Rheine bleibt Fairtrade Town

Seit mehr als zehn Jahren gibt es in Rheine Gruppen und Initiativen die sich mit den Themen des fairen Handel und der Unterstützung von Menschen in Entwicklungsländern beschäftigen. Im Frühjahr 2011 gründete sich hieraus eine Akteursgruppe, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Stadt Rheine als „Fairtrade Town“ auszeichnen zu lassen. Mitstreiter aus Politik und Gesellschaft waren schnell gefunden und so wurde im 4. Quartal 2011 ein einstimmiger Ratsbeschluss herbeigeführt, dass die Stadt Rheine die Zertifizierung anstreben solle. Bereits im Frühjahr 2012 waren alle nötigen Kriterien, z.B. eine bestimmte Anzahl von Einzelhändlern und Gastronomiebetrieben welche faire Waren im Sortiment haben, erfüllt. Die Stadt Rheine erhielt daraufhin im Juni 2012 die Urkunde als erste „Fairtrade Town“ im Kreis Steinfurt verliehen. Zwei Jahre später sind die Aktivitäten rund um den fairen Handel kontinuierlich gewachsen. Neben der Zertifizierung als „Fairtrade Town“, gibt es mit der

Euregio Gesamtschule bereits die erste zertifizierte „Fairtrade School“ sowie drei weitere Schulen, die diesen Titel anstreben.

Im Kreis Steinfurt hat sich das Netzwerk „faires Nordmünsterland“ gegründet und neben Rheine haben sich bis heute fünf weitere Kommunen im Kreis Steinfurt als „Fairtrade Town“ zertifizieren lassen. Die Steuerungsgruppe „Fairtrade Town Rheine“ kann nun den nächsten Meilenstein verkünden. Mit der kontinuierlichen Durchführung von Aktionen und Informationsveranstaltungen konnte eine erfolgreiche Re-Zertifizierung erreicht werden. Der Stadt Rheine bleibt daher auch für die nächsten vier Jahre der Titel „Fairtrade Town“ erhalten.    Am 25. Oktober traf sich Rheines Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder mit den Mitgliedern der Steuerungsgruppe sowie mit Vertretern des Kreises Steinfurt, der Aktion Humane Welt e.V. und der Arbeitsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. und informierte sich über aktuelle Projekte und Entwicklungen. Frau Dr. Kordfelder bedankte sich im Namen der Stadt Rheine bei allen Aktiven für die ehrenamtliche Arbeit und versicherte den Anwesenden, auch in Zukunft das Thema „Fairer Handel“ zu unterstützen. Im Anschluss fand das reguläre Treffen der Steuerungsgruppe statt. Die Akteure tauschten sich über die Planung für das Jahr 2015 aus, denn auch dort ist weiterhin das Ziel, das Thema „Fairer Handel“ in das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zu tragen und so einen Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit zu leisten.

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Foto Stadtpressestelle: Heinrich Winkelhaus, Marianne Loose, Beate Steffens, Ralf Klos, Dr. Angelika Kordfelder, Guido Wermers, Claudia Franca-Machado, Michael Remke-Smeenk, Claudia Coleman (v. links)

Tag der Offenen Tür im Museum Kloster Bentlage

Zum Familiensonntag am 26. Oktober 2014 lädt das Museum Kloster Bentlage zu einem „Tag der Offenen Tür“ ein. Der Eintritt ist an diesem Tag frei.

Außerdem stehen Mitarbeiter des museumspädagogischen Dienstes um 11 Uhr und um 16 Uhr für informative und kostenlose Führungen durch das Museum bereit. Die Baugeschichte des Klosters sowie bedeutende Kunstwerke aus der ehemaligen Klosterkirche, z. B. die einzigartigen mittelalterlichen Reliquiengärten, sind nur einige Themen dieser Führung. Sie können sich über das Leben der Kreuzherren, die über 350 Jahre in dem Kloster wohnten und arbeiteten, informieren. Welche Folgen die Auflösung des Klosters im Jahre 1803 für den Orden hatte und warum das Kloster ab diesem Zeitpunkt als Schloss genutzt wurde, werden sie im Laufe der Führung ebenfalls erfahren.

Besucher, die sich besonders für den Expressionismus in Westfalen interessieren, können um 15 Uhr und 16 Uhr an einer speziellen Führung durch die Westfälische Galerie des Museums teilnehmen, in der hochkarätigen Leihgaben des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte in Münster präsentiert werden. In dem besonderen Ambiente historischer Klostermauern wird die Entwicklung der modernen Kunst in Westfalen mit Gemälden u. a. von August Macke, Otto Modersohn und Wilhelm Morgner dokumentiert.

Treffpunkt zu den kostenlosen Führungen ist die Museumskasse.Öffnungszeiten: 10 -18 Uhr.

Mönchzelletür

Foto (Kloster Bentlage): Mönchzelletür

Rheine: Wochenmarkt wird verlegt

Am kommenden Wochenende, 17.10 bis 20.10 2014, ist wieder traditionelle Herbstkirmes in Rheines Innenstadt. Aus diesem Grund findet der Wochenmarkt am Donnerstag, 16.10. sowie Samstag, 18.10.2014, nicht wie gewohnt auf dem Marktplatz, sondern in der Zeit von 7.00 bis 13.00 Uhr auf dem Staelschen Hof statt.

Herbstkirmes: Straßen werden gesperrt

Zur Herbstkirmes in Rheine werden auch in diesem Jahr im Bereich der beiden Kirmesplätze Emstorplatz und Elisabethplatz die angrenzenden Straßen während des Aufbaus, d. h. ab Montag, 13. Oktober, für den Durchgangsverkehr gesperrt. Betroffen von dieser Sperrung sind die Diekbrede, Mondstraße, Bevergerner Straße, Parkstraße und Teile der Breiten Straße und der Windthorstraße. Diese Maßnahmen sind zur Unfallverhütung unerlässlich, wie die Marktbeschicker erläutern. Die teilweise überlangen Fahrzeuge der Kirmesbeschicker benötigen genügend Platz zum Rangieren und kleinere Fahrzeuge behindern nicht nur den Aufbau, sondern können womöglich übersehen werden.  Ortskundige werden daher gebeten, diese Bereiche großräumig zum umfahren.

 

Zudem werden aus Sicherheitsgründen während der Herbstkirmes in einigen Bereichen Geschwindigkeitsbeschränkungen und Halteverbote ausgeschildert werden. Der Fachbereich Recht und Ordnung bittet alle Verkehrsteilnehmer, die Verkehrsanordnungen unbedingt zu beachten. Parkverstöße werden konsequent mit „Knöllchen“ bis zu 35  € geahndet. Überall dort, wo der Busverkehr oder die Rettungswege behindert werden, ist auch mit Abschleppmaßnahmen zu rechnen.

Während der Kirmestage werden voraussichtlich viele, vor allem auswärtige Gäste, mit dem Auto anreisen. Für sie besteht in den Parkhäusern in der Innenstadt ein recht großes Parkplatzangebot. Für alle, die den Spaziergang zwischen den Veranstaltungsplätzen nicht zu Fuß erledigen möchten, gibt es einen Busshuttle Service. Er verbindet die Veranstaltungsplätze untereinander und mit der Innenstadt.

 

 

300. und 301. freiwillige Führerscheinabgabe

Seit dem 1. August 2012 ist es in Rheine für Menschen ab 60 Jahren möglich, freiwillig ihren Führerschein abzugeben und dafür eine Jahreskarte für den StadtBus Rheine zu bekommen. Jetzt gingen der noch amtierende Vorsitzende des Seniorenbeirates der Stadt Rheine, Horst Erle, und seine Ehefrau Gunde mit gutem Beispiel voran und gaben ihre Führerscheine freiwillig ab.

Gunde und Horst Erle sind die 300. bzw. 301. Rheinenser, die ihren Führerschein zurückgaben. Daher ließen es sich Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder und Axel Zunker, Leiter der Verkehrsgesellschaft der Stadt Rheine, nicht nehmen, im Beisein des Ideengebers des Projektes, Hermann-Josef Wellen, dem Ehepaar Erle persönlich die sog. „Blaue“ zu überreichen. „Ich fahre seit vielen Jahren kein Auto mehr“, gab Gunde Erle unumwunden zu. Da sei es doch besser, den Führerschein auch abzugeben und auf den Bus umzusteigen. Gesundheitliche Einschränkungen machen es auch ihrem Mann Horst in der letzten Zeit immer schwerer, sich ans Steuer zu setzen. Letzte Überzeugungsarbeit leistete der Enkel der Erles, der aus beruflichen Gründen zurzeit pendeln muss und fragte, ob der Opa ihm dafür sein Auto leihen könne. „Das habe ich zum Anlass genommen, meinem Enkel das Auto zu schenken und den Führerschein abzugeben“, so Horst Erle. Mit zwei Bushaltestellen in unmittelbarer Nähe zu ihrer Wohnung ist sich das Ehepaar sicher, auch zukünftig mobil zu bleiben.

Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder würdigte die verantwortungsvolle Entscheidung des Ehepaares und hoffte auf noch viele Nachahmer. Mit ungefähr 20 freiwilligen Führerscheinabgaben habe er beim Projektstart kalkuliert, berichtete VSR-Leiter Axel Zunker. Umso mehr freue ihn die überaus hohe Akzeptanz der Rheinenser Bevölkerung, was auch für das gut ausgebaute Liniennetz in Rheine spreche. Zudem seien die Busse der blauen Flotte mit genügend Aufstellflächen für Rollatoren, Elektrorollstühle und Kinderwagen ausgestattet, verwies Zunker auf die fortlaufende Erneuerung und Anpassung der Busflotte unter dem Gesichtspunkt der Barrierefreiheit.

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Foto (Stadtpressestelle) (v.l.n.r.): Hermann-Josef Wellen, Ideengeber des Projektes, Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder, Ehepaar Horst und Gunde Erle, Axel Zunker, Leiter der Verkehrsgesellschaft der Stadt Rheine.

Wochenmarkt Emstorplatz wird vorverlegt

Rheine Am kommenden Freitag, 03.10.2014, am Tag der Deutschen Einheit, findet der Wochenmarkt auf dem Emstorplatz nicht statt, sondern wird auf Donnerstagnachmittag, 02.10.2014, vorverlegt. In Mesum findet der Wochenmarkt wie gewohnt am Donnerstagnachmittag und in der Innenstadt am Donnerstagvormittag statt.

Drachenfest am 28. September 2014

Spaß und Action rund um das Hünenborg-Denkmal

Zum inzwischen 8. Mal lädt der Stadtteilbeirat Bentlage/Wadelheim/Wietesch/Schleupe am Sonntag, 28. September 2014, von 11 Uhr bis 17 Uhr zum Drachenfest ein. Rund um das Hünenborg-Denkmal wird ein Programm für die ganze Familie geboten. Viele Mitmachangebote für Kinder und Leckeres für das leibliche Wohl sind die idealen Rahmenbedingungen für einen kurzweiligen Sonntag.

Zu erleben gibt es Mit-Mach-Tänze, ein Spielmobil, ein Luftballonwettbewerb, ein Kinderkarussell, die Möglichkeit, Drachen selbst zu basteln, und vieles mehr. Am Informationsstand der Polizei kann jeder sein Fahrrad mit einem Fahrradkennzeichen registrieren lassen. Auch die Feuerwehr ist mit Fahrzeugen und Informationen präsent und Kinder können in die Rolle eines echten Feuerwehrmanns oder einer echten Feuerwehrfrau schlüpfen. Mit dem vielfältigen

Angebot an Speisen und Getränken zu familienfreundlichen Preisen kann die Küche zu Hause getrost kalt bleiben. Natürlich sind alle Kinder auch herzlich eingeladen, Drachen mitzubringen und so für ein buntes Bild am Himmel über dem Veranstaltungsgelände zu sorgen.

 

Das Hünenborg-Denkmal mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken ist das Ziel, das der ehrenamtlich tätige Stadtteilbeirat Bentlage/Wadelheim/Wietesch/Schleupe mit der Organisation des Festes verfolgt. „Gleichzeitig wollen wir auch Vereinen, Schulen, Kindertageseinrichtungen und anderen interessierten Gruppen auch eine Plattform bieten, sich der Bevölkerung im Stadtteil vorzustellen“, so Georg Jobst, Vorsitzender des Stadtteilbeirates. Gemeinsam mit den anderen engagierten Beiratsmitgliedern möchte er dazu beitragen, dass im Stadtteil Netzwerke geknüpft werden und zusammengearbeitet wird. Inzwischen ist der Drachenfesttermin nicht nur bei den am Programm mitwirkenden Akteuren fest im Jahresprogramm eingeplant. Auch viele Familien erwarten den Tag mit Spannung.

Wegen der nur eingeschränkten Parkmöglichkeiten rund um das Gelände des Hünenborg-Denkmals bittet der Stadtteilbeirat, alle Besucherinnen und Besucher zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu kommen.

Impression vom Drachenfest

(Veranstalter): Impression des Drachenfestes

Wochenmarktbeschicker ziehen um nach Brand in Rheine

Aufgrund des Brandes in der Löwenapotheke ist der Bereich vor dem Gebäude zurzeit abgesperrt. Das hat zur Folge, dass die Marktstraße von den dort sonst ansässigen Wochenmarktbeschickern nicht mehr angefahren werden kann, da der Thie als Anfahrtsroute nicht zur Verfügung steht.

Aus diesem Grund werden einige Marktbeschicker ihre Stände besonders an den Samstagen von der Marktstraße in die Klosterstraße bzw. auf den Borneplatz verlegen. Sobald die Marktstraße wieder befahrbar und gut zugänglich ist, werden alle Händler ihre festen Standplätze wieder einnehmen.

Die Fairtrade Kochshow macht am 26. September 2014 Station in Rheine

Was liegt näher, als fairen Handel mit Kochen zu „fair-binden“? Immerhin sind die meisten fair gehandelten Produkte Lebensmittel. In einer Fairtrade-Kochshow am 26. September 2014 zeigen Köche, welche leckeren Gerichte sich aus fair gehandelten Produkten zaubern lassen.

airtrade – der persönliche Beitrag die Welt zu „fair-bessern“ – ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Besucher und Teilnehmer an der Fairtrade Kochshow-Tour 2014 erwartet ein Abend mit interessanten Rezepten und Gaumenfreuden, mit spannenden Reise- und Hintergrundberichten rund um den Fairen Handel und Fairtrade-Produzenten, sowie einige Überraschungen, Informationen und Aktionen.

Die Köche Hendrik Meisel und Klaus Hamelmann führen mit ihrem Team durch die Kochshow und nehmen die Teilnehmer mit auf eine Reise durch Asien, Afrika und Lateinamerika und an die Kochtöpfe der Welt. Auf vielen Reisen durch verschiedene Länder haben sie Köchinnen und

Köchen in Töpfe und Pfannen geschaut. Was essen Kaffeebauern in Guatemala oder Baumwollproduzenten im Senegal? Unerwartet, überraschend und unterhaltsam präsentieren sie Rezepte, kochen und erzählen!

Die Fairtrade Kochshow findet statt am Donnerstag, 26. September 2014, ab 18:30 Uhr in der Mensa der Euregio Gesamtschule, Ludwigstraße 37. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Rückfragen und weitere Informationen ist die Leitstelle Klimaschutz, Guido Wermers, Tel. 05971 939-595, E-Mail: guido.wermers@tbrheine.de, zu erreichen.

Beispielbild Fairtrade Kochshow 1

Foto: Köche der Fairtrade-Kochshow

Textil- und Kunststoffwerk Gröning – 143 Jahre Fortschritt durch Innovation

Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder und EWG-Geschäftsführer Dr. Manfred Janssen besuchten die W. Gröning GmbH & Co. KG in Rheine-Mesum. Die beiden Geschäftsführer Rudolf Kölling-Gröning und Matthias Becker-Gröning erläuterten die Firmenphilosophie des Unternehmens, das auf eine mehr als 140jährige Firmengeschichte zurückblicken kann.

Gegründet wurde das Familienunternehmen im Jahre 1871 als Jute- und Leinenhersteller mit Handweberei und Kalanderbearbeitung. Im Laufe der Jahre und Generationen hat sich das Unternehmen zu einem erfolgreichen Produzenten moderner Werkstoffe im Bereich von Kunststofffolien und Glasfasergeweben entwickelt.

Bei einem Rundgang durch die Hallen erläuterten die beiden Inhaber Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder und EWG-Geschäftsführer Dr. Manfred Janssen das breite Angebotsspektrum ihres Unternehmens mit ihrer vielseitigen Palette an Folien und Geweben. Vom Verstärkungsgewebe für Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) und Trägergewebe für Dichtungs- und Schweißbahnen für den Baubereich, über hochwertig bedruckte

Automatenfolie für die Torf-, Erden- und Lebensmittelindustrie, werden vor allem verschiedenste Verpackungsfolien für die Papier-, Dünger-, Textil- und Bauindustrie hergestellt. Im Bereich der Barrierefolien für Papiersäcke, die beispielsweise in Zementsäcken Anwendung finden, ist die Firma Gröning in Mesum weltweit marktführend. Modernste Produktionstechnik und innovative Ideen sorgen dafür, dass auch die übrige Produktpalette an Polyethylenfolien für nahezu alle industriellen Verpackungslösungen umweltschonend hergestellt und nach dem Bedarf des jeweiligen Kunden erweitert werden kann. Verpackungsmaterialien für die Lebensmittelindustrie werden dabei mit einem im Jahr 2009 zertifizierten Hygienemanagementsystem hergestellt.

Wie Kölling-Gröning und Becker-Gröning erläuterten, liegt der Erfolg des Unternehmens im Besonderen auch in den 148 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern begründet. Noch heute wird der größte Teil der Mitarbeiterschaft im eigenen Unternehmen ausgebildet. Zudem wohnt noch immer der größte Teil der Belegschaft in der näheren Umgebung, wodurch eine größere Identifikation und Verbundenheit mit ihrem Arbeitsplatz vorhanden ist. Wie Matthias Becker-Gröning zum Abschluss des Besuchs betonte, ist dabei eine zeitgemäße und fachübergreifende Ausbildung überaus wichtig. Neben klassischen Berufen wie Elektroniker/in, Industriemechaniker/in oder Industriekaufmann bzw. -kauffrau, finden sich daher auch so spezielle Ausbildungsangebote wie Verfahrensmechaniker für Kunststofftechnik oder Medientechnologe bzw. Medientechnologin.

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Foto: Rudolf Kölling-Gröning (rechts) und Matthias Becker-Gröning (links) bei ihrem Rundgang mit Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder und EWG-Geschäftsführer Dr. Manfred Janssen vor einer hochmodernen Flexodruckmaschine des Textil- und Kunststoffwerkes in Mesum.

Rheine Baumaßnahme Marktstraße/Auf dem Thie

Ab kommenden Montag, 8. September 2014, wird die Baumaßnahme Marktstraße/Auf dem Thie fortgesetzt. Dann wird die Baufirma zunächst mit der Einrichtung der Baustelle beginnen, ab etwa Mitte der nächsten Woche wird mit den Arbeiten begonnen, die bis spätestens Mitte Oktober 2014 andauern werden.

Der Bereich von Marktstraße bis kurz vor Ecke der Straße „Auf dem Thie“ (Höhe Hausnummer Marktstraße Nr. 13) wird entsprechend des Beschlusses des Bauausschusses vom 28. August 2014 dauerhaft in Asphaltbauweise hergestellt. Die Parkstände werden in Natursteinpflaster hergestellt. Der daran anschließende Abschnitt bis zur Höhe der jetzigen Abbruchkante wird zunächst provisorisch asphaltiert. So ist sichergestellt, dass der Bereich bis zum Einbau eines Natursteinpflasters ohne Einschränkungen nutzbar ist.

Während der Baumaßnahme bleibt der Parkplatz „Klostergarten“ von der Poststraße aus durchgängig erreichbar. Für die Straße „Auf dem Thie“ wird die Einbahnstraßenregelung aufgehoben. Die Straße „Auf dem Thie“ ist dann von der Straße „Am Thietor“ bis zur Baustelle in beide Fahrtrichtungen befahrbar.

Neuer Stadtplan für Rheine

Cover-Stadtplan

Neue Baugebiete mit einer Reihe von neuen Straßenzügen haben in den vergangenen Jahren das Stadtbild verändert. Um Bürgern und Gästen unserer Stadt wieder eine aktuelle Ortinformation bieten zu können, ist der Stadtplan Rheine neu aufgelegt worden. Neben der kartografischen Darstellung des gesamten Stadtgebietes inklusive aller Ortsteile, enthält der neue Plan einen ausführlichen Innenstadtplan sowie ein alphabetisches Straßenverzeichnis. In Zusammenarbeit mit  dem Fachbereich Planen und Bauen und der Firma REVILAK ® Kartografien ist der Stadtplan überarbeitet und in einer Auflagenstärke von 5.000 Exemplaren neu aufgelegt worden.

„Ein großer Dank gilt dabei den zahlreichen Gewerbetreibenden, die mit Ihrer kostenpflichtigen Anzeige auf dem Stadtplan die Neuauflage erst finanziell ermöglicht und dazu beigetragen haben, dass der Stadt Rheine selber keine höheren Kosten entstehen“, betont Norbert Kenning, Ansprechpartner aus dem Bereich Geoinformationsdienste der Stadt Rheine wie relevant die Werbung für die Realisierung des Stadtplanes war. Neben dem Faltplan sind auch Großformatpläne in einer Größe von 116 cm Breite x 172 cm Höhe erstellt worden, die bei Behörden und in den Stadtinformationsanlage an den Einfahrtsstraßen Konrad-Adenauer-Straße, Osnabrücker Straße, Salzbergener Straße, Catenhorner Straße ausgehängt werden. Der Faltplan ist kostenfrei und solange der Vorrat reicht beim Verkehrsverein, an der Rathausinformation sowie beim Fachbereich Planen und Bauen, Abteilung Geoinformationsdienste, Zimmer 451, erhältlich. Ebenso ist er als interaktiver Stadtplan unter www.rheine.de aufrufbar.

Wer spricht denn da?

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„Volles Haus“ war am Samstag in der Redaktion von RadioRST in Rheine. 16 Jungen und Mädchen nahmen an einem Radioprojekt teil, dass im Rahmen des Kulturrucksacks NRW angeboten wurde.

Der erste Teil des Radioworkshops fand bereits eine Woche früher, am 23.08.2014 in der Kulturetage statt. Dort vermittelte Kursleiter Thomas Krämer den Teilnehmern, wie Texte vor Publikum und im Radio richtig präsentiert werden. Die Nachwuchsreporter erfuhren wie wichtig Betonung, Pausen und das richtige Tempo beim sprechen von Texten ist. Natürlich durften auch bekannte Zungenbrecher und das sprechen mit einem Korken zwischen den Zähnen nicht fehlen.

So gut gerüstet wurde der zweite Teil des Workshops am Samstag in den Räumen von RadioRST weitergeführt. Unter der fachkundigen Leitung von Marcel Pfüller entstanden Veranstaltungshinweise für weitere Angebote des Kulturrucksacks NRW im Kreis Steinfurt. Zunächst konnten die Jugendlichen sich eine Veranstaltung aus dem Angebot des Kulturrucksacks aussuchen,

für die sie selber einen Hinweistext verfassten und schließlich ging es zur Aufnahme ins Studio. Die so entstandenen Veranstaltungshinweise werden demnächst im Programm von RadioRST zu hören sein.

Wer sich grundsätzlich für die Arbeit der Medien interessiert, kann in den Herbstferien in die Rolle eines Zeitungsjournalisten schlüpfen und zum Kultur-Reporter werden. Informationen dazu finden sich unter www.kulturrucksack.de.

Neuer Aufsichtsratsvorsitzender und Stellvertreter für die Wohnungsgesellschaft

.  Turnusmäßig nach 5 Jahren stand die Wahl des Aufsichtsrates der Wohnungsgesellschaft der Stadt Rheine mbH am 27. August 2014 auf der Tagesordnung. In der konstituierenden Sitzung am gestrigen Mittwoch wurde zum  Vorsitzenden des Aufsichtsrates Friedel Theismann, zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Detlef Weßling bestellt. Mit einem Blumenstrauß beglückwünschten Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder und Geschäftsführer Raimund Hötker den neuen Aufsichtsratsvorsitzenden und seinen Stellvertreter.

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Foto v. l.: Detlef Weßling, Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder, Friedel Theismann, Raimund Hötker

LED-Technik hält Einzug bei der Straßenbeleuchtung

Ein gutes Beispiel von Ressourcenschonung bei gleichzeitiger Qualitätsverbesserung stellten aktuell die Stadt Rheine, die Technischen Betriebe Rheine (TBR) AöR und die Stadtwerke für Rheine GmbH mit der Erneuerung der Straßenbeleuchtung in Rheine vor. „Die neuen, jetzt installierten LED-Leuchten haben einen Stromverbrauch von nur noch rund 55 Watt pro Jahr ohne Einschränkungen bei der Beleuchtungsqualität und –stärke“, erläuterte Rheines Erster Beigeordneter und Verwaltungsratsvorsitzender der TBR, Jan Kuhlmann, bei einem Ortstermin an der Berbomstiege. „Die bisherige Technik hat doppelt so viel verbraucht!“Nach den Vorgaben der Europäischen Union sind die alt bekannten Quecksilberdampflampen aus den achtziger Jahren ab 2015 auch nicht mehr zulässig und müssen ersetzt werden. Mit einem Verbrauch von 125 Watt waren sie wahre Stromfresser.Insgesamt rund 160 Lampenköpfe tauschen die Stadtwerke Rheine derzeit im Auftrag von Stadt und TBR an der Berbomstiege, der Lindenstraße, der Dutumer Straße, der Brückenstraße und der Rheiner Straße aus, was rund 40.000 kWh Ersparnis pro Jahr bedeutet. Die komplette Straßenbeleuchtung wird bereits seit mehreren Jahren sukzessive der neuen Technik angepasst. So wurden mit Mitteln des Konjunkturpaktes II bereits 2.000 Straßenlaternen in Rheine ausgetauscht.

Im Alltag fristen Straßenlaternen meist eher ein Schattendasein. Man bemerkt sie oft erst dann, wenn sie mal ihren Dienst nicht tun. Die neuen Leuchtenköpfe werden sich jedoch in Zukunft unentbehrlich machen: Sie strahlen trotz des geringeren Energieverbrauchs deutlich heller als ihre Vorgänger. Und bringen auch noch weitere Vorteile mit sich, wie Heinz Schüring-Hermeling von den Stadtwerken erläutert: „Die neue Beleuchtungstechnik hat eine deutlich längere Lebensdauer und ist weniger wartungsanfällig“. Die Stadtwerke installieren nicht nur den neuen Leuchtentyp, sie sorgen auch dauerhaft für die Wartung und Instandhaltung der gesamten Straßenbeleuchtung in Rheine. Den aktuellen Auftrag für die Lieferung der neuen Beleuchtungstechnik hat das Unternehmen GE Lighting GmbH erhalten. Mit Blick auf die Auftragsvergabe an ein Unternehmen aus der Region sagte Kuhlmann: „Diese kurzen Wege sind ebenfalls ein Plus für unser Klima“.

neue LED-Technik bei der Straßenbeleuchtung

Foto (Stadtpressestelle): Dr. Joachim Grewe, Firma GE, Martin Forstmann, TBR, Erster Beigeordneter Jan Kuhlmann, Heinz Schüring-Hermeling, Georg Jobst, Stadtwerke Rheine, Thomas Roling, TBR, und Thomas Miltrup, Stadtwerke für Rheine.

Für ein familienfreundliches Rheine: Aufruf zur Mitarbeit im Familienbeirat

Neben dem Seniorenbeirat und dem Beirat für Menschen mit Behinderung wird auch der Familienbeirat der Stadt Rheine parallel zur gerade begonnenen Wahlperiode des Rates neu besetzt. Noch bis zum 9. September 2014 können sich Interessierte melden, die sich für die Belange von Familien einsetzen möchten.

„Rheine ist bereits eine familienfreundliche Stadt“, sind sich Ulrike Paege, Sprecherin des Familienbeirates, und Raimund Gausmann, Leiter des Fachbereichs Jugend, Familie und Soziales, einig. Ein Beleg für Rheines Familienfreundlichkeit ist, dass bereits in der ersten Jahreshälfte 2014 allein 50 Kinder im Kindergartenalter mit ihren Familien in die Emsstadt gezogen sind. Zum Vergleich: In den Jahren 2012 und 2013 waren es insgesamt 55 bzw. 60 Kinder.

Die Gründe für die Attraktivität Rheines liegen nach Ansicht von Paege und Gausmann nicht nur in dem vielfältigen Betreuungs-, Bildungs- und Freizeitangebot für Kinder und Familien, sondern auch in der Familienpolitik, die Stadt und Familienbeirat gemeinsam betreiben. Daran soll auch in Zukunft weitergearbeitet werden.

Der Familienbeirat besteht aus 10 Mitgliedern und deren Stellvertretern. Gegründet wurde der Beirat im Jahr 1999. Seitdem hat sich der Beirat als Sprachrohr für die Belange von Familien etabliert. „Wir geben Impulse für die Familienpolitik in Rheine“, so Ulrike Paege. Wichtig sei auch die Zusammenarbeit mit Einrichtungen, Verbänden und Institutionen, erläutert die derzeit noch amtierende Beiratssprecherin: „Netzwerkarbeit ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor“.

Unmittelbare Auswirkungen auf Familien haben besonders die Projekte, die der Familienbeirat initiiert. Dazu gehören der Familienpass, der Familien Vergünstigungen ermöglicht, und auch

zahlreiche Projekte rund um die Themen Verkehrssicherheit und Prävention. „Die „Gelben Füße“ markieren einen sicheren Schulweg für Grundschulkinder, der kreisweite Verkehrssicherheitstag klärt Jugendliche und junge Fahranfänger über potentielle Gefahren im Straßenverkehr auf“, berichtet Ulrike Paege. Eine positive Grundeinstellung zur Familie spiegelt sich auch im Notinselprojekt des Familienbeirates wider: inzwischen gibt es über 70 Anlaufstellen in Rheine, darunter viele Einzelhändler, die Kindern in Notsituationen im Alltag Zuflucht und Hilfe bieten.

Die Aufzählung guter Ideen und Projekte, die der Familienbeirat, die Stadt Rheine und zahlreiche Partner in den vergangenen Jahren umgesetzt haben, ließe sich noch weiter fortsetzen. Sie zeigt, dass sich ein Engagement im Familienbeirat lohnt: „Gemeinsam können wir etwas für die Zukunft der Familien in Rheine bewegen“, so Raimund Gausmann und Ulrike Paege, die auf zahlreiche Rückmeldungen Interessierter für die Neubesetzung des

Gremiums hoffen. Ansprechpartnerin ist Medina Atalan, Tel. 05971 939 394, E-Mail: medina.atalan@rheine.de, die auch für Fragen und weitere Informationen rund um den Familienbeirat zur Verfügung steht.

Verkehrssicherheitstag April 2014

Foto (Stadt Rheine): Der Verkehrssicherheitstag ist ein Beispiel der erfolgreichen Projektarbeit des Familienbeirates. Das Foto zeigt die jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim diesjährigen Tag im April 2014.