Gewerbegebiet in ausgezeichneter, zentraler Lage

Erweiterungsarbeiten des Gewerbegebietes Nödike „Südlich der Haarbrücke“ abgeschlossen

 

Meppen. Die Erweiterungsarbeiten des Gewerbegebietes Nödike „Südlich der Haarbrücke“ sind nach 21-monatiger Bauzeit abgeschlossen. Auf einer Fläche von 13 Hektar sind elf Baugrundstücke für Gewerbe und Industrie in unterschiedlichen Größen entstanden.

Im November 2019 erfolgte der Spatenstich zur Erweiterung des Gewerbegebietes Nödike „Südlich der Haarbrücke“. Jetzt, 21 Monate später, wurde das fertig gestellte Areal seiner Bestimmung übergeben.

Das Gewerbegebiet Nödike „Südlich der Haarbrücke“ hat eine Gesamtfläche von 13 Hektar. Auf dieser Fläche sind elf Gewerbegrundstücke in unterschiedlicher Größe entstanden. Die Grundstücke sind bereits vollständig vergeben. Noch in diesem Jahr werden die ersten Unternehmen mit den Baumaßnahmen beginnen. „Die Auswahl der Unternehmen stellt einen bunten Mix dar – vom produzierenden Gewerbe über das Handwerk bis hin zum Handel sind alle Branchen vertreten“, so Bürgermeister Helmut Knurbein. Die sensationelle Nachfrage sei vor allem auf die ausgezeichnete, zentrale Lage des Gewerbegebietes direkt an der B70, einer der Hauptverkehrsadern im Emsland, zurückzuführen.

Auch die Straßenführung wurde im Rahmen der Erweiterungsarbeiten des Gewerbegebietes angepasst: Die neue Erschließungsstraße des Gewerbegebietes Nödike „Südlich der Haarbrücke“ wurde an die bestehende Anschlussrampe angeschlossen. Diese wurde mit einem neuen Linksabbiegestreifen in Richtung Gewerbegebiet versehen. So soll ein Rückstau auf die B70 vermieden werden. Daneben erfolgten kleinere Anpassungsarbeiten der Rampe sowie der Einfädelungsspur auf die B70 in Richtung Lingen. Damit sind die Erreichbarkeit und der Anschluss an das örtliche und überörtliche Straßennetz sichergestellt. Der Fuß- und Radverkehr erreicht das Gewerbegebiet aus Richtung Nödike über den vorhandenen Wirtschaftsweg am Böschungsfuß der Dieselstraße, welcher im Rahmen der Erschließung des Gewerbegebietes ebenfalls ausgebaut wurde.

„Als zukunftsfähige und familienfreundliche Stadt muss Meppen nicht nur über den entsprechenden Wohnraum verfügen. Ebenso wichtig ist es, dass Arbeitsplätze geschaffen und gesichert werden“, so Bürgermeister Helmut Knurbein. Die Stadt Meppen verfolge stetig das Ziel, für Gewerbebetriebe ein geeignetes Flächenangebot vorzuhalten, sodass sich Unternehmen neu ansiedeln und örtliche Betriebe erweitern können.

Die Tiefbauarbeiten wurden durch die Firma Augustin Tiefbau und Abbruch durchgeführt. Träger der Erschließungsmaßnahmen ist die NLG.

Aktuell laufen noch kleinere Restarbeiten, die in Kürze fertiggestellt sind.

(v.l.) Jens Lake (NLG), Ingo Augustin, Michael Augustin (beide Augustin Tiefbau und Abbruch), Folkert Schultz (NLG), Wirtschaftsförderer Alexander Kassner, Bürgermeister Helmut Knurbein, Erster Stadtrat Bernhard Ostermann und Hans Dieter Klompmaker (NLG).

Selbstbedienungshütte in Holthausen eröffnet

Selbstbedienungshütte in Holthausen eröffnet

 

Meppen.Die Idee, Einheimische wie Auswärtige rund um die Uhr mit frischem Gemüse, Fisch, Eier und Kaffee zu versorgen, wird mit der von Ina und Sascha Tengen errichteten Selbstbedienungshütte verwirklicht. Bei einem Besuch haben sich Bürgermeister Helmut Knurbein sowie Ratsmitglieder Stephanie Menke und Hubert Neesen ein Bild von der Hütte gemacht und sind sich einig: „Die Umsetzung ist gelungen.“

Die jüngst an der Holthausener Dorfstraße 16 errichtete Holzhütte hat es wörtlichen Sinne in sich. Die Hütte beherbergt Produkte zur Selbstbedienung – rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Das Geschäft beruht auf Vertrauensbasis: Kund*innen entrichten einfach selbst den ausgeschilderten Preis. „Da hat es noch nie Ärger gegeben“, berichtet Sascha Tengen, der die Selbstbedienungshütte gemeinsam mit seinem Freund Jonas Lake in 100% Eigenleistung errichtet hat.

Das Angebot in der viereinhalb mal vier Meter großen Holzhütte reicht über Räucherfisch und selbst angebautes Gemüse wie Kartoffeln, Kürbisse, Zucchini, Gurken und Tomaten bis hin zu Eier und Kaffee. Darüber hinaus befinden sich neben der Hütte zwei gekühlte Verpflegungsautomaten. Diese bieten ihren Besucher*innen verschiedene Kaltgetränke, Snacks und Eis an. Außerhalb der Hütte stehen Sitzgelegenheiten bereit.

Freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr wird der frisch geräucherte Fisch an der Theke verkauft. Nicht verkaufte Fische werden vakuumiert verpackt und liegen zur Selbstbedienung bereit. „Der Verkauf geräucherter Fische ist eine lang gehegte Familientradition“, berichtet Sascha Tengen, der das Räuchern von seinem Vater und Großvater im selbstgebauten Räucherofen im Garten erlernt hat. Die Corona-Pandemie und das damit steigende Interesse an Selbstbedienungsangeboten habe das Ehepaar dazu bewegt, das Verkaufsangebot zu vergrößern und eine Selbstbedienungshütte zu errichten.

„Die Hütte bietet einen gemütlichen Picknickort und einen Schutz vor Regen und lässt sich ideal mit dem Fahrrad entdecken“, zeigt sich Bürgermeister Helmut Knurbein überzeugt. Familie Tengen habe einen großen Teil dazu beigetragen, den Radverkehr in Meppen weiter zu fördern und attraktive Radwege anzubieten.

Bildunterschrift: Ina (2. v.l.) und Sascha Tengen (3. v.l.) freuen sich über den Besuch von Bürgermeister Helmut Knurbein (links) sowie Ratsmitglieder Stephanie Menke (rechts) und Hubert Neesen (2. v.r.).

1.500 Euro aus Spendenaktion für Flutopfer

Meppen. Rund 1.300 Euro wurden am 21. Juli an Eintrittsgeldern auf dem Kirmes Park Meppen eingenommen – diese Summe spendeten die Schausteller an die Opfer der verheerenden Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Und damit nicht genug: Sie stockten den Betrag noch um weitere 200,- Euro auf.

Beim Abbau Anfang vergangener Woche: (v. l.) Rinaldo Freese, 1. Kassierer, Schaustellerverband Tecklenburger Land, Walter Adriano Hortz, 2. Vorsitzender Schaustellerverein Tecklenburger Land, Fritz Braun jr. (2. v. l.), 1. Vorsitzender Schaustellerverband Nordhorn, und Ansgar Limbeck, Geschäftsführer Stadtmarketingverein WiM e. V.

Nach 17 Tagen war der Kirmestrubel vorbei. Zurück bleibt sowohl bei den Schaustellern als auch bei den Gästen ein gutes Gefühl. Walter Adriano Hortz, 2. Vorsitzender des Schaustellervereins Tecklenburger Land, und Fritz Braun jr., 1. Vorsitzender des Schaustellerverbands Nordhorn, ziehen ein positives Resümee: „Das Lachen der Kinder oder auch das herzhafte Schreien vor Nervenkitzel zu hören war ein unbeschreibliches Gefühl. So macht es Spaß!“ Dennoch – darüber war man sich allerdings auch im Klaren – könne eine solche Veranstaltung kaum wirtschaftlich durchgeführt werden, auch wenn die Besucherzahlen sehr gut gewesen seien. Allein am ersten Kirmessonntag besuchten mehrere tausend Menschen den Kirmes Park.

Trotz der schweren Zeiten und der noch ungewissen Zukunft für die Schausteller-Branche, war es den Schaustellern ein besonderes Anliegen, die Opfer der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zu unterstützen. So entschloss man sich, die Eintrittsgelder vom 21. Juli zu spenden. Die eingenommenen rund 1.300,- Euro wurden darüber hinaus von den Schaustellern auf stolze 1.500 Euro aufgestockt. „Das ist eine super Aktion mit einem ganz tollen Ergebnis“, dankte Bürgermeister Helmut Knurbein bei Entgegennahme der Spendensumme auf dem Kirmesplatz.

Um direkte, schnelle Hilfe leisten zu können, entschied man sich kurzerhand, das Geld den Kollegen vom Baubetriebshof mitzugeben, die in der vergangenen Woche für einige Tage in das Hochwassergebiet Bad Neuenahr – Ahrweiler gefahren waren, um vor Ort tatkräftig zu unterstützen. Hier wurde die Spendensumme dem Koordinator vor Ort überreicht.

„In diesen Zeiten selbst gebeutelt und dabei noch andere unterstützen – das ist schon klasse“, so Ansgar Limbeck, Geschäftsführer Stadtmarketingverein WiM e.V.. Darüber hinaus dankte er den Schaustellern für ihr Engagement, die gute Zusammenarbeit und hob in diesem Zusammenhang auch noch einmal den verkaufsoffenen Sonntag am 11. Juli hervor. „Das war eine Win-Win-Situation sowohl für die Innenstadt als auch für den Kirmes Park“, so Braun.

Drei Verletzte bei Kutschunfall

Meppen – Am Sonntagmittag ist es im Rahmen eines Reitturniers an der Straße Am Friedhof zu einem Kutschunfall gekommen. Gegen 12.40 Uhr wurde dabei insgesamt drei Personen schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen waren zwei 67- und 73-jährige Männer unmittelbar vor dem Unfall damit beschäftigt, das Zaumzeug eines Kutschpferdes zu richten. Aus noch nicht geklärten Gründen scheute das Tier unvermittelt und ging durch. Die beiden Männer wurden von der Kutsche erfasst und dabei jeweils schwer verletzt. Eine 37-jährige Frau, die sich auf der Kutsche befunden hat, wurde von dem Gefährt heruntergeschleudert und ebenfalls schwer verletzt. Alle drei Beteiligten wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr besteht in keinem der Fälle. Neben mehreren Rettungswagen, kam am Unfallort auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

Einsatz- und Streifendienst nun auch auf Fahrrädern unterwegs

Meppen  – Mit neuen E-Bikes ausgestattet wurde nun das Polizeikommissariat in Meppen (siehe Fotos). Diese werden ab sofort unter anderem von den Beamtinnen und Beamten des Einsatz- und Streifendienstes im Meppener Stadtgebiet genutzt.

Die Elektrofahrräder erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 25 km/h. Dank Uniform und neongelben Fahrradhelm sind die Polizisten für die Bürgerinnen und Bürger gut erkennbar. Selbstverständlich stehen sie dabei den Meppenern und allen Besuchern für Fragen oder auch bei verdächtigen Beobachtungen mit Rat und Tat zur Seite. „Durch die E-Bikes können wir in den Bereichen, die mit dem Streifenwagen schlecht oder gar nicht zu erreichen sind, unsere Präsenz verstärken und die Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern weiter ausbauen“, erklärt Kommissariatsleiter Raimund Brinkmann.

Ab sofort sind die Beamtinnen und Beamten des Polizeikommissariats in Meppen auch auf dem Fahrrad im Stadtgebiet unterwegs.

Fünf-Sterne-Campingplatz an der Ems eröffnet

 

Meppen: Da staunten die anwesenden Gäste am Samstag bei der offiziellen Eröffnung des Meppener Campingplatzes an der Ems nicht schlecht: Oliver Krämer, Prokurist der Helmut Knaus KG Campingsparks, teilte gleich zu Beginn seiner Begrüßung mit, dass die bislang angenommene Klassifizierung von vier Sternen noch einen weiteren Stern dazu bekommen hat. Davon überzeugen können sich ab sofort Wohnmobilisten und Campingfreunde.

„Die direkte Wasser-Lage in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt macht diesen Standort zu etwas ganz Besonderem. Und ich freue mich sehr, dass wir mit Knaus Campingparks ein renommiertes, deutschlandweit agierendes Unternehmen gewinnen konnten. Ich bin davon überzeugt, dass die  Meppener Familie Anneken als künftige Park-Manager sich hier mit viel Herzblut engagieren und für den besonderen Wohlfühl-Charakter sorgen werden“, zeigte sich Bürgermeister Helmut Knurbein sichtlich zufrieden mit der umfangreichen Baumaßnahme, die nun erfolgreich zum Abschluss gebracht werden konnte.

Der erste Spatenstich erfolgte im November 2019. Begonnen wurde zunächst mit Abrissarbeiten. Das  alte Gebäude des Sanitär- und Gastronomiebetriebes musste weichen, der Neubau an dieser Stelle entspricht nunmehr neuesten Standards. Insbesondere der Sanitärtrakt überzeugt mit einem großzügigen Flur- und Raumkonzept, das auch Privatsphäre zulässt. Für Frauen und Männer gibt es hier jeweils sechs großzügige Duschkabinen sowie zahlreiche Waschräume. Hinzu kommen ein Wickelraum und ein Kinderbad. Zehn Toiletten sowie ein Behinderten-WC gehören ebenso zu dem 25 mal 18 Meter großen Flachbau wie zwei Kochplätze mit Ceran-Feldern und sieben Spülmöglichkeiten. Das Gebäude beherbergt auch einen Wäscheraum mit Waschmaschinen und Trockner.

Rund 130 Stellplätze, darunter auch welche für Dauercamper sowie vier barrierefreie stehen ab sofort zur Verfügung. Darüber hinaus wurden zehn Stellmöglichkeiten für Wohnmobile sowie eine Freifläche für Zelte eingerichtet. Sechs Mobilheime wurden im Zufahrtsbereich aufgestellt. Weitere „Übernachtungsmöglichkeiten“, wie Camping-Fässer, folgen in Kürze. Sämtliche Stellplätze verfügen über Strom-, Wasser- und Abwasseranschlüsse.

Ursprünglich sollte der Campingplatz im vergangenen Jahr eröffnet werden, doch auch hier hat die Pandemie für zeitliche Verzögerungen gesorgt. „Es hat Lieferschwierigkeiten bei den Baumaterialien gegeben, Baufirmen konnten nicht in voller Besetzung vor Ort sein“, erklärt Klaus Keller, Fachbereichsleiter Liegenschaften und Gebäudemanagement. Der kalkulierte Kostenrahmen für die gesamte Baumaßnahme von 1,8 Mio. Euro wurde eingehalten.

„Was lange währt, wird – hervorragend“, zeigte sich auch Oliver Krämer sehr zufrieden mit der Gesamtmaßnahme, die „Camperherzen höher schlagen lässt“ – waren sich auch die anwesenden Gäste der kleinen Eröffnungsfeierlichkeit sowie die ersten Camper vor Ort einig. Voraussichtlich im nächsten Jahr wird Helmut Knaus KG Campingsparks ihren 30. Platz eröffnen. Der erste öffnete seine Pforten vor 50 Jahren – im Jahr 1971. Seit dem vergangenen Jahr hat das Familienunternehmen auch ein Hotel in ihrem Repertoire.

Alter und neuer Brandabschnittsleiter Süd Andreas Wentker übernimmt Aufgabe bis 2027

Meppen. Während einer Dienstbesprechung mit der Kreisfeuerwehrführung hat die Ordnungsdezernentin des Landkreises Emsland, Dr. Sigrid Kraujuttis, (r.) dem alten und neuen Brandabschnittsleiter Süd, Andreas Wentker, (Mitte) die Bestellungsurkunde ausgehändigt. Es gratulierte auch Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff.

Für Wentker ist es die zweite Wahlperiode als Brandabschnittsleiter, nachdem der Kreistag ihn erneut für sechs Jahre gewählt hat. Wentker nahm das Amt des Brandabschnittsleiters Süd erstmals 2015 an, nachdem er bereits seit 2011 stellvertretender Brandabschnittsleiter Süd war. Er ist gemeinsam mit dem Brandabschnittsleiter Nord, Gerd Köbbe, und dem Brandabschnittsleiter Mitte, Wolfgang Veltrup, auch stellvertretender Kreisbrandmeister. „Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit einem kompetenten Fachmann“, erklärte Kraujuttis.

2. Projektphase: Unternehmen epcan und MUENET stellen sich vor Informationsveranstaltungen zum Breitbandausbau in Mitte und Nord geplant

Meppen. Die Versorgung mit schnellem Internet steht auf der To-Do-Liste des Landkreises Emsland ganz oben. Alle  Privatkunden im sehr ländlichen Raum sollen eine gigabitfähige Glasfaserversorgung erhalten. Dafür hat der Landkreis Emsland mehrere Ausbauvorhaben ausgeschrieben. Der Zuschlag für die 2. Projektphase beim Breitbandausbau ging in der Mitte und im Norden des Landkreises Emsland an die Bietergemeinschaft epcan und MUENET aus dem Münsterland.

Bild: (v. l.) Gerd Gevering, Geschäftsführer epcan, Landrat Marc-André Burgdorf, Patrick Nettels, Geschäftsführer MUENET, und der zuständige Dezernent Michael Steffens kündigen Informationsschreiben und -veranstaltungen zum Start des Breitbandausbaus in der zweiten Projektphase für Nord und Mitte an. (Foto: Landkreis Emsland)

„Eine leistungsfähige Breitbandinfrastruktur ist ein wichtiger Teil der Daseinsvorsorge. Darum freuen wir uns, dass es nun endlich konkret wird und auch die restlichen verbliebenen so genannten weißen Flecken im Landkreis Emsland bald der Vergangenheit angehören werden,“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf. Immerhin habe der Landkreis Emsland die Zahl der Internetanschlüsse mit einer geringeren Leistung als 30 Mbit/s von insgesamt 27.859 im Mai 2015 auf jetzt 2.178 reduzieren können. „Und auch diese werden spätestens 2024 mit Abschluss der 2. Projektphase über einen leistungsstarken Glasfaseranschluss verfügen“, kündigt der Landrat an. Die  betroffenen Bürgerinnen und Bürger im nördlichen und mittleren Emsland werden vor Ostern vom Landkreis Emsland ein erstes Schreiben erhalten, in dem sie darüber informiert werden, dass ihre Adressen Teil des Ausbaus sind. 

Die beiden Telekommunikationsunternehmen epcan und MUENET planen dazu zahlreiche digitale Veranstaltungen, in denen Bürgerinnen und Bürger neben Informationen zu den beiden Unternehmen auch zahlreiche Hintergründe zum Ausbauvorhaben in Mitte und Nord erhalten werden. Zum Ausbaugebiet der Bietergemeinschaft zählen im Norden die Stadt Papenburg, die Samtgemeinden Dörpen, Lathen, Sögel, Werlte und Nordhümmling sowie die Gemeinde Rhede. Zum Bereich Mitte gehören die Städte Meppen, Haren, Lingen und Haselünne sowie die Gemeinde Geeste und Twist. Die konkreten Termine für die Online-Informationsveranstaltungen werden den Adressen zeitnah von den Unternehmen mitgeteilt.

„Wir freuen uns darauf, den Glasfaserausbau im Landkreis Emsland durchzuführen und die Bevölkerung mit schnellem Internet zu versorgen. Gerade in der heutigen Zeit ist eine stabile Internetverbindung das A und O, denn vor allem die aktuelle Situation mit Homeoffice und Homeschooling hat bewiesen, wie wichtig eine zuverlässige Internetanbindung ist“, sagt Gerd Gevering, Geschäftsführer von epcan.

„Digital arbeiten und im Grünen leben – eine leistungsfähige Breitbandanbindung verknüpft die hohe Lebensqualität im Landkreis Emsland mit allen Vorzügen der modernen Arbeitswelt. Ohne Glasfaser geht es nicht“, betont Patrick Nettels, Geschäftsführer MUENET.

Das Unternehmen MUENET mit seinem Unternehmenssitz in Rosendahl (Kreis Coesfeld) und epcan aus der Stadt Vreden werden in den kommenden Monaten insgesamt 1569 Adressen von privaten Haushalten anbinden, davon 961 im nördlichen Kreisgebiet und 608 in der Mitte. Auf einer Trassenlänge von rund 870 km (450 km im Norden und 420 in der Mitte) sollen die Glasfaserleitungen künftig verlegt werden, sodass Bandbreiten von 1 Gbit/s im Download möglich sind.

Die geplanten Kosten für den Breitbandausbau in Mitte und Nord belaufen sich rund 43,29 Mio. Euro. Davon tragen der Bund rund 21,64 Mio. Euro (50 Prozent) der Kosten, das Land etwa 10,82 Mio. Euro (25 Prozent) und den Rest von 10,82 Mio. Euro der Landkreis Emsland. Die geplanten Gesamtkosten für die zweite Projektphase belaufen sich auf insgesamt rund 76,7  Mio. Euro.

Bereits in der ersten Projektphase von Ende 2017 bis Ende 2020 waren rund 14.600 Adressen mit Gesamtkosten von rund 62,85 Mio. Euro an schnelles Internet angeschlossen worden.

Das Ausbauprojekt im südlichen Emsland läuft ebenfalls an. Hierzu werden weitere Informationen in den nächsten Wochen veröffentlicht.

Anteil der Virusmutationen noch gering Landrat Marc-André Burgdorf appelliert an Emsländerinnen und Emsländer

Landrat Marc-André Burgdorf

Meppen. In den vergangenen zwei Wochen sind die Neuinfektionen um rund 500 Fälle im Landkreis Emsland auf aktuell 416 Infektionen angestiegen. Die 7-Tagesinzidenz liegt derzeit bei 103,4. „Gegenläufig zum landesweiten Trend gehen bei uns im Emsland die Zahlen nach einer zunächst positiven Entwicklung mit wenigen Fällen stetig nach oben. Das ist eine Tendenz, die wir mit Sorge beobachten“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf. Er appelliert daher an die Emsländerinnen und Emsländer, sich weiterhin an die Hygiene- und Abstandsregeln zu halten, medizinische oder FFP2-Masken zu tragen und die Kontaktbeschränkungen einzuhalten.

„Es fällt uns allen zunehmend schwer, diese Einschränkungen zu leben, aber ich bitte Sie, halten Sie sich zu Ihrem eigenen Schutz und dem der anderen Menschen daran“, so Burgdorf.

Er ordnet auch die aufgetretenen Virusmutationen ein, wonach seit Bekanntwerden erster Mutationen mit der englischen Variante B 1.1.7 im Landkreis Emsland Ende Januar aktuell 45 Fälle bestätigt wurden. „Bei einer Zahl von rund 650 Neuinfektionen in diesem Zeitraum machen die Mutationen noch einen geringen Anteil von rund 6,92 Prozent an der Zahl der Neuinfektionen aus. Schauen wir aber auf andere Regionen, wo ein deutlicher Anstieg von Mutationen festgestellt wurde, deutet dies auch auf mögliche Entwicklungen bei uns hin“, erläutert Burgdorf. Die Tatsache, dass die Virusmutationen ansteckender seien, mache es besonders wichtig, sich an die bekannten Abstands- und Hygieneregeln zu halten, fügt er hinzu.

Insgesamt über 14.480 Impfungen sind im Landkreis aktuell von den mobilen Teams der Impfzentren und in den Impfzentren in Lingen und Papenburg durchgeführt worden, davon 5012 Erstimpfungen und 2148 Zweitimpfungen in Lingen und 5194 Erstimpfungen und 2131 Zweitimpfungen in Papenburg. Die bis Anfang April angekündigten Impfdosen von insgesamt rund 50.000 werden fortlaufend zeitnah verimpft. Bis spätestens 28. Februar werden alle Mitarbeiter und Bewohner der stationären Senioren- und Pflegeheime ihre Erst- und Zweitimpfung erhalten haben. Damit würden rund 5800 Personen einen vollständigen Impfschutz bekommen. Momentan laufen die Impfungen der ambulanten Pflegedienste. Weitere etwa 2900 Personen (Personal und zu Betreuende) werden von diesen Impfungen erfasst. Burgdorf sprach hier den Hilfsorganisationen Deutsches-Rotes-Kreuz und Malteser Hilfsdienst, die Impfzentren leiten, für ihren unermüdlichen Einsatz seinen ausdrücklichen Dank aus.

 

Drei neue Fahrzeuge für die Feuerwehr Meppen

Meppen. Bereits im Dezember wurden drei neue, sehr hochwertige Einsatzfahrzeuge an die Feuerwehr Meppen übergeben.

Dabei handelt es sich um zwei sogenannte Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge (HLF 20) und ein Löschgruppenfahrzeug (LF 20). Die nahezu identischen Einsatzfahrzeuge unterscheiden sich in ihrer Beladung mit Hilfsmaterial. Über 80 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer hatten sich bereits in den Wochen vor dem Jahreswechsel mit den Bedienungen und Handhabungen von den Geräten vertraut gemacht. Und auch die Maschinisten, welche im Einsatzfall das Fahrzeug fahren und bedienen müssen, wurden geschult. Mit der Einsegnung durch Propst Bültel am Feuerwehrhaus Ende des vergangenen Jahres waren die Fahrzeuge dann „einsatzbereit“.

„Die Stadt Meppen ist sehr stolz auf ihre Freiwillige Feuerwehr. Eine gute Ausstattung ist unabdingbar. Daher freue ich mich sehr, dass der Stadtrat diese Investition sofort mitgetragen hat“, sagte Bürgermeister Helmut Knurbein. Landrat Marc-André Burgdorf ergänzte: „Dass wir den Einsatz unserer Feuerwehr als selbstverständlich hinnehmen, das ist wohl das schönste Kompliment, denn das zeigt wie reibungslos im Ernstfall alles klappt. Damit wird einmal mehr die hervorragende Arbeit unterstrichen.“ Gleichwohl könne nicht oft genug Dank und Anerkennung für diesen ehrenamtlichen Einsatz ausgesprochen werden.

Mit Blick auf die neuen Einsatzfahrzeuge schlagen bei den Feuerwehrkameradinnen und –kameraden wohl zwei Herzen in der Brust: In der Hoffnung, dass der nächste Alarm noch möglichst lange auf sich warten lässt und Menschen so schnell nicht in eine Notsituation geraten, fieberte die Truppe dem ersten Einsatz der neuen Fahrzeuge mit der sehr hochwertigen technischen Ausstattung auch schon entgegen.

BU: (v. l.) Stellvertretender Stadtbrandmeister Ludger Schumann, Bürgermeister Helmut Knurbein, Stadtbrandmeister Christian Müller, Landrat Marc-André Burgdorf, Stadtratsvorsitzender Richard Dickmann und Propst Bültel kamen zur Einsegnung und offiziellen Schlüsselübergabe am Feuerwehrhaus zusammen.

„Alle haben den Impfstoff gut vertragen“ Reibungsloser Start der Impfaktion im Landkreis Emsland

Bild: Die Impfungen in den Senioren- und Pflegeheimen liefen problemlos an. In einem ersten Durchgang sollen bis Ende der Woche neun Einrichtungen durchgeimpft sein. (Foto: J. Eden für Caritas)

Meppen. Die ersten Impfungen im Landkreis Emsland sind durch die vier mobilen Impfteams am heutigen Montag (4. Januar) in den Senioren- und Pflegeeinrichtungen wie geplant gestartet. In insgesamt neun emsländischen Heimen werden sowohl Bewohner als auch Personal im ersten Durchgang zunächst bis Ende der Woche gegen Corona geimpft.

Insgesamt 43 Senioren- und Pflegeeinrichtungen mit rund 5600 Bewohnern und Mitarbeitern müssen emslandweit versorgt werden. „Ziel ist es, bis Ende Januar alle Bewohner und das Personal in den Senioren- und Pflegeeinrichtungen mit einer Erstimpfung versorgt zu haben“, erläutert Landrat Marc-André Burgdorf. Für die Wirksamkeit des Impfschutzes muss eine zweite Impfung durchgeführt werden.

Um 10 Uhr am Montagmorgen starteten die Teams die Impfungen. Im Süden konnten am heutigen Montag insgesamt zwei Einrichtungen mit rund 200 Bewohnern und Pflegekräften geimpft werden. Im Nordkreis sind von den Teams des Impfzentrums Papenburg am heutigen Montag 100 Personen (Bewohner und Personal) in einer Einrichtung versorgt worden. In den folgenden Tagen bis zum Ende der Woche sollen insgesamt kreisweit sechs weitere Heime hinzukommen und durch die Teams der Impfzentren versorgt werden.

„Die Impfungen liefen am heutigen ersten Tag reibungslos an. Alle geimpften Personen haben den Impfstoff gut vertragen“, berichtet Dr. Wolfgang Hagemann, Ärztlicher Leiter der Impfzentren in Lingen und Papenburg. „Wir werden wir für diese Woche pro Impfzentrum ca. 1000 Impfdosen verabreichen können und damit den gesamten gelieferten Impfstoff verarbeitet haben“, sagt er.

Am vergangenen Samstag, 2. Januar, hatte der Landkreis Emsland zwei Behälter mit insgesamt 1950 Impfdosen in Empfang nehmen können, die auf die Impfzentren in Lingen und Papenburg bzw. die dort angesiedelten mobilen Teams verteilt wurden. Der Impfstoff erreichte in Transportverpackungen auf Trockeneis gelagert sein Ziel und ist so bis zu maximal 15 Tage haltbar. Vor den Impfungen wurde der Impfstoff von den mobilen Teams in Papenburg und Lingen entsprechend aufbereitet.

Der für Montag, 11. Januar, geplante Start einzelner Impflinien in den Impfzentren in Lingen und Papenburg verzögert sich zunächst, da weitere Impfstofflieferungen durch das Land Niedersachsen derzeit noch offen sind. Die notwendige, zentral über das Land Niedersachsen gesteuerte Terminvergabe ist nach Informationen des Landes aus diesem Grund noch ausgesetzt. „Ohne Termine und vor allem ohne Impfstoff kann das Impfen direkt in den Impfzentren nicht aufgenommen werden. Das Land muss den nächsten Schritt vornehmen, damit wir weitermachen können“, betont Burgdorf.

 

Mobile Impfteams nehmen ihre Arbeit auf Start in fünf Senioren- und Pflegeheimen mit über 790 Personen

Meppen. Die mobilen Impfteams des Landkreises Emsland werden voraussichtlich am Montag, 4. Januar, die ersten Impfungen durchführen können. Zunächst haben sich insgesamt fünf Senioren- und Pflegeheime im nördlichen und südlichen Emsland auf die Impfung vorbereitet, dort werden Bewohnerinnen und Bewohner sowie Pflegepersonal gegen Corona geimpft. In den Impfzentren in Lingen und Papenburg selbst soll in der folgenden Woche der Betrieb aufgenommen werden.

Wegen der begrenzten Impfstoffmenge richtet sich das Angebot in einem ersten Schritt zunächst vor allem an ältere Menschen und ältere Menschen mit Vorerkrankungen. „Insgesamt über 790Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von jetzt benannten Senioren- und Pflegeheimen werden in den kommenden Tagen ihre Impfungen erhalten. Nunwird der Hoffnungsschimmer, irgendwann Corona in den Griff zu bekommen und auf lange Sicht wieder ein normales Leben führen zu können, ganz konkret. Aber es wird Zeit in Anspruch nehmen, bis alle Menschen mit einer Impfung versorgt sein werden“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf.

Die insgesamt vier Impfteams werden jeweils mindestens aus einer Ärztin bzw. einem Arzt sowie einer Verwaltungshelferin bzw. einem Verwaltungshelfer bestehen. Gegebenenfalls werden sie durch eine weitere impfberechtigte Person ergänzt. Jeweils zwei Teams sind den Impfzentren in Lingen und Papenburg angegliedert.

Erste Annahmen gehen davon aus, dass jedes mobile Team etwa 120 Impfungen am Tag durchführen kann. Hochgerechnet auf alle vier Teams wären dies circa 480 Impfungen täglich. „Die konkreten Erfahrungen werden aber zeigen, ob diese Annahme tatsächlich so in der Praxis umgesetzt werden kann“, betont Burgdorf.

Insgesamt rund 2800 Personen werden in den emsländischen Senioren- und Pflegeheimen betreut. Hinzu kommt in etwa dieselbe Zahl an impfberechtigtem Personal. Vorausgesetzt alle Personen sind impfwillig und die entsprechende Anzahl an Impfdosen ist verfügbar, wären in etwa 14 Tage für die erste Impfung in den Senioren- und Pflegeheimen anzusetzen. Damit der Impfschutz besteht, muss eine weitere Impfung in einem festgelegten Zeitintervall erfolgen (je nach Impfstoff 21 oder 28 Tage). Die beiden Termine zur Impfung in der Einrichtung werden deshalb immer im Block vergeben.

Die Terminierung erfolgt zwischen Einrichtung und Impfzentrum, dafür werden im Landkreis Emsland alle 43 Senioren- und Pflegeheime zeitgleich angeschrieben. Der Eingang der Rückmeldungen mit Listen über impfwillige Personen aus den Heimen entscheidet über die Reihenfolge der Impfungen.

Für einzelne Impfstraßen in den Impfzentren in Lingen und Papenburg ist der voraussichtliche Start am Montag, 11. Januar, geplant. Voraussetzung ist hier, dass ausreichend Impfdosen durch das Land bereitgestellt werden. Das Land Niedersachsen übernimmt die Terminvergabe. Freie Termine können ab Ende der ersten Kalenderwoche 2021 zentral über die Hotline 0800/9988665 des Landes Niedersachsen gebucht werden. Auch Fragen rund um die Covid 19-Impfung können dort geklärt werden. Die Hotline ist von montags bis samstags in der Zeit von 8 bis 20 Uhr zu erreichen.

Im Winter mittwochs geschlossen Wertstoffhöfe bieten Service weiterhin freitags und samstags an

Meppen. Wertstoffhöfe, die bislang auch Mittwochnachmittag geöffnet waren, bleiben in den Wintermonaten wegen geringer Besucherzahlen ab Januar mittwochs geschlossen. Die bekannten Öffnungszeiten freitags und samstags bleiben unverändert bestehen.

Ab dem 1. März bis 31. Oktober stehen die betreffenden Wertstoffhöfe wie bislang gewohnt dann auch wieder mittwochs zur Annahme von Wertstoffen zur Verfügung. Der Wechsel von der Winteröffnungszeit auf die Sommeröffnungszeit der Wertstoffhöfe erfolgt künftig nicht mehr zum Termin der Zeitumstellung, sondern zu den festen Terminen 1. März und 31. Oktober.

Folgende Wertstoffhöfe sind von dieser Regelung ausgenommen und bleiben unverändert ganzjährig mittwochs zu den gewohnten Öffnungszeiten geöffnet: Wertstoffhof Papenburg, Flachsmeerstraßeund Greiwehof (Reholand GmbH). Angenommen werden aus Privathaushalten Altpapier, Pappe, Altglas, Altmetall, Elektrokleingeräte, Hartkunststoffe, Bauschutt sowie Garten- und Grünabfälle.

Umfangreiche Informationen zur Abfallentsorgung sind im Internet unter www.awb-emsland.deeinzusehen. Auskünfte zur fachgerechten Abfallentsorgung, zum Gebühreneinzug,  zu Behälterbestellungen sowie zur Sperrmüllabfuhr sind rund um die Uhr im Online-Kundenportal des AWB sowie unter der Rufnummer des AWB-Kundencenters 05931/5996-99 möglich.

 

Weiterer Meilenstein für neue Leitstelle Ems-Vechte

Weiterer Meilenstein für neue Leitstelle Ems-Vechte- Vorstand komplett – Start im Januar 2021 zunächst im Meppener Kreishaus

Meppen. Anfang des Jahres wird die „Leitstelle für den Rettungsdienst, den Brand- und Katastrophenschutz für die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim AöR“ (Leitstelle Ems-Vechte) ihren Dienst aufnehmen. Die Landräte Marc-André Burgdorf (Landkreis Emsland) und Uwe Fietzek (Landkreis Grafschaft Bentheim) als Mitglieder des Verwaltungsrates der neuen Leitstelle hatten gemeinsam in der konstituierenden Sitzung den Vorstand der Leitstelle Ems-Vechte bestellt.

So fungiert Lukas Wübben als Geschäftsführender Vorstand der Leitstelle, Michael Albers wird im Vorstand vorwiegend für die technischen Dinge in der Leitstelle verantwortlich sein. Nach der Gründung der gemeinsamen Körperschaft zum 12. Dezember 2020 war diese konstituierende Sitzung der nächste Meilenstein für die Übernahme des Leitstellenbetriebs zum 1. Januar 2021. „Die gemeinsame Leitstelle Ems-Vechte AöR ist ein großer Schritt für noch mehr Sicherheit in den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim. Zusammen mit der Einführung eines neuen Notrufabfragesystems im Lauf des Jahres 2021 wurde hier der Grundstein für einen neuen Qualitätsstandard gelegt“, erklärt Landrat Burgdorf in der Sitzung des Verwaltungsrates. „Die Zusammenführung der Leitstellen ist Ausdruck der guten Zusammenarbeit zwischen den Landkreisen und ein weiterer Meilenstein in der interkommunalen Zusammenarbeit zwischen den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim“, pflichtet Landrat Fietzek bei.

Der Umzug und die Zusammenarbeit in der gemeinsamen Leitstelle im Kreishaus in Meppen werden wegen noch ausstehender Umbauauarbeiten, die sich in Folge der Corona-Pandemie verzögert haben, im Februar 2021 erfolgen.

Bereits seit 2014 arbeiten die Leitstellen der Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim in einem virtuellen Verbund zusammen. Im Sommer des Jahres 2020 wurde entschieden, dass es auch einen gemeinsamen Standort geben soll, an dem beide Leitstellen zusammengeführt werden. Beide Landkreise einigten sich auf einen Standort in Meppen-Versen. Bis der Neubau dort fertiggestellt ist, wird die Leitstelle vorerst im Meppener Kreishaus untergebracht sein.

 

Geschäftsführerin verabschiedet Gedenkstätte Esterwegen: Dr. Andrea Kaltofen gibt Amt in der Stiftung ab – Nachfolge steht fest

Esterwegen/Meppen. Landrat Marc-André Burgdorf verabschiedete Dr. Andrea Kaltofen am vergangenen Freitag (11. Dezember) am Rande der Stiftungsratssitzung offiziell aus ihrem Amt als Gedenkstättenleiterin und Geschäftsführerin der Stiftung Gedenkstätte Esterwegen. Kaltofen gibt zum Jahresende diese wichtige Aufgabe ab.

„Andrea Kaltofen hat maßgeblich den Aufbau der Gedenkstätte Esterwegen geleistet, deren Eröffnung in 2011 in der öffentlichen Wahrnehmung bundesweit hohe Anerkennung erzielt und mit der die Aufarbeitung des Nationalsozialismus im Emsland eine Heimstatt gefunden hat“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf, zugleich Vorsitzender des Stiftungsvorstandes.Kaltofen hatte ein weiteres Jahr über ihre Verabschiedung aus dem Dienst beim Landkreis Emsland hinaus, die Tätigkeit als Geschäftsführerin und Leiterin der Gedenkstätte fortgeführt. „Auch dies spricht für das besondere Arbeitsethos und die persönliche Verbundenheit von Andrea Kaltofen zur Stiftungsarbeit in der Gedenkstätte Esterwegen“, so der Landrat.

Kaltofen, gebürtig in Niederbayern, legte ein geisteswissenschaftliches Studium an der den Universitäten Bochum und Gießen mit den Schwerpunkten Ur- und Frühgeschichte, klassische Archäologie, Kunstgeschichte und Geschichte ab. Nach ersten Arbeitserfahrungen als Restauratorin im Institut für Denkmalpflege in Hannover und der Promotion im Jahr 1981 arbeitete sie in den darauffolgenden Jahren die ur- und frühgeschichtliche Sammlung des Kreisheimatmuseums Lingen sowie zahlreicher Privatsammlungen im ganzen Kreisgebiet auf. 1982 kam sie als Archäologin zum Landkreis Emsland. 1993 wurde sie zur Leiterin des damals neu eingerichteten Kulturamtes bestellt und war damit die erste Frau in der Kreisverwaltung, der eine Amtsleitung übertragen wurde. Eine Fülle an Initiativen und Vorhaben fallen in Kaltofens Amtszeit: der Aufbau des Emsland Archäologie Museums, die denkmalgerechte Weiterentwicklung des Barockschlosses Clemenswerth und die Förderung des Kulturtourismus u. a. mit der Installation des Kultoursommers Emsland sind neben dem Aufbau der Gedenkstätte Esterwegen wesentliche Beispiele für das Engagement der Wahl-Emsländerin. Als Geschäftsführerin der Stiftung Gedenkstätte Esterwegen war sie in ihrer Aufgabe als Kulturamtsleiterin ab 2008 eingesetzt worden.

Als Nachfolger in der Gedenkstättenarbeit sind ab 2021 die Historiker Dr. Sebastian Weitkamp und Martin Koers M.A. verantwortlich. „Als langjährige Mitarbeiter der Gedenkstätte sind sie mit den Abläufen und der Arbeit dort sehr gut vertraut. Ich freue mich, dass wir eine zügige Nachfolgeregelung treffen konnten und auf die weitere Zusammenarbeit“, betont Burgdorf.

Weitkamp gehört dem Team seit 2009 und damit seit der Aufbauphase der Gedenkstätte an. Koers ist seit 2004 als Historiker und Archivar in der Region Emsland/Bentheim aktiv und seit 2016 ebenfalls als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Gedenkstätte mit seinen Arbeitsschwerpunkten Kriegsgefangene, die KZ-Außenlager Versen/Dalum sowie die Erinnerungskultur nach 1945 aktiv. Das neue Leitungsteam arbeitet also bereits seit mehr als vier Jahren zusammen.

Als eine der ersten Aufgaben der „Doppelspitze“ stehen die Planungen für die Ausstellungen und Veranstaltungen in 2021 auf dem Programm, die angesichts der Corona-Situation jedoch noch nicht durchgehend festgelegt werden konnten.

Bild: Stiftungsratsvorsitzender Prof. Dr. Bernd Faulenbach (l.) und Landrat Marc-André Burgdorf verabschiedeten Dr. Andrea Kaltofen als Gedenkstättenleiterin und Geschäftsführerin der Stiftung Gedenkstätte Esterwegen. (Foto: Landkreis Emsland)

 

Neue Kommandowagen für Einsatzleitungen Landkreis Emsland beschafft Fahrzeuge für alle Brandschutzabschnitte

Meppen. Insgesamt vier Kommandowagen hat der Landkreis Emsland für die vielfältigen Aufgaben der Kreisfeuerwehr besorgt. Die Fahrzeuge sind nun offiziell in den Dienst gestellt worden. Landrat Marc-André Burgdorf sowie der zuständige Dezernent Michael Steffens übergaben die Fahrzeuge am Meppener Kreishaus an den Kreisbrandmeister sowie die jeweiligen Brandabschnittsleiter.

Damit steht nun in jedem der drei Brandschutzabschnitte Nord, Mitte und Süd ein Kommandowagen für die Feuerwehr zur Verfügung. Das vierte Fahrzeug erhält Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff. „Die Kommandowagen sind vorrangig für den Einsatz vorgesehen. Darüber hinaus stehen sie den verschiedenen Gruppen im Bereich der Kreisfeuerwehr als Dienstfahrzeug zur Verfügung“, erklärt Steffens.

Die Kosten belaufen sich auf rund 50.000 Euro pro Fahrzeug, darin enthalten ist bereits die notwendige Sonderausstattung wie z.B. Funk, Beleuchtung und Feuerlöscher. „Mit dieser Investition möchten wir unsere Kreisfeuerwehr für die Zukunft gut aufgestellt und versorgt wissen“, so Landrat Burgdorf.

Foto: Über die neuen Fahrzeuge freuen sich (v.l.): Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff, stellv. Brandabschnittsleiter Süd Alois Wilmes, Abschnittsleiter Süd Andreas Wentker, Dezernent Michael Steffens, Brandabschnittsleiter Nord Gerd Köbbe, Landrat Marc-André Burgdorf, Brandabschnittsleiter Mitte Wolfgang Veltrup, stellv. BAL Mitte Leo Menger. (Landkreis Emsland)

„Rote-Ritter-Mobil“ nun auch im Emsland

Meppen – Vor genau einem Jahr ging in der Grafschaft Bentheim ein bundesweit einzigartiges Verkehrsprojekt unter dem Namen das „Rote-Ritter-Mobil“ an den Start. Dank der finanziellen Unterstützungen der „Aktion Kinderunfallhilfe e.V.“ und „TEILEn e.V.“, konnten nun fünf weitere Mobile fertiggestellt werden. Eines davon wurde am Donnerstag an die Berufsbildenden Schulen (BBS) in Meppen übergeben.

Das Rote Ritter Mobil.

Bei dem „Rote-Ritter-Mobil“ handelt es sich um einen Anhänger, der mit unterschiedlichsten Utensilien zur spielerischen Verkehrserziehung von Kindern ausgestattet ist. Emsländische Kindertagesstätten haben ab sofort die Möglichkeit, das Mobil für ihren Verkehrsunterricht auszuleihen. Die BBS Meppen haben sich bereiterklärt, die entsprechende Koordination zu übernehmen.

Die Geschichte des Projektes

Eine gute Idee ist das Eine. Um aus ihr dann aber auch tatsächlich ein gutes Projekt formen zu können, bedarf es vieler engagierter und idealistischer Köpfe.

„Ehrenritter“ und Polizeihauptkommissar Edgar Eden hatte vor vier Jahren die Idee, das „Rote-Ritter-Mobil“ aufzubauen. In Oberstudienrat Jörg Siefker von den BBS Nordhorn, fand er einen Mitstreiter, der ihn bei der Umsetzung des Projektes unterstützte. Kern des Konzeptes war es, den Kindertagesstätten für ihre Verkehrserziehung optimale Arbeitsvoraussetzungen zu schaffen. Das etwa 5000 Euro teure „Rote-Ritter-Mobil“ war aus den Präventionsmitteln von Polizei und BBS nicht zu stemmen. Nur dank der finanziellen Unterstützung der „Aktion Kinderunfallhilfe e.V.“ und „TEILEn e.V.“ ist es gelungen, die nun insgesamt sechs Mobile zu erwerben, zu gestalten und mit Inhalt zu füllen.

„Mit diesem einzigartigen Verkehrssicherheitsprojekt bekommen Erzieherinnen und Erziehern genau das Equipment an die Hand, das sie benötigen, um Kinder vom Kindergartenalter an bestmöglich für den Straßenverkehr fit zu machen“, erklärt Jan Zeibig, Geschäftsführer des Vereins Aktion Kinder-Unfallhilfe e.V. Noch immer würden Jahr für Jahr zu viele Kinder Opfer von Verkehrsunfällen, schwer verletzt oder schlimmstenfalls getötet, so Zeibig. Der Verein setzt sich daher seit über 20 Jahren dafür ein, Kindern und Jugendlichen nach einem erlebten Unfall mental und physisch wieder auf die Beine zu helfen und fördert Menschen, Organisationen und Projekte, die sich für den Schutz der Kleinsten im Straßenverkehr einsetzen – unter anderem mit dem alle zwei Jahre vergebenen Präventionspreis „Der Rote Ritter“. Als Sinnbild für die so wichtige Unfallprävention wurde dieser nun auch Namensgeber für die Verkehrserziehungsanhänger.

Franz-Werner Drees von TEILEn e.V. zeigte sich auch nach einem Jahr noch tief beeindruckt von dem Projekt. „Mit der heutigen Übergabe kommen wir meiner Ankündigung – das Projekt bundeweit bekannt zu machen – einen Schritt näher“, so der Geschäftsführer in Richtung der Initiatoren. TEILEn e.V. ist eine Brancheninitiative sehr namhafter Fahrzeugteile-Hersteller und -Händler. Der Verein ist seit 2013 aktiv und finanziert durch Mitgliedsbeiträge Präventionsmaßnahmen wie eine Online-Verkehrsschule, Verkehrsschulen auf Rädern für die Verkehrserziehung in Kitas bzw. Schulen sowie Sicherheitsartikel wie Warnwesten, Leuchtkragen, Signallämpchen und Fahrradhelme. Hierbei arbeitet TEILEn e.V. eng mit seinem Partnerverein Aktion Kinder-Unfallhilfe e. v.

zusammen. Im Bereich der Nachsorge kooperiert TEILEn e.V. mit der Peter-Maffay-Stiftung. Durch entsprechende Zuwendungen ermöglicht TEILEn e.V. pro Jahr 100 unfallverletzten Kindern Nachsorge-Aufenthalte in Einrichtungen der Stiftung in Deutschland oder auf Mallorca. Die beteiligten Fahrzeugteile-Hersteller und -Händler arbeiten tagtäglich für Sicherheit im Straßenverkehr. Der Schutz von Kindern auf ihrem Schulweg oder in der Freizeit ist für sie eine Herzensangelegenheit. „Wir werden unser riesiges Netzwerk dazu nutzen, das Projekt so breit es geht zu publizieren“, so der Manager in Ruhestand.

Zu den Unterstützern des Projektes zählt mittlerweile auch der Landkreis Emsland. „Gerne unterstützt der Landkreis Emsland das „Rote Ritter Mobil“, denn hier wird Verkehrserziehung spielerisch an die jüngsten Verkehrsteilnehmer herangeführt. Es freut mich, dass wir nun mit dem Mobil eine weitere Möglichkeit haben, dieses wichtige Thema Kindern im Vorschulalter näher zu bringen, um so Kinder im Straßenverkehr zusätzlich zu schützen.“

Inspektionsleiterin, ehemalige Verkehrsreferentin des Innenministeriums und Leitende Polizeidirektorin Nicola Simon, stellte die hohe Qualität der Verkehrssicherheitsarbeit der Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim heraus. „Mein Herz brennt für Verkehrssicherheitsarbeit“, so die Polizeichefin.

Bereits während ihrer Zeit in Hannover habe sie die Inspektion als permanenten Vorreiter bei unterschiedlichsten Präventionsthemen wahrgenommen. „Das wird durch diese Aktion erneut bestätigt, ich bin mir sicher, dass wir noch zahlreiche Übergaben weiterer „Rote-Ritter-Mobile“ werden feiern können, denn dieses Konzept ist für die Zielgruppe klasse“, so die Polizeichefin abschließend.

Neuer Förderschulschwerpunkt ESE an Pestalozzischule Meppen – Kreisweit einziges öffentliches Angebot

Meppen. Zum Beginn des aktuellen Schuljahrs ist die Förderschule mit dem Schwerpunkt „Emotionale und Soziale Entwicklung“ (ESE) am Standort der Pestalozzischule in Meppen neu eingerichtet worden. Die bereits bestehende Förderschule „Lernen“ wurde dementsprechend erweitert. Zugleich ging die Trägerschaft in enger Abstimmung von der Stadt Meppen auf den Landkreis Emsland über. Aus diesem Anlass besuchte Erster Kreisrat Martin Gerenkamp gemeinsam mit Meppens Bürgermeister Helmut Knurbein und Jan Heinemann von der Niedersächsischen Landesschulbehörde, Außenstelle Meppen, die Einrichtung. Die kommissarische Schulleiterin Victoria Müller nahm sie dort in Empfang.

Die Pestalozzischule Meppen ist damit aktuell die einzige öffentliche Schule mit dem Förderschwerpunkt ESE im Landkreis Emsland. Grund für die Einrichtung der Förderschule ESEwar der erkennbare Bedarf: Schon bevor das Förderschulangebot eingerichtet wurde, lagen bereits sechs Anmeldungen vor. Viele Schülerinnen und Schüler, die als Inklusionsschüler eine allgemeinbildende Schule besuchen, haben einen umfassenden sozialpädagogischen Unterstützungsbedarf“, sagt Burgdorf. Vor allem Förderschulen seien qualifiziert, diese besondere Unterstützung im erforderlichen Umfang zu leisten. Bislang hätten Schülerinnen und Schüler mit entsprechendem Förderbedarf vor allem aus dem mittleren Einzugsgebiet des Landkreises Emsland die privaten Förderschulen Pater-Petto-Schule in Surwold sowie die Eylardus-Schule in Bad Bentheim und Gildehaus besucht. In der Folge hatte sich die Schülerbeförderung zunehmend personal- und kostenintensiv entwickelt. Parallel dazu war auch eine starke Zunahme von Schulbegleitungen festzustellen. Mit Einrichtung der ESE am Standort in Meppen können diese weiten Schulwege für die Schülerinnen und Schüler mit diesem Förderbedarf aus dem mittleren Kreisgebiet verringert werden.

In Gesprächen mit der Niedersächsischen Landesschulbehörde wurde die Problemlage erörtert und konnte dort ausdrücklich nachvollzogen werden. Eine Kombination von Förderschwerpunkten, beispielsweise in Form der Genehmigung des Förderschwerpunktes ESEan einer bestehenden, aber nach dem Landesschulgesetzt auslaufenden Förderschule Lernen, wurde als Möglichkeit genannt und brachte die Situation einer Lösung näher. DerFörderschulzweig Lernen in Meppen läuft 2028 aus.

„Mit der Einrichtung der Förderschule Emotionale und Soziale Entwicklung am Standort Meppen entspannt sich der Sachverhalt. Zudem bieten wir Eltern und Schülern die sonderpädagogische Unterstützung, die sie sich wünschen und geben ihnen eine Wahl“, betont Burgdorf.

Das neue Förderschulangebot ESE startete in diesem Schuljahr mit einem Primarbereich und einer Klasse 1. Zudem ist zunächst eine Einzügigkeit festgelegt worden. Aktuell besuchen 57 Schülerinnen und Schüler die Pestalozzischule.

Im Gebäude der Schule sind dafür ausreichend Klassenräume und Fachräume vorhanden. Die Stadt Meppen hat einen so genannten Differenzierungsraum hergestellt, in dem durch bauliche Veränderungen eine bessere Förderung individueller Begabungen, Fähigkeiten und Neigungen von Schülern oder Schülergruppen innerhalb einer Schule oder Klasse ermöglicht werden soll. Darüber hinaus wurde ein zweiter Pausenhof für die Schülerschaft des Schwerpunkts ESE eingerichtet.

Die Versorgung mit sonderpädagogischen Lehrkräften sowie weiteren pädagogischen Kräftenstellt das Land sicher.

Bild: Schulleiterin Victoria Müller (2.v.l.) präsentierte Jan Heinemann, Helmut Knurbein und Martin Gerenkamp den neuen Spielplatz. (Landkreis Emsland)

Konstruktiver Austausch zwischen Landkreis und Weidemark-Verantwortlichen

Schlachthof Sögel: intensive Gespräche über Infektionsschutz und Weiterbetrieb- Konstruktiver Austausch zwischen Landkreis und Weidemark-Verantwortlichen

Meppen. Aufgrund steigender Corona-Fälle unter den Beschäftigten der Fa. Weidemark in Sögel hatte der Landkreis Emsland vor wenigen Tagen die Schließung des Schlachtbetriebes verfügt. Um zeitnah die Wiederaufnahme des Betriebes zu ermöglichen, erfolgen derzeit intensive Gespräche mit den Unternehmensvertretern.

„Es sind gute und konstruktive Gespräche, in denen wir gemeinsam eine Lösung suchen“, bewertet Landrat Burgdorf. Das Unternehmen habe ein Konzept für eine Wiederaufnahme des Betriebes vorgelegt, dieses müsse jetzt aus infektiologischer Sicht bewertet werden. Denn nur wenn das Infektionsgeschehen im Betrieb unter Kontrolle sei und die Bedingungen des Gesundheitsamtes erfüllt seien, könne ein eingeschränkter Betrieb wieder anlaufen, so der Landrat weiter. Ziel sei es, unter Einhaltung strenger Infektionsschutzmaßnahmen bereits in der kommenden Woche einen eingeschränkten Betrieb des Schlachthofes zu ermöglichen. Die Gespräche hierzu würden in den kommenden Tagen fortgesetzt.

Dabei genieße der Schutz der Mitarbeiter und der Menschen im Emsland oberste Priorität. „Gleichwohl sind wir natürlich an einer konstruktiven Lösung für alle Beteiligten interessiert, die insbesondere das Thema Tierschutz und der Schweinehalter berücksichtigt“, so Landrat Burgdorf abschließend.

Zutritt nur nach Terminvereinbarung Kreisverwaltung trifft wegen ansteigender Coronazahlen neue Regelungen

Zutritt nur nach Terminvereinbarung Kreisverwaltung trifft wegen ansteigender Coronazahlen neue Regelungen

Meppen. Nachdem das Infektionsgeschehen sowohl bundesweit, als auch im Landkreis Emsland steigende Coronafallzahlen aufweist, sind vor dem Hintergrund dieser Entwicklung neue Regelungen für den Zutritt zu den Kreishäusern an den Standorten Meppen, Lingen und Aschendorf zu treffen. Demnach können externe Besucher weiterhin persönlich vorsprechen, jedoch erst nach vorheriger Terminvereinbarung.

Die bisherige Regelung, wonach die Verwaltung auch ohne Termin montags und donnerstags aufgesucht werden konnte, ist somit aufgehoben. Der Zutritt ist weitestgehend über die Haupteingänge möglich; ausgenommen sind hier am Standort in Meppen die Kfz-Zulassung und das Jobcenter mit eigenen Zugängen. Besucher, die einen Termin vereinbart haben, müssen diesen nachweisen. Die Termine können telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden. Unter dem Link https://www.emsland.de/pdf_files/corona/20200315-ansprechpartner-terminvereinbarung-2_3544_1.pdf sind die jeweiligen Ansprechpartner und ihre Kontakte zu finden. Termine werden schriftlich oder per E-Mail bestätigt. Diese Bestätigung ist mitzubringen.

Terminvereinbarungen für die Kfz-Zulassung sind weiterhin unter dem Link https://openkreishaus.emsland.de/online-dienstleistungen (Mobilität und Reisen) zu tätigen.Darüber hinaus sind unter diesem Link weitere Dienstleistungen u. a. zum Meldewesen oder die Datenerfassung für Reiserückkehrer möglich.