Metropoli überreicht historische Filmdokumente

Rheine. Einen Karton mit besonderem Inhalt überreichte heute Heinz Schulte, Inhaber des Metropoli im Beisein seiner Tochter Ines Buzzetto an Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann und Stadtarchivar Maik Angerhausen. 147 Daten-CDs mit umfassendem Filmmaterial inklusive eines ausführlichen Findbuchs mit den Filmtiteln, einer Kurzbeschreibung des Inhalts sowie Angaben zu Autoren und Rechten, sauber beschriftet und verpackt, wechselten heute vom Metropoli in das Stadtarchiv Rheine. Die Originalfilme hat der passionierter Filmer Schulte in vielen Jahren erworben, geschenkt oder zur Digitalisierung überreicht bekommen. „Ein unschätzbarer Wert“, wie auch Bürgermeister Lüttmann weiß, „beleuchtet doch die Sammlung verschiedenste Aspekte unserer Stadt- und Regionalgeschichte.“ Zumal der älteste Bewegtfilm von 1920 ist. In liebevoller und jahrelanger Arbeit hat Schulte die alten Filmrollen gereinigt, restauriert und für die Nachwelt digitalisiert. Eine Mammutaufgabe, für die man nicht nur viel Herzblut, sondern ebenfalls über das nötige Knowhow und die passende Technik verfügen muss.

Schultes Erfolg gibt ihm recht. Weit über die Rheinenser Grenzen hinweg ist er nicht nur als Filmer, sondern vor allem auch als Filmrestaurator bekannt und in der Fachwelt geschätzt. Bereits im Jahr 2016 erhielt er für sein besonderes Engagement den Bürgerpreis der Stadt Rheine verliehen. In der kommenden Woche nun ehrt ihn der Kreis Steinfurt mit dem Kulturpreis.

Dennoch denkt Heinz Schulte noch nicht ans Aufhören. Neben den vielen Projekten, die zurzeit noch auf seinem Tisch liegen, warten noch unzählige alte Filmrollen darauf für die Nachwelt restauriert und digitalisiert zu werden. Seine Tochter Ines Buzzetto unterstützt ihren Vater bei der Dokumentation des Bestands und wird auch in nächster Generation dafür Sorge tragen, dass die vielen Dokumente nicht verloren gehen.

Die neuen Daten-CDs, die an das Stadtarchiv Rheine überreicht wurden, umfassen 384 historische Filme, zumeist ungeschnitten, die das Leben in und um Rheine anschaulich dokumentieren. Von Hochzeiten, über Feste und Veranstaltungen zeigen die Aufzeichnungen von 1920 bis zur Gegenwart den Wandel der Stadt, die politischen Strömungen, aber auch die wechselvolle Geschichte der Emsstadt. Besondere filmische Leckerbissen sind auch dabei, wie beispielsweise die Einweihung der Hünenborg 1927, die mit einer Handkamera gedreht wurde, das hundertjährige Jubiläum der Eisenbahn 1956 oder aber der Film „Weißes Gold“ von Klaus und Michael Hedderich, ein Film, der auf dem Flohmarkt gefunden und als erster Film im heutigen Metropoli digitalisiert und gespielt wurde.

Wie Stadtarchivar Maik Angerhausen betont soll der nun insgesamt ca. 400 Datenträger umfassende filmische Bestand zukünftig im Stadtarchiv für die Öffentlichkeit verfügbar gemacht werden. „Dabei wollen wir keine Videothek werden“, so Angerhausen. „Vielmehr sollen die Filme zu Studienzwecken direkt im Stadtarchiv für interessierte Besucher nutzbar gemacht werden. Eine Ausleihe wäre allein schon aufgrund der Filmrechte nicht ganz unproblematisch.“

 

Anrufe falscher Bankmitarbeiter

Rheine- Am Mittwoch (04.12.) meldeten sich drei ältere Menschen bei der Polizei, weil sie von Unbekannten angerufen wurden. Die Anrufer gaben sich in allen drei Fällen als Mitarbeiter eines Geldinstituts aus. Während des Gesprächs forderten die Unbekannten die Angerufenen auf, ihre Kontodaten zu nennen. Zwei der drei Angerufenen beendeten das Telefonat, ohne ihre Daten weiter zu geben. Ein 71-Jähriger ließ sich jedoch auf das Gespräch ein und gab dem Anrufer seine Kontodaten. Bereits kurze Zeit später wurden vom Konto des Geschädigten 1.200 Euro auf ein ihm fremdes Konto bei der Deutschen Bank in Darmstadt überwiesen. Die Polizei empfiehlt in diesem Zusammenhang, niemals an Unbekannte Kontodaten weiter zu geben. Bei solchen Anrufen beenden sie am besten sofort das Gespräch und informieren sie die Polizei.

Bülent Ceylan erstmalig in der Emsstadt zu Gast!

Bülent Ceylan erstmalig in der Emsstadt zu Gast!
Programm “ Luschtobjekt“ am 21.November 2021 in der Stadthalle

Rheine- Von der „Generation Instagram“ lernen, heißt siegen lernen! Deswegen zeigt BÜLENT seinem Publikum nicht die kalte Schulter, sondern die rasierte Brust. Bülent macht sich zum LUSCHTOBJEKT! Optik statt Inhalt, Nippel statt Nietzsche!
Kabarettpreise müssen warten. Bülent bedient als LUSCHTOBJEKT alle nur denkbaren Geschlechter und Vorlieben: osmanophile Kurpfalz-Lover, Langhaar- Fetischisten oder Liebhaber großer Nasen und kleiner Bärte… bei BÜLENT packt jeden die Wolluscht! Und wer Intelligenz sexy findet, wird natürlich auch befriedigt nach Hause gehen.

Aber BÜLENT macht sich in seinem 11. Live-Programm nicht nur selbst zum LUSCHTOBJEKT, er macht sich auch über Luschtobjekte lustig. Über seine eigenen (Frauenfüße und Gummifrösche) und über die anderer Leute. Denn heute kann offenbar alles ein LUSCHTOBJEKT sein: Autos, Schuhe, Smartphones… es gibt sogar Menschen, die Atomkraftwerke lieben. Selbst Götter sind objektophil! Und weil der Donnergott THOR bekanntlich gebürtiger Mannheimer ist, verrät er bei BÜLENT weltexklusiv und zum ersten Mal, wo, wann und wie bei ihm der Hammer hängt. Das wird luschtig, versprochen!

Tickets sind ab sofort erhältlich unter www.eventim.de oder telefonisch unter 06073 – 722 740, sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen.

WC am Bustreff mit neuer Notrufaufschaltung

Vordere Reihe v. l: Raphael Gorski, Norbert Hülsmann, Raimund Gausmann, Hermann-Josef Wellen, Heinz Thalmann. Hintere Reihe v. l.: Annette Roes, Claus Meier, Stefanie Althaus.

 

Rheine. Seit 2017 gibt es die neue Toilettenanlage am Zentralen Busbahnhof. In der WC-Anlage befinden sich drei Notrufknöpfe, über die man sich im Bedarfsfall Hilfe holen kann. Die Knöpfe sind an verschiedenen Stellen und verschiedenen Höhen angebracht, damit jede Person in möglichst jeder Lage diese benutzen kann.

Für einige Diskussionen sorgte die Aufschaltung der Notruffunktion. Wurde bisher einer der Knöpfe betätigt, leuchtete von außen eine kleine Lampe und ein Ton erklang. Auf Grund der Umgebungsgeräusche am Bustreff waren diese Töne jedoch kaum wahrnehmbar und auch das Licht wirkte auf die Passanten nicht unbedingt wie ein Notfallsignal. Für Claus Meier, Vorsitzender des Beirates für Menschen mit Behinderungen, „eine Situation, die geändert werden musste. Daher haben wir nach geeigneten Lösungen gesucht, um Personen in akuten Notlagen schneller und verlässlicher zu helfen“. Seit November sichert nun eine Notrufaufschaltung den Hilfesuchenden eine schnelle Hilfe zu. Die drei Notrufknöpfe sind mit der zentralen Telefonstelle der Firma GS Electronic verbunden. Drückt man den Notrufknopf, nimmt die Firma Kontakt zu der in dem  WC befindlichen Person auf.

Rheines zuständiger Beigeordneter Raimund Gausmann erläutert einige mögliche Szenarien: „Es kann sein, dass eine Person die Tür nicht mehr alleine öffnen kann und hierfür eine mündliche Anleitung benötigt. Möglich ist auch, dass jemand durch einen Sturz verletzt ist oder erhebliche Kreislaufschwierigkeiten hat und sofort der Rettungsdienst gerufen wird.“ Meldet sich niemand aus der Kabine nach einer Notrufbetätigung, werden die städtischen Hausmeister oder die Sicherheitsfirma WACO informiert. Diese überprüfen dann, ob jemand aus Versehen oder „nur so“ den Notruf betätigt hat oder ob eine Person aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr antworten kann. Wie Gausmann erläutert, „trägt die Notrufaufschaltung dabei nicht nur zur Barrierefreiheit bei, sondern ermöglicht in akuten Notfällen eine schnelle und sichere Hilfe.“

 

Piktogrammsteine weisen auf das Leitsystem hin

Rheine. Der ein oder andere hat sie schon entdeckt – die auf den Fußwegen in der Innenstadt in den Boden eingelassenen Steine mit Piktogrammen. Sie wurden in dieser Woche an zentralen Stellen neben dem Blindenleitsystem verlegt und zeigen eine sehbehinderte Person mit einem Blindenlangstock.

v. l.: Beigeordnete Milena Schauer, Claus Meier (Vorsitzender des Beirates für Menschen mit Behinderung), Stefanie Althaus (Koordinatorin der Behindertenarbeit), Beigeordneter Raimund Gausmann, Martin Forstmann (Leiter Planen und Bauen).

Die Steine sollen Bürger und Besucher auf die Funktion der Leitstreifen aufmerksam machen. Grund für die Verlegung der neuen Steine ist, dass viele Personen die Funktion des Blindenleitsystems nicht kennen und aus Unwissenheit diese Linien mit Fahrrädern zuparken oder Mülltonnen oder Werbebanner darauf abstellen.

Mit verschiedenen Aktionen hat der Beirat für Menschen mit Behinderungen bereits versucht mehr Bewusstsein zu schaffen. Zum Beispiel gab es eine Fahrradsattelaktion, bei der „Falschparker“ einen Radsattelbezug mit der Aufschrift „Nur Blindfische parken auf dem Blindenleitsystem“ erhalten haben. Zudem veröffentlichte die örtliche Tagespresse im Mai und Juni diesen Jahres eine Fotostrecke in der Bürger nach dem Sinn und Zweck dieser „Betonplatten“ gefragt wurden. Daneben fanden viele Aktionstage statt, bei denen Menschen mit Sehbehinderung mit Passanten locker ins Gespräch kamen und die vielen Fragen rund um das Thema barrierefreies Bauen beantworteten.

Die neuen Piktogramme sollen nun für eine weitere Bewusstseinsschaffung sorgen.

„Uns ist es wichtig barrierefreie Wegebeziehungen auch für Menschen mit Sehbehinderung herzustellen. Wenn diese wie in der Vergangenheit durch Fahrräder oder andere Gegenstände zugestellt werden, suchen wir nach den Ursachen und finden Lösungen diese Barrieren wieder abzubauen“, erklärt Rheines zuständige Baudezernentin Milena Schauer. Als ein Projekt des Rahmenplans Innenstadt konnte die Idee des Beirates für Menschen mit Behinderungen nun auch umgesetzt werden.

Besonders stolz sind die Beteiligten darauf, das deutschlandweit keine derartig sichtbare Markierung des Blindenleitsystems bekannt ist. Wie Martin Forstmann, verantwortlicher Leiter Straßen und Ideengeber dieser Steine dabei hervorhebt, sind „alle Steine eine Sonderanfertigung, die durch Handarbeit erstellt wurden.“ Das Piktogramm des sehbehinderten Menschen mit Blindenlangstock ist dabei eigens vom Beirat für Menschen mit Behinderungen und der Koordinatorin der Behindertenarbeit, Frau Stefanie Althaus,  gestaltet worden.

Für Raimund Gausmann, Beigeordneter unter anderem auch für den Bereich Soziales, eine „weitere wichtige Neuerung, um gerade Menschen mit Beeinträchtigungen aktiv am Leben teilhaben zu lassen“. Einig sind sich alle Beteiligten, dass mit dem weiteren Ausbau der Blindenleitsysteme in der Innenstadt auch die neuen „Aufmerksamkeitssteine“ neben den Leitlinien ein fester Bestandteil im Innenstadtbild werden sollen.

Rheine testet Sirenen am landesweiten „Warntag NRW“

 

Rheine. Am kommenden Donnerstag, 06. September 2018 um 10 Uhr wird die Stadt Rheine im Rahmen des ersten landesweiten „Warntags NRW“ zwei mobile Sirenen erproben, sodass in Rheine das Heulen von Sirenen und Lautsprecherdurchsagen vernommen werden können.

Die Stadt Rheine verfügt über insgesamt fünf mobile Sirenenanlagen, die bei Bedarf auf KFZ montiert werden können und so ortsunabhängig einsetzbar sind. Die Sirenen senden Sirenentöne und Lautsprecherdurchsagen aus. Dadurch kann die Bevölkerung gewarnt und informiert werden.

In Gefahrensituationen wird die Bevölkerung mittels der mobilen Sirenen durch einen Heulton aufgefordert, den lokalen Radiosender, das ist für Rheine Radio RST, einzuschalten, wo sie weitere Informationen über die Situation und zu erforderlichen Verhaltensweisen erhalten. Ein Dauerton signalisiert Entwarnung. Mit Lautsprecherdurchsagen kann bei Bedarf die Bevölkerung informiert werden. Beim Vernehmen der Sirenen in Rheine am kommenden „Warntag NRW“ müssen die Bürgerinnen und Bürger jedoch nicht selbst aktiv werden und z.B. das Radio einschalten.

Am „Warntag NRW“ werden landesweit um 10 Uhr alle vorhandenen Warnmittel getestet. In ganz NRW werden Sirenen heulen und es wird Lautsprecherdurchsagen aus Warnfahrzeugen sowie eine Probewarnmeldung der Warn-App „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) geben.

Der von NRW-Innenminister Herbert Reul initiierte „Warntag NRW“ soll der Bevölkerung die vorhandenen Warnmittel und ihre Bedeutung sowie das richtige Verhalten in Gefahrensituationen veranschaulichen. Mit dem Aktionstag soll das Thema „Warnung“ für die Bürgerinnen und Bürger wieder präsenter werden, damit sie sich und anderen im Ernstfall zu helfen wissen. Der „Warntag NRW“ wird künftig jedes Jahr am ersten Donnerstag im September stattfinden.

Straßenparty Rheine – Außergewöhnliche Open Air Party

Rheine – Der traditionsreiche Mega-Event, organisiert von Rheine.Tourismus. Veranstaltungen. e.V., bietet vom 07.-09.09.2018 ein außergewöhnliches Programm mit vielen tollen Bands und unterschiedlichen Musikrichtungen. In diesem Jahr wird zum ersten Mal eine außergewöhnliche Party-Idee präsentiert, die aktuell zahlreiche Menschen in Großstädten begeistert.

 

Auf dem Thie: Kopfhörerparty am 08.09.2018, 20.00 Uhr

Wie veranstaltet man eine Party, die zwar ohne Boxen, dafür aber unter freiem Himmel stattfindet? Ganz einfach – man setzt den Leuten Kopfhörer auf!

 

Es wird sich bewegt und es wird gesungen und das in  – für den Zuschauer -vollkommener Stille. Musik hört man keine. Stattdessen sieht man die Menschen mit Kopfhörern auf der leisesten Party der Welt, präsentiert von der Kreishandwerkerschaft Steinfurt/ Warendorf, feiern.

 

Die Musik wird nicht über wummernde Boxen, sondern über Kopfhörer gespielt. Eine Party bei der man sich in Ruhe unterhalten kann, während daneben wild getanzt wird. Zwei DJs bespielen mit ihrer Musik zwei Kanäle zwischen denen jeder nach Lust und Laune selbst wechseln kann – von „Helene Fischer“ über „Spice Girls“ bis zu „Eminem“ ist alles dabei. Die Kopfhörer können direkt vor Ort gegen eine Pfandgebühr von 10,00 € ausgeliehen werden.

 

Das Konzept der Kopfhörerparty klingt gewöhnungsbedürftig, bereitet aber großen Spaß – und lohnt sich definitiv ausprobiert zu werden. Ein unvergessliches Erlebnis und eine tolle Atmosphäre unter freiem Himmel!

 

An allen drei Tagen der Straßenparty werden zahlreiche kulinarische Stände in der Innenstadt ein abwechslungsreiches Angebot bereithalten und für jeden Geschmack etwas zu bieten haben.

 

Nähere Infos:

Rheine.Tourismus.Veranstaltungen. e. V.

Bahnhofstr. 14, 48431 Rheine,

Tel. 05971-800650, Fax – 8006520

E-Mail: info@rheine-tourismus.de, www.rheine-tourismus.de

Facebook: “Rheine Freizeittipps”

POL-ST: Rheine, Roller 25 erreicht über 100 km/h

Rheine (ots) –

Beamte der Polizei in Rheine staunten nicht schlecht, als sie auf
der Elter Straße einen Roller kontrollierten, der ihnen mit
überhöhter Geschwindigkeit aufgefallen war. Der Roller hatte eine
offizielle erlaubte Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometern.
Tatsächlich erreichte er 107 Stundenkilometer. Eine erste genauere
Untersuchung des Wolfs im Schafsfell ergab einige technische
Veränderungen, die zu dieser erheblichen Leistungssteigerung führten.
Von außen sah man dem Roller allerdings diese Veränderungen nicht an.
Der 42-jährige Fahrer hatte keine entsprechende Fahrerlaubnis. Gegen
ihn wurde ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis
eröffnet. Daneben wird er für die Kosten der Sicherstellung und des
Gutachtens durch den Sachverständigen aufkommen müssen. Immer wieder
fallen den Polizeibeamten im Straßenverkehr derartige Fahrzeuge mit
einfallsreichen technischen Veränderungen auf. Die Zweiräder sind für
die dadurch erreichten höheren Geschwindigkeiten nicht ausgelegt.
Oftmals reichen die Bremsen und auch die Stabilität der Fahrgestelle
nicht aus, um sicher zu fahren. Dadurch sind die Fahrer selbst und
auch andere Verkehrsteilnehmer erheblich gefährdet. Derartige
Fahrzeuge werden konsequent von der Polizei kontrolliert und aus dem
Verkehr gezogen.

Kinderspielplatz Wupperstraße wird renoviert

Rheine. Am kommenden Dienstag, 21.08.2018, um 17.30 Uhr findet am Kinderspielplatz Wupperstraße in Rheine eine Bürgerbeteiligung statt. Es werden erste Planungen bezüglich der Renovierungsarbeiten bekannt gegeben. Interessierte, Anwohner und natürlich alle Kinder sind herzlich eingeladen, ihre Ideen und Wünsche für die Neugestaltung des Spielplatzes einzubringen.

Kutschfahrer von Kutsche geschleudert und schwer verletzt

Rheine – Im Kreuzungsbereich Schwanenburg/ Ludgerusring ist am Sonntagnachmittag (15.07.), gegen 15.45 Uhr, ein 67-jähriger Fahrer einer Kutsche von seiner Kutsche geschleudert und schwer verletzt worden. Der 67-Jährige hatte mit seinem Gespann am Kirchplatz vor dem Schützenfestzelt gestanden. In dem Moment, als die Musik auf dem Festzelt einsetzte, scheuten die Pferde und galloppierten los. Im Kreuzungsbereich kam es zu dem Unfall. Der Nordwalder wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Mitglieder des Schützenvereins konnten die Pferde einfangen und auf einem Bauernhof unterbringen. An dem Gespann entstand ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro. Die Pferde wurden nicht verletzt.

 

Radfahrer hielt neben zwei Mädchen und entblößte sich


Rheine- Auf der Ulmenstraße hat sich am Donnertagabend (05.07.2018) ein unbekannter Mann zwei Mädchen in schamverletzender Weise gezeigt. Die beiden Jugendlichen befanden sich gegen 21.00 Uhr auf dem Gehweg, als ein 20 bis 30 Jahre alter Radfahrer neben ihnen hielt. Er sprach die Mädchen an, entblößte sich und zeigte sich den Beiden. Anschließend fuhr er mit dem Fahrrad in Richtung Lilienthalstraße davon. Der Mann hatte ein westeuropäisches Aussehen, war korpulent und hatte blonde Haare. Er trug ein schwarzes T-Shirt, eine graue kurze Jogginghose und ein schwarzes Basecap. Die Polizei bittet um Hinweise zu dem Vorfall oder zu der noch unbekannten männlichen Person unter Telefon 05971/938-4215.

Familienbeirat stellt neues Notinsel-Hausaufgabenheft vor

Rheine. Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Damit alle Grundschulkinder in Rheine gleich wissen, welche Hausaufgaben sie für die Schule erledigen müssen, gibt es nun zu Beginn des neuen Schuljahres 2018/2019 ein „Notinsel Hausaufgabenheft“. Bekanntlich werden die notwendigen Materialien vor Beginn des Schulstartes gekauft, daher brauchen die Eltern der Kinder, die nach den Sommerferien in die 2., die 3. und in die 4. Klasse kommen, in diesem Jahr kein Hausaufgabenheft zu kaufen.

 

„Ich freue mich, dass eine neue Auflage des Notinsel Hausaufgabenheftes für das Schuljahr 2018/2019 erfolgreich umgesetzt werden konnte“, bedankt sich Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann beim Familienbeirat und den vielen Kooperationspartnern für die Umsetzung dieses Projektes. Das Notinsel-Hausaufgabenheft wurde in Zusammenarbeit mit der Stiftung „Hänsel und Gretel“ und dem Hofmayer-Verlag aufgelegt und konnte dank der Unterstützung von lokalen Werbepartnern finanziert werden. In das Heft können Kinder nicht nur ihre Aufgaben und Notizen eintragen. Sie finden darin auch Stundenpläne, Ferienkalender und wichtige Telefonnummern, bei denen es im Ernstfall Rat und Hilfe gibt. Infos zu Kinderrechten und Möglichkeiten, sich als Kind im Kinderbeirat selbst für seine Interessen und die anderer Kinder einzusetzen sowie weitere Tipps machen das Heft für Kinder und Eltern zu einem begehrten Ratgeber. Und natürlich sind auch Infos zu den Notinseln in Rheine enthalten. Bereits über 70 Geschäfte und Einrichtungen sind in Rheine Notinsel-Partner und stehen in Notsituationen als Anlaufstelle für Kinder zur Verfügung.

45 Jahre deutsche Country-Hits mit TRUCK STOP in der Stadthalle Rheine

Es gibt nur wenige Bands in der Musikbranche, die so viele erfolgreiche Jahre vorweisen können: Truck Stop feiert 2018 ihr 45jähriges Jubiläum. Die Meilensteine auf ihrem Weg zum Erfolg   haben   sie   kontinuierlich  gesetzt.   Die   sechs   Männer   sind   nicht   umsonst   die erfolgreichste deutsche Country-Band aller Zeiten!

Samstag. 03. November 2018 in der Stadthalle Rheine Einlass/Beginn 19:00 Uhr/20:00 Uhr Veranstalter Hypertension Music

Auch wenn es nicht immer einfach war, hat die Band stets gewusst, wo sie hingehört: Auf die Bühne und zu ihren Fans, die ihr immer treu geblieben sind. Deshalb wird 2018 so richtig gefeiert. Die Cowboys von der Waterkant bringen im März ein Jubiläumsalbum bei ihrem Label Telamo heraus. Die Doppel-CD fasst die größten Erfolge aus 45 Jahren – übrigens auch erhältlich als Download. Doch damit nicht genug: Als besonderes Jubiläums Schmankerl veröffentlicht die Band eine 10er Box der besonderen Art. Viele unbekannte, z.T. unveröffentlichte Songs und Solo CDs von Teddy, Knut und Uwe werden die Fans überraschen.   Als besondere Leckerbissen hat Truck Stop einige ihrer legendären Titel  neu  aufgenommen, so  „Take  It  Easy,  altes  Haus“,  „Der  wilde,  wilde Westen“, „Arizona“ und „Ich möcht‘ so gern Dave Dudley hör’n“. Und weil es zum Geburtstag immer Geschenke gibt, enthält auch die Doppel-CD einen unveröffentlichten Titel: Da heißt es – netter Scherz und schönes Wortspiel – „Wir schenken uns nichts“.

Wollte man den Erfolg im Namen ausdrücken, müsste man die Band eigentlich umbenennen, denn von „Stop“ kann bei Truck Stop nun wirklich nicht die Rede sein. Das musikalische „Sixpack“ besteht heute aus Andreas Cisek (Leadgesang, Gitarre) Wolfgang „Teddy“ Ibing (Schlagzeug), Chris Kaufmann (Lead Gitarre), Tim Reese (Fiddle, Gitarre, Banjo, Mandoline), Uwe Lost (Bass, Gesang, Akkordeon) und Knut Bewersdorff (Gesang, Pedal Steel, Dobro, Gitarre). In dieser Formation geht Truck Stop ab November 2018 dann auch auf große Jubiläumstour und präsentiert ihre besten Songs in 20 Städten Deutschlands.

Blick zurück – 45 Jahre Country pur

Genau am 10. März 1973 begann die legendäre Geschichte dieser unvergleichlichen Band: Damals trat Truck Stop erstmals in der bekannten Gründungsformation im Hamburger Musikclub „Remter“ auf. Gründungsmitglieder waren Burkhard „Lucius“ Reichling, Günter „Cisco“ Berndt, Wolfgang „Teddy“ Ibing, Rainer Bach, Erich Doll und Eckhart Hofmann. Die Band spielte damals englischsprachigen Country, Rock ’n‘ Roll und Bluegrass.   Sie gaben Konzerte in den angesagten Musikclubs auf der Reeperbahn und in der legendären Musikkneipe „Onkel Pö“.

In dieser Zeit, zwischen 1973 und 1977, brachte Truck Stop vier Alben in englischer Sprache heraus, entschloss sich dann aber angesichts zurückgehender Verkaufszahlen zu einem Stilwechsel und wurden dann zu der ersten Country-Band, die in deutscher Sprache sang. Ein mutiger Entschluss, der von  Erfolg  gekrönt war.  Bereits  mit  ihrem  ersten deutschsprachigen Country-Album „Zu  Hause“ landete Truck Stop zwei Single-Hits. „Die Frau mit dem Gurt“ war die erste Veröffentlichung, und für „Ich möch´ so gern Dave Dudley Hör´n“ sogar eine Goldene Schallplatte

Von Anfang an war Joe Menke Förderer und Produzent der Band. In seinem Studio wurde zwischen 1973 und 1994 für und mit Truck Stop produziert. Nicht zuletzt deshalb heißt es in ihrem Song “Der wilde, wilde Westen“, dass dieser Westen kurz hinter Hamburg anfängt, „in einem Studio in Maschen, gleich bei der Autobahn.“

Eindeutig belegen lassen sich die musikalischen Erfolge: 1996 erhielt Truck Stop ihre erste „Goldene Stimmgabel“.  Weitere  folgten  1998  und  2006.  1999  nahmen  sie  mit  Stefan  Raab  den  Song „Maschendrahtzaun“ auf und erhielten dafür vier Gold- und eine Platin-Auszeichnung für über 1 Million verkaufte Singles. Im März 2000 wurden Truck Stop mit vier Country-Oscars von der German- American Country Music Federation GACMF ausgezeichnet. Zuvor hatte die GACMF die Elbe- Cowboys bereits für ihr Lebenswerk geehrt und als erste deutsche Band in die „Country Hall of Fame“ aufgenommen. Zum 35-jährigen Bestehen und für ihre „norddeutsche Ausstrahlung“, die sie in ganz Deutschland repräsentieren, wurde Truck Stop 2008 der „Nord Award“ verliehen.

Dann folgte ab 2012 eine schwierige Zeit für Truck Stop: Gründungsmitglied Lucius Reichling starb im Alter von 65 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung. Nur ein Jahr später verließ Cisco aus gesundheitlichen Gründen die Band. Er starb 2014. Doch die Legende Truck Stop schaffte, was nur wenigen gelingt: Aus dem schmerzhaften Einschnitt und Gedanken ans Aufhören wurde der Neustart. Die verbliebenen Musiker suchten sich Kollegen, die den Sound und das Lebensgefühl, das Truck Stop verkörpert, verstehen und weitertragen wollten.

So stehen nun neben Sänger und Gitarrist Andreas Cisek, der seit 2012 neuer Frontmann ist, auch Chris Kaufmann (Lead-Gitarre) und Tim Reese (Fiddle, Gitarre, Banjo und Mandoline) mit auf der Bühne und inspirieren live und im Studio.   Gemeinsam mit den Ur-Cowboys erfanden sie sich wieder neu, überarbeiteten   ihren Sound, gewissermaßen back to the Country-Roots: frisch, ehrlich, handgemacht, und immer mit großer Spielfreude.

Als Produzent hat die Band für die neuen Alben Echo-Preisträger Frank Ramond gewinnen können, der schon mit anderen deutschen Musikern wie Ina Müller und Roger Cicero sehr erfolgreich ist. AlsCo-Produzent ist Jörn Heilbut (Münchner Freiheit, Lotto King Karl) mit im Boot. Aus dieser erfrischenden Mischung von  Lebenserfahrung und  neuem  Schwung entstanden neue Alben  wie „Männer sind so“ (2015) und zuletzt „Made in Germany“ (2017).

Kremer-Haus erhält Spende vom Leo Club Rheine

Rheine. Das Team des Kremer-Hauses freut sich über eine Spende des Leo Clubs Rheine. Kürzlich übergaben Franziska Keller, Til Beckers und Simon Keller bei einem Besuch in der Wohnungsloseneinrichtung stellvertretend für die rund 30 Mitglieder des Leo Clubs Rheine einen Spendenscheck über 220 Euro.

Winzerfest am 15. & 16. Juni 2018 auf dem Staelschen Hof

Rheine – In entspannter Atmosphäre und mit ansprechender Livemusik präsentiert Rheine.Tourismus.Veranstaltungen. e.V. auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm rund um das Winzerfest am 15. & 16. Juni 2018 auf dem Staelschen Hof.

Traditionell eröffnen der Bürgermeister der Stadt Rheine, Dr. Peter Lüttmann, und der Vorsitzende von Rheine.Tourismus.Veranstaltungen. e.V., Ferdinand Hennigfeld, das Winzerfest am 15. Juni um 20.00 Uhr. Nachdem der „Wein des Jahres 2018 für Rheine“, präsentiert wurde, wird „Lou Dynia“ mit seinem Pianisten Arndt Baeck anschließend die Gäste mit seinem wunderbaren handgemachten Musikprogramm abholen. Emotional, tiefgehend und etwas fürs Herz.

Am Samstag, 16.06.2018, freuen sich die Winzer mit den Besuchern des Winzerfestes ab 16.00 Uhr auf ein geselliges Zusammensein mit musikalischer Untermalung durch den „Shanty Chor“. Um 20.00 Uhr bietet dann das Duo „Double Tuff“ ein mitreißendes Programm aus den Hits der letzten Jahrzehnte. Mit gekonntem Gitarrenspiel in Verbindung mit gefühlvollem Gesang, versprühen sie stets einen außergewöhnlichen Charme. Bereits seit vielen Jahren gelingt es diesen beiden Musikern aus der Region mit ihrer Musik zu begeistern.

Neben dem Bühnenprogramm steht natürlich der Wein im Vordergrund. In diesem Jahr wurde ein Weißer Burgunder als „Wein des Jahres“ für Rheine ausgelobt. Der edle Tropfen kann direkt vor Ort probiert und gekauft werden. Auch in diesem Jahr mit der Rheiner Skyline auf dem Etikett.

Des Weiteren locken ein Angebot von ausgwählten Speisen und eine große Auswahl an exzellenten Weinen aus deutschen Anbaugebieten. Die Gäste bekommen eine umfangreiche Auswahl in gemütlichem Ambiente zum Probieren geboten. Die Winzer aus Baden, Franken, Pfalz und Rheinhessen, freuen sich auf zahlreiche Weinkenner und -freunde.

Das Winzerfest auf dem Staelschen Hof ist am Freitag von 18.00 Uhr – 0.00 Uhr sowie am Samstag von 16.00 Uhr – 0.00 Uhr geöffnet.

Zukunftsnetz Mobilität NRW – Bürgermeister unterzeichnet Rahmenvereinbarung

Rheine. Städte, Gemeinden und Kreise, die sich heute schon auf den Weg machen und die Mobilität von morgen gestalten, haben in Zukunft klar die Nase vorn. Kommunen, die ihren Bürgerinnen und Bürgern bezahlbare, sichere und effiziente Mobilitätsoptionen bieten, punkten mit einer hohen Aufenthalts- und Lebensqualität, und sind auch zukünftig attraktive Wohn- und Wirtschaftsstandorte.

Mit der Unterschrift von Bürgermeister Peter Lüttmann wird die Stadt Rheine jetzt Mitglied im „Zukunftsnetzwerk Mobilität NRW“. Bürgermeister Lüttmann sagt zu den Zielen des Zukunftsnetzwerk Mobilität NRW: „Mit einer verkehrsmittelübergreifenden Vernetzung aufeinander abgestimmter Mobilitätsangebote sollen Verhaltensänderungen angestoßen und der Autoverkehr in der Stadt verringert werden. Lösungen, mit denen sich Bus und Bahn, Fahrrad, Wege zu Fuß, Carsharing und Fahrgemeinschaften kombinieren lassen, sparen nicht nur Platz, sondern sie sind schonender für die Umwelt und kostengünstiger für die Stadt Rheine und ihre Bürger.“

Elisabeth Gooßens, Produktverantwortliche im Fachbereich Planen und Bauen, Umwelt- und Klimaschutz führt weiter aus: „Kommunen, die Mobilität zum Zukunftsfaktor für ihre Entwicklung machen wollen, erhalten beim Zukunftsnetz Mobilität NRW Unterstützung für eine erfolgreiche Umsetzung. Sie können mit Unterstützung des Landes NRW im Rahmen der Netzwerkarbeit ihr Wissen austauschen, Projekte vernetzen und das kommunale Mobilitätsmanagement gemeinsam vorantreiben.“ Kommunen, die sich für die Mitgliedschaft im Zukunftsnetz Mobilität NRW qualifizieren, profitieren auf vielfältige Weise. Best-Practice-Beispiele sowie der interdisziplinäre Austausch zwischen Kommunen, Land, Hochschulen und Fachleuten gewährleisten einen kontinuierlichen Wissenstransfer, die Mitarbeiter/innen werden durch Fachgruppen, Fachtagungen und Workshops kostenlos weitergebildet. Michael Wolters fungiert als Ansprechpartner für die Koordinierungsstelle des „Zukunftsnetzwerk Mobilität NRW“. Er erhielt in der vergangen Woche vom NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme am landesweiten Lehrgang „Kommunales Mobilitätsmanagement“ und ist einer von 18 neuen Mobilitätsmanagern in NRW.