte sind weggebrochen und viele Beschäftigte waren von Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit betroffen – und das ohne staatliche Absicherung“, so Maria Niemann.

Maria Niemann und Holger Berentzen setzen auf faire „Flower Power“ zum Muttertag und weisen darauf hin, dass auch viele lokale Blumenläden Fairtrade-Blumen im Sortiment haben.

 

Fairtrade keine Konkurrenz zu regionaler und saisonaler Produktion

Die beiden Sprecher der Steuerungsgruppe betonen: „Wir wollen aber keineswegs, dass die Fairtrade-Rosen in Konkurrenz zu regionalen und saisonalen Freilandrosen stehen. Regional und saisonal geht vor.“ Nur wenn saisonal keine Freilandblumen aus der Region angeboten würden, dann sollte die Wahl auf die Fairtrade-Rose fallen. „Wenn wir als Verbraucher nach fair produzierten Rosen fragen und bereit sind, den etwas höheren Preis zu zahlen, lohnt es sich auch für unsere hiesigen Blumenhändler, dieses Angebot regelmäßig vorzuhalten. Wir haben die Wahl und die Verantwortung“, steht für Niemann und Berentzen fest.

Mobiles Corona-Schnelltestzentrum vor dem Rathaus

Lingen. Kostenfrei und ohne Termin kann man sich ab Mittwoch (28. April) in dem mobilen Corona-Schnelltestzentrum vor dem Rathaus testen lassen. Das Busunternehmen Meyering hat dafür einen Bus umgerüstet. Mittwochs, freitags und samstags in der Zeit von 9 bis 17 Uhr haben die Bürgerinnen und Bürger dort die Möglichkeit, einen Corona-Schnelltest zu machen. Mit einem negativen Testergebnis ist es dann beispielsweise möglich, in den Geschäften einzukaufen oder zum Friseur zu gehen. „Wir wollen den Einzelhandel beleben – so haben nun alle Gäste der Innenstadt schnell und unkompliziert die Möglichkeit, einen Test durchzuführen“, erklärt Oberbürgermeister Dieter Krone. Der Bus biete dabei sogar einen barrierefreien Zugang. „Wir wollten aus der Not eine Tugend machen“, ergänzte Unternehmenschef Hermann Meyering. „Wir haben die Busse, Testkapazitäten werden überall gebraucht und so lag es nah, ein mobiles Testzentrum im Bus einzurichten.“

Interessierte können sich direkt an dem mobilen Zentrum melden. Im Bus führt dann geschultes Personal den Schnelltest durch. „Wir haben unser Personal entsprechend ausbilden lassen. Für uns ist es wichtig, dass wir mit dem gleichen Qualitätsstandard arbeiten, wie beispielsweise die Apotheken“, so Hermann Meyering. Der Lingener Apotheker Michael Koop unterstützt und begleitet deshalb das mobile Corona-Schnelltestzentrum.

Voraussichtlich wird der Bus an den restlichen Tagen noch an einem anderen Standort in Lingen für Schnelltests zur Verfügung stehen. Dazu laufen derzeit noch die Abstimmungen. Weitere Infos finden Interessierte auf lingen.de und unter coronatestemsland.de

 

BU: Freuen sich über das neue und unkomplizierte Angebot vor dem Rathaus: (v. li.) LWT-Geschäftsführer Jan Koormann, Dirk Störtländer, der Kaufmännische Betriebsleiter von Meyering, Apotheker Michael Koop, Oberbürgermeister Dieter Krone und Geschäftsführer Hermann Meyering.

Mehr als 100 Nachbauten des Historischen Rathauses „Minecraft Architekten Wettbewerb“ ein voller Erfolg

Lingen. Mit dieser Aktion haben das Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum Alter Schlachthof und der Stadtteiltreff Stroot einen Volltreffer gelandet: Mehr als 100 Kinder und Jugendliche beteiligten sich am „Minecraft Architekten Wettbewerb“. Aufgabe war es, das Historische Rathaus in dem erfolgreichen Online-Videospiel Minecraft nachzubauen. „Wir sind komplett überwältigt von den vielen kreativen Entwürfen, die uns erreicht haben. Die Kinder und Jugendlichen haben sich unglaublich viel Mühe gegeben und sogar an die kleinsten Details des Historischen Rathauses gedacht. Da sind echte architektonische Meisterwerke dabei “, freut sich Matthias Wels, Leiter des Alten Schlachthofs und des Stadtteiltreffs Stroot, über die große Resonanz.

Teilnehmen durften Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und 21 Jahren. In drei Altersklassen wurden nun die Gewinner des Wettbewerbs bekannt gegeben. „Unsere fachkundige Jury, bestehend aus den Kivelingen, hatte es nicht leicht“, so Wels. In der Altersgruppe der Sechs- bis Zehnjährigen überzeugte Danica Grönniger. Johannes Warkus ging als Sieger bei den Elf- bis 15-Jährigen hervor. Den Sieg in der Altersgruppe der 16 bis 21-Jährigen Jahre konnte Lio Julian Kissmann für sich entscheiden.

Passend zum Wettbewerbsmotiv erhielten die Gewinnerinnen und Gewinner nun vor dem Historischen Rathaus jeweils ein Lingener Stadtguthaben im Wert von 20 Euro, einen Magneten des Historischen Rathauses und ein Lego-Minecraft-Set. Überreicht wurden die Preise von Matthias Wels, von Kivelingskönig Johannes Kruse sowie von Markus Kottwitz, Standortleiter der msg services ag, die den Wettbewerb unterstützt hat. „Ich danke dem gesamten Team der offenen Kinder- und Jugendarbeit. So einen Wettbewerb parallel zu den vielen anderen Angeboten, die wir auch in der Corona-Zeit durchführen, auf die Beine zu stellen, erfordert viel Teamarbeit im Hintergrund,“ betonte Wels abschließend.

Die Gewinner des „Minecraft Architekten Wettbewerbs“: Danica Grönniger, Lio Julian Kissmann und Johannes Warkus (oberer Treppenabsatz v.l.). Matthias Wels (Leiter Alter Schlachthof und Stadtteiltreff Stroot, links), Kivelingskönig Johannes Kruse (2.v.r.) und Markus Kottwitz, (Standortleiter msg services ag) freuen sich über die architektonischen Meisterwerke. Foto © Karl-Heinz Berger

Die Gewinner des „Minecraft Architekten Wettbewerbs“ (v.l.): Lio Julian Kissmann, Danica Grönniger und Johannes Warkus. Foto © Karl-Heinz Berger

Bohrgerät stürzt gegen Brücke in Lingen

Lingen. Im Ortsteil Schepsdorf ist am Donnerstagnachmittag aus noch ungeklärter Ursache ein rund 20 Tonnen schweres Bohrgerät auf Selbstfahrlafette auf die Behelfsbrücke gestürzt, die im Zuge des Neubaus über die Ems führt. Der Maschinenführer kam mit dem Schrecken davon. Die Brücke wurde gesperrt und soll von Statikern untersucht werden, um festzustellen, wie schwer das Bauwerk beschädigt ist und ob Einsturzgefahr besteht. Experten der Firma J+B Küpers aus Osterwald werden die Bergung der verunglückten Baumaschine übernehmen. Der Autoverkehr wird weiträumig umgeleitet. Wann die Brücke für Autos, Radfahrer und Fußgänger wieder freigegeben werden kann, steht aktuell noch nicht fest. Eine Umleitung ist ausgeschildert und führt über die Rheiner Straße, Schüttorfer Straße und die B213 (Auf-/ Abfahrt Schüttorfer Straße/ Nordhorner Straße). Radfahrer können die Route über die Straße „Am Schwalbenufer“ und den Emsauenpark nutzen.

 

 

Mobile Sauna versperrt Auffahrt zur B70

Lingen – Am Mittwochvormittag ist es auf der Auffahrt zur B70 in Altenlingen zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein 51-jähriger Mann war gegen 11 Uhr mit seinem Ford Kuga, samt Anhänger und geladener mobiler Sauna, in Richtung Meppen unterwegs. In der Rechtskurve der Auffahrt kippte der Sauna-Anhänger, vermutlich aufgrund zu hoher Geschwindigkeit, auf die linke Seite. Die Zufahrt zur B70 war für insgesamt eine Stunde in Richtung Meppen nicht mehr möglich. Der Fahrer blieb unverletzt.

Marco Schlösser / ES Media Spelle Marco Schlösser / ES Media Spelle

Jetzt Neu in Lingen Mamo´s Kiosk in Lookenstraße

 Lingen. In der Lookenstraße in Lingen hat Anfang April „Mamo´s Kiosk“ eröffnet. Das Sortiment umfasst Zeitschriften und Zeitungen, heiße und kalte Getränke sowie Süßigkeiten und Tabakwaren. Zudem können Kunden dort Pakete und Briefe mit Hermes verschicken lassen.

Der Name des neuen Kiosks geht auf den Spitznamen des Inhabers zurück: Mohammad Assad – genannt Mamo – und sein Vater Azan Assad führen den Shop als Familienunternehmen. Citymanager Andreas Löpker (li.) gratulierte Vater (Mitte) und Sohn zum Neustart in der Lookenstraße. Mamo´s Kiosk hat täglich von 8 bis 21 Uhr geöffnet.  

Neue Tourismusmanagerin für das südliche Emsland

Neue Tourismusmanagerin für das südliche Emsland – Frauke Aschendorff ist Anfang April gestartet

 Lingen. Frauke Aschendorff ist die neue Tourismusmanagerin für das Südliche Emsland. Anfang April hat die Harenerin ihre Stelle im Lingener Rathaus angetreten. Der Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe Südliches Emsland (LAG) Bernhard Overberg, der LAG-Regionalmanager Daniel Brinkschröder und der Geschäftsführer der Lingen Wirtschaft und Tourismus GmbH Jan Koormann begrüßten sie an ihrem ersten Tag in Lingen.

„Ich bin Touristikerin aus Leidenschaft“, erklärte Frau Aschendorff die Motivation zu ihrer Bewerbung. Als Harenerin kenne sie das Emsland bereits sehr gut. Zudem sei der Tourismus ein fester Bestandteil in ihrem Leben und ihre große Leidenschaft. Die Diplom Geografin mit Schwerpunkt Fremdenverkehrsgeografie hat vor dem Studium bereits viele Jahre als Reiseverkehrskauffrau gearbeitet. Eine Berufserfahrung, die ihr sicherlich nun auch bei der Weiterentwicklung des Tourismus im Südlichen Emsland helfen werde. „In den nächsten Wochen freue ich mich zunächst einmal darauf, die örtlichen Tourismusakteure sowie die regionalen Netzwerke und Strukturen persönlich kennenzulernen und mich dort vorzustellen.“ Ziel sei es dann, die bestehenden Angebote weiterzuentwickeln und auszubauen. „Wir freuen uns mit Frauke Aschendorff eine erfahrene und versierte Kraft gefunden zu haben“, erklärte der Vorsitzende, Bernhard Overberg.

Frauke Aschendorff ist ab sofort im Rathaus der Stadt Lingen (Ems) zu erreichen, Tel. 0591 9144-696 und Mail f.aschendorff@lwt-lingen.de

 Foto (v. li.) der LAG-Regionalmanager Daniel Brinkschröder, der Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe Südliches Emsland (LAG) Bernhard Overberg und der Geschäftsführer der Lingen Wirtschaft und Tourismus GmbH Jan Koormann.

Neue Richterin am Amtsgericht Lingen (Ems)

LINGEN (EMS). Mit Wirkung vom heutigen Tage wurde Verena Brinkmann zur Richterin am Amtsgericht ernannt und dem Amtsgericht Lingen (Ems) zugewiesen.

Frau Brinkmann, geboren 1982, war nach Abschluss ihres juristischen Studiums an der GoetheUniversität Frankfurt a. M. und der University of Florida sowie dem anschließenden Referendariat von 2010 bis 2017 als Rechtsanwältin mit dem Schwerpunkt gewerblicher Rechtschutz in Wiesbaden tätig. Sie trat im Januar 2017 als Richterin auf Probe in den höheren Justizdienst des Landes Hessen ein. Nach Stationen an dem Amts- und Landgericht Wiesbaden wechselte Frau Brinkmann im August 2019 in den Justizdienst des Landes Niedersachsen, wo sie zunächst bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück eingesetzt wurde. Seit dem 01.03.2020 ist Frau Brinkmann am Amtsgericht Lingen (Ems) tätig, bei dem sie insbesondere für Straf- und Strafvollstreckungsverfahren zuständig ist. Frau Brinkmann ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Die Ernennungsurkunde wurde ihr von dem Präsidenten des Landgerichts, Dr. Thomas Veen, in Osnabrück ausgehändigt.