Verkehrsunfall mit Verletzten auf der B70 am Naturzoo Rheine


Rheine  – Ein 47-jähriger Pkw-Fahrer aus Rheine befuhr am Freitag, dem 22.01.2021 um 19:20 Uhr, die B70 in Fahrtrichtung Süden und beabsichtigte an der Anschlussstelle Bentlage nach links abzubiegen. Er ordnete sich auf dem Linksabbiegerfahrstreifen ein. Beim Abbiegen nach links kollidierte er mit dem Pkw eines 19-jährigen Fahrers aus Rheine, der die B 70 in entgegengesetzter
Fahrtrichtung befuhr. Beide Fahrzeugführer verletzten sich bei dem Unfall und wurden zur Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von zusammen etwa 16.000,- Euro. Die Untersuchungen zur Unfallursache dauern an. Da Betriebsstoffe der Fahrzeuge ins Erdreich gelangten, beauftragte der Straßenbaulastträger eine Firma mit dem Auskoffernmdes betroffenen Bereichs, um die Verschmutzung des Grundwassers zu verhindern. Zur Unfallaufnahme und Reinigung der Unfallstelle war die B 70 bis spät in die Nacht in eine Fahrtrichtung, zeitweise sogar voll gesperrt.

AUTOPSTENHOJ spendet 2.000 € für soziale Einrichtungen

Rheine- Seit vielen Jahren unterstützt die Firma AUTOPSTENHOJ verschiedene gemeinnützige Organisationen. Geld spenden statt Weihnachtspräsente an Firmenpartner zu verschenken ist inzwischen ein viel umarmtes Konzept, das immer mehr Firmem übernehmen. Im Namen der Firma Gutes tun. So verzichtete die Geschäftsleitung von AUTOPSTENHOJ auch im Jahr 2020 in guter alter Tradition auf Weihnachtspräsente für Kunden und Geschäftspartner.
Wie viele andere Betriebe in Deutschland sieht sich auch die AUTOPSTENHOJ GmbH im neuen Jahr 2021 mit bestehenden und neuen Herausforderungen konfrontiert und muss sich auf eine neue Umgangskultur einstellen. Dies gilt auch für die Spendenübergabe, der sich der Hebebühnen-Lieferant aus Rheine trotz aller Schwierigkeiten in der Pandemie treu bleibt.Statt persönlicher Übergabe des Schecks in Höhe von jeweils 1.000 € an die Klinikclowns im Kreis Steinfurt e.V. und dem Kinderschutzbund Rheine musste sie in diesem Jahr kontaktlos erfolgen; trotzdem war ein warmes Lächeln dabei. Zur Vermeidung möglicher Ansteckungsrisiken haben unsere Spendenempfänger in Eigeninitiative Schecks für die Fotos gebastelt.

Firma AUTOPSTENHOJ spendet 1.000 Euro an die Klinikclowns im Kreis Steinfurt e.V.
Auf die Frage, wie der Betrieb unter den vielen unterstützenswerten Organisationen eine engere Auswahl trifft, erzählt Frau Quiter: „Es ist ein ganz demokratischer Prozess. Die Mitarbeiter können Vorschläge anbringen, über die dann abgestimmt werden.“ Dieses Jahr fiel die Wahl u. a. auf die Klinikclowns im Kreis Steinfurt e.V. Clown Friedrich und Clownin Mimi freuen sich riesig und sagen im Namen der Klinikclowns im Kreis Steinfurt e.V.: „Dankeschön! Großartig, dass ihr uns unterstützt!“

Firma AUTOPSTENHOJ spendet 1.000 Euro an die Klinikclowns im Kreis Steinfurt e.V.

Die AUTOPSTENHOJ GmbH möchte in diesen außergewöhnlichen Zeiten besonders diejenigen Einrichtungen unterstützen, die während der Pandemie allen Betroffenen Hilfsangebote bieten. In diesem Falle ist der Kinderschutzbund Anlaufstelle für Kinder, die unter der Pandemie leiden und jetzt besonderem Schutz bedürfen. Die Spende von 1.000 Euro soll ihren kleinen Beitrag dazu leisten, dass die Situation von bedürftigen Kindern und ihren Familien verbessert werden kann.

Firma AUTOPSTENHOJ spendet 1.000 Euro an den Kinderschutzbund Rheine

Einbruch in Sportheim an der Devesfeldstraße

Rheine – Unbekannte Täter haben in der Zeit zwischen Dienstag (19.01.21), 19.30 Uhr, und Mittwoch (20.01.21), 12.00 Uhr, ein vergittertes Fester eines Sportheims an der Devesfeldstraße in Schleupe aufgestemmt. Die Täter durchsuchten das gesamte Vereinsheim, beschädigten einen Schrank und brachen eine Tür auf. Sie entwendeten eine Getränkekiste. Der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 1.000 Euro. Die Polizei in Rheine nimmt Zeugenhinweise entgegen unter Telefon 05971/938-4215.

Ehedrama in Rheine


Rheine-  Nach einem Ehedrama am Samstag (16.1.) in Rheine ist ein 79-Jähriger verstorben, eine 77-Jährige schwer verletzt. Bei den Ermittlungsbehörden wurde unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Heiner Olthuis eine Mordkommission eingesetzt. Die 77-Jährige offenbarte sich gegen 8.40 Uhr einer Nachbarin, dass sie gerade von ihrem Ehemann bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt worden sei. Als sie aufwachte, war der 79-Jährige nicht mehr im Haus. Die Zeugin informierte die Polizei. Etwa zeitgleich erhielt die Polizei-Leitstelle von einem Verkehrsunfall am Schwarzen Weg Kenntnis. Hier sei ein Audi frontal gegen einen Baum gefahren. Die Beamten fanden in dem Wagen den tödlich verletzten 79-Jährigen. „Nach ersten Erkenntnissen soll der 79-Jährige seine Frau bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt haben. Als er davon ausging, dass sie tot sei, flüchtete er aus dem Haus und fuhr augenscheinlich absichtlich, in suizidaler Absicht, gegen den Baum“, erklärte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. „Wir stehen noch ganz am Anfang der Ermittlungen. Insbesondere die Hintergründe und Motivlage erschließen sich uns bislang noch nicht“, erläuterte der Leiter der Mordkommission Heiner Olthuis. „Wir werden nun Zeugen befragen und eine intensive Spurensuche und-sicherung durchführen“, beschrieb der Kriminalbeamte das weitere Vorgehen.

Autos aufgebrochen, Radio und Geldbörsen gestohlen

Rheine- In Eschendorf und Schleupe hat es mehrere Aufbrüche von Autos gegeben. In der Falkenstraße in Schleupe gelangten unbekannte Täter auf bisher unbekannte Art und Weise in einen Pkw. Sie entwendeten das eingebaute Radio. Die Tat ereignete sich in der Zeit zwischen Samstag (09.01.21), 12.00 Uhr, und Montag (11.01.21), 10.00 Uhr. In Eschendorf an der Surenburgstraße schlugen Autoaufbrecher in der Zeit zwischen Freitag (08.01.21), 19.00 Uhr, und Samstag (09.01.21), 10.40 Uhr, die Seitenscheibe eines auf einer Hofzufahrt abgestellten Firmenfahrzeugs ein. Sie stahlen aus dem VW-Transporter eine Geldbörse.

Ebenfalls in Eschendorf zerstörten Unbekannte in der Zeit zwischen Freitag (08.01.21), 17.00 Uhr, und Samstag (09.01.21), 04.30 Uhr, die Fensterscheibe an der Fahrertür eines Suzukis. Aus dem Seitenfach des Autos, das an der Meisenstraße geparkt war, stahlen sie eine Geldbörse. Hinweise auf mögliche Täter gibt es in allen drei Fällen nicht. Die Polizei in Rheine bittet Zeugen um Mithilfe bei der Tataufklärung. Sie ist zu erreichen unter Telefon 05971/938-4215.

Seit 1982 Luftrettungszentrum in Rheine „Christoph Europa 2“ hebt 1378 Mal gegen die Zeit und für das Leben ab

Sicher, schnell und leise – so fliegen bundesweit über 50 Helikopter im Dienst der ADAC Luftrettung. Zu der Flotte der größten Luftrettungsorganisationen in ganz Europa zählt ebenso der Rettungshubschrauber „Christoph Europa 2“ vom Typ Eurocopter EC 135 in Rheine, der im letzten Jahr 1378 Mal in die Luft aufgestiegen ist.

Rheine. Die ADAC Luftrettung aus München beobachte mit Sorge die aktuell immer noch steigenden COVID-19-Infektionszahlen. Das Corona-Virus stelle die gemeinnützige Organisation erneut vor große Herausforderungen. Der Rettungsdienst aus der Luft mit Rettungshubschraubern (RTH) sei in Deutschland aber aktuell uneingeschränkt gesichert, betonte Geschäftsführer Frédéric Bruder.

Mit den Erfahrungen aus der ersten Welle sei die Luftrettung bestmöglich auf den Anstieg von COVID-19-Verlegungsflügen vorbereitet. Die Patienten, ob an COVID-19 erkrankt oder nicht, würden sicher und zuverlässig in den Helikoptern geflogen, so Frédéric Bruder. In den 37 Stationen der ADAC Luftrettung gelte derzeit die höchste Sicherheitsstufe sowie ein sehr strenges Sicherheits- und Hygienekonzept für Infektionsschutztransporte. Dafür sei die ADAC Luftrettung erst kürzlich als erste Rettungsdienstorganisation in Deutschland mit dem Qualitätssiegel „Sicher gegen Corona“ vom TÜV Hessen ausgezeichnet worden.

Bruder betonte, dass derzeit niemand außer den Crews, die je aus einem Piloten, Notarzt und Notfallsanitäter bestehen würden, Zutritt zu den Luftrettungsstationen hätten. Für eine optimale Behandlung des Patienten seien die Rettungshubschrauber mit einer umfangreichen medizinischen Ausstattung ausgerüstet. Dazu zählten: Monitorsysteme zur Überwachung von Herzrhythmus sowie Blutdruck und Sauerstoffgehalt des Blutes. Auch ein Defibrillator oder moderne Beatmungsgeräte, Systeme zur Kreislaufsicherung und Traumaversorgung seien an Bord. Für die Betreuung des Patienten außerhalb vom Helikopter seien alle notwendigen Medikamente, Materialien und Geräte zusätzlich in Notfallrucksäcken griffbereit.

Bei der ADAC-Luftrettung sind oberstes Ziel der sichere Transport und die bestmögliche Versorgung der Patienten. Um das zu gewährleisten, wird vom ADAC auf hohe Qualitätsstandards und moderne Maschinen gesetzt, die ebenso beste technische Unterstützung für die Piloten bietet. Die ADAC-Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber sind nicht nur flugtechnisch, sondern auch mit ihrer umfangreichen medizinischen Ausstattung auf dem neuesten Stand. Für extreme Einsatzbedingungen in den Bergen oder auf See und für eine notärztliche Versorgung in schwer zugänglichem Gelände sind einige der RTHs mit Rettungswinden ausgestattet.

Der „Christoph Europa 2“ in Rheine, der auch „Gelber Engel“ genannt wird, ist auf dem Deck des Parkhauses an der Lindenstraße stationiert. Er fliegt jeden Tag von 7 Uhr bis Sonnenuntergang in einem Radius von rund 70 Kilometern für die Notfallrettung in die Gebiete der Landkreise Grafschaft Bentheim, Cloppenburg, Emsland, Osnabrück, Steinfurt, das nördliche Nord-Rhein-Westfalen und die Niederlande. Die erfahrene Crew verfolgt wie alle anderen stets das gemeinsame Ziel: Hilfe mit hochwertiger medizinischer Versorgung auf dem schnellsten Weg zum Patienten zu bringen und damit Leben zu retten.

Über den Notruf „110“ (Polizei) und „112“ (Feuerwehr, Notarzt und Rettungsdienst) alarmiert kann die Crew, die innerhalb von zwei Minuten startbereit ist, Menschen, die sich in Gefahr befinden, in kürzester Zeit helfen. Wenn der Notruf abgesetzt wird, ist entscheidend, dass dabei genaue Angaben gemacht werden: Was, wie, wann und wo ist passiert? Wie viele Verletzte gibt es mit welcher Verletzungsart? Brennt es? Sind Personen eingeklemmt, verschüttet oder vermisst? Der RTH erreicht zum Beispiel Nordhorn oder Lingen in nur fünf Minuten.

Die erfahrenen Piloten weisen immer wieder daraufhin, dass die drei Tonnen schwere Maschine beim Anflug der Einsatzstelle schon mal Gegenstände aufwirbelt oder umweht. „Nicht immer ist genügend Freiraum für die Landung vorhanden. Besonders in Baugebieten ist die Landung manchmal sehr problematisch. Auch im letzten Moment unter dem landenden Helikopter herfahrende Autos sind ein großes Risiko und verzögert den Einsatz.“

Die Piloten wünschen sich, dass bei Unfällen oder Notfällen, wenn Rettungsdienst, Polizei oder Feuerwehr noch nicht vor Ort sind, Warnblinkanlagen oder Blinkleuchten eingeschaltet werden. Dabei darf aber nicht in Richtung des anfliegenden Helikopters geleuchtet werden. Wenn „Christoph Europa 2“ Häuserzeilen oder einzelne Wohnhäuser anfliegt, sollen sich Personen durch winken bemerkbar machen. Es können auch weiße oder grellfarbene Tücher geschwenkt werden, die aber sicher gehalten werden müssen. Dies gilt ebenso für das sogenannte Flatterband, das an Einsatzstellen sicher befestigt werden muss.

Schwerer Verkehrsunfall fordert eine Schwerverletzte


Rheine  – Bei einem Verkehrsunfall auf der Elter Straße in Gellendorf ist am Montag (28.12.2020) gegen 12.00 Uhr mittags eine 47-Jährige aus Rheine schwer verletzt worden. Die Elter Straße wurde für die Dauer der Unfallaufnahme voll gesperrt. An dem Unfall waren insgesamt vier Fahrzeuge beteiligt. Die 47-jährige
Rheinenserin fuhr mit ihrem braunen Honda auf der Elter Straße in Richtung Elte,
als sie ersten Erkenntnissen zufolge nahezu ungebremst auf den schwarzen Opel
eines 63-jährigen Rheineners auffuhr. Der Mann sowie seine Beifahrerin zogen
sich dabei leichte Verletzungen zu. Der 63-Jährige hatte verkehrsbedingt
anhalten müssen, da vor ihm auf Höhe der Hausnummer 420 ein Pkw-Anhänger-Gespann
auf der Straße stand. Der 22-jährige Fahrer hatte das Gespann dort abgestellt,
um etwas auszuliefern. Kurz nachdem der 63-Jährige mit seinem Opel hinter dem
Anhänger angehalten hatte, fuhr die 47-Jährige mit ihrem Honda auf den Opel.
Anschließend prallte der Honda in das Heck einer weiteren Autofahrerin, die
zeitgleich auf der entgegengesetzten Fahrbahn in Richtung Rheine fuhr. An dem
weißen Seat der 57-jährigen Rheinenserin entstand ein leichter Sachschaden. Die
schwer verletzte 47-jährige Honda-Fahrerin sowie die beiden leicht verletzten
Insassen des Opels wurden mit Rettungswagen in umliegenden Krankenhäuser
gebracht. An drei Fahrzeugen entstand insgesamt ein Sachschaden von
schätzungsweise rund 11.000 Euro.

Ablauf der Corona-Schutzimpfung in Rheine

Rheine. Am vergangenen Sonntag sind EU-weit die Corona-Schutzimpfungen angelaufen. Da derzeit noch eine begrenzte Menge des einzigen bisher zugelassenen Impfstoffs zur Verfügung steht, können sich zunächst die Menschen impfen lassen, die besonders von einer Coronainfektion gefährdet sind.

Das betrifft vor allem ältere Personen und Menschen, die in ihrem Beruf von einer Ansteckung besonders bedroht sind. Höchste Priorität haben laut der bundesweit gültigen Coronavirus-Impfverordnung Personen ab 80 Jahren, Personen, die in Alten- und Pflegeeinrichtungen betreut werden sowie Beschäftigte der stationären Pflegeeinrichtungen, der ambulanten Pflegedienste oder der medizinischen Einrichtungen mit hohem Infektionsrisiko (etwa Intensivstationen oder Onkologie). Weiteren gefährdeten Personen wird im Anschluss ein Impfangebot gemacht. Sobald mehr Impfstoff verfügbar ist, können weitere Personengruppen die Corona-Schutzimpfung erhalten.

Das Impfzentrum des Kreises Steinfurt am Flughafen Münster-Osnabrück in Greven ist genau wie alle anderen Impfzentren in NRW einsatzbereit, aber derzeit noch nicht für den Publikumsverkehr geöffnet. Die Impfungen erfolgen zur Zeit noch ausschließlich durch mobile Teams in Senioren- und Pflegeheimen. Eine Terminvereinbarung für die Corona-Schutzimpfung in den Impfzentren ist aktuell noch nicht möglich. Wenn der zugelassene Impfstoff in ausreichender Menge zur Verfügung steht, wird eine bundesweit einheitliche Nummer für den Terminservice freigeschaltet. Eine Anmeldung wird auch über eine Internetseite sowie eine App möglich sein.

Sobald die Impfzentren in Betrieb gehen, wird dies öffentlich bekanntgegeben. Wir bitten daher darum, zwischenzeitlich von Anfragen nach Terminen für die Corona-Schutzimpfung bei den Behörden abzusehen.

Weiterführende Informationen zur Corona-Schutzimpfung finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen: https://www.mags.nrw

 

Kremer-Haus geht neue Wege – Weihnachtsfeier auf CD

Rheine. Die Corona-Pandemie macht auch vor der traditionellen Weihnachtsfeier im Kremer-Haus nicht halt. Dennoch hat Markus Besta, Leiter des Kremer-Hauses, nach Möglichkeiten gesucht, um den derzeitigen  Bewohnern der Einrichtung einen Corona konformen und kreativen Weihnachtstag zu gestalten.

Zusammen mit Wilf Kisow, der seit vielen Jahren die große Weihnachtsfeier in der städtischen Einrichtung musikalisch und literarisch bereichert, wurde denn auch eine Idee in die Tat umgesetzt. Der Künstler Kisow setzte sich an sein heimisches Mischpult und kreierte eine Christmas-CD, auf der ein von ihm eingespieltes Potpourri an Mundharmonikastücken sowie Texten und Gedichten zu hören sind. Sie waren eigentlich für das Liveprogramm der Kremer-Haus-Feier gedacht. „Zwar ist es kein Ersatz für unsere Weihnachtsfeier im Kremer-Haus“, so Besta, „aber wir möchten diese CD unseren Bewohnern zur Verfügung stellen. Denn auch wenn wir uns dieses Jahr nicht sehen und treffen können, dann wollen wir uns wenigstens hören.“

Foto: Markus Besta (Leiter Kremer-Haus, Bild links) und Wilf Kisow (rechts im Bild) mit der für dieses Jahr eigens kreierten Weihnachts-CD mit Texten und Musikstücken für die Bewohner*innen der Einrichtung

Stadt Rheine erhält Brennstoffzellenfahrzeug

Rheine. Wie werden wir zukünftig mobil und umweltfreundlich unterwegs sein? Diese Frage treibt auch die Stadt Rheine seit längerem um. Mit den Zielsetzungen zum kommunalen Klimaschutz ist auch ein Umdenken im Mobilitätsverhalten gefordert. Mit Bundesförderungen zum Masterplan 100% Klimaschutz hat die Stadt Rheine bereits 2016 einen Teil ihrer kommunalen Flotte auf Elektrofahrzeuge umgerüstet. Innerhalb der Kreisgrenzen sind diese Fahrzeuge gern genutzt. Bei längeren Strecken ist oftmals eine Planung hinsichtlich der Lademöglichkeiten notwendig. Wie können also auch längere Strecken umweltfreundlich zurückgelegt werden, wenn nicht der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) genutzt werden kann?

Eine Lösung sind Fahrzeuge mit Brennstoffzellen auf Wasserstoffbasis. Dieses haben auch Bundes- und Landesregierung erkannt und fördern seit 2020 Kommunen, die diese Zukunftstechnologie nutzen möchten. Die Stadt Rheine ist hierzu eine Kooperation mit den Städten Horstmar und Lengerich, der Gemeinde Westerkappeln und dem Kreis Steinfurt eingegangen. Unter dem Titel „Brennstoffzellen-Fahrzeuge mobilisieren den Kreis Steinfurt“ wurde die Anschaffung von insgesamt 5 Fahrzeugen im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur beantragt. Das Land NRW gibt über das Landesprogramm progres.nrw – Emissionsarme Mobilität weitere Zuschüsse. Durch diese Programme wird eine Förderquote von rund 72% der Anschaffungskosten von 80.000 € je Fahrzeug  erzielt.

Guido Wermers, Klimaschutzmanager der Stadt Rheine, konnte nun stellvertretend für die Verwaltung das Fahrzeug beim Autohaus Simon in Empfang nehmen. „Ich freue mich darüber, dass das Fahrzeug passend zu Weihnachten ausgeliefert werden konnte. Als Stadt wollen wir alternative Lösungen aufzeigen und unterstützen daher die Wasserstoffregion Steinfurt.“, so Wermers. Der Wagen, ein Hyundai Nexo, wird zukünftig von Bürgermeister Dr. Lüttmann gefahren. Mit über 500 km Reichweite je Tankfüllung können so auch Termine außerhalb der Kreisgrenzen problemlos und umweltfreundlich zurückgelegt werden.

„Den Wasserstoff für das Fahrzeug gibt es aktuell leider noch nicht in Rheine, aber das wird sich 2021 ändern!“, so Guido Wermers weiter. Noch im Jahr 2021 wird auf dem Gelände der Fa. Krimphoff und Schulte eine Wasserstofftankstelle entstehen, bestätigt Rüdiger Schuma von Fa. Krimphoff und Schulte. Der Wasserstoff soll durch einen Elektrolyseur der Firma HYDRO-GENIUS umweltfreundlich vor Ort produziert werden.

Projektiert wird das Vorhaben von der Firma Ben-Tec aus Rheine, welche sich seit 2017 in Rheine mit den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff beschäftigt. Sebastian Niehoff von der BEN-Tec freut sich auch bereits darauf sein eigenes Brennstoffzellenfahrzeug vor Ort betanken zu können.  

Sachbeschädigung am Café Einstein in Rheine

Rheine- Ein unbekannter Täter hat am Sonntag (20.12.), gegen 22.10 Uhr, mit einer Eisenstange mehrere Scheiben im Frontbereich des Café Einstein beschädigt. Der Täter wurde bei der Tatausführung von einer innen vorhandenen Kamera gefilmt. Nach Auswertung dieser Filmaufnahmen liegt eine erste Beschreibung vor. Demnach könnte es sich bei dem Täter um einen jungen Mann handeln, der etwa 165 cm bis 175 cm groß ist. Insgesamt hatte er eine schmächtige Statur. Bekleidet war er mit einer Jacke, die im Bauchbereich blau, darüber weiß und an der Kapuze und an den Schultern rot gefärbt war. Dazu trug er dunkle Jogginghose. Sein Gesicht hatte er mit einem grünen Einwegmundschutz verdeckt. Zudem hatte er die Kapuze über den Kopf gezogen. Als zwei zufällig vorbeikommende Zeugen auf das Geschehen aufmerksam wurden, flüchtete der Unbekannte. Offensichtlich ging es dem Täter darum, die Scheiben zu zerstören und nicht darum, in das Gebäude zu gelangen. Die Eisenstange hatte er von einer nahegelegenen Baustelle entwendet. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Es werden Zeugen gesucht, die sachdienliche Hinweise geben können. Hinweise bitte an die Polizei in Rheine, Telefon 05971/ 938 – 4215.

Corona-Pandemie: Böllerverbot an Silvester in Teilen des Rheiner Stadtgebietes

Rheine. In Zusammenhang mit den weiterhin hohen Fallzahlen an Corona-Infizierten ergreift die Stadt Rheine weitere Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung. Die Maßnahmen wurden am Mittwoch, 16. Dezember 2020, in einer Allgemeinverfügung veröffentlicht.

Von Donnerstag, 31. Dezember 2020, bis Freitag, 1. Januar 2021, wird das Mitführen und die Verwendung von Feuerwerkskörpern auf dem Marktplatz Innenstadt/ Klosterstraße, dem  Elisabethplatz/ Windthorststraße, auf dem Emstorplatz/ Osnabrücker Straße, an der Hünenborg, auf dem Thieberg sowie auf dem Spielplatz Hasenhöhle an der Moorstraße untersagt. Auch wenn der Waldhügel in der Allgemeinverfügung nicht ausdrücklich genannt wird, ist dort das Zünden von Feuerwerkskörpern und Pyrotechnik verboten, da es sich um ein Naturschutzgebiet handelt.

Das Ordnungsamt der Stadt Rheine wird das Verbot in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Polizei kontrollieren und dafür verstärkt im Stadtgebiet unterwegs sein. Verstöße werden konsequent geahndet, mitgeführtes Feuerwerk wird sichergestellt.

Zudem weist die Stadt Rheine noch einmal darauf hin, dass im Zuge der Corona-Pandemie das Rathaus weitestgehend geschlossen ist und nur nach Terminvereinbarung Besuche in Ausnahmefällen möglich sind. Seid dem 16.12.2020 ist damit auch der Besuch im Bürgerbüro bis auf weiteres nur nach vorheriger Terminvereinbarung (Tel. 939-348) möglich. In der Zeit vom 28.12.- 30.12.2020 bleibt das Bürgerbüro geschlossen. Im äußersten Notfall erreichen Sie uns unter der Telefonnummer 939-348.

Die Außenstelle Mesum ist seid dem 17.12. – 30.12.2020 geschlossen. Für die Zeit vom 04.01.2021 bis zunächst zum 13.01.2021 vereinbaren Sie bitte einen Termin im Bürgerbüro Rheine unter der Telefonnummer 939-348.

Kettelerufer-Bereich ab Montag frei

Rheine. Die Arbeiten am Kettelerufer schreiten weiter mit großen Schritten voran. Bis auf einige Lampen, die noch montiert werden müssen sowie eine fehlende Schachtabdeckung, sind die baulichen Arbeiten seitens der Stadt Rheine nunmehr nahezu abgeschlossen. Auch die neue Hochwasserschutzmauer, ein innovatives neues System, welches im Boden eingelassen ist und bei Bedarf mit wenigen Handgriffen schnell und einfach aufgebaut werden kann, ist fertig. Grund genug, einen ersten Teil des Kettelerufers daher auch frühzeitig für Fußgänger und Radfahrer freizugeben. Ab Montag, 21.12.2020 kann der hintere Bereich von der Hohen Lucht über die Bastion dann genutzt werden. Und auch der neue Boulderbereich unter der Ludgerusbrücke steht den Kletterfreudigen nun zur Verfügung. Aufgrund der Arbeiten an der neuen Emsterrasse bleibt der vordere Teil des Kettelerufers zwischen Emsstraße und Emsgalerie jedoch weiterhin gesperrt.

Am Freitag begutachteten Martin Forstmann, Fachbereichsleiter Planung und Bau, sowie Dirk Timmermann, zuständiger Bauleiter, die Baustelle. Beide sind von der Arbeit aber auch der Schnelligkeit des ausführenden Unternehmens begeistert. Anders als geplant, konnte die Maßnahme bereits in diesem Jahr nahezu abgeschlossen werden und nicht wie anfänglich geplant erst im Mai.

Gemeinsam Weihnachten für alle Weihnachtstüten für Bedürftige werden verteilt

Rheine. Ein Zusammenschluss der Kontakt- und Beratungsstellen in Rheine ermöglicht auch in diesem Jahr eine besondere Aufmerksamkeit für bedürftige Menschen in Rheine. Die Drogenberatung „Aktion Selbsthilfe e.V.“, das „Kremer-Haus“ und die Wohnungsloseneinrichtung „Treff 100“ der Stadt Rheine sowie die „Suppenküche“ und die „Bahnhofsmission“ des Caritasverbandes Rheine haben Weihnachtstüten gepackt, um Menschen, die von einer Wohnungsproblematik und Suchtproblematik betroffen sind, eine festliche Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

Der öffentliche Spendenaufruf hat eine überwältigende Welle von Hilfsbereitschaft ausgelöst. Insgesamt sind über 13.000 € gespendet worden. Wegen der Coronapandemie und zudem aufgrund des neuerlichen Lockdowns können in diesem Jahr in den Einrichtungen keine Weihnachtsfeiern durchgeführt werden. Die Weihnachtsfeiern waren in der Vergangenheit immer gut besucht, da sie ein Stück familiärer Weihnachtsatmosphäre vermitteln konnten, die bei vielen Menschen sonst nicht mehr gegeben ist. Umso größer ist die Freude bei den Kooperationspartnern, dass die erstmals in diesem Jahr initiierte Spendenaktion ein so großer Erfolg war.

Über 180 Menschen aus Rheine haben für die Aktion „Weihnachtstüte für Bedürftige“ gespendet, so dass 260 Geschenktüten gepackt und mit vielen nützlichen Dingen für den Alltag bestückt werden konnten. Die Ausgabe der Weihnachtspakete organisieren die Einrichtungen ab dem 21.12. für die regelmäßigen Besucherinnen und Besucher „coronakonform“.

„Ich bedanke mich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die mit ihrer Spende ein Zeichen für Menschlichkeit und Wertschätzung für diejenigen gesetzt haben, die meist eher am Rande unserer Gesellschaft stehen. Mit dieser Aktion nehmen wir die Menschen in unsere Mitte“, findet auch Bürgermeister Peter Lüttmann anerkennende Worte des Dankes für die hohe Spendenbereitschaft. Diesem Dank schließen sich die Kooperationspartner uneingeschränkt an.

Foto (privat) v.l.: Joachim Jüngst (Drogenberatung), Jörg Jäger (Stadt Rheine; Treff 100+Kremer-Haus), Bernard Garling (Drogenberatung) und Elke Zeitner (Caritas Rheine) für Bahnhofsmission und Suppenküche.

Wirtschaftswege in Rheine für rund 580.000 € saniert

Rheine. Zum Jahresende konnten in Rheine für rund 580.000 € Wirtschaftswege saniert werden. Auswahlkriterien waren neben dem Zustand auch die Verkehrsbedeutung im Wirtschaftswegenetz, das eine Gesamtlänge von 340 km umfasst.

Doch nicht nur die landwirtschaftlichen Fahrzeuge profitieren von den neuen Fahrbahndecken, sondern auch die Radfahrer, da häufig die Wirtschaftswege Bestandteil des Radverkehrsnetzes sind. Als Sanierungsverfahren wird, in Abhängigkeit der Beschaffenheit und der Tragfähigkeit der bestehenden Befestigung, der Hocheinbau oder der Tiefeinbau gewählt. Während beim Hocheinbau auf der bestehenden Befestigung asphaltiert wird, sind im Tiefeinbau auch tieferliegende Schichten zu erneuern. Überwiegend wird jedoch die vorhandene Substanz erhalten und im Hocheinbau die Dauerhaftigkeit und die Tragfähigkeit der Wege verbessert. Bei der Auswahl der zu sanierenden Wege wurden auch die landwirtschaftlichen  Ortsverbände eingebunden. Auf einer Länge von etwa 8,5 km wurden die Wirtschaftswege Schwarzer Weg, Zum Fichtenvenn, Am Heidbrink, Niemeierweg, Brelager Weg, Zur Mühle und die Linnenkampstiege saniert.

 

Illegales Rennen auf der Salzbergenerstraße in Rheine

Rheine – Im Kreis Steinfurt gibt es eine sogenannte Tuningszene, die sich dadurch auszeichnet, dass von Haus aus schon sportliche Kraftfahrzeuge durch die
Eigentümer noch einmal aufbereitet werden. So hat dann der Golf GTI, der schon ab Werk über genügend PS verfügt, nochmals eine gehörige Portion Kraft dazu bekommen oder der BMW ein noch tieferes Fahrwerk und einen noch sportlicheren
lauteren Auspuffklang. Damit man für seine Arbeit am Fahrzeug auch die nötige
Anerkennung in der Szene erfährt, trifft man sich an den verschiedensten
Örtlichkeiten im Kreis und präsentiert untereinander die Fahrzeuge. Den
besonderen Kick bringt es dann offensichtlich, sich mit diesen Fahrzeugen im
öffentlichen Verkehrsraum zu bewegen und mal an der roten Ampel die Muskeln
spielen zu lassen. Neben der Tuningszene gibt es noch eine kleinere Raserszene,
die sich durch illegale Rennen im öffentlichen Verkehrsraum den besonderen Kick
verschafft. Illegale Straßenrennen erfüllen einen schwerwiegenden
Straftatbestand und ziehen empfindliche Geldbußen oder eine Freiheitsstrafe nach
sich. Es gibt genügend Beispiele, siehe Berlin, wo sich die Fahrer maßlos
überschätzt und schwerste Verkehrsunfälle provoziert haben. Viele
Verkehrsteilnehmer sind dabei schwer verletzt oder sogar getötet worden. Die
Rechtsprechung kennt in derartigen Fällen keine Gnade. Nicht selten werden
Urteile wegen Mordes oder Mordversuch ausgesprochen. Der Polizei im Kreis
Steinfurt sind diese unterschiedlichen Gruppen bekannt. In verschiedenen Orten
wurden in der Vergangenheit sportlich aufbereitete Karossen angehalten und
kontrolliert. In einigen Fällen stellten die Polizisten die Fahrzeuge sicher und
führten sie dem TÜV vor, um das Ausmaß der Veränderungen für das anstehende
Strafverfahren dokumentiert zu bekommen. Die Eigentümer der Sportwagen mussten
danach oft tief in die Tasche greifen, um vom TÜV wieder die Freigabe ihres
Fahrzeugs zum Straßenverkehr zu bekommen. Rechnungen von 1.000 Euro und mehr
waren zu begleichen, denn die Fahrzeuge wurden erst dann wieder freigegeben,
wenn sie in den Originalzustand versetzt worden waren. In den Fällen, wo es
Anhaltspunkte auf ein illegales Straßenrennen gab, wurden sofort von den
einschreitenden Polizeibeamten das Fahrzeug, der Führerschein und auch das
Mobiltelefon beschlagnahmt. Am Freitagabend (11.12.) waren Polizisten in Rheine
unterwegs, um die Tuning- und Raserszene zu beobachten. Die Beamten hatten
Erkenntnisse darüber, dass 25 bis 30 Fahrzeuge im Stadtgebiet in bekannter
Manier unterwegs waren. Gegen 23.00 Uhr bemerkten Einsatzkräfte auf der
Salzbergener Straße zwei Pkw, die mit überhöhter Geschwindigkeit andere
Fahrzeuge überholten. An der nächsten roten Ampel standen beide Fahrzeuge vorne
nebeneinander. Offensichtlich wollten sich diese Kontrahenten ein Rennen
liefern. Mehrfaches Aufheulen der Motoren deutete auf den bevorstehenden Start
hin. Bei Grünlicht starteten beide mit durchdrehenden Reifen, um dann mit hoher
Geschwindigkeit bis zur nächsten roten Ampel zu fahren. Bei Grünlicht
wiederholte sich dann das Procedere. Die Beamten verfolgten die beiden Pkw,
einen BMW 335i und einen Mercedes Benz E 500. Mithilfe von uniformierten Kräften
wurden die beide Fahrzeuge angehalten und eingehend kontrolliert. Die
Führerscheine wurden in amtliche Obhut genommen und insgesamt fünf Mobiltelefone
sichergestellt. Die beiden Pkw durften fortan nicht mehr bewegt werden und
wurden an Ort und Stelle ebenfalls beschlagnahmt. Ein weiteres Fahrzeug, ein
frisierter VW Polo, wurde in der Nacht gegen 03.20 Uhr im Stadtgebiet von Rheine
von den Polizeibeamten angehalten und kontrolliert. Der Fahrer des Polos hatte
versucht, vor einer Kontrolle zu flüchten und war mit sehr hoher Geschwindigkeit
und ohne Beleuchtung durch eine 30er Zone davon gefahren. Dieses Fahrzeug
gehörte ebenfalls eindeutig zur Tuning- und Raserszene und war zuvor schon im
Stadtgebiet fahrender Weise aufgefallen. Die Polizisten beschlagnahmten auch
dieses Fahrzeug. Dazu nahmen die Beamten dem Fahrer den Führerschein und zwei
Mobiltelefone ab. Die Polizei im Kreis Steinfurt behält die Szene im Fokus. Die
uniformierten und zivilen Beamten sind fortwährend in allen Städten und
Gemeinden unterwegs, um rigoros ein Schaulaufen und illegale Rennen zu
unterbinden. Das konsequente Durchsetzen von strafprozessualen Maßnahmen
versetzt der Szene immer wieder einen empfindlichen Stachel. Dies wird aber in
der letzten Konsequenz dazu führen, den öffentlichen Verkehrsraum wieder
sicherer zu gestalten und die Gefahren für die Verkehrsteilnehmer auf ein
Mindestmaß zu reduzieren.

Die winter:city Rheine wächst Unzählige einzelne Lichter lassen die Straßen in der Rheiner Innenstadt erleuchten

Sie ist endlich vollständig, die winter:city 2020. In den letzten Wochen wurde fleißig dekoriert und geschmückt und nun hängt auch die letzte Lichterkette und der letzte Tannenbaum steht. Auf dem Marktplatz sowie dem Humboldtplatz stehen zwei große, beleuchtete Weihnachtsbäume. Kleinere, mit Lichterketten und Schleifen geschmückte Nordmanntannen befinden sich in der Fußgängerzone in großen Pflanzkörben. Diese beleuchteten Elemente laden gemeinsam mit den bereits installierten XXL-Zuckerstangen und dem Schlitten sowie der langen Lichterkette am Timmermanufer zu einem entspannten abendlichen Spaziergang in vorweihnachtlicher Atmosphäre ein. Außerdem können sich die Besucherinnen und Besucher der Innenstadt auf einer der fünf neuen, rustikalen Bänke während des Shoppings ausruhen.

Seit wenigen Tagen hängen zudem drei unterschiedliche Lichtelemente als Ansichtsexemplare in der Marktstraße. Die drei verschiedenen Sterne sind direkt an den neuen Laternen befestigt. Perspektivisch werden TBR, RTV und EWG gemeinsam eine neue Winterbeleuchtung für die Fußgängerzone entwickeln. „Im Rahmen der winter:city möchten wir in diesem Jahr einen ersten Testlauf wagen und schauen, welcher Stern in Bezug auf Preis und Aussehen am besten abschneidet.“ berichtet Hendrik Welp von der EWG.

Auch die Händler haben sich mit der Dekoration von Hausfassaden und Schaufenstern mächtig ins Zeug gelegt. Die 16 teilnehmenden Geschäfte des Schaufensterwettbewerbs können noch bis zum 17.12. bestaunt und bewertet werden. Abstimmungskarten liegen in den teilnehmenden Geschäften aus und können die vorgesehenen Losboxen im Rathaus Zentrum, in der Emsgalerie und vor dem Modehaus Böckmann (hier: ISG Weihnachtsbriefkasten) geworfen werden.

Raubüberfall auf Burger King in Rheine

Rheine- Unbekannte Täter haben am späten Sonntagabend (29.11.2020) gegen 23.44 Uhr eine Burger King-Filiale an der Neuenkirchener Straße überfallen und zwei Mitarbeiter bedroht. Die Täter betraten die Filiale Zeugenaussagen zufolge durch einen Hintereingang – einer von ihnen trug eine Schusswaffe mit sich. Sie drängten die beiden Angestellten der Fast Food-Kette von einem Aufenthaltsraum in den Küchenbereich. Dort forderten die Unbekannten die Beiden auf, sich auf den Boden zu legen. Als einer von ihnen zu den Tätern aufblickte, bekam er einen Fußtritt gegen den Kopf. Der andere Angestellte wurde mit einem Wischer gegen den Kopf geschlagen. Die Täter erkundigten sich nach einer dritten Angestellten. Diese hatte jedoch bereits aus der Filiale fliehen können und von einem sicheren Ort die Polizei verständigt. Bevor die Beamten am Einsatzort eintrafen, flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Entwendet wurde ersten Erkenntnissen zufolge nichts. Folgende Täterbeschreibung liegt vor: Einer der beiden war etwa 25 Jahre alt und circa 1,85 Meter groß. Er trug eine Skimaske und einen schwarzen Kapuzenpullover. Er sprach Deutsch mit einem ausländischen Akzent. Zu dem zweiten Unbekannten gibt es keine näheren Angaben. Laut den Zeugen trug der Zweite die Schusswaffe mit sich. Die Polizei in Rheine sucht Zeugen, die zur Tatzeit etwas Auffälliges beobachtet haben oder Täterhinweise geben können. Sie ist unter Telefon 05971/938-4215 zu erreichen

Shoppen bis 21 Uhr – Black Night in der winter:city Rheine

Rheine – Auch in diesem Jahr füllen besondere Aktionen und Angebotsschilder in den Schaufenstern wieder die Rheiner Innenstadt mit Farbe. Die „Black Night – Einkaufen bis 21 Uhr“ ermöglicht ein entspanntes und dennoch sicheres Shoppingerlebnis in der winter:city Rheine – mit Beachtung der AHA-Regel.

Am Freitag, 27. November 2020 ist es wieder soweit. „Black Friday“ wird in den Vereinigten Staaten der Freitag nach Thanksgiving genannt. Da Thanksgiving immer auf den 4. Donnerstag im November fällt, gilt der drauffolgende Freitag als Start in ein traditionelles Familienfest und als Beginn der Weihnachtseinkaufsaison. Dieser Sonderverkaufstag hat sich mittlerweile auch in Deutschland etabliert und versüßt die Kunden mit tollen Angeboten zur Vorweihnachtszeit.

An diesem Freitag kann in den Rheiner Geschäften entspannt und unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen eingekauft werden – ob Weihnachtsgeschenke, ein neues Outfit oder endlich das neue Smartphone. Die „Black Night“ bietet nun die Möglichkeit, einen kompletten Abend bis 21 Uhr zu shoppen und zu bummeln. Damit werden auch die Einkaufsströme in der Fußgängerzone und in den Geschäften in Corona-Zeiten entzerrt. Die zahlreichen Rabatt-Aktionen lassen die Vorfreude auf die Weihnachtszeit steigen und die winter:city trägt zu einer besonderen Aufenthaltsqualität bei.

Ein besonderes Highlight ist zudem das Stadtwerke-Winterspecial: In den ersten beiden Stunden kann kostenfrei in allen teilnehmenden Parkhäusern geparkt werden. Alle Infos unter www.stadtwerke-rheine.de/winteraktion.

„Mit den verlängerten Öffnungszeiten wollen wir in Rheine ein Zeichen setzen, dass Einkaufen vor Ort sehr gut möglich ist – trotz aller Corona-Einschränkungen“, erklärt Susanne Schmidt, 1. Vorsitzende des Handelsvereins Rheine und bedankt sich bei der Volksbank Münsterland Nord eG, die das Shoppingerlebnis und damit den lokalen Handel wieder unterstützt.

Gedenktag: Nein zu Gewalt an Frauen und Mädchen

Rheine. Wie in jedem Jahr wird anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25.November die Fahne „Nein zu Gewalt an Frauen – Frei leben ohne Gewalt“ vor dem Rathaus in Rheine gehisst. Die Fahnenaktion ist durch die Initiative von terre des femmes 
mittlerweile zu einem bundesweiten Bündnis geworden, an dem sich die  Frauenbeauftragten, der DGB, die Ministerien sowie verschiedene 
Frauennetzwerke beteiligen. Mit der Fahne setzt auch die Stadt Rheine ein weithin sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen.

Für die Gleichstellungsbauftragte Monika Hoelzel ist der Aufruf „Nein zu Gewalt an Frauen und Mädchen“ nicht nur am Internationalen Gedenktag aktuell. Die Gewalt im sozialen Nahraum – besser bekannt als „Häusliche Gewalt“ – kreisweit zu einem öffentlichen Anliegen zu machen, begleitet ihre Arbeit über das ganze Jahr. „Es ist mir wichtig, die Thematik in die Öffentlichkeit zu rücken. In Deutschland ist oder war schon jede dritte Frau Opfer von häuslicher Gewalt. Das ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs“, so Monika Hoelzel. Viele 
Fälle würden gar nicht bekannt. Frauen und Mädchen, die Gewalt erleben, brauchen öffentliche Hilfe und Unterstützung.

Nähere Informationen: Bereits seit 1981 finden am 25. November Veranstaltungen gegen Gewalt  an Frauen und Mädchen statt. Im Jahr 1999 legte die  UNO-Vollversammlung auch offiziell den 25. November als Aktionstag  fest. Hintergrund der Initiierung war die Verschleppung und Ermordung dreier Frauen durch Soldaten in der Dominikanischen Republik.