Lingen. Am Sonnabendmorgen wurde die Freiwillige Feuerwehr Lingen um 07.52 Uhr für einen Brand im Erdgaskraftwerk im Lingener Ortsteil Darme an der Schüttorfer Straße alarmiert. Hier hatte nach Angaben der Polizei im Gebäude Block B die Ummantelung einer Wärmepumpe in der Umweltstation gebrannt. Das Feuer wurde sofort von eigenen Kräften gelöscht. Es habe keine Gefährdung für die Umwelt und keinen Personenschaden gegeben. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 200 Euro geschätzt. Bereits am 19. April 2018 war es in dem Kraftwerk bei der Inbetriebnahme eines Dampferzeugerkessels zu einem Schwelbrand in der Schaltanlage gekommen.
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Neue Lkw-Mautsäule in Lingen
Lingen. Ab dem 1. Juli 2018 gilt die Lkw-Maut auch auf allen Bundesstraßen in Deutschland für Fahrzeuge und Fahrzeuggespanne ab 7,5 Tonnen. Im Lingener Ortsteil Ramsel hat die Toll Collect GmbH an der B 214 die blaue Säule für die Mautkontrolle der Lastwagen installiert. Mit dem Gesetzt für Lkw-Maut auf Bundesstraßen verdreifachen sich künftig die Strecken in Deutschland, auf denen für Lastwagen Maut bezahlt werden muss. Mittlerweile sind über 140 neue Mautsäulen in Mitteldeutschland aufgestellt worden. Insgesamt werden es 600 Kontrollsäulen. Die Geräte funktionieren wie intelligente Fotoapparate. Sie machen im vorbeifahren der mautpflichtigen Fahrzeugen drei Bilder: von der Seite, vom Kennzeichen und ein Übersichtsbild. In den meisten Lastwagen befindet sich dann ein kleines Gerät, mit dem sich die Säule beim Vorbeifahren verbindet und die darauf gespeicherten Informationen wie zum Beispiel das zulässige Gesamtgewicht abgleicht. Sind die Informationen korrekt, sollen die Bilder direkt an der Kontrollsäule wieder gelöscht werden. Die Mautsäulen sehen aus wie blaue Blitzer-Säulen. Für die Autofahrer sind sie aber harmlos. Wenn sich aber jemand erschreck und wegen dem vermeintlichen Blitzer abrupt abbremst, bringt er andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr.
Älteste Emsländerin: Alwine Poske aus Lingen feierte 105. Geburtstag
Lingen. Die älteste Lingenerin ist Alwine Poske schon seit einigen Jahren. Am Sonntag feierte sie ihren 105. Geburtstag und ist damit nun auch die älteste Emsländerin. „Das ist ein sehr besonderer Geburtstag. Darauf können Sie stolz sein“, gratulierte Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone und überreichte der Jubilarin die Ehrenurkunden der Stadt Lingen, des Landkreises Emsland und des Landes Niedersachsen. „Ich habe schon eine ganze Schublade voll mit diesen Andenken“, scherzte das Geburtstagskind. Bei der passionierten Garten- und Blumenliebhaberin stieß insbesondere der von Krone mitgebrachte Blumenstrauß auf große Freude. „Es können gar nicht genug Blumen da sein“, schwärmte die 105-Jährige. Bis vor wenigen Jahren hat sie ihren eigenen Garten noch selbst gehegt und gepflegt. Auch wenn sie mittlerweile in einem Seniorenwohnheim lebt, lässt sie es sich nicht nehmen, ihrer Familie täglich Tipps für die Gartenpflege zu geben. „Mein Kopf ist nämlich noch fit“, so Alwine Poske. Sie betont: „Wenn man noch lachen kann, kann man sich freuen.“
Noch unter Kaiser Wilhelm II. 1913 in Oberholsten/ Melle geboren blickt die Jubilarin auf ein bewegtes Leben zurück. Seit über 60 Jahren wohnt sie bereits in Lingen. Bevor sie in ein Seniorenwohnheim umzog, hat sie kurioser Weise zwar nie ihre Wohnung gewechselt, aber aufgrund von Straßenumbenennungen mehrfach ihre Adresse. Zu ihrer großen Familie gehören mehrere Kinder, Enkel und Urenkel. Neben ihrer Familie und Oberbürgermeiste Krone ließ es sich auch der Posaunenchor der Kreuzkirche nicht nehmen, ihr mit einem Geburtstagsständchen zu gratulieren. Alwine Poske ist nämlich auch das älteste Mitglied der Kreuzkirchengemeinde. Auf Wunsch der Jubilarin wurde u.a. der Choral „Nun danket alle Gott“ gespielt.
Neuer Kühllieferwagen für die Lingener Tafel Sponsoren unterstützen großzügig die wichtige Einrichtung
Die Lingener Tafel hat am Montag ein neues Kühllieferfahrzeug für über 40.000 Euro erhalten. Die Vorsitzende der Tafel, Edeltraut Graeßner, konnte den Schlüssel für den nagelneuen Mercedes-Sprinter aus den Händen von Vertretern der Firma Mercedes-Senger aus Lohne entgegennehmen.
Lingen. Mercedes-Benz ist seit 1998 einer der Hauptsponsoren der mittlerweile 940 Tafeln bundesweit. „Mercedes-Benz kümmert sich um die Mobilität der Tafeln. Wir freuen uns, dass wir so ein vorbildliches Projekt unterstützen können“, sagten Jan-M. Karußeit und Kai Steuernagel von Mercedes Senger. Edeltraut Graeßner betonte: „Mercedes-Benz liefert den Tafeln die neuen Fahrzeuge zum halben Listenpreis.“
Die Tafel-Vorsitzende dankte neben den Sponsoren IFCO Systeme, EMP, Stadtwerke Lingen, OLB, Wach- und Werkschutz Strube, Steuerbüro Knollenborg und der HWH Essmannstiftung besonders der Klosterkammer Hannover, die das Fahrzeug mit 15.000 Euro bezuschusst habe. Die Lingener Tafel mit zehn Ausgabestellen im Emsland hätte sich zur Aufgabe gemacht, mit den vielen Ehrenamtlichen Lebensmittel zu retten und Menschen zu helfen.
Edeltraut Graeßner ergänzte: „Wir sammeln Lebensmittel ein, die noch tadellos sind, aber etwa wegen eines zu geringen Haltbarkeitsdatums oder eines Verpackungsschadens im regulären Handel nicht mehr verkauft werden können. Diese verteilen war dann an Bedürftige. Wir können jede Unterstützung für unsere immer wichtiger werdende Arbeit dringend gebrauchen, denn in den letzten eineinhalb Jahren fließen sehr viele andere Einnahmequellen nur noch spärlich.“
Der Präsident der Klosterkammer Hannover, Hans-Christian Biallas, übergab den obligatorischen Scheck an Edeltraut Graeßner und erklärte, dass bei der Tafel den an der Armutsgrenze lebenden Menschen geholfen werde. Dabei nehme besonders das persönliche Gespräch mit den Tafelkunden einen großen Stellenwert ein. Biallas lobte ausdrücklich die vielen, sich ehrenamtlich einbringenden Helferinnen und Helfer, ohne die die Arbeit der Tafel nicht möglich wäre. Dies unterstrich auch Lingens zweiter Bürgermeister Stefan Heskamp.
DEUTSCHLAND-TOURNEE 2018: Circus Krone kommt gastiert in Lingen Gastspiel vom 12. Juli bis 16. Juli an der Emsland-Arena
Lingen. Die Sensation ist perfekt! Krone kommt nach Lingen. Der größte Circus der Welt gastiert nach acht Jahren wieder in Lingen. Das Publikum erwartet eine Show der Superlative! Premiere: Donnerstag, 12. Juli 2018 um 15.30 Uhr und 19.30 Uhr. Weitere Vorstellungen: Werktags: 15.30 Uhr und 19.30 Uhr. Sonn- und Feiertags: 14 Uhr und 18 Uhr. Letzter Spieltag ist Montag, der 16. Juli 2018: Vorstellung nur um 15.30 Uhr. In Krones gigantischer Zeltstadt wird das Weltklasse-Programm „Evolution“ gezeigt. Sehen Sie den „König der Löwen“ – Martin Lacey jr. – mit seinen prachtvollen Raubkatzen, in der größten Raubtiershow der Welt und den mächtigen Nashornbullen Tsavo. Erleben Sie Krones gigantische Elefantenherde, und die traumhaft schönen Krone-Pferde, präsentiert von Jana Mandana Lacey-Krone, der Direktorin des Circus Krone. Außerdem – fliegende Papageien, LIVE unter der Circus-Kuppel. Actionreich geht es weiter mit artistischen Highlights in allen Höhelagen. Eine echte Luftsensation aus Amerika, ein fliegendes Motorrad, dargeboten von Crazy Wilson, die stärksten Männer der Mongolei, preisgekrönte Seilsprung-Akrobatik und ein Flug-Trapez der Extraklasse. Für den nötigen Spaß zwischen all den Attraktionen, sorgen die Legende des Lachens „Superclown Fumagalli“ mit Bruder Daris, ein Meister der 1.000 Späße und 1.000 Lacher. Der berühmte Choreograph Gene Reed ist für das große Circus Krone-Ballett und die Inszenierung der Riesenshow verantwortlich. Genießen Sie das am meisten preisgekrönteste Programm aller Zeiten: Die „Krone-Evolution“ mit 54 Artisten aus 12 Nationen. Eine unvergessliche Reise um die Welt. Der Vorverkauf in Lingen erfolgt bei allen bekannten CTS-Eventim Vorverkaufsstellen, sowie bei Circus Krone unter der bundeseinheitlichen Kassen-Hotline: 01805 / 247 287 (14 ct/min aus dem Festnetz, Mobilfunkpreise abweichend) hat bereits begonnen. Die Kartenpreise betragen von 16 bis 42 Euro.
Radfahrer in Lingen lebensgefährlich verletzt
Lingen. Ein 77-jähriger Fahrer eines Pedelec (Pedal Electric Cycle) ist am Montagnachmittag bei einem Verkehrsunfall an der Lindenstraße lebensgefährlich verletzt worden. Er war gegen 14.35 Uhr mit dem Auto einer 21-jährigen Oldenburgerin zusammengestoßen. Nach Angaben der Polizei wollte die Frau mit ihrem Mercedes von der Lindestraße nach links in die Darmer Hafenstraße (EmslandArena) abbiegen. Dabei hat sie den entgegenkommenden Radfahrer aus Lingen übersehen und stieß mit ihm zusammen. Der Mann wurde durch die Wucht des Aufpralls zunächst gegen die Windschutzscheine und dann über das Auto geschleudert. Dabei zog er sich trotz Schutzhelms schwerste Kopfverletzungen zu. Er kam im Rettungswagen in das Lingener Krankenhaus. Die Polizei lobt ausdrücklich das Verhalten einer im Rettungsdienst ausgebildete Ersthelferin vom DRK-Lingen, die auf den Unfall zugekommen ist und den 77-Jährigen bis zum Eintreffen des Notarztes versorgte.
Rettungswagen beim Biker-Stammtisch vorgestellt Motorradfahrer sind beeindruckt von der Technik Mit Spaß fahren – aber sicher !
Lingen. Mitarbeiter des DRK haben im Rahmen des Motorradfahrerstammtisches im Lingener Ortsteile Darme auf dem Verkehrsübungsplatz an der Schüttorfer Straße einen Rettungswagen (RTW) vorgestellt. Polizeihauptkommissar Klaus Wermeling und Helmut Hodde, Geschäftsführer der Verkehrswacht Lingen, freuten sich, dass am 2. Mototorradfahrerstammtisch in diesem Jahr 84 motorradfahrende Frauen und Männer teilnahmen. Sie waren auf 71 Maschinen aus den Niederlanden sowie den Landkreisen Cloppenburg, Emsland, Grafschaft Bentheim, Leer, Münster, Steinfurt und Osnabrück angereist. Rettungsassistent Robert Bremer und der Fachbereichsleiter „Erste Hilfe“ vom DRK-Kreisverband Emsland, Norbert Boyer, stellten den interessierten Damen und Herren einen Rettungswagen vor. „Dies ist in ein Krankenhaus in Kleinformat“, erklärte Boyer. „In dem RTW werden lebensrettende Sofortmaßnahmen eingeleitet und der Patient, was auch durchaus Motoradfahrer/innen sein können, transportfähig für die Fahrt in ein Krankenhaus oder für die Übergabe an eine Besatzung einen Rettungshubschraubers gemacht.“ Die beiden Experten stellten die medizinischen Geräte und entsprechende Mittel vor. Polizeioberkommissare a. D. Thomas Ohoven ließ sich bei der Repräsentation auf einem „Spineboard“ – ein Hilfsmittel für die Rettung verunglückter Personen, bei denen eine Verletzung der Wirbelsäule nicht auszuschließen ist – fixieren. Boyer und Bremer wünschten allen Teilnehmer, dass sie immer heil und gesund von ihren Fahrten mit dem Motorrad heimkehrten. Wermeling und Hodde gaben ihre Gästen mit auf den Weg: „Mit Spaß fahren – aber sicher!“ Der nächste Motorradfahrerstammtisch auf dem Verkehrsübungsplatz an der Schüttorfer Straße erfolgt am 07. Juni 2018 ab 17 Uhr. Dabei wird Lenert Otten von seiner Abenteuerreis mit dem Motorrad quer durch Europa über den Bosporus in den Iran berichten.
Auto geht in Werkstastt in Flammen auf
Lingen. Am Freitagnachmittag ist im Stadtteil Darme in der Werkstatt eines Autohauses an der Rheiner Straße ein Auto in Flammen aufgegangen. Menschen wurden dabei nicht verletzt. Nach ersten Ermittlungen der Polizei hatte ein Mechaniker an dem Wagen, der sich auf einer Hebebühne befand, geschweißt. Plötzlich habe das Fahrzeug in Flammen gestanden. Eigene Versuche mit Feuerlöschern den Brand unter Kontrolle zu bringen, scheiterten. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Lingen gingen unter Atemschutz vor und löschten den Fahrzeugbrand. An dem Auto war Totalschaden, an dem Gebäude erheblicher Sachschaden entstanden.
Mit dem Miet-e-scooter auf Tour meli-sharing Dienst neu in Meppen und Lingen
Lingen. In Lingen und Meppen kann man mit dem meli-sharing-Dienst eine e-scooter mieten und nach Herzenslust fahren. Wer 16 Jahre jung ist und einen geeigneten Führerschein besitzt, kann sich einfach registrieren, die share2move-App herunterladen und persönliche Daten eingeben. Mittels der App findet man den nächstgelegenen e-scooter und reserviert ihn für sich. An der Box wird dieser mit der App entriegelt. Dann setzt man den Helm auf und los geht’s mit dem e-scooter. Wer eine Pause einlegen möchte, hält an und drückt den Pause-Button, um z. B. einen Zwischenstopp bei Eis, Kaffee oder Kuchen zu genießen. Der Miet-Tarif wird dann zwischenzeitlich auf Park-Tarif umgestellt. Wenn man die Miete des e-scooter beenden will, stellt man den Roller an einem geeigneten Ort in Lingen und Meppen ab und legt den Helm zurück in die Box. Für volle Akkus sorgt der Betreiber. Auf der App klickt man dann auf Miete beenden. Dadurch schließt sich die Box und der share2move-scooter ist abgegeben. Das Gebiet der eingesetzten e-scooter umfasst eine vordefinierte Zone – abgerechnet wird nach Zeit. Hinzu kommt eine einmalige Registrierungsgebühr in Höhe von 19 Euro. Die Miete beträgt pro Minute: 0,23 Euro (13,80 Euro/Stunde). Die Miete pro Minute im Parkmodus beträgt 0,11 Euro (6,60 Euro/Stunde), die Tagesmiete (24 Stunden) 34,99 Euro.
Emsauen-Sportsclub eröffnet Individuelles Fitness- und Ernährungscoaching
Lingen. Professionelles Fitness- und Ernährungscoaching bietet ab sofort der Emsauen-Sportsclub von Nico Beator am Emsanger in Lingen. Zur Neueröffnung gratulierten Oberbürgermeister Dieter Krone zusammen mit Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie den Sponsoren des Sportsclubs, Markus Moss und Steffen Steglich. Direkt am Emsauenpark trainieren die Kunden in privater Atmosphäre und immer unter Anleitung von Nico Beator oder seinem Mitarbeiter Timon Bauland im Einzel- und Kleingruppen. Viel Wert legt Nico Beator dabei auf die persönliche Beratung und Betreuung seiner Kunden. „Nur durch gezieltes Training können wir die Ziele erreichen, die sich jeder Einzelne gesetzt hat“, so der Personal Coach. Deshalb ist auch ein Beratungstermin mit umfangreicher Analyse des Fitness- und Gesundheitszustandes Voraussetzung für das Personal Training. Erst dann können die Kunden feste Termine für das Einzel- oder Gruppentraining vereinbaren. „Durch das auf den Einzelnen abgestimmt und gezielte Training sind 60 bis 120 Minuten Kraft- und Ausdauertraining pro Woche vollkommen ausreichend. Schon damit können wir die Leistungsfähigkeit und Mobilität unserer Kunden steigern und so Schmerzen und/oder Gewicht reduzieren und die Koordination steigern“, so der Personal Trainer. Am 21. April 2018 können sich alle Interessierte vor Ort persönlich von dem Angebot überzeugen: Dann laden Nico Beator und sein Team von 10 bis 18 Uhr zu einer Eröffnungsfeier ein.
Bereits seit acht Jahren ist Nico Beator Personal Trainer. Mit der Neueröffnung des Emsauen-Sportsclubs erfüllt sich der Gesundheitsmanager und Ernährungsberater einen persönlichen Traum. „Vorher bin ich zu den Kunden gefahren oder wir haben zusammen draußen trainiert“, so Nico Beator. In dem rund 160 Quadratmeter großen Sportsclub stehen nun zwei Räume für das Einzel- und das Gruppentraining sowie ein separates Beratungsbüro, Umkleidekabinen und ein Empfangsbereich mit Sitzmöglichkeit zur Verfügung. „Wir haben bei der Einrichtung viel Wert auf eine angenehme sowie natürliche Atmosphäre mit viel Holz und hellen Farben gelegt. Unsere Kunden sollen sich hier wohlfühlen“, erklärt der Personal Trainer das Konzept. „Wir trainieren viel mit dem eigenen Körper und wollen so zeigen, was jeder Einzelne auch für sich selbst erreichen kann – ohne kompliziertes Equipment oder aufwändige Geräte.“
Niederländer bei Unfall in Lingen schwer verletzt 69-jähriger Motorradfahrer übersieht Stauende

Lingen. Am Dienstagnachmittag ist im Ortsteil Laxten bei einem Verkehrsunfall gegen 16.10 Uhr auf der Bundesstraße 214 ein 69-jähriger niederländischer Motorradfahrer aus Emmen schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war er in das Ende eines Staus gefahren, der sich nach einem Verkehrsunfall oberhalb der Umgehungsstraße ereignet hatte. Der 69-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu und kam im Rettungswagen in das Lingener Krankenhaus. Die beiden Insassen des Opel Corsa, der am Stauende stand, kamen mit dem Schrecken davon. An beiden Fahrzeugen war Totalschaden entstanden
Radfahrer in Lingen von Lkw überrollt 24-Jähriger schwebt nach Unfall in Lebensgefahr

Lingen. Im Ortsteil Laxten ist am Dienstagnachmittag gegen 15.30 Uhr ein 24-jähriger Bulgarischer Staatsbürger, der mit dem Fahrrad nach Baccum fahren wollte, auf der Bundesstraße 214 von einer Sattelzugmaschine überrollt worden. Der Lkw wollte von der Umgehungsstraße kommend nach rechts auf die B 214 ein biegen. Nach Angaben der Polizei hatte dabei dessen Fahrer offensichtlich den jungen Mann übersehen, der gerade auf dem Radweg die Abfahrt überqueren wollte. Der 24-Jährige wurde von der Zugmaschine erfasst, überrollt und lebensgefährlich verletzt. Er kam zunächst im Rettungswagen in das Lingener Krankenhaus und wurde dann mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik verlegt. Der Fahrer des Lkw erlitt einen Schock.
Trecker brennt während der Arbeit auf einer Wiese
Lingen. Im Ortsteil Darme ist am Montagnachmittag gegen 14 Uhr auf einer Wiese an der Schüttorfer Straße ein Trecker während der Fahrt in Brand geraten. Dessen Fahrer konnte sich selber unverletzt retten. Der Landwirt aus Darme wollte mit einem Anhänger im Schlepp Dünger streuen. Die landwirtschaftliche Zugmaschine brannte komplett aus, der Anhänger wurde erheblich beschädigt. Die Freiwillige Feuerwehr aus Lingen löschte den Brand.
Alte Posthalterei ist jünger als gedacht Ergebnis des dendrochronologischen Gutachtens überrascht
Lingen. Dass die Alte Posthalterei nicht schon seit 1653 als Poststation genutzt wurde, ist schon seit einiger Zeit bekannt. Nun bestätigt ein Gutachten, dass auch das angenommene Baujahr 1653 nicht haltbar ist. „Erst um 1807/17 verließ die preußische Post ihr altes Gebäude in der heutigen Marktapotheke und richtete sich in der Alten Posthalterei ein“, so Stadtarchivar Dr. Mirko Crabus, „doch schon 1856 siedelte sie in das damals neu errichtete Bahnhofsgebäude über.“ Da bereits 1653 ein „Leiter des Postamtes“ in Lingen erwähnt worden sein soll, schloss man auf ein entsprechendes Baujahr. „Damals gab es allerdings noch keine preußische Post in Lingen“, erläutert Crabus, „die holländisch-hamburgische Post bekommt in Lingen wohl erst 1676 einen Posthalter, und in der Alten Posthalterei war damals noch das Gasthaus Roskamp eingerichtet.“ Die Nachforschungen des Stadtarchivars machten auch das Bauordnungsamt neugierig. Es gab ein dendrochronologisches Gutachten zur Ermittlung des Baujahres in Auftrag. „Und das Ergebnis war eine Überraschung“, äußert sich Dieter Frerich vom Bauordnungsamt. Das Gutachten ermittelte das Fälldatum der in der Alten Posthalterei verwendeten Hölzer. „Und in der Regel wurde das Holz dann auch sehr zeitnah verbaut“, erklärt Frerich. „Das Fälldatum der genommenen Proben liegt tatsächlich zwischen Herbst/Winter 1680 und Herbst/Winter 1682. Der Bau folgte also wohl kurz darauf.“ Auch Stadtarchivar Mirko Crabus zeigt sich überrascht, zumal in dieser Zeit ein Besitzerwechsel stattfand. Im Mai 1683 ließ die Witwe Roskamp ihr Haus nämlich für 380 Reichstaler an den Hausvogt Bernd Rottmann verkaufen. „Das macht Bernd Rottmann zum vermutlichen Bauherrn des heutigen Gebäudes“, so Crabus. „Es entstand also noch vor dem Professorenhaus von 1685, mit dem es einige architektonische Ähnlichkeiten aufweist.“ Lange gewohnt hat der Hausvogt Rottmann hier nicht. Im Oktober 1684 stand das Haus offenbar schon wieder zum Verkauf.
Mülleimer brannte in Wohnküche
Lingen. Die Freiwillige Feuerwehr Lingen wurde am Mittwochmorgen gegen 08.50 Uhr zu einem Brand im Ortsteil Reuschberge in einem Mehrfamilienhaus an der Mühlenbachstraße gerufen. Hier war in der Wohnküche aus noch ungeklärter Ursache ein Abfalleimer in Brand geraten und führte zu einer starken Rauchentwicklung. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Der Wohnungsinhaber war nicht anwesend. Feuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und 19 Einsatzkräften vor Ort. Sie konnten den Brand schnell löschen und lüfteten die verrauchten Räume. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Lingener Ehrenbürger feiert 95. Geburtstag Grünberg ist durch seine Bereitschaft zum Verzeihen und Vergeben Vorbild für viele Menschen
Lingen. Der Lingener Ehrenbürger Bernard Grünberg hat in der letzten Woche seinen 95. Geburtstag in seiner Geburtsstadt Lingen gefeiert. Rund 60 Gäste aus Politik und Verwaltung, Wegbegleiter und Freunde des Engländers waren der Einladung der Stadt Lingen in den Saal Klaas-Schaper gefolgt. „Ich komme zurück in meine Geburtsstadt, meine Heimatsstadt hat man mir abgenommen, doch ich habe neue Freunde in Lingen gefunden. Es ist eine große Ehre für mich, dass man mich hier so empfängt“, erklärte Bernard Grünberg und bedankte sich bei den vielen Gästen mit seinen drei Schlüsselbegriffen: „Versöhnung, Toleranz und Bildung – wenn alle sich daran halten würden, dann hätten wir Schritt für Schritt mehr Frieden auf der Welt“, so Bernard Grünberg. Es sei dumm zu glauben, dass man den Frieden mit Waffen erreichen könne. „Ich habe tausenden von Schülern meinem Lebenslauf erzählt und hoffe nun einfach, dass die nächste Generation lernt, dass der Holocaust sich nie wieder wiederholen darf.“
Zu den Gästen in Lingen zählten auch Karen van Coevarden und Leonie Edgell, die am Holocaust-Center Beth Shalom tätig sind. Zudem war der BBC-Reporter James Roberson angereist, um von dem Besuch Grünbergs in Lingen zu berichten. Als einer der letzten Verwandten konnte Ruth Grünberg dem Geburtstagskind gratulieren. „Deine Eltern und Schwestern wären sehr stolz auf dich, wenn sie dich sehen könnten“, sagte Ruth Grünberg. Ulla Haar überbrachte als Kreistagsvorsitzende zugleich auch die guten Wünsche des Landkreises Emsland. Oberbürgermeister Dieter Krone zeigt sich sehr beeindruckt von den mahnenden Worten Grünbergs. „Ich habe in den letzten Tagen viel über die drei Begriffe nachgedacht“, so das Stadtoberhaupt. „Ihr scharfsinniger Humor, ihr Selbstbewusstsein und ihre zugleich lausbübische Art zeichnen sie auch. Aber zugleich ist da auch diese traurige Seite an ihnen, der sie die Denunzierung der Juden am eigenen Leib erfahren und nur dank der klugen Vorausschau ihrer Eltern als einziges Familienmitglied den Holocaust überlebt haben.“ In seiner Rede blickte Dieter Krone auf das Leben Grünbergs zurück. „Ihre Geschichte ist auf besonders tragische Weise mit der Geschichte Lingens und Deutschlands verwoben“, so das Stadtoberhaupt.
Bernhard Grünberg, seine Eltern Bendix und Marianne sowie seine Schwester Gerda Grünberg gehörten zu den 40 jüdischen Einwohnern, die 1933 in Lingen wohnten. 1938 wurde Bernhard Grünberg mit einem der Kindertransporte nach England geschickt und überlebte als einziger seiner Familie den Holocaust. Erst 50 Jahre später erfuhren Lingener, dass Bernhard Grünberg noch lebte. Der damalige Stadtdirektor Karl-Heinz Vehring lud ihn daraufhin das erste Mal nach Lingen ein. Diesem Besuch folgten seit 1986 viele weitere. 38 Mal habe Bernard Grünberg Lingen besucht, 43 Mal davon mit dem eigenen Auto. In mehreren hundert Schulen habe Bernard Grünberg aus seinem Leben erzählt. „Doch das alles sind nur Zahlen. Dass sie nach all ihren unvorstellbaren Erfahrungen im Jahr 1985 überhaupt die Hand ihrer Geburtsstadt ergriffen haben, zeugt von einer Größe und einer fast übermenschlichen Bereitschaft – nicht zum Vergessen, denn Ihre Lebensgeschichte könnte kein Mensch vergessen – sondern von einer Bereitschaft zum Verzeihen und Vergeben, die bei allen, die Sie kennen, höchste Hochachtung und Demut bewirkt“, erklärte Oberbürgermeister Dieter Krone.
So habe Bernard Grünberg 1993 die Lingener Ehrenbürgerschaft angenommen und 1998 den „Lern- und Gedenkort Jüdische Schule mit eingeweiht. Seit 2000 ziere ein von ihm geschmiedetes Tor den Eingang zur Jüdischen Schule. 2013 wurde im Emsauenpark eine nach ihm benannte Straße eingeweiht, was für Bernard Grünberg nach den eigenen Worten eine sehr große Bedeutung habe. Er freue sich schon jetzt auf den 100. Geburtstag. „Sie sind für uns alle ein großes Vorbild – für die Menschen in dieser Stadt und auf der ganzen Welt“, so Dieter Krone abschließend. Bernard Grünberg selbst erklärte, dass er gerne noch 100 Jahre alt werden wolle. „Alles weitere ist mir dann egal, aber in fünf Jahren möchte ich gerne noch einmal mit ihnen allen feiern.“
Wietmarscherin bei Unfall schwer verletzt – Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen und bittet weitere Zeugen um Hinweise
Lingen. Im Ortsteil Altenlingen ist am Mittwochmittag gegen 12.30 Uhr eine 44-jährige Frau aus Wietmarschen bei einem Verkehrsunfall auf der Dalumer Straße (L 48) schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war sie in Richtrung Lingen fahrend in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Ihr Wagen, ein Dodge-Van, überfuhr einen Leitpfahl und kappte einen Straßenbaum in ein Meter Höhe. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto über den Straßengraben in eine angrenzende Wiese geschleudert. Hier blieb der Dodge auf der Beifahrerseite liegen. Dessen 44-jährige Fahrerin wurde eingeklemmt und konnte von den 24 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr aus Altenlingen gerettet werden. Sie kam im Rettungswagen in das Lingener Krankenhaus. Mit im Einsatz war auch ein Rettungswagen der Werkfeuerwehr der Erdöl-Raffinerie-Lingen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen und bittet weitere Zeugen um Hinweise unter Telefon (0591) 870.
Dieseldieb verursacht Umweltschaden
Lingen. In der Nacht zu Dienstag hat ein bisher Unbekannter im Ortsteil Schepsdorf an der Herforder Straße auf einer Baustelle ein Dieselfass angebohrt. Der Täter hatte mit einem Kanister rund 100 Liter das 750 Liter Vorrats gestohlen. Offenbar wurde er gestört und war geflüchtet. Es lief daraufhin eine größere Menge Kraftstoff ins Erdreich. Mitarbeiter des Bauunternehmens aus Bad Bentheim bemerkten gegen 07.50 Uhr das auslaufende Dieselöl, stellten mit einem Radlader den 1000-Liter-Behälter in eine Auffangwanne und streuten Bindemittel. Die alarmierte Feuerwehr pumpte den restlichen Kraftstoff in einen Behälter um.
Tätowierungen und Gravuren – Studio „Life Art“ eröffnet Existenzgründer profitierte von MikroSTARTer-Darlehen der NBank
Lingen. Mit seinem eigenen Tattoo-Studio „Life Art“ hat René Krieger den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. An der Lengericher Straße 6 bietet er in seinem rund 200 Quadratmeter großen Studio Tätowierungen aller Art an. „Das Angebot umfasst auch Schmerztherapien und Abhilfe bei Nadelphobien mittels Hypnose“, erklärt René Krieger. Im Sommer schließt er zudem eine Zertifizierung für Permanent-Make-up ab. Neben dem Existenzgründer selbst arbeitet ein weiterer selbstständiger Tätowierer in dem Studio, der sich auf das Auflösen vernarbter Tattoos spezialisiert hat. Darüber hinaus bietet Krieger verschiedene Gravuren, z.B. auf Leder, Holz, Glas und Stein, an: „Bis auf Metall können wir alles gravieren und so beispielsweise auch Turnschuhen oder Skateboards einen ganz individuellen Look geben.“ Abgerundet wird das Angebot durch spezielle Pflegeprodukte für tätowierte Haut sowie durch Accessoires aus Holz, wie Bambussonnenbrillen oder Cappies.
Unterstützt wurde René Krieger bei seiner Existenzgründung durch Sandra Prekel von der Lingener Wirtschaftsförderung. Sie beriet den 28-Jährigen u.a. bei der Erstellung des Businessplans und half bei der Suche nach passenden Räumlichkeiten – und sie vermittelte den Kontakt zu Garvin Schröder von der NBank. Die NBank gewährte Krieger mit dem sogenannten MikroSTARTer-Darlehen eine besondere Starthilfe. Das Darlehen ist speziell auf Existenzgründer ausgelegt und kann in Höhe von 5.000 bis zu 25.000 Euro direkt bei der NBank beantragt werden. „Die Laufzeit beträgt zwei bis fünf Jahre, wobei die ersten sechs Monate tilgungsfrei sind. Sicherheiten sind dafür nicht erforderlich. Vor der Kreditvergabe vergewissern wir uns aber natürlich, wie die Erfolgsaussichten des Vorhabens aussehen“, sagt Garvin Schröder von der NBank Beratungsstelle Osnabrück. Im Falle von René Krieger unterstützte die NBank die Existenzgründung mit der maximalen Darlehenssumme von 25.000 Euro.
Lingenerin Gertrud Ratza feiert 103. Geburtstag

Lingen. Ihren 103. Geburtstag konnte heute (Mittwoch, 7. März) die Lingenerin Gertrud Ratza im Curanum Seniorenstift Lingen feiern. Neben vielen Familienmitgliedern gratulierten auch Oberbürgermeister Dieter Krone, der stellvertretende Landrat Klaus Prekel und Pastor Philipp Wollek zum Ehrentag. Die Vertreter der Stadt und des Landkreises überbrachten zudem eine Urkunde des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil.
Geboren in Pommern, hatte Gertrud Ratza zunächst in Hamburg und dann bis ins hohe Alter hinein in Meppen gelebt. Über viele Jahre arbeitet sie als Krankenschwester. Ihr hohes Alter schreibt die Familie vor allem der Tatsache zu, dass Gertrud Ratza über viele Jahre hinweg noch sehr agil war. „Meine Mutter hat alles zu Fuß erledigt und ist überall hingelaufen“, berichtet Klaus-Dieter Ratza. Seit einigen Jahren lebt sie im Curanum Seniorenstift Lingen. Zu ihrer großen Familie zählen drei Kinder, fünf Enkel und zwei Urenkelkinder. Insgesamt leben in Lingen derzeit zehn Frauen und ein Mann, die 100 Jahre alt oder älter sind.
EmslandArena für den Deutschen Live Entertainment- Preis „ PRG LEA 2017“ in der Kategorie „Halle / Arena des Jahres 2017“ nominiert
„All you need is bunt“, lautet das Motto, wenn am Montag, 9. April 2018, in der Festhalle in Frankfurt am Main zum 13. Mal der Deutsche Live Entertainment-Preis „LEA“ verliehen wird. Der Dresscode für die Gala sieht festliche Abendkleidung vor, allerdings möglichst farbenfroh. „All you need is bunt – das steht in unserem Fall auch für abwechslungsreich und vielfältig“, kommentiert Prof. Jens Michow, Präsident des Bundesverbands der Veranstaltungswirtschaft (bdv) und Executive Producer der Award-Gala, „so wie der LEA selbst.“ Bärbel Schäfer und Sonya Kraus als Laudatorinnen
In 15 Kategorien geht der LEA, einer der wichtigsten deutschen Kulturpreise, in diesem Jahr an Konzert- und Show-Veranstalter, Manager, Agenten und Spielstättenbetreiber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. In der Festhalle im Frankfurter Messegelände werden mehr als 1.400 Gäste erwartet, darunter der Musiker Christopher von Deylen alias Schiller, der derzeit mit seiner Solo-Performance „Ich, Judas“ außerordentlich erfolgreiche Schauspieler Ben Becker sowie die international gefragten Topmodels Anna Hiltrop und Vanessa Fuchs. Zwei prominente Frankfurterinnen werden zudem ein Heimspiel als Laudatorinnen feiern: Die Journalistin und TV-Produzentin Bärbel Schäfer und auch die TV-Moderatorin und Schauspielerin Sonya Kraus werden jeweils eine der begehrten LEA-Trophäen übergeben. Festhalle Frankfurt ist selbst ein LEA-Kandidat
Mehr als 500 Konzerte und Shows im deutschen Sprachraum hat die mit Medienvertretern und Branchenpraktikern besetzte LEA-Jury im vergangenen Jahr begutachtet. Mittlerweile sind die Nominierten in zwei weiteren Kategorien bekannt. Dabei gehen drei Spielstätten aus Deutschland sowie jeweils eine aus Österreich und der Schweiz ins Rennen um die Auszeichnung für die Halle/Arena des Jahres. Auch die Festhalle Frankfurt, seit 2011 Schauplatz der LEA-Verleihung, steht auf der Liste. Für den Konzerttempel in der Mainmetropole ist es die zweite Nominierung nach 2014.
Sperrmüll auf Terrasse abgebrannt
Lingen- – In der Nacht zu Donnerstag ist es auf der Terrasse eines Reihenhauses in der Johannesstraße zu einem Brand gekommen.Verletzt wurde dabei niemand. Gegen etwa 1 Uhr waren die Bewohner des Hauses auf das Feuer aufmerksam geworden und hatten sich selbstständig in Sicherheit bringen können. Auch die Bewohner der angrenzenden Reihenhäuser verließen vorsorglich die Gebäude. Auf der Terrasse war aus bislang ungeklärter Ursache dort gelagerter Sperrmüll in Brand geraten. Die Flammen beschädigten die Terrasse samt Überdachung, ein Gewächshaus sowie die Außenwand des Gebäudes und ein Küchenfenster. Die Höhe des entstandenen Sachschadend ist bislang noch nicht bekannt. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Die Feuerwehr Lingen war mit sieben Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort.
Familienunternehmen Moß erweitert sich am Standort Investition von drei Millionen Euro

Lingen. Das Lingener Familienunternehmen Moß wird sich am bestehenden Standort an der Ulanenstraße deutlich erweitern. Markus Moß möchte in der nächsten Zeit weitere Fachkräfte einstellen, weshalb das Unternehmen das vorhandene Verwaltungsgebäude noch einmal mehr als verdoppeln wird auf zukünftig bis zu 60 Büroarbeitsplätze. Der Büroanbau erhält neben neuen Büro- und Besprechungsräumen ein Betriebsrestaurant mit 60 Sitzplätzen und angrenzender Terrasse. „Wir beschäftigen derzeit 150 hochqualifizierte Mitarbeiter – davon zirka 30 Personen in unserer Verwaltung am Standort in Lingen – und wir wollen diesen natürlich auch einen modernen und ansprechenden Arbeitsplatz bieten“, erklärte Markus Moß. „Deshalb investieren wir jetzt in das Rundum-Paket und in die Sicherung der Zukunft unseres Unternehmens. Die neuen Schulungsräume werden dringend benötigt, um die immer umfassenderen Weiterbildungen aller Mitarbeiter unter optimalsten Bedingungen durchführen zu können. Auch unsere dualen Studenten und Auszubildenden in fünf Berufen profitieren dann davon.“
Während der Bauarbeiten könnten die jetzigen Räumlichkeiten durchgehend weiter genutzt werden. Erst am Ende der Maßnahme würde das vorhandene Bürogebäude mit der geplanten Erweiterung durch Türöffnungen im Ober- und Dachgeschoss verbunden. „Für die Gesamtmaßnahme kalkulieren wird eine Investitionssumme von gut drei Millionen Euro“, erklärte Astrid Moß. Zusätzlich zu dem dreigeschossigen Gebäude sollen auch neue Parkplätze entstehen, so dass zukünftig 55 Stellplätze auf dem Firmengelände zur Verfügung stehen. Bis zum 22. Dezember 2018 soll die Bürobaumaßnahme abgeschlossen sein, ebenso die für dieses Jahr geplante Erweiterung der Materiallagerflächen um rund 10.000 Quadratmeter in Richtung B 70. Hierdurch soll es zu einer Entzerrung der beengten Platzverhältnisse kommen und damit die Sicherheit auf dem Betriebsgelände noch weiter erhöht werden. „2019 wollen wir auf dem nördlichen Teil des Firmengeländes zudem noch weitere Lager- und Bewegungsflächen schaffen“, so Markus Moß.
Oberbürgermeister Dieter Krone erklärte: „Mit dem Neubau investieren Sie zugleich auch in die Zukunft des Familienunternehmens. Ich gratuliere Ihnen zu Ihrem unternehmerischen Mut und freue mich natürlich über die damit verbundene Standortentwicklung.“ Neben dem Oberbürgermeister und Wirtschaftsförderer Ludger Tieke ließen sich auch Günter Reppien und Hermann Moß als Vertreter des Ortsrates die Pläne vor Ort erklären. „Es ist gut zu wissen, dass Sie sich in Altenlingen wohlfühlen und hier für Sie optimale Bedingungen vorfinden“, ergänzte Günter Reppien. „Uns ist daran gelegen, Ihnen auch zukünftig alle Möglichkeiten vor Ort zu bieten.“
Das Leistungsspektrum des Familienunternehmens Moß reicht von Demontagen und Abbrüchen über die Aufbereitung sämtlicher Bauabfälle und Entsorgungsarbeiten. 1963 gegründet ist die Moß Abbruch-Erdbau-Recycling GmbH & Co. KG seit 2009 an seinem jetzigen Standort an der Ulanenstraße beheimatet. Das Unternehmen bearbeitet Aufträge in einem Umkreis von 300 Kilometern, um so den Mitarbeitern zu ermöglichen, regelmäßig auch bei Bedarf unter der Woche nach Hause zu fahren. Der Lingener Betrieb ist als erstes deutsches Unternehmen im Bereich mobil aufbereiteter Recyclingbaustoffe zertifiziert worden. Zu dem modernen Maschinenpark zählen derzeit 60 Bagger, darunter auch der mit 50 Metern Reichhöhe größter Abbruchbagger Deutschlands.
Bildergalerie: Rosenmontag in Lingen zog viele Zuschauer an 40 Wagen und Fußgruppen marschierten durch Lingens City
Lingen. Den Lingener Jecken der Karnevals-Vereinigung ist es wiederum gelungen, mit befreundeten Vereinen den Rosenmontagsumzug auf die Beine zu stellen. Um 15.11 Uhr gab Zugmarschall Jonathan Scholz das Startsignal für die mehr als 400 Narren. „Wir haben 30 Motivwagen, zwölf Fußgruppen und zwei Musikkapellen aus Bathorn und Brögbern“, meinte Scholz. Alle zogen durch die Innenstadt und riefen den die Straßen säumenden Menschen „Helau und Alaaf“ zu. Natürlich warfen sie jede Menge Kamellen, Gummibärchen und Popcorn von den Wagen ins Volk. Während des Umzuges gesellten sich noch einige Gruppen hinzu, die nicht rechtzeitig den Sammelplatz an den Emslandhallen erreichten. Hannelore Dall, Präsidentin der KVL, und Prinzessin Vanessa I. (Bartling) waren glücklich, dass wieder so viele Zuschauer ihre Bemühungen belohnten. Sprüche wie „Reiche Witwen lassens krachen, lasst uns Karneval feiern und Spaß machen“ oder „Angie verliert den Verstand, jetzt nehmen die Narren das Zepter in die Hand“ zierten die Wagen. Mit lauter Musik zog die Jecken-Karawane durch die Innenstadt und endete an der Tanzgalerie Lorenz am Bahnhof. Hier feierten die Karnevalisten ausgiebig bis in die Puppen.
Älteste Bewohnerin Damaschkes feierte 101. Geburtstag

Lingen. Auf stolze 101. Lebensjahre kann Elisabeth Metz zurückblicken. Damit ist sie die älteste Bewohnerin des Lingener Stadtteils Damaschke. Im Kreise von Familie und Freunden feierte die Jubilarin ihren besonderen Ehrentag. Zu den Gratulanten zählten auch Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone (rechts) und der stellvertretende Landrat Klaus Prekel. Die mitgebrachten Urkunden der Stadt Lingen, des Landkreises Emsland und des Landes Niedersachsen würden einen Ehrenplatz bekommen, lies Elisabeth Metz ihre Gäste wissen. Im Laufe ihres bewegten Lebens hat die Jubilarin viel erlebt. Geboren im Kreis Neustettin ist sie 1945 hochschwanger aus Pommern nach Lingen geflohen. Ihr Mann folgte ihr 1946 aus der Kriegsgefangenschaft. In Damaschke fand das Paar eine neue Heimat. Bis heute ist Elisabeth Metz dem Stadtteil treu geblieben und wohnt zusammen mit ihrer Tochter und ihrem Schwiegersohn in dem Haus, das sie gemeinsam mit ihrem Ehemann vor über sechzig Jahren gebaut hat. Zu ihrer großen Familie zählen mittlerweile vier Enkel und mehrere Urenkelkinder.
Schatzsuche und Luftmatratzenrennen Piratentag in den Linus Lingen Wasserwelten

Lingen. Die Piraten sind los im Linus: Am Sonntag, 18. Februar 2018, beim Piratentag im Freizeitbad. Von 14.00 bis 18.00 Uhr können alle Kinder auch zu Piraten werden. Bei der spannenden Piratenprüfung und dem Piratenwettkampf entscheidet sich, wer mit segeln darf. Am Piratentag darf „Captain Jack Sparrow“ natürlich nicht fehlen. Beim Luftmatratzen-Rennen, Schatztauchen und Enterhakenwerfen können die Kinder tolle Schätze gewinnen. Ihren Mut können die kleinen Piraten beim „über die Planke laufen“ beweisen und bei der „Großen Schatzsuche“ stellt sich heraus, wer ein richtiger Seeräuber ist. Auch das Abzeichen „Seeräuber“ wird an diesem Tag abgenommen. Das Bistro „BES●SER genießen“ bietet eine „Schatztruhe“ (Pommes, Hamburger, süße Kleinigkeit und Trinkpäckchen) für 5,00 Euro an.



















































![Michael Knebel Test 2.pptx [Schreibgeschützt]-001](http://esmedia-spelle.de/wp-content/uploads/2014/03/Michael-Knebel-Test-2.pptx-Schreibgeschützt-001.jpg)






























