Lingen- Am Dienstagnachmittag ist es an der Brunnenstraße zu einem Polizeieinsatz gekommen, bei dem ein Beamter verletzt wurde. Zeugen hatten gegen 14.40 Uhr zwei Männer dabei beobachtet, wie sie in eine dortige Wohnung eingebrochen sind. Mehrere Streifenbesatzungen stellten die Täter vor Ort. Einer der Männer leistete erheblichen Widerstand und musste von mehreren Beamten überwältig werden. Dabei versetzte er einem der Polizisten einen so heftigen Kopfstoß, dass dieser seinen Dienst nicht fortsetzen konnte. Dem 26-jährigen Angreifer wurde eine Blutprobe entnommen. Es besteht der Verdacht, dass er unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand.
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Neuer aufsichtführender Richter am Amtsgericht Lingen (Ems)
LINGEN (EMS), 02.12.2019. Mit Wirkung vom heutigen Tage ist der Vorsitzende Richter am Landgericht Markus Hardt an das Amtsgericht Lingen (Ems) versetzt worden. Der 47-jährige Jurist übernimmt hier das Amt eines weiteren aufsichtführenden Richters. Zuvor hatte er am Landgericht Osnabrück zunächst den Vorsitz einer kleinen Strafkammer und anschließend einer Kammer für Handelssachen inne. Außerdem war er Mitglied im dortigen Präsidium. Herr Hardt lebt in Münster, ist verheiratet und hat eine Tochter. Nach juristischem Studium in Münster wurde er am 01.12.2000 zum Richter im Bezirk des Oberlandesgerichts Oldenburg ernannt. Nach Stationen am Landgericht Aurich, der Staatsanwaltschaft Osnabrück und dem Bundesjustizministerium in Berlin war er bereits in der Zeit von September 2004 bis März 2015 am Amtsgericht Lingen (Ems) tätig, unterbrochen durch eine Abordnung an das Oberlandesgericht Oldenburg in den Jahren 2011/2012. Am Amtsgericht Lingen (Ems) ist Herr Hardt insbesondere für Verfahren in allgemeinen Zivil-, Familien- und Nachlasssachen zuständig. Als weiterem aufsichtführendem Richter obliegen ihm überdies Aufgaben der Gerichtsverwaltung.
Café Aivilo in der Burgstraße neu eröffnet
Lingen. Zur Neueröffnung ihres Cafés Aivilo gratulierten in der letzten Woche Oberbürgermeister Dieter Krone, Citymanager Andreas Löpker und Jens Schröder von der Wirtschaftsförderung Inhaberin Olivia Teschner und ihrem Team. Die 23-Jährige Studentin hat sich mit dem Café in der Burgstraße 8 in der Lingener Innenstadt einen Traum erfüllt. Dabei hat sie viel selbst Hand angelegt: „Die Tische und das Lichtkonzept sowie die Installation der Lampen haben wir selbstgemacht, die Theke habe ich zusammen mit einem Thekenbauer geplant, die Stühle nach unseren Vorstellungen umgestaltet“, erzählte die Existenzgründerin. Das Konzept kommt gut an. So ist auch an diesem Nachmittag jeder Tisch im Aivilo besetzt und das mit Menschen jeglichen Alters. „Das Café ist schon jetzt eine Bereicherung für die Burgstraße und die ganze Innenstadt“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone. Neben Kaffee, Tee, Softdrinks, Wein, Bier und einer Auswahl an Kuchen bieten Olivia Teschner und ihre Mitarbeiter einen Mittagstisch sowie täglich wechselnde Besonderheiten an. So gibt es sonntags Waffeln im Aivilo. Einen Schwerpunkt legt die Inhaberin auf nachhaltige sowie fair gehandelte Produkte, wie die Tassen, die unter anderem aus Kaffeesatz bestehen.
Das Café Aivilo hat montags von 11 bis 19 Uhr, mittwochs bis samstags von 9 bis 19 Uhr, sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Dienstags ist Ruhetag.
Generation 50plus besichtigt Amtsgericht Lingen
Spelle – Die Initiative Generation 50plus der Samtgemeinde Spelle lädt ein zu einer Besichtigung des Amtsgerichtes Lingen (Ems) am Donnerstag, 17. Oktober 2019. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Die Besucher erhalten einen Einblick in den Alltag des Gerichts, den Ablauf einer Verhandlung und in die Aufgaben eines Amtsgerichtes. Die Kosten für Busfahrt und Kaffeetafel betragen gestaffelt von 15 bis 24 Personen 25,00 Euro, von 25 bis 39 Personen 20 Euro und ab 40 Personen 15 Euro pro Person. Anmeldung nimmt der Koordinator der Initiative „Generation 50plus“, Herbert Schweer, bis Montag, 14. Oktober, entgegen, Tel. 0151 54037959. Abfahrt: 14:00 Uhr: Landgasthaus Rosken, Schapen. 14:15 Uhr: ZOB am Rathaus, Spelle. 14:30 Uhr: Parkplatz an der Kath. Kirche, Lünne. Um 15:00 Uhr ist eine gemeinsame Kaffeetafel in Lingen geplant, bevor ab 16:00 Uhr eine geführte Besichtigung des Amtsgerichtes stattfindet. Rückkehr ist gegen 19:00 Uhr vorgesehen.
Altstadtfest mit verkaufsoffenen Sonntag in Lingen Lied mit Kaya Laß und Antenne Niedersachsen
Das Altstadtfest vom 14. bis 16. September 2018 wird bereits zum 38. Mal gefeiert. Open-Air-Konzerte auf sechs Bühnen locken wieder tausende Besucher in die Emsstadt. Rockklassiker und Oldies, Tanz- und Party-Musik, House- und Elektro oder Indie-Rock, das musikalische Spektrum ist so vielfältig wie die unterschiedlichen Locations.
Lingen. Zum Altstadtfest verwandelt sich neben dem Markplatz und dem Pferdemarkt auch der Hof des Amtsgerichts oder der Vorplatz des neuen Rathauses in Feier-Orte der besonderen Art. „Die ganze Innenstadt mit ihren großen Einkaufsstraßen wie auch den kleinen Altstadtgassen wird zur Festmeile, die Besucher können so stundenlang über das Altstadtfest flanieren“ verspricht Gesche Hagemeier, Geschäftsführerin von der Lingener Wirtschaft und Tourismus GmbH.
Als Highlight im Wortsinne wird auf dem Marktplatz wieder ein Riesenrad aufgebaut. Den Besuchern bietet sich so die Möglichkeit, die Innenstadt und das Altstadtfest aus einer ganz neuen, luftigen Perspektive zu erleben. Über 75 Tonnen Stahl werden dafür mit 5 Sattelschleppern auf dem Marktplatz in Position gebracht, die Besucher können dann ab Freitag den Ausblick aus über 30 Metern Höhe über die Stadt genießen.
Lingen Lied mit Radiosender Antenne Niedersachsen
Ein besonderes Highlight erwartet die Gäste auf der Sparkassen-Bühne am Marktplatz am Freitag um 18.00 Uhr. Antenne Niedersachen wird mit der Moderatorin Kaya Laß und der tatkräftigen Unterstützung vieler Lingener und Gäste den „Lingen-Hit“ präsentieren. Für alle Teilnehmer hält der LWT eine kleine Überraschung bereit. Im Anschluss um 20.00 Uhr wird das Fest durch Lingens Zweiten Bürgermeister Stefan Heskamp mit dem traditionellen Bierfassanstich eröffnet.
Wenn die Besucher von Bühne zu Bühne wandern, finden sie die Straßen der Innenstadt von zahlreichen Ständen gesäumt vor. Es gibt unterschiedlichste kulinarische Angebote, das Altstadtfest wird also auch ein Fest für den Gaumen. „Dabei werden die Händler und Standbetreiber so über die Innenstadt verteilt, dass ein möglichst abwechslungsreiches und vielfältiges Fest entsteht“ beschreibt Gesche Hagemeier den Stand der Vorbereitungen. Beendet werden alle Musikprogramme am Freitag und am Samstag um 1.00 Uhr.
Die Parkhäuser in der Innenstadt sind auch am Sonntag von 12 bis 19 Uhr geöffnet. Die LiLi-Busse fahren getreu dem Motto „Du feierst – LiLi fährt“ länger und bringen die Gäste des Altstadtfestes sicher nach Hause. Die letzten LiLi-Busse fahren um 1:35 Uhr am ZOB ab. Erstmals in diesem Jahr fährt auch die Linie 101 nach Clusorth-Bramhar.
Flohmarkt am Samstag
Ergänzt werden die Buden am Samstag noch von hunderten Flohmarktverkäufern. In den Straßen „Zum neuen Hafen“ und „Schlachterstraße“ sowie auf den dortigen Parkplätzen bieten private Verkäufer ihre Dachbodenfunde und sonstige gebrauchte Waren an.
Familientag und Biathlon-Stadtmeisterschaft am Sonntag
Der Sonntag steht beim Altstadtfest traditionell im Zeichen der Familie. So werden auf der Sparkassen-Bühne auf dem Marktplatz der Kinderliedermachen Thomas Koppe, der Zauberer TOPOLINO und die BIKERINA-Show die jüngsten Besucher unterhalten. Erstmalig gibt es in diesem Jahr am Sonntag vor dem neuen Rathaus ab 11.00 Uhr die „Biathlonstaffel-Stadtmeisterschaft“ für Jung & Alt. Jeder ist eingeladen, mit Staffeln aus 4 Personen an der Biathlonstaffel-Stadtmeisterschaft teilzunehmen, Jeder Teilnehmer läuft 400 m (Wettkämpferinnen: 300 m) im klassischen Skilanglauf auf dem Thoraxtrainer gefolgt von 5 Schüssen Stehendschießen. Jeweils 3 Teams treten in einem Rennen gegeneinander an.
Die zeitschnellsten 3 Teams stehen im Anschluss im Finale um den Stadtmeistertitel. Es warten tolle Preise auf die besten Teams. Jeder Teilnehmer wird mit seinem Ergebnis auch in der Einzelrangliste gewertet. Es ist ein Event mit jeder Menge Teamgeist, Spaß und toller Stimmung an dem JEDER ohne Vorkenntnisse teilnehmen kann! Übungsschießen für alle findet an der Biathlonarena am Eventtag von 11-13.45 Uhr statt.
Bevor das Altstadtfest am Freitag um 20 Uhr eröffnet werden kann, bleibt für das Team vom LWT noch jede Menge zu tun. So beginnen bereits am Mittwoch die Aufbauarbeiten für das Riesenrad. „Obwohl wir inzwischen auf 37 Jahre Erfahrung zurückgreifen können, ist doch jedes Jahr ein bisschen anders, aber das macht es für uns auch immer wieder erneut spannend“, sagt die LWT-Geschäftsführerin Gesche Hagemeier.
HAIR FASHION kommt zurück nach Lingen
Das mittelständische Familienunternehmen HAIR FASHION stärkt den Standort Lingen mit einem weiteren Trend- Salon, der am 20. September an der Meppenerstraße im Ortsteil Altenlingen seine Türen öffnen wird. Unbekannt ist die Marke HAIR FASHION in Lingen jedoch nicht: Bereits in der Georgstraße war HAIR FASHION als Salon ohne Terminvereinbarung bei den „Lingenern“ bekannt und beliebt.
Zurück in neuem Design
Ganz neu hingegen ist jedoch das Design, in dem sich der neue Salon an der Meppenerstraße präsentiert. Das in die Jahre gekommene blau- gelbe Logo in Comic- Schrift ist einem schlichten und zugleich kreativen „Scherenknäul“ gewichen- ein Auftritt, der sowohl Friseurhandwerk auf höchstem Niveau, aber auch Kreativität verspricht und Lust auf die neuesten Trends macht. Eines hat sich jedoch nicht verändert: Willkommen ist die ganze Familie, die Wert auf typ- und trendorientierte Beratung zu fairen und transparenten Preisen legt.
HAIR FASHION ist da, wo die Kunden sind
Der neue Salon in Erstbezug befindet sich im Nahversorgungszentrum in Altenlingen direkt neben dem Drogeriemarkt Rossmann. „Wir bringen HAIR FASHION genau dorthin, wo unsere Kunden sind. Deshalb passt der neue Standort perfekt in unser Konzept.“, so Geschäftsführer und Firmeninhaber Hubert Funke. Ausreichende Park- und Einkaufsmöglichkeiten runden den entspannten Friseurbesuch ab.
Trends ohne Termin
Wer also nach einem trendorientierten Friseur in familienfreundlicher Atmosphäre sucht, hat ab dem 20. September eine Auswahlmöglichkeit mehr in Lingen. Von Montag bis Freitag erwarten die SchönerMacher ihre Kunden dann von 8:30 Uhr bis 18:30 Uhr, Samstag bis 14:30 Uhr. Und das alles ohne Termin. Zum Eröffnungstag freut sich das Team über zahlreiche Gäste, die herzlich auf ein Glas Sekt zum Anstoßen eingeladen sind. Am Glücksrad darf sich über tolle Gutscheine und Sofortgewinne gefreut werden. Jeder ist herzlich Willkommen.
Neueröffnung: HAVIÉNN in der Großen Straße bietet Braut und Abendmode
Lingen. „HAVIÉNN“ – der klangvolle Namen, der an Heaven – Himmel erinnert, steht in Lingen für exklusive Braut- und Abendmode. Am Ende der Großen Straße (Hausnummer 22) hat sich Inhaberin Hanna Wanat mit der Neueröffnung ihren persönlichen Traum erfüllt. Die Lingenerin bietet exklusive, aber leichte Stoffe, Spitze und Tüll, damit die Damen an dem schönsten Tag ihres Lebens glänzen können. Alle Kleider werden speziell für HAVIÉNN genäht und können individuell auf die Größe der Trägerin angepasst werden. Dabei bietet HAVIÉNN das passende Outfit für jede Figur, egal ob Kleidergröße 34 oder 60. Auch Änderungen sind dank der Kooperation mit einigen Schneiderinnen kein Problem. Für die Herren bietet Hanna Wanat die passenden Krawatten und Fliegen, so dass die Outfits aufeinander abgestimmt werden können. Zukünftig soll es im Erdgeschoss Abendmode geben, während die zukünftigen Bräute die erste Etage ganz für sich haben. Citymanagerin Nadine Thale und die Geschäftsführerin der LWT GmbH Gesche Hagemeier gratulierten Inhaberin Hanna Wanat zur Neueröffnung. Bei der Gelegenheit verriet die Geschäftsfrau dann auch das Geheimnis hinter dem Namen: HAVIÉNN ist ein Akronym und setzt sich aus den Vornamen ihrer Familie zusammen.
Heinz Rolfes zum Ehrenmittglied des Lingener Stadtrates ernannt Stadt Lingen ehrt politisches Urgestein
Lingen. Zum Ehrenmitglied des Stadtrats hat Oberbürgermeister Dieter Krone das langjährige Rats-, Kreis- und Landtagsmitglied Heinz Rolfes ernannt. Die Stadt Lingen honoriere damit das Lebenswerk eines politischen Urgesteins, erklärte der Oberbürgermeister.
Heinz Rolfes kann auf eine beeindruckende kommunalpolitische Laufbahn zurückblicken. Bereits im Alter von 21 Jahren wurde er für die CDU in den Ortsrat und zwei Jahre später in den Lingener Stadtrat gewählt. Einige Jahre später folgte die Wahl zum Abgeordneten des Niedersächsischen Landtags, in dem er bis 2017 den Wahlkreis Lingen vertrat. Über viele Jahre hatte er ebenfalls das Amt des Stellvertretenden Landrates des Landkreises Emsland inne. Auch heute ist Heinz Rolfes nach wie vor aktiv: als Vorsitzender des SKM und im Kuratorium des Bonifatius Hospitals. „In Lingen warst du Stimme und Gesicht deiner Fraktion und hast dieser durch dein Auftreten Profil und Anerkennung verschafft“, erklärte Dieter Krone. „Dabei war deine scharfsinnige Zunge gleichermaßen geliebt und gefürchtet. Aber auf dein Wort war Verlass.“ Dieter Krone dankte Heinz Rolfes für seine herausragenden Leistungen und Dienste für die Stadt Lingen und überreichte ihm unter langanhaltendem Applaus die Urkunde.
Heinz Rolfes erklärte in den anschließenden Dankesworten, dass er seine politische Laufbahn nicht geplant habe. „Wir haben einen Sportverein gegründet und wollten diesem natürlich Gehör in den politischen Gremien verschaffen.“ Lingen sei damals noch eine andere Stadt gewesen: ohne Fußgängerzone, ohne Konrad-Adenauer-Ring und auch der IndustriePark habe noch in den Kinderschuhen gesteckt. Lingen habe eine enorme wirtschaftliche Entwicklung erfahren, erklärte Rolfes. Sorgen bereite ihm derzeit allerdings der Rechtsruck in Europa sowie die politische Debatte, die derzeit auch in Deutschland geführt werde. „Wir haben nie darunter gelitten, dass Menschen zu uns gekommen sind, sondern ganz im Gegenteil: Wir haben dadurch gewonnen“, betonte der ehemalige Landtagsabgeordnete. Heinz Rolfes betonte auch noch einmal die Bedeutung der Hochschule für den Standort Lingen, erklärte aber zugleich, dass bei allem technischen Fortschritt immer der Mensch im Mittelpunkt stehen müsse. „Die Technik soll Dienstleistung und Hilfe für den Menschen sein und nicht der Menschen der Sklave der Technik“, so Rolfes. Die Ungeduld werde im Alter immer größer, erklärte das neue Ehrenratsmitglied. Er bedankte sich aber bei dem Rat für diese große Auszeichnung und zollte der Verwaltung Dank für ihre Arbeit als Dienstleister für die Bürger.
Brand in Lingener Chemiefabrik Keine Gefahr für die Bevölkerung
Lingen. Im Ortsteil Schepsdorf hat es am frühen Donnerstagmorgen auf dem Gelände der Chemiefabrik Hagedorn an der Straße Emsufer gebrannt. Das Feuer war aus bisher ungeklärter Ursache im Bereich des Lagers für Cellulose ausgebrochen. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Lingen, Altenlingen, Bramsche und Holthausen wurden um 04.40 Uhr alarmiert. Sie waren mit 80 Kräften und 20 Fahrzeugen angerückt und haben den Brand der Nitrocellulose schnell unter Kontrolle gebracht. So konnte ein Ausbreiten der Flammen auf andere Gebäude und Lagereinhalten verhindert werden. Vorsorglich wurde die Bevölkerung mit Rundfunkdurchsagen aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die Umweltgruppe der Polizei hat Messungen durchgeführt. Nach Angaben des Ersten Stadtrats Stefan Altmeppen sei bei dem Feuer niemand verletz worden und es seien auch keine Gefahrstoffe ausgetreten. Für die Bevölkerung habe keine Gefahr bestanden. Zwei Rettungswagen standen in Bereitstellung. Die Nordhorner Straße war von der Emsbrücke bis zur Herzforder Straße aufgrund des Einsatzes bis 07.20 Uhrgesperrt. Zur Schadenshöhe gibt s noch keine Angaben.
Über 100.000 Euro Sachschaden bei Brand in Lingen
Lingen. Im Ortsteil Darme ist am Mittwochmorgen der Dachstuhl eines Wohnhauses an der Frankfurter Straße ein Raub der Flammen geworden. Das Feuer, das vermutlich im Badezimmer ausgebrochen ist, breitete sich sehr schnell aus. Da die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Lingen nicht ausreichten, wurde die Wehr aus Bramsche angefordert, um den Band zu bekämpfen. Nach ersten Recherchen der Polizei hatte in dem Doppelhaus, in dem zwei Familien wohnen, die Tochter gegen 7.20 Uhr den Brand entdeckt und die Feuerwehr gerufen. Bei dem Feuer, das Sachschaden von mehr als 100.000 Euro verursacht hat, wurde niemand verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Brand im Kraftwerk Emsland in Lingen
Lingen. Am Sonnabendmorgen wurde die Freiwillige Feuerwehr Lingen um 07.52 Uhr für einen Brand im Erdgaskraftwerk im Lingener Ortsteil Darme an der Schüttorfer Straße alarmiert. Hier hatte nach Angaben der Polizei im Gebäude Block B die Ummantelung einer Wärmepumpe in der Umweltstation gebrannt. Das Feuer wurde sofort von eigenen Kräften gelöscht. Es habe keine Gefährdung für die Umwelt und keinen Personenschaden gegeben. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 200 Euro geschätzt. Bereits am 19. April 2018 war es in dem Kraftwerk bei der Inbetriebnahme eines Dampferzeugerkessels zu einem Schwelbrand in der Schaltanlage gekommen.
Neue Lkw-Mautsäule in Lingen
Lingen. Ab dem 1. Juli 2018 gilt die Lkw-Maut auch auf allen Bundesstraßen in Deutschland für Fahrzeuge und Fahrzeuggespanne ab 7,5 Tonnen. Im Lingener Ortsteil Ramsel hat die Toll Collect GmbH an der B 214 die blaue Säule für die Mautkontrolle der Lastwagen installiert. Mit dem Gesetzt für Lkw-Maut auf Bundesstraßen verdreifachen sich künftig die Strecken in Deutschland, auf denen für Lastwagen Maut bezahlt werden muss. Mittlerweile sind über 140 neue Mautsäulen in Mitteldeutschland aufgestellt worden. Insgesamt werden es 600 Kontrollsäulen. Die Geräte funktionieren wie intelligente Fotoapparate. Sie machen im vorbeifahren der mautpflichtigen Fahrzeugen drei Bilder: von der Seite, vom Kennzeichen und ein Übersichtsbild. In den meisten Lastwagen befindet sich dann ein kleines Gerät, mit dem sich die Säule beim Vorbeifahren verbindet und die darauf gespeicherten Informationen wie zum Beispiel das zulässige Gesamtgewicht abgleicht. Sind die Informationen korrekt, sollen die Bilder direkt an der Kontrollsäule wieder gelöscht werden. Die Mautsäulen sehen aus wie blaue Blitzer-Säulen. Für die Autofahrer sind sie aber harmlos. Wenn sich aber jemand erschreck und wegen dem vermeintlichen Blitzer abrupt abbremst, bringt er andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr.
Älteste Emsländerin: Alwine Poske aus Lingen feierte 105. Geburtstag
Lingen. Die älteste Lingenerin ist Alwine Poske schon seit einigen Jahren. Am Sonntag feierte sie ihren 105. Geburtstag und ist damit nun auch die älteste Emsländerin. „Das ist ein sehr besonderer Geburtstag. Darauf können Sie stolz sein“, gratulierte Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone und überreichte der Jubilarin die Ehrenurkunden der Stadt Lingen, des Landkreises Emsland und des Landes Niedersachsen. „Ich habe schon eine ganze Schublade voll mit diesen Andenken“, scherzte das Geburtstagskind. Bei der passionierten Garten- und Blumenliebhaberin stieß insbesondere der von Krone mitgebrachte Blumenstrauß auf große Freude. „Es können gar nicht genug Blumen da sein“, schwärmte die 105-Jährige. Bis vor wenigen Jahren hat sie ihren eigenen Garten noch selbst gehegt und gepflegt. Auch wenn sie mittlerweile in einem Seniorenwohnheim lebt, lässt sie es sich nicht nehmen, ihrer Familie täglich Tipps für die Gartenpflege zu geben. „Mein Kopf ist nämlich noch fit“, so Alwine Poske. Sie betont: „Wenn man noch lachen kann, kann man sich freuen.“
Noch unter Kaiser Wilhelm II. 1913 in Oberholsten/ Melle geboren blickt die Jubilarin auf ein bewegtes Leben zurück. Seit über 60 Jahren wohnt sie bereits in Lingen. Bevor sie in ein Seniorenwohnheim umzog, hat sie kurioser Weise zwar nie ihre Wohnung gewechselt, aber aufgrund von Straßenumbenennungen mehrfach ihre Adresse. Zu ihrer großen Familie gehören mehrere Kinder, Enkel und Urenkel. Neben ihrer Familie und Oberbürgermeiste Krone ließ es sich auch der Posaunenchor der Kreuzkirche nicht nehmen, ihr mit einem Geburtstagsständchen zu gratulieren. Alwine Poske ist nämlich auch das älteste Mitglied der Kreuzkirchengemeinde. Auf Wunsch der Jubilarin wurde u.a. der Choral „Nun danket alle Gott“ gespielt.
Neuer Kühllieferwagen für die Lingener Tafel Sponsoren unterstützen großzügig die wichtige Einrichtung
Die Lingener Tafel hat am Montag ein neues Kühllieferfahrzeug für über 40.000 Euro erhalten. Die Vorsitzende der Tafel, Edeltraut Graeßner, konnte den Schlüssel für den nagelneuen Mercedes-Sprinter aus den Händen von Vertretern der Firma Mercedes-Senger aus Lohne entgegennehmen.
Lingen. Mercedes-Benz ist seit 1998 einer der Hauptsponsoren der mittlerweile 940 Tafeln bundesweit. „Mercedes-Benz kümmert sich um die Mobilität der Tafeln. Wir freuen uns, dass wir so ein vorbildliches Projekt unterstützen können“, sagten Jan-M. Karußeit und Kai Steuernagel von Mercedes Senger. Edeltraut Graeßner betonte: „Mercedes-Benz liefert den Tafeln die neuen Fahrzeuge zum halben Listenpreis.“
Die Tafel-Vorsitzende dankte neben den Sponsoren IFCO Systeme, EMP, Stadtwerke Lingen, OLB, Wach- und Werkschutz Strube, Steuerbüro Knollenborg und der HWH Essmannstiftung besonders der Klosterkammer Hannover, die das Fahrzeug mit 15.000 Euro bezuschusst habe. Die Lingener Tafel mit zehn Ausgabestellen im Emsland hätte sich zur Aufgabe gemacht, mit den vielen Ehrenamtlichen Lebensmittel zu retten und Menschen zu helfen.
Edeltraut Graeßner ergänzte: „Wir sammeln Lebensmittel ein, die noch tadellos sind, aber etwa wegen eines zu geringen Haltbarkeitsdatums oder eines Verpackungsschadens im regulären Handel nicht mehr verkauft werden können. Diese verteilen war dann an Bedürftige. Wir können jede Unterstützung für unsere immer wichtiger werdende Arbeit dringend gebrauchen, denn in den letzten eineinhalb Jahren fließen sehr viele andere Einnahmequellen nur noch spärlich.“
Der Präsident der Klosterkammer Hannover, Hans-Christian Biallas, übergab den obligatorischen Scheck an Edeltraut Graeßner und erklärte, dass bei der Tafel den an der Armutsgrenze lebenden Menschen geholfen werde. Dabei nehme besonders das persönliche Gespräch mit den Tafelkunden einen großen Stellenwert ein. Biallas lobte ausdrücklich die vielen, sich ehrenamtlich einbringenden Helferinnen und Helfer, ohne die die Arbeit der Tafel nicht möglich wäre. Dies unterstrich auch Lingens zweiter Bürgermeister Stefan Heskamp.
DEUTSCHLAND-TOURNEE 2018: Circus Krone kommt gastiert in Lingen Gastspiel vom 12. Juli bis 16. Juli an der Emsland-Arena
Lingen. Die Sensation ist perfekt! Krone kommt nach Lingen. Der größte Circus der Welt gastiert nach acht Jahren wieder in Lingen. Das Publikum erwartet eine Show der Superlative! Premiere: Donnerstag, 12. Juli 2018 um 15.30 Uhr und 19.30 Uhr. Weitere Vorstellungen: Werktags: 15.30 Uhr und 19.30 Uhr. Sonn- und Feiertags: 14 Uhr und 18 Uhr. Letzter Spieltag ist Montag, der 16. Juli 2018: Vorstellung nur um 15.30 Uhr. In Krones gigantischer Zeltstadt wird das Weltklasse-Programm „Evolution“ gezeigt. Sehen Sie den „König der Löwen“ – Martin Lacey jr. – mit seinen prachtvollen Raubkatzen, in der größten Raubtiershow der Welt und den mächtigen Nashornbullen Tsavo. Erleben Sie Krones gigantische Elefantenherde, und die traumhaft schönen Krone-Pferde, präsentiert von Jana Mandana Lacey-Krone, der Direktorin des Circus Krone. Außerdem – fliegende Papageien, LIVE unter der Circus-Kuppel. Actionreich geht es weiter mit artistischen Highlights in allen Höhelagen. Eine echte Luftsensation aus Amerika, ein fliegendes Motorrad, dargeboten von Crazy Wilson, die stärksten Männer der Mongolei, preisgekrönte Seilsprung-Akrobatik und ein Flug-Trapez der Extraklasse. Für den nötigen Spaß zwischen all den Attraktionen, sorgen die Legende des Lachens „Superclown Fumagalli“ mit Bruder Daris, ein Meister der 1.000 Späße und 1.000 Lacher. Der berühmte Choreograph Gene Reed ist für das große Circus Krone-Ballett und die Inszenierung der Riesenshow verantwortlich. Genießen Sie das am meisten preisgekrönteste Programm aller Zeiten: Die „Krone-Evolution“ mit 54 Artisten aus 12 Nationen. Eine unvergessliche Reise um die Welt. Der Vorverkauf in Lingen erfolgt bei allen bekannten CTS-Eventim Vorverkaufsstellen, sowie bei Circus Krone unter der bundeseinheitlichen Kassen-Hotline: 01805 / 247 287 (14 ct/min aus dem Festnetz, Mobilfunkpreise abweichend) hat bereits begonnen. Die Kartenpreise betragen von 16 bis 42 Euro.
Radfahrer in Lingen lebensgefährlich verletzt
Lingen. Ein 77-jähriger Fahrer eines Pedelec (Pedal Electric Cycle) ist am Montagnachmittag bei einem Verkehrsunfall an der Lindenstraße lebensgefährlich verletzt worden. Er war gegen 14.35 Uhr mit dem Auto einer 21-jährigen Oldenburgerin zusammengestoßen. Nach Angaben der Polizei wollte die Frau mit ihrem Mercedes von der Lindestraße nach links in die Darmer Hafenstraße (EmslandArena) abbiegen. Dabei hat sie den entgegenkommenden Radfahrer aus Lingen übersehen und stieß mit ihm zusammen. Der Mann wurde durch die Wucht des Aufpralls zunächst gegen die Windschutzscheine und dann über das Auto geschleudert. Dabei zog er sich trotz Schutzhelms schwerste Kopfverletzungen zu. Er kam im Rettungswagen in das Lingener Krankenhaus. Die Polizei lobt ausdrücklich das Verhalten einer im Rettungsdienst ausgebildete Ersthelferin vom DRK-Lingen, die auf den Unfall zugekommen ist und den 77-Jährigen bis zum Eintreffen des Notarztes versorgte.
Rettungswagen beim Biker-Stammtisch vorgestellt Motorradfahrer sind beeindruckt von der Technik Mit Spaß fahren – aber sicher !
Lingen. Mitarbeiter des DRK haben im Rahmen des Motorradfahrerstammtisches im Lingener Ortsteile Darme auf dem Verkehrsübungsplatz an der Schüttorfer Straße einen Rettungswagen (RTW) vorgestellt. Polizeihauptkommissar Klaus Wermeling und Helmut Hodde, Geschäftsführer der Verkehrswacht Lingen, freuten sich, dass am 2. Mototorradfahrerstammtisch in diesem Jahr 84 motorradfahrende Frauen und Männer teilnahmen. Sie waren auf 71 Maschinen aus den Niederlanden sowie den Landkreisen Cloppenburg, Emsland, Grafschaft Bentheim, Leer, Münster, Steinfurt und Osnabrück angereist. Rettungsassistent Robert Bremer und der Fachbereichsleiter „Erste Hilfe“ vom DRK-Kreisverband Emsland, Norbert Boyer, stellten den interessierten Damen und Herren einen Rettungswagen vor. „Dies ist in ein Krankenhaus in Kleinformat“, erklärte Boyer. „In dem RTW werden lebensrettende Sofortmaßnahmen eingeleitet und der Patient, was auch durchaus Motoradfahrer/innen sein können, transportfähig für die Fahrt in ein Krankenhaus oder für die Übergabe an eine Besatzung einen Rettungshubschraubers gemacht.“ Die beiden Experten stellten die medizinischen Geräte und entsprechende Mittel vor. Polizeioberkommissare a. D. Thomas Ohoven ließ sich bei der Repräsentation auf einem „Spineboard“ – ein Hilfsmittel für die Rettung verunglückter Personen, bei denen eine Verletzung der Wirbelsäule nicht auszuschließen ist – fixieren. Boyer und Bremer wünschten allen Teilnehmer, dass sie immer heil und gesund von ihren Fahrten mit dem Motorrad heimkehrten. Wermeling und Hodde gaben ihre Gästen mit auf den Weg: „Mit Spaß fahren – aber sicher!“ Der nächste Motorradfahrerstammtisch auf dem Verkehrsübungsplatz an der Schüttorfer Straße erfolgt am 07. Juni 2018 ab 17 Uhr. Dabei wird Lenert Otten von seiner Abenteuerreis mit dem Motorrad quer durch Europa über den Bosporus in den Iran berichten.
Auto geht in Werkstastt in Flammen auf
Lingen. Am Freitagnachmittag ist im Stadtteil Darme in der Werkstatt eines Autohauses an der Rheiner Straße ein Auto in Flammen aufgegangen. Menschen wurden dabei nicht verletzt. Nach ersten Ermittlungen der Polizei hatte ein Mechaniker an dem Wagen, der sich auf einer Hebebühne befand, geschweißt. Plötzlich habe das Fahrzeug in Flammen gestanden. Eigene Versuche mit Feuerlöschern den Brand unter Kontrolle zu bringen, scheiterten. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Lingen gingen unter Atemschutz vor und löschten den Fahrzeugbrand. An dem Auto war Totalschaden, an dem Gebäude erheblicher Sachschaden entstanden.
Mit dem Miet-e-scooter auf Tour meli-sharing Dienst neu in Meppen und Lingen
Lingen. In Lingen und Meppen kann man mit dem meli-sharing-Dienst eine e-scooter mieten und nach Herzenslust fahren. Wer 16 Jahre jung ist und einen geeigneten Führerschein besitzt, kann sich einfach registrieren, die share2move-App herunterladen und persönliche Daten eingeben. Mittels der App findet man den nächstgelegenen e-scooter und reserviert ihn für sich. An der Box wird dieser mit der App entriegelt. Dann setzt man den Helm auf und los geht’s mit dem e-scooter. Wer eine Pause einlegen möchte, hält an und drückt den Pause-Button, um z. B. einen Zwischenstopp bei Eis, Kaffee oder Kuchen zu genießen. Der Miet-Tarif wird dann zwischenzeitlich auf Park-Tarif umgestellt. Wenn man die Miete des e-scooter beenden will, stellt man den Roller an einem geeigneten Ort in Lingen und Meppen ab und legt den Helm zurück in die Box. Für volle Akkus sorgt der Betreiber. Auf der App klickt man dann auf Miete beenden. Dadurch schließt sich die Box und der share2move-scooter ist abgegeben. Das Gebiet der eingesetzten e-scooter umfasst eine vordefinierte Zone – abgerechnet wird nach Zeit. Hinzu kommt eine einmalige Registrierungsgebühr in Höhe von 19 Euro. Die Miete beträgt pro Minute: 0,23 Euro (13,80 Euro/Stunde). Die Miete pro Minute im Parkmodus beträgt 0,11 Euro (6,60 Euro/Stunde), die Tagesmiete (24 Stunden) 34,99 Euro.
Emsauen-Sportsclub eröffnet Individuelles Fitness- und Ernährungscoaching
Lingen. Professionelles Fitness- und Ernährungscoaching bietet ab sofort der Emsauen-Sportsclub von Nico Beator am Emsanger in Lingen. Zur Neueröffnung gratulierten Oberbürgermeister Dieter Krone zusammen mit Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie den Sponsoren des Sportsclubs, Markus Moss und Steffen Steglich. Direkt am Emsauenpark trainieren die Kunden in privater Atmosphäre und immer unter Anleitung von Nico Beator oder seinem Mitarbeiter Timon Bauland im Einzel- und Kleingruppen. Viel Wert legt Nico Beator dabei auf die persönliche Beratung und Betreuung seiner Kunden. „Nur durch gezieltes Training können wir die Ziele erreichen, die sich jeder Einzelne gesetzt hat“, so der Personal Coach. Deshalb ist auch ein Beratungstermin mit umfangreicher Analyse des Fitness- und Gesundheitszustandes Voraussetzung für das Personal Training. Erst dann können die Kunden feste Termine für das Einzel- oder Gruppentraining vereinbaren. „Durch das auf den Einzelnen abgestimmt und gezielte Training sind 60 bis 120 Minuten Kraft- und Ausdauertraining pro Woche vollkommen ausreichend. Schon damit können wir die Leistungsfähigkeit und Mobilität unserer Kunden steigern und so Schmerzen und/oder Gewicht reduzieren und die Koordination steigern“, so der Personal Trainer. Am 21. April 2018 können sich alle Interessierte vor Ort persönlich von dem Angebot überzeugen: Dann laden Nico Beator und sein Team von 10 bis 18 Uhr zu einer Eröffnungsfeier ein.
Bereits seit acht Jahren ist Nico Beator Personal Trainer. Mit der Neueröffnung des Emsauen-Sportsclubs erfüllt sich der Gesundheitsmanager und Ernährungsberater einen persönlichen Traum. „Vorher bin ich zu den Kunden gefahren oder wir haben zusammen draußen trainiert“, so Nico Beator. In dem rund 160 Quadratmeter großen Sportsclub stehen nun zwei Räume für das Einzel- und das Gruppentraining sowie ein separates Beratungsbüro, Umkleidekabinen und ein Empfangsbereich mit Sitzmöglichkeit zur Verfügung. „Wir haben bei der Einrichtung viel Wert auf eine angenehme sowie natürliche Atmosphäre mit viel Holz und hellen Farben gelegt. Unsere Kunden sollen sich hier wohlfühlen“, erklärt der Personal Trainer das Konzept. „Wir trainieren viel mit dem eigenen Körper und wollen so zeigen, was jeder Einzelne auch für sich selbst erreichen kann – ohne kompliziertes Equipment oder aufwändige Geräte.“
Niederländer bei Unfall in Lingen schwer verletzt 69-jähriger Motorradfahrer übersieht Stauende

Lingen. Am Dienstagnachmittag ist im Ortsteil Laxten bei einem Verkehrsunfall gegen 16.10 Uhr auf der Bundesstraße 214 ein 69-jähriger niederländischer Motorradfahrer aus Emmen schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war er in das Ende eines Staus gefahren, der sich nach einem Verkehrsunfall oberhalb der Umgehungsstraße ereignet hatte. Der 69-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu und kam im Rettungswagen in das Lingener Krankenhaus. Die beiden Insassen des Opel Corsa, der am Stauende stand, kamen mit dem Schrecken davon. An beiden Fahrzeugen war Totalschaden entstanden
Radfahrer in Lingen von Lkw überrollt 24-Jähriger schwebt nach Unfall in Lebensgefahr

Lingen. Im Ortsteil Laxten ist am Dienstagnachmittag gegen 15.30 Uhr ein 24-jähriger Bulgarischer Staatsbürger, der mit dem Fahrrad nach Baccum fahren wollte, auf der Bundesstraße 214 von einer Sattelzugmaschine überrollt worden. Der Lkw wollte von der Umgehungsstraße kommend nach rechts auf die B 214 ein biegen. Nach Angaben der Polizei hatte dabei dessen Fahrer offensichtlich den jungen Mann übersehen, der gerade auf dem Radweg die Abfahrt überqueren wollte. Der 24-Jährige wurde von der Zugmaschine erfasst, überrollt und lebensgefährlich verletzt. Er kam zunächst im Rettungswagen in das Lingener Krankenhaus und wurde dann mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik verlegt. Der Fahrer des Lkw erlitt einen Schock.
Trecker brennt während der Arbeit auf einer Wiese
Lingen. Im Ortsteil Darme ist am Montagnachmittag gegen 14 Uhr auf einer Wiese an der Schüttorfer Straße ein Trecker während der Fahrt in Brand geraten. Dessen Fahrer konnte sich selber unverletzt retten. Der Landwirt aus Darme wollte mit einem Anhänger im Schlepp Dünger streuen. Die landwirtschaftliche Zugmaschine brannte komplett aus, der Anhänger wurde erheblich beschädigt. Die Freiwillige Feuerwehr aus Lingen löschte den Brand.
Alte Posthalterei ist jünger als gedacht Ergebnis des dendrochronologischen Gutachtens überrascht
Lingen. Dass die Alte Posthalterei nicht schon seit 1653 als Poststation genutzt wurde, ist schon seit einiger Zeit bekannt. Nun bestätigt ein Gutachten, dass auch das angenommene Baujahr 1653 nicht haltbar ist. „Erst um 1807/17 verließ die preußische Post ihr altes Gebäude in der heutigen Marktapotheke und richtete sich in der Alten Posthalterei ein“, so Stadtarchivar Dr. Mirko Crabus, „doch schon 1856 siedelte sie in das damals neu errichtete Bahnhofsgebäude über.“ Da bereits 1653 ein „Leiter des Postamtes“ in Lingen erwähnt worden sein soll, schloss man auf ein entsprechendes Baujahr. „Damals gab es allerdings noch keine preußische Post in Lingen“, erläutert Crabus, „die holländisch-hamburgische Post bekommt in Lingen wohl erst 1676 einen Posthalter, und in der Alten Posthalterei war damals noch das Gasthaus Roskamp eingerichtet.“ Die Nachforschungen des Stadtarchivars machten auch das Bauordnungsamt neugierig. Es gab ein dendrochronologisches Gutachten zur Ermittlung des Baujahres in Auftrag. „Und das Ergebnis war eine Überraschung“, äußert sich Dieter Frerich vom Bauordnungsamt. Das Gutachten ermittelte das Fälldatum der in der Alten Posthalterei verwendeten Hölzer. „Und in der Regel wurde das Holz dann auch sehr zeitnah verbaut“, erklärt Frerich. „Das Fälldatum der genommenen Proben liegt tatsächlich zwischen Herbst/Winter 1680 und Herbst/Winter 1682. Der Bau folgte also wohl kurz darauf.“ Auch Stadtarchivar Mirko Crabus zeigt sich überrascht, zumal in dieser Zeit ein Besitzerwechsel stattfand. Im Mai 1683 ließ die Witwe Roskamp ihr Haus nämlich für 380 Reichstaler an den Hausvogt Bernd Rottmann verkaufen. „Das macht Bernd Rottmann zum vermutlichen Bauherrn des heutigen Gebäudes“, so Crabus. „Es entstand also noch vor dem Professorenhaus von 1685, mit dem es einige architektonische Ähnlichkeiten aufweist.“ Lange gewohnt hat der Hausvogt Rottmann hier nicht. Im Oktober 1684 stand das Haus offenbar schon wieder zum Verkauf.
Mülleimer brannte in Wohnküche
Lingen. Die Freiwillige Feuerwehr Lingen wurde am Mittwochmorgen gegen 08.50 Uhr zu einem Brand im Ortsteil Reuschberge in einem Mehrfamilienhaus an der Mühlenbachstraße gerufen. Hier war in der Wohnküche aus noch ungeklärter Ursache ein Abfalleimer in Brand geraten und führte zu einer starken Rauchentwicklung. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Der Wohnungsinhaber war nicht anwesend. Feuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und 19 Einsatzkräften vor Ort. Sie konnten den Brand schnell löschen und lüfteten die verrauchten Räume. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Lingener Ehrenbürger feiert 95. Geburtstag Grünberg ist durch seine Bereitschaft zum Verzeihen und Vergeben Vorbild für viele Menschen
Lingen. Der Lingener Ehrenbürger Bernard Grünberg hat in der letzten Woche seinen 95. Geburtstag in seiner Geburtsstadt Lingen gefeiert. Rund 60 Gäste aus Politik und Verwaltung, Wegbegleiter und Freunde des Engländers waren der Einladung der Stadt Lingen in den Saal Klaas-Schaper gefolgt. „Ich komme zurück in meine Geburtsstadt, meine Heimatsstadt hat man mir abgenommen, doch ich habe neue Freunde in Lingen gefunden. Es ist eine große Ehre für mich, dass man mich hier so empfängt“, erklärte Bernard Grünberg und bedankte sich bei den vielen Gästen mit seinen drei Schlüsselbegriffen: „Versöhnung, Toleranz und Bildung – wenn alle sich daran halten würden, dann hätten wir Schritt für Schritt mehr Frieden auf der Welt“, so Bernard Grünberg. Es sei dumm zu glauben, dass man den Frieden mit Waffen erreichen könne. „Ich habe tausenden von Schülern meinem Lebenslauf erzählt und hoffe nun einfach, dass die nächste Generation lernt, dass der Holocaust sich nie wieder wiederholen darf.“
Zu den Gästen in Lingen zählten auch Karen van Coevarden und Leonie Edgell, die am Holocaust-Center Beth Shalom tätig sind. Zudem war der BBC-Reporter James Roberson angereist, um von dem Besuch Grünbergs in Lingen zu berichten. Als einer der letzten Verwandten konnte Ruth Grünberg dem Geburtstagskind gratulieren. „Deine Eltern und Schwestern wären sehr stolz auf dich, wenn sie dich sehen könnten“, sagte Ruth Grünberg. Ulla Haar überbrachte als Kreistagsvorsitzende zugleich auch die guten Wünsche des Landkreises Emsland. Oberbürgermeister Dieter Krone zeigt sich sehr beeindruckt von den mahnenden Worten Grünbergs. „Ich habe in den letzten Tagen viel über die drei Begriffe nachgedacht“, so das Stadtoberhaupt. „Ihr scharfsinniger Humor, ihr Selbstbewusstsein und ihre zugleich lausbübische Art zeichnen sie auch. Aber zugleich ist da auch diese traurige Seite an ihnen, der sie die Denunzierung der Juden am eigenen Leib erfahren und nur dank der klugen Vorausschau ihrer Eltern als einziges Familienmitglied den Holocaust überlebt haben.“ In seiner Rede blickte Dieter Krone auf das Leben Grünbergs zurück. „Ihre Geschichte ist auf besonders tragische Weise mit der Geschichte Lingens und Deutschlands verwoben“, so das Stadtoberhaupt.
Bernhard Grünberg, seine Eltern Bendix und Marianne sowie seine Schwester Gerda Grünberg gehörten zu den 40 jüdischen Einwohnern, die 1933 in Lingen wohnten. 1938 wurde Bernhard Grünberg mit einem der Kindertransporte nach England geschickt und überlebte als einziger seiner Familie den Holocaust. Erst 50 Jahre später erfuhren Lingener, dass Bernhard Grünberg noch lebte. Der damalige Stadtdirektor Karl-Heinz Vehring lud ihn daraufhin das erste Mal nach Lingen ein. Diesem Besuch folgten seit 1986 viele weitere. 38 Mal habe Bernard Grünberg Lingen besucht, 43 Mal davon mit dem eigenen Auto. In mehreren hundert Schulen habe Bernard Grünberg aus seinem Leben erzählt. „Doch das alles sind nur Zahlen. Dass sie nach all ihren unvorstellbaren Erfahrungen im Jahr 1985 überhaupt die Hand ihrer Geburtsstadt ergriffen haben, zeugt von einer Größe und einer fast übermenschlichen Bereitschaft – nicht zum Vergessen, denn Ihre Lebensgeschichte könnte kein Mensch vergessen – sondern von einer Bereitschaft zum Verzeihen und Vergeben, die bei allen, die Sie kennen, höchste Hochachtung und Demut bewirkt“, erklärte Oberbürgermeister Dieter Krone.
So habe Bernard Grünberg 1993 die Lingener Ehrenbürgerschaft angenommen und 1998 den „Lern- und Gedenkort Jüdische Schule mit eingeweiht. Seit 2000 ziere ein von ihm geschmiedetes Tor den Eingang zur Jüdischen Schule. 2013 wurde im Emsauenpark eine nach ihm benannte Straße eingeweiht, was für Bernard Grünberg nach den eigenen Worten eine sehr große Bedeutung habe. Er freue sich schon jetzt auf den 100. Geburtstag. „Sie sind für uns alle ein großes Vorbild – für die Menschen in dieser Stadt und auf der ganzen Welt“, so Dieter Krone abschließend. Bernard Grünberg selbst erklärte, dass er gerne noch 100 Jahre alt werden wolle. „Alles weitere ist mir dann egal, aber in fünf Jahren möchte ich gerne noch einmal mit ihnen allen feiern.“

















































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