Neue Ferienwohnanlage in der Samtgemeinde Spelle verbindet Nachhaltigkeit und Erholung

 

Mit dem kürzlich erfolgten Spatenstich beginnt die Umsetzung einer neuen Ferienwohnanlage in der Samtgemeinde Spelle. Dem Projekt geht eine rund neunjährige Planungsphase voraus, in der sich nicht nur die konkreten Anforderungen an die Anlage, sondern auch die Ansprüche moderner Urlaubsgäste deutlich weiterentwickelt haben. Konzeptionell orientiert sich die Anlage am sogenannten „Glamping“. Hier wird das Naturerlebnis mit Komfort, Privatsphäre und architektonischer Qualität verbunden.

Die Ferienwohnanlage entsteht in der Gemeinde Lünne an der Lünner Straße, nahe des Fußballgolfs. Sie umfasst insgesamt 20 Ferienhäuser in drei unterschiedlichen Haustypen, darunter auch vier Stelzenhäuser. Mit einer Kapazität von bis zu 92 Gästen entsteht eine Anlage, die gezielt auf die kurzfristige Vermietung ausgerichtet ist. Alle Häuser verfügen über eine gehobene Ausstattung sowie private Wellnessangebote wie Sauna und Whirlpool beziehungsweise Hot Tub. Ergänzt wird das Angebot durch einen Spielplatz für Familien sowie eine großzügige Freilauffläche für Hunde.

,,Der hohe Qualitätsstandart ist uns sehr wichtig. Wir haben selber viele Ferienanlagen getestet und möchten einfach das beste Erlebnis für unsere Gäste schaffen. Das fängt bei einer gut ausgestatteten Küche an und hört bei einer ruhigen Atmosphäre in eigenen Whirpool auf‘‘ , betont die Inhaberin Beata Szymanik-Feldmann. Sie hat das Projekt gemeinsam mit ihrem Mann auf den Weg gebracht. Begleitet und unterstützt wurde das Ehepaar dabei von dem Regionalplan & uvp Planungsbüro Peter Stelzer GmbH aus Freren und dem Bauplanungs- und Energieberatungsbüro Staelberg GmbH aus Emsbüren.

Ein besonderes Augenmerk legen Sie auch auf die nachhaltige Umsetzung des Baus. Die gesamte Anlage wird nach den Kriterien des QNG-Siegels zertifiziert, während die Ferienhäuser mindestens den KfW-40-Standard erfüllen. Ziel ist es, energieeffizientes und ressourcenschonendes Bauen mit einer langfristig umweltbewussten Nutzung zu verbinden. Zugleich wird bei der Realisierung bewusst auf regionale Bauunternehmen gesetzt, um Wertschöpfung vor Ort zu sichern und eine hohe Ausführungsqualität zu gewährleisten.

Auch die Lage und Erreichbarkeit der Anlage sind Teil des Gesamtkonzepts. Eine gute Anbindung sowohl für den Radverkehr als auch an das Autobahnnetz schafft flexible Anreisemöglichkeiten und macht die Anlage zu einem attraktiven Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung.

Inhaltlich setzt das Projekt klare Schwerpunkte auf Ruhe, Privatsphäre und naturnahe Erholung. Die Anlage versteht sich als Rückzugsort für Gäste, die bewusst Abstand vom Alltag suchen und zugleich Komfort und Qualität schätzen. Zusätzlich profitieren die Gäste von der Regionalität vor Ort. Restaurants, Hofläden oder Freizeitangebote sind in wenigen Minuten erreichbar und runden das Urlaubserlebnis perfekt ab. Ob als Paar, mit Familie oder gemeinsam mit Freunden – das Angebot richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen und verbindet aktives Naturerleben, etwa beim Radfahren oder Wandern, mit Möglichkeiten zur Entschleunigung.

Auch aus kommunaler Sicht wird das Projekt sehr positiv bewertet. Bürgermeister der Gemeinde Lünne, Norbert Hüsing, hebt den Mehrwert für die Region hervor: „Die Ferienwohnanlage ist ein wichtiger Baustein für die touristische Weiterentwicklung unserer Gemeinde und der gesamten Samtgemeinde. Sie stärkt die regionale Wertschöpfung, schafft zusätzliche Angebote für Gäste und trägt dazu bei, unsere attraktive Landschaft noch stärker erlebbar zu machen.“

Mit der Kombination aus durchdachtem Nutzungskonzept, hochwertiger Architektur und konsequenter Ausrichtung auf Nachhaltigkeit entsteht in der Samtgemeinde Spelle eine Ferienwohnanlage, die sowohl aktuellen Anforderungen an den Tourismus gerecht wird als auch langfristig zukunftsfähige Impulse für die Region setzt.

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Zukunftsbündnis will Impulse für die Kommunalpolitik in Spelle setzen

 

Spelle- Das Engagement und der Wille zu gestalten sind spürbar: Fünf Mitglieder des Zukunftsbündnisses Spelle stellten ihr Programm und ihre Motivation vor, sich für die Entwicklung der Samtgemeinde Spelle einzusetzen. „Das Zukunftsbündnis setzt sich zum Ziel, kommunalpolitische Verantwortung zu übernehmen, den Dialog mit den Menschen vor Ort zu stärken und konkrete, nachhaltige Entwicklungen anzustoßen“, sagte die Vorsitzende Kathrin Hoffrogge im Rahmen einer Pressekonferenz. Im Fokus stehe eine zukunftsfähige, gerechte und lebenswerte Heimat für alle Generationen in den drei Gemeinden. Bürgernah und engagiert Die Initiative besteht aktuell bereits aus mehr als zwanzig engagierten Menschen. Sie setzt auf vielfältige Gespräche im Alltag – von Nachbarschaften bis hin zu Vereins- und Gemeinschaftstreffen. Menschen mit unterschiedlichen beruflichen und persönlichen Hintergründen bringen ihre Perspektiven ein und entwickeln gemeinsam Ideen für die Gemeinden Schapen, Lünne und Spelle. Mit dabei ist auch das bisherige Unabhängige Bürgerforum Spelle (UBS!). „Unsere politischen Vorstellungen und Themen stimmen überein und wir wollen und können unsere Erfahrungen aus der bisherigen Ratsarbeit einbringen“, so Klemens Grolle, der bisherige Vorsitzende des UBS!.

In offenen Arbeitsrunden werden Themen strukturiert diskutiert und konkrete Lösungsansätze erarbeitet. Leitend ist dabei ein klarer Anspruch: zuhören, verstehen und verantwortungsvoll handeln. Eine bereits durchgeführte Bürgerbefragung liefert hierfür eine wichtige Grundlage und ist direkt in die Programmentwicklung eingeflossen.

Klare Werte als Fundament Das Zukunftsbündnis steht für Transparenz, Verlässlichkeit und eine sachorientierte Politik. Zentrale Leitlinien sind Zukunftsorientierung, Ehrlichkeit, Chancengleichheit, Nachhaltigkeit sowie Offenheit gegenüber unterschiedlichen Perspektiven. Entscheidungen sollen nachvollziehbar getroffen und aktiv kommuniziert werden. Diese Werte spiegeln auch das Logo wider: Die drei Menschen, die sich im Mittelpunkt der Grafik die Hände zu reichen scheinen, stehen für die drei Gemeinden. Sie werden umrahmt von einem Kreis, der im unteren Bereich aus den Farben der drei Mitgliedsgemeinden zusammen gesetzt ist. Der Name „Zukunftsbündnis“ komplettiert den Kreis und füllt damit eine entstandene Lücke. Das Logo orientiert sich farblich bewusst am Corporate Design der Gemeinden und bringt damit seine Heimatverbundenheit zum Ausdruck. Auch die Kreisform ist bewusst gewählt: ein Kreis steht für Verlässlichkeit, Hoffnung und Kraft – ist eben immer eine „runde Sache“. Schwerpunkte des Wahlprogramms. Das Programm des Zukunftsbündnisses konzentriert sich auf zentrale Handlungsfelder der kommunalen Entwicklung. Dazu gehören die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum durch effiziente Flächennutzung und sozial ausgewogene Konzepte genauso wie die Stärkung von Familien, Seniorinnen und Senioren sowie die Förderung von Inklusion und Barrierefreiheit. Im Bereich der Mobilität stehen beispielsweise der Ausbau sicherer Verkehrswege, insbesondere für Kinder, und die Förderung moderner Mobilitätsformen im Fokus. Mit der Unterstützung von regionalen Betrieben und dem konsequenten Ausbau Erneuerbarer Energien sollen Perspektiven für die zukünftige Entwicklung der Gemeinden geschaffen werden, die wirtschaftliche, ökologische und soziale Nachhaltigkeit stärker zusammendenkt. Auch die Weiterentwicklung von Angeboten für Jugendliche, Vereine und die Schaffung gemeinschaftlicher Begegnungsräume für alle Bürgerinnen und Bürger sind wichtige Anliegen des Zukunftsbündnisses.

In wirtschaftlich und gesellschaftlich herausfordernden Zeiten liegt ein besonderer Fokus auf soliden Finanzen, um kommende Generationen nicht zu überlasten, sowie auf mehr Bürgerbeteiligung und transparenter Kommunikation. Blick auf die Kommunalwahl 2026. Das Zukunftsbündnis tritt zur Kommunalwahl 2026 an, um aktiv im Gemeinde- und Samtgemeinderat mitzuwirken. Es versteht sich als offene Plattform für alle Bürgerinnen und Bürger, die sich mit Ideen, Fachwissen und Engagement einbringen möchten. Ziel ist eine Kommunalpolitik, die aktiv gestaltet, verantwortungsvoll entscheidet und die Menschen konsequent in politische Prozesse einbezieht.

Einladung an die Bürgerinnen und Bürger Abschließend unterstrich Bettina Börger: „Wir möchten alle Bürgerinnen und Bürger einladen, wenn sie Anliegen haben, mehr erfahren möchten oder auch direkt bei uns mitwirken möchten, uns gerne persönlich anzusprechen oder über unseren Instagram Account Kontakt aufzunehmen.“

Stellten das Programm des Zukunftsbündnisses in Spelle vor: vlnr Hannah Timmer, Marc Böker, Klemens Grolle, Kathrin Hoffrogge und Bettina Börger

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Sucht-Präventionstag bei Krone

 

Spelle- 97 Auszubildende/dual Studierende des ersten Lehrjahres sowie deren Ausbilder nahmen kürzlich an einem interaktiven Workshop mit dem Titel „Youth Prevention Program“ der Krone Gruppe teil. Im Rahmen einer eintägigen Veranstaltung setzten sich die Azubis intensiv mit den Risiken, Ursachen und Folgen von Suchtverhalten auseinander. Hausherr Bernard Krone und Marcella Wiewel (Suchtfachkraft und Sozialhelferin im Betrieb) hießen die Teilnehmer im Krone Kundenzentrum in Spelle herzlich willkommen.

Beide unterstrichen die Bedeutung von Gesundheit für Beruf und Privatleben und machten deutlich, dass das Unternehmen allen Mitarbeitenden jederzeit Unterstützung bei persönlichen Anliegen anbietet.

Das vielseitige Workshop-Programm rund um das Thema Sucht hatte Krone in enger Zusammenarbeit mit erfahrenen Partnern wie Caritas, Polizei und Verkehrswacht erstellt. So erläuterte Dr. Stefanie Houchangnia, (leitende Ärztin der Hase-Ems-Klinik Haselünne) anschaulich, wie Alkohol, Drogen und andere Suchtmittel auf den Körper wirken. Dabei ging sie sowohl auf kurzfristige Effekte als auch auf langfristige gesundheitliche Schäden ein und machte deutlich, wie schnell sich Abhängigkeiten entwickeln können und welche schwerwiegenden Folgen diese für Betroffene haben.

Für einen besonders eindrucksvollen und emotionalen Höhepunkt sorgte der ehemalige Fußballnationalspieler Uli Borowka, der aus seiner Autobiografie „Volle Pulle – Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker“ las. Offen und schonungslos berichtete er dabei über seine Alkoholabhängigkeit, deren Auswirkungen auf seine Karriere und sein Privatleben sowie seinen Weg aus der Sucht. Seine persönlichen Erfahrungen machten die zuvor vermittelten Inhalte greifbar und hinterließen bei den Teilnehmenden einen nachhaltigen Eindruck.

Weitere Workshop-Schwerpunkte waren Themen wie Spielsucht, Depressionen und Suizidprävention. In einem Aufprall- und Überschlagsimulator, den die Verkehrswacht zur Verfügung stellte, konnten alle Teilnehmer zudem realistisch erleben, wie sich der Konsum von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr auswirken. Somit bot das „Youth Prevention Program“, das Krone nun schon im dritten Jahr in Folge durchführte, eine ganzheitliche und praxisorientierte Auseinandersetzung mit einem gesellschaftlich wichtigen Thema. Durch die Kombination aus fachlicher Expertise, persönlichen Erfahrungsberichten und interaktiven Elementen wurde den Azubis der Krone Gruppe eindrucksvoll vermittelt, wie wichtig ein bewusster und verantwortungsvoller Umgang mit der eigenen Gesundheit ist.

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Polizeieinsatz im Lookentor sorgt für Aufmerksamkeit

 

Lingen – Am Mittwochmorgen, den 15.04.2026, kam es gegen 10:00 Uhr in der Einkaufspassage Lookentor in Lingen zu einem Polizeieinsatz, der bei anwesenden Personen für Aufmerksamkeit sorgte.

Ein 39-jähriger Mann hatte zuvor gegen 9 Uhr Mitarbeitende eines dortigen Geschäfts massiv beleidigt und bedroht. Nachdem ihm aufgrund seines wiederholten auffälligen Verhaltens ein Hausverbot erteilt worden war, kam er der Aufforderung, das Gebäude zu verlassen, nicht nach.

Die hinzugerufenen Polizeikräfte trafen vor Ort auf einen weiterhin aggressiv auftretenden Mann. Auch gegenüber den Einsatzkräften verhielt er sich unkooperativ, beleidigend und zeigte ein zunehmend bedrohliches Verhalten. In der Folge kam es zum Widerstand gegen die Einsatzkräfte, indem er versuchte nach Ihnen zu schlagen und zu treten, sodass der Mann durch die Polizei zu Boden gebracht und gefesselt werden musste, um weitere Gefahren zu verhindern.

In diesem Zusammenhang wird klargestellt, dass sich die polizeilichen Maßnahmenausschließlich an dem aggressiven und bedrohlichen Verhalten des Mannes orientierten. Unabhängig davon, dass er einen Rollstuhl mit sich führte, war er

in der Lage, sich eigenständig fortzubewegen. Aufgrund der konkreten Gefahrenlage und seines fortgesetzten, unkooperativen Verhaltens war das Einschreiten der Polizei erforderlich.

Der 39-Jährige wurde im Anschluss zur Polizeidienststelle gebracht, wo weitere Maßnahmen durchgeführt wurden. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

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Rückkehr nach zehn Jahren: Borussia Mönchengladbach tritt am 20. Mai beim SC Spelle-Venhaus an

 


Jetzt ist es perfekt! Nach genau zehn Jahren kehrt Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach zurück zum SC Spelle-Venhaus. Der Traditionsverein tritt am Mittwoch, 20. Mai 2026, um 18.30 Uhr zu einem freundschaftlichen Vergleich mit der Oberliga-Mannschaft des SCSV im Getränke Hoffmann Stadion an.

Der SCSV ist stolz, dass die Borussia nach exakt einem Jahrzehnt wieder in Spelle antritt. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. Zunächst sind nur Stehplatztickets erhältlich. Sie können zum Preis von 15 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühren erworben werden unter dem Link https://scspelle-venhaus.ticket.io/EhcpA84k/

Event zum 80. SCSV-Geburtstag

Der Vorstand des SC Spelle-Venhaus hatte schon Anfang des Jahres angekündigt, dass sich Mitglieder und Freunde des am 19. Januar 1946 gegründeten Vereins noch auf ein besonderes Event in diesem Sommer freuen könnten. Nach den coronabedingten Absagen der Feierlichkeiten zum 75-jährigen Bestehen werde der 80. Geburtstag entsprechend gefeiert. Das Gastspiel des zweifachen UEFA-Pokalsiegers (1975, 1975), fünffachen Deutschen Meisters (1970, 1971, 1975, 1976, 1977) und dreifachen Pokalsiegers (1960, 1973, 1995) ist ein Highlight.

2016 2:6 verloren

2016 verlor der SCSV vor 4000 Zuschauern gegen Borussia Mönchengladbach 2:6 (2:3). Für den Gastgeber traf Christoph Ahrens. Der Borusse Nils Rütten lenkte einen Ball nach Ecke ins eigene Tornetz. Die Treffer des Bundesligisten erzielten Branimir Hrgota (2), Havard Nordtveit, Patrick Hermann und Jonas Hofmann (2).

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Dodge RAM und 5er BMW gehen in Flammen auf – Feuerwehr verhindert Ausbreitung

 

Emsbüren – Bereits in den frühen Morgenstunden des Mittwochs, den 15.04.2026, kam es gegen 05:15 Uhr in einer Wohnsiedlung an der Hövelsstraße in Emsbüren zu einem Brandgeschehen, das für Anwohnerinnen und Anwohner zu einem erheblichen Schrecken führte.

Nach ersten Erkenntnissen geriet ein auf einer Hofeinfahrt abgestellter Dodge RAM aus bislang ungeklärter Ursache in Brand. Innerhalb kürzester Zeit griffen die Flammen auf einen davor abgestellten 5er BMW über. Beide Fahrzeuge wurden durch das Feuer vollständig zerstört.

Dichter, schwarzer Rauch war weithin sichtbar und sorgte für große Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft. Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Feuerwehr, die mit sechs Fahrzeugen und 26 Einsatzkräften vor Ort war, konnte eine weitere Ausbreitung der Flammen verhindert werden. Insbesondere zwei vor dem BMW abgestellte Motorräder sowie das Wohnhaus konnten so vor Schäden bewahrt werden.

Der entstandene Gesamtschaden wird auf etwa 90.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

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„Es tut weh“: Jip Kemna verlässt den SC Spelle-Venhaus im Sommer

 

Jip Kemna wird den SC Spelle-Venhaus am Saisonende verlassen. „Aus persönlichen Gründen“, erklärt der niederländische Mittelstürmer, der erst in der Winterpause nach einem 18-monatigen Engagement beim HHC Hardenberg wieder zum SCSV zurückgekehrt ist. „Schade“, sagt der Sportliche Leiter Markus Schütte. „Aber wir sind froh, dass Jip in der  aktuellen Rückrunde wieder für uns aufläuft.“

Kemna hatte im Januar erklärt, seine Rückkehr nach Spelle fühle sich an, als wenn er wieder nach Hause komme. Er konnte sich vorstellen, im Sommer noch minimal um ein Jahr bei den Schwarz-Weißen zu verlängern. Aber er ergänzte auch: „Ich will wieder Fußball spielen. Aber ich muss schauen, ob das alles passt.“

An seinen Sympathien für den Verein, „für die coole Mannschaft“ und den Staff habe sich nichts geändert, erklärt Kemna „Der Abschied tut weh.“ Bisher sei Fußball in seinem Kopf immer das Wichtigste gewesen. Doch das habe sich geändert. „Ich kann es nicht erklären.“

Der Fußball, beschreibt es der sympathische Niederländer, der in der Regionalliga-Saison 2023/24 erstmals für die Speller auflief und gleich zum Publikumsliebling wurde, koste ihn viel Zeit und Energie. „Der Aufwand ist sehr groß“, erinnert er an An- und Abfahrt zu drei Trainingseinheiten in der Woche sowie die zumeist langen Auswärtsfahrten, die oft einen ganzen Tag in Anspruch nehmen. Dazu fehlt Kemna, der Vater eines eineinhalbjährigen Sohnes ist, aktuell die Motivation. Er wisse auch nicht, ob sich das kurzfristig ändere. Das machte er im Gespräch auch mit Schütte und Trainer Henry Hupe deutlich.

Der 28-Jährige, der beim SCSV in der Regionalliga mit acht Treffern gefährlichster Schütze war und durch gute Auftritte auf sich aufmerksam gemacht hatte, wechselte 2024 zum niederländischen Drittligisten HHC Hardenberg. Weil er in der Tweede Divisie nicht auf die erhofften Einsatzzeiten kam und der Verein noch einen Stürmer holen wollte, kehrte Kemna im Januar 2026 zurück nach Spelle, wo Mittelstürmer Elias Strotmann nach einem Kreuzbandriss und einem Meniskusschaden ausfiel.

Weil Kemna länger keine Partie mehr über 90 Minuten gespielt hatte, gab der SCSV ihm Zeit zur Akklimatisierung. Der Spieler hatte gehofft, an ehemaliger Wirkungsstätte noch einmal die Euphorie zu befeuern. Doch er bekennt, dass er nicht alles gezeigt habe, „was ich normal kann“. „Ihm fehlte die Leichtigkeit, die er im ersten Jahr in Spelle hatte“, erklärt Schütte. Zudem spielte der Mittelstürmer meist auf der Position hinter der Spitze Tom Winnemöller. Eine Entscheidung, die Kemna nachvollziehen kann. „Es soll immer die stärkste Mannschaft spielen.“

Im Sommer kehrt der in Oldenzaal geborene Kemna in seine Heimat zurück. Doch es zieht ihn nicht mehr in den höherklassigen Amateurfußball. Eine endgültige Entscheidung sei noch nicht gefallen. Wahrscheinlich wechsle er in die Kreisklasse, „um mit Kumpels zu zocken“. Eine große Umstellung für den Fußballer, der dann nur noch zweimal in der Woche trainiert. Sollte er spüren, dass ihm das nicht gefalle, könne er sich immer noch anders orientieren.

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Gigabitausbau schreitet voran

 

Der Breitbandausbau im Landkreis Emsland geht in die nächste Phase. Im Rahmen des sogenannten Gigabitausbaus werden nun gezielt Haushalte erschlossen, die bislang noch keinen Zugang zu leistungsfähigen Glasfaseranschlüssen haben. Davon profitieren auch die Gemeinden Spelle und Schapen.

 

Im Fokus stehen dabei die sogenannten „grauen Flecken“. Hierbei handelt es sich um Adressen, die zwar bereits über eine Breitbandversorgung von mindestens 30 Mbit/s verfügen, jedoch noch nicht an ein Glasfasernetz angeschlossen sind. In Spelle und Schapen betrifft dies insbesondere die sogenannten „hellgrauen Flecken“. Diese Gebiete sind aktuell nicht zuverlässig mit mindestens 100 Mbit/s im Download versorgt und gelten daher als besonders ausbaubedürftig.

Der Ausbau erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen den Kommunen und dem Landkreis Emsland und wird durch Fördermittel von Bund und Land unterstützt. Ziel ist es, eine zukunftssichere digitale Infrastruktur zu schaffen und die Versorgung mit schnellem Internet flächendeckend zu verbessern.

„Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur ist heute ein entscheidender Standortfaktor. Sowohl für unsere Bürgerinnen und Bürger als auch für die heimische Wirtschaft. Mit dem Ausbau schließen wir gezielt bestehende Versorgungslücken und machen unsere Samtgemeinde zukunftsfest“, betont Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils.

Nach erfolgter Ausschreibung und Vergabe übernimmt das Telekommunikationsunternehmen Westconnect GmbH den Ausbau im Gebiet „Mitte-Süd“, zu dem auch Spelle und Schapen gehören. Die Gemeinde Lünne liegt in Versorgungsgebiet eines anderen Anbieters.

Für die betroffenen Haushalte ist eine Informationsveranstaltung Anfang 2027 vorgesehen. Darüber hinaus werden Eigentümerinnen und Eigentümer vom Landkreis Emsland direkt angeschrieben und über die nächsten Schritte informiert.

Bereits jetzt können sich Interessierte vorab informieren und prüfen, ob ihre Adresse im Ausbaugebiet liegt. Entsprechende Informationen sowie ein Verfügbarkeitscheck stehen online zur Verfügung: https://eon-highspeed.com/emsland

Mit dem Gigabitausbau setzt der Landkreis Emsland einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur und stärkt damit die Attraktivität der Region für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen gleichermaßen.

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Abzocke im Notfall: Elektromeister aus Spelle berichtet von erschreckendem Fall

 

Spelle: Elektromeister Andreas Reimer aus Spelle schildert einen aktuellen Einsatz, der beispielhaft zeigt, wie Verbraucher in Notlagen Opfer unseriöser Notdienste werden können.

„Ich wurde kürzlich zu einer Familie hier in Spelle gerufen, die sich in einer potenziell lebensgefährlichen Situation befand“, berichtet der Elektromeister. „Im Hausanschlusskasten war der Neutralleiter abgebrannt, wodurch es zu einer sogenannten Sternpunktverschiebung kam. Statt der üblichen 230 Volt lagen plötzlich bis zu 400 Volt an den Steckdosen an. Eine solche Überspannung kann innerhalb kürzester Zeit Elektrogeräte zerstören und im schlimmsten Fall einen Brand verursachen.“

Besonders erschütternd sei gewesen, dass zuvor bereits ein angeblicher „Notdienst“ vor Ort war. „Ein Blick auf die Rechnung Nr. 2026270 hat mich sprachlos gemacht. Statt eines Elektro-Fachbetriebs erschien ein Hausmeisterservice aus Oberhausen –  aber auf dem Kennzeichen des Mitarbeiters stand ST für Kreis Steinfurt wie der Kunde mitteilte also kein regionaler Meisterbetrieb. In der Rechnung wurde sogar von ‚400W‘ statt korrekt von 400 Volt gesprochen. Das ist ein grundlegender fachlicher Fehler und zeigt, dass hier offenbar kein qualifizierter Elektriker gearbeitet hat.“

Auch die Kosten seien aus Sicht des Fachmanns nicht nachvollziehbar gewesen. „Für das bloße Herausdrehen von Sicherungen wurden insgesamt 414,12 € berechnet, davon allein 199,00 € netto für die angebliche Überprüfung einer Panzersicherung.

Trotz dieser hohen Zahlung blieb der Kunde ohne funktionierende Stromversorgung zurück und erhielt lediglich den Hinweis, nun einen Meisterbetrieb zu kontaktieren.“

Der Elektromeister warnt daher eindringlich vor unseriösen Notdienst-Anbietern: „Gerade in Notsituationen suchen viele Menschen schnell im Internet nach Hilfe. Dabei erscheinen häufig zuerst Anzeigen von Firmen, die gar nicht aus der Region stammen, sondern gezielt für solche Notfälle werben. Verbraucher sollten deshalb immer einen Blick in das Impressum werfen, um zu prüfen, wo der Betrieb tatsächlich ansässig ist. Ein seriöser Notdienst kommt in der Regel aus der näheren Umgebung.“

Zudem rät der Fachmann, genau auf die Qualifikation des Anbieters zu achten: „Arbeiten an der Elektroanlage, insbesondere am Hausanschluss, dürfen nur von eingetragenen Fachbetrieben durchgeführt werden. Ein Hausmeisterservice ist dafür in der Regel weder ausgebildet noch versichert. Auch Bewertungen im Internet sollten kritisch geprüft werden, da ungewöhnlich viele Bestbewertungen in kurzer Zeit ein Hinweis auf Manipulation sein können.“

Ein weiterer wichtiger Punkt sei der Umgang mit der Bezahlung: „Unseriöse Anbieter verlangen oft sofortige Zahlung vor Ort. Kunden sollten sich nicht unter Druck setzen lassen und immer auf eine ordentliche Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer und vollständigen Kontaktdaten bestehen.“

Sein abschließender Rat: „Speichern Sie sich am besten schon vor einem Notfall die Telefonnummer eines regionalen Elektrikers in Ihrem Handy ab. So vermeiden Sie, in einer Stresssituation vorschnell einen unseriösen Anbieter zu beauftragen. Regionale Meisterbetriebe stehen für fachgerechte Arbeit, transparente Preise und vor allem für Sicherheit.“

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Spelle und Meppen U23 teilen sich im Derby die Punkte

 

In einem intensiven Derby trennten sich der SC Spelle-Venhaus und die U23 des SV Meppen am Freitagabend vor 446 Zuschauern im Getränke Hoffmann Stadion 1:1.

 

Damit beendete der Gastgeber seine Negativbilanz gegen die Kreisstädter. Nach drei Niederlagen in der Oberliga verbuchte er endlich das erste Remis.

In der Anfangsphase setzten die Meppener Spelle unglaublich unter Druck. Der Gast attackierte früh, gewann viele Zweikämpfe. Die Gastgeber konnten sich nur selten befreien, weil Entlastungsangriffe schon früh unterbunden wurden. Den ersten Warnschuss gab Daniel Benke ab (6.). Doch Mattis Niemann klärte gegen den Offensivspieler, der in der nächsten Saison für die Schwarz-Weißen aufläuft. Unmittelbar danach wehrte der SCSV-Keeper einem Kopfball von Mathis Meyering ab.

Danach verzeichnete der SCSV den ersten Torschuss. Max Meier setzte sich auf der linken Seite durch, doch SVM-Torwart Shirin Namoyan ahnte die Ecke. Aber zwei Minuten später ging der agile Gast in Führung. Nach einem Eckball von Janis Hagemann trudelte das Leder durch den Fünfmeterraum. Aus dem unübersichtlichen Gewühl fand die Kugel den Weg ins Speller Tor. Wieder mal ein Rückstand. Moritz Hinnenkamp war der Schütze.

Es hätte noch ärger kommen können. Denn nach einem Patzer von Jan-Hubert Elpermann musste Luca Tersteeg beim Zweikampf gegen Amin Muja an der Strafraumgrenze Kopf und Kragen riskieren. Der Abwehrspieler brachte den Meppener bei der Grätsche nicht zu Fall, Niemann griff den Ball.

Nicht einmal zwei Minuten später der Ausgleich. Bei seinem 14. Punktspieltreffer profitierte Spelles Torjäger Tom Winnemöller von einem Meppener Patzer. Nach einem Fehlpass von  Hinnenkamp nutzte er die Chance zum 1:1 eiskalt. Nach einem Fehlpass von Paul Kassens und Zuspiel von Marvin Kehl fand Artem Popov in Namoyan seinen Meister.

Kurz vor der Halbzeitpause fischte Niemann Benke noch einmal den Ball vom Fuß. Der Speller verletzte sich, wurde kurz behandelt und wollte weiterspielen. Doch in der Nachspielzeit signalisierte er, dass er ausgewechselt werden müsse. So rückte Bernd Lichtenstein zwischen die Pfosten. Sein erster Einsatz in dieser Saison. Und er konnte sich gleich bewähren: Mit Reflex rettete er gegen Benke. So ging es beim Stand von 1:1 in die Kabinen.

Nach der Pause hielt der Gast den Druck hoch, hatte aber zunächst keine klare Chance. Über die verfügten die Schwarz-Weißen: Der Ex-Meppener und jetzige SCSV-Kapitän Janik Jesgarzewski hämmerte das Leder Richtung Tor, doch Namoyan war noch mit einem Bein dran. Fast im Gegenzug die Gelegenheit für Meppen, als Meier ausrutschte. Aber Lichtenstein parierte.

Nach Vorarbeit von Winnemöller hatte Kehl die Chance zur Führung. Doch aus der Drehung traf er nur das Außennetz (72.). Spelle wollte mehr, kam noch ein paarmal ordentlich nach vorn. Es blieb spannend bis zum Schlusspfiff.

Im Vergleich zum 3:1-Auswärtssieg am Gründonnerstag bei BSV Rehden hatte SCSV-Coach Henry Hupe seine Startformation nur auf einer einzigen Position geändert. Für Leon Dosquet lief Jan-Hubert Elpermann von Beginn an auf.

Nächstes Spiel bei Egestorf/Langreder

Der SCSV ist erst am Sonntag, 19. April, wieder im Punktspieleinsatz. Dann treten die Schwarz-Weißen um 15 Uhr beim 1. FC Germania Egestorf/Langreder an. Die Germanen reden im Aufstiegskampf noch ein Wörtchen mit. An diesem Sonntag (12.4.) treten sie beim Oberliga-Schlusslicht Lupo-Martini Wolfsburg an.

 

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SCSV-Skifreizeit 2026 Winter, Wind und jede Menge Schnee – und trotzdem ganz viel Spaß!

 

Bereits zum fünften Mal hieß es in diesem Jahr für den SC Spelle-Venhaus : Ski anschnallen und ab in die Berge! Während vielerorts der Frühling Einzug hielt, machte sich unsere Gruppe erneut auf den Weg zur traditionellen Skifreizeit – ein kleines Jubiläum, das den besonderen Stellenwert dieser Fahrt im Vereinsleben unterstreicht.

 

Ziel war erneut die Gerlosplatte in der Zillertal Arena. Das Jugendgästehaus auf rund 1.700 m Höhe bot wieder optimale Bedingungen und ermöglichte den direkten Einstieg ins Skigebiet.

Das Wetter stellte uns in diesem Jahr vor besondere Herausforderungen. Große Neuschneemengen und teils eingeschränkte Sichtverhältnisse verlangten von allen erhöhte Aufmerksamkeit und Durchhaltevermögen.

Trotz dieser Bedingungen ließen sich die Kinder den Spaß nicht nehmen. Mit viel Motivation, gegenseitiger Rücksichtnahme und einem starken Miteinander wurden alle Tage zu besonderen Erlebnissen – sowohl auf als auch abseits der Piste.

Gemeinsame Abende, Spiele und traditionelle Programmpunkte stärkten den Zusammenhalt zusätzlich und sorgten für zahlreiche schöne Erinnerungen.

Am Ende der Woche waren sich alle einig: Auch die fünfte Skifreizeit war ein voller Erfolg. Die Vorfreude auf das nächste Jahr ist bereits jetzt wieder spürbar.

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Umfrage zur Klimafolgenanpassung in der Samtgemeinde Spelle gestartet

 

Die Samtgemeinde Spelle arbeitet aktuell an einer Klimafolgenanpassungsstrategie und setzt dabei bewusst auf die Beteiligung der Bevölkerung. Derzeit läuft eine Online-Umfrage, mit der Erfahrungen, Einschätzungen und Hinweise aus der Bürgerschaft gesammelt werden sollen.

Als Modellkommune für kleinere Kommunen in Niedersachsen erarbeitet die Samtgemeinde Spelle aktuell eine Klimafolgenanpassungsstrategie. Ziel ist es, praxisnahe Ansätze für Kommunen vergleichbarer Größe aufzuzeigen. Begleitet wird der Prozess von der Kommunale Umwelt-AktioN Niedersachsen (UAN).

In den vergangenen Monaten sind bereits wichtige Grundlagen geschaffen worden. Nach einer Kick-off-Veranstaltung im November 2025 wurden umfangreiche Klimadaten ausgewertet und Entwicklungstrends für die Region analysiert. Erste Erkenntnisse zeigen deutlich, dass die Samtgemeinde sich auf häufigere Hitzeperioden, trockenere Frühjahre sowie intensivere Starkregenereignisse einstellen muss.

Ein zentraler Schritt im Prozess war zuletzt ein Workshop zur sogenannten Betroffenheitsanalyse. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung und Praxis wurde erarbeitet, wie sich Klimafolgen konkret vor Ort auswirken. Im Fokus standen dabei die für die Samtgemeinde relevanten Klimafolgen wie Hitze, Dürre, Hochwasser, Starkregen und Sturm. Ziel war es, bestehende und zukünftige Risiken zu identifizieren und den verschiedenen Handlungsfeldern zuzuordnen. Die Ergebnisse bilden nun eine wichtige Grundlage für die Entwicklung konkreter Maßnahmen.

Parallel dazu läuft aktuell die Umfrage, die eine zentrale Rolle im weiteren Verfahren einnimmt. Sie bietet allen Einwohnenden die Möglichkeit, ihre persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen einzubringen und so aktiv an der Zukunftsgestaltung der Samtgemeinde mitzuwirken.

Hier geht es direkt zur Umfrage: Umfrage Samtgemeinde Spelle Klimaanpassungsstrategie

Die Teilnahme ist unkompliziert und nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Bis zum 30.04.2026 kann die Umfrage ausgefüllt werden.

In den kommenden Wochen werden die Ergebnisse der Umfrage ausgewertet und durch Interviews mit lokalen Akteurinnen und Akteuren ergänzt. Darauf aufbauend entsteht ein Maßnahmenkatalog mit konkreten, umsetzbaren Projekten für die Samtgemeinde Spelle.

Die Botschaft ist klar: Klimaanpassung betrifft alle und jede Stimme zählt. Die Samtgemeinde ruft daher alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an der Umfrage zu beteiligen und den Prozess aktiv mitzugestalten.

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Vom Bambinilauf bis zum Halbmarathon: SCSV stark in Bawinkel

 

Am vergangenen Osterwochenende wurde in Bawinkel der traditionelle und überaus beliebte Osterlauf ausgetragen. Die Veranstalter konnten sich dabei über einen deutlichen Anstieg der Teilnehmerzahlen im Vergleich zum Vorjahr freuen.

Bei strahlendem Sonnenschein gingen auch zahlreiche Läuferinnen und Läufer der Laufgruppe des SC Spelle-Venhaus an den Start. Jüngste Teilnehmerin aus Spelle war Luisa Höving, die beim Bambinilauf mit großem Einsatz überzeugte und im Ziel stolz ihre

Medaille entgegennahm.

Im Schülerlauf über 1,1 Kilometer zeigten ebenfalls zwei Nachwuchstalente des SCSV

starke Leistungen: Tobias Keppler belegte in seiner Altersklasse den zweiten Platz, dicht gefolgt von Luis Ernst, der sich Rang drei sicherte.

Gemeinsam absolvierten Lina und Björn Höving als Tochter-Vater-Gespann die 5- Kilometer-Distanz und erreichten zeitgleich nach 24:28 Minuten das Ziel. Für Lina bedeutete diese Leistung zugleich den dritten Platz in ihrer Altersklasse. Auch im abschließenden Halbmarathon über 21,1 Kilometer konnten die Speller Starter überzeugen. Heinz Achter sicherte sich den Sieg in seiner Altersklasse, während Ulrich

Wilke und Linda Niehoff mit einem zweiten beziehungsweise dritten Platz ebenfalls hervorragende Ergebnisse erzielten.

Mit diesen starken Leistungen ist die Laufgruppe des SC Spelle-Venhaus erfolgreich in die Frühjahrssaison gestartet. Bereits Ende April wartet das nächste Highlight: Beim Marathon in Hamburg werden zahlreiche Speller Läuferinnen und Läufer über die Marathon- und Halbmarathondistanz an den Start gehen.

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Golkowskis Vorfreude auf das Speller Derby gegen Meppens U23 ist groß

 

Spelle- Die Vorfreude vor dem Oberliga-Derby zwischen dem SC Spelle-Venhaus und dem SV Meppen  II am Freitag um 19.30 Uhr im Getränke Hoffmann Stadion wird größer: Besonders bei Felix Golkowski. Denn der 22-jährige zentrale Mittelfeldspieler hat erst im Sommer die Seiten gewechselt. Er ist erstmals mit dem SCSV Gastgeber seines langjährigen ehemaligen Vereins.

Acht Jahre hat Golkowski insgesamt für den SVM und dessen Nachwuchs gespielt. Mit dem NLZ Emsland ist er 2022 in die Bundesliga aufgestiegen. Im Seniorenbereich hat er für die Blau-Weißen 65 Spiele bestritten, davon 15 mit dem Regionalliga-Kader. Dabei hat der Student sechs Tore geschossen, eins davon beim 3:0-Sieg mit der ersten Mannschaft im ausverkauften Getränke Hoffmann Stadion. Mit der U23 hat er im November 2024 2:1 gegen Spelle gewonnen. Im Derby der Rückrunde war er nach der zehnten Gelben Karte gesperrt.

Seine zweite Gelbsperre beim SCSV zwang Golkowski schon in Biene zum Pausieren. Für Spelle hat er 23 Pflichtspiele bestritten und einmal getroffen. Er stand jeweils in der Startelf. Das Duell in der Hinrunde der aktuellen Saison in Meppen verloren die Schwarz-Weißen trotz Führung durch Elias Strotmann 1:3. Bei der Zahl seiner Tore sieht Golkowski noch Nachhol-bedarf. „Ich würde sagen, da lege ich am Freitag nach“, schmunzelt er. Denn für die Meppener U23 traf er vergangene Serie dreimal. Beim 2:5 gegen Heeslingen gelang ihm ein Doppelpack.

Golkowski, der schon in der U19 und später auch in der U23 in Meppen die Kapitänsbinde trug, zählt in Spelle zu den Führungsspielern und gehört zum Mannschaftsrat. Sein Ex-Team hat er zuletzt gegen Biene gesehen. „Intensität, hohe Laufbereitschaft und richtig gute Einzelspieler“, nennt er die Qualität.

Der 22-Jährige hat noch etliche Drähte zur U23. Sein WG-Mitbewohner, der aktuell verletzte Jan Wulkotte, sowie Joe Klöpper und Daniel Benke folgen im Sommer Golkowskis Spuren ins südliche Emsland. Über Ostern hat der Speller mit früheren Mitspielern noch etwas unternommen. „Ich bin mit einigen richtig befreundet. Wir hatten in Meppen auch eine ganz, ganz tolle Mannschaft. Wir waren privat viel miteinander unterwegs. Das ist jetzt in Spelle genau so. Es ist an beiden Orten sehr schön.“

Beim SCSV fühlt sich Golkowski pudelwohl. Dass auch abseits des Fußballs noch mehr gemacht wird, findet der Fußballer sehr cool. Aus seiner Sicht sei es in  Spelle noch „ein bisschen familiärer“.  Das Vereinsleben nennt er „einen Trick besser“.

Dass Spelle vor dem Derby bis auf einen Punkt an die U23 des SVM herangerückt ist, erhöht aus Golkowskis Sicht den Reiz noch. „Dass Meppen in der Tabelle vor uns steht, gefällt uns nicht“, sagt er. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, das am Freitagabend zu ändern.“ Dazu wäre der erste Speller Derby-Sieg gegen die Kreisstädter in der Oberliga nötig.

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Elektrowerkzeuge im Wert von 100.000 EUR aus Betriebshalle in Spelle entwendet – Zeugen gesucht

 

Spelle -Zwischen Montag, 6. April 2026, 19:00 Uhr, und Dienstag, 7. April 2026, 06:15 Uhr, kam es in Spelle im Löchteweg zu einem Einbruch auf einem Betriebsgelände.

Bislang unbekannte Täter betraten unbefugt das Gelände und verschafften sich gewaltsam Zutritt zu einer Halle.
Aus dieser entwendeten sie diverse Elektrogeräte im Wert von etwa 100.000 Euro.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Spelle unter der Telefonnummer 05977/204360 zu melden.

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Schwere Sexualstraftat in der Innenstadt – Polizei sucht Zeugen

 

Lingen – Bereits am Freitagabend, den 27.03.2026, kam es in der Lingener Innenstadt zu einer schweren Sexualstraftat zum Nachteil eines 15-jährigenMädchens.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde die Jugendliche zwischen 19 und 21 Uhr im Bereich der Lookenstraße von einem bislang unbekannten Mann angegriffen und in einen nahegelegenen Durchgang gezogen. Eine genauere zeitliche Eingrenzung des Tatzeitraums ist derzeit nicht möglich, da das Opfer infolge des Geschehens unter erheblichem Schock stand. Dort kam es zu einer sexuellen Gewalttat.

Anschließend gelang es dem Opfer, sich zu lösen und zu flüchten. Die Jugendliche wandte sich kurz darauf an ihre Angehörigen und erstattete Anzeige bei der Polizei. Die Polizei hat umgehend umfangreiche Ermittlungen aufgenommen. Der Täter wird wie folgt beschrieben:

  –    etwa 180 cm groß

  –    etwa 20 bis 25 Jahre alt

  –    kräftige, muskulöse Statur

  –    brauner Vollbart

  –    dunkel gekleidet, möglicherweise graue Jogginghose

  –    sprach Deutsch ohne erkennbaren Akzent

Die Tat ereignete sich im rückwärtigen Bereich zwischen der Lookenstraße und

angrenzenden Geschäften. Die Polizei geht davon aus, dass sich zur Tatzeit

Personen in der Nähe aufgehalten haben könnten. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zur beschriebenen Person geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Lingen unter der Telefonnummer 0591/870 zu melden.

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Motoren an und zurück in die gute alte Zeit! Oldtimertreffen im Bürgerpark Schapen am 20. und 21. Juni 2026

 

Schapen: Wenn historische Motoren knattern, der Duft von Öl in der Luft liegt und liebevoll restaurierte Schlepper im Sonnenlicht glänzen, dann ist es wieder so weit: Die Schlepperfreunde Schapen laden herzlich zum großen Oldtimertreffen in den Bürgerpark Schapen ein. Am 20. und 21. Juni 2026 verwandelt sich der Park in ein Paradies für Freunde klassischer Landtechnik und nostalgischer Fahrzeuge.

Besucher dürfen sich auf eine beeindruckende Ausstellung historischer Schlepper und Maschinen freuen – vom kleinen, charmanten Oldtimer bis zum kraftvollen Arbeitstier vergangener Jahrzehnte. Alles, was tuckert, bollert oder nach echter Handwerkskunst riecht, ist willkommen!

Zapfwellenbremse am Samstag – Kraftprobe der Klassiker
Am Samstag wird es spannend: Bei der Zapfwellenbremse zeigen die teilnehmenden Schlepper, was wirklich in ihnen steckt. Hier geht es nicht nur ums Anschauen, sondern ums Mitfiebern – wenn die Motoren unter Last zeigen, welche Power in den historischen Maschinen steckt.

Große Tombola am Sonntag – mit besonderem Highlight

Der Sonntag wartet mit einem echten Höhepunkt auf: Bei der großen Tombola gibt es als Hauptgewinn einen Hanomag R 324 mit Frontlader zu gewinnen. Lose sichern, Daumen drücken und mit etwas Glück schon bald selbst Besitzer eines echten Klassikers werden!

Natürlich ist an beiden Tagen auch bestens für das leibliche Wohl gesorgt – damit einem gemütlichen, geselligen Wochenende für die ganze Familie nichts im Wege steht.

Anmeldung für Teilnehmer
Interessierte Aussteller werden gebeten, sich bis zum
21. Mai 2026 anzumelden, damit die Schlepperfreunde die Veranstaltung optimal planen können.

Kontakt:
Markus Greve – 0171 6334838
Helmut Dirkes – 01511 5314421

Die Schlepperfreunde Schapen freuen sich auf zahlreiche Teilnehmer, viele Besucher und ein stimmungsvolles Wochenende ganz im Zeichen historischer Technik.

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Vortragsabend in der evangelisch-lutherischen Kirche zum Thema „Das Recht auf selbstbestimmtes Sterben“ in Spelle

 

Die Hospiz Gruppe Spelle e.V. lädt am Montag, 20. April 2026, zu einem öffentlichen Vortragsabend ein. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der evangelisch-lutherischen Kirche in Spelle. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen. Gastredner des Abends ist der Theologe und Ethikfachmann Stefan Kliesch vom oldenburgischen Landes-Caritasverband. In seinem Vortrag beleuchtet er dabei verschiedene gesellschaftliche und ethische Aspekte.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem die aktuelle Entwicklung rund um den assistierten Suizid sowie die damit verbundenen Herausforderungen für medizinisches Personal in Krankenhäusern und Altenheimen. Darüber hinaus geht es um den Umgang mit Suizidwünschen von Angehörigen sowie um Möglichkeiten der Beratung und Unterstützung für Betroffene und deren Familien.

Im Anschluss an den Vortrag, gegen 20 Uhr, beginnt die Jahreshauptversammlung der Hospiz Gruppe Spelle e.V., zu der alle Mitglieder eingeladen sind.

Die Hospiz Gruppe Spelle e.V. möchte mit der Veranstaltung Raum für Information, Austausch und persönliche Gespräche bieten und freut sich über eine rege Teilnahme aus der Bevölkerung.

Weitere Infos unter: www.hospizgruppe-spelle.net, Hospiz Gruppe Spelle e.V., Am Wöhle Hof 29, 48480 Spelle, Tel.:0160 6647442

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Große Beteiligung bei der „Aktion Sauberes Rheine“

 

Rheine. Am Samstag, 28. März 2026, fand in Rheine zum 29. Mal die „Aktion Sauberes Rheine“ statt. Bereits in der Woche zuvor hatten rund 40 Schulen und Kindergärten mit der Sammelaktion begonnen und damit ein starkes Zeichen für Umweltbewusstsein und gemeinschaftliches Engagement gesetzt.

Insgesamt beteiligten sich rund 4.000 Menschen an der diesjährigen Aktion, darunter etwa 3.200 Kinder, die aktiv dazu beigetragen haben, das Stadtgebiet von achtlos entsorgtem Müll zu befreien. Dabei kamen insgesamt rund 8,5 Tonnen Müll zusammen. 

Ein besonderes Highlight war beim Einsatz der Schülerinnen und Schüler des dritten Jahrgangs der Canisiusschule Altenrheine das gemeinsame Müll sammeln mit Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann.

Die Stadt bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihren engagierten Einsatz. Die große Resonanz zeigt einmal mehr, wie wichtig vielen Bürgerinnen und Bürgern ein sauberes und lebenswertes Rheine ist. Im kommenden Jahr feiert die Aktion dann ihr 30. Jubiläum, und wir freuen uns bereits jetzt schon sehr, auch im Jubiläumsjahr unsere Stadt Rheine gemeinschaftlich mit allen zu verschönern.

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Preis- und Pflichtschießen eröffnet Schützenfestsaison in Spelle

 

Spelle. Traditionell beginnt die Schützenfestsaison beim St.-Johannes Schützenverein Spelle mit dem Preis- und Pflichtschießen. An zwei Wochenenden hatten die Mitglieder des Vereins erneut die Gelegenheit, ihre Orden zu erringen und beim Preisschießen attraktive Preise zu gewinnen.

Die Veranstaltung wurde vom Schießgruppenvorstand geplant, organisiert und erfolgreich durchgeführt. Auch in diesem Jahr konnten beim Pflichtschießen zahlreiche Orden vergeben werden. Besonders erfreulich war die starke Beteiligung vieler junger Schützen, die das Vereinsleben aktiv mitgestalten.

An jedem Austragungstag wurden im Rahmen des Preisschießens Tagespreise vergeben. Am letzten Schießtag wurde zudem der Gesamtpreis ausgeschossen. Diesen sicherte sich in diesem Jahr Hendrik Wilmes.

Bereits steht das nächste Ereignis im Terminkalender des Vereins: Am 10. April findet die traditionelle Schießstandwartung statt. Hierzu sind alle Schützen herzlich eingeladen.

Gesamtpreissieger und Schießgruppenvorstand

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Überfall auf Radfahrer in Spelle – Polizei sucht Zeugen

 

Spelle – Am Montag, den 06.04.2026, kam es in der Zeit zwischen 03:00 Uhr und 03:20 Uhr in der Ringstraße in Spelle zu einem Übergriff auf einen Radfahrer.

Ein 22-jähriger Mann war mit seinem Fahrrad aus Richtung der evangelischen Kirche in Richtung Marienstraße unterwegs, als plötzlich mehrere dunkel gekleidete Personen von einem Parkplatz auf ihn zuliefen. Einer der Täter schlug dem Mann gegen den Oberkörper, sodass dieser zu Boden stürzte. Anschließend traten mehrere Personen auf den am Boden liegenden Mann ein.

Dem 22-Jährigen gelang es, wieder aufzustehen und mit seinem Fahrrad zu flüchten. Die Täter nahmen kurzzeitig die Verfolgung auf, ließen jedoch später von ihm ab und entfernten sich in unbekannte Richtung. Der Mann erlitt Schmerzen im Bereich der Rippen. Ob es sich um schwerwiegendere Verletzungen handelt, ist derzeit noch unklar. Die Täter werden wie folgt beschrieben:

  –    etwa fünf Personen

  –    dunkel gekleidet, teilweise mit Kapuzen

  –    etwa 25 Jahre alt

  –    circa 190 cm groß

  –    zwei Personen mit auffälligem Spitzbart

Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zu den beschriebenen Personen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Spelle unter der Telefonnummer 05977/204360 zu melden.

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Spelle bricht den Bann in Rehden: Erster Sieg im neuen Jahr

 

Fußball-Oberligist SC Spelle-Venhaus hat nach sechs sieglosen Spielen in Serie endlich den ersten Dreier im neuen Jahr gefeiert. Am Donnerstagabend setzten sich im Duell der Schwarz-Weißen die ganz in Weiß gekleideten Emsländer 3:1 (1:1) beim BSV Rehden durch. Nach dem Schlusspfiff feierten sie erleichtert und ausgelassen.

Beide Vereine hatten nach zuletzt mäßigen Resultaten auf den Lizenzantrag für die Regionalliga verzichtet. Der Gast beendete seine Serie aufgrund der starken zweiten Halbzeit verdient. Die Rehdener müssen weiter auf den vierten Heimsieg der Saison warten. Der letzte gegen den SCSV gelang vor rund 20 Jahren mit einem knappen 1:0.

Die Speller hatten zunächst auf dem tiefen Boden Probleme. Sie verloren viele Zweikämpfe, bauten schon in der eigenen Hälfte zu ungenau auf. Einige Pässe waren schlicht riskant. Der Gastgeber begann druckvoll und attackierte die Emsländer früh. Nicht unverdient ging der BSV in der zehnten Minute in Führung. Dabei profitierte er von einer Speller Nachlässigkeit auf der rechten Seite. Nach einem Ballverlust passten die Rehdener das Leder in die Mitte – Niklas Bär schloss mit dem Führungstreffer ab.

Spelles Torwart Mattis Niemann hatte einige Gelegenheiten, sich auszuzeichnen. Etwa bei den Schüssen  von Armagan Beytullah Özer und Elias Beck oder beim Kopfball des torgefährlichsten BSV-Angreifers Noah Wallenßus. Doch dem Gastgeber aus dem Kreis Diepholz gelang in der ersten Halbzeit kein Tor mehr.

Das schoss der SCSV, der in der 17. Minute bei einem Kopfball von Tom Winnemöller erstmals ein wenig gefährlich vor das Rehdener Gehäuse kam. BSV-Keeper Pascal Wiewrodt spielte das Leder völlig unbedrängt in die Füße von Artem Popov. Der Speller Offensivspieler hatte keine Mühe und bedankte sich mit dem Ausgleich. In der Phase danach wirkte Rehden verunsichert. Doch es blieb beim 1:1 zur Pause.

Doch nur kurze Zeit nach dem Wiederanpfiff fiel der nächste Treffer – und zwar für die Gäste: Nach einem Doppelpass in den Rehdener Strafraum wurde der Ball in die Mitte  gelegt und Tom Winnemöller war wieder einmal zur Stelle. Das 2:1 für den Gast.

Nur zwei Minuten später landete der Ball im Speller Tor. Die Rehdener Fans jubelten ausgiebig. Doch Schiedsrichterin Lara Wolf erkannte den Treffer offenbar wegen eines vorausgegangenen Foulspiels nicht an.

Der SCSV, der nun deutlich energischer in die Zweikämpfe ging und im Aufbau und Umschaltspiel cleverer und effektiver war, legte gleich den nächsten Treffer nach: Nach einem Zuspiel von Tjark Höpfner traf Marvin Kehl. Spelle blieb am Drücker, hatte weitere gute Aktionen. Die beste Chance verpasste Max Meier frei vor dem Torwart. Auf der Gegenseite vergab Beck aus ähnlich guter Position.

Spelles Trainer Henry Hupe nahm in der Startelf im Vergleich zum Spiel in Wetschen nur eine Änderung vor. Für den gesperrten Jan Popov war Max Meier von Beginn an dabei. Auf der Bank saßen nur sechs Spieler.

Nächstes Spiel gegen SV Meppen II

Der SCSV bestreitet sein nächstes Spiel am Freitag, 10. April. Dann erwartet er um 19.30 Uhr den SV Meppen II zum Derby im heimischen Getränke Hoffmann Stadion.

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7-jähriges Kind bei Unfall in Spelle leicht verletzt

 

Spelle – Am Donnerstagabend ereignete sich auf der Schapener Straße, im Bereich der Einmündung „Zu den Kämpen“ an einer Querungsinsel ein Verkehrsunfall, bei dem ein Kind leicht verletzt wurde.

Nach Angaben der Polizei befuhr ein 7-jähriger  mit seinem Fahrrad den Radweg an der Schapener Straße aus Richtung Spelle kommend in Fahrtrichtung Schapen.

In Höhe der Einmündung „Zu den Kämpen“ beabsichtigte das Kind, die Fahrbahn über eine Querungsinsel zu überqueren. Dabei übersah er eine 39-jährige Pkw-Fahrerin, die sich nahezu auf gleicher Höhe befand. Als der 7-jährige Junge unvermittelt die Straße querte, kam es nach Aussage der Polizei Spelle zum Zusammenstoß mit dem Pkw. Das Kind erlitt dabei leichte Verletzungen und wurde zur weiteren medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus verbracht.

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Leitstelle Ems-Vechte beteiligt sich an „Verinet“ – Erprobung neuer Wege in der Notfallversorgung –Bundesweit einzigartiges Projekt

 

Meppen/Nordhorn. Mit rund sieben Mio. Euro Innovationsförderung durch den „Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA)“ geht ein bundesweit einzigartiges Projekt an den Start: „Verinet“ soll die Notfallversorgung in Deutschland deutlich verbessern und gezielter steuern. Die Leitstelle Ems-Vechte, die dieNotrufe des Rettungsdienstes und der Feuerwehr für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim sowie entsprechende Hilfeleistungen koordiniert, nimmt als eine von zwei Regionen in Deutschland an dem Projekt teil.

Die Notfallversorgung steht aktuell vor einem grundlegenden Problem: Wer die 112 wählt, erhält häufig einen Rettungswagen, auch dann, wenn ein Arztbesuch am nächsten Tag ausreichen würde. Wer hingegen die 116117kontaktiert, landet beim Ärztlichen Bereitschaftsdienst, obwohl möglicherweise eher pflegerische Hilfe benötigt wird. „Viele Menschen suchen aus Unsicherheit direkt eine Notaufnahme auf, die eigentlich für schwere Fälle gedacht ist.In der Folge sehen wir Fehlsteuerung, unnötige Einsätze, überfüllte Notaufnahmen, alles Entwicklungen, die das Rettungssystem belasten“, sagen die beiden Landräte Uwe Fietzek (Landkreis Grafschaft Bentheim) und Marc-André Burgdorf (Landkreis Emsland).

Genau hier setzt Verinet an: Speziell geschulte Fachkräfte(Case-Manager) in den Leitstellen unterstützen künftig dabei, Hilfesuchende gezielt in die richtige Versorgung zu lenken -ob Hausarzt, Videosprechstunde, Pflegeangebote oder bei Bedarf natürlich weiterhin der Rettungsdienst. „Mit dem zentralen Ansprechpartner Verinet ist eine bessere Vernetzung aller Akteure im Gesundheitswesen und eine klare Steuerung gewährleistet. Das Projekt sichert die richtige Hilfe, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit durch die richtige Fachkraft“, betonen die beiden Landräte. „Die Notfallversorgung bedarf dringend einer Reform und dies istein wichtiger Schritt hin zu einer modernen, effizienten und patientengerechten Notfallversorgung“, sagen Fietzek und Burgdorf.

Das Besondere an dem Projekt ist, das es sowohl im städtischen Raum im Bereich der Integrierten Leitstelle Mannheim als auch im ländlichen Bereich, in der Region der Leitstelle Ems-Vechte, erprobt wird. „So wird sichergestellt, dass die Lösungen überall funktionieren“, sagen Sascha Lehky und Michael Albers vom Vorstand der Leitstelle Ems-Vechte.

Zum Projekt:

Verinet steht für „Vernetzte und Integrierte Notfallversorgungs- und Einsatzsteuerung“. Das Institut für Gesundheits- und Life-Sciences-Recht der Technischen Hochschule Mannheim leitet das Projekt und verantwortet die gesundheitsrechtliche Begleitung, während die Universität Maastricht mit ihrem Care and Public Health Research Institute die versorgungswissenschaftliche Begleitung übernimmt. Die wissenschaftliche Evaluation wird durch das Wiesbaden Institute for Healthcare Economics and Patient Safety (WiHelP) der Hochschule RheinMain durchgeführt. Vonseiten der Krankenkassen wird das Projekt vom Verband der Ersatzkassen begleitet. Das Vorhaben folgt den Empfehlungen der Regierungskommission für eine moderne und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren; Projektstart ist am 1. Oktober 2026. Die Aufnahme des operativen Betriebs ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen.

Hintergrund:

Der gemeinsame Bundesausschuss ist das höchste Gremium der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen Deutschlands. Er ist durch den Gesetzgeber beauftragt, in der gesetzlichen Krankenversicherung über die Leistungsansprüche von rund 74 Millionen Versicherten rechtsverbindlich zu entscheiden.Der Innovationsfonds beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) fördert neue Versorgungsformen, die über die bisherige Regelversorgung hinausgehen und das Potenzial haben, die Versorgung von Patienten nachhaltig zu verbessern.

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Tötungsdelikt in Lingen – 29-jähriger stellt sich der Polizei

 


Lingen- Am Sonntagnachmittag, den 29.03.2026, kam es in Lingen in der
Josefstraße zu einem Tötungsdelikt, das derzeit Gegenstand umfangreicher Ermittlungen ist.

Ein 29-jähriger Mann suchte eigenständig die Polizeidienststelle in Lingen auf und machte Angaben zu einem schwerwiegenden Gewaltverbrechen. Im Zuge der unmittelbar eingeleiteten Maßnahmen suchten Einsatzkräfte die betreffende Wohnanschrift auf. Dort wurde ein 42-jähriger Mann leblos in der gemeinsamen Wohnung aufgefunden. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Der 29-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück erfolgte am darauffolgenden Tag die Vorführung vor einem Haftrichter am Amtsgericht Osnabrück. Dieser erließ Haftbefehl wegen Totschlags. Der Beschuldigte befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.

Die Hintergründe und genauen Umstände der Tat sind derzeit noch unklar und Bestandteil der laufenden Ermittlungen. Weitere Auskünfte können zum jetzigen Zeitpunkt nicht erteilt werden.

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Große Resonanz beim Bürgerempfang der Gemeinde Lünne: Rund 240 Bürgerinnen und Bürger füllten den Saal der Gaststätte Wulfekotte.

 

Lünne- Bürgermeister Norbert Hüsing brachte die Bedeutung des Abends gleich zu Beginn auf den Punkt: „Lünne lebt vom Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger und genau dieses Miteinander ist die Grundlage für alles, was wir heute vorstellen und künftig entwickeln.“

Im weiteren Verlauf führte er durch einen Abend, der von wichtigen Zukunftsthemen geprägt war.

Anschließend wurde das vielfältige Engagement in Lünne sichtbar. Denn die Preisträgergruppen des Ehrenamtspreises 2025 nutzten die Gelegenheit, sich und ihre Arbeit in kurzen Beiträgen vorzustellen. Das waren der Heimatverein, die Friedhofsgärtnergruppe, die Jugendfeuerwehr, der Musikverein Beesten-Lünne sowie der Kinder- und Jugendzirkus Kunterbunt.

Im weiteren Verlauf informierte Bürgermeister Hüsing über aktuelle Entwicklungen in Lünne. Neben der Einwohnerentwicklung und dem Haushalt 2026 standen insbesondere Projekte im Mittelpunkt, die die Lebensqualität im Ort nachhaltig stärken sollen. Dazu zählen Maßnahmen zur Gestaltung des Ortskerns, die Sanierung von Infrastruktur wie der Wilster Brücke sowie verschiedene LEADER-Projekte, etwa neue Schutzhütten und die Aufwertung bestehender Anlagen. Auch die Weiterentwicklung von Wohnbauflächen wurde vorgestellt und unterstreicht die anhaltend positive Entwicklung der Gemeinde.

Welche überregionalen Projekte zugleich Auswirkungen auf Lünne haben, zeigte der Gastbeitrag von Helmut Renze von der JOHANN BUNTE Bauunternehmung. Im Mittelpunkt standen der Sandabbau in Heitel sowie die damit verbundenen Maßnahmen im Zuge des Ausbaus der Schleusen am Dortmund-Ems-Kanal. Darüber hinaus wurde mit dem Projekt „Lünner See II“ ein weiteres Wohnbauvorhaben mit rund 60 Grundstücken vorgestellt, das sich aktuell im Planungsverfahren befindet.

Ergänzt wurde der Blick auf die Gemeinde durch Informationen aus der Samtgemeinde. Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils stellte aktuelle Entwicklungen und strategische Themen vor.  Von Bevölkerungsprognosen über Investitionen in Feuerwehr und Infrastruktur bis hin zu Zukunftsfragen wie der kommunalen Wärmeversorgung und dem Ausbau erneuerbarer Energien erläuterte Sils fachgerecht. Auch neue Ansätze zur gemeinschaftlichen Energieversorgung in Neubaugebieten wurden vorgestellt. „Von der Energieversorgung bis zur Infrastruktur stehen wir vor großen Aufgaben. Entscheidend ist, dass wir diese Herausforderungen gemeinsam angehen und die Chancen für unsere Region konsequent nutzen“, appellierte er an die Bürgerinnen und Bürger. Nach ihm stellte Hugo Gelze als Seniorenbeauftragter der Samtgemeinde den geplanten Seniorenaustausch mit der Partnergemeinde Markelo aus den Niederlanden vor. Dieser soll im September 2026 stattfinden.

Einen konkreten Ausblick auf anstehende Infrastrukturmaßnahmen gab Stephanie Merschel von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau undVerkehr – Geschäftsbereich Lingen. Sie stellte die geplante Sanierung der Bundesstraße 70 zwischen Lünne und Varenrode vor. Diese soll ab Juni 2026 in mehreren Bauabschnitten unter Vollsperrung umgesetzt werden und sowohl die Fahrbahn als auch die Radwege umfassen.

Es folgte die Vorstellung der Bürgergenossenschaft COMMPASS eG, die sich dem Ausbau lokaler Energieprojekte verschrieben hat. Ziel ist es, insbesondere Photovoltaikanlagen gemeinschaftlich zu realisieren und so die regionale Wertschöpfung zu stärken sowie Bürgerinnen und Bürger aktiv an der Energiewende zu beteiligen.

Vor Abschluss des Abends gab Samtgemeindebürgermeister Sils einen Einblick in den Markenprozess der Samtgemeinde und stellte das neue Corporate Design vor.

Der Bürgerempfang machte deutlich, dass Lünne sowohl auf einem starken ehrenamtlichen Fundament steht als auch aktiv an seiner Zukunft arbeitet. Die große Beteiligung unterstreicht dabei das hohe Interesse der Bürgerinnen und Bürger, die Entwicklung ihrer Gemeinde engagiert zu begleiten.

 

Den Abend gestalteten (v. l. n. r.) Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils, die stellvertretende Leiterin der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr – Geschäftsbereich Lingen Stephanie Merschel, Bürgermeister Norbert Hüsing, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der JOHANN BUNTE Bauunternehmung Helmut Renze, das Vorstandsmitglied der COMMPASS eG Christian Rohde sowie der Seniorenbeauftragte der Samtgemeinde Hugo Gelze.

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