Terminänderung Schnuppertag für die neuen 5. Klassen (August 2023)!

 

Spelle- Aufgrund mehrerer Terminkollisionen verschiebt die Oberschule Spelle den Schnuppertag für die neuen 5. Klassen (aktuelle Klasse 4) auf

Dienstag, den 20.06.2023!

Grundsätzliche Information:

Alle Schülerinnen und Schüler, für die im Februar oder im April 2023 eine Anmeldung abgegeben wurde, sind sicher im neuen Schuljahr an der Oberschule angemeldet!

Am Schnuppertag werden die Klasseneinteilung, die Klassenlehrkräfte und die Schülerpaten bekanntgegeben!

Die Eltern erhalten am Schnuppertag weitere Informationen zu den ersten Schultagen und aktuelle Material-/Bücherlisten.

Emotionaler Abschied aus der sogenannten (Milchbar) „Am Waldwinkel“

Spelle-Am Donnerstag fand die Schlüsselübergabe an die neuen Besitzer der Gaststätte „Am Waldwinkel“ an der Waldstraße 1 in Spelle, Ortsteil Venhaus statt.Über den Grenzen hinaus ist die Gaststätte unter dem Namen „Milchbar“ bekannt.

Christine und Klaudia Schmale

Die seit 1973 von der Familie Schmale geführt und bis zum Schluss von der Familie betrieben wurde. Noch bis vor 2 Wochen hat die 89-jährige Christine Schmale mit ihrer Tochter Klaudia Schmale in der Gaststätte gestanden und die Kunden bewirtet. Wie Frau Schmale mit einem Lächeln sagte, nun wird es Zeit, dass ich in Rente gehe, ich glaube, mit 89-Jahren habe ich es verdient.

Jetzt hat das Haus sowie die Gaststätte den Besitzer gewechselt. Neuer Eigentümer ist die Firma Laresta Immobilien GmbH& Co.KG aus Spelle, sie hat das rund 2.200qm Grundstück von der Familie Schmale erworben. Ein Anliegen war es, die Gaststätte zu erhalten, so Sebastian Otte und Jens Lonnemann von der Firma Laresta. Nach der Kontaktaufnahme zu Christopher Börger aus Varenrode wurde uns nach zwei oder drei Gesprächen schnell klar, dass wir mit Christopher Börger einen Pächter für die Milchbar gefunden haben.  Die beiden Wohnungen und die vier Fremdenzimmer werden wir für unsere Mitarbeiter nutzen, so Lonnemann. Aber auch Bürgermeister Andreas Wenninghoff betonte es  sei schön zu sehen das die traditionelle Milchbar weitergeführt wird.

Christopher Börger wird die Gaststätte ab dem 07.07.2023 unter dem Namen „Die alte Milchbar“ wieder öffnen.  Die Gaststätte hat dann jedes Wochenende von freitags bis sonntags geöffnet. Hier sollen in Zukunft auch Events stattfinden, zudem können hier auch Geburtstage oder andere Veranstaltungen gefeiert werden ,so Börger

Nach dem Motto REGIONAL, LECKER UND GEMÜTLICH BY VAROLIBRE

Sebastian Otte, Christine und Klaudia Schmale, Spelles Bürgermeister Andreas Wenninghoff, Christopher Börger und Sabrina Hövelkamp

Neuer Pächter Christopher Börger von VAROLIBRE

Zwei leicht verletzte Personen nach Verkehrsunfall

 

Messingen- Gestern kam es gegen 18.05 Uhr auf der L 57, Lingener Straße, in Messingen zu einem Verkehrsunfall. Ein 85-Jähriger befuhr mit seinem Opel die Lingener Straße in Richtung Messingen und kam aus bislang ungeklärter Ursache zunächst nach rechts von seiner Fahrspur ab. Durch eine Gegenlenkbewegung kam das Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab, fuhr ca. 250 Meter weit über ein Feld und kollidierte mit einem Anhänger und schließlich einem Gartenzaun. Ein 17-Jähriger (Begleitetes Fahren) befuhr zeitgleich mit seinem Audi sowie seinem Beifahrer die Lingener Straße in die entgegensetze Richtung, musste dem 85-Jährigen ausweichen und kam ebenfalls von der Straße ab. Beide Fahrer wurden leicht verletzt.

Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 8500 Euro. Die Feuerwehr Messingen war mit 20 Einsatzkräften vor Ort.

Kurioser Diebstahl in Rheine Hund und zwei Katzen gestohlen

Rheine – Am Montagabend (29.05.2023) gegen 18.30 Uhr haben Unbekannte an der Tür einer Wohnung am Schneidemühler Weg geschellt. Zwei männliche Personen gaben gegenüber der Bewohnerin an, dass sie wegen der Tiere da seien. Danach betraten sie ohne Zustimmung die Wohnung und ergriffen einen Zwergspitz und zwei Katzen. Die Täter fuhren dann mit den drei Tieren in einem grauen Lieferwagen davon. Besonders auffällig: Auf der rechten Fahrzeugseite war ein Hund abgebildet. Der Personenbeschreibung nach waren die beiden Männer zwischen 40 und 50 Jahre alt. Ein dritter Unbekannter, der im Lieferwagen wartete, wird auf25 bis 30 Jahre geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zur Tat, zu den Tätern, zum verdächtigten Fahrzeug oder zum Verbleib der Tiere machen können, wenden sich bitte an die Polizei in Rheine Telefonnummer 05971/938-4215.

SC Spelle-Venhaus v.s Schalke 04

Wie jetzt bekannt wurde, wird der SC Spelle-Venhaus im Juli 2023 gegen den Schalke 04 spielen. Wie der FC Schalke 04 auf seiner Homepage mitteilt, wird der Schalke 04  während des Trainingslagers ein Testspiel gegen die Speller am 01.07.2023 um 15 Uhr im Getränke Hoffmann Stadion an der Venhauser Straße absolvieren.

Die Tickets können in Kürze online auf der Homepage des SC Spelle-Venhaus erworben werden. 

Spelle verliert im Finale des Niedersachsen Pokals

Schön wäre es gewesen ein Double perfekt zu machen doch es sollte nicht sein. Zahlreiche Speller Fans waren am heutigen Pfingstmontag mit fünf Bussen nach Bersenbrück angereist, um ihre Mannschaft lautstark im Finale des Krombacher Niedersachsen Pokals zu unterstützen.

Doch schon in der 9. Spielminute traf Moritz Wldow vom TUS Bersenbrück zum 1:0 und in der 15. Spielminute dann ein weiteres Tor für Bersenbrück von Jules Reimerink zum 2:0 so ging es dann auch in der Halbzeit. In der 55.Spielminute dann das 3:0 für Bersenbrück durch das Tor von Moritz Wldow. So verliert der SC Spelle-Venhaus das Finale im Niedersachsen Pokal gegen Bersenbrück mit 3:0.

Aber trotz allem hat der SC Spelle-Venhaus mit dem Einzug in die Regionalliga Nord Vereinsgeschichte geschrieben, das wurde heute Abend am Wöhlehof mit dem Eintrag der Mannschaft ins Goldenebuch der Samtgemeinde in Spelle gefeiert.

Alarmübung F3X Gewerbe in Spelle

Spelle: F3X Gewerbe diese Alarmierung führte die Feuerwehren am Samstagvormittag gegen 10 Uhr zur Fa. Krone in Spelle. Das X in der Alarmierung steht für einen Einsatz mit Gefahrgut, also einem Stoff der in einer besonderen Weise gesundheits- oder umweltgefährdend, explosiv, hochentzündlich oder radioaktiv ist. Aus diesem Grund rückt ab einer bestimmten Einsatzgröße zeitgleich die CBRN Gruppe Süd Emsland II mit aus. CBRN steht für Chemikalische-Biologische-Radioaktive und Nukleare Gefahren. Diese Einheit ist sowohl mit entsprechenden Spezialgeräten wie auch mit besonders geschulten Feuerwehrkameraden bestückt. Die Feuerwehr Spelle stellt in dieser Einheit ebenfalls Kameraden und Gerät wie auch die Feuerwehr Salzbergen, Emsbüren, Bawinkel und Bramsche.

Bei diesem Einsatz handelte es sich um eine unangekündigte Alarmübung. Angenommen wurde eine Verpuffung im Gefahrgutlager, wobei ein Aufbewahrungsbehältnis mit einem Gefahrstoff leck geschlagen war und auslief. Die Feuerwehr Spelle erkundete die Einsatzstelle und identifizierte den Gefahrstoff als TRICHLORETHYLEN. Nachfolgend ergriffen wir erste Schutzmaßnahmen, um ein weiteres Ausbreiten des Gefahrstoffes zu verhindern. Zeitgleich wurde der Gefahrenbereich weiträumig abgesperrt und der Brandschutz sichergestellt. Die nachrückende CBRN-Einheit rüstete einige Kameraden mit Chemikalienschutzanzügen aus und dichteten die Leckage ab. Weiterhin wurde eine Dekontaminationsstrecke aufgebaut, die zur Reinigung der Einsatzmittel und Einsatzkräfte vorgesehen ist, die mit dem Gefahrgut in Berührung gekommen sind.

Nach ca. 1,5 Stunden wurde die Übung beendet und eine Übungsbesprechung durchgeführt, wobei ein durchweg positives Fazit gezogen werden konnte.

Insgesamt nahmen an der Übung 24 Kameraden der Feuerwehr Spelle und 31 Kameraden der CBRN-Einheit teil.

Neue Königspaare in Venhaus

Venhaus – Der Vogel ist gefallen und es gibt neue Königspaare im Königreich Venhaus (Alter König) Heinz Siegbert mit Königin Sabine Siegbert und (Junger König) Jan Felix mit Königin Alina Hermeling sie dürfen ab sofort den Schützenverein St. Vitus Venhaus für ein Jahr regieren.

Herzlichen Glückwunsch

Stellungnahme der CDU Spelle zum Wechsel von Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann

Zum geplanten Wechsel von Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann


„Als gebürtige Varenroderin kennt Maria Lindemann unsere Strukturen und unsere Herausforderungen und hatte dadurch immer direkten Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern. Das wird fehlen! Andererseits können wir Marias Motivation verstehen – es ist eine spannende Herausforderung und sicherlich ein großer Entwicklungsschritt als Erste Stadträtin in eine Stadt mit 45.000 Einwohnern zu wechseln. In der freien Wirtschaft ist solch ein Wechsel gängige Praxis aber in der Kommunalpolitik stellt eine so kurze Vorlaufzeit, während einer Wahlperiode, die örtlichen Parteien vor gewisse Herausforderungen“, so Marcel Schöttmer, Vorsitzender CDU Samtgemeinde Spelle.
Die CDU Samtgemeinde Spelle sowie die Fraktion im Samtgemeinderat Spelle bedankt sich bei der Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann für die vergangenen vier Jahre, insbesondere die herbeigeführten positiven Entwicklungen in der Samtgemeinde und die konstruktive Zusammenarbeit in Rat und Verwaltung.
„Wir wünschen Maria Lindemann alles Gute und viel Erfolg in ihrer neuen Funktion und können uns für die erfolgreiche Arbeit nur bedanken. Maria Lindemann ist ein „Verwaltungsprofi“ und eine Führungspersönlichkeit, die sich sicherlich sehr schnell in Neustadt am Rübenberge einfinden wird.“, so Petra Kleinbuntemeyer, Fraktionsvorsitzende im Samtgemeinderat Spelle.
Nun heißt es für die CDU Samtgemeinde Spelle in kürzester Zeit einen adäquaten Kandidaten/ -in zu finden, damit die positive Entwicklung in der Samtgemeinde Spelle fortgeführt werden kann und alle Bürgerinnen und Bürger sich weiterhin angemessen vertreten fühlen.
CDU-Samtgemeindeverband Spelle 

Neue LEADER Regionalmanagerinnen setzen sich für das Südliche Emsland ein

Spelle – Die LEADER Region Südliches Emsland stellt seine neuen Regionalmanagerinnen vor. Cornelia Pabst tritt die Nachfolge von Daniel Brinkschröder an und bringt umfangreiche Erfahrungen in der regionalen Entwicklung mit: Sie absolvierte ihr Studium der Wirtschaftsgeographie sowohl in Hannover als auch in Kopenhagen. Nach Stationen als Regionalmanagerin im Osnabrücker Land sowie als Fördermittelmanagerin und Beraterin der ländlichen Entwicklung bei der pro-t-in GmbH war sie zuletzt bei der Stadt Osnabrück beschäftigt. Verantwortlich für die Koordination der regionalen Kooperationen im Referat für nachhaltige Stadtentwicklung sammelte sie dort wertvolle Erfahrungen in der Umsetzung und Koordination von Projekten zur regionalen Entwicklung.

In ihrer neuen Position als Regionalmanagerin der LEADER Region Südliches leitet Cornelia Pabst die Geschäftsstelle und kümmert sich vorrangig um die fachliche Begleitung und Beratung der Projektträger:innen. „Gemeinsam mit den Mitgliedsgemeinden spannende Projekte umsetzen und aktiv an der Weiterentwicklung der Region mitzuarbeiten – darauf freue ich mich sehr“, betont Cornelia Pabst. „Für dieses zukunftsweisende Aufgabengebiet werde ich meine vielfältigen Erfahrungen und mein umfangreiches Netzwerk einbringen“. Und auch Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann betont stellvertretend für alle Bürgermeister:innen der Region: „Wir sind sehr glücklich, Frau Pabst im Team der LEADER Region Südliches Emsland begrüßen zu dürfen. Auf die enge Zusammenarbeit, die Unterstützung unserer Ideen und die Umsetzung innovativer Projekte freuen wir uns sehr.“

Cornelia Pabst wird unterstützt durch Frauke Aschendorff, die als zweite Regionalmanagerin für die LEADER Region Südliches Emsland tätig ist. Sie war zuletzt als Tourismusmanagerin für die Region im Einsatz und hat als Dipl. Geografin mit langjähriger Berufserfahrung die touristische Entwicklung des Südlichen Emslandes erfolgreich mitgestaltet. Frau Aschendorff wird sich vorrangig um die Entwicklungsziele des Handlungsfeldes Tourismus und Wirtschaft kümmern und schwerpunktmäßig für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig sein.

Mit Frau Pabst und Frau Aschendorff gewinnt die LEADER Region Südliche Emsland zwei erfahrene und engagierte Regionalmanagerinnen, die mit ihrer Expertise und ihren Visionen dazu beitragen werden, die Region weiterzuentwickeln und den ländlichen Raum nachhaltig zu stärken.

 Samtgemeindebürgermeister Lengerich Matthias Lühn (links) und Samtgemeindebürgermeisterin Spelle Maria Lindemann (rechts) heißen die neue LEADER Regionalmanagerin Cornelia Pabst (Mitte) herzlich willkommen.

Cornelia Pabst und Frauke Aschendorff freuen sich auf die neue Herausforderung und eine gute Zusammenarbeit.

Spelles Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann verlässt die Samtgemeinde Spelle und geht zur Stadt Neustadt am Rübenberge zu wechseln.

Spelle- Vorausgesetzt sie wird dort vom Stadtrat am 01.06.23 gewählt, möchte sie sich dort ab 1.8.2023 neuen Aufgaben als Erste Stadträtin widmen.

Lindemann betont, sie habe gerne die Verantwortung getragen und sich über jede Begegnung mit den Bürgern in der Samtgemeinde gefreut. „Es hat mir viel Spaß gemacht, für die Menschen da zu sein und mit Ihnen die Gemeinde zu gestalten.“ Sie verlasse ihre Heimatregion und die Menschen daher mit einem weinenden Auge.

Auf der anderen Seite freut sie sich auf ihr neues Wirkungsfeld. „Ich freue mich auf die Herausforderung, meine Erfahrungen in einer größeren Stadt, wie Neustadt a. Rbge., mit rund 45.000Einwohnern einzubringen.“

Zum Hintergrund erklärt sie: „Eigentlich hatte ich geplant, dass ich die Wahlperiode hier beende. Als ich aber dieses Angebot sah, merkte ich, dass dies noch mal ein Schritt ist, der für mich jetzt richtig ist.“

Im Gespräch sagt die 54-jährige: „Es gibt so Momente, wo das Bauchgefühl weiß, was zu tun ist. Und das war so ein Moment.“ Denn mit Blick auf die nächsten Jahre, will sie sich rückblickend keine Gedanken machen, nicht diese Chance genutzt zu haben, die sich nun darbot. Es sei keine leichte Entscheidung, so die gebürtige Spellerin, denn ihr sei sehr wohl bewusst, wie viele Wähler*innen ihr das Vertrauen geschenkt haben.

Nun beginnt die Zeit des Wartens. Denn jetzt steht erstmal die Wahl in Neustadt an. Wenn alles planmäßig abläuft, wird sie zum 1.8. in der niedersächsischen Kommune starten.

Sie blickt schon jetzt mit Dankbarkeit auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Politik, den Räten, Verwaltung, den vielen Vereinen und Menschen zurück. Resümierend sagt sie: „Das war eine sehr bereichernde Zeit für mich.“

Wenn sie geht, bleibt sie natürlich ihrer Heimat sehr verbunden. „Ich komme immer wieder gerne zurück. Denn mir sind die Menschen und die langjährigen Verbindungen sehr wichtig“, so Lindemann

Polizei sucht Gspräch mit Truckern

Die Organisatoren des Fernfahrerstammtisches der Polizeiinspektion (PI) Emsland/Grafschaft Bentheim haben am Dienstag zu einem großen Aktionstag für Berufskraftfahrer/innen und Unternehmer/innen auf einem Rastplatz an der A31 eingeladen. Dabei stand neben Kontrollen besonders das persönliche Gespräch mit den Brummifahrer im Vordergrund, um zu erfahren, was Ihnen auf der Seele brennt.

Lohne. Polizeioberkommissar Malte Alexy und Kommissar Thomas Kollenberg laden regelmäßig zum Fernfahrerstammtisch nach Lohne in der Raiffeisentanke ein und unterbreiten immer interessante Themen. Diesmal haben sie mit dem Aktionstag den Truckern angeboten, am Stand „Coffee with a Cop“ mit der Polizei und Verkehrssicherheitsexperten ins Gespräch zu kommen. Sie wollten nicht nur den Truckern die Angst vor Kontrollen nehmen, sondern erfahren, was ihnen am Herzen liegt. 

Kollenberg erklärte: „Das Transportaufkommen und die Fahrleistungen im gewerblichen Güterkraft- und Personenverkehr sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. In der Folge kommt es auch im Bereich der PI immer wieder zu Verkehrsunfällen unter Beteiligung des Schwerlastverkehrs. Wir haben dieses Thema aufgegriffen und wollten im Rahmen des Aktionstages unter Beteiligung der Verkehrswacht, des Verkehrssicherheitsrates und der regionalen Kontrollgruppe an einer Reihe von Informationsständen zu den Themen Lenk- und Ruhezeiten oder korrekte Ladungssicherung Rede und Antwort stehen.“

Prävention und keine Repressionen

Ab zwölf Uhr lotsten Polizeistreifen die in Richtung Norden fahrenden Laster auf den Rastplatz. Nachdem die Brummis an der mobilen Wache über die mobile Wage gefahren waren, wurden sie auf den ausgewiesenen Parkplätzen vom Team von Einsatzleiter Hauptkommissar Albin Trüün (Neuenhaus) begrüßt und kontrolliert. „Wir haben zusammen mit den Lkw-Fahrern/rinnen Fehlverhalten aufgedeckt und gleich besprochen. Wir wollten Prävention und keine Repressionen. Gravierende Verstöße wurden aber geahndet.“

Sicherheitsgurt hält und schütz Fahrer in sicheren Position

An den Info-Ständen konnten die fahrenden Gäste der Polizei im Gurtschlitten des Verkehrssicherheitsrats oder dem Reaktions- und Überschlagsimulator mit Lkw-Kabine real erleben, welche psychischen und physischen Kräfte auf den Menschen einwirken, wenn der Lastwagen auf ein stehendes Hindernis auffährt, auf die Seite kippt oder wenn er sich überschlägt. Dabei stellten die Trucker fest, dass sie der Sicherheitsgurt in einer sicheren Position hält und schützt.

Jeder gesunde Fahrer ist ein sicherer Fahrer

Alte und neue Technik trafen mit dem MAN-Laster, Baujahr 1974, von Kleinbuntemeyer (Schapen) und zwei moderne Sattelzügen von Rigterink (Nordhoren) aufeinander. Daran wurde von den Sicherheitsexperten der sogenannte „tote Winkel“ veranschaulicht. Oberkommissarin Andrea Möller von der Autobahnpolizei Winsen/Luhe, sie ist bundesweite Ansprechpartnerin für die Fernfahrerstammtische, stellte die Initiative „DocStop e.V.“ vor und meinte: „Jeder gesunde Fahrer ist ein sicherer Fahrer“. Der Verein wurde für die bessere medizinische Unterwegsversorgung für alle Berufskraftfahrer/innen gegründet.“

Hilfe und Unterstützung in vielfältiger Hinsicht

Möller betonte: „Wir wollen einen Beitrag zur Verkehrssicherheit und die Schaffung eines humanen Arbeitsplatzes für alle Kraftfahrer/innen im Transportgewerbe leisten, die uns mit allem versorgen. Das Team von „DocStop e.V.“ setzt sich dafür ein, einer Berufsgruppe, gemeinsam mit vielen kompetenten Partnern, eine möglichst gezielte und leicht umzusetzende medizinische Versorgung auf ihren Fahrtwegen anzubieten. Hilfe und Unterstützung ist dabei in vielfältiger Hinsicht möglich. „DocStop e.V.“ ist bundesweit rund um die Uhr unter Telefon (00800) 036 278 67 zu erreichen.“

Die Verkehrssicherheitsexperten resümierten: „Die Aktion ist für alle gut verlaufen. Wir haben 22 Lkw unter die Lupe genommen und zehn Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten, Ladungssicherung und Überladung sowie Reifenprobleme festgestellt. Es war aber für alle eine win-win Situation.“  

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Sirenenausbau läuft an- Modernisierung der kreisweiten Warninfrastruktur – Insgesamt 270 Standorte

Meppen. Mitte Mai ist der kreisweite Ausbau der Sireneninfrastruktur aufgenommen worden. Für die flächendeckende Errichtung von elektronischen Hochleistungssirenen (Dach- und Mastsirenen) hat der Landkreis Emsland von Bund (rund 1,4 Mio. Euro) und Land Niedersachsen (über 2 Mio. Euro) insgesamt etwa 3,4 Mio. Euro erhalten – die größte Fördersumme, die ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt in Niedersachsen entgegen nehmen konnte. 270 Sirenenstandorte sollen im Landkreis Emsland nun bis 2024 neu errichtet bzw. ertüchtigt werden.

Die Gesamtinvestition für den aktuellen Ausbau beläuft sich auf rund 6,6 Mio. Euro. Abzüglich der Fördersumme von Bund und Land verbleiben rund 3,2 Mio. Euro, die der Landkreis Emsland (956.544 Euro) und die emsländischen Kommunen gemeinsam schultern. Bauausführend sind die Unternehmen Safus und Helin für die Elektro- und Kommunikationstechnik sowie Steelroots für die Fundamente bei Mastanlagen.

Als einer von insgesamt 26 Standorten in Meppen steht der Standort am Feldkamp, an dem sich Landrat Marc-André Burgdorf und der Meppener Bürgermeister Helmut Knurbein für ein Pressegespräch einfanden, stellvertretend für die weiteren Sirenenstandorte im Landkreis Emsland, die jetzt aufgebaut werden. „Der Brand- und Katastrophenschutz steht u. a. mit zunehmenden Extremwetterereignissen vor neuen Aufgaben. Gemeinsam mit den Kommunen haben wir ein kreisweites Warnkonzept erarbeitet, das primär auf das Warnmittel Sirenen setzt, das wir jetzt ertüchtigen“, betont Burgdorf. Und Knurbein sagt: „Die Städte und Gemeinden müssen als örtliche Gefahrenabwehrbehörden die Warnung und Information der Bevölkerung in einer Schadenslage bzw. einem Krisenfall sicherstellen. Dafür braucht es eine funktionierende Sireneninfrastruktur“.

Die Wahl eines Standortes und die notwendige Sirenenleistung richten sich nach einem umfangreichen Beschallungskonzept. Somit haben die Sirenen im Emsland ein unterschiedliches Leistungsspektrum von 600 bis 2400 Watt.

Mit den neuen Sirenen können bis zu 18 verschiedene Sirenenalarme ausgelöst werden. Zudem können bis zu 60 Sprachtexte zu den jeweiligen Notfallszenarien wie beispielsweise Feuer, Hochwasserwarnungen und Evakuierungsdurchsagen gespeichert und bei Bedarf entsprechend abgespielt werden. Darüber hinaus verfügen alle Sirenen über ein Mikrofon für zusätzliche Live-Durchsagen.

Angesteuert werden die Sirenen im Ernstfall von der Leitstelle Ems-Vechte. Auch kann der Warnton am Sirenenstandort selbst ausgelöst werden. Durch verbaute Akkulumatoren ist auch bei einem möglichen Blackout – einem Stromausfall – die Warnung der Bevölkerung für die Dauer von bis zu maximal 20 Tagen gewährleistet.

Um ihre Funktion zu überprüfen und die Bevölkerung mit dem Thema Warnung vertraut zu machen und sie zu sensibilisieren, werden die Sirenen u. a. beim bundesweiten Warntag in Betrieb genommen. Er ist in 2023 für den 14. September vorgesehen. Den regelmäßigen Probealarm führen die Feuerwehren weiterhin in ihren Gemeinden durch.

Die geförderten Standorte liegen neben Meppen in den Städten Lingen (Ems) (42 Standorte), Papenburg (26), Haren (Ems) (19), Haselünne (6), in den Samtgemeinden Dörpen (13), Nordhümmling (15), Lathen (13), Freren (8), Spelle (12), Lengerich (6), Werlte (13), Sögel (19) und in den Gemeinden Rhede (Ems) (6), Emsbüren (24), Salzbergen (8) Geeste (11) und Twist (1).

 Am Feldkamp/Ecke Bramhaarweg in Meppen erhielt als einer der ersten Standorte im Landkreis eine neue Mastsirene. Landrat Marc-André Burgdorf (2. V. r.) und Bürgermeister Helmut Knurbein (r.) waren gemeinsam mit Vertretern der bauausführenden Unternehmen Helin, Safus und Steelroots beim Auftakt des Warninfrastrukturausbaus dabei. 

 

Seniorennachmittag bei Spieker-Wübbel

Venhaus_ Ein voller Saal nach vierjähriger Pause: Fast 300 Gäste sind der Einladung der katholischen Frauengemeinschaft Spelle, der ev.-luth. Kirchengemeinde sowie der Gemeinde Spelle zum diesjährigen Seniorennachmittag gefolgt. Alle Seniorinnen und Senioren der Gemeinde Spelle waren mit ihren Partnerinnen und Partnern eingeladen. In diesem Jahr fand der Nachmittag im Saal der Gaststätte Spieker-Wübbel in Venhaus statt, da das Festzelt auf dem Markelo-Platz nicht rechtzeitig aufgebaut werden konnte.

Die Vorsitzende der kfd Spelle, Maria Lambers, begrüßte die Gäste zu einem vielseitigen Programm. Pater Joshy und Pastor Konrad Pfannkuche berichteten über Aktuelles aus den Kirchengemeinden. Bürgermeister Andreas Wenninghoff und Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann präsentierten die Neuigkeiten aus der Samtgemeinde Spelle. Hugo Gelze, Seniorenbeauftragter, stellte Angebote für die Senioren vor und lud herzlich zu den kommenden Veranstaltungen ein.

Zur schon traditionellen Schnapsrunde gingen die Pastöre, der Bürgermeister und die Samtgemeindebürgermeisterin, mit Unterstützung der Mitarbeiterinnen, durch die Reihen und versorgten die Gäste mit einem Klaren oder einem Likör.

Als Überraschungsgäste kamen „Heino“ und „Kerstin Ott“ alias Marion Hölscher und trugen zur Unterhaltung bei. Zu den bekannten Stimmungslieder wurde kräftig mitgesungen. Für gute Unterhaltung mit schwungvoller Volksmusik sorgten die „Tastenrowdys“ unter der Leitung von Jürgen Prause auf ihren Akkordeons.

Versuchter Einbruch in Tankstelle

Spelle – Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht zu Dienstag gegen 1.25 Uhr versucht in eine Tankstelle an der Straße Venhauser Bruch in Spelle einzubrechen. Sie beschädigten eine Tür, gelangten jedoch nicht in die Räume. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1600 Euro. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Spelle unter der Telefonnummer 05977/204360 in Verbindung zu setzen.

Stegemann fordert Anpassungen am geplanten Heizungsverbot ab 2024

Boom von Öl- und Gasheizungen – Probleme wegen Wertverlust von Immobilien – Stegemann fordert Anpassungen am geplanten Heizungsverbot ab 2024

Lingen. Ab dem 1. Januar 2024 soll jede neu eingebaute Heizung mit mindestens 65 Prozent Erneuerbarer Energie betrieben werden. Der Gesetzentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums sorgt bei den Kunden im Emsland und der Grafschaft Bentheim für riesengroße Verunsicherung – und führt zu einer Nachfrageexplosion an Öl- und Gasheizungen. Das betont Axel Wortmann, Obermeister der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Meppen-Lingen, im Gespräch mit dem örtlichen Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann (CDU).

Laut dem aktuellen Gesetzesentwurf müssen Verbraucherinnen und Verbraucher mittelfristig eine Wärmepumpe, Fernwärme oder Biomasse-Kessel nutzen. Vorhandene Gas- und Ölheizungen sollen nach und nach verschwinden und dürfen nur noch maximal 30 Jahre laufen. Dieser öffentlich breit diskutierte Entwurf führt dazu, dass die Kundenanfragen für eine Installation neuer Gas- oder Ölheizungen laut Wortmann „explodiert ist“. Allerdings ist der selbstständige Familienunternehmer bis Ende dieses Jahres bereits ausgebucht – ein Beleg für die Verunsicherung bei den Menschen.

Für großes Unverständnis sorge zudem bei vielen Menschen, dass der Einsatz von Wärmepumpen sehr viel Strom verbraucht, der allerdings derzeit aus Kohlekraftwerken kommt, wenn ausreichend grüner Strom nicht verfügbar ist. „Damit ist weder dem Klima noch dem Portmonee der Kunden geholfen“, berichtet Wortmann. Der Obermeister schlägt daher vor, dass das Gesetz realitätsnah angepasst wird, sodass alle Potenziale auch ausgeschöpft werden. Neubauten und Gebäude, die an ein Fernwärmenetz angeschlossen sind, müssten anders behandelt werden als Bestandsgebäude, bei denen die Gebäudedämmung unverändert bleibt.

„Die Gesetzespläne von Minister Habeck verunsichern Tausende Emsländer und Grafschafter. Wir brauchen neben der Wärmepumpe die ganze Breite klimafreundlicher Lösungen – von Wasserstoff über Holzpellets bis zu Wärmenetzen. Für diese Alternativen schraubt die Regierung die Anforderungen jedoch in dem aktuelle diskutierten Entwurf viel zu hoch. Die Wärmewende wird aber nur zum Erfolg, wenn für jedes Haus die individuell beste Lösung ermöglicht wird und bei der Umsetzung keine finanziellen Überforderungen entstehen“, kritisiert Stegemann ebenfalls.

Obermeister Wortmann beklagt außerdem die aktuelle Unklarheit für Unternehmen und Privatkunden, da noch unklar ist, welche Details in dem finalen Entwurf stehen und wie sich die Bundesregierung die Umsetzung vorstellt. Er befürchtet, dass die Pläne von Bundesminister Habeck die Industrie und die Bevölkerung überfordern: „Wir benötigen mehr Zeit! Außerdem müssen die Menschen auch hier im Emsland verstehen, welchen Wertverlust ihre Immobilie erleiden wird, wenn sie ihre Wärme nicht durch klimaneutrale Heizungen generieren.“

Stegemann stellt abschließend seinen Lösungsvorschlag vor: „Wir müssen die Menschen mit einer angemessenen Förderung unterstützen und gleichzeitig festes Vertrauen in die zukünftige Bepreisung von CO2 haben. Nur so wird die Wärmewende gelingen. Aktuell schafft die Bundesregierung leider mit ihrem öffentlichen Streit maximale Verunsicherung und verspielt so die Akzeptanz der Bürger für notwendige Klimaschutzmaßnahmen.“

Hintergrund: Eine Verschiebung des Heizungsverbots um drei Jahre fordert auch Niedersachsen vor den Beratungen zum Gebäudeenergiegesetz im Bundesrat. Eigentlich plant der Bundeswirtschaftsminister Habeck, dass das Gebäudeenergiegesetz bis Anfang Juli im Bundestag verabschiedet wird. FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai hält dies nach dem Rauswurf von Patrick Graichen für ausgeschlossen.

Wie Wärmepumpen die Häuser im Emsland und der Grafschaft möglichst effizient beheizen können, lässt sich Albert Stegemann (links) von Obermeister Wortmann (rechts) erklären

Der SC Spelle-Venhaus schreibt Vereinsgeschichte

Der SC Spelle-Venhaus ist Meister in der Oberliga Niedersachsen 2022-2023 und steigt somit in die Regionalliga Nord auf.

Die Speller haben den Aufstieg perfekt gemacht – und schreiben damit Vereinsgeschichte, das Jubeln der Fans des SC Spelle-Venhaus nach dem Schlusspfiff konnte man im Stadion nicht überhören.

Spielerisch stark und ein einseitiges Spiel auf das Braunschweiger Tor, doch der Ball wollte nicht ins Tor der Braunschweiger, so verlief die erste Halbzeit und es blieb beim 0:0.

In der zweiten Halbzeit dann in den ersten Spielminuten ein Elfmeter für die Speller doch der Braunschweiger Schlussmann hält den Ball.

Es blieb weiter spannend. In der 62. Spielminute dann das erste Tor  vorbereitet von Torben Stegemann und  Adrian Lenz versenkt den Ball ins Netz zum 0:1 dann in der 67. Spielminute das nächste Tor für Spelle  von Torben Stegemann zum 0:2. In der 80. Spielminute dann das Tor von Tom Winnemöller zu 0:3.

Somit sichert sich der SC Spelle-Venhaus den Meistertitel der Oberliga Niedersachsen 2022-2023 und den Aufstieg in die Regionalliga Nord.

Herzlichen Glückwunsch 

 

Holztisch auf Balkon in Brand geraten

Spelle – Am Freitagabend gegen 19:47 Uhr wurde die Feuerwehren Spelle und Venhaus mit dem Alarmstichwort Fassadenbrand zum Markelo Platz in Spelle alarmiert. Hierzu wurde Vollalarm ausgelöst, da es sich um ein Mehrfamilienhaus handelte. 

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte konnten jedoch schnell festgestellt werden, dass es auf einmal ein Balkon leicht qualmte. Die Einsatzkräfte setzten dazu die HBR (Hubrettungs-Bühne) ein und konnten den Brand mithilfe einer Kübelspritze schnell löschen. Aus ungeklärter Ursache war ein auf dem Balkon stehender Holztisch sowie eine Fußmatte in Brand geraten. Person wurden nicht verletzt.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Spelle und Venhaus mit ca. 36 Einsatzkräfte sowie 2 Rettungswagen des DRK und die Polizei Spelle.
 
Da zur gleichen Zeit die neuen Königspaare mit ihrem Gefolge zum Festplatz marschierten, nahmen diese kurzerhand die Umleitung über den Markelo Platz zum Festzelt.
Improvisation ist nun mal alles. 
 

Neue Schützenkönige in Spelle

Nach dem eigenen Jubelschützenfest zum 225-jährigen Bestehen und dem Jubelschützenfest im Nachbarort Dreierwalde hat der St. Johannes Schützenverein Spelle e.V. 1798 traditionell sein Schützenfest an Christi Himmelfahrt gefeiert. Bei einem spannenden Königsschießen konnte in der Kategorie alter König Holger Segers nach einem langen Stechen die Königswürde erringen. In der Kategorie junger König konnte Marco Werner sich durchsetzen. Holger Segers erwählte Michaela Coort zu seiner Königin. Marco Werner wurde durch seine Königin Lisa-Marie Tepe auf den Thron begleitet. Der 1. Vorsitzende Bernard Krone begrüßte zu Beginn des Schützenfestes bei strahlendem Sonnenschein über 500 Schützenbrüder beim Antreten auf dem Wöhlehof. Auch in diesem Jahr sind wieder zahlreiche Schützen mit den jeweils errungenen Schießorden ausgezeichnet worden. Während des Umzuges durch Spelle wurde die Kranzniederlegung am Ehrenmal vorgenommen. Im Anschluss stand die Jubilarehrung im Festzelt auf dem Programm. Für ihre 70-jährige Mitgliedschaft im Verein wurden Bernhard Kösters, Josef Teders und Hermann Wöhle besonders geehrt. Weitere Schützenbrüder können auf ihre langjährige Mitgliedschaft von 50 bzw. 60 Jahren zurückblicken. Der Nachmittag klang bei musikalischer Unterstützung des Spielmannszuges Spelle und dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Spelle-Venhaus bei einigen kalten Getränken gemütlich aus. Der zweite Schützenfesttag am Freitag begann mit dem Kirchgang und dem Umzug zum Schießstand, an dem erfolgreich um die Königswürde gerungen wurde. Den Abschluss des stimmungsvollen Festes bildete der Königsball, der in diesem Jahr wieder hervorragend von der Band ʺSeven Beatsʺ begleitet worden ist.

Alter König Holger Segers mit Königin Michaela Coort. Junger König Marco Werner mit Königin Lisa-Marie Tepe.

 

Lingenerin Sophia Burke feiert 101. Geburtstag

Lingen. Zum 101. Geburtstag konnte der Zweite Bürgermeister Werner Hartke am Montag der Lingenerin Sophia Burke gratulieren. Seit sieben Jahren lebt die Jubilarin im Mutter Theresa Haus. Dort nahm sie die Glückwünsche und Urkunden der Stadt, des Landkreises und Landes entgegen.

Als eine von sieben Töchtern ist sie in Neuholthausen aufgewachsen und war als Hauswirtschaftlerin tätig. Zusammen mit ihrem Mann, einem Zugschaffner der Bundesbahn, zog sie schließlich in sein Elternhaus in den Horstweg. Dort pflegte sie zunächst ihre Schwiegereltern und schließlich auch ihren Mann, der schwer erkrankte. In ihrer Freizeit verbrachte sie schon immer gerne Zeit in ihrem großen Garten. „Ich habe alles selbst angepflanzt. Es gab immer Biogemüse aus dem eigenen Anbau“, erzählt die Jubilarin. Aus den frischen Erdbeeren backte sie leidenschaftlich gerne Kuchen – dazu durfte es dann gerne mal eine ordentliche Portion Schlagsahne sein. Erst im Alter von 80 Jahren entdeckte sie das Reisen für sich. Gemeinsam mit ihren Nachbarinnen, mit denen sie regelmäßig kegelte, fuhr sie damals in den Harz.

Heute erfreut sich Sophia Burke besonders über ihre große Familie. Mittlerweile zählen neben 21 Enkelkinder und zahlreiche Urenkelkinder zu  diesem Kreis.  „Wenn ihre Urenkel zu Besuch kommen, lebt sie richtig auf“, freut sich ihre Tochter. Am Nachmittag werde auch die Familie noch zum Feiern kommen und Kuchen mitbringen. „Erdbeerkuchen mit Sahne ist auf jeden Fall auch dabei“, lacht sie.

Festschrift zum 225-jährigen Jubiläum des Speller Schützenvereins gibt interessante Einblicke

Spelle – Das Jubelschützenfest zum 225. Jubiläum des St.-Johannes-Schützenvereins Spelle wird sicher lange in Erinnerung bleiben und wurde zum Anlass genommen, das Vereinsgeschehen in einer Festschrift eindrucksvoll festzuhalten. Das hochwertig gebundene, 128 Seiten starke, reich bebilderte und spannend zu lesende Buch schildert eindrücklich das aktive Wirken des St. Johannes Schützenvereins.

Dabei knüpft das Buch an die Festschrift zum 200-jährigen Bestehen im Jahr 1998 an und beleuchtet schwerpunktmäßig die Ereignisse der vergangenen 25 Jahre. Dazu zählen besondere Anlässe und wesentliche Ereignisse, wie die umfangreiche Erweiterung des Schießstandes oder die Einweihung des Bürgermeister-Reker-Platzes, aber auch viele Ereignisse im Jahresverlauf der Schützen, der Schießgruppen oder des Spielmannszuges werden interessant wiedergegeben. Doch nicht nur das: Dank intensiver Recherchearbeit von Dr. Andreas Eiynck wurden neue Erkenntnisse zur ältesten Königsplakette aus dem Jahr 1798 gewonnen und ausführlich dargelegt. Diese Plakette gilt als ältester belegbarer Beweis für die Existenz des Speller Schützenvereins.
Die Berichte in der 128 Seiten umfassenden Publikation werden mit vielen aussagekräftigen Fotos begleitet, sodass der Leser einen tiefen und interessanten Einblick in das aktive Schützenwesen bekommt. „Die Festschrift ist für unseren Verein von besonderem Wert. Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten und dem Arbeitskreis Festschrift für die umfangreichen Arbeiten und gründlichen Recherchen“, zeigt sich Schirmherr Ludger Gude beeindruckt. Dabei gilt ein besonderer Dank Christoph Schulte für die grafische Gestaltung. Die Festschrift ist bei „Plum´s Laden“ zum Preis von 17,98 Euro erhältlich.

Mit einem Dank an den Arbeitskreis Festschrift stellen (v.l.) Schirmherr Ludger Gude, Vorsitzender Bernard Krone und Cheforganisator Michael Jörgens die Festschrift zum 225-jährigen Jubiläum des St. Johannes Schützenvereins vor.

Kindertagesstätte „Wilde Möhre“ in Spelle feierlich eröffnet

Spelle – Am Freitag, den 12. Mai 2023 wurde die neue Kindertagesstätte „Wilde Möhre“ der Gemeinde Spelle in einer Feierstunde offiziell eingeweiht. Der Bau der neuen Kindertagesstätte ist aufgrund des anhaltend hohen Bedarfs an Betreuungsplätzen in der Samtgemeinde Spelle notwendig geworden. Als Standort erwies sich das Neubaugebiet an der Kastanienstraße als optimal.

Im Rahmen eines Architektenwettbewerbs wurden fünf Architekturbüros beauftragt, Angebote abzugeben. Die ausgewählten Architekten mussten Anforderungen des KiTaG (Kindertagesstättengesetz), das integrierte Klimaschutzkonzept der Samtgemeinde Spelle, die Darstellung von Folgenutzungs- und Anbaumöglichkeiten sowie entsprechende Referenzen berücksichtigen. Von den eingereichten Entwürfen überzeugte das Lingener Architekturbüro Liedtke + Lorenz und erhielt den Planungsauftrag. Ursprünglich für 2 Krippengruppen und 1 Kindergartengruppe geplant, stellte sich schnell heraus, dass mehr Plätze für Kinder in der Gemeinde Spelle benötigt werden. So entstand eine moderne Kindertagesstätte mit drei Krippengruppen und zwei Kindergartengruppen. Insgesamt können somit 95 Kinder in der „Wilden Möhre“ betreut werden. Besonders erfreut zeigte sich bei der Eröffnung Andreas Wenninghoff, Bürgermeister der Gemeinde Spelle, darüber, dass auch eine Ganztagsbetreuung sowohl für die Krippen- als auch für die Kindergartenkinder angeboten werden kann: „Wir ermöglichen den Eltern unserer Gemeinde mit der neuen Kindertagesstätte eine flexible Gestaltung ihres Tages- und Arbeitsalttags“.

Nach einer gut zweijährigen Planungsphase begann der Bau der Kindertagesstätte im Oktober 2021. Nach einigen Verzögerungen, bedingt durch Lieferschwierigkeiten einzelner Gewerke, fand nun die feierliche Eröffnung statt. Neben kindgerechten Gruppenräumen, verfügt die Kindertagesstätte über diverse Themenräume, einen großzügigen Essensbereich, einer voll ausgestatteten Turnhalle und einem abwechslungsreichen Außenbereich.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 3,9 Millionen Euro. Samtgemeindebürgermeisterin Maria Lindemann sprach ihren Dank an die zahlreichen Förderer des Neubaus aus: „Mein herzlicher Dank gilt dem Bund, dem Land Niedersachsen und dem Landkreis Emsland. Ohne die Fördergelder in Höhe von rund 1,65 Millionen Euro wäre die Umsetzung dieses Projektes nicht möglich gewesen“.

Neben der modernen und kindgerechten Gestaltung der Innen- und Außenräume stand für die Verantwortlichen auch die energieeffiziente Ausrichtung des Gebäudes im Fokus. So ist die Kindertagesstätte mit einer Geothermie, einer Photovoltaik-Anlage sowie einer raumlufttechnischen Anlage ausgestattet, die eine nachhaltige und energieeffiziente Betreuungsumgebung schaffen.

62-Jährige Radfahrerin bei Unfall in Spelle

Spelle  – Heute kam es gegen 09.08 Uhr in der Imhofstraße in Spelle zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einer Radfahrerin und einem Lkw. Die 62-Jährige befuhr mit ihrem S-Pedelec die Haarstraße in Fahrtrichtung Franz-Bernhard-Straße. Aus bislang ungeklärter Ursache kollidierte die Radfahrerin in Höhe der Einmündung Imhofstraße mit dem aus der Fahrtrichtung Nordumgehung kommenden LKW. Die 62-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen mittels Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Imhofstraße war bis etwa 11:15 Uhr voll gesperrt. Eine örtliche Umleitung war eingerichtet.

Spelle bleibt ohne Tore gegen Hannover

Spelle- Der SC Spelle-Venhaus hätte heute vor 1446 Zuschauer im Getränke Hoffmann Stadion  an der Venhauser Straße Geschichte schreiben und die Meisterschaft mit einem Sieg gegen Hannover perfekt machen können, doch es sollte nicht sein.

Um 15:04 Uhr pfiff das Schiedsrichtergespann um Leo Heckmann die Partie im Getränke Hoffmann Stadion an und die Speller Fans unterstützten ihre Mannschaft immer wieder mit lauten Fangesängen. In der Partie zeigten sich beide Mannschaften spielerisch sehr stark und es gab auf beide Seiten mehrere Torchancen, aber die Partie blieb ohne Tore. 

Im letzten Heimspiel der Saison hieß es dann leider auch wieder, sich von Spielern zu verabschieden. Der SC Spelle-Venhaus bedankte sich sehr herzlich bei: Patrick Siemer der seit dem 01.07.2020 in Spelle spielte.  Wir alle haben ihn als agilen, schnellen und unermüdlichen Fußballer in Spelle schätzen gelernt. So gerne wir Patrick im Trikot des SCSV auch in der nächsten Saison gesehen hätten, sucht Patrick eine neue sportliche Herausforderung bei BW Lohne.  Aber auch von Michael (Mitch) Bünker der seit dem 01.07.2020 in Spelle spielt, müssen wir uns verabschieden.  Ein feiner Kerl, menschlich toll, sportlich toll, verlässt den SCSV auch auf eigenen Wunsch. Mitch sucht bei Holthausen-Biene eine neue sportliche Herausforderung und erhofft sich dort mehr Einsatzzeiten. 21 Tore bei fast 60 Oberliga-/Pokalspiele für den SCSV (Stand 13.05.2023). Was eine Quote! Von der Kreisliga in die Oberliga! Du hast gezeigt, was man durch Ehrgeiz und Willen erreichen kann. 

Wir müssen dies akzeptieren und wünschen Euch beiden alles erdenklich Gute, so Markus Schütte, sportlicher Leiter der 1. Mannschaft des SC Spelle-Venhaus 

 

 

Mehrere Einbrüche in einer Nacht in Spelle

 

Spelle – In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kam es in Spelle zu mehreren Einbrüchen. Dabei verschafften sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu einer Firma in der Straße Löchteweg und durchsuchten die Räumlichkeiten. In derselben Nacht verschafften sich ebenso unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu einem Fitnessstudio und zu einem nahegelegenen Bürogebäude in der Adam-Opel-Straße. Ob die Taten in Zusammenhang stehen, wird derzeit noch ermittelt. Der entstandene Gesamtschaden wird auf etwa 6100 Euro geschätzt.

Hinweise nimmt die Polizei Spelle unter der Rufnummer 05977/204360entgegen.

„Natürlich hier“: Tourismusregion Südliches Emsland präsentiert neue Regionsbroschüre

Den Tourismus gemeinsam fördern das will das „Südliches Emsland“ mit seiner brandneuen Regionsbroschüre, die eindrucksvoll die Vorzüge und den Charakter der Region auf einen Blick präsentiert. Abwechslungsreiche Möglichkeiten der Freizeit- und Urlaubsgestaltung, Themenrouten für Tagesausflüge mit dem Rad, Veranstaltungshinweise sowie Ausflugsmöglichkeiten für Familien und noch Vieles mehr warten darauf, entdeckt zu werden. Das Imagemagazin spricht auswärtige Gäste ebenso an wie die einheimische Bevölkerung, die „ihre“ Region mit den vielseitigen Naherholungsmöglichkeiten genießen will.
Die Broschüre ist ein durch das Programm LEADER gefördertes Gemeinschaftsprojekt der sechs Kommunen im Südlichen Emsland (Samtgemeinde Freren, Samtgemeinde Lengerich, Samtgemeinde Spelle, Gemeinde Emsbüren, Gemeinde Salzbergen und die Stadt Lingen (Ems)). Bei einer Förderzusage in Höhe von 60% der rd. 20.000€ Gesamtkosten kofinanzieren die sechs Kommunen den verbleibenden Eigenanteil.
Zum Auftakt in die Saison 2023 präsentierten die hauptamtlichen Bürgermeister*innen des Südlichen Emslandes das neue Magazin und trafen sich zu diesem Anlass am Wöhlehof in Spelle. Für die Konzeption, Gestaltung und Textverarbeitung war die Nordhorner Agentur DoppelClic verantwortlich. Sie hatten die Kommunen im Rahmen des durch LEADER geförderten Gemeinschaftsprojekts begleitet und beraten. Konzeptionell sowie inhaltlich wurde das Projekt außerdem durch Frauke Aschendorff in ihrer Funktion als Tourismusmanagerin unterstützt.

Zitat Lühn (Vorsitzender LEADER Region, LAG Südliches Emsland):
„Mit dem neuen touristischen Imagemagazin lädt das Südliche Emsland auf beeindruckende Weise zum Erkunden der Region ein. Die touristischen Kernkompetenzen, hier im Besonderen das Thema Radreisen, werden optimal präsentiert. Als touristisches Marketinginstrument bietet die Broschüre einen enormen Mehrwert für die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit in unserer Region. Dieses Projekt hat uns erneut gezeigt, dass die Motivation der beteiligten Kommunen, im Tourismus gemeinsam etwas zu erreichen, sehr hoch ist. Ich freue mich schon jetzt auf weitere spannende Tourismusprojekte im Südlichen Emsland.“

Zitat Lindemann (Samtgemeindebürgermeisterin SG Spelle und Projektantragsstellerin) Maria Lindemann ergänzt: „Die durch LEADER geförderte Regionsbroschüre ist ein wichtiger Baustein unserer interkommunalen Tourismusförderung. Darin liegt gleichzeitig die Stärke der Region, die durch ihre Natürlichkeit und Landschaftsvielfalt bei den Besucher*innen punktet. Das Projekt ist schon jetzt ein voller Erfolg, aber keiner, auf den wir uns ausruhen werden“, betont Maria Lindemann. „Aufbauend auf die Erfahrungen der örtlichen Regionsvertreter*innen aus verschiedensten Interessengruppen werden wir uns kontinuierlich weiterentwickeln und den Tourismus im Südlichen Emsland nachhaltig stärken.“

Zitat Aschendorff (LAG Südliches Emsland- Regionalmanagement/Tourismusförderung) „Das Engagement der Kommunen und Tourismusverantwortlichen zur Entwicklung dieser Broschüre war bemerkenswert. Auf diese Weise konnte aus den einzelnen Puzzleteilen ein Gesamtwerk entstehen, auf das alle Beteiligten zu recht sehr stolz sein können“, so das abschließende Fazit von Frauke Aschendorff, die sich auch weiterhin für die Tourismusförderung der Region mit viel Herzblut einsetzen wird.

v.l. Maria Lindemann (Samtgemeindebürgermeisterin SG Spelle), Matthias Lühn (Samtgemeindebürgermeister SG Lengerich und Vorsitzender der LAG Südliches Emsland), Markus Sillies (Bürgermeister Gemeinde Emsbüren), Andreas Kaiser (Bürgermeister Gemeinde Salzbergen), Sonja Ahrend (Samtgemeinderätin SG Freren), Cornelia Pabst (LAG Südliches Emsland, Regionalmanagement), Julia Gerdelmann (ArL Geschäftsstelle Meppen), Frauke Aschendorff (LAG Südliches Emsland, Regionalmanagement), Torben Bruns (Stadt Lingen)