Viele Gründe zum Feiern gab es am 01.10.2021 beim SC Spelle-Venhaus im Getränke Hoffmann Stadion

Am Freitag (01.10.2021) begrüßte Thomas Sielker als SCSV Vorsitzender über 150 geladene Gäste, die 1. Mannschaft und die U23 zur Einweihung der neuen Krone Tribüne im Getränke Hoffmann Stadion. Gleichzeitig war das auch der Startschuss für den neu gegründeten
1946-Partner-Club. Viele Sponsoren ließen es sich nicht nehmen und machten sich vor Ort ein Bild über die neuesten Entwicklungen im SCSV.

Als Moderator führte Lars Cohrs professionell mit viel Witz und Charme durch den Abend, der den vielen Gästen bestimmt noch lange in guter Erinnerung bleiben wird. Aber alles der Reihe nach, denn zuerst galt es die neue Tribüne offiziell einzuweihen. In kurzweiligen Interviewen kamen Maria Lindemann, Bernard Krone und Christof Rekers zu Wort und hoben allesamt die ehrenamtliche Arbeit, die im Verein geleistet wird, hervor und erklärten den vielen Gästen, warum das für die Gemeinde und die Gesellschaft von so großer Bedeutung ist. Michael Jungehüser als Vorstandsmitglied und Leiter des Technikteams erklärte den Speller-Weg. In 2.500 ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden wurde die Tribüne vom Technikteam mit großer Unterstützung der heimischen Firmen errichtet. Günter Seegers als 2. Vorsitzender und Kassenwart berichtetet von einem Investitions-volumen von über 360.000€, die nur mithilfe von Zuschüssen im Rahmen der Sportförderung von der Gemeinde Spelle, dem Kreissportbund und den unzähligen ehrenamtlich geleisteten Stunden und der Unterstützung der heimischen Firmen gestemmt werden konnte. Unter großem Applaus und sehr emotional marschierte das Technikteam mit Frauen dann durch das Spalier der Mannschaften ins Stadion ein, konnte live vom Rasen aus das mit so viel Herzblut errichtetet Bauwerk bewundern und erhielt die mehr als verdiente Ehrung.

Dann ging es gemeinsam zum gemütlichen Teil über. Im neuen 1946-Partner-Club gab es für alle Ehrengäste genug Zeit zum Networking und zur Stärkung bei kühlen Getränken und leckerem Essen vom Vereinswirt Heinrich Wübbel. Wiederum in Interviewform erklärten Frank Geiger und Nico Rietmann stellvertretend für das Sponsorenteam, warum der 1946- Partner-Club gegründet wurde und was die Ziele für die Zukunft sind. Dann begrüßte Lars Cohrs Markus „Litti“ Schütte als Teammanager, der den Gästen einen Insidereinblick zur
1. Mannschaft und die anstehende schwere Aufgabe gegen den TB Uphusen gab.

Pünktlich zu Beginn des Spiels feuerten dann die vielen Gäste im extra reservierten Bereich der neuen Krone Tribüne die junge Oberligamannschaft an. Mit Erfolg, nach spannenden 90 Minuten hieß es nach Toren von Steffen Wranik, Sascha Wald und Tom Winnemöller 3:0 für Spelle. Grund genug, den Abend gemeinsam mit der Mannschaft ausklingen zu lassen. Es kann nur so viel verraten werden, der Abend war noch lange nicht zu Ende, aber es gab ja auch wie eingangs erwähnt viele Gründe zu Feiern in Spelle…

Elisabeth Penniggers gibt Platz an Helmut Roling ab

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde und Samtgemeinde Spelle,

wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals für das starke Wählervotum bei den Kommunalwahlen. Hiermit möchten wir Ihnen mitteilen, dass es nach der Wahl eine parteiinterne Änderung bei den Mandaten in den Räten der Gemeinde und Samtgemeinde gegeben hat.

Elisabeth Penniggers hat für sich persönlich entschieden, ihren rechtmäßigen Platz an Helmut Roling zu übertragen. Helmut hat bei den Kommunalwahlen eine höhereZahl an Wählerstimmen erhalten und somit einen starken Zuspruch durch die Wählerinnen und Wähler erfahren.

Wir haben Elisabeths Wunsch intern beraten und können diese respektvolle Entscheidung absolut nachvollziehen. Es ist bemerkenswert, dass Elisabeth nicht nur ihre Berechtigung auf den Listenplatz an dieser Stelle sieht, sondern auch einen fairen und gerechten Blick auf das weitere Wählervotum wirft.

Gerade das Wählervotum ist bei Aufstellung der Liste nicht vorherzusehen und daher nochmals gesondert zu betrachten. Hochachtungsvoll akzeptieren und respektieren wir besonders, diese Entscheidung als Frau zu treffen.

Für unsere Ratsarbeit wird sich dadurch lediglich personell in den Gremien etwas ändern, weil wir weiterhin als Team versuchen werden, unsere Überzeugung der ursächlichen und konsequenten Begegnung der Herausforderungen den Bürgerinnen und Bürger und anderen politischen Vertretern näher zu bringen. Alle Mitglieder des Ortsverbandes von DiB sind jederzeit für die Belange und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ansprechbar. Wir machen Politik offen und transparent. Weitere Informationen finden Sie in den sozialen Medien wie Facebook, Instagram sowie Twitter und auf unserer Internetseite https://bewegung.jetzt/spelle/ .

(Vorsitzender)Johannes Hoffrogge

Zivilcourage geehrt

Im August verhinderten zwei Reederei-Mitarbeiter die Vergewaltigung einer Frau am Ufer des Dortmund-Ems-Kanals – jetzt wurden sie für ihre Zivilcourage geehrt (FOTO)

Greve, Spelle (ots) – Mutig, schnell und selbstlos haben sie gehandelt – und das verdient eine besondere Anerkennung: Zwei Besatzungsmitglieder eines Reederei-Schiffs haben im August am Dortmund-Ems-Kanal in Greven eine Vergewaltigung verhindert. Als sie sahen, wie eine Frau am Ufer von einer männlichen Person körperlich angegangen wurde, legten sie kurzerhand an und eilten zur Hilfe. Für ihren vorbildlichen Einsatz sind sie jetzt durch den Landrat des Kreises Steinfurt, Dr. Martin Sommer, sowie durch den Leiter der Kreispolizeibehörde Steinfurt, Jörg Voigt, persönlich geehrt worden. „Dass die Frau aus dieser gefährlichen Situation gerettet und in Sicherheit gebracht wurde, haben wir Ihnen zu verdanken“, erklärte Dr. Sommer am Donnerstagvormittag(30.09.21) in den Räumlichkeiten  der Reederei an der Schleuse in Spelle (Niedersachsen).

Dort nahm Schiffsführer Michael Trotz aus Berlin – auch stellvertretend für seinen Kollegen, einen Facharbeiter für Wasserstraßenbau – die Ehrung sowie ein Präsent aus dem Kreis Steinfurt entgegen. Im August hatten die beiden Männer nicht lange gezögert und die betroffene Frau – die mit ihren Hunden am Kanalufer spazieren ging – aus der Notsituation befreit. Die Retter, die damals mit einem Transportboot von Venhaus in Richtung Münster unterwegs waren, hatten vom Wasser aus beobachtet, wie die Geschädigte etwa auf Höhe der Brücke Landskrone von einem Mann verfolgt und anschließend zu Boden gerissen wurde. Daraufhin wendete Michael Trotz das Schiff auf dem Wasser und legte am Steinufer an. Sein Kollege sprang von Bord und nahm – auf Socken – die Verfolgung des nun flüchtenden Täters auf. Er fasste ihn und hielt ihn fest, bis die Polizei am Tatort eintraf. Michael Trotz kümmerte sich um die verletzte und sichtlich mitgenommene Frau. Durch das beherzte Eingreifen der beiden Reederei-Mitarbeiter wurde nicht nur Schlimmeres verhindert. Auch konnte der Täter noch vor Ort dingfest gemacht werden. Michael Trotz und sein Kollege haben Mut und Zivilcourage bewiesen. Im Namen der Bürgerinnen und Bürger des Kreises Steinfurt sprachen deshalb Landrat Dr. Martin Sommer und Jörg Voigt, der Leiter der Kreispolizeibehörde Steinfurt, in Spelle ihren Dank aus. „Sie beide haben durch Ihr Verhalten gezeigt, wie wichtig es ist, nicht wegzuschauen, sondern zu handeln“, erklärte Sommer. Dabei sei es egal, wie man auf sich aufmerksam macht.

Ob man zum Beispiel laut nach Hilfe ruft, Hilfe hinzu holt oder die Polizei verständigt. Wichtig sei es, etwas zu tun. Das taten Michael Trotz und sein Kollege auf beeindruckende Weise. An ihnen können sich viele ein Beispiel nehmen.

Dr. Martin Sommer (l.), Landrat des Kreises Steinfurt, und Jörg Voigt (r.), Leiter der Kreispolizeibehörde Steinfurt, ehrten Schiffsführer Michael Trotz (M.) – auch stellvertretend für seinen Kollegen – für eine beeindruckende Zivilcourage. Die beiden Besatzungsmitglieder eines Reederei-Schiffs verhinderten im August eine Vergewaltigung am Ufer des Dortmund-Ems-Kanals in Greven.

Taekwon-Do Fahrt zum Ketteler Hof

Spelle/Rheine. Dieses Jahr war es wieder soweit. Die Kinder und Jugendliche vom Standort Spelle des Taekwon-Do Rheine machten sich auf den Weg zum Erlebnispark Ketteler Hof. Der angemietete Bus war bis zum letzten Platz belegt. Dank einer großzügigen Spende der Firma Löcken Bau-Service aus Spelle brauchte der Verein die Kosten für den Bus nicht tragen. Wir haben uns sehr über die Spende gefreut“ so Schulleiterin Bettina Kühnhenrich es freut uns, dass die Eltern hinter uns stehen und mit unser Arbeit zufrieden sind und uns unterstützen wollen.

Alle Teilnehmer wurden dazu noch vom Verein mit einem leuchtend grünen TShirt ausgestattet, sodass sich immer alle im Blick hatten. 6 Betreuer begleiteten die Gruppe. Der Ketteler Hof bot für die Kinder und Jugendlichen optimale Bedingungen zum Toben und Spielen und das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Am Abend wurde wieder alle Kinder wohlbehalten und müde bei ihren Eltern abgegeben.

Ein toller Tag, der vielen nach der langen Zeit der Entbehrung noch lange in gute Erinnerung bleiben wird.

Informationen zum Taekwon-Do in Spelle gibt es auf der Internetseite und bei Trainer Björn Sievers unter 0151/ 400 474 68. www.taekwondo-rheine.de

 

Schlag gegen Geldautomatensprenger – Durchsuchungen und Festnahmen in den Niederlanden

Deutsch-niederländische Ermittlungsgruppe nach eineinhalbjähriger Arbeit erfolgreich – neun Tatverdächtige in Untersuchungshaft – 23 mutmaßliche Täter ermittelt – hohe Vermögens- und Sachschäden – Trainingszentrum für Automatensprengungen entdeckt Sprengungen von Geldautomaten beschäftigen seit geraumer Zeit Justiz- und Polizeibehörden in ganz Deutschland und darüber hinaus. Auch im Dreiländereck Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und dem Königreich der Niederlande ist das Thema nach wie vor aktuell. Jetzt gelang einer gemeinsamen Ermittlungsgruppe aus Staatsanwaltschaft und Zentraler Kriminalinspektion Osnabrück auf deutscher Seite sowie Staatsanwaltschaft und Polizei Utrecht auf niederländischer Seite, nach eineinhalbjähriger Ermittlungsarbeit, ein empfindlicher Schlag gegen die Geldautomatensprenger-Szene. Am Dienstag (28.09.21) fand in diesem Zusammenhang eine groß angelegte Durchsuchungsaktion in den Niederlanden – im Dreieck Amsterdam, Utrecht und Den Haag – statt. Unterstützt wurden die deutschen und niederländischen Ermittler dabei durch die EU-Organisationen Eurojust und Europol aus Den Haag und der niederländischen Polizei. Bei den sieben Durchsuchungen konnten drei Tatverdächtige festgenommen werden. Die drei Männer befinden sich derzeit in Untersuchungshaft in den Niederlanden und sollen nach Deutschland ausgeliefert werden. Insgesamt befinden sich im Zusammenhang mit dem Verfahrenskomplex neun Beschuldigte in Untersuchungshaft. Erstmals gelang es den Ermittlern, auch in die Strukturen der Organisations- und Logistikebene solcher Tätergruppierungen einzudringen.

Drei Männer wurden in den Niederlanden am vergangenen Dienstag festgenommen, darunter auch der Kopf der Bande. Insgesamt befinden sich in diesem Ermittlungskomplex neun Geldautomaten-Sprenger in Untersuchungshaft.
Bild: Polizei

Über 20 elektronische Kommunikationsgeräte, zahlreiche Datenträger und Speichermedien, Täterbekleidung, Tatwerkzeug und Tatmittel, darunter ein Fahrzeug und Sprengutensilien, konnten u.a. im Rahmen der Durchsuchungen aufgefunden werden. Auch eine Geldzählmaschine, 3.500 Euro Bargeld sowie ein mobiles Blaulicht stellten die Beamten sicher. Die Ermittler erhoffen sich durch die festgestellten Beweismittel unter anderem weitere Hinweise im Hinblick auf die Zuordnung weiterer Taten, strukturelle Verflechtungen der Kriminellen, Auftraggeber und Hintermänner sowie Hinweise auf den Verbleib der Beute.

Michael Maßmann, Präsident der Polizeidirektion Osnabrück, sagte zum Erfolg: „Die grenzüberschreitende Ermittlungsarbeit hat hervorragend geklappt. Das ist ein empfindlicher Schlag gegen die internationale Geldautomatensprenger-Szene und ihre kriminellen Machenschaften. Erstmals sind wir durch unsere Ermittlungen an die Organisatoren und Logistiker herangekommen. Wir sind unserem Ziel, die kriminellen Strukturen aufzuhellen und zu zerschlagen, ein sehr großes Stück nähergekommen. Wir bleiben dran und lassen nicht locker. Ich sage aber auch: Wir müssen den Tätern generell die Anreize zu solchen Taten nehmen. Das kann neben intensiver Präventions- und Ermittlungsarbeit nur gelingen, wenn die Banken ihre Sicherheitsvorkehrungen und Standards optimieren – und zwar flächendeckend. Andere Staaten wie die Niederlande machen es bereits vor.“

Auch Bernard Südbeck, Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Osnabrück, zeigte sich sehr erfreut über das Ergebnis der bisherigen Ermittlungen. „Die intensiven gemeinsamen Ermittlungen von Staatsanwaltschaften und Polizeien zweier europäischer Nachbarländer unter Beteiligung europäischer Organisation wie Eurojust und Europol zeigen deutlich, wie effektive grenzüberschreitende Ermittlungsarbeit und Strafverfolgung heute aussehen kann. Der Erfolg belegt zugleich, dass wir mit der bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück angesiedelten und für die hiesigen Ermittlungen zuständigen Zentralstelle zur Bekämpfung organisierter Bandenkriminalität ein wertvolles und effizientes Werkzeug im Kampf gegen die Schwerstkriminalität zur Verfügung haben“, so Südbeck.

Gemeinsam ermittelten die Strafverfolgungsbehörden beider Länder über gut eineinhalb Jahre verdeckt gegen verschiedene Täterbanden mit wechselseitigen Beziehungen. Insgesamt konnten 23 Beschuldigte ermittelt werden. Den Tätern werden bundesweit 15 Geldausgabeautomatensprengungen vorgeworfen. Durch die Sprengungen entstand ein hoher Vermögensschaden. Die Sachschäden sind so erheblich, dass sie in die Millionen gehen. Die Sprengungen ereigneten sich allesamt im Jahr 2020 in sechs Bundesländern – vom hohen Norden bis tief in den Südens Deutschlands. Die betroffenen Städte waren Selfkant, Köln, Aachen, Düsseldorf, Herzogenrath, Wachtendonk, Geldern, Alpen (Nordrhein-Westfallen), Itterbeck, Schüttorf (Niedersachsen), zwei Taten in Plochingen (Baden-Württemberg), Zeitz (Sachsen-Anhalt), Elmshorn (Schleswig-Holstein), und Nittenau (Bayern).

Im Februar 2020 begannen die Ermittlungen der Osnabrücker Strafverfolgungsbehörden gegen eine Tätergruppierung aus Utrecht wegen des Verdachts der Vorbereitung einer Sprengstoffexplosion sowie Verabredung zum Verbrechen. Ein 29-jähriger Beschuldigter bestellte bei einer im Osnabrücker Raum ansässigen Firma unter dem Vorwand der künstlerischen Nutzung Geldautomaten in die Niederlande. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück sah aufgrund weiterer Unregelmäßigkeiten in dem Bestellvorgang einen strafbaren Bezug zum Phänomen der Sprengung von Geldautomaten. Die Ermittler sollten Recht behalten. Unmittelbar nach Auslieferung des Geldautomaten konnten erste Hinweise erlangt werden, die den Verdacht bestätigten. Der Geldautomat wurde von dem 29-jährigen Besteller und einem 24-jährigen Beschuldigten genutzt, um die Sprengung von Geldautomaten unter anderem im Bundesgebiet zu trainieren. Da sich der Schwerpunkt der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Osnabrück in den Niederlanden befand, bildeten beide Länder unter Beteiligung von Eurojust und Europol eine gemeinsame Ermittlungs-gruppe. Im Laufe der Ermittlungen konnten eine Vielzahl an Informationen über die Tätergruppierungen und Strukturen erhoben werden, die auch nach Abschluss dieser Ermittlungen wichtig für zukünftige Ermittlungsverfahren und die Kriminalprävention im diesem Deliktsfeld sind. So konnte ermittelt werden, dass die Tätergruppierungen ein Trainingszentrum in Utrecht eingerichtet hatten, in dem an verschiedenen Geldausgabegeräten Sprengungen getestet wurden. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse konnten dann bei Tatausführungen in Deutschland angewandt werden. Eine wesentliche Erkenntnis für die Ermittlungsbehörden war dabei, dass Geldausgabegeräte durch die Gruppierungen in Deutschland zu Testzwecken angekauft werden.

Darüber hinaus konnten wichtige Erkenntnisse über Aufbau und Zusammensetzung der Tätergruppierungen gewonnen werden. Neben personellen und hierarchischen Verbindungen konnte herausgearbeitet werden, dass diese Gruppierungen nicht nur im Deliktsfeld der Eigentumskriminalität aktiv waren. Bei den Tatausführungen kam häufig Festsprengstoff zum Einsatz. Zudem konnte nachgewiesen werden, dass die Gruppierungen verschlüsselte Smartphones zur Kommunikation nutzten. Darüber hinaus kamen oftmals hochmotorisierte Fahrzeuge zum Einsatz. Die festgestellten Indikatoren untermauern, dass es sich bei den Tätergruppierungen um solche aus der Organisierten Kriminalität handelt, deren Handeln einzig und allein auf die Steigerung illegalen Profits ausgelegt war. Die Ermittlungen dauern an.

414 Geldausgabeautomatensprengungen wurden im Jahre 2020 in Deutschland begangen – eine deutliche Zunahme um rund 19 % im Vergleich zum Vorjahr. Nach dem Lagebild des Bundeskriminalamts 2020 stammten etwa 2/3 sämtlicher Tatverdächtigen aus den Niederlanden. Wie das BKA in seiner Pressemitteilung vom 15. Juni 2021 weiter ausführte, hatten umfangreiche Sicherungsmaßnahmen der niederländischen Banken zu einem Verdrängungseffekt geführt. Die Täter verübten vermehrt im Nachbarland Deutschland Angriffe auf Bankautomaten.

Marionettentheater im Wöhlehof

Spelle – Endlich ist es so weit: Nach langer Pause findet im Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof wieder eine Kulturveranstaltung statt. Das Theater ‚Musik und Fadenspiel‘ tritt am Samstag, 09. Oktober 2021, um 20:00 Uhr mit dem Stück „Krise mit Luise“ auf.

„Weibers kann`ze alle einpacken!“, meint Hugo. „Männer denken sowieso nur alle an dat Eine!“, meint Luise. Man kann kaum glauben, dass die beiden trotzdem eine glückliche Ehe führen. Stimmt auch nicht. Das Marionettentheater für Erwachsene spielt Szenen aus einem nicht ganz normalen Ehedrama und verspricht einen unterhaltsamen Abend. Karten sind nur im Vorverkauf bis zum 08. Oktober 2021 im Wöhlehof für 15,00 Euro erhältlich. Die aktuelle Corona-Verordnung wird beachtet. Aktuelle Hinweise zu den Corona-Vorschriften werden auf www.spelle.de veröffentlicht.

 

 

Spelle: 7-Jähriger bei Fahrradsturz schwer verletzt



Spelle – Am Dienstagnachmittag kam es in der Dorfstraße in Spelle zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 7-Jähriger war mit seinem Fahrrad auf dem Radweg von der Grundschule in Richtung Wällkenstraße unterwegs. Er verlor die Kontrolle über sein Zweirad und stürzte. Er wurde mit schweren Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber in Krankenhaus gebracht.

Maxikinder aus dem Kindergarten zu Gast bei der Schmiedegruppe des Heimatvereins Schapen

In dieser Woche hatten der Heimatverein und die Schmiedegruppe Schapen die Maxikinder aus dem Kindergarten zu Gast. Sie sind extra für das Projekt „Tisch des Herren“ zu Fuß zur Schmiede gewandert. Gemeinsam mit der Schmiedegruppe haben sie ihr eigenes Kreuz geschmiedet. Sie waren begeistert zu sehen, wie ein Flacheisen zum Glühen gebracht und dann daraus ein Kreuz geschmiedet wurde. Stolz zeigen sie ihr Kreuz und wollen alle am 1. Advent mit Mama, Papa, Opa und Oma wiederkommen, um ihr Kreuz im Tisch des Herren zu zeigen.
Auf der Frage, wer später denn mal selbst in der Schmiedegruppe schmieden möchte haben alle aufgezeigt und vor Begeisterung laut gerufen „ICH“ gerufen.
Was ist Fernsehen im Vergleich dazu, wenn Kinder live sehen, wie geschmiedet wird.
Der Heimatverein und die Schmiedegruppe freuen sich uns auf den nächsten Besuch.
 

Speller Tennis Juniorinnen gewinnen Weser Ems Pokal

Spelle- Eine sehr erfolgreiche Sommersaison 2021 geht für die Juniorinnen A (Jahrgang 2003/2004/2005) Tennisteenager zu Ende. In Ihrer Staffel dominierten die Speller Spielerinnen mit Bad Rothenfelde ihre Gruppe und qualifizierten sich somit für die Weser-Ems Pokalendspielrunde. Dort konnten sie zum richtigen Zeitpunkt die Leistungen weiter steigern und verloren von den insgesamt 18 Spielen nur drei. Somit war für die Gegner TC Dinklage im Viertelfinale und TC Bad Rothefelde im Halbfinale Schluss. Zum Finale reiste Polizei-SV Oldenburg nach Spelle und müsste sich mit 1:5 geschlagen geben.
Da die Speller Mannschaft aufgrund der Altersstruktur auch noch nächstes Jahr zum größten Teil weiter zusammenspielen kann, dürfen wir uns auf eine weitere schöne Saison bei den Juniorinnen A freuen.  Aufgrund der vorbildlichen Leistungen auf und neben dem Tennisplatz ist dieser Titel mehr als verdient.

Auf dem Bild zu sehen sind Sarah Maria Kampel, Merle Winn, Melina Berndzen, Bea Spieker und
Jette-Marit Schwis. Es fehlen Emily Teders, Lea Bültel und Lina Teders.

Kirmes in Spelle!

Spelle – In diesem Jahr wird der Speller Ortskern wieder vom Duft gebrannter Mandeln und in bunte Lichter gehüllt, denn am Samstag, 02. und Sonntag, 03. Oktober 2021 findet auf dem Parkplatz des Markelo-Platzes eine Familienkirmes statt.
Am Samstag von 15:00 Uhr bis 23:00 Uhr und am Sonntag von 11:00 Uhr bis 22:00 Uhr sorgen vier Karussells speziell für Kinder, darunter ein Babyflug und eine Kindereisenbahn, sowie weitere tolle Unterhaltungsangebote und Verkaufsstände für ein buntes Kirmesfeeling. Besonders die Straßenkünstler, wie beispielsweise ein Zauberer, ein Stelzenläufer oder ein Clown, werden die ganze Familie mit ihren Showeinlagen amüsieren.
Es werden die aktuellen Corona-Vorschriften beachtet, nach derzeitigem Stand werden die Kontaktdaten der Gäste erfasst. Die Gemeinde Spelle wünscht allen Besucherinnen und Besuchern glückliche Stunden auf der Kirmes.
 

Großes Kinder-Turnier im House of Taekwon-Do Rheine

Rheine- Vergangenes Wochenende fand im House of Taekwon-Do endlich wieder ein Turnier mit etwa 110 Teilnehmern aus der Kampfsportschule Spelle und dem House of Taekwon-Do statt. Unter Einhaltung der 3-G-Regel wurden die einzelnen Gruppen über den Tag verteilt gesplittet und jeder Teilnehmer durfte nur eine Begleitperson mitnehmen.

Die Vorschulkinder traten gegeneinander in der Kategorie Parkour an und mussten Schnelligkeit, Koordination, Gleichgewicht und Reaktion beweisen.

Die Schulkinder traten im Bruchtest gegeneinander an indem sie mit einer selbst ausgewählten Fußtechnik ein Brett zerschlagen mussten. Je anspruchsvoller die Technik und je weniger Versuche nötig waren, umso höher die Bewertung. Zum Schluss durften alle ersten Plätze um den “Best of the Best“ Pokal antreten.

Jede Gruppe bestand zwischen zehn und 18 Teilnehmern. Hier eine Platzierung unter den ersten Plätzen zu ergattern hat einen hohen Wert.

Stolz sind die Trainer natürlich auf alle Kinder, aber besonders stolz war man auf die Leistung der fortgeschrittenen Kinder, d.h. Träger des grünen Gürtels oder höher. Diese zeigten alle sehr anspruchsvolle Techniken mit einer hohen Genauigkeit und Souveränität, so der Schulleiter Stefan Mannweiler.

Leserbrief: Wieder einmal wurde in der Sitzecke am Bokamp randaliert!

Könnt ihr mal wieder von der Sitzecke Bokamp in Spelle berichten? 

Da war heut morgen um sechs wieder Party mit lauter Musik, rumschreien und Flaschen wurden zerschlagen! Nun liegt überall Glas in der Sitzecke und quer f dem Gehweg herum.

Passt bitte auf wenn ihr mit euren Hunden da spazieren geht.

Wir hatten die Polizei gerufen aber die haben mal wieder nur du du du gemacht! 

Morgen werde ich mich auch noch mal bei der Gemeinde beschweren.
Echt traurig!

Diese Nachricht haben wir von einem Anwohner bekommen.

Ab Montag: 3 G-Regelung weitestgehend aufgehoben   Indikator „Neuinfizierte“ unterschreitet anhaltend den Wert von 50

Meppen. Ab Montag, 27. September, sind die 3 G-Regelungen im Landkreis Emsland weitestgehend aufgehoben. Der Zutritt zu geschlossenen Räumen eines Gastronomiebetriebs und die dortige Entgegenahme von Bewirtungsleistungen beispielsweise sind dann nicht mehr auf geimpfte, genesene und getestete Personen beschränkt. Dies resultiert aus dem Umstand, dass der Leitindikator „Neuinfizierte“ den Wert von 50 an fünf aufeinander folgenden Werktagen unterschritten hat.

Nach der Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen hat die jeweilige Kommune per Allgemeinverordnung festzustellen, wenn der Indikator „Neuinfizierte“ an fünf aufeinander folgenden Werktagen den Wert von 50 nicht mehr erreicht. Dann gelten ab dem übernächsten Tag die 3 G-Regelungen weitestgehend nicht mehr. Da die Werte für den Landkreis Emsland nach der Veröffentlichung durch das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag, 21. September, 44,7, am Mittwoch, 22. September, 43,8, am Donnerstag, 23. September, 36,5, am Freitag, 24. September, 36,2 und am Samstag, 25. September, 34,0 betrugen, sind die Beschränkungen nunmehr ab Montag aufzuheben.

Dies bedeutet neben den Lockerungen für die Gastronomie ebenfalls u. a., dass der Zutritt zu Veranstaltungen bis zu 1000 Teilnehmenden und zu Einrichtungen, die Inanspruchnahme von körpernahen Dienstleistungen wie Frisör und Kosmetikstudio sowie die Nutzung von Fitnessstudios, Schwimmhallen, Spaßbädern und Saunen nicht mehr auf vollständig geimpfte, genesene und getestete Personen beschränkt sind. Allerdings ist 3 G weiterhin verpflichtend für Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmenden sowie in Discotheken.

 

Pandemie verändert das Leben im Pflegeheim – Mitgliederversammlung der Freunde und Förderer des St. Johannes Stifts Spelle

Spelle – „Ziel des Fördervereins ist es, Maßnahmen des Wohn- und Pflegeheims St. Johannes Stift Spelle zu begleiten, die allein nicht getragen werden können. Dies geht eben nur mit vielen ehrenamtlichen Helfern sowie mit den Beiträgen und den Spenden für den Förderverein.“ In seiner Begrüßung und Ansprache wies Franz Wilmes, Vorsitzender des Fördervereins, jedoch darauf hin, dass besonders das Engagement ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer aufgrund der Pandemie zurzeit ausfällt und den Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern dringend fehlt.

  Zur 14. Mitgliederversammlung hatte der Förderverein in die Gaststätte Spieker-Wübbel in Spelle-Venhaus eingeladen. Die Versammlung für das Jahr 2020 konnte wegen der Pandemie nicht stattfinden. Trotz aktueller Corona-Auflagen waren zahlreiche Mitglieder und Gäste gekommen. Nach der Begrüßung und dem Gedenken der verstorbenen Vereinsmitglieder ging Wilmes in seinem Bericht 2019/2020 auf die Aktivitäten des Fördervereins ein, die jedoch weitgehend von der Corona-Pandemie bestimmt waren. Anschaffungen, wie Gartenmöbel, Klimageräte, Aktivgurte für Lifter etc. kamen den Bewohnerinnen und Bewohnern zugute. Nach wie vor ist die Unterstützung der Jugendlichen in der „Abendhilfe“ ein Schwerpunkt des Fördervereins mit jährlich 10.000 €. Sie helfen dem Personal täglich in der Betreuung alter Menschen. Leider entfielen im letzten Jahr Vorträge fachkundiger Referenten. Eine Ehrung ehrenamtlicher Mitglieder fand doch noch im Herbst 2019 statt. In einer kleinen Feierstunde dankte der Förderverein Rita Brüggemann, Hermann Möller und Paul Fenbers für ihr Engagement im St. Johannes Stift. Zu Ostern 2020 erhielten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegeheims einen Gutschein der Eisdiele Monte Bianco und zu Weihnachten bedankte sich der Förderverein mit einem Adventskalender des Lions-Clubs Lingener Land als Anerkennung für den außergewöhnlichen Einsatz im St. Johannes Stift während der Pandemie.

Alle Aufgaben und Ziele des Fördervereins lassen sich nur dann verwirklichen, wenn die „Kasse“ stimmt. Hildegard Holtkötter als Kassenwartin stellte die Ein- und Ausgaben detailliert vor. Maria Ostholthoff und Paul Niehaus hatten die Kasse geprüft und stellten Hildegard Holtkötter eine gute, gewissenhafte Führung aus. Die Entlastung des Vorstands und der Kassenwartin durch die Mitgliederversammlung erfolgte unter der Leitung des Speller Bürgermeisters Andreas Wenninghoff. Er sprach dem Vorstand des Fördervereins und dem Personal des St. Johannes Stifts seinen Dank für die geleistete Arbeit aus. Anschließend erfolgten die Wahlen. Einstimmig gewählt wurden Hildegard Holtkötter als Kassenwartin, Bernard Schumacher und Ulrich Rekers als Beisitzer und Hermann Brinkmann als Schriftführer.

Christoph Prekel, Geschäftsführer der St. Martin Pflege GmbH, stellte in einem kurzen „Steckbrief“ die St. Martin Pflege GmbH vor: ein Verbund des St. Johannes Stifts Spelle, des Seniorenzentrums „Am Rathaus Spelle“, des Seniorenzentrums St. Elisabeth Schapen und des „Ambulanten Pflegedienstes Freren/Lengerich/Spelle“. Prekel ging auf die Besuchsregeln ein und äußerte seine Sorge über das Pandemiegeschehen und die Ausbreitung der Delta-Variante. Anschließend stellte er die augenblickliche Situation des St. Johannes Stifts vor. In Zukunft sind 60 Neubauplätze für Heimbewohnerinnen und Heimbewohner und eine neue Verwaltung geplant. Seit 2020 gab es verschiedene Planungsvarianten für das St. Johannes Stift: vom Neubau bis zur Sanierung bestehender Gebäude. Ein Neubau wurde favorisiert und nun soll vor Baubeginn eine detaillierte Kostenberechnung erfolgen. Zum Abschluss der Versammlung bedankte sich Wilmes bei allen Vereinsmitgliedern für die rege Teilnahme. Er hoffe, dass im Jahre 2022 wieder ein Leben und ein Miteinander ohne Pandemie möglich sei.

 

Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des Förderverein. Von links: Hildegard Holtkötter, Hedwig Thele, Franz Wilmes

Vereinsbesuch

Spelle- Großer Spaß für den Nachwuchs, ein lehrreicher Vortrag für die Vereinsführung: Am 21.09.2021 besuchte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) den Verein

SC Spelle-Venhaus. Möglich wurde der Termin durch das Projekt „DFB-Mobil“. Seit 2009 fahren bundesweit 30 DFB-Mobile direkt zu den Fußballvereinen in ganz Deutschland. Inzwischen haben weit über 27.000 Besuche stattgefunden.

Mit seinen Fahrzeugen – bis unters Dach vollgepackte Kleintransporter – fährt der DFB bundesweit bis an die Eingangstür der Vereinsheime und somit direkt an die Basis. Ziel ist es, den Nachwuchstrainern, die überwiegend nicht lizenziert sind, direkt und unkompliziert praktische Tipps zu geben.

Ronny Zimmermann, der den Bereich Qualifizierung im DFB-Präsidium vertritt, sagt: „Über 1,2 Mio. Menschen haben mittlerweile an DFB-Mobil-Besuchen teilgenommen – darunter rund 180.000 Trainerinnen und Trainer. Ein beachtlicher Erfolg, der auch durch steigende Teilnahmezahlen in unseren Kurzschulungen und Trainer-Lehrgängen deutlich wird! Das DFB-Mobil macht Lust auf mehr.“

Der Besuch des DFB-Mobils in Spelle hatte den Schwerpunkt Freie Entscheidung, freies Spiel. Gezeigt wurde ein modernes Kinder- und Jugendtraining im E-Jugend Bereich, bei dem die Jugendtrainer aktiv am Demonstrationstraining teilnahmen. Das Training dauerte etwa 70 Minuten.

Mit dem Mobil komplettiert der DFB sein Informations- und Service-Angebot gegenüber den Klubs. Unterstützung gibt es außerdem in Fachbüchern, im Internet unter fussball.de in der Rubrik „Training & Service“, unter www.dfb.de in der Rubrik „Mein Fußball“ sowie in vielen anderen DFB-Publikationen.

Mobile Teams übernehmen ab Oktober

Rückbau der emsländischen Impfzentren fast abgeschlossen – Über 224.000 Impfungen   

Meppen. Der Rückbau der Impfzentren in Lingen und Papenburg ist nahezu abgeschlossen. Computer, Trennwände, Schreibtische, Behandlungsliegen und Hygienespender sind aus den Emslandhallen in Lingen und dem Forum Alte Werft in Papenburg, die seit dem 1. Februar 2021 als zentrale Standorte für die Impfung der emsländischen Bevölkerung dienten, geräumt worden. „Der Abbau der Impfzentren war wie ihr Start ein großer logistischer Aufwand“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf. 

Auf Weisung des Landes Niedersachsen werden die Impfzentren Ende September schließen. Bis in die kommende Woche (KW 39) werden noch Zweitimpfungen in provisorischen Impflinien durchgeführt. In der Rückschau seien ihm vor allem in den Anfängen die begrenzte Impfstoffverfügbarkeit und das Abarbeiten des hohen Informationsbedarfs rund ums Impfen durch das eigens eingerichtete Bürgertelefon des Landkreises Emsland im Gedächtnis geblieben, sagt Burgdorf. In der Spitze sind in den Impfzentren von rund 1240 bis zu rund 1600 Impfungen am Tag durchgeführt worden. Insgesamt über 224.000 Impfdosen sind in den Impfzentren Stand jetzt verabreicht worden, davon etwa 136.000 Impfdosen des Unternehmens BionTech, etwa 46.000 Dosen des Unternehmens Moderna, rund 37.000 von AstraZeneca und etwa 5000 Dosen des Unternehmens Johnson & Johnson.

Das Impfzentrum in Lingen stand unter der Leitung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Etwa 270 Mitarbeiter waren im Impfzentrum in Lingen im Einsatz, davon 50 Personen, die u. a. in Vollzeit, Teilzeit und als geringfügig Beschäftigte eingestellt worden sind. Das restliche Personal setzte sich aus Ehrenamtlichen und hauptamtlich Angestellten des DRK zusammen. Vergleichbar verhielt es sich im Impfzentrum Papenburg, das durch den Malteser Hilfsdienst (MHD) geleitet wurde: Dort waren 80 Personen beschäftigt, davon 50, die eigens eingestellt worden waren. „Alle haben ihre Sache sehr, sehr gut gemacht. Ein großes Lob und mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für diesen wichtigen Einsatz“, sagt Burgdorf.

„Obwohl wir uns in Anbetracht der Infektiösität der Deltavariante des Coronavirus eine höhere Impfquote gewünscht hätten, liegen wir im Emsland mit einer aktuellen Quote von 72,4 % Erstgeimpften und 65,5 % komplett Geimpften sowohl über dem Bundes- als auch über dem Landesdurchschnitt. Das sollte ein Ansporn sein, nach Abschluss der Zweitimpfungen durch die Impfzentren und mit der weiteren Impftätigkeit der Arztpraxen schon bald eine Quote von deutlich über 70 % komplett Durchgeimpfter zu erreichen“, betont Burgdorf.

Dr. Wolfgang Hagemann,  ärztlicher Leiter der Impfzentren im Emsland, zeigt sich ebenfalls sehr zufrieden und dankbar für das Engagement und das gemeinsam durch alle Mitarbeitenden und den impfärztlichen Dienst Erreichte. Durch pragmatische, unkomplizierte Zusammenarbeit mit den Arztpraxen im Emsland sei auch auf individuelle Bedürfnisse in besonderen Fällen eingegangen worden. Gerade die vergangenen Wochen hätten aber verdeutlicht, dass sich nur durch dezentrale und aufsuchende Impfangebote ohne feste Terminvergabe weitere noch unentschlossene Personen erreichen ließen. Zahlreiche Impfaktionen wie zuletzt das mobile Impfangebot in elf Kommunen im August, mit dem rund 1600 Personen angesprochen wurden, oder die Kinderimpfaktion im Juli in den Impfzentren zeigten dies, so Hagemann.

Generell seien die Impfangebote für 12- bis 17-Jährige gut angenommen worden, hält die zuständige Sozialdezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis fest. Sie sieht für den nahenden Herbst die Notwendigkeit, verstärkt mit solchen bürgerorientierten Aktionen für bestimmte soziale Gruppen noch nicht Geimpfte gezielt anzusprechen.

Wenngleich die Impfzentren nun schließen, ist die Bekämpfung der Coronapandemie noch nicht vorbei. Mit dem Rückbau der Impfzentren wird sich die weitere Impftätigkeit, hier vor allem die Erstimpfungen und dritte Auffrischungsimpfung, auf die Hausärzte verlagert – und auf die mobilen Impfteams, die hierbei unterstützend tätig sein werden. Nach den Erfahrungen der Impfzentren mit mobilen Impfteams startet der Landkreis Emsland zum 1. Oktober mit zwei mobilen Impfteams, je eines von DRK und MHD. „Die Mobilen Impfteams werden sich nun um die Auffrischungsimpfungen in Alten- und Pflegeheimen kümmern. Hinzu kommen Einsätze zum Schutz besonderer Gruppen wie Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende sowie Gruppen, die bislang mit der Impfkampagne noch nicht vollumfänglich erreicht worden sind. Die Mobilen Impfteams sind wichtig für aufsuchende Impfangebote“, erläutert Hagemann, der erneut die ärztliche Leitung der Impfteams übernehmen wird.

Tarek Pohlmann und Eva Lammers bedanken sich für das entgegengebrachte Vertrauen

Liebe Wählerinnen und Wähler, liebe Spellerinnen und Speller,
wir -Tarek Pohlmann und Eva Lammers- möchten uns ganz herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen bei Ihnen bedanken. Dank Ihnen konnten wir aus dem Stand mit zwei Sitzen sowohl in den Gemeinderat als auch in den Samtgemeinderat einziehen.


Wir konnten für den Samtgemeinderat 5,41% aller Stimmen holen und für den Gemeinderat sogar 7,13%. Diese Zahlen motivieren uns sehr und wir werden versuchen, unsere Akzente in die Räte zu bringen.
Wenn Ihnen also etwas auf dem Herzen liegt, so sprechen Sie uns doch gerne an.
Nicht zuletzt freuen wir uns auf die künftige Zusammenarbeit mit den weiteren gewählten Vertreterinnen und Vertretern der anderen Parteien.
Ihre FDP Spelle

F-Jugendtag am 18.09.2021 in Varenrode

Spelle/ Varenrode -Wir freuen uns sehr darüber, dass in diesem Jahr ein F-Jugendtag vom SC-Spelle-Venhaus stattfinden konnte. Dafür durften wir den Sportplatz in Varenrode sowie die neue Freiluftanlage nutzen. Unser besonderer Dank gilt den 8 Trainern, die ihre Zeit gerne für die 48 hochmotivierten Kinder zur Verfügung stellten. Von 10.30 Uhr bis 16 Uhr wurden die Kinder voll gefordert und konnten ihr fußballerisches Können verbessern und unter Beweis stellen.

Am Vormittag gab es 90-minütige Trainingseinheiten für jede Mannschaft mit ihren jeweiligen Trainern und anschließend freies Spiel in der überdachten Freilufthalle. Für die nötige Power sorgten am Mittag die Nudeln mit Bolognaise beim gemeinsamen Essen. Gut gestärkt konnte dann am frühen Nachmittag die „Championsleaque“ starten. Dazu wurden im Losverfahren 6 Mannschaften aus den Teilnehmern ausgelost. Die sehr intensiven Spiele wurden durch zahlreiche Eltern lautstark unterstützt. Am Ende wurde jedes Kind mit einer Urkunde bei der Siegerehrung belohnt – an diesem tollen Tag gab es nur Gewinner! Die Eltern haben einige spannende Spiele gesehen und nahmen ihre müden Kinder im Anschluss mit nach Hause.