Berufliche Beratung und Coachings für Frauen Landrat begrüßt neue Leiterin der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft

Meppen. In Niedersachsen sind die 24 „Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft“professionelle Anlaufstellen für Frauen in allen berufsbezogenen Fragen, insbesondere für Berufsrückkehrerinnen nach einer familienbedingten Unterbrechung der Berufstätigkeit. Die Koordinierungsstelle im Landkreis Emsland ist bei der Wirtschaftsförderung angesiedelt. Sie steht nun unter neuer Leitung.

Landrat Marc-André Burgdorf begrüßte offiziell Ilka Krane, die die Leitung der Koordinierungsstelle am 1. August übernommen hat. „Es freut mich, dass wir für diese wichtige Aufgabe eine Neubesetzung gefunden haben, die aus früheren Tätigkeiten viel Erfahrung zu denThemen Familienfreundlichkeit sowie Frauen und Wirtschaft mitbringt“, sagt Burgdorf. Die 43-Jährige übernimmt die Koordinierungsstelle, die bereits seit 30 Jahren besteht, von ihrer Vorgängerin Susanne Mertz. Ilka Krane ist zuständig für die Beratung von Frauen, die sich beruflich neuorientieren möchten, sei es in Form von Einzel- oder Gruppencoachings, Qualifizierungsangeboten oder der Beantwortung von Fragen rund um Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Beratungstermine finden in der Koordinierungsstelle im Meppener Kreishaus, online, telefonisch oder auch in den Städten/Gemeinden vor Ort statt.

Mein Ziel ist es, dass Frauen gleichberechtigt am Arbeitsmarkt teilnehmen können. Dazu gehört, dass sie nach einer Familienzeit qualifiziert wieder in den Job zurückkehren und sich durch ihrenJob finanziell unabhängig aufstellen können. Auch die Förderung von Frauen in Führungspositionen ist ein Thema, das wir angehen wollen,“ sagt Krane. Um diese Ziele zu erreichen, arbeitet die Koordinierungsstelle eng vernetzt mit beispielsweise der Arbeitsagentur, Bildungsträgern, den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten und der regionalen Wirtschaft.

Darüber hinaus hat Ilka Krane auch die Geschäftsführung des „vereinbar e.V. – Familienfreundliche Unternehmen im Landkreis Emsland“, der 1993 gegründet wurde, übernommen. „Der Verein setzt bei einem wichtigen Thema für die Unternehmen im Landkreis an: über die vermehrte Teilhabe von Frauen wichtige Fachkräfte für die Unternehmen zu gewinnen. Mit ihrer Expertise, ihrem Netzwerk und ihren Ideen wird Ilka Krane mit dem Verein passende Angebote entwickeln,“ sagt Burgdorf.

Ilka Krane ist eine überzeugte „Rückkehrerin“ ins Emsland. Nach dem Studium in Aachen arbeitete sie zunächst in Konzernen in Düsseldorf als Personalentwicklerin. Seit 2013 lebt sie mit ihrem Mann wieder im Emsland und ist Mutter dreier Söhne. Zuletzt war sie als Personalerin in einem mittelständischen Unternehmen in Geeste beschäftigt. Als Unternehmenscoach für Familienfreundlichkeit hat sie über die „Emsländische Stiftung Beruf und Familie“ bereits einige regionale Unternehmen kennengelernt. „Als berufstätige Mutter mit Kita- und Grundschulkindern weiß ich, was Vereinbarkeit im Alltag bedeutet. Ich möchte Frauen im Emsland ermutigen, ihren eigenen beruflichen Weg zu gehen – auch mit Familie,“ betont Krane.

Für Fragen und Terminvereinbarungen steht das Team der Koordinierungsstelle telefonisch unter den Rufnummern 05931/44-1606 und 05931/44-2604 sowie der E-Mail-Adressekoordinierungsstelle@emsland.de zur Verfügung.

 Landrat Marc-André Burgdorf heißt Ilka Krane als neue Leiterin der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft herzlich willkommen. (Foto: Landkreis Emsland)

 

Neues Boot der Wasserschutzpolizei in Meppen vorgestellt

Meppen – Die Beamten der Wasserschutzpolizei (WSP) sowie die Leiterin der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim, Nicola Simon, haben am Montag das neue Boot der Wasserschutzpolizei in Meppen offiziell vorgestellt. Das neue Streifenboot mit der Bezeichnung „W32“ wird zukünftig auf den etwa 250 Kilometer langen zu bestreifenden Wasserstraßen der Polizeiinspektion unterwegs sein. Das sieben Meter lange Vehikel verfügt über einen 150 PS starken Außenmotor und einer festen Kabine. So kann es ganzjährig für Einsatzlagen und Streifenfahrten auf den Bundeswasserstraßen, sowie den angrenzenden Landeshäfen und Landeswasserstraßen eingesetzt werden. Insbesondere auf der, für die großen Frachtschiffe nicht befahrbaren, Ems kommt das besonders manövrierfähige und trailerbare Boot zum Einsatz. Zudem werden mithilfe der „W32“ Sportboote, Angler und Camper entlang der Wasserstraßen überprüft. Darüber hinaus verfügt die WSP Meppen über ein 10.5 Meter langes Streckenboot, der „W17“. Auf diesem sind die Beamten auf den Gewässern unterwegs, um unter anderem Berufsschiffe während der Berg-/Talfahrt sowie aber auch in den Schleusen und Häfen zu kontrollieren.

Neues Boot des WSP in Meppen vorgestellt

Neben der Vorstellung des neuen Gefährtes, standen die Kollegen der Wasserschutzpolizei auch für allgemeine Fragen zu ihren Tätigkeitsbereichen zur

Verfügung: Insgesamt versehen neun Beamte der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim ihren Dienst bei der Wasserschutzpolizeistation in Meppen. Um als sogenannter „Wasserschützer“ bei der Polizei tätig zu werden, bedarf es im Vorfeld diverse Lehrgänge bei der WSP-Schule in Hamburg, viele Übungsstunden an Bord der Boote sowie in den Streifenwagen. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Wasserschutzpolizei ist die Kontrolle der Binnenschifffahrt.

Speziell die Einhaltung der Sozialvorschriften, wie die Überschreitung von Einsatzstunden oder Ruhezeitunterschreitungen werden überwacht. Auch die Kontrolle der Sicherheitsbestimmungen an Bord, die Kontrolle von Abfällen aus dem Ladungsbereich gehören zum Spektrum wasserschutzpolizeilicher Tätigkeit, ebenso wie die Überwachung von Verkehrsvorschriften sowie die Schiffsunfallaufnahme. „Neben der Binnenschifffahrt stellt uns auch die Sportschifffahrt, gerade in den Sommermonaten, immer wieder vor neue, interessante Aufgaben. Darüber hinaus sind wir jederzeit Ansprechpartner für alle Verkehrsteilnehmer auf dem Wasser“, erklärt Christan Kleen, Leiter der Wasserschutzpolizeistation in Meppen.

Das neue Boot „W32“ der Wasserschutzpolizei in Meppen

Erstes Elektrofahrzeug für den Baubetriebshof

Meppen.Der Fuhrpark des Baubetriebshofes wurde um das erste Elektro-Nutzfahrzeug erweitert. Dabei handelt es sich um einen Opel Vivaro Elektro.

Das Fahrzeug mit einer Reichweite von circa 300 Kilometern wird für die Sparte Tischlerei im Einsatz sein. Dass die benötigten Materialien im Transporter sicher und komfortabel zugänglich untergebracht werden können, dafür haben Johannes Vehring, Leiter des Baubetriebshofes, in Zusammenarbeit mit Marco Kemper, Geschäftsführer des gleichnamigen Autohauses in Nödike, und seinem Team gesorgt. „Elektrofahrzeuge sind gefragt wie noch nie. Auch im Bereich der Nutzfahrzeuge ist die Tendenz steigend“, erklärt Marco Kemper.

„Unser Fuhrpark wird noch um drei weitere Elektrofahrzeuge erweitert“, sagt Vehring. „Dabei profitieren wir aktuell noch von einer Landesförderung“, ergänzt Betriebsleiterin Mechthild Wessels. Mit der Anschaffung weiterer Fahrzeugen werden künftig auch Wallboxen auf dem Betriebsgelände installiert. Das neue Fahrzeug kann derzeit noch über eine Starkstromleitung geladen werden.

 Zur Fahrzeugübergabe erschienen (v. l.) Betriebsleiterin Mechthild Wessels, Johannes Vehring, Leiter des Baubetriebshofes, Michael Keuter-Höning – der künftige Hauptnutzer des E-Fahrzeuges -, Marco Kemper und Henrik Rittstieg von Autohaus Kemper.

Historientage vom 9. bis 10. April am Emsland Archäologie Museum

Meppen. Am Samstag und Sonntag, 9. und 10. April, geben sich 20 Historiendarsteller ein Stelldichein am Emsland Archäologie Museum an der Koppelschleuse in Meppen und lassen die Römerzeit lebendig werden.

Am Samstag von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr ist am kommenden Wochenende Geschichte zum Anfassen angesagt – und das nicht nur in der neuenErlebnisausstellung „Thermen, Thing und Tacitus – Römer und Germanen im Emsland“. Die kleine Zeitreise führt die Gäste des Museums in das Zeitalter des römischen Kaisers Augustus und seiner Zeitgenossen. 20 Historiendarsteller veranschaulichen im und am Museum das Alltagsleben der Menschen vor mehr als 2000 Jahren. Gekleidet in historisch belegtenGewändern, bieten sie als Legionär, Handwerker, Händler und Germane einen faszinierenden Einblick in die Lebens-, Glaubens- und Arbeitswelt jener Menschen.

 

Direkt vor dem Museum wird ein kleines „Feldlager“ aufgeschlagen, in dem Legionäre und germanische Hilfstruppen ihrem Tagesgeschäft nachgehen, sich dabei über die Schulter blicken lassen und den Besuchern Rede und Antwort stehen. Aber nicht nur Militärisches wird gezeigt: Es wird gekocht und verschiedene Handwerke wie z. B. Lederarbeiten demonstriert, sogar in eine römische Schule können Besucher gehen. Besonders Kinder sind eingeladen, mitzumachen, selbst einmal Hand anzulegen und etwas zu basteln.

 

Informativ, klein aber fein ergänzen diese Darstellungen über das Wochenende die Sonderausstellung, die am 8. April gemeinsam mit geladenen Gästen offiziell eröffnet wird. Sie wird vom 9. April bis 31. Oktober zu den Öffnungszeiten des Museums für Besucher zu sehen sein. Die Schau richtet den Blick auf die römische Kaiserzeit im Emsland. Vieles aus dem Leben der Menschen, die vor rund 2000 Jahren im Emsland lebten – den „amsivarii“, als die der römische Geschichtsschreiber Tacitus (58 bis 120 n. Chr.) sie bezeichnete – konnte bei Grabungen der Kreisarchäologie zu Tage gefördert werden. Weitestgehend bestückt mit Exponaten aus dem Emsland, ergänzen auch einige römische Funde aus Nachbarregionen die Ausstellung.

 

Der Eintritt zu den Römertagen einschließlich Besuch der Sonderausstellung beträgt sieben Euro für Familien, vier Euro für Erwachsene und zwei Euro für Kinder. Das Emsland Archäologie Museum ist montags bis donnerstags sowie samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Feldküche und Krankentransportwagen auf dem Weg in die Ukraine

Gemeinsame Initiative unterstützt Menschen in Kriegsgebieten

 

Meppen. Einen Krankentransportwagen, aufgefüllt mit Verbandsmaterial und technisch generalüberholt, sowie eine Feldküche entsenden in einer gemeinsamen Aktion das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Kreisverband Emsland, und der Kreisfeuerwehrverband Aschendorf-Hümmling mit Unterstützung des Malteser Hilfsdienstes Papenburg in die Ukraine. Auf Initiative des Landkreises Emsland, der in diesen Tagen in engem Kontakt mit seinem polnischen Partnerlandkreis Lidzbark-Warminski steht – der wiederum mit dem ukrainischen Oblast Tscherniwizi partnerschaftlich verbunden ist – ist diese Lieferung von Hilfsgütern in das ukrainische Kriegsgebiet zustande gekommen. 

„Der Angriffskrieg Russlands wird mit zunehmender Härte gegen die Ukraine geführt. Die genauen Opferzahlen sind unbekannt. Gemeinsam wollen wir die Ukraine in dieser schweren Zeit mit humanitären Hilfslieferungen unterstützen“, sagte Landrat Marc-André Burgdorf. Die Idee entstand nach einer Videokonferenz mit dem Landrat von Lidzbark-Warminski, Jan Harhaj, und einer sich anschließenden Videokonferenz mit Vertretern des ukrainischen Landkreises Tscherniwizi.

Einmal vor dem Meppener Kreishaus angekommen, organisiert der Landkreis Emsland den mehrtägigen Weitertransport der Hilfslieferungen an den polnisch-ukrainischen Grenzübergang Hrebenne/Rawa-Ruska. Am heutigen Mittwochmorgen (9. März) ist der Transport in die Ukraine gestartet; die Ankunft ist für Freitag, 11. März, gegen 8 Uhr morgens vorgesehen. Dann soll die Übergabe an die polnischen Helfer stattfinden, die den Krankentransportwagen und die Feldküche ihren ukrainischen Freunden aushändigen werden.

Christof Witschen, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbands Emsland, sagte: „Wir freuen uns, dass wir neben unserem DRK internen Engagement auch hier bei der Bewältigung dieser humanitären Katastrophe unterstützen können. Das Fahrzeug ist vollständig ausgestattet, sodass es vor Ort direkt in Betrieb genommen werden kann. Da wir in wenigen Wochen neue Krankentransportwagen in Betrieb nehmen, kommt es im Emsland damit natürlich nicht zu Engpässen.“

Gerd Köbbe, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Aschendorf-Hümmling e.V., zeigte sich

dankbar für den durch den Landkreis angeregten Hilfsgütertransport: „In Anbetracht der schrecklichen und nur schwer zu ertragenen Situation, ist es jetzt das Mindeste, auf diese Weise gezielte Hilfe vor Ort zu leisten“, betonte er.

Die dieselbetriebene Feldküche aus den Beständen des Kreisfeuerwehrverbandes Nord ist in der Vergangenheit bei Katastrophenschutzübungen zum Einsatz gekommen und wurde frisch gewartet. Der Malteser Hilfsdienst war für den Transport der Feldküche zum Kreishaus verantwortlich. Der Krankentransportwagen wurde vom Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Emsland, gespendet. Er ist für den Transport von verletzten oder erkrankten Personen einschließlich einer Betreuung durch qualifiziertes Personal geeignet.

 

Bild: (v. l.) Dezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis, Christoph Witschen, DRK-Kreisverband Emsland, Landrat Marc-André Burgdorf, Gerd Köbbe, Vorsitzender Kreisfeuerwehrverband Aschendorf-Hümmling, sowie Jens Kötter und Robert Pasker vom Malteser Hilfsdienst Papenburg, stellen in einer gemeinsamen Aktion einen Krankentransportwagen und eine Feldküche mit in Kisten verpacktem Zubehör für die Menschen in der Ukraine zur Verfügung.  (Foto: Landkreis Emsland)

Countdown zur Frühjahrskirmes in Meppen läuft

 

Meppen.„Nach aktuellem Stand werden wir am letzten März-Wochenende unsere Frühjahrskirmes auf dem Veranstaltungsgelände am Nagelshof veranstalten können“, lautete die tolle Nachricht von Ansgar Limbeck vom Stadtmarketingverein WiM e. V..

Die jüngsten Vereinbarungen von Bund und Ländern und der in Aussicht gestellte „Freedom-Day“ am 20. März ließen ein solches Event wieder zu. „Ich freue mich sehr, dass wir wieder in solche Planungen einsteigen dürfen“, freut sich auch Bürgermeister Helmut Knurbein. Von perfektem Timing kann zudem gesprochen werden: Die Frühjahrskirmes wird vom 25. – 28. März stattfinden und damit exakt an dem auch ursprünglich geplanten Termin in diesem Jahr.

Am Eröffnungstag, Freitag, 25. März, wird gegen 21.00 Uhr ein spektakuläres Feuerwerk den Meppener Nachthimmel erleuchten. „Ich denke, das wird insbesondere nach den vergangenen Monaten einmal mehr ein besonders schöner Auftakt sein“, so Limbeck. Das bunte Kirmestreiben beginnt an allen Tagen jeweils um 14.00 Uhr. Am Sonntag, 27. März, lädt der Einzelhandel ab 13.00 Uhr zum verkaufsoffenen Sonntag ein. Der Montag ist traditionell der Familientag mit ermäßigten Preisen.

Auch stehen wieder besondere Attraktionen auf dem Programm: Mit dem „x-Flight“ macht werden die Fahrgäste bis in 21 Metern Höhe „hochgeschaukelt“, während die Gondeln sich gleichzeitig drehen – wer da noch den Überblick behält, kann den Blick aus schwindelerregender Höhe über die Meppener Frühjahrskirmes schweifen lassen. Wer es etwas „ruhiger“ mag, wird vor allem gerne in das Riesenrad „Lounge 360°“ einsteigen. Mit dem Break-Dance, einem Autoskooter, dem „Power-Express“ oder auch einem „Scheibenwischer“ sind in diesem Jahr die Kirmesklassiker wieder dabei. Natürlich gibt es auch für die kleinen Kirmesgäste jede Menge Fahrspaß auf verschiedenen Karussells.

Neben Mandeln, Zuckerwatte und Co. sorgen auch Schießbuden und Pfeil- bzw. Wurfwagen für ausgelassene Unterhaltung der Kirmesbesucher. „Das Angebot wird wieder sehr abwechslungsreich sein – das ist auch und vor allem der Schausteller-Branche zu verdanken, die trotz der auch für sie sehr schweren Zeiten durchgehalten hat“, spricht Bürgermeister Knurbein seinen Dank aus.

Minister Althusmann bekräftigt Ausbau der E 233 – Personelle Verstärkung in Landesbehörde angekündigt

Meppen. Die Hoffnung auf gute Signale für das weitere Vorankommen des Ausbaus der Europastraße (E) 233, der die Landräte Marc-André Burgdorf (Landkreis Emsland) und Johann Wimberg (Landkreis Cloppenburg) gleich zu Beginn des Treffens, zu dem sie eingeladen hatten, Ausdruck verliehen, wurde nicht enttäuscht: Dr. Bernd Althusmann, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, sprach bei seinem Besuch im Meppener Kreishaus am Mittwoch (2. Februar) ein klares Bekenntnis „ohne Wenn und Aber“ zur E 233 aus. Der Prozess sei „unumkehrbar“, betonte Althusmann.

Althusmann betonte in dem Gespräch vor Landtagsabgeordneten der beiden Landkreise, der Projektleiter der Behörden, Wirtschaftsvertretern und Mitarbeitern der Niedersächsischen Straßenbaubehörde, dass die E 233 im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans stehe und er von der Bundesregierung Kontinuität erwarte. Auch im niedersächsischenKoalitionsvertrag von 2017 sei die E 233 als prioritäres Projekt verankert.

Der vierstreifige Ausbau der E 233 zwischen der Autobahn 31 bei Meppen und der Autobahn 1 bei Emstek über eine Gesamtlänge von rund 84 km beschäftigt die beiden Landkreise Emsland und Cloppenburg als Planungsbehörden bereits seit 2008. Eine sehr lange Zeit, wie nicht nur die beiden Landräte, sondern auch der Minister selbst festhielten. Dieter Barlage, Vorsitzender desFördervereins Pro E 233 und Mitglied des Wirtschaftsverbands Emsland, machte vor diesem Hintergrund deutlich, dass „die gesamte Region ganz dringend“ auf die Planfeststellungsbeschlüsse für die ersten Planungsabschnitte (PA) 1 (Landkreis Emsland) und 8 (Landkreis Cloppenburg) wartet. „Wir haben Angst, abgeschnitten zu werden, wenn dieser Lückenschluss nicht endlich umgesetzt wird“, formulierte er die Bedenken der Wirtschaft. Aktuell befinden sich die PA 1 und 8 im Planfeststellungsverfahren bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

Klaus Mecking, Förderverein Pro E 233, verlieh dieser Sorge Nachdruck: In seinem unternehmerischen Alltag und vor dem Hintergrund des weltweiten Agierens regionaler Unternehmen, könne jeder Tag, der verstreiche, eine Entscheidung gegen die Region sein, sagte er. „Wir brauchen Taten“, machte er deutlich.

Minister Althusmann machte klar, dass er die Bedenken verstehe. Eine gute verkehrliche Infrastruktur sei wichtige Voraussetzung für die Sicherung von Arbeitsplätzen und das Wachstum von Unternehmen. Insbesondere den Planfeststellungsbeschlüssen für die Abschnitte 1 und 8 wolle er Priorität einräumen, sagte er. Er wies aber auch darauf hin, dass ein „immer komplexer werdendes Planungsrecht“ Zeitfresser im Genehmigungsverfahren sei.

Seine geäußerte Hoffnung auf einen 1. Spatenstich in dieser Legislaturperiode, die im Oktober 2022 endet, bekam in der Sitzung genau aus diesem Grund einen Dämpfer: Auf direkte Nachfrage bei Eric Oehlmann, Präsident der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Hannover, der ebenfalls an dem Gespräch teilnahm, erhielt der Minister mit Verweis auf eben jene komplexen Planungsverfahren die Einschätzung, dass wohl erst im 1. Quartal 2023 seriös mit einem Planfeststellungsbeschluss zu rechnen sei.  

Beschleunigen will Althusmann die Prozesse nun mit personeller Verstärkung der Arbeitsgruppe E 233 in der Landesstraßenbaubehörde. Burgdorf und Dirk Kopmeyer, zuständiger Dezernent beim Landkreis Emsland, quittierten die Ankündigung mit Freude. „Das macht Mut für den Endspurt“, sagte er. Er forderte aber auch mehr Engagement beim Grunderwerb für das Projekt. Ein weiteres Vorantreiben des durch Bund und Land finanzierten Grunderwerbs brächten das Projekt „Ausbau E 233“ der Baureife ein erhebliches Stück näher, meinten Burgdorf undKopmeyer.

 

Bild: (v. l.) Landrat Marc-André Burgdorf (Landkreis Emsland), Minister Dr. Bernd Althusmannund Landrat Johann Wimberg (Landkreis Cloppenburg) waren sich darin einig, dass die Planungen zum Ausbau der E 233 vorangetrieben werden müssen. (Foto: Landkreis Emsland)

64-jähriger Mann bei Unfall in Meppen schwer verletzt (Mit Video)

Meppen– Am Donnerstag kam es in Meppen auf der Große Straße (L48) zu einem Verkehrsunfall. Ein 30-Jähriger war gegen 8 Uhr in seinem Audi in Richtung  Meppen unterwegs. Dabei geriet das Auto auf nasser Fahrbahn ins Schleudern.  Anschließend prallte der Audi mit dem entgegenkommenden Opel eines 64-Jährigen frontal zusammen. Der Opel-Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und
musste von der Feuerwehr befreit werden. Er wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Audi erlitt leichte Verletzungen. An beiden Fahrzeugen entstand ein Totalschaden. Die Fahrbahn war für die Aufräum- und
Bergungsarbeiten bis circa 9.30 Uhr voll gesperrt.

Neue Ansprechpartnerin bei berufsbezogenen Fragen Landrat begrüßt Leiterin der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft

 

Meppen. Die insgesamt niedersachsenweit 24 „Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft“ sind Anlaufstellen für Frauen in allen berufsbezogenen Fragen, insbesondere aber auch für Berufsrückkehrerinnen nach einer familienbedingten Unterbrechung der Berufstätigkeit. Die Koordinierungsstelle im Landkreis Emsland besteht bereits seit fast 30 Jahren und ist bei der Wirtschaftsförderung angesiedelt. Sie steht nun unter neuer Leitung.

Landrat Marc-André Burgdorf begrüßte offiziell Susanne Mertz, die die Leitung der Koordinierungsstelle bereits Mitte Oktober übernommen hat. „Es freut mich, dass wir für diese wichtige Aufgabe eine Neubesetzung gefunden haben, die aus früheren Tätigkeiten viel Erfahrung zu den Themen Familienfreundlichkeit sowie Frauen und Wirtschaft mitbringt“, sagt Burgdorf. Die 45-Jährige folgt damit Ursula Voß nach, die aus Altersgründen ausgeschieden war. Mertz ist zuständig für die Beratung von Frauen, die sich beruflich neuorientieren möchten, sei es in Form von Einzel- oder Gruppencoachings, Qualifizierungsangeboten oder der Beantwortung von Fragen rund um Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Beratungstermine finden in der Koordinierungsstelle im Meppener Kreishaus, online, telefonisch oder auch in den Städten/Gemeinden vor Ort statt.

„Mein Ziel ist es, mit jeder Frau gemeinsam ein individuelles Konzept zu entwickeln, so dass der Wiedereinstieg in den Beruf gut funktionieren kann“, sagt Mertz. Dies sei aber nicht allein durch die Koordinierungsstelle zu bewältigen, „denn dafür braucht es enge Kooperationen mit beispielsweise Bildungsträgern, den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten oder den Landfrauen, aber vor allem der Wirtschaft“, so Mertz weiter.

Darüber hinaus hat die diplomierte Pädagogin auch die Geschäftsführung des „vereinbar e.V. – Familienfreundliche Unternehmen im Landkreis Emsland“, der bereits 1993 gegründet wurde, übernommen. „Der Verein ist ein Paradebeispiel dafür, welche Vorreiterrolle emsländischeUnternehmen einnehmen und ich bin mir sicher, dass Susanne Mertz mit ihrem Elan, Engagement und ihren Ideen optimal zum Verein passt, sagt Burgdorf.

Die gebürtige Schwäbin studierte und arbeitete nach ihrem Abitur zunächst in Münster. Sie absolvierte in Hannover eine Coaching-Ausbildung und war zuletzt als Sachgebietsleiterin an der Hochschule Darmstadt tätig. Sie engagierte sich darüber hinaus als stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte.

Für Fragen und Terminvereinbarungen steht das Team der Koordinierungsstelle persönlich, telefonisch oder online unter den Rufnummern 05931/44-1606 und 05931/44-2604 sowie der E-Mail-Adresse koordinierungsstelle@emsland.de zur Verfügung.

Bild: Landrat Marc-André Burgdorf heißt Susanne Mertz als neue Leiterin der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft herzlich willkommen. (Foto: Landkreis Emsland)

 

Tödlicher Unfall mit Notartwagen


Meppen  – Am Freitagabend kam es auf der Versener Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person tödlich verletzt wurde. Ein 36-jähriger Fahrzeugführer war mit seinem Notarztwagen, VW Kleinbus, während einer Einsatzfahrt mit Blaulicht gegen 23.30 Uhr in Richtung Versen unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache befand sich eine männliche Person auf der Fahrbahn.
Diese wurde frontal von dem Notarztwagen erfasst. Der Fußgänger erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Trotz intensiver Bemühungen, konnte die Identität des Mannes bislang noch nicht geklärt werden. Hinweise nimmt die Polizei in Meppen unter der Rufnummer 05931/9490 entgegen.

Gewerbegebiet in ausgezeichneter, zentraler Lage

Erweiterungsarbeiten des Gewerbegebietes Nödike „Südlich der Haarbrücke“ abgeschlossen

 

Meppen. Die Erweiterungsarbeiten des Gewerbegebietes Nödike „Südlich der Haarbrücke“ sind nach 21-monatiger Bauzeit abgeschlossen. Auf einer Fläche von 13 Hektar sind elf Baugrundstücke für Gewerbe und Industrie in unterschiedlichen Größen entstanden.

Im November 2019 erfolgte der Spatenstich zur Erweiterung des Gewerbegebietes Nödike „Südlich der Haarbrücke“. Jetzt, 21 Monate später, wurde das fertig gestellte Areal seiner Bestimmung übergeben.

Das Gewerbegebiet Nödike „Südlich der Haarbrücke“ hat eine Gesamtfläche von 13 Hektar. Auf dieser Fläche sind elf Gewerbegrundstücke in unterschiedlicher Größe entstanden. Die Grundstücke sind bereits vollständig vergeben. Noch in diesem Jahr werden die ersten Unternehmen mit den Baumaßnahmen beginnen. „Die Auswahl der Unternehmen stellt einen bunten Mix dar – vom produzierenden Gewerbe über das Handwerk bis hin zum Handel sind alle Branchen vertreten“, so Bürgermeister Helmut Knurbein. Die sensationelle Nachfrage sei vor allem auf die ausgezeichnete, zentrale Lage des Gewerbegebietes direkt an der B70, einer der Hauptverkehrsadern im Emsland, zurückzuführen.

Auch die Straßenführung wurde im Rahmen der Erweiterungsarbeiten des Gewerbegebietes angepasst: Die neue Erschließungsstraße des Gewerbegebietes Nödike „Südlich der Haarbrücke“ wurde an die bestehende Anschlussrampe angeschlossen. Diese wurde mit einem neuen Linksabbiegestreifen in Richtung Gewerbegebiet versehen. So soll ein Rückstau auf die B70 vermieden werden. Daneben erfolgten kleinere Anpassungsarbeiten der Rampe sowie der Einfädelungsspur auf die B70 in Richtung Lingen. Damit sind die Erreichbarkeit und der Anschluss an das örtliche und überörtliche Straßennetz sichergestellt. Der Fuß- und Radverkehr erreicht das Gewerbegebiet aus Richtung Nödike über den vorhandenen Wirtschaftsweg am Böschungsfuß der Dieselstraße, welcher im Rahmen der Erschließung des Gewerbegebietes ebenfalls ausgebaut wurde.

„Als zukunftsfähige und familienfreundliche Stadt muss Meppen nicht nur über den entsprechenden Wohnraum verfügen. Ebenso wichtig ist es, dass Arbeitsplätze geschaffen und gesichert werden“, so Bürgermeister Helmut Knurbein. Die Stadt Meppen verfolge stetig das Ziel, für Gewerbebetriebe ein geeignetes Flächenangebot vorzuhalten, sodass sich Unternehmen neu ansiedeln und örtliche Betriebe erweitern können.

Die Tiefbauarbeiten wurden durch die Firma Augustin Tiefbau und Abbruch durchgeführt. Träger der Erschließungsmaßnahmen ist die NLG.

Aktuell laufen noch kleinere Restarbeiten, die in Kürze fertiggestellt sind.

(v.l.) Jens Lake (NLG), Ingo Augustin, Michael Augustin (beide Augustin Tiefbau und Abbruch), Folkert Schultz (NLG), Wirtschaftsförderer Alexander Kassner, Bürgermeister Helmut Knurbein, Erster Stadtrat Bernhard Ostermann und Hans Dieter Klompmaker (NLG).

Selbstbedienungshütte in Holthausen eröffnet

Selbstbedienungshütte in Holthausen eröffnet

 

Meppen.Die Idee, Einheimische wie Auswärtige rund um die Uhr mit frischem Gemüse, Fisch, Eier und Kaffee zu versorgen, wird mit der von Ina und Sascha Tengen errichteten Selbstbedienungshütte verwirklicht. Bei einem Besuch haben sich Bürgermeister Helmut Knurbein sowie Ratsmitglieder Stephanie Menke und Hubert Neesen ein Bild von der Hütte gemacht und sind sich einig: „Die Umsetzung ist gelungen.“

Die jüngst an der Holthausener Dorfstraße 16 errichtete Holzhütte hat es wörtlichen Sinne in sich. Die Hütte beherbergt Produkte zur Selbstbedienung – rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Das Geschäft beruht auf Vertrauensbasis: Kund*innen entrichten einfach selbst den ausgeschilderten Preis. „Da hat es noch nie Ärger gegeben“, berichtet Sascha Tengen, der die Selbstbedienungshütte gemeinsam mit seinem Freund Jonas Lake in 100% Eigenleistung errichtet hat.

Das Angebot in der viereinhalb mal vier Meter großen Holzhütte reicht über Räucherfisch und selbst angebautes Gemüse wie Kartoffeln, Kürbisse, Zucchini, Gurken und Tomaten bis hin zu Eier und Kaffee. Darüber hinaus befinden sich neben der Hütte zwei gekühlte Verpflegungsautomaten. Diese bieten ihren Besucher*innen verschiedene Kaltgetränke, Snacks und Eis an. Außerhalb der Hütte stehen Sitzgelegenheiten bereit.

Freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr wird der frisch geräucherte Fisch an der Theke verkauft. Nicht verkaufte Fische werden vakuumiert verpackt und liegen zur Selbstbedienung bereit. „Der Verkauf geräucherter Fische ist eine lang gehegte Familientradition“, berichtet Sascha Tengen, der das Räuchern von seinem Vater und Großvater im selbstgebauten Räucherofen im Garten erlernt hat. Die Corona-Pandemie und das damit steigende Interesse an Selbstbedienungsangeboten habe das Ehepaar dazu bewegt, das Verkaufsangebot zu vergrößern und eine Selbstbedienungshütte zu errichten.

„Die Hütte bietet einen gemütlichen Picknickort und einen Schutz vor Regen und lässt sich ideal mit dem Fahrrad entdecken“, zeigt sich Bürgermeister Helmut Knurbein überzeugt. Familie Tengen habe einen großen Teil dazu beigetragen, den Radverkehr in Meppen weiter zu fördern und attraktive Radwege anzubieten.

Bildunterschrift: Ina (2. v.l.) und Sascha Tengen (3. v.l.) freuen sich über den Besuch von Bürgermeister Helmut Knurbein (links) sowie Ratsmitglieder Stephanie Menke (rechts) und Hubert Neesen (2. v.r.).

1.500 Euro aus Spendenaktion für Flutopfer

Meppen. Rund 1.300 Euro wurden am 21. Juli an Eintrittsgeldern auf dem Kirmes Park Meppen eingenommen – diese Summe spendeten die Schausteller an die Opfer der verheerenden Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Und damit nicht genug: Sie stockten den Betrag noch um weitere 200,- Euro auf.

Beim Abbau Anfang vergangener Woche: (v. l.) Rinaldo Freese, 1. Kassierer, Schaustellerverband Tecklenburger Land, Walter Adriano Hortz, 2. Vorsitzender Schaustellerverein Tecklenburger Land, Fritz Braun jr. (2. v. l.), 1. Vorsitzender Schaustellerverband Nordhorn, und Ansgar Limbeck, Geschäftsführer Stadtmarketingverein WiM e. V.

Nach 17 Tagen war der Kirmestrubel vorbei. Zurück bleibt sowohl bei den Schaustellern als auch bei den Gästen ein gutes Gefühl. Walter Adriano Hortz, 2. Vorsitzender des Schaustellervereins Tecklenburger Land, und Fritz Braun jr., 1. Vorsitzender des Schaustellerverbands Nordhorn, ziehen ein positives Resümee: „Das Lachen der Kinder oder auch das herzhafte Schreien vor Nervenkitzel zu hören war ein unbeschreibliches Gefühl. So macht es Spaß!“ Dennoch – darüber war man sich allerdings auch im Klaren – könne eine solche Veranstaltung kaum wirtschaftlich durchgeführt werden, auch wenn die Besucherzahlen sehr gut gewesen seien. Allein am ersten Kirmessonntag besuchten mehrere tausend Menschen den Kirmes Park.

Trotz der schweren Zeiten und der noch ungewissen Zukunft für die Schausteller-Branche, war es den Schaustellern ein besonderes Anliegen, die Opfer der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zu unterstützen. So entschloss man sich, die Eintrittsgelder vom 21. Juli zu spenden. Die eingenommenen rund 1.300,- Euro wurden darüber hinaus von den Schaustellern auf stolze 1.500 Euro aufgestockt. „Das ist eine super Aktion mit einem ganz tollen Ergebnis“, dankte Bürgermeister Helmut Knurbein bei Entgegennahme der Spendensumme auf dem Kirmesplatz.

Um direkte, schnelle Hilfe leisten zu können, entschied man sich kurzerhand, das Geld den Kollegen vom Baubetriebshof mitzugeben, die in der vergangenen Woche für einige Tage in das Hochwassergebiet Bad Neuenahr – Ahrweiler gefahren waren, um vor Ort tatkräftig zu unterstützen. Hier wurde die Spendensumme dem Koordinator vor Ort überreicht.

„In diesen Zeiten selbst gebeutelt und dabei noch andere unterstützen – das ist schon klasse“, so Ansgar Limbeck, Geschäftsführer Stadtmarketingverein WiM e.V.. Darüber hinaus dankte er den Schaustellern für ihr Engagement, die gute Zusammenarbeit und hob in diesem Zusammenhang auch noch einmal den verkaufsoffenen Sonntag am 11. Juli hervor. „Das war eine Win-Win-Situation sowohl für die Innenstadt als auch für den Kirmes Park“, so Braun.

Drei Verletzte bei Kutschunfall

Meppen – Am Sonntagmittag ist es im Rahmen eines Reitturniers an der Straße Am Friedhof zu einem Kutschunfall gekommen. Gegen 12.40 Uhr wurde dabei insgesamt drei Personen schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen waren zwei 67- und 73-jährige Männer unmittelbar vor dem Unfall damit beschäftigt, das Zaumzeug eines Kutschpferdes zu richten. Aus noch nicht geklärten Gründen scheute das Tier unvermittelt und ging durch. Die beiden Männer wurden von der Kutsche erfasst und dabei jeweils schwer verletzt. Eine 37-jährige Frau, die sich auf der Kutsche befunden hat, wurde von dem Gefährt heruntergeschleudert und ebenfalls schwer verletzt. Alle drei Beteiligten wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr besteht in keinem der Fälle. Neben mehreren Rettungswagen, kam am Unfallort auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

Einsatz- und Streifendienst nun auch auf Fahrrädern unterwegs

Meppen  – Mit neuen E-Bikes ausgestattet wurde nun das Polizeikommissariat in Meppen (siehe Fotos). Diese werden ab sofort unter anderem von den Beamtinnen und Beamten des Einsatz- und Streifendienstes im Meppener Stadtgebiet genutzt.

Die Elektrofahrräder erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 25 km/h. Dank Uniform und neongelben Fahrradhelm sind die Polizisten für die Bürgerinnen und Bürger gut erkennbar. Selbstverständlich stehen sie dabei den Meppenern und allen Besuchern für Fragen oder auch bei verdächtigen Beobachtungen mit Rat und Tat zur Seite. „Durch die E-Bikes können wir in den Bereichen, die mit dem Streifenwagen schlecht oder gar nicht zu erreichen sind, unsere Präsenz verstärken und die Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern weiter ausbauen“, erklärt Kommissariatsleiter Raimund Brinkmann.

Ab sofort sind die Beamtinnen und Beamten des Polizeikommissariats in Meppen auch auf dem Fahrrad im Stadtgebiet unterwegs.

Fünf-Sterne-Campingplatz an der Ems eröffnet

 

Meppen: Da staunten die anwesenden Gäste am Samstag bei der offiziellen Eröffnung des Meppener Campingplatzes an der Ems nicht schlecht: Oliver Krämer, Prokurist der Helmut Knaus KG Campingsparks, teilte gleich zu Beginn seiner Begrüßung mit, dass die bislang angenommene Klassifizierung von vier Sternen noch einen weiteren Stern dazu bekommen hat. Davon überzeugen können sich ab sofort Wohnmobilisten und Campingfreunde.

„Die direkte Wasser-Lage in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt macht diesen Standort zu etwas ganz Besonderem. Und ich freue mich sehr, dass wir mit Knaus Campingparks ein renommiertes, deutschlandweit agierendes Unternehmen gewinnen konnten. Ich bin davon überzeugt, dass die  Meppener Familie Anneken als künftige Park-Manager sich hier mit viel Herzblut engagieren und für den besonderen Wohlfühl-Charakter sorgen werden“, zeigte sich Bürgermeister Helmut Knurbein sichtlich zufrieden mit der umfangreichen Baumaßnahme, die nun erfolgreich zum Abschluss gebracht werden konnte.

Der erste Spatenstich erfolgte im November 2019. Begonnen wurde zunächst mit Abrissarbeiten. Das  alte Gebäude des Sanitär- und Gastronomiebetriebes musste weichen, der Neubau an dieser Stelle entspricht nunmehr neuesten Standards. Insbesondere der Sanitärtrakt überzeugt mit einem großzügigen Flur- und Raumkonzept, das auch Privatsphäre zulässt. Für Frauen und Männer gibt es hier jeweils sechs großzügige Duschkabinen sowie zahlreiche Waschräume. Hinzu kommen ein Wickelraum und ein Kinderbad. Zehn Toiletten sowie ein Behinderten-WC gehören ebenso zu dem 25 mal 18 Meter großen Flachbau wie zwei Kochplätze mit Ceran-Feldern und sieben Spülmöglichkeiten. Das Gebäude beherbergt auch einen Wäscheraum mit Waschmaschinen und Trockner.

Rund 130 Stellplätze, darunter auch welche für Dauercamper sowie vier barrierefreie stehen ab sofort zur Verfügung. Darüber hinaus wurden zehn Stellmöglichkeiten für Wohnmobile sowie eine Freifläche für Zelte eingerichtet. Sechs Mobilheime wurden im Zufahrtsbereich aufgestellt. Weitere „Übernachtungsmöglichkeiten“, wie Camping-Fässer, folgen in Kürze. Sämtliche Stellplätze verfügen über Strom-, Wasser- und Abwasseranschlüsse.

Ursprünglich sollte der Campingplatz im vergangenen Jahr eröffnet werden, doch auch hier hat die Pandemie für zeitliche Verzögerungen gesorgt. „Es hat Lieferschwierigkeiten bei den Baumaterialien gegeben, Baufirmen konnten nicht in voller Besetzung vor Ort sein“, erklärt Klaus Keller, Fachbereichsleiter Liegenschaften und Gebäudemanagement. Der kalkulierte Kostenrahmen für die gesamte Baumaßnahme von 1,8 Mio. Euro wurde eingehalten.

„Was lange währt, wird – hervorragend“, zeigte sich auch Oliver Krämer sehr zufrieden mit der Gesamtmaßnahme, die „Camperherzen höher schlagen lässt“ – waren sich auch die anwesenden Gäste der kleinen Eröffnungsfeierlichkeit sowie die ersten Camper vor Ort einig. Voraussichtlich im nächsten Jahr wird Helmut Knaus KG Campingsparks ihren 30. Platz eröffnen. Der erste öffnete seine Pforten vor 50 Jahren – im Jahr 1971. Seit dem vergangenen Jahr hat das Familienunternehmen auch ein Hotel in ihrem Repertoire.

Alter und neuer Brandabschnittsleiter Süd Andreas Wentker übernimmt Aufgabe bis 2027

Meppen. Während einer Dienstbesprechung mit der Kreisfeuerwehrführung hat die Ordnungsdezernentin des Landkreises Emsland, Dr. Sigrid Kraujuttis, (r.) dem alten und neuen Brandabschnittsleiter Süd, Andreas Wentker, (Mitte) die Bestellungsurkunde ausgehändigt. Es gratulierte auch Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff.

Für Wentker ist es die zweite Wahlperiode als Brandabschnittsleiter, nachdem der Kreistag ihn erneut für sechs Jahre gewählt hat. Wentker nahm das Amt des Brandabschnittsleiters Süd erstmals 2015 an, nachdem er bereits seit 2011 stellvertretender Brandabschnittsleiter Süd war. Er ist gemeinsam mit dem Brandabschnittsleiter Nord, Gerd Köbbe, und dem Brandabschnittsleiter Mitte, Wolfgang Veltrup, auch stellvertretender Kreisbrandmeister. „Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit einem kompetenten Fachmann“, erklärte Kraujuttis.

2. Projektphase: Unternehmen epcan und MUENET stellen sich vor Informationsveranstaltungen zum Breitbandausbau in Mitte und Nord geplant

Meppen. Die Versorgung mit schnellem Internet steht auf der To-Do-Liste des Landkreises Emsland ganz oben. Alle  Privatkunden im sehr ländlichen Raum sollen eine gigabitfähige Glasfaserversorgung erhalten. Dafür hat der Landkreis Emsland mehrere Ausbauvorhaben ausgeschrieben. Der Zuschlag für die 2. Projektphase beim Breitbandausbau ging in der Mitte und im Norden des Landkreises Emsland an die Bietergemeinschaft epcan und MUENET aus dem Münsterland.

Bild: (v. l.) Gerd Gevering, Geschäftsführer epcan, Landrat Marc-André Burgdorf, Patrick Nettels, Geschäftsführer MUENET, und der zuständige Dezernent Michael Steffens kündigen Informationsschreiben und -veranstaltungen zum Start des Breitbandausbaus in der zweiten Projektphase für Nord und Mitte an. (Foto: Landkreis Emsland)

„Eine leistungsfähige Breitbandinfrastruktur ist ein wichtiger Teil der Daseinsvorsorge. Darum freuen wir uns, dass es nun endlich konkret wird und auch die restlichen verbliebenen so genannten weißen Flecken im Landkreis Emsland bald der Vergangenheit angehören werden,“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf. Immerhin habe der Landkreis Emsland die Zahl der Internetanschlüsse mit einer geringeren Leistung als 30 Mbit/s von insgesamt 27.859 im Mai 2015 auf jetzt 2.178 reduzieren können. „Und auch diese werden spätestens 2024 mit Abschluss der 2. Projektphase über einen leistungsstarken Glasfaseranschluss verfügen“, kündigt der Landrat an. Die  betroffenen Bürgerinnen und Bürger im nördlichen und mittleren Emsland werden vor Ostern vom Landkreis Emsland ein erstes Schreiben erhalten, in dem sie darüber informiert werden, dass ihre Adressen Teil des Ausbaus sind. 

Die beiden Telekommunikationsunternehmen epcan und MUENET planen dazu zahlreiche digitale Veranstaltungen, in denen Bürgerinnen und Bürger neben Informationen zu den beiden Unternehmen auch zahlreiche Hintergründe zum Ausbauvorhaben in Mitte und Nord erhalten werden. Zum Ausbaugebiet der Bietergemeinschaft zählen im Norden die Stadt Papenburg, die Samtgemeinden Dörpen, Lathen, Sögel, Werlte und Nordhümmling sowie die Gemeinde Rhede. Zum Bereich Mitte gehören die Städte Meppen, Haren, Lingen und Haselünne sowie die Gemeinde Geeste und Twist. Die konkreten Termine für die Online-Informationsveranstaltungen werden den Adressen zeitnah von den Unternehmen mitgeteilt.

„Wir freuen uns darauf, den Glasfaserausbau im Landkreis Emsland durchzuführen und die Bevölkerung mit schnellem Internet zu versorgen. Gerade in der heutigen Zeit ist eine stabile Internetverbindung das A und O, denn vor allem die aktuelle Situation mit Homeoffice und Homeschooling hat bewiesen, wie wichtig eine zuverlässige Internetanbindung ist“, sagt Gerd Gevering, Geschäftsführer von epcan.

„Digital arbeiten und im Grünen leben – eine leistungsfähige Breitbandanbindung verknüpft die hohe Lebensqualität im Landkreis Emsland mit allen Vorzügen der modernen Arbeitswelt. Ohne Glasfaser geht es nicht“, betont Patrick Nettels, Geschäftsführer MUENET.

Das Unternehmen MUENET mit seinem Unternehmenssitz in Rosendahl (Kreis Coesfeld) und epcan aus der Stadt Vreden werden in den kommenden Monaten insgesamt 1569 Adressen von privaten Haushalten anbinden, davon 961 im nördlichen Kreisgebiet und 608 in der Mitte. Auf einer Trassenlänge von rund 870 km (450 km im Norden und 420 in der Mitte) sollen die Glasfaserleitungen künftig verlegt werden, sodass Bandbreiten von 1 Gbit/s im Download möglich sind.

Die geplanten Kosten für den Breitbandausbau in Mitte und Nord belaufen sich rund 43,29 Mio. Euro. Davon tragen der Bund rund 21,64 Mio. Euro (50 Prozent) der Kosten, das Land etwa 10,82 Mio. Euro (25 Prozent) und den Rest von 10,82 Mio. Euro der Landkreis Emsland. Die geplanten Gesamtkosten für die zweite Projektphase belaufen sich auf insgesamt rund 76,7  Mio. Euro.

Bereits in der ersten Projektphase von Ende 2017 bis Ende 2020 waren rund 14.600 Adressen mit Gesamtkosten von rund 62,85 Mio. Euro an schnelles Internet angeschlossen worden.

Das Ausbauprojekt im südlichen Emsland läuft ebenfalls an. Hierzu werden weitere Informationen in den nächsten Wochen veröffentlicht.

Anteil der Virusmutationen noch gering Landrat Marc-André Burgdorf appelliert an Emsländerinnen und Emsländer

Landrat Marc-André Burgdorf

Meppen. In den vergangenen zwei Wochen sind die Neuinfektionen um rund 500 Fälle im Landkreis Emsland auf aktuell 416 Infektionen angestiegen. Die 7-Tagesinzidenz liegt derzeit bei 103,4. „Gegenläufig zum landesweiten Trend gehen bei uns im Emsland die Zahlen nach einer zunächst positiven Entwicklung mit wenigen Fällen stetig nach oben. Das ist eine Tendenz, die wir mit Sorge beobachten“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf. Er appelliert daher an die Emsländerinnen und Emsländer, sich weiterhin an die Hygiene- und Abstandsregeln zu halten, medizinische oder FFP2-Masken zu tragen und die Kontaktbeschränkungen einzuhalten.

„Es fällt uns allen zunehmend schwer, diese Einschränkungen zu leben, aber ich bitte Sie, halten Sie sich zu Ihrem eigenen Schutz und dem der anderen Menschen daran“, so Burgdorf.

Er ordnet auch die aufgetretenen Virusmutationen ein, wonach seit Bekanntwerden erster Mutationen mit der englischen Variante B 1.1.7 im Landkreis Emsland Ende Januar aktuell 45 Fälle bestätigt wurden. „Bei einer Zahl von rund 650 Neuinfektionen in diesem Zeitraum machen die Mutationen noch einen geringen Anteil von rund 6,92 Prozent an der Zahl der Neuinfektionen aus. Schauen wir aber auf andere Regionen, wo ein deutlicher Anstieg von Mutationen festgestellt wurde, deutet dies auch auf mögliche Entwicklungen bei uns hin“, erläutert Burgdorf. Die Tatsache, dass die Virusmutationen ansteckender seien, mache es besonders wichtig, sich an die bekannten Abstands- und Hygieneregeln zu halten, fügt er hinzu.

Insgesamt über 14.480 Impfungen sind im Landkreis aktuell von den mobilen Teams der Impfzentren und in den Impfzentren in Lingen und Papenburg durchgeführt worden, davon 5012 Erstimpfungen und 2148 Zweitimpfungen in Lingen und 5194 Erstimpfungen und 2131 Zweitimpfungen in Papenburg. Die bis Anfang April angekündigten Impfdosen von insgesamt rund 50.000 werden fortlaufend zeitnah verimpft. Bis spätestens 28. Februar werden alle Mitarbeiter und Bewohner der stationären Senioren- und Pflegeheime ihre Erst- und Zweitimpfung erhalten haben. Damit würden rund 5800 Personen einen vollständigen Impfschutz bekommen. Momentan laufen die Impfungen der ambulanten Pflegedienste. Weitere etwa 2900 Personen (Personal und zu Betreuende) werden von diesen Impfungen erfasst. Burgdorf sprach hier den Hilfsorganisationen Deutsches-Rotes-Kreuz und Malteser Hilfsdienst, die Impfzentren leiten, für ihren unermüdlichen Einsatz seinen ausdrücklichen Dank aus.

 

Drei neue Fahrzeuge für die Feuerwehr Meppen

Meppen. Bereits im Dezember wurden drei neue, sehr hochwertige Einsatzfahrzeuge an die Feuerwehr Meppen übergeben.

Dabei handelt es sich um zwei sogenannte Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge (HLF 20) und ein Löschgruppenfahrzeug (LF 20). Die nahezu identischen Einsatzfahrzeuge unterscheiden sich in ihrer Beladung mit Hilfsmaterial. Über 80 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer hatten sich bereits in den Wochen vor dem Jahreswechsel mit den Bedienungen und Handhabungen von den Geräten vertraut gemacht. Und auch die Maschinisten, welche im Einsatzfall das Fahrzeug fahren und bedienen müssen, wurden geschult. Mit der Einsegnung durch Propst Bültel am Feuerwehrhaus Ende des vergangenen Jahres waren die Fahrzeuge dann „einsatzbereit“.

„Die Stadt Meppen ist sehr stolz auf ihre Freiwillige Feuerwehr. Eine gute Ausstattung ist unabdingbar. Daher freue ich mich sehr, dass der Stadtrat diese Investition sofort mitgetragen hat“, sagte Bürgermeister Helmut Knurbein. Landrat Marc-André Burgdorf ergänzte: „Dass wir den Einsatz unserer Feuerwehr als selbstverständlich hinnehmen, das ist wohl das schönste Kompliment, denn das zeigt wie reibungslos im Ernstfall alles klappt. Damit wird einmal mehr die hervorragende Arbeit unterstrichen.“ Gleichwohl könne nicht oft genug Dank und Anerkennung für diesen ehrenamtlichen Einsatz ausgesprochen werden.

Mit Blick auf die neuen Einsatzfahrzeuge schlagen bei den Feuerwehrkameradinnen und –kameraden wohl zwei Herzen in der Brust: In der Hoffnung, dass der nächste Alarm noch möglichst lange auf sich warten lässt und Menschen so schnell nicht in eine Notsituation geraten, fieberte die Truppe dem ersten Einsatz der neuen Fahrzeuge mit der sehr hochwertigen technischen Ausstattung auch schon entgegen.

BU: (v. l.) Stellvertretender Stadtbrandmeister Ludger Schumann, Bürgermeister Helmut Knurbein, Stadtbrandmeister Christian Müller, Landrat Marc-André Burgdorf, Stadtratsvorsitzender Richard Dickmann und Propst Bültel kamen zur Einsegnung und offiziellen Schlüsselübergabe am Feuerwehrhaus zusammen.