Neues Eingangstor für die Stadt Lingen Vorstellung des neuen Konzeptes für den Lingener Bahnhof

Lingen. Die Umgestaltung des Bahnhofs nimmt zunehmend Form an: Das gewählte Nutzungskonzept sieht vor, ein Reisezentrum mit Mobilitätszentrum, eine Gastronomie und einen Kiosk sowie bahnaffine Einrichtungen in dem Gebäude zu vereinen. Ein entsprechender Beschluss wurde vom Planungs- und Bauausschuss der Stadt Lingen einstimmig gefasst. Die Bentheimer Eisenbahn leitet das Reise- und Mobilitätszentrum Angelo Pálmisano wird ein italienisches Restaurant betreiben. „Der Bahnhof ist das Eingangstor zur Stadt und ich freue mich, dass wir Mieter gefunden haben, die diesem fantastischen Gebäude neues Leben einhauchen“, verkündete Oberbürgermeister Dieter Krone bei der offiziellen Vorstellung des Konzeptes.


Ziel der Umgestaltung ist es, das Bahnhofsgebäude äußerlich in den Zustand um 1850 zurückzuversetzen. Dabei sollen besonders der historische Charme und die Symmetrie des Gebäudes wieder erkennbar werden. Die zugemauerten Fensterbögen werden neu hergestellt und zu bodentiefen Fenstern erweitert. Teile der Decke werden rausgerissen, sodass eine hohe Bahnhofshalle entsteht. Von der oberen Empore sollen Gäste die Möglichkeit haben, in die großzügige Wartehalle und den gastronomischen Bereich zu blicken. „Durch den Abriss der Decke und Lichtbänder in der zweiten Etage der Gebäudeflügel, ist es möglich, das gesamte Gebäude mit natürlichem Licht zu erhellen“, so Stadtbaurat Lothar Schreinemacher.
Auf der vom Eingang rechten Gebäudeseite eröffnet die Bentheimer Eisenbahn ein Reise- und Mobilitätszentrum. „Durch die Umgestaltung wird der Lingener Bahnhof zu einer echten Visitenkarte. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Stadt Lingen“, so Vorstand Joachim Berends. Der Fahrkartenverkauf wird ebenfalls von dem Reisebüro bedient. Dieser soll direkt über einen offenen Fahrkartenschalter erfolgen und einen schnellen und reibungslosen Fahrkartenverkauf ermöglichen. Neben dem Reise- und Mobilitätszentrum wird in diesem Gebäudeteil eine Fläche für den Kiosk vorgehalten. Die öffentlichen Sanitäreinrichtungen mit behinderten gerechten WC-Anlagen runden das Gebäude ab. Dabei soll gewährleistet werden, dass die Qualität und Sauberkeit dieser Anlagen den Standards der Stadt Lingen gerecht werden.

Auf der gegenüberliegenden Seite ist die Ansiedlung eines anspruchsvollen im mediterranem Flair gestalteten Restaurants vorgesehen. Dieser Betrieb und auch der Kiosk im Bahnhof werden künftig vom Italiener Angelo Pálmisano, Inhaber des Restaurants „Da Sandro“, übernommen. Der Restaurantbereich soll über rund 70 Sitzplätze im Innenbereich und 30 Plätze auf der Außenterrasse verfügen. Zudem ist geplant, in der zweiten Etage des Bahnhofs größere Räumlichkeiten für Feierlichkeiten mit rund 40 Personen zu schaffen. Diese zweite Etage ist zusätzlich über einen Aufzug barrierefrei erreichbar. „Das Restaurant soll Wärme und innere Ruhe ausstrahlen, damit sich die Gäste dem italienischen Lebensgefühl öffnen können“, erläuterte Angelo Pálmisano. Angepasst an das stetige Bahnhofstreiben werde es rund um die Uhr ein gastronomisches Angebot geben. Zudem bietet Angelo Pálmisano in einem Shop authentische sizilianische Produkte an.

„Der Bahnhof hat ein herausragendes Potential: Über die Fußgängerzone ist die Innenstadt mit ihrem schönen Marktplatz erreichbar und hinter dem Bahnhof befindet sich die Hochschule. Das Gebäude wird dieser Funktion als Dreh- und Angelpunkt aktuell nicht gerecht“, erklärte Dieter Krone. „Deshalb freuen wir uns, dass wir die Sanierung nun umsetzen und dem Bahnhof neues Leben einhauchen können.“ Der Umbau des Bahnhofes wird im nächsten Jahr beginnen.
Fachbereichsleiter für Stadtplanung und Hochbau Henrik Beerboom (Stadt Lingen) sowie die Vertreter der Politik Stefan Wittler, Andreas Kröger, Günter Reppien und Manfred Schonhoff freuen sich auf die Umgestaltung des Bahnhofes und wünschen den Gewerbetreibenden viel Erfolg.

Neuer Zustellstützpunkt der Deutschen Post DHL im Gewerbegebiet Lingen-Nord

Neuer Zustellstützpunkt der Deutschen Post DHL im Gewerbegebiet Lingen-Nord
70 Mitarbeiter – 30.000 Haushalte – 7,8 Millionen Briefsendungen

 Lingen. Ein Hingucker ist es auf jeden Fall. Ein Logistikwunder obendrein. Der neue Zustellstützpunkt der Deutschen Post DHL ist nun im Gewerbegebiet Lingen-Nord eröffnet worden. Das postgelbe Gebäude ist dabei schon von Weitem zu sehen. Über 70 Mitarbeiter sind dort beschäftigt. Sie versorgen fast 30.000 Haushalte mit rund einer Millionen Paketsendungen und 7,8 Millionen Briefsendungen jährlich. An dem Gebäude stehen ihnen dafür 60 Stellplätze für die verschiedenen Zustellfahrzeuge zur Verfügung. Neben der Vorbereitung für die Touren, werden von dem neuen Standort auch weitere elf Zustellstützpunkte im Emsland und der Grafschaft verwaltet und geleitet.

„Wir haben lange nach einem neuen Standort gesucht, umso glücklicher bin ich, dass wir heute nun endlich den neuen Zustellstützpunkt eröffnen können“, sagte Ingo Kutsch, als Leiter der Niederlassung Deutsche Post und Paket Münster DHL. „Der Stützpunkt ist eine Investition in die Zukunftsfähigkeit des Poststandortes in dieser Region.“ Auf dem 8.000 Quadratmeter großen Grundstück ist ein circa 100 Meter langes und 20 Meter breites Gebäude entstanden. Das Gebäude entspreche dabei in besonderem Maße Nachhaltigkeitsgesichtspunkten. Dazu zählen Photovoltaik, Wärmepumpentechnik sowie der zukünftige Einsatz von E-Fahrzeugen in der Zustellung. Bis ins Jahr 2025 sollen noch weitere, insgesamt 280 bundesweite Betriebsstätten nach diesen Maßstäben umgebaut werden. „Ich danke Ihnen allen für Ihr Vertrauen in den Wirtschaftsstandort Lingen“, erklärte Oberbürgermeister Dieter Krone. „Der neue Standort liegt strategisch sehr gut angebunden an drei Bundesstraßen und die Ulanenstraße und trotzdem noch in guter Nähe zur Innenstadt.“ Ortsbürgermeister Manfred Schonhoff sowie Martin Koopmann und Edeltraut Graeßner als Vertreter des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses gratulierten allen Beteiligten zum neuen Standort. „Erst im September haben wir uns hier vor der Ackerfläche getroffen und den Neubau angekündigt“, so Martin Koopmann. „Schnell wie die Post steht nun das neue Gebäude und der Umzug von der Alten Haselünner Straße in das Gewerbegebiet Lingen-Nord ist geschafft.“ 

Schlüsselübergabe der neuen Sporthalle an der Grundschule Altenlingen 400.000 Euro Fördergelder vom Land Niedersachsen

Lingen. „Diese Sporthalle stärkt das sportliche Fundament in unserer Stadt. Wir setzen mit den außergewöhnlichen Großsportgeräten sogar neue Akzente in der Region“, freute sich Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone. Ihm wurde als Bauherren mit einer symbolischen Schlüsselübergabe die Schlüsselgewalt der neuen Sporthalle im Ortsteil Altenlingen übertragen. Die Baukosten für die Halle belaufen sich auf rund 1,95 Millionen Euro. Über das Sportstättensanierungsprogramm des Landes Niedersachsen erhielt das Bauvorhaben Fördergelder in Höhe von 400.000 Euro. „Gute Politik bringt auch immer etwas Greifbares mit sich. Diese Projekte dann zu sehen, sind echte Highlights im Kalender eines Ministers“, so der Niedersächsische Innen- und Sportminister Boris Pistorius. Die Unterstützung durch den Landkreis Emsland betrug weitere rund 600.000 Euro. Diese Summe setzt sich durch Mittel aus der Kreisschulbaukasse sowie der Förderung von Gemeinschaftseinrichtungen zusammen. Auch der Ortsrat von Altenlingen beteiligte sich bei der Beschaffung neuer Großsportgeräte mit rund 34.000 Euro. Die Reststumme und somit fast die Hälfte des Bauvorhabens wurde von der Stadt Lingen getragen. „Mein Dank geht an alle Beteiligten. Neben der Politik waren rund 30 Firmen aus der Region an dem Projekt beteiligt – wie auch im Sport, war das eine echte Team-Leistung“, bedankte sich Oberbürgermeister Krone.

Begeistert von der neuen Sporthalle zeigte sich auch Michael Koop, Präsident des Kreissportbundes und Ortsbürgermeister von Altenlingen. Einen großen Dank sprach er der Grundschule Altenlingen aus. Bereits vor dem Neubau der Sporthalle sind zwei neue Klassenräume angebaut worden – die Zeit der beiden Baumaßnahmen und die damit verbundenen Beeinträchtigungen seien sicher nicht einfach für die Kinder und die Lehrenden gewesen.

Im Frühjahr 2020 begann der Abriss der alten Sporthalle. Mit dem Neubau wurde anschließend im April 2020 begonnen. Trotz der Corona-Pandemie konnte der Bau planmäßig beendet werden. Die Sporthalle ist eine Einfeldsporthalle mit einem 15 Meter mal 27 Meter großem Spielfeld. Daran angegliedert befindet sich ein Mehrzweckraum von 75 Quadratmetern. Dort befinden sich Umkleideräume mit je vier Duschen für Damen und Herren sowie ein barrierefreies WC mit Dusche. Zukünftig ist geplant, dass Vereine die Sporthalle und den anliegenden Mehrzweckraum mitnutzen können. Zudem verfügt die Halle über zwei Großsportgeräte zum Klettern, die im näheren Umkreis einmalig sind.

„Auch das Klima gewinnt hier: Jedes Jahr werden durch diese Halle 70 Tonnen CO2 gespart“, betonte Minister Boris Pistorius. Als Energiequelle in den Nebenräumen dient eine Wärmepumpe, die mit der Fußbodenheizung gekoppelt ist. Zentral dienen Deckenstrahlplatten in der Halle als Wärmezufuhr. „Man merkt, dass das gut investiertes Geld ist. Dieser Neubau wäre ohne Unterstützung der Stadt, des Landkreises und des Landes Niedersachsen nicht möglich“, so Landrat Marc-André Burgdorf.

„Diese Eröffnung ist nach dem Corona-Lockdown unsere erste gemeinsame Veranstaltung als Schule und mit dieser Sporthalle können wir endlich die verlorene Sportzeit nachholen“, freute sich Schulleiter Clemens Korte. Zudem bedankten sich Toni Pilgrim, Vorsitzende des Schulelternrates, und Melanie Bauermann, zweite Vorsitzende des Fördervereins, für die neue Sporthalle.

An dem Bauprojekt waren rund 30 regionale Firmen beteiligt. Weiterhin waren sechs regionale Büros für die Fachplanung zuständig. Architekt der Sporthalle ist Günter Liedtke vom Architekturbüro Liedtke + Lorenz. „Wir bedanken uns bei der Stadt Lingen für diesen besonderen Auftrag. Allen, die diese Halle nutzen, wünsche ich viel Spaß beim Sport und keine Verletzungen“ so Günter Liedtke bei der Schlüsselübergabe an den Bauherren Dieter Krone.

 

Auto prallt gegen Baum


Lingen  – Am Montag kam es auf der Thuiner Straße in Lingen zu einem Verkehrsunfall. Drei Personen wurden dabei verletzt. Die 48-jährige Fahrerin eines VW sowie ihre 12- und 16-jährigen Mitfahrer waren gegen 15.30 Uhr in Richtung Lingen unterwegs. Aus bisher ungekannter Ursache kam das Auto in einer leichten Rechtskurve nach links von der Straße ab, überfuhr ein Straßenschild und prallte frontal gegen einen Baum. Alle drei Insassen wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.

Neueröffnung „Astrid Hasken – Raumstil“ in der Schlachterstraße Inspiration für Einrichtung und Dekoration auf 300 Quadratmetern

Lingen. Unikate und einzigartige Dekorationen bietet Astrid Hasken in ihrem Geschäft „Astrid Hasken – Raumstil“. Die Inhaberin, die ihr Geschäft zuvor im Kaufhaus Brackmann geführt hat, ist nun in zwei Räumlichkeiten in der Schlachterstraße 4 und der gegenüberliegenden Bauerntanzstraße 3 gezogen. „Es ist wunderbar, wie Sie in die bestehenden Räume neues Leben eingehaucht haben. Mit Ihrer Kreativität und Ihrem Enthusiasmus bieten Sie Inspiration für Dekorationen und Einrichtungen jeglicher Art“, gratulierte Oberbürgermeister Dieter Krone.

Astrid Hasken bietet in ihrem Geschäft hochwertige Dekorationsartikel, Heimtextilien, darunter Gardinen und Plissees nach Maß, Schmuck, Taschen, Blumen, Möbel und Geschirr an. Durch die zwei Verkaufsräume ist es möglich, dieses breite Angebot zu trennen. So befinden sich Gardinen, Möbel und Garten-Accessoires in dem Geschäft in der Bauerntanzstraße 3. „Durch diese helle und großzügige Präsentation kommen die Waren viel besser zur Geltung“, so Citymanager Andreas Löpker. Bei der Auswahl der angebotenen Verkaufsstücke legt Astrid Hasken nicht nur auf Qualität, sondern auch auf Einzigartigkeit Wert. „Massenware wird es hier nie geben. Wir sind ein Geschäft für Kunden, die das Besondere lieben“, betonte sie. Als zusätzliche Leistung bieten Astrid Hasken eine Raumstilberatung und eine Gardinenberatung bei Kunden vor Ort an.

Seit 24 Jahren ist sie bereits im Bereich Dekoration, Einrichtung und Textilien tätig. Zunächst befasste sie sich ausschließlich mit Gardinen, Accessoires und Wollwaren. Dieses Geschäft führte sie in ihrem Eigenheim. Diesen acht Quadratmetern entwuchs sie bereits nach drei Jahren, sodass ein Anbau nötig wurde. Vor 16 Jahren ist sie in das Kaufhaus Brackmann gezogen. Dort konnte sie sich auch über die Lingener Stadtgrenzen hinweg einen Namen machen. Ergänzend betreibt Astrid Hasken einen Internetshop, über den einzelne Artikel ihres Ladens erworben werden können. Zudem ist eine eigene Homepage in Planung, die es ermöglichen soll, auch ganze Ensembles und Arrangements zu kaufen.

Oberbürgermeister Dieter Krone (links) und Citymanager Andreas Löpker (rechts) heißen Astrid Hasken in der Schlachterstraße und Bauerntanzstraße willkommen.

Dr. med. Carsten Fließ eröffnet Kinderarztpraxis in der Georgstraße

Lingen. Der Kinder- und Jugendarzt Dr. med. Carsten Fließ öffnet ab Donnerstag (1. Juli) seine Einzelpraxis in der Georgstraße 53. „Der Stadtverwaltung und auch mir persönlich ist es ein großes Anliegen, dass Kinder in Lingen gut medizinisch versorgt werden können. Daher freut es mich sehr, wenn sich Ärzte in Lingen niederlassen“, gratulierte Oberbürgermeister Dieter Krone zur Eröffnung. Die Räumlichkeiten wurden von dem Allgemeinmediziner Klaus Bußmann übernommen und zu einer Kinder- und Jugendarztpraxis umgestaltet. Carsten Fließ leitet die Praxis mit vier medizinischen Fachangestellten.

Die Praxis verfügt über vier Behandlungsräume sowie ein Infektionszimmer, in dem Kinder mit ansteckenden Krankheiten Platz nehmen dürfen, um im Wartezimmer keine weiteren Kinder anzustecken. Zudem befinden sich dort ein kleines Labor für Blutabnahmen und ein Ultraschallzimmer. Darüber hinaus gibt es ein Stillzimmer sowie einen Raum für EKGs und Lungenfunktionstests. Die Praxis bietet Leistungen wie Vorsorgeuntersuchungen für Kinder und Jugendliche, Impfungen oder Allergie-Diagnostik und -Therapie an. Bereits seit Mitte Juni bestand die Möglichkeit, Termine zu vereinbaren. Dies wurde von den Lingenerinnen und Lingenern gut angenommen. „Bislang habe ich nur positive Resonanz erhalten und ich freue mich, wenn diese Nachfrage bestehen bleibt“, so Carsten Fließ.

Der gebürtige Mainzer zog 2005 nach Lingen, schloss unter Henry Bosse die Ausbildung zum Kinderarzt ab und arbeitete im Anschluss als Oberarzt im Bonifatius Hospital in Lingen. In seiner beruflichen Laufbahn spezialisierte er sich in dem Feld der Allergologie. Im Jahr 2012 ließ er sich dann in einer Gemeinschaftspraxis am Bögen mit Nadja Stiben und Silvia Schulte-Tönns nieder. Zum 31. Dezember 2020 verließ er die Gemeinschaftspraxis und eröffnet nach einer kurzen Pause seine eigene Praxis. „Wir verfügen hier durchaus über die Möglichkeiten und Räumlichkeiten, auf mittelfristige Sicht auch einen zweiten Arzt oder Ärztin zu beschäftigen“, bemerkte Carsten Fließ.

Von den neuen Räumlichkeiten machte sich neben Oberbürgermeister Dieter Krone auch Lara Bemboom von der Lingener Wirtschaftsförderung ein Bild. Sie betonte, dass besonders Kinderärzte in Lingen stets eine Bereicherung für den Gesundheitssektor in Lingen seien und wünschte Carsten Fließ und seinem Team viel Erfolg.

Die Praxis an der Georgstraße 53 in Lingen (Ems) ist ab Donnerstag (1. Juli) montags bis freitags in der Zeit von 8.30 bis 12 Uhr sowie von 14.30 bis 17 Uhr (außer mittwochs und freitags) geöffnet. Patienten können unter der Telefonnummer 0591 96655895 einen Termin vereinbaren.

 

Oberbürgermeister Dieter Krone (2.v.r.) und Lara Bemboom vom Fachdienst Wirtschaftsförderung (rechts) gratulieren Dr. med. Carsten Fließ und seinem Team zur Neueröffnung der Kinder- und Jugendarztpraxis an der Georgstraße.

Parkouranlage im Emsauenpark eröffnet Anlage für Trendsportart lockt viele Neugierige

Lingen. Viele neugierige Blicke zieht die neue Parkouranlage im Emsauenpark auf sich. Nach rund zwei Jahren Planungs- und Bauzeit hatte Stadtkämmerin Monika Schwegmann diese in der letzten Woche zusammen mit Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie des Kinder- und Jugendparlamentes und der Parkourgruppe des MTV eröffnet. „Ich danke allen Beteiligten sehr herzlich – es brauchte einen langen Atem, doch das Ergebnis ist toll geworden“, erklärte Monika Schwegmann. 160.000 Euro habe die Stadt Lingen (Ems) investiert.


Bereits 2019 hatte das Kinder- und Jugendparlament die Initiative zu der neuen Anlage gegeben. Zusammen mit der aktiven Parkourgruppe des MTV Lingen 1858 e.V. und einem Planungsbüro aus Münster waren daraufhin die ersten Entwürfe entstanden. Passend zum Lingener Sommer kann die Anlage nun genutzt werden. „Das ist toll, dass wir mit unser Parkourgruppe nun aus der Halle rausgehen und hier trainieren können“, sagte Dominik Tihen von der Parkourgruppe des MTV. Zusammen mit ein paar Mitgliedern seiner Gruppe zeigte er dann auch direkt sein Können. Viel Körperkraft und Körperspannung ist gefragt, wenn sich die Nutzerinnen und Nutzer durch den Parkour hangeln, springen, klettern und balancieren.
„Es ist super, dass wir damit nun auch die fünfte und damit letzte Fläche für die Playgrounds im Emsauenpark eröffnet haben“, waren sich Björn Roth als Vorsitzender des Beirats Spielräume und Edeltraut Graeßner einig. Vor allem, da nun neben den vielen Flächen für kleiner Kinder auch etwas für Jugendliche und junge Erwachsene angeboten werde.

So nutzten direkt am Eröffnungstag auch viele Passanten die Gelegenheit, sich vor Ort auszuprobieren. Wer Interesse hat tiefer einzusteigen, kann sich auch gerne der Parkourgruppe des MTV anschließen und sich zunächst in der Halle – mit weichen Matten als Untergrund – ausprobieren, betonte Dominik Tihen.

 

Lingener Sommer: Buntes Kulturprogramm im Juli Gut gefüllter Veranstaltungskalender in den nächsten Wochen

Lingen. Einen „Sommer für die Sinne“ verspricht das Programm des diesjährigen Lingener Sommers. Die Lingen Wirtschaft + Tourismus GmbH und der städtische Fachdienst Kultur haben nun die Termine und Programmpunkte für die nächsten Wochen bekanntgegeben. „Wir freuen uns über einen gut gefüllten und sehr interessanten Veranstaltungskalender. Die Palette reicht im Juli von Livemusik über Lesungen bis hin zu 3-D-Street-Art. Der ‚Lingener Sommer‘ hält für jeden Geschmack etwas parat“, sagt Oberbürgermeister Dieter Krone.

Der Juli startet direkt am Monatsersten mit vollem Programm: Wie jeden ersten Donnerstag in den Sommermonaten lädt ab sofort wieder der Feierabendmarkt zwischen 17 und 21 Uhr auf dem Lingener Marktplatz zu Einkauf und Genuss ein. Für gute Unterhaltung und Livemusik sorgt von 16 bis 19 Uhr Hardy’s Jazzband. Parallel dazu sind ab 19 Uhr im Freiluft-Lese-Wohnzimmer am Universitätsplatz die nächsten Lesungen von Lingener Autorinnen und Autoren zu hören. Dieses Mal präsentieren Elisabeth Tondera und Dirk Röse Kurzgeschichten, die es in sich haben.

Am Freitag, den 2. Juli, spielt Piano Pete zwischen 17 und 20 Uhr sein Liveprogramm auf dem Marktplatz. Einen Tag später (Samstag, 3. Juli) tritt an selber Stelle Jochen Fischer als „Hey Joe“ auf und präsentiert Hits quer durch die letzten Dekaden.

Der 9. und 10. Juli (Freitag und Samstag) stehen auf dem Universitätsplatz ganz im Zeichen des Weins: Jeweils um 19 und um 21 Uhr locken die „Jazz- und Weinkonzerte“ mit guten Tropfen und musikalischer Unterhaltung in lauschiger Atmosphäre. Die Reihe wird am Freitag vom „Piano Pete‘s swingin‘ Jazz Trio“ eröffnet und am folgenden Tag mit dem „Katharina-Lorenz-Jazz-Quartett“ abgeschlossen. Der Eintritt zu den rund einstündigen Konzerten kostet 5 Euro pro Person. Karten sind unter www.lingen.de oder in der Tourist Info erhältlich.

Für leuchtende Kinderaugen sorgt am Freitag, den 9. Juli, ab 14 Uhr der Zirkus Lavawusch, der der Innenstadt „hohen Besuch“ abstattet – auf Stelzen und in märchenhaften Kostümen. Ein großer „Familiennachmittag“ findet zudem am Sonntag, den 11. Juli, ab 15 Uhr auf dem Universitätsplatz statt.

Luftballonkünstler Gerrit Pelle ist am Freitag, den 16. Juli von 14:30 Uhr bis 18 Uhr in der Innenstadt unterwegs und verzaubert Klein und Groß mit seinem Können. Am selben Tag lädt der bekannte Vorleser Rainer Rudloff um 16 Uhr zur Kinderlesung „Frech muss man sein“ auf dem Universitätsplatz ein. Die rund 45-minütige Lesung richtet sich an Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren. Karten können in der Tourist Info, in der Stadtbibliothek und unter www.lingen.de kostenlos erworben werden. Um 20 Uhr folgt eine weitere Lesung mit Rainer Rudloff – dieses Mal für die Großen: „Dorfwahn und Stadtidioten“ heißt es dann ebenfalls auf dem Universitätsplatz. Der Eintritt kostet 5 Euro. Tickets gibt es in der Tourist Info, in der Lingener Stadtbibliothek und unter www.lingen.de.

Musikalisch geht es am Samstag, den 17. Juli, weiter: Jennifer Schotter und Jakob J. Lübke begeistern ab 14 Uhr ihr Publikum mit Gesang, Gitarre, Klavier.

Darüber hinaus können Besucherinnen und Besucher der Innenstadt vom 15. bis zum 18. Juli live verfolgen, wie spannende 3-D-Kunst entsteht: An der Castellstraße/ Ecke Marienstraße wird Künstler Gregor Wosik das Straßenpflaster in eine lebendig-bunte 3-D-Welt verwandeln.

 

Einen „Sommer für die Sinne“ verspricht das Programm des diesjährigen Lingener Sommers. Am 1. Juli beginnen auch wieder die Feierabendmärkte mit Genuss und Livemusik – zum Auftakt sorgt Hardy’s Jazzband für gute Stimmung auf dem Marktplatz (Foto: Hardy’s Jazzband).

Zwei Polizisten im Einsatz verletzt


Lingen  – In der Nacht zu Sonntag wurden Beamte der Polizei Lingen zu einer Ruhestörung in die Kardinal-von-Galen-Straße gerufen. Der 22-jährige Verursacher weigerte sich gegen kurz vor 3 Uhr, den Polizisten seine Personalien mitzuteilen. Um die Feststellung seiner Daten zu verhindern griff der stark alkoholisierte Mann die Einsatzkräfte an und verletzte zwei von ihnen durch Faustschläge. Er konnte überwältigt und zur Dienststelle transportiert werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als zwei Promille. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

Fair-o-mat bietet faire Snacks im Neuen Rathaus

Oberbürgermeister Dieter Krone, Uta van Roje (Vorsitzende Weltladen Lingen) und Holger Berentzen (Sprecher Fairtrade-Steuerungsgruppe) testen den neuen Fair-o-mat im Foyer des Neuen Rathauses.

Lingen. Schokolade, Müsliriegel, Kaubonbons, Kekse oder Chips: Der neue Fair-o-mat im Foyer des Neuen Rathauses bietet ab sofort eine ganze Reihe an Leckereien für zwischendurch. Das Besondere daran: Der Automat wird ausschließlich mit fair gehandelten Produkten aus dem Weltladen Lingen bestückt. Preislich liegen die süßen und salzigen Snacks zwischen 1 Euro und 2,50 Euro. „Die Anregung zur Anschaffung des Fair-o-mat kam aus unserer Fairtrade-Steuerungsgruppe. Dem sind wir gerne nachgegangen, um auch hier im Rathaus noch stärker auf den fairen Handel aufmerksam zu machen“, freut sich Oberbürgermeister Dieter Krone zusammen mit Uta van Roje, Vorsitzende des Lingener Weltladens, und Holger Berentzen, Sprecher der Fairtrade-Steuerungsgruppe, über das neue Angebot.

Der Fair-o-mat ist ein Upcycling-Produkt und funktioniert rein mechanisch ohne Stromanschluss, Beleuchtung oder Kühlung – er ist somit CO2-neutral, nachhaltig und ökologisch. Das bedeutet allerdings auch, dass der Automat kein Wechselgeld herausgibt. „Man benötigt also die passenden Münzen für den Wunsch-Snack. Eine kurze Anleitung zum Bedienen der einzelnen Fächer ist am Automaten angebracht“, erklärt Krone. Das Team des Lingener Weltladens wird den Fair-o-mat regelmäßig neu bestücken und dabei auch immer wieder andere Produkte ins Sortiment aufnehmen. „So kann jeder ganz einfach die ganze Vielfalt der Fairtrade-Produkte kennenlernen“, sagt Krone. Das Angebot richtet sich gleichermaßen an die Besucherinnen und Besucher des Rathauses sowie an die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung. Aktuell ist das Neue Rathaus allerdings nur nach vorheriger Terminvereinbarung zugänglich.

Lingener Baufirma errichtet Holzmodulbau in Berlin – Julia Klöckner zu Besuch

Lingener Baufirma errichtet Holzmodulbau in Berlin – Julia Klöckner zu Besuch Stegemann: Bauen mit Holz steht für wirksamen und effektiven Klimaschutz Berlin. Ein Modulbau aus Holz mitten in Berlin – und das Made in Lingen? Das Unternehmen ML Modulbau Lingen GmbH & Co. KG zeigte Bundesforstministerin Julia Klöckner und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann live vor Ort,
wie ein fünfstöckiges Gebäude mit 60 Wohneinheiten und Gewerbefläche in modularer Holzbauweise in der Bundeshauptstadt zusammengefügt wird. „Der Baustoff Holz ist klimaschonend, nachhaltig und vielseitig einsetzbar.

Wir vergessen oft, welch gigantischer CO2-Speicher verbautes Holz ist – und das über viele Jahrhunderte lang. Bauen mit Holz steht für wirksamen und effektiven Klimaschutz“, so Albert Stegemann. Insgesamt wurden für das Gebäude im Berliner Bezirk Reinickendorf rund 400 Tonnen regionales Holz verbaut, die etwa 800 Tonnen CO2 binden. Sogar der Fahrstuhlschacht wurde aus Massivholz gefertigt. Zur nachhaltigen Bauweise gehören zudem unter anderem eine Luft-Wasser-Wärmepumpe und eine Photovoltaikanlage. „Die Modulbauweise führt dazu, dass das Objekt mit einem Vorfertigungsgrad von mindestens 80 Prozent in unserem Werk in Lingen errichtet werden konnte. Somit ist das Gebäude nach Fertigstellung sofort bezugsfertig“, erläuterte Mark Hofschröer, Inhaber von ML Modulbau Lingen. Der CDU-Politiker Stegemann, der neben Bundesministerin Klöckner auch von seinen Fraktionskollegen Alois Gerig und Hans-Georg von der Marwitz begleitet wurde, zeigte sich vom Ansatz des Unternehmens aus seinem Wahlkreis überzeugt: „Das Bauen mit Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern ist eine echte Klimasenke und wird künftig noch stärker an Bedeutung gewinnen, um unsere Klimaziele zu erreichen.
Gleichzeitig gilt es, den heimischen Holzabsatz steigern, um so die regionale Wertschöpfung bei uns vor Ort zu sichern. Für mich ist klar: dem Bauen mit Holz gehört die Zukunft!“ Abschließend betonte Mark Hofschröer: „Wir sind überzeugt, dass der Holzmodulbau
in Zukunft einen großen Teil zur nachhaltigen Holzwirtschaft beitragen kann. Die modulare Holzbauweise erlaubt eine schnelle, flexible und zielgerichtete Umsetzung sowie den Bau mit nachhaltigen Rohstoffen und mit geringeren Emissionen als bei konventioneller Bauweise. Insbesondere im Bereich Wohnen und Arbeiten sind Schnelligkeit und Flexibilität gefragter denn je. Unsere bisherigen Projekte haben
gezeigt, dass die modulare Bauweise aus einer Hand den Anforderungen gewachsen ist. Wir bedanken uns für den Besuch und die Wertschätzung

Akademieabend zum Thema Kinderschutz

Lingen. Zu dem Thema „Vernachlässigung der Vernachlässigung“ referierte Dr. Dirk Themann im Rahmen des Akademieabends der Lingener Jugendhilfe in der letzten Woche. Die Akademieabende finden normalerweise jährlich statt und sind ein Angebot des Lingener Präventionsrates e.V. an die Akteure der Jugendhilfe. Aufgrund der Covid19-Pandemie fand das Angebot erstmals online statt. Neben Mitarbeiter*innen aus Kindertagesstätten, Schulen, Beratungsstellen, Jugendhilfeanbietern und der Polizei konnte der Erste Stadtrat Stefan Altmeppen, als Vorsitzender des Lingener Präventionsrates e.V., auch Ärzte, Hebammen und Psychologen begrüßen.

In seinem Vortrag betonte Dr. Dirk Themann die Bedeutung des Kinderschutzes, der gesetzlich geregelt sei und somit für alle Akteure einen rechtlichen Rahmen gebe. Vernachlässigungen seien für Außenstehende schwer identifizierbar. Daher sei es wichtig, die Bedürfnisse der Kinder je nach Alter zu kennen.

Der Leiter der Beratungsstelle Logo und des Kinderschutz-Zentrum des Kinderschutzbundes Lingen e.V. appellierte an die verschiedenen Institutionen aufmerksam zu sein und das Verhalten von Kindern und Jugendlichen besonders in den Blick zu nehmen. Eine Vernetzung der Institutionen fördere die Kommunikation der Akteure untereinander und das Verständnis für die Arbeitsweisen verschiedener Systeme. So haben Ärzte*innen, Erzieher*innen, Lehrer*innen oder Beratungsstellen verschiedene Einblicke in die Lebensweisen von Kindern und deren Familien. Leider fehlen vielen Institutionen jedoch entsprechende Zeitressourcen, die für eine umfassende Aufklärung erforderlich seien.  Die Akteure der Kinder- und Jugendhilfe zusammenzuführen und dabei das Verständnis für verschiedene Arbeitsweisen zu entwickeln, sei jedoch eine wichtige Voraussetzung für einen wirksamen Kinderschutz und zum Wohle der Kinder und Jugendlichen zu handeln.

„Der Lockdown und die Pandemie haben die Arbeit der Institutionen sicherlich noch einmal mehr erschwert, daher sei es umso wichtiger, sich zum Thema Kinderschutz auszutauschen und in Kontakt zu bleiben.“  so formulierte Stefan Altmeppen es zum Abschluss der Veranstaltung und bedankte sich bei allen Beteiligten für ihr Interesse und bei Herrn Dr. Themann für den informativen Vortrag.  

Weinlaube mal anders: Jazz- und Weinkonzerte beim „Lingener Sommer“ „Piano Pete‘s swingin‘ Jazz Trio“ & das „Katharina-Lorenz-Jazz-Quartett“

Lingen. Gute Musik in lauschiger Atmosphäre: Im Rahmen des „Lingener Sommers“ bildet der Universitätsplatz am 9. und 10. Juli (Freitag und Samstag) die perfekte Kulisse für Jazz- und Weinkonzerte. Beginn ist an beiden Tagen jeweils um 19 und 21 Uhr. Die Reihe wird am Freitag vom „Piano Pete‘s swingin‘ Jazz Trio“ eröffnet und am folgenden Tag mit dem „Katharina-Lorenz-Jazz-Quartett“ abgeschlossen. Bei gutem Wein und einem kleinen Imbiss können Besucherinnen und Besucher stimmiger Jazzmusik lauschen. Der Eintritt zu den rund einstündigen Konzerten kostet 5 Euro pro Person. Karten sind ab sofort unter www.lingen.de oder in der Tourist Information erhältlich.

Der Name „Piano Pete“ Budden steht nicht nur im Emsland für hochwertige Musik. Neben zahlreichen Lingener Veranstaltungen kann Pete Budden auch über die Grenzen der Stadt hinaus, z.B. im Jazzclub Minden, im Nürnberger Schauspielhaus oder in der Nürnberger Oper im Rahmen der Summer Lounge-Reihe, überzeugen. Diesmal ist er mit zwei gestandenen Profis zu Gast auf dem Lingener Universitätsplatz. Christian Ohl (Schlagzeug) ist seit vielen Jahren in den unterschiedlichsten Formationen wie „Swingpower“, „Dirty Fingers“, „Starlight Excess“ auf deutschen Bühnen unterwegs. Auch Lars Goebel (Saxofon) ist bereits in vielfältigen Formationen aufgetreten. So auch als Begleitsaxofonist von Ireen Sheer im ZDF Fernsehgarten. Gemeinsam treten sie nun als „Piano Pete‘s swingin‘ Jazz Trio“ in Lingen auf. Das Trio spielt einen Querschnitt von Sinatra über Cole Porter bis hin zu Louis Prima und Nat King Cole – bekannte Jazzstandards in eigenem Gewand zum Wohlfühlen und Genießen.

Die Lingener Musikerin Katharina Lorenz (Gesang) und die drei Musiker Rainer Rohe (Piano), Raimund Focks-Müter (Saxofon) und Andreas Hoveling (Schlagzeug) verbindet ein 17-jähriger gemeinsamer musikalischer Werdegang in unterschiedlichsten Kombinationen und musikalischen Stilrichtungen. Vom Soul des „Katharina-Lorenz-Trios“ über den Funky Jazz der Combo „Secco“ bis hin zum Nordic Jazz des „a.r.t.-Trios“ überzeugen sie durchweg mit dynamischer Experimentierfreudigkeit. Gespielt werden unter anderem Stücke des Esbjörn-Svensson-Trios, Sting und Norah Jones. Zudem laden auch Eigenkompositionen zu einem lauschigen Weinabend ein.

Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung erfolgt vor Ort eine Registrierung über die Luca-App oder über ein Kontaktformular. Darüber hinaus ist auf dem Veranstaltungsgelände das Tragen einer Mund-Nase-Maske erforderlich, die am Sitzplatz abgenommen werden kann.

Foto: © Ellen Lorenz

Geschenk zum Firmenjubiläum: Architekturbüro PBA Eling GmbH in der Großen Straße neu eröffnet

Lingen. Das größte Geschenk haben sie sich einfach selbst gemacht: Passend zum 20-jährigen Jubiläum hat die PBA Eling GmbH neue Räumlichkeiten in der Lingener Innenstadt bezogen. Doch davon profitiert nicht nur das Büro selbst. Das gesamte Areal rund um den neuen Standort in der Großen Straße 9 gewinnt durch die Sanierung der Räumlichkeiten. So präsentiert sich das Architekturbüro mit einem modernen Auftritt in historischem Ambiente. Zum Umzug und Jubiläum gratulierten nun Oberbürgermeister Dieter Krone und Citymanager Andreas Löpker den Geschäftsführern Michael und Marion Eling sowie ihren Söhnen Miguel und Marcel. Beide Söhne haben Architektur studiert und arbeiten bereits im Büro der Familie mit. Marcel Eling hat sein Studium bereits mit einem Master abgeschlossen, Miguel Eling steckt noch mittendrin.
So war der Umzug in größere Räumlichkeiten letztlich auch dem Wachstum des Architekturbüros geschuldet. „Wir haben hier in die Zukunft des Architekturbüros PBA Eling investiert“, erklärt Michael Eling. Rund 100 Quadratmeter stehen den rund sieben Mitarbeitern alleine im Erdgeschoss zur Verfügung. In der ersten Etage könnte sich das Büro bei Bedarf um weitere 130 Quadratmeter erweitern.

Seit der Gründung am 1. Juni 2001 bietet das Familienunternehmen das komplette Spektrum von der Planung über die Beratung und Ausführung in den Leistungsphasen 1 bis 9 an. Dabei realisiert das Team um Michael und Marion Eling klassische Einfamilien- und Mehrparteienhäuser wie auch Büro- und Geschäftsgebäude, Hallen- und Industrie- sowie öffentliche Bauten und Planungen im Gesundheitswesen – egal, ob es sich dabei um Neubauten oder Bauen im Bestand handelt. Vor dem Umzug war das Architekturbüro bereits an verschiedenen Standorten beheimatet. „Es ist schön, dass wir mit Ihrem Architekturbüro nun auch einen attraktiven Dienstleister in der Innenstadt begrüßen können“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone.

: (v.li.) Miguel, Michael, Marcel und Marion Eling sowie Oberbürgermeister Dieter Krone

Bundesweit erste Eröffnung des mobilen Freizeitparks „LinGoFun“

 

 Lingen. Endlich wieder Fun: Mit der bundesweit ersten Eröffnung eines mobilen Freizeitparks in Lingen, dem „LinGoFun“ am Donnerstag, 03. Juni, können Besucherinnen und Besucher endlich wieder buntes Jahrmarkttreiben auf dem Gelände an der EmslandArena genießen. „Mit „LinGoFun“ bieten wir Familien, Jugendlichen und allen Freizeitparkfans nach den vielen Corona-Entbehrungen  endlich wieder die Möglichkeit bieten, Freude und Spaß zu erleben“, so Oberbürgermeister Dieter Krone über die Eröffnung des Pop-up Parks. Insgesamt befinden sich 47 Attraktionen auf dem Gelände, wobei das „Skywheel“ und „Hurricane“ Deutschlandpremiere und das Riesen-Kettenkarussell „Fly Over“ sogar Weltpremiere feiern. Der Park ist Corona-konform und öffnet donnerstags bis sonntags jeweils ab 15 Uhr seine Pforten. Der Eintritt beträgt einen Euro pro Person. Für die Attraktionen und Fahrgeschäfte auf dem Gelände muss zusätzlich bezahlt werden.

Nach der aktuellen Corona-Verordnung ist das Tragen einer Mund-Nasen-Maske (medizinische oder FFP2-Maske) für alle Gäste in den Wartebereichen oder bei den Attraktionen verpflichtend. Dies gilt jedoch nicht für den Rundgang über das Gelände und beim Verzehr von Speisen oder Getränken. Auf dem Gelände selbst befindet sich eine Wegführung mit Trenngittern, damit Abstände eingehalten werden können. Beim Eingang erfolgt die Registrierung der Gäste über die Luca-App oder gegebenenfalls per Kontaktformular.

Bis zum 27. Juni können Gäste die Attraktionen des Pop-up Parks besuchen. Der Vorsitzende des Schaustellerverbandes Weser-Ems e. V. Bernhard Kracke spricht besonders Oberbürgermeister Dieter Krone und Marktleiter Carsten Schüer seinen Dank aus: „Ohne die gute Zusammenarbeit wäre dieser Pop-up Park nicht möglich gewesen. Der Park ist mehr als nur Kirmes mit Zaun: Attraktionen wie „Crazy Mouse“, „Fly Over“ oder „Skywheel“ wird es so auf der Lingener Kirmes nicht geben“. Auch Marktleiter Carsten Schüer lobt die Zusammenarbeit von Stadt und Schaustellern: „Ohne die Unterstützung wäre „LinGoFun“ unmöglich gewesen“.

Neben klassischen Fahrgeschäften wie dem Power Express, Autoskooter, Break Dance und dem Devil Dance können sich die Gäste auf Neuheiten, wie das High-Speed Karussel „Mr. Gravity“ oder das fabrikneue Riesen-Kettenkarussell „Fly Over“ freuen. Zudem feiert das Riesenrad „Skywheel“ Deutschlandpremiere. Mit „Crazy Mouse“ befindet sich seit langem erneut eine Achterbahn auf dem Gelände der EmslandArena. Auch für die Jüngsten gibt es in dem Freizeitpark viel zu erleben: So gibt es verschiedene Kinderkarussells, einen Babyflug, Trampoline und die Kinderschleife. Klassisches Jahrmarktbuden, wie Entenangeln, Pfeilwerf- und Ballwurfmaschine und Greiferspiele sind ebenfalls Teil des Rummels. Das kulinarische Angebot steht den Fahrgeschäften in nichts nach. So finden sich dort Klassiker wie gebrannte Mandeln, Schokofrüchte, Pommes, aber auch Crêpes, Churros, Nordseespezialitäten und Slushies.

MAX GIESINGER „ENDLICH AKUSTIK“  OPEN AIRS 2021 Samstag, 28.08.2021, auf dem Open-Air-Platz EmslandArena

Lingen. Der Singer-Songwriter kündigt besondere Open Air-Tournee für Sommer 2021 an Pandemie-freundliche Tour unter Einhaltung geltender Abstands- und Hygieneregeln führt den Popstar durch zahlreiche deutsche Städte Hit-Single ›Irgendwann ist jetzt‹ seit Februar 2021 überall verfügbar. Auf seiner aktuellen Hit-Single ›Irgendwann ist jetzt‹ trifft Max Giesinger den Nagel auf den Kopf: »Ich will nicht länger warten, dass was passiert« singt Giesinger und greift damit das Lebensgefühl einer ganzen Nation auf. Max, der einst in Fußgängerzonen spielte und sein erstes Album ›Laufen Lernen‹ noch durch eine Crowdfunding-Kampagne finanzieren musste, hat sich auch im Sommer 2021 etwas einfallen lassen, um seine Fans ganz besonders jetzt nicht hängen zu lassen: Freut euch von Juni bis September auf die ›ENDLICH AKUSTIK!‹ OPEN AIRS 2021 – natürlich unter Einhaltung geltender Abstands- und Hygieneregeln.

Erstmals gibt es die Songs des Wahl-Hamburgers in einem akustischen Gewand live zu erleben. Gemeinsam mit seiner Band wird Giesinger sich besondere Instrumentierungen durch Bläser & Streicher überlegen. Einen Vorgeschmack darauf gab es bereits auf der Akustik Version seines Gold-Albums ›Die Reise‹, das 2020 veröffentlicht wurde.

Erst im Frühjahr meldete sich der Singer-Songwriter nach einem halben Jahr Pause mit seiner neuen Single ›Irgendwann ist jetzt‹ zurück. Sie liefert einen großartigen Auftakt für sein neues Album, das später im Jahr kommen wird. In der Zwischenzeit lassen wir die Lieblingssongs der letzten drei Alben nochmal in neuem Gewand aufleben und können uns schon auf den ein oder anderen neuen Song freuen.

Max Giesinger zählt heute zu den relevantesten deutschen Popkünstler*innen. Hits wie ›80 Millionen‹, ›Wenn sie tanzt‹, ›Legenden‹ oder »Auf das, was da noch kommt« trugen zu einem der rasantesten Karriereaufstiege der jüngeren Popgeschichte bei und gelten unlängst als Evergreens, die inzwischen wirklich jede*r kennt – egal ob jung oder alt. Oder um es mit Max Worten zu sagen: »Verrückt, was in ein paar Jahren so passiert.«

Der Sommer 2021 bietet trotz aller Widrigkeiten endlich wieder allen Grund zur Vorfreude.

Frei nach „Irgendwann ist jetzt“.

Euer Ticket wartet schon auf euch – worauf wartest du? Tickets-Hotline: (040) 413 22 60 // kj.de // tickets@kj.de.

Verdienstorden für die „Mutter“ der Lingener Tafel Jahrzehntelangens Engagement von Edeltraut Graeßner gewürdigt

Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone hat im Auftrag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier der Gründerin der Lingner Tafel, Edeltraut Graeßner, den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Krone stellte das außergewöhnliche Engagement der SPD-Politikerin heraus, die die Lingener Tafel gegründet habe und sich mit Herzblut in die Politik einbringe.

 Lingen. Der Oberbürgermeister rief im Rahmen der kleinen Feierstunde auf dem Vorplatz des Theaters an der Wilhelmshöhe mit Familienmitgliedern, Freunden und Wegbegleitern Graeßners, unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, ihr ehrenamtliches Engagement für die Tafel, in der Politik und im sozialen Bereich in Erinnerung. Für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement habe ihr der Bundespräsident den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland schon vor einem Jahr verliehen, die Überreichung sei aber aufgrund der Corona-Bedingungen erst jetzt erfolgt.

Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone (rechts) überreichte Edeltraut Graeßner im Auftrag des Bundespräsidenten den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.

Krone stellte in seiner Laudatio heraus, dass auf Initiativ von Edeltraut Graeßner 1997 die so wichtige und unver­zichtbare Einrichtung „Lingner Tafel“ eröffnet habe. Auslöser sei ein Gespräch mit einer Bäckereifachverkäuferin gewesen, die bemängelte, dass immer so viel Brot weggeworfen werde. „Pragma­tisch und lösungsorientiert, hast du daraufhin mit weiteren Mitstreitern die Lingener Tafel aufgebaut und bist bis heute deren Vorsitzende“, lobte der Oberbürgermeister Graeßner.

Klein mit einem Raum und 20 ehrenamtlichen Mitarbeitern begonnen habe sich die Tafel in Lingen in den letz­ten mehr als 20 Jahren zu einem mittelständischen Unternehmen entwickelt, so Krone, der betonte, dass sich aktuell rund 200 Ehrenamtliche aktiv in der Lin­gener Tafel einbringen würden. Hinzu kämen acht hauptamtliche Mitarbeiterinnen sowie diejenigen, die ei­nen sogenannten „Starterjob“ bei der Lingener Tafel ausübten. „Die Lingener Tafel unterstützt mittlerweile über 2.800 Erwachsene und Kinder mit Lebensmit­teln. Allein im ersten Quartal 2021 wurden über 6.500 Einkäufe verzeichnet.“

Wie kaum eine andere Person stehe Edeltraut Graeßner für diese Einrichtung. Sie setze  damit ein ermutigendes Zeichen nicht nur gegen die sinnlose Lebensmittelverschwendung, sondern auch für mitmenschliches Verhalten und unbürokratische Hilfe. Mit ihrem Engagement und großem persönlichen Einsatz habe sie es geschafft, die Linge­ner Tafel erfolgreich zu führen und weitere Ausgabestellen in anderen Orten des Emslands einzurichten, stelle Krone heraus. Gerade die Corona-Pandemie habe auch die Lingener Tafel vor neue Her­ausforderungen gestellt. So hätte sie insbesondere auf ältere Helfer verzichten müssen, die dem Ri­siko, sich mit Corona zu infizieren, nicht ausgesetzt werden sollten. Aber auch die Erstellung eines Hygienekonzeptes, Online-Vorstandssitzungen oder Gespräche mit dem Gesundheits­amt würden bei Edeltraut Graeßner auf der Agenda stehen.

Nicht unerwähnt ließ Krone, dass Graeßner Mitinitiatorin des regelmäßig erscheinenden „Tafelbriefes“ sei, Sie habe ebenso den Bringdienst der Lingener Tafel gegründet. „Im Juni 2019 bis du darüber hinaus in die dreiköpfige Schiedskommission des Bundesverbandes Tafel Deutschland e.V. gewählt worden, so Krone, der ergänzte: „Seit 1991 gehört Edeltraut Graeßner für die SPD dem Lingener Stadtrat an und ist seit Dezember 2018 SPD-Fraktionsvorsitzende. Sie hat auch im sozialen Bereich großen Eindruck hinterlassen. Als äußerst engagiertes Stadtrats- und Kreistagsmitglied ist sie mit viel Sachverstand, Herzblut und Erfahrung als echtes Urgestein aus der Kommunal­politik in Lingen und dem Emsland nicht mehr wegzudenken. Sie habe im Laufe der Jahre mitgewirkt, den Standort Lingen weiterzuentwickeln und zu stärkten sowie den Bürgerinnen und Bürgern mehr Lebensqualität zu bringen.“

Krones lobte Graeßner, die neben ihrer Arbeit für die Lingener Tafel die Zeit finde, sich auch noch in weiteren Bereichen ehrenamtlich zu engagieren. Ihr sei un­ter anderem auch der Verein Centralkino Lingen ans Herz gewachsen. Sie verbinde Soziales und Kultur und habe zwischenzeitlich ein „Kinderfilmprojekt“ ins Leben gerufen. Ihr Engagement sei bereits mit anderen Preisen gewürdigt worden. „Liebe Edeltraut, du steht zu 100 Prozent hinter dem, was du machst. Du tust das, was du für richtig und wichtig hältst, und gehst zielstrebig deinen Weg.

 

Krone überreicht im Auftrag des Bundepräsidenten Edeltraut Graeßner für außerordentliches Engagement im sozialen Bereich und der Kom­munalpolitik den Verdienstorden, den ihre Freundin Eva Schnieders für sie beantragt hatte. „Mit dem Verdienstkreuz erhältst du eine der höchsten Anerkennungen, die unser Land ausspricht. Diese Verleihung setzt ein Zeichen – ein Zeichen dafür, wen oder was unsere Gesellschaft schätzt und was ihr wichtig ist“, unterstrich Krone.

Mit Ihrem Enkelsohn Johann Beda Anders-Graeßner freute sich Edeltraut Graeßner über die hohe Auszeichnung.

 

 

 

Neueröffnung im Gewerbegebiet Brögbern: „varilux“ bietet Terrassenüberdachungen, Markisen und Loungemöbel

Lingen. Im neuen Gewerbegebiet an der B213 in Brögbern hat nun das erste Unternehmen seine Türen geöffnet: Die Firma „varilux“ ist spezialisiert auf Terrassenüberdachungen, Markisen, Wintergärten und Loungemöbel. Inhaber Michael Vogt hat rund eine Million Euro in den Neubau der 700 Quadratmeter großen Indoor-Ausstellungshalle an der Binnenstraße investiert. Zur Neueröffnung gratulierten ihm Oberbürgermeister Dieter Krone, Ortsbürgermeister Michael Teschke, die Vorsitzenden des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses Stefan Wittler und Martin Koopmann sowie Dietmar Lager von der Wirtschaftsförderung.

Mehrere Musterterrassen mit verschiedenen Überdachungen bzw. Markisen bilden das Herzstück der Ausstellung und vermitteln den Besucherinnen und Besuchern einen Eindruck, wie die eigene Terrasse überdacht werden kann. „Für eine ganz besondere Optik sorgen großflächige Projektionen, die beispielsweise den Blick von der Terrasse ins Wohnzimmer ermöglichen und den Terrassen so Tiefe verleihen. Das ist in dieser Form einzigartig“, erklärte Michael Vogt. Die Resonanz auf seine Angebote sei bereits enorm: „Es sind zahlreiche Angebotsanfragen eingegangen. Dabei bieten wir alles aus einer Hand – von der Beratung über die Planung bis hin zur Montage.“

Vogt ist bereits seit 2011 in der Branche aktiv und gründete die Firma „varilux Sonnenschutzsysteme“ zunächst im Nebenerwerb mit Standort in Schüttorf. 2016 folgte eine Umfirmierung in die „MVS GmbH“. „Der Standort in Schüttorf wurde allerdings zu klein. Daher haben wir uns für die Umsiedlung nach Lingen entschieden“, sagte Vogt. Unterstützt wurde er bei der Grundstückssuche durch die Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen. „Die Lage direkt an der B213 – einer der Haupteinfallstraßen in unsere Stadt – ist für Gewerbetreibende natürlich optimal“, sagte Oberbürgermeister Krone und wünschte Vogt und seinem dreiköpfigen Team viel Erfolg für die Zukunft.

Mit „varilux“ hat das erste Unternehmen im neuen Gewerbegebiet in Brögbern eröffnet. Oberbürgermeister Dieter Krone (rechts) gratulierte Michael Vogt (3.v.r.) zusammen mit Stefan Wittler (links), Martin Koopmann (2.v.l.), Ortsbürgermeister Michael Teschke (4.v.l.) und Dietmar Lager (2.v.r.) zur Neueröffnung.

 

Supermarkt in Lingen überfallen


Lingen  – Am Donnerstagabend hat ein bislang unbekannter Täter den Edeka-Markt an der Mundersumer Straße ausgeraubt. Er betrat gegen 19.45 Uhr den Laden und begab sich zum Kassenbereich. Dort bedrohte er eine Angestellte mit einem Hammer und forderte die Herausgabe von Bargeld. Anschließend flüchtete er zu Fuß mit einer Beute in Höhe von mehrerer hundert Euro in Richtung des nahegelegenen Sportplatzes. Der Täter wird als etwa 1,75 Meter groß und von kräftiger Statur beschrieben. Er spricht akzentfreies Hochdeutsch und soll 20 bis 25 Jahre alt sein. Zur Tatzeit trug er einen grauen Kapuzenpullover sowie eine graue Jogginghose. Maskiert war er mit einem medizinischen Mund-Nasen-Schutz. Hinweise nimmt die Polizei Lingen unter der Rufnummer
(0591)870 entgegen.

Baggerbiss an der Rheiner Straße Gesamtinvestition von 10 Millionen Euro – Aufwertung der Rheiner Straße

Lingen. Vier Gewerbegrundstücke, sechs Bauherren und eine Gesamtinvestition von rund 10 Millionen Euro: Im Baugebiet „Erweiterung Wellbergstraße“ an der Rheiner Straße haben sich in der letzten Woche die Gewerbetreibenden und zukünftigen Nachbarn mit Vertretern aus Politik und Verwaltung getroffen. „Diese vier großen Bauvorhaben an dieser prominenten Stelle werden die Rheiner Straße prägen und dieses Eingangstor zu unserer Stadt maßgeblich aufwerten“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone bei dem Vororttermin. „Die politischen Beschlüsse sind entsprechend einstimmig gefällt worden“, ergänzten Stefan Wittler und Martin Koopmann als Vorsitzende des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses.

Auf dem ersten Grundstück stadteinwärts baut derzeit die bb Architekten Boyer und Bröckerhoff GmbH. 2017 haben Helga Bröckerhoff und Michael Boyer das gemeinsame Büro gegründet und sind von Emsbüren bzw. Meppen nach Lingen gekommen. Nun ziehen sie mit ihrem Team von der Herzforder an die Rheiner Straße in Lingen. Insgesamt sollen den neuen Räumlichkeiten zwölf Mitarbeiter Platz finden. Zudem wird der Health Club hier einen neuen Standort finden

Es folgt das Gebäude „CubeConnect“. Dafür haben sich Stefan Höötmann von der SH Holz- und Modulbau GmbH, Carsten Ripperda vom Bauplanungs- und Ingenieurbüro C. Ripperda sowie Till Meyer von der Till Meyer Immobilien GmbH & Co. KG zusammengeschlossen. Das Gebäude wird in modularer Bauweise aus Holzmodulen erstellt. Während Stefan Höötmann aus dem Schüttelsand in Biene an die Rheiner Straße zieht, verlegt Carsten Ripperda seinen Unternehmenssitz von Langen nach Lingen. Er bringt sechs Mitarbeiter mit. Till Meyer Immobilien zieht von Laxten nach Darme. Zudem soll ein Teilbereich des Gebäudes an eine Anwältin vermietet werden. Ganz oben sind Appartements für die Dual-Studierenden von McDonalds vorgesehen.

Mit der Bossat Management GmbH verlegt Edeka Bossat seinen Hauptsitz von Neuenhaus nach Lingen. Das Unternehmen verwaltet derzeit vier Lebensmittelmärkte und einen Getränkemarkt mit insgesamt rund 200 Mitarbeitern. Zusätzlich zum neuen Verwaltungssitz will Tobias Bossat im Obergeschoss Wohnungen einrichten. Das neue Gebäude soll eine hohe Aufenthaltsqualität beispielsweise mit einem eigenen begrünten Innenhof bieten, um sich so als attraktiver Standort neue Mitarbeiter akquirieren zu können.

Matthias Rudolph von der Rheiner Siedlungsbau GmbH verwaltet mit seinem Team von knapp 50 Mitarbeitern rund 3.500 Wohn- und Gewerbeimmobilieneinheiten. In dem neuen Wohn- und Geschäftshaus sollen Büros im Erd- und Mietwohnungen in den Obergeschossen entstehen. Insgesamt plant Investor Matthias Rudolph dort acht Mitarbeiter insbesondere für die Lingener Immobilienverwaltung einzusetzen. Derzeit befindet sich noch ein weiteres Grundstück an der Rheiner Straße in der Vermarktung. Die Gespräche dafür laufen.

„Nur selten haben wir die Gelegenheit, so viele und zugleich architektonisch absolut hochwertige Neuansiedlungen ankündigen zu können“, ergänzte Dietmar Lager von der Wirtschaftsförderung Lingen, der die Investoren auf ihrem Weg zum Neubau zusammen mit Jonas Berger begleitet hatte. „Sie alle stellen eine Bereicherung für die Rheiner Straße dar – herzlich willkommen in Darme“, erklärte Ortsbürgermeister Werner Hartke abschließend. © Fotograf (Drohne): Frank Hempen, bb architekten

 

 

Tankstelle in Lingen mit Hammer überfallen

Lingen – Am späten Dienstagabend hat ein bislang unbekannter Täter die WIRO-Tankstelle an der Nordhorner Straße ausgeraubt. Er betrat gegen 22.45 Uhr den Verkaufsraum, bedrohte einen angestellten mit einem Hammer und forderte die Herausgabe von Bargeld. Mit einer Beute in Höhe mehrerer hundert Euro flüchtete er anschließend in unbekannte Richtung. Er wird als etwa 1,75 Meter groß und von kräftiger Statur beschrieben. Er hat dunkles Haar, helle Haut und spricht akzentfreies Hochdeutsch. Zur Tatzeit trug der Mann einen schwarzen Kapuzenpullover der Marke „Champion“, eine schwarze Jogginghose und Schuhe mit
roter Sohle. Maskiert war er mit einem medizinischen Mund-Nasen-Schutz. Hinweise nimmt die Polizei Lingen unter der Rufnummer (0591)870 entgegen.

Einblick ins vielfältige Kulturleben Lingener Impfzentrum zeigt Ausstellung – 64 Fotografien zu sehen

Lingen. Seit der vergangenen Woche ist im Lingener Impfzentrum eine Fotoausstellung zu sehen, die zumindest bildlich die Kultur in die umfunktionierten Emslandhallen zurückbringt. Die 64 kunstvollen Aufnahmen, die die weißen Stellwände zieren, lenken den Blick der Impflinge auf das bunte, facettenreiche Kulturleben der Stadt Lingen, das hoffentlich bald wieder live zu erleben sein wird. 

Der Landkreis Emsland, von dem die Initiative ausging, sendet damit eine Botschaft aus: „Die Fotos, die einen Eindruck vom blühenden Kulturleben der Stadt Lingen vermitteln, sollen uns angesichts des weiterhin heruntergefahrenen Kulturbetriebs Hoffnung machen, dass wir diesen, von vielen Menschen ersehnten Zustand, bald wieder zurückerlangen werden“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf.

Stellvertretend für die Lingener Kulturszene wurde die Ausstellung von Rudolf Kruse, Fachbereichsleiter Kultur der Stadt Lingen, gemeinsam mit Meike Behm, Direktorin der Kunsthalle Lingen und Geschäftsführerin des Lingener Kunstvereins, und Annette Sievers, Leiterin der Kunstschule Lingen, organisiert. „Für das Projekt haben wir viel Zuspruch und Mithilfe von den örtlichen Kultureinrichtungen erfahren. Viele Institutionen und Vereine haben für die Ausstellung ihren Bilderfundus geplündert und eine wunderbare Auslese an Fotografien zusammengestellt“, berichten Behm, Kruse und Sievers einstimmig.  Die aufgrund der aktuellen Verbesserung der pandemischen Lage geltenden Lockerungen für den Kultursektor ließen alle Kulturschaffende optimistisch in die Zukunft blicken.   

Bild: Freuen sich über den neuen „Wandschmuck“ im Lingener Impfzentrum: Meike Behm, Geschäftsführerin des Kunstvereins Lingen (Mitte), Dr. Wolfgang Hagemann, Ärztlicher Leiter der emsländischen Impfzentren, sowie Andreas Hoffhaus, Leiter des Impfzentrums Lingen (v. r.). (Foto: Peter Lütje)

Amprion investiert rund 350 Millionen Euro am Standort Lingen Bau einer Konverterstation entscheidender Schritt zur Produktion von grünem Wasserstoff

Lingen. Rund 350 Millionen Euro wird das Unternehmen Amprion im IndustriePark Lingen investieren. Dort soll eine Konverterstation für die Offshore-Anbindungssysteme DolWin4 und BorWin4 entstehen. Sechs Standorte hatte das Unternehmen im Vorfeld in die nähere Auswahl genommen. Dass die Wahl nun auf Lingen gefallen sei, werteten Oberbürgermeister Dieter Krone und Wirtschaftsförderer Ludger Tieke als großartige Nachricht für den Wirtschafts- und Energiestandort Lingen. Auch der Planungs- und Bauausschuss stimmte nun einstimmig für die entsprechende Änderung des Flächennutzungsplans.

Bereits im Vorfeld hatte OB Krone zusammen mit Stefan Sennekamp und Eric Zieschang von Amprion, Heiko Eisert und Lisa Willnauer von der RWE sowie Vertretern aus Politik und Verwaltung erstmals die Planungen vorgestellt. Amprion will voraussichtlich 2025 mit dem Bau starten. Im Jahr 2028/2029 will das Unternehmen die neue Konverterstation dann in Betrieb nehmen. Damit bietet Lingen die optimalen Bedingungen zur Produktion von grünem Wasserstoff, ergänzten die Vertreter der RWE.
Die Konverterstation soll zukünftig den Gleichstrom aus Offshore-Windkraftanlagen von der Nordsee in Wechselstrom umwandeln und direkt in das öffentliche Stromnetz einspeisen und weiterverteilen. 1,8 Gigawatt grüner Strom landen künftig am Netzknotenpunkt in Lingen (Ems) an und werden damit mehr Leistungskapazität binden als das Kernkraftwerk Emsland mit 1,4 Gigawatt, das 2022 vom Netz geht. Für Lingen habe dabei die Nähe zur Umspannanlage Hanekenfähr, die Verfügbarkeit von Flächen und die gute Verkehrsinfrastruktur gesprochen, erläuterten die Amprion-Projektsprecher Stefan Sennekamp und Eric Zieschang.

Heiko Eisert von der RWE ergänzte: „Der Ausbau der Konverterstation ist für die RWE die Grundlage zum Ausbau der Elektrolyse und damit der Produktion von grünem Wasserstoff – in Lingen finden sich damit die besten Voraussetzungen für den Bau eines Elektrolyseurs.“ „Das Zusammenwirken vieler ist hier der Schlüssel zum Erfolg“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone. „In Lingen zeigen wir, wie die Energiewende gelingen kann.“ Auch die Vertreter der Politik, darunter Stefan Wittler, Günter Reppien und Uwe Dietrich als Vertreter des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses sowie Planungs- und Bauausschusses sowie Josef Heskamp und Dirk Wegemann als Vertreter des Bramscher bzw. Darmer Ortsrates begrüßten die Entwicklung am Standort Lingen. Stadtbaurat Lothar Schreinemacher erläuterte abschließend die nächsten Schritte für die Bauleitplanung.

Mit 2,8 Promille am Steuer

Lingen – Die Polizei Lingen hat am Donnerstagmittag einen völlig betrunkenen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Der 41-jährige, in Meppen wohnhafte Mann, war gegen 13.30 Uhr mit seinem Fiat Punto auf einem öffentlichen Feldweg an der Straße Kerkströttken unterwegs. Bei der folgenden Kontrolle stellen die Beamten einen Atemalkoholwert von 2,80 Promille fest. Führerschein und Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen.

Die Prinzen kommen nach Lingen in die EmslandArena

30 Jahre – 30 Hits – 30 Städte Die Jubiläumstour 2022/ 2023



Die Erfolgsbilanz liest sich über alle Maßen beeindruckend: fünf Millionen Konzertbesucher, elf veröffentlichte Studioalben, sechs Millionen verkaufte Tonträger und nebenbei platzieren sich Die Prinzen mal eben in der Champions League des Deutschen Pops. Ihre Hits wie „Millionär“, „Küssen verboten“, „Alles nur geklaut“ oder „Deutschland“ waren so erfolgreich, dass sie auch heute noch jeder mitsingen kann. Kein Wunder also, dass Sebastian Krumbiegel, Tobias Künzel, Wolfang Lenk, Jens Sembdner, Henri Schmidt, Mathias Dietrich und Alexander „Ali“ Zieme mit zahlreichen Preisen und zig Goldenen Schallplatten ausgezeichnet wurden, darunter zweimal den „Echo“, die „Goldene Stimmgabel/Goldene Europa“, „Deutscher Musikpreis“, „Europäischer Kulturpreis für gesellschaftliches Engagement“ und der „Ehrenpreis des Deutschen Nachhaltigkeitspreises“.
Bei so einem Erfolg lässt ein Album und eine Jubiläumstournee nicht lange auf sich warten. Mit der ersten Singleauskopplung „Dürfen darf man alles“ aus ihrem neuen Album „Krone der Schöpfung“ (VÖ: 28.05.21) läuten Die Prinzen ihr 30-jähriges Jubiläum ein! Auch 2021 vereint das Septett aus Leipzig gekonnt eingängige Melodien mit einem zeitgemäßen frischen Sound und Texten, die zum Nachdenken anregen.
In jedem Song bringen die Prinzen die einzigartige Magie und Atmosphäre zur vollen Entfaltung. Die Leipziger Stimmwunder präsentieren ein überaus geschmackvoll zusammengestelltes Programm aus zeitlosen Hits, sowie die 12 neuen Songs aus dem neuen Album.
Jetzt endlich kommen die Prinzen 2022/2023 mit 30 Jahre – 30 Hits – 30 Städte auf große Jubiläumstournee. Ab dem 11.06.2022 werden sie in Frankfurt, Köln, Rostock, München, Leipzig, Hamburg, Düsseldorf, Berlin und vielen weiteren Städten ihre Bühnenshow präsentieren.
Unter dem Motto „30 Jahre – 30 Hits – 30 Städte“ präsentieren sie live das Beste aus drei Jahrzehnten Bandgeschichte. Ein Abend voller Überraschungen und Hits.

Der exklusive Vorverkauf startet am 12.05.21 nur auf www.dieprinzen.de Ab dem 19.05.21 sind die Tickets überall erhältlich.

Weitere Informationen unter www.dieprinzen.de und www.kuenstlershow.de.

Mobiler Freizeitpark Lingen: LinGoFun – Kirmestreiben vom 3. bis zum 27. Juni an der EmslandArena in Lingen

Lingen. Mandelduft, Riesenrad und Achterbahn fahren: Vom 3. bis zum 27. Juni öffnet LinGoFun – der mobile Freizeitpark auf dem Gelände an der EmslandArena in Lingen. „Der temporäre und mobile Pop-Up Freizeitpark erlaubt allen Kirmesfans endlich wieder Kirmesspaß und ein buntes Jahrmarkttreiben zu erleben“ freut sich Oberbürgermeister Dieter Krone. Geöffnet ist der Corona-konforme Park von Donnerstag bis Sonntag immer ab 15 Uhr. Der Eintritt beträgt ein Euro pro Person, zudem zahlen die Gäste für die einzelnen Fahrgeschäfte und Attraktionen auf dem Gelände. Gäste ab 14 Jahren benötigen einen negativen Corona-Schnelltest. Die Registrierung vor Ort erfolgt über die Luca-App bzw. über eine Registrierung in Papierform.

„Auf dem Gelände erwarten die Kirmesfans Klassiker, wie den Music Express, Autoskooter, Break Dance und den Scheibenwischer ´Devil Dance`“, ergänzt Carsten Schüer als zuständiger Leiter der Emslandhallen. Neben vielen Bekannten können sich die Gäste auch auf einige Neuheiten freuen. Dazu zählt definitiv Mr. Gravity – ein High-Speed Karussell der Superlative mit einer Flughöhe von 18 Metern.

Etwas ruhiger, aber sicherlich nicht weniger spektakulär verspricht eine Fahrt in den Panorama-Gondeln des Riesenrads zu werden. Hoch hinaus – auf über 40 Meter – geht es auch mit dem fabrikneuen Riesen-Kettenkarussell „Fly over“.  Abenteuerlustige Familien können sich zudem auf eine große Achterbahn für den gewissen „Kick“ freuen. Das Funhouse lädt zum Toben und Spiele ein. Der New World 3000 entführt kleine und große Astronauten in fremde Welten.
Die jungen Besucherinnen und Besucher erwartet verschiedene Kinderkarussells, der Babyflug, Trampoline und die Kinderschleife. Zudem können die Gäste ihr Glück an den klassischen Jahrmarktsbuden, wie Entenangeln, Pfeilwerf- und Ballwurfmaschine und Greiferspielen versuchen. Selbstverständlich bietet LinGoFun auch ein großes kulinarisches Angebot: Bei Bratwurst, Pommes, Hamburger, Fisch, Hot Dog, Crêpe, Champignons, Churros, gebrannte Mandeln, Schokofrüchten, Softeis, Slush sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Die Besucherinnen und Besucher müssen sich auf dem Gelände an die geltenden Corona-Regeln halten. Hygienestationen zum Hände desinfizieren und extra Wartebereiche vor den Karussells sind eingerichtet. Zudem gibt es eine Wegeführung über das Gelände, so dass die Gäste sich auch dort Abstand einhalten können