Lingen: Kirmes in die Fußgängerzone? Anregung der Jungen Union

Anregung der Jungen Union – „Schausteller und Kaufmannschaft beteiligen“

 Junge Union

Lingen. Vielleicht ist es keine ganz neue Idee, aber die Junge Union (JU) im Stadtverband Lingen (Ems) möchte einen Denkanstoß um die Diskussion zur Attraktivierung der Lingener Kirmes geben und regt an, die Kirmes in die Fußgängerzone rund um den Marktplatz zu verlegen.

„Wenn es um eine attraktivere Durchführung der traditionellen Kirmes geht, darf es keine Denkverbote geben“, fordert JU-Stadtverbandsvorsitzender Henrik Duchscherer eine ergebnisoffene Diskussion. Apropos Tradition: Die Kirmes hat in Lingen nicht immer an der Lindenstraße, sondern einst auf dem Gelände der Wilhelmshöhe und eben auch im Stadtkern stattgefunden, doch das alles ist lange her. Nach Vorstellung der jungen Christdemokraten könnte die Verlegung der Kirmes in die Fußgängerzone ein Gewinn für alle Beteiligten sein. „Den Schaustellern ist eine hohe Frequenz garantiert, die Einzelhändler sind davon Nutznießer, und die Lingener Bevölkerung erlebt ihre Kirmes in Mitten des Stadtkerns“, heißt es in einer JU-Pressemitteilung.

Wichtig sei, dass alle Beteiligten bei der Diskussion und Entscheidungsfindung beteiligt werden. „Die Kaufmannschaft muss mit ins Boot, und die Schausteller natürlich auch an den Tisch“, wünscht sich Duchscherer. Ideal sind seiner Meinung nach die Möglichkeiten, die die Fußgängerzone mit dem Marktplatz, möglicherweise sogar dem Alten Pferdemarkt am Ende der Burgstraße und dem Vorplatz vor dem Neuen Rathaus für größere Fahrgeschäfte sowie die Einkaufsstraßen für die übrigen Kirmes-Buden und sonstigen Verpflegungsstände biete.

Dass eine Kirmes auch im Innenstadt-Zentrum funktioniert, beweist laut JU-Angaben nicht nur die Nachbargemeinde Emsbüren, obwohl der zentrale Standort hier eine lange Tradition hat. Einen ähnlichen Weg ist aber erst jüngst die Kreisstadt Meppen gegangen, die ihre Kirmes im Oktober 2014 vom Veranstaltungsgelände Am Nagelshof in die Fußgängerzone verlegt und zur „Rathauskirmes“ unbenannt hat – mit Erfolg, wie man aus der Mitte des Emslandes vernimmt.

„Wie wäre es, wenn wir es einfach einmal ausprobieren?“, fragt die stellv. JU-Stadtverbandsvorsitzende Imke Kropik. Sollte sich herausstellen, dass keine wirkliche Verbesserung eintritt, könne der bisherige Standort auf dem Festplatz der Lindenstraße, versteckt hinter der EmslandArena, weiterhin aufrechterhalten bleiben. „Alternativ wäre es auch denkbar, eine der beiden jährlichen Kirmes-Veranstaltungen auf dem Festplatz und eine in der Innenstadt durchzuführen.“ Jedenfalls sollten sich die städtischen Gremien mit dem Thema auseinandersetzen, meint die stellv. Vorsitzende und will auch in einer der nächsten Vorstandssitzungen darüber diskutieren.

Erich Schulz feierte 100. Geburtstag

Lingen. Auf stolze 100 Lebensjahre blickt seit Montag der Lingener Erich Schulz zurück. Seinen besonderen Ehrentag feierte der Jubilar gemeinsam mit seiner Frau Annelise im Kreise der Familie, zu der neben seinen beiden Kindern mittlerweile auch fünf Enkel und sechs Urenkel zählen. Auch Oberbürgermeister Dieter Krone ließ es sich nicht nehmen, zu gratulieren und neben den Glückwünschen der Stadt Lingen, auch die des Landkreises Emsland und des Landes Niedersachsen zu überbringen. Im Laufe seines langen Lebens hat Erich Schulz viel erlebt. So wanderte der gebürtige Potsdamer 1953 mit seiner Familie nach Argentinien aus und war dort für einen großen Mühlenkonzern tätig. Im Jahr 2007 kehrten er und seine Frau schließlich nach Deutschland zurück und zogen nach Lingen – die neue Heimat ihrer Tochter. Mittlerweile lebt Erich Schulz zusammen mit seiner Frau im Curanum Seniorenstift. Das nächste besondere Ereignis steht bereits in wenigen Wochen an: Ende Oktober feiert das Ehepaar Schulz seinen 70. Hochzeitstag, die sogenannte Gnadenhochzeit.

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Erich Schulz feierte am Montag seinen 100 Geburtstag gemeinsam mit seiner Frau Annelise im Kreise der Familie. Zu den Gratulanten zählte auch Oberbürgermeister Dieter Krone.

 

Oberbürgermeister eröffnet Herbstkirmes in Lingen Vier Tage Jubel, Trubel und Heiterkeit

Oberbürgermeister Dieter Krone und der Vorsitzenden des Schaustellerverbandes Weser-Ems e.V., Bernhard Kracke, haben am Freitagnachmittag die Lingener Herbstkirmes eröffnet. Dem traditionellen Fassanstich durch den OB wohnten viele interessierte Kirmesbesucher wohnten bei.

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Lingen. Bis Montag, 05 Oktober, bietet die Herbstkirmes als Vergnügungsmeile für jeden etwas Besonderes. Im Rahmen der offiziellen Eröffnung wünschten Dieter Krone und Bernhard Kracke allen viel Vergnügen und vor allem gutes Wetter. Der Fanfarenzug Damaschke umrahmte unter Stabführung von Werner Hemeltjen die Zeremonie auf dem Festplatz neben der EmslandArena.

Der Freitag stand ganz im Zeichen des Familiennachmittags mit ermäßigten Preisen. Abends lockte das Großfeuerwerk wieder zahlreiche Besucher aus nah und fern an. Von der Glücks- oder Schießbunde bis zu Großfahrgeschäften, die Piratenbar oder das Odenwaldstübchen ist alles dabei. Zum Mix aus Traditionsgeschäften und Neuheiten attraktiven, bewährten Karussells, Hochfahrgeschäften wie „Double Jump“, „X-Feater“, „Autoskooter“, „Hip-Hop-Express“ oder „Break Dance“ sorgen für reichliche Adrenalin-Schübe. Aber auch an die kleineren Jahrmarkt-Fans kommen auf ihre Kosten.

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Für die jüngeren Kirmesbesucher drehen sich vier  Kinderkarussells, die Wasser-Bälle laden wie das Bungee-Trampolin ein. Zu den vielen Angeboten zählen ebenso das Entenangeln, Dosenwerfen, der Schießwagen, Automatencenter und die Bowlingbahn. Kulinarisch gibt es jede Menge Angebote für jeden Geschmack. Erstmals zu Gast auf dem Festplatz an der Lindenstraße ist das Belustigungsgeschäft „Walk of Fame“. Verspiegelte und transparente Wände im Glaslabyrinth auf über 100 Quadratmeter sorgen für Verwirrung. Wer da nicht aufpasst, der verirrt sich.

Hoch hinaus geht es mit der Attraktion „X-Factor“. Dies Fahrgeschäft mit der Schaukel-Bewegung in Richtung Publikum ist bereits seit Jahren ein beliebter Anziehungspunkt auf allen Festplätzen. Der Ausleger kann bis 120 Grad kann angehoben werden. Gleich doppelt rund geht es im Fahrgeschäft „Double Jump“. Eine etwas modernere Art des Fahrvergnügens bietet die kompakte Belustigungsanlage “Adventure Live“, Der Simulator bietet verschiedene Fahrprogramme, die mit den Bewegungen auf dem Bildschirm abgestimmt sind.

Zu einem verkaufsoffenen Sonntag lädt außerdem die Kaufmannschaft der Innenstadt ein. Am Dienstag findet der Pöttemarkt statt, bei dem über 250 Händlern in der Innenstadt ihre Waren anbieten werden. Während der ganzen Veranstaltung gibt es Parkmöglichkeiten rund um die Emslandhallen und an der Emslandarena. An allen Kirmestagen gibt es Parkmöglichkeiten direkt am Festplatz. Die Firma Reholand bietet wieder einen bewachten Fahrradstand an.

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Brennelementefabrik in Lingen blockiert Aktivisten fordern Ausstieg aus dem Atomstrom

Am Dienstagmorgen haben in Lingen erneut Anti-Atom-Aktivisten die Zufahrtsstraße zur Brennelementefabrik des Betreibers „Advanced Nuclear Fuels GmbH“ im Industriegebiet „Süd“ blockiert. Bereits am Montagmorgen hatten ab 5.30 Uhr 13 junge Frauen und Männer eine Sitzblockade durchgeführt.

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Lingen. Am Montagmorgen blockierten die Aktivisten die Zufahrtsstraße zur Brennelementefabrik mit einer Sitzblockkarde. Die von der JunepA (Jugendnetzwerk für politische Aktionen) initiierte Aktion wurde von der Polizei. Die sechs Atomkraftgegner ließen sich widerstandslos von der Straße tragen. Gegen 12 Uhr löste sich die Versammlung auf. Bei der Attacke am Dienstagmorgen hatten fünf Aktivisten ein Dreibein aus Holzstangen auf die Zufahrtsstraße gebaut, in deren Spitze ein Aktivist angekettet war.

Die Mitglieder von JunepA wollten wie am Vortag bewusst in den reibungslosen Betriebsablauf der Brennelementefabrik eingreifen. Deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten wiederum nur noch zu Fuß zur Arbeit gelangen, Materialtransporte hatten keine Möglichkeit zur Fabrik zu fahren. Die Aktion wurde um 7.50 Uhr beendet, denn die Polizei forderte die  Höhenretter der Freiwilligen Feuerwehr an. Mit der Drehleiter und einem Flaschenzug wurde der junge Aktivist sicher zu Boden geleitet und von der Polizei mit drei Damen in Gewahrsam genommen.

Wie eine Aktivistin erklärte, wollten sie durch ihre Blockaden ihren Unmut gegenüber der Atomindustrie ausdrücken und die Produktion von Brennelementen so lange wie möglich zu erschweren. Die in der Fabrik des französischen Staatskonzerns Areva hergestellten Brennelemente würden in Atomkraftwerke auf der ganzen Welt geliefert und sicherten so das Fortbestehen des Atomkreislaufs. Die Fabrik in Lingen sein nicht vom Atomausstieg betroffen. Daher forderten sie eine sofortige Stilllegung aller Atomanlagen weltweit.

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An den von JunepA initiierten Aktionen beteiligten sich noch viele weitere linksorientierte und umweltpolitische Jugendgruppen sowie Aktivisten. Für sie sei es wichtig, gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Atomkraft und alle damit verbundenen Arbeitsschritte zu setzen. „Wir leisten zivilen Ungehorsam, weil wir es für legitim und notwendig halten, nicht tatenlos zuzusehen, wie hier immer weiter nukleares Material produziert wird“, so Clara Tempel von JunepA. Mit ihrer Aktion wollten die Aktivisten/innen auch einen Bogen zur aktuellen Aufrüstung durch Atombomben schlagen. Das Jugendnetzwerk hatte im August 2014 und im März 2015 das Atomwaffenlager in Büchel blockiert.

Der Inhaber eines Betriebes an der Zufahrtstraße war entrüstet, denn auch seine Mitarbeiten und der Betriebsablauf seien betroffen. Er habe kein Verständnis für die Aktionen, die sowieso nichts bringen würden. Er stellte auch in Frage, wer die enormen Kosten für den Einsatz der Polizei und Feuerwehr übernehme.

 

Ehemaliges Hotel „Reinking“ soll künftig Flüchtlinge beherbergen

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Ehemaliges Hotel „Reinking“ soll künftig Flüchtlinge beherbergen Informationsveranstaltung am 1. Oktober zur geplanten Nutzung des Hotels 

Lingen. Das ehemalige Hotel „Reinking“ in der Straße „Am Telgenkamp“ soll künftig bis zu 25 Flüchtlingen Platz bieten. Doch bevor die Räumlichkeiten für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden können, stehen zunächst verschiedene Umbau- und Brandschutzmaßnahmen an. Mit diesen Bauarbeiten soll Anfang Oktober begonnen werden. Nähere Einzelheiten zu den Baumaßnahmen sowie zur geplanten neuen Nutzung des ehemaligen Hotels stellt die Stadt Lingen im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung am 1. Oktober 2015 um 19 Uhr im Pfarrzentrum Maria Königin (In den Sandbergen 27) vor. Dazu sind alle Nachbarn des ehemaligen Hotels und alle Interessierten herzlich eingeladen.

 

Beste Fußballerinnen an Deutschlands Schulen kommen aus Lingen

OB Krone gratuliert Team vom Gymnasium Georgianum zum Titelgewinn 

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Lingen. So sehen Sieger aus: Den Fußball-Mädchen des Gymnasiums Georgianum stand die Freude über den Gewinn des „DFB Schul-Cups“ deutlich ins Gesicht geschrieben. Am Dienstag gewann das Team von Trainerin Katharina Börger im thüringischen Bad Blankenburg das Bundesfinale in der Wettkampfklasse IV und setzte sich gegen 15 weitere Mannschaften durch. Das Finalspiel konnten die Georgianerinnen gegen ein Gymnasium aus Koblenz mit 2:0 für sich entscheiden. Mittwochnachmittag kehrten die Schülerinnen nun nach Lingen zurück und wurden von ihren Eltern, Freunden und Schulleiter Manfred Heuer mit großem Jubel am Bahnhof empfangen. Auch Landrat Reinhard Winter und Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone ließen es sich nicht nehmen, den Deutschen Meisterinnen persönlich zu ihrem großen Erfolg zu gratulieren. „Die Stadt Lingen ist stolz auf euch. Eure Leistung ist wirklich großartig. Ihr haben den Namen unserer Stadt in ganz Deutschland bekannt gemacht“, freute sich Krone. Darüber hinaus beglückwünschten auch Hubert Börger, Vorsitzender des NFV-Kreisverbandes Emsland, und Günter Klene, Geschäftsführer des Kreissportbundes, die Fußball-Mädchen. Sie hoben hervor, dass dieser Erfolg ein Beispiel für die gute Zusammenarbeit von Sportvereinen und Schulen sei. Abschließend betonte Schulleiter Manfred Heuer, dass dies der größte Erfolg der Sport-Schulgeschichte des Georgianums sei. „Ein absolutes Highlight“, strahlte Heuer vor Freude und gab den Nachwuchssportlerinnen für den nächsten Tag schulfrei

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Sperrung der Wilhelmstraße in Lingen

Baustelle

Lingen. Am Donnerstag (24. September) ist die Rechtsabbiegespur der Waldstraße auf die Wilhelmstraße im Bereich der Kreuzung Wilhelmstraße/Waldstraße/Klasingstraße zwischen 7 Uhr und 18 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. Diese Sperrung wird für das Wochenende aufgehoben, gilt jedoch erneut für den Wochenbeginn und bleibt von Montag (28.09) 7 Uhr bis voraussichtlich Dienstag (29.09) 18 Uhr bestehen. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Hintergrund der Sperrung sind Bauarbeiten an der Ampelanlage im Kreuzungsbereich. Die Stadt Lingen bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Schüler aus dem ungarischen Mezöberény auf Stippvisite in Lingen Schulpartnerschaft mit dem Gymnasium Georgianum besteht seit 1990

Lingen. Auch nach 25 Jahren ist das Interesse an dem Schüleraustausch zwischen dem Lingener Gymnasium Georgianum und dem bilingualen Gymnasium im ungarischen Mezöberény ungebrochen. Pünktlich zum Lingener Altstadtfest reisten auch in diesem Jahr wieder 16 Schülerinnen und Schüler aus Ungarn gemeinsam mit zwei Lehrern ins Emsland. Im Rahmen eines Empfangs im Neuen Rathaus hieß Lingens Zweite Bürgermeisterin Monika Heinen die jungen Gäste willkommen und wünschte ihnen einen unvergesslichen Aufenthalt. Einen besonderen Dank sprach sie den Lehrern beider Gymnasien aus, die den Austausch organisiert haben und begleiten.

09 21 Empfang Schülergruppe Ungarn

Bereits kurz nach der Ankunft in Lingen stand für die ungarischen Schüler fest: „Lingen ist eine wunderschöne Stadt und wir freuen uns sehr, hier zu sein.“ Bis zum 27. September haben sie Gelegenheit, weitere Eindrücke von der Stadt zu sammeln. Während ihres Aufenthaltes sind sie in Gastfamilien untergebracht und besuchen den Unterricht des Gymnasiums Georgianum. Da die Jugendlichen in Mezöberény die 10. bzw. 11. Klasse des bilingualen Gymnasiums besuchen, sprechen sie bereits gut Deutsch und nutzen den Austausch, um ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen. Neben dem Lerneffekt stehen aber auch die Begegnungen untereinander im Mittelpunkt. So sind unter anderem gemeinsame Ausflüge nach Amsterdam und Münster sowie eine Fahrt durch das Emsland geplant.

 

Unternehmen Zippel am Standort Lingen offiziell begrüßt

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Lingen. Offiziell in Lingen begrüßen konnte Dietmar Lager als Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung kürzlich die Zippel GmbH. Seit dem 1. August unterhält das bayerische Unternehmen seinen Standort Nord im Gewerbegebiet „Am Sender“ in Laxten. Dort hat der Anbieter von industrieller Reinigungstechnik Räumlichkeiten angemietet und betreut von Lingen aus den Kundenstamm in ganz Norddeutschland bis runter nach Wolfsburg.

„Wir sind ein Service- und Vertriebsstandort“, erläuterte Reinhard Zumdieck, Leiter des Vertriebs Nord in dem Gespräch. Derzeit seien in Lingen drei Mitarbeiter im Servicebereich und zwei weitere Kollegen im Vertrieb tätig. Doch das Unternehmen suche nach wie vor weitere Servicemitarbeiter, so beispielsweise im Bereich Elektrik, Mechatronik oder Programmierung, so Reinhard Zumdieck. Interessenten könnten sich gerne melden.

Das Unternehmen Zippel bietet industrielle Teilreinigungsanlagen. Zu den Kunden zählen viele Automobilhersteller. Am Hauptstandort in Bayern sind 160 Mitarbeiter tätig. Seit Anfang des Jahres gehört Zippel zu der japanischen Firma Sugino und ist damit Teil eines international agierenden Unternehmens.

Mein Fernbus FlixBus kommt ins Emsland Ab Mitte September mit den grünen Bussen von Lingen nach Berlin

09 11 MeinFernbus FlixBus Lingen

Lingen. Von Lingen und Meppen aus fährt ab Mitte September der Fernbusanbieter MeinFernbus FlixBus. Am 18. September startet die erste Linie des Fernbusses im Emsland. Von den beiden neuen Halten geht es dann täglich über Osnabrück, Melle, Bünde und Bad Oeynhausen nach Hannover und Berlin.

In Lingen befindet sich die Haltestelle am ZOB. Von Montag bis Samstag geht es von dort aus um 10.15 Uhr Richtung Bundeshauptstadt, am Sonntag erfolgt die Abfahrt um 11.15 Uhr. Abfahrt der grünen Busse in Meppen ist montags bis samstags um 9.45 Uhr an der Haltestelle am Meppener Bahnhof, abends kommen diese auch dort wieder an. Sonntags beginnt die Fahrt in Richtung Berlin eine Stunde später.
André Schwämmlein, Geschäftsführer von MeinFernbus FlixBus: „Das Liniennetz von MeinFernbus FlixBus weißt immer weniger weiße Flecken auf. Künftig werden die grünen Busse auch im Emsland ein gewohnter Anblick sein. Mit der neuen Linie kommen Fahrgäste aus Meppen, Lingen und Umgebung bequem und günstig nach Osnabrück, Hannover und Berlin.“

„Wir freuen uns sehr, dass nun auch Lingen und Meppen an das Fernbusliniennetz angeschlossen sind“, ergänzen der Lingener Oberbürgermeister Dieter Krone und Meppens Bürgermeister Helmut Knurbein. „Für unsere Bürgerinnen und Bürger eröffnen sich damit neue günstige Angebote für die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln.“ Dieter Krone betont zudem, dass dieses Angebot insbesondere interessant für die vielen Studierenden in Lingen sei. „Ich bin mir deshalb sicher, dass die neue Fernbus-Route nach Berlin schnell auf große Resonanz stoßen wird“, so Krone.

Fahrzeiten und –preise 

Grundsätzlich gilt: Je eher die Fahrgäste buchen, desto günstiger fahren sie mit MeinFernbus FlixBus. Die Fahrt von Lingen nach Bad Oeynhausen kostet zwischen 5 Euro und 15,50 Euro und dauert 2 ¼ Stunden. Reisende aus Meppen gelangen bereits ab 5 Euro und in 1 ½  Stunden nach Osnabrück. Der Normalpreis für diese Strecke liegt bei 9,50 Euro. Fahrten mit MeinFernbus FlixBus von Lingen oder Meppen oder nach Hannover sind bereits ab 11 Euro erhältlich. Nach Berlin gelangen die Emsländer mit den grünen Bussen bereits ab 25 Euro, maximal kostet die Fahrt 49,50 Euro. Von Lingen aus beträgt die Reisezeit in die Bundeshauptstadt 6 ¾  Stunden. Attraktive Kinder- und Gruppenpreise entlasten die Reisekasse zusätzlich.

Auf allen Linien von MeinFernbus FlixBus können zwischen März und November bis zu fünf Fahrräder transportiert werden (9 Euro pro Fahrrad und Strecke). Damit ist der MeinFernbus FlixBus die ideale Reiseoption für Fahrrad-Ausflüge in die Stadt oder die Natur.

Alle Ziele, die Lage der Haltestelle, Reiseagenturen in Lingen sowie tagesaktuelle Fahrpläne finden Sie unter: http://meinfernbus.de/staedte/bus-ab-lingen

Alle Ziele, die Lage der Haltestelle, Reiseagenturen in Meppen sowie tagesaktuelle Fahrpläne finden Sie unter: http://meinfernbus.de/staedte/bus-ab-meppen

Die Buchung kann ab sofort im Internet unter www.meinfernbus.de und www.flixbus.de, in zahlreichen Reiseagenturen entlang der Linien und über die kostenlosen Smartphone-Apps erfolgen. Kurzentschlossene können ihre Fahrt noch kurz vor Fahrtantritt zum Maximalpreis beim Fahrer buchen, solange freie Plätze verfügbar sind.

Alle Informationen zur neuen Linie 131 Meppen – Berlin finden Sie unter:

http://meinfernbus.de/unser-angebot/linien/bus-meppen-hannover-berlin.html 

Kooperation mit regionalen und mittelständischen Busunternehmen 

MeinFernbus FlixBus arbeitet mit rund 190 europäischen Buspartnerunternehmen aus dem Mittelstand zusammen. Diese stellen die Busse und Fahrer, während sich die Teams von MeinFernbus FlixBus in Berlin, München, Paris und Mailand unter anderem um die Pressearbeit, die Streckenplanung und -genehmigung, das Marketing und den Kundenservice kümmern. Die neue Linie 131 wird in Kooperation mit dem mittelständischen Busunternehmen Held Reisen aus Hessisch Oldendorf betrieben.

Wetten dass…? – Coffee-Fairday in Lingen

Werden in Lingen pro Tag über 1200 Tassen fair gehandelter Kaffee getrunken?

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Lingen. Am 25. September wird es in Lingen zum ersten Mal einen Coffee-Fairday geben. Mit diesem Tag soll das Thema Fairtrade am Beispiel Kaffee im Mittelpunkt stehen. Auf dem Marktplatz wird es daher fair gehandelten Kaffee in verschiedenen Variationen geben, zubereitet von einem echten Barista. Mitglieder der Fairtrade-Steuerungsgruppe bieten zudem Informationen rund um das Thema an.

Im Mittelpunkt des Tages steht aber eine besondere Wette zwischen dem Oberbürgermeister und seinen Bürgerinnen und Bürgern. „Ich wette, dass die Lingener Bürgerinnen und Bürger es nicht schaffen, am Freitag zwischen 8 und 16 Uhr mehr als 1200 Tassen fair gehandelten Kaffee zu trinken“, sagt Oberbürgermeister Dieter Krone. „Falls mich die Bürgerinnen und Bürger aber eines Besseren belehren, tausche ich einen Vormittag lang mein Büro im Rathaus gegen den Eine-Weltladen und helfe dort ehrenamtlich mit“, verspricht Krone.

Daher sind nun alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, ihren Fairtrade-Kaffee-Konsum einen Tag lang zu dokumentieren. Jede zu Hause oder im Büro getrunkene Tasse Fairtrade-Kaffee kann am 25. September in der Touristinfo gemeldet werden. „Am einfachsten ist das natürlich per Mail, wir haben extra die Adresse fairtrade@lingen.de dafür eingerichtet“, sagt Geschäftsführerin Gesche Hagemeier. Aber auch per Telefon oder Fax können die Bürgerinnen und Bürger ihren Kaffeekonsum an die Touristinfo melden. Seit Februar ist Lingen als Fairtrade Stadt zertifiziert, so soll der faire Handel auch auf kommunaler Ebene gestärkt werden. „Ausbeutung von Mensch und Natur muss gegen den verantwortlichen fairen Umgang getauscht werden“, unterstreicht Oberbürgermeister Dieter Krone.

Neben dem Coffee-Fairday am Freitag gibt es am 10. Oktober bereits die nächste faire Veranstaltung: Die Kfd, der Weltladen und die Fairtrade-Stadt Lingen laden zum Fairen Frühstück auf den Campus Lingen ein. Neben einem Fairen Frühstück in außergewöhnlicher Atmosphäre gibt es viele Informationen zum Thema und musikalische Begleitung.

 

Hafenplatz am Schulzentrum Dorenkamp nimmt Gestalt an Spannende Spielflächen mit Schiffsrumpf, Spielkisten und Kletterwand entstehen

Rheine. Das Projekt der Sozialen Stadt Dorenkamp zur Neugestaltung der Freiflächen am Schulzentrum schreitet zunehmend voran. Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts zeigt mit der neuangelegten barrierenfreien Rampe und der angrenzenden Platzfläche an der Mittelstraße eine deutliche Öffnung des Schulgeländes zum Quartier hin. Als lineares Element schließt der oberhalb der Rampenanlage verlaufende Rad- und Fußweg an den nächsten Bauabschnitt, den Hafenplatz, an.

JPG - 09 09 2015 - Bilder  Grafik - Hafenplatz_Spielflächen am Schulzentrum Dorenkamp

Der zweite Bauabschnitt umfasst mit dem Hafenplatz das zentrale Element des Heimat Hafens am Schulzentrum Dorenkamp. Um den geplanten ovalen Platz entstehen zurzeit neue Spiel- und Aufenthaltselemente. Auf Grundlage der durchgeführten Beteiligungen sind von dem Planungsbüro GSS aus Bremen drei separate Spielflächen für unterschiedliche Altersgruppen entwickelt worden. Ein Abschnitt wird als Sandspielfläche in der Orientierung für Kleinkinder ausgerichtet und mit einer Vogelnestschaukel sowie verschiedenen Spielkisten aus Robinienholz ausgestattet. Ausgiebige Möglichkeiten zur Bewegung bietet der zweite Spielbereich, der auf die Bewegungs- und Spielbedürfnisse der Kinder von 6-12 Jahren abzielt. Das Klettergerät aus Robinienholz erinnert dabei an eine Takelage eines Segelschiffes mit Masten und Tauwerk. In der dritten Spielfläche erfolgt der Einbau einer Kletterwand aus Beton für die Zielgruppe der Jugendlichen. Die Boulderstrecke besteht aus verschiedenen Teilelementen in Trapezform, die in einer Nutzhöhe von 2,5 m-3 m spannende Kletteraktionen bietet.

Bis Ende dieser Woche erfolgt die Montage der Spielgeräte. Anschließend werden die weiteren Landschaftsbauarbeiten zur Gestaltung der Platz- und Wegeflächen am Hafenplatz fortgeführt. Zum Ende des Jahres wird das Projekt mit der Anlage der  Marina auf dem Schulhof des Emsland Gymnasiums angelegt und der Bepflanzung der Grünflächen abgeschlossen sein.

Zweiter Hilfsgütertransport in die Ukraine Freundeskreis finanziert den Transport

In der Nacht zu Dienstag, 8. September, ist der zweite Hilfsgütertransport des „Freundeskreis der Ukrainefahrer“ in diesem Jahr in die Ukraine gestartet. Der Lkw mit Anhänger, den Thorsten Gels vom Fahrschulteam Lingen für die Aktion bereitstellte, ist mit 9 Tonnen Hilfsgüter beladen. Lingens Erste Bürgermeisterin Monika Heinen wünschte eine glückliche Heimkehr und sagte: „Wir müssen den Menschen in den Ländern helfen, damit sie dableiben wollen und können.“

Lingen zweiter Hilfguetertransport fuer Ukraine

Der Lkw mit Anhänger vom Fahrschulteam von Thorsten Gels ist mit 9 Tonnen Hilfsgütern beladen. Monika Heinen dankte den fleißigen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement.

hlw Lingen. Der „Freundeskreis der Ukrainefahrer“ hat wieder mit Hilfe vieler Spender eine Menge Krankenhausbetten, Rollstühle, Rollatoren, medizinische Hilfsmittel, Sanitätsmaterial und Dinge des täglichen Gebrauchs zusammengetragen. Diese sind mit mehr als 400 Kartons mit Kleidung, Schuhen und Spielzeug am Dienstag auf die Reise in die Ukraine gegangen.

Die Hilfsgüter waren beim DRK in Elbergen gelagert. Hier wurde auch der Lkw vom Fahrschulteam von vielen fleißigen Helferinnen und Helfern mit Sachen für die Menschen in der Ukraine beladen, die dort dringend benötigt werden. Den Lastwagen fahren, Achim Wolf und Alfons Acker in die 1500 Kilometer entfernte Stadt Ternopil (132 Kilometer östlich von Lemberg). Den Begleit-Bulli, der vom DRK Elbergen gestellt wird, lenken Heinz Humbert, Hinrikus Ude und Jürgen Zieschang. Im Zollhof in Ternopil wird die Ladung kontrolliert, bevor sie dann dem Roten Kreuz in Lanovzy und Juskovzy übergeben wird.

„Ohne das DRK in Elbergen und die vielen Spender sowie die fleißigen Helferinnen und Helfer könnten wir die Transporte nicht durchführen“, erklärte Hinrikus Ude und resümierte: „Wir sind sehr froh und dankbar, dass wieder so viele Dinge gespendet wurden. Die Bevölkerung von Lingen und Umgebung ist sehr aufgeschlossen und immer da, wenn wir um Hilfe bitten. Ob und wann der nächste Transport durchgeführt wird, ist noch nicht klar. Wir müssen die zweite Hilfsgüterlieferung in diesem Jahr erst einmal sicher über die Runden bringen. Es macht zwar sehr viel Arbeit, aber wir wissen, dass dies für eine gute Sache ist.“

Lingens Erste Bürgereisterin Monika Heinen verabschiedete die Ukrainefahrer und dankte besonders den jungen Helfern, die damit zeigten, dass sie dahinter stehen. „Wie ich festgestellt habe, sammelt der „Freundeskreis der Ukrainefahrer“ nicht alles, was im Weg steht, sondern gezielt etwas für Leute die in Not sind. Dazu gehören auch das dortige Rote Kreuz, die Krankenhäuser, Sozialstationen, Schulen und Kindergärten. Für diesen Transport wurde wie für die vielen anderen eine sehr gute Vorarbeit geleistet. Wir müssen den Menschen in den Ländern helfen, damit sie dableiben wollen und können“, betonte Heinen und danke im Namen aller für das Engagement des „Freundeskreis der Ukrainefahrer“ und des DRK in Elbergen.

Der Freundeskreis sammelt weiterhin für einen weiteren Hilfsgütertransport. Er gewährleistet, dass die Sach- und Geldspenden zu 100 Prozent vor Ort für die Menschen in der Ukraine eingesetzt werden. Geldspenden können auf das Konto des DRK Ortsverein Elbergen, IBAN: DE91266500011180016170, BIC: NOLADE21EMS unter dem Stichwort „Ukrainehilfe“ bei der Kreissparkasse Emsland eingezahlt werden. Eine Spendenbescheinigung kann ausgestellt werden. Nähere Auskünfte erteilen: Hinrikus Ude, Telefon (05906) 3369005 und (0160) 96902620, per E-Mail: Hinrikus.Ude@kabelmail.de, sowie Hans-Joachim Wiedorn, Telefon (05907) 370 und (0171) 5324497, per E-Mail: Hajo.Wiedorn@t-online.de.

Sachspenden für Flüchtlinge REHOLAND, SkF-Fashion und DRK vermitteln das Nötige für den Alltag

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Lingen. Flüchtlinge brauchen für ihren Neuanfang in Lingen alltägliche Dinge wie Kleidung, Hausrat, Schulbedarf und Spielzeug. Daher arbeiten die Stadt Lingen und der SKM Lingen eng mit Organisationen in der Stadt zusammen, die seit vielen Jahren Erfahrungen in diesem Bereich haben und über die nötige Logistik verfügen. „Derzeit rufen uns viele Menschen an, die helfen oder spenden möchten. Diese große Hilfsbereitschaft freut uns sehr und zeigt, dass die Flüchtlinge bei uns willkommen sind“, sagt Stefan Altmeppen, Lingens Erster Stadtrat. Die Mitarbeiter der Stadt und des SKM seien derzeit aber vor allem damit beschäftigt, die Flüchtlinge unterzubringen und die Erstbetreuung sicherzustellen. Daher bitten sie die Lingener Bevölkerung, ihre Sachspenden möglichst bei REHOLAND (Greiwehof 1+2), beim sozialen Kaufhaus „SkF-Fashion“ (Burgstraße/Ecke Pferdemarkt) oder Kleiderspenden beim Deutschen Roten Kreuz (Jahnstraße 2-4 oder Werkstättenstraße 1) abzugeben. „Wir, als Stadt und der SKM als Betreiber der größeren Flüchtlingsunterkünfte, beziehen viele der Möbel und des Hausrats für die Flüchtlingsunterkünfte von REHOLAND und dem SkF“, so Stefan Altmeppen. „Die Spender können also sicher sein, dass ihre Kleider und Möbel auch dort ankommen, wo sie gebraucht werden.“

Zudem bekommen die Flüchtlinge bei ihrer Ankunft in Lingen für den Grundbedarf zunächst einige Gutscheine – beispielsweise für SkF-Fashion. Damit können sie sich selbst für den Anfang mit dem Nötigsten versorgen und lernen dabei die-se Organisationen kennen. Denn SkF-Fashion und REHOLAND sind auch für die Flüchtlinge Anlaufstelle, die bereits länger in Lingen leben. Dort besteht für sie jederzeit die Möglichkeit für wenig Geld, aber selbstbestimmt Kleidung und Haus-rat einzukaufen.

Faires Frühstück am 10. Oktober auf dem Campus Lingen

Lingen. „Fair genießen“ – unter diesem Motto steht das erste Faire Frühstück in Lingen am 10. Oktober 2015. Ab 9 Uhr laden die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (Regionalverband Lingen sowie Ständiger Ausschuss Hauswirtschaft und Verbraucherthemen), der Weltladen Lingen e.V. und die Stadt Lingen zu einem reichhaltigen Frühstücksbuffet in den Hallen I und II des Campus Lingen (Kaiserstraße 10c) ein. Auf den Tisch kommen dabei fair gehandelte, regionale und saisonale Produkte. Neben den kulinarischen Leckereien runden ein musikalisches Programm sowie zwei Vorträge das Faire Frühstück ab. Als Gastrednerin konnte Ulrike Sallandt von TransFair Deutschland gewonnen werden. Sie spricht zum Thema „Fair in die Zukunft – Verantwortung der Gesellschaft – Chance für die Eine Welt“. Zudem wird Manfred Grote vom Christophorus-Werk den Bioland-Hof Vaal mit seinem regional und saisonal ausgerichteten Angebot vorstellen.

Campus Lingen

Die Teilnahme am Fairen Frühstück in Lingen kostet 16,50 Euro pro Person. Eine schriftliche Anmeldung bis zum 30. September 2015 ist erforderlich. Ebenso muss der Teilnehmerbeitrag vorab bei den Veranstaltern eingehen. Interessierte melden sich dazu bitte bei Maria Niemann (E-Mail maria.niemann@gmx.net) vom Organisationsteam.

Nachbarschaft baut Insektenhotel „Am Galgenesch“ Beispielhafter Beitrag zum Umweltschutz

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Lingen. Das erste Hotel „Am Galgenesch“ nannte der Sprecher der Nachbarschaft Werner Greiten das Insekten-Hotel, das am Samstag offiziell an der Straße „Am Galgenesch“ seiner Bestimmung übergeben wurde. Zu Beginn der kleinen Feier erklärte Greiten vor seinen Nachbarn und den Freunden vom Schützenverein Rheiner Straße: „Wir hatten vor einem Jahr die Idee, „Am Galgenesch“ ein Bauwerk für Insekten zu erstellen. Dank der vielen fleißigen Helferinnen und Helfer aus der Nachbarschaft ist nun das Insekten-Hotel fertiggestellt. Das Material für das Innenleben wurde aus dem Wald gesammelt.“ Mit Lingens Bürgermeisterin Monika Heinen enthüllte Greiten (stehend v. rechts) das Namensschild. Sie dankten besonders (v. links) Winni Sterczewski, Detlef Bester, Gerd Klask, Josef Lager und (kniend v. links) Bernd Hasken sowie Kalli Thien für die Planung und den Bau des Insekten-Hotels. Dank gebühre ebenso Fritz Seib, Werner Jürgensen, Will Wessels und Herbert Greiten. Heinen betonte: „Dass, was die tolle Nachbarschaft mit Genehmigung auf dem städtischen Grund gebaut hat, ist beispielhaft und nachahmenswert. Ein Insekten-Hotel ist ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz, den, wie man sieht, jeder leisten kann. Es bietet vielen Tiere Unterschlupf, Überwinterungsmöglichkeit und Nisthilfe zur Brutpflege. Welche Insekten angelockt werden, lässt sich mit der Auswahl der zur Verfügung gestellten Nistmaterialien gut beeinflussen. Die Bewohner des Insekten-Hotels sind von großem Nutzen für das ökologische Gleichgewicht.“ Als wichtige Aufgaben stellte Heinen die Bestäubung der Nutz- und Zierpflanzen sowie die natürliche Schädlingsbekämpfung heraus. Die angelockten Insekten stellten für den Menschen kaum eine Bedrohung dar.

Firma Deeters auf Wachstumskurs Stefan Altmeppen und Norbert Pleus besuchen Lingener Unternehmer

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Lingen. Das Lingener Unternehmen Deeters wächst: Mit dem Neubau einer Halle an der Schillerstraße steht nun schon die dritte Erweiterung innerhalb von wenigen Jahren an. „Wir haben uns immer wieder neue Geschäftsfelder erschlossen. Die neue Halle soll vor allem für den großen Fuhrpark zur Verfügung stehen“, begründet Bernd Deeters in einem Treffen mit Lingens Erstem Stadtrat Stefan Altmeppen, dem stellvertretenden Ortsbürgermeister, Norbert Pleus und Dietmar Lager von der Wirtschaftsförderung Lingen das immense Wachstum der Firma.

Deeters ist bereits seit 2000 als Unternehmen in Lingen tätig. An der Bernard-straße standen zunächst noch Treppen und Geländer im Mittelpunkt der Produktion. Als der Standort zu klein wurde, suchte Firma Deeters mit Hilfe der Stadt Lingen nach Erweiterungsmöglichkeiten und fand diese an der Schillerstraße. Ein Bürogebäude und eine Halle wurden gebaut und 2011 zog Deeters auf das zwei Hektar große Grundstück. Bereits 2013 musste die Halle verlängert werden. Inzwischen offeriert Deeters neben den Zäunen und Toren auch Erdarbeiten, schlüsselfertigen Objektbau inklusive Planleistungen, beispielsweise von Stahlarbeiten und Hallen. Zusätzlich bietet das Unternehmen einen großen Maschinenpark und landwirtschaftliche Dienstleistungen an. Der große Maschinenpark war es letztlich auch, der zu dem Bau einer zusätzlichen Halle mit 1.500 Quadratmetern Nutzfläche führte. Damit verfügt Deeters nun über 4.000 Quadratmeter isolierte Hallen. Circa fünf Millionen Euro hat das Unternehmen bislang am Standort Lingen investiert. Von dort aus werden Baustellen in ganz Deutschland angefahren.

Sowohl Stefan Altmeppen als auch Norbert Pleus zeigten sich beeindruckt von der Entwicklung des Unternehmens. „Ich gratuliere ihnen zu diesem großen Erfolg und hoffe, dass wir auch weiterhin viel von ihnen hören werden“, so der Erste Stadtrat abschließend.

 

C&A Lingen unterstützt Kochprojekt des Team Kids

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Lingen. Einen Scheck über 2.000 Euro überreichte in der letzten Woche die Leiterin der Lingener C&A-Filiale, Daniela Kramer, an Vertreter der städtischen Kindertreffs. Das Geld kommt dem Kochprojekt des Team Kids zugute. Die Finanzierung für dieses besondere Angebot ist damit für ein weiteres halbes Jahr und damit bis Ende 2017 gesichert.

Das Kochprojekt wird mittwochs im Stadtteiltreff Stroot und im Kindertreff im Alten Schlachthof angeboten. Je nach Interessen kaufen die Teilnehmer gemeinsam ein und kochen dann zusammen. Dabei wird besonderer Wert auf regionale und saisonale Produkte sowie Ess- und Tischkultur gelegt. Auch das Aufräumen und der gemeinsame Abwasch gehören zu dem Projekt. „So fördern wir gleichzeitig die Tisch- und Essmanieren, aber auch das Bewusstsein für gesunde Ernährung und die Gemeinschaft unter den Kindern, die teilweise aus sehr unterschiedlichen Kulturen kommen“, erläuterte Heike Böttcher vom Kindertreff im Jugendzentrum Alter Schlachthof. Daniela Kramer ergänzt, dass sie dieses Projekt in erster Linie ausgewählt habe, weil es so vielfältig sei. „Im Rahmen der ´Back to School-Kampagne` haben wir erstmals die Möglichkeit auch im Sommer Geld zu spenden“, so die Filialleiterin. „Ich kenne das Kochprojekt schon lange und möchte das Team Kids in der wirklich guten Arbeit, die sie leisten, sehr gerne unterstützen.“

Oberbürgermeister gratuliert Weltmeister

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Lingen. Zum Weltmeistertitel gratulierte kürzlich Oberbürgermeister Dieter Krone dem Ruderer Jan Hennecke. Der Lingener gewann am 9. August im deutschen Vierer mit Steuermann die Goldmedaille bei der U-19-Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro (Brasilien). Er gehört zum Team Nordwest des Bundeskaders. „Ich bin sehr stolz, dass mit Jan Hennecke auch unsere Stadt in Rio vertreten war und er die Goldmedaille damit nicht nur nach Deutschland, sondern auch nach Lingen holen konnte“, sagte der Oberbürgermeister während eines Empfangs für den Weltmeister bei der Lingener Rudergesellschaft. „Dieser Erfolg beweist einmal mehr, dass hier in Lingen großartige Nachwuchsarbeit betrieben wird. Ich möchte mich ausdrücklich auch bei dem Verein und Trainer bedanken, die die Basis für diesen Erfolg gelegt haben.“

Jan Hennecke war erst 2011 beim Schüler-Ruderergo-Cup entdeckt worden.  Seit 2011 trainiert der Lingener bei der Lingener Rudergesellschaft von 1923 e.V. Dort betreut Werner Irmer den 17-Jährigen. Jan Hennecke gehört zum Team Nordwest des Bundeskaders. Er besucht das Franziskusgymnasium in Lingen.

Lingen gewinnt Bonanza-Wette Über 1000 Cowboys, Cowgirls und Indianer waren auf dem Marktplatz

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Lingen hat die Wettaufgabe des NDR gewonnen. Auf dem Marktplatz standen die Kulissen der Range „Ponderosa“ und des Saloons „Silverdollar“ von Virginia City aus der US-Kult-Serie „Bonanza“. Es gelang ebenso die passenden Männer für die Rollen des Ben, Hoss, Little und Adam Cartwright sowie Hop Sing zu finden. Über 1000 Cowboys, Cowgirls und Indianer sangen den Titelsong von „Bonanza“.

Die Emsstandt mit der Metropole “Marktlatz“ glich am Samstag Virginia City und dem Landbesitz „Ponderosa“ in Nevada. In dem Western-Milieu der 1860er Jahre drehte sich alles um die Familie Cartwright mit „Pa“ Ben (Lorne Greene) und dessen drei Söhne aus drei Ehen: Hoss (Dan Blocker), Little Joe (Michael Landon) und Adam (Pernell Roberts) sowie ihrem chinesischen Koch Hop Sing (Victor Sen Yung). Auf der Bühne erklärte Krone den NDR-Moderatoren Kerstin Werner und Thomas Stahlberg, dass er von Anfang an zuversichtlich gewesen sei, dass Lingen, von ihm „Linanza“ genannt, die Wette gegen den NDR gewinnen werde. Als am Montag die Wettaufgabe bekanntgegeben worden war, machten sich sogleich drei Arbeitskreise ans Werk. „Es ist fantastisch, was unser Bauhof zusammen mit vielen Ehrenamtlichen und Freiwilligen geschaffen hat, um den Marktplatz zur Cowboy-Metropole umzugestalten. Es wurden Kulissen für die „Ponderosa“ und den „Silver Cup Salon“ oder das Büro des Sheriffs von Virginia City gebaut. Die farbliche 3-D-Gestaltung lag in den Händen des Wietmarscher Kunstmalers Reiner Bollmer“, dankte Krone allen Akteuren.

„Bonanza“ war nach „Rauchende Colts“ mit 635 Folgen die bekannteste US-amerikanische Fernsehserie der 1960er Jahre. Am Samstag lief ein Remake mit den „Cartwrights“. Abends trafen sich alle großen und kleinen Cowgirls und Cowboys sowie Indianer in der City und marschierten durch die „Ponderosa“ auf den Marktplatz, wo sie von NDR-Mitarbeitern gezählt wurden. Auf einer Großleinwand ritten im Film OB Dieter Krone alias Ben Cartwright, Erster Stadtrat Stefan Altmeppen alias Adam, Stadtbaurat Lothar Schreinemacher alias Little Joe und Walter Harmel alias Hoss durch die brennende Landkarte. Die Aufnahmen waren in Nordlohne gedreht worden.

„Gewonnen“ rief Dieter Krone mit freudestrahlendem Gesicht und stolzer Brust nach der Bekanntgabe der Zählung. Es waren mehr als die geforderten 250 Statisten in Kostümen, und zwar über 1000 Menschen, die als große Westernfamilie auf dem Marktplatz das auf Lingen zugeschnittenen  Lied „Lingen ist n‘ tolle Stadt Bonanza“ sangen. Krone resümierte: „Ich habe das erste Mal auf einem Pferd gesessen. Das war‘s mir aber allemal wert. Wir haben mit der NDR-Superparty parallel den neu gestalteten Marktplatz eröffnet.“

Bei der anschließende Open-Air-Party teilte sich Chris Norman die Bühne mit der „XXL Top40 Band“ und „The Smashing Piccadillys“.

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NDR-Sommertour: Lingen lässt Kult-Serie „Bonanza“ lebendig werden Cowboy-Kostüme und Requisiten gesucht – Wettauflösung am Samstag

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Lingen. Seit heute Morgen steht die Stadtwette für Lingen im Rahmen der NDR-Sommertour fest: Es geht in den wilden Westen – in Lingen dreht sich ab sofort alles um die Kult-Serie „Bonanza“! Bis Samstag um 19:30 Uhr muss auf dem Marktplatz eine „Bonanza“-Kulisse mit der berühmten Ponderosa-Ranch aufgebaut werden. Um die Stadtwette zu gewinnen, müssen darüber hinaus Samstagabend mindestens 250 Lingener Cowboys und Indianer in den passenden Western-Kostümen – aber ohne Colt, Pfeil und Bogen – gemeinsam die Titelmusik der berühmten Fernsehserie singen. „Das ist eine große Herausforderung, der wir uns gerne stellen. Ich bin absolut überzeugt, dass Lingen diese Wette packen wird“, zeigte sich Oberbürgermeister Dieter Krone bei der Wettbekanngabe siegessicher. Zugleich rief er alle Lingener auf, sich aktiv zu beteiligen: „Diese Wette können wir gewinnen, wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen!“

Wer bei der Gestaltung der Kulisse mithelfen wolle, solle sich melden. „Vielleicht haben Sie auch noch ein Cowboy-Kostüm über oder im Keller lagern Western-Requisiten, die wir benötigen könnten – bitte melden Sie sich bei uns“, so Krone. „Und vor allem: Kommen Sie am Samstagabend alle in Cowboy- oder Indianer Kostümen zum Marktplatz! Ich zähle auf Sie. Das wird ein großer Spaß für die ganze Familie“, appellierte Krone an die Lingener. Das städtische Orga-Team und erste freiwillige Helfer machten sich im Anschluss an die Wettbekanntgabe sofort an die Arbeit und sammelten erste Ideen für die Umsetzung der Aufgabe. Die Auflösung der Stadtwette wird am Samstagabend ab 19:30 live im NDR-Fernsehen (Magazin „Hallo Niedersachsen“) übertragen. Ab 20 Uhr folgt eine große Open-Air-Party auf dem Marktplatz mit Christ Norman. Der Eintritt ist frei.

Der NDR wird im Hörfunk, Fernsehen und Internet täglich aus Lingen berichten. Über den aktuellen Stand der Stadtwette können Interessierte sich zudem über die städtische Internetseite www.lingen.de sowie über Facebook unter www.facebook.com/stadtlingen auf dem Laufenden halten.

Polizei durchsucht zwei Wohnungen – Drei Albaner in Haft

Festnahme

Lingen – (ots) – Die Polizei in Lingen durchsuchte am Mittwoch in der Friedrich-Ebert-Straße und in der Delpstraße jeweils eine Wohnung nach Diebesgut. Dieses teilte die Polizei am Donnerstagmittag mit. In den beiden Wohnungen wurden 22 albanische Asylbewerber angetroffen, die zur Identitätsfeststellung zur Polizeidienststelle in Lingen gebracht wurden. Die Albaner halten sich seit Mai 2015 in den beiden Wohnungen in Lingen auf. Drei der Männer im Alter von 21, 23 und 38 Jahren sind dringend verdächtigt in den letzten Wochen in Lingen in wechselnder Beteiligung für eine Vielzahl von Einbrüchen in Wohnhäuser verantwortlich zu sein. Einer der drei Tatverdächtigen hat einen Teil der Einbrüche zugegeben. Insgesamt registrierte die Polizei seit Mitte Mai 2015 im Lingener Stadtgebiet und den angrenzenden Gemeinden über 40 Einbrüche in Wohnhäuser, bei denen Bargeld, Schmuck, Handys, Schuhe, Laptops und andere Wertgegenstände gestohlen wurden. Aufgrund intensiver Ermittlungen der Polizei ergab sich ein konkreter Tatverdacht gegen eine Gruppe albanischer Asylbewerber, die in Lingen in den beiden Wohnungen untergebracht sind. Bei den Durchsuchungen stellten die Polizeibeamten umfangreiches Diebesgut aus den Einbrüchen und Einbruchswerkzeuge sicher. An der Durchsuchungsaktion waren über 60 Polizeibeamte aus Lingen, von der Bereitschaftspolizei Osnabrück und der Diensthundestaffel der Polizeidirektion Osnabrück beteiligt. Die drei Tatverdächtigen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück dem Haftrichter beim Amtsgericht in Osnabrück vorgeführt, der gegen sie die Untersuchungshaft anordnete. Die Polizei versucht nun, das sichergestellte Diebesgut an geschädigte Hauseigentümer auszuhändigen. Ob von den anderen Albanern im Alter zwischen 19 und

38 Jahren, die nach den Identitätsfeststellungen entlassen wurden, noch Personen an Einbrüchen beteiligt waren, müssen weitere Ermittlungen und Untersuchungen von Spuren ergeben. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Osnabrück und der Polizei in Lingen dauern an.

„Effiziente Technik für Straßenunterhaltung ist wichtig“

Lingen – Vielfältig sind die Einsatzbereiche des Bodenkulturweckverbandes Lingen. Um für die wachsende Aufgabenfülle gerüstet zu sein, stand in der jüngsten Vorstandssitzung der Fuhrpark im Fokus.

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Foto: Mitarbeiter, Vorstand und Geschäftsführung des Bodenkulturzweckverbandes Lingen besichtigte den Fuhrpark des Verbandes.

„Eine intakte Straßeninfrastruktur ist eine wesentliche Säule der Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität im ländlichen Raum. Damit unsere engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgreich arbeiten können, sind wir auf eine moderne technische Ausstattung mit Geräten und Maschinen angewiesen“, eröffnete Verbandsvorsteher und Spelles Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf die Sitzung und besichtigte gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen und der Geschäftsführung den Fuhrpark des Verbandes. Hans-Hermann Conen, technischer Leiter, stellte die Ausstattung ausführlich vor. Geschäftsführer Detlev Thieke führte aus, dass die Geräte zum Teil buchhalterisch abgeschrieben seien, sich aber größtenteils in einem ordnungsgemäßen Zustand befänden. „Dennoch müssen wir die langfristige Funktionsfähigkeit im Blick haben und einige Ersatzinvestitionen einplanen“, blickte Thieke in die Zukunft. „Ich bin dankbar, dass die Kommunen im südlichen Emsland im Bodenkulturzweckverband und in vielen anderen Bereichen so kooperativ und damit erfolgreich zusammenarbeiten. Wir sind nur stark, wenn wir unsere Kräfte bündeln und uns gemeinsam einsetzen“, sprach Hummeldorf den Vorstandskollegen sowie der Geschäftsführung seinen Dank aus. Insbesondere hob er dabei die Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter hervor: „Ihr Fachwissen und ihr starker Einsatz ist die Grundlage dieses Erfolgs.“

Hintergrund:

Der Bodenkulturzweckverband Lingen, dem die Gemeinden im südlichen Emsland angehören, wurde am 28. Juli 1958 gegründet. Hauptaufgabe ist die Fahrbahnunterhaltung von Gemeindestraßen.

Sommerprogramm der SPD Wegweiser zum Campus Lingen gewünscht

Im Mittelpunkt des ersten Termins im Sommerprogramm der Lingener SPD stand der Besuch des Campus Lingen. Daran nahmen Mitgliedern der SPD-Stadtratsfraktion, des SPD-Ortsvereins Lingen und einige Bürgern teil. Der Dekan der Fakultät Management, Kultur und Technik, Professor Dr. Thomas Steinkamp empfing mit der zuständigen Mitarbeiterin für die Veranstaltungsorganisation Nadine Haberland die Gäste.

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hlw Lingen. In dem alten Gebäude, in dem einst mehrere Lokomotiven hintereinander standen, befindet sich heute die Wandelhalle des Campus, die auch bei der Anwesenheit von mehr als 1000 Personen noch längst nicht gefüllt ist. Bei dem Rundgang zeigten sich die Teilnehmer beeindruckt vom Medienlabor, in dem die Studierenden des Kommunikationsmanagements den Umgang vor und hinter der Kamera erlernen. „Die Bibliothek mit einer Vielzahl an Fachliteratur, Fachzeitschriften, Nachschlagewerken und aktuellen Veröffentlichungen ist bis in die Abendstunden geöffnet und dies nicht nur für Studierende, sondern auch für die Lingener Bevölkerung“, erläuterte Nadine Haberland. Nach dem Rundgang folgte eine ausführliche Vorstellung des Standortes mit anschließender Diskussion. Obwohl der Campus stark in der Region vernetzt sei, belaufe sich der Anteil der Studierenden, die nicht aus der Region stammen, mittlerweile auf über 50 Prozent. Die Zahl der Studierenden sein in den vergangenen Jahren stark gewachsen, sodass nun die angestrebte Ausbaugröße erreicht sei. Der demographische Wandel stehe auch vor den Türen der Hochschulen. Der Campus Lingen stehe daher im Wettbewerb zu anderen Hochschulstandorten im Umkreis. Dabei seien auch die niederländischen Standorte zu nennen, erklärten die Campus-Vertreter. „Die Hochschule am Campus Lingen stellt sich dieser Entwicklung, indem sie sich qualitativ verstärkt aufstellt. Dazu gehört es auch, vermehrt Fachtagungen nach Lingen zu holen sowie den internationalen Austausch von Studierenden und Professorinnen und Professoren zwischen dem Campus und den Gasthochschulen in beide Richtungen zu fördern. Auch die Laborinfrastruktur soll weiter ausgebaut werden“, erklärte Steinkamp, der in einer langen Diskussion das Promotionsrecht auch für die Fachhochschulen befürwortete. Aufgrund guter Kontakte einzelner Professoren vom Campus zu Universitäten bestehe die Möglichkeit, dass herausragende Studierende dennoch promovieren könnten.

Anfang des Jahres habe die SPD-Stadtratsfraktion den Antrag gestellt, auf den Ortseingangsschildern Lingen als Hochschulstandort aufzuführen, sagte der Fraktionsvorsitzende Dr. Bernhard Bendick und bedauerte: „Leider konnte das Anliegen aus rechtlichen Gründen nicht umgesetzt werden. Prof. Steinkamp äußerte den Wunsch, auf den Wegweisern in der Stadt auch den Campus Lingen auszuschildern. Die SPD werd einen entsprechenden Antrag bei der Stadtverwaltung stellen.

 

 

Premiere für erweitertes Glockenspiel im Historischen Rathaus Großes Marktplatzkonzert mit Startrompeter Roger Meads und Flughafen-Orchester Oerlinghausen

Lingen. Am Dienstagnachmittag ist es soweit: Um 17 Uhr erklingen zum ersten Mal alle zwanzig Glocken des Glockenspiels im Historischen Rathaus gemeinsam. Durch eine großzügige Spende der HEH Essmann Stiftung wurde das Glockenspiel um acht hochwertige Bronzeglocken erweitert. „Um die neuen Glocken gebührend einzuweihen wird es ein einzigartiges Marktplatzkonzert geben. Startrompeter Roger Meads und das Flughafenorchester Oerlinghausen haben ihr Kommen fest zugesagt und werden das Publikum im Wechsel mit dem Glockenspiel in ihren Bann ziehen“, verrät Heinrich Essmann, der dieses Konzertereignis organisiert hat. Auch Oberbürgermeister Dieter Krone freut sich auf das Open-Air-Event auf dem neugestalteten Lingener Marktplatz: „Ich bin zum einen natürlich gespannt, wie das Glockenspiel klingen wird – immerhin können nun über 40 verschiedene Dur- und Moll-Tonarten damit gespielt werden. Zum anderen erwarte ich erstklassige Musik von Roger Meads und dem Blasorchester aus Oerlinghausen.“ Zu dem kostenlosen Konzert auf dem Marktplatz laden Essmann und Krone alle Lingenerinnen und Lingener herzlich ein.

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Das Flughafen-Orchester Oerlinghausen tritt im Rahmen der Einweihung der neuen Glocken des Glockenspiels ebenfalls auf dem Marktplatz auf.

Der gebürtige Brite Roger Meads ist als Trompeter international erfolgreich. Seine musikalische Karriere begann er Ende der 1960er Jahre während seines Wehrdienstes bei der „British Army“. Nachdem man dort schnell auf sein außergewöhnliches, musikalisches Talent aufmerksam geworden war, besuchte er die renommierte „Kneller Hall School of Music“. Bereits in den 70er Jahren brachte ihm seine Virtuosität mehrere Auszeichnungen ein. Die britische Königin Elisabeth II zeichnete ihn 1979 sogar für sein exzellentes Musikspiel mit einem königlichen Zertifikat aus. Nach Stationen in verschiedenen Orchestern ist Meads bis heute erfolgreich als Solo-Künstler unterwegs. In Lingen dürfen sich die Zuhörerinnen und Zuhörer u.a. auf seine Interpretationen der Lieder „Don’t cry for me Argentina“, „Sierra Madre“ und „Wonderful World“ freuen.

Neben dem Solo-Künstler Meads tritt am Dienstagnachmittag das Flughafen-Orchester Oerlinghausen auf dem Lingener Marktplatz auf. Das zehnköpfige Blechbläser-Ensemble präsentiert unter der Leitung von Wolfgang Bauch einen Ausschnitt seines breiten Repertoires. Auf dem Programm stehen in Lingen u.a. „Hoch auf dem gelben Wagen“, „Capri Fischer“ und „Das ist die Berliner Luft“.

 

NDR-Sommertour in Lingen: Wer packt bei Stadtwette mit an? Mitmachen erwünscht – große Party mit Chris Norman am 15. August

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Lingen. Nur noch wenige Tage bis zum Start der NDR-Sommertour in Lingen. Am kommenden Montagmorgen wird die mit Spannung erwartete Stadtwette um 7:40 Uhr vor dem Neuen Rathaus bekanntgegeben. Danach haben die Lingener bis zur Wettauflösung am Samstag (15. August) Zeit, die ihnen gestellte Herausforderung zu stemmen. „Dafür wollen wir natürlich gut gerüstet sein. Daher meine Bitte an alle Lingener: Unterstützen Sie uns gemeinsam und lassen Sie uns die Stadtwette gewinnen“, wendet sich Oberbürgermeister Dieter Krone an die Bevölkerung.

Bei der diesjährigen NDR-Sommertour stehen Kult-TV-Serien im Mittelpunkt. So wurden bei den ersten Stationen der Tour bereits die Serien „Raumschiff Enterprise“ und „Miami Vice“ wieder lebendig. „Wie unsere Aufgabe lauten wird, ist noch geheim. Ich bin gespannt, für welche Serie Lingen auserkoren wurde“, freut sich Krone auf die Sommertour. „Damit wir nach der Wettbekanntgabe direkt durchstarten können, haben wir einen Verteiler mit vielen freiwilligen Helfern von Vereinen und Institutionen zusammengestellt“, so Krone. „Jede weitere helfende Hand ist aber herzlich willkommen.“ Ein erstes Treffen für alle Interessierten findet am Montag direkt im Anschluss an die Bekanntgabe der Stadtwette gegen 8 Uhr im Ratssitzungssaal des Neuen Rathauses statt. Dann werden erste Ideen für die Umsetzung der Wette und das weitere Vorgehen besprochen.

Den Abschluss der Sommertour bildet neben der Wettauflösung am 15. August eine große Open-Air-Party mit Chris Norman und The Smashing Piccadillys. Damit wird gleichzeitig der neu gestaltete Marktplatz offiziell eröffnet. Der Eintritt ist frei.

Wer jetzt schon Lust hat, bei der Stadtwette mitanzupacken, wendet sich für nähere Informationen bitte an die Pressestelle der Stadt Lingen (E-Mail pressestelle@lingen.de).