Ein märchenhaftes Wochenende in Spelle

Im Rahmen der 1. Speller Märchentage ließen sich zahlreiche Besucher*innen am Bürgerbegegnungszentrum Wöhlehof in eine zauberhafte Märchenwelt entführen. Unter der Regie des Theaterpädagogen Marco Knille aus Osnabrück und in Zusammenarbeit mit dem „Forum Kultur erleben“ stellten die beteiligten Protagonisten, fast ausnahmslos Laiendarsteller*innen und Sänger*innen aus der Samtgemeinde und Umgebung, zwei besondere Veranstaltungen auf die Beine.

Bei einer Märchen-Gala zeigte sich, dass dieses Genre nicht nur Kinder begeistern kann. Die Abendveranstaltung richtete sich explizit an Erwachsene. Das Programm mit seiner Mischung aus wohlbekannten Märchen, wie etwa dem „gestiefelten Kater“ und selbstgeschrieben Texten sorgte bei den Zuhörer*innen wechselweise für Lachsalven und Gänsehaut. Auch so manch neue Perspektive wurde geboten. Was würde etwa der Spiegel aus Schneewittchen wohl gerne einmal sagen, wenn er nicht ständig nur erklären müsste, wer die Schönste im Land ist? Oder haben Sie sich jemals gefragt, wie sich die jüngere Schwester der hofierten, wunderschönen Prinzessin fühlt oder was den Helden zu seinen Abenteuern treibt?

Passend ausgewählte Gesangsstücke unterstrichen den neuen und erweiterten Blickwinkel auf die Märchenwelt, wenn etwa das Lied „Kommt, kleine Kinder“ aus dem Film „Hocus Pocus – Drei Zauberhafte Hexen“ hier dem „Rattenfänger“ schauerliche Nachdrücklichkeit verlieh.

Die Märchengala für Erwachsene begeisterte das Publikum mit einem abwechslungsreichen Programm

Die Gala schloss mit einem stimmungsvollen Finale aus Konfettiregen und bunten Knicklichtern, bei dem die Akteure gemeinsam mit dem tollen Publikum, Nessaja („Ich wollte nie erwachsen sein“) aus „Tabaluga“ intonierten.

Mit einem lebendigen Märchenwald ging es schon am darauffolgenden Tag mit ganz viel Spaß und Engagement vor und hinter der Bühne weiter. „Die Bühne“ war in diesem Fall das gesamte Gelände rund um den Wöhlehof. Ein wahrhaft märchenhaftes Ambiente, um den Zauber dieser Geschichten zu entdecken. Die Tore des Märchenwaldes öffneten sich zu drei verschiedenen Zeiten und die Nachfrage war groß. So wurden die Besucher vom gestiefelten Kater bzw. Egon, dem liebenswert-schusseligen „Cousin dritten Grades“ vom Seppl herumgeführt. An unterschiedlichen Standorten galt es, bekannte Märchenfiguren zum Leben zu erwecken. Dabei spielten die vorwiegend „kleinen“ Gäste eine große Rolle. Denn erst, wenn eines der Kinder einen zuvor erhaltenen Schokotaler in die dafür vorgesehene Schatztruhe warf, begannen der Froschkönig, Rumpelstilzchen, Frau Holle und all die anderen ihr Spiel. Die kurzen Szenen zogen die Zuschauenden in den Bann, weil die Charaktere mit dem Publikum interagierten und auch neue Seiten von sich offenbarten. So erfuhr man zum Beispiel, dass Pechmarie nicht etwa faul war, sondern selbstverständlich nur aufgrund ihrer Fructoseintoleranz nicht bei der Apfelernte half. Der böse Wolf fühlte sich ebenso missverstanden und beteuerte eigentlich auch nur, Freunde haben zu wollen. Und die hatte der „Kinderschreck“ dann bei der abschließenden Möglichkeit zum Erinnerungsfoto zahlreich um sich. Insgesamt sah man nach diesem Wochenende bei Mitwirkenden und Publikum strahlende Gesichter und hörte oft die Frage: „Wann wird das nächste Stück gespielt?“

Beim Märchenwald wurden die Märchenfiguren lebendig und verzauberte Groß und Klein

Dass dieses „märchenhafte“ Erlebnis für Groß und Klein in Spelle so umgesetzt und kostenlos ermöglicht werden konnte, ist auch der Förderung durch die EU und das Land Niedersachsen zu verdanken. Hierzu konnten finanzielle Mittel aus dem niedersächsischen Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt“ und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung als Teil der Reaktion der Union auf die COVID-19-Pandemie genutzt werden.

 

Serie fortsetzen und dran bleiben

Spelle- Das Getränke Hoffmann Stadion voll besetzt und gute Stimmung, das wünscht sich Jürgen Wesenberg für das Heimspiel am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr gegen den MTV Eintracht Celle.

Die Mannschaft von Trainer Hanjo Vocks will die positive Entwicklung der letzten Spiele in der Oberliga, aber auch das überzeugende Pokalspiel am letzten Montag in Lüneburg und dem damit verbundenen Einzug ins NFV Krombacher Pokal Halbfinale nutzen und uns weiter oben festsetzen. Der MTV Eintracht Celle hat am letzten Wochenende aufhorchen lassen, hat man doch den Heeslinger SC mit 2:1 zu Hause besiegt. Also ist der SC Spelle-Verhaus gewarnt, denn jedes Spiel muss in der Oberliga mit voller Konzentration angegangen werden. Nach der Leistung zu urteilen, ist die Mannschaft überzeugt, die makellose Bilanz zu Hause weiter fortführen zu können. Man spürt in der Mannschaft, dass die Konzentration hoch ist und das Selbstbewusstsein von Spiel zu Spiel steigt.

Wir freuen uns auf die Fortsetzung der positiven sportlichen Entwicklung und treiben unsere Jungs mit Anfeuerung und Unterstützung nach vorn, so Jürgen Wesenberg Vorsitzender Fußball SC Spelle-Venhaus.

SC Spelle-Venhaus gegen MTV Eintracht Celle Sonntag den 09.10.2022 um 15:00 Uhr im Getränke Hoffmann Stadion in Spelle

 

 

Planungen zum „Korridor B“ werden vorgestellt

Spelle – Am Mittwoch, 12. Oktober 2022 findet um 18:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses die nächste öffentliche Sitzung des Rates der Samtgemeinde Spelle statt. In der Sitzung wird die Firma Amprion über die aktuellen Planungen zur Erdkabelverbindung „Korridor B“ informieren. Diese soll künftig Strom von der Nordseeküste ins Ruhrgebiet transportieren und nach derzeitigem Planungsstand werden künftig mehrere Leitungstrassen durch das Gebiet der Samtgemeinde Spelle führen.

Laserfilteranlage in Brand geraten

Salzbergen – Am Mittwoch kam es gegen 13.10 Uhr an der Straße Holsterfeld in Salzbergen aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Brand einer Laserfilteranlage in einer metallverarbeitenden Fabrik. Personen wurden nicht verletzt. Die Feuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften vor Ort und konnte den Brand zügig löschen. Ersten Erkenntnissen zufolge entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Ein Schaden am Gebäude entstand nicht.

 

Der Dom ist das Ziel – Halbmarathon in Köln

„2. Oktober – Halbmarathon in Köln“ stand bei elf Läufern und Läuferinnen aus Spelle seit langem im Terminkalender.
Samstag morgen war es soweit und es ging los in Richtung Köln. Nachdem alle mit den Startunterlagen versorgt waren, ging es zu Fuß durch die Altstadt zum Kölner Dom. Überall in der Stadt waren schon die Vorbereitungen für die Laufveranstaltung zu sehen. Schnell noch ein paar Fotos machen, bevor es dann zum gemeinsamen Abendessen zum Italiener ging.
„Der Dom ist das Ziel“ so lautete Sonntag die Devise, nicht nur für die Läufer aus Spelle. Bereits um 8.30 Uhr fiel der Startschuss für die fast 8000 Teilnehmer des Halbmarathons. Die Laufstrecke ging kreuz und quer durch die Altstadt bis nach 21,097 Kilometern am Kölner Dom das Ziel in Sicht kam.
Die ganze Stadt schien auf den Beinen zu sein und fieberte mit den Sportlern. Das optimale Laufwetter, Livemusik und die anfeuernden Zuschauer sorgten für eine ausgelassene Stimmung an und auf der Strecke.
Klaus Grabowsky war von den Speller Läufern als erstes im Ziel und konnte mit einer Zeit von 1:35:04 den 1. Platz in seiner Altersklasse erreichen. Nach Heinz Achter überquerten Stefan Lohmann, Conny Bohnen und Helmut Beumer kurz hintereinander die Ziellinie, gefolgt von Marion Rother und Sabrina Lohmann. Die kompletten 21 Kilometer vom Start bis ins Ziel zusammen gelaufen sind Hedwig Reker, Inge Hebbeler, Renate Sander und Marlies Moeken.
Nach dem Zieleinlauf wurden die Speller von weiteren Mitgliedern der Laufgruppe in Empfang genommen und mit Sekt und Kölsch auf die tollen Leistungen angestoßen. Abends wurden im Brauhaus bei deftigem Essen und leckerem Kölsch ausgiebig weiter gefeiert und die ersten Überlegungen angestellt, wo man im nächsten Jahr laufen könnte…

Öffentlichkeitsfahndung nach Diebstahl – Wer kennt diese Person

Öffentlichkeitsfahndung nach Diebstahl

Rheine – Am 07.04.2022 ist es am Bahnhof zu einem Diebstahl gekommen. Ein Unbekannter entwendete einer Frau beim Umsteigen die Geldbörse.

Anschließend wurde unter anderem mit einer darin befindlichen Debitkarte an zwei Geldautomaten Bargeld abgehoben. Bislang ist es der Polizei nicht gelungen, den Täter zu identifizieren. Daher wendet sich die Polizei mit einem Bild an die Öffentlichkeit:

Wer kann Angaben zum abgebildeten Tatverdächtigen machen? Hinweise bitte an die Polizei in Rheine, Telefon 05971/938-4215.

Junger Autofahrer bei Unfall lebensgefährlich verletzt

Freren. Ein 21-jähriger Autofahrer aus Wettrup (Emsland) ist am Montagnachmittag bei einem Verkehrsunfall im Ortsteil Setlage auf der Schapener Straße lebensgefährlich verletzt worden. Nach Angaben der Polizei sei er gegen 15.40 Uhr mit seinem Opel Calibra in Richtung Schapen fahrend aus noch ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abgekommen. Im Seitenrauch sei der Wagen dann frontal gegen einen Baum geprallt. Dabei wurde der 21-Jährige mit lebensgefährlichen Verletzungen in dem vollkommen beschädigten Wagen eingeklemmt. Die 35 Einsatzkräfte der Feuerwehren auch Freren und Thuine, die mit sechs Fahrzeugen angerückt waren, konnten den Mann aus dem Unfallwagen retten. Er wurde im Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Münster geflogen. Die Straße war für mehrere Stunden gesperrt.

Umzug in das neue Feuerwehrhaus (Video)

Schapen -Am Sonntag ist die Freiwillige Feuerwehr Schapen nach lang ersehnter Zeit in ihr neues Feuerwehrhaus eingezogen, mit einem kleinen Festmarsch durch das Dorf wurden die Kameraden der Feuerwehr Schapen von der Blaskapelle Schapen musikalisch begleitet. Am Feuerwehrhaus angekommen wurde, dann der Einzug in gemütlicher Runde im neuen Feuerwehrhaus gefeiert. 

Wie uns Schapens Ortsbrandmeister Heinz Bürsken sagte, solle es dann am  1.- und 2. April 2023 ein Tag der offen Tür geben, wo alle Bürger das neue Feuerwehrhaus und das neue Fahrzeug besichtigen können. 

 
 Wir von ES Media Spelle gratulieren der Feuerwehr Schapen zu ihrem neuen Feuerwehrhaus.

Traditionelles Fußball Turnier der Seniorenabteilung des SCSV

Spelle: Am Kirmes-Montagvormittag fand auf dem Sportgelände des SC Spelle-Verhaus das traditionelle Fußballturnier der Seniorenabteilung  des SCSV statt. Auf gleich vier Plätzen wurde das Turnier mit insgesamt 140 Spielerinnen und Spieler ausgetragen. Auch die Spielerinnen der ersten Damenmannschaft des SC Spelle-Verhaus ließen es sich nicht nehmen mitzuspielen. 

Zum Ende des Turniers wurde dann noch der Elfmeter-König ermittelt und der Titel ging in diesem Jahr an Lukas Felix.

 Aktuell großer Polizeieinsatz in Nordhorn

Update 20:46 Uhr : Seit Sonntagmittag lief an der Aarninkstraße im Nordhorner Stadtteil Blumensiedlung ein größerer Polizeieinsatz. Ein 30-jähriger Mann saß mit einem langen Messer sichtbar am Fenster eines Wohnhauses und bedrohte Passanten. Es wurden polizeiliche Spezialkräfte eingesetzt. Der Mann konnte
durch die Spezialkräfte überwältigt werden. Er wurde dabei leicht verletzt. Unbeteiligte Personen und eingesetzte Polizeibeamte wurden nicht verletzt. Die weiteren Bewohner des Hauses haben dieses während der polizeilichen Maßnahmen verlassen. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

Nordhorn – Aktuell kommt es in Nordhorn im Bereich der Aarninkstraße zu einem größeren Polizeieinsatz. Die Polizei ist mit starken Kräften vor Ort und hat den Bereich weiträumig abgesperrt, um jegliche Gefahren für die Bevölkerung auszuschließen. Zum detaillierten Sachverhalt können zum jetzigen Zeitpunkt aus einsatztaktischen Gründen keine Angaben gemacht werden. Wir halten die Bevölkerung über unsere Social-Media-Kanäle und das Presseportal auf dem Laufenden.

Wir berichten nach!

Polizei und Zoll entdecken 150.000 Euro bei gemeinsamer Kontrollaktion auf A 30 

150.000 Euro entdeckten die Einsatzkräfte auf dem Rücksitz eines Pkw. Ein glaubhafter Nachweis für das Geld konnte nicht erbracht werden.
Foto: HZA Osnabrück

 

Osnabrück/Bad Bentheim  – Beamtinnen und Beamte der Regionalen Kontrollgruppe der Polizeidirektion Osnabrück führten am vergangenen Mittwoch (28.09.22) gemeinsam mit Bundespolizei, Hauptzollamt, niederländischer Polizei und Fahndern aus Rheinland-Pfalz, eine konstatierte Kontrollaktion auf der A 30 bei Bad Bentheim im Kampf gegen die Kriminalität in der Grenzregion durch. Auch Dokumentenprüfer waren im Einsatz, um die Echtheit von Führerscheinen und anderen Ausweispapieren zu überprüfen.

An der ganztägigen Aktion nahmen mehr als 20 Einsatzbeamtinnen und -beamte teil.

Insgesamt wurden rund 90 Fahrzeuge und über 130 Personen überprüft. Unter den Kontrollierten war auch ein Fahrer eines Pkw (aus den Niederlanden kommend), der zunächst angab, keinerlei größere Bargeldbestände mitzuführen. Erst nach genauerem Hinsehen stellten die Kontrolleure in einer Plastiktüte auf der Rückbank des Pkw rund 150.000 EUR in 100 Euroscheinen fest. Da er der 38-jährige Mann seiner Anzeigepflicht bei Grenzübertritt nicht nachkam und auch keinen glaubhaften Nachweis über die rechtmäßige Herkunft des Geldes erbringen konnte, wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Geldwäsche eingeleitet. Das Bargeld wurde beschlagnahmt. Neben der Anzeige wegen des Verdachts der Geldwäsche wurden bei der Kontrolle gegen weitere Personen elf Strafverfahren u.a. wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz durch die Polizei eingeleitet.

Auch zukünftig wird es länderübergreifend abgestimmte Großkontrollen zur Bekämpfung der verschiedenen Kriminalitätsformen wie auch zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf den Bundesautobahnen geben. „Die Zusammenarbeit untereinander klappte auch diesmal wieder hervorragend. Kontrollen dieser Art sind wichtig, auch zur Steigerung des Kontrolldrucks“, so Marco Ellermann, Sprecher der Polizeidirektion Osnabrück.

Dr. Birgit Stoßberg mit Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet

Lingen. Eine besondere Ehre wurde Frau Dr. Birgit Stoßberg zuteil: Oberbürgermeister Dieter Krone überreichte ihr im Namen des Bundespräsidenten das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Mit dieser hohen Auszeichnung wurde ihr herausragendes und jahrelanges Engagement im Bereich der Bildungsarbeit und im Hospizwesen gewürdigt. „Sie, liebe Frau Dr. Stoßberg gehören zu den Menschen, die unsere Gesellschaft weiterbringen und für mehr Lebensqualität sorgen“, hob Oberbürgermeister Krone in seiner Laudatio hervor.

Im Bereich der Bildungsarbeit war Frau Stoßberg von 2002 bis 2021 im Vorstand des Trägervereins des Ludwig-Windthorst-Hauses im Bistum Osnabrück tätig; 17 Jahre davon als Erste Vorsitzende. „Mit großem und persönlichem Einsatz sowie Ihren hervorragenden Kenntnissen und Netzwerken im Fachbereich Gesundheit haben Sie die Arbeit im Ludwig-Windthorst-Haus maßgeblich gefördert“, betonte Oberbürgermeister Krone. Der Trägerverein und die 1981 gegründete Ludwig-Windthorst-Stiftung unterstützen die regional anerkannte Arbeit des Bildungshauses. Durch ihren beruflichen Hintergrund als Ärztin und ihre Arbeit als Leiterin des Kreisgesundheitsamtes beim Landkreis Emsland, brachte Dr. Stoßberg wertvolle Kontakte mit, um Netzwerke aufzubauen. Sie begleitete die finanzielle und personelle Situation, entwickelte Leitlinien und Zukunftsorientierungen und baute regionale und überregionale Zusammenarbeiten des Hauses aus.

Neben der Vorstandstätigkeit des Trägervereins engagiert sich Dr. Birgit Stoßberg in der Hospizhilfe. So ist sie seit mehr als sieben Jahren erste Vorsitzende des Lingener Hospiz e.V.. „Wer je einen Einblick in die Arbeit der Hospizbewegung gewonnen hat, der weiß, wie wichtig und wirkungsvoll sie ist. Sie sehen den kranken, den sterbenden Menschen in seiner Ganzheit mit all seinen Wünschen und Bedürfnissen. Sie ermöglichen sterbenden Menschen bis zuletzt ein würdiges Leben und helfen den Angehörigen Abschied zu nehmen. Sie reichen eine Hand und geben menschliche Nähe in den schwersten Stunden“, zollte Krone Dr. Birgit Stoßberg und dem Hospizwesen seinen Respekt. Auch hier sei ihr Elan unermesslich, betonte der Oberbürgermeister. Durch ihre langjährige Erfahrung habe sie wichtige Kooperationen mit benachbarten Hospizvereinen und dem Landkreis ausgebaut, die maßgeblich zur Verbesserung der Hospizkultur beitragen.

Im Januar 2020 gründeten der Landkreis Emsland, der Lingener Hospiz e.V., die Hospizhilfe Meppen und das Ludwig-Windthorst-Haus ein Bildungszentrum für Hospiz- und Palliativversorgung im Emsland. „Sie haben dieses wichtige Projekt initiiert, aktiv begleitet und damit die Verbesserung der hospizlichen Kultur vorangetrieben“, unterstich Oberbürgermeister Krone in seiner Laudatio. „Sie haben maßgeblich dazu beigetragen, dass der Lingener Hospiz e.V. und damit das wichtige Thema der Hospizarbeit in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Sie haben wahrlich ein Zeichen gesetzt.“

Dr. Birgit Stoßberg bedankte sich in ihrer Ansprache besonders bei ihrer Familie, ohne die sie ihre Ehrenämter nicht ausführen könne. „Dies ist nur möglich, durch den wunderbaren familiären Rückhalt“, erklärte Dr. Stoßberg. Auch ihrem Freundeskreis, den ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen, der Politik und Verwaltung sowie der lokalen Presse sprach die Lingenerin ihren herzlichsten Dank aus. „Ich nehme diese Ehrung mit Demut entgegen“, erklärte sie. „Ich wünsche mir, dass wir auch in unruhigen Zeiten in der unmittelbaren Begegnung, dem Austausch, Handeln und Gestalten bleiben. Und ich wünsche mir, dass wir dies mit Mut und Zuversicht tun und damit vielen Ansporn und Motivation geben.“

 

Morgen geht es los, Speller Kirmes 2022

Drei Tage Spaß auf der Speller Kirmes von Samstag, 01. bis Montag, 03. Oktober 2022, verwandelt sich der Markelo-Platz in Spelle mit vielen Karussells zu einem Treffpunkt für Groß und Klein.

➡️ Am Sonntag findet dann ein verkaufsoffener Sonntag statt, von 13:00 bis 18:00 Uhr und um 21.00 Uhr gibt es ein großes Feuerwerk.

 
 

 

Zeugen nach Unfallflucht in Spelle gesucht

Spelle  – Heute Morgen gegen 8.20 Uhr fuhr der 54-jährige Fahrer eines 5er-BMW die Haarstraße in Richtung Rheiner Straße. Vor ihm befanden sich zu diesem Zeitpunkt ein weißer Transporter und ein Trecker. Nachdem der 54-Jährige zum Überholen ausscherte und auf Höhe des weißen Transporters war, scherte dieser ebenfalls zum Überholen aus, sodass es zwischen den beiden zu einer Kollision kam. Der Fahrer des weißen Transporters entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, ohne den Pflichten als Unfallverursacher nachzukommen. Der Schaden wird auf etwa 3000 Euro geschätzt.

 

Rückfragen bitte an:

Wenn die Betrüger bei der Polizei anrufen

Emsland/Grafschaft Bentheim –  Heute Vormittag haben Betrüger einen unserer Kollegen auf dem privaten Handy angerufen und sich als Mitarbeiter der EWE ausgegeben. Aufgrund der steigenden Energiepreise wollte man mit ihm über den Vertrag sprechen, um die vereinbarten Konditionen beizubehalten, und demzufolge nicht auch von den steigenden Kosten betroffen zu sein. Nach zwei kurzen Fragen des Kollegen legte der angebliche Mitarbeiter wieder auf. Ziel war es, an die
persönlichen Kontakt- und Kontodaten zu gelangen.

Betrüger machen es sich immer wieder zu Ihrer Aufgabe, an persönliche Daten der Bürgerinnen und Bürgern zu kommen. Dabei versuchen sie, wie in diesem Fall, die derzeitige Lage auszunutzen und das Vertrauen der Menschen zu gewinnen.

Aber auch auf perfide Art- und Weise über die bekannten Betrugsmaschen wie über Kontaktaufnahme per Messenger-Dienst (angebliche Notlage), Telefonanrufe von Bankmitarbeitern oder falschen Polizeibeamten, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Die Polizei weist nochmals ausdrücklich darauf hin, dass keine persönlichen Daten über Telefon oder Textnachrichten weitergegeben werden
sollten.

Wenn es doch zum Betrug gekommen ist, wenden Sie sich umgehend an die örtliche Polizeidienststelle.

Landfrauen überreichen Erntekrone – Zeichen des Danks und auch der Sorgen

„Wir leben dennoch in einer Gunstregion“ Landfrauen überreichen Erntekrone – Zeichen des Danks und auch der Sorgen

Meppen. „Die Landwirtschaft ernährt uns – das haben wir alle fast vergessen“, hobLandrat Marc-André Burgdorf die unverzichtbare Bedeutung der Landwirtschaft hervor, als er im Meppener Kreishaus am Mittwoch (28. September) die Erntekrone entgegen nahm. Dafür bekam er viel Zustimmung von den Landfrauen der Kreisarbeitsgemeinschaften im Emsland, die die Krone aus Getreide gefertigt hatten.

Christel Schulte-Wuelwer, Vorsitzende des  Kreislandfrauenverbandes Aschendorf-Hümmling, aus Rhede erinnerte bei der Übergabe der Krone an die Krisen, die auch der Landwirtschaft die Arbeit erschwerten. Die Afrikanische Schweinepest, Vogelgrippe, darüber hinaus Energiekrise und extreme Trockenheit setzten den Landwirten zu. „Wir hatten wegen der extremen Witterungeine frühe und wirklich nur mäßige Maisernte. Aber bei allem Übel leben wir dennoch in einer Gunstregion, denn woanders ist die Ernte viel schlechter ausgefallen“, sagte Schulte-Wuelwer. „Die Landwirtschaft hat gelernt durch Krisen zu gehen“, fügte sie hinzu und so werde sie auch die aktuellen Herausforderungen meistern, bleibt Schulte-Wuelwer zuversichtlich. Somit stehe die Erntekrone nicht nur als Zeichen des Danks, sondern auch für die Sorgen und Nöte, schloss sie.

Das Geflecht aus Getreide, das traditionell zum Erntedankfest (in diesem Jahr am Sonntag, 2. Oktober) überreicht wird, soll wie schon in den Vorjahren seinen Platz im Foyer des Meppener Kreishauses finden. Im Anschluss an die Übergabe diskutierten die Landfrauen gemeinsam mit dem Landrat über weitere Themen, die ihnen auf den Nägeln brannten.

Bild: Christel Schulte-Wuelwer (4. v. r.) übergab gemeinsam mit den Landfrauen der Kreisarbeitsgemeinschaften im Emsland die traditionelle Erntekrone an Landrat Marc-André Burgdorf (5. v. r.). (Foto: Landkreis Emsland)

Zeugen nach Unfallflucht gesucht


Spelle  – Am Freitag, den 23. September kam es gegen 20.55 Uhr auf der Schapener Straße in Höhe des Markelo-Platzes zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein PKW ist zunächst die Schapener Straße aus Richtung Venhauser Straße in Richtung Ortsausgang Schapen gefahren, danach ist er auf Höhe des Markelo-Platzes linksseitig auf den Gehweg gefahren und anschließend in einem Wendemanöver. vorwärts gegen einen Metallpfosten zwischen Gehweg und Fahrbahn gefahren. Anschließend hat der PKW gegenüber auf dem Kirchvorplatz an der Schapener Straße gehalten und hat sich dann in Richtung Venhauser Straße unerlaubt von der Unfallstelle entfernt. Sowohl an dem Metallpfosten als auch am umliegenden Pflaster ist Sachschaden entstanden. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Spelle unter der Rufnummer 05977/204360 zu melden.

ASP: Landkreis Emsland hebt alle Maßnahmen auf Allgemeinverfügung tritt am 5. Oktober in Kraft

Emsbüren. Ab Mittwoch, 5. Oktober, fallen alle angeordneten Maßnahmen zum Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Der Landkreis Emsland hatte wegen eines ASP-Ausbruchs in der Gemeinde Emsbüren mit Wirkung vom 5. Juli eine tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung erlassen, um eine Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern. Die neue Allgemeinverfügung hebt diese Maßnahmen zum Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest nun auf.

„Es haben im Emsland keine weiteren Einträge in anderen Schweine haltenden Betrieben oder in der Wildschweinpopulation stattgefunden, so dass die einschränkenden Maßnahmen nun aufgehoben werden können“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf. Die Erleichterung über die Verlautbarung der Europäischen Kommission, die Restriktionen nach den vorgeschriebenen 90 Tagen nun aufzuheben, sei nicht nur in der Kreisverwaltung, sondern vor allem bei denSchweinehaltern deutlich zu spüren. „Endlich können Schweine wieder transportiert und die Tiere den Schlachthöfen zugeführt werden. Das nimmt ganz viel Druck aus dem Kessel“, betont Burgdorf. Aktuell sind rund 40.000 Schweine in den ehemaligen emsländischenRestriktionszonen schlachtreif.

Um den Seuchenbestand in der Gemeinde Emsbüren waren eine Schutzzone mit einem Radius von rund drei km und eine Überwachungszone im Umkreis von zehn km festgelegt worden, die ab dem 5. Oktober keinen Bestand mehr haben. Insgesamt waren in beiden Restriktionszonen im Landkreis Emsland rund 182 Betriebe mit annähernd 131.000 Tieren betroffen.

Es galten eine Aufstallungspflicht für die Schweinetierbestände sowie ein Transport- und Beförderungsverbot für Schweine. Tiere, Fleisch und Fleischerzeugnisse sowie ebenfalls Gülle einschließlich Mist und Einstreu durften nicht aus einem Bestand in dieser Zone verbracht werden. Darüber hinaus waren u. a. geltende Hygienemaßnahmen strikt einzuhalten.

Insgesamt etwa 280 Sauen und rund 1500 Ferkel des von ASP betroffenen Zuchtbetriebs mussten getötet werden. Wie das Virus in den betroffenen Betrieb gelangte, konnte nicht abschließend ermittelt werden.

Die ASP ist eine anzeigenpflichtige Tierseuche, von der Haus- und Wildschweine betroffen sind. Bei den derzeit kursierenden Virusvarianten treten nach einer Inkubationszeit von etwa vier bis 15 Tagen schwere Symptome wie Hautverfärbungen oder hohes Fieber bei den Tieren auf, die in der Regel binnen einer Woche zum Tod führen. Gegen die ASP ist bislang kein Impfstoff vorhanden. Das Virus ist für den Menschen ungefährlich.

 

Spelle: Zeugen nach Sachbeschädigung an der Sporthalle gesucht

Spelle  – In der Nacht von Montag auf Dienstag haben bislang unbekannte Täter das gläserne Vordach der Sporthalle der Oberschule in Spelle in der Straße Brink beschädigt. Dabei wurden auf bislang unbekannte Art und Weise die Dachstützen aus der Verankerung am Gebäude gerissen. Der Schaden wird auf etwa 1000 Euro geschätzt.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Spelle unter der Telefonnummer 05977/929210 in Verbindung zu setzen.

Hilfe im Papierdschungel – Annelore Hillen ist jetzt ehrenamtliche Formularlotsin der Samtgemeinde Spelle

Spelle – Ab dem 29. September hat die Samtgemeinde Spelle mit Annelore Hillen eine ehrenamtliche Formularlotsin. Frau Hillen hilft Bürger*innen bei der Bewältigung amtlicher Schriftstücke. Egal ob das Ausfüllen von Formularen, Beantragen von Hilfen oder aber auch Schriftverkehre mit Behörden: Annelore Hillen unterstützt mit ihrer über 44-jährigen Verwaltungserfahrung. „Eine Formularlotsin habe ich mir schon lange als Unterstützungsangebot für unsere Bürger*innen gewünscht. Wir möchten die Hemmschwelle niedrig halten und auch bei Sprachbarrieren helfen. Mit Annelore Hillen haben wir dafür die optimale Besetzung gefunden“, freut sich Samtgemeindebürgermeistern Maria Lindemann. Die offene Sprechstunde für die Formularlotsin findet ab dem 29. September jeden zweiten Donnerstag von 16:00 – 18:00 Uhr statt. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, wird um vorherige telefonische Anmeldung über das Familienzentrum 05977 937-132 gebeten.

Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann begrüßt die neue Formularlotsin der Samtgemeinde Spelle Annelore Hillen an ihrem neuen Arbeitsplatz

Gebäudebrand in Schapen

 


Schapen-Heute Nacht gegen 2.27 Uhr kam es inSchapen in der Straße Ulenkamp zu einem Brand. Der 64-jährige Bewohner wurde zunächst durch einen lauten Knall aus dem Schlaf gerissen. Beim Blick aus dem Fenster, stellte er fest, dass bereits sein Carport und der darunter abgestellte Opel Corsa in Flammen stand. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr aus Schapen und Spelle welche insgesamt mit sechs Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften vor Ort war, griff das Feuer auf das mit dem Carport verbundene Wohnhaus über und beschädigte den Eingangsbereich. Weiterhin wurde vermutlich durch den entstandenen Funkenflug der Wintergarten eines in der Nähe stehenden Wohnhauses beschädigt. Die Bewohner aus beiden Häusern wurden glücklicherweise nicht verletzt. Aufgrund der starken Rußbildung sind die Häuser zunächst nicht bewohnbar. Der Schaden wird derzeit auf etwa 150.000 Euro geschätzt. Wie es zum Brand kam wird derzeit noch ermittelt.

 

Lingen bekommt Willkommensbüro und wird „resiliente Innenstadt“

Regionalministerin Honé übergibt Bescheide an Oberbürgermeister Krone

Lingen. Die Stadt Lingen kann die Innenstadtentwicklung aktuell und in den kommenden Jahren mithilfe einer Millionenförderung aus EU-Mitteln und Landesmitteln weiter vorantreiben. Niedersachsens Europa- und Regionalministerin Birgit Honé übergab am (heutigen) Montag in Lingen gleich zwei Förderbescheide an Oberbürgermeister Dieter Krone.

Mit dem ersten Bescheid über 4,2 Millionen Euro wird die Stadt in das aus EU-Mitteln finanzierte Förderprogramm „Resiliente Innenstädte“ aufgenommen. Lingen hatte mit einer 43-seitigen Strategie eine unabhängige Jury überzeugt und so die Aufnahme in das langfristig angelegte Programm geschafft. Die Handlungsstrategie beinhaltet drei Leitprojekte, die bis 2027 umgesetzt werden sollen. Hierzu zählen unter anderem der Umbau des Bahnhofsumfeldes, eine klimagerechte Mobilität, umweltgerechte Flächengestaltung oder attraktive, öffentliche Begegnungsorte in der Innenstadt.

Mit dem zweiten Bescheid fördert das Regionalministerium mit Landesmitteln in Höhe von 101.486,76 Euro den Aufbau eines Willkommensbüros als erste Anlaufstelle für Neubürger/innen. Ziel des Projekts ist es, Menschen aus anderen Kulturen und Regionen in Lingen heimisch werden zu lassen. Das Geld stammt aus dem Programm „Zukunftsräume Niedersachsen“ des Regionalministeriums, bei dem die Stadt Lingen inzwischen das vierte Mal mit einer Bewerbung überzeugen konnte.

„Ich komme immer wieder gerne nach Lingen: Denn die Stadt überzeugt immer wieder mit ebenso ambitionierten wie auch realistischen Ansätzen zur Weiterentwicklung – wie auch dieses Mal“, lobte Ministerin Honé bei der Bescheidübergabe.

Oberbürgermeister Dieter Krone zeigte sich erfreutüber die Unterstützung: „Mit der Aufnahme in das EU-Förderprogramm „Resiliente Innenstädte“ können wir unsere Innenstadt weiter zu einem modernen und attraktiven Zentrum gestalten, in dem sich Lingenerinnen und Lingener sowie Gäste gern aufhalten und so auch Handel, Gewerbe und Gastronomie vor Ort gestärkt werden. Der Aufbau des Willkommensbüros stellt eine erste Anlaufstelle für alle Neubürgerinnen und Neubürger dar und bietet Unterstützung und setzt erste Impulse bei der Integration. Es sollen Rahmenbedingungen geschaffen werden, sodass sich Menschen bei uns in Lingen willkommen fühlen.“

Hintergrundinformationen

Das Programm „Resiliente Innenstädte“ unterstützt 15 Städte in Niedersachsen bei der langfristigen Aufwertung ihrer Zentren. Lingen erhält bis Ende der EU-Förderperiode 2021 – 2027 ein Budget von 4,2 Millionen Euro aus EFRE-Mitteln. Damit soll die Stadt unter Beteiligung der Wirtschafts- und Sozialpartner sowie der Zivilgesellschaft Projekte zur Attraktivierung der Innenstadt entwickeln. Insgesamt stellt das Land 61,5 Millionen Euro dafür zur Verfügung.

Seit 2019 unterstützt „Zukunftsräume Niedersachsen“ Projekte für die Lebendigkeit und Attraktivität von Kommunen ab 10.000 Einwohnenden mit Zentrumsfunktionen in ländlichen Räumen. Das Programm beruht auf den Säulen Beratung, Förderung und Vernetzung. Bislang hat das Ministerium 85 Projekte mit einer Gesamtsumme von 16,4 Millionen Euro gefördert.

 

Gemeinsam den Ausbau der Bahnstrecke Coevorden – Neuenhaus – Bad Bentheim voranbringen

Die Niederlande und Deutschland setzen sich gemeinsam für den Ausbau der Bahnstrecke für den Personennahverkehr zwischen Coevorden, Neuenhaus und Bad Bentheim ein. Zu diesem Zweck haben mehrere Parteien, darunter die Staatssekretärin im Niederländischen Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft Vivianne Heijnen, der Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung Dr. Berend Lindner und die Gedeputeerde von Drenthe Nelleke Vedelaar, heute im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung eine Absichtserklärung unterzeichnet.

Die Stadt Coevorden ist über eine Bahnstrecke der Bentheimer Eisenbahn an das deutsche Eisenbahnnetz angeschlossen. Derzeit wird diese verbindung zwischen Coevorden und Neuenhaus nur für den Güterverkehr genutzt. Mit der Absichtserklärung setzen sich das Niederländische Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft, das Land Niedersachsen, der Landkreis Grafschaft Bentheim, die Bentheimer Eisenbahn AG, ProRail B.V. und die Provinz Drenthe dafür ein, diese Bahnstrecke für den Personenverkehr auszubauen. Im kommenden Jahr wollen die Parteien die Pläne zusammen weiterentwickeln, um im Jahr 2023 eine endgültige Entscheidung über die Realisierung zu treffen. Die Parteien streben gemeinsam an, dass bis Ende 2025 auf dem Abschnitt Coevorden-Neuenhaus-Bad Bentheim, der Teil der Eisenbahnrelation Emmen-Rheine ist, eine durchgehende Zugverbindung im Stundentakt besteht. Dr. Michael Kiehl, Landkreis Grafschaft Bentheim: „Mit der heutigen Unterschrift kommen wir unserem gemeinsamen Ziel deutlich näher, ab 2025 eine direkte und stündliche Zugverbindung für den Personenverkehr zwischen Bad Bentheim und Coevorden zu realisieren. Diese Streckenreaktivierung ist ein wichtiger Baustein für das, was wir noch vorhaben, nämlich weitere Verbesserungen auf der Achse Groningen-Emmen-Rheine und die Reaktivierung der Verbindung Bad Bentheim–Gronau.“ Staatssekretärin für Infrastruktur und Wasserwirtschaft Vivianne Heijnen: Gute grenzüberschreitende öffentliche Verkehrsverbindungen sind für mich sehr wichtig. Ich komme selbst aus einer Grenzregion und weiß, wie wertvoll es ist, wenn man nicht nur mit dem Auto, sondern auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln problemlos über die Grenze reisen kann. Es sorgt dafür, dass Studierende problemlos auf der anderen Seite der Grenze studieren können und, dass man mit den Öffentlichen zur Arbeit fahren kann, wenn man in den Niederlanden wohnt und in Deutschland arbeitet oder umgekehrt. So kann für eine stärkere Zusammenarbeit und Verbindung zwischen den Grenzregionen gesorgt werden“.

Diese neue Eisenbahnverbindung für den Personenverkehr wird zur Stärkung der Wirtschaft und der grenzüberschreitenden Mobilität in Südost-Drenthe und der Grafschaft Bentheim im westlichen Niedersachsen beitragen. Die Bahnverbindung ist eine nachhaltige und schnelle Alternative zum Pkw und der bestehenden Busverbindung. Auch bedeutet dies einen erheblichen Zeitvorteil für die Reisenden. Zum Beispiel beträgt die Ersparnis auf dem Weg zwischen den Städten Emmen und Nordhorn 40 Minuten im Vergleich zu heute. Bad Bentheim hat eine gute Anbindung an Züge in und aus Richtung Osnabrück, Hannover und Berlin. Dies wird es in Zukunft für Menschen auf beiden Seiten leichter machen, jenseits der Grenze zu arbeiten und zu studieren. Auch Touristinnen und Touristen werden davon profitieren: In den Niederlanden schließt die neue Verbindung an die „Vechtdallijn“ an. Das Vechtdal ist ein beliebtes Ziel für Erholungssuchende. 

Gedeputeerde Nelleke Vedelaar: „Diese Verbindung wird uns wirklich helfen, noch mehr als eine Region zu funktionieren, ohne dass jemand die Landesgrenze als Hindernis erleben muss.“

Staatssekretär Dr. Berend Lindner: „Eine Verlängerung der Verbindung nach Coevorden war von Anfang an die erklärte Vision auf beiden Seiten der Grenze, denn das Projekt wird diese ländlich geprägte, aber wachsende Region weiter stärken. Für Niedersachsen ist es ein besonderes Anliegen, die Reaktivierung eng zu begleiten. Denn der Prozess ist nicht nur ein Zeichen für ein gewachsenes Europa, sondern auch ein klares Statement für einen nachhaltigen ÖPNV.“

Die Umsetzung des Projekts beinhaltet auch eine intensive Zusammenarbeit mit den Kommunen entlang der Strecke: der Gemeinde Coevorden, der Gemeinde Emmen, der Samtgemeinde Emlichheim, der Samtgemeinde Neuenhaus, der Samtgemeinde Schüttorf, der Stadt Nordhorn und der Stadt Bad Bentheim

Das Sanitätshaus in Spelle finden Sie ab jetzt am Markelo-Platz

Spelle – Das Sanitätshaus in Spelle hat eine neue Adresse. Seit Sommer 2022 begrüßt Inhaberin Natalie Niemer ihre Kundinnen und Kunden in den neuen Räumlichkeiten am Markelo-Platz 7. Die gelernte Krankenschwester ist seit 20 Jahren im Bereich Homecare tätig und verfügt über Kontakte und viel Erfahrung, von denen alle profitieren können.

Seit 2018 leitet Niemer das Sanitätshaus im Alten Bahnhof in Spelle und freut sich, ab jetzt am neuen Standort im Speller Zentrum präsent zu sein. Für den neuen Standort sprach besonders die zentrale Lage im Ortskern Spelle. „Für die immer älter werdende Bevölkerung ist es gerade bei uns im ländlichen Raum wichtig, die Dienstleistungen eines Sanitätshaus vor Ort anzubieten“, freut sich Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann. Die Dienstleistungen des Sanitätshauses reichen beispielsweise von Stabilisierungsbandagen für den Knöchel, über Gehhilfen sowie Rollatoren bis hin zur Brustprothetik oder dem Anlernen der selbstständigen Katheterversorgung. „Das Sanitätshaus ist ein Gewinn für alle. Jung und Alt werden hier bei gesundheitlichen Fragen fündig“, fasst Bürgermeister Andreas Wenninghoff zusammen.

Maßnahmen für Klimaschutz in der Landwirtschaft werden mit bis zu 500.000 Euro bezuschusst

Neue Richtlinien für kleine und mittelgroße Betriebe zur Investitionen in Nachhaltigkeit

Landwirtschaftliche Betriebe, die in Klimaschutz und Energiesparmaßnahmen investieren, können mit bis zu 500.000 Euro vom Bund unterstützt werden. Nun sollen auch kleine und mittelgroße landwirtschaftliche Betriebe von dem Förderprogramm profitieren: Die Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft (BLE) hat die Richtlinien für das Förderprogramm „Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau“ angepasst. Der örtliche Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU) hält die Förderung und die Anpassung für notwendig:„So wird Engagement für den Klimaschutz auch für kleine und mittelgroße Betriebe aus dem Emsland und der Grafschaft belohnt. Diese Betriebe sind bereits heute Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit – in der Praxis scheitert es nicht an guten Ideen, sondern allzu oft an finanziellen oder bürokratischen Hürden. Hier kann das Programm unterstützen.“ Gleichzeitig verweist Stegemann darauf, dass dies nur ein erster Schritt sein könnte, um die Betriebe zukunftsfest zu machen. In der aktuellen Krise sei es daher notwendig, dass deutsche Landwirtinnen und Landwirte noch mehr unterstützt werden, um den Betrieben Planungssicherheit für die Zukunft zu geben.

Hintergrund: Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ist die zentrale Umsetzungsbehörde des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Für das Bundesprogramm „Energieeffizienz für Landwirtschaft und Gartenbau“ stehen im Jahr insgesamt 48 Millionen Euro zur Verfügung. Weitere Informationen und ein Link zur Antragstellung sind unter BLE – Bundesprogramm Energieeffizienz zu finden.

Ziel erreicht und drei Punkte gesichert


Spelle – Nach der Niederlage in Egestorf-Langreder am letzten Wochenende waren heute im Heimspiel im Getränke Hoffmann Stadion gehen den Gast MTV Gifhorn drei Punkte Pflicht. 

Gleich nach Anpfiff in der 4. Spielminute ging der SC Spelle-Verhaus in Führung durch das Tor von Felix Schmiederer zum 1:0. Aber das war’s dann auch in der ersten Halbzeit, da beide Mannschaften ihr spielerisches Könnten unter Beweis stellten. 

In der zweiten Halbzeit legte der SC Spelle-Venhaus nach, in der  58. Spielminute durch das Tor Leon Dosquet zum 2:0. Gleich danach in der 62. Spielminute legte Michael Bünker nach, mit dem Tor zum 3:0. Aber damit noch nicht genug, in der 83. Spielminute traf Philipp Elfert dann zudem zum 4:0 für den SC Spelle-Verhaus. Somit sichert sich die Mannschaft von Trainer Hanjo Vocks, wie das Ziel gesetzt war, die drei Punkte im heimischen Stadion mit 4:0 gegen den MTV Gifhorn.