Rheine-Standort der guten Arbeitgeber bewegt

Jetzt sind Sie da, die neuen eigens für die Initiative „Rheine-Standort der guten Arbeitgeber“ (SdgA) entwickelten Fahrräder. Gemeinsam mit Batavus Bäumker aus Rheine, Blase Siebdruck, cows online und PORT&HEINE – ZWEI GESTALTEN, wurden fetzige Fahrräder für die Mitarbeiter der Initiative entworfen. Dabei finden die Fahrräder vielfältigen Einsatz: etwa bei kurzen Diensteinsätzen, der im Grünen bewegten Mittagspause oder einfach um mal schnell in die City zu fahren. Zudem möchte die Initiative ihre Präsenz in Rheine erhöhen. „Was mit diesen tollen Fahrrädern sicher gelingt“, sind sich die Sprecher der Initiative Holger Klinge, KTR Systems und Ernst-August Lührman, Döcker & Partner sicher. Insgesamt wurden im ersten Aufschlag 40 Fahrräder geordert. Davon haben Hanes Germany direkt 10 und die VR Bank Kreis Steinfurt 5 Fahrräder für die Belegschaft erworben. „Ein tolles Gemeinschaftsprojekt für die Unternehmerschaft und den Standort Rheine“, freut sich Ingo Niehaus, Geschäftsführer der EWG. Und er hofft, „wenn die Fahrräder erstmal unterwegs sind, dass sich die Nachfrage der Unternehmerschaft noch steigert“.

Doch die Ideen der Initiative gehen noch weiter. Da sich das Urlaubsverhalten bedingt durch das Coronavirus voraussichtlich in diesem Jahr verändern wird, hat die EWG das Motto der Fahrräder, „wir bewegen Dich“ gemeinsam mit dem RTV zum Thema des Sommers gemacht und den Slogan „Heimatlust- wir bewegen Dich“ entwickelt. Passend zu den Sommerferien werden EWG und RTV einen komplett neuartigen Reisebegleiter mit Fahrrad- und Wandertouren für Rheine herausbringen. „Wir möchten den Unternehmen etwas an die Hand geben, damit sie Ihre Fachkräfte ergänzend zu den Fahrrädern weiter ausstatten können. Rheine ist letztlich ein sehr attraktiver Standort zum Arbeiten und Wohlfühlen“ erläutert Bettina Thelen-Reloe, EWG Rheine den Zielansatz für dieses neue Projekt. Dabei ist der Guide natürlich für alle gedacht und aus diesem Grunde voraussichtlich ab dem 28. Juni bei Rohlmann oder dem RTV direkt käuflich zu erwerben. Den Machern ist es wichtig, ein Gesamtprodukt für Rheine zu entwickeln, weshalb es neben dem Urlaubsbuch noch passende Postkarten und einen nachhaltigen Juterucksack gibt. „Damit kann der Sommer in Rheine starten“, sind sich EWG und RTV sicher.

Ergebnisdialog und Entscheidung über den Strategieprozess „Unser Rheine 2030“ muss verschoben werden.

Rheine. Die strategische Weiterentwicklung der Stadt Rheine bis zum Jahr 2030 und sogar darüber hinaus ist bereits am 9. November 2019 mit einer großen Bürgerveranstaltung im Kopernikus-Gymnasium öffentlich gestartet worden. Zu den Schwerpunktthemen Mobilität, Wohnen, Freizeit/Kultur/Sport, Bildung sowie Arbeit und Wirtschaft wurden viele Informationen und Anregungen von den zahlreich anwesenden Bürgerinnen und Bürgern, gesammelt. Für alle Themenfelder wurden übergeordnete Aspekte, insbesondere zur Nachhaltigkeit (z. B. Klimaschutz), Bürgerbeteiligung, Digitalisierung, Teilhabe am Leben, Gesunde Stadt, Generationengerechter Haushalt und Migration/Integration mitbedacht.

Weitere Impulse und wichtige Hinweise wurden im Rahmen eines Onlinedialogs aufgenommen, der in der Zeit vom 23. November 2019 bis zum 18. Januar 2019 stattfand. Darüber hinaus haben sich Bürgerinnen und Bürger in diversen Arbeitsgruppen engagiert, und so weitere Ideen und Anregungen zum Prozess beigetragen. „Für dieses besondere Engagement gilt allen Beteiligten ein herzlicher Dank,“ so Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann.

Alle Hinweise, Tipps und Anregungen wurden in den jeweils zuständigen Fachdezernaten aufbereitet und sollten in einem Ergebnisdialog am 5. Mai 2020 den Mitwirkenden und weiteren Interessierten vorgestellt und unter dem Titel „Was wir aus Ihren Anregungen und Ideen auf der strategischen Ebene verstanden haben“ diskutiert werden.

Leider muss dieses Treffen auf unbestimmte Zeit verschoben werden, da Veranstaltungen und Versammlungen aufgrund der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung (CoronaSchVO) derzeit untersagt sind.

„Zwar führt dieses Verbot, dessen Dauer wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzen können, zu einer Verzögerung im Verfahren; damit ist eine Beschlussfassung und Verabschiedung wie ursprünglich geplant bis zum Sommer wohl nicht mehr möglich,“ bedauert Bürgermeister Lüttmann. „Wir werden den Ergebnisdialog nachholen. Mir, dem Verwaltungsvorstand und allen Ratsfraktionen ist eine breite öffentliche Beteiligung sehr wichtig. Deshalb ist dieses Treffen für uns alle von hoher Bedeutung. Ich könnte mir vorstellen, dass wir im Rahmen einer regelmäßigen „Kursüberprüfung“ den geplanten Bürgerdialog sogar zu einer festen Größe in Rheine etablieren,“ so der Bürgermeister weiter.

Krammarkt fällt aus

Rheine. Der für morgen, 27.05.2020, geplante Krammarkt in Rheine findet aufgrund der noch aktuellen Beschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie nicht statt. Voraussichtlich werden auch die bis Ende August stattfindenden Krammärkte in Rheine ausfallen müssen. Die Marktmeisterinnen der Stadt Rheine hoffen jedoch, ab September wieder Krammärkte durchführen zu können.

Alles R(h)eine Geschichte 60 Zeitzeugen Rheiner Stadtgeschichte berichten

Rheine. „Nur der kann Zukunft gestalten, der auch die Vergangenheit kennt.“ Dieses Zitat von August Bebel beschreibt, warum Heinz Schulte vom Metropoli „Kino für kleine Leute“ Rheine mit dem Arbeitskreis Historische Filmdokumente das Projekt „Zeitzeugen Rheiner Stadtgeschichte“ 2018 ins Leben gerufen hat. Mittlerweile konnten durch 60 Interviews über 100 Jahre Stadtgeschichte aufgearbeitet werden. 

Bereits 2012 wurde Barbara Berghaus als erste Zeitzeugin vor laufenden Kameras interviewt. Zu Beginn war es laut Heinz Schulte schwierig, Zeitzeugen zu finden, die ihre Geschichten mit der Öffentlichkeit teilen. Die Art der Unterhaltungen verbreitete sich in Rheine, sodass Vertrauen gewonnen und weitere Interviews geführt wurden. Im Januar 2018 stellten die Initiatoren die Inhalte im Stadtarchiv vor und sprachen das Zeitzeugen Projekt erstmals öffentlich an. Bislang sprachen 23 Zeitzeuginnen und 37 Zeitzeugen mit dem Filmteam  über ihre Erlebnisse.

In Zusammenarbeit mit „Mateng Grafikdesign“ aus Düsseldorf erarbeitete das Team ein Zeitzeugen-Logo. Das Bundespatent- und Markenamt bestätigt nun, dass das Zeitzeugenprojekt durch dieses Logo geschützt sei. Dadurch kann das Projekt rund um die Rheinenser Zeitzeugen auch in Zukunft über das Logo weiterverfolgt und entwickelt werden.

Da Bürgermeister Peter Lüttmann die Schirmherrschaft für das Projekt „Zeitzeugen – Rheiner Stadtgeschichte“ übernimmt, überreichte Heinz Schulte dem Bürgermeister am 12. Mai das in Gold gerahmte Zeitzeugen-Logo sowie drei Interviews auf DVD für das Stadtarchiv. „Für dieses Projekt habe ich sehr gerne die Schirmherrschaft übernommen. Ich danke Heinz Schulte und den weiteren Beteiligten für dieses zeitintensive Projekt und ihren Einsatz. So erhält Geschichte ein Gesicht und wird zudem lokal verankert“ so Bürgermeister Peter Lüttmann.

Als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung erhalten auch die Zeitzeugen und ihre Familien diese Aufzeichnungen. Zunächst ist das Projekt auf vier Jahre beschränkt. Heinz Schulte jedoch hofft auf ein offenes Ende. Denn die Corona-Krise zeige uns, dass die heutige Generation nicht vor Krisen geschützt sei und ebenfalls Zeitzeugen brauche, so Schulte.  Außerdem berichtet der Filmemacher, dass Zeitzeugen immer gebraucht werden, um den Menschen die Wichtigkeit von Frieden und Demokratie zu verdeutlichen. 

 

Beschäftigten mit Gutscheinen danken & Lokales stärken – Betriebliche Sonderzahlungen bis 1500 Euro steuerfrei

Rheine- Unternehmen können zurzeit ihren Beschäftigten mit Corona-Sonderzahlungen Anerkennung zollen und zugleich die heimische Wirtschaft stärken, wenn sie diese zum Beispiel in Form von Gutscheinen – wie den RheineGutschein – auszahlen.

Der stationäre Handel und die lokale Gastronomie haben besonders unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu leiden. Zahlreiche Unternehmen in Rheine bieten eigene Gutscheine an. Darüber hinaus gibt es seit vielen Jahren den RheineGutschein, ein geschäftsunabhängiger Geschenkgutschein, organisiert von der EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH. Der RheineGutschein kann bei über 220 teilnehmenden Geschäften, Dienstleistern und Gastronomen im gesamten Stadtgebiet eingelöst werden. „Gerade in dieser Zeit ist es wichtig zusammenzuhalten und das lokale Angebot zu stärken, denn ein starker Handel vor Ort sorgt für einen attraktiven Standort – das gilt nicht nur in Corona-Zeiten.“ erklärt Hendrik Welp, Projektleiter bei der EWG.

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können ihren Beschäftigten derzeit Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steuerfrei für den Zeitraum zwischen dem 1. März und dem 31. Dezember 2020 auszahlen oder als Sachleistungen zusätzlich zum Arbeitslohn gewähren. Diese Beihilfen und Unterstützungen bleiben auch in der Sozialversicherung beitragsfrei. Mit der Steuer- und Beitragsfreiheit der Sonderzahlungen wird die besondere und unverzichtbare Leistung der Beschäftigten in der Corona-Krise anerkannt.

Die Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit kann von allen Unternehmen oder Berufsgruppen in Anspruch genommen werden. Sie ist an zwei Voraussetzungen geknüpft: Erstens müssen die Leistungen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gezahlt werden. Und zweitens müssen die steuerfreien Leistungen im Lohnkonto gesondert aufgezeichnet werden. Andere Steuerbefreiungen und Bewertungserleichterungen bleiben hiervon unberührt. Nähere Informationen dazu unter www.bundesfinanzministerium.de.

„Auch in Rheine gibt es bereits Unternehmen, die das Engagement ihrer Beschäftigten in Form von RheineGutscheinen als Sonderzahlung belohnen.“, weiß Birgit Schwöppe von der EWG Rheine zu berichten. „Die EWG stellt die RheineGutscheine dabei auf Rechnung aus.“ Bestellungen werden telefonisch unter 05971 800660 oder per E-Mail info@ewg.rheine.de gerne entgegengenommen. Weitere Informationen unter www.rheine-gutschein.de.

Open-Air Autokino 2.0 ein tolles Projekt wird weitergeführt

Ab dem 8. Mai startet das Autokino Rheine das zweite Mal durch. Diesmal war die Vorlaufzeit etwas länger, so dass viele Synergien am Standort Rheine verbunden werden konnten. Der Standort wurde neu gewählt und das Autokino Rheine findet auf dem Gelände des Unternehmens Vega International Car Transport an der Meitnerstraße 8 im Industriegebiet GVZ Rheine statt. „So kann das tolle Angebot, welches in Kooperation mit dem Cinetech Rheine, der Initiative „Rheine – Standort der guten Arbeitgeber“, der EWG Rheine, des Vereins Rheine.Tourismus.Veranstaltungen. und der Stadt Rheine entstanden ist, an einem unternehmerischen Standort mit Platz für rund 300 Autos angeboten werden“, freut sich Bettina Thelen-Reloe von der EWG Rheine.

„Wir können das Autokino diesmal auf knapp vier Wochen ausdehnen und somit allen Filmbegeisterten ein Angebot bis zum 2. Juni bieten.“, ergänzt Hannes Scheffing, Cinetech Rheine.

Zur Auswahl stehen alt bewährte Klassiker ebenso wie aktuelle Filme: Trolls 2, Bad Boys for Life, Sonic, Nightlife, Onward, Jumanji 2, Joker, Monsieur Claude 2, Avengers: Endgame, Der Unsichtbare, The Gentlemen, Das perfekte Geheimnis, F&F Hobbs & Shaw, Bohemian Rhapsody, Enkel für Anfänger, die Känguru-Chroniken, Le Mans 66

Derzeit bemühen sich alle Akteure neben Kinofilmen, das Programm gerade zu Pfingsten mit besonderen Angeboten zu ergänzen. Hannes Scheffing vom Cinetech berichtet:“ Wir stehen im Kontakt mit einigen Comedians und Künstlern, mit dem Ziel, noch einiges mehr möglich zu machen.“

Das Kinoprogramm startet täglich um 21 Uhr. Die gewohnten Naschereien, wie z.B. Nachos und Popcorn können im Vorfeld online zum Ticket dazugebucht werden. Es erwartet die Kinobesucher zudem eine weitere Überraschung vor Ort. Thorsten Grünberg vom Café & Brasserie Echtzeit bietet in einem Drive-In Cocktails und kleine Leckereien an, natürlich Coronaconform.

Tickets können ausschließlich online über https://cinetech.de/ erworben werden, hier finden sich auch alle Informationen zum Programm und weiteren Angeboten.

Lockerungen für die Gastronomie in Sicht? Abstimmungsgespräch zur aktuellen Lage der Gastronomen und Hoteliers in Rheine

Gastronomen und Hoteliers sind in besonderer Weise von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Um ein Stimmungsbild unter den Betroffenen Vorort, sowie Aktivitäten am Standort Rheine auszutauschen, lud die EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Vertreter der Gastronomieszene in Rheine und weitere Akteure zu einer Videokonferenz ein.

Die beiden Gastronomen und Hoteliers Christian Lücke und Michael Hopster, der Vorsitzender des DeHoGa Ortsverbandes Rheine ist, berichten über eine angespannte Situation in Kreisen der Rheiner Gastronomen, die ihre Betrieben seit nunmehr sieben Wochen geschlossen haben. Es fehle eindeutig an Liquidität. Kredite seien nicht die richtige Lösung, gefordert werde ein solidarischer Rettungsfond. Fraglich ist für beide auch, wie sich die Auftragslage verhält, wenn Hotel und Restaurant wieder öffnen – gleiches gilt für Saalvermietungen.

Renate Dölling, zuständig bei der DEHOGA für den Geschäftsstellenbereich Münsterland, untermalt das Stimmungsbild in Rheine mit Statistiken. „Derzeit sind fast 100 Prozent der Gastronomen in Kurzarbeit. Auch haben nicht alle Betriebe trotz des Bewilligungsbescheides die Soforthilfen erhalten, sodass es definitiv an Liquidität fehlt.“, so Dölling. Aus vielen Gesprächen nimmt sie mit, dass das größte Problem in der Szene die Perspektivlosigkeit sei. Auch bei einer schrittweisen Öffnung der Gastronomie mit Auflagen müsse die Wirtschaftlichkeit im Blick behalten werden. Wenn beispielsweise nur die Hälfte der Gäste zugelassen sei, hingegen Neuinvestitionen für die Schutzmaßnahmen entstehen und zusätzliches Personal für die sanitären Anlagen benötigt werde, stellt dies Mehrkosten in Aussicht. Ein weiteres Problem stellen fehlende Aussagen zum Thema Großveranstaltungen dar.

Auf die Frage, mit welche Maßnahmen die Stadt Rheine konkret unterstützen könnte schlägt Frau Dölling eine Ausdehnung der Flächen für Außengastronomie vor. Der Großteil der Unterstützungen müsse allerdings vom Land und weniger von der Kommune kommen.

Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann informiert, dass die Gebühren für Außengastronomie in Rheine bereits vor der Coronazeit um die Hälfte gesunken seien und „ich mir vorstellen kann, dass wir während dieser Ausnahmezeit komplett auf die Gebühren verzichten könnten.“, so Lüttmann. Persönlich sehe er auch eine Chance die Ausdehnung der Außengastronomieflächen zu ermöglichen. Im Punkto Gewerbesteuern gehe die Verwaltung bereits unterstützend auf Betriebe in Nöten zu. So kann bei der Stadt Rheine ein Antrag auf zinslose Stundung der Gewerbesteuer gestellt werden.

Die EWG initiiert und unterstützt derweil Einzelprojekte unter Einbezug der Gastronomie, so wird versucht bei der Neuauflage des Autokinos ein gastronomisches Angebot zu schaffen. Auch die EWG-Plattform „Rheine bringt’s“ kommt bei den Rheiner Gastronomen gut an. Ingo Niehaus, Geschäftsführer der EWG freut sich, dass viele Gastronomen die Plattform nutzen, um Umsätze zu generieren.

Birgit Rudolph von Verein Rheine.Tourismus.Veranstaltungen. hat sich mit ihrem Team alternative Angebote überlegt, um die neuartige Situation zu meistern. So werden zurzeit Standorte des Stadtrundgangs digitalisiert. Auch Ideen für die Gastronomie nach einer Öffnung seien bereits in der Pipeline. Beim Thema Tourismus sind sich Frau Rudolph und Frau Dölling einig, dass insbesondere der Inlandstourismus in diesem und im nächsten Jahr verstärkt mit schönen Aktionen vermarktet werden müsse. Das Rheiner Tourismuskonzept „Urlaubsziel Heimat“ wird derzeit um weitere Projekte ausgeweitet.

Abschließend berichtet Frau Dölling, dass sich die Branche eine zeitnahe Öffnung wünsche, jedoch muss die Gesundheit im Vordergrund stehen und die Öffnung verantwortungsvoll verlaufen. Die Außengastronomie könne somit als erste Sparte öffnen, man habe sich seitens der DEHOGA bereits Gedanken über mögliche Auflagen gemacht.

Trotz der momentanen schwierigen Situation sind sich alle Teilnehmer einig: „Die Gastronomen und Hoteliers am Standort Rheine halten zusammen. Dies zeigte auch die Wirteaktion ‚leere Stühle‘ vergangene Woche.“ Die EWG wird fortan einen regelmäßigen Austausch mit Vertretern der Gastronomie, der DEHOGA, dem RTV und der Verwaltung organisieren, um gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.

Eine wichtige Information: Die EWG möchte auf eine Umfrage der Uni Osnabrück hinweisen, die an alle Gastronominnen und Gastronomen gerichtet ist und Fragen zu den Auswirkungen der Corona- Pandemie auf den Betrieb sowie Maßnahmen im Umgang mit der Krise beinhaltet. „Über die Teilnehme möglichst vieler Rheiner Gastronomen würden wir uns sehr freuen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen in Rheine und damit verbundene Handlungsbedarfe noch besser zu verstehen.“, appelliert Hendrik Welp von der EWG.

Umfrage: https://www.survey.uni-osnabrueck.de/limesurvey/index.php/755971?lang=de

 

Führerscheine nach Unfall sichergestellt

Rheine- In der Nacht zum Donnerstag (30.04.2020) hat sich auf der Salzbergener Straße ein Verkehrsunfall ereignet. Der Unfall war den Einsatzkräften um 00.22 Uhr mit dem Hinweis gemeldet worden, dass sich Personen verletzt haben könnten. An der Unfallstelle wurden die vier Insassen der beiden beteiligten Fahrzeuge durch die Rettungskräfte versorgt bzw. betreut. Alle Personen gaben schließlich an, unverletzt zu sein. Die Polizei sicherte an der komplett abgesperrten Unfallstelle die Spuren. Es werden sich nun detaillierte Auswertungen und Untersuchungen anschließen. Besonders interessant sind die Auswertungen zu den gefahrenen Geschwindigkeiten. Geprüft wird auch, ob die Beiden sich ein Rennen geliefert haben. Den Schilderungen zufolge standen die beiden Fahrer, 21 und 24 Jahre alt, auf dem Kardinal-Galen-Ring nebeneinander vor der roten Ampel der Neuenkirchener Straße. Nach dem Anfahren kam es etwa 65 Meter dahinter zu dem Unfall. Der auf der linken Spur fahrende 24-Jährige verlor aus bisher noch nicht geklärten Gründen die Kontrolle über den Wagen und prallte auf der Mittelgrünfläche gegen einen Baum. Danach schleuderte der PKW auf die Fahrbahn zurück und kollidierte mit dem Wagen des 21-Jährigen. Ob es zunächst zu einer Kollision der beiden Autos gekommen war, wird ebenfalls untersucht. Die Schäden an den beiden Fahrzeugen werden auf insgesamt 34.000 Euro geschätzt.

Beide Fahrzeuge sowie die Führerscheine der beiden jungen Männer wurden sichergestellt.

Die robuste Wirtschaftsstruktur in Rheine steht vor großen Herausforderungen Krisenstab Wirtschaft: „Die größten wirtschaftlichen Auswirkungen liegen noch vor uns.“

Rheine- Die aktuelle Coronapandemie und die damit verbundenen Einschränkungen für die Wirtschaft erfordern bei allen Akteuren schnelles Handeln und somit hohen Abstimmungsbedarf. Der Geschäftsführer der Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (EWG) für Rheine mbH, Ingo Niehaus, hatte Vertreter der wirtschaftsnahen Akteure für Rheine wie Agentur für Arbeit, IHK Nord Westfalen,  Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf, Wirtschaftsvereinigung Steinfurt e.V., lokale Finanzinstitute nebst Verwaltung der Stadt Rheine Ende letzter Woche zu einer Videokonferenz eingeladen. „Ziel war der Informationsaustausch, die Identifikation von Problemen und Abstimmungen von Lösungen, um die Wirtschaft möglichst gut durch die aktuelle Krise zu bringen“, so Niehaus.

Bürgermeister und Vorsitzender des EWG-Aufsichtsrates Peter Lüttmann schilderte – nach einem kurzen Corona-Lagebericht – die Entwicklung steigender Fallzahlen im Jobcenter. Zudem berichtete er über eine Ausweitung der Notbetreuungsplätze für Kinder berufstätiger Eltern. Mathias Krümpel als Kämmerer, erster Beigeordneter der Stadt Rheine und Mitgeschäftsführer der EWG führte zudem aus, dass städtische Rechnungen auf Grund des hohen Liquiditätsbedarfs bei den Firmen besonders schnell beglichen würden. Auch bereits im Haushalt verplante Investitionsvorhaben sollen, trotz zu erwartender niedriger Steuereinnahmen durch die Stadt Rheine umgesetzt werden, so dass man weiter als verlässlicher kommunaler Auftraggeber die lokale Wirtschaft stützen werde.

Bei der EWG stelle man fest, dass nach der anfänglichen „Schockstarre“ in der Wirtschaft zunehmend an kreativen Lösungen und erweiterten Geschäftsmodellen gearbeitet werde. Das sei positiv zu werten. Der anfängliche sehr hohe Beratungsbedarf in Bezug auf behördliche Einschränkungen und damit verbundene Fördermöglichkeiten lasse etwas nach. Inzwischen könne man sich wieder stärker auf konkrete Unterstützungsprojekte für die Wirtschaft und Bürger in Rheine konzentrieren: Die Plattform „Rheine bringt’s“ oder das erste Autokino in Rheine seien zwei erfolgreiche Beispiele.

Die Vertreter der Stadtsparkasse Rheine und der VR-Bank Kreis Steinfurt eG berichteten, dass Soforthilfen und KfW-Sonderprogramme wichtige Instrumente für die Erhaltung der Liquidität seien. Erste Anträge aus den modifizierten Sonderkreditprogrammen wurden bereits platziert. Aufgrund der seit vielen Jahren guten Konjunktur verfügt eine Vielzahl von Unternehmen über eine gute Liquiditäts- und Eigenkapitalausstattung. Aktuell sichert das Zusammenspiel von wirkungsvollen Maßnahmen und Effekten (offene Kreditlinien, Kurzarbeit, Steuerstundungen, Mietreduzierungen, etc.) die Liquidität der Unternehmen.

Die Vertreter der beiden Institute gehen für die Zukunft von einem steigenden Kreditbedarf aus, dessen Umfang hauptsächlich von der Dauer und der Intensität des „shut-downs“ 

abhängig ist und stehen ihren Kunden für kreditwirtschaftliche Lösungen zur Verfügung. In den vergangenen Wochen erfolgten bereits viele darauf gerichtete Beratungen – Tendenz steigend!

Bei der Agentur für Arbeit wartet man gespannt auf die neuen Arbeitslosen- und Kurzarbeitsantragszahlen für den Monat April. Herr Böcker, stellv. Bereichsleiter, befürchtet, dass viele Unternehmen in den nächsten Monaten nach Abbau von Resturlaub und Überstunden, insbesondere bei weiterhin anhaltenden Einschränkungen für die Wirtschaft, noch stärker vom Kurzarbeitergeld Gebrauch machen werden.

Die Kreishandwerkerschaft, vertreten durch den Hauptgeschäftsführer Herrn Tischner, berichtet von dünner werdenden Auftragsbüchern seit Beginn der Pandemie. Das würde auch eine aktuelle Blitzumfrage verdeutlichen. Die in diesem Kontext ins Leben gerufene Aktion „Kollegenhilfe“ der Handwerksinnungen soll den Austausch von Mitarbeitenden untereinander unterstützen und somit Planungssicherheit für Auftraggeber gewährleisten.

Die IHK Nord Westfalen informiert ihre Mitgliedsunternehmen im Internet über die jeweils aktuellen Entwicklungen und gibt Antworten auf rechtliche und finanzielle Fragen. Bereits seit dem 13. März gibt es eine gesonderte Finanzierungs-Hotline, die zu Förderprogrammen und insbesondere zum Rettungspaket für Soloselbständige und Kleinstunternehmen berät, berichtete die IHK-Regionalbeauftragte Dorothe Hünting-Boll. Bislang seien dort über 11.500 Anrufe eingegangen. Mehr als 30 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen waren zeitlich in der Hotline. Große Sorgen mache sich die IHK um die Innenstädte, die durch behördliche Anordnungen ein verändertes und gedämpftes Konsumverhalten erwartet. Diese Einschätzung spiegelt sich auch im GfK-Konsumklima wider, für den im Mai ein Rekordtief mit minus 23,4 Punkten voraussagt wird. Hier müsste man sich realistischerweise darauf einstellen, dass insbesondere im Bereich Gastronomie einige Betriebe nicht wieder öffnen. Beim ebenfalls stark betroffenen Einzelhandel unterstützt die IHK noch stärker die sich beschleunigenden Digitalisierungs-tendenzen durch Förderungen und Beratungen.

Heiner Hoffschroer von der Wirtschaftsvereinigung Steinfurt freute sich über einen aufschlussreichen und informativen Austausch als gute Basis für die weitere Bewältigung der Krise. Es sei wichtig, den Blick nach vorne zu richten und Pläne für das hoffentlich bald mögliche Hochfahren der Wirtschaft vorzubereiten.

Die robuste Struktur auf Grund des breiten Mittelstands ohne größere Abhängigkeiten zu bestimmten Branchen lässt alle Beteiligten hoffen, dass alle gesunden Unternehmen die derzeitige Krise auch erfolgreich bewältigen. Gleichwohl wurde die gemeinsame Einschätzung deutlich: „Das Ausmaß der wirtschaftlichen Auswirkungen durch die Coronapandemie ist enorm, der Höhepunkt liegt aber vermutlich noch vor uns!“ Das spiegelt sich auch im historischen Einbruch des ifo Geschäftsklimaindex auf den niedrigsten Wert seit 2009. Der nächste Austausch des Krisenstabs soll voraussichtlich noch vor den Sommerferien stattfinden.

Wochenmarkt auf dem Emstorplatz wird vorverlegt

Rheine. Der Wochenmarkt auf dem Emstorplatz, der üblicherweise freitagnachmittags stattfindet, wird wegen des Feiertages am 1. Mai auf Donnerstag, 30. April 2020, 14 bis 18 Uhr vorverlegt. In Mesum findet der Wochenmarkt wie immer am Donnerstag statt und auch auf dem Borneplatz sind die Händler wie gewohnt am Dienstag, Donnerstag und Samstag zu finden. Aufgrund der parallel stattfindenden Märkte am Donnerstagnachmittag werden nicht alle Händler an allen Standplätzen zu finden sein.

Rheine steht nicht still Autokino vom 11. bis 19. April auf dem Elisabeth Kirmesplatz

Rheine- Ab Ostersamstag wird es ein Highlight für Rheine und die Region in Zeiten der Reglementierung rund um das Coronavirus geben. Ein Gemeinschaftsprojekt der EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH (hier insbesondere die Initiative „Rheine – Standort der guten Arbeitgeber“, des Cinetech Rheine, des Vereins Rheine.Tourismus.Veranstaltungen und der Stadt Rheine wurde binnen wenigen Tage aus der Not heraus entwickelt. Hannes Scheffing, Geschäftsführer des Cinetech berichtet: „Mit der Schließung unserer Kinos kam uns schnell die Idee einer Open-Air Vorstellung. Selbstverständlich werden wir die Hygienemaßnahmen im Sinne des Infektionsschutzes auf Basis von konkreten Empfehlungen des Gesundheitsministeriums NRW einhalten. Diese und weitere Verhaltensregelungen können die Kunden beim Onlinekauf der Tickets einsehen.“
Die Vorführungen finden täglich um 20:00 Uhr und um 23:00 Uhr statt, da dunkle Lichtverhältnisse unabdingbar sind. Um 20:00 Uhr wird es eine Kinder- und Jugendvorstellung geben, um 23:00 Uhr stehen Actionfilme und Komödien im Vordergrund. Tickets können ausschließlich online über www.cinetech.de erworben werden, hier finden sich in Kürze auch alle Informationen zum Programm.
„Wir sind uns bewusst, dass diese Zeiten insbesondere für die Mitarbeiter, die sich in Kurzarbeit befinden, schwierig sind und möchten deshalb ein Angebot von Kurzarbeitertickets sicherstellen. An Ostermontag (13.4.) und Donnerstag (16.4.) werden wir vergünstigte Kurzarbeitertickets anbieten können.“ freut sich Bettina Thelen-Reloe von der EWG. Sowohl die Initiative „Rheine – Standort der guten Arbeitgeber als auch das Cinetech Rheine sponsern die besagten Tickets mit jeweils einem Euro.
Auch Holger Klinge, Sprecher der Initiative „Rheine – Standort der guten Arbeitgeber“ und Personalleiter bei KTR sieht in diesem Projekt ein tolles Angebot für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Osterferien. „Wir haben in kürzester Zeit ein Projekt mit Strahlkraft für die Region auf die Beine gestellt.“ so Klinge.
Auf die Fläche am Kirmesplatz Elisabeth sind 150 Autos zugelassen. Das akustische Signal erhält der Besucher mittels angegebener Frequenz über das Autoradio. Im Zuge der Kontaktbeschränkungen ist die zugelassene Personenzahl je Auto auf zwei Personen limitiert. Eine Ausnahme gibt es bei den 20 Uhr Vorstellungen. Bei nachweislichen Familienangehörigen dürfen sich mehr Personen im Auto befinden.

Polizeibeamter rettet Frau aus der Ems in Rheine

Rheine – Für ziemlich viel Aufsehen sorgte am Mittwoch (01.04.) in Rheine eine gemeinsame Rettungsaktion der Polizei und der Feuerwehr. Gegen 12.05 Uhr meldete sich ein Zeuge bei der Polizei und teilte mit, dass eine Frau mitten in der Ems schwimme. Die Frau sei gerade in Höhe der Ems Galerie und schwimme in gleichmäßigen Zügen auf das Wehr zu. Sofort begab sich ein Streifenwagen, besetzt mit einer Kollegin und einem Kollegen, zur Brücke auf der Emsstraße. Die Polizei wurde schon von zahlreichen Zeugen erwartet, die das Geschehen beobachteten. Auf gemeinsames Zurufen reagierte die Frau, die die Oberbekleidung abgelegt hatte, nicht. Die Streifenwagenbesatzung begab sich nun zum Ketteler Ufer und versuchte von hier, die Frau dazu bewegen, aus dem eiskalten Wasser zu kommen. Die Frau reagierte nicht und schwamm weiter in Richtung Wehr. Daraufhin wechselte die Streifenbeamtin mit dem Funkstreifenwagen zum Timmermannufer, um von hier die Frau zum Aufgeben ihrer Aktion zu bewegen. Sie reagierte nicht und schwamm entschlossen auf das Wehr zu. Für die offensichtlich psychisch kranke Frau bestand absolute Lebensgefahr. Da die bisherigen Maßnahmen erfolglos waren, entschloss sich der Streifenbeamte, in das fünf Grad kalte Wasser zu springen und der Frau hinterher zu schwimmen. Offensichtlich wollte diese aber nicht gerettet werden, denn sie versuchte, schneller zu schwimmen. Der Polizeibeamte holte die Schwimmerin ein und konnte sie an den Haaren festhalten und umfassen.

Dann hielt er sich mit der anderen Hand an der mittleren Boje des Wehrs fest.

Mittlerweile waren auch Taucher der Feuerwehr vor Ort. Es dauerte einige Minuten, bis die Taucher an der Boje ankamen. Zunächst wurde die Frau an Land gezogen. Der Polizeibeamte wurde nach weiteren 13 Minuten gerettet. Aufgrund des eiskalten Wassers war er nicht mehr in der Lage, sich zu bewegen und selbständig an das Ufer zu kommen. Sowohl der Beamte als auch die Frau wurden in ein Krankenhaus gebracht. Der Polizeibeamte hatte sich bei der Rettungsaktion leicht an der Schulter verletzt. Nach ambulanter Versorgung konnte er seinen Dienst wieder aufnehmen. Die Frau war deutlich unterkühlt – aber sie lebt.

15-jähriger Mofafahrer bei Unfall tödlich verunglückt

Rheine – Am Dienstag, dem 31.03.2020, kam es um 15:50 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Hörsteler Straße in Rheine. Ein 15-jähriger Mofafahrer beabsichtigte die Hörsteler Straße aus einer untergeordneten Straße kommend zu überqueren. Dabei kam es zur Kollision mit dem Pkw eines 48-jährigen Mannes, der die vorfahrtberechtigte Hörsteler Straße in Richtung Rheine befuhr. Während der Pkw-Fahrer unverletzt blieb, erlag der 15-Jährige noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von 5000,- EUR. Die Staatsanwaltschaft zog einen Sachverständigen zur Klärung des genauen Unfallhergangs hinzu. Die Hörsteler Straße war für drei Stunden voll gesperrt.

Trotz Corona Schließung ist das House of Taekwon-Do für die Mitglieder voll da – Der Unterricht findet ab sofort online statt!

Die Taekwon-Do Schule ist zwar zu, bietet aber dennoch hochwertigen Unterricht für seine Schüler in Spelle und Rheine!

Spelle / Rheine- Eine Krise?! Ja für viele Betriebe und Vereine derzeit, die geschlossen wurden! „Ich war geschockt und stand zwei Tage wie neben mir, aber ich habe mich aufgerafft und mit meinem Team eine sehr gute Übergangslösung für unsere Mitglieder gefunden! Schließlich sind echte Kampfsportler Optimisten und Problemlöser“, so Schulleiter Stefan Mannweiler. Zunächst einmal wurden fast alle der 480 Mitglieder persönlich angerufen, um sich zu informieren wie es den Familien geht und sich für die Sachlage zu entschuldigen!

Als erstes hat das House of Taekwon-Do allen Mitgliedern angeboten, das nun nicht benutzte Trainingsequipment kostenlos für die Zeit der Schließung auszuleihen, u.a. Schlagpolster, Standboxsäcke und noch mehr, was auch in Anspruch genommen wird. Eine tolle Geste.

Der Unterricht findet ab sofort online statt! Jede Woche erhalten die Schüler ein Video mit einem speziell ausgearbeitetem Unterricht für zu Hause. Hier werden als Trainingshilfen auch Stühle, Bücher, Türrahmen usw. mit integriert. Dieses Video enthält auch einige Aufgaben, die zu erfüllen sind. Erfüllen die Schüler die Aufgabe und schicken das Ergebnis per Video an die Trainer, erhalten die Schüler ihre Punkte, die sie normalerweise auch bekommen hätten. Genauso können die Schüler auch Teile ihrer Prüfung zum nächsten Gürtelgrad einsenden!

Auch für die Abteilungen Kickboxen und Krav Maga ist Ähnliches geplant. „Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen“, so Mannweiler. „Das Ziel ist auch aus dieser Krise noch stärker und besser hervorzugehen“, ergänzt der Schulleiter.Das House of Taekwon-Do überlegt sich jetzt schon, die neuen Erkenntnisse dazu zu nutzen Online Unterricht für Schüler, die vielleicht länger weg, im Urlaub sind oder Ähnliches zu integrieren.

Die Videos sind übrigens für alle zugänglich über den Youtube-Kanal der Schule. Mehr Infos unter www.starkekinder-rheine.de

Kitas und Schulen werden ab Montag in NRW geschlossen

Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen hat beschlossen, die Schulen und Kindertageseinrichtungen flächendeckend im gesamten Bundesland – und damit auch im Kreis Steinfurt – ab Montag, 16. März, bis zum Ende der Osterferien zu schließen. Es wird Übergangsregelungen geben. Der Kreis Steinfurt arbeitet mit Hochdruck an einer Notbetreuung für Kinder, deren Eltern in unverzichtbaren Funktionsbereichen arbeiten.

 

Corona-Infektion: Sechs Schulen in Rheine bis zum 20. März geschlossen

Schüler infiziert – Vorsichtsmaßnahmen

In Absprache mit dem Kreis Steinfurt hat die Stadt Rheine entschieden, dass folgende Schulen in Rheine bis einschließlich Freitag, 20. März, geschlossen werden:

Berufskolleg Rheine, Kaufmännische Schulen Rheine, Emslandgymnasium, Gymnasium Dionysius, Kopernikus Gymnasium und Euregio Gesamtschule.

Ein 17-jähriger Schüler des Berufskollegs Rheine hat sich nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Er hatte Kontakte zu Jugendlichen, die die genannten Schulen besuchen, am Wochenende hatte er unter anderem an einer Oberstufenparty teilgenommen. Die von dem Schüler benannten engeren Kontaktpersonen erhalten eine Quarantäneverfügung für 14 Tage.

Alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern finden wichtige Hinweise zu Verhaltensregeln auf den Internetseiten der Schulen!

„Bei dieser Maßnahme handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme, mit der wir sicher gehen wollen, dass sich der Virus innerhalb der Schulgemeinden nicht weiter verbreitet“, so Landrat Dr. Klaus Effing und Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann.