Public Viewing zur Fußball-WM am Wöhlehof

Spelle- Zur Fußball-Weltmeisterschaft in Russland vom 14. Juni bis 15. Juli 2018 findet am Wöhlehof in Spelle bei allen Spielen mit deutscher Beteiligung Public Viewing statt. Das Wöhlehof-Team sorgt gemeinsam mit der Wirtegemeinschaft für eine gute Verpflegung.
Trikot an, Deutschlandfahne nicht vergessen und los geht’s zum Wöhlehof: Dort werden während der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft alle Spiele mit deutscher Beteiligung auf Großbildleinwand gezeigt. Bei gutem Wetter stehen im Außenbereich Steh- und Sitzplätze zur Verfügung. Inmitten des Fachwerkgebäude-Ensembles unter den großen Eichen gewinnt das Fußballvergnügen eine besondere Stimmung. Bei schlechtem Wetter werden die Spiele in der Wöhlehof-Diele übertragen. Der Eintritt ist frei. Einlass ist jeweils eine Stunde vor Anpfiff. Alle Biere 0,3 l werden für 1,50 Euro angeboten, alle Softdrinks 0,3 l für 1,00 Euro. Zudem versorgen die Gaststätten Spieker-Wübbel, Monte Bianco, Kreta, Moorcafé & mehr, Istanbul Grill und Zum Kegelkotten die Gäste mit einem wechselnden gastronomischen Angebot. Den Auftakt in den Fußballsommer am Wöhlehof bildet das letzte Vorbereitungsspiel Deutschland gegen Saudi Arabien am Freitag, 08. Juni 2018, um 19.30 Uhr. „Ich freue mich darüber, dass es zusammen mit der Wirtegemeinschaft gelungen ist, ein gemeinsames Public Viewing in unserer Gemeinde anzubieten“, erklärt Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Bürgermeister Andreas Wenninghoff dankt den beteiligten Wirten für die tolle Gemeinschaftsaktion. „Die besondere Atmosphäre am Wöhlehof verspricht gemütliche Fußballabende bei hoffentlich spannenden und erfolgreichen Spielen“, lädt Heinrich Wübbel, Sprecher der Wirtegemeinschaft, alle Fußballinteressierten zum Public Viewing gemeinsam mit Freunden und Bekannten ein.

Für die Sicherheit in der Grenzregion – Grenzüberschreitendes Polizeiteam seit 10 Jahren im Einsatz

Die Idee von fest installierten, gemeinsamen länderübergreifenden Polizeistreifen im deutschniederländischen Raum zur Bekämpfung
grenzüberschreitender Kriminalität, beispielsweise Eigentums- oder Drogendelikte, konnte am 1. Juni 2008 durch das EU-Projekt „Grenzüberschreitendes Polizeiteam“, kurz GPT, verwirklicht werden. Das Resümee nach 10 Jahren Arbeit fällt absolut positiv aus – mehr noch: Die von Bad Bentheim aus agierende 20-köpfige Einheit, bestehend aus 10 niederländischen und 10 deutschen Polizisten, hat
sich im Laufe der letzten zehn Jahre zu einem unverzichtbaren Bestandteil der gemeinsamen polizeilichen Arbeit im Dreiländereck Niedersachsen, Niederlande und Nordrhein-Westfalen entwickelt und etabliert – ein Garant für die Sicherheit der Menschen in der Grenzregion. Auch die EUREGIO, als Drehscheibe und Vermittler zwischen den Niederlanden und Deutschland, bestätigte 2016 mit dem „People-to-People-EUREGIOPreis“, der erstmals mit dem GPT an ein europäisches Förderprogramm ging, die „besonderen grenzüberschreitenden Verdienste des GPT im Einsatz gegen
Kriminalität“ wie auch „einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit im EUREGIO-Gebiet“ (Pressemitteilung EUREGIO). Mehr als 15.000 Mal wurde das GPT insgesamt seit Bestehen tätig. Es gelang dem Team mehr als 5.200 Straftaten und rund 2.000 Ordnungswidrigkeiten aufzudecken
und zu verfolgen. Etwa 350 kg Betäubungsmittel mit einem Marktwert von über 8 Millionen Euro, konnten sie im Laufe der Jahre sicherstellen. Darunter auch 150 kg Marihuana, 120 kg Haschisch, 16
kg Kokain, 12 kg Amphetamin, 6 kg Heroin und ca. 100.000 Ectasy-Pillen. Auch bei zahlreichen Dokumentenfälschungen hatten die Polizisten des GPT den richtigen Riecher. Über 80 Urkundenfälschungen- überwiegend waren es falsche Führerscheine und Identitätskarten verschiedener Länder, konnten sie aufdecken. Neben den Festnahmen von Straftätern, die das GPT auf frischer Tat erwischte, beispielsweise bei einem Raubüberfall 2009 in Oldenzaal (NL), konnten über 600 per internationaler Fahndung gesuchte Straftäter oder Güter von hohem Wert aufgegriffen werden. Der große Vorteil der Einheit ist, dass Straftaten gerade deswegen effektiver verfolgt und bekämpft werden können, weil die Handhabe der Beamten nicht – wie sonst üblich – an der Grenze endet. Lediglich die Verantwortung und damit die Zuständigkeit der gemischten Streifenteams wechselt mit dem Grenzübertritt. Durch die Initiative und unter Federführung der Polizeidirektion Osnabrück, als einzige beteiligte, niedersächsische Polizeibehörde, kam es zum staaten- und länderübergreifenden Zusammenschluss mit der Koninklijken Marechaussee (NL), der
Politieeenheid Oost-Nederland (NL), der Bundespolizeidirektio Hannover und der Kreispolizeibehörde Borken (Nordrhein-Westfalen). Die finanzielle Unterstützung des GPT-Projektes durch das europäische Förderprogramm INTERREG IV A begann vor zehn Jahren mit der
Polizeidirektion Osnabrück als Leadpartner. Seither flossen rund 1,3Millionen Euro Fördergelder der EU in das in dieser Dimension einmalige Projekt. Die Idee hinter dem GPT gilt als Vorbild für die
polizeiliche Zusammenarbeit in anderen Grenzregionen, wie zum Beispiel an der deutsch-polnischen und der deutsch-dänischen Grenze. Regelmäßig finden gemeinsame Austausche und Beratungen statt. Das GPT in Bad Bentheim hat sich nicht nur in der Vergangenheit bewährt. Auch zukünftig wird die Arbeit fortgesetzt und durch einige Veränderungen ergänzt werden. So hat ein in die täglichen Arbeitsabläufe bereits seit 2015 integrierte und gezielte Informationssteuerung als Komponente, die Verfahrensabläufe und Schwerpunkte erweitert und konkretisiert – dies gilt es auszubauen. Nutzung neuester digitalisierter Fahndungstechniken und sicherer Datenleitungen sowie den Ausbau digitaler Funknetzverbindungen zwischen den beteiligten Polizeien stehen im Fokus der operativen Arbeit. Eine noch effektivere Zusammenarbeit der beteiligten Sicherheitsbehörden im Grenzgebiet sowie die Möglichkeiten zur Nutzung eines gemeinsamen Informationszentrums, sind weitere Ziele des Projektes. Das Projekt „Grenzüberschreitendes Polizeiteam“ wird im Rahmen des INTERREG IV
A-Programms „Deutschland-Nederland“ mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), der Niedersächsischen Staatskanzlei, des Wirtschaftsministeriums des Landes
Nordrhein-Westfalen, sowie der niederländischen nationalen Politie kofinanziert. Einige Beispielsachverhalte des GPT der letzten Jahre: Im Februar 2018 beendeten Beamte des GPT die Entführung eines Babys aus den Niederlanden. Die leiblichen Eltern des Babys entführten es
aus dessen niederländischer Pflegefamilie und brachten es nach Deutschland. Intensive Ermittlungen führten zum Aufenthaltsort des kleinen Mädchens, es wurde wohlbehalten an die niederländischen
Jugendbehörden übergeben. 2013 wurde einem niederländischen Menschenhändler das Handwerk gelegt, der in den Niederlanden gesucht wurde. Er fuhr aus Deutschland kommend über die Grenze, womit die Zuständigkeit für die deutschen Kollegen endete. Die der niederländischen Beamten fing aber gerade erst an und somit konnte der Mann gestoppt werden. 2010 wurden zwei Geldwäscher dingfest gemacht, die mit sechs Kilo Gold unterwegs waren. Eine Verfolgungsfahrt endete im Januar 2018 nicht an der Grenze, sondern die Flucht aus Oldenzaal (NL) konnte erst in Bad Bentheim beendet werden. Der Mann stand im Verdacht, Cannabis in seiner Wohnung angebaut zu haben. Am 9. Mai 2018 endeckten die Beamten bei einer Fahrzeugkontrolle Betäubungsmittel im Wert von rund 70.000 Euro. Am 25. Mai 2018 waren es bei einer Kontrolle sogar 17 Kg Marihuana mit einem Marktwert von rund 170.000 Euro. Einer der größeren Fahndungserfolge war 2009 die Festnahme von Autodieben nach einem Raubüberfall auf ein Autohaus in Oldenzaal (NL). Dabei wurden 3 Täter
mit hochwertigen Fahrzeugen zeitgleich an drei verschiedenen Orten festgenommen. Die gesamte Koordinierungsarbeit zwischen den deutschen und niederländischen Einsatzfahrzeugen und Leitstellen konnte vom GPT geleistet werden, da es über Funksysteme beider Staaten verfügt. Darüber hinaus unterstützte das GPT bei einer Vielzahl grenzüberschreitender Fahndungen und Observationen, da für sie die Grenze keine Rolle spielt. Neben vielen kleineren Fahndungserfolgen,
gab es zudem zahlreiche Übermittlungen von ermittlungsentscheidenden Beobachtungen an die verschiedenen Dienststellen.

Frau bei Unfall auf der B70 zwischen Varenrode und Spelle schwer Verletzt (Video)

Spelle- Um 21:45 Uhr wurden die Feuerwehren Spelle und Venhaus zu einem schweren Unfall auf der B70 zwischen Varenrode und Spelle/Venhaus alarmiert. Ein PKW-Fahrerin war aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und in einem Graben vor einem Baum gefahren. Dabei wurde die Frau in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Ersthelfer konnten die Frau aus ihrem Fahrzeug retten, der Rettungsdienst fuhr die schwer verletzt Frau in ein Krankenhaus nach Rheine.

450 Schützenbrüder bei der Generalversammlung des St.-Johannes-Schützenvereins Spelle

Spelle – Traditionell fand die jährliche Generalversammlung des Schützenvereins St. Johannes Spelle am Samstag vor dem Schützenfest im Festzelt statt. Der Vorsitzende Ludger Gude konnte an diesem Abend über 450 Schützenbrüder begrüßen, besonders die amtierenden Majestäten König Olaf Reddehase und König Maik Pfeiffer. Nach dem Verlesen der Tagesordnung wurde der verstorbenen Schützenbrüder gedacht. Ein herzlicher Dank galt den zahlreichen Bierspendern, die dafür gesorgt hatten, dass an diesem Abend wieder reichlich Freibier ausgeschenkt werden konnte. Musikalisch umrahmt wurde der Abend durch den Spielmannszug und den Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr. Schatzmeister Paul Niehaus konnte einen ausgeglichenen Haushalt präsentieren und das Jahr mit einem kleinen Plus in der Vereinskasse abschließen. Anschließend informierte er die Versammlung über die verschiedenen Aktivitäten des Spielmannszuges. Die langjährigen Mitglieder Johannes Wilmes und Andreas Schütte wurden von Paul Niehaus verabschiedet und erhielten als Dank ein Abschiedsgeschenk und lang anhaltenden Applaus der Versammlung. Frank Deters und Karl-Heinz Gude stellten den Bericht der Schießgruppen vor. Der Schützenverein ist sehr stolz auf seinen Spielmannszug und die Schießgruppen und das große Engagement der Mitglieder. Im Anschluss wurden der Versammlung zwei Bilder in Großformat präsentiert, die den Schützenverein im Jahr 1909 und 1929 vor dem alten Speller Bahnhof zeigen. Ludger Gude gab einige Erläuterungen zu diesen Bildern und dann hatten die Schützenbrüder Gelegenheit, die damaligen Mitglieder des Schützenvereins in Augenschein zu nehmen. Es wurde nun versucht, die Namen der abgebildeten Personen festzustellen, um diese für die Nachwelt zu erhalten. Der Schützenverein ist dem Heimatverein sehr dankbar, der diese Bilder zur Verfügung gestellt hat. Schriftführer Friedrich Schlattmann verlas das Protokoll der Vorstandssitzung vom 16. März 2018. Im Anschluss stellte Helmut Klöhn den Antrag auf Entlastung des Vorstandes, die von der Versammlung einstimmig erteilt wurde. Helmut Reker als 2. Vorsitzender, Friedrich Schlattmann als Schriftführer und Christopher Seibring als neues Mitglied im Kommando wurden einstimmig gewählt. Bernard Krone informierte die Versammlung über eine eventuell geplante Erweiterung des Schießstandes. Es wurde ein entsprechender Förderantrag gestellt und derzeit wartet der Verein auf einen positiven Bescheid. An diesem Abend wurden 14 neue Mitglieder aufgenommen. Dann wurde der von Niklas Roskos erstellte Film vom Schützenfest des letzten Jahres gezeigt. An diesem Abend wurde kräftig gesungen, mit dem Lied „Der Mai ist gekommen“ und dem Lied der Deutschen schloss der Präsident gegen 0.10 Uhr die Versammlung.

Aus Alltagsmaterialien und Fantasie entstehen tolle Spielideen

Für einen Zeitraum von drei Wochen mussten die Kinder der Kinderkrippe Am Brink in Spelle auf ihr Spielzeug verzichten. In dem Projekt „Unser Spielzeug macht Urlaub“ sollten die Kleinen ihren Entdeckergeist schärfen und den Wert von Alltagsgegenständen neu schätzen lernen.


Zu Beginn des Projektes haben die Kinder einen Brief von ihrem Spielzeug erhalten, in dem stand, dass es gerne Urlaub machen möchte. Die Kinder berichteten vom eigenen Urlaub und halfen direkt mit, das Spielzeug auszuräumen, um es auf die Reise zu schicken. In den folgenden Tagen lud der Gruppenraum zum Entdecken und Ausprobieren ein. „Es war spannend, zu sehen, wie die Kinder miteinander ins Spiel gefunden haben und eigene Spielideen entwickelten. Gemeinsam kamen die Kinder auf Spielideen, wie Verstecken und Fangen. Sie machten eigenständig einen Sitzkreis, sangen Lieder oder legten sich unter die Tische und erzählten sich dort Geschichten oder alberten einfach herum“, berichtete Inga Kreyenkötter, Leiterin der Kinderkrippe Am Brink, von den Erfahrungen in den ersten Tagen. Mit der Zeit wurden Alltagsmaterialien in die Gruppen gegeben, die im Vorfeld von den Eltern und Erzieherinnen gesammelt wurden. „Es war toll zu erleben, wie die Kinder die Materialien, wie Kartons, Papprollen, Joghurtbecher, Flaschen mit Deckeln entdeckt haben und selbstständig mit den Dingen kreativ wurden. Die Kinder haben sich selbst überlegt, was man damit machen kann und sind auch in der Krippe auf die Suche gegangen, ob es weitere Alltagsgegenstände gibt“, berichtete Kreyenkötter weiter. In der zweiten und dritten Woche wurden den Kindern weitere Alltagsmaterialien zum Spielen und Ausprobieren zur Verfügung gestellt. Außerdem entstand in der Turnhalle ein Wahrnehmungs-Parcours aus verschiedenen Materialien, wie zum Beispiel Mais, Mehl, Stroh, Tannenzapfen etc. Die Kinder konnten barfuß erleben, wie sich die verschiedenen Dinge anfühlen. Sie experimentierten nach Herzenslust, was zum Beispiel passiert, wenn man mit mehligen Händen klatscht, wie pieksig ein Tannenzapfen ist oder wie sich Stroh oder Heu auf der nackten Haut anfühlt. Zum Abschluss des Projektes ging es mit den Familien zum Bentlager Wald. Hier wurde miteinander gespielt, geklönt und ohne viele zusätzliche Materialien der Wald erforscht und entdeckt. Auch nach dem offiziellen Projektende ist festzustellen, dass die Kinder immer noch nicht viel Spielzeug benötigen oder gar danach Fragen. Es ist weiterhin so, dass in den Puppenwohnungen und im Gruppenraum viele Alltagsmaterialien zu finden sind und die Kinder ausgiebig hiermit spielen.

Keine KITA- Gebühren mehr in Niedersachsen

Durchbruch bei den Verhandlungen um den beitragsfreien Kindergarten in Niedersachsen: Die Niedersächsische Landesregierung und die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände haben sich am 23.05.2018 auf die Ausgestaltung des Gesamtpaketes für die Stärkung der frühkindlichen Bildung und Betreuung in Niedersachsen durch eine Konkretisierung der zugesagten Bundesmittel in Höhe von 328 Millionen Euro bis Sommer 2022 geeinigt. Die Bundesmittel werden nun gezielt dort eingesetzt, wo die Kommunen Entlastung wünschen. „Heute ist ein guter Tag für das Land Niedersachsen und für die Eltern von Kindergartenkindern“, erklärten Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne und der Niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers.

Das Gesamtpaket wird über Bundesmittel aus dem „Gute-Kita-Gesetz“ finanziert und setzt sich im Zeitraum 01.08.2018 – 31.07.2022 wie folgt zusammen:

Das Land sichert nach 2022 die vereinbarten 58 Prozent unabhängig von einer Unterstützung des Bundes gesetzlich ab. In den kommenden drei Jahren setzt das Land für die Erhöhung auf 55 Prozent eigene Mittel ein. Dafür sichert das Land gegenüber dem ursprünglichen Angebot in Höhe von 52 Prozent zusätzlich jährlich aufwachsend bis zu 45 Millionen Euro zu. Für die weiteren prozentualen Steigerungen bis 58 Prozent im Jahr 2021 setzt das Land zunächst die vom Bund für eine Beitragsfreiheit in Aussicht gestellten Mittel ein.

Darüber hinaus werden Bundesmittel in Höhe von 48 Millionen Euro für einen „Härtefall-Fonds“ bereitgestellt. Aus diesem können Kommunen, die trotz des Ausgleichs besondere Ausfälle erleiden, erforderlichenfalls auf Antrag zusätzliche Mittel erhalten. Zudem wurde vereinbart, dass auch Angebote der Kindertagespflege beitragsfrei gestellt werden können, wenn diese den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz absichern. Hierfür stehen ebenfalls aus Bundesmitteln 20 Millionen Euro zur Verfügung. „Härtefall-Fonds“ und Kindertagespflege werden über Förderrichtlinien und damit über ein Antragsverfahren umgesetzt.

Als Ausgleich für Tarifsteigerungen der Beschäftigten in Kindertagesstätten gewährt das Land den Kommunen im Rahmen einer Zuwendungsrichtlinie zusätzlich 115 Millionen Euro aus Bundesmitteln. Dieser Betrag kommt einer Dynamisierung der Personalkosten um einen zusätzlichen Prozentpunkt auf 2,5 Prozent gleich. 61 Millionen Euro stehen darüber hinaus für Qualitätsverbesserungen und Investitionen in den Kindertageseinrichtungen bereit. Damit können stundenweise Personalaufstockungen ebenso ermöglicht werden wie der weitere Ausbau von Betreuungsplätzen.

Der Niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne: „Ich freue mich, dass wir uns nach harten Verhandlungen geeinigt haben. Die Einigung bedeutet eine substantielle Stärkung der frühkindlichen Bildung in Niedersachsen. Bildung darf kein Luxusgut sein und genau deshalb schaffen wir die Gebühren für den Kindergartenbesuch ab. Der beitragsfreie Kindergarten und die Absicherung weiterer Qualitätsverbesserungen sind ein starkes Signal für eine starke und moderne frühkindliche Bildung in unserem Land.“

Der Niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers: „Auf der Basis unserer ersten Einigung haben wir durch den gezielten Einsatz der Bundesmittel einen fairen Kompromiss gefunden. Das Land ist damit an seine Grenzen gegangen. Insgesamt werden 1,4 Milliarden Euro für die Gebührenfreiheit im Kindergarten in dieser Legislaturperiode mobilisiert. Im Ergebnis entlasten wir damit die Mitte der Gesellschaft und die Leistungsträger.“

„Uns ist besonders wichtig, dass wir eine verbesserte Dynamisierung der Lohnkosten vereinbart haben, die sich auf den Krippen- und den Kindergartenbereich gleichermaßen erstreckt. Nur so wird verhindert, dass die Kommunen jedes Jahr weiter ins Hintertreffen geraten. Die gesetzlich vorgesehene Anpassung um 1,5 % bildet die tatsächliche Steigerung der Lohnkosten seit Jahren nicht mehr realitätsgerecht ab“, sagte der Präsident des Niedersächsischen Landkreistages, Landrat Bernhard Reuter (Göttingen), der zur Zeit auch als Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände fungiert.

Zum Verhandlungsergebnis erklärte der Präsident des Niedersächsischen Städtetages und Oberbürgermeister der Hansestadt Lüneburg, Ulrich Mädge: „Durch den Härtefall-Fonds ist sichergestellt, dass in den nächsten drei Jahren alle Kommunen in Niedersachsen mit Blick auf die wegfallenden Elternbeiträge kompensiert werden. Die in diesem Zeitraum aufwachsende Finanzhilfe des Landes für Personalausgaben sollte die noch bestehenden Lücken ab dem vierten Jahr in den allermeisten Fällen endgültig schließen. Außerdem freut es mich, dass das Land seit langer Zeit wieder Investitionen in Kindergärten fördert.“

Der Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, Dr. Marco Trips, ergänzt: „Im Vergleich zum Verhandlungsstand im März haben wir jetzt wesentliche Verbesserungen erreicht. So scheint dies ein tragfähiger Kompromiss zu sein. Dabei ist mir wichtig, dass Land und Kommunen nach einem Jahr insbesondere die Auskömmlichkeit des Härtefallfonds erneut betrachten werden.“

Nächster ehemaliger Drittligaspieler wechselt zum SCSV -Spelle verpflichtet Torwart Bernd Düker-

 

Der SC Spelle–Venhaus hat mit dem ehemaligen U20 Nationaltorhüter Bernd Düker vom BV Essen einen erfahrenen Oberligatorwart verpflichtet.
Der aus Ochtrup stammende Düker kann mit seinen 26 Jahren bereits auf eine interessante Spielerlaufbahn zurückblicken. Seine fußballerische Ausbildung begann in der B–Jugend Bundesligamannschaft des VfL Osnabrück. Zwei Jahre später wechselte Düker in das Leistungszentrum vom SV Werder Bremen und debütierte bereits mit 19 Jahren in der 3. Liga gegen Wehen Wiesbaden. Im gleichen Jahr absolvierte Düker sogar ein Länderspiel für die deutsche U20 Nationalmannschaft unter Trainer Frank Wormut. Nach zwei Jahren an der Weser ging es dann wieder zurück zum VfL Osnabrück. Dort bestritt der gelernte Bankkaufmann ca. 80 Spiele für die Oberligareserve der Profis. Nach der Auflösung der Nachwuchsmannschaft zum Ende der vergangenen Saison, schloss sich Düker dem Landesligisten BV Essen an. Nun kehrt er ab Sommer wieder in die Oberliga zurück.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit Bernd einen routinierten Torhüter und menschlich positiven Typen für die Torwartposition verpflichten konnten“ so der sportliche Leiter Niels Wolters.
Auch Trainer Sebastian Röttger ist von den Qualitäten seines Neuzugangs überzeugt: “Bernd ist mit seiner Erfahrung eine optimale Ergänzung zu unserem jungen Kader. Er ist super ausgebildet und verkörpert den heute so wichtigen modernen, mitspielenden Torwart.“
Ab Sommer komplettiert Düker dann mit Florian Egbers die Torhüterposition beim SCSV.

Vorsicht vor dem Eichenprozessionsspinner im Florian-Park an der Venhauserstraße in Spelle

Spelle- „Raupenalarm“ im Florian-Park: Dort sind mehrere Bäume von Eichenprozessionsspinner befallen. Die aggressiven Raupen können mit ihren Brennhaaren für Menschen gefährlich sein. Die Feuerwehr Spelle wurde bereits über das Geschehen von uns informiert, und die Mitarbeiter vom Bauhof werden den Bereich absperren. Am Montag wird dann eine Schädlingsbekämpfungfirma die Raupen beseitigen.

Hinweis. Die Gefahr, die von den Raupen ausgeht, ist nicht zu unterschätzen: In einem bestimmten Larvenstadium bilden die Raupen Brennhaare aus, die bei Berührung für den Menschen unangenehme Folgen haben. Sie reichen von Juckreiz und Hautrötungen bis zur Bindehautentzündung
Dabei ist nicht nur der direkte Kontakt mit den Raupen gefährlich. Weil die Härchen leicht brechen, werden sie vom Wind verbreitet und gelangen so in Kontakt mit Menschen. Gelangen sie in die Atemwege, kann dies sogar zu Entzündungen und Atemnot führen.

Sollten Sie das Auftreten des Eichenprozessionsspinners entdecken, melden Sie dieses bitte der Samtgemeinde Spelle, Thomas Wranik, Tel. 05977 937-350.

Firmen zur Bekämpfung:

Fa. Groß Lengerich; Tel.: 05904 1287

Fa. Gewers Ahaus; Tel.: 02561 6956767; Mobil: 0170 2971678

Meldung beim Gesundheitsamt des Landkreises Emsland: Frau Stephanie Korfage, Tel.: 05931 44-2187

Ferienzeit: Zeit für das Sommerferienprogramm SAM

Spelle – Kein Grund zur Langeweile: Für alle Schulkinder haben verschiedene Akteure unter Federführung der Samtgemeinde Spelle ein spannendes Ferienprogramm für die Sommerferien erarbeitet.

Freuen sich darüber, dass den Kindern in den Sommerferien ein spannendes Programm zur Verfügung steht (von links): Petra Krandick (Familienzentrum), Christoph Schulte (FSJ´ler im Jugendzentrum), Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Jugendpfleger Peter Vos.

Mit Beginn der Sommerferien wartet in der Zeit vom 27. Juni bis 25. August 2018 ein spannendes Ferienprogramm auf alle Schulkinder. „Über 50 verschiedene Anbieter haben dazu beigetragen, dass im Rahmen des Sommerferienprogrammes insgesamt über 120 Veranstaltungen für Kinder im Alter von drei bis 18 Jahren sowie für Familien angeboten werden“, hob Jugendpfleger Peter Vos hervor. Dabei reicht das Spektrum von kreativen, sportlichen und handwerklichen Angeboten bis hin zu Fahrten und Aktivitäten in der freien Natur. „Diese enorme Vielfalt der Angebote ist nur möglich, weil sich ehrenamtliche Privatpersonen, Vereine und Verbände oder Organisationen mit großem Einfallsreichtum und Bereitschaft zur Verantwortung für unsere Kinder und Jugendlichen einsetzen. Hierfür gilt allen Beteiligten ein besonderer Dank“, betonte Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf. Dabei präsentiert sich die Aktion in diesem Jahr mit einer Premiere: Erstmals beteiligen sich auch örtliche Firmen an der Ferienaktion und gewähren spannende Einblicke hinter die Betriebstore. Je nach Art der Veranstaltung entstehen unterschiedliche Kosten. Diese können jedoch dank des starken ehrenamtlichen Einsatzes gering gehalten werden. Viele Veranstaltungen werden von der Samtgemeinde Spelle bezuschusst, finanzschwachen Familien, die Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe erhalten sowie Inhabern der Jugendleitercard JuLeiCa wird 50 Prozent Ermäßigung bei Aktionen der Kommune gewährt. In bewährter Weise wurde besonderer Wert darauf gelegt, dass viele Veranstaltungen gemeinsam von Kindern mit und ohne Handicap besucht werden können. „Diese Veranstaltungen sind besonders gekennzeichnet“, erklärte Petra Krandick, Koordinatorin des Familienzentrums. Anmeldungen zu den Aktionen sind möglich vom 07. Juni ab 18.00 Uhr bis zum 14. Juni 2018 online auf der Homepage der Samtgemeinde Spelle www.spelle.de. Dort können auch die Online-Zahlung sowie die Einverständniserklärung eingereicht werden. Die Zahlungen sowie die Einverständniserklärungen müssen bis zum 15. Juni 2018 eingereicht worden sein. Interessiert sich jemand für eine bereits ausgebuchte Aktion, gibt es noch Hoffnung: Ab dem 18. Juni findet bis zum 22. Juni 2018 auf www.spelle.de eine Restplatzbörse mit offenen Plätzen statt. Das SAM-Heft mit den Aktionen wird ab Ende Mai in den Kindergärten und Schulen im Gebiet der Samtgemeinde Spelle verteilt und ist darüber hinaus auf der Homepage www.spelle.de online einzusehen. Gedruckte Exemplare liegen in den Bürgerbüros in Spelle, Schapen und Lünne kostenlos aus.

Wir sind ein starkes Team …und wir suchen DICH als FSJ-ler/in für den Fachbereich „Sport“!

Wir sind ein starkes Team …und wir suchen DICH als FSJ-ler/in für den Fachbereich „Sport“!

Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an unserer Oberschule bedeutet:

  • Verantwortung für sich und andere Menschen übernehmen
  • seine Persönlichkeit weiterentwickeln
  • erste berufliche Praxiserfahrung nach der Schule machen
  • soziale Berufe kennenlernen
  • Gesellschaft mitgestalten
  • neuen Menschen begegnen und Gemeinschaft erleben

Wenn du Interesse hast und dich für geeignet hältst, schick bitte deine

Bewerbungsunterlagen für das Schuljahr 2018/19 möglichst umgehend  an:

Oberschule Spelle, z.Hd. Herrn K. Bittigau, Brink 7, 48480 Spelle

Prinz Owi lernt König – so heißt die neue Musicalproduktion der Musical-AG der Oberschule Spelle.

Seit 1,5 Jahren proben Schülerinnen und Schüler aller jahrgangsstufen und Schulformen in Zusammenarbeit mit der Tontechnik-AG und der bühnenbau-AG, um dieses fetzige Musical von Martin Krieger-Düsenberg und Swaantje Düsenberg auf die Bühne zu bringen.

Weil das Fest so schön ist, will Prinz Owi jeden Monat Weihnachten feiern. Das macht der ganze skurrile Hofstaat mit, auch wenn es ihn schrecklich nervt. Tante „Douggy“ trocknen vom Licht der Kerzen schon die Nadeln aus, Oberschönling Don Antello kann die Mägde kaum mehr auf Trab halten, und Mama Königin mag keine Plastik Quitsche- Entchen mehr als Geschenke verpacken. Daher muss sich was ändern: Prinz Owi soll endlich König lernen!

Doch die adlige Verwandtschaft ist für Bildung kaum geeignet. Schließlich präsentiert Dr.Meyer Bildungsreisen aus seinem lebendigen Vorführkatalog verschiedene Angebote im Hofe. Man entscheidet sich rasch für den „Bauchtanzkurs im Reich vom Scheich“. Der Hofschreiber notiert: „Bildungsreise mit Kamel nach Arabien – beschlossen und verkündet! Krone einpacken, Sonnencreme nicht vergessen.“ Ende gut, alles gut? Wohl kaum, denn im fernen Osten treten nun ein komischer Paradiesvogel und ein vorwitziges Sternschnüppchen unverhofft auf den Plan…

Neben zwei Aufführungen für Schülergruppen der Grundschulen der Samtgemeinde sowie der Oberschule, findet am 08.Juni um 19.00h in der Aula der Oberschule Spelle eine Abendveranstaltung statt. Karten zum Preis von 2€ für Schülerinnen und Schüler sowie 5€ für Erwachsene sind an der Abendkasse oder im Schulbüro erhältlich.

SC Spelle–Venhaus verpflichtet Marcel Ruschmeier vom VFL Osnabrück

Der SCSV kann sich über großartige Neuigkeiten freuen. Für die kommende Spielzeit 18/19 kann sich der SCSV die Dienste von Marcel Ruschmeier sichern. Der 22-Jährige kommt vom VFL Osnabrück und wird die Qualität des Kaders weiter erhöhen.
„Marcel passt genau in unser Anforderungsprofil und reiht sich nahtlos in die bisherigen Neuverpflichtungen ein“, so ein sichtlich zufriedener sportlicher Leiter Niels Wolters. Auch Trainer Sebastian Röttger freut sich über seinen Neuzugang: „Ein junger, hochtalentierter Spieler, der seinen Zenit noch lange nicht erreicht hat“, so Trainer Sebastian Röttger.
Ausgebildet wurde der 1.86m große Innenverteidiger bei den „Lila-Weißen“, wo er alle Jugendmannschaften durchlief. Insgesamt kann er auf über 5.000 Spielminuten in der B- & A-Jugend Bundesliga zurückblicken. Dazu verfügt er in seinen jungen Jahren bereits über eine Menge Erfahrung. So konnte er zuletzt sogar sein Drittligadebut feiern und war in den vergangenen Jahren Kapitän der U21 des VfL. Insgesamt absolvierte er mehr als 75 Spiele für den Nachwuchs des Drittligisten in der Oberliga Niedersachsen. Neben Tobias Tegeder (SV Werder Bremen), Simon Schäfer (SV Holthausen Biene) und Merlin Schütte (SuS Neuenkirchen) ist Marcel Ruschmeier der vierte externe Neuzugang des SCSV. Zudem werden die beiden Eigengewächse Steffen Wranik und Timo Nichau in der neuen Saison zur Oberligamannschaft zustoßen. Eine erfreuliche Nachricht für alle Anhänger des SCSV.

25 Jahre Rad Sport Club Lohne Ein viertel Jahrhundert Freundschaft ohne Grenzen

Vor 25 Jahre haben 26 Lohner Sportsfreunde den Radsportclub RSC Lohne gegründet. Dessen Leiter Bernd Rakers betonte währen des Festaktes zum Jubiläum: „In den 25 Jahren ist ebenso eine dauerhafte Freundschaft mit den Randonneurs aus Mortagne au Perche entstanden, die bis heute hält.“

Lohne. Rakers begrüßte zur Jubiläumsveranstaltung des RSC in der Landwehr Akademie ganz besonders die Gäste aus Mortagne au Perche, die vier Tage in Lohne weilten, und die Gründungsmitglieder. „Lohnes Partnergemeinde in der Normandie hat wohl den größten Anteil an unserem Jubiläum. Ohne die Städtepartnerschaft und Deutsche Einheit hätten wir uns vor 25 Jahren nicht für die Gründung der Radsportabteilung entschieden“, betonte Rakers, der stellvertretend als Ehrengäste Hans und Elisabeth Kamprolf, Günther Tebbel und Hans Borker willkommen hieß.

In der Laudatio, die Dolmetscherin Jordane Schrader übersetzte, ging Rakers auf die Gründung des RSC ein. „Wir sind eine kleine Abteilung des SV Union Lohne“, meinte Rakers. „Als die Deutsche Einheit kam, richteten die „Alten Herren“ ein Fußballturnier in Lohne aus. Teilnehmer waren: Weimar, Sint Michielgestel, Mortagne au Perche und Lohne. Hier hatten wir den ersten Kontakt mit Francois Beaudouin und seinen Fußballern. Sie haben uns eine Wette angeboten und wollten in sechs Tagen von der Normandie in die Grafschaft radeln. Für uns damals eine unvorstellbare Leistung. 1991 haben sie die Wette eingelöst und gewonnen.“

Präsident Dominique Naslin (2. v. rechts) und Bernadette Mousset (2. v. links) überreichten einen Banner, eine Bilder-Collage und Präsente an Bernd Rakers (links) sowie Manfred Wellen (rechts).

Im Gegenzug seien in sieben Tagen Gerd Kamprolf, Hubert Alken, Josef Schnieders, Hans-Hermann Foppe und Josef Fimpel und er nach Mortagne au Perche geradelt. So sei in 25 Jahren eine dauerhafte Freundschaft mit den Randonneurs du Perche (französisch Wanderer, gebräuchliche Bezeichnung für Langstreckenradfahrer, die große Distanzen ab 200 km in sportlichem Tempo mit nur geringen Pausen und möglichst autark zurücklegen) aus Mortagne au Perche entstanden, die bis heute gehalten habe, erklärte Bernd Rakers.

Mit Gründung des RSC sollte die Freundschaft über Grenzen hinweg eine feste Struktur erhalten. Sie sollte auf breiter Basis fortgeführt werden und nicht auf wenige Kontakte beschränkt bleiben. „Wir wollen ein Europa mit offenen Grenzen, mit Freizügigkeit und einer gemeinsamen Währung. Wir wollen für unser Leben und unsere Zukunft in Europa keine Abschottung und keinen alten Nationalismus mehr. Die Erinnerung an die blutige Vergangenheit ist uns die Verpflichtung für eine gemeinsame Zukunft. Wir sind Freunde und wollen es bleiben. Uns verbindet mehr als das, was uns trennen könnte“, stellte Rakers heraus.

Mit einer Powerpoint Präsentation ließ Rakers die 25 Jahre des RSC und der Freundschaft Revue passieren. „In den vergangenen 25 Jahren haben wir uns regelmäßig zu feststehenden Terminen zum Rennradfahren getroffen. Wir haben in den Jahren sehr viel in Mortagne kopiert: Die Ems-Vechte-Tour, den Radmarathon Lohne-Nordsee-Lohne, die Organisation der Brevet (Langstreckenfahrt) Paris-Brest-Paris oder des Semaine Federale“, so Rakers.

In den 90.ger Jahren hätten sie französische Spuren in Lohne gesucht, die 1997 zum wohl letzten noch lebenden Kriegsgefangenen Francois Leroux geführt. Eine Gedenktafel erinnert heute an das Lager in Lohne, in dem Leroux mit 23 Jahren als Kriegsgefangener eingesperrt worden sei. Mit 27 Jahren sei er 1945 in seine Heimat in der Nähe von St. Malo zurückgekehrt. „1997 haben wir Francois in St. Broladre besucht und seine Familie kennengelernt. 1998 hat er eine Einladung nach Lohne angenommen. 2001 ist Francois Leroux dann gestorben“, sagte Rakers, der betonte: „Wir wollen durch unsere Bemühungen zur Entwicklung eines vereinten Europas im Geiste der Freiheit und des Friedens beitragen.“

Seit einigen Jahren danke der RSC den Randonneurs dafür, dass die Kontakte lebendig bleiben und sie sich mindestens einmal im Jahr zur Semaine Federale (Woche des Sports) treffen. „In diesem Jahr ist unsere Wahl auf eine Frau gefallen, die von Anfang an dabei war und einen großen Anteil am Erfolg unserer Freundschaft hat. Es ist Marie-Noell Naslin“, erklärte Rakers, der ihr mit einem Präsent und Blumen dankte.

Bürgermeister Manfred Wellen lobte die Freundschaft zwischen dem RSC und den Randooneurs, die schon 25 Jahre bestehe. „Wenn etwas so lange und ausdauernd funktioniert, dann ist das ein guter Grund zum Feiern. Sie alle waren immer wieder der „Motor“ der Städtepartnerschaft und sind der Beweis dafür, dass der „Europäische Gedanke“ Erfolg haben kann. Wenn wir uns in Europa besser kennenlernen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten wie z. B. die Liebe zum Radfahren feststellen, dann entwickeln wir gegenseitiges Verständnis und Toleranz als Basis für Freundschaften“, sagte Wellen.

Dies stellte ebenso der Vorsitzende des SV Union Lohne Heinz Herbers heraus und ergänzte: „Die Freundschaft mit Mortagne au Perche ist ein sehr guter Weg zur Verständigung in Europa ohne Bedingungen.“ Dominique Naslin, Präsident der Randonneurs du Perche, die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees in Mortagne au Perche, Bernadette Mousset, und Francois Beaudouin unterstrichen, dass sie seit 25 Jahren die Partnerschaft, den Austausch und die Freundschaft in Frieden pflegten und hofften, dass diese noch lange halte. Sie überreichten einen Banner, eine Bildercollage und Präsente an Bernd Rakers sowie Manfred Wellen.

Der elfte Streich“… Holsterfelder Spargelfest 2018 (Video)

Endlich ist es wieder soweit. Am 02. / 03. Juni 2018 steht das Holsterfelder Spargelfest auf dem Programm der Gutsschänke Holsterfeld – und das nun schon zum elften Mal. Da im letzten Jahr wieder so viele Gäste und Aussteller das Spagelfest besucht haben geht das Team der Gutsschänke natürlich mit großer Vorfreude an die Planung für das Jahr 2018. Wie auch in den vergangenen Jahren erwarten Sie Spargelspezialitäten direkt vom Erzeuger, Kunsthandwerk und Handwerk, Grill-, Wein- und Getränkestände, Verkaufs- und Aktionsstände sowie Programm für die Kinder.

Ein guter Tag für Niedersachsens Feuerwehren

Hannover/Lingen (Ems). „Es ist vollbracht. Mit dem beschlossenen Gesetzentwurf zur Änderung des Brandschutzgesetzes setzen wir die Wünsche der Feuerwehren in Niedersachsen zügig um. Gleichzeitig erhöhen wir die Sicherheit im Brandschutzbereich“, stellt der örtliche CDU-Landtagsabgeordnete Christian Fühner fest.

In dieser Woche hat der Landtag das neue niedersächsische Brandschutzgesetz beschlossen. „Wichtigste Änderung ist die bessere Absicherung der Kameradinnen und Kameraden durch die Einführung eines Gesundheitsfonds“, so Fühner. Entsprechend der Wünsche des Landesfeuerwehrverbandes wird die Altersgrenze auf das 67. Lebensjahr angehoben sowie der Übungsbetrieb der Realität angepasst. So kann ausnahmsweise auch an Sonntagen geübt werden.

„Wir werden zudem eine Arbeitsgruppe einsetzen, die den Brandschutz über die nächsten Jahre zukunftsfest machen wird“, erklärt Christian Fühner. „Die Strukturen und die Organisation des Brandschutzes in der Fläche, die Nachwuchsgewinnung für unsere Wehren unter Berücksichtigung des demographischen Wandels, die Stärkung des Ehrenamtes und die Anforderungen an eine zukunftsfähige Aus- und Fortbildung sind dabei die wichtigsten Schwerpunkte.“ Die Arbeitsgruppe wird dazu mit wichtigen Experten im niedersächsischen Brandschutz besetzt werden.

Lünne: Donnerstag Bereisung zum Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Am Donnerstag, 24. Mai 2018, wird eine 10-köpfige Bewertungskommission im Rahmen des Vorentscheides zum Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ die Gemeinde Lünne besuchen.

Nachdem Lünne im vergangenen Jahr den Kreiswettbewerb für sich entscheiden konnte, nimmt nun eine Jury die Gemeinde Lünne unter die Lupe. Die Bewertungskommission des Vorentscheids wird sich am Donnerstag, 24. Mai 2018, von 11.30 Uhr bis 13.20 Uhr am Haus Schmeing von der starken Dorfgemeinschaft Lünnes überzeugen. Am vergangenen Dienstag haben sich Vertreter der Lünner Vereine und Verbände im Bereich des Bürgerparkes getroffen, um den Ablauf des Besuchs zu besprechen. Viele Vereine, Verbände und Organisationen bringen sich ein, um die enorme Vielfalt Lünnes zu präsentieren, nach dem Leitbild „EIN Lünne“.

Um eine lebendige Ortsgemeinschaft zu demonstrieren, sind alle Interessierten zu dieser Bereisung herzlich willkommen, insbesondere auch als Zuschauer.