Teddybär-Krankenhaus ein voller Erfolg

Meppen. Während ein großer Teddybär geröntgt und am Bein gegipst werden musste, wurden bei einem Fußball per Ultraschall Bauschmerzen diagnostiziert und direkt im OP die zu viel gegessenen Gummibärchen herausoperiert. Auch der Kuh „Annabell“ sowie Drachen, Einhörnern und weit über 100 weiteren tierischen und kuscheligen Patienten und deren Besitzern konnte im ersten emsländischen Teddybär-Krankenhaus geholfen werden.

 

Vor kurzem haben Medizin- und Pharmaziestudenten der Universität Düsseldorf mit viel Einsatz und Herzblut das Kreishaus in Meppen zum Teddybär-Krankenhaus umfunktioniert. Das Projekt wurde vom Gesundheitsamt des Landkreises Emsland erstmals im Rahmen der Weiterbildungsgesellschaft für Mediziner „Meilenstein“ ins Emsland geholt. „Durch das Teddybär-Krankenhaus möchten wir den Kindern eine neue Sicht auf den Arzt und das Krankenhaus ermöglichen. Um das zu erreichen, bieten wir ihnen einen geschützten Raum, in dem sie Fragen stellen und alles selbst ausprobieren können“, erklärte Johanna Sievering, Leiterin des Gesundheitsamtes. „Unser Ziel ist es, dass sie mit dieser neu gewonnenen Erfahrung zukünftig weniger Angst vor dem Arztbesuch haben und gleichzeitig möchten wir den Medizinstudenten Erfahrungen im Umgang mit den Kindern sammeln lassen“, so Sievering weiter.

Die Teddybär-Ärzte behandelten im kostenlosen Teddybär-Krankenhaus für Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren die Kuscheltiere der Kinder und gaben ihnen so spielerisch einen Einblick in die Vorgänge und Abläufe eines Krankenhauses und eines Arztbesuches. Die Klinik war gut ausgestattet, beispielsweise mit Reflexhammer, Stethoskop und Impfung, aber auch mit modernster Bildgebung, mittels „MRT“ und „CT“.

Auch der Operationssaal war umfänglich ausgerüstet, in dem die Knochenbrüche der flauschigen Patienten unter der Assistenz vieler kleiner, grün bekittelter Helfer chirurgisch versorgt wurden. Im Behandlungsbereich teilte eine blinkende Maschine das Ergebnis der Blutanalyse mit; hat das Plüschtier auch gute Laune? Hat es vielleicht zu viel Zucker im Blut oder zu wenig getrunken? Die medizinischen Geräte wurden in liebevoller Kleinstarbeit von den „Teddy-Docs“ selbst entwickelt und gebaut. Bei der Zahnprophylaxe konnte spielerisch der richtige Umgang mit Zahnbürste und Co. an den Kuscheltier-Patienten geübt werden.

Nachdem die Tiere geröntgt, operiert und behandelt wurden, gab es am Ende in der Apotheke der Pharmaziestudenten noch die gesamte Palette der heutigen Teddypharmazie – von Pflastermäppchen, Äpfeln, trostspendenden Gummibärchen bis hin zum „Alles- wird–gut –Tee“. Ein echter Rettungswagen mit dem Patienten „Manni“ an Bord, einem riesigen Stofftier-Elch, war ebenfalls dabei und konnte eingehend besichtigt werden.

Ob Eltern, Medizinstudenten oder Mitarbeiter in einem waren sich alle einig: Eine Teddybär-Sprechstunde sollte zukünftig wiederholt werden.

Schornsteinfeger wünschen Glück für 2020 Landkreis Emsland empfängt Abordnung zum Gespräch

Landrat Marc-André Burgdorf (Mitte) und Michael Steffens (l.) als neuer zuständiger Dezernent für Sicherheit und Ordnung empfingen sechs Schornsteinfeger im Meppener Kreishaus. Rechts im Bild Fachbereichsleiter Sicherheit und Ordnung Christoph Lühn.

Meppen. Sechsfach hält besser – frei nach diesem Motto überbrachte ein Schornsteinfeger-Sextett aus dem Landkreis Emsland Landrat Marc-André Burgdorf und dem Landkreis Emsland die besten Wünsche für das Jahr 2020. „Es ist eine schöne Geste, dass Sie den Menschen im Landkreis Glück zum neuen Jahr bringen möchten“, bedankte sich Burgdorf bei Gerd Rechtien, Obermeister der Schornsteinfegerinnung Osnabrück-Emsland, sowie bei seinen fünf Kollegen.

Die Abordnung war stellvertretend für alle 31 bestellten bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger im Landkreis in der Meppener Kreisverwaltung zu Gast. Die Vertreter des Schornsteinfegerhandwerks hatten die Möglichkeit, ihren neuen Dezernenten für Sicherheit und Ordnung, Michael Steffens,  kennenzulernen, der mit der Wahl Burgdorfs zum Landrat diese Aufgabe übernommen hat. Im Verlauf des Treffens tauschten sich alle Teilnehmer ebenfalls über aktuelle Themenbereiche im Schornsteinfegerhandwerk aus. Dazu zählte auch die zum 1. Januar 2022 anstehende erneute große Ausschreibung von frei werdenden Kehrbezirken.

 

 

 

Bitburger After-Work-Party auf dem Meppener Weihnachtsmarkt

Foto: Stefan Schöning

Meppen. Auf dem Meppener Weihnachtsmarkt steht die „Kult-Party“ des Jahres vor der Tür. Am Donnerstag, 12. Dezember, ab 18.00 Uhr, verwandelt sich der Weihnachtsmarkt mit der Bitburger-After-Work-Party wieder für einige Stunden zur Weihnachts-Party-Location.

Ansgar Limbeck, Geschäftsführer vom Stadtmarketingverein WiM, erwartet wieder ein „volles Haus“: „Auf der Eisbahn wird DJ Ralf in bewährter Manier musikalisch für gute Laune sorgen. Darüber hinaus werden wir in diesem Jahr auch wieder auf dem Windthorstplatz und vor dem historischen Rathaus jeweils einen DJ auflegen lassen. Wir sind überzeugt, so den erwarteten mehreren tausend Besuchern mehr als gerecht zu werden“, so Limbeck.

Eigens für diesen Abend wird die 400 Quadratmeter große Eisbahn mit einem Holzfußboden abgedeckt, auf dem auch einige Bewirtungsstände untergebracht werden. So habe man keine kalten Füße zu befürchten. Und auch regnerisches Wetter könne dem Event nichts anhaben. Im Lichterglanz des Riesenrades und der Weihnachtspyramide ist zum wiederholten Male eine tolle Veranstaltung garantiert! Aufgrund der Aufbauarbeiten wird die Eisbahn für das Schlittschuhlaufen am Donnerstag ganztägig geschlossen.