Präventionskurs für Asylbewerber kommt gut an

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Das Foto zeigt die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer, sowie die Kursleiterin des Integrationskurses der VHS, Elisabeth Lichtner (4te v.l.) und Polizeikommissarin Heike Berding (5te v.l.)

Zusammen mit der Volkshochschule Lingen wurde jetzt von der Verkehrssicherheitsberaterin der Polizeiinspektion, Polizeikommissarin Heike Berding, der Präventionskurs über Verkehrsrecht und das Verhalten im Straßenverkehr für Asylbewerber und Flüchtlinge angeboten. Am Montagvormittag nahmen etwa zwanzig Asylbewerber, Flüchtlinge und Aus – und Übersiedler an diesem Angebot teil, als Teil des Integrationskurses der Volkshochschule Lingen. Die Kursteilnehmer aus Eritrea, Syrien, Russland und der EU absolvierten bereits 600 Deutschstunden, so dass eine gute Grundlage für die Verständigung gegeben war. Bei Verkehrsbeobachtungen in den letzten Wochen wurde festgestellt, dass viele Neuankömmlinge Probleme mit dem deutschen Verkehrsrecht und den Verhaltensweisen im Straßenverkehr haben. Dieses wurde zum Anlass genommen um in einem 90-minütigen Vortrag über das deutsche Verkehrsrecht zu informieren. So stand das Verhalten als Fußgänger, Radfahrer und Fahrer bzw. Mitfahrer im Straßenverkehr im Mittelpunkt. Bewährt hatten sich hierbei die vielen Fotos aus Lingen, die typische Verkehrssituationen darstellten. Die Kursteilnehmer erkannten rasch die Örtlichkeiten und konnten sich so in die jeweiligen Verkehrssituationen hinein versetzen. Besonders interessiert zeigten sich die Kursteilnehmer zur Thematik Alkohol und Drogen und dem Führerscheinrecht. Darf ich mit meinem Führerschein auch in Deutschland ein Fahrzeug fahren? Wird mein Führerschein in Deutschland anerkannt oder muss ich eine neue Fahrprüfung ablegen?

Alle diese Fragen wurden von Polizeikommissarin Heike Berding beantwortet. „Ein herzliches Dankeschön von allen Kursteilnehmern gab es am Ende der Veranstaltung und das ermutigt mich zum Weitermachen“, erklärte Berding.

Umgezogen: „Stofferie Pasbrig“ jetzt in der Großen Straße

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Barbara Pasbrig und ihre Tochter Anja Pasbrig-Grobbe (2. und 3. v.l.) sind mit der „Stofferie Pasbrig“ in die Große Straße umgezogen. Citymanagerin Nadine Thale und LWT-Geschäftsführer Philipp Schubert wünschten beiden viel Erfolg am neuen Standort.

Lingen. Nach zehn Jahren ist die „Stofferie Pasbrig“ von der Elisabethstraße in die Große Straße umgezogen. Citymanagerin Nadine Thale und der Geschäftsführer der LWT GmbH, Philipp Schubert, hießen Inhaberin Barbara Pasbrig und ihre Tochter Anja Pasbrig-Grobbe in den neuen Räumlichkeiten willkommen und wünschten ihnen viel Erfolg. Auch am neuen Standort bietet die „Stofferie Pasbrig“ eine große Auswahl an verschiedensten Stoffen sowie Nähzubehör. Baby-Erstausstattungen und Baby-Mode ergänzen das Angebot. „Wir nähen aber auch selbst und fertigen beispielsweise Kissen oder Decken an. Schaumstoffe und Schaumstoffzuschnitte sind ebenfalls bei uns erhältlich. Auf Wunsch führen wir zudem Änderungen durch. Im Grunde bieten wir alles rund ums Nähen an“, erklärt Barbara Pasbrig. Am neuen Standort fühlen sie, ihre Tochter und zwei weitere Mitarbeiterinnen sich rundum wohl. „Die Räumlichkeiten sind übersichtlicher und durch die Lage in der Fußgängerzone werden wir besser wahrgenommen. Jetzt kommt auch Laufkundschaft zu uns“, freut sich Pasbrig. Ein weiterer Vorteil sei, dass die Räumlichkeiten nun ebenerdig sind. „Am vorherigen Standort mussten im Geschäft immer einige Treppenstufen bewältigt werden. Gerade für unsere älteren Kunden oder für Eltern mit Kinderwagen war das schwierig. Jetzt passt alles“, so die Inhaberin. Sie und ihre Tochter hoffen auf weitere erfolgreiche Jahre am neuen Standort. Im April feiert das Familienunternehmen bereits sein 20-jähriges Jubiläum.

Rosenmontag in Lingen trotz Unwetterwarnung Wagen und Fußgruppen zogen durch Lingens City

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Lingen. Karnevals-Vereinigung-Lingen e.V. (KVL) hat den Rosenmontagsumzug trotz der Unwetterwarnung mit 600 Akteuren sowie 40 Motivwagen und Fußgruppen ohne Komplikationen durchgeführt. „Helau und Alaaf“ riefen gestern die Narren den Menschen zu und warfen jede Menge Kamellen, Gummibärchen und Popcorn den die Straßen säumenden Zuschauern zu. Den Karnevalisten ist es erneut gelungen, mit befreundeten Vereinen den Rosenmontagsumzug auf die Beine zu stellen. Um 15.11 Uhr gab Zugmarschall Jonathan Scholz das Startsignal für die 600 Jecken, die durch die Innenstadt zogen. „Wir haben 33 Zugnummern vergeben. Es sind zahlreiche Wagen, Fußgruppen und Musikkapellen unterwegs. Während des Umzuges haben sich noch einige Gruppen eingereiht, die nicht rechtzeitig den Sammelplatz an den Emslandhallen erreichten“, freute sich Hannelore Dall, Präsidentin der KVL. Im Getümmel der illustren Gesellschaft fuhr auch der Motivwagen der Stadt Lingen mit, auf dem Oberbürgermeister Dieter Kronen thronte. Der Slogan war „Lingen radelt, skatet und flaniert, Spaß im Emsauenpark ist garantiert“. Mit lauter Musik zog die Jecken-Karawane rund zweistunden durch die Innenstadt.

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Spende des Ortsrates Laxten an Overbergschule

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Lingen. Zwei Lernkisten hat der Ortsrat Laxten kürzlich an die Lingener Overbergschule gespendet. Das Geld stammt aus dem Erlös des zweiten Laxtener Weihnachtsmarkes. Die Materialien in der Kreativ-Sprachbox und der Lernkiste „Bewegtes Lernen“ sollen die Kinder zum freien Sprechen animieren, so dass sie ihren Wortschatz spielerisch erweitern können. Die Figuren, Themenboxen und aktiven Bewegungen sollen zudem die Phantasie anregen. Die Kinder stürzten sich schon bei der Übergabe mit Begeisterung auf die beiden Lernkisten. „Die Boxen sind eine Bereicherung für unseren Unterricht und das Schulleben“, bedankte sich Schulleiter Frank Ramler.

Der Ortsrat, die Laxtener Höke sowie die Gruppe „Rolli & Co“ hatten Ende 2015 zu dem Adventsmarkt auf der Ortsmitte eingeladen. „Der Weihnachtsmarkt ist für unseren Ortsteil eine wirkliche Bereicherung, das beweisen die zahlreichen Besucher und die durchweg positiven Rückmeldungen“, sagte Ortsbürgermeister Remi Stöppelmann bei der Übergabe in der Grundschule. „Umso schöner ist es, dass wir mit dem Gewinn nun auch noch unsere Schülerinnen und Schüler unterstützen können.“

Mehr Wohngeld Gesetz geändert – Mieter und Eigentümer können profitieren

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Emsland. Seit mehr als 50 Jahren unterstützt das Wohngeld einkommensschwächere Bürgerinnen und Bürger bei ihren Wohnkosten. Wohngeld gibt es zum einen als Mietzuschuss für Personen, die Mieterin oder Mieter einer Wohnung sind, und zum anderen als Zuschuss für Eigentümerinnen und Eigentümer von selbst genutztem Wohnraum. 

Mit Beginn des Jahres 2016 ist das Wohngeld erstmals seit 2009 deutlich erhöht worden. Damit haben nun viele Bürgerinnen und Bürger, deren Einkommen bisher nur knapp über der maßgeblichen Grenze lag, einen Wohngeldanspruch. Das Wohngeld richtet sich nach der Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder, der zu berücksichtigenden Miete oder Belastung und dem Gesamteinkommen des Haushaltes. Dabei zählt Kindergeld bei der Berechnung des Wohngeldanspruchs grundsätzlich nicht zum Gesamteinkommen. Daneben gibt es noch besondere Freibeträge, etwa für schwerbehinderte Personen.

Auf Wohngeld besteht ein Rechtsanspruch. Jeder, der die Voraussetzungen erfüllt, sollte seinen Anspruch geltend machen. Zu beachten ist, dass Empfängerinnen und Empfänger bestimmter Sozialleistungen vom Wohngeld ausgeschlossen sind, wenn diese Leistungen die Wohnkosten bereits berücksichtigen. Hierzu zählen zum Beispiel Grundsicherung für Arbeitssuchende (ALGII) und Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Mit dem neuen Wohngeld kann jedoch in vielen Fällen die Notwendigkeit eines Grundsicherungsbezuges enden und stattdessen Wohngeld bezogen werden, wenn dadurch die Hilfebedürftigkeit vermieden wird.

Übrigens: Auch für Hauseigentümer, die keine Hausdarlehen mehr zu tragen haben, könnte bei geringem Einkommen ein Wohngeldanspruch bestehen. Grund: Es fließen im Jahr 36 Euro je Quadratmeter Wohnfläche Bewirtschaftungskosten und die Grundsteuer in die Berechnung der Belastung mit ein.

Anträge auf Wohngeld gibt es in den Rathäusern der Gemeinden und Städte. Zuständig für die Bearbeitung der Anträge ist der Fachbereich „Besondere Leistungen“ beim Landkreis Emsland, mit Ausnahme der Städte Papenburg, Meppen und Lingen. Weitere Informationen sind beim Landkreis Emsland unter der Telefonnummer 05931/44-0 sowie bei den Städten Papenburg (04961/82363), Meppen (05931/153145) und Lingen (0591/9144516) erhältlich.

REWE spendiert Ost und Gemüse für KiTa Darme Büfett-Woche mit gesundem Essen

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Lingen. Jede Menge Obst und Gemüse haben der Manager des REWE-Marktes in Darme an der Rheiner Straße, Dennis Krasniqi, und sein Auszubildende Mehmet Boyraz (v. rechts) in den Darmer Kindergarten Christ-König gebracht. Dessen Leiterin Susanne Waller (2. v. links) und ihre Kollegin Anna-Lena Bojer (links) nahmen die köstlichen Sachen in Empfang. Lena und Aylin haben eigens für diesen Anlass ein Bild vom REWE-Markt in Darme gemalt, auf dem alles rund um den Einkaufmarkt zu sehen ist. „Der Kontakt zum REWE-Markt ist durch eine dort arbeitende Mutter entstanden, deren Kind bei uns war. Sie hat ihren Chef angesprochen und gefragt, ob er für die von uns seit über zehn Jahren durchgeführte Büfett-Woche Obst und Gemüse zur Verfügung stellen würden“, erläuterte Susanne Waller. Dennis Krasniqi habe sich sofort bereiterklärt, dem Wunsch nachzukommen. „Wir wollen während der Büfett-Woche den Kindern zeigen, was gesundes Essen ist“, sagte die KiTa-Leiterin und dankte den REWE-Vertretern.

 

Foto: REWE

Gartenträume in den Lingener Emslandhallen Grafschafter Austeller präsentieren pure Lust auf Garten

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Getreu dem Motto „Ein zauberhaftes Farbenspiel erleben!“ wurde in Lingen am Freitagmorgen in den Emslandhallen die 19- Messe „Gartenträume“ eröffnet. Die Besucher werden von 90 Ausstellern noch bis Sonntagabend in die paradiesische Welt des Gartenzaubers mitgenommen.

hlw Lingen. Die bunte Gartensaison startete mit der Messe „Gartenträume“ in den Emslandhallen mit zauberhaften Farbenspielen. Gartenliebhaber und -besitzer können vom 29. bis zum 31. Januar, jeweils von 10 bis 18 Uhr, die kreative, innovative und farbenfrohe Welt der Gartenträume erleben. Das Motto „Ein zauberhaftes Farbenspiel erleben!“ lässt schon erahnen, was die Besucher erwartet – eine bunte Farbpalette an Blumen, Gartenlandschaften, Teppichen, Wandbildern, Dekorationen und vieles mehr.

Projektmanagerin Saskia Kosterbok-Krikke von „EVENT CREATOR“ aus Weerselo erklärte: „Die Messe „Gartenträume“ bietet neueste Trends, Tipps und Produkte. Regionale, überregionale sowie internationale Aussteller bieten ein komplettes Angebot von Pflanzen, bunten Raritäten oder Blumenzwiebeln bis hin zu Gartenmöbeln, Gartentechnik oder Gartenarchitektur. Natürlich bleiben die Geschmacksnerven auch in diesem Jahr nicht außen vor. Die Besucher werden überrascht von den sehr kreativen Kochworkshops.“

Garten- und Landschaftsbauer wie Unternehmen KreativGarten oder Lonnemann würden die Besucher mit imposanten Gartenanalagen inspirieren, sagte Saskia Kosterbok-Krikke und meinte: „Die faszinierenden Showgärten werden allesamt von den unterschiedlichsten und faszinierendsten Farben dominiert.“ Zu den 90 Ausstellern zählen Andreas Antik Stall aus Neuenhaus, der Gartenmöbel, Gartendeko, Zäune und eine Grillausstellung präsentiert. JW Garten- und Landschaftsarchitektur aus Emlichheim berät gern bei der Gartengestaltung und Mösker Floristik aus Lohne präsentiert die Vielfalt der Blumen- und Pflanzenwelt. Dore und Günther Vennegerts aus Georgsdorf überraschen wieder unter Motto „Pflanze & Stein sowie „Gartenlust & Rosenduft“. Sie bieten auch Accessoires, Garten- und Landschaftsbau und Beratung.

Bei einem Workshop mit eigens angebautem Gemüse werde ein köstlicher, bunter Salat zubereitet und ein rauchfreier Grill vorgestellt, auf dem das farbenfrohe Gemüse brutzeln könne, sagte Saskia Kosterbok-Krikke und meinte: „Farben entscheiden mitunter darüber, wie wohl man sich fühlt. Sie beeinflussen und erzeugen Stimmungen, die auch bei der Gestaltung des Gartens eine wichtige Rolle spielen. Bei der „Gartenträume“ können sich Gartenliebhaber von den verschiedensten Farbwirkungen inspirieren lassen und entdecken, welche Farben zum eigenen Garten und zum eigenen Wohlbefinden passen.“

Zum bunten Rahmenprogramm zählen Showgärten, verschiedene Workshops und Vorträge, erstmalig auf der Bühne „Gartenträume Experten Plaza“, wo bekannte Garten- und Landschaftsexperten Tipps und Tricks geben. Der Pflanzendoktor Horst Mensen aus Lingen hilft dem Ottonormalgartenliebhaber und erklärt, wie es richtig geht!

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Boßeln mit Rücksicht auf die Natur

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 Lingen. Boßelspaß ja – aber bitte mit Rücksicht auf Natur und Umwelt! Diesen Hinweis richtet die Stadt Lingen an alle, die in der aktuellen Boßelsaison zu dem geselligen Vergnügen durch die Landschaft ziehen. Für alle sollte es selbstverständlich sein, auf den Strecken keinen Müll zu hinterlassen sowie Pflanzen und Tiere zu schonen.

Wenn Natur und Landschaft für alle zur ungetrübten Freizeitnutzung und Erholung dienen sollen, müssen Boßelgruppen wie andere Naturliebhaber auch einige Grundregeln beachten. Dazu gehört vor allem, dass jeglicher Müll – wie Verpackungsabfälle, Flaschen oder Papier – nicht in den nächsten Straßengraben oder in den Wald geworfen, sondern in Abfallbehältern entsorgt werden. Das Altglas gehört in den nächsten Sammelcontainer. Noch besser ist es allerdings, wenn insbesondere bei den Getränken das Motto „Mehrwegverpackungen statt Einwegverpackungen“ beachtet wird.

Dem Schutz von Wildtieren und Pflanzen hilft es, wenn Boßelgruppen nur vorhandene Wege benutzen und einen Bogen um wenig oder nicht genutzte Landschaftsteile machen. In einigen Gebieten angebrachte Gebots- und Verbotsschilder sind unbedingt zu befolgen.

Diese einfachen Verhaltensregeln sollten bei der Freizeitnutzung in Natur und Landschaft nicht nur in den Schutzgebieten, sondern überall beachtet werden. Dies empfiehlt der Fachdienst Umwelt der Stadt Lingen und wünscht allen verantwortungsvollen Boßelgruppen viel Vergnügen.

Stefan Mross „Immer wieder sonntags“ in Lingen

Der Entertainer Stefan Mross kommt mit seiner aus dem TV bekannten Show „immer wieder sonntags – unterwegs“ am Sonntag, den 31. Januar nach Lingen in die EmslandArena an der Lindenstraße. Mit von der Partie werden die Künstler Lena Valaitis, Andy Borg und Mary Roos sein. Mit sprühenden Herzlichkeit, witzigem Charme, lustigen Sprüchen und seiner musikalischen Kompetenz weiß Stefan Mross selbstsicher das Publikum durch den Abend zu begleiten.

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hlw Lingen. Am Sonntag wird Stefan Mross ab 18 Uhr wieder in die eine oder andere Rolle schlüpfen, um das Publikum zu begeistern. „Immer wieder sonntags – unterwegs“ steht für gute Stimmung, Spaß und große Emotionen! Natürlich präsentieren alle Stars ihre größten Hits von damals bis heute – so können die Zuschauer von Anfang an mitsingen und mitfeiern. Eingefleischte Schlagerfans sollten also nicht verpassen, wie sich die Stars von „immer wieder sonntags – unterwegs“ die Klinke in die Hand geben.

Als am 13. Juli 1970 die erste Single von Lena Valaitis „Halt das Glück für uns fest“ erschien, konnte keiner ahnen, auf welch große Schlagerkarriere die Sängerin eines Tages zurückblicken kann. In diesem Jahr kann Lena Valaitis, die „Grand Dame des deutschen Schlagers“ ihr 45-jähriges Schallplattenjubiläum feiern. Im Laufe ihrer langen Karriere trat Lena in fast allen deutschen Fernsehshows und Unterhaltungssendungen auf. Mit Songs wie „So wie ein Regenbogen“, „Ein schöner Tag“ oder „Da kommt Jose, der Straßenmusikant“ stürmte Lena Valaitis sämtliche Hitparaden. Bei ihren Auftritten präsentiert die ewig junge Sängerin ihre großen Erfolge von gestern und natürlich auch ihre aktuellen Hits.

„Hits fallen nicht vom Himmel und die Gunst (s)eines Publikums muss man sich jeden Tag von neuem hart erarbeiten.“ – Es ist das Credo eines der erfolgreichsten Schlager-Stars der vergangenen dreißig Jahre. Und es ist gleichzeitig das Erfolgsgeheimnis für die beispiellose Musik- und Fernsehkarriere von Andy Borg. Viele Millionen Tonträger hat er verkauft, unzählige Gold- und Platinauszeichnungen erhalten.

Andy Borg wurde mit Goldenen und Ehren-Löwen von Radio Luxemburg ausgezeichnet, erhielt die Goldene Stimmgabel, den Goldenen Disco-Star und viele weitere Ehrungen für seine musikalischen Erfolge und Verdienste um den deutschen Schlager. Seine „Lieblingsauszeichnung“ allerdings ist die Doppel-Diamantene, die er in seiner Heimatstadt Wien, vor dem Wiener Rathaus entgegen nehmen durfte. Fernsehgeschichte schrieb Andy Borg bereits in den 90er Jahren als langjähriger Moderator der populären und erfolgreichen „Schlagerparade der Volksmusik“.

Tickets für Stefan Mross mit „Immer wieder sonntags“ werden an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter der Ticket-Hotlines (0591) 9129 50 und (0591) 9144 144 angeboten.

Ministerpräsident Stephan Weil trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Lingen ein

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Lingen. In das Goldene Buch der Stadt Lingen hat sich in der letzten Woche der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil eingetragen. Der Ministerpräsident hatte die Stadt Lingen anlässlich des 7. Unternehmensforums des IndustriePark Lingens besucht. Nach seinem Vortrag mit dem Titel „Der Norden als Gewinner der Energiewende“ bat Oberbürgermeister Dieter Krone den Landesvater um eine Widmung in dem Gästebuch. Eingerahmt von Vertretern des Rates der Stadt Lingen, Landrat Reinhard Winter sowie Oberbürgermeister Dieter Krone kam Stephan Weil dieser Bitte gerne nach.

Seit 1952 tragen sich regelmäßig Amtsträger und Persönlichkeiten in das Goldene Buch ein.

Bürgerempfang der Stadt Lingen Oberbürgermeister Dieter Krone begrüßte rund 1.000 Gäste in der Halle IV

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Lingen. Die steigende Zahl der Flüchtlinge in der Stadt Lingen, der Energiestandort Lingen in Zeiten der Energiewende, Neubauten in der Stadt und der Emsauenpark als neuer Freizeit- und Erlebnispark – das ist nur eine Auswahl der Themen, die Oberbürgermeister Dieter Krone während des Bürgerempfangs der Stadt Lingen Anfang Januar präsentierte. Rund 1.000 Gäste aus Politik, Vereinen sowie Unternehmen waren der Einladung des Stadtoberhaupts in die Halle IV gefolgt. Den musikalischen Rahmen gestaltete die Western- und Countryband „B & B country and friends“.

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„2015 war in der Gesamtschau betrachtet das Jahr der Bürgerbeteiligung und des Bürgerengagements“, sagte Dieter Krone. Als Beispiele führte er die NDR-Sommertour, die Fairtrade-Gruppe und den Beteiligungsprozess „Lingen 2025“ sowie das Projekt „Klimafreundlicher Fuß- und Radverkehr“ an. Auch die Versorgung der fast 1500 Flüchtlinge in Lingen sei ein riesiger Kraftakt gewesen, so der Oberbürgermeister. Er dankte in diesem Zusammenhang allen, die involviert waren. Bis Ende März kämen weitere 530 Flüchtlinge nach Lingen. Es müssten deshalb zehn weitere Standorte für mobile Unterkünfte gefunden werden. Zudem werde die Tennishalle Grün-Weiß kurzfristig als eine Übergangsunterkunft hergerichtet. „Ich nehme auch mögliche Sorgen in dieser Hinsicht sehr ernst“, sagte der OB. „Ich möchte Oberbürgermeister einer Stadt sein, in der Menschen anpacken, um anderen Menschen in großer Not zu helfen.“
In seinem Ausblick auf die kommenden Jahre verwies Dieter Krone unter dem Stichwort Wirtschaft auf die massiven Investitionen der BP von rund 250 Millionen Euro am Standort Lingen. Obwohl die Konjunktur boome, sei die Haushaltslage der Stadt angespannt. Die Aufgabenkritik müsse deshalb intensiviert werden, so Dieter Krone. Als positiv bewertete der Oberbürgermeister hingegen das NIW-Gutachten, das der Landkreis Emsland zusammen mit der Stadt Lingen in Auftrag gegeben habe. Diese zeige die regionalökonomischen Auswirkungen der Energiewende und liefere sicherlich wertvolle Argumente in der politischen Diskussion um den Kraftwerkstandort Lingen. Auch die Teilnahme am Förderprogramm ENERA mit einem Fördervolumen von 50 Millionen Euro sei ein wichtiger Schritt für Lingen. Krone wies in diesem Zusammenhang auch auf die neuen Kompetenzzentren Energie und IT in Lingen hin, die die EmsAchse zusammen mit der Stadt und dem Landkreis Emsland am Standort etablieren wolle.

In Sachen „Wohnen“ werde die Stadt Angebote für jeden Bedarf schaffen. 2016 sollen rund 120 neue Bauplätze ausgewiesen werden. Mit 100.000 Euro wolle die Stadt zudem den Kauf und die Sanierung von Altimmobilien fördern. Auch bezahlbarer Wohnraum soll beispielsweise am Brockhauser Weg geschaffen werden.

Der Bereich „Bildung“ stelle mit einem Umfang von 3,5 Millionen Euro mit der Sanierung der Overbergschule sowie den Erweiterungen von Kindergärten einen Schwerpunkt des Haushaltes 2016 dar. In diesem Zusammenhang nannte Dieter Krone auch die Eröffnung der Bilingualen Grundschule bei Rosen und die Planungen des Campus Lingen, neue Labore an der Kaiserstraße zu entwickeln.

Die kommenden Monate seien zudem von diversen Bauarbeiten und Neueröffnungen geprägt: Der Oberbürgermeister verwies in diesem Zusammenhang auf die neuen Hotels an der Burgstraße und am Bahnhof, auf das Modegeschäft Löning in der Innenstadt, auf das Dienstleistungszentrum „EmsKontor“ am Willy-Brandt-Ring und die Nitag-Tankstelle an der Bernd-Rosemeyer-Straße.

Als Höhepunkt 2016 führte Krone die Gestaltung des Emsauenparks an. Auf 14 Hektar entstehen dort neben einer großen Wasserfläche auch Spielflächen für Kinder und Familien, Fitnessgeräten für Senioren, eine Inline-Skaterbahn und Loopingstrecke für Laufsportler. Außerdem sollen für die „grüne Lunge“ 250 Bäume und 1.500 Sträucher gepflanzt werden.

„Eine Stadt ist aber immer viel mehr als die Summe seiner Gebäude, Straßen, Brücken und Grünanlagen“, sagte der Oberbürgermeister abschließend. „Die Stadt Lingen sind vor allem die Menschen, die hier wohnen und arbeiten, einkaufen und Urlaub machen, lernen, Spaß haben und, die sich hier engagieren und Lingen zu dem machen, was es ist: unsere lebens- und liebenswerte Heimatstadt.“

Stadt Lingen mahnt zur Vorsicht bei Anzeigenangeboten für „Bürgerinformationsbroschüre“ – derzeit keine Broschüren-Neuauflage vorgesehen

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Lingen. Aus aktuellem Anlass mahnt die Stadt Lingen Gewerbetreibende zur Vorsicht bei Anzeigenangeboten des „Verlags für Mediengestaltung UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG“ aus Andernach. Die derzeit von diesem Verlag offerierten Anzeigen für eine sogenannte „Bürgerinformationsbroschüre“ für Lingen wurden nicht im Auftrag der Verwaltung versandt, weist die Stadt ausdrücklich hin. Aktuell wird weder eine derartige Informationsbroschüre im Namen der Stadt Lingen aufgelegt, noch unterstützt die Stadt ein solches Projekt in anderer Art und Weise. Verlage, mit denen die Stadt zusammenarbeitet, können potentiellen Anzeigenkunden zudem immer ein städtisches Legitimationsschreiben vorlegen. Die Stadt Lingen bittet Unternehmen um eine genaue Prüfung der Anzeigenangebote – insbesondere hinsichtlich möglicher zusätzlicher Kosten, die nicht auf den ersten Blick offensichtlich sind.

Einzelheiten zu geplanten Standorten in Brögbern und Reuschberge

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Aufgrund der steigenden Flüchtlingszahlen errichtet die Stadt Lingen in diesem Jahr zehn weitere modulare Wohngebäude, um die Flüchtlinge unterbringen zu können. Dabei hält die Stadt weiter an einer dezentralen Unterbringung in allen Stadt- und Ortsteilen fest. Derzeit werden verschiedene Standorte für die mobilen Unterkünfte geprüft und abgestimmt.

Fest stehen jedoch bereits die Standorte in Brögbern an der Niedersachsenstraße sowie in Reuschberge am Langschmidtsweg. Im Rahmen von Informationsveranstaltungen stellt die Stadt Lingen in den kommenden Wochen Einzelheiten zu diesen beiden Standorten, zur Größe und Bauweise der modularen Wohneinheiten sowie zur vorgesehenen Betreuung der künftigen Bewohner vor.

Die Veranstaltung in Brögbern findet am 14. Januar 2016 (Donnerstag) um 19 Uhr in der Gaststätte Sperver (Bremer Str. 11) statt. Am 19. Januar 2016 (Dienstag) folgt dann um 19 Uhr eine weitere Informationsveranstaltung im Unteroffiziersheim in Reuschberge. Zu beiden Terminen lädt die Stadt Lingen alle Nachbarn der geplanten Standorte sowie alle Interessierten herzlich ein.

Lingenerin Josefa Behlmann blickt auf 100 Lebensjahre zurück

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Josefa Behlmann blickt auf stolze 100 Lebensjahre zurück. Zu ihrem Ehrentag gratulierten ihr (v.l.): Oberbürgermeister Dieter Krone, Sohn Alfons Behlmann, Ortsbürgermeister Hermann Gebbeken, Schwiegertochter Margrit Behlmann, Ortsratsmitglied Hubert Schmitz und der stellvertretende Landrat Heinz Rolfes.

 

Lingen. Das neue Jahr begann für die Lingenerin Josefa Behlmann gleich mit einem ganz besonderen Fest: Am Sonntag feierte sie mit Familiengehörigen und Freunden ihren 100. Geburtstag. Mit den Worten „was für ein Spektakel“ begrüßte die Jubilarin gut gelaunt ihre zahlreichen Gäste in einer Gaststätte im Ortsteil Clusorth-Bramhar. Zu den Gratulanten zählten auch Oberbürgermeister Dieter Krone und der stellvertretende Landrat Heinz Rolfes. Beide überbrachten die besten Glückwünsche und Urkunden des Landes Niedersachsen, des Landkreises Emsland sowie der Stadt Lingen. Darüber hinaus ließen es sich auch Ortsbürgermeister Hermann Gebbeken und Ortsratsmitglied Hubert Schmitz nicht nehmen, Josefa Behlmann zu ihrem Ehrentag zu gratulieren.

Die gebürtige Gerstenerin ist bereits seit über 50 Jahren in Clusorth-Bramhar zu Hause. Neben zwei Söhnen zählen mittlerweile drei Enkel- und zwei Urenkelkinder zu ihrer Familie. Derzeit lebt die 100-jährige unter einem Dach mit der Familie eines ihrer Söhne in einem Drei-Generationen-Haushalt und erfreut sich guter Gesundheit.

Sophie und Ben in Lingen an der Spitze der beliebtesten Vornamen 2015 Trend geht weiterhin zu kurzen Vornamen

 

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Lingen. Sophie und Ben – diese Namen standen 2015 ganz oben in der Hitliste der beliebtesten Mädchen- und Jungennamen in Lingen. Wenn es um die Namenswahl für den Nachwuchs geht, folgten frischgebackene Eltern damit – zumindest im Hinblick auf den Jungennamen – dem Bundestrend. Mia, der bundesweite Spitzenreiter bei den Mädchennamen, schaffte es in der Lingener Vornamensstatistik hingegen nur auf Platz 3.

Das Duo Sophie und Ben belegte bereits in den Vorjahren stets obere Plätze in der Rangliste der attraktivsten Namen für Neugeborene in Lingen und setzte sich nun an die Spitze. Sophie löste damit mit insgesamt 25 Nennungen den Vorjahresspitzenreiter Marie (18 Nennungen) ab und verwies diesen auf den zweiten Rang. Platz drei belegte Mia mit 15 Nennungen. Bei den Jungen lagen Ben und Max mit jeweils 13 Nennungen gleich auf und konnten sich vor Jonas und Vorjahresspitzenreiter Paul (beide jeweils 12 Nennungen) behaupten.

Neben Sophie, Marie und Mia waren 2015 auch die Mädchennamen Emma, Anna und Maria in der Lingener Namenshitliste stark vertreten. Ella, Ida, Leonie und Lina runden die Top-10 der beliebtesten Mädchennamen ab. Bei den Jungen fanden die Eltern auch an den Namen Anton, Luca, Johann, Jan, Mats und Noah Gefallen.

Wie aus der Statistik des Lingener Standesamtes hervorgeht, bestätigt sich weiterhin der Trend zu kurzen und zu älteren Namen. Zudem haben sich erneut rund 70 Prozent der Eltern für nur einen Vornamen für ihren Nachwuchs entschieden.

Neue Flächen für Wohnbebauung und Dienstleister in Darme

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Lingen. Die Stadtverwaltung konnte im Ortsteil Darme an der Rheiner Straße ein 16.000 Quadratmeter großes Grundstück zwischen der tedox Filiale und dem Autohaus Brünen erwerben. Hier sollen Wohnbaugrundstücke und Mischgebietsflächen entstehen, erklärte Oberbürgermeister Dieter Krone (2. v. rechts) bei der offiziellen Präsentation und meinte: „4500 Quadratmeter sind Mischgebietsfläche, die mit einem gültigen Bebauungsplan belegt ist. Der Rest könne als Wohngebiet genutzt werden. Dafür muss aber noch ein neuer B-Plan erstellt werden. Wir haben in Darme eine hohe Nachfrage nach Baugrundstücken, denn man hat hier eine gute Verkehrsanbindung und es ist alles für die Nahversorgung vorhanden.“ Dies sahen ebenso der Vorsitzender des Wirtschaft- und Grundstücksausschusses Martin Koopmann, Ortsbürgermeister Werner Hartke (v. links) und der Leiter des Fachbereiches Wirtschaftsförderung und Liegenschaften, Ludger Tieke (rechts).

„EINE STADT. EIN PROJEKT. EIN GUTER ZWECK.“

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Aktion von Getränke Hoffmann und Warsteiner Brauerei ein voller Erfolg
Mit der Aktion „EINE STADT. EIN PROJEKT. EIN GUTER ZWECK.“ sammelten Getränke Hoffmann und die Warsteiner Brauerei Geld für die Altenlingener Allstars. Ende November 2015 wurde ein Scheck an die Fußball-Inklusionsmannschaft übergeben.

Bei den Altenlingener Allstars spielen zurzeit 17 Mädchen und Jungen zwischen sechs und 18 Jahren mit und ohne Einschränkungen zusammen. Platz ist insgesamt für 30 Fußballbegeisterte – willkommen ist jeder. „Der Fußball eignet sich besonders für die Inklusion, weil beim ‚Ballhinterherlaufen‘ alles vergessen wird“, weiß Simon Klus, Betreuer der Mannschaft. „Wir wissen alle, dass die Förderung von derartigen Projekten viel Engagement und Geld kostet“, erklärt Christine Bingener, Key Account Managerin der Warsteiner Brauerei. „Deshalb freuen wir uns ganz besonders, wenn wir mit so einem Projekt einen kleinen Anstoß geben können.“

Das Projekt, das aus einer Kooperation zwischen der Warsteiner Brauerei und neun Getränke Hoffmann-Filialen entstand, lief unter dem Motto „Jeder Kasten zählt“. Vom 1. Bis zum 31. August 2015 spendete die Brauerei für jede Kiste Warsteiner, die in einer der teilnehmenden Getränke Hoffmann Filialen verkauft wurde, 1,- Euro. So kamen 1.040,- Euro für die Kinder und Jugendlichen mit und ohne Handicap zusammen. Der Scheck wurde am Freitag, den 27. November 2015 feierlich übergeben.

Lingener Ratsherr Jürgen Beranek ist der Fraktion der BürgerNahen im Rat der Stadt Lingen (Ems) beigetreten

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Der Lingener Ratsherr Jürgen Beranek ist der Fraktion der BürgerNahen im Rat der Stadt Lingen (Ems) beigetreten. Darüber informieren die BürgerNahen in einer Presseerklärung. Die BürgerNahen haben damit ihre Fraktionsstärke im Stadtrat auf nun sechs Sitze ausgeweitet.

Vor drei Wochen hatte Ratsfrau Margitta Hüsken ihren Beitritt zur BN-Fraktion erklärt. „Hurra, es ist ein Mädchen“, jubelten die BürgerNahen angesichts der ersten Frau in der Fraktion. In den letzten Tagen kursierten Gerüchte, dass es auch einen weiteren „Jungen“ gebe. Die sind nun bestätigt:

Der neue Mann in der Riege der BürgerNahen heißt Jürgen Beranek und ist in der Lingener Stadtpolitik wahrlich kein Unbekannter. Seit mehr als 15 Jahren vertritt Beranek die Interessen seiner Wähler im Stadtrat – politisch aktiv ist er schon deutlich länger. Gewählt wurde er als Sozialdemokrat – eine Rolle, die Jürgen Beranek auch in der BN innehaben kann. Der gelernte Einzelhandelskaufmann hat sich ehrenamtlich immer stark engagiert, ob als Gewerkschafter, Betriebsratsvorsitzender, Arbeitsrichter oder Schiedsmann der Stadt Lingen (Ems). Seinen politischen Wechsel begründet Beranek damit, dass es ja eigentlich gar keiner sei. „Aber ich habe in der bisherigen Fraktion keine Wertschätzung meiner Arbeit mehr erfahren.“

„Wir freuen uns über die Entscheidung”, kommentierte der BN-Fraktionsvorsitzende Robert Koop den Beitritt. „Das bedeutet eine Umstruktierung in vielen Ausschüssen. Wo wir bislang alleine saßen, haben wir nun Rückhalt. Auch wenn das zu Lasten der liberalen Fraktion geht.“

Sein Stellvertreter Marc Riße ergänzt ihn: „Über den Beitritt Beraneks freue ich mich auch, aber das bedeutet keinen Linksruck in der BN. Wir sind und bleiben eine unabhängige Wählervereinigung“, stellt Riße klar. Der BN Vorsitzende Reinhard Markus sagte am Wochenbeginn: „Der Beitritt zwei Ratsmitglieder in die BN-Fraktion ist doch ein Zeichen dafür, dass wir in den letzten Jahren nicht all zu viel falsch gemacht haben.“

Ratsherr Beranek wechselt zu den Bürgernahen

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Lingen. Wie die Ems-Vechte-Welle (EVW) am Dienstagmittag berichtet, habe der Lingener SPD-Ratsherr Jürgen Beranek den Wechsel zum 1. Januar zu den Bürgernahen (BN) und seinen Austritt aus der SPD bekannt gegeben. Dies habe ein Sprecher der BN gegenüber der EVW erklärt. Sein Grund für seinen Austritt sei die geringe Wertschätzung seiner Arbeit in der bisherigen Fraktion gewesen. Laut Beranek würden manche vergessen, über welche Erfahrungen ältere Menschen verfügten. Bei den BN würde er sich gut aufgehoben fühlen. Beranek ist wahrscheinlich dem frischen Wind in der Lingener SPD nicht gewachsen. Das Miteinander für einander steht hier bei der parteipolitischen Arbeit im Vordergrund. Es bewahrheitet sich wieder einmal: Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit. Es ist abzuwarten, was Beranek für ein Wind bei den BN entgegenweht oder auf welcher Weller er mitreiten muss.

Traditionelles Dreikönigssingen vom 2. bis zum 9. Januar 2016 Segen bringen, Segen sein – Sternsinger sammeln für Bolivien

12 28 Sternsinger 2016

Die Sternsinger freuen sich auf ihren Einsatz vom 2. bis 9. Januar 2016: (v.li.) Jost Kumbrik (10 Jahre alt), Matilda Rusche (6 Jahre alt) und Luca Thien (10 Jahre alt zusammen mit Lingens Erstem Bürgermeister Heinz Tellmann und der Zweiten Bürgermeisterin Monika Heinen.

 

Lingen. „Die Sternsinger kommen!“ heißt es im kommenden Jahr bereits am 2. Januar 2016 in der Pfarrgemeinde St. Bonifatius und bis zum 9. Januar 2016 in vielen umliegenden Pfarreiengemeinschaften, wenn erneut zahlreiche Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige unterwegs sind. Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+16“ bringen sie den traditionellen Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammeln für Not leidende Kinder in aller Welt.

Kurz vor ihrem großen Einsatz besuchten Matilda Rusche, Jost Kumbrink und Luca Thien in ihren Kostümen Lingens Ersten Bürgermeister Heinz Tellmann und die Zweite Bürgermeisterin Monika Heinen im Rathaus. Dabei berichteten sie stellvertretend für alle Lingener Sternsinger von der diesjährigen Aktion, die unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit“ steht. Mit diesem Motto wollen die Sternsinger darauf aufmerksam machen, wie wichtig Respekt im Umgang der Menschen miteinander ist und wie sehr eben genau der Mangel an Respekt mit Ausgrenzung, Missachtung und Diskriminierung zusammenhängt. Tellmann und Heinen freuten sich über den Besuch der Sternsinger und dankten den Kindern für ihr Engagement: „Wir wünschen euch, dass ihr mit offenen Armen empfangen werdet und zahlreiche Spenden für den guten Zweck zusammenkommen.“

Bereits 1959 wurde die Sternsingeraktion ins Leben gerufen. Inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Träger sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich können mit den Mitteln aus der Aktion mehr als 1.600 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden. Zum Jahresbeginn 2015 sammelten die Sternsinger bundesweit mehr als 45,5 Millionen Euro und erzielten damit das zweithöchste Spendenergebnis seit dem Start der Sternsingeraktion.

Müllcontainer an Flüchtlingsunterkunft „Gymnasium Georgianum „ brannte

Feuerwehr

Lingen Am Sonntagabend gegen 19.40 Uhr wurde durch Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens der Notunterkunft in der Sporthalle des Gymnasiums an der Kardinal-von-Galen-Straße auf dem Parkplatz vor dem Schulgebäude ein brennender Altpapiercontainer festgestellt. Das Feuer konnte von der Freiwilligen Feuerwehr Lingen rasch gelöscht werden. Eine Gefahr für das Gebäude und für Personen bestand nicht. Die Sporthalle des Gymnasiums wird derzeit als Notunterkunft für Flüchtlinge genutzt. Die Polizei hat ihre Ermittlungen noch am Sonntagabend aufgenommen. Hinweise auf die Verursacher des Brandes liegen nicht vor. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Lingen unter der Telefonnummer (0591) 870 zu melden.

CIGO-Kiosk mit integrierter Postfiliale in Laxten neu eröffnet

12 28 Neuer Kiosk und Post in Laxten

Im neuen „Cigo“-Kiosk im Rewe-Markt an der Josefstraße können Kunden auch die Dienstleistungen der Deutschen Post in Anspruch nehmen. Ortsbürgermeister Remi Stöppelmann (links) und Sandra Prekel vom Fachbereich Wirtschaftsförderung gratulierten Valora-Regionalverkaufsleiter Marco Tymnik (2.v.r.) und Verkäufer Frank Schoetz zur Neueröffnung.

 Lingen. Doppel-Neueröffnung im Lingener Ortsteil Laxten: Im Rewe-Markt an der Josefstraße ist seit Kurzem ein Cigo-Kiosk samt integrierter Postfiliale beheimatet. Der Cigo-Kiosk, der als Filiale zur Valora Holding Germany gehört, bietet ein breites Sortiment an Tabak- und Pressewaren und ist zugleich auch Lotto-Annahmestelle. Darüber hinaus können Kunden im Kiosk verschiedene Dienstleistungen der Deutschen Post in Anspruch nehmen. Direkt vor Ort können sie beispielsweise Brief-, Paket- und Einschreibemarken oder Packsets kaufen. Die Annahme von Brief-, Paket- und Expresssendungen oder die Portoermittlung gehören ebenso zum Angebot der Poststelle im Kiosk. Mit der Einrichtung der zusätzlichen Poststelle möchte die Deutsche Post eine flächendeckende und angemessene Postversorgung sicherstellen. Über diese Verbesserung des postalischen Angebots in Laxten freut sich Ortsbürgermeister Remi Stöppelmann: „Wir sind ein Ortsteil mit über 7.000 Einwohnern – Tendenz steigend. Gerade vor diesem Hintergrund ist der Bedarf an einer Postfiliale einfach da. Ich bin sicher, dass dieses neue Angebot – auch aufgrund seiner zentralen Lage – rege genutzt werden wird.“ Gemeinsam mit Sandra Prekel von der Lingener Wirtschaftsförderung gratulierte er Valora-Regionalverkaufsleiter Marco Tymnik zur Neueröffnung. Der Cigo-Kiosk und die Post sind montags bis samstags von 8 Uhr bis 20 Uhr geöffnet.

Lingener Eislauffläche bleibt bis Anfang Januar geöffnet

Lingener Eislaufflaeche

Lingen. Noch bis einschließlich Sonntag, 3. Januar 2016 bleibt die Eislauffläche auf dem Lingener Marktplatz geöffnet. „Schließlich haben die Kinder und Jugendlichen Weihnachtsferien und zwischen den Feiertagen bietet sich da ein Ausflug zum Schlittschuhlaufen an“, sagt Gesche Hagemeier von der Lingener Wirtschaft + Tourismus GmbH. An Heiligabend bleibt die Eisfläche zwar geschlossen, aber bereits an den Weihnachtsfeiertagen und bis zum 30. Dezember 2015 wird sie jeweils zwischen 12 und 18 Uhr geöffnet. Am Silvestertag schließt sie bereits um 16 Uhr und im neuen Jahr hat sie vom 1. bis einschließlich 3. Januar 2016 ebenfalls von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Witterungsbedingte Schließungen der Eisfläche sind allerdings nicht ausgeschlossen. „Das Wetter ist nicht planbar, hier müssen wir bei Bedarf kurzfristig reagieren“, bittet Hagemeier abschließend um Verständnis.

Glockenspielmusik am 24. Dezember

12 21 Glockenspiel Lingen_Hans-Dieter Thomas Lingen. Eine schöne Lingener Tradition ist das Glockenspiel am 24. Dezember. Auch in diesem Jahr werden vom Turm des Historischen Rathauses weihnachtliche Melodien über den Marktplatz erklingen. Am Mittwoch (23.12.) wird ab 11 Uhr volkstümliches und geistliches Liedgut zu hören sein. Seit 1965 und damit mittlerweile 50 Jahren spielt Hans-Dieter Thomas die Melodien live auf dem Glockenspiel. Passend zum Jubiläum konnte das Glockenspiel erst in diesem Jahr um acht Glocken auf nunmehr 20 erweitert werden. Damit haben sich auch die Möglichkeiten des Spiels von fünf auf 40 verschiedene Dur- und Moll-Tonarten erweitert.

Berühmte Klassik Stiftung Weimar künftig von Lingener Unternehmen betreut

WWS Strube Weimar

Olaf Pletl (links), Prokurist und Betriebsleiter WWS-Strube (rechts), sowie Kurt Strube, Geschäftsführender Gesellschafter von WWS-Strube freuen sich über den größten Auftrag in der Firmengeschichte

 Lingen / Weimar. Sie ist eine der größten Kulturstiftungen Deutschlands und ein reicher Kulturschatz: Die Klassik Stiftung Weimar bildet ein einzigartiges Ensemble von Kulturdenkmalen. Mit ihren mehr als 20 Museen, Schlössern, historischen Häusern und Parks sowie den Sammlungen der Literatur und Kunst zählt sie zu den größten und bedeutendsten Kultureinrichtungen Deutschlands. Elf Liegenschaften des Ensembles stehen als Teil des „Klassischen Weimars“ in der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. Zu den Einrichtungen der Klassik Stiftung Weimar gehören unter anderem das Goethe-Nationalmuseum mit Goethes Wohnhaus, Schillers Wohnhaus und Schiller-Museum, das Liszt-Haus, die Herzogin Anna Amalia Bibliothek, die literarische Zeugnisse vom 9. bis zum 21. Jahrhundert als Quellen der Kulturgeschichte und der Forschung aufbewahrt, das Goethe- und Schiller-Archiv sowie der Kolleg Friedrich Nietzsche. „Es ist der größte Auftrag in unserer Firmengeschichte“, berichtet Kurt Strube, Geschäftsführender Gesellschafter der WWS-Strube GmbH, „und ein sehr schöner dazu. So viel bedeutende Kultur zu

betreuen, ist eine Aufgabe, die wir mit großer Freude und großem Respekt übernehmen.“ Fortan

wird WWS-Strube für die Aufsichts-, Kassen- und Informationsdienste verantwortlich zeichnen. Seit

mehr als 30 Jahren ist das Lingener Unternehmen für seinen hohen Qualitätsanspruch und seine

Dienstleistungen für Kultureinrichtungen bekannt. „Die Museen der Klassik Stiftung Weimar freuen sich auf die kommende Zusammenarbeit im Bereich der Aufsicht- und Kassen- und Informationsdienste“, so Kristin Knebel, persönliche Referentin des Generaldirektors der Museen der Klassik Stiftung Weimar.

Weitere Informationen: www.wws-strube.de und www.klassik-stiftung.de.

 

Ab dem 1. Januar gelten neue Preise in den Linus Lingen Wasserwelten: Mehr Spielraum für Badegäste

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Lingen. Neues Jahr, neue Tarife – Nach fünf Jahren ändern sich im Linus-Freizeitbad die Schwimmtarife. Sie bieten den Badegästen mehr Flexibilität. Wer ab 1. Januar 2016 das Linus-Freizeitbad besucht, wird eine Umstellung der Schwimmtarife feststellen. Der Basistarif (zwei Stunden)  für Erwachsene liegt im Freizeitbad dann bei 5,00 Euro. Wer länger bleiben möchte, zahlt 50 Cent mehr pro halbe Stunde. Der Tageshöchstsatz liegt bei 8,00 Euro (Ermäßigte 6,00 Euro). Neu ist auch der Pauschaltarif für Kinder: Ein Kind zahlt bis zum 10. Lebensjahr in Begleitung eines Erwachsenen eine Pauschale von 4,00 Euro, unabhängig von der tatsächlichen Aufenthaltsdauer. Kinder und Jugendliche ohne Begleitung eines Erwachsenen zählen zu den Ermäßigten. Kinder bis einschließlich drei Jahre haben weiterhin freien Eintritt. Die Familienkarte für zwei Stunden ist für 13,00 Euro erhältlich, der Aufenthalt kann für 1,00 € je halbe Stunde verlängert werden. Nicht erhöht werden die Preise für die Familien-Tageskarte und das Vereins- und Schulschwimmen. Inhaber des Familienpasses der Stadt Lingen erhalten  einen ermäßigten Preis auf die Familienkarte. „Mit dem neuen Tarifsystem wollen wir den Badegästen entgegenkommen und den Aufenthalt im Freizeitbad für sie flexibler gestalten: Jeder zahlt für zwei Stunden einen Basistarif. Je nachdem ob man länger als zwei Stunden bleiben möchte oder nicht, wird dann individuell nachgezahlt. Leider kamen wir nicht umhin, an der einen oder anderen Stelle die Tarife zu erhöhen. Die Gründe für die Preiserhöhung liegen in gestiegenen Personal- und Energiekosten“, sagt Arno Ester, Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe Lingen. Die Preise für die Sauna, Massage- und Kosmetikanwendungen bleiben unverändert. Alle Gäste erhalten mit der LinusCard 10% Rabatt auf alle Eintritte, außer die bereits vergünstigten Sondertarife. Die Sauna und das Freizeitbad haben montags bis donnerstags von 9 bis 22 Uhr geöffnet und sonntags bis 20 Uhr. Die Sauna öffnet am Freitag und

Samstagabend bis 23 Uhr. Eine Übersicht zum neuen Tarifmodell ist im Internet unter www.linus-lingen.de zu finden.