Spelle- Auf Einladung des SC Spelle-Venhaus unternahmen ca. 50 Seniorinnen und Senioren des Vereins – nach längerer auch coronabedingter Unterbrechung – wieder einen gemeinsamen Ausflug, um diese beliebte Tradition fortzusetzen. Ziel war der exotische NaturaGart Park in Ibbenbüren, mit seinen bunten Blütenteppichen, eindrucksvollen Teichanlagen, einzigartiger Tauchanlage und dem größten Kaltwasseraquarium Deutschlands mit über 2 m langen Stören. In einer kurzweiligen interessanten Führung wurde allen Teilnehmern dieser außergewöhnliche Park in all seinen Facetten nähergebracht. Beim anschließenden gemeinsamen Kaffeetrinken konnten im spektakulären Palmen-Bistro des Parks die vielfältigen Eindrücke dieses Besuchs in entspannter Atmosphäre ausgetauscht werden. Alle waren sich einig: NaturaGart, immer eine Reise wert!
Die Organisatoren des Ausflugs Hermann Börger und Helmut Klöhn freuten sich sehr
über die so positive Resonanz dieses Ausflugs.
Ein besonderer Dank geht an Werner Knieper, der wieder ehrenamtlich – wie bei vielen Fahrten zuvor – den Busservice bei dieser Tour übernahm.
Archiv für den Autor: ES Media Spelle
Blaulicht-Behörden üben für den Ernstfall – über 800 Einsatzkräfte aus Niedersachen an Großübung beteiligt
Nordhorn- Mit einer Großübung auf dem Gelände der Bentheimer Eisenbahn AG in Nordhorn bereiteten sich Polizei, Feuerwehr- und Rettungskräfte am Samstag (25.05.24) auf künftige Großeinsätze mit vielen Verletzten und Getöteten vor.
Dabei wurden verschiedene Szenarien geprobt. Schwerpunkt der Übung war das Vorgehen bei lebensbedrohlichen Einsatzlagen, etwa einem Terrorangriff während einer Veranstaltung zur Europawahl. Auch Innenministerin Daniela Behrens, Landespolizeidirektor Ralf Leopold, Landrat Uwe Fietzek und Bürgermeister Thomas Berling sowie zahlreiche Gäste der beteiligten Organisationen, verschafften sich ein eigenes Bild vor Ort. Andrea Menke, Osnabrücker Polizeivizepräsidentin und Nicola Simon, Polizei-Chefin für die Grafschaft und das Emsland, waren verantwortlich für die Bewältigung des Gesamteinsatzes. Die Nordhorner Übung der sogenannten Behörden für Sicherheitsaufgaben (BOS) zählt zu einer der größten Übungen Niedersachsens.
An der Großübung, in polizeilichen Kreisen auch Vollübung genannt, nahmen rund 800 Einsatzkräfte aus ganz Niedersachsen sowie 100 Darstellende, welche größtenteils Opfer realitätsnah simulierten, teil. Neben den Mitarbeitenden aus den federführenden Behörden der Polizeidirektion Osnabrück, dem Landkreis Grafschaft Bentheim und der Stadt Nordhorn, waren außerdem zahlreiche Spezialkräfte der Polizei Niedersachsen, der Bundespolizei, der Feuerwehren und Rettungsdienste wie auch von THW, DLRG und Euregio-Klinik beteiligt. Für die Nordhorner Einwohner kam es am Samstag zu keinen großen Einschränkungen, da der größte Teil auf einem Privatgelände stattfand.
Das Fazit fiel positiv aus: „Die Sicherheits-Zahnräder unterschiedlichster Behörden haben ineinandergegriffen. Ein großer Dank an alle beteiligten Blaulicht-Behörden für die hervorragende Zusammenarbeit. Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Übung. Die Bevölkerung kann sich auf uns verlassen, denn wir sind auch für solche Ernstfälle, die wir uns alle nicht wünschen, gut vorbereitet“, sagte die Vizepräsidentin der Polizeidirektion Osnabrück, Andrea Menke.
Daniela Behrens, Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, zeigte sich beeindruckt von der professionellen Bewältigung dieser komplexen Einsatzlage. „Die Gefährdungslage ist in Niedersachsen nach wie vor hoch. Auch wenn wir keine konkreten Hinweise auf bevorstehende Anschläge haben, so müssen wir ständig wachsam und auf der Hut sein. Deshalb ist es gut und richtig, dass die Polizei Niedersachsen zusammen mit ihren Partnern verschiedene Szenarien wie in Nordhorn übt. Die Bürgerinnen und Bürger können sich auf die niedersächsischen Sicherheitsbehörden in jeder Situation verlassen. Ich danke allen Beteiligten für ihre hohe Professionalität bei der Bewältigung dieser komplexen Einsatzlage. Das hat prima geklappt!“
„Als Landrat bin ich froh, dass diese großangelegte Übung von Polizei und unseren Einrichtungen des Bevölkerungsschutzes heute bei uns in der Grafschaft Bentheim erfolgreich umgesetzt werden konnte. Eine Übung in dieser Größenordnung mit hunderten beteiligten Einsatzkräften hat es hier in dieser Form bislang noch nicht gegeben. Der Landkreis und seine Katastrophenschutzeinheiten waren dabei selbst aktiv in das Übungsszenario eingebunden und konnten wertvolle Erfahrungen bei der Bewältigung einer komplexen und fordernden Lage sammeln. Wir haben insbesondere die Schnittstellen zwischen den unterschiedlichen Einheiten genau betrachtet und werden im Nachgang analysieren, wo wir gegebenenfalls noch nachjustieren müssen, um noch schneller und effektiver handeln zu können. Die Übung hat aber bereits gezeigt, dass das Zusammenwirken der Einheiten im Ernstfall gut funktioniert“, bewertet Landrat Uwe Fietzek die Großübung und bedankt sich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz.
Auch der Nordhorner Bürgermeister, Thomas Berling, war sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis: „Zu-nächst einmal bin ich froh, dass etwaige Szenarien für den Ernstfall auch tatsächlich geübt werden. Ich hoffe, dass dieser Ernstfall nicht eintritt, aber es ist beruhigend zu wissen, dass gewisse Routinen ein-studiert werden, auf welche man dann im Notfall zurückgreifen kann. Ferner bin ich immer wieder begeistert davon, wie die sogenannten „Blaulichter“ in Nordhorn und der Grafschaft Bentheim zusammenarbeiten. Aus vielen Gesprächen mit hauptamtlichen und ehrenamtlichen Einsatzkräften kann ich dies bestätigen. Diese Zusammenarbeit ist ebenso wichtig, um im Einsatzfall mit bekannten und vertrauten Gesichtern schnellstmöglich gute Ergebnisse zu erzielen. Ich bin stolz auf alle Einsatzkräfte, auf die wir im Notfall zurückgreifen können.“
Ziel solcher Übungen ist es, die eigene Handlungssicherheit zu stärken, die behördenübergreifende Zusammenarbeit zu intensiveren sowie die gemeinsame Kommunikation wie auch den Informationsaustausch auszubauen und Netzwerke zu etablieren. Auch das grenzüberschreitende Zusammenwirken spielt dabei eine Rolle. Derartige Übungen werden regelmäßig in Niedersachsen durchgeführt.
Zwei Vizemeister-Titel für Speller Schwimmer bei Deutschen Meisterschaften
Devon Lohmöller ist neuer König in Listrup
Listrup-An Christi Himmelfahrt feierte der Schützenverein Listrup bei herrlichem Wetter das traditionelle Schützenfest. Donnerstags wurde ein neues Kinderkönigspaar ausgeschossen. Kinderkönig wurde Jannis Finke und Kinderkönigin Karla Wilmes.
Am Freitag wurde um die neue Königswürde geschossen. In mehreren Stechrunden konnte Devon Lohmöller sich gegen seinen 22 Konkurrenten durchsetzen. In den letzten zwei Stechrunden war nur noch das Geschwisterpaar Devon und Jake Lohmöller.
Zur Königin erkor Devon Laura Brecht. Als Ehrenpaare erwählten die beiden: Bernd Bünker Jun. mit Anne Jörlemann und Henning Beestermöller mit Justine Thieman.
Den Zauber des Singens entdecken Sing-Workshop im Wöhlehof
Spelle- Der neugegründete Theaterverein „KulturRaum- Das Machmaltheater e.V, veranstaltet am 10.06.24 unter dem Motto „Zauber des Singens; Die eigene Stimme entfalten -ungebremst von Herzen singen“ einen Workshop für alle „die singen lieben oder endlich damit anfangen wollen“. DieserAbend soll Freude machen! Ein vergnüglicher Einstieg ins Spiel mit der Stimme, ganz ohne Stress und Leistungsdruck. Kursleiterin Julia Hagemann ist selbst ausgebildete Sängerin, Liedermacherin, Musikkabarettistin. Sie arbeitet bundesweit mit Chören, ist Rhythmik- und auch Lachyogaleherin. Bestandteil des Abends ist deshalb neben Stimmbildung mit Aha-Effekt, dem Entdecken von neuen Klängen und Farben, Körpergefühl und Intuition, Liedern, Kanons und dem Spiel mit Harmonien auch „jede Menge Unsinn“, wie Hagemann augenzwinkernd bemerkt. Denn singen macht Spaß! Herzlich eingeladen sind alle Interessierten von versierten (Chor)Sänger*innen bis „Noch-Nicht-Töne-Treffenden“. Denn da sind sich die Veranstaltenden sicher: Unmusikalisch gibt es nicht.
Wer an diesem Abend den Spaß daran neu- oder wiederentdeckt hat, das Singen zu erlernen bzw. weiter zuentwickeln in der Gruppe, der kann sich über möglicheweitere Projekte von „KulturRaum-Das Machmaltheater e.V. und Julia Hagemann informieren.
Infos zum Workshop Zauber des SingensMo.10.6.2024, 18.30-20.30 Uhr
Kursgebühr 19 € pro Person
Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof
Pastor-Batsche-Weg 1 48480 Spelle Anmeldung (bitte bis 06.06.24) über
„KulturRaum- Das Machmaltheater e.V.“
Ansprechpartnerin: Anna Böker
KulturRaum.Machmaltheater@gmx.de
Großübung am Samstag in Nordhorn – Polizei informiert Öffentlichkeit vorab
Osnabrück/Nordhorn – Mit einer großen Übung auf dem Gelände der Bentheimer Eisenbahn AG in Nordhorn bereiten sich Polizei, Feuerwehr- und Rettungskräfte am Samstag (25.05.24) den ganzen Tag auf künftige Großeinsätze vor. Wichtigste Botschaft vorab: Für die Einwohnerinnen und Einwohner rund um Nordhorn dürfte die Großübung keine großen Auswirkungen haben. „Wir üben zu einem Großteil auf einem Privatgelände. Die Bürger in Nordhorn können beruhigt sein, die Übung wird
keine großen Auswirkungen auf ihren Alltag haben. Wir appellieren, keine Falschmeldungen oder Gerüchte über vermeintliche Echtlagen in Umlauf zu bringen.
Es ist und bleibt nur eine Übung!“, so Marco Ellermann, Sprecher der verantwortlichen Polizeidirektion Osnabrück.
Schwerpunkt der Übung wird das Vorgehen bei lebensbedrohlichen Einsatzlagen sein, etwa einem Terrorangriff mit vielen Verletzten. Rund 800 Einsatzkräfte aus ganz Niedersachsen sowie 100 Darstellende werden teilnehmen. Auch Innenministerin Daniela Behrens, Landespolizeidirektor Ralf Leopold, Landrat Uwe Fietzek, der Osnabrücker Polizei-Chef Oliver Voges und Bürgermeister Thomas
Berling sowie zahlreiche Gäste der beteiligten Organisationen werden sich am Samstag vor Ort einen Eindruck verschaffen.
Ziel solcher Übungen ist es, die eigene Handlungssicherheit zu stärken, die
behördenübergreifende Zusammenarbeit zu intensiveren sowie die gemeinsame Kommunikation wie auch den Informationsaustausch auszubauen und Netzwerke zu etablieren. Derartige Übungen werden regelmäßig in Niedersachsen durchgeführt.
Bürgerinnen und Bürgern können sich bei etwaigen Rückfragen an die Polizeidienststelle in Nordhorn unter 05921/3090 wenden
Gemeinsam gegen Extremismus und Ausgrenzung?
Spelle – Zusammen mit allen Kitas und Kindergärten sowie den Schulen setzt die Samtgemeinde ein Zeichen gegen rechts. Am Rathaus leuchtet bereits seit über zwei Monaten das Treppenhaus in bunten Farben. Nun sind Banner in den Kindergärten und Schulen sowie an den zentralen Straßen der Samtgemeinde angebracht worden, die ein klares Signal für Vielfalt und Toleranz setzen. Allerdings scheint es auch Personen zu geben, die diese Ansicht nicht teilen. Bereits in mehreren Fällen wurden Banner beschädigt oder entwendet.
Unter dem Slogan „Für eine starke Demokratie in der Samtgemeinde Spelle“ setzten sich die Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung dafür ein, dass in der Samtgemeinde Hass und Ausgrenzung keinen Platz finden. Zwei Banner mit dem entsprechenden Slogan wehen über der Speller Hauptstraße. Auch in Lünne und Schapen wurden entsprechend Banner platziert. „Hier in der Samtgemeinde Spelle wollen wir mit dieser Aktion ein starkes Zeichen gegen Extremismus senden und für eine bunte und starke Gesellschaft einstehen“, so Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils. ,,Umso besorgter bin ich, dass die Zeichen der Kitas ,,Wilde Möhre‘‘ und ,,An der Bahn‘‘ bereits nach kurzer Zeit entwendet oder zerstört wurden. In Lünne sind sogar die offiziellen Banner, welche an der Ecke B70 / Ludwig-Schriever Straße an Bauzäunen angebracht wurden, verschwunden. Wir dulden Sachbeschädigung in keiner Hinsicht, aber gerade bei diesem wichtigen Thema gehen wir der Sache verstärkt nach und haben bereits Anzeige erstattet!‘‘
An der breitangelegten Aktion beteiligen sich neben der Samtgemeinde Spelle mit ihren Kindergärten, Kitas und Schulen auch die kirchlichen Kitas und weitere Einrichtungen in der Samtgemeinde mit individuellen Aktionen.
Zudem wurden kleine Tütchen mit Blumensamen bestellt, die mit dem Slogan #natürlichbunt versehen sind. Auch hier finden sich die bunten Farben der Banner wieder. Mit dieser Saatgutmischung können die Bewohner*innen der Samtgemeinde Beete und Wiesen in verschiedenen Farben aufblühen lassen und damit ein Zeichen für eine starke und bunte Gesellschaft setzen. Zusätzlich sind alle Bürger*innen dazu aufgerufen und eingeladen auch an ihren Fassaden oder Gartenzäunen ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Extremismus anzubringen. Ebenso können sich Ladenbetreibende oder Vereine an der Kampagne beteiligen.
,,Durch die derzeitigen Ereignisse weltweit setzen wir ein Zeichen für Solidarität und Toleranz. Mit Hinblick auf die Europawahl im Juni ist es wichtig zu sensibilisieren und sich für eine starke Demokratie einzusetzen. Demokratie funktioniert nur durch Beteiligung und handeln. Daher rufe ich alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich für unsere starke Gemeinschaft einzusetzen. Nur mit Offenheit und Zwischenmenschlichkeit können wir denen zuvorkommen, die unsere Demokratie gefährden.‘‘ stellt Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils klar. Er wünscht sich für die kommende Wahl eine deutliche Wahlbeteiligung.
An diesem Bauzaun waren die Banner der Gemeinde Lünne an zwei Seiten angebracht.

Eines der verschwundenen Banner in der Frontalansicht.

Dieses Zeichen haben die Kinder der Kinderkrippe ,,Am Brink‘‘ gestaltet.
Das Zeichen der Kita An der Bahn wurde mehrmals beschädigt.
Speller Seniorennachmittag durch Kooperation erfolgreich
Spelle – Am Dienstag vor Christi Himmelfahrt hatte der Schützenverein St. Johannes Spelle zum traditionellen Seniorennachmittag geladen. In diesem Jahr hat der Verein dafür erstmals das neue Förderprogramm der Gemeinde Spelle in Anspruch genommen. Gemeinsam mit der Gemeinde und weiteren Helfenden wurde den Gästen ein geselliger Nachmittag geboten.
Zu 14:30 Uhr wurden alle Senior*innen der Gemeinde Spelle eingeladen sich im Festzelt einzufinden. Das Programm startete kurze Zeit später mit der Begrüßung durch den gastgebenden Verein. Kommandeur Norbert Meyerdirks richtete das Wort stellvertretend an alle Gäste und hieß sie herzlich willkommen. Im Anschluss begrüßten auch Bürgermeister Stefan Heeke und Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils die Teilnehmenden. ,,Wir freuen uns, dass mit dieser Veranstaltung in jedem, das Schützenfest für alle erfahr- und erlebbar wird. Diese Tradition bedeutet mir viel‘‘ betonte Stefan Heeke. In diesem Zuge dankte er auch allen Helfenden für ihren Einsatz und die Mühe, die in das Event gesteckt wurden.
Gemeinsam mit Matthias Sils gab er einen Einblick in das, was in der Gemeinde und Samtgemeinde in der letzten Zeit erreicht wurde und was für die Zukunft noch geplant ist. Zudem wurde über die Zwischenstände der aktuellen Projekte berichtet. Das umfasst in Spelle vor allem Bauprojekte. In Venhaus wird gerade ein neues Feuerwehrgerätehaus errichtet. In Spelle wird das DRK-Heim erweitert und auch das Fundament für das neue St. Johannesstift Wohn- und Pflegeheim ist bereits gegossen. Musikalisch begleitet wurde der Nachmittag durch die Speller Musikgruppe ,,Tastenrowdys‘‘. Die Gruppe sorgte mit ihren Akkordeons für dynamische Einlagen und verbreitete eine rundum gute Stimmung.
Bei Kaffee und Kuchen vergnügten sich die Teilnehmenden und ließen den Nachmittag anschließend entspannt ausklingen.
Der Seniorennachmittag war das erste Projekt, welches durch die neue Seniorenförderung durch die Gemeinde Spelle bezuschusst wurde. Die Förderung setzt sich aus einem Sockelbetrag und einer Pauschale pro Teilnehmer*in zusammen. Sie ist für vereinzelte Projekte für die Zielgruppe 65+ aus den Gemeinden gedacht und kann von allen für die Einwohnenden der Mitgliedsgemeinden zugänglichen Vereine, Einrichtungen und Institutionen beantragt werden. Für die Förderung hat jede Gemeinde ein eigenes Budget. Der Förderzeitraum ist an die Verfügbarkeit dieses Budget gekoppelt. Für Fragen oder weitere Informationen steht Kerstin Pfeiffer (kerstin.pfeiffer@spelle.de) im Rathaus zur Verfügung.
Kein Fußballmärchen: Aber Spelle profitiert von seiner Saison in der Regionalliga
Spelle-Fußballmärchen werden nur selten wahr: Nach nur einer Saison muss der SC Spelle-Venhaus die Regionalliga Nord wieder verlassen. Der Blick auf die Tabelle lässt viele Wünsche unerfüllt. Aber es war kein verlorenes Jahr für die Schwarz-Weißen. Ganz im Gegenteil.
Zum Sportlichen: Zwölf Punkte in 34 Spielen sind bitter wenig. Es hätten ein paar mehr sein können. Ob es zum Klassenerhalt gereicht hätte? Das ist eine unerhebliche Spekulation. Selbst doppelt so viele Zähler hätten einen Platz unter dem Strich bedeutet. Der SCSV belegt in allen rechnerischen Kategorien der Tabelle den letzten Platz: Er ist Schlusslicht in der Gesamtstatistik, in der Heim-, der Auswärts-, der Hin- und der Rückrundentabelle. Er hat die wenigsten Tore geschossen, die meisten kassiert.
Einige Male war die Speller Mannschaft einfach überfordert. Das 2:9 beim Meister Hannover, ein Graus. Wenn alle Spieler fit gewesen wären, wäre der Saisonverlauf sicher besser gewesen. Aber die SCSV-Amateure, die mit dem kleinsten Etat der Liga auskommen mussten, waren den vielen Halb- und Vollprofis auf Dauer nicht gewachsen. Auch weil die Bedingungen so unterschiedlich sind: Hier die Vollzeit-Beschäftigten mit 40-Stunden-Woche und Studenten, die nebenbei Fußball spielen, dort die Vollzeit-Fußballer, die sich ganz auf ihre Sportart konzentrieren können.
Die Hoffnung, dass der SCSV die Kluft länger durch Einsatz, Euphorie und mannschaftliche Geschlossenheit gering halten könnte, hat sich nicht erfüllt. Aber – und das ist das Wichtigste: Der SC Spelle-Venhaus ist nicht am knappen Punktekonto zerbrochen. Weder die Mannschaft noch der Verein.
Trainer Hanjo Vocks stand nie ernsthaft zur Disposition. Der Erfolgsgarant der vergangenen Jahre ist trotz 25 sieglosen Spielen in Serie geblieben. Genau wie bei Bundesliga-Schlusslicht Thorsten Lieberknecht nach 22 Partien ohne Dreier. Die Ausnahmen. Was wäre wohl bei vielen anderen Vereinen los gewesen. „Nach den Gesetzen des Fußballs…“ Das ist in Spelle nicht passiert. Das hat sicher auch für Fragen gesorgt. Aber der SCSV, der sich in den vergangenen mindestens 50 Jahren unter größten Bedenken nur von zwei Trainern getrennt hat, ist seiner Linie treu geblieben. Eine Seltenheit in den höchsten vier Ligen in Deutschland. Allein in der Regionalliga Nord hat fast die Hälfte der Clubs in der gerade beendeten Saison den Trainer ausgewechselt (8).
Obwohl Angebote von Spielern von vier Kontinenten vorlagen, hat der Sportliche Leiter Markus Schütte im Winter keine Profis dazugeholt. Denn sie passten nicht ins finanzielle Konzept. Und nicht zur Philosophie, die die Fußballabteilung in den vergangenen Jahren entwickelt hat und nicht einfach über den Haufen werfen wollte. „Der Verein steht an erster Stelle“, stellt Schütte fest. Auch hier blieben die Verantwortlichen standfest. Alle Spieler stammen aus der Region.
Auch wenn die sportliche Ausbeute nicht wie erhofft ausfiel, gab es wenig bis keinen Stress bei den Schwarz-Weißen. Bei Spielen wurde mal geschimpft auf der Tribüne, gelegentlich sogar gepfiffen, nach dem Schlusspfiff aber wurde die Mannschaft gefeiert. Denn alle wussten vor dem Anpfiff der ersten Regionalliga-Partie, wie schwer die Saison werden würde. Ein unvergessener Augenblick: Den Speller Treffer zum 1:6 gegen den FC St. Pauli II feierten die Fans wie einen Siegtreffer. Sie meinten den Jubel ernst, das war kleine Häme.
Überhaupt: die Zuschauer und die Fans. Der Verein hatte mit einem Schnitt von 600 Besuchern pro Heimspiel kalkuliert, auf 800 gehofft. Nach 17 Spielen im Getränke Hoffmann Stadion liegt er bei beachtlichen 770. Beim Derby gegen Meppen war es mit 3746 Besuchern erstmals in einem Punktspiel ausverkauft. Die Resonanz war gut.
Zumindest auf Jahre werden die Szenen beim Derby in Meppen in Erinnerung bleiben: Wie die Fans die Mannschaft vor dem Spiel mit einer Choreo empfingen, sie während der Partie leidenschaftlich anfeuerten und sie nach dem 0:3 im Regen für einen starken Auftritt feierten. Davon kann der SCSV noch lange zehren. Das war für die Freunde und Anhänger des Vereins der Gänsehaut-Moment der Regionalliga-Saison, der sich ins Gedächtnis einbrennt. Über dem 22 Meter langen Spruchband mit der Zeile „Und wenn wir gehen, dann so, wie wir gekommen sind“ aus dem Song „Komet“ von Udo Lindenberg & Apache 207 war ein über fünf Quadratmeter großes entflammtes Logo des SC Spelle-Venhaus zu sehen. Nach Angaben der Fans sollte es zeigen, „dass wir dankbar sind für die Regionalliga Nord, dass wir stolz sind auf die Mannschaft“. Besser kann man seine Sympathien nicht ausdrücken!
Der SC Spelle-Venhaus hat das Jahr in der Regionalliga genutzt. Der fußballerisch weiße Fleck ist jetzt auch für Vereine aus Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein getilgt. Die Schwarz-Weißen sind viel bekannter geworden. Auch wenn es für die Auswärtsfahrten keinen Bus mit SCSV-Wappen und Vereinsnamen gab. Schade. Ihre Sportanlagen lösten Erstaunen bei einigen Gegnern aus. Gastfreundschaft wurde groß geschrieben. Die Fußballer sind Sympathieträger, haben den Verein und die Kommune bekannt gemacht. Sie haben erfahren, dass sie für Werbepartner interessant sind. Nicht unwichtig für den Club mit gut 2700 Mitgliedern.
Die Saison in der Regionalliga hinterlässt keinen Trümmerhaufen in Spelle. Weder finanziell noch sportlich. Andere Vereine des Kreises haben sich auf dem Weg zu Punktspiel-Derbys gegen den SV Meppen finanziell verausgabt. Der SC Spelle-Venhaus nicht. Den Weg beschreitet der SCSV seit Jahren. Es hat auch für das „Abenteuer Regionalliga“ keine Ausnahme gegeben.
Wenn der Verein noch etwas mitnimmt, dann die Erfahrung, dass er mit seinen vielen ehrenamtlichen Helfern einiges leisten kann. Den Beweis lieferte er nicht nur beim Derby daheim.
Auch die Mannschaft fällt nicht auseinander. Sieben Spieler sowie die Trainer Hanjo Vocks und Jonas Gottwald verlassen den Verein. Aber 17 Fußballer sind geblieben, haben für ihre sportliche Entwicklung wichtige Erfahrungen gesammelt. Die können sie in der Oberliga nutzen. Der Hunger nach Siegen ist sicher groß.
Landkreis Emsland führt digitale Plattform ein – Wissenswertes für Zugewanderte
Meppen. Sie heißt im Emsland willkommen – die Integreat-App. Der Landkreis Emsland stellt mit der Integreat App eine digitale Plattform zur Verfügung, die Neuzugezogenen sowie ausländischen Einwohnerinnen und Einwohnern Unterstützung im Alltag sein soll. Aber auch Haupt- und Ehrenamtliche aus der Migrationsarbeit können die App für ihre Arbeit nutzen. Verfügbar ist sie ab dem heutigen Donnerstag (23. Mai).
„Die App bündelt die für eine Integration relevanten Informationen wie beispielsweise zu Sprachkursen, Gesundheitsthemen, Freizeitmöglichkeiten, zum Ehrenamt, zur Ausbildung und Arbeit sowie allgemeine Informationen zum Leben in Deutschland, bzw. individualisiert zugeschnitten auf das Emsland. Anlaufstellen und Ansprechpartner werden genannt, so dass sich Menschen, die im Landkreis Emsland noch fremd sind, zurechtfinden und bald dazugehören können“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf. Sozialdezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis fügt hinzu: „Der Landkreis Emsland ist seit jeher von Zuwanderung und Integration geprägt. Die hier bereitgestellten Angaben dienen einer ersten Orientierung für zugewanderte Menschen. Sie können damit im Emsland heimisch werden und ankommen.“
Die App Integreat – ein Wortspiel aus integrieren und dem englischen „great“ wie großartig – hält hinter den gelb- und weißfarbenen Themen-Button „Willkommen“, „Beratung und Hilfe“ „Sprache“, „Kinder, Jugend und Familie“, „Bildung und Kultur“, „Ehrenamt“, „Alltag“, „Ausbildung und Arbeit“, „Gesundheit“ und „Rechtliches und Rechte“ umfängliche grundsätzliche Informationen bereit. Diese sind leicht verständlich aufbereitet. Zudem sind sie nicht nur auf Deutsch, sondern aktuell auch in Arabisch, Englisch, Französisch, Russisch, Rumänisch, Spanisch, Türkisch, Ukrainisch, Kurdisch, Bulgarisch, Niederländisch, Persisch und Polnisch verfügbar.
Damit die Inhalte der App passgenau auf die Region abgestimmt sind, hatte der Landkreis Emsland im Vorfeld verschiedene Beteiligte der Integrationsarbeit aus Kreisverwaltung, Bildungsträgern, Haupt-, Ehrenamtliche und kommunale Ansprechpersonen aus der Migrationsarbeit sowie ehrenamtliche Sprachmittlerinnen und Sprachmittler zu einem Auftaktworkshop eingeladen. Dort wurde in kleinen Arbeitsgruppen festgelegt, welche Angebote und Informationen in den einzelnen Themenfeldern für die Zielgruppe zur Verfügung stehen sollten. Die inhaltliche Gestaltung wurde in der Kreisverwaltung von der Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe gesteuert und zusammen mit dem internen redaktionellen Team aus Mitarbeitenden verschiedener Fachbereiche gestaltet. Geplant ist, die in der App bereitgestellten Informationen fortlaufend zu aktualisieren.
Die Integreat-App wird in über 100 Landkreisen und Kommunen deutschlandweit eingesetzt. Technisch betrieben wird Integreat von der gemeinnützigen GmbH Tür an Tür mit Sitz in Augsburg und der Technischen Universität München. Die App ist im April 2024 mit dem „Bewährt vor Ort“-Siegel ausgezeichnet worden. Vergeben wird das Siegel gemeinsam vom Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) und von Re:Form mit dem Ziel, gute Lösungen aus der Praxis deutscher Verwaltungen in die Breite zu bringen.
Die App ist kostenlos und funktioniert sowohl auf Android- als auch auf Apple-Geräten. Sie kann in den gängigen App-Stores heruntergeladen oder auch über die Webseite https://integreat.app/emsland/de aufgerufen werden.
Bild: Sozialdezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis (2. v. l.) und Landrat Marc-André Burgdorf werben gemeinsam mit Stephanie Abdel-Naby und Evelina Rupp (v. l.) von der Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe des Landkreises Emsland für die neue Integrations-App „Integreat“. (Foto: Landkreis Emsland)
Großer Drogenfund in Spelle
Spelle – Am Freitag gegen 18.25 Uhr beabsichtigten Beamte der Polizei Spelle im Einmündungsbereich der Bönnestraße/Oansberg zwei dort stehende Pkw und drei Personen zu kontrollieren.
Während der Kontrolle konnten durch die Beamten in dem Pkw eines 31-jährigen Niederländers etwa zwei Kilogramm Amphetamin, etwa 8 Gramm Kokain sowie etwa 400 Ecstasy Tabletten sichergestellt. Der Mann wurde festgenommen und einem Haftrichter vorgeführt. Er befindet sich nun in Untersuchungshaft. Bei einer weiteren Person wurden 50g Marihuana beschlagnahmt.
Brand in Trocknungswerk
Geeste – Am Dienstag wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Einsatz an der Ölwerkstraße in Geeste alarmiert. Aus bisher ungeklärter Ursache kam es gegen 13.40 Uhr zu einem Brand in einer Halle eines Trocknungswerkes.
Ein 34-jähriger Mitarbeiter wurde dabei lebensgefährlich verletzt. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Zwei weitere Mitarbeiter im Alter von 29 und 30 Jahren wurden leicht verletzt. Die umliegenden Feuerwehren waren mit einem Großaufgebot vor Ort und löschte den Brand. Die Höhe des Sachschadens wird auf etwa 1,5 Millionen Euro geschätzt. Die Polizei hat die
Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Täter gelangten nicht in das Gebäude
Spelle – In der Nacht zu Samstag haben bislang unbekannte Täter gegen 2.57 Uhr versucht in eine Tankstelle an der Hauptstraße in Spelle einzubrechen. Auf dem Dach versuchten sie sich gewaltsam Zugang zu dem Gebäude zu verschaffen.
Dabei beschädigten sie eine Lichtkuppel. In das Gebäude gelangten die Täter nicht. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1000 Euro. Zeugenhinweise nimmt die Polizei in Freren unter der Rufnummer 05902/949620entgegen.
Landesverbandsversammlung 2024 des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen findet in Spelle statt
Spelle- Anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Kreisfeuerwehrverbandes Lingen e.V. hat sich der Vorstand erfolgreich auf die Durchführung der Landesverbandsversammlung 2024 beworben. Am Samstag, den 25. Mai wird die Versammlung im Kundencenter der Maschinenfabrik Bernard Krone in Spelle stattfinden. Bereits am Vortag beginnt das Programm mit einem Empfang im Speller Rathaus, an dem neben den Vorständen des Landes- und Kreisfeuerwehrverbandes auch Landrat Marc-André Burgdorf und Vertreter der Kommunen aus dem Altkreis Lingen teilnehmen werden. Nachdem am Nachmittag die Ehrenmitglieder des Landesfeuerwehrverbandes im Feuerwehrhaus Spelle zusammenkommen, findet der erste Tag seinen Abschluss mit einer Abendveranstaltung im Hotel Krone.
Die Landesverbandsversammlung ist das wichtigste Gremium des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen und findet jährlich an unterschiedlichen Orten in Niedersachsen statt. Sie setzt sich aus Delegierten aller Kreisfeuerwehrverbände zusammen und ist mit etwa 500
Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine der größten Feuerwehrfachtagungen im gesamten Bundesgebiet, bei der neben Wahlen und Beschlussfassungen aktuelle Themen aus der niedersächsischen Verbandsarbeit auf der Tagesordnung stehen. 55 Kreisfeuerwehrverbände in Niedersachsen Ein Kreisfeuerwehrverband ist der jeweilige Fachverband der Feuerwehren in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt. Die Verbände bilden ein Bindeglied zwischen den Feuerwehren und dem zuständigen Landesfeuerwehrverband. Der Kreisfeuerwehrverband Lingen e.V. ist einer der größten Kreisfeuerwehrverbände aus insgesamt 55 Mitgliedsverbänden in Niedersachsen, die sich in vier verschiedenen Bezirksebenen (Weser-Ems, Braunschweig, Hannover und Lüneburg) aufteilen. Der Kreisfeuerwehrverband Lingen e.V. ist ein wichtiger Bestandteil innerhalb des Verbundes der Landkreise Emsland, Grafschaft Bentheim, Osnabrück-Stadt und -Land („ELBOS Verbund“), um auch auf Landesebene eine starke Stimme zur Wahrung der Interessen zu haben. Die Aufgaben eines Kreisfeuerwehrverbandes liegen im Bereich der Interessenvertretung, Öffentlichkeitsarbeit, Brandschutzerziehung und -aufklärung sowie in der Förderung des Feuerwehrwesens, des Brand- und Katastrophenschutzes, der Aus- und Weiterbildung, der Feuerwehrmusik und der Linder. und Jugendfeuerwehren.
Auch langjährige Traditionen wie die Durchführung der alle zwei Jahre stattfindenden Altennachmittage steht im Aufgabenportfolio des Kreisfeuerwehrverbandes. Diese Veranstaltung mit mehreren Hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den Alters- und Ehrenabteilungen erfreut sich großer Beliebtheit und ist fester Bestandteil im Veranstaltungskalender. Über 2000 Mitglieder im Kreisfeuerwehrverband Der Kreisfeuerwehrverband Lingen e.V. ist für 23 Freiwillige Feuerwehren, 3 Kinderfeuerwehren, 17 Jugendfeuerwehren, 2 Feuerwehrmusikzügen sowie 1 haupt- und 4 nebenberufliche Werkfeuerwehren zuständig. In allen Abteilungen engagieren sich ca. 2.100 Feuerwehrangehörige. Geführt wird der Kreisfeuerwehrverband Lingen e.V. durch den geschäftsführenden Vorstand sowie den Beisitzern aus den Feuerwehren der Stadt Lingen, den Einheitsgemeinden Salzbergen und Emsbüren, den Samtgemeinden Freren, Spelle und Lengerich und den Werkfeuerwehren. Dem geschäftsführenden Vorstand gehören der erste Vorsitzende Andreas Wentker (Feuerwehr Langen), der stellvertretende Vorsitzende Alois Wilmes (Feuerwehr Spelle), Schriftführer Thomas Fangmeyer (Feuerwehr Emsbüren) und Kassenführer Andreas Schmale (Feuerwehr Salzbergen) an.
Gründung des Kreisfeuerwehrverbandes im Jahr 1964 Die Gründungsveranstaltung des Kreisfeuerwehrverbandes Lingen e.V. fand im Jahr 1964 in der Gaststätte Müer in Spelle statt. Geführt wurde der Kreisfeuerwehrverband zu Beginn durch Ehrenmitglied August Hüllsieck (Feuerwehr Lingen) bis ins Jahr 1984. Nachfolger wurde Ehrenmitglied Victor Ungruh aus der Feuerwehr Beesten. Karl-Heinz Schwarz, (Feuerwehr Lingen, ehemaliger Bezirksbrandmeister des Regierungsbezirkes Weser-Ems und langjähriger Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen) übernahm den Vorsitz dann bis 2008 und gehört nach seiner Ernennung zum Ehrenvorsitzenden auch heute noch dem Vorstand an. Sein Nachfolger, Ehrenmitglied Alfons Acker aus der Feuerwehr Bramsche übergab im Jahr 2015 den Vorsitz an den heutigen ersten Vorsitzenden Andreas Wentker, der auch gleichzeitig die Funktion des Brandabschnittsleiters Emsland-Süd besetzt.
Zum Abschluss der Landesverbandsversammlung am 25. Mai 2024 kann der Kreisfeuerwehrverband Lingen e.V. somit auf 60 Jahre Verbandsarbeit zurückblicken und wird dieses Jubiläum bei einer Abendveranstaltung im Speller Wöhlehof mit zahlreichen geladenen
Gästen feiern.

Das Bild zeigt den geschäftsführenden Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes Lingen e.V. mit Schriftführer Thomas Fangmeyer (1.v.l), Kassenführer Andreas Schmale (2.v.l), Vorsitzender Andreas Wentker (2.v.r.), stellvertretendem Vorsitzendem Alois Wilmes (1.v.r.) und dem Ehrenvorsitzenden Karl-Heinz Schwarz (Mitte).
Spelle: Emotionale Momente bei der Verabschiedung von Spielern und Trainern
Spelle- Emotionale Momente nach dem letzten Regionalliga-Spiel des SC Spelle-Venhaus. Neun Akteure wurden von den Fans mit viel Beifall verabschiedet. Trainer Hanjo Vocks wischte nach dem langen gemeinsamen Weg von sieben Jahren, der erstmals in der Vereinsgeschichte bis Regionalliga führte, die eine oder andere Träne weg.
Der Sportliche Leiter Markus Schütte und der Vorsitzende der Fußballabteilung, Jürgen Wesenberg, dankten auch Philipp Elfert, Marcel Ruschmeier, Adrian Lenz, Jonas Tepper, Jip Kemna, Ben Wittenbernds, Sergen Yüksekdag und Torwarttrainer Jonas Gottwald für ihren Einsatz für die Schwarz-Weißen. Nach dem Saisonfinale gegen den Hamburger SV II (2:6) rückten die Verabschiedungen in den Mittelpunkt.
Unter tosendem Beifall bat Schütte Vocks auf den Rasen im Getränke Hoffmann Stadion. „Hanjo gilt unser Dank für überragende Arbeit,“ erklärte Schütte, der kurz vor der Rückkehr von Vocks Sportlicher Leiter geworden war. „Damals haben wir das Projekt in Spelle zusammen gestartet.“ Der 44-Jährige sei durch und durch ein Schwarz-Weißer, habe äußerst akribisch gearbeitet. Einige Personen, sagt Schütte, hätten ihm geraten, über den Trainer nachzudenken. „Das kam für mich nie infrage. Ich hatte nie Zweifel daran, dass Hanjo der richtige Trainer für die Regionalliga ist.“ Der Coach habe immer die Rückendeckung des Vereins gehabt, „Wir haben von vornherein gesagt, das ist ein Abenteuer für uns. Wir haben die Regionalliga genossen. Respekt, dass Hanjo durchgehalten hat.“ Mit einem „Danke, danke, danke“, beendete er die Laudatio.
Vocks bedankte sich für diese Unterstützung. „Andere Trainer wären bei so einer Bilanz längst gefeuert worden“, wusste er. Aber nicht beim SC Spelle-Venhaus. Insgesamt habe er in Spelle „eine unfassbar schöne Zeit“ gehabt“. Er sei stolz darauf die Mannschaft trainiert zu haben, und „darauf, dass sie „so durchzogen hat bis zum letzten Spiel“. Nach sieben Jahren beim SCSV – eins als Co-Trainer, sechs als Cheftrainer – wisse er,
dass das Ende in seinen Lebensalltag einen ordentlichen Riss bringen werde.
Elfert sprach von einer unfassbaren Entwicklung beim SCSV. Als er vor neun Jahren gekommen sei, habe er nicht einmal geahnt, dass der Weg in die Regionalliga führen könne. Die sei so weit weg gewesen. Auch wenn die vergangenen beiden Jahre unfassbar intensiv gewesen seien, „waren es wahrscheinlich die schönsten Fußballjahre in meinem Leben.“ Die werde er immer in Erinnerung behalten“, und wenn es passt „häufiger Mal vorbeischauen.“
Elfert gilt als „Mister zuverlässig“. „Philipp hat immer alles gegeben“, unterstrich Schütte das vorbildliche Verhalten des Mittelfeldspielers, der zum Kapitäns-Trio mit Torben Stegemann und Jan-Hubert Elpermann gehörte. „Er hat kaum ein Training verpasst, war selten krank oder verletzt, ist immer vorangegangen.“
Über seine „Wunderheilung“ war Adrian Lenz „unheimlich froh“. Noch am Mittwoch hieß es, dass er wegen einer Erkrankung wohl kaum spielen könne. Am Freitagabend stand er sogar in der Start-Elf. „Ich wollte unbedingt dabei sein“, sagte der 23-Jährige, der sein Abschiedsspiel nicht verpassen wollte. Für die nächsten zwei Jahre hat er beim SV Meppen zugesagt.
Lenz, der gegen die U21 des Hamburger SV, wie zuletzt meistens als linker Verteidiger zum Einsatz kam, zeigte sich beeindruckt, wie der Verein und auch die Fans trotz des längsten Negativlaufs der Vereinsgeschichte hinter der Mannschaft standen. „Alle wussten, wie schwer es wird.“ Dabei sei die Unterstützung in Meppen ein besonderes Highlight gewesen.
Neue Königspaare im Königreich Venhaus
Venhaus-Es ist geschafft, der Schützenverein St. Vitus Venhaus hat neue Königspaare. Beim Königsschießen konnte sich Uli Löcken als (Alter König) durchsetzen, zur Königin erkor er seine Frau Marion. Daniel Giese konnte sich als (Junger König) durchsetzen und erkor seine Frau Alina zu seiner Königin.

Spelle kassiert zum Abschied noch eine Heim-Niederlage
Spelle- Das war es: Der SC Spelle-Venhaus verlor sein 34. und letztes Spiel in der Fußball-Regionalliga Nord vor 446 Zuschauern im Getränke Hoffmann Stadion 2:6 (1:3) gegen den Hamburger SV II. Mit zwölf Zählern verabschiedeten sich die Gastgeber nach einem Jahr wieder Richtung Oberliga.
Die Speller verpassten gegen die U21 des HSV den ersehnten dritten Saisonsieg. Im 25. Spiel in Folge holten sie keinen Dreier. Emotional wurde bei den Verabschiedungen nach dem Schlusspfiff.
Die Gastgeber, die im Gegensatz zu den vergangenen Partien mit nur einer Spitze agierten, versteckten sich nicht, spielten von Beginn an munter mit. Die Schwarz-Weißen verzeichneten einige Ballgewinne, hatten den ersten Abschluss durch Torjäger Jip Kemna. Doch der Niederländer jagte das Leder über das Tor.
Die beste Möglichkeit vor dem Seitenwechsel verpasste Steffen Wranik. Nach einem Zuspiel in die Spitze enteilte er seinem Gegenspieler, steuerte in höchstem Tempo auf Malte Simon Brüning zu. Doch der Speller knallte das Leder von der Strafraumgrenze ebenfalls über das Tor. Das hätte die Führung sein müssen.
Dann ging es weiter wie so oft in dieser Saison: Der HSV, bis dahin eher selten in Erscheinung getreten, verlagerte das Spiel auf die linke Seite. Die flach getretene Flanke in den Strafraum verwertete Tom Sanne aus rund sieben Metern. Der 20. Saisontreffer des Hamburgers, der bis zum Seitenwechsel noch zwei weitere Bälle im Speller Gehäuse versenkte. Eine Sanne-Festival mit einem lupenreinen Hattrick im Emsland
Daran hatten die nach dem 0:1 verunsicherten Gastgeber ihren Anteil. Nach einem Ballverlust im Spielaufbau brauchte Ware Pakia nur noch ins Zentrum zu passen, wo Sanne sich die Chance nicht entgehen ließ. Beim 0:3 wurde wieder Sanne von Fabio Balde mustergültig bedient.
Die Gastgeber kamen phasenweise kaum noch über die Mittellinie. Sie produzierten zu viele Fehlpässe. Doch mit der letzten Aktion vor dem Seitenwechsel sorgte Artem Popov wieder für Stimmung auf den Rängen. Nach einem Kopfball-Fehlpass der Hamburger lief er allein auf das Tor zu, spielte Brüning aus und beförderte den Ball ins Netz.
Doch erneut Tom Sanne, Arlind Rexhepi und wieder Sanne sorgten nach 54 Minuten schon für klarste Verhältnisse. Jan-Hubert Elpermann gelang wenigstens noch das 2:6.
Mit viel Beifall wurden nach ihren Auswechslungen Marcel Ruschmeier, Adrian Lenz, Jip Kemna, Philipp Elfert und Jonas Tepper verschiedet. Das Speller Eigengewächs Lenz hatte sich nach einer Erkrankung überraschend zurückgemeldet, stand nach der „Wunderheilung“ in der Start-Elf. Elfert hatte zuvor das zweite SCSV-Tor verpasst.
Stephan Beul neuer Schützenkönig von Heitel
Heitel- Stephan Beul heißt der neue Schützenkönig des St. Hubertus Schützenvereins Heitel. Zu seiner Königin erkor er Ruth Beul.
Besonders geehrt werden konnten beim diesjährigen Schützenfest Heinz Roling für sein 50-jähriges Königsjubiläum und Benno Beck für sein 25-jähriges Königsjubiläum.
v.l.n.r Reinhard Bruns (1. Vorsitzender), Heinz Roling (Goldkönig), die neuen Regenten Stephan und Ruth Beul, Martin Möller und Rebekka Beul (altes Königspaar), Benno und Angela Beck (Silberkönigspaar) sowie Tobias Noe (2. Vorsitzender).
Samtgemeinde Spelle schließt Betreuungslücke für angehende Schulkinder
Spelle – In diesem Jahr enden die Sommerferien in Niedersachsen am 02.08.2024. Eingeschult werden Erstklässler jedoch erst am 10.08.2024. Dementsprechend ist für die Kinder in der Zwischenzeit keine reguläre Betreuung gegeben.
Die Samtgemeinde Spelle freut sich, dass sie für diesen Zeitraum eine Lösung für betroffene Kinder der Mitgliedsgemeinden realisieren kann. Zusätzlich zum bewährten Programm „Ferienbetreuung für SchülerInnen der 1. – 6. Klasse“, bietet die Samtgemeinde in Kooperation mit dem Landkreis Emsland eine Betreuungsmöglichkeit in der Übergangszeit von der Kita zur Grundschule an.
Das Angebot soll Eltern, die sich keinen Urlaub mehr nehmen können oder andere Schwierigkeiten mit der zusätzlichen Betreuungszeit haben, entlasten. Daher werden sie gebeten im Anmeldeformular ihre Begründung für den Betreuungsbedarf anzugeben. Die Kinder werden durch qualifiziertes Fachpersonal im Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof beaufsichtigt. Die Betreuung erstreckt sich über den Zeitraum vom Montag, dem 5. August, bis Freitag, dem 9. August 2024, jeweils von 7:30 bis 14:30 Uhr. Ein Mittagessen ist im Betreuungsbeitrag von 63,50 € enthalten, der sich auf 1,50 € pro Betreuungsstunde beläuft.
Die Anzahl der verfügbaren Plätze ist begrenzt. Bis zum 31.05.2024 können noch Kinder angemeldet werden. Nach Eingang der Anmeldung erhalten die Eltern eine automatische Eingangsbestätigung per E-Mail. Weitere Informationen zur Betreuung werden den Eltern spätestens 14 Tage vor Beginn der Betreuung zur Verfügung gestellt.
Die Samtgemeinde Spelle ist stolz darauf, mit dieser Initiative einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von Familien in den Gemeinden zu leisten. Matthias Sils, Samtgemeindebürgermeister der Samtgemeinde Spelle erklärt: ,,Mit der nahtlosen Betreuungslösung für Kinder, die den Übergang vom Kindergarten zur Schule erleben, möchten wir den Einstieg für alle Beteiligten in den neuen Lebensabschnitt erleichtern. Ich freue mich, dass wir dieses Angebot realisieren können.‘‘
Emsländisches Palliativ- und Hospiznetzwerk geht an den Start
Lingen. Das Emsländische Palliativ- und Hospiznetzwerk (EL-PaHo) hat jetzt im Ludwig-Windthorst-Haus (LWH) in Lingen seine Arbeit aufgenommen. Das Netzwerk hat die Aufgabe, die Akteure der Palliativ- und Hospizarbeit im Landkreis zu koordinieren und die Öffentlichkeit über die verschiedenen Angebote der Hospiz- und Palliativversorgung zu informieren. Dabei war den Initiatoren wichtig, dass die Palliativ- und Hospizlandschaft möglichst breit eingebunden und abgebildet wird.
Deswegen gehören zu den ersten Unterzeichnern der Kooperationsvereinbarung nicht nur Hospizvereine und Einrichtungen der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV), sondern beispielsweise auch Hausärzte, Krankenhäuser und Vertreter der Kirchen. „Es geht uns darum, die verschiedenen Angebote transparent zu machen und Menschen, die mit der Notwendigkeit konfrontiert sind, palliative oder hospizliche Angebote in Anspruch zu nehmen, einen Leitfaden auf dem Weg zu dem individuell passenden Angebot zu bieten“, erläutert Netzwerkkoordinatorin Silke Jank.
Insbesondere soll sich EL-PaHo auch um die Koordinierung der Weiterbildungsangebote für Ehren- und Hauptamtliche in der Palliativ- und Hospizarbeit kümmern. Mit dem Bildungszentrum Hospiz und Palliativversorgung im Landkreis Emsland (BHPV Emsland) bestehen bereits Erfahrungen in diesem Themenfeld am Ludwig-Windthorst-Haus. „Deshalb drängte sich die Angliederung der Netzwerkkoordinatorin an das LWH geradezu auf, wenngleich sie in ihrer Arbeit selbstverständlich unabhängig bleiben muss. Die Förderung der Palliativ- und Hospizarbeit ist uns im LWH ein besonderes Anliegen, das zudem auch wunderbar in die Philosophie unseres Bildungszentrums passt, in dem wir uns auf Fortbildungen für Menschen, die Dienst am Menschen leisten spezialisiert haben“, führt LWH-Direktor Marcel Speker aus.
Für die Sozialdezernentin des Landkreises Emsland, Dr. Sigrid Kraujuttis, ist es eine Herzensangelegenheit, die im Emsland geleistete Palliativversorgung und Hospizarbeit mit der Förderung des Netzwerkes zu unterstützen: „Ich weiß um den Wert der Arbeit, die die hier tätigen Menschen jeden Tag leisten. Dem Landkreis ist es daher ein großes Anliegen, dass mit der Vernetzung Aktivitäten gebündelt, durch Transparenz und Austausch das Thema noch sichtbarer wird und alle Beteiligten und Interessierten vom Netzwerk profitieren können.
Die Koordinierungsstelle wird zu gleichen Teilen gefördert vom Landkreis Emsland und den Landesverbänden der Krankenkassen und der Ersatzkassen. Sie ist angesiedelt am LWH in Lingen. Einrichtungen, die noch nicht Teil des Netzwerkes sind, sind herzlich eingeladen sich zu beteiligen. Ansprechpartnerin ist hier die Netzwerkkoordinatorin Silke Jank unter der Rufnummer 0591/6102-124 und der E-Mail-Adresse jank@lwh.de
Kooperationspartner des EL-PaHo beim Auftakttreffen im Lingener LWH
Lingenerin Sophia Burke feiert 102. Geburtstag
Lingen. Die Lingenerin Sophia Burke hat in dieser Woche ihren 102. Geburtstag im Mutter Teresa Haus in Lingen gefeiert. Lingens Zweiter Bürgermeister Werner Hartke überbrachte dazu die Glückwünsche der Stadt, des Landkreises und des Landes. Stellvertretend für die große Familie des Geburtstagskindes gratulierte ihr einjähriger Urenkel Elias. Zusammen mit seiner Mutter besucht er seine „Omimi“, wie sie in der Familie heißt, mindestens einmal pro Woche. Entsprechend gut verstehen sich die beiden und das trotz des Altersunterschiedes von 101 Jahren. „Ich freue mich immer sehr, wenn Elias da ist“, sagte Sophia Burke. So wird der jüngste Spross der Familie auch nachmittags wieder dabei sein, wenn es ein Stück Erdbeerkuchen mit viel Sahne gibt – die Lieblingsspeise der 102-Jährigen.
Seit acht Jahren lebt Sophia Burke im Mutter Teresa Haus. Als eine von sieben Töchtern ist sie in Neuholthausen aufgewachsen und war als Hauswirtschaftlerin tätig. Zusammen mit ihrem Mann, einem Zugschaffner der Bundesbahn, zog sie schließlich in sein Elternhaus in den Horstweg. Dort pflegte sie zunächst ihre Schwiegereltern und schließlich auch ihren Mann, der schwer erkrankte. In ihrer Freizeit verbrachte sie schon immer gerne Zeit in ihrem großen Garten. Im Alter von 80 Jahren entdeckte sie das Reisen für sich. Gemeinsam mit ihren Nachbarinnen, mit denen sie regelmäßig kegelte, fuhr sie damals in den Harz. Bis zu ihrem 90. Lebensjahr sei sie auch noch Rad gefahren und habe beispielsweise an der Familienwallfahrt nach Wietmarschen teilgenommen. „Dann hat mir der Arzt sehr ans Herz gelegt, auf das Radfahren zu verzichten“, erklärt Sophia Burke. Heute erfreut sie sich besonders über ihre große Familie, zu der zwölf Enkel und zwölf Urenkel gehören. „Vielleicht gibt es nach dem Erdbeerkuchen auch noch eine Grillwurst im Garten“, freut sich das Geburtstagskind.
Online Fundsachsenversteigerung des Lingener Bürgerbüros
Lingen. Bei der Online-Versteigerung des Lingener Bürgerbüros kommen ab dem 31. Maiwieder zahlreiche nicht abgeholte Fahrräder unter den Hammer. Darunter auch Bikes namhafter Hersteller Kalkhoff, Pegasus, Gazelle, Bulls, KTM und auch E-Bikes, zusätzlich diverse Kinderräder. Es werden außerdem Werkzeug, Elektronik, Schmuck und einiges mehr zum Ersteigern angeboten.
Interessierte können alle Angebote vom 31. Mai um 12 Uhr bis zum 16. Juni um 19 Uhrmeistbietend ersteigern. Die Fahrräder und alle weiteren Gegenstände sind ab dem 17. Mai unter www.lingen.de/fundsachen zu finden. Eine Prüfung der Fahrräder auf Beschädigungen und Funktionalität findet nicht statt. Ein Umtausch oder Rücktritt vom Kauf ist nicht möglich. Eigentümer haben bis zum 24. Mai die Möglichkeit, Ihre Rechte beim Bürgerbüro (buergerbuero@lingen.de, 0591 9144-333), anzumelden und einen Eigentumsnachweis vorzulegen.
Um an der Versteigerung teilzunehmen, müssen sich Interessierte ein Profil unter https://www.fundbürodeutschland.de/ einrichten. Sobald die Versteigerung beendet ist, erhält der Höchstbietende automatisch innerhalb eines Tages eine E-Mail mit einer Kaufbestätigung. Die ersteigerten Fahrräder können gegen Vorlage der Kaufbestätigung und Barzahlung beim Bauhof, Willy-Brandt-Ring 35 in 49808 Lingen (Ems) – hinter den Stadtwerken Lingen – abgeholt werden. Der Bauhof ist montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12:30 Uhr geöffnet. Alle anderen Gegenstände können im Bürgerbüro zu den bekannten Öffnungszeiten (von montags bis freitags) abgeholt werden.
Bei Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgerbüros gerne zur Verfügung. Das Bürgerbüro ist montags bis mittwochs von 9 bis 16 Uhr, donnerstags von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 12:30 Uhr geöffnet.
E1-Junioren SC Spelle-Venhaus erfolgreiche Gewinner des Bereichspokals Emsland Süd!
Spelle- Die E1 des SC Spelle-Venhaus gewinnt das Endspiel um den Kreispokal Emsland Süd vor zahlreichen Zuschauern gegen die JSG Darme/Schepsdorf.
Nachdem die Mannschaft in der letzten Saison noch mit dem 2. Platz im Pokal zufriedengeben musste, gingen die Jungs hoch motiviert in das Finale und setzten sich am Ende deutlich mit einem 7:2-Sieg durch.
Um den emsländischen Kreispokal spielt die E1 Mannschaft nun am 08.06.24 ab 9:00 Uhr in Haselünne gegen die Vertreter Nord (BW Papenburg) und Mitte (SV Teglingen).
Bereits vor zwei Wochen konnte sich die E1 für die Zwischenrunde des Sparkassencups qualifizieren. Dieser findet am 01.06.24 in Wesuwe statt.
Ein toller Erfolg für die Speller Nachwuchskicker
Ebenfalls um den emsländischen Kreispokal spielt die U13 auch am 08.06.24 ab 10:30 Uhr in Haselünne gegen BW Papenburg und dem Gewinner aus dem Spiel SV Meppen gegen JFV Haselünne. Die E1 gratuliert der U13 zum Einzug ins Finale!
Kennlerntreffen im Rathaus Lingen
Lingen. Zu einem ersten Kennenlernen und Austausch traf sich in dieser Woche der Lingener Oberbürgermeister Dieter Krone mit seinen Amtskollegen Matthias Sils Samtgemeindebürgermsieter von Spelle und Norbert Hüsing Bürgermeister von Lünne. Im Lingener Rathaus hier tauschten sie sich über aktuelle Themen, wie Gewerbeansiedlungen sowie die Ratsarbeit aus.
Betreute Wohngemeinschaft in Darme eröffnet
Lingen. Nach vierzehnmonatiger Bauzeit hat kürzlich die betreute Wohngemeinschaft „Meine PflegeHelden“ von Britta und Daniel Jansen in Darme in Lingen eröffnet. Oberbürgermeister Dieter Krone nutzte die Gelegenheit, um ihr und dem gesamten Team zur Neueröffnung und insbesondere zur Entwicklung des Unternehmens in den letzten drei Jahren zu gratulieren. „Im Februar 2021 sind wir mit einem ambulanten Pflegedienst gestartet“, sagte Britta Jansen. „2023 folgte unsere Tagespflege mit täglich 15 Gästen. Mit der Wohngemeinschaft realisieren wir nun ein absolutes Herzensprojekt.“ Insgesamt zehn Bewohnerinnen und Bewohner können von dem neuen Angebot in Darme profitieren. In der Senioren-WG hat jedes Mitglied ein eigenes Zimmer mit Badezimmer. Darüber hinaus teilen sich alle die Gemeinschaftsräume und einen Garten. „Wir möchten, dass unsere Bewohner Teil einer Gemeinschaft sind und sich beispielsweise beim Kochen oder auch bei der Gartenarbeit einbringen“, erklärt Inhaberin Britta Jansen. „Gleichzeitig werden die WG-Mitglieder 24/7 von geschultem Pflegepersonal betreut und versorgt.“ Die Altersspanne reiche von 63 bis 93 Jahren. Neben Einzelzimmern gibt es auch zwei Räume für Paare.
Das Konzept kommt an. Derzeit stehen schon 25 Personen auf der Warteliste für die WG, verriet Britta Jansen. Die Inhaberin dankte vor allem den Investoren Simon, Torben und Carolin Heispink von Cirrus Living für das Vertrauen in das Projekt und die Unterstützung. „Wir haben das gemacht, was wir gut können: bauen. So haben wir ein neues Zuhause geschaffen, in dem sich die Menschen wohlfühlen sollen“, sagte Simon Heispink. Oberbürgermeister Dieter Krone ergänzte: „Der Name passt perfekt. Sie sind Pflegehelden – dafür mein großer Respekt und zugleich Dank an alle Beteiligten.“
Weitere Informationen zu „Meine PflegeHelden“ und zu den unterschiedlichen Angeboten finden Interessierte auch unter www.mph-lingen.de
Oberbürgermeister Dieter Krone gratulierte (v. li.) Daniel Jansen, Inhaberin Britta Jansen und Investor Simon Heispink zur Neueröffnung.
Abend der Abschiede beim SC Spelle-Venhaus
Spelle- Fußball lebt bekanntlich von Emotionen. Hoch emotional wird es am Freitag beim letzten Punktspiel des SC Spelle-Venhaus in der Regionalliga Nord gegen den Hamburger SV II ab 19.30 Uhr im Getränke Hoffmann Stadion werden. Der Aufsteiger muss nach einer Saison zurück in die Oberliga. Nach dem Abpfiff werden sieben Spieler und zwei Trainer verabschiedet.
Die Gefühlswelten wurden bereits bei der mannschaftsinternen Verabschiedung deutlich – nicht nur bei den langjährigen SCSV-Spielern. Nach der Partie gegen den HSV II wird es vor den heimischen Zuschauern vermutlich noch emotionaler werden.
Hanjo Vocks, ein Jahr Co- und sechs Jahre Chef-Trainer, erwartet einen „sehr emotionalen Abend. Das merke ich seit zwei Wochen.“ In Jeddeloh fand das letzte Auswärtsspiel statt, Mittwoch das letzte Training, „Freitag das letzte Spiel, danach nichts mehr.“ Der 44-Jährige, der großen Anteil am Erreichen des größten Erfolgs der Vereinsgeschichte hat, kann es sich noch gar nicht vorstellen.
„Das ist sehr emotional für mich, weil der SCSV ein fantastischer Verein ist, weil er eine tolle Truppe hat. Man sieht, welcher Charakter in ihr steckt, wie wir die letzten Spiele angegangen sind, wie wir immer bis zum Ende gefightet haben, und wie wir uns wirklich erhobenen Hauptes aus der Liga verabschieden können.“ Vermissen werde er das ganze drumherum im Verein mit den anderen Mannschaften. „Dazu kommen die Zuschauer, der Vorstand, alle Ehrenamtlichen. Das ist eine riesige Bandbreite. Ich habe mich beim SCSV super wohlgefühlt. Ich werde schweren Herzens gehen, auch wenn ich weiß, dass meine Entscheidung absolut richtig ist.“
Jonas Gottwald verlässt das Trainerteam aus beruflichen Gründen. Der Torwarttrainer ist seit 2019 für den SCSV tätig.
Auch Philipp Elfert kann sich die Zeit nach dem SC Spelle-Venhaus, die ihn fußballerisch zurück zum SV Holthausen Biene führt, kaum vorstellen. Er spielt neun Jahre für die Schwarz-Weißen, hat 245 Pflichtspiele bestritten. Der 30-Jährige, der als einziger Speller in allen 33 Regionalligapartien dabei war, zählt neben Torben Stegemann und Jan-Hubert Elpermann zum Kapitäns-Trio. Seine größte Befürchtung war, dass er in Jeddeloh die fünfte Gelbe Karte kassieren könnte – und gesperrt beim „Abschiedsspiel“ zuschauen müsste. Er ist am Freitag dabei.
Genau wie Marcel Ruschmeier (96 Pflichtspiele), der nach langer Verletzungspause in Jeddeloh erstmals wieder in der Startelf stand. Der 28-jährige Innenverteidiger, der 2018 vom VfL Osnabrück zum SCSV gewechselt ist, verabschiedet sich Richtung TuS Bersenbrück. Jonas Tepper, der 24 seiner 65 Pflichtspiele in der Regionalliga bestritten hat, ist 2021 von der U19 des VfL Osnabrück gekommen. Der 22-Jährige schließt sich dem westfälischen Oberligisten 1. FC Gievenbeck an.
Torjäger Jip Kemna (8 Treffer) kehrt nach zwölf Monaten in seine niederländische Heimat zurück. Er spielt künftig bei HHC Hardenberg in der dritten Liga. Die 26-jährige „Frohnatur“ hat sich in der Regionalliga einen Namen gemacht. Ben Wittenbernds (NLZ Emsland) verlässt den Verein nach einer Saison mit 15 Regionalliga-Einsätzen. Sergen Yüksekdag hat sich in der Winterpause verabschiedet.
Wegen einer Erkrankung wird ausgerechnet Eigengewächs Adrian Lenz fehlen. Der vielseitige Fußballer verpasst sein 110. Pflichtspiel im Herrenbereich für den SCSV. „Das ist bitter. Es wäre sein letztes Spiel für Spelle gewesen“, sagt Vocks. Nächste Saison läuft Lenz für den SV Meppen in der Regionalliga auf.
Zuschauen müssen gegen den HSV II der ebenfalls erkrankte Janik Jesgarzewski und Jannik Landwehr (Zerrung). Zum Saisonfinale haben sich Torben Stegemann (Gelb-Sperre) sowie Leon Dosquet und Jonas Tepper (beide erkrankt) zurückgemeldet.
„Wir wollen die beste Mannschaft auf den Platz bringen“, blickt Vocks auf das letzte Speller Regionalliga-Duell. Nach 24 sieglosen Partien möchten sich die Emsländer aus der vierten Liga verabschieden, wie sie gekommen sind: mit einem Sieg (3:2 gegen Mitauf- und -absteiger Eimsbüttel).
Die Hamburger U21 hat nur eins der letzten acht Spiele gewonnen, zuletzt drei Niederlagen in Folge kassiert. Dennoch weiß Vocks: „Das ist eine sehr spielstarke Truppe, die auch technisch und athletisch starken Fußball spielt.“ Torjäger Tom Sanne hat 19 der 59 Hamburger Treffer erzielt. Abschiednehmen heißt es auch für Trainer Pit Reimers. Der 40-Jährige verlässt den HSV nach 17 Jahren.








































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