Gelebte Hospizkultur aktiv fördern

Weitere Pflegeeinrichtungen stellen Anträge für Siegel – Schulungsangebote nachgefragt

Meppen/Lingen. Nach der pandemiebedingten Zwangspause startet das Bildungszentrum für Hospiz- und Palliativversorgung im Landkreis Emsland mit neuen Angeboten durch. Zur Förderung der Hospizkultur werden seit Donnerstag (15. September) weitere Schulungen angeboten. Vier Einrichtungen aus Lingen haben sich angemeldet: Kursana Domizil, Seniorenresidenz Curanum, Mutter Theresa Haus, Alloheim Seniorenresidenz „Emsauenpark“. Das Stephanus-Haus in Lingen als einer der ersten Absolventen und Träger des Hospizsiegels befindet sich im Prozess der Rezertifizierung. 

Die Kooperationspartner Landkreis Emsland, die Hospiz-Hilfe-Meppen e.V., der Lingener Hospiz e.V. und das Ludwig-Windthorst-Haus begrüßen als Gründer des Bildungszentrums, dass es nun weitergehen kann. „Wir freuen uns über die positiven Rückmeldungen und auf weitere interessierte Pflegeeinrichtungen, die das Angebot wahrnehmen wollen, um ihre Mitarbeitenden zu stärken und die hospizliche Versorgung im Emsland zu verbessern“, teilt Sozialdezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis zum Neustart mit.

Zwei weitere Pflegeeinrichtungen konnten trotz hoher pandemiebedingter Anforderungen erfolgreich das Schulungsprogramm durchlaufen. Die offizielle Verleihung des Hospizsiegels für St. Katharina in Thuine und LaVida Geeste (jetzt NewCare), musste allerdings im vergangenen Winter wegen Corona ausfallen. Sozialdezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis teilte den Einrichtungen ihre Anerkennung schriftlich mit.

Das Hospizsiegel steht am Ende eines dreistufigen Schulungskonzepts und wird an die Pflegeeinrichtungen vergeben, die das Angebot des Bildungszentrums erfolgreich durchlaufen. „Das Projekt der Gesundheitsregion Emsland leistet einen kleinen Beitrag, um die tägliche Arbeit in der Pflege zu würdigen und zu unterstützen“, so Kraujuttis.

Ziel ist es dabei, die individuelle hospizlich-palliative Versorgung sowie der Sterbe- und Trauerbegleitung für Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren Angehörigen zu intensivieren und auszubauen. Dabei steht im Vordergrund, alle Mitarbeitenden der Pflegeeinrichtung von der Reinigungskraft bis zur Pflegekraft im Umgang mit Sterben, Tod und Trauer zu stärken. Ebenso sollen die Handlungsfähigkeit in der Beratung und Begleitung sowie die die Resilienz der Mitarbeitenden gefördert werden.

Das Projekt führt den Vorgänger „Netzwerk Hospizkultur – stationäre Pflegeeinrichtungen im Landkreis Emsland“, das mit zwei ausgewählten stationären Pflegeeinrichtungen (Stephanus-Haus in Lingen und Marienhaus in Meppen) startete, weiter fort und weitet es aus. Das Projekt ist Bestandteil der Gesundheitsregion Emsland. Gefördert wird es durch die Techniker Krankenkasse bis 2026.

Auf der Internetseite der Gesundheitsregion Emsland (www.emsland.de/gesundheitsregion) finden sich weitere Informationen zum Projekt, eine Übersicht der aktuell teilnehmenden Pflegeeinrichtungen auf dem Weg zum Hospizsiegel sowie Ansprechpartner für Anmeldungen zu Schulungen. Weitere Anfragen können an die Telefonnummer 05931/44-1194 und die E-Mail-Adresse gesundheitsregion@emsland.de gerichtet werden.

 

Sozialdezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis (5. v. l.) freute sich gemeinsam mit allen Kooperationspartnern, der Hospiz-Hilfe-Meppen e. V., dem Lingener Hospiz e. V. und dem Ludwig-Windthorst-Haus, über die Wiederaufnahme des Schulungsbetriebs für das Hospizsiegel. (Foto: Landkreis Emsland)

Qualitätstourismus weiter stärken: Miniwelten Lathen mit Zertifikat Kinderferienland von Staatssekretär ausgezeichnet

Hannover/Lathen. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden in Hannover die Miniwelten Lathen vom Niedersächsischen Staatssekretär Dr. Berend Lindner aus dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, mit dem Qualitätszertifikat „Kinderland Ferienland Niedersachsen“ ausgezeichnet. 

Bei den Miniwelten Lathen handelt es sich um eine der größten Dauerausstellungen aus einer privaten Playmobilsammlung. Über 20 Themenwelten, darunter ein überdimensionales Fußballstadion, Flughafen, die Meyer Werft, ein Spätbarockschloss und eine Filmstadt sind nur einige von vielen Highlights, die nicht nur Kinderherzen höherschlagen lassen. Ähnlich wie mit den Kunststoffbausteinen eines dänischen Spielzeugherstellers wurden zahlreiche Baukomponenten so kombiniert, dass daraus einzigartige Objekte entstanden. Über 3.500 Figuren bevölkern die Landschaften und stellen mit einer Vielzahl von kleinen Diorahmen wie in einem Wimmelbuch eine Vielzahl an Lebenssituationen dar. „Wir sind stolz, mit dem Kinderferienland Niedersachsen-Logo in den Miniwelten Lathen werben zu können – Besucher sehen auf Anhieb, dass wir die besonderen Bedürfnisse von Familien mit Kindern während eines Urlaubs kennen und es uns zur Aufgabe gemacht haben, ihnen eine möglichst schöne Zeit zu bereiten“, so Samtgemeindebürgermeister Helmut Wilkens. Er machte aber auch deutlich, dass die Miniwelten auch gerne von vielen Besuchern aus dem hiesigen Raum frequentiert werden. Um die Zertifizierung zu erlangen, haben sich die Miniwelten einer Prüfung von rund 50 Kriterien in den Bereichen Service, Sicherheit und Ausstattung gestellt – mit Erfolg. „Wir dürfen dieses Qualitätssiegel bereits seit 2015 führen. Ein besonderer Dank gilt Bernhard Gebbeken, der sich mit seinem hohen Einsatz besonders für die Umsetzung einsetzte“, sagt Leihgeber Jürgen Eden. Da auch viele Kriterien für Menschen mit Beeinträchtigungen erfüllt werden, werde nun geprüft, ob auch das Qualitätssiegel „Reisen für alle“ beantragt werden könne. Denn regelmäßig besuchen auch Menschen mit Beeinträchtigungen oder auch Senioren mit Gehbehinderungen die Miniwelten Lathen. Während der Feierstunde in Hannover wurden insgesamt 50 Betriebe und Anbieter touristischer Dienstleistungen ausgezeichnet. Neben der Initiative Kinderferienland Niedersachsen wurden auch die Zertifikate „ServiceQualität Deutschland in Niedersachsen“ und „Reisen für Alle“ verliehen.  Damit trägt die Landesregierung zur nachhaltigen Verbesserung und Stärkung der Qualität im Niedersachsentourismus bei.

Jugendkonzert Blaskapelle Schapen e.V.

Schapen- Zusammen mit dem Blasorchester Metelen veranstaltet die Blaskapelle Schapen zwei Jugendkonzerte. Beteiligt sind dabei die Nachwuchs Musiker*innen der beiden Orchester. Die Idee entstand durch den gemeinsamen Dirigenten Dirk Brünenborg. Die Jugendlichen studieren sowohl in Register als auch in Gesamtproben mehrere Stücke ein. Daraus entsteht ein vielseitiges Konzert-Programm. Über Polka bis hin zu Pop- und Filmmusik findet sich für jeden Geschmack etwas wieder. Besonders Spaß bereitet es allen, in einem großen Orchester mit vielen gleichaltrigen sein Können unter Beweis zu stellen. Mit Hilfe dieses Projekts soll den Jugendlichen eine Möglichkeit geboten werden, nach der Corona-Pandemie wieder gemeinsam zu musizieren. Dies war in den letzten zwei Jahren nur sehr begrenzt möglich.

Besonders freut es die beiden Vereine, dass das Projekt vom Bundesverband Chor & Orchester e.V. gefördert wird. Im Rahmen von NEUSTART KULTUR soll das Förderprogramm IMPULS den Musizierenden Impulse und Motivationshilfen zur nachhaltigen Stärkung und erhöhte Sichtbarkeit für den zeitnahen Neustart ermöglichen. Die Ensembles sollen zur schnellen Wiederaufnahme der Proben- und Konzerttätigkeit befähigt werdenund Unterstützung bei durch die Pandemie beschleunigten Transformationsprozessen in den Bereichen (Wieder-) Gewinnung von Mitgliedern und Digitalität erhalten.

Die Konzerte finden am Sonntag, den 18.09.2022, um 15:00 Uhr im Bürgersaal in Metelen und am darauffolgenden Sonntag, den 25.09.2022, um 15:00 Uhr an der Remise am alten Pfarrhaus in Schapen statt. An beiden Terminen wird es Kaffeeund Kuchen sowie kühle Getränke geben. Der Eintritt ist frei.

Familiensonntag der Salzwerkstatt am 18. September

Rheine. Im kleinen Maßstab können Kinder und Erwachsene das Salzsieden beim letzten Familiensonntag in diesem Jahr in der Salzwerkstatt am 18. September 2022 von 14 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt erproben. Kleine weiße Salzkristalle sind lebensnotwendig für die Menschen und wurden in Rheine über viele Jahrhunderte an der Saline in riesigen Pfannen durch Erhitzen der Sole gewonnen. Zusätzlich gibt es an diesem Tag interessante Infos zum technischen Denkmal im Salzsiedehaus: Die historischen Siedepfannen, Öfen und Salzlager können besichtigt werden. Auch das Josef-Winckler-Haus ist geöffnet, hier wird an den bekannten Schriftsteller erinnert, der als Sohn des Salineninspektors seine frühen Kindheitsjahre an der Saline verbrachte. Für das selbst hergestellte Salz können Kinder außerdem ein Leinensäckchen nach ihren Vorstellungen gestalten und mit nach Hause nehmen – so wird aus dem eigenen Salz vielleicht ein buntes „Markenprodukt“. Die Gästeführerinnen informieren außerdem vor Ort über die Programmangebote für Gruppen, die das ganze Jahr über frei buchbar sind. Dazu gehören Angebote für Schulklassen, Kindergruppen und Kindergeburtstage, aber auch das Programm „Sole, Salz und Wellness“ für Erwachsene.

 

Vorfreude auf Salzbergener Reitertage Reitturnier in der Ems-Halle u. a. mit inklusiven Angeboten

Salzbergen- Der Zucht-, Reit- und Fahrverein Salzbergen (ZRuFV) läutet mit den Salzbergener Reitertagen die Hallensaison für Ross und Reiter ein. Von Freitag bis Sonntag, 23. bis 25. September, gehört die Ems-Halle den Reitsportlern und interessierten Gästen.

Wie in den vergangenen Jahren wird über Inklusion bei den Reitertagen nicht nur gesprochen sondern auch gehandelt. Der Reitverein möchte mit Angeboten wie einer Inklusionsprüfung im Rahmen der Turniertage das gemeinsame Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung fördern und damit einen Beitrag zur Selbstverständlichkeit in der Gesellschaft leisten. Auch die Tabaluga Inklusionsgruppe Salzbergen wird mit einer Fotoausstellung in der Reithalle präsent sein. Der Spaß und die Freude mit dem Partner Pferd steht bei den Reitertagen im Vordergrund.

Das Wochenende bietet nicht nur erfahrenen Reitern sondern auch dem Nachwuchs eine breite Plattform. Eröffnet wird die Veranstaltung am Freitag (23.09.) um 12:00 Uhr mit Springpferde- und Dressurprüfungen. Fortgesetzt werden die Turniertage am Samstag um 08:00 Uhr. Der Sonntag startet für die Pferdekenner ebenfalls um 08:00 Uhr mit weiteren Springprüfungen.  Höhepunkt des Wochenendes ist am Sonntag-nachmittag die Entscheidung zum „Großen Preis von Salzbergen“, ein M* Springen mit Stechen.

Der ZRuFV Salzbergen bedankt sich bei den Sponsoren und dem Christophorus Werk Lingen für die Unterstützung und lädt alle Freunde des Reitsports und solche, die es noch werden wollen, herzlich zu den Turniertagen ein.

Zeit- und Turnierplan: Siehe www.zruf-salzbergen.de

Komfortabel Wohnen in allen Lebenslagen 14 weitere ehrenamtliche Berater verstärken Netzwerk

Meppen. „Komfortabel wohnen in allen Lebenslagen“ – unter diesem Motto haben weitere 14 Teilnehmende aus dem gesamten Emsland die Qualifizierung zu Wohnberatern abgeschlossen. In einer kleinen Feierstunde nahmen die Teilnehmenden ihre Abschlussbescheinigungen im Meppener Kreishaus aus den Händen von Wilfried Ripperda, Leiter des Fachbereiches Soziales, und Annette Brümmer vom Niedersachsenbüro „Neues Wohnen im Alter“ entgegen. 

Insgesamt stehen nun 24 ehrenamtliche Wohnberater im Landkreis Emsland für Wohnberatungen zur Verfügung. In über 50 Stunden Theorie und Praxis erfuhren die Kursteilnehmer Vieles über die Möglichkeiten von Wohnungsanpassungen, Hilfsmittel, bauliche Veränderungen, Umorganisation der Wohnung, Finanzierung und Wohnalternativen.

„Wir sollten uns so früh wie möglich, spätestens aber in den besten Jahren mit unserer Zukunft auseinandersetzen und über Anpassungen von Wohnfläche und Garten oder auch andere Wohnformen nachdenken“, hob Ripperda hervor. Er erklärte: „Die meisten Bürger wollten nach ihren Bedürfnissen leben – und das ist eine wichtige Voraussetzung, um sich wohlzufühlen.“ Für Bau- oder Kaufwillige aller Generationen steht die Wohnberatung bei einer Analyse der Raumaufteilung bereit, um kritische Bereiche zu erkennen und Lösungsmöglichkeiten aus dem Blickwinkel des komfortablen Wohnens zu entwickeln. Hier geht es vor allem darum, Grundlagen beim Bau, bei der Renovierung oder auch beim Möbelkauf zu legen, die sich in veränderten Lebensbedingungen als sinnvoll und gleichzeitig ästhetisch erweisen. Menschen über 50 Jahre wünschten sich bei einem Modernisierungsbedarf keine „pflegerische Optik“. Senioren ohne Pflegebedarf wollten ein großes Sicherheitsbedürfnis berücksichtigt wissen und lange ein selbstständiges Leben führen. 

Die Wohnberatung wird kostenfrei durchgeführt. Alle Ergebnisse und Informationen werden in einer umfangreichen Dokumentation zusammengefasst und den Anfragenden an die Hand gegeben. Im Zuge der Energiewende sind auch Informationen enthalten, an wen sich die Bürger bei einer gewünschten Energieberatung wenden können.

Weitere Informationen zur Wohnberatung sind im Seniorenstützpunkt Niedersachsen im Landkreis Emsland (SPN), Ansprechpartnerin Kerstin Knoll, unter der Rufnummer 05931/44-1267 oder E-Mail-Adresse seniorenstuetzpunkt@emsland.de sowie unter https://www.emsland.de/wohnberatung erhältlich.

Wilfried Ripperda, Fachbereichsleiter (2. v. l.), und Annette Brümmer vom Niedersachsenbüro „Neues Wohnen im Alter“ (4. v. l.) übergaben die Teilnahmebescheinigungen. Sabine Kaiser (l.) als erfahrene ehrenamtliche Wohnberaterin und Kerstin Knoll als hauptamtliche Wohnberaterin vom Seniorenstützpunkt (SPN) und Freiwilligenmanagerin des Netzwerks  (3. v. l) begleiteten die Qualifizierung. Folgende Teilnehmende erreichten den Abschluss (v. l.):

Frank Rieken (Esterwegen), Thea Jansen (Lorup), Heike und Gerrit Gödiker (Lingen / Ems), Christina Büning (Rhede / Ems), Maria Schulte (Rhede / Ems), Ewald Bruns (Lathen), Heidi Ricke (Meppen), Annegret Möller (Meppen), Sabine Jünemann (Bawinkel), Christa Wübben (Andervenne), Stefan Lohaus (Spelle). Auf dem Foto fehlen Josef Kämpker (Langen) und Jutta Holtmeyer (Lingen / Ems). (Foto: Landkreis Emsland)

Bagger gerät in Brand

Börger. Auf dem Weg zur geplanten Arbeitsstelle an der Industriestraße in Börger ist am Dienstagmorgen ein Bagger in Brand geraten. Um 6.25 Uhr wurden die Freiwillige Feuerwehr Börger und zur Unterstützung ein Tanklöschfahrzeug aus Spahnharrenstätte alarmiert. Als die Einsatzkräfte eintrafen, fanden sie einen lichterloh brennenden Bagger auf einer Freifläche vor. Mit Schaum und Wasser wurde der Brand im Bereich des Motors bekämpft und konnte schnelle unter Kontrolle gebracht werden. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera wurde sichergestellt, dass sich keine weiteren Brandnester im Motorenraum befanden. Nach rund 45 Minuten konnte die Feuerwehren, die mit 34 Kameraden und vier Fahrzeugen im Einsatz waren wieder abrücken. Nach ersten Erkenntnissen der ermittelnden Polizei Sögel beträgt der Schaden mindestens 50.000 Euro. Die Brandursache ist nicht bekannt.

Mit Schaum und Wasser konnte der Brand schnell gelöscht werden.

 

 

Spelle feiert Kirmes

Spelle – In diesem Jahr wird der Speller Ortskern wieder vom Duft gebrannter Mandeln und in bunte Lichter gehüllt, denn von Samstag den 01. bis Montag, den 03. Oktober 2022 findet auf dem Parkplatz des Markelo-Platzes wieder die Kirmes statt, mit vielen tollen Unterhaltungsangebote und Verkaufsstände für ein buntes Kirmesfeeling.

Kirmesbeginn ist am Samstag ab 15:00 Uhr ab 20.00 Uhr Tanz auf dem Festzelt mit der Band „Xplosion”.

Am Sonntag beginnt der Kirmes Trubel um 15.00 Uhr und um 21.00 Uhr findet das große Feuerwerk statt.

Am Montag beginnt die Kirmes schon um 10.00 Uhr mit dem Kirmesfrühstück im Festzelt mit anschließendem Frühschoppen und Familientag (2x fahren -1x zahlen) ab 16.00 Uhr findet dann die 80er-Party statt mit DJ Simon Evers.

Ausbildungsplatzbörse an der Oberschule Spelle

Spelle- Informationen aus erster Hand, können Schülerinnen und Schüler auf der Ausbildungsplatzbörse am Mittwoch, 21. September 2022 von 16.00 – 18.30Uhr in Spelle, von rund 80 Betriebe aus der Region über verschiedene Ausbildungsberufe erfahren.

Bereits zum 17. Mal verwandeln sich die Räume sowie der Außenbereich der Oberschule Spelle zu einer Informationsplattform für Berufseinsteiger. Insgesamt werden circa 100 verschiedene Berufsmöglichkeiten vorgestellt. Somit zählt die Ausbildungsplatzbörse zu der größten im Landkreis Emsland. „Die breite Angebotspalette von verschiedenen Ausbildungsberufen gibt den Jugendlichen besondere Möglichkeiten neue Berufe zu entdecken, eine individuelle Beratung in Anspruch zu nehmen, aber auch falsche Vorstellung von Berufsbildern korrigieren zu lassen und somit neues Interesse zu wecken.

Die Zielgruppe sind Jugendliche ab der achten Klasse. Der Eintritt ist frei. Organisiert wird die Veranstaltung durch die Schulsozialarbeiterin Siegrid Hellmanns und Stephan Seidel von der Agentur für Arbeit in Lingen. „Dank den Ausstellern, die mit großem Einsatz den jungen Menschen verschiedene Zukunftsperspektiven aufzeigen. In diesem Zusammenhang sind auch die Eltern der Schülerinnen und Schüler zur Ausbildungsplatzbörse herzlich eingeladen. „Es ist wichtig, dass die Eltern ihre Kinder bei der Berufswahl unterstützen und begleiten“.

DRK Vorstandssitzung – jetzt 45 JRK Mitglieder – Höchststand

Spelle –Beeindruckt vom neugestalteten JRK Raum im Dachgeschoß des DRK Heimes zeigten sich die Vorstandsmitglieder des DRK Ortsvereines Spelle. Mit aktuell 45 JRK Mittglieder wurde der bisherige Höchststand erreicht. Wegen der sehr guten Jugendarbeitist gerade in den letzten Monaten die Mitgliederzahl enorm gestiegen. Auch die vielfältigen Aktivitäten und Aufgaben sowohl der Bereitschaft als auch der Blutspenderteams wurden dargestellt. Ein besonderer Dank gilt sowohl dem Landkreis Emsland als auch der Gemeinde Spelle für die finanzielle Unterstützung! 


v. l. Paul Niehaus, Heidemarie Hoppe, Theresa Speller, Herbert Schweer. Carina Giesken, Madalena Judl, Hendrik Seyen, Udo Reiners, Bernhard Hummeldorf

Informationsmöglichkeiten zur Gleichstromverbindung Korridor B

Spelle – Aktuell plant die Firma Amprion den Streckenverlauf der Erdkabelverbindungen von Korridor B. Dieser transportiert künftig Strom von der Nordseeküste ins Ruhrgebiet.

Nach derzeitigem Planungsstand werden künftig mehrere Leitungstrassen durch das Gebiet der Samtgemeinde Spelle führen. Von den Leitungsverläufen werden auch private Grundstücksflächen betroffen sein. Um über die aktuellen Planungen zu informieren, bietet die Betreiberin Amprion GmbH für die Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde Spelle zwei Informationsmöglichkeiten an: Montag, 19. September 2022 von 12:00 bis 14:00 Uhr am Modehaus Schulte in Schapen und von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr am Rathaus in Spelle. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, ein Kommen und Gehen ist jederzeit möglich.

Karten zu den geplanten Verläufen können unter dem Link https://korridor-b.amprion.net/Dokumente/Karten/Korridor-B_V49_Sued-1.pdf eingesehen werden. Ansprechpartner: Amprion GmbH, Tobias Schmidt, Tel. 0231 5849-15645, E-Mail: tobias.schmidt@amprion.net.

 

Atomkraftgegner protestieren in Lingen gegen Uran-Lieferung aus Russland Russischer Atomkonzern Rosatom sanktionieren

In Lingen haben am Montag, 12. September 2022, vor der Brennelementfertigungsanlage Advanced Nuclear Fuels GmbH (ANF) im Industriegebiet Süd Atomkraftgegner gegen einen erwarteten Uran-Transport aus Russland in Form einer Mahnwache protestiert. Sie forderten den sofortigen Stopp der Atomgeschäfte mit Russland.

 Lingen. Die Advanced Nuclear Fuels GmbH in Lingen ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der französischen Framatome GmbH. Hier werden Brennelemente für die nukleare Stromerzeugung in Europa hergestellt. Die Fabrik gehört dem französischen Unternehmen Framatome und beliefert unter anderem Atomkraftwerke in Belgien, Finnland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Spanien, Schweden und der Schweiz.

Wie die Atomkraftgegner erklärten, hätte am vergangenen Donnerstag das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) aktuelle Transporte von Russland in die Brennelementefabrik ins niedersächsische Lingen bestätigt. Ein BASE-Sprecher habe mitgeteilt, dass Grundlage Genehmigungen aus 2021 seien. Er macht zu den Einzelheiten aus Sicherheitsgründen keine Angaben.

Alexander Vent, Sprecher des Bündnisses Vertreter des Bündnisses Atomkraftgegner/innen im Emsland (AgiEL) erklärte, dass das russische Schiff mit angereichertem Uranhexafluorid entgegen ersten Meldungen am Sonntag nicht den Hafen von Rotterdam (Niederlande) angelaufen habe, sondern nach Frankreich unterwegs sei. Deshalb werde an diesem Montag kein Uran-Transport aus Russland in Lingen erwartet.

Zu den Demonstranten zählte auch der russische Umweltschützer Vladimir Slivyak. Der Träger des Alternativen Nobelpreises forderte, dass die Kooperation mit dem russischen Regime sofort zu stoppen und Rosatom zu sanktionieren. Rosatom sei die föderale Agentur für Atomenergie Russlands und habe eine aktive Aufgabe im Ukraine-Krieg, sagte Slivyak und erklärte: „Rosatom koordiniere die russischen Truppen bei der Besetzung von Atomkraftwerken – ganz konkret in Saporischschja. Rosatom muss deshalb als fossiler und militärischer russischer Atomkonzern sanktioniert werden.“

 

Alexander Vent, Sprecher des Bündnisses AgiEL forderte die Uranliefungen sofort zu stoppen.

 

Vladimir Slivyak forderte, dass Rosatom als fossiler und militärischer russischer Atomkonzern sanktioniert werden muss.

 

Unterschriftenaktion wirbt für Erhalt des Gebäudes der Kornbrennerei Sandtel zu Spelle-Venhaus

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Heitel – Lünne – Schapen – Spelle – Varenrode – Venhaus: Bürger aller Teile der Samtgemeinde Spelle und weit darüber hinaus werden von einer Unterschriftenaktion angesprochen, den Erhalt des mehr als 230 Jahre alten Gebäudes zu unterstützen und eines der sehr wenigen verbliebenen historischen Bauwerke in der Samtgemeinde vor dem Abriss zu bewahren.

Zu finden ist sie unter openpetition.de/!brennereisandtel

Als die Kornbrennerei Sandtel errichtet wurde, war die Französische Revolution in ihrer heißen Phase und das, was man später als ‚Deutschland‘ nenne würde noch in weiter Ferne. Sie war Teil des Bistums Münster, des Kaiserreichs Frankreichs, des Königreichs Preußen, des Deutschen Reichs und der Bundesrepublik Deutschland. Sie hat mehr Krisen, Kriege und Umbrüche überlebt als ein Mensch Finger hat. Jetzt soll sie offenbar abgerissen werden.

Die Hofstelle Sandtel/Böker zu Spelle-Venhaus blickt auf eine mehr als 230jährige Geschichte zurück. Im Jahr 1791 wurde auf der Hofstelle eine Kornbrennerei eingerichtet, die im Laufe der letzten Jahrhunderte regionale Bekanntheit entwickelte. Vor wenigen Jahren kam die Gemeinde Spelle in den Besitz der Hofstelle und suchte nach einem Investor für die Hofstelle.

Ein ein erstes lokales Investorenduo gab nach wenigen, aber dafür umso heftigeren Anfeindungen sowohl aus dem Rat als auch aus der Bevölkerung frustriert auf. Im zweiten Anlauf entschied der Rat der Gemeinde sich gegen einen anderen lokalen Investor und für ein Konzept der Brüggemann Projektbau GmbH aus Neuenkirchen.

In diesem enthalten ist offenbar ein restloser und vollständiger Abriss sämtlicher Gebäude der alten Hofstelle – einschließlich der mehr als zweihundert Jahre alten Kornbrennerei. Diesem, und nur diesem, wird mit der Petition entschieden widersprochen!

Der Abriss des Gebäudes wäre in kaum zu ermessender Schaden für Ort, Gemeinde und Region.

  1. Ein Ort mit Geschichte: Historische Gebäude prägen das Ortsbild und verbinden die Geschichte des Ortes mit seiner Zukunft. Die Gemeinde Spelle hat leider nur noch sehr wenige erhaltene Gebäude deren Alter über das Jahr 1950 hinausgeht. Man erinnere sich: auch um die Erhaltung des Wöhlehofes (heute Aushängeschild der Gemeinde) musste damals hart gerungen werden, ebenso wie unter anderem die Speller Kirche durch Abriss verloren gegangen ist.
  2. Mehr als nur Romantik: Die Erhaltung der Baugeschichte des Ortes als ‚romantische‘ abzuwerten reduziert den Ort auf den kalten Zweck der Behausung zum Arbeiten, Essen und Schlafen. Das was den Menschen ausmacht ist mehr als das: die Kultur. Diese spiegelt sich auch in der Architektur unserer Bauwerke wieder. In der Gemeinde Spelle sind leider nur sehr wenige Beispiele der baulichen Geschichte des Ortes erhalten geblieben und mit der alten Kornbrennerei würde ein weiteres für immer verloren gehen.
  3. Nicht zu ersetzen: Eine Informationstafel wäre vor allem eins: günstig. Die Geschichte derer, die vor uns kamen muss greifbar bleiben um ihre Nähe und Relevanz für uns nicht zu verlieren. Wenn man sie nurnoch in Bücher und in Hinweistexte verbannt, wird sie für die später geborenen an Relevanz verlieren.
  4. Fehlender Denkmalschutz als Chance: Es ist wahr: das Gebäude wird nicht vom Denkmalschutz geschützt. Dies aus dem einfachen Grund, dass das Gebäude seit mehr als 230 Jahren kontinuierlich genutzt, erweitert und verändert wurde. Es ist sehr bedauerlich, dass sowohl der Rat der Gemeinde Spelle als auch die Brüggemann Projektbau GmbH dies als simplen Freischein begreifen das Gebäude einfach zu planieren. Dies wäre vor allem nur eins: bequem. Man kann auch heute problemlos, aber nicht ohne den entsprechenden Willen das Gebäude einer Veränderung und neuen Nutzung zuführen!
  5. Neues wagen: Der abnehmende Alkoholkonsum in der breiten Bevölkerung hat vielen Brennereien zu schaffen gemacht und zu vielen Schließungen geführt. Auch die Erzeugnisse der Brennerei Sandtel finden nicht mehr den Absatz, den sie früher gefunden haben. Egal wie man selber zum Konsum von Spirituosen steht: man kann und sollte auch neue Wege wagen – das Gebäude muss nicht auf ewig eine Brennerei bleiben. Selbst Wohnraum in den alten Mauern zu schaffen sollte für die Experten der Brüggemann Projektbau GmbH ein Klacks sein.
  6. Baufällig oder ‚bequemer Abriss‘: der von einigen Ratsmitgliedern kommunizierten ‚Baufälligkeit‘ wird entschieden widersprochen – den Erhalt historischer Bauwerke muss man schon wollen. Wer stattdessen immer den bequemeren Weg eines Abrisses wählt, riskiert damit die Identität und das Gesicht des eigenen Ortes. Und wie gesagt: niemand sagt, dass man das Gebäude nicht einer neuen, zeitgemäßen Verwendung zuführen kann. Hunderte Beispiele weit über die Region hinaus zeigen, dass man aus sehr viel baufälligeren Objekten lokale Schmuckstücke zaubern konnte.

Summa summarum: ein Abriss der Brennerei wäre eine lokale und regionale Katastrophe. Es ist äußerst bedauerlich, dass den Ratsmitgliedern und der Brüggemann Projektbau GmbH die Fantasie fehlt, eines der ältesten Bauwerke der Gemeinde zu erhalten und einer neuen Nutzung abseits des Abrisses zuzuführen.

Die Petition will die Verantwortlichen überzeugen, die Abrisshaltung gegenüber der Brennerei zu überdenken und ihr Konzept zu ändern um das Gebäude der Brennerei Sandtel auch späteren Generationen als Zeugnis der lokalen und regionalen Vergangenheit zu erhalten!

Zu finden ist sie unter: https://www.openpetition.de/petition/online/das-gesicht-des-ortes-bewahren-gebaeude-der-kornbrennerei-sandtel-zu-spelle-venhaus-retten

Michael Kulüke
(Initiator der Petition ‚Das Gesicht des Ortes bewahren – Gebäude der Kornbrennerei Sandtel zu Spelle-Venhaus retten!‘)

Oldtimermeile bei strahlendem Sonnenschein am Wöhlehof in Spelle  Video/ Bildergalerie

Spelle-Nach zwei Jahren Zwangspause konnten die Oldtimerfreunde Spelle am Sonntag wieder ihre traditionelle Oldtimermeile am historischen Wöhlehof in Spelle wieder aufleben lassen.  Von Oldtimerfahrzeugen wie PKW, LKW,  Traktor,  Moped oder Motorräder war alles dabei.  Selbstverständlich durften die vielen Benzingespräche unter den Fahrzeugeigentümern und Besuchern nicht fehlen. 

Für Kaffee und Kuchen sorgten an diesem Tag die Frauen der Oldtimerfreunde Spelle und die Jugendfeuerwehr Spelle sorgte für leckeres vom Grill. Aber auch ein leckeres Eis für die Kinder vom Eiswagen Monte Bianco durfte bei diesem Wetter nicht fehlen. 

 

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Vize-Pokalrundensieger

Spelle- Mit einem Sieg und einer Niederlage im Pokalrundenturnier scheidet das Volleyball Regionalligateam des SC Spelle-Venhaus zwar aus dem Pokalwettbewerb aus und kann den Erfolg der vergangenen Saison (Erreichen des Finalspiels in der Endrunde) somit nicht bestätigen. Platz 2 und eine Menge Erfahrungen konnten aber gesichert und für die anstehende Saison mitgenommen werden. 

Das neu formierte und deutlich verjüngte Team mit einer Vielzahl an Jugendspielerinnen aus den eigenen Reihen um das Trainer-Duo Martin Altenschulte und Stefan Jäger schlug sich gegen die Ligakonkurrenten mehr als achtbar und zeigte in beiden Spielen eine kämpferische und ansprechende Leistung. Dabei kamen alle Spielerinnen zum Einsatz und konnten dem Heimpublikum ihr Können präsentieren.

Gleich zu Beginn kam es zum Lokalderby gegen die Damen des SV Union Lohne. In zwei engen Sätzen auf Augenhöhe (20:25; 20:25) zeigten sich die Gegnerinnen etwas kompakter und in den engen Situationen abgezockter. Vor allem die kurz abgelegten Bälle bereiteten immer wieder Kopfschmerzen. Letztlich mit einer Nasenspitze vorn konnte das Gastteam das Rennen machen und auch im Anschluss die dritte Mannschaft im Bunde (Raspo Lathen) mit 2:0 (25:11; 25:22) schlagen und sich somit verdient den Turniersieg sichern.  

Im anschließenden Spiel um die Plätze 2 und 3 demonstrierten die Spellerinnen dann sehr konsequent, woran sie gearbeitet hatten und ließen ihren Gegnerinnen nicht den Hauch einer Chance (25:11; 25:12). Platz 2 und viele gute Eindrücke verbleiben somit in Spelle und bereiten viel Vorfreude auf die anstehende Regionalligasaison. 

Wir wünschen dem Team aus Lohne viel Erfolg in der nächsten Pokalrunde und bedanken und bei den Fans, die uns unterstützt haben. Wir sind stolz, endlich wieder vor und für euch auflaufen und spielen zu können! 

Motorräder entwendet

Salzbergen – Im Tatzeitraum von Mittwochabend bis zum frühen Freitagmorgen gelangten bislang unbekannte Täter auf ein Grundstück an der Wessendorfstraße in Salzbergen.

Sie manipulierten im weiteren Verlauf die Überwachungskamera und verschafften sich Zutritt zur Garage. Aus dieser wurden zwei Motorräder und einen Motorradhelm entwendet. Aus dem Haus der Familie wurden während der Tat auch die Papiere von einem der Motoräder gestohlen. Die Schadenshöhe beläuft sich auf einen fünfstelligen Betrag.

Zeugen, die Hinweise zur Tat oder den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05976/948550 bei der Polizei in Salzbergen zu melden.

Spelle gewinnt das Emsland Derby der Oberliga Niedersachsen

Spelle-Das Emsland Derby in der Oberliga Niedersachsen startete mit einer frühen Führung durch den SC Spelle-Venhaus in der 12. Spielminute durch das Tor von Jan- Hubert Elpermann, aber das war es dann auch in der ersten Halbzeit. 

In der zweiten Halbzeit in der 60. Spielminute konnte Sönke Wessling vom SC BW Papenburg den Anschlusstreffer zum 1:1 erzielen. Doch schon in der 66. Spielminute legte der SCSV nach, durch das Tor von Felix Schmiederer  zum 2:1 nur gut 10 Minuten später in der 77. Spielminute dann noch einmal Felix Schmiederer mit einem Tor zum 3:1 durch gute Vorarbeit von Michael Bünker.

Aber damit sollte noch lange nicht Schluss sein, in der 85. Spielminute erzielte Christopher Ahrens vom SCSV das Tor zum  4:1 dann in der 92. Spielminute traf Michael Bünker zum Endstand von 5:1 für den SC Spelle-Verhaus. 

 

Gebäudebrand entpuppt sich als qualmender Grill

Spelle. Das wäre ein großer Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Spelle gewesen, wenn der Rauch zu einem Feuer gehört hätte. Am Donnerstagabend um 19:40 Uhr meldete ein aufmerksamer Nachbar Qualm von einem Dach eines Modegeschäftes in Spelle und verständigte die Feuerwehr. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Da sich auf dem Geschäftshaus eine Wohnung befindet und die Bewohner den Grill angefeuert hatten, entstand eine Qualm-Wolke, die der Nachbarn bemerkt hatten. 

Wie uns Ortsbrandmeister Stephan Stappers mitteilte, ist es richtig bei unklarer Rauchentwicklung sofort die Feuerwehr zu alarmieren, besser einmal zu viel als zu spät. 

 

Queen Elizabeth II. mit 96 Jahren gestorben

 Queen Elizabeth II. ist im Alter von 96 Jahren im Kreise ihrer Familie auf ihrem Sommerschloss in Balmoral in Schottland gestorben.

Queen Elizabeth II. aus dem Haus Windsor ist seit 1952 Königin des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland sowie von 14 weiteren, als Commonwealth Realms bezeichneten souveränen Staaten einschließlich deren Territorien und abhängigen Gebieten. Sie gilt als die fleißigste Monarchin: Queen Elizabeth II. Niemand saß länger auf dem britischen Thron als sie. 

 

Emsland Jugendticket: Landkreis Emsland und Busunternehmen zufrieden mit dem Start

Meppen. Schon vor dem Schulanfang konnten Schülerinnen und Schüler das Emsland Jugendticket beantragen. Die Ausgabe der Tickets erfolgt seit dem Schulstart über die Schulen. Landrat Marc-André Burgdorf, der zuständige Dezernent Michael Steffens, Daniel Plaggenborg, Geschäftsführer der Emsländischen Eisenbahn, und Vertreter der Verkehrsunternehmen hielten einige Tage nach dem Start des Emsland Jugendtickets erste Rückschau.

„Die Arbeit hat sich gelohnt. Der Start des Angebots ist geglückt, und wir haben jede Menge positive Rückmeldungen erhalten“, resümierte Burgdorf. Die Nachfrage nach dem Emsland Jugendticket sei sehr hoch. Etwa 15.000 Tickets seien bereits ausgegeben bzw. beantragt worden.

„Das Emsland Jugendticket verfolgt einen ganz neuen Ansatz zur Mobilität im Emsland. Rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr steht das Angebot bereit. Auch für sämtliche Freizeitaktivitäten eröffnet das Emsland Jugendticket für tausende junge Menschen neue Möglichkeiten“, betonte Steffens.

Aktuell ist die Schülerbeförderung im Linienverkehr im emsländischen Haushalt mit insgesamt rund 7,3 Mio. Euro eingestellt. Die Einführung des Emsland Jugendtickets ist mit zusätzlichen Kosten von rund 2,7 Mio. Euro verbunden, wovon rund 660.000 Euro aus Landeszuwendungen bestehen. Die zusätzlichen Kosten belaufen sich ab 2023 auf rund 2 Mio. Euro jährlich. Sie sollen jeweils zur Hälfte aus Töpfen des niedersächsischen Nahverkehrsgesetzes und Kreismitteln finanziert werden.

Auch die emsländischen Busunternehmen begrüßen die Einführung des Emsland Jugendtickets: „Wir sehen es als unsere Aufgabe an, an der Weiterentwicklung des ÖPNVs mitzuwirken. Diese Verantwortung ergibt sich daraus, dass wir eigenwirtschaftlich tätig sind, deshalb von einer besseren Inanspruchnahme profitieren und auf eine hohe Akzeptanz unseres Angebots angewiesen sind. Mit dem neuen Fahrschein gelingt die bemerkenswerte Leistung, die Zahl der potenziellen Nutzer um ein Vielfaches zu steigern bei gleichzeitig niedrigeren Fahrpreisen und einem Kostenausgleich für die Unternehmen“, sagte Rainer Levelink vom gleichnamigen Busunternehmen stellvertretend für die emsländischen Verkehrsunternehmer. Auch eine erhöhte Kundenzufriedenheit stellen die Busunternehmen fest. Zudem registrieren sie einen vermehrten Informationsbedarf sowie eine gute Auslastung der Busse durch das Ticket.

Sowohl das Projekt als auch der Zeitplan für die Einführung waren ehrgeizig. Die Kompromissbereitschaft aller beteiligten Akteure und eine lösungsorientierte Arbeitsweise führten letztlich aber zu einem ausgesprochen guten Ergebnis. Steffens lobte ebenfalls den wertschätzenden und sachlichen Austausch mit den Unternehmen. Aktuell liefen noch Gespräche mit der Westfalenbahn, der Niedersächsischen Landesnahverkehrsgesellschaft und der Niedersächsischen Tarifgesellschaft, um auch die Bahnstrecke in das Ticket einzubinden.

Das neue Emsland Jugendticket ist für alle Schülerinnen und Schüler ab der 1. bis zur 13. Klasse mit Wohnsitz im Emsland kostenlos. Das Ticket kann online auf https://www.emsland-jugendticket.de beantragt werden und wird über die Schule ausgegeben. Etwa 41.000 Schülerinnen und Schüler sind anspruchsberechtigt, davon rund 11.000 Schüler/-innen per Satzung für die Schülerbeförderung.

Azubis und Freiwilligendienstleistende können das Ticket beim Verkehrsunternehmen für 240 Euro im Jahresabo oder für 40 Euro monatlich erwerben.

Das neue Emsland Jugendticket gilt an allen Tagen der Woche, auch in den Ferien, an den Wochenenden und an Feiertagen. Es kann somit sowohl für den Weg zur Schule als auch im Freizeitbereich genutzt werden. Außerdem gilt das Ticket im gesamten Landkreis Emsland in allen Bussen (ÖPNV).

Nach Antragstellung kann die Prüfung und die Ausgabe des Tickets einige Zeit in Anspruch nehmen. Für diese Übergangszeit bittet der Landkreis Emsland alle Nutzer darum, die E-Mail-Bestätigung zur Antragsstellung und den Schülerausweis als Beleg im Bus mitzuführen, ansonsten ist keine kostenlose Mitnahme möglich.

Bild: Mit der ersten Bilanz nach Einführung des Emsland Jugendtickets waren die Emsländische Eisenbahn, die Kreisverwaltung und die emsländischen Busunternehmen zufrieden. (Foto: Landkreis Emsland)

Mädchenfußballtag in Spelle

Der SC Spelle-Venhaus  lädt zum Schnuppertraining für Mädchen am Samstag, dem 24.09.2022 im Getränke Hoffmann Stadion ein. Alle Jahrgänge von 2006 bis 20017 sind herzlich willkommen.  Es wird in altersgerechte Gruppen trainiert.

Egal, ob ihr das erste Mal gegen einen Ball tretet oder schon mal gekickt habt, kommt vorbei.

Mitzubringen sind nur Sportsachen, Sportschuhe und ausreichende zu trinken. 

 

 

Melden könnt ihr euch bei: 
Lias -Marie Schmatz
E-Mail: lisamarieschmatz@gmail.com
oder telefonisch unter 0151 / 56 152 750

Buntes Kirmestreiben in Schapen

Schapen- Der Jahrmarkt ruft – vom 10.-12. September lädt die Kirmes in Schapen alle Jahrmarktfreunde zum geselligen Treiben ein. An drei Tagen, von Samstag bis Montag bietet die Kirmes ein buntes Programm, so ist für Groß und Klein der Spaß vorprogrammiert.

Am Samstagnachmittag beginnt die Kirmes mit der Kinderattraktion „Last Man Standing“, bei der die Kinder auf einer Art Hüpfburg mit drehenden Barrieren das Gleichgewicht halten sollen und Spaß beim Toben haben können. Im Anschluss startet die Kirmes ab 17 Uhr mit einer Happy Hour der Karussells – hier gilt einmal zahlen für zweimal fahren.

Um 19.30 Uhr wird ganz traditionell das Fass angestochen und mit Freibier auf den Start der Schapener Kirmes angestoßen. Ab 21 Uhr bringt dann DJ Xplosion die Tanzbeine bei Rosken in Schwung. Um 22 Uhr endet der erste Kirmestag mit einem großen Feuerwerk.

Der zweite Kirmestag beginnt mit einem Frühshoppen ab 11 Uhr bei der Gaststätte Rosken, im Anschluss beginnt ab 14 Uhr der Kirmestrubel, während die Gaststätten Rosken und Düsing ab 14.30 Uhr zu Kaffee und Kuchen einladen.

Um 9.30 Uhr beginnt der dritte und letzte Kirmestag mit einem Landfrühstück in der Gaststätte Düsing. Ab 12 Uhr startet anschließend die Kirmes mit einem Frühshoppen und der Ausgabe von Losen für die große Kirmesverlosung. Hier sind Gewinne im Wert von über 1500 Euro im Lostopf. Ab 14 Uhr werden dann die Gewinnerinnen und Gewinner der Verlosung bekanntgegeben und das Kirmesende mit Freibier gefeiert.

Aktion: „Uns geht das Licht aus – Heute das Licht und morgen der Ofen“

Viele Bäckereien – auch im Emsland und in der Grafschaft Bentheim – nehmen am morgigen Donnerstag, den 08. September an der deutschlandweiten Aktion „Uns geht das Licht aus – Heute das Licht und morgen der Ofen“ teil, um auf die explodierenden Energiekosten aufmerksam zu machen.

Dazu erklärt der regionale Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann, der auch agrar- und ernährungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist:

„Die explodierenden Energiepreise belasten nicht nur energieintensive Großbetriebe, sondern besonders viele kleine und mittlere Unternehmen, gerade im Ernährungshandwerk. Es kann nicht sein, dass nur große Industrien von Entlastungen profitieren. Die mittelständischen Betriebe, die durch den Vertrieb von Nahrungsmitteln Systemrelevanz haben, bleiben bisher von den Mehrkostendämpfungen unberücksichtigt. Bäckereien können diese Kosten nicht einfach 1:1 weitergeben. Viele Mittelständler wissen nicht, wie sie bis zum Ende des Jahres durchhalten sollen.

Der Ernst der Lage ist in Berlin bei der Ampel-Regierung offensichtlich nicht angekommen – sonst würde Bundeswirtschaftsminister Habeck in der Krise nicht so planlos in Talkshows über das Thema Insolvenz reden. Auch Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir muss endlich seinen Fokus auf die Verbraucherinnen und Verbraucher richten, die sich nicht den täglichen Einkauf beim Bio-Markt leisten können.“

Radeln nach Zahlen im südlichen Emsland – Eröffnung des neuen Knotenpunktnetzes mit geführter Radtour

Meppen. Das beliebte Knotenpunktnetz, mit dem sich Radtouren präzise planen lassen, wird in 2022 emslandweit installiert. Damit ist das „Radeln nach Zahlen“, das sich ursprünglich auf niederländischen Radrouten bewährt hat, nun flächendeckend im Emsland möglich. So natürlich auch im südlichen Emsland. „Unsere Position als beliebteste Radregion Deutschlands ist das Ergebnis langjähriger Investitionen, mit denen hochwertige Radinfrastruktur geschaffen und instandgehalten wurde. Dieser Status wird durch das Knotenpunktnetz weiter gestärkt“, freut sich Landrat Marc-André Burgdorf.

Das sogenannte Knotenpunktradeln ermöglicht die Orientierung mit Hilfe fest installierter Schilder und Wegweiser, die sich an jeder Kreuzung und Weggabelung finden. Wer flexibel und individuell die malerische Emslandschaft auf dem Drahtesel erkunden möchte, wird das Fahrradknotensystem lieben“, betont der Landrat.

Im Rahmen des niedersächsischen Förderprogrammes (NGVFG) und der flächendeckenden Installation des Knotenpunktnetzes im Emsland konnte das bestehende Radwegenetz im südlichen Emsland erweitert und mit Knotenpunkte ausgestattet werden. Die Gesamtkosten für die Erweiterungen und Beschilderungen im südlichen Emsland belaufen sich auf rund 290.000Euro. Das Land Niedersachsen beteiligt sich mit einer Förderquote von 60 Prozent. Die Kosten für die Planung des Gemeinschaftsprojekts des Landkreises Emsland und den Städten und Gemeinden des südlichen Emslandes von 80.000 Euro werden über LEADER gefördert.

Verantwortliche aus Politik und Verwaltung eröffneten am vergangenen Mittwoch (7. September) mit einer vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) begleiteten Fahrradtour offiziell das neue Knotenpunktnetz im südlichen Emsland. Der Radtourismus boomt im Emsland. Seit Jahren belegt der Landkreis gemeinsam mit dem Osnabrücker Land und der Grafschaft Bentheim den sensationellen ersten Platz in Deutschland, sagt Burgdorf. „Das Emsland punktet in vielerlei Hinsicht: Gut ausgebaute Wege abseits des Autoverkehrs, eine lückenlose, regelmäßig überprüfte Beschilderung und zahlreiche Service-Angebote machen das Emsland zu einer zugleich spannenden und entspannenden Rad-Region. Wer völlig unbeschwert fietsen will, dem nimmt das Emsland-Koffer-Taxi das Gepäck ab. Die Busse des Emsland RADexpress verkehren während der Radsaison entlang beliebter Strecken an Wochenenden und Feiertagen im Zwei-Stunden-Takt und ermöglichen es so, Touren bei Bedarf abzukürzen. Zudem finden sich überall im Emsland Gastgeber, die ihren Service auf die Bedürfnisse von Rad-Urlaubern zugeschnitten haben, so Burgdorf.

Das Erleben von Natur und Weite und das Radfahren stehen bei vielen Urlaubern und auch Einheimischen an oberster Stelle, wenn es um Erholung und Entspannung geht“, weiß auchLandtagsabgeordneter Christian Fühner. Das Engagement und die kontinuierlichen Investitionen in den Radwegebau des Landkreises Emsland können sich sehen lassen: Das Emsland bietet ideale Voraussetzungen mit den attraktiven Radwegen und der perfekten Ausweisung der Radwege. Die Fördermittel des Landes Niedersachsen sind hier hervorragend eingesetzt“, so der Landtagsabgeordnete.

Auch Matthias Lühn, LAG-Vorsitzender der LEADER-Region Südliches Emsland, ist von dem Ergebnis des Gemeinschaftsprojekts begeistert: „Durch die Installation des flexiblen und beliebten Knotenpunktsystems haben wir einen erheblichen Mehrwert für das touristische Angebot im Emsland geschaffen. Hiervon profitieren auch die Emsländerinnen und Emsländer, die bequem und individuell die emsländische Landschaft mit dem Rad erkunden können – also Urlaub direkt vor der Haustür erleben.“ Die emslandweite Installation des Knotenpunktnetzes wird das bestehende emsländische Radwegenetz von 2.000 Streckenkilometern um weitere 580 Kilometer erweitert. Passende Radkarten für die emsländischen Teilregionen sind bei der Emsland Tourismus GmbH und den örtlichen Tourist-Informationen erhältlich. Darüber hinaus ermöglicht der Emsland Routenplaner (www.emsland-routenplaner.de) die digitale Planung von Tages- und Mehrtagestouren im Emsland.

Nordwestdeutsche Pokalrunde als Standortbestimmung

Spelle- Nach der abgelaufenen Regionalligasaison lichteten sich beim SC Spelle-Venhaus deutlich die Reihen. Gleich 10 Spielerinnen aus dem direkten und erweiterten Kader, als auch der Co-Trainer Jost Bertels, stehen den Emsländerinnen in der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung. Dennoch schafften es die Verantwortlichen, eine neu strukturierte Mannschaft vor allem aus den eigenen Reihen zusammenzustellen. Am kommenden Samstag, den 10.09.22 findet nun die Feuertaufe für das Team von Cheftrainer Stefan Jäger in heimischer Halle statt. Um 11.00 Uhr ist Anpfiff im NWVV-Pokal.

„Dass es irgendwann einen Umbruch geben wird, war mir klar. Doch in diesem Umfang war doch für alle recht überraschend“, so der Chefcoach, der jüngst seinen Vertrag um 2 weitere Jahre verlängerte. Nach anfänglicher Skepsis, ob der neu zusammengestellte Kader den Erwartungen entsprechen könne, findet Jäger klare Worte: „Einerseits war und ist es meine Aufgabe, junge Spielerinnen des eigenen Vereins an die Erste heranzuführen. Andererseits wächst man mit seinen Aufgaben. Sicherlich wäre für die eine oder andere Spielerin ein Jahr mit Doppelspielrecht in der Zweiten nicht von Nachteil gewesen. Die jetzige Entwicklung zeigt aber, dass alle gewillt sind, hart an sich und für das Team zu arbeiten. Wir haben durch den deutlichen Umbruch die Chance, dem Volleyballsport beim SCSV ein neues Gesicht zu geben. Keine leichte, aber sehr interessante und herausfordernde Aufgabe, die immens viel Spaß macht.“ So blieben Chrissi Witschen, Maren Rekers, Pauline Greiwe, Tina Scheepers und Jana Holtel erhalten. Mit Emma und Anne Rauen, Nele Hüsing und Lia-Marie Lögers rücken gleich 4 Spielerinnen aus der eigenen Jugendförderung aus der Bezirks- und Landesliga ins Regionalligateam auf. Die Salzbergenerin Madita Brüning, die bei Tebu Oberligaerfahrung hat sammeln können, stößt ebenfalls hinzu und rundet den 10-köpfigen Kader bereits ab. Neben Jäger unterstützt auch Martin Altenschulte die Mannschaft tatkräftig.

Mit viel Basisarbeit, einem intensiven Trainingslager, mehreren Testspielen und externen Aktionen im Tiegelgym und mit den StrongPartners konnte das Niveau nach und nach gesteigert und die Spielerinnen zu einem gut funktionierenden Team geformt werden. Hier machte sich schnell bezahlt, dass die 4 Youngsters bereits von langer Hand geplant immer wieder mit Kurzeinsätzen erste Erfahrungen und Regionalligaluft im regelmäßigen Training mit der Ersten haben sammeln können.

Bei der anstehenden ersten Runde im Pokal soll nun noch etwas Feinschliff her. Zudem dient das Turnier mit den Ligakonkurrenten des SV Union Lohne und Raspo Lathen als erste Standortbestimmung und Härtetest, bevor die Emsländerinnen dann am 24.09.22 direkt die Topp-Favoriten des VC Osnabrück zu Gast haben werden.

„Wir wollen den Speller Fans wieder tollen, kämpferischen und attraktiven Volleyballsport bieten. Sicherlich wird es dabei in dieser Saison nicht um die ersten Plätze gehen. Wir wollen frühzeitig den Regionalligaplatz sichern. Die Entwicklung jeder einzelnen Spielerin und des Teams stehen aber im Vordergrund“, so der zuversichtliche Speller Coach. Da kommt der Pokal anscheinend recht, um dem Speller Publikum einen ersten Eindruck zu vermitteln und Werbung in eigener Sache zu betreiben.

Anpfiff am Samstag ist um 11.00 Uhr in der Speller Halle. Der Eintritt ist frei.

Zwei Personen bei Unfall verletzt


Salzbergen – Am Dienstag kam es auf der Venhauser Straße in Salzbergen zu einem Verkehrsunfall. Zwei Personen wurden dabei verletzt. Ein 52-Jähriger sowie seine 41-jährige Beifahrerin waren gegen 14.40 Uhr in ihrem VW in Richtung B70 unterwegs. Als der Mann verkehrsbedingt seinen Pkw abbremste, übersah dies ein hinter ihm fahrender 61-Jähriger und fuhr mit seinem Ford auf den VW auf. Die
beiden Insassen im VW wurden dabei leicht verletzt. Der Fahrer des Ford blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1000 Euro.