Lingen. Am Freitagnachmittag ist im Stadtteil Darme in der Werkstatt eines Autohauses an der Rheiner Straße ein Auto in Flammen aufgegangen. Menschen wurden dabei nicht verletzt. Nach ersten Ermittlungen der Polizei hatte ein Mechaniker an dem Wagen, der sich auf einer Hebebühne befand, geschweißt. Plötzlich habe das Fahrzeug in Flammen gestanden. Eigene Versuche mit Feuerlöschern den Brand unter Kontrolle zu bringen, scheiterten. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Lingen gingen unter Atemschutz vor und löschten den Fahrzeugbrand. An dem Auto war Totalschaden, an dem Gebäude erheblicher Sachschaden entstanden.
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Mit dem Miet-e-scooter auf Tour meli-sharing Dienst neu in Meppen und Lingen
Lingen. In Lingen und Meppen kann man mit dem meli-sharing-Dienst eine e-scooter mieten und nach Herzenslust fahren. Wer 16 Jahre jung ist und einen geeigneten Führerschein besitzt, kann sich einfach registrieren, die share2move-App herunterladen und persönliche Daten eingeben. Mittels der App findet man den nächstgelegenen e-scooter und reserviert ihn für sich. An der Box wird dieser mit der App entriegelt. Dann setzt man den Helm auf und los geht’s mit dem e-scooter. Wer eine Pause einlegen möchte, hält an und drückt den Pause-Button, um z. B. einen Zwischenstopp bei Eis, Kaffee oder Kuchen zu genießen. Der Miet-Tarif wird dann zwischenzeitlich auf Park-Tarif umgestellt. Wenn man die Miete des e-scooter beenden will, stellt man den Roller an einem geeigneten Ort in Lingen und Meppen ab und legt den Helm zurück in die Box. Für volle Akkus sorgt der Betreiber. Auf der App klickt man dann auf Miete beenden. Dadurch schließt sich die Box und der share2move-scooter ist abgegeben. Das Gebiet der eingesetzten e-scooter umfasst eine vordefinierte Zone – abgerechnet wird nach Zeit. Hinzu kommt eine einmalige Registrierungsgebühr in Höhe von 19 Euro. Die Miete beträgt pro Minute: 0,23 Euro (13,80 Euro/Stunde). Die Miete pro Minute im Parkmodus beträgt 0,11 Euro (6,60 Euro/Stunde), die Tagesmiete (24 Stunden) 34,99 Euro.
Emsauen-Sportsclub eröffnet Individuelles Fitness- und Ernährungscoaching
Lingen. Professionelles Fitness- und Ernährungscoaching bietet ab sofort der Emsauen-Sportsclub von Nico Beator am Emsanger in Lingen. Zur Neueröffnung gratulierten Oberbürgermeister Dieter Krone zusammen mit Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie den Sponsoren des Sportsclubs, Markus Moss und Steffen Steglich. Direkt am Emsauenpark trainieren die Kunden in privater Atmosphäre und immer unter Anleitung von Nico Beator oder seinem Mitarbeiter Timon Bauland im Einzel- und Kleingruppen. Viel Wert legt Nico Beator dabei auf die persönliche Beratung und Betreuung seiner Kunden. „Nur durch gezieltes Training können wir die Ziele erreichen, die sich jeder Einzelne gesetzt hat“, so der Personal Coach. Deshalb ist auch ein Beratungstermin mit umfangreicher Analyse des Fitness- und Gesundheitszustandes Voraussetzung für das Personal Training. Erst dann können die Kunden feste Termine für das Einzel- oder Gruppentraining vereinbaren. „Durch das auf den Einzelnen abgestimmt und gezielte Training sind 60 bis 120 Minuten Kraft- und Ausdauertraining pro Woche vollkommen ausreichend. Schon damit können wir die Leistungsfähigkeit und Mobilität unserer Kunden steigern und so Schmerzen und/oder Gewicht reduzieren und die Koordination steigern“, so der Personal Trainer. Am 21. April 2018 können sich alle Interessierte vor Ort persönlich von dem Angebot überzeugen: Dann laden Nico Beator und sein Team von 10 bis 18 Uhr zu einer Eröffnungsfeier ein.
Bereits seit acht Jahren ist Nico Beator Personal Trainer. Mit der Neueröffnung des Emsauen-Sportsclubs erfüllt sich der Gesundheitsmanager und Ernährungsberater einen persönlichen Traum. „Vorher bin ich zu den Kunden gefahren oder wir haben zusammen draußen trainiert“, so Nico Beator. In dem rund 160 Quadratmeter großen Sportsclub stehen nun zwei Räume für das Einzel- und das Gruppentraining sowie ein separates Beratungsbüro, Umkleidekabinen und ein Empfangsbereich mit Sitzmöglichkeit zur Verfügung. „Wir haben bei der Einrichtung viel Wert auf eine angenehme sowie natürliche Atmosphäre mit viel Holz und hellen Farben gelegt. Unsere Kunden sollen sich hier wohlfühlen“, erklärt der Personal Trainer das Konzept. „Wir trainieren viel mit dem eigenen Körper und wollen so zeigen, was jeder Einzelne auch für sich selbst erreichen kann – ohne kompliziertes Equipment oder aufwändige Geräte.“
Niederländer bei Unfall in Lingen schwer verletzt 69-jähriger Motorradfahrer übersieht Stauende

Lingen. Am Dienstagnachmittag ist im Ortsteil Laxten bei einem Verkehrsunfall gegen 16.10 Uhr auf der Bundesstraße 214 ein 69-jähriger niederländischer Motorradfahrer aus Emmen schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war er in das Ende eines Staus gefahren, der sich nach einem Verkehrsunfall oberhalb der Umgehungsstraße ereignet hatte. Der 69-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu und kam im Rettungswagen in das Lingener Krankenhaus. Die beiden Insassen des Opel Corsa, der am Stauende stand, kamen mit dem Schrecken davon. An beiden Fahrzeugen war Totalschaden entstanden
Radfahrer in Lingen von Lkw überrollt 24-Jähriger schwebt nach Unfall in Lebensgefahr

Lingen. Im Ortsteil Laxten ist am Dienstagnachmittag gegen 15.30 Uhr ein 24-jähriger Bulgarischer Staatsbürger, der mit dem Fahrrad nach Baccum fahren wollte, auf der Bundesstraße 214 von einer Sattelzugmaschine überrollt worden. Der Lkw wollte von der Umgehungsstraße kommend nach rechts auf die B 214 ein biegen. Nach Angaben der Polizei hatte dabei dessen Fahrer offensichtlich den jungen Mann übersehen, der gerade auf dem Radweg die Abfahrt überqueren wollte. Der 24-Jährige wurde von der Zugmaschine erfasst, überrollt und lebensgefährlich verletzt. Er kam zunächst im Rettungswagen in das Lingener Krankenhaus und wurde dann mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik verlegt. Der Fahrer des Lkw erlitt einen Schock.
Trecker brennt während der Arbeit auf einer Wiese
Lingen. Im Ortsteil Darme ist am Montagnachmittag gegen 14 Uhr auf einer Wiese an der Schüttorfer Straße ein Trecker während der Fahrt in Brand geraten. Dessen Fahrer konnte sich selber unverletzt retten. Der Landwirt aus Darme wollte mit einem Anhänger im Schlepp Dünger streuen. Die landwirtschaftliche Zugmaschine brannte komplett aus, der Anhänger wurde erheblich beschädigt. Die Freiwillige Feuerwehr aus Lingen löschte den Brand.
Alte Posthalterei ist jünger als gedacht Ergebnis des dendrochronologischen Gutachtens überrascht
Lingen. Dass die Alte Posthalterei nicht schon seit 1653 als Poststation genutzt wurde, ist schon seit einiger Zeit bekannt. Nun bestätigt ein Gutachten, dass auch das angenommene Baujahr 1653 nicht haltbar ist. „Erst um 1807/17 verließ die preußische Post ihr altes Gebäude in der heutigen Marktapotheke und richtete sich in der Alten Posthalterei ein“, so Stadtarchivar Dr. Mirko Crabus, „doch schon 1856 siedelte sie in das damals neu errichtete Bahnhofsgebäude über.“ Da bereits 1653 ein „Leiter des Postamtes“ in Lingen erwähnt worden sein soll, schloss man auf ein entsprechendes Baujahr. „Damals gab es allerdings noch keine preußische Post in Lingen“, erläutert Crabus, „die holländisch-hamburgische Post bekommt in Lingen wohl erst 1676 einen Posthalter, und in der Alten Posthalterei war damals noch das Gasthaus Roskamp eingerichtet.“ Die Nachforschungen des Stadtarchivars machten auch das Bauordnungsamt neugierig. Es gab ein dendrochronologisches Gutachten zur Ermittlung des Baujahres in Auftrag. „Und das Ergebnis war eine Überraschung“, äußert sich Dieter Frerich vom Bauordnungsamt. Das Gutachten ermittelte das Fälldatum der in der Alten Posthalterei verwendeten Hölzer. „Und in der Regel wurde das Holz dann auch sehr zeitnah verbaut“, erklärt Frerich. „Das Fälldatum der genommenen Proben liegt tatsächlich zwischen Herbst/Winter 1680 und Herbst/Winter 1682. Der Bau folgte also wohl kurz darauf.“ Auch Stadtarchivar Mirko Crabus zeigt sich überrascht, zumal in dieser Zeit ein Besitzerwechsel stattfand. Im Mai 1683 ließ die Witwe Roskamp ihr Haus nämlich für 380 Reichstaler an den Hausvogt Bernd Rottmann verkaufen. „Das macht Bernd Rottmann zum vermutlichen Bauherrn des heutigen Gebäudes“, so Crabus. „Es entstand also noch vor dem Professorenhaus von 1685, mit dem es einige architektonische Ähnlichkeiten aufweist.“ Lange gewohnt hat der Hausvogt Rottmann hier nicht. Im Oktober 1684 stand das Haus offenbar schon wieder zum Verkauf.
Mülleimer brannte in Wohnküche
Lingen. Die Freiwillige Feuerwehr Lingen wurde am Mittwochmorgen gegen 08.50 Uhr zu einem Brand im Ortsteil Reuschberge in einem Mehrfamilienhaus an der Mühlenbachstraße gerufen. Hier war in der Wohnküche aus noch ungeklärter Ursache ein Abfalleimer in Brand geraten und führte zu einer starken Rauchentwicklung. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Der Wohnungsinhaber war nicht anwesend. Feuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und 19 Einsatzkräften vor Ort. Sie konnten den Brand schnell löschen und lüfteten die verrauchten Räume. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Lingener Ehrenbürger feiert 95. Geburtstag Grünberg ist durch seine Bereitschaft zum Verzeihen und Vergeben Vorbild für viele Menschen
Lingen. Der Lingener Ehrenbürger Bernard Grünberg hat in der letzten Woche seinen 95. Geburtstag in seiner Geburtsstadt Lingen gefeiert. Rund 60 Gäste aus Politik und Verwaltung, Wegbegleiter und Freunde des Engländers waren der Einladung der Stadt Lingen in den Saal Klaas-Schaper gefolgt. „Ich komme zurück in meine Geburtsstadt, meine Heimatsstadt hat man mir abgenommen, doch ich habe neue Freunde in Lingen gefunden. Es ist eine große Ehre für mich, dass man mich hier so empfängt“, erklärte Bernard Grünberg und bedankte sich bei den vielen Gästen mit seinen drei Schlüsselbegriffen: „Versöhnung, Toleranz und Bildung – wenn alle sich daran halten würden, dann hätten wir Schritt für Schritt mehr Frieden auf der Welt“, so Bernard Grünberg. Es sei dumm zu glauben, dass man den Frieden mit Waffen erreichen könne. „Ich habe tausenden von Schülern meinem Lebenslauf erzählt und hoffe nun einfach, dass die nächste Generation lernt, dass der Holocaust sich nie wieder wiederholen darf.“
Zu den Gästen in Lingen zählten auch Karen van Coevarden und Leonie Edgell, die am Holocaust-Center Beth Shalom tätig sind. Zudem war der BBC-Reporter James Roberson angereist, um von dem Besuch Grünbergs in Lingen zu berichten. Als einer der letzten Verwandten konnte Ruth Grünberg dem Geburtstagskind gratulieren. „Deine Eltern und Schwestern wären sehr stolz auf dich, wenn sie dich sehen könnten“, sagte Ruth Grünberg. Ulla Haar überbrachte als Kreistagsvorsitzende zugleich auch die guten Wünsche des Landkreises Emsland. Oberbürgermeister Dieter Krone zeigt sich sehr beeindruckt von den mahnenden Worten Grünbergs. „Ich habe in den letzten Tagen viel über die drei Begriffe nachgedacht“, so das Stadtoberhaupt. „Ihr scharfsinniger Humor, ihr Selbstbewusstsein und ihre zugleich lausbübische Art zeichnen sie auch. Aber zugleich ist da auch diese traurige Seite an ihnen, der sie die Denunzierung der Juden am eigenen Leib erfahren und nur dank der klugen Vorausschau ihrer Eltern als einziges Familienmitglied den Holocaust überlebt haben.“ In seiner Rede blickte Dieter Krone auf das Leben Grünbergs zurück. „Ihre Geschichte ist auf besonders tragische Weise mit der Geschichte Lingens und Deutschlands verwoben“, so das Stadtoberhaupt.
Bernhard Grünberg, seine Eltern Bendix und Marianne sowie seine Schwester Gerda Grünberg gehörten zu den 40 jüdischen Einwohnern, die 1933 in Lingen wohnten. 1938 wurde Bernhard Grünberg mit einem der Kindertransporte nach England geschickt und überlebte als einziger seiner Familie den Holocaust. Erst 50 Jahre später erfuhren Lingener, dass Bernhard Grünberg noch lebte. Der damalige Stadtdirektor Karl-Heinz Vehring lud ihn daraufhin das erste Mal nach Lingen ein. Diesem Besuch folgten seit 1986 viele weitere. 38 Mal habe Bernard Grünberg Lingen besucht, 43 Mal davon mit dem eigenen Auto. In mehreren hundert Schulen habe Bernard Grünberg aus seinem Leben erzählt. „Doch das alles sind nur Zahlen. Dass sie nach all ihren unvorstellbaren Erfahrungen im Jahr 1985 überhaupt die Hand ihrer Geburtsstadt ergriffen haben, zeugt von einer Größe und einer fast übermenschlichen Bereitschaft – nicht zum Vergessen, denn Ihre Lebensgeschichte könnte kein Mensch vergessen – sondern von einer Bereitschaft zum Verzeihen und Vergeben, die bei allen, die Sie kennen, höchste Hochachtung und Demut bewirkt“, erklärte Oberbürgermeister Dieter Krone.
So habe Bernard Grünberg 1993 die Lingener Ehrenbürgerschaft angenommen und 1998 den „Lern- und Gedenkort Jüdische Schule mit eingeweiht. Seit 2000 ziere ein von ihm geschmiedetes Tor den Eingang zur Jüdischen Schule. 2013 wurde im Emsauenpark eine nach ihm benannte Straße eingeweiht, was für Bernard Grünberg nach den eigenen Worten eine sehr große Bedeutung habe. Er freue sich schon jetzt auf den 100. Geburtstag. „Sie sind für uns alle ein großes Vorbild – für die Menschen in dieser Stadt und auf der ganzen Welt“, so Dieter Krone abschließend. Bernard Grünberg selbst erklärte, dass er gerne noch 100 Jahre alt werden wolle. „Alles weitere ist mir dann egal, aber in fünf Jahren möchte ich gerne noch einmal mit ihnen allen feiern.“
Wietmarscherin bei Unfall schwer verletzt – Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen und bittet weitere Zeugen um Hinweise
Lingen. Im Ortsteil Altenlingen ist am Mittwochmittag gegen 12.30 Uhr eine 44-jährige Frau aus Wietmarschen bei einem Verkehrsunfall auf der Dalumer Straße (L 48) schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war sie in Richtrung Lingen fahrend in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Ihr Wagen, ein Dodge-Van, überfuhr einen Leitpfahl und kappte einen Straßenbaum in ein Meter Höhe. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto über den Straßengraben in eine angrenzende Wiese geschleudert. Hier blieb der Dodge auf der Beifahrerseite liegen. Dessen 44-jährige Fahrerin wurde eingeklemmt und konnte von den 24 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr aus Altenlingen gerettet werden. Sie kam im Rettungswagen in das Lingener Krankenhaus. Mit im Einsatz war auch ein Rettungswagen der Werkfeuerwehr der Erdöl-Raffinerie-Lingen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen und bittet weitere Zeugen um Hinweise unter Telefon (0591) 870.
Dieseldieb verursacht Umweltschaden
Lingen. In der Nacht zu Dienstag hat ein bisher Unbekannter im Ortsteil Schepsdorf an der Herforder Straße auf einer Baustelle ein Dieselfass angebohrt. Der Täter hatte mit einem Kanister rund 100 Liter das 750 Liter Vorrats gestohlen. Offenbar wurde er gestört und war geflüchtet. Es lief daraufhin eine größere Menge Kraftstoff ins Erdreich. Mitarbeiter des Bauunternehmens aus Bad Bentheim bemerkten gegen 07.50 Uhr das auslaufende Dieselöl, stellten mit einem Radlader den 1000-Liter-Behälter in eine Auffangwanne und streuten Bindemittel. Die alarmierte Feuerwehr pumpte den restlichen Kraftstoff in einen Behälter um.
Tätowierungen und Gravuren – Studio „Life Art“ eröffnet Existenzgründer profitierte von MikroSTARTer-Darlehen der NBank
Lingen. Mit seinem eigenen Tattoo-Studio „Life Art“ hat René Krieger den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. An der Lengericher Straße 6 bietet er in seinem rund 200 Quadratmeter großen Studio Tätowierungen aller Art an. „Das Angebot umfasst auch Schmerztherapien und Abhilfe bei Nadelphobien mittels Hypnose“, erklärt René Krieger. Im Sommer schließt er zudem eine Zertifizierung für Permanent-Make-up ab. Neben dem Existenzgründer selbst arbeitet ein weiterer selbstständiger Tätowierer in dem Studio, der sich auf das Auflösen vernarbter Tattoos spezialisiert hat. Darüber hinaus bietet Krieger verschiedene Gravuren, z.B. auf Leder, Holz, Glas und Stein, an: „Bis auf Metall können wir alles gravieren und so beispielsweise auch Turnschuhen oder Skateboards einen ganz individuellen Look geben.“ Abgerundet wird das Angebot durch spezielle Pflegeprodukte für tätowierte Haut sowie durch Accessoires aus Holz, wie Bambussonnenbrillen oder Cappies.
Unterstützt wurde René Krieger bei seiner Existenzgründung durch Sandra Prekel von der Lingener Wirtschaftsförderung. Sie beriet den 28-Jährigen u.a. bei der Erstellung des Businessplans und half bei der Suche nach passenden Räumlichkeiten – und sie vermittelte den Kontakt zu Garvin Schröder von der NBank. Die NBank gewährte Krieger mit dem sogenannten MikroSTARTer-Darlehen eine besondere Starthilfe. Das Darlehen ist speziell auf Existenzgründer ausgelegt und kann in Höhe von 5.000 bis zu 25.000 Euro direkt bei der NBank beantragt werden. „Die Laufzeit beträgt zwei bis fünf Jahre, wobei die ersten sechs Monate tilgungsfrei sind. Sicherheiten sind dafür nicht erforderlich. Vor der Kreditvergabe vergewissern wir uns aber natürlich, wie die Erfolgsaussichten des Vorhabens aussehen“, sagt Garvin Schröder von der NBank Beratungsstelle Osnabrück. Im Falle von René Krieger unterstützte die NBank die Existenzgründung mit der maximalen Darlehenssumme von 25.000 Euro.
Lingenerin Gertrud Ratza feiert 103. Geburtstag

Lingen. Ihren 103. Geburtstag konnte heute (Mittwoch, 7. März) die Lingenerin Gertrud Ratza im Curanum Seniorenstift Lingen feiern. Neben vielen Familienmitgliedern gratulierten auch Oberbürgermeister Dieter Krone, der stellvertretende Landrat Klaus Prekel und Pastor Philipp Wollek zum Ehrentag. Die Vertreter der Stadt und des Landkreises überbrachten zudem eine Urkunde des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil.
Geboren in Pommern, hatte Gertrud Ratza zunächst in Hamburg und dann bis ins hohe Alter hinein in Meppen gelebt. Über viele Jahre arbeitet sie als Krankenschwester. Ihr hohes Alter schreibt die Familie vor allem der Tatsache zu, dass Gertrud Ratza über viele Jahre hinweg noch sehr agil war. „Meine Mutter hat alles zu Fuß erledigt und ist überall hingelaufen“, berichtet Klaus-Dieter Ratza. Seit einigen Jahren lebt sie im Curanum Seniorenstift Lingen. Zu ihrer großen Familie zählen drei Kinder, fünf Enkel und zwei Urenkelkinder. Insgesamt leben in Lingen derzeit zehn Frauen und ein Mann, die 100 Jahre alt oder älter sind.
EmslandArena für den Deutschen Live Entertainment- Preis „ PRG LEA 2017“ in der Kategorie „Halle / Arena des Jahres 2017“ nominiert
„All you need is bunt“, lautet das Motto, wenn am Montag, 9. April 2018, in der Festhalle in Frankfurt am Main zum 13. Mal der Deutsche Live Entertainment-Preis „LEA“ verliehen wird. Der Dresscode für die Gala sieht festliche Abendkleidung vor, allerdings möglichst farbenfroh. „All you need is bunt – das steht in unserem Fall auch für abwechslungsreich und vielfältig“, kommentiert Prof. Jens Michow, Präsident des Bundesverbands der Veranstaltungswirtschaft (bdv) und Executive Producer der Award-Gala, „so wie der LEA selbst.“ Bärbel Schäfer und Sonya Kraus als Laudatorinnen
In 15 Kategorien geht der LEA, einer der wichtigsten deutschen Kulturpreise, in diesem Jahr an Konzert- und Show-Veranstalter, Manager, Agenten und Spielstättenbetreiber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. In der Festhalle im Frankfurter Messegelände werden mehr als 1.400 Gäste erwartet, darunter der Musiker Christopher von Deylen alias Schiller, der derzeit mit seiner Solo-Performance „Ich, Judas“ außerordentlich erfolgreiche Schauspieler Ben Becker sowie die international gefragten Topmodels Anna Hiltrop und Vanessa Fuchs. Zwei prominente Frankfurterinnen werden zudem ein Heimspiel als Laudatorinnen feiern: Die Journalistin und TV-Produzentin Bärbel Schäfer und auch die TV-Moderatorin und Schauspielerin Sonya Kraus werden jeweils eine der begehrten LEA-Trophäen übergeben. Festhalle Frankfurt ist selbst ein LEA-Kandidat
Mehr als 500 Konzerte und Shows im deutschen Sprachraum hat die mit Medienvertretern und Branchenpraktikern besetzte LEA-Jury im vergangenen Jahr begutachtet. Mittlerweile sind die Nominierten in zwei weiteren Kategorien bekannt. Dabei gehen drei Spielstätten aus Deutschland sowie jeweils eine aus Österreich und der Schweiz ins Rennen um die Auszeichnung für die Halle/Arena des Jahres. Auch die Festhalle Frankfurt, seit 2011 Schauplatz der LEA-Verleihung, steht auf der Liste. Für den Konzerttempel in der Mainmetropole ist es die zweite Nominierung nach 2014.
Sperrmüll auf Terrasse abgebrannt
Lingen- – In der Nacht zu Donnerstag ist es auf der Terrasse eines Reihenhauses in der Johannesstraße zu einem Brand gekommen.Verletzt wurde dabei niemand. Gegen etwa 1 Uhr waren die Bewohner des Hauses auf das Feuer aufmerksam geworden und hatten sich selbstständig in Sicherheit bringen können. Auch die Bewohner der angrenzenden Reihenhäuser verließen vorsorglich die Gebäude. Auf der Terrasse war aus bislang ungeklärter Ursache dort gelagerter Sperrmüll in Brand geraten. Die Flammen beschädigten die Terrasse samt Überdachung, ein Gewächshaus sowie die Außenwand des Gebäudes und ein Küchenfenster. Die Höhe des entstandenen Sachschadend ist bislang noch nicht bekannt. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Die Feuerwehr Lingen war mit sieben Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort.
Familienunternehmen Moß erweitert sich am Standort Investition von drei Millionen Euro

Lingen. Das Lingener Familienunternehmen Moß wird sich am bestehenden Standort an der Ulanenstraße deutlich erweitern. Markus Moß möchte in der nächsten Zeit weitere Fachkräfte einstellen, weshalb das Unternehmen das vorhandene Verwaltungsgebäude noch einmal mehr als verdoppeln wird auf zukünftig bis zu 60 Büroarbeitsplätze. Der Büroanbau erhält neben neuen Büro- und Besprechungsräumen ein Betriebsrestaurant mit 60 Sitzplätzen und angrenzender Terrasse. „Wir beschäftigen derzeit 150 hochqualifizierte Mitarbeiter – davon zirka 30 Personen in unserer Verwaltung am Standort in Lingen – und wir wollen diesen natürlich auch einen modernen und ansprechenden Arbeitsplatz bieten“, erklärte Markus Moß. „Deshalb investieren wir jetzt in das Rundum-Paket und in die Sicherung der Zukunft unseres Unternehmens. Die neuen Schulungsräume werden dringend benötigt, um die immer umfassenderen Weiterbildungen aller Mitarbeiter unter optimalsten Bedingungen durchführen zu können. Auch unsere dualen Studenten und Auszubildenden in fünf Berufen profitieren dann davon.“
Während der Bauarbeiten könnten die jetzigen Räumlichkeiten durchgehend weiter genutzt werden. Erst am Ende der Maßnahme würde das vorhandene Bürogebäude mit der geplanten Erweiterung durch Türöffnungen im Ober- und Dachgeschoss verbunden. „Für die Gesamtmaßnahme kalkulieren wird eine Investitionssumme von gut drei Millionen Euro“, erklärte Astrid Moß. Zusätzlich zu dem dreigeschossigen Gebäude sollen auch neue Parkplätze entstehen, so dass zukünftig 55 Stellplätze auf dem Firmengelände zur Verfügung stehen. Bis zum 22. Dezember 2018 soll die Bürobaumaßnahme abgeschlossen sein, ebenso die für dieses Jahr geplante Erweiterung der Materiallagerflächen um rund 10.000 Quadratmeter in Richtung B 70. Hierdurch soll es zu einer Entzerrung der beengten Platzverhältnisse kommen und damit die Sicherheit auf dem Betriebsgelände noch weiter erhöht werden. „2019 wollen wir auf dem nördlichen Teil des Firmengeländes zudem noch weitere Lager- und Bewegungsflächen schaffen“, so Markus Moß.
Oberbürgermeister Dieter Krone erklärte: „Mit dem Neubau investieren Sie zugleich auch in die Zukunft des Familienunternehmens. Ich gratuliere Ihnen zu Ihrem unternehmerischen Mut und freue mich natürlich über die damit verbundene Standortentwicklung.“ Neben dem Oberbürgermeister und Wirtschaftsförderer Ludger Tieke ließen sich auch Günter Reppien und Hermann Moß als Vertreter des Ortsrates die Pläne vor Ort erklären. „Es ist gut zu wissen, dass Sie sich in Altenlingen wohlfühlen und hier für Sie optimale Bedingungen vorfinden“, ergänzte Günter Reppien. „Uns ist daran gelegen, Ihnen auch zukünftig alle Möglichkeiten vor Ort zu bieten.“
Das Leistungsspektrum des Familienunternehmens Moß reicht von Demontagen und Abbrüchen über die Aufbereitung sämtlicher Bauabfälle und Entsorgungsarbeiten. 1963 gegründet ist die Moß Abbruch-Erdbau-Recycling GmbH & Co. KG seit 2009 an seinem jetzigen Standort an der Ulanenstraße beheimatet. Das Unternehmen bearbeitet Aufträge in einem Umkreis von 300 Kilometern, um so den Mitarbeitern zu ermöglichen, regelmäßig auch bei Bedarf unter der Woche nach Hause zu fahren. Der Lingener Betrieb ist als erstes deutsches Unternehmen im Bereich mobil aufbereiteter Recyclingbaustoffe zertifiziert worden. Zu dem modernen Maschinenpark zählen derzeit 60 Bagger, darunter auch der mit 50 Metern Reichhöhe größter Abbruchbagger Deutschlands.
Bildergalerie: Rosenmontag in Lingen zog viele Zuschauer an 40 Wagen und Fußgruppen marschierten durch Lingens City
Lingen. Den Lingener Jecken der Karnevals-Vereinigung ist es wiederum gelungen, mit befreundeten Vereinen den Rosenmontagsumzug auf die Beine zu stellen. Um 15.11 Uhr gab Zugmarschall Jonathan Scholz das Startsignal für die mehr als 400 Narren. „Wir haben 30 Motivwagen, zwölf Fußgruppen und zwei Musikkapellen aus Bathorn und Brögbern“, meinte Scholz. Alle zogen durch die Innenstadt und riefen den die Straßen säumenden Menschen „Helau und Alaaf“ zu. Natürlich warfen sie jede Menge Kamellen, Gummibärchen und Popcorn von den Wagen ins Volk. Während des Umzuges gesellten sich noch einige Gruppen hinzu, die nicht rechtzeitig den Sammelplatz an den Emslandhallen erreichten. Hannelore Dall, Präsidentin der KVL, und Prinzessin Vanessa I. (Bartling) waren glücklich, dass wieder so viele Zuschauer ihre Bemühungen belohnten. Sprüche wie „Reiche Witwen lassens krachen, lasst uns Karneval feiern und Spaß machen“ oder „Angie verliert den Verstand, jetzt nehmen die Narren das Zepter in die Hand“ zierten die Wagen. Mit lauter Musik zog die Jecken-Karawane durch die Innenstadt und endete an der Tanzgalerie Lorenz am Bahnhof. Hier feierten die Karnevalisten ausgiebig bis in die Puppen.
Älteste Bewohnerin Damaschkes feierte 101. Geburtstag

Lingen. Auf stolze 101. Lebensjahre kann Elisabeth Metz zurückblicken. Damit ist sie die älteste Bewohnerin des Lingener Stadtteils Damaschke. Im Kreise von Familie und Freunden feierte die Jubilarin ihren besonderen Ehrentag. Zu den Gratulanten zählten auch Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone (rechts) und der stellvertretende Landrat Klaus Prekel. Die mitgebrachten Urkunden der Stadt Lingen, des Landkreises Emsland und des Landes Niedersachsen würden einen Ehrenplatz bekommen, lies Elisabeth Metz ihre Gäste wissen. Im Laufe ihres bewegten Lebens hat die Jubilarin viel erlebt. Geboren im Kreis Neustettin ist sie 1945 hochschwanger aus Pommern nach Lingen geflohen. Ihr Mann folgte ihr 1946 aus der Kriegsgefangenschaft. In Damaschke fand das Paar eine neue Heimat. Bis heute ist Elisabeth Metz dem Stadtteil treu geblieben und wohnt zusammen mit ihrer Tochter und ihrem Schwiegersohn in dem Haus, das sie gemeinsam mit ihrem Ehemann vor über sechzig Jahren gebaut hat. Zu ihrer großen Familie zählen mittlerweile vier Enkel und mehrere Urenkelkinder.
Schatzsuche und Luftmatratzenrennen Piratentag in den Linus Lingen Wasserwelten

Lingen. Die Piraten sind los im Linus: Am Sonntag, 18. Februar 2018, beim Piratentag im Freizeitbad. Von 14.00 bis 18.00 Uhr können alle Kinder auch zu Piraten werden. Bei der spannenden Piratenprüfung und dem Piratenwettkampf entscheidet sich, wer mit segeln darf. Am Piratentag darf „Captain Jack Sparrow“ natürlich nicht fehlen. Beim Luftmatratzen-Rennen, Schatztauchen und Enterhakenwerfen können die Kinder tolle Schätze gewinnen. Ihren Mut können die kleinen Piraten beim „über die Planke laufen“ beweisen und bei der „Großen Schatzsuche“ stellt sich heraus, wer ein richtiger Seeräuber ist. Auch das Abzeichen „Seeräuber“ wird an diesem Tag abgenommen. Das Bistro „BES●SER genießen“ bietet eine „Schatztruhe“ (Pommes, Hamburger, süße Kleinigkeit und Trinkpäckchen) für 5,00 Euro an.
Defibrillator in der Lingener Holbeinstraße 2 für jedermann zugänglich
Lingen. Verantwortung zu übernehmen, wird in heutiger Zeit immer wichtiger. Das beweist auch der Kulturdienstleister WWS-Strube. Nicht nur seinen Mitarbeitern, sondern auch allen Anwohnern und Besuchern des Stadtteils Reuschberge gegenüber nimmt der Kulturdienstleister WWS Strube seine Corporate Social Responsibility sehr Ernst und ließ nun einen sogenannten AED-Defibrillator außen am Eingangsbereich der Holbeinstraße 2 – gleichzeitig auch Sitz der Hauptverwaltung von WWS Strube – installieren. „Ich trage eine große Verantwortung vor allen Dingen natürlich meinen Mitarbeitern gegenüber. Und nachdem der Herzstillstand zu den häufigen, aber vermeidbaren Todesursachen zählt, haben wir uns dafür entschieden, einen AED zu installieren. Wir haben ihn bewusst außen angebracht, so dass er 24/7 für jedermann – und nicht nur für meine Mitarbeiter – zugänglich ist“, erklärt Kurt Strube, Geschäftsführender Gesellschafter von WWS Strube. Das alles geschah auf eigene Kosten. „Nach einem plötzlichen Herzstillstand ist eine frühe Wiederbelebung das Wichtigste. Wenn nach einem Herzstillstand nicht innerhalb von drei bis fünf Minuten Maßnahmen durchgeführt werden, dann ist ein Überleben unwahrscheinlich. Durch Erste-Hilfe-Maßnahmen kann dem Betroffenen jedoch geholfen werden. Dazu zählt auch der Einsatz von Defibrillatoren. Ein AED-Defibrillator, wie wir ihn installiert haben, ist für jedermann nutzbar“, weiß Corinne Warzecha, die bei WWS Strube für das Betriebliche Gesundheitsmanagement verantwortlich zeichnet. Unter www.defikataster.de ist der AED von WWS Strube bereits gelistet. Und die Bedienung ist ganz einfach. „Das Gerät ist so ausgelegt, dass es auch völlig unerfahrene Personen in einer Notfallsituation bedienen können. Für die lebensrettende Behandlung sind nur drei Schritte erforderlich: Gerät öffnen, Elektroden an der betroffenen Person anbringen und, wenn nötig, Knopf drücken. Der Defi sagt dem Anwender genau, was zu tun ist“, so Corinne Warzecha weiter.
„Die Arbeit mit dem KiJuPa macht großen Spaß“ Aylin Thole berichtet von ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) im Fachdienst Jugendarbeit der Stadt Lingen
Lingen. Soziales Engagement zeigte sie bereits in der Schule und seit der 9. Klasse stand für sie fest: Ein FSJ ist genau das Richtige, um herauszufinden, was soziale Arbeit bedeutet. Aylin Thole entschied sich nach dem Abitur am Gymnasium Georgianum Lingen für ein Freiwilliges Soziales Jahr im Fachdienst Jugendarbeit der Stadt Lingen. „Ich war mir schon ziemlich sicher, dass ich nach der Schule im sozialen Bereich arbeiten möchte. Allerdings hatte ich noch ein paar Zweifel, ob ich wirklich Soziale Arbeit studieren sollte“, erklärt Aylin im Interview. Auf die Idee, zunächst ein FSJ zu machen, sei die 19-Jährige schon früh gekommen. „Ich war vier Jahre im Kinder- und Jugendparlament aktiv und habe damals bereits gehofft, den Platz als FSJlerin zu bekommen.“ Betreut werden die FSJler von Daniel Kruse. Der Mitarbeiter im Fachdienst Jugendarbeit ist unter anderem für das Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) zuständig. „Daniel gibt mir meine Aufgaben und führt Reflexionsgespräche mit mir“, erzählt Aylin. „Er war es, der mich vor einem Jahr dazu motiviert hat, mich auf die Stelle zu bewerben.“ Damit habe sie genau das Richtige getan, denn bereits nach einem Monat Arbeit sei ihr klar geworden: „Das möchte ich unbedingt weiter machen.“
Die Aufgaben als FSJlerin seien vielseitig, berichtet Aylin. „Ich kümmere mich hauptsächlich um das KiJuPa, aber auch in alle anderen Bereiche der Jugendarbeit kann ich hineinschauen.“ Zum Arbeitstag der FSJlerin gehöre die Post genauso dazu, wie die Begleitung der Arbeitskreise und der KiJuPa-Sitzungen. „Ich schreibe Protokolle und unterstütze die Kinder und Jugendlichen bei der Umsetzung ihrer Projekte“, so Aylin. „Am Anfang war ich auch eine Woche im Stadtteiltreff Stroot und einige Tage im Kindertreff. Außerdem helfe ich bei den Ferienpass-Aktionen mit.“
„Durch das FSJ bin ich erwachsener geworden“, steht für Aylin fest. Sie habe bereits viel gelernt und sei durch die Arbeit selbstständiger geworden. „Ein Freiwilliges Soziales Jahr beim Fachdienst Jugendarbeit kann ich allen Interessierten weiterempfehlen. Die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen macht großen Spaß.“ Die Hälfte des Freiwilligen Sozialen Jahres ist für Aylin bereits um. Pläne für die Zukunft hat sie bereits: „Im Anschluss an das FSJ möchte ich Soziale Arbeit studieren. Die Bewerbungsphasen an den meisten Unis beginnen jetzt.“ Ob sie nach dem Studium zurück nach Lingen kommt ist für sie allerdings noch unklar: „Früher dachte ich, wenn ich einmal aus Lingen raus bin, komme ich nicht mehr zurück. Aber ich könnte mir jetzt gut vorstellen in den Fachdienst Jugendarbeit zurückzukehren, wenn ich mit dem Studium fertig bin.“
Für den Zeitraum vom 1. August 2018 bis 31. Juli 2019 bietet die Stadt Lingen erneut eine FSJ-Stelle beim Fachdienst Jugendarbeit an. Bewerbungen können noch bis zum 26. Januar 2018 an die Stadt Lingen, Fachbereich Personal und Innere Dienste, Elisabethstraße 14-16, 49808 Lingen (Ems) geschickt werden.
Gartenträume Lingen vom 26. bis 28. Januar 2018 in den Emslandhallen
Der Frühling hält vom 26. bis 28. Januar Einzug in die Emslandhallen in Lingen mit der Gartenmesse „Gartenträume Lingen“. Regionale Garten- und Landschaftsbauer verwandeln die Messehallen in ein blühendes, farbenfrohes Paradies. 100 Aussteller bieten Inspirationen und neueste Gartentrends, Gartentechnik und Outdoor-Möbel, Gartenberatung, Pflanzen und Expertentipps, ausgefallene Gestaltungsideen und Dekorationen und mehr. Die Gartenträume Lingen laden schon im Januar zu einer Reise voller Ideen ein – für Garten, Terrasse und Balkon.
Gärten für alle Sinne und naturnahe Lebensräume
Der Garten ist ebenso Oase der Ruhe und Entspannung wie Ort für Aktivitäten und geselligen Spaß. Gartengestaltung und Pflanzenplanung holen die Vielfalt des Lebens in den Garten hinein. Regionale und internationale Garten- und Landschaftsbaubetriebe zeigen Ihr Können auf der Gartenträume in Lingen – neu dabei ist unter anderem Garten- und Landschaftsbauer Effing und die Van Eden Groep mit tollen Modellgärten. Auch Gartenbau Lonnemann präsentiert in einem 300m² großen Modellgarten Ideen für das eigene grüne Paradies.
Außerdem zum ersten Mal dabei im Bereich der Garten- und Landschaftspflege ist die Firma BES•SER GmbH, die sich zum Ziel gesetzt hat Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen und auf der Gartenmesse Träume zu (er-)schaffen. Eine der Neuheiten ist der Tornadobrunnen von Aqua Garten Design. Der Tornadobrunnen ist der absolute Blickfang für jeden Garten und individuell zu gestalten – innerhalb der Säule wird ein Wasserstrudel erzeugt und zusätzlich durch LED-Licht in Szene gesetzt.
Vielfalt und technische Raffinessen
Wetterfeste Überdachungen und Wintergärten, robuste und dekorative Materialien für Wege und Terrassenbau, bewährte heimische Holzarten, Hochbeete und Gärtnern im Kreislauf der Natur liegen im Trend. Mit intelligenter Gartentechnik bei Bewässerungssystemen, Mährobotern und innovativen Gartengeräten hält die Digitalisierung auch im Garten Einzug. Gartenelemente mit Geschichte verbinden sich mit modernem Design.
Im Rahmenprogramm mit Gartenfachleuten bieten die Gartenträume Lingen erstaunliche Einsichten in die Welt von Garten, Gestaltung, Pflanzen und Natur. Gartenliebhaber begegnen den Gartenexperten nicht mehr nur auf den Messen, um sich dort mit tollen Produkten und Inspiration für den Garten zu vergnügen. Das hochwertige Gartenträumer-Magazin liefert Wissenswertes und Gartentipps zum Nachlesen und Mitnehmen. Neu sind die Gartenträume als Expertinnen- und Experten-Treff rund um die Uhr mit einem reich gefüllten Sortiment an Gartenprodukten und Expertentipps online unter www.gartentraeume.com.
Camp David / Soccx in Lingen eröffnet Neues Modegeschäft auf rund 400 Quadratmetern
Lingen. Lust auf eine Entdeckungsreise durch die Modewelt? In der Lingener Innenstadt hat in der letzten Woche ein neuer Camp David und SOCCX-Store eröffnet. Das Team um den Ersten Storemanager Frank Ernschneider lädt Modebegeisterte zum Shoppen ein. Oberbürgermeister Dieter Krone und Citymanagerin Nadine Thale zählten zu den ersten Gratulanten zur Neueröffnung. „Die Größe und Vielfalt dieses Geschäftes ist beeindruckend“, zeigte sich das Stadtoberhaupt begeistert von dem neuen Angebot.
Auf 400 Quadratmetern Fläche bietet das neue Geschäft in der Lookenstraße –
gegenüber vom Lookentor – Mode der Fashionlabels Camp David und SOCCX für Sie und Ihn. Das neue Ladenlokal gehört damit zur zweitgrößten Kategorie der Camp David / SOCCX Geschäfte in Deutschland. „Das neue Konzept in unserem Store zeichnet sich durch Holz und moderne Elemente in der Inneneinrichtung aus“, erklärt der Inhaber Jill Witt. Noch bis zum Ende der Woche erhalten Kunden 20 Prozent Rabatt auf das gesamte Sortiment.
Das Menswear-Label Camp David bietet neben sportlichen und auffälligen Looks auch robuste Kleidung. „Camp David ist für seine aufwendig gestalteten Details bekannt“, schildert Frank Ernschneider, Erster Storemanager in Lingen. Kollektionen von Markenbotschaftern, wie Joachim Llambi oder Dieter Bohlen, geben der Marke ihren Charakter. „Eine Besonderheit in Lingen ist das Angebot der Businessmode im hinteren Teil des Geschäftes“, so der Storemanager. Das Pendant für die weiblichen Kunden bilde das Label SOCCX. „Auch die Damen finden bei uns Mode für jeden Anlass“, so Jill Witt. „Unser Angebot richtet sich damit an moderne Frauen und Männer ab 25 Jahren. Designer aus der ganzen Welt arbeiten an den Kollektionen der Labels.“
„Ich wünsche Ihnen viel Glück und gute Geschäfte für die Zukunft hier in Lingen“, so Dieter Krone zur Eröffnung. Derzeit suchen Inhaber Jill Witt und Storemanager Frank Ernschneider noch nach Kolleginnen und Kollegen, die Lust haben das Lingener Team zu unterstützen. „Interessierte können sich gerne direkt bei uns melden“, erklärte Jill Witt. „Wir suchen nach motivierten Kollegen, die Lust auf Mode und ein tolles Team haben.“
sibobeton baut neue Transportbetonanlage im IndustriePark Lingen Rund eine Million Euro Investition
Lingen. Über eine Million Euro investiert die SIBO-Gruppe (sibo) in ihre Produktionsstätte in Lingen: Im IndustriePark ist jetzt der Startschuss für den Bau einer neuen Transportbetonanlage gefallen. „Damit setzt sibo ein deutliches Zeichen für den Standort Lingen“, freute Oberbürgermeister Dieter Krone sich über die positive Entwicklung. Zusammen mit Darmes Ortsbürgermeister Werner Hartke informierte er sich vor Ort im IndustriePark über das Bauvorhaben. Mit Fertigstellung der Anlage im kommenden Frühjahr verlagert sibo den bisherigen Produktionsstandort vom Darmer Hafengelände komplett in den IndustriePark. Das rund einen Hektar große Grundstück am Darmer Esch hat das Unternehmen von der Firma PolyCorporation erworben. „Dieser neue Standort ist ideal gelegen. Die Umgehungs- und Fernstraßen sind für unsere LWK von hier aus schnell und gut erreichbar“, erklärte sibo-Geschäftsführer Mario Hübner. Er betonte: „Wir betreuen gerade in Lingen und der näheren Umgebung viele Bauvorhaben – sei es im Bereich des Hoch-, Tief- und Straßenbaus oder auch im Bereich des Spezialbaus. Die direkte Nähe zu den Baustellen ist uns dabei sehr wichtig. Daher haben wir uns entschieden, weiter in den Standort Lingen zu investieren.“ Unterstützt wurde das Unternehmen im Vorfeld des Bauvorhabens durch Ludger Tieke und Dietmar Lager von der Lingener Wirtschaftsförderung. „Ich bin sehr dankbar für die außergewöhnliche und hilfreiche Begleitung“, machte Hübner deutlich. Abschließend wünschten Oberbürgermeister Krone und Ortsbürgermeister Hartke dem Unternehmen weiterhin viel Erfolg.
Bereits seit Mitte der 1960er Jahre ist sibo in Lingen ansässig. Das Unternehmen zählt zu den führenden Anbietern von Transportbeton im Nordwesten Deutschlands. Zur SIBO-Gruppe, die seit 2010 zum Dyckerhoff Konzern gehört, zählen insgesamt 22 Produktionsstätten in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.
Neueröffnung in Lingener Innenstadt Braut- und Abendmodengeschäft Hanneken öffnet seine Türen

Die LWT-Geschäftsführerin Gesche Hagemeier (li.) und Citymanagerin Nadine Thale (re.) gratulierten Anastasia Hetke als Vertreterin des Geschäftsführers Frank Hanneken sowie Storeleiterin Isabell Einingmann zur Neueröffnung.
Lingen. In der Lingener Innenstadt hat das neue Braut- und Abendmodengeschäft Hanneken auf der ehemaligen Verkaufsfläche von Löning in der Burgstraße eröffnet. In dem 300 Quadratmeter großen Ladenlokal können die Kundinnen aus über 2.000 Kleidern von Größe 32 bis 60 wählen. „Es ist für jede Kundin etwas dabei. Egal, welche Konfektionsgröße sie trägt“, betont Storeleiterin Isabell Einingmann. In dem Geschäft für Braut- und Abendmoden kann jede Kundin von Kopf bis Fuß ausgestattet werden. Das Sortiment reicht von Accessoires über Taschen und Hüte bis hin zu Schuhen. Darüber hinaus können die Männer ihre Krawatte, passend zum Kleid der Frau, erwerben.
Die Abend-, Braut-, Etui- und Cocktailkleider sind neue Ware, werden aber im Outlet verkauft, da es Auslaufmodelle, Musterkleider oder Einzelstücke sind. Kunden bekommen einen Preisnachlass von mindestens 50 Prozent. Einige der Kleider sind sogar bis zu 70 Prozent reduziert. Für das neue Ladengeschäft in Lingen wurden vier neue Mitarbeiterinnen eingestellt, die ausschließlich dort arbeiten. Anastasia Hetke, Vertretung des Geschäftsführers Frank Hanneken, freut sich über die positive Resonanz in Lingen: „Wir sind alle ganz gerührt, wie toll der neue Laden angenommen wird und wie begeistert die Kundinnen unser Geschäft verlassen.“
Das Familienunternehmen Hanneken gibt es bereits seit gut 100 Jahren. Nebendem Lingener Ladenlokal betreibt Geschäftsführer Frank Hanneken ein Braut- und Abendmodengeschäft in Friesoythe.
Holger Laschet eröffnet Kochwerkstatt Neubau in Lingen-Bramsche

Gratulierten Holger Laschet (Mitte) und seiner Lebensgefährtin, Annika Marr, zur Neueröffnung der Kochwerkstatt in Bramsche: (v. li.) Dietmar Lager von der Wirt-schaftsförderung der Stadt Lingen, Uwe Dietrich als Vertreter des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses, Oberbürgermeister Dieter Krone (3. v. re.), Ber-nard Kley als stellvertretender Ortsbürgermeister aus Bramsche sowie Stefan Wittler als Vorsitzender des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses.
Lingen. Zur Neueröffnung der Kochwerkstatt Lingen gratulierte Oberbürgermeister Dieter Krone im Namen des Ortsrates Bramsche, der Stadt Lingen und des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses Holger Laschet und seinem gesamten Team. Rund 60 Gäste waren der Einladung in die HOLA-Catering Küche in Bramsche gefolgt. „Wir haben die erste Feuerprobe bestanden und hier schon eine Hochzeitsfeier und ein Eventkochen veranstaltet. Nun freue ich mich, heute mit allen Gästen den Neubeginn feiern zu können“, begrüßte Holger Laschet die Besucher. Oberbürgermeister Dieter Krone zeigte sich beeindruckt von dem Konzept und der Umsetzung der Kochwerkstatt. „dIR ist es gelungen innerhalb kürzester Zeit in vielfacher Weise Unglaubliches zu realisieren“, so das Stadtoberhaupt.
1,2 Millionen Euro hat Holger Laschet in den Neubau in Bramsche investiert. Das 700 Quadratmeter große Gebäude umfasst eine große Showküche mit angeschlossenem Essbereich, Wintergarten und Bar, Lagerräume, eine Großküche für das Catering, Büro- und Sozialräume. Die Kochwerkstatt ist dabei mit viel Liebe zum Detail im Industriestil gehalten. Dort möchte Holger Laschet zusammen mit seinen Gästen kochen. „Die besten Partys finden doch schließlich in der Küche statt“, so der Lingener. Das Programm für die nächsten Wochen klingt vielversprechend: Bei Rum und BBQ, Löffel-Tasting in völliger Dunkelheit, Küchenpartys, Jazzkantine, Tannenbaumschmücken, Christmas Brunch und eine Flüsterparty an Silvester kann selbst gekocht und geschlemmt werden. Darüber hinaus bietet HOLA-Catering Fingerfood, Partysuppen, Büffets und vieles mehr. Die Kochwerkstatt kann auch gebucht werden: Hochzeiten, Tagungen, Schulungen, Teambildungsmaßnahmen, Geburtstage und Betriebsfest mit bis zu 80 Personen sind in den Räumlichkeiten möglich.
Holger Laschet selbst ist in Lingen kein Unbekannter. Anfang 2000 war er zehn Jahre lang Inhaber und Küchenchef der Hutmachers Deele. In den letzten fünf Jahren machte er sich mit dem Catering-Unternehmen „Hola“ auf der Wilhelmshöhe einen Namen. Nun erfolgte nach dreimonatiger Bauzeit der Neustart in Bramsche. „Die Lage zwischen Rheine, Lingen, Nordhorn bietet ein breites Einzugsgebiet“, erklärte Dieter Krone. „Ich wünsche dir und deinem Team, viel Erfolg und viele glückliche und zufriedene Gäste.“
















































![Michael Knebel Test 2.pptx [Schreibgeschützt]-001](http://esmedia-spelle.de/wp-content/uploads/2014/03/Michael-Knebel-Test-2.pptx-Schreibgeschützt-001.jpg)































