Der SC Spelle-Venhaus verliert das Derby gegen den SV Meppen

Spelle – In einem Derby mit vielen Zweikämpfen und wenigen spielerischen Höhepunkten unterlag der SC Spelle-Venhaus auf tiefem Boden vor 3746 Zuschauern dem SV Meppen mit 0:2 (0:1). Trotz der Niederlage bleibt es für den SCSV ein Spiel für die Geschichtsbücher.

Bei der Punktspielpremiere gegen den SV Meppenwar das Getränke Hoffmann Stadion erstmals bei einem Pflichtspiel ausverkauft. Die Niederlage ärgerte den SCSV mächtig. Er hatte einige Chancen, die aber nicht enschlossen genug nutzte. Die Stimmung war gut, es blieb bis zum Schlusspfiff friedlich. Die Beteiligten waren froh, dass das Derby nach heftigen Regenfällen am Freitag überhaupt stattfinden konnte. Es waren zwar keine Pfützen auf dem Platz erkennbar, aber das Wasser spitzte bei einigen Läufen und Zweikämpfen hoch.

Niemann wehrt Evseev-Schuss ab

Der SVM hatte in den ersten Minuten mehr Ballbesitz und durch Mannschaftskapitän Willi Evseev die erste große Chance. Doch SCSV-Keeper Mattis Niemann lenkte den abgefälschten Ball zur Ecke. Die Spelle-Anhänger atmeten tief durch.

Chancen für Wranik und Kemna

Aber der Gastgeber fand immer besser ins Spiel, hielt energisch gegen und hatte selbst durch Steffen Wranik, der von Jip Kema angespielt wurde, die große Möglichkeit zum Augleich. Doch der Speller, der in Oldenburg noch doppel getroffen hatte, zielte knapp über das Tor. Beim Abschluss von Kemna hatten die Speller bereits den Torschrei auf den Lippen, aber der Ball drehte knapp am linken Pfosten vorbei.

Den erste Treffer schoss der Gast aus der Kreisstadt. Nach einem Ballverlust der Speller konterte der SVM. Lars Spit, ein niederländischer Kumpel von SCSV-Angreifer Kemna, sah den besser postierten Marek Janssen. Der schoss den Ball flach links unten ins Netz. Kurz vor dem Seeitenwechsel hätte er sogar erhöhen können.

Stegemann verletzt raus

Zur zweiten Halbzeit kam beim SCSV Christoph Ahrens für Timo Nichau. Der hatte in der ersten Halbzeit Gelb gesehen und war von Schiedsrichter Max Nie-Hoegen nach einem weiteren Foul offenbar darauf hingewiesen, dass für ihn ganz schnell Schluss sein könne. Das Risiko wollteTrainer Hanjo Vocks natürlich nicht eingehen. Vor der Pause musste er bereits den verletzten Kapitän Torben Stegemann ersetzen, der sich zum Derby gerade erst wieder zurückgemeldet hatte.

Nach einer knappen Stunde verfügte Spelle über zwei gute Chancen: Nach einem abgewehrten Freistoß prüfte Philipp Elfert Bennet Schmidt, der den Ball zur Ecke lenkte. Dann verfehlte der Schusss eines Spellers das SVM-Tor nur knapp.

Christopher Schepp brachte Meppen endgültig auf die Siegerstraße. Nach Janssen-Zuspiel erhöhte er in der 67. Minute auf 2:0 für den Gast. Der eingewechselte Felix Golkowski (90.+3) sorgte für das 0:3.

 Drei Wechsel

Spelles Trainer Hanjo Vocks musste seine Startformation im Vergleich zur Niederlage beim VfB Oldenburg (2:7) auf drei Positionen ändern. Für Jonas Tepper sowie die verletzten Leon Dosquet und Jan-Hubert Elpermann liefen Jan-Luca Ahillen, Adrian Lenz und Torben Stegemann von Beginn an auf.

Meppens Trainer Adrian Alipour stellte zweimal um. Lars Spit und Jonathan Wensing kamen für Daniel Haritonov und den verletzten Bruno Soares, die beim 2:4 in Havelse noch von Begnn an dabei waren.

Am nächsten Samstag zu Gast bei Hannover 96 II

Am nächsten Wochenende muss der SC Spelle-Venhaus wieder auswärts antreten. Am Samstag um 13 Uhr ist Hannover 96 II im Eilenriedestadion Gastgeber der Emsländer.

 

 SC Spelle-Venhaus – SV Meppen 0:3 (0:1)

SC Spelle-Venhaus: Niemann – Jesgarzewski. Ahillen, Lenz – Anton Popov, Landwehr – Nichau (46. Ahrens), Wranik (62. Oswald) – Stegemann (35. Artem Popov), Elfert (67. Winnemöller) – Kemna (84. Wittenberds).

SV Meppen: Schmidt, Karademir, Sprekelmeyer, Mißner, Seidel, Evseev (85.Golkowski),Prasse, Wensing (79. Benke), Spit (46. Haritonov), Janssen (87. Gravemann), Schepp (69. Muja),

Tore: 0:1 Marek Janssen (26.), 0:2 Christopher Schepp (67.), 0:3 Felix Golkowski (90.+3)

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Zuschauer: 3746 im ausverkauften Getränke Hoffmann Stadion.

Siegerehrung des 15. EL-Cups

Papenburg, Haselünne, Lingen, Haren, Spelle, Salzbergen, Meppen und Herzlake, das sind die insgesamt acht Austragungsorte für den EL-Cup, der Laufserie im Emsland. Voraussetzung für eine Wertung im Rahmen des EL-Cups ist es, an vier der insgesamt acht Läufen teilzunehmen und sich so ein Finisher Shirt zu sichern. Genau das haben sich in diesem Jahr auch einige Läuferinnen und Läufer des SC Spelle-Venhaus vorgenommen.
Das erste Mal für den SCSV ging Janina Fockers auf der 5km Distanz an den Start, konnte sich in vier Läufen für die Wertung qualifizieren und sich ihr Finisher Shirt sichern. Ebenfalls vier Mal nahmen sich Ulrich Wilke und Helmut und Annette Beumer die 10 Kilometer Distanz vor, Andreas Fockers schaffte es sogar an fünf der acht Läufen an den 10km-Start. Dabei belegte Ulrich Wilke in seiner Altersklasse den 3. Platz, Annette Beumer schaffte es inmitten Gleichaltriger auf Platz 2. Beide bekamen zu dem Finisher Shirt eine Urkunde und einen Gutschein von Big Point.
Am 7. Oktober fand die Siegerehrung des 15. EL-Cups statt. Bei guter Stimmung, Kaffee und Kuchen wurde in Haren durch das Programm geführt und Organisatoren und die Siegerinnen und Sieger des EL-Cups vorgestellt. Eine rundum gelungene Laufveranstaltung der acht Vereine, die die Läuferinnen und Läufer durch das Emsland führt und ein großer Dank gilt allen Beteiligten.


Auch im neuen Jahr findet der EL-Cup wieder statt. Der Startschuss für den 16.EL- Cup fällt am 21. April 2024 in Papenburg.

Sondertrikots zum Derby zwischen dem SC Spelle-Venhaus und dem SV Meppen

Spelle- Am Samstag um 14 Uhr treffen der SC Spelle-Venhaus und der SV Meppen erstmals beim Regionalliga-Derby im Getränke Foffmann Stadion aufeinander. Beide Mannschaften werden in Sondertrikots auflaufen.

Die Idee hatte Bernard Krone, dessen Unternehmen Sponsor beim SCSV und beim SVM ist. Beide Vereine, für die sich Meppens Geschäftsleiter Florian Egbers und Frank Geiger vom Speller Sponsorenclub 1946 mit Aktionen rund um das Derby abgesprochen haben, reagierten sofort positiv und unterstützen die Idee.

Bei den Trikots beider Mannschaften ändert sich wenig. Nur der Sponsorenschriftzug auf der Vorderseite lautet jetzt „Dr.-Bernard-Krone-Stiftung“ statt „KiKxxl Ihr Kommunikationsdienstleister“ beim SV Meppen und statt „Krone“plus Logo beim SC Spelle-Venhaus.

Die Trikots, die am Samstag in Spelle und beim Derby in Meppen in der Rückrunde im April 2024 genutzt werden, sind nicht käuflich zu erwerben. Denn nach der Partie beim SVM sollen sie von den Spielern unterschrieben und dann für den guten Zweck versteigert werden. „Sie sollen exklusiv bleiben“, erläutert Egbers.

Zumindest ein Teil der Erlöse der Auktion soll an die Dr.-Bernard-Krone-Stiftung gehen. Das sei noch nicht genau festgelegt, sagt Bernard Krone. „Ich fände es auch toll, wenn ein Teil des Erlöses direkt in den Vereinen bleibt für verschiedene Projekte. Jeder hat vielleicht in seinem Bereich gemeinnützige Projekte, die er damit fördern will.“

Das Geld der Stiftung, so der Unternehmer aus Spelle, werde in der Region ausgegeben für gemeinnützige Veranstaltungen. „Das sind teilweise Jugendprojekte, auch Sportprojekte. Wir verleihen jedes Jahr in Spelle den Ehrenamtspreis, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Aber da sind auch ganz viele kleine Projekte, die wir mal mit 1000 oder 500 oder 250 Euro unterstützen. Das geht in Richtung Gemeinschaft, Kultur, Sport, Bildung.“ Die Förderung finde möglichst „hier in Nordwestdeutschland statt, aber auch an Standorten, wo wir sonst beheimatet sind“, wie im Werk in Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern oder im türkischen Tire (Provinz Izmir).

Unerwartetes Spitzenspiel für die Volleyballerinnen des SC Spelle-Venhaus

Wenn sich am kommenden Samstagabend, den 21.10.2023 um 19.30 Uhr beim VC Osnabrück der Vorhang öffnet, kommt es zum Spitzenspiel in der Regionalliga Damen. Während sich die Gastgeberinnen in aller Regel selbst zum Favoritenkreis zählen und ohne Satzverlust als Ligaprimus in die Partie gehen, zeigen sich die Volleyballerinnen des SC Spelle-Venhaus selbst überrascht: denn auch die Emsländerinnen haben etwas unerwartet bisher ihre drei Spiele ohne Punktverlust gewinnen können und rangieren punktgleich auf Tabellenplatz 2.

Größer könnten die Unterschiede eigentlich nicht sein: die Osnabrückerinnen starten in dieser Saison mit einem sehr großen und ausgeglichenen Kader (17 gemeldete Akteurinnen), haben in jeder Spielzeit den Anspruch um die Treppchenplätze mitzuspielen und kaum eine Spielerin im Team um Trainerfuchs Gunnar Kraus hat noch keine Drittligaerfahrung aufzuweisen. Die Spellerinnen hingegen sind dem drohenden Abstieg in der letzten Saison knapp von der Schippe gesprungen und wollen mit ihrem weiterhin recht jungen Team zeigen, dass sie in die Regionalliga gehören und frühzeitig den Ligaerhalt auch zur kommenden Saison sichern. So wurde beim SCSV fleißig weitergearbeitet und die bereits in der letzten Saison deutlich erkennbare Weiterentwicklung jeder Spielerin akribisch fortgesetzt – und zudem gelang es der Mannschaft um Coach Stefan Jäger neben der Entwicklung nun auch brauchbare Ergebnisse zu liefern. Alle drei Spiele konnte gewonnen und somit der aktuelle Tabellenplatz 2 erarbeitet werden. In Spelle weiß man dies aber gut einzuschätzen: „Braunschweig und Hannover sind dezimiert angetreten und haben es uns nicht sonderlich schwer gemacht, die Punkte einzufahren. Dennoch müssen auch solche Spiele erstmal gewonnen werden und das haben wir im Vergleich zur letzten Saison mit Bravour gemeistert. Zeven hat uns da schon deutlich mehr abverlangt; und hätten wir Satz 3 verloren, wäre das Spiel vermutlich an Zeven gegangen. Das sollte uns eine deutliche Warnung genug gewesen sein. In Osnabrück wartete dann nochmal ein ganz anderes Kaliber. Ich erwarte von meinem Team, dass wir alles geben und unser Maximum präsentieren. Dann kann es ein spannendes Spiel mit offenem Ausgang werden. Tun wir dies nicht, kommen wir fix unter die Räder.“

Bis auf Anne Rauen (Genesung schreitet gut voran und der Trainingsbetrieb ist mit kleineren Abstrichen wieder aufgenommen worden) kann Jäger auf alle Spielerinnen zurückgreifen. Darleen Rosenmüller aus der Zweiten erhält erneut die Möglichkeit Regionalligaluft zu schnuppern. Zudem zählen die emsländischen Spellerinnen auf ihr Publikum. Da die Fahrtstrecke nicht weit und zum absoluten Spitzenduell geladen ist, hofft das Team auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung – denn in Sachen Fanbase sind die SCSVlerinnen unschlagbar.

Besuch des „DFB-Mobil“ in Spelle

Spelle- Großer Spaß für den Nachwuchs, ein lehrreicher Vortrag für die Vereinsführung: Am 05.010.2023 besuchte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den Verein  SC Spelle-Venhaus. Möglich wurde der Termin durch das Projekt „DFB-Mobil“. Seit 2009 fahren bundesweit 30 DFB-Mobile direkt zu den Fußballvereinen in ganz Deutschland. Inzwischen haben weit über 27.000 Besuche stattgefunden.

Mit seinen Fahrzeugen – bis unters Dach vollgepackte Kleintransporter – fährt der DFB bundesweit bis an die Eingangstür der Vereinsheime und somit direkt an die Basis. Ziel ist es, den Nachwuchstrainern, die überwiegend nicht lizenziert sind, direkt und unkompliziert praktische Tipps zu geben.

Der Besuch des DFB-Mobils in Spelle hatte den Schwerpunkt „Spielnahes Kognitionstraining“. Gezeigt wurde ein modernes Kinder- und Jugendtraining im E-Jugend Bereich, bei dem die Jugendtrainer aktiv am Demonstrationstraining teilnahmen. Das Training dauerte etwa 90 Minuten.

Mit dem Mobil komplettiert der DFB sein Informations- und Service-Angebot gegenüber den Klubs. Unterstützung gibt es außerdem in Fachbüchern, im Internet unter fussball.de in der Rubrik „Training & Service“, unter www.dfb.de in der Rubrik „Mein Fußball“ sowie in vielen anderen DFB-Publikationen.

MühlenMasters in der Hemelter Mühle in Spelle

MühlenMasters in der Hemelter Mühle– Müller tragen Verantwortung für gesunde Lebensmittel – Sieg geht nach Bayern an Valentin Blum
Frischgebackene Müllerinnen und Müller aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – jeweils die Besten ihres Jahrgangs – sind am Freitag, den 13. Okto- ber zum „MühlenMasters 2023“ in der Hemelter Mühle angetreten. Sieger ist Valentin Blum, ausgebildet in der Albert Mühlschlegel GmbH in Thannhausen in Bayern. Der zweite Platz geht an Timm Peters von der Saalemühle in Alsle- ben in Sachsen-Anhalt. Drittplatzierter ist Raffael Gruber von der Farina Mühle aus Graz in Österreich. Der Preis für den besten Müller geht in diesem Jahr damit erneut in den Süden. Jan Cordesmeyer, Geschäftsführer der He- melter Mühle und Mitglied im Präsidium des Verbandes Deutscher Mühlen, gratulierte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern: „Als Müllerinnen und Mül- ler tragt ihr die Verantwortung dafür, dass die Menschen in Deutschland mit sicheren, gesunden und nachhaltig hergestellten Lebensmitteln versorgt wer- den. Wir liefern Tag für Tag über 20.000 Tonnen Mehl aus: Für unser aller Brot, für Pizza, Müslis, Nudeln und vieles mehr, was aus Getreide hergestellt wird.“
Zwei Müllerinnen und acht Müller aus Deutschland sowie je eine Müllerin aus der Schweiz und ein Müller aus Österreich sind in der Hemelter Mühle zum MühlenMasters 2023 angetreten, um die Beste oder den Besten ihres Jahrgangs zu krönen. Dafür mussten sie ihr Können an sechs unterschiedli- chen Prüfungsstationen beweisen. In der hochmodernen Mühle in Spelle hat es viele Möglichkeiten gegeben, das Wissen der Teilnehmerinnen und Teil- nehmer auf Herz und Nieren zu prüfen. Ob im Labor, am Walzenstuhl, am Plansichter oder an der Hammermühle, es waren zahlreiche müllerische Kenntnisse und Fertigkeiten gefragt. Das MühlenMasters zeigt, wie vielfäl- tig und abwechslungsreich der Beruf des Müllers ist.
Schirmherr Andreas Philippi, niedersächsischer Arbeitsminister sagte in sei- ner Grußbotschaft: „Ihr Beruf verspricht hervorragende Zukunftsaussich- ten, insbesondere in Zeiten wie diesen.“ Bundesminister a.D. Jens Spahn, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion beglückwünscht die Teilnehmer ebenfalls per Videobotschaft: „Gerade in Krisenzeiten wird deutlich, dass vermeintliche Selbstverständlichkeiten wie unser täglich Brot eben nicht selbstverständlich sind. Ich wünsche Ihnen unduns als Gesellschaft, das wir uns den Wert und die Bedeutung Ihres Hand- werks bewusst machen und dass es auch bewusst bleibt.“
Eine besondere Grußbotschaft übermittelte Philipp Feick von der Herrn- mühle in Reichelsheim. Mit seinem Sieg beim Wettbewerb im Jahr 1953 war er der erste Bundessieger des Mühlenhandwerks. Der heute 87-jährige ist immer noch in seiner Mühle aktiv und wünscht den jungen Müllerinnen und Müllern, dass sie ihrem Beruf treu bleiben: „Denn schließlich gibt es keinen schöneren Beruf als den des Müllers.“
Die Siegerehrung übernahm Jan Cordesmeyer. Er gratulierte allen Teilneh- merinnen und Teilnehmern herzlich und sagte: „Als Müllerinnen und Müller tragt ihr die Verantwortung, dass die Menschen in Deutschland mit siche- ren, gesunden und nachhaltig hergestellten Lebensmitteln versorgt wer- den.“ Er ermunterte die jungen Fachkräfte sich einzumischen. „Bildet euch eure eigene Meinung und steht dazu. Bringt euer Wissen ein, wenn an- derswo pseudowissenschaftlich argumentiert wird oder die Politik unrealis- tische Pläne schmiedet.“
Bestes aus deutschen Mühlen. Sichere Mehlqualität. Jeden Tag.
500 Mühlen zählt der Verband Deutscher Mühlen, 176 davon sind laut Marktordnungsmeldeverordnung mit einer Vermahlung von mehr als 1000 Tonnen im Jahr meldepflichtig und somit statistisch erfasst. Ihre Mahler- zeugnisse – Mehl, Schrot, Kleie, Vollkornprodukte – sind die Grundlage für die unerreichte Vielfalt von Brot und Backwaren in Deutschland. Mit rund 10.000 Beschäftigten erwirtschaften die Mühlen einen Jahresumsatz von etwa 5 Milliarden Euro. Der Verband Deutscher Mühlen vertritt ihre Inte- ressen.

Spelle löst Samstagabendkrimi

Im Spiel der Überraschungsteams in der Regionalliga lösen die Speller Volleyballerinnen den nächsten Fall mit Bravour – und das nach einem absoluten Krimi mit Herzschlagfinale in Satz 3. Nach dem 3:1 (25:17, 15:25, 26:24, 25:17) gegen das Aufsteigerteam des TuS Zeven atmen alle SCSV-Beteiligten kräftig durch und freuen sich samt heimischer Fans über die nun optimale Punkteausbeute und einen perfekten Saisonstart.

Was war das für ein Match! Ein Auf und Ab der Gefühle aller Beteiligten, lange Rallyes mit glücklichen Siegerinnen auf beiden Seiten, ein heißer Kampf um jeden Ballpunkt und ein erneut unfassbar mitfieberndes Publikum seitens der heimischen Speller Fanbase, als auch der lautstarken Gastzuschauer. Einfach nichts für schwache Nerven und ein Gänsehautmoment nach dem anderen.

Aber von vorn: schon vor dem Spiel war dem Speller Coach klar, dass das kein gewöhnliches und für seine Mannschaft richtungsweisendes Spiel wird. Während seinem Team bei den unerwartet deutlichen Siegen gegen Braunschweig und Hannover nur phasenweise alles abverlangt wurde, sollte sich dies nun erstmalig ändern: „Als Aufsteiger hast du in der Vorsaison viele Spiele gewonnen. Zudem hat Zeven in den beiden Auftaktpartien 4 Punkte sammeln können. Da war klar, dass das Team mit breiter Brust anreist und wieder alles reinwirft. Da kannst du mal schnell unter die Räder kommen.“ Satz 1 konnten die Emsländerinnen allerdings das Gastteam noch deutlich in die Schranken weisen, dominierten von Beginn an und ließen den aufopferungsvoll kämpfenden Zevenerinnen nicht den Hauch einer Chance. Dies sollte sich im Folgedurchgang schlagartig ändern. Das Gastteam hatte sich an die Spielweise gewöhnt, legte die Anfangsnervosität ab, ließ sich vom Publikum tragen und überfuhr die Heimmannschaft ebenso deutlich und ohne Chance für die Spellerinnen. Hier nutzte Jäger die Gunst der Stunde und Leni Scheepers (Jahrgang 2010) durfte für einen halben Satz erste Regionalligaluft im Mittelblock schnuppern.

Wer nun dachte, dass es mit der Deutlichkeit so weitergehen sollte, hatte sich getäuscht. Zwar konnten die Zevenerinnen die Gunst der Stunde nutzen und sich zu Satzbeginn des dritten Durchgans etwas absetzten. Bis zum 17:17lieferten sich beide Mannschaften aber einen Satz auf Augenhöhe mit kleinen Vorteilen bei Zevens. Diese zogen dann auch mit erneut sehr platziertem und variablem Aufschlagspiel zum 22:17 davon und wähnten sich auf der Siegerstraße. Den Satzerfolg und damit mindestens einen Punkt schon in der Tasche war das 2:1 zum Greifen nahe. Zunächst Jana Holtel und dann Emma Rauen nahmen dann aber zum Aufschlag gehend das Herz in die Hand und schlugen mit hohem Risiko auf, glichen im Wimpernschlagfinale auf der Zielgeraden zum 24:24 aus und das Jäger-Team machte mit einem großen, konzentrierten Kraftakt den Sack äußerst knapp zum 26:24 zu. „Das war so wichtig! Die Moral zu haben, nach dem zweiten Satz und solch einem Rückstand wieder aufzustehen zeugt von toller Arbeit und Teamgeist“, so Co-Trainer Martin Altenschulte, der aus gesundheitlichen Gründen das Spiel von zu Hause aus am Liveticker verfolgte. Gute Besserung auch auf diesem Wege.

Nach diesem spannenden Satz war dann der Bann gebrochen und Spelle entschied Satz 4 nach kleineren Startschwierigkeiten deutlich und somit das Spiel für sich. Jana Holtel wurde nach der Partie zur MVP bei den Spellerinnen gekürt. Mittelblockerin Philine Rolfs erhielt die Auszeichnung bei dem sympathischen und toll aufspielenden Gastteam die Auszeichnung.

Somit verbuchen die Emsländerinnen nun 9 Punkte nach 3 Spielen für sich. Ein perfekter Start in die Saison und zunächst beruhigend für die SCSV-lerinnen. In der kommenden Woche geht es dann zum Spitzenspiel nach Osnabrück. Da wird sich zeigen, wie man sich gegen einen potentiellen Aufstiegskandidaten präsentiert.

Wranik-Doppelpack reicht dem SC Spelle-Venhaus beim VfB Oldenburg nicht

Spelle- Eine Woche vor dem Derby gegen den SV Meppen hat der SC Spelle-Venhaus in der Regionalliga Nord seine höchste Auswärtsniederlage kassiert. Der Aufsteiger verlor vor 2141 Zuschauern beim VfB Oldenburg mit 2:7 (1:2).

Danach sah es nach einer Stunde Spielzeit noch nicht aus. Denn nach einem Doppelpack von Steffen Wranik hatten die Gäste einen 0:2-Rückstand egalisiert. Doch dann legte der Drittligaabsteiger, dessen Spielern Spelles Sportlicher Leiter Markus Schütte eine hohe Qualität bescheinigte, noch fünf Tore nach.

Elpermann muss verletzt raus

Die Partie in Oldenburg begann unglücklich für den SCSV. Innenverteidiger Jan-Hubert Elpermann hatte sich verletzt, als er nach einem Luftzweikampf unglücklich landete. Der 30-Jährige musste jenseits der Außenlinie behandelt werden. „Wir hatten bestimmt schon 20 Sekunden darauf hingewiesen, dass Hubi auf das Feld zurück wollte“, sagte Schütte. Doch als Elpermann wieder den Rasen betrat, fiel der Führungstreffer für die Gastgeber durch den ehemaligen Rehdener Kamer Krasniqi.

Kurze Zeit später musste Elpermann ausgewechselt werden. Für ihn kam der junge Ben Wittenbernds, der zur Saisonbeginn vom emsländischen Nachwuchsleistungszentrum zum SCSV gewechselt ist. Der 19-Jährige, der zuvor dreimal in der Schlussphase eingewechselt worden war, übenahm den Part neben Leon Dosquet in der Innenverteidigung.

Die Oldenburger erhöhten nach einer halben Stunde auf 2:0. Aurel Loubongo-M’Boungou traf mit einem Weitschuss. Der VfB hatte viel Ballbesitz. Schütte schätzte ihn auf gut 70 Prozent.

Allerdings sah der Sportliche Leiter einen mutig agierenden Gast. „Wir verstecken uns nicht.“ Dabei unterliefen allerdings einige Fehlpässe, die den Oldenburgern Möglichkeiten eröffneten. Doch Spelle wehrte sich, hielt auch fußballerisch gegen und kam unmittelbar vor der Pause zum Anschlusstreffer. Anton Popov schlug einen langen Pass auf Steffen Wranik, der auf Jhonny Peitzmeier zusteuerte, und den Keeper überwand. „Stark“, reagierte Schütte auf den dritten Saisonreffer von Wranik, der Hoffnung für den zweiten Durchgang machte.

Der 24-Jährige legte nach einem Landwehr-Zuspiel nach, erzielte in der 55. Minute den Ausgleich. Die Speller Fans, die mit einem Bus angereist waren, sorgten zu gute Stimmung auf den Rängen. „Danke für die tolle Unterstützung“, sagte Schütte. Der Anhang des VfB wurde unruhig, Und nur der Pfosten verhinderte, dass die Stimmung beim VfB kippte.

Denn Jip Kemna hatte die große Chance, den SCSV in Führung zu bringen. Als sich der VfB-Torwart und ein Abwehrspieler nicht einig waren, ging der fünffache Torschütze dazwischen, setzte den Ball allerdings ans Aluminium statt ins Tornetz. Einfach ärgerlich. „Hätten wir das 3:2 geschossen, hätten wir etwas holen können“, meinte Schütte.

Stattdessen brachte Noah Plume Oldenburg auf die Siegerstraße. Noch zweimal Krasniqi, Max Wegner und der gerade eingewechselte Linus Schäfer machten mit ihren Treffern den deutlichen Sieg des Gastgebers perfekt.

„Verdient“, erklärte Schütte. Der SCSV, bei dem auch noch Dosquet verletzt vom Platz musste, habe nach dem Rückstand weiter versucht, Fußball zu spielen. Dabei seien aber im Aufbau zu viele Fehler unterlaufen. „Das war naiv“, urteilte er.

 

Zwei Veränderungen in der SCSV-Startformation

Vocks hatte die Starformation im Vergleich zum vergangenen Heimspiel gegen den TSV Havelse zwei auf Positonen verändert: Der zuletzt gesperrt fehlende Jannik Landwehr und Jonas Tepper liefen für Niklas Oswald und den zu Wochenbeginn angeschlagenen Adrian Lenz von Beginn an auf. VfB-Coach Fuat Kilic vertraute jener Elf, die am Wochenende zuvor beim 2:0 gegen den Bremer SV den ersten Sieg unter seiner Regie eingefahren hatte.

Am nächsten Wochenende erwartet der SC Spelle-Venhaus den SV Meppen zum Derby. Die Partie im Getränke Hoffmann Stadion wird am Samstag um 14 Uhr angepfiffen.

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Spelles Bürgermeister Andreas Wenninghoff legt Amt nieder

Hier die Rede zum Rücktritt von Bürgermeister Andreas Wenninghoff 

Ich werde mich um das Amt der Samtgemeindebürgermeister bewerben.

Dieses Vorhaben muss ich ohne die CDU als Parteiloser durchführen. 

Wie von einigen CDU-lern gefordert kündige ich heute meine fast 20-jährige Mitgliedschaft in der CDU, 17 Jahre gehörte ich der CDU-Fraktion in der Samtgemeinde und Gemeinde Spelle an. Ich betone, dass diese Forderungen nicht aus der CDU-Fraktion Spelle kamen.

Ich kenne den weiteren Ablauf in der Politik, um ein Abwahlverfahren seitens der CDU vorzubeugen, trete ich hier und jetzt als Bürgermeister der Gemeinde Spelle zurück.

Mit viel Leidenschaft und Herzblut habe ich dieses Amt 7 Jahre ausgeübt, viel Arbeitszeit und noch mehr Freizeit geopfert, all das werde ich jetzt schon vermissen.

Bei den Parteien, Fraktionen, Mitarbeitern der Verwaltungen, Bauhof, Schwimmhalle, Wöhlehof, Kindergärten, Schulen usw. 

Bedanke ich mich recht herzlich für die tolle Unterstützung. Wir haben ein ganz tolles Team.

Besonders bedanken möchte ich mich bei den Bürgerinnen und Bürger für die gute Zusammenarbeit und konstruktiven Gesprächen. Ich habe dieses Amt gelebt und geliebt.

Mit dem Rücktritt verliere ich auch folgende Ämter:

– Gemeinderat Spelle​​ als ​​Bürgermeister

– Samtgemeinderat Spelle​​als​​Ratsvorsitz

– Sitz im Verwaltungsausschuss der Gemeinde Spelle

– Sitz im Samtgemeindeausschuss

– Niedersächsischer Städte- und Gemeindebund Schul- und Kulturausschuss Stellvertretung für den Kreisverband Emsland

– Niedersächsischer Städte und Gemeindebund Kreisverband Emsland

– Euregiorat

– Ems- Dollart- Rat

– Boden Kultur Zweckverband

– Wasserverband Lingener Land

– Aufsichtsrat Hafen Spelle GmbH als Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender 

– Gesellschafterversammlung Hafen Spelle GmbH

– Arbeitskreis für Kindertagesstätten

– Schulausschuss der Samtgemeinde,  Vertreter

– Sozialausschuss Spelle,     Vertreter

– Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss Spelle,    Vertreter

Ich werde nun weiter im Samtgemeinderat und Gemeinderat als Pateiloser mitwirken.

Meinem Nachfolger wünsche ich jetzt schon alles Gute.

Liebe Bürgerinnen und Bürgern, Liebe Ratskollegen, es war mir eine Ehre Bürgermeister der Gemeinde Spelle gewesen zu sein.

Vielen Dank.

Das Unternehmen Lammers aus Rheine ist neuer Partner des SCSV

Spelle- Das Unternehmen Lammers aus Rheine ist seit dieser Saison Werbepartner des SC Spelle-Venhaus. Der emsländische Fußball-Regionalligist freut sich über die Zusammenarbeit.

„Lammers steht für Qualität in allen Feldern elektrischer Antriebstechnik und bietet ein vollstufiges Leistungspaket“, heißt es auf der Homepage des Unternehmens mit rund 100 Mitarbeitern am Stammsitz in Rheine. „Als größter Fachbetrieb für Antriebstechnik und Marktführer in der Region realisieren wir sämtliche mechanischen und elektrischen Bearbeitungsschritte bei uns im Haus.“

Für Qualität steht auch der SCSV, der genau wie das Unternehmen Lammers 1946 gegründet wurde. Weitere Gemeinsamkeit: Beide legen großen Wert auf die gute Ausbildung. Deswegen, so Frank Geiger vom Sponsorenclub 1946 des SC Spelle-Venhaus, „freuen wir uns sehr, einen tollen neuen Werbepartner über die Landesgrenzen hinaus gewonnen zu haben.“

Am Rande des Spiels gegen den ehemaligen Zweitligisten TSV Havelse führten Christoph Südhoff (CEO Firma Lammers), Marco Hukriede (Geschäftsführer Vertrieb Lammers), Frank Geiger, Thomas Lindemann (2. Vorsitzender SCSV) und Oliver Voet (Niederlassungsleitung pro tec in Rheine) interessante Gespräche bei toller Regionalliga-Atmosphäre. Das Unternehmen pro tec unterstützt den SC Spelle-Venhaus im Sponsoring-Bereich, Voet hat den Vertrag mit Südhoff vereinbart.

 Das Foto zeigt (von links nach rechts) Frank Geiger, Christoph Südhoff, Marco Hukriede, Oliver Voet und Thomas Lindemann.

Hilfe für Hals, Nasen und Ohren in Spelle

Spelle –Seit Ende September ist der Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde Dozent Dr. Andrey Davydov gemeinsam mit seiner Kollegin Ana Fernanda Brors in Spelle mit einem Standort vertreten. In der Praxis von Allgemeinmedizinerin Ella Liebrecht nutzt er die bestehenden Räumlichkeiten mit.

Die HNO Praxis in Spelle ist eine Zweigstelle des HNO Zentrums EMS in Rheine. Herr Dr. Davydov erhielt 2013 die deutsche Approbation und die deutsche Facharzt-Anerkennung für Hals-, Nasen und Ohrenheilkunde. Er spricht deutsch, englisch und russisch.

Mit dem Schritt nach Spelle möchte er seinen Wirkungskreis auch an seinem Wohnort erweitern und die Wege zum Facharzt, gerade für ältere Menschen, kurzhalten, so Davydov. Bürgermeister Andreas Wenninghoff begrüßt das neue Angebot in Spelle. „Wir freuen uns, dass wir Herrn Dr. Davydov bei der Gründung einer Zweigstelle in Spelle erfolgreich unterstützen konnten.“ Stefan Sändker, Allgemeiner Vertreter der Samtgemeindebürgermeisterin ergänzt: „Wir erweitern damit das ärztliche Versorgungsangebot in unserer Samtgemeinde und ermöglichen gerade den weniger mobilen Menschen kurze Wege zum Facharzt.“

Aktuell ist Herr Dr. Davydov jeden Freitag in der Zeit von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr in der Praxis von Ella Liebrecht (Hauptstr. 44, Spelle) anzutreffen. Die Teilnahme an der Sprechstunde ist zunächst auch ohne Termin bis 16:00 Uhr jeden Freitag möglich. Terminvereinbarungen können über folgende Nummer per Telefon oder WhatsApp: 0176 27134703 oder E-Mail an info@hnozentrumems.de erfolgen.

In Spelle willkommen hießen ihn Stefan Sändker, allgemeiner Stellvertreter der Samtgemeindebürgermeisterin, Andreas Wenninghoff, Bürgermeister der Gemeinde Spelle und Wirtschaftsförderer Jens Konermann.

 (v.l.n.r.) Stefan Sändker (allgemeiner Vertreter der Samtgemeindebürgermeisterin), Andreas Wenninghoff (Bürgermeister Gemeinde Spelle) und Jens Konermann (Wirtschaftsförderer) heißen Dr. Davydov (2. v. r.), seine Kollegin Ana Fernanda Brors (3. v. r.) und das Team herzlich willkommen.

 

Duell der Überraschungsteams

Wenn am kommenden Samstag, den 14. Oktober 2023 um 20.00 Uhr der SC Spelle-Venhaus und der TuS Zeven in der Volleyball Regionalliga aufeinandertreffen, hätte niemand damit gerechnet, dass es eine Partie zwischen dem Tabellenzweiten und dem 5ten geben wird. Spelle rettete sich im Nachrückverfahren den Ligaplatz, Zeven stieg gerade erst auf. Beide Teams konnten bereits erfolgreich punkten und wollen sich in der oberen Hälfte festsetzen.

Spelle- Während die Damen des TuS Zeven denkbar knapp bei ihrem Ligadebut mit 2:3 beim SV Union Lohne unterlagen, die zweite Partie aber mit 3:1 gegen den VfL Lintorf gewinnen konnten, siegten die Spellerinnen 3:0 gegen den USC Braunschweig und 3:1 gegen den TK Hannover. Für beide Mannschaften sind die bisher erspielten Punkte immens wichtig, um dem jeweils gleichen Saisonziel – die Spielklasse aus eigener Kraft zu erhalten – frühzeitig und stetig ein Stück näher zu kommen.

Ganz so überraschend sieht der Speller Coach Stefan Jäger die Entwicklung seines Teams aber nicht: „Dass wir beide Spiele haben gewinnen können, daran habe ich geglaubt, aber nicht damit gerechnet. Mathe war eh nie meine Stärke, daher rechne ich nicht. Aber 6 Punkte auf der Habenseite sind deutlich besser, als diese am Ende zu brauchen. Wir haben bereits in der letzten Saison gut gearbeitet und alle Spielerinnen haben sich super entwickelt. Nun wollten wir neben der Weiterentwicklung auch zählbare Ergebnisse präsentieren. Dafür haben die Mädels akribisch immer weitergeackert und die Zuwächse im Team unterstützen und ergänzen dies perfekt. Dennoch ist es sehr wichtig, da am Ball zu bleiben, denn das kann auch schnell anders aussehen, wenn man sich auf dem Gezeigten ausruht!“

Und so kommt es am kommenden Samstag zu einem doch richtungsweisenden Match: können die SCSVlerinnen erneut punkten, setzen sie sich im oberen Drittel der Tabelle ein wenig fest. Verteilt man dem Gast Geschenke und geht selbst leer aus, findet man sich schnell im unsicheren Mittelfeld wieder – und die kommenden Wochen, in denen es Schlag auf Schlag weitergeht, haben es in sich: es heißt also das Momentum zu nutzen und fleißig weitere Punkte zu erarbeiten.

Die Verletzung von Anne Rauen ist langsam kuriert; sie wird aber noch pausieren müssen. Stattdessen dürfen sich Darleen Rosenmüller, Paula Tenkleve und Leni Scheepers über ihr Debut in der Ersten freuen – und dies vor heimischer Kulisse. Und diese kann auch am Samstag das Zünglein an der Waage werden: spielen die Spellerinnen erneut wie die Feuerwehr auf und feuert die unvergleichliche SCSV-Fangemeinde ihr Feuerwerk der Unterstützung ab, will das Heimteam nichts anbrennen und es zu keiner weiteren Überraschung seitens Zeven kommen lassen.

Spelle und Westenergie verleihen Westenergie Klimaschutzpreis

Samtgemeinde zeichnet gemeinsam mit dem Energiedienstleister und   Infrastrukturanbieter Projekte im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes aus

  • Heimatverein Spelle, Ideenwerkstatt und die Männergruppe ,,Gut auf dem Damm‘‘ werden mit einem Preisgeld von 1.500 Euro belohnt

    Spelle, 09. Oktober 2023 – Der Klimaschutzpreis der Westenergie AG steht auch in diesem Jahr ganz im Zeichen des Natur- und Umweltschutzes. Der Preis, den das Unternehmen gemeinsam mit den jeweiligen Kommunen verleiht, geht an örtliche Vereine oder Organisationen, die sich bei den Themen Klima-, Umwelt und Naturschutz besonders verdient gemacht haben. Heute ehrten Stefan Sändker, allgemeiner Vertreter der Samtgemeindebürgermeisterin, Petra Kleinbuntemeyer, Bürgermeisterin Gemeinde Schapen, Norbert Hüsing, Bürgermeister Gemeinde Lünne, Andreas Wenninghoff, Bürgermeister Gemeinde Spelle, und Sandra Schnetlage, Westenergie-Kommunalmanagerin, die Sieger*innen: Der Heimatverein Spelle, die Bürgerparkpflege der Ideenwerkstatt und die Siedlungsgemeinschaft „Gut auf dem Damm“ dürfen sich über ein Preisgeld von jeweils 500 Euro freuen.

„Der Klima- und Umweltschutz hat in unseren Gemeinden einen hohen Stellenwert. Mit dem Preis würdigt die Jury die vielfältigen Projekte, die auf unterschiedlichste Art dem Wohle der Gemeinschaft bei uns in Spelle dienen“, sagte Stefan Sändker.

In Lünne wird die Männergruppe ,,Gut auf dem Damm‘‘ mit dem Westenergie Klimaschutzpreis ausgezeichnet. Die engagierten Bürger widmen sich der Pflege von Straßenbeeten und Plätzen sowie der Erhaltung und Funktionsfähigkeit des Wasserrads im Bürgerpark. Die Gruppe leistet zudem einen signifikanten Beitrag durch Lückenbepflanzungen, Sanierung der Wege und Aufstellen von Nistkästen zur Erhaltung und Entwicklung des örtlichen Bürgerparks. Die Männergruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Naturlehrpfad zu pflegen und die Besucher*innen über die Flora, Fauna und natürlichen Ressourcen in der Region zu informieren. „Durch die sorgfältige Pflege und regelmäßigen Instandsetzungsarbeiten sorgen sie dafür, dass der Lehrpfad ein attraktiver und lehrreicher Ort bleibt“, lobte Bürgermeister Norbert Hüsing die Aktionen.

Der Heimatverein Spelle setzt sich kontinuierlich und engagiert für die Durchführung von Pflanzaktionen in der Gemeinde ein. „Bunte Blumenbeete, grüne Pflanzflächen und gepflegte Grünanlagen tragen zur Attraktivität des Ortes bei und schaffen gleichzeitig wichtige Lebensräume für einheimische Tierarten und Insekten“, berichtete Andreas Wenninghoff, Bürgermeister der Gemeinde Spelle, von den Gründen, die die Jury überzeugten. Der Heimatverein bepflanzt mehrmals jährlich und saisonabhängig die Pflanzkörbe an der Speller Aa-Brücke. Er trägt darüber hinaus durch diverse Baumspendenaktionen dazu bei, die Bedeutung von Umwelt und Natur im Ort zu stärken und das Ortsbild attraktiv zu gestalten. So sind in der Vergangenheit bereits einige „grüne Ecken“ mit einheimischen Pflanzenarten beim Altenheim, an der Oberschule sowie im Bürgerpark entstanden. Als Belohnung erhielten die Mitglieder*innen jetzt den Westenergie Klimaschutzpreis, der auch in Spelle mit 500 Euro dotiert ist.

In der Gemeinde Schapen übernimmt eine Gruppe von freiwilligen Bürger*innen der Ideenwerkstatt die Bürgerparkpflege. „Neben einem Insektenhotel, der Schaffung eines Niedrigseilparcours und der Anlegung eines Naturspazierwegs, der sehr wertvolle Informationen über die Natur, Umwelt und Geschichte bereithält“, stellte Bürgermeisterin Petra Kleinbuntemeyer die besonderen Leistungen der Ideenwerkstatt heraus. „Die Gruppe sorgt zudem in jedem Jahr für die Bepflanzung und Pflege der Frühblüher, sodass dort immer in bunten Farben die jeweilige Jahreszeit Einzug hält und die Biodiversität für verschiedene Tier- und Insektenarten gefördert wird.“ Auf die Initiative der Ideenwerkstatt sind im Bürgerpark auch eine Picknickhütte und ein natürliches Spielehäuschen geschaffen worden. Zukünftig möchte die Gruppe noch Klangorgeln integrieren, die Geräusche und Melodien mithilfe natürlicher Materialien erzeugen. „Das Preisgeld in Höhe von 500 Euro, das die Ideenwerkstatt mit der Auszeichnung des Westenergie Klimaschutzpreises erhält, kann hier wichtiges Startkapital sein“, ergänzte Westenergie-Kommunalmanagerin Sandra Schnetlage.

Mit dem Westenergie Klimaschutzpreis werden Initiativen ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße für den Klima- und Umweltschutz einsetzen. Strom sparen, Luft und Wasser verbessern, Lebensräume erhalten: Klimaschutz erstreckt sich auf viele Gebiete. Entsprechend unterschiedlich waren die Ideen. Westenergie und die jeweilige Partnerkommune schreiben den Westenergie Klimaschutzpreis jährlich aus und stellen auch gemeinsam die Jury.

Alle, die sich ehrenamtlich für den Klimaschutz einsetzten, können sich für den Westenergiepreis bewerben. Ob Vereine, Firmen oder Bürger*innengruppen, alle können ihr Projekt über das Onlineportal der Westenergie ( https://www.westenergie.de/de/fuer-kommunen/regionales-engagement/nachhaltigkeit/klimaschutzpreis.html) einreichen.

Seit 1995 machen Westenergie und ihre Partnerkommunen im Versorgungsgebiet von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz mit dem Klimaschutzpreis gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Der Klimaschutzpreis von Westenergie regt damit auch zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden.

Über 8.000 Initiativen, Projekte und Gruppen haben damit inzwischen die Auszeichnung seit dem Start 1995 erhalten, dazu nach Größe der teilnehmenden Kommune gestaffelte Geldprämien. Weitere Infos zum Westenergie Klimaschutzpreis unter westenegie.de/klimaschutzpreis.

Zum Hintergrund: Neben der Energieversorgung engagiert sich Westenergie in ihren Partnerkommunen traditionell in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Klimaschutz und Bildung. Über Sponsorings und Kooperationen unterstützt das Unternehmen sowohl kleine Initiativen als auch große Vereine, um mit den Menschen vor Ort auch auf gesellschaftlicher Ebene gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Alleine über die Mitarbeitendeninitiative Westenergie aktiv vor Ort konnten bereits mehr als 10.000 ehrenamtliche Projekte umgesetzt werden.

Westenergie Kommunalmanagerin Sandra Schnetlage (2. v. l.) und Stefan Sändker, allgemeiner Vertreter der Samtgemeindebürgermeisterin (8. v. l.) zeichneten gemeinsam mit den Ortsbürgermeistern Andreas Wenninghoff (Spelle) (1. v. r.), Petra Kleinbuntemeyer (Schapen) (7. v. l.), Norbert Hüsing (Lünne) (6. v. l.) und Anna Werner vom Fachbereich Bauen/Planung und Umwelt (2. v. r.) die diesjährigen Gewinner des Westenergie Klimaschutzpreises aus: Franz Schoppe (3. v. l.), Karl-Heinz Kotte (4. v. l.), Franz Vennemann (5. v. l.) (Gut auf dem Damm), Monika Osterhage (9. v. l.), Elisabeth Stelling (10. v. l.)  (Ideenwerkstatt Bürgerpark Schapen) und Ulrich Rekers (Heimatverein Spelle) (1. v. l.).

 

Über die Westenergie AG

Die Westenergie AG mit Sitz in Essen ist der größte regionale Energiedienstleister und Infrastrukturanbieter in Deutschland und das größte Tochterunternehmen der E.ON SE. Die Verteilnetzbetreiber der Westenergie-Gruppe verantworten ein rund 37.000 Kilometer langes Erdgasnetz. Das von ihnen betreute Stromnetz von circa 196.000 Kilometern Länge würde knapp fünf Mal um die Erde reichen. Mit der Infrastruktur sichert die Westenergie-Gruppe die Versorgung von Millionen Haushalten und Unternehmen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen – nicht nur mit Strom und Gas, sondern auch mit Wasser und Breitbandinternet. Mit etwa 10.000 Mitarbeiter*innen und rund 1.400 kommunalen Partnerschaften leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung eines klimaneutralen Westens. Zur Westenergie-Gruppe gehören u. a. die Westnetz GmbH, die Westenergie Netzservice GmbH und die Westenergie Metering GmbH. Weitere Informationen unter: www.westenergie.de

 

Neue Trikots für die C2 Kicker des SC Spelle-Venhaus!

Spelle- Die Fußballer der C2 des SC Spelle-Venhaus bedanken sich bei der Firma Geiger GmbH für einen neuen Trikotsatz. Am vergangenen Samstag übergaben die Mannschaft, die Trainer und der sportliche Leiter einen Blumenstrauß an Nicole und Frank Geiger und bedankten sich für die Unterstützung als Sponsor des Vereins.

 

Aus der Gemeinde für die Gemeinde – 1. Treffen für Medizinstudierende in Spelle

Spelle – Am 30. September 2023 fand das erste Treffen für Medizinstudierende in der Samtgemeinde Spelle statt. Wolfgang Brinkmann, Facharzt für Allgemeinmedizin im HausarztZentrum, gab an dem Samstagvormittag Einblicke in die hausärztliche Versorgung.

Gemeinsam mit Bürgermeisterin Petra Kleinbuntemeyer und Bürgermeister Andreas Wenninghoff begrüßte Herr Brinkmann die interessierten Studierenden in der Praxis an der Johannesstraße in Spelle. Nach einer Vorstellungsrunde und Führung durch die Praxisräume, konnten Wünsche und Erwartungen an den Tag ausgetauscht werden. Wolfgang Brinkmann hatte für den Vormittag mehrere Fachthemen praxisnah aufbereitet und führte in diese ein, ehe sich die Studierenden in verschiedene Übungen unter anderem zum Thema Osteopathie selbst ausprobieren durften.

Zum Abschluss tauschten sich alle Beteiligten bei Fingerfood und Getränken aus. Eine Studierende sagte anschließend: „Das Treffen hat mir viel Spaß gemacht und ich konnte viel für mich mitnehmen. Es ist schön, dass die Gemeinde eine Möglichkeit zum Austausch zwischen Studierenden und ortsansässigen Ärzten schafft“. Treffen wie diese sollen in Zukunft regelmäßig stattfinden, um so das Netzwerk der angehenden Mediziner untereinander und die Bindung an die Samtgemeinde zu stärken.

Stefan Sändker, Allgemeiner Vertreter der Samtgemeindebürgermeisterin, fasst zusammen: „Es ist wichtig das Potenzial innerhalb unserer Samtgemeinde frühzeitig zu erkennen und dementsprechend Chancen aufzuzeigen. Deshalb freuen wir uns, dass Herr Brinkmann einen Einblick in die Arbeit des Hausarztes gegeben und die Fragen der Studierenden beantwortet hat‘‘.

Interessierte Medizinstudierende können sich gerne an Wirtschaftsförderer Jens Konermann, Tel. 05977-937350 oder jens.konermann@spelle.de wenden, um in den Verteiler aufgenommen und zum nächsten Treffen eingeladen zu werden.

Über den fachlichen Austausch und einen informativen Vormittag freuten sich die Studierenden gemeinsam mit Wolfgang Brinkmann (4.v.l.) und Stefan Sändker (3.v.r.).

 

Rückschlag für Spelle im heimischen Stadion gegen TSV Havesl

Rückschlag für den SC Spelle-Venhaus. Der Aufsteiger in die Fußball-Regionalliga Nord verlor das Kellerduell gegen den Tabellennachbarn TSV Havelse mit 1:3 (1:1). Damit endete vor 646 Zuschauern im heimischen Getränke Hoffmann Stadion die Miniserie von zwei ungeschlagenen Spielen.

Die Speller legten energisch los, machten deutlich, dass sie gegen die Garbsener den dritten Saisonsieg wollten. Wenn sie schnell attackierten, hatten sie einige gute Szenen, sie kamen allerdings nicht wirklich gefährlich vor das von Tom Opitz gehütete TSV-Tor. Im Aufbau lief es nicht so gut, der Gast eroberte einige leichte Bälle.

Havelse kommt gefährlich nach vorn

Zudem konterten die Halveser gefährlich. Vor den schnellen Angriffen hatte Trainer Hanjo Vocks gewarnt. Der Ex-Meppener Julius Düker, der aus der indischen Super League zu den Garbsenern zurückgekehrt war, agierte hinter den beiden Spitzen nicht ungefährlich.

Wieder ein Rückstand

Nach einer guten Viertelstunde wieder eine kalte Dusche für den SCSV an einem fast sommerlichen Herbstnachmittag. Nach einer Hereingabe von der rechten Seite beförderte Julius Langfeld das Leder ins Speller Tornetz.

Kemna gleicht aus

Wieder mussten die Speller einem Rückstand hinterherlaufen. Sie hielten gegen und schafften nach einem blitzsauberen Angriff den Ausgleich. Nach Zuspiel von Philipp Elfert setzte Jip Kemna den Ball volley ins Tor. Bereits der fünfte Saisontreffer des Niederländers.

Niemann zeichnet sich aus

Spelle wirkte in einigen Aktionen etwas fahrig. Nur dank einer starken Parade von Torwart Mattis Niemann nach einem wuchtigen Kopfball der Gäste blieb es beim Remis. Weniger Mühe hatte der Keeper, dessen Team von der E3-Jugend seines Heimatvereins SuS Darme auf den Platz geführt worden war, beim Düker-Kopfball.

Niederländer verpasst 2:1 nur knapp

Aber auch Spelle hatte noch zwei Mögklichkeiten vor dem Seitenwechsel. Beim Schuss von Timo Nichau stand Opitz goldrichtig. Nach einer Hereingabe von Oswald verfehlte Kemna das TSV-Tor nur um einige Zentimeter. Doch zur Pause dufte der Gastgeber froh sein, dass er nicht im Rückstand lag.

Große Chance direkt nach der Pause

Nur 30 Sekunden nach dem Wiederanpfiff hätte Steffen Wranik für die Führung der Gastgeber sorgen können. Mit einem feinen Trick ließ er seinen Gegenspieler aussteigen, konnte aber Keeper Opitz nicht überwinden. Fast im Gegenzug wurde Düker freigespielt, traf aber aus zehn Metern das Tor nicht. Genau wie Julius Langfeld, der aus halbrechter Position unbedrängt verzog, später den Pfosten traf. Es blieb spannend. Kein Team wollte sich mit dem Punkt begnügen Aber Spelle geriet unter Druck. Als die Emsländer in der Schlussphase den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekamen, traf Luca Mittelstädt zum 1:2 (81.). In der Nachspielzeit gelang dem Joker noch das 1:3.

SC Spelle-Venhaus – TSV Havelse 1:3 (1:1)

SC Spelle-Venhaus: Niemann – Jesgarzewski,Elpermann, Dosquet, Lenz (74. Tepper) – Elfert, Anton Popov (85. Winnemöller) – Oswald (77. Ahrens), Nichau, Wranik (90. Wittenbernds) – Kemna.

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Zweiter Sieg im zweiten Spiel

Mit einem 3:1-Sieg (25:20, 25:18, 21:25, 25:18) kehrten die Regionalligadamen des SC Spelle-Venhaus am Samstag aus der Landeshauptstadt zurück. Lediglich im dritten Durchgang ließ man die Heimmannschaft des TK Hannover gewähren und die Zügel zu locker. Emma Rauen verdiente sich ihre erste MVP-Auszeichnung mit Sonderlob.

„Eine Busfahrt, die ist lustig; eine Busfahrt, die ist schön …“ oder so ähnlich dürften die Volleyballerinnen des SCSV die Heimreise nach dem erfolgreichen Auftritt in Hannover im Reisebus zur Rückfahrt angetreten sein. Denn legendär sind die Auswärtsfahrten samt zahlreicher Fans; in der letzten Saison aber nicht von Erfolgen gekrönt. Der Auftritt am Samstagnachmittag sollte nun endlich wieder für eine ausgelassene Heimreise sorgen.

Gleich von Beginn an setzten die Emsländerinnen da an, wo sie in der Vorwoche erfolgreich aufgehört hatten: mit druckvollen Aufschlägen wurden der gegnerischen Zuspielerin Anspielstationen vor allem über die Mitte genommen, man konnte den eigenen Block früh positionieren und hielt sich konsequent an die Vorgaben in der Bock-Feldverteidigung. Im Gegenzug wurde der eigene Sideout platziert und aggressiv bei den aufopferungsvoll kämpfenden Hannoveranerinnen untergebracht.

Vor allem Emma Rauen, die nach dem Spiel ihre erste MVP-Auszeichnung erhielt „konnte machen, was sie wollte. Ihr gelang einfach alles und wir haben sie überhaupt nicht in den Griff bekommen“, so der ratlose Trainer der TKHlerinnen. Emma selbst: „Es hat heute mit der Mannschaft wieder mega Bock gemacht und ich freue mich riesig, dass auch bei mir im Spiel Vieles geklappt hat.“

Somit war der erste Auswärtspunkt gesichert, sollte aber nicht der Einzige bleiben. Dennoch kein leichtes Unterfangen. Denn in Satz 3 ließen die Qualität im Aufschlag und in der Konzentration nach, die eigenen Angriffsbemühungen wurden dosierter und weniger konsequent genutzt – und so ließen die SCSVlerinnen die Zügel merklich lockerer und Hannover erhöhte den Druck. Einem schnellen und deutlichen Rückstand hinterherlaufend konnte dieser zwar am Ende des Satzes verkürzt, aber nicht mehr eingeholt werden. Und nun zeigte sich einerseits, woran nach der letzten Saison erheblich gearbeitet wurde: die Spellerinnen starteten frischen Mutes neu, trauerten dem Satzverlust nicht hinterher und besannen sich wieder ihrer Stärken. Andererseits zeigte sich, wie wichtig der ausgewogenen Kader und jede einzelne Spielerin im SCSV-Team ist. So konnte in den entscheidenden Situationen für Entlastung und neue Impulse gesorgt werden. Der Captains Kommentar nach dem Spiel: „Das war ein super Saisonstart. Die Punkte sind super wichtig für uns.

Wir haben jetzt schon mega Bock auf das nächste Heimspiel nächste Woche Samstaggegen Zeven. Macht die Halle voll!“ Denn der Star der Speller Mannschaft ist nicht nur der Teamgeist, sondern auch das Team hinter dem Team: die unvergleichliche Speller Fangemeinde.

Zeugen nach Einbruch in Pizzeria gesucht

Spelle-In der Nacht zu Samstag in den frühen Morgenstunden gegen 4:39 Uhr wurde in der Pizzeria by Ali an der Venhauser Straße in Spelle eingebrochen. Nach ersten Angaben wurde ein kleiner Geldbetrag und ein Pkw der Marke Skoda Fabia mit dem amtlichen Kennzeichen EL PA 960 in grau-blau  gestohlen. Der Gesamtschaden wird auf etwas 13.ooo Euro geschätzt. 
Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Spelle unter 05977- 204360 zu melden. 

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Gasleitung von Bagger zerstört Gasalarm für die Lingener Feuerwehr


Lingen. Im Ortsteil Laxten hat am Freitagnachmittag in der Straße Am Schallenbach ein Minibagger bei Baumrodungsarbeiten eine Gasleitung zerstört, woraufhin hörbar der hochexplosive Stoff austrat. Zeitgleich mit der alarmierten Feuerwehr, die mit vier Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften anrückte, traf auch ein Techniker der Stadtwerke ein, der mit den Feuerwehrleuten die beschädigte Leitung zusammenquetschte. Die Straße wurde gesperrt und vorsorglich durften die Bewohner umliegender Häuser, zu denen auch eine Kindertagesstätte zählte, die Gebäude nicht verlassen. Sie mussten Türen sowie Fenster geschlossen halten. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.

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Leon Dosquet: Spelle will Sonntag gegen Havelse „mehr als nur Außenseiter sein“

Spelle- Innenverteidiger Leon Dosquet formuliert den Anspruch des Regionalligaaufsteigers SC Spelle-Venhaus vor dem Heimspiel am Sonntag um 15 Uhr im Getränke Hoffmann Stadion gegen den TSV Havelse: Im Duell des Dritt- gegen den Viertletzten „wollen wir mehr als nur Außenseiter sein“.

Außenseiter ist der SC Spelle-Venhaus in vielen Spielen. „Wir sind eine der Amateurmannschaften in der Liga. Das sind ganz andere Vorausetzungen“ im Vergleich zu vielen Profis in der Staffel, weiß Dosquet, dass etliche Konkurrenten physische und athletische Vorteile haben, schon weil sie häufiger trainieren können. „Aber wir geben uns nicht geschlagen. Alle haben unfassbaren Bock!“

Nach zwischenzeitlich sieben Punktspielniederlagen in Serie geht es nicht nur nach Ansicht des 24-Jährigen, der 2020 über Eintracht Emmeln, das JLZ Emsland und den SV Meppen II nach Spelle gekommen ist, bergauf. In den vergangenen beiden Partien ist das Team von Trainer Hanjo Vocks ohne Gegentor geblieben, sammelte gegen Kilia Kiel (2:0) und den Bremer SV (0:0) vier Punkte. Das gibt wichtiges Selbstvertrauen.

„Wir haben uns an die Spielweise, das höhere Tempo und die größere Aggressivität gewöhnt“, beschreibt Dosquet den Lernprozess und hofft, dass nach dem schweren Aufgalopp gegen etlichen Top-Teams auch das Matchglück zurückkehrt. Davon hat des SCSV noch nicht viel gehabt.

In Spelle hat sich der aus der Bezirksliga gekommene Abwehrspieler zur Stammkraft in der Regionalliga entwickelt. Nur Towart Mattis Niemann (900) und Routinier Janik Jesgarzewski (890) haben in dieser Saison mehr Einsatzminuten in der Regionalliga als Dosquet (886). „Es läuft gut. Ich bin verletzungsfrei.“

In der Defensive wird ohnehin nur selten gewechselt. Auch wenn Marcel Ruschmeier zurzeit fehlt, gibt es Alternativen. „Die Abstimmung ist gut. Es funktioniert. Egal, wer spielt.“ In Bremen feierte Jonas Tepper ein starkes Start-Elf-Debüt. „Es gab wenig Bedarf etwas zu ändern“, erklärt Vocks. Wenn doch, sei meist offensiv gewechselt worden.

Gegen Havelse dürfte der Coach über mehr Alternativen verfügen als beim Bremer SV, wo ein Drittel des Kaders nicht einsatzfährig war. Er hofft, dass Adrian Lenz, der vor einer Woche kurzfristig ausfiel, Artem Popov, Jan Popov und Steffen Wranik, der beim BSV zur Pause angeschlagen war, wieder zur Verfügung stehen. Wie auch Tom Winnemöller und vielleicht sogar Torjäger Jip Kemna, der Donnerstag noch in ärztlicher Behandlung war. Vocks geht davon aus, dass er personelle und taktische Alternativen hat.

Verzichten muss der Trainer auf den gesperrten Jannik Landwehr, den erkrankten Torben Stegenmann sowie die verletzten Marcel Ruschmeier, Bernd Lichtenstein und Steffen Schepers. „Wir werden eine sehr gute Mannschaft auf den Platz bekommen“, ist der Trainer sicher, der den Matchplan schon zu Beginn der Woche ausgeabeitet hatte.

Der TSV Havelse weist zwei Zähler mehr auf als der SCSV. Dabei wurde er sogar als Meisterschaftsanwärter gehandelt. „Wir haben wie vor jedem Gegner Respekt“, erklärt Vocks. Ziel muss jedoch der dritte Dreier der Saison sein.

Frau stirbt bei Unfall in Spelle-Venhaus

Spelle. Gestern kurz nach 14.00 Uhr fuhr die 63-jährige Fahrerin eines VW Taigo die Imhofstraße aus Rheine kommend in Richtung K316 und beabsichtigte nach links in den Brookweg einzubiegen. Kurz bevor sie abbog, blieb sie stehen, um den entgegenkommenden durchgehenden Verkehr den Vorrang zu gewähren. Im selben Moment kreuzte der 33-jährige Fahrer eines Mercedes C 180 aus dem Brookweg kommend die Imhofstraße und stieß frontal in die Fahrerseite des VW Taigo. Durch den, vermutlich mit hoher Geschwindigkeit, massiven Zusammenstoß wurden mehrere Fahrzeugteile aus den Autos herausgerissen und beide Fahrzeuge in ein angrenzendes Waldstück geschleudert. Mehrere Zeugen versuchten die beiden Personen aus den Fahrzeugen zu befreien und Erste-Hilfe-Maßnahmen einzuleiten. Die 63-Jährige wurde bei dem Unfall jedoch so schwer verletzt, dass sie noch am Unfallort verstarb. Der 33-Jährige kam nach ärztlicher Versorgung vor Ort mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Der Kreuzungsbereich musste aufgrund der Unfallaufnahme für mehrere Stunden gesperrt werden. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Leider mussten wir feststellen, dass trotz der Polizeiabsperrung immer wieder Fahrzeuge durch die Unfallstelle gefahren sind.
 
Aus Rücksicht auf die Angehörigen zeigen wir auf unsere Homepage keine Bilder von der direkten Unfallstelle. 

Schadstoffmobil geht auf Herbsttour Sammlung findet vom 9. Oktober bis 7. November an über 60 Stationen statt

Meppen. Von Montag, 9. Oktober, bis Dienstag, 7. November, tourt das Schadstoffmobil im Auftrag des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB) Landkreis Emsland erneut durch das Kreisgebiet. An über 60 Standorten macht es Halt, damit Bürgerinnen und Bürger u. a. schadstoffhaltige Abfälle sachgerecht entsorgen können.

Zu den schadstoffhaltigen Abfällen zählen beispielsweise Lacke, Holzschutzmittel, Haushalts- und Heimwerkerchemikalien. Darüber hinaus nimmt die mobile Schadstoffsammlung auch Batterien, alte Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, Druckerabfälle, Pflanzenschutzmittel und Medikamente entgegen. Wandfarben auf Wasserbasis können hingegen getrocknet in der Restmülltonne entsorgt werden. Die mobile Schadstoffsammlung ist ausschließlich privaten Haushalten vorbehalten.

Altöle und Bleiakkumulatoren (Autobatterien) müssen aufgrund der gesetzlichen Verpflichtung über den Fachhandel entsorgt werden.

Elektroaltgeräte können bis zu einer Größe von etwa 35 mal 50 cm in die Elektroaltgeräte-Container auf jedem Wertstoffhof eingeworfen werden. Die Abgabe am Schadstoffmobil ist daher nicht möglich. Größere Elektro-Altgeräte werden kostenfrei an den Zentraldeponien Dörpen, Wesuwe, Flechum und Venneberg angenommen oder können im Rahmen einer Sperrmüllanmeldung entsorgt werden.

Neben der mobilen Schadstoffsammlung jeweils im Frühjahr und Herbst, stehen im Emsland ganzjährig das Schadstofflager in Haren-Wesuwe sowie stationäre Sammelstellen auf den Zentraldeponien zur Annahme von Schadstoffen zur Verfügung. Aus Kapazitätsgründen werden am Schadstoffmobil ausschließlich gefährliche Abfälle in haushaltsüblichen Mengen angenommen.

Auf die Sammeltermine wird in der örtlichen Tageszeitung hingewiesen. Umfassende Auskünfte zur sachgerechten Schadstoffentsorgung sowie zu den Sammelterminen und Haltepunkten erhalten Bürgerinnen und Bürger unter www.awb-emsland.de, in der AWB Emsland App für Smartphones sowie telefonisch im AWB Kunden-Center unter 0 59 31/5996-99.

Fanbus in die Landeshauptstadt – Volleyballerinnen des SC Spelle-Venhaus zum Regionalligaspiel beim TK Hannover.

Spelle/Hannover- Am kommenden Samstag, den 07. Oktober 2023 geht es für die Volleyballerinnen des SC Spelle-Venhaus zum Regionalligaspiel beim TK Hannover. Um 15.00 Uhr treffen die beiden Teams aufeinander, die ihre jeweils erste Partie haben deutlich für sich entscheiden können. Die Emsländerinnen zählen auch auswärts auf ihre Fanbase und setzen einen Bus ein.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: trotz des Feiertages währte die Pause nach dem deutlich gewonnen Heimspielauftakt gegen den USC Braunschweig nur kurz. Bereits Dienstagabend streiften sich die Volleyballerinnen ihre Knieschoner wieder über und starteten in die Vorbereitungen für die kommende Aufgabe – und die ist nicht ohne. Denn der TK Hannover gewann sein erstes Spiel ähnlich glatt mit 3:0 gegen den VfL Lintorf und zählt zum engsten Favoritenkreis der Aufstiegskandidaten. „Das Team um Trainerkollege Klaus Bettels ist routiniert und einige Spielerinnen haben Drittligaerfahrung. Zudem hat uns Braunschweig nicht alles abverlangt. Wir werden ähnlich konstant und mit noch mehr Druck auf die Gegnerinnen agieren müssen, wenn wir erneut punkten wollen. Ich hoffe, dass wir den Stepp hinbekommen und wir im Bus auf der Rückfahrt etwas Zählbares feiern können“, so SCSV-Coach Stefan Jäger. Verzichten muss dieser weiterhin auf Zuspielerin Anne Rauen (Sprunggelenksverletzung), als auch Lia-Marie Lögers (Studium in Hamburg).

Abfahrt im Reisebus ist Samstag, den 07.10.2023 um 10.30 Uhr beim Busunternehmen Sander, Englandstraße 43 in Spelle. Wer mitfahren möchte, meldet sich zeitnah bei einem Mitglied Damen 1.

Bremen – ein toller Tag für die Laufgruppe Spelle


Spelle/Bremen- Am vergangenen Sonntag war es endlich soweit. Für 26 aktive Läufer der Laufgruppe Spelle ging es auf nach Bremen. Einige waren am Vortag schon angereist, die meisten saßen mehr oder weniger aufgeregt im Bus und fieberten dem Start entgegen. Wochenlanges Training, intensive Vorbereitung und viele lange Läufe sollten sich jetzt auszahlen.
Marathon, Halb-Marathon oder 10 Kilometer standen in Bremen zur Wahl – Speller Läufer waren auf jeder Strecke vertreten. Mit jährlich rund 6000 Teilnehmern gehört der der Bremen-Marathon zu den zehn größten Laufveranstaltungen in Deutschland. Die Laufstrecke führt vom Marktplatz durch die Bremer Innenstadt, an der Weser entlang bis ins Weserstadion hinein und dann zurück zum Marktplatz.
Reges Treiben herrschte an diesem Vormittag auf dem Bremer Marktplatz. Die Marathonläufer wurden als erstes auf die Strecke geschickt. Markus Egers, Heinz Achter und Stefan Lohmann waren das erste Mal auf der 42,195 Kilometer langen Distanz unterwegs. Die drei fanden gut ins Rennen und kamen wie die anderen Speller Marathonis mit tollen Ergebnissen erschöpft aber zufrieden ins Ziel.
Ulla Hoffrogge, Karolin Seibring und Marion Löcken, die im Frühjahr den Anfängerkurs besucht hatten, konnten beim 10-Kilometer-Lauf erstmals Wettkampfluft schnuppern und erfahren, dass es ein klasse Erlebnis ist, angefeuert von den zahlreichen Zuschauern ins Ziel zu laufen.
Mit rund 3000 Läufern ging beim Halbmarathon-Start die größte Gruppe ins Rennen, darunter auch zwei neue Mitglieder der Laufgruppe, Björn Höving und Jonas Helming. Hubert Plog stellte sich in Bremen zum ersten Mal der Halbmarathon-Distanz und kam wie die anderen Speller Halbmarathonis motiviert durch die tolle Atmosphäre auf und an der Strecke glücklich und stolz nach gut 21 Kilometern ins Ziel.
Auf dem Marktplatz wurde anschließend mit Sekt und anderen Getränken auf die erfolgreichen Läufer angestoßen. Erleichterung, es geschafft zu haben und Stolz auf die eigene Leistung machten sich breit. Gut gelaunt ging es zurück nach Spelle, wo bei Essen und gekühlten Getränken jeder noch mal über seine Erlebnisse berichtete.
Ob 10 km-Lauf, Halbmarathon oder Marathon – Herzlichen Glückwunsch an alle Läufer zu euren tollen Leistungen!

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SCSV setzt USC in den Freefall Tower

Passend zum Kirmeswochenende in Spelle bestritten die Volleyballerinnen des SC Spelle-Venhaus ihr Auftaktmatch in heimischer Halle: während sich die Heimdamen direkt und erfolgreich am „Hau-den-Lukas“ präsentierten, pendelten die Damen des USC Braunschweig langsam und gemächlich im „Freefall Tower“ ein wenig in die Höhe und drehten eine Runde, bevor es rasant auf den Boden der Tatsachen zurückging. Die Emsländerinnen siegten deutlich und verdient mit 3:0 (25:19, 25:20, 25:11), zeigten eine durchgängig konstante Leistung und verabschiedeten Urgestein Sarah Feldkämper nach dem Spiel aus dem Regionalligateam.

Was für ein Auftakt vor welch einer großartigen Kulisse für die emsländischen Regionalligadamen – und das am Kirmessonntag. Vor über 200 euphorischen Fans feierte das Team den ersten Sieg im ersten Saisonspiel. Dass hiermit nicht wirklich zu rechnen gewesen ist, zeigten die Reaktionen nach dem Spiel: alle lagen sich laut jubeln in den Armen, es wurde lange mit den so unerwartet zahlreichen Fans ob des Sonntagsspiels nach dem Sieg ausgelassen gefeiert und noch bis spät in den Abend aus der Halle auf das Kirmesgelände weiterverlegt, während sich die Braunschweigerin wohl eher eine ruhige Fahrt im Kettenkarussell gewünscht hätten.

Stark dezimiert (mit lediglich 7 Spielerinnen) waren die Braunschweigerinnen zum frühen Start nach Spelle aufgebrochen; und dies sollte sich schnell bemerkbar machen: zwar konnten die USClerinnen in den Sätzen 1 und 2 jeweils mit einem Vorsprung starten. Die Spellerinnen blieben aber stets wach, fokussiert und ruhig, holten das Gastteam zur Satzmitte ein und noch vor der Crunchtime konnte eine Führung herausgespielt und bis zum Schluss gehalten werden. Während man nach der 2:0-Führung in der vergangenen Saison vielleicht schon zum naheliegenden Zuckerwattestand gegangen wäre, um von dort noch in eine Achterbahnpartie gesetzt zu werden, legten das Jäger-Team und die Fans nochmals gehörig nach und die Körner auf Seiten der Braunschweigerinnen waren gänzlich verschossen. Satz 3 und das Spiel gingen somit deutlich und auch in der Höhe absolut verdient an die Spellerinnen. Sophie Pottebaum (Zuspiel) erhielt auf Seiten der Heimmannschaft die MVP-Auszeichnung. Die mutig aufspielende Anna-Marie Biermann wurde mit der silbernen Medaille ausgezeichnet.

Coach Stefan Jäger freut sich über den unerwartet deutlichen Sieg, will diesen aber richtig eingeordnet wissen: „Wir haben Braunschweig mit einer tollen, weil sehr konzentrierten und konstanten Teamleistung aller geschlagen. Der USC hat aber nicht ansatzweise das auf´s Parkett gebracht, was sonst in ihnen steckt. Es haben zu viele Leute gefehlt. Dennoch: 3 Punkte auf der Habenseite sind für uns entscheidend. Nächste Woche in Hannover erwartet uns etwas ganz anderes. Aber unfassbar, was unsere Fans da hingelegt haben: wir haben überhaupt nicht damit gerechnet, dass am Kirmessonntag zu dieser Zeit so viele den Weg in die Halle finden. Wir sind einfach überwältigt ob dieser Fanbase!“

Ebenfalls überwältigt war Sarah Feldkämper nach dem Spiel: sie wurde aus dem Damen 1 Team verabschiedet. Feldkämper, die unzählige Jahre in der Ersten spielte und eines DER Speller Volleyballgesichter ist, wird in dieser Saison auf eigenen Wunsch in der Zweiten aufschlagen und konnte hier bereits die ersten Punkte in der Landesliga einsammeln. Mit einem Fuß bleibt sie über den Trainingsbetrieb in der Ersten dem Regionalligateam erhalten. Und wer weiß es schon – Kirmes in Spelle dreht sich manchmal rasanter als gedacht…

Motorradfahrer bei Unfall in Spelle leicht verletzt

Spelle-Am Sonntagnachmittag gehen 14:54 Uhr wurde ein 18-jähriger Motorradfahrer bei einem allein Unfall im Hafen Spelle-Venhaus leicht verletzt. 
Nach ersten Angaben der Polizei fuhr der 18-jährige Rheinenser mit seinem Motorrad zu schnell an und landete dabei auf dem Rücken, wobei er sich leichte Verletzungen zugezogen hatte, er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Rheine gefahren. Der Unfall ereignete sich auf der Hafenstraße in Richtung Franz-Bernhard-Straße in Spelle.