Straßenausbau im Wohnbaugebiet „Östlich Stahljans Hof“ abgeschlossen“

Lingen. 5.500 Quadratmeter Pflastersteine, 3.000 Quadratmeter Asphalt, 40 Parkplätze, LED-Beleuchtung und eine neue Bepflanzung – die Fakten rund um den Straßenausbau im Wohnbaugebiet „Östlich Stahljans Hof“ können sich sehen lassen. Rund 350.000 Euro hat die Stadt Lingen in die Tiefbauarbeiten investiert. „Eine Besonderheit im Vergleich zu anderen Baugebieten sind hier die asphaltierten Rad- und Fußwege. Das haben wir in dieser Form erstmalig umgesetzt. Hier können die Kinder skaten und Radfahrer bequem fahren“, erklärte Oberbürgermeister Dieter Krone bei einem Ortstermin. Zusammen mit Laxtens Ortsbürgermeister Manfred Schonhoff, dessen Stellvertreter Karl-Heinz Schwarz, den Vorsitzenden des Planungs- und Bauausschusses Günter Reppien und Stefan Wittler sowie Georg Tieben, Fachbereichsleiter Tiefbau, machte er sich ein Bild von den rund 800 Meter langen Straßenabschnitten. Eines fiel dabei besonders auf: In Punkto Naherholung hat das Areal mit dem Heimathaus und der Wasserfläche, die als Regenrückhaltebecken dient, einiges zu bieten. „Das ist Erholung pur und die neuen Wege laden direkt zum Spazieren ein“, machte Oberbürgermeister Krone deutlich.

Alle Planungen erfolgten in enger Abstimmung mit den Anwohnerinnen und Anwohnern. „Sie wurden sowohl bei der Verkehrsberuhigung durch ‚Berliner Kissen‘ als auch bei der Beleuchtung und Bepflanzung mit ins Boot geholt“, blickte Krone zurück. Dass dieses Verfahren zum Erfolg geführt habe, steht für Ortsbürgermeister Schonhoff außer Frage: „Es gibt erfreulicherweise keinerlei Beschwerden.“ Für ihn zähle das Neubaugebiet zu den Schönsten in ganz Lingen. Sein Stellvertreter Karl-Heinz Schwarz ergänzte: „Die Befürchtungen, dass diese Straße sich zur Durchgangsstraße entwickeln könnte, haben sich nicht bestätigt.“ Auch Günter Reppien und Stefan Wittler sprachen von einem geglückten Straßenbau.

 

Machten sich ein Bild vom abgeschlossenen Straßenausbau im Baugebiet „Östlich Stahljans Hof“: (v.l.). Stefan Witter (stellv. Vorsitzender PBA), Georg Tieben (Fachbereichsleiter Tiefbau), stellv. Ortsbürgermeister Karl-Heinz Schwarz, Günter Reppien (Vorsitzender PBA), Oberbürgermeister Dieter Krone, Christian Schulte-Weß (Ortsrat Laxten) und Ortsbürgermeister Manfred Schonhoff.

 

Symbiose von Neu und Alt: Eröffnung des Erweiterungsbaus am Emslandmuseum in Lingen

Lingen. Das schönste Geschenk zum 60. Geburtstag hat er sich einfach selbst gemacht: Passend zum Ehrentag von Museumsleiter Dr. Andreas Eiynck ist der Umbau des Emslandmuseums in Lingen offiziell eröffnet worden. „Alleine, dass du die Eröffnungsfeier mit diesem besonderen Geburtstag zusammengelegt hast, zeigt wie sehr du mit dem Emslandmuseum verbunden bist“, gratulierte der Erste Vorsitzende des Museumsvereins Wilhelm Brundiers und begrüßte die Gäste zur offiziellen Eröffnung. In rund 16 Monaten Bauzeit ist das Emslandmuseum durch einen Erweiterungsbau ergänzt und umgestaltet worden. „Heute enthüllen wir ein Museumsjuwel, welches über Lingen hinaus Strahlkraft besitzt“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone. Der Erste Kreisrat Martin Gerenkamp ergänzte: „Es ist ein großer Tag für das Emslandmuseum und die Museumslandschaft im Emsland. Das Emslandmuseum ist durch diesen modernen Anbau zu einem Vorbild für umliegende Museen geworden.“

Rund 2,6 Millionen Euro haben Stadt und Landkreis in den Umbau investiert. Verantwortlich für die Entwürfe und den Umbau ist das Büro Reinders Architekten BDA. „Die reibungslose Umsetzung wäre durch die gute Zusammenarbeit mit der Stadt, namentlich Petra Heskamp und Buket Aksit, nicht vorstellbar gewesen“, bedankte sich der Vorsitzende des Museumsvereins Wilhelm Brundiers. Neben der Stadt Lingen und dem Landkreis Emsland richtete er seinen Dank auch an alle beteiligten Baufirmen und nannte exemplarisch die Firmen Hofschröer, Kreativmetall und Lömker, welche allesamt aus Lingen stammen.

Mit dem 20 Meter langen und 12 Meter breitem Anbau hat das Emslandmuseum gegenüber vom Kutscherhauses einen neuen, barrierefreien Eingangsbereich erhalten. Von dort gelangen die Gäste in den Altbau. Die Symbiose der zwei Gebäude schafft neben zusätzlichen Räumlichkeiten auch viel museumspädagogisches Potential vor Ort.

Der Anbau ist in dunkelrotem Backstein gekleidet und zeichnet sich durch die großflächige transparente Verglasung an drei Seiten aus. Die Eingangshalle mit einer imposanten Deckenhöhe von 4,50 Meter stellt somit einen ansprechenden ersten Berührungspunkt für die Besucherinnen und Besucher dar. In diesem neuen Eingangsbereich befinden sich ein Museumsshop, WC-Anlagen sowie Garderoben und Schließfächer für die Besucherinnen und Besucher. Über eine Treppe im Foyer oder einen Aufzug gelangen Besucherinnen und Besucher zunächst in den zweiten Stock des Gebäudes.

 

Das Obergeschoss bietet im Altbau großzügige Räumlichkeiten für die neue Dauerausstellung und im Neubau ausreichend Platz für einen Vortrags- und Versammlungsraum sowie einen Gruppenarbeitsraum für Museumspädagogik. Beide Räume sind mit moderner Veranstaltungstechnik ausgestattet. Dem Museum bieten sich durch die neue technische Ausstattung viele Möglichkeiten, die Museumspädagogik besser zu verankern. Durch die Integration diverser Medien können Interessierte die Geschichte Lingens erleben. Dies spricht auch die jüngeren Generationen an: So besuchten bereits 400 Schülerinnen und Schüler der Marienschule die neuen Räumlichkeiten.

 

„Mit dem Erweiterungsbau macht das Museum einen neuen Sprung in Richtung Zukunft. Der Umbau mag abgeschlossen sein, jedoch ist er für uns ein Anfang, um das Museum und seine Angebote weiter auszubauen“, erklärte Geburtstagskind und Museumsleiter Andreas Eiynck abschließend.

Einbruch in Imbiss

Lingen – In der Nacht zu Donnerstag sind bislang unbekannte Täter in einen Imbiss an der B70 in Lingen eingebrochen. Sie beschädigten ein Fenster sowie eine Jalousie und gelangten so in die Räume. Vermutlich wurden sie durch die ausgelöste Alarmanlage gestört, woraufhin sie in unbekannte Richtung flüchteten.

Ob die Täter Beute machten, wird derzeit ermittelt. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeidienststelle in Lingen unter der Telefonnummer 0591/870 in Verbindung zu setzen.

 

Verdienstkreuz am Bande für Alfons Acker Oberbürgermeister Dieter Krone überreicht Auszeichnung im Rathaus

Lingen. Das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland konnte Oberbürgermeister Dieter Krone in der letzten Woche an den Bramscher Alfons Acker überreichen. „Seit nunmehr fünf Jahrzehnten setzt du dich für das Allgemeinwohl ein und bis in vielen verschiedenen Bereichen aktiv“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone. „Ehrenamtlicher Einsatz ist für dich Ehrensache.“ Rund 30 Gäste waren der Einladung zu der Feierstunde in den Ratssitzungssaal des Neuen Rathauses gefolgt. Darunter Familienmitglieder, aber auch viele Wegbegleiter Alfons Ackers, mit denen er beispielsweise bei der Freiwilligen Feuerwehr, im Freundeskreis der Ukrainefahrer, im Schützenverein und in der Kirchengemeinde zusammengearbeitet hatte. „Du hast viele Bereiche in unserer Stadt mit deinem Enthusiasmus, Deinem großen Wissen, Deiner Erfahrung und Deiner Zielstrebigkeit geprägt und maßgeblich mitgestaltet“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone in seiner Laudatio. „Dein Humor, Deine positive und zugleich zupackende Art zeichnen Dich aus und so konntest du vieles für Lingen und für die Bürgerinnen und Bürger hier und beispielsweise auch in der Ukraine erreichen und umsetzen.“

Bereits im Alter von 16 Jahren habe sich Alfons Acker im Vorstand des Sportvereins SG Bramsche 1966 e.V. engagiert. Ab 1977 sei er in der Freiwilligen Feuerwehr – Ortsfeuerwehr Bramsche aktiv gewesen, so der Überbürgermeister in seiner Laudatio. Als stellvertretender Ortsbrandmeister, als stellvertretender Kreisbrandmeister, Abschnittsleiter Emsland Süd sowie Erster Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Lingen e.V. sei er immer ein verlässlicher und hilfsbereiter Ansprechpartner für seine Kameraden gewesen und habe so manches Mal sein Leben riskiert. 20 Jahre lang habe sich Alfons Acker zudem im Pfarrgemeinderat Bramsche-Darme engagiert – eine Zeitlang sogar als Erster Vorsitzender – und habe in dieser Zeit beispielsweise Pfarrfeste und Erntedankfeste organisiert. Auch im Schützenverein sprang Alfons Acker ein, als krankheitsbedingt der Erste Vorsitzende ausfiel und übernahm den Vorsitz von 2013 bis 2017. „Ehrenamtlicher Einsatz ist für dich eine eben eine wahre Ehrensache“, so der Oberbürgermeister.
Seit nunmehr 2003 sei Alfons Acker zudem eine der tragenden Säulen der Ukrainefahrer. „Bis heute hast du dreizehnmal Hilfsgüterlieferungen dorthin begleitet“, sagte das Stadtoberhaupt im Ratssitzungssaal. „Insbesondere der Ausbau der dortigen Kranken- und Sozialstation sowie der Schule waren und sind Dir ein besonderes Anliegen. Auch Deine Verbundenheit zur Feuerwehr in Laniwzi und Dein Einsatz für diese sind einzigartig.“ Alfons Acker sei zudem ehrenamtlicher Wohnberater, Teil der Grünen Truppe in Bramsche und langjähriges Mitglied im Aufsichtsrat des Wasser- und Bodenverbandes Bramscher Mühlenbach.

„Du hast mit Deinem Elan und Deiner Zielstrebigkeit in Lingen und darüber hinaus viel bewegt“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone abschließend. „Menschen, wie Du, lieber Alfons, bringen unsere Gesellschaft weiter und sorgen für mehr Lebensqualität.“

Als Vertreterin des Landkreises Emsland überbrachte die Erste Kreistagsvorsitzende Ulla Haar die Grüße und Glückwünsche von Landrat Marc-André Burgdorf. Ortsbürgermeister Martin Koopmann erklärte, dass Alfons Acker eine Institution Bramsches sei, die aus dem Ortsleben nicht mehr wegzudenken sei. Hinrikus Ude vom „Freundeskreis der Ukrainefahrer“ betitelte Alfons Acker hingegen als einer der Motoren hinter dem Freundeskreis. Er verlas zugleich die Glückwünsche aus Juskivzi und Laniwzi in der Ukraine. Pfarrer Thomas Burke bezeichnete den Einsatz Ackers als segensreich für andere. Und nicht zuletzt gratulierte der Sohn Alfons Ackers, Olaf Acker, seinem Vater zu der Auszeichnung. „Du warst trotz Deines vielfältigen Engagements immer für uns da – wir sind stolz, dass wir dich als Vater haben.“

„Warum macht ein Mensch das, werde ich oft gefragt“, sagte Alfons Acker abschließend. „Doch ich kann nur sagen: Ich war gut zufrieden, wenn ich nach Haus kam und etwas geleistet hatte. Die Zufriedenheit und Dankbarkeit der Menschen waren mein schönster Lohn.“ 

 

 

Lingenerin Ruth Busmann feiert 100. Geburtstag

Lingen. Zu ihrem 100. Geburtstag konnte am Donnerstag der Erste Bürgermeister Heinz Tellmann der Lingenerin Ruth Busmann gratulieren. Er überbrachte dabei die besten Wünsche aus dem Lingener Rathaus, des Landkreises Emsland und des Landes Niedersachsen. Ruth Busmann feierte ihren Ehrentag im Kreis ihrer Familie. Als besondere Überraschung hatte diese für das Geburtstagskind ein Ständchen des  Lingener Männerquartetts organisiert. „Hier war gerade ordentlich was los“, berichtete Ruth Busmann begeistert. „18 Männer standen auf einmal im Garten und haben extra für mich ein kleines Konzert gegeben.“ Zusammen mit ihrem verstorbenen Mann hatte Ruth Busmann regelmäßig die Auftritte des Männerchors besucht. Anfangs hatte ihr Mann sogar in dem Chor mitgewirkt.


 Ruth Busmann kommt am 22. Juli 1921 in Stendal zur Welt. Nach Zwischenstationen in Bochum und Emsdetten zieht sie mit ihrem Mann Heinz und den damals zwei Kindern 1960 nach Lingen. Dort wird das dritte Kind geboren. Mittlerweile zählen auch vier Enkel und zwei Urenkel zu der Familie der Lingenerin. Ruth Busmann treibt viele Jahre lang Sport und widmet sich dieser Leidenschaft auch noch heute – dann allerdings eher vor dem Spielschirm. Die Lingenerin ist begeisterter BVB-Fan und liebt es, Biathlon sowie Skispringen im Fernsehen zu schauen. „Dafür bleibe ich dann auch schon einmal länger auf.“ So diskutiert sie auch an ihrem Geburtstag begeistert mit, als es um Fußballvereine, Olympia und die Europameisterschaft geht. „Man muss ja informiert sein und will dann auch wissen, wie es ausgeht“, erklärt die 100-Jährige.

 

Baustart der Mehrzweckgebäude an der Matthias-Claudius-Schule und Castellschule

Lingen. Erst im Mai hatte Kultusminister Grant Hendrik Tonne bekannt gegeben, dass die Matthias-Claudius-Schule und die Castellschule in Lingen jeweils 419.000 Euro Landesmittel erhalten, um räumliche Angebote für die Ganztagsbetreuung zu schaffen. Der Bau dieser Räumlichkeiten mit Kosten von jeweils rund 925.000 Euro hat nun an den Grundschulen begonnen. „Beide Schulen haben einen hohen Ganztagsbedarf und es freut mich, dass wir dieser Nachfrage nun auch räumlich durch die Mehrzweckgebäude gerecht werden“, so Oberbürgermeister Dieter Krone. „Ohne die Förderung des Landes wäre es nicht möglich, diese Bauten so schnell umzusetzen“, so Stadtkämmerin Monika Schwegmann. Zusätzlich unterstützt der Landkreis das Vorhaben mit jeweils rund 307.000 Euro.

Damit die Grundschulen den Kindern eine angemessene Ganztagsbetreuung ermöglichen können, entsteht an beiden Schulstandorten ein eingeschossiges separates Mehrzweckgebäude auf dem Schulgelände. „Es war dringend notwendig, dass das Land hier die Kommunen unterstützt, um die Ganztagsangebote qualitativ hochwertig zu gestalten. Mein Kompliment geht auch an die Stadt, die den Antrag vorangebracht hat und den Bau so schnell geplant hat“, so Landtagsabgeordneter Christian Fühner. Die Baustellen sind so gelegt, dass die Bereiche auf dem Schulhof gut abgetrennt und direkt anfahrbar sind. Der Baustellenverkehr beeinträchtigt somit die Kinder auf dem verbleibenden Schulhof nicht.

Die fast identischen Mehrzweckgebäude verfügen jeweils über eine Küche, einen Mensabereich mit 60 Sitzplätzen, einen Betreuungsraum sowie einen Vorflur, in dem Schultaschen und Jacken abgelegt werden können. Zudem gibt es dort einen Putzmittelraum, zwei WC-Räume und einen Technik-Raum. Die Verteiler-Küche mit eigener Spülstraße ist durch eine großzügige Durchreiche mit dem Mensabereich verbunden. Der Anlieferungsbereich für die Küche ist so geplant, dass Anlieferungen in Fahrzeugen das Treiben auf dem Schulhof nicht beeinflussen. Ein wichtiger Bestandteil der Gebäude ist der Betreuungsraum für die Nachmittagsbetreuung. Dieser besitzt eine helle Fensterfront, die dem Schulhof zugewandt ist und somit den Raum direkt an den Schulhof anbindet. „Außerhalb der Essensausgabe kann der Mensabereich zusätzlich als Mehrzweckraum genutzt werden. So haben die Schulen den größtmöglichen Freiraum für die Ganztagsbetreuung“, erläuterte Karin Ludlage des Fachdienstes Hochbau der Stadt Lingen. Fassadenplatten in den teilweise schuleigenen Farben verkleiden die Außenwände der Gebäude. Das energetische Konzept sieht vor, eine Photovoltaik-Anlage auf dem geneigten Foliendach anzubringen.  Neben einer eingebauten Wärmepumpe rundet eine Lüftungsanlage das energetische Konzept ab. Das Gebäude ist barrierefrei vom Schulhof erreichbar. „Diese Räumlichkeiten sind nachhaltige Bereicherungen, die die Standorte als Ganztagsschulen voranbringen“, so Jürgen Herbrüggen, stellvertretender Vorsitzender des Schulausschusses.

Die Matthias-Claudius-Schule und die Castellschule sind seit 2009 offene Ganztagsschulen. Beide Schulen bieten im Rahmen ihres Ganztagsangebotes jeweils ein Mittagessen, Nachmittagsbetreuung und Arbeitsgemeinschaften an. „Bereits Kindertagesstätten weisen einen Trend zur Ganztagsbetreuung auf. Die Kinder wachsen so mit Ganztagsangeboten auf und diese Tendenz erreicht nun auch die Schulen“, so Frank Botterschulte, Fachbereichsleiter für Bildung, Jugend und Sport der Stadt Lingen. Beide Grundschulen konnten bislang dieser Nachfrage vor Ort nur eingeschränkt gerecht werden. Demnach fand die Essensausgabe in der Matthias-Claudius-Schule provisorisch in einem Klassenraum statt. Dieser kann nach Fertigstellung auch wieder zu diesem Zwecke genutzt werden. Die Castellschule hatte eine gute Kooperation mit dem benachbarten Stephanus-Haus. Diese Kooperation endete jedoch aufgrund der Corona-Pandemie im März 2020, sodass die Schule auf eine weiter entfernte Gastronomie zurückgreifen musste. Zudem konnten beide Schulen in den letzten Jahren lediglich Container als Betreuungsräume vorweisen. Diese Provisorien sind langfristig nicht tragbar, umso größer ist die Freude über die sich zukünftigen Möglichkeiten im Ganztagsbereich, so sind sich Johanna Reckels, kommissarische Leiterin der Matthias-Claudius-Schule, und Denise Haim, Schulleiterin der Castellschule, einig.

 

Auf das Mehrzweckgebäude an der Castellschule freuen sich (v. l.) Landtagsabgeordneter Christian Fühner, Stadtkämmerin Monika Schwegmann, stellvertretender Vorsitzender des Schulausschusses Jürgen Herbrüggen, Karin Ludlage vom Fachdienst Hochbau, Oberbürgermeister Dieter Krone, Schulleiterin Denise Haim und Fachbereichsleiter für Bildung, Jugend und Sport Frank Botterschulte.

Kita in Kirche: Kita St. Michael nimmt Formen an Investition von 5 Millionen Euro – Umzug nach den Sommerferien

Lingen. Kinderlachen und Kultur sollen künftig in der ehemaligen Kirche St. Michael zu hören und zu sehen sein. Nach dem „Haus-in-Haus“-Prinzip entstehen derzeit in dem denkmalgeschützten Gebäude in Lingen-Reuschberge neue Gruppenräume für die Kita St. Michael. In der obersten Etage könnten zukünftig wieder Theater und Konzerte stattfinden. Zunächst aber werden nach den Sommerferien die Kinder in die neuen Räumlichkeiten ziehen. 

In einem Ortstermin führte nun Pastor Thomas Burke zusammen mit Architekt Günter Liedtke Vertreter aus Politik und Verwaltung durch das Gebäude. „Das ist eine absolut besondere Kindertagesstätte“, begrüßte Pastor Thomas Burke die Gäste und erinnerte noch einmal an die bewegte Geschichte des Gebäudes. Nachdem die ehemalige Kirche seit 2003 als Theater- und Konzertsaal genutzt worden war, hatte das Bistum 2016 eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, wie das Gebäude als Erweiterung für die Kita zur Verfügung stehen könnte. „Uns war es wichtig, auch mit der jetzigen Nutzung den Charakter der Kirche zu erhalten. Das ist uns mit dieser „Haus-in-Haus“-Lösung sehr gut gelungen.“ So seien beispielsweise der Eingangsbereich mit der schweren Messingtür, das rote Mauerwerk und die bunten Bleifenster erhalten geblieben, erklärte Architekt Günter Liedtke. Zudem soll im Foyer eine Andachtsnische mit dem Patron der Kirche St. Michael entstehen. Eine Freitreppe sowie ein Aufzug im Foyer verbinden die drei neuen Geschosse innerhalb des Gebäudes. Die Kita St. Michael wird dort nach den Sommerferien vier Gruppenräume plus Neben- und Sanitärräume nutzen. Zwei weitere Gruppen bleiben im Anbau der Kindertagesstätte, der mit dem neuen Gebäude verbunden worden ist. Im zweiten Obergeschoss ist hingegen ein großzügiger Veranstaltungsraum mit einer Deckenhöhe von 8,50 Meter entstanden.

„Das ist ein absolut beeindruckendes Gebäude“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone am Ende der Führung. „Eine solche Kita in diesem denkmalgeschützten Gebäude ist einmalig in ganz Norddeutschland und ein absolutes Schmuckstück für unsere Stadt.“ Er plädierte direkt dafür, die oberste Etage für Kulturveranstaltungen umzubauen. „Das wird einer der schönsten Veranstaltungsräume unserer Stadt“, so Dieter Krone. Der Erste Kreisrat Martin Gerenkamp pflichtete ihm bei und betitelte den Bau als architektonische Meisterleistung. Als begeisterter Musik- und Theaterfan freue er sich, wenn neben den Kindern auch Kulturliebhaber in dem Gebäude ein und aus gehen werden.

Bevor das allerdings so weit ist, nehmen erst einmal die Kinder ihre neue Kita in Besitz. Durch den Bauzaun hinweg konnten sie gut verfolgen, wie die Handwerker die ehemalige Kirche umbauen. „Es ist gewaltig was wir, als Stadt Lingen, derzeit in Kitas, Schulen und öffentliche Gebäude investieren“, sagte Günter Reppien als Vorsitzender des Planungs- und Bauausschusses. Der Betreuungsbedarf für Kinder sei in den letzten Jahren massiv angestiegen, ergänzte Ratsfrau Edeltraut Graeßner. Insofern sei es richtig, in diesem Bereich zu investieren und so Familien eine Betreuungsquote von 100 Prozent anbieten zu können.

Insgesamt fließen gut fünf Millionen Euro in den Umbau des Gebäudes, wovon die Stadt Lingen (Ems) 3,3 Millionen Euro, das Bistum 1,1 Millionen Euro, der Landkreis Emsland 530.000 Euro und das Land Niedersachsen 220.000 Euro zur Verfügung stellen.

„Wenn alles fertig ist und die Kinder umgezogen sind, laden wir alle Interessierten herzlich zu einem Tag der offenen Tür ein“, sagte Pastor Thomas Burke. Er dankte insbesondere allen Beschäftigen der Kita, den Eltern und Kindern, die seit geraumer Zeit mit einem Provisorium leben müssen. „Wir freuen uns, wenn wir hier nun endlich wieder alle gemeinsam unter einem Dach agieren und die neuen Räumlichkeiten mit Leben füllen können“, erklärten Christine Navarro y Gomez und Andrea Tix-Knoll als Leitung der Kindertagesstätte und Krippe St. Michael abschließend. „Die Kinder können es kaum erwarten.“  

 

 

Stadtjugendring stellt im LOOKENTOR aus

Lingen. Schaukästen im LOOKENTOR zeigen derzeit die Arbeit der Mitgliedsvereine des Stadtjugendrings. Noch bis zum 16. August können sich die Passanten vor Ort über die Möglichkeiten bei der Katholischen, Evangelischen, THW und Johanniter Jugend, des DLRG Holthausen-Biene und des Stadtteiltreffs Abenteuerspielplatzes informieren. Gerade nach den Einschränkungen der Corona-Pandemie wollen sich die Mitglieder so in Erinnerung rufen und einem großen Publikum präsentieren.

Tafel Lingen wählt neuen Vorstand

In der Mitgliederversammlung der Tafel Lingen wurde deren Vorsitzende Edeltraut Graeßner erneut das Verstrauen geschenkt. Sie erinnerte an die Gründung der Tafel in Lingen im Frühjahr 1997 nach amerikanischem Vorbild. Graeßner ist nun im 24. Jahr des Bestehens der unverzichtbaren Einrichtung deren Vorsitzende.

Lingen. Aus dem Rückblick von Edeltraut Graeßner ging hervor, dass in den letzten 23 Jahren in Lingen und den anderen Ausgabestellen der Tafel insgesamt über 955.000 Einkäufe getätigt worden seien. „Im letzten Jahr waren es 3.049 Kunden (rund 1.700 weniger als 2019), die 26.255 Einkäufe tätigten (rund 12.300 weniger als im Vorjahr). Wir haben 1.717 Familien unterstützt. 2019 waren es 4.787 Kunden, darunter 2.135 Familien“, erläuterte Graeßner.

In den Tafelausgabestellen in Lingen, Freren, Haren, Lathen, Spelle und Twist seien im letzten Jahr von den 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (2019 waren es 419 – davon 282 Ehrenamtliche und acht Hauptamtliche) 41.775 Stunden geleistet worden. Aufgrund der Corona-Pandemie habe es viele Förderungen, z. B. von der Tafel Deutschland e. V., Aktion Mensch, dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sowie der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt gegeben.

Graeßner betonte: „Mit hohem Arbeitsaufwand haben unsere Hauptamtlichen ein besonderes Hygienekonzept erarbeitet. Trotz des hohen Mehraufwands hat es in Lingen keine Schließung gegeben. Vorübergehend wurden aber die Tafeln in Trägerschaft geschlossen.“  Graeßner stellte heraus: „Viele Ehrenamtliche wollten aus Angst vor Corona nicht mehr mitarbeiten. Nach dem Aufruf in der Presse konnten aber 30 Ehrenamtliche sofort bei uns anfangen.“

Besuchergruppen und Besuche seien fast komplett eingestellt worden. Die Aktion „Eins Mehr“ sei zwar durchgeführt worden, die Absage von Track & drivers.CON habe hingegen die Geldspenden stark reduziert, so Graeßner, die auf die dringend benötigten zwei neuen Kühlfahrzeuge für die Tafel Lingen hinwies. Dafür müssten viele Spenden eingeworben und Förderanträge gestellt werden. Graeßner unterstrich dies damit, dass im ersten Quartal 2021 bereits 6.536 Einkäufe (Wochendurchschnitt 503 Lebensmittelabgaben) erfolgt seien. Dies entspreche 1.314 Haushalte mit insgesamt 2.836 Personen: 1.884 Erwachsene und 952 Kinder.

Bei den täglich durchschnittlich vier Touren mit den Kühlfahrzeugen werden rund 600 Kilometer gefahren. Der Personalstand betrage aktuell acht hauptamtliche Mitarbeiterinnen, ein Bufdi (Bundesfreiwilligendienst), eine Honorarkraft und 15 Mitarbeiter/innen, die über den Landkreis einen „Starterjob“ ausübten. Sie dankte dem Schirmherrn der Tafel, Oberbürgermeister Dieter Krone, der es als gutes Zeichen sah, wenn Bedürftigen durch die Tafel schnell und unbürokratisch geholfen werde und betonte: „Lebensmitteln gehören nicht in den Müll!“

Krone lobte besonders das jahrzehntelange Engagement von Edeltraut Graeßner, die mit viel Enthusiasmus unzählige Spendenaufrufe gestartet und viele Spenden eingeworben habe. Die Tafel Lingen werde in der Öffentlichkeit sehr wohl wahrgenommen und sei nur einer der wenigen Vereine, der Spendengelder dieser Größenordnung in einem Jahr akquiriert habe. Die Stadt Lingen unterstütze gern die Tafel.

Im Rahmen der Vorstandswahlen wurde Edeltraut Graeßner erneut zur Vorsitzenden und Angelika Weßler-Kolbe zu ihrer neuen Stellvertreterin gewählt. Beisitzende sind: Silvia Nieland, Marianne Ströer (Tafel Haren), Christa Weist-Rolfes (Tafel Lathen), Gerd Korte (Tafel Spelle), Peter Meuter, Ansgar Struck, Anna van der Stad (Tafel Twist) und Norbert Tewes. Elisabeth Röller bleibt Kassiererin und Berna Fährrolfes-Bruns Schriftführerin. Dank und Anerkennung zollte Edeltraut Graeßner ihrer scheidenden Stellvertreterin Maria Dühnen und der ausgeschiedenen Beisitzerin Ingrid Hartmann.

Der neue und alte Tafel-Vorstand (v. links): Ingrid Hartmann, Silvia Nieland, Marianne Ströer, Angelika Weßler-Kolbe, Christa Weist-Rolfes, Gerd Korte, Elisabeth Röller, Berna Fährrolfes-Bruns, Peter Meuter, Edeltraut Graeßner, Ansgar Struck, Anna van der Stad, Norbert Tewes und Maria Dühnen.

Neues Eingangstor für die Stadt Lingen Vorstellung des neuen Konzeptes für den Lingener Bahnhof

Lingen. Die Umgestaltung des Bahnhofs nimmt zunehmend Form an: Das gewählte Nutzungskonzept sieht vor, ein Reisezentrum mit Mobilitätszentrum, eine Gastronomie und einen Kiosk sowie bahnaffine Einrichtungen in dem Gebäude zu vereinen. Ein entsprechender Beschluss wurde vom Planungs- und Bauausschuss der Stadt Lingen einstimmig gefasst. Die Bentheimer Eisenbahn leitet das Reise- und Mobilitätszentrum Angelo Pálmisano wird ein italienisches Restaurant betreiben. „Der Bahnhof ist das Eingangstor zur Stadt und ich freue mich, dass wir Mieter gefunden haben, die diesem fantastischen Gebäude neues Leben einhauchen“, verkündete Oberbürgermeister Dieter Krone bei der offiziellen Vorstellung des Konzeptes.


Ziel der Umgestaltung ist es, das Bahnhofsgebäude äußerlich in den Zustand um 1850 zurückzuversetzen. Dabei sollen besonders der historische Charme und die Symmetrie des Gebäudes wieder erkennbar werden. Die zugemauerten Fensterbögen werden neu hergestellt und zu bodentiefen Fenstern erweitert. Teile der Decke werden rausgerissen, sodass eine hohe Bahnhofshalle entsteht. Von der oberen Empore sollen Gäste die Möglichkeit haben, in die großzügige Wartehalle und den gastronomischen Bereich zu blicken. „Durch den Abriss der Decke und Lichtbänder in der zweiten Etage der Gebäudeflügel, ist es möglich, das gesamte Gebäude mit natürlichem Licht zu erhellen“, so Stadtbaurat Lothar Schreinemacher.
Auf der vom Eingang rechten Gebäudeseite eröffnet die Bentheimer Eisenbahn ein Reise- und Mobilitätszentrum. „Durch die Umgestaltung wird der Lingener Bahnhof zu einer echten Visitenkarte. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Stadt Lingen“, so Vorstand Joachim Berends. Der Fahrkartenverkauf wird ebenfalls von dem Reisebüro bedient. Dieser soll direkt über einen offenen Fahrkartenschalter erfolgen und einen schnellen und reibungslosen Fahrkartenverkauf ermöglichen. Neben dem Reise- und Mobilitätszentrum wird in diesem Gebäudeteil eine Fläche für den Kiosk vorgehalten. Die öffentlichen Sanitäreinrichtungen mit behinderten gerechten WC-Anlagen runden das Gebäude ab. Dabei soll gewährleistet werden, dass die Qualität und Sauberkeit dieser Anlagen den Standards der Stadt Lingen gerecht werden.

Auf der gegenüberliegenden Seite ist die Ansiedlung eines anspruchsvollen im mediterranem Flair gestalteten Restaurants vorgesehen. Dieser Betrieb und auch der Kiosk im Bahnhof werden künftig vom Italiener Angelo Pálmisano, Inhaber des Restaurants „Da Sandro“, übernommen. Der Restaurantbereich soll über rund 70 Sitzplätze im Innenbereich und 30 Plätze auf der Außenterrasse verfügen. Zudem ist geplant, in der zweiten Etage des Bahnhofs größere Räumlichkeiten für Feierlichkeiten mit rund 40 Personen zu schaffen. Diese zweite Etage ist zusätzlich über einen Aufzug barrierefrei erreichbar. „Das Restaurant soll Wärme und innere Ruhe ausstrahlen, damit sich die Gäste dem italienischen Lebensgefühl öffnen können“, erläuterte Angelo Pálmisano. Angepasst an das stetige Bahnhofstreiben werde es rund um die Uhr ein gastronomisches Angebot geben. Zudem bietet Angelo Pálmisano in einem Shop authentische sizilianische Produkte an.

„Der Bahnhof hat ein herausragendes Potential: Über die Fußgängerzone ist die Innenstadt mit ihrem schönen Marktplatz erreichbar und hinter dem Bahnhof befindet sich die Hochschule. Das Gebäude wird dieser Funktion als Dreh- und Angelpunkt aktuell nicht gerecht“, erklärte Dieter Krone. „Deshalb freuen wir uns, dass wir die Sanierung nun umsetzen und dem Bahnhof neues Leben einhauchen können.“ Der Umbau des Bahnhofes wird im nächsten Jahr beginnen.
Fachbereichsleiter für Stadtplanung und Hochbau Henrik Beerboom (Stadt Lingen) sowie die Vertreter der Politik Stefan Wittler, Andreas Kröger, Günter Reppien und Manfred Schonhoff freuen sich auf die Umgestaltung des Bahnhofes und wünschen den Gewerbetreibenden viel Erfolg.

Neuer Zustellstützpunkt der Deutschen Post DHL im Gewerbegebiet Lingen-Nord

Neuer Zustellstützpunkt der Deutschen Post DHL im Gewerbegebiet Lingen-Nord
70 Mitarbeiter – 30.000 Haushalte – 7,8 Millionen Briefsendungen

 Lingen. Ein Hingucker ist es auf jeden Fall. Ein Logistikwunder obendrein. Der neue Zustellstützpunkt der Deutschen Post DHL ist nun im Gewerbegebiet Lingen-Nord eröffnet worden. Das postgelbe Gebäude ist dabei schon von Weitem zu sehen. Über 70 Mitarbeiter sind dort beschäftigt. Sie versorgen fast 30.000 Haushalte mit rund einer Millionen Paketsendungen und 7,8 Millionen Briefsendungen jährlich. An dem Gebäude stehen ihnen dafür 60 Stellplätze für die verschiedenen Zustellfahrzeuge zur Verfügung. Neben der Vorbereitung für die Touren, werden von dem neuen Standort auch weitere elf Zustellstützpunkte im Emsland und der Grafschaft verwaltet und geleitet.

„Wir haben lange nach einem neuen Standort gesucht, umso glücklicher bin ich, dass wir heute nun endlich den neuen Zustellstützpunkt eröffnen können“, sagte Ingo Kutsch, als Leiter der Niederlassung Deutsche Post und Paket Münster DHL. „Der Stützpunkt ist eine Investition in die Zukunftsfähigkeit des Poststandortes in dieser Region.“ Auf dem 8.000 Quadratmeter großen Grundstück ist ein circa 100 Meter langes und 20 Meter breites Gebäude entstanden. Das Gebäude entspreche dabei in besonderem Maße Nachhaltigkeitsgesichtspunkten. Dazu zählen Photovoltaik, Wärmepumpentechnik sowie der zukünftige Einsatz von E-Fahrzeugen in der Zustellung. Bis ins Jahr 2025 sollen noch weitere, insgesamt 280 bundesweite Betriebsstätten nach diesen Maßstäben umgebaut werden. „Ich danke Ihnen allen für Ihr Vertrauen in den Wirtschaftsstandort Lingen“, erklärte Oberbürgermeister Dieter Krone. „Der neue Standort liegt strategisch sehr gut angebunden an drei Bundesstraßen und die Ulanenstraße und trotzdem noch in guter Nähe zur Innenstadt.“ Ortsbürgermeister Manfred Schonhoff sowie Martin Koopmann und Edeltraut Graeßner als Vertreter des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses gratulierten allen Beteiligten zum neuen Standort. „Erst im September haben wir uns hier vor der Ackerfläche getroffen und den Neubau angekündigt“, so Martin Koopmann. „Schnell wie die Post steht nun das neue Gebäude und der Umzug von der Alten Haselünner Straße in das Gewerbegebiet Lingen-Nord ist geschafft.“ 

Schlüsselübergabe der neuen Sporthalle an der Grundschule Altenlingen 400.000 Euro Fördergelder vom Land Niedersachsen

Lingen. „Diese Sporthalle stärkt das sportliche Fundament in unserer Stadt. Wir setzen mit den außergewöhnlichen Großsportgeräten sogar neue Akzente in der Region“, freute sich Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone. Ihm wurde als Bauherren mit einer symbolischen Schlüsselübergabe die Schlüsselgewalt der neuen Sporthalle im Ortsteil Altenlingen übertragen. Die Baukosten für die Halle belaufen sich auf rund 1,95 Millionen Euro. Über das Sportstättensanierungsprogramm des Landes Niedersachsen erhielt das Bauvorhaben Fördergelder in Höhe von 400.000 Euro. „Gute Politik bringt auch immer etwas Greifbares mit sich. Diese Projekte dann zu sehen, sind echte Highlights im Kalender eines Ministers“, so der Niedersächsische Innen- und Sportminister Boris Pistorius. Die Unterstützung durch den Landkreis Emsland betrug weitere rund 600.000 Euro. Diese Summe setzt sich durch Mittel aus der Kreisschulbaukasse sowie der Förderung von Gemeinschaftseinrichtungen zusammen. Auch der Ortsrat von Altenlingen beteiligte sich bei der Beschaffung neuer Großsportgeräte mit rund 34.000 Euro. Die Reststumme und somit fast die Hälfte des Bauvorhabens wurde von der Stadt Lingen getragen. „Mein Dank geht an alle Beteiligten. Neben der Politik waren rund 30 Firmen aus der Region an dem Projekt beteiligt – wie auch im Sport, war das eine echte Team-Leistung“, bedankte sich Oberbürgermeister Krone.

Begeistert von der neuen Sporthalle zeigte sich auch Michael Koop, Präsident des Kreissportbundes und Ortsbürgermeister von Altenlingen. Einen großen Dank sprach er der Grundschule Altenlingen aus. Bereits vor dem Neubau der Sporthalle sind zwei neue Klassenräume angebaut worden – die Zeit der beiden Baumaßnahmen und die damit verbundenen Beeinträchtigungen seien sicher nicht einfach für die Kinder und die Lehrenden gewesen.

Im Frühjahr 2020 begann der Abriss der alten Sporthalle. Mit dem Neubau wurde anschließend im April 2020 begonnen. Trotz der Corona-Pandemie konnte der Bau planmäßig beendet werden. Die Sporthalle ist eine Einfeldsporthalle mit einem 15 Meter mal 27 Meter großem Spielfeld. Daran angegliedert befindet sich ein Mehrzweckraum von 75 Quadratmetern. Dort befinden sich Umkleideräume mit je vier Duschen für Damen und Herren sowie ein barrierefreies WC mit Dusche. Zukünftig ist geplant, dass Vereine die Sporthalle und den anliegenden Mehrzweckraum mitnutzen können. Zudem verfügt die Halle über zwei Großsportgeräte zum Klettern, die im näheren Umkreis einmalig sind.

„Auch das Klima gewinnt hier: Jedes Jahr werden durch diese Halle 70 Tonnen CO2 gespart“, betonte Minister Boris Pistorius. Als Energiequelle in den Nebenräumen dient eine Wärmepumpe, die mit der Fußbodenheizung gekoppelt ist. Zentral dienen Deckenstrahlplatten in der Halle als Wärmezufuhr. „Man merkt, dass das gut investiertes Geld ist. Dieser Neubau wäre ohne Unterstützung der Stadt, des Landkreises und des Landes Niedersachsen nicht möglich“, so Landrat Marc-André Burgdorf.

„Diese Eröffnung ist nach dem Corona-Lockdown unsere erste gemeinsame Veranstaltung als Schule und mit dieser Sporthalle können wir endlich die verlorene Sportzeit nachholen“, freute sich Schulleiter Clemens Korte. Zudem bedankten sich Toni Pilgrim, Vorsitzende des Schulelternrates, und Melanie Bauermann, zweite Vorsitzende des Fördervereins, für die neue Sporthalle.

An dem Bauprojekt waren rund 30 regionale Firmen beteiligt. Weiterhin waren sechs regionale Büros für die Fachplanung zuständig. Architekt der Sporthalle ist Günter Liedtke vom Architekturbüro Liedtke + Lorenz. „Wir bedanken uns bei der Stadt Lingen für diesen besonderen Auftrag. Allen, die diese Halle nutzen, wünsche ich viel Spaß beim Sport und keine Verletzungen“ so Günter Liedtke bei der Schlüsselübergabe an den Bauherren Dieter Krone.

 

Auto prallt gegen Baum


Lingen  – Am Montag kam es auf der Thuiner Straße in Lingen zu einem Verkehrsunfall. Drei Personen wurden dabei verletzt. Die 48-jährige Fahrerin eines VW sowie ihre 12- und 16-jährigen Mitfahrer waren gegen 15.30 Uhr in Richtung Lingen unterwegs. Aus bisher ungekannter Ursache kam das Auto in einer leichten Rechtskurve nach links von der Straße ab, überfuhr ein Straßenschild und prallte frontal gegen einen Baum. Alle drei Insassen wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.

Neueröffnung „Astrid Hasken – Raumstil“ in der Schlachterstraße Inspiration für Einrichtung und Dekoration auf 300 Quadratmetern

Lingen. Unikate und einzigartige Dekorationen bietet Astrid Hasken in ihrem Geschäft „Astrid Hasken – Raumstil“. Die Inhaberin, die ihr Geschäft zuvor im Kaufhaus Brackmann geführt hat, ist nun in zwei Räumlichkeiten in der Schlachterstraße 4 und der gegenüberliegenden Bauerntanzstraße 3 gezogen. „Es ist wunderbar, wie Sie in die bestehenden Räume neues Leben eingehaucht haben. Mit Ihrer Kreativität und Ihrem Enthusiasmus bieten Sie Inspiration für Dekorationen und Einrichtungen jeglicher Art“, gratulierte Oberbürgermeister Dieter Krone.

Astrid Hasken bietet in ihrem Geschäft hochwertige Dekorationsartikel, Heimtextilien, darunter Gardinen und Plissees nach Maß, Schmuck, Taschen, Blumen, Möbel und Geschirr an. Durch die zwei Verkaufsräume ist es möglich, dieses breite Angebot zu trennen. So befinden sich Gardinen, Möbel und Garten-Accessoires in dem Geschäft in der Bauerntanzstraße 3. „Durch diese helle und großzügige Präsentation kommen die Waren viel besser zur Geltung“, so Citymanager Andreas Löpker. Bei der Auswahl der angebotenen Verkaufsstücke legt Astrid Hasken nicht nur auf Qualität, sondern auch auf Einzigartigkeit Wert. „Massenware wird es hier nie geben. Wir sind ein Geschäft für Kunden, die das Besondere lieben“, betonte sie. Als zusätzliche Leistung bieten Astrid Hasken eine Raumstilberatung und eine Gardinenberatung bei Kunden vor Ort an.

Seit 24 Jahren ist sie bereits im Bereich Dekoration, Einrichtung und Textilien tätig. Zunächst befasste sie sich ausschließlich mit Gardinen, Accessoires und Wollwaren. Dieses Geschäft führte sie in ihrem Eigenheim. Diesen acht Quadratmetern entwuchs sie bereits nach drei Jahren, sodass ein Anbau nötig wurde. Vor 16 Jahren ist sie in das Kaufhaus Brackmann gezogen. Dort konnte sie sich auch über die Lingener Stadtgrenzen hinweg einen Namen machen. Ergänzend betreibt Astrid Hasken einen Internetshop, über den einzelne Artikel ihres Ladens erworben werden können. Zudem ist eine eigene Homepage in Planung, die es ermöglichen soll, auch ganze Ensembles und Arrangements zu kaufen.

Oberbürgermeister Dieter Krone (links) und Citymanager Andreas Löpker (rechts) heißen Astrid Hasken in der Schlachterstraße und Bauerntanzstraße willkommen.

Dr. med. Carsten Fließ eröffnet Kinderarztpraxis in der Georgstraße

Lingen. Der Kinder- und Jugendarzt Dr. med. Carsten Fließ öffnet ab Donnerstag (1. Juli) seine Einzelpraxis in der Georgstraße 53. „Der Stadtverwaltung und auch mir persönlich ist es ein großes Anliegen, dass Kinder in Lingen gut medizinisch versorgt werden können. Daher freut es mich sehr, wenn sich Ärzte in Lingen niederlassen“, gratulierte Oberbürgermeister Dieter Krone zur Eröffnung. Die Räumlichkeiten wurden von dem Allgemeinmediziner Klaus Bußmann übernommen und zu einer Kinder- und Jugendarztpraxis umgestaltet. Carsten Fließ leitet die Praxis mit vier medizinischen Fachangestellten.

Die Praxis verfügt über vier Behandlungsräume sowie ein Infektionszimmer, in dem Kinder mit ansteckenden Krankheiten Platz nehmen dürfen, um im Wartezimmer keine weiteren Kinder anzustecken. Zudem befinden sich dort ein kleines Labor für Blutabnahmen und ein Ultraschallzimmer. Darüber hinaus gibt es ein Stillzimmer sowie einen Raum für EKGs und Lungenfunktionstests. Die Praxis bietet Leistungen wie Vorsorgeuntersuchungen für Kinder und Jugendliche, Impfungen oder Allergie-Diagnostik und -Therapie an. Bereits seit Mitte Juni bestand die Möglichkeit, Termine zu vereinbaren. Dies wurde von den Lingenerinnen und Lingenern gut angenommen. „Bislang habe ich nur positive Resonanz erhalten und ich freue mich, wenn diese Nachfrage bestehen bleibt“, so Carsten Fließ.

Der gebürtige Mainzer zog 2005 nach Lingen, schloss unter Henry Bosse die Ausbildung zum Kinderarzt ab und arbeitete im Anschluss als Oberarzt im Bonifatius Hospital in Lingen. In seiner beruflichen Laufbahn spezialisierte er sich in dem Feld der Allergologie. Im Jahr 2012 ließ er sich dann in einer Gemeinschaftspraxis am Bögen mit Nadja Stiben und Silvia Schulte-Tönns nieder. Zum 31. Dezember 2020 verließ er die Gemeinschaftspraxis und eröffnet nach einer kurzen Pause seine eigene Praxis. „Wir verfügen hier durchaus über die Möglichkeiten und Räumlichkeiten, auf mittelfristige Sicht auch einen zweiten Arzt oder Ärztin zu beschäftigen“, bemerkte Carsten Fließ.

Von den neuen Räumlichkeiten machte sich neben Oberbürgermeister Dieter Krone auch Lara Bemboom von der Lingener Wirtschaftsförderung ein Bild. Sie betonte, dass besonders Kinderärzte in Lingen stets eine Bereicherung für den Gesundheitssektor in Lingen seien und wünschte Carsten Fließ und seinem Team viel Erfolg.

Die Praxis an der Georgstraße 53 in Lingen (Ems) ist ab Donnerstag (1. Juli) montags bis freitags in der Zeit von 8.30 bis 12 Uhr sowie von 14.30 bis 17 Uhr (außer mittwochs und freitags) geöffnet. Patienten können unter der Telefonnummer 0591 96655895 einen Termin vereinbaren.

 

Oberbürgermeister Dieter Krone (2.v.r.) und Lara Bemboom vom Fachdienst Wirtschaftsförderung (rechts) gratulieren Dr. med. Carsten Fließ und seinem Team zur Neueröffnung der Kinder- und Jugendarztpraxis an der Georgstraße.

Parkouranlage im Emsauenpark eröffnet Anlage für Trendsportart lockt viele Neugierige

Lingen. Viele neugierige Blicke zieht die neue Parkouranlage im Emsauenpark auf sich. Nach rund zwei Jahren Planungs- und Bauzeit hatte Stadtkämmerin Monika Schwegmann diese in der letzten Woche zusammen mit Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie des Kinder- und Jugendparlamentes und der Parkourgruppe des MTV eröffnet. „Ich danke allen Beteiligten sehr herzlich – es brauchte einen langen Atem, doch das Ergebnis ist toll geworden“, erklärte Monika Schwegmann. 160.000 Euro habe die Stadt Lingen (Ems) investiert.


Bereits 2019 hatte das Kinder- und Jugendparlament die Initiative zu der neuen Anlage gegeben. Zusammen mit der aktiven Parkourgruppe des MTV Lingen 1858 e.V. und einem Planungsbüro aus Münster waren daraufhin die ersten Entwürfe entstanden. Passend zum Lingener Sommer kann die Anlage nun genutzt werden. „Das ist toll, dass wir mit unser Parkourgruppe nun aus der Halle rausgehen und hier trainieren können“, sagte Dominik Tihen von der Parkourgruppe des MTV. Zusammen mit ein paar Mitgliedern seiner Gruppe zeigte er dann auch direkt sein Können. Viel Körperkraft und Körperspannung ist gefragt, wenn sich die Nutzerinnen und Nutzer durch den Parkour hangeln, springen, klettern und balancieren.
„Es ist super, dass wir damit nun auch die fünfte und damit letzte Fläche für die Playgrounds im Emsauenpark eröffnet haben“, waren sich Björn Roth als Vorsitzender des Beirats Spielräume und Edeltraut Graeßner einig. Vor allem, da nun neben den vielen Flächen für kleiner Kinder auch etwas für Jugendliche und junge Erwachsene angeboten werde.

So nutzten direkt am Eröffnungstag auch viele Passanten die Gelegenheit, sich vor Ort auszuprobieren. Wer Interesse hat tiefer einzusteigen, kann sich auch gerne der Parkourgruppe des MTV anschließen und sich zunächst in der Halle – mit weichen Matten als Untergrund – ausprobieren, betonte Dominik Tihen.

 

Lingener Sommer: Buntes Kulturprogramm im Juli Gut gefüllter Veranstaltungskalender in den nächsten Wochen

Lingen. Einen „Sommer für die Sinne“ verspricht das Programm des diesjährigen Lingener Sommers. Die Lingen Wirtschaft + Tourismus GmbH und der städtische Fachdienst Kultur haben nun die Termine und Programmpunkte für die nächsten Wochen bekanntgegeben. „Wir freuen uns über einen gut gefüllten und sehr interessanten Veranstaltungskalender. Die Palette reicht im Juli von Livemusik über Lesungen bis hin zu 3-D-Street-Art. Der ‚Lingener Sommer‘ hält für jeden Geschmack etwas parat“, sagt Oberbürgermeister Dieter Krone.

Der Juli startet direkt am Monatsersten mit vollem Programm: Wie jeden ersten Donnerstag in den Sommermonaten lädt ab sofort wieder der Feierabendmarkt zwischen 17 und 21 Uhr auf dem Lingener Marktplatz zu Einkauf und Genuss ein. Für gute Unterhaltung und Livemusik sorgt von 16 bis 19 Uhr Hardy’s Jazzband. Parallel dazu sind ab 19 Uhr im Freiluft-Lese-Wohnzimmer am Universitätsplatz die nächsten Lesungen von Lingener Autorinnen und Autoren zu hören. Dieses Mal präsentieren Elisabeth Tondera und Dirk Röse Kurzgeschichten, die es in sich haben.

Am Freitag, den 2. Juli, spielt Piano Pete zwischen 17 und 20 Uhr sein Liveprogramm auf dem Marktplatz. Einen Tag später (Samstag, 3. Juli) tritt an selber Stelle Jochen Fischer als „Hey Joe“ auf und präsentiert Hits quer durch die letzten Dekaden.

Der 9. und 10. Juli (Freitag und Samstag) stehen auf dem Universitätsplatz ganz im Zeichen des Weins: Jeweils um 19 und um 21 Uhr locken die „Jazz- und Weinkonzerte“ mit guten Tropfen und musikalischer Unterhaltung in lauschiger Atmosphäre. Die Reihe wird am Freitag vom „Piano Pete‘s swingin‘ Jazz Trio“ eröffnet und am folgenden Tag mit dem „Katharina-Lorenz-Jazz-Quartett“ abgeschlossen. Der Eintritt zu den rund einstündigen Konzerten kostet 5 Euro pro Person. Karten sind unter www.lingen.de oder in der Tourist Info erhältlich.

Für leuchtende Kinderaugen sorgt am Freitag, den 9. Juli, ab 14 Uhr der Zirkus Lavawusch, der der Innenstadt „hohen Besuch“ abstattet – auf Stelzen und in märchenhaften Kostümen. Ein großer „Familiennachmittag“ findet zudem am Sonntag, den 11. Juli, ab 15 Uhr auf dem Universitätsplatz statt.

Luftballonkünstler Gerrit Pelle ist am Freitag, den 16. Juli von 14:30 Uhr bis 18 Uhr in der Innenstadt unterwegs und verzaubert Klein und Groß mit seinem Können. Am selben Tag lädt der bekannte Vorleser Rainer Rudloff um 16 Uhr zur Kinderlesung „Frech muss man sein“ auf dem Universitätsplatz ein. Die rund 45-minütige Lesung richtet sich an Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren. Karten können in der Tourist Info, in der Stadtbibliothek und unter www.lingen.de kostenlos erworben werden. Um 20 Uhr folgt eine weitere Lesung mit Rainer Rudloff – dieses Mal für die Großen: „Dorfwahn und Stadtidioten“ heißt es dann ebenfalls auf dem Universitätsplatz. Der Eintritt kostet 5 Euro. Tickets gibt es in der Tourist Info, in der Lingener Stadtbibliothek und unter www.lingen.de.

Musikalisch geht es am Samstag, den 17. Juli, weiter: Jennifer Schotter und Jakob J. Lübke begeistern ab 14 Uhr ihr Publikum mit Gesang, Gitarre, Klavier.

Darüber hinaus können Besucherinnen und Besucher der Innenstadt vom 15. bis zum 18. Juli live verfolgen, wie spannende 3-D-Kunst entsteht: An der Castellstraße/ Ecke Marienstraße wird Künstler Gregor Wosik das Straßenpflaster in eine lebendig-bunte 3-D-Welt verwandeln.

 

Einen „Sommer für die Sinne“ verspricht das Programm des diesjährigen Lingener Sommers. Am 1. Juli beginnen auch wieder die Feierabendmärkte mit Genuss und Livemusik – zum Auftakt sorgt Hardy’s Jazzband für gute Stimmung auf dem Marktplatz (Foto: Hardy’s Jazzband).

Zwei Polizisten im Einsatz verletzt


Lingen  – In der Nacht zu Sonntag wurden Beamte der Polizei Lingen zu einer Ruhestörung in die Kardinal-von-Galen-Straße gerufen. Der 22-jährige Verursacher weigerte sich gegen kurz vor 3 Uhr, den Polizisten seine Personalien mitzuteilen. Um die Feststellung seiner Daten zu verhindern griff der stark alkoholisierte Mann die Einsatzkräfte an und verletzte zwei von ihnen durch Faustschläge. Er konnte überwältigt und zur Dienststelle transportiert werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als zwei Promille. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

Fair-o-mat bietet faire Snacks im Neuen Rathaus

Oberbürgermeister Dieter Krone, Uta van Roje (Vorsitzende Weltladen Lingen) und Holger Berentzen (Sprecher Fairtrade-Steuerungsgruppe) testen den neuen Fair-o-mat im Foyer des Neuen Rathauses.

Lingen. Schokolade, Müsliriegel, Kaubonbons, Kekse oder Chips: Der neue Fair-o-mat im Foyer des Neuen Rathauses bietet ab sofort eine ganze Reihe an Leckereien für zwischendurch. Das Besondere daran: Der Automat wird ausschließlich mit fair gehandelten Produkten aus dem Weltladen Lingen bestückt. Preislich liegen die süßen und salzigen Snacks zwischen 1 Euro und 2,50 Euro. „Die Anregung zur Anschaffung des Fair-o-mat kam aus unserer Fairtrade-Steuerungsgruppe. Dem sind wir gerne nachgegangen, um auch hier im Rathaus noch stärker auf den fairen Handel aufmerksam zu machen“, freut sich Oberbürgermeister Dieter Krone zusammen mit Uta van Roje, Vorsitzende des Lingener Weltladens, und Holger Berentzen, Sprecher der Fairtrade-Steuerungsgruppe, über das neue Angebot.

Der Fair-o-mat ist ein Upcycling-Produkt und funktioniert rein mechanisch ohne Stromanschluss, Beleuchtung oder Kühlung – er ist somit CO2-neutral, nachhaltig und ökologisch. Das bedeutet allerdings auch, dass der Automat kein Wechselgeld herausgibt. „Man benötigt also die passenden Münzen für den Wunsch-Snack. Eine kurze Anleitung zum Bedienen der einzelnen Fächer ist am Automaten angebracht“, erklärt Krone. Das Team des Lingener Weltladens wird den Fair-o-mat regelmäßig neu bestücken und dabei auch immer wieder andere Produkte ins Sortiment aufnehmen. „So kann jeder ganz einfach die ganze Vielfalt der Fairtrade-Produkte kennenlernen“, sagt Krone. Das Angebot richtet sich gleichermaßen an die Besucherinnen und Besucher des Rathauses sowie an die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung. Aktuell ist das Neue Rathaus allerdings nur nach vorheriger Terminvereinbarung zugänglich.

Lingener Baufirma errichtet Holzmodulbau in Berlin – Julia Klöckner zu Besuch

Lingener Baufirma errichtet Holzmodulbau in Berlin – Julia Klöckner zu Besuch Stegemann: Bauen mit Holz steht für wirksamen und effektiven Klimaschutz Berlin. Ein Modulbau aus Holz mitten in Berlin – und das Made in Lingen? Das Unternehmen ML Modulbau Lingen GmbH & Co. KG zeigte Bundesforstministerin Julia Klöckner und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann live vor Ort,
wie ein fünfstöckiges Gebäude mit 60 Wohneinheiten und Gewerbefläche in modularer Holzbauweise in der Bundeshauptstadt zusammengefügt wird. „Der Baustoff Holz ist klimaschonend, nachhaltig und vielseitig einsetzbar.

Wir vergessen oft, welch gigantischer CO2-Speicher verbautes Holz ist – und das über viele Jahrhunderte lang. Bauen mit Holz steht für wirksamen und effektiven Klimaschutz“, so Albert Stegemann. Insgesamt wurden für das Gebäude im Berliner Bezirk Reinickendorf rund 400 Tonnen regionales Holz verbaut, die etwa 800 Tonnen CO2 binden. Sogar der Fahrstuhlschacht wurde aus Massivholz gefertigt. Zur nachhaltigen Bauweise gehören zudem unter anderem eine Luft-Wasser-Wärmepumpe und eine Photovoltaikanlage. „Die Modulbauweise führt dazu, dass das Objekt mit einem Vorfertigungsgrad von mindestens 80 Prozent in unserem Werk in Lingen errichtet werden konnte. Somit ist das Gebäude nach Fertigstellung sofort bezugsfertig“, erläuterte Mark Hofschröer, Inhaber von ML Modulbau Lingen. Der CDU-Politiker Stegemann, der neben Bundesministerin Klöckner auch von seinen Fraktionskollegen Alois Gerig und Hans-Georg von der Marwitz begleitet wurde, zeigte sich vom Ansatz des Unternehmens aus seinem Wahlkreis überzeugt: „Das Bauen mit Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern ist eine echte Klimasenke und wird künftig noch stärker an Bedeutung gewinnen, um unsere Klimaziele zu erreichen.
Gleichzeitig gilt es, den heimischen Holzabsatz steigern, um so die regionale Wertschöpfung bei uns vor Ort zu sichern. Für mich ist klar: dem Bauen mit Holz gehört die Zukunft!“ Abschließend betonte Mark Hofschröer: „Wir sind überzeugt, dass der Holzmodulbau
in Zukunft einen großen Teil zur nachhaltigen Holzwirtschaft beitragen kann. Die modulare Holzbauweise erlaubt eine schnelle, flexible und zielgerichtete Umsetzung sowie den Bau mit nachhaltigen Rohstoffen und mit geringeren Emissionen als bei konventioneller Bauweise. Insbesondere im Bereich Wohnen und Arbeiten sind Schnelligkeit und Flexibilität gefragter denn je. Unsere bisherigen Projekte haben
gezeigt, dass die modulare Bauweise aus einer Hand den Anforderungen gewachsen ist. Wir bedanken uns für den Besuch und die Wertschätzung

Akademieabend zum Thema Kinderschutz

Lingen. Zu dem Thema „Vernachlässigung der Vernachlässigung“ referierte Dr. Dirk Themann im Rahmen des Akademieabends der Lingener Jugendhilfe in der letzten Woche. Die Akademieabende finden normalerweise jährlich statt und sind ein Angebot des Lingener Präventionsrates e.V. an die Akteure der Jugendhilfe. Aufgrund der Covid19-Pandemie fand das Angebot erstmals online statt. Neben Mitarbeiter*innen aus Kindertagesstätten, Schulen, Beratungsstellen, Jugendhilfeanbietern und der Polizei konnte der Erste Stadtrat Stefan Altmeppen, als Vorsitzender des Lingener Präventionsrates e.V., auch Ärzte, Hebammen und Psychologen begrüßen.

In seinem Vortrag betonte Dr. Dirk Themann die Bedeutung des Kinderschutzes, der gesetzlich geregelt sei und somit für alle Akteure einen rechtlichen Rahmen gebe. Vernachlässigungen seien für Außenstehende schwer identifizierbar. Daher sei es wichtig, die Bedürfnisse der Kinder je nach Alter zu kennen.

Der Leiter der Beratungsstelle Logo und des Kinderschutz-Zentrum des Kinderschutzbundes Lingen e.V. appellierte an die verschiedenen Institutionen aufmerksam zu sein und das Verhalten von Kindern und Jugendlichen besonders in den Blick zu nehmen. Eine Vernetzung der Institutionen fördere die Kommunikation der Akteure untereinander und das Verständnis für die Arbeitsweisen verschiedener Systeme. So haben Ärzte*innen, Erzieher*innen, Lehrer*innen oder Beratungsstellen verschiedene Einblicke in die Lebensweisen von Kindern und deren Familien. Leider fehlen vielen Institutionen jedoch entsprechende Zeitressourcen, die für eine umfassende Aufklärung erforderlich seien.  Die Akteure der Kinder- und Jugendhilfe zusammenzuführen und dabei das Verständnis für verschiedene Arbeitsweisen zu entwickeln, sei jedoch eine wichtige Voraussetzung für einen wirksamen Kinderschutz und zum Wohle der Kinder und Jugendlichen zu handeln.

„Der Lockdown und die Pandemie haben die Arbeit der Institutionen sicherlich noch einmal mehr erschwert, daher sei es umso wichtiger, sich zum Thema Kinderschutz auszutauschen und in Kontakt zu bleiben.“  so formulierte Stefan Altmeppen es zum Abschluss der Veranstaltung und bedankte sich bei allen Beteiligten für ihr Interesse und bei Herrn Dr. Themann für den informativen Vortrag.  

Weinlaube mal anders: Jazz- und Weinkonzerte beim „Lingener Sommer“ „Piano Pete‘s swingin‘ Jazz Trio“ & das „Katharina-Lorenz-Jazz-Quartett“

Lingen. Gute Musik in lauschiger Atmosphäre: Im Rahmen des „Lingener Sommers“ bildet der Universitätsplatz am 9. und 10. Juli (Freitag und Samstag) die perfekte Kulisse für Jazz- und Weinkonzerte. Beginn ist an beiden Tagen jeweils um 19 und 21 Uhr. Die Reihe wird am Freitag vom „Piano Pete‘s swingin‘ Jazz Trio“ eröffnet und am folgenden Tag mit dem „Katharina-Lorenz-Jazz-Quartett“ abgeschlossen. Bei gutem Wein und einem kleinen Imbiss können Besucherinnen und Besucher stimmiger Jazzmusik lauschen. Der Eintritt zu den rund einstündigen Konzerten kostet 5 Euro pro Person. Karten sind ab sofort unter www.lingen.de oder in der Tourist Information erhältlich.

Der Name „Piano Pete“ Budden steht nicht nur im Emsland für hochwertige Musik. Neben zahlreichen Lingener Veranstaltungen kann Pete Budden auch über die Grenzen der Stadt hinaus, z.B. im Jazzclub Minden, im Nürnberger Schauspielhaus oder in der Nürnberger Oper im Rahmen der Summer Lounge-Reihe, überzeugen. Diesmal ist er mit zwei gestandenen Profis zu Gast auf dem Lingener Universitätsplatz. Christian Ohl (Schlagzeug) ist seit vielen Jahren in den unterschiedlichsten Formationen wie „Swingpower“, „Dirty Fingers“, „Starlight Excess“ auf deutschen Bühnen unterwegs. Auch Lars Goebel (Saxofon) ist bereits in vielfältigen Formationen aufgetreten. So auch als Begleitsaxofonist von Ireen Sheer im ZDF Fernsehgarten. Gemeinsam treten sie nun als „Piano Pete‘s swingin‘ Jazz Trio“ in Lingen auf. Das Trio spielt einen Querschnitt von Sinatra über Cole Porter bis hin zu Louis Prima und Nat King Cole – bekannte Jazzstandards in eigenem Gewand zum Wohlfühlen und Genießen.

Die Lingener Musikerin Katharina Lorenz (Gesang) und die drei Musiker Rainer Rohe (Piano), Raimund Focks-Müter (Saxofon) und Andreas Hoveling (Schlagzeug) verbindet ein 17-jähriger gemeinsamer musikalischer Werdegang in unterschiedlichsten Kombinationen und musikalischen Stilrichtungen. Vom Soul des „Katharina-Lorenz-Trios“ über den Funky Jazz der Combo „Secco“ bis hin zum Nordic Jazz des „a.r.t.-Trios“ überzeugen sie durchweg mit dynamischer Experimentierfreudigkeit. Gespielt werden unter anderem Stücke des Esbjörn-Svensson-Trios, Sting und Norah Jones. Zudem laden auch Eigenkompositionen zu einem lauschigen Weinabend ein.

Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung erfolgt vor Ort eine Registrierung über die Luca-App oder über ein Kontaktformular. Darüber hinaus ist auf dem Veranstaltungsgelände das Tragen einer Mund-Nase-Maske erforderlich, die am Sitzplatz abgenommen werden kann.

Foto: © Ellen Lorenz

Geschenk zum Firmenjubiläum: Architekturbüro PBA Eling GmbH in der Großen Straße neu eröffnet

Lingen. Das größte Geschenk haben sie sich einfach selbst gemacht: Passend zum 20-jährigen Jubiläum hat die PBA Eling GmbH neue Räumlichkeiten in der Lingener Innenstadt bezogen. Doch davon profitiert nicht nur das Büro selbst. Das gesamte Areal rund um den neuen Standort in der Großen Straße 9 gewinnt durch die Sanierung der Räumlichkeiten. So präsentiert sich das Architekturbüro mit einem modernen Auftritt in historischem Ambiente. Zum Umzug und Jubiläum gratulierten nun Oberbürgermeister Dieter Krone und Citymanager Andreas Löpker den Geschäftsführern Michael und Marion Eling sowie ihren Söhnen Miguel und Marcel. Beide Söhne haben Architektur studiert und arbeiten bereits im Büro der Familie mit. Marcel Eling hat sein Studium bereits mit einem Master abgeschlossen, Miguel Eling steckt noch mittendrin.
So war der Umzug in größere Räumlichkeiten letztlich auch dem Wachstum des Architekturbüros geschuldet. „Wir haben hier in die Zukunft des Architekturbüros PBA Eling investiert“, erklärt Michael Eling. Rund 100 Quadratmeter stehen den rund sieben Mitarbeitern alleine im Erdgeschoss zur Verfügung. In der ersten Etage könnte sich das Büro bei Bedarf um weitere 130 Quadratmeter erweitern.

Seit der Gründung am 1. Juni 2001 bietet das Familienunternehmen das komplette Spektrum von der Planung über die Beratung und Ausführung in den Leistungsphasen 1 bis 9 an. Dabei realisiert das Team um Michael und Marion Eling klassische Einfamilien- und Mehrparteienhäuser wie auch Büro- und Geschäftsgebäude, Hallen- und Industrie- sowie öffentliche Bauten und Planungen im Gesundheitswesen – egal, ob es sich dabei um Neubauten oder Bauen im Bestand handelt. Vor dem Umzug war das Architekturbüro bereits an verschiedenen Standorten beheimatet. „Es ist schön, dass wir mit Ihrem Architekturbüro nun auch einen attraktiven Dienstleister in der Innenstadt begrüßen können“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone.

: (v.li.) Miguel, Michael, Marcel und Marion Eling sowie Oberbürgermeister Dieter Krone

Bundesweit erste Eröffnung des mobilen Freizeitparks „LinGoFun“

 

 Lingen. Endlich wieder Fun: Mit der bundesweit ersten Eröffnung eines mobilen Freizeitparks in Lingen, dem „LinGoFun“ am Donnerstag, 03. Juni, können Besucherinnen und Besucher endlich wieder buntes Jahrmarkttreiben auf dem Gelände an der EmslandArena genießen. „Mit „LinGoFun“ bieten wir Familien, Jugendlichen und allen Freizeitparkfans nach den vielen Corona-Entbehrungen  endlich wieder die Möglichkeit bieten, Freude und Spaß zu erleben“, so Oberbürgermeister Dieter Krone über die Eröffnung des Pop-up Parks. Insgesamt befinden sich 47 Attraktionen auf dem Gelände, wobei das „Skywheel“ und „Hurricane“ Deutschlandpremiere und das Riesen-Kettenkarussell „Fly Over“ sogar Weltpremiere feiern. Der Park ist Corona-konform und öffnet donnerstags bis sonntags jeweils ab 15 Uhr seine Pforten. Der Eintritt beträgt einen Euro pro Person. Für die Attraktionen und Fahrgeschäfte auf dem Gelände muss zusätzlich bezahlt werden.

Nach der aktuellen Corona-Verordnung ist das Tragen einer Mund-Nasen-Maske (medizinische oder FFP2-Maske) für alle Gäste in den Wartebereichen oder bei den Attraktionen verpflichtend. Dies gilt jedoch nicht für den Rundgang über das Gelände und beim Verzehr von Speisen oder Getränken. Auf dem Gelände selbst befindet sich eine Wegführung mit Trenngittern, damit Abstände eingehalten werden können. Beim Eingang erfolgt die Registrierung der Gäste über die Luca-App oder gegebenenfalls per Kontaktformular.

Bis zum 27. Juni können Gäste die Attraktionen des Pop-up Parks besuchen. Der Vorsitzende des Schaustellerverbandes Weser-Ems e. V. Bernhard Kracke spricht besonders Oberbürgermeister Dieter Krone und Marktleiter Carsten Schüer seinen Dank aus: „Ohne die gute Zusammenarbeit wäre dieser Pop-up Park nicht möglich gewesen. Der Park ist mehr als nur Kirmes mit Zaun: Attraktionen wie „Crazy Mouse“, „Fly Over“ oder „Skywheel“ wird es so auf der Lingener Kirmes nicht geben“. Auch Marktleiter Carsten Schüer lobt die Zusammenarbeit von Stadt und Schaustellern: „Ohne die Unterstützung wäre „LinGoFun“ unmöglich gewesen“.

Neben klassischen Fahrgeschäften wie dem Power Express, Autoskooter, Break Dance und dem Devil Dance können sich die Gäste auf Neuheiten, wie das High-Speed Karussel „Mr. Gravity“ oder das fabrikneue Riesen-Kettenkarussell „Fly Over“ freuen. Zudem feiert das Riesenrad „Skywheel“ Deutschlandpremiere. Mit „Crazy Mouse“ befindet sich seit langem erneut eine Achterbahn auf dem Gelände der EmslandArena. Auch für die Jüngsten gibt es in dem Freizeitpark viel zu erleben: So gibt es verschiedene Kinderkarussells, einen Babyflug, Trampoline und die Kinderschleife. Klassisches Jahrmarktbuden, wie Entenangeln, Pfeilwerf- und Ballwurfmaschine und Greiferspiele sind ebenfalls Teil des Rummels. Das kulinarische Angebot steht den Fahrgeschäften in nichts nach. So finden sich dort Klassiker wie gebrannte Mandeln, Schokofrüchte, Pommes, aber auch Crêpes, Churros, Nordseespezialitäten und Slushies.

MAX GIESINGER „ENDLICH AKUSTIK“  OPEN AIRS 2021 Samstag, 28.08.2021, auf dem Open-Air-Platz EmslandArena

Lingen. Der Singer-Songwriter kündigt besondere Open Air-Tournee für Sommer 2021 an Pandemie-freundliche Tour unter Einhaltung geltender Abstands- und Hygieneregeln führt den Popstar durch zahlreiche deutsche Städte Hit-Single ›Irgendwann ist jetzt‹ seit Februar 2021 überall verfügbar. Auf seiner aktuellen Hit-Single ›Irgendwann ist jetzt‹ trifft Max Giesinger den Nagel auf den Kopf: »Ich will nicht länger warten, dass was passiert« singt Giesinger und greift damit das Lebensgefühl einer ganzen Nation auf. Max, der einst in Fußgängerzonen spielte und sein erstes Album ›Laufen Lernen‹ noch durch eine Crowdfunding-Kampagne finanzieren musste, hat sich auch im Sommer 2021 etwas einfallen lassen, um seine Fans ganz besonders jetzt nicht hängen zu lassen: Freut euch von Juni bis September auf die ›ENDLICH AKUSTIK!‹ OPEN AIRS 2021 – natürlich unter Einhaltung geltender Abstands- und Hygieneregeln.

Erstmals gibt es die Songs des Wahl-Hamburgers in einem akustischen Gewand live zu erleben. Gemeinsam mit seiner Band wird Giesinger sich besondere Instrumentierungen durch Bläser & Streicher überlegen. Einen Vorgeschmack darauf gab es bereits auf der Akustik Version seines Gold-Albums ›Die Reise‹, das 2020 veröffentlicht wurde.

Erst im Frühjahr meldete sich der Singer-Songwriter nach einem halben Jahr Pause mit seiner neuen Single ›Irgendwann ist jetzt‹ zurück. Sie liefert einen großartigen Auftakt für sein neues Album, das später im Jahr kommen wird. In der Zwischenzeit lassen wir die Lieblingssongs der letzten drei Alben nochmal in neuem Gewand aufleben und können uns schon auf den ein oder anderen neuen Song freuen.

Max Giesinger zählt heute zu den relevantesten deutschen Popkünstler*innen. Hits wie ›80 Millionen‹, ›Wenn sie tanzt‹, ›Legenden‹ oder »Auf das, was da noch kommt« trugen zu einem der rasantesten Karriereaufstiege der jüngeren Popgeschichte bei und gelten unlängst als Evergreens, die inzwischen wirklich jede*r kennt – egal ob jung oder alt. Oder um es mit Max Worten zu sagen: »Verrückt, was in ein paar Jahren so passiert.«

Der Sommer 2021 bietet trotz aller Widrigkeiten endlich wieder allen Grund zur Vorfreude.

Frei nach „Irgendwann ist jetzt“.

Euer Ticket wartet schon auf euch – worauf wartest du? Tickets-Hotline: (040) 413 22 60 // kj.de // tickets@kj.de.

Verdienstorden für die „Mutter“ der Lingener Tafel Jahrzehntelangens Engagement von Edeltraut Graeßner gewürdigt

Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone hat im Auftrag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier der Gründerin der Lingner Tafel, Edeltraut Graeßner, den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Krone stellte das außergewöhnliche Engagement der SPD-Politikerin heraus, die die Lingener Tafel gegründet habe und sich mit Herzblut in die Politik einbringe.

 Lingen. Der Oberbürgermeister rief im Rahmen der kleinen Feierstunde auf dem Vorplatz des Theaters an der Wilhelmshöhe mit Familienmitgliedern, Freunden und Wegbegleitern Graeßners, unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, ihr ehrenamtliches Engagement für die Tafel, in der Politik und im sozialen Bereich in Erinnerung. Für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement habe ihr der Bundespräsident den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland schon vor einem Jahr verliehen, die Überreichung sei aber aufgrund der Corona-Bedingungen erst jetzt erfolgt.

Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone (rechts) überreichte Edeltraut Graeßner im Auftrag des Bundespräsidenten den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.

Krone stellte in seiner Laudatio heraus, dass auf Initiativ von Edeltraut Graeßner 1997 die so wichtige und unver­zichtbare Einrichtung „Lingner Tafel“ eröffnet habe. Auslöser sei ein Gespräch mit einer Bäckereifachverkäuferin gewesen, die bemängelte, dass immer so viel Brot weggeworfen werde. „Pragma­tisch und lösungsorientiert, hast du daraufhin mit weiteren Mitstreitern die Lingener Tafel aufgebaut und bist bis heute deren Vorsitzende“, lobte der Oberbürgermeister Graeßner.

Klein mit einem Raum und 20 ehrenamtlichen Mitarbeitern begonnen habe sich die Tafel in Lingen in den letz­ten mehr als 20 Jahren zu einem mittelständischen Unternehmen entwickelt, so Krone, der betonte, dass sich aktuell rund 200 Ehrenamtliche aktiv in der Lin­gener Tafel einbringen würden. Hinzu kämen acht hauptamtliche Mitarbeiterinnen sowie diejenigen, die ei­nen sogenannten „Starterjob“ bei der Lingener Tafel ausübten. „Die Lingener Tafel unterstützt mittlerweile über 2.800 Erwachsene und Kinder mit Lebensmit­teln. Allein im ersten Quartal 2021 wurden über 6.500 Einkäufe verzeichnet.“

Wie kaum eine andere Person stehe Edeltraut Graeßner für diese Einrichtung. Sie setze  damit ein ermutigendes Zeichen nicht nur gegen die sinnlose Lebensmittelverschwendung, sondern auch für mitmenschliches Verhalten und unbürokratische Hilfe. Mit ihrem Engagement und großem persönlichen Einsatz habe sie es geschafft, die Linge­ner Tafel erfolgreich zu führen und weitere Ausgabestellen in anderen Orten des Emslands einzurichten, stelle Krone heraus. Gerade die Corona-Pandemie habe auch die Lingener Tafel vor neue Her­ausforderungen gestellt. So hätte sie insbesondere auf ältere Helfer verzichten müssen, die dem Ri­siko, sich mit Corona zu infizieren, nicht ausgesetzt werden sollten. Aber auch die Erstellung eines Hygienekonzeptes, Online-Vorstandssitzungen oder Gespräche mit dem Gesundheits­amt würden bei Edeltraut Graeßner auf der Agenda stehen.

Nicht unerwähnt ließ Krone, dass Graeßner Mitinitiatorin des regelmäßig erscheinenden „Tafelbriefes“ sei, Sie habe ebenso den Bringdienst der Lingener Tafel gegründet. „Im Juni 2019 bis du darüber hinaus in die dreiköpfige Schiedskommission des Bundesverbandes Tafel Deutschland e.V. gewählt worden, so Krone, der ergänzte: „Seit 1991 gehört Edeltraut Graeßner für die SPD dem Lingener Stadtrat an und ist seit Dezember 2018 SPD-Fraktionsvorsitzende. Sie hat auch im sozialen Bereich großen Eindruck hinterlassen. Als äußerst engagiertes Stadtrats- und Kreistagsmitglied ist sie mit viel Sachverstand, Herzblut und Erfahrung als echtes Urgestein aus der Kommunal­politik in Lingen und dem Emsland nicht mehr wegzudenken. Sie habe im Laufe der Jahre mitgewirkt, den Standort Lingen weiterzuentwickeln und zu stärkten sowie den Bürgerinnen und Bürgern mehr Lebensqualität zu bringen.“

Krones lobte Graeßner, die neben ihrer Arbeit für die Lingener Tafel die Zeit finde, sich auch noch in weiteren Bereichen ehrenamtlich zu engagieren. Ihr sei un­ter anderem auch der Verein Centralkino Lingen ans Herz gewachsen. Sie verbinde Soziales und Kultur und habe zwischenzeitlich ein „Kinderfilmprojekt“ ins Leben gerufen. Ihr Engagement sei bereits mit anderen Preisen gewürdigt worden. „Liebe Edeltraut, du steht zu 100 Prozent hinter dem, was du machst. Du tust das, was du für richtig und wichtig hältst, und gehst zielstrebig deinen Weg.

 

Krone überreicht im Auftrag des Bundepräsidenten Edeltraut Graeßner für außerordentliches Engagement im sozialen Bereich und der Kom­munalpolitik den Verdienstorden, den ihre Freundin Eva Schnieders für sie beantragt hatte. „Mit dem Verdienstkreuz erhältst du eine der höchsten Anerkennungen, die unser Land ausspricht. Diese Verleihung setzt ein Zeichen – ein Zeichen dafür, wen oder was unsere Gesellschaft schätzt und was ihr wichtig ist“, unterstrich Krone.

Mit Ihrem Enkelsohn Johann Beda Anders-Graeßner freute sich Edeltraut Graeßner über die hohe Auszeichnung.