Schon wieder: Auch das Speller Spiel gegen Jeddeloh fällt aus

 

Spelle- Der SC Spelle-Venhaus muss schon wieder zuschauen: Die für den morgigen Freitagabend geplante Partie der Fußball-Regionalliga Nord zwischen dem emsländischen Aufsteiger und dem SSV Jeddeloh fällt aus.

Schon am vergangenen Wochenende konnte das Heimspiel gegen den SC Weiche Flensburg wegen der widrigen Platz- und Witterungsverhältnisse nicht stattfinden. Die Hoffnung, dass fünf Tage später das Duell gegen Jeddeloh ausgetragen werden könnte, hat sich schon am Donnerstagabend zerschlagen.

Die heftigen Regenfälle der vergangenen Tage machten einen Strich durch die Rechnung. Der Hauptplatz ist weiter nicht bespielbar, das Ausweichen auf andere Plätze im Getränke Hoffmann Stadion nicht möglich.

Am Mittwoch soll bereits die nächste Partie in Spelle stattfinden. Um 19 Uhr steht das Nachholspiel gegen Flensburg auf dem Programm. Darauf hatten sich der SCSV und Weiche kurzfristig verständigt.

Wann das Spiel gegen Jeddeloh nachgeholt werden soll, ist noch offen. Als mögliche Termine sind laut Staffelplan das Wochenende nach den letzten Spiel dieses Jahres beim FC St. Pauli II (10.12, 14 Uhr), also der 16./17. Dezember, oder das Wochenende vor dem Punktspielstart 2024 gegen Teutonia Ottensen, das vorläufig für den 11. Februarangesetzt worden ist, vorgesehen. Alle Partien im nächsten Jahr müssen noch zeitgenau terminiert werden.

CDU Fraktion nominiert Stefan Heeke zum Bürgermeisterkandidaten der Gemeinde Spelle

Spelle. Die CDU Fraktion nominiert den 55 jährigen Stefan Heeke einstimmig als ehrenamtlichen Bürgermeisterkandidaten der Gemeinde Spelle.


Der ehrenamtliche Bürgermeister hat in der Gemeinde Spelle vorwiegend repräsentative Aufgabe. Er vertritt Rat und Verwaltung bei Jubiläen und Veranstaltungen. Zudem leitet er den Verwaltungsausschuss und Gemeinderat. „Wir danken Stefan Heeke für seine Bereitschaft als ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Spelle wirken zu wollen,“ betont Fraktionsvorsitzender Ludger Kampel. Dies sei nicht selbstverständlich, da diese Aufgabe viele Termine beinhalte und somit sehr zeitintensiv sei. Stefan Heeke ist im Gemeinde- und Samtgemeinderat, Schulausschussvorsitzender und im CDU-Ortsvorstand seit 2016 politisch aktiv. Neben den politischen Ämtern ist er auch der Vorsitzende des Reit- und Fahrverein Spelle und Umgegend e.V. In einer zusätzlichen öffentlichen Gemeinderatssitzung am 22. November um 19:30 Uhr im Wöhlehof soll der neue Bürgermeister vom Gemeinderat gewählt werden. Die CDU Fraktion würde sich ein starkes Votum über die eigene Partei hinweg wünschen. „In Spelle pflegen wir seit jeher ein gutes Miteinander über die Parteigrenzen hinweg,“ so die Christdemokraten.

Nachholspiel: Flensburg am 15. November zu Gast in Spelle

Spelle- Kurzfristig ist das am vergangenen Sonntag ausgefallene Punktspiel des SC Spelle-Venhaus gegen SC Weiche Flensburg 08 neu angesetzt worden. Die Partie der Fußball-Regionalliga Nord wird bereits am nächsten Mittwoch (15.11.) um 19 Uhrim Getränke Hoffmann Stadion nachgeholt.

Wegen der widrigen Platz- und Witterungsbedingungen wurde das ursprünglich für den 5. November angesetzte Spiel gegen Flensburg bereits am vergangenen Samstag abgesetzt. Der Rasen war nicht bespielbar. Über einen Nachholtermin war noch nicht gesprochen worden. Jetzt haben sich beide Vereine darauf verständigt, das Spiel bereits am kommenden Mittwoch auszutragen. Man könne nicht sicher sein, dass bei möglichen anderen Terminen Mitte Dezember oder vor dem Auftakt ins Restspielprogramm 2024 die Bedingungen besser seien, erklärte Spelles Sportlicher Leiter Markus Schütte.

Jetzt wartet auf den SCSV eine englische Woche. Am Freitag erwartet die Mannschaft von Trainer Hanjo Vocks um 19.30 Uhr SSV Jeddeloh bei ihrer Flutlichtpremiere in der Regionalliga. Fünf Tage später kommt Weiche Flensburg. Drei Tage darauf geht es für die Emsländer zum Hamburger SV II (Anstoß: 13 Uhr).

Wundertüte Spelle

Spelle/ Lintorf- Nach zwei Niederlagen in Folge wollen die Volleyballerinnen des SC Spelle-Venhaus am kommenden Samstag, den 11.11.2023 wieder in die Erfolgsspur und Zählbares aus einer Regionalligapartie auf ihrer Habenseite verbuchen. Als Tabellenvierter reist man zum VfL Lintorf, der mit drei Niederlagen in die Saison gestartet ist. Die letzten beiden Spiele konnten allerdings gewonnen und Selbstvertrauen getankt werden. Zudem stehen hinter einigen Speller Spielerinnen aus gesundheitlichen Gründen noch Fragezeichen.

Die Spielpause am vergangenen Wochenende wollten die Spellerinnen nutzen, um die unnötige Niederlage im Lokalderby gegen Union Lohne aufzuarbeiten, kleinere Blessuren erholen zu lassen, etwas zu regenerieren und, um sich auf die nächste Aufgabe vorzubereiten. Denn mit 3 Siegen aus 5 Spielen und 9 Punkten belegt man einen derzeit komfortablen 4ten Platz in der Tabelle. Doch Coach Jäger warnt: „Ich freue mich sehr über unseren Saisonauftakt. Auch das Spiel gegen Osnabrück war ein Gutes. Doch gegen Lohne haben wir unnötig verloren. Einerseits wurden taktische Vorgaben nicht konsequent eingehalten und der letzte Biss und die nötige Gier siegreich zu sein haben gefehlt. Das gefällt mir überhaupt nicht. Legen wir da den Schalter nicht wieder um, rutschen wir schnell und gewaltig nach unten ab.“ Und schaut man sich die Punkteverteilung an, sieht man dies bestätigt: nur Osnabrück konnte alle bisherigen Spiele ohne Satzverlust für sich entscheiden und lediglich 2 Teams sind noch ohne Punkteerfolg. Alle anderen Teams spielten und punkteten auf Augenhöhe. Will man weiterhin nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben, wäre ein Sieg sicherlich hilfreich, um dann ohne großen Druck zum Tabellenschlusslicht Weende zu reisen.

Doch die Vorbereitung auf das Spiel verlief nicht planmäßig: einige Spielerinnen mussten aus gesundheitlichen Gründen passen und es ist fraglich, ob alle mit an Bord sein werden. Zudem reist die Speller u20 am Sonntag zum Qualifikationsturnier zu den Bezirksmeisterschaften nach Hinte und viele Spielerinnen des Regionalligateams sind somit doppelt gefordert. Doch der Speller Coach zeigt sich selbstkritisch: „Das Spiel wird sich zu großen Teilen im Kopf entscheiden. Zeigen wir den Kampfgeist und die Bereitschaft unsere Strukturen einzuhalten wie in den ersten 4 Spielen, nehmen wir sicherlich etwas aus Lintorf mit. Verwalten wir unsere Leistung und arbeiten nicht konzentriert, sondern versuchen nur schön zu spielen und ruhen uns in der eigenen Komfortzone aus, wird das nix.“ Mit den Erfahrungen der letzten Saison und auch aus dem Lohne-Spiel sollten die Emsländerinnen allerdings gewarnt und gut vorbereitet sein, frühzeitig den Schalter wieder umzulegen, um ihrem Saisonziel (frühzeitiger Klassenerhalt) ein weiteres Stück näher zu kommen. Denn die bis zum Ende des Kalenderjahres anstehenden Aufgaben werden nicht leichter.

Sebastian Lechner, Landes- und Fraktionsvorsitzender der CDU Niedersachsen zu Gast in Spelle

Spelle- In der letzten Woche besuchte der niedersächsische CDU-Chef Sebastian Lechner die Samtgemeinde Spelle. Im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „Soziales im Fokus“ im Drive-and-Train-Center der Firma KRONE in Spelle wurden engagiert diskutiert. Dabei trat der Landes- und Fraktionsvorsitzende der CDU Niedersachsen, Sebastian Lechner, als Hauptredner auf und adressierte die entscheidenden sozialen Herausforderungen unserer Zeit.

Besonders hob Lechner hervor, dass die Pflege in Niedersachsen, gerade auch im ländlichen Raum, dringend gestärkt werden muss. Er forderte energisch, dass es in Niedersachsen eine einjährige Pflegehelferausbildung geben muss, um den steigenden Bedarf an qualifiziertem Pflegepersonal zu decken und einen niedrigschwelligen Einstieg zu ermöglichen. Insgesamt bedürfe es einer Entschlackung von Bürokratie in der Pflege. Ebenfalls stellte Lechner das Konzept der Gemeindeschwestern vor, die Hausärzte für die Arbeit in den ländlichen Gemeinden unterstützen können. Dabei betonte Lechner auch die Art und Weise der CDU-Politik: „Wir polarisieren nicht, sondern führen zusammen. Diese Mentalität aus dem Emsland ist auch in Niedersachsen wichtig. Wir lassen niemanden zurück.“

Lechner diskutierte in der mit über 60 Personen gut besuchten Veranstaltung mit den Gästen: „Sozialpolitik ist eine aktivierende Politik. Sie muss verbindlich und verlässlich sein, um eine nachhaltige Wirkung zu entfalten. Dazu gehört auch, zuzuhören und die Anliegen der Bürger ernst zu nehmen.“ Des Weiteren unterstrichen die CDU- Politiker, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt maßgeblich von sozialen Faktoren beeinflusst wird.

In Bezug auf die Integration von Flüchtlingen betonte Sebastian Lechner, dass es wichtig ist, insbesondere die Kommunen zu unterstützen. Gleichzeitig warnte er davor, dass die Integrationsgrenze in den Kommunen bald erreicht sein wird, und dass es daher von großer Bedeutung ist, illegale Migration zu stoppen, um den Menschen vor Ort auch weiterhin helfen zu können. Lechner mahnte: „Die Integration von Flüchtlingen ist eine wichtige Aufgabe, aber wir dürfen nicht vergessen, dass eine nachhaltige Integration nur möglich ist, wenn wir auch die Herausforderungen der illegalen Migration angehen.“

Rallye zugunsten von Herzenswünsche – Zwei Emsländer & das Abenteuer Pothole Rodeo Rallye 2023

Spelle- Am Freitag, dem 14.07.2023, war es endlich so weit, um ca. 11 Uhr starteten Simon Evers & Jens Voorbrink mit der vollgetankten Eli ihr großes Abenteuer.

​​Balkan Rallye in 12 Tagen, 4.500 km durch 13 Länder

Die beiden wurden herzlichst von der Familie, Nachbarn & Freunden verabschiedet und so ging es in die erste Etappe, in Richtung Süddeutschland. Aufgrund des Alters des Fahrzeuges und der sommerlichen Temperaturen, entschieden sich die beiden die Anreise auf 2 Tage zu verlängern. 

Nachdem nächtlichen Zwischenstopp bei Freunden in der Nähe von Stuttgart machten die beiden sich auf den Weg in die Südsteiermark zum Startpunkt der Rallye. In Höhe Augsburg hatte die Reisegruppe sich verdoppelt, ein weiteres Team aus Osnabrück schloss sich den beiden Jungs an. Ab fortan hieß es dann „Wir fahren in Kolonne“. Angekommen in Deutsch Goritz wurde das Lager für die Nacht vorbereitet, das Roadbook organisiert, die erste Challenge-Aufgabe erhalten & vom Veranstalter gab es noch die ein oder andere Einweisung.

Tag 1 der Rallye, begann morgens um  sechs Uhr sehr ruppig, nicht nur die Jungs, sondern auch die ortsansässigen Kamele wurden mit lauter Musik geweckt. Also Start in die Morgenroutine, aufstehen, Bett zusammenklappen, Sitze wieder einstellen, Sachen wieder ins Auto räumen, sich frisch machen, alles auf dem Dach verschließen und Position einnehmen. Da der Startplatz nur eine Wiese war und es dort keine Sanitäreinrichtungen gab, entschlossen sich die Teams, erstes Ziel Balaton, Abkühlung im Plattensee. Am Plattensee gab es die erste Zwangspause, erzählte Jens, das Kolonnen-Team hatte den Kumplungsnehmerzylinder undicht und konnte somit nicht schalten. Hilfe nahte und die Jungs konnten zügig weiter, vorbei an zwei Lost Places ging es nach Palic zum ersten Checkpoint in Serbien. Von Palic ging es dann am nächsten Tag nach Rumänien, wo die Transfagarasan, eine Passstraße über die Karpaten, schon wartete. Für diesen Tag standen Bären auf dem Besichtigungsplan. Gesagt, getan, haben die beiden tatsächlich Braunbären getroffen und am Abend wurde dann wild gecampt. Neuer Tag, neues Glück, Bulgarien stand auf dem Plan, also die übliche Morgenroutine und los ging es, sagte Simon Evers. Zwei Passstraßen später wurde es etwas holprig, die erste Strecke, die eher einem Feldweg ähnelte als einer Kreisstraße. Zum Ende gab es bei unseren Mitstreitern noch einen platten Reifen, dieser wurde geflickt und so ging es zum Hotel an den Goldstrand. Simon sagte, wir haben Blut geleckt und waren auf die nächste holprige Straße gespannt. Sie wollten an die Grenzen gehen und schauen, was ihr 30 Jahre alter Ford schaffte. Plan für die nächste Etappe, war das Buzludzha Denkmal in Bulgarien und die bekannte Route 66. Der Verlust einer Bauchtasche des Teams aus Osnabrück durchkreuzte den Plan. Wertvolle Zeit ging verloren, im Hellen wurde noch das Denkmal angefahren, aber für die Route 66 war das Tageslicht vergangen, sagte Jens. Im Dunkeln diese Strecke zu fahren, wurde den vier Jungs abgeraten, ausgespülte Wege, große Steine & kein Empfang. Es war ein Abenteuer, sagte Simon, und dies sollte es auch werden. Der nördliche Einfahrtspunkt der Route 66 wurde angesteuert, jedoch war beiden Teams schnell klar, in vier Stunden werden wir das hier nicht schaffen. Als das Fahrzeug der anderen, an seine Grenzen kam, hieß es umdrehen, das hat so keinen Sinn, sagte Simon. Also auf zum Camp, wo die anderen Teams schon ihr Lager aufgeschlagen hatten. Von Bulgarien ging es anderen Tags Richtung Griechenland. Auch dieser Tag versprach wieder holprige Strecken, unter anderem die bekannte Strecke 5C. In Kolonne ging es dann zum Startpunkt in einem kleinen beschaulichen Dorf. Dort angekommen, sagte Jens, kamen uns sehr viele Autos entgegen, mit den Sätzen „dreht um, das macht kein“ „Ihr fahrt euch noch fest, mit eurem tiefen Auto“. Sie hatten recht, sagte Simon, unser Auto war definitiv nicht das höchste, aber sehr robust und eine Kampf-Sau. Er wollte es an die Grenzen bringen und das geschah auch. Sie passierten diese Straße sehr solide, bis zu diesem Moment, sagte Jens, als auf der rechten Seite der Weg wegbrach und das Auto kippte. Unsere Lebensversicherung war eine Baumwurzel, sagte Simon, dank der anderen Teams war das Auto recht schnell wieder auf der Straße und die Reise ging weiter zur nächsten Schotterpiste in Griechenland. Auch diese hatte der Ford ohne Probleme gemeistert. Durchgeschwitzt, erschöpft und voller Staub ging es zu unserem Schlafplatz in Thessaloniki. Leider mussten die Jungs sich dann am Abend von einem Team verabschieden, das Auto hätte die weitere Rallye nicht geschafft. Von Thessaloniki ging es entlang des Olymps zur Magnetstraße, dort rollte das Auto einfach den Berg hoch, sagte Jens. Von der Magnetstraße ging es zu einem Koster, was verschlungen in einem Felsen lag, von da aus konnten die Jungs das perfekte Panorama bestaunen. Sie wussten auch, da es Eli unter der Haube etwas warm wurde, bei 47 Grad außen Temperatur war der Berg für die nicht mehr ganz junge Dame etwas zu viel. Am Abend haben die Teams sich an einem der größten Naturpools Griechenlands abgekühlt und frisch gemacht und ihre Nacht auf der Panoramastraße genossen. An dern Tags ging es nach Albanien, kurzer Stopp am Blue Eye, bei eisigen Temperaturen ein kleines Bad nehmen, sagte Simon und weiter ging es zu den Thermalquellen, wo der nächste Checkpoint, auf die beiden wartete. Die erste 3 Tags Etappe stand bevor Albanien, Montenegro & Bosnien. Auch in dieser Etappe erwarteten die Jungs viele Abenteuer, weitere Schotterpisten, das verlassene Hotel „Europa“, ein Gefängnis und die Tara-Brücke. Von der Tara-Brücke ging es zu den Kravicer-Wasserfällen und nicht unlängst war dort auch der letzte Checkpoint. In Bosnien kamen alle Teams noch mal zusammen, es gab ein Grillabend und die Siegerehrung, am morgigen Tag stand nur noch die Etappe Kroatien auf dem Plan und die Ziel-Durchfahrt. Es wurde ausgiebig gefeiert, sagte Simon, man habe neue Freundschaften geschlossen und genauso so viele verrückte getroffen, wie man selbst einer war. Das Finale, der letzte Tag, stand nun an und die Jungs machten sich auf den Weg zu einem verlassenen Flughafen, es sollte der letzte Lost-Place für diese Rallye sein. Gegen Abend dann die Ziel-Durchfahrt. Sie hatten es geschafft, ohne eine jegliche Panne! Am Abend wurde noch gemeinsam mit den befreundeten Teams gegessen, dann hieß es die letzte, aber wirklich vorerst letzte Etappe für den Ford 1.200 Kilometer an einem Stück in Richtung Heimat. Wo schon Freunde & Familie auf die zwei zur Willkommens-Party gewartet haben. Am 28.07.2023 gegen ca. 17:30 Uhr rollten die beiden in Spelle ein, unter lautstarkem Applaus stiegen die beiden nach 19 Stunden Fahrt aus und feierten ihre Rückkehr.

Fazit:

Aus geplanten 4.500 km sind zum Ende 7.936 km geworden, die ohne eine Panne überstanden worden sind. Die Strecke & Herausforderungen kann man Eli ansehen, sagte Simon, aber nichts, was man wiederherstellen kann. 

Die Fahrt war für einen guten Zweck, und zwar haben die beiden den Verein Herzenswünsche aus Münster mit ihrem Vorhaben unterstützt und sagen, uns schreibe 5.710 € erfahren können. Durch diese tolle Summe können einige Kinderaugen wieder zu leuchten gebracht werden. Der Check wurde höchstpersönlich in Münster von Simon und Jens übergeben.

Die beiden möchten sich noch mal recht herzlich bei allen bedanken, die Sie bei diesem tollen Projekt unterstützt haben. 

 

Frau wird Opfer eines Online-Anlagebetrugs

Hörstel  – Eine Frau aus Hörstel hat in der vergangenen Woche in den sozialen Medien einen Bericht über eine angebliche Firma für Geldanlagen gelesen und Kontakt mit einem Finanzberater dieser Firma aufgenommen. Dieser hat für die Frau ein Onlinekonto mit einer deutschen IBAN-Nummer eröffnet. Das Telefonat lief über eine ausländische Telefonnummer. Die Hörstelerin überwies nach und nach einen Betrag im insgesamt fünfstelligen Bereich. Dann wurde sie angewiesen, erneut einen hohen fünfstelligen Betrag zu überweisen. Dies tat sie nicht, weil
sie misstrauisch wurde. Sie wandte sich schließlich an die Polizei.

Die Polizei appelliert: Seien Sie bei verlockenden Angeboten im Zusammenhang auf Kauf- oder Finanzgeschäfte, denen Sie im Internet oder den sozialen Medien begegnen, äußerst skeptisch. Hinter den Gewinnversprechen verbergen sich die Maschen von Cyberkriminellen. Die Kriminellen locken ihre Opfer auf gefälschte Anlageplattformen, alles sieht sehr seriös aus – doch es ist Betrug. Nachdem ein „Kunde“ Interesse gemeldet hat, nimmt ein Betrüger in Gestalt eines angeblichen Beraters Kontakt auf und versucht den „Kunden“ dazu zu bewegen, zunächst kleinere Summen zu „investieren“. Anschließend werden größere Summen gefordert.

Folgende Tipps gibt die Polizei:

  –    Seien Sie kritisch bei dem Versprechen hoher Gewinne. –    Informieren Sie sich über die Trading-Plattformen, bevor Sie sic anmelden oder Geld überweisen. –    Geben Sie keine sensiblen Daten preis. –    Lassen Sie sich seriös beraten. Nutzen Sie den Service von
Verbraucherzentralen oder spezialisierten Anwälten oder fragen Sie einfach bei ihrer Hausbank nach deren Einschätzung. –    Gewähren Sie niemandem mittels Fernwartungssoftware Zugriff auf Ihren Computer. –  Überweisen Sie keine Gelder an unbekannte ausländische Konten von
Privatpersonen oder vermeintlichen Firmen mit Sitz im Ausland. –  Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und brechen Sie den Kontakt
beim geringsten Zweifel einfach ab.

Haben Sie bereits Geldbeträge an ein unbekanntes Konto überwiesen oder aber sind
Beträge von Ihrem Konto eingezogen worden? Dann kontaktieren Sie möglichst schnell Ihre Bank. In manchen Fällen ist es möglich, die Überweisungen zu stoppen oder Geld zurückbuchen zu lassen.

Spelle: Janik Jesgarzewski bleibt auch nächste Saison

Spelle- Regionalliga-Aufsteiger SC Spelle-Venhaus plant die Zukunft und sendet ein starkes Signal: Abwehrspieler Janik Jesgarzewski, der erfahrenste Fußballer im Team von Trainer Hanjo Vocks, bleibt auch in der nächsten Saison beim SCSV. „Er ist sportlich, aber auch menschlich ganz wichtig für uns“, betont der Sportliche Leiter Markus Schütte.

Schütte hatte dafür gesorgt, dass der 29-Jährige gebürtige Lingener zu Saisonbeginn vom Regionalligisten Teutonia Ottensen zum SC Spelle-Venhaus gekommen ist. Er hatte schon zwei, drei Jahre Kontakt zum Spieler gehalten, der beim Nachwuchs des niederländischen Erstligisten Twente Enschede ausgebildet wurde und von 2014 bis 2022 für den SV Meppen 204 Pflichtspiele absolviert, davon 92 in der 3. Liga. Jetzt sagte Jesgarzewski unabhängig von der Klasse für ein weiteres Jahr beim aktuell Vorletzten der Regionalliga zu.

„Mir macht es Spaß mit der Truppe und dem Verein“, erklärt Jesgarzewski. Deswegen habe er die Anfrage des SCSV zwar mit nach Hause genommen, aber eine Entscheidung im Kopf eigentlich schon getroffen gehabt. „Ich bin sehr zufrieden. Mir fehlen nur die Ergebnisse.“

In Spelle bekomme er das Vertrauen sowie die Wertschätzung vom Verein und von Trainer Hanjo Vocks, die er in den vergangenen zwei, drei Jahren ein wenig vermisst habe, betont Jesgarzewski „Sonst erhält man ja keine so frühe Anfrage.“ Der SCSV mache das Beste aus seinen Möglichkeiten, drehe an jeder Stellschraube, um es weiter zu verbessern.

„Ich mache keine halben Sachen“, verweist Jesgarzewski auch auf seinen beruflichen Weg. „Auch da will ich Fuß fassen.“ Seit rund drei Monaten arbeitet der 29-Jährige bei der Firma Wocken in Meppen. Dort sei er bei der internen Logistik gestartet. In Spelle habe er die Möglichkeit, Beruf und Fußball auf hohem Niveau unter einen Hut zu bringen.

„Ich plane nicht nur für ein halbes Jahr“, sagt Jesgarzewski. Und er gebe immer 100 Prozent. „Wenn ich etwas mache, dann auch richtig.“ Beim SCSV ist er nach Einschätzung von Schütte auch menschlich wichtig. „Er geht im Training und im Spiel immer voran.“ Er sei nicht der Lautsprecher auf dem Platz, aber wichtiger Ansprechpartner für Mitspieler, Trainer und andere Verantwortliche. Jesgarzewski sei grundehrlich, „immer positiv und beliebt in Spelle. Wir sind froh, dass wir ihn haben“, erklärt Schütte. Im Gespräch über die Vertragsverlängerung sei es wesentlich um Perspektiven gegangen.

Der Ehrgeiz des Außenverteidigers ist Mitspieler Philipp Elfert schon in der gemeinsamen Jugendzeit bei Twente Enschede aufgefallen. „Wir haben dort sieben Jahre zusammengespielt.“ Der Kontakt habe immer gehalten. Zu Beginn fuhren die Eltern die Talente abwechselnd zum Training und zu Spielen. „Wir haben viel Zeit zusammen verbracht.“ Zur A-Jugend verabschiedete sich Elfert Richtung JLZ Emsland.

Jesgarzewski habe schon am Stützpunkt „überragend gespielt“, erinnert sich Elfert. „Er war super ehrgeizig.“ Sie seien in den Niederlanden zwar nie zusammen Meister geworden. Doch in der D-Jugend wurde der damalige Offensivspieler Jesgarzewski knapp vor Mittelstürmer Elfert Torschützenkönig. In den Niederlanden traf das Duo auf weitere Kicker aus dem Emsland, wie Thilo Leugers (Heidekraut Andervenne), Mirco Born (VfL Rütenbrock) oder Peter Gebben (SV Erika-Altenberge). Highlights waren Turniere gegen den FC Barcelona, Real Madrid oder Manchester United.

In der Zeit beim SV Meppen hat Jesgarzewski viel Erfahrung in der 3. Liga und in der Regionalliga gesammelt. Deutlich mehr als jeder andere Mitspieler beim SCSV. Das zeigt die Statistik (nach transfermarkt.de). Alle Spieler im Kader bringen es auf 477 Spiele in der Regionalliga und der 3. Liga (31.654 Minuten). Jesgarzewski kommt allein auf 221 Partien und 17.156 Einsatzminuten. In seiner ersten Saison für Spelle ist er bei allen 15 Pflichtspielen dabei gewesen, ist der Dauerbrenner mit 1340 von 1350 möglichen Minuten. Er wurde nur bei Holstein Kiel II ausgewechselt, als Spelle beim Stand von 1:2 auf die Offensive setzte.

Seine Erfahrung gibt der Spieler gern weiter. „Aber auch ich lerne dazu.“ Jesgarzewski sammelt gerade erstmals in der Regionalliga Erfahrung im Abstiegskampf. Dass der Klassenerhalt schwer werde, habe jeder vor der Saison gewusst. „Dass wir mithalten können, haben wir gesehen. Aber jetzt müsssen Punkte her.“

Speller Flutlichtpremiere in der Regionalliga am Freitag gegen Jeddeloh

Spelle-  Am Freitag steht das nächste Heimspiel des SC Spelle-Venhaus auf dem Programm. Bei der Partie ab 19.30 Uhr gegen den SSV Jeddeloh im Getränke Hoffmann Stadion findet die Flutlichtpremiere des Aufsteigers in der Regionalliga statt.

Am vergangenen Wochenende ist die Partie der Speller gegen Weiche Flensburg wegen der widrigen Platz- und Witterungsverhhältnisse ausgefallen. Die Platzkommission, zu der auch der Vorsitzende des Kreisschiedsrichterausschusses Emsland,Tobias Dankert, der Platzwart Christopher Renner und der Sportliche Leiter des SCSV, Markus Schütte, gehörten, entschied bereits am Samstagvormittag, dass die Partie nicht ausgetragen werden könne. Insbesondere die Stellen auf dem Rasen, die schon beim Derby gegen den SV Meppen vor und während des Spiels nachgebessert werden mussten auf den Außenbahnen und am Mittelkreis, seien problematisch gewesen. „Es gab keine Standfestigkeit“, erklärte Schütte. Die Entscheidung fiel schon einen Tag vor dem geplanten Anpfiff, weil die Flensburger vor ihrer weitesteten Auswärtsfahrt über gut 400 Kilometer frühzeitig Klarheit wünschten.

„Wir hätten gern gespielt“, stellte Schütte fest. Nach der klaren Niederlage bei Hannover 96 II erwartete er eine Reaktion der Mannschaft. Die muss jetzt am Freitagabend folgen. Jeddeloh verlor am Samstag sein Heimspiel gegen die von Daniel Stendel trainierten Landeshauptstädter mit 2:6. Das Team von Kay Riebau erwartet im Getränke Hoffmann Stadion etliche Anhänger. Ein Fanbus soll eingesetzt werden. An den Kosten, heißt es auf der Homepage des Vereins, beteilige sich auch die Mannschaft.

Die Speller, die sich auf die wohlwollende Unterstützung ihrer Fans verlassen können, haben bereits am Sonntag mit der Vorbereitung auf die Partie gegen den Kontrahenten aus dem Kreis Ammerland begonnen. Es stand eine Trainingseinheit auf dem Programm. Gern hätte Coach Hanjo Vocks noch ein Testspiel absolviert, doch das ließ sich so kurzfristig nicht mehr organisieren. Der Trainer richtete ein besonderes Augenmerk auf auf die Spielqualität bei Duell elf gegen elf. Bis zur Partie gegen Jeddeloh, kündigte Vocks an, werde keine Langeweile aufkommen.

Spelle: Spiel gegen Flensburg fällt aus

Nichts geht mehr: Nach den Regenfällen der vergangenen Tage sind die Plätze im Getränke Hoffmann Stadion gesperrt. Damit fällt das für Sonntagnachmittag vorgesehene Regionalliga-Punktspiel des SC Spelle-Venhaus gegen SC Weiche Flensburg 08 aus.

Spelle- „Wir wollten unbedingt spielen“, erklärte der Sportliche Leiter des SCSV, Markus Schütte. Doch schon während der Woche waren die Rasenplätze tief, schwammig und kaum bespielbar. Die Mannschaft von Trainer Hanjo Vocks wich auf Kunstrasen aus, um mehr und bessere Möglichkeiten zu haben.

Wann die Partie gegen Weiche Flensburgnachgeholt wird, bleibt vorerst offen. Ein möglicher Termin ist das Wochenende 16./17. Dezember. Eine Woche zuvor verabschieden sich die Klubs offiziell in die Winterpause. Nachholspiele können jedoch noch stattfinden.

Klaus-Dieter Grabowsky gibt nach 22 Jahren das Amt des 1. Vorsitzenden ab

Spelle- Vor 33 Jahren, im Jahr 1990 trat der talentierte Läufer Klaus-Dieter Grabowsky, in die Laufgruppe des SC Spelle Venhaus ein. Ein Jahr später lief Klaus seinen ersten Marathon, drei Jahre später gewannen Alfred Veldhuis, Hans-Werner Haarkötter (†) und Klaus als Mannschaft die Landesmeisterschaft im Marathon. Bereits hier wurde deutlich, dass in Klaus ein unglaubliches Lauftalent steckte, erinnert sich Laufgruppen Gründungsmitglied Alfred Veldhuis. Geboren und aufgewachsen nahe Hannover hatte ihn seine berufliche Laufbahn ins niedersächsische Spelle verschlagen. Klaus, der bei Eintritt in die Laufgruppe 37 Jahre alt war, hatte zuvor keinen wirklichen Bezug zu Vereins- oder Leistungssport.

Mit Sport in einem anspruchsvolleren Leistungsbereich, erinnert sich Klaus, kam er erstmals wirklich ab der 8. Klasse in Kontakt. Später lief er dann, wenn die Zeit zwischen Arbeit und Familie es erlaubte, maximal einmal pro Woche. Erst mit Eintritt in die Laufgruppe begann er mit einem strukturierteren Training und auch mit der Teilnahme an Wettkämpfen.

Die Liste von Klaus Lauferfolgen ist heute, 33 Jahre nach seinem Eintritt in die Laufgruppe, lang und ungemein beeindruckend: Als 55-maliger Landesmeister, 9-maliger Niedersachsenmeister, 3-maliger deutscher Meister auf der 10 km Distanz, sowohl auf der Straße als auch im Gelände, sowie beachtlichen Zeiten auf der Halbmarathon (1:14:19) – und Marathondistanz (2:36:19) zählt Klaus zu den besten Läufern der Region. Fragt man ihn nach seinem schlimmsten bzw. schönsten Laufevent, so denkt er zurück an den Marathon im dänischen Aarhus im Jahr 2004. Wollte er hier doch eigentlich eine neue Bestzeit laufen, so musste er bereits vor Antritt des Rennens feststellen, dass der erste lange Streckenabschnitt einer herausfordernden Hügellandschaft entsprach. Kurzfristig änderte er daher seine Pläne und ging den Lauf zunächst defensiv an, was letztlich mit einer beachtlichen Zeit von 2:45:24 und dem europäischen Vize Meister Titel belohnt wurde.
Am 30.11.1995 wurde er erstmals zum 1. Vorsitzenden der Laufgruppe des SCSV gewählt, nachdem er bereits knapp 2 Jahre als Schriftführer im Vorstand aktiv war. Ab 2006 war Klaus ununterbrochen al 1. Vorsitzender tätig. Voller Freude erinnert sich Klaus an die im Speller Sand durchgeführten und von ihm organisierten Orientierungsläufe zurück. Der Schwerpunkt seiner jahrelangen Vorstandsarbeit lag vor allem in der Organisation von Laufgruppenfahrten, dem Nachkommen vereinsüblicher Verpflichtungen sowie der Organisation des seit 1990 stattfindenden Speller Sommernachtslaufes. Der Speller Sommernachtslauf, der somit seit mehr als 30 Jahren jährlich stattfindet, wurde durch Klaus stark geprägt. Ohne sein Wirken einschließlich seinem Hang zum Perfektionismus, wäre der Sommernachtslauf heute nicht das was es ist. Nämlich ein überaus beliebter und etablierter Volkslauf der Region.
Im Jahr 2022 hat Klaus sich dazu entschlossen, das Amt als 1. Vorsitzender bei der nächsten Vorstandswahl niederzulegen. Ruhestand allerdings ist kein Wort, mit dem er sich wohl fühlt. Zeit mit der Familie steht für Klaus an erster Stelle, einige Reisen sind auch schon geplant und natürlich wird er auch weiterhin laufen. Auch wird er es sich nicht nehmen lassen, die Laufgruppe beim kommenden Sommernachtslauf tatkräftig zu unterstützen.
Klaus, wir danken dir von Herzen für deine Leistungen und Verdienste, die du in den vergangenen 33 Jahren als Sportler und in 22 Jahren als Vorstand der Laufgruppe des SCSV eingebracht hast. Besondere Wertschätzung gilt hierbei deinem stets offenen Ohr für uns Läufer und deinen Einsatz für unsere Belange. Wir wünschen dir alles erdenklich Gute. Sportlich und menschlich wirst du uns erhalten bleiben, daran hegen wir keinen Zweifel!

Bereits im letzten Jahr vermerkte Klaus Grabowsky, dass nach dem Sommernachtslauf und der dazugehörigen Laufsaison des Jahres 2023 für ihn Schluss sei. So führte Klaus die anwesenden Mitglieder ein letztes Mal durch das Programm und verabschiedete – neben seiner Wenigkeit – auch weitere Vorstandsmitglieder, die ihre Posten zur Neuwahl freigaben.

Seit 2014 war Inge Hebbeler als Schriftführerin für die Laufgruppe tätig. Dabei schrieb sie unzählige Protokolle und fungierte zudem als Sprachrohr zwischen dem Vorstand und den Läuferinnen und Läufern. Des weiteren wurde neben Inge auch Conny Bohnen verabschiedet, die in den letzten elf Jahren als Laufgruppenleiterin immer wieder aufs Neue für die Aktualität der Termine sorgte und sich um alle Belange mit unserem Vertragspartner Big Point in Schapen kümmerte. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle für euren unermüdlichen Einsatz und die geleistete Arbeit für die Laufgruppe in den letzten Jahren.


Damit die Aufgabenbereiche der Laufgruppe auch in Zukunft abgedeckt sind, haben sich Klaus und die Mitglieder des Vorstands in den letzten Monaten in einigen Gesprächen auf den Weg gemacht, um Werbung für diese Posten zu machen. Dies wurde den anwesenden Mitgliedern, die an der Versammlung teilnahmen, vorgestellt und im Laufe des Abends zur Wahl freigegeben. So konnte sich Annette Beumer, die zuvor das Amt der Pressewartin innehatte, in einer einstimmigen Wahl über ihren neuen Posten als Schriftführerin freuen und übernimmt künftig die Aufgaben von Inge und Conny.
Seit Anfang des Jahres ist die Laufgruppe nun auch auf mehreren sozialen Kanälen unterwegs, um Interessierten einen Einblick in die verschiedenen Aktivitäten der Laufgruppe zu liefern. Damit Instagram, Facebook und die Homepage auch in Zukunft aktuell bleiben, wird der Vorstand von Janina Fockers und Marina Veldhuis unterstützt. Die beiden kümmern sich als neues Mediateam um die Berichterstattung der Laufgruppe und beerben mit einigen Neuerungen das Amt von Annette. Als Nachfolger von Klaus, der gebührend verabschiedet wurde, und als neuer Ansprechpartner der Laufgruppe, haben die Mitglieder der Versammlung Ulrich Wilke gewählt.
Uli übernimmt neben seinem Posten als Jugendwart nun auch das des ersten Vorsitzenden und freut sich auf seine künftigen Aufgaben. Unterstützt wird er durch Jan Veldhuis, der im letzten Jahr gewählt wurde und somit noch ein weiteres Jahr als 2. Vorsitzender und sportlicher Leiter wirken darf. Ebenfalls ein weiteres Jahr behalten Joachim Rother und Stefan Lohmann ihre Aufgabenbereiche.
Wir freuen uns auf ein neues Jahr mit großartigen Wettkämpfen, ausdauernden und intensiven Trainingseinheiten und hoffentlich auch neuen Gesichter für die Laufgruppe des SCSV.

Bauarbeiten an der Hauptstraße starten

Ab Montag, dem 06.11.2023 starten die Bauarbeiten zur Sanierung der Hauptstraße.
Spelle- Die Arbeiten am Montag starten im ersten Bauabschnitt ab der Schapener Straße bis zur Raiffeisenstraße. Die Arbeiten am zweiten Abschnitt (Raiffeisenstraße bis Einmündung Kreuzung Ringstraße) beginnen planmäßig ab dem 27.11.2023.

Kapitän Stegemann: Spelle muss sich auf die Grundtugenden besinnen

„Das Spiel in Hannover hat sehr weh getan“, erklärt Torben Stegemann nach der 2:9-Klatsche des SC Spelle-Venhaus bei der U23 von „96“ in der Landeshauptstadt. „Wir müssen uns auf die Grundtugenden besinnen. Nur dann können wir etwas holen. Wenn wir spielen wie am Wochenende, dann nicht“, erklärt der SCSV-Kapitän.

Der 28-Jährige, der beim 0:3 im Derby gegen den SV Meppen wieder verletzt ausgefallen ist, spricht die Defizite im Eilenriedestadion deutlich an: „Gefehlt haben Körperlichkeit und Aggressivität. Das hatten wir sonst nicht.“ In Ansätzen gegen Oldenburg (2:7). Nur wenn der Aufsteiger körperlich top und in den Zweikämpfen präsent sei, könne er etwas mitnehmen. „Das sind die klassischen physischen Grundtugenden.“ Wenn die fehlten, „dann kriegst du neun Stück“.

Leistungen wie in Hannover müsse Spelle „schleunigst abstellen. „Das darf uns nicht als Mannschaft passieren. Da muss jeder bei sich anfangen“, erklärt Stegemann. „Wir müssen eine Schippe drauflegen“, ist er überzeugt, „dass es aus der Mannschaft kommt, weil wir viele, Führungsspieler haben, die so einen Prozess anstoßen können.“

Das Thema wird in der Traningswoche angesprochen. Das beschäftige die Spieler jeden Tag. „Man nimmt es mit nach Hause. Nach so einer Niederlage geht es einem nicht gut“, weiß der Mittelfeldspieler. Dem Team sei die eigene Aufarbeitung wichtig. „Es geht um Punkte. Wir haben in den letzten Spielen deutlich zu wenig geholt. Dieser Situation ist sich jeder bewusst.“

Dass die nächsten Gegner – daheim gegen Weiche Flensburg (Sonntag, 15 Uhr) und Jeddeloh (Freitag, 10.11., 19.30), auswärts beim Hamburger SV (18.11., 13.00) und beim Eimsbütteler TV (26.11., 15.00) – aus der zweiten Tabellenhälfte kommen, beschäftigt Stegemann nicht. „Wir müssen so viel an uns arbeiten. Wenn wir das nicht machen, ist es egal, wer kommt. Wir müssen uns in die Situation bringen, dass wir wieder punkten können. Das ist der Fokus, der sich aus der Situation ergibt.“

Dass der SCSV viel Verletzungspech hat, dass gegen Meppen gleich drei Innenverteidiger ausgefallen sind, „geht nicht spurlos an der Truppe vorbei“, sagt Stegemann. Das dürfe aber auch nicht als Ausrede herhalten. Genauso wenig wie die Tatsache, dass die Speller in der Regionalliga als Amateure gegen etliche Profiteams antreten, die häufiger trainieren können. Profis seien im Vorteil. Aber „das darf kein Grund sein, dass wir die Spiele verlieren. Wir müssen eine Leistung auf den Platz bringen, mit der wir Punkte holen können.“

„Wir haben in einigen Partien wirklich gut gespielt“, wie etwa in Norderstedt, weiß Stegemann. Der SCSV bekam häufig Lob von der Konkurrenz, das nach eigenem Sieg allerdings auch nicht schwerfällt. „Davon kann man sich nichts kaufen“, betont der Fußballer.

„Wir müssen uns für gute Spiele belohnen und vielleicht auch mal in schlechten Spielen etwas holen. Das haben wir noch nicht gemacht.“

Stegemann ist sicher, dass Spelle über die Qualität verfügt, auch gegen Profi-Gegner etwas zu holen. Dabei kann der aus Dreierwalde stammende Fußballer, der schon seit 2013 für den SCSV aktiv ist, zunächst nicht helfen. Er fällt erneut mit Muskelfaseriss aus. „Ich tue alles, um so schnell wie möglich wieder zu helfen. Aber das wird noch ein paar Wochen dauern.“ Es sei immer sein Traum gewesen, mit Spelle in der Regionalliga zu spielen. Von der Verletzungen „lasse mich nicht runterziehen“. Genauso kämpferisch und entschlossen gibt sich Stegemann in Sachen Klassenerhalt: „Wir lassen uns nicht hängen. Lob brauchen wir nicht mehr, wir können uns genug feiern, wenn wir Punkte haben.“

Totenehrung der Speller Vereine und Verbände

Totenehrung der Speller Vereine und Verbände am Samstag, den 18. November 2023

Die Speller Vereine und Verbände laden zur Teilnahme an der diesjährigen Totenehrung zum Gedenken an die vermissten und gefallenen Bürger unserer Gemeinde ein. Allen Beteiligten ist es ein großes Anliegen, die Erinnerung an die Schrecken der Kriege und Katastrophen und an das damit verbundene menschliche Leid durch diese jährliche Veranstaltung wach zu halten. Wir freuen uns sehr, dass in diesem Jahr der Landrat des Landkreises Emsland Herrn André Burgdorf die Gedenkansprache halten wird.

 

Der Ablauf ist wie folgt vorgesehen: 17.00 UhrHl. Messe in der St. Johannes Pfarrkirche, begleitet durch den Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Spelle und Fahnenabordnungen der teilnehmenden Vereine 17.45 UhrGemeinsamer Gang aller Teilnehmer – ohne Uniform – von der Kirche zum Ehrenmal​​ 18.00 UhrKranzniederlegung und Ansprache durch Landrat Herrn André Burgdorf 18.30 UhrEnde der Totenehrung.

Am Ende der Veranstaltung lädt der Schützenverein zu einem gemütlichen Beisammensein in den Wöhlehof ein. Dort werden Videos und Fotos von dem diesjährigem Jubelschützenfest in Spelle gezeigt.

Es laden herzlich ein: Schützenverein St. Johannes Spelle , Freiwillige Feuerwehr Spelle​, Kath. Landjugend Spelle ​​, Kath. Kirchengemeinde Spelle, Gemeinde Spelle, ​​​​​Landwirtschaftlicher Ortsverein Spelle, Heimatverein Spelle​​​​, Reit- und Fahrverein Spelle, KAB Spelle​​​​​​Kfd Spelle sowie die Kolpingfamilie Spelle und der ​​​​Sozialverband Spelle e.V.​​

Einsatz für die Feuerwehr Spelle in der Nacht zu Mittwoch

Einsatz für die Feuerwehr Spelle in der Nacht zu Mittwoch bei der Maschinenfabrik Krone.

In der Strahlanlage war es aus noch ungeklärter Ursache um 1.30 Uhr zu einem kleinen Brand gekommen. Die Anlage wurde von den Einsatzkräften entleert und in teilen demontiert.  Nach circa dreieinhalb Stunden war der Einsatz beendet. Im Einsatz war die Feuerwehr Spelle mit 20 Kameraden und 5 Fahrzeugen sowie der Rettungsdienst und die Polizei Spelle.

Spelle verliert Lokalderby

Spelle- Nach der Niederlage gegen den Spitzenreiter des VC Osnabrück kassierten die Regionalligadamen des SC Spelle-Venhaus die zweite Niederlage in Folge – und das ausgerechnet im Lokalderby gegen den SV Union Lohne. Nach knapp 2 Stunden intensiver Spielzeit unterlagen die SCSVlerinnen vor gut 350 ZuschauerInnen die spannende und abwechslungsreiche Partie in eigener Halle mit 1:3 (25:21, 18:25, 22:25, 23:25).

Das Speller Team lud zur Derbytime und viele Volleyballbegeisterte kamen. Sowohl die Speller, als auch die Lohner Fans wollten sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen. Und so füllte sich die Halle schnell – und ebenso zügig startete die Heimmannschafft in die Partie. Von Beginn an wollte man das Gastteam um Trainer Harald Nüsse mit platzierten Aufschlägen und konzentriertem Sideout-Spiel unter Druck setzen und gar nicht erst zur Entfaltung kommen lassen. So erspielte man sich einen schnelle 5-Punkte-Vorsprung und ließ in Durchgang 1 mit 25:21 nichts anbrennen.

Doch identisch zum Zeven-Spiel wechselte man die Seiten und ehe man sich versah, ließ man die eigene Linie – passend zur Schiedsrichterleistung im gesamten Match – nicht mehr erkennen und verlor gleich zu Beginn des Durchgangs 2 den roten Faden. Beim 1:8 und 4:17 wechselte Jäger etwas durch und plötzlich startete das Aufbäumen gegen die nun konzentriert aufschlagenden und jeden Ball aggressiv verwertenden Lohnerinnen. Die klare Satzniederlage vor Augen spielten die Spellerinnen nun wieder kämpferischer und leidenschaftlicher, erhöhten den Druck im Aufschlag und Angriff und kämpften sich bis auf 5 Punkte zum 18:23 wieder heran. Zwar reichte es zum Satzende nicht mehr ganz, um diesen noch zu drehen. Aber mit der nun wieder passenden Haltung, positiver Ausstrahlung und dem neu entfachten Kampfgeist ging man frischen Mutes in den 3ten Durchgang. Nun war es wieder die Heimmannschaft, die sich einen frühen Vorsprung erarbeitete und sich bis zum 20:17 auf der Siegerstraße wähnte. Doch dann: „Respekt vor meinem Trainerkollegen! In solch einer engen und wichtigen Phase des Spiels die Jugendspielerin Anna Alken (Jahrgang 2008) zum Aufschlag zu schicken und dies vor solch einem Publikum im Derby, das ist schon ne coole Hausnummer. Und das dann gleich doppelt in den Sätzen 3 und 4“, resümiert Jäger nach dem Spiel anerkennend. Alken wurde zum Aufschlag eingewechselt, nahm das Herz in beide Hände, servierte mit hohem Risiko und wurde mit direkten Aufschlagpunkten belohnt. Dies gelang ihr in gleich 2 Durchgängen und drehte somit jeweils den Vorsprung der Spellerinnen zum eigenen Vorteil und wurde nach dem Spiel hierfür mit der goldenen MVP-Medaille ausgezeichnet.

So verlief die Crunchtime in den Sätzen 3 und 4 nahezu identisch: nachdem Spelle in Durchgang 3 und Lohne in Satz 4 jeweils etwas im Vorteil lag, ging es ausgeglichen in die Satzentscheidungen. Neben den mutigen Aufschlägen Alkens, waren der absolute Wille vor allem in der Feldverteidigung auf Lohner Seite und immer wieder Aufreger das Schiedsgericht betreffend ausschlaggebend. So pfiff dieses beim Matchball an, ohne dass sich die Spellerinnen hatten sortieren und überhaupt aufstellen können und beendete somit die Partie zugunsten der verdient gewinnenden Lohnerinnen.

„Seitdem ich in Spelle bin, habe ich das Lohne-Derby in heimischer Halle nicht gewinnen können. In der letzten Spielzeit haben wir beide Spiele verloren. Davor gewann immer das Auswärtsteam. Wir freuen uns also bereits jetzt auf das Rückrundenmatch. Doch jetzt fokussieren wir uns auf die nächsten Aufgaben. In 2 Wochen spielen wir in Lintorf, dann in Weende. Da wollen und sollten wir wieder Zählbares einfahren, damit wir im jetzt noch gesicherten Mittelfeld bleiben. Zudem geht´s in der u20 und u18 ebenfalls in die nächste Runde. Es werden also anstrengende und richtungsweisende Wochen“, versucht Jäger nüchtern nach dem Spiel einen Ausblick zu geben; aber sichtlich gefrustet ob der Niederlage, da man sich mehr als nur einen Satzgewinn vorgenommen und hieran nur knapp vorbeigeschrammt ist.

Mit Anne Rauen meldete sich in Satz 4 die noch fehlende Zuspielerin mit einer soliden Leistung nach ihrer Sprunggelenksverletzung zurück.
Paula Tenkleve erhielt in Durchgang 2 eine ersten Einsatzzeit in dieser Saison im Regionalligateam und Jana Holtel wurde für ihr beherztes und druckvolles Aufschlag- und Angriffsspiel mit der silbernen MVP-Medaille ausgezeichnet. Erneut in Höchstform und Ligaprimus war das heimische Speller Publikum, das von Heimspieltag zu Heimspieltag immer zahlreicher und lautstärker ihr Team unterstützt.

REGIONALLIGA: SC SPELLE-VENHAUS GEHT BEI HANNOVER 96 II UNTER

Regionalliga-Aufsteiger SC Spelle-Venhaus ist beim Spitzenteam Hannover 96 II untergegangen. Die Emsländer verlieren vor 246 Zuschauern im Eilenriedestadion mit 2:9 (0:5). Die höchste Saisonniederlage.

Spelles Sportlicher Leiter Markus Schütte war schon zum Seitenwechsel sprachlos. „Mit einem 0:5 in die Pause zu gehen, damit kann man nur schwer leben“, erklärte der 44-Jährige, der eine ganze Reihe von Abwehrfehlern gesehen hatte, die der Gastgeber aus der Landeshauptstadt entschlossen nutzte.

19 Gegentore in drei Spielen

In der Landeshauptstadt kassierte Spelle die vierte Niederlage in Serie, bleibt also tief im Tabellenkeller hängen. In den vergangenen drei Partien gab es 19 Gegentore für den SCSV, der auswärts bislang erst einen Punkt geholt hat.

0:2 schon nach neun Minuten

Allerdings hatten die Gäste schon früh mit einer schweren Hypothek zu kämpfen. Denn schon nach nur neun Miuten lagen sie mit 0:2 zurück. „Das ist ein Brett bei so einem starken Gegner“, meinte Schütte. Die Emsländer zählten drei Fußballer aus dem Profi-Kader im U23-Aufgebot von Trainer Daniel Stendel.

96 nutzt die SCSV-Schwächen

Hannover nutzte die Schwächen der Speller entschlossen. Auch zu den ersten beiden Treffern durch Torjäger Lars Gindorf (7.) und Antonio Foti (9.).

Chance durch Kemna

Der Doppelpack schien die Speller Niederlage früh zu besiegeln. Doch der Aufsteiger fand etwas besser ins Spiel, hielt energischer gegen und kam durch den Niederländer Jip Kemna zu einer Möglichkeit.

Weitere Fehlpässe vor der Pause

Doch ein Fehlpass im Spielaufbau der Speller leitete das 0:3 durch Nick Stepantsev (32.) ein. Antonio Foti (36.) machte nach erneutem Fehlpass der Gäste den Doppelschlag perfekt. Den fünften Gegentreffer durch Nick Stepantsev kassierte der SCSV kurz vor der Pause (44.).

Artem Popov mit Traumtor

In der Pause wechselte Trainer Hanjo Vocks. Philipp Elfert kam für Jip Kemna. Spelle wirkte mutiger. Niklas Oswald erzielte das 1:6 (61.) Doch Foti konterte umgehend mit seinem vierten Treffer (64.). Artem Popov gelang beinahe im Gegenzug mit einem Distanzschuss fast von der Mittelinie über Hannovers Torwart hinweg sein erstes Tor in der Regionalliga, das 2:7. Am Ende hieß es 2:9.

Vier Umstellungen

Spelles Trainer Hanjo Vock hatte seine Startformation im Vergleich zum Derby gegen den SV Meppen in der vergangenen Woche auf gleich vier Positionen umgestellt: Jonas Tepper, der wieder genesene Jan-Hubert Elpermann, Artem Popov und Niklas Oswald kamen für den nach der fünften Gelben Karte gesperrten Adrian Lenz, den wieder verletzten Kapitän Torben Stegemann, Timo Nichau und Philipp Elfert.

Am 15. Spieltag kommt Flensburg

Am nächsten Wochenende tritt der SC Spelle-Venhaus im heimischen Getränke Hoffmann Stadion an. Am Sonntag (5.11.) um 15 Uhr wird die Partie gegen SC Weiche 08 Flensburg, der am Freitagabend 2:3 bei SV Meppen verloren hat, angepfiffen.

Zuschauer: 246 im Eilenriedestadion in Hannover.

Schiedsrichter: Ole Andreas Schulz (VfL Bad Schwartau/Lübeck)

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Plattdeutscher Vertellnoamiddag im Wöhlehof Spelle

Spelle- Am Sonntag, den 05.11.2023 findet um 15:00 Uhr findet der Vertellnoamiddag im Wöhlehof statt.
Bei dieser traditionellen Veranstaltung sind alle Freunde der plattdeutschen Mundart eingeladen. Der Heimatverein Spelle veranstaltet den geselligen Nachmittag und stellt Kaffee und Kuchen bereit. Der Eintritt inkl. Versorgung beträgt 8,00 €. Anmeldungen nimmt Andreas Brüggemann telefonisch unter 05977 929630 oder unter 0173 5401443 bis Freitag, den 03.11.2023 entgegen.

Spelle bleibt trotz Personalsorgen vor dem Spiel bei Hannover 96 II positiv

Spelle/ Hannover- Die Personalsorgen des SC Spelle-Venhaus werden vor dem Punktspiel am Samstag um 13 Uhr im Eilenriedestadion beim Tabellendritten Hannover 96 II nicht geringer. Dennoch bleibt es Ziel des emsländischen Regionalliga-Aufsteigers, den Abstand auf die Nichtabstiegsränge nicht größer werden zu lassen.

„Irgendwie müssen wir es hinkriegen“, sagt Spelles Caoch Hanjo Vocks. Der 43-Jährige weiß aber auch, wie schwer die Aufgabe in der Landeshauptstadt wird. Nicht nur der Tabellenplatz belege, dass Hannovers U23 ein Spitzenteam sei. „Auch die Art und Weise wie sie spielen, ist sehr stark. Schnell nach vorn, aggressiv gegen den Ball.“ Das Team von Trainer Daniel Stendel laufe früh an, sei sehr athletisch, aber auch spielerisch stark.

Davon dürfen sich die Gäste nicht zu sehr beeindrucken lassen. Dabei sieht es personell wieder schlechter aus als bei der Derby-Niederlage gegen den SV Meppen.

Kapitän Torben Stegemann, der sich gerade erst zurückgemeldet hatte, musste schon vor dem Seitenwechsel raus. „Die alte Verletzung“, befürchtet der Spieler einen erneuten Muskelfaserriss. „Ausgerechnet Torben“, ärgert sich Vocks. Denn der 28-Jährige ist „ultratrainiert, achtet so auf seinen Körper.“ Dass ihm die Verletzung um die Ohren fliege, sei „der Wahnsinn“. Dabei hatte der aus Dreierwalde stammende Fußballer die ganze Woche vor dem Derby mit der Mannschaft trainiert.

Im Derby sah Adrian Lenz die fünfte Gelbe Karte. Ärgerlich für den SCSV und den Linksverteidiger, der in dieser Woche 23 Jahre alt geworden ist. Innenverteidiger Marcel Ruschmeier trainiert in reduziertem Umfang mit der Mannschaft. Er soll nächste Woche komplett einsteigen. Bernd Lichtenstein (Schulterprobleme) ist noch nicht ganz schmerzfrei, trainiert als Feldspieler mit und absolviert die ersten Fang- und Fallübungen als Torwart. Zudem fehlt Steffen Schepers (Schambeinentzündung).

Ein Lichtblick: Jan-Hubert Elpermann dürfte wieder zum Kader gehören. Der 30-Jährige war nach einem „Pferdekuss“ beim Spiel in Oldenburg verletzt ausgeschieden.

„Wir haben schon oft gezeigt, dass wir mithalten können“, erklärt Vocks. „Ich bin überzeugt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Aber wir belohnen uns zu wenig für diese Leistungen“, verweist er auf ein Manko.

In den vergangenen beiden Partien verpasste der SCSV mögliche Kipppunkte, die allerdings immer noch keinen Erfolg garantieren. Als die Emsländer beim VfB Oldenburg einen 0:2-Rückstand aufgeholt hatten, traf Jip Kemna Aluminium. Die Stimmung der VfB-Fans war zu diesem Zeitpunkt nicht die beste. Das änderte sich erst mit dem 3:2 (Endstand 7:2) für den Gastgeber. Gegen Meppen hätten Steffen Wranik und Kemna für die Führung sorgen können. „Da fehlten nur ein paar Zentimeter“, ärgert sich Vocks. Beim Schuss von Philipp Elfert parierte Torwart Bennet Schmidt sensationell, verteidigte die 1:0-Führung der Gäste.

„Wir müssen mehr Tore schießen“, weiß Vocks. Zwölf in 13 Partien sind zu wenig. Beim Abschlusstraining stehe der Torabschluss jeweils auf dem Programm. Auch die Fans, die die Mannschaft immer wieder aufmuntern, hoffen in den Spielen auf die letzte Entschlossenheit, den unbedingten Willen, das Tor zu schießen. Damit der Abstand auf die Nichtstiegsränge nicht zu groß wird. Sechs Punkte sind es bereits. „Wir bleiben positiv“, stellt Vocks fest, „denken von Spiel zu Spiel. Jetzt schauen wir auf Hannover 96 II.“

 

Niedersachsens zweiter Standort für Telenotärzte entsteht in der Leitstelle Ems-Vechte

Meppen/Nordhorn. Als einer der ersten Landkreise Niedersachsens hat der Landkreis Goslar 2021 die Telenotfallmedizin eingeführt. Von den Erfahrungen profitiert nun auch die Leitstelle Ems-Vechte. Seit diesem Monat unterstützt das Goslarer Telenotarztteam per Videotelefonie die Notfallsanitäter*innen der Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim. Hier sollen Anfang des kommenden Jahres Ärzt*innen zu Telenotärzt*innen ausgebildet werden.

Rund um die Uhr koordinieren die Mitarbeitenden der Leitstelle Ems-Vechte Einsätze in den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim. Dabei legen die Notärzt*innen in dem rund 3.800 Quadratkilometer großen Versorgungsbereich oftmals längere Anfahrten zu Einsatzorten und Kliniken zurück. Gleichwohl zeigt die Erfahrung, dass die physische Anwesenheit eines Notarztes/einer Notärztin nicht zwangsläufig erforderlich ist, in manchen Fällen benötigt das Rettungsdienstpersonal lediglich eine ärztliche Entscheidung. Dem entstammt die Grundidee der Telenotfallmedizin: Indem sich der Notarzt/die Notärztin per Videotelefonie zum Einsatzort zuschaltet, stehen die sogenannten fahrenden Notärzt*innen für Einsätze zur Verfügung, die tatsächlich ihre physische Anwesenheit erfordern.

Das Telenotarzt-Programm rührt aus einem Modellprojekt des Landes Niedersachsen, finanziert durch die AOK und den Verband deutscher Krankenkassen. Bis Ende 2024 soll nun der Einsatz eines Telenotarztes in den Nachbarlandkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim in einem Pilotprojekt erprobt werden, um die Initiative anschließend auf ganz Niedersachsen auszurollen. Ziel ist auch die Vernetzung räumlich voneinander entfernter Leitstellen und die Bündelung gemeinsamer Ressourcen. Während in Niedersachsen bislang nur der Landkreis Goslar über Telenotärzt*innen am Standort verfügt, wird die Leitstelle Ems-Vechte zu Februar 2024 ebenso ein eigenes Telenotarztteam gründen. Zwei Arbeitsplätze und ein Bereitschaftsraum wurden zu diesem Zweck bereits eingerichtet. „Die Telenotfallmedizin ist die Antwort auf die Herausforderungen, die wir derzeit bei der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum ausmachen. Sie ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft“, sind sich die Landräte Marc-André Burgdorf (Emsland) und Uwe Fietzek (Grafschaft Bentheim) sicher.

Momentan werden im Bedarfsfall die Telenotärzte aus Goslar zugeschaltet. Wie die Einbindung eines Telenotarztes funktioniert, weiß Dr. Tobias Steffen, ärztlicher Leiter der Leitstelle im Landkreis Goslar: „Der Telenotarzt unterstützt die ausgebildeten Notfallsanitäter per Videotelefonie, berät sie und trifft Entscheidungen, die ausschließlich Ärzten vorbehalten sind. Nimmt also der Notfallsanitäter vom Einsatzort aus Kontakt zur Leitstelle auf, alarmiert diese die Leitstelle des Landkreises Goslar, sodass eine Person des Telenotarztteams die weitere Patientenversorgung mit dem Rettungsdienstpersonal vor Ort besprechen kann.“

Sascha Lehky, kaufmännischer Vorstand der Leitstelle Ems-Vechte, ist durchweg zufrieden mit dem Start des Projektes: „Es gibt viele Szenarien, in denen der Telenotarzt aktiv unterstützen kann. Vorteilhaft ist dabei, dass wir in der Fläche eine höhere Verfügbarkeit der Ressource Notarzt gewährleisten können. Unser zukünftiges Telenotarztteam wird sogar drei Fälle parallel betreuen können. Das wäre ohne die Telenotfallmedizin gar nicht denkbar.“

Bereits vor Einführung der Telenotfallmedizin hatte sich eine Projektgruppe aus Vertreter*innen der Landkreise Goslar, Emsland, Grafschaft Bentheim sowie der Leitstelle Ems-Vechte gebildet und sich über die Realisierungsmöglichkeiten verständigt. Anschließend wurden die Mitarbeitenden der Leitstelle sowie die Notfallsanitäter*innen geschult und das Rettungsdienstpersonal mit der erforderlichen Technik ausgestattet, z.B. mit Diensthandys, Headsets und Tragesystemen. „Für den einen oder anderen Patienten mag es erst einmal befremdlich sein, Rettungsdienstmitarbeitende mit Tragesystem, Kamera und Headset zu sehen. Daher klärt der Rettungsdienst alle Patienten vor der Behandlung auf“, erläutert Michael Speer, operativer Leiter der Leitstelle Ems-Vechte.

Qualitätsmanager Holger Schmalfuß von der Leitstelle in Meppen hat stets einen Blick auf die Daten der aktuellen Pilotphase. Analog zu Goslar werden sie durch die Universitätsmedizin Oldenburg evaluiert. Schmalfuß weiß: „Sowohl die Patienten als auch unsere Kollegen haben das Telenotarzt-System gut angenommen. Die Rettungskräfte an den Einsatzorten begrüßen die Schnelligkeit und zusätzliche Sicherheit durch den Einsatz der Telenotärzte. In den bisher über 90 Fällen hat sich ein hoch qualitatives Team aus den Notfallsanitätern unseres Versorgungsbereiches und den Telenotärzten aus Goslar gebildet. Es lohnt sich, das Projekt weiterzuführen.“

Bild: Per Videotelefonie unterstützt der Telenotarzt die Notfallsanitäter*innen am Einsatzort. (Foto: Landkreis Goslar)

 

Spelle- Tankstelleneinbrecher in Haft

Spelle – Wie wir berichteten kam es am Montag in den späten Abendstunden zu zwei Einbrüchen in Tankstellen in Spelle. Ermittlungen ergaben einen Tatverdacht gegen einen 22-jährigen Mann. Während einer im Rahmen dieser Ermittlungen durchgeführten Wohnungsdurchsuchung griff der Tatverdächtige die eingesetzten Polizeibeamten an. Eine 23-jährige Polizeibeamtin und ein
44-jähriger Polizeibeamter wurden hierbei leicht verletzt. Die Durchsuchung führte zum Auffinden von weiterem Beweismaterial. Da sich ein dringender Tatverdacht ergab, wurde der 22-Jährige gestern auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück einer Haftrichterin am Amtsgericht Lingen vorgeführt. Diese ordnete schließlich eine Untersuchungshaft an. Die Ermittlungen der Polizei Lingen werden nun dahingehend fortgeführt, ob der 22-Jährige für weitere Taten in Betracht kommt.

Einbruch im Wöhlehof in Spelle

Spelle – In der Nacht zu Donnerstag sind bislang unbekannte Täter in die Begegnungsstätte Wöhlehof am Pastor-Batsche-Weg in Spelle eingebrochen. Sie beschädigten eine Scheibe und entwendeten unter anderem eine geringe Menge
Bargeld. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Spelle unter der Telefonnummer 05977/204360 in Verbindung zu setzen.

Einbruch in zwei Tankstellen in Spelle

Spelle  – Gestern gegen 23.12 Uhr verschafften sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu einer Tankstelle an der Hauptstraße in Spelle.

Anschließend entwendete man verschiedenste Waren und flüchtete in unbekannte Richtung. Der Schaden wird hier auf etwa 2000 Euro geschätzt.
Kurz danach und nur wenige hundert Meter weiter haben sich ebenfalls bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu einer Tankstelle in der Bernard-Krone-Straße verschafft und
eine bislang unbekannte Menge an Tabakwaren entwendet. Der Schaden wird dabei auf etwa 1500 Euro geschätzt. Ob die Taten im Zusammenhang stehen, wird derzeit
noch ermittelt.

Hinweise nimmt die Polizei Spelle unter der Rufnummer
05977/204360 entgegen.

Spelle lädt zum Lokalderby

Spelle- Am kommenden Samstag, den 28.10.2023 kommt es um 20.00 Uhr für alle Beteiligten zur heiß ersehnten Derbytime. Im Regionalliga-Duell empfangen die Volleyballerinnen des SC Spelle-Venhaus die Damen des SV Union Lohne. Für beide Teams ist die Partie richtungsweisend, so dass Spiel, Spaß, Spannung und ein „heißer Tanz“ vorprogrammiert sind. Anne Rauen komplettiert den SCSV-Kader nach auskurierter Sprunggelenksverletzung.

„Spieltage sind Feiertage“, so Coach Stefan Jäger zu jeder Begegnung und vermittelt damit, dass diese für ihn etwas ganz Besonderes sind und intensiver Fokus, unbändige Leidenschaft und kribbelnde Gänsehautmomente ganz oben auf dem Programm stehen. Und gerade Heimspiele in Spelle vor dem über die Ligagrenzen bekannten, weil so zahlreichen und jedes Spiel zu einem tollen Event machenden Publikum setzen dem nochmals die Krone auf. Mehr geht nicht? Zu steigern ist dies doch noch: das Heimspielderby gegen den SV Union Lohne.

Beide Teams sind nahezu identisch in diese Spielzeit gestartet. Neben je einem Sieg gegen Zeven und einer Niederlage gegen das Spitzenteam des VC Osnabrück konnte Lohne in Weende Punkte einsammeln, die Spellerinnen siegten gegen Braunschweig und Hannover. Das Heimteam belegt somit bei 3 Siegen in 4 Spielen mit 9 Punkten Tabellenplatz 4; direkt gefolgt vom SV Union Lohne, der in 3 Spielen 2 Siege und 5 Punkte hat erspielen können.

Mit Ausnahme der vergangenen Spielzeit, in der die Spellerinnen neben einem großen Umbruch samt deutlicher Verjüngung und fehlender Erfahrung des Teams auch noch die langfristigen Ausfälle von Routinier Chrissi Witschen und Madita Brüning verkraften mussten, sorgten die jeweiligen Spiele gegen Lohne stets für volle Hallen, deutlich überhöhte Blutdruckwerte nicht nur bei beiden Trainerkollegen, äußerst engen uns spannenden Spielen auf höchstem Regionalliganiveau und anschießendem erhöhtem Verbrauch beider Fanlager an Lutschpastillen und Kaltgetränken, um die heiseren Kehlen zu ölen.

Es ist also angerichtet und alle Voraussetzungen sind erfüllt, damit das Derby seinem Ruf alle Ehre macht. Pünktlich hierzu stößt SCSV-Zuspielerin Anne Rauen wieder zum Kader der Emsländerinnen dazu. Nach einer Sprunggelenksverletzung hatte sie die bisherigen Spiele und somit den gesamten Saisonstart noch passen und pausieren müssen.

Wer hat die Niederlage gegen Osnabrück besser verkraftet? Haben die Mannschaften die richtige Strategie gewählt? Wer behält einen kühleren Kopf? Niederlage abwenden, oder Sieg riskieren – wer will den Erfolg mehr? Spielt die jeweilige Fangemeinde das Zünglein an der Waage? Welches der Teams kann sich in der oberen Tabellenhälfte festsetzen? Antworten gibt es am kommenden Samstag, den 28.10.2023 in der heimischen SCSV-Halle.

Vollalarm für die Feuerwehr Spelle

Spelle-Am Montagabend führte die Feuerwehr Spelle eine Einsatzübung am Brink 3 der ehemaligen Diskothek Alex durch, mit dem Alarm-Stichwort F3Y Brand im Wohn- und Geschäftshaus rückte die gesamte Ortsfeuerwehr Spelle zur Einsatzstelle aus. Das Martinshorn war im Ortskern von Spelle nicht zu überhören, den auch dieses gehört zu einer Übung dazu. 

Das Einsatzszenario der Übung lautete, es werden noch zwei Personen im Gebäude vermisst, Brandausbreitung im Dachstuhl, sowie Menschenrettung vom Dach im Innenhof. Zusätzlich wurde noch eine Wasserversorgung vom Brunnen am Markelo Platz bis zum Einsatzort aufgebaut, um genug Löschwasser zu gewährleisten.

Eine Einsatzübung ist ein wichtiger Bestandteil der Aus- und Weiterbildung bei den Feuerwehren. Eine regelmäßige Durchführung von Einsatzübungen bei den Wehren gewährleistet ein funktionierendes Gefahrenabwehrsystem.

Gemäß dem Motto „Retten – Löschen – Bergen – Schützen“.

Osnabrück ist für den SCSV (noch) eine Nummer zu groß

Im Spitzenspiel der Volleyball Regionalliga setzte sich der VC Osnabrück mit einem 3:0 (25:22, 25:22, 25:20) gegen die Damen des SC Spelle-Venhaus durch und bleibt somit ohne Satzverlust an der Tabellenspitze. Zwar können die SCSVlerinnen erstmalig in dieser Saison nichts Zählbares mit ins heimische Emsland nehmen – dennoch war die Partie weit entfernt von einer Nullnummer.

Captain Tina Scheepers, die nach dem spannenden und hochklassigen Match zur MVP auf Seiten der Spellerinnen gekürt wurde, äußert sich zufrieden trotz der Niederlage: „Schade, dass nicht mehr drin gewesen ist. Wir haben dennoch gut gespielt und über weite Strecken gezeigt, was in uns steckt. Osnabrück war heute leider einfach eine Nummer besser und hat verdient gewonnen.“ Dennoch hätten die SCSVlerinnen gerne mindestens einen Satz entführt und sind diesem Ziel gerade in Durchgang 2 recht nahegekommen. Während man in Satz 1 direkt einem 2-3-Punkte Rückstand hinterherlief und diesen bis zum knappen Satzende nicht mehr ausgleichen oder sogar drehen konnte, zogen die Damen um das Trainergespann Stefan Jäger und Bernd Düsing zur Mitte des zweiten Satzes um eben selbigen Vorsprung davon und wähnten sich beim 20:17bereits auf der Siegerstraße. Den Satzausgleich vor Augen und in eigener Hand versuchte man Fehler zu vermeiden und den Vorsprung irgendwie über die Ziellinie zu retten. Dies gelang aber einerseits nicht, da man vergaß selbst die noch erforderlichen Punkte einzufahren und druckvoll weiterzuspielen. Andererseits machte sich nun die ausgewogene, erfahrene und große Bank auf Seiten der Osnabrückerinnen um Trainerfuchs Gunnar Kraus bezahlt: er sattelte nicht nur in dieser Situation eins ums andere Mal durch taktisch kluge Wechsel auf und erhöhte hierdurch den Druck merklich. Etwas geknickt ob des weiteren Satzverlustes auf der Ziellinie stellten die Spellerinnen taktisch um, was sich bis zur Satzmitte zunächst nicht bezahlt machte und es einen 5-Punkte Rückstand aufzuholen galt. Zwar konnten die Spellerinnen zum 18:18nochmals an Osnabrück herankommen und ausgleichen. Dann schlichen sich allerdings zu viele technische Fehler ein, die Körner waren verschossen und die Heimmannschaft machte den Sack konzentriert sowie verdient zu. Mittelblockerin Anne Löchert wurde MVP beim VC Osnabrück.

Trotz der (ersten) Saisonniederlage traten die Spellerinnen die (kurze) Heimreise mit erhobenem Haupt an. Denn gab es in der letzten Spielzeit noch eine „dicke Klatsche“ beim VCO, so präsentierte man sich in dieser Partie gänzlich anders: dem Gegner bis zum Schluss Paroli bietend, zumeist gierig, Punkte zu erzielen, aktiv und fokussiert spielend, unbeeindruckt von der Stärke der Gegnerinnen und mit selbstbewusster Ausstrahlung. Und dann gab es doch auch einen Sieg für den SCSV: die mitgereisten Speller Fans verwandelten die Partie zu einem Heimspiel und siegten somit gegen die Osnabrücker Fanbase.

Am kommenden Samstag, den 28.10.2023 kommt es dann um 20.00 Uhr zum großen Lokalderby in eigener Halle: der SV Union Lohne ist zu Gast.