Räuberische Erpressung in Rheine -Öffentlichkeitsfahndung

Rheine- Am Dienstag (15.09.2020), zwischen 17.00 Uhr und 17.30 Uhr, kam es in der Innenstadt von Rheine, in der Tiefgarage Münstermauer, zu einer räuberischen Erpressung. Der Täter hatte unter einem Vorwand das spätere Opfer in die Tiefgarage gelockt. Hier wurde der junge Mann aus Rheine bedroht und tätlich angegriffen. Der Täter forderte Bargeld von dem Rheinenser. Zur Unterstützung drohte er mit einem Schlagring. Der Geschädigte händigte 75 Euro an den Täter aus. Beim Verlassen der Tiefgarage konnte das Opfer den Tatverdächtigen von hinten mit seinem Handy aufnehmen. Der Mann war etwa 173 bis180 cm groß und hatte eine kräftige Statur. Er hatte wenig Kopfhaar, fast Glatze. Bislang ist es nicht gelungen, den Täter zu identifizieren. Deshalb wendet sich die Polizei mit einer Öffentlichkeitsfahndung an die Bevölkerung.

Zeugen, die den Täter erkennen, oder die sonstige sachdienliche Hinweise geben können, wenden sich bitte an die Polizei in Rheine, Telefon 05971/ 938 – 4215.

Recyclingprodukte aus Rheine – Lokale Nachhaltigkeit und Reduzierung von Treibhausgasen

Rheine. Das Thema Nr. 1 der heutigen Zeit ist und bleibt der Klimaschutz, die Nachhaltigkeit und die Ressourcenschonung. Wir hören es jeden Tag in den Medien, bei der Arbeit und es verfolgt uns bis in die eigenen vier Wände. Doch was wird in unserer Region wirklich dafür getan? Was kann jede einzelne Person, können lokale und staatliche Behörden dazu beitragen? Es ist Zeit zu handeln!

Und genau das machen zwei Rheiner Betriebe bereits seit vielen Jahren! Die RR Rheiner Recycling GmbH und die Containerdienst Sandmann GmbH sind Recyclingunternehmen der ersten Stunde. Beide Unternehmen gewinnen hochwertige Recycling-Baustoffe aus Bauschutt. Davon überzeugten sich Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann und Dr. Jochen Vennekötter (Vorstand Technische Betriebe Rheine) bei einem Besuch beider Unternehmen. Eines dieser Produkte ist der Recyclingschotter, welcher aus Bauschutt aufbereitet wird. Die Recyclingquote beträgt bei diesem Abfall nahezu 100 %.

Im Jahr 2018 fielen in der Bundesrepublik rund 410 Millionen Tonnen Abfall an, davon mehr als die Hälfte Bau- und Abbruchsabfälle. Diese Bauschuttabfälle werden in den nächsten Jahren signifikant steigen. Ein Grund dafür ist der mangelnde freie Raum für neue Bauprojekte in den Städten in NRW. Viele Flächen sind bereits erschlossen und die Natur soll für neue Bauplätze nicht weiter in Anspruch genommen werden. Das bedeutet, dass ausgediente Fabriken, Gebäude und Häuser für neue und moderne Projekte weichen werden.

Nicht das Aufbereiten und Sortieren dieser Mengen ist hierbei das Problem, sondern diese ökologisch sinnvollen und güteüberwachten Produkte in den Bau-Kreislauf zur Wiedernutzung einzubringen.

Und hier sind die Recycling-Unternehmen nicht nur auf die Unterstützung aus der Politik angewiesen, sondern auf jeden Bauherrn, Projektleiter oder Bauarbeiter. Recycling-Baustoffe bieten nicht nur hochwertigen, güteüberwachten Ersatz zu Naturprodukten, sondern auch eine günstige und besonders umweltfreundlicheregionale Lösung.

Unterstützung bekommen die beiden Unternehmen von der Stadt- und TBR-Führung aus Rheine. Die verantwortlichen Personen zeigten sich sofort interessiert und folgten einer Einladung zu Fachgesprächen und Betriebsbegehungen in beiden Betrieben. Im Bild sehen Sie das letzte Treffen auf dem Recyclinghof der Firma Sandmann mit Bürgermeister Herrn Dr. Peter Lüttmann, Geschäftsführer der TBR- Technischen Betriebe Rheine, Herrn Dr. Jochen Vennekötter nebst Projektleitern. Über die Unterstützung freuten sich die Geschäftsführer Herr Andreas Breckweg von der RR Rheiner Recycling, sowie die Herren Martin Droste und  Hermann-Josef Sandmann auf Seiten des Recyclingbetriebes Sandmann.

Das Ergebnis aus beiden Terminen war eindeutig: Die zukünftige Nutzung von Recycling-Baustoffen wird unabdingbar sein, nicht nur aus Sicht des Abfall-Kreislauf-Gesetzes, sondern gerade in Bezug auf nachhaltiges Bauen, der Schonung natürlicher Ressourcen und ebenso dem Kosten-Nutzen-Faktor. Die Beteiligten bekräftigten bei dem Treffen den Willen regional mehr recyclierte Baustoffe nach den technischen Regelwerken einzusetzen.

Betriebe im Überblick:

Die RR Rheiner Recycling GmbH wurde 2009 gegründet. Als eigenständige Firma auf dem Thieberg neben dem Kalkwerk hat die RR Rheiner Recycling GmbH in den vergangenen Jahren eine stehts wachsende Annahmemenge an verschiedenen Abfällen zuverlässig aufbereitet.
Neben den klassischen Abbruchabfällen werden auch Sande und Schlacken aus der Biomasseverbrennung durch sorgfältige Aufbereitung zu neuen Bauprodukten.
Wir bieten FSS RCL-I Schotter verschiedener Körnungen, Sieb- und Füllsande sowie feinteilige Böden zur Auffüllung und Begrünung. Auch werden aus den recycelten Produkten direkt Betonformsteine, z.B. für Schüttgutboxen, Abgrenzungen oder Mauern hergestellt.
Mit unserem schlanken Team der Produktion und Verwaltung können wir alle nötigen Vorgänge und erlaubten Warenströme auch für große Projekte bearbeiten.

Die Containerdienst Sandmann GmbH ist ein renommiertes Unternehmen aus Rheine. Im Industriegebiet Nord bietet der Recycling- und Entsorgungsbetrieb Sandmann diverse Dienstleistungen für Privatleute und Gewerbetreibende an:

Neben dem klassischen Containerdienst mit Absetz- und Abrollcontainer, verfügt das Unternehmen über mobile Recyclinganlagen wie Brech- und Siebanlagen, die eine „vor Ort“ Verarbeitung von Bauschutt und Böden ermöglicht. Auf dem Wertstoff- und Recyclinghof können Privat- und Firmenkunden Ihre Abfälle, wie z.B. Bauschutt, Boden, Restmüll, Grün-, Holz- und Gewerbeabfälle umweltgerecht entsorgen. Ein großer Teil dieser Abfälle wird direkt auf dem Betriebsgelände recycelt und zu hochwertigen Baustoffen verarbeitet (die sog. Kreislaufwirtschaft). Zu den Produkten gehören Recyclingschotter, Siebsand/Vorabsiebung und gesiebter Oberboden.

 

Der Treff 100 präsentiert sich mit neuer Optik

Rheine. Im Treff 100 machten sich Vertreter der Interessengemeinschaft Treff 100 e. V. und die Leiterin des zuständigen Fachbereichs Schulen, Soziales, Migration und Integration der  Stadt Rheine, Wiebke Gehrke, jetzt ein Bild von den Fortschritten der Sanierung der Räumlichkeiten.

In den  zurückliegenden Monaten wurden in der Anlauf-, Kontakt- und Beratungsstelle am Kardinal-Galen-Ring eine neue Küchenzeile und neue Möbel für den Tagesraum angeschafft. Ermöglicht haben dies zahlreiche Spenden, die die Interessengemeinschaft verwaltet und zum Wohl der Menschen einsetzt, die sich in Wohnungsnotfällen oder gar in Obdachlosigkeit befinden. Ohne die ehrenamtliche Arbeit der Interessengemeinschaft wäre eine derartige Aufwertung der Einrichtung nicht ohne weiteres möglich gewesen. Die städtischen Verantwortlichen richteten deshalb ihren herzlichen Dank an die IG Treff 100, vertreten durch IG Wolfgang Lietmeyer und Michael Otten.

Die neu gestalteten Räume erhielten auch noch einen neuen Anstrich und das Beratungsbüro im Treff 100 wurde vergrößert. Pünktlich zum 25.-jährigen Bestehen der Einrichtung  im November 2020 sollen noch die Decke sowie der Eingangsbereich der Einrichtung erneuert werden.

Die neuen Möbel tragen dazu bei, dass sich die Nutzerinnen und Nutzer der Einrichtung wohl fühlen und somit einen behaglichen Rückzugsraum vorfinden. In der Einrichtung können sich die Besucher unter Einhaltung der Hygienebestimmungen aktuell zu gewohnten Öffnungszeiten aufhalten, sich und ihre Wäsche waschen, Kleiderspenden entgegennehmen und die Beratung der Sozialarbeiter Jörg Jäger und Eksa Pehlivan in Anspruch nehmen. Im Rahmen des Hygienekonzepts des Treff 100 werden passend zum Einsetzen des nasskalten Herbstwetters ab der kommenden Woche auch wieder Heißgetränke ausgegeben.

„Nach der kompletten Schließung des Tagesraums  für Besucher im März diesen Jahres sind wir froh darüber, dass wir den Menschen das Angebot mittlerweile  wieder zumindest in begrenzter Form zur Verfügung stellen können“, so Einrichtungsleiter Jäger. Durch den Lockdown im März musste viele Anlaufstellen geschlossen werden und somit standen viele Hilfsangebote  vorübergehend nicht zur Verfügung. In dieser Zeit hielten die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter der sozialen Einrichtungen der Stadt Rheine  per Streetwork Kontakt zu den hilfsbedürftigen Menschen. Umso schöner ist es für die Nutzer und Mitarbeiter des Treff 100, dass sich unter den gegebenen Umständen wieder ein Stück Normalität und Wohlfühlatmosphäre einstellen kann.

Trotzdem stellt das Coronavirus die sozialen Einrichtungen der Stadt Rheine weiterhin vor Herausforderungen. Dazu gehört insbesondere das eingeschränkte Platzangebot aufgrund der Abstands- und Hygieneregeln. So dürfen sich beispielsweise im Treff 100 derzeit nur sieben Besucher gleichzeitig aufhalten. Das Kremer-Haus, die städtische Notunterkunft für Wohnungslose, kann derzeit nur eine reduzierte Anzahl an Schlafplätzen anbieten. Mit Blick auf die kalte Jahreszeit hat die Stadt daher frühzeitig reagiert und die Voraussetzungen für zusätzliche Schlafplätze für Wohnungslose in anderen Räumlichkeiten geschaffen.

Foto (Stadtpressestelle): Fachbereichsleiterin Wiebke Gehrke, Michael Otten, Wolfgang Lietmeyer (beide IG Treff 100), Jörg Jäger und Eksa Pehlivan (beide Treff 100)

Mögliche Bombenentschärfung am Montag – Im Bedarfsfall werden Ersatzhaltestellen für Busse eingerichtet

 

Rheine. Bei Baugrunduntersuchungen im Zuge der Kanalbauarbeiten auf der Lindenstraße wurde ein metallischer Gegenstand sondiert. Am Montag, 12. Oktober 2020, soll nun die Stelle  freigelegt und das Metallteil genauer untersucht werden. Fachleute des Kampfmittelbeseitigungsdienstes werden prüfen, ob es sich bei dem Gegenstand um eine noch aus dem zweiten Weltkrieg stammende Bombe handelt, die dann auch vor Ort sofort entschärft werden würde.

Je nach Größe und Art einer zu entschärfenden Bombe, würde nach örtlicher Einschätzung des Feuerwerkers ein Sicherheitsradius von 250 Metern bzw. 500 Metern um die Fundstelle festgelegt werden müssen. In diesem Radius müssten die Menschen den Bereich verlassen und auch der öffentliche Nahverkehr sowie Teile des Bahnverkehrs müssten dann eingestellt werden.

Für den Busverkehr in Rheine bedeutet dies, dass im Falle einer Evakuierung aus dem 250er Radius die StadtBus-Linien C9, C10 und C11 eingestellt werden. Dafür würden drei Behelfshaltestellen (Anlage) zur Notunterkunft Stadthalle eingerichtet und als Sammelhaltestellen gekennzeichnet. Die erste Haltestelle befände sich dann auf der Breiten Straße, Haltestelle C9 „Ferdinandstraße“ stadteinwärts, der zweite Einstiegspunkt wäre auf der Sprickmannstraße, Ersatzhaltestelle „altes Arbeitsamt – Ecke Talstraße“ sowie der Dritte auf der Dutumerstraße, Haltestelle C 10 – C11 „Berufskolleg“ stadtauswärts. Auch an der Stadthalle auf dem Humboldtplatz würde eine Ersatzhaltestelle eingerichtet, damit die Busse den Humboldtplatz ohne Verzögerung wieder verlassen können.

In einem Evakuierungsradius von 500 Metern müsste der Busverkehr der StadtBus-Linien komplett eingestellt werden. Dennoch würden in diesem Fall dieselben 3 Behelfshaltestellen zur Notunterkunft eingerichtet und als Sammelhaltestellen gekennzeichnet.

Auch Stellplätze wären von einer möglichen Evakuierung betroffen. Das Parkhaus an der Lindenstraße, das Parkhaus „Am Bahnhof“, die Tiefgarage „Rathaus-Zentrum“ sowie das Parkhaus „Zentrum“(Köpi) wären dann für die Zeit der Bombenentschärfung nicht mehr zugänglich.

Neue Mitarbeiterin bei der EWG Rheine

Neue Mitarbeiterin bei der EWG Rheine Nicola Grade verstärkt seit dem 01.02.2020 den Bereich „Gesundheit & Standortentwicklung“

Rheine. Die Stadt Rheine heißt Frau Nicola Grade als neue Mitarbeiterin der EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH herzlich willkommen. Frau Grade hat 2015 ihren Master in Kommunikationswissenschaften an der Universität Münster absolviert und arbeitete zuletzt bei einem Softwarehersteller in Bochum als Marketingverantwortliche. Gemeinsam mit Anne Muldbücker ist Frau Grade seit Februar 2020 als Projektleitung Marketing bei der EWG für das Projekt „Gesundheitsregion Münsterland – Kommunale Versorgungskompetenz stärken“ zuständig.

Ziel des von der EU und dem Land NRW geförderten Projekts ist die Stärkung der kommunalen Versorgungskompetenz in den Bereichen Medizin, Pflege und Therapie. Es hat eine Laufzeit von drei Jahren (01.01.2020 – 31.12.2022) und erstreckt sich auf fünf Modellkommunen des Münsterlandes. Verantwortlich für die Umsetzung des Projekts sind das Netzwerk Gesundheitswirtschaft Münsterland e.V., die EWG Rheine und die Fachhochschule Münster.

Dabei nehmen die EWG Rheine als Projektpartner und die Stadt Rheine als erste Modellkommune eine besondere Vorreiterrolle ein: Für Rheine wird ein eigenständiges Gesamtkonzept entwickelt mit konkreten Marketinginstrumenten zur Gewinnung von Fachkräften für das lokale Gesundheitswesen. Einige Beispiele von den entwickelten Maßnahmen werden in den nächsten zwei Jahren direkt vor Ort erprobt und evaluiert. Die Ergebnisse dieses Erprobungsprozess fließen direkt in die Entwicklung der Plattform „Gesundheitsregion Münsterland“ mit ein.

Der Mangel an Medizinern und Pflegekräften ist bereits spürbar und wird sich in Zukunft drastisch verschärfen“, so Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann und Anne Muldbücker (EWG).Deshalb möchten wir Rheine proaktiv als attraktiven Standort für Berufsgruppen aus dem Gesundheitsbereich gestalten und freuen uns, mit Nicola Grade neue Kompetenz in Sachen Kommunikation & Marketing an Bord zu haben.“ 

Foto: v.l.n.r. Anne Muldbücker (EWG), Nicola Grade (EWG) und Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann; Fotografin: Michaela Hövelmann

Bombe oder nicht? Metallteil auf der Baustelle an der Lindenstraße wird untersucht

Rheine. Bei Baugrunduntersuchungen im Zuge der Kanalbauarbeiten auf der Lindenstraße wurde  ein metallischer Gegenstand sondiert. Am Montag, 12. Oktober 2020, soll nun die Stelle  freigelegt und das Metallteil genauer untersucht werden.

Fachleute des Kampfmittelbeseitigungsdienstes werden prüfen, ob es sich bei dem Gegenstand um eine noch aus dem zweiten Weltkrieg stammende Bombe handelt, die dann auch vor Ort sofort entschärft werden würde.

„Vorbeugend laufen die Vorbereitungen für eine Bombenentschärfung bereits jetzt auf Hochtouren“, teilte heute Frank de Groot-Dirks, Leiter Büro des Bürgermeisters, mit. Je nach Größe und Art einer zu entschärfenden Bombe, würde nach örtlicher Einschätzung des Feuerwerkers ein Sicherheitsradius von 250 Metern bzw. 500 Metern um die Fundstelle festgelegt werden müssen. Das hieße: Straßen, die in diesem Radius liegen, würden für den gesamten Verkehr gesperrt, alle Geschäfte für die Dauer der Entschärfung geschlossen. Ebenfalls würde der Bahnbetrieb eingestellt werden müssen. Die betroffenen Anwohner würden evakuiert. Sofern es zu einer Evakuierung kommen sollte, würden Flugblätter an die Haushalte verteilt werden. Auf ihnen würde bekannt gegeben werden, wohin sich die betroffenen Personen für die Dauer der Entschärfung wenden können. Für Personen, die nicht selber das Haus verlassen können, würde zudem ein Fahrdienst eingerichtet werden. Hierfür wird seitens der Stadt Rheine ein Hotline eingerichtet. Außerdem würden Lautsprecherwagen durch die betroffenen Straßen fahren und über Megafon über die Situation aufklären sowie die Anwohner zur zeitweisen Räumung auffordern.

„Die ganze Durchführung gemeinsam mit der Polizei und der Feuerwehr ist für uns Routine, denn es wurden bereits schon häufiger Bomben im Rheiner Stadtgebiet entschärft“, verdeutlicht de Groot-Dirks die Vorgehensweise. „Wir möchten aber frühzeitig auf diese Maßnahmen hinweisen, damit sich nicht nur die Anwohner, sondern auch Verkehrsteilnehmer früh genug auf eine eventuelle Sperrung vorbereiten können.“

Mit Verkehrsbehinderungen aufgrund einer etwaigen Vollsperrung müsste im Evakuierungsfall gerechnet werden, ortskundige Autofahrer werden daher gebeten, den betroffenen Bereich am 12. Oktobergroßräumig zu umfahren. Die Bundesbahn würde den Bahnbetrieb ebenfalls einstellen. Über die örtlichen Medien, den Internetauftritt der Stadt Rheine sowie die städtischen Social Media-Kanäle würde die Öffentlichkeit dann zeitnah informiert, wann sie in ihre Häuser zurückkehren können. Wer Hilfe benötigt oder weitere Fragen hat kann sich ab Montag, 05. Oktober 2020 an die Hotline unter 05971 939 987 oder per Mail unter kmittel@rheine.de wenden.

 

Einheitsbuddeln am 3. Oktober – auch Rheine buddelt wieder mit

Rheine. Unter dem Hashtag #Einheitsbuddeln gab es im letzten Jahr erstmalig eine Initiative zum Tag der deutschen Einheit. Dabei waren alle Bundesbürger angesprochen, am 3. Oktober einen Baum zu pflanzen. Die Stadt Rheine beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an dieser Aktion und buddelt mit.

Damit alle mitbuddeln können, haben Stadt und TBR auch dieses Jahr wieder öffentliche Pflanzfelder im Stadtgebiet gesucht und vorbereitet. Dort können Bürger, die mitmachen wollen, auf der Pflanzfläche an der Hünenborg oder am Spielplatz Burgundenweg ihren persönlichen Baum pflanzen.

Uwe Neuber, Leiter öffentliche Grünflächen, und Gerald Schneege, Grünflächenunterhaltung der Technischen Betriebe Rheine, haben die Flächen ausgesucht und vorbereitet.

In dieser Woche hat das Team Grün der Technischen Betriebe die Flächen eigens dafür mit etwa 50 Löchern pro Aktionsfläche im Raster von 2 x 2 Metern vorbereitet. Die Löcher selber haben einen Durchmesser von etwa 20 cm und sind ca. 30 cm tief. Wer also Interesse hat und aktiv mitbuddeln möchte, kann am Tag der Deutschen Einheit heimische Gehölze wie Ahorn, Birke, Buche oder Hasel mitbringen und in eines der vorbereiteten Löcher einpflanzen. Das Pflanzwerkzeug ist dabei selber mitzubringen.

 

Zudem bitten die Fachleute der TBR auch in diesem Jahr wieder darum keine Exoten zu pflanzen, sondern die heimischen Bäume zu nutzen, da sie für den Standort und das Klima am besten geeignet sind. Dass alle mitgebrachten Pflanztöpfe und sonstigen Utensilien wieder mitgenommen und Zuhause entsorgt werden, versteht sich dabei von selbst. Die dauerhafte Pflege der neuen Bäume wird zukünftig vom Bereich Grünflächen der Technischen Betriebe übernommen.

 

 

 

Freie Plätze für Theater- und Zirkusfreizeit der Jugendkunstschule in Rheine

Rheine. Manege frei, Vorhang auf! Die Jugendkunstschule der Stadt Rheine veranstaltet in den Herbstferien ihre erste Theater- und Zirkusfreizeit für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 16 Jahren.

Alle jungen Menschen, die Lust haben, Zirkusluft zu schnuppern, auf der Bühne zu stehen oder ein Nachwuchs-Comedy-Talent zu werden, sind herzlich eingeladen, die letzten freien Plätze der Freizeit zu besetzen.

Die Theater- und Zirkusfreizeit findet vom 19. bis zum 23. Oktober 2020 statt. Jeweils zwischen 9 und 16 Uhr erarbeiten die Nachwuchstalente zusammen mit ihren Dozenten eine Bühnenshow, die am letzten Tag vor geladenem Publikum (Eltern, Geschwister, Freunde) aufgeführt wird. Im Fokus steht dabei aus aktuellem Anlass das Thema „Maske“. Verschiedene Arten, eine Maske zu tragen, sie humoristisch auf der Bühne einsetzen oder einfach als Gestaltungselement nutzen – es sind tausende Varianten für den Einsatz im Zirkus-, Theater- und Comedy-Bereich denkbar.

Der Kostenbeitrag liegt bei 50 € pro Person und Woche und beinhaltet Mineralwasser, ein warmes Mittagessen sowie einen Vormittags- und Nachmittagssnack.

Anmeldungen sind bei der Jugendkunstschule, Frau Lorena Wolff, telefonisch unter der 05971 939-120 oder per Mail an lorena.wolff@rheine.de möglich. Wir freuen uns auf eine bunte und kreative Freizeit!

Shopping Night am 02.10. in der Rheiner Innenstadt

Die Rheiner Innenstadt lädt am Freitag, 02. Oktober 2020 zur Shopping Night ein. Einen Tag vor dem Feiertag „Tag der Deutschen Einheit“ kann in den Geschäften der Innenstadt entspannt bis 21.00 Uhr eingekauft werden. Damit sich das Bummeln lohnt, hat sich die Händlerschaft einige Besonderheiten einfallen lassen. Verschiedene Aktionen der teilnehmenden Geschäfte sowie ein kleines Rahmenprogramm bieten Unterhaltung für alle shoppingbegeisterten Kunden.

Die Emsgalerie lockt mit Live-Musik von 17:00 – 21:00 Uhr, so dass einem entspannten und ausgedehnten Shopping-Erlebnis nichts mehr im Wege steht. Es werden 100 exklusive Goodie Bags ab 19 Uhr in der Emsgalerie verteilt. Außerdem gibt es im Vorfeld der Shopping Night und am Abend selbst verschiedene Verlosungen.

Die Innenstadt erfreut sich an zahlreichen Neueröffnungen und einem belebten historischen Marktplatz, die es zu erkunden gilt.

„Mit der kurzfristig organisierten Shopping Night wollen wir unseren Kunden ausgedehnte Einkaufsmöglichkeiten bieten. Vor dem Hintergrund, dass die Herbstkirmes und damit der verkaufsoffene Sonntag im Oktober ausfallen, wollen wir als Handel vor Ort ein Zeichen setzen und das „Heimat Shoppen“ fördern.“, erläutert Susanne Schmidt, 1. Vorsitzende vom Handelsverein Rheine e.V.

 

Rheine, versuchter Handtaschen-Raub


Rheine  – Ein unbekannter Täter hat am Montag (21.09.2020) gegen 14.15 Uhr versucht, einer 53-jährigen Rheinenserin eine Handtasche zu entreißen. Die 53-Jährige war auf dem Fußweg An der Stadtmauer in der Innenstadt unterwegs, als ihr der junge Mann entgegen kam. Er versuchte, ihr die Tasche von der Schulter zu reißen. Die Frau umklammerte ihre Handtasche und fiel zu Boden. Der Täter ließ nicht locker. Erst als mehrere Zeugen ihn lautstark aufforderten, aufzuhören, flüchtete er zu Fuß über einen schmalen Pfad in Richtung der Straße Auf dem Hügel. Die Rheinenserin wurde leicht verletzt. Laut Zeugen war der Unbekannte männlich, ein südeuropäischer Typ, etwa 1,80 Meter groß, schlank und 18 bis 20 Jahre alt. Er hatte kurze, schwarze Haare, die an den Seiten rasiert waren. Er trug ein hellblaues Oberteil und eine schwarze lange Hose. Hinweise nimmt die Polizei unter 05971/938-4215 entgegen.

Brandstiftung in einem leerstehenden Gebäude In Rheine

Rheine – Die Polizei hat nach einem Brand in dem leerstehenden Gebäude am Hörstkamp die Ermittlungen aufgenommen. Unbekannte Personen hatten sich am Sonntagabend (20.09.2020) unberechtigt Zugang zu dem Gebäude verschafft. Gegen 21.10 Uhr waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei alarmiert worden. Die Unbekannten hatten in dem leerstehenden Gebäude offensichtlich Papier zusammengelegt und angezündet. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Es ist kein nennenswerter Sachschaden entstanden. Die Polizei bittet um Hinweise unter Telefon 05971/938-4215.

PKW-Brand in Rheine Polizei geht von Brandstiftung aus

Rheine  – Nach dem PKW-Brand am Burgundenweg hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten sicherten unter anderem die Spuren an der Brandstelle. Den Ergebnissen zufolge ist von einer Brandstiftung auszugehen. Auch die Angaben von Zeugen lassen diesen Schluss zu. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei waren am frühen Sonntagmorgen (20.09.2020) um 06.09 Uhr alarmiert worden. In einer Garagenauffahrt war ein VW Touareg in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Durch die hohen Flammen wurden auch die Fassade der Garage und eine Hecke in Mitleidenschaft gezogen. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise geben können, Telefon 05971/938-4215. Sie bittet jede verdächtige Beobachtung, die zur Brandzeit und kurz davor im Bereich des Burgundenweges gemacht worden
ist, mitzuteilen.

Über 500 Mitglieder in nur fünf Jahren!


Rheine/Spelle- Nach nur fünf Jahren Bestehen hat das House of Taekwon-Do in Rheine und mit seinem Außenstandort in Spelle die 500 Mitglieder Marke durchbrochen.Einer der größten Kampfkunstschulen im Münsterland war das House of Taekwon-schon länger und so eine Größenordnung erreichen nur eine Handvoll in Deutschland vor allem nach so einer kurzen Zeit.
Wir haben den Schulleiter Stefan Mannweiler gefragt, ob er an so einem Erfolg jemals gedacht hat.

Ein standardisiertes Konzept mit gleichbleibender hoher Unterrichtsqualität, gut ausgebildete Lehrer, ein altersgerechtes Motivationskonzept, die Bereitschaft Neues zu lernen und zu integrieren, aber auch Teil der lokalen Gesellschaft zu sein sind wichtige Punkte, so Mannweiler.
Mit den 500 Mitgliedern erreicht das House of Taekwon-Do mit dem Hauptstandort in Rheine und einer Zweigstelle in Spelle aber langsam ihre Kapazitäten. In der Rheinenser Kickboxabteilung gibt es seit Wochen einen Aufnahmestopp und bei vielen anderen Gruppen wird dieser auch bald folgen müssen.
Wartelisten müssen eingeführt werden, das erste Mal in der Geschichte der Kampfkunstschule, führt Mannweiler fort. Dies ist auch ein Grund wieso das House of Taekwon-Do ständig nach motivierten Trainern und Helfern in Form von Azubis, Festanstellungen oder Ähnliches Ausschau hält.

Die angeordnete Corona bedingte Zwangspause war keine einfache Zeit für das House of Taekwon-Do und viele offene Fragen lagen in der Luft wie es weitergeht. Doch zum Glück wollen die Menschen wieder weiter am Leben teilnehmen und Sport treiben. Die Corona Auflagen können auch sehr gut wegen der Beschaffenheit der Schulen, der Größe und vor allem Frischluftzufuhr eingehalten und sichergestellt werden.  
Stefan Mannweiler ist sehr stolz auf seine Lehrer und das Team, denn neue Mitglieder kommen in den meisten Fällen durch Empfehlungen oder dem guten Ruf., freut sich der Schulleiter.
Auf die Frage, wie viele Mitglieder man sich noch wünscht, reagiert der Mannweiler zurückhaltend. Das wichtigste Ziel ist klar: Qualität! Trainingsqualität für die Schüler, Lebensqualität für die Mitarbeiter und Quality Time für meine Familie betont der Gründer der Schule. Groß zu sein ist nicht immer gut, irgendwann könnte die Qualität kippen und daher geht man mit Expansionsgedanken sehr vorsichtig um, so Stefan Mannweiler.

Aber wir denken über alles nach und werden unsere, auch zukünftigen Mitglieder, an unseren Standorten den best möglichen Kampfsport anbieten.

ASV Rheine startet vorsichtigen Versuch eines Königsangelns

Gemeinschaftsangeln in Corona-Zeiten

Rheine- Corona hat auch das Vereinsleben des Anglersportvereins (ASV) Rheine stark beeinflusst. Alle Veranstaltungen seit März 2020 mussten abgesagt werden. In der letzten Vorstandssitzung haben die Kanalangler nun beschlossen, mit dem Königsangeln am kommenden Sonntag ein kleines Stück weit zur Normalität zurück zu kehren. Unter Beachtung aller zurzeit geltenden „Corona-Regeln“ wurde ein Hygienekonzept erarbeitet, dass sicherstellen soll, dass die Teilnehmer sich nicht einem erhöhten Risiko aussetzen. Es beinhaltet eine Abstandspflicht und eine klar definierte Maskenpflicht, sowie eine Einbahnregelung bei der Nutzung der Toilettenanlagen, die natürlich regelkonform ausgestattet sein werden. Das Vereinsheim selbst bleibt geschlossen. Die gesamte Veranstaltung findet im Freien statt. Der Vorstand der Kanalangler weist ebenfalls darauf hin, dass die Parksituation am Vereinsheim aufgrund der Bauarbeiten der Stadt Rheine auf dem Vereinsgelände stark eingeschränkt ist. Um 7:30 Uhr ist Treff am Vereinsheim, wo zunächst das Hygienekonzept erläutert wird, bevor Angelwart Christoph Kaup auf das Königsangeln an sich eingeht. Alle Teilnehmer sind gehalten, einen eigenen Mund-Nase-Schutz mitzuführen, der in bestimmten Situationen zwingend anzulegen ist. Das eigentliche Angeln ist unkritisch, da die Teilnehmer am Dortmund-Ems-Kanal an der frischen Luft 20 bis 25 Meter auseinander sitzen. Etwa drei bis vier Stunden soll geangelt werden, um in dieser Zeit festzustellen, wie sich die Fischpopulation in den 12 Monaten seit dem letzten Gemeinschaftsangeln an dieser Stelle entwickelt hat. Als Anreiz zur Teilnahme wird der erfolgreichste Fänger zum Angelkönig oder auch zur Angelkönigin gekürt. Die Jugendgruppe angelt gemeinsam mit den Senioren und ermittelt ebenfalls ihre Würdenträger. Die Erfahrungen aus diesem Angeln in Corona-Zeiten werden in ein grundsätzliches Sicherheitskonzept einfließen, das es ermöglichen soll, auf unvorhergesehene Ereignisse in Zukunft schnell und effektiv reagieren zu können. 

Prüfungen im House of Taekwon-Do

Spelle/ Rheine :Vergangenes Wochenende fanden nach der langen Coronapause wieder langersehnte Prüfungen im House of Taekwon-Do statt.

Viele neue Farbgürtel und einige neue Schwarzgürtel sind das Ergebnis eines langen Prüfungswochenendes verteilt über zwei Tage und sechs Stunden Prüfung.

Der erste Teil der Prüfung fand Indoor statt, bei dem die Prüflinge im Formlauf, die Kür im Taekwon-Do, Bruchtesten und sportlichen Kampffähigkeiten geprüft wurden. Natürlich eine schweißtreibende Angelegenheit bei den hohen Temperaturen draußen.

Doch der Schweiß floss am nächsten Prüfungstag noch mehr beim Outdoor Teil bei über 30 Grad.  Hier ging es weniger darum etwas vorzuzeigen, sondern neues schnell zu erfassen, zu lernen und umzusetzen. Realistische Selbstverteidigung für Jung und Alt, für Frau und Mann standen hier auf dem Programm. Schulleiter Stefan Mannweiler schmeißt alle einstudierten und choreographischen Selbstverteidigungstechniken aus dem traditionellen Taekwon-Do raus und ersetzt diese mit Wissen aus z.B. dem Krav Maga, militärischen Kampftaktiken und vor allem Stresstraining. Nach drei Stunden dieses Trainings waren alle mehr als geschafft aber auch zufrieden, denn fast alle haben die Prüfung bestanden!

Die standesgemäßen Urkunden und Gürtelverleihung fand beim begehrtem Black Belt Dinner statt, bei dem Eltern, Familienangehörige und Freunde mit eingeladen waren. Denn schließlich haben vor allem die Schwarzgürtel mindestens fünf Jahre auf diesen Tag hingearbeitet. Speziell die neuen Kinderschwarzgurtträger hatten bei der Verleihung ein breites Grinsen im Gesicht. 

 

POL-ST: Rheine, Fahrraddiebe festgenommen

Rheine (ots) – Am Mittwochmorgen (29.07.) beobachteten zwei Polizisten gegen
01:30 Uhr ein Pärchen, das sich im Bereich des Mathias-Spitals auffällig mit
einer Taschenlampe nach Fahrrädern umschaute. Die Beamten folgten dem Duo, das
dann an der Lilienthalstraße mit einem, vermutlich gestohlenen, Fahrrad aus
einem Hauseingang kam. Mit hinzugerufenen Beamten konnte der 39-jährige
Tatverdächtige an der Frankenburgstraße angetroffen und vorläufig festgenommen
werden. Seine Partnerin, eine 41-jährige Frau aus Rheine, war mit dem, wie sich
rausstellte, gestohlenem Fahrrad geflüchtet. Sie konnte wenige Stunden später in
ihrer Wohnung ebenfalls vorläufig festgenommen werden. Auch das gestohlene
Fahrrad konnte dort sichergestellt werden. Ermittlungen ergaben, dass der
39-jährige für weitere Straftaten infrage kommt. So werden ihm 4 PKW-Aufbrüche,
3 weitere Fahrraddiebstähle und ein Ladendiebstahl zur Last gelegt. Ein
Haftrichter des Amtsgerichts Rheine schickte den Mann in Untersuchungshaft. Die
41-Jährige wurde nach ihrer Vernehmung wieder entlassen.