Erhalt historischer Bausubstanz – Landkreis Emsland fördert Monumentendienst

 

Sögel. Welcher Ort wäre besser geeignet für eine Vertragsunterzeichnung zwischen dem Landkreis Emsland und dem Monumentendienst (MD), als das Emslandmuseum Schloss Clemenswerth in Sögel. „Der Landkreis Emsland wird Mitglied im Monumentendienst und profitiert damit als Kreisverwaltung, aber auch als Region künftig von dessen Leistungen“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf.

Der Monumentendienst, der 2004 als Projekt der „Stiftung Kulturschatz Bauernhof“ gegründet wurde, unterstützt und berät als gemeinnützige und unabhängige Initiative mit regelmäßigen Pflege- und Wartungsangeboten durch professionelle und unabhängige Fachleute Eigentümer historischer und denkmalgeschützter Gebäude im Weser-Ems-Gebiet und trägt so zum Erhalt der Kulturschätze bei. Auch der Landkreis Emsland kann nun mit Beginn der Mitgliedschaft ab Juni auf diese Leistungen zurückgreifen.

Anlässlich des Termins zur Vertragsunterzeichnung demonstrierte ein Inspektorenteam des Monumentendienstes bei einer Bauinspektion der ehemaligen Museumstöpferei das praktische Vorgehen nach dem Leitsatz des MDs „Kleiner Schaden, kleine Reparatur anstelle eines großen Schadens und hohen Sanierungskosten“. Vor allem Schäden an verdeckten Stellen, die andernfalls unentdeckt bleiben und so auf lange Sicht die Gebäudesubstanz nachhaltig beschädigen könnten, sollen durch den Früherkennungscheck und eine gründliche Schadensanamnese offengelegt werden.  

Von Seiten der „Stiftung Kulturschatz Bauernhof“ waren Vorstandsmitglied Landrat Johann Wimberg (Landkreis Cloppenburg), Vorstandsvorsitzender Dr. Matthias Stenger sowie der geschäftsführende Vorstand Dr. Torsten W. Müller zur Vertragsunterzeichnung nach Sögel gekommen. Begleitet wurden sie neben dem Inspektorenteam zudem von Kerstin Stölken und Bente Juhl vom MD.

„Historische Gebäude wie beispielsweise Mühlen, Bauernhöfe, Fachwerkhäuser, Villen, Arbeiterhäuser und Schlösser zeugen von der Geschichte eines Landkreises, einer Stadt und Gemeinde. Das Prinzip ist ganz einfach: Der Monumentendienst möchte einzigartige Architektur mit seiner aktiven Baupflege langfristig bewahren“, sagt Stenger. Aktuell betreut der MD rund 2000 Gebäude im Weser-Ems-Gebiet.  

Eine Förderung durch den Landkreis Emsland ermöglicht es privaten Eigentümern in Mitgliedskommunen, künftig eine Beratung des MD für 35 Euro/Stunde statt 80 Euro/Stunde zu erhalten. Ebenfalls können die kreiseigenen Gemeinden Baudenkmäler in kommunaler Hand wie Wegekapellen, Klusen und Kreuze einer regelmäßigen fachkundigen Inspektion unterziehen.   

Darüber hinaus generiert nach Angaben des MDs ein Inspektionsbericht, der für Gebäude in den Mitgliedskommunen Kosten von lediglich 350 Euro umfasst (andernfalls 1050 Euro), in der Regelweitere Handwerkeraufträge im Wert von durchschnittlich 7500 Euro. Somit kann die Fördermitgliedschaft des Landkreises ebenfalls als „Konjunkturprogramm“ für das hiesige Handwerk gelten. Auch trägt dies zum Erhalt des Wissens um historische Arbeitstechniken bei, die teilweise zum immateriellen Kulturerbe zählen.

Zudem erhalten der Landkreis Emsland als Fördermitglied sowie jedes beim MD als Mitglied verzeichnete Gebäude Zugriff auf die „Schatzkammer“ des MD, ein Baustofflager mit historischen Materialien. „Mit Blick auf die Alte Rheder Kirche und Schloss Clemenswerth wäre dies insbesondere hinsichtlich der Ziegelformate von Vorteil“, sagt der zuständige Dezernent Martin Gerenkamp. „Auch die Untere Denkmalbehörde des Landkreises Emsland profitiert durch die umfassenden Inspektionsberichte mit Dringlichkeits-Ampel von der Arbeit des MD und kann Baudenkmaleigentümer noch gezielter beraten. Der Fachbereich Gebäudemanagement beim Landkreis Emsland erhält wirkungsvolle Unterstützung und wertvolles Wissen für seine Arbeit bei der Instandhaltung historischer Gebäude“, betont er weitere Vorteile. 

 Im Hauptschloss versammelten sich alle Teilnehmenden nach der Vertragsunterzeichnung zwischen dem Monumentendienst und dem Landkreis Emsland.

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Manege frei für die Grundschule Venhaus – Das Zirkusprojekt startet!

 

Venhaus- Mit großer Vorfreude und leuchtenden Augen fiel am Montag der Startschuss für ein ganz besonderes Projekt an der Grundschule Venhaus: Gemeinsam mit dem erfahrenen Team vom Circus Charlie verwandelt sich die alte Hofstelle Böker in eine bunte Zirkuswelt – voller Magie, Artistik und Teamgeist!

Bereits am Wochenende hatten viele engagierte Eltern mit angepackt und geholfen, das große Zirkuszelt aufzubauen, sodass am Montag pünktlich mit dem Projekt gestartet werden konnte.

Am Montag schlüpften die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Venhaus in völlig neue Rollen: Ob als Jongleurin, Akrobat, Clown oder Seiltänzer – die Kinder trainieren mit Begeisterung und Hingabe für ihre großen Auftritte. Das Zirkuszelt wird zum Klassenzimmer, die Manege zur Bühne. Dabei stehen nicht nur motorische Fähigkeiten im Vordergrund, sondern auch Selbstvertrauen, Kreativität und das Miteinander.

Zwei öffentliche Vorstellungen bilden den Höhepunkt dieser unvergesslichen Woche:

• Donnerstag , 05. Juni 2025 um 18:00 Uhr

• Freitag, 06. Juni 2025 um 17:00 Uhr

Restkartenverkauf:

Am Mittwoch, den 04. Juni 2025 können – soweit verfügbar – Restkarten von 15:00 bis 18:00 Uhr direkt am Zirkuszelt erworben werden.

Die gesamte Schulgemeinschaft lädt herzlich ein.

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Schützenfest in Venhaus

 

Auf geht es, das nächste Schützenfest steht vor der Tür. Der St. Vitus Schützenverein Venhaus feiert am 07.06 und 08.06.2025 sein traditionelle Schützenfest. 

Programm für die Schützenfesttage. 

Los geht es am Pfingstsamstag, 07.06.2025

14:00 Uhr Abmarsch des Vereins von Spieler-Wübbel zum Ausholen der Königspaare, Kutsche schmücken. 

15:00 Uhr Gefallenenehrung am Ehrenmal mit Kranzniederlegung 

15:15 Uhr Beginn des Königsschießen auf beiden Vogelständen und Kaffee und Kuchen im Festzelt.

18:15 Uhr Proklamation und Inthronisierung der neuen Königspaare. Ketten und Schärpenübergabe, Aufmarsch im Festzelt, Ehrentanz und Kinderbelustigung.

21:00 Uhr Beginn des Königsessens in der Vereinswirtschaft Spieker-Wübbel – Ausklang des ersten Festtages

Pfingstsonntag, 08.05.2024

08:15 Uhr Antreten am Probst-Sandtel-Platz und Besuch des Gottesdienstes 

08:30 Uhr Messe für die gesamte Gemeinde im Festzelt 

09:45 Uhr Abmarsch zum Schießstand 

Preis- und Kaiserschießen mit Frühstück und Frühschoppen 

09:45 Uhr Frühstück der (Schützen-) Frauen bei Spieker-Wübbel 

09:45 Uhr Kinderschützenfest auf dem Schulhof

11:30 Uhr Ausholen der Kinderkönige bei Wilde 

13:00 Uhr Schießende, Preisvergabe und Proklamation des neuen Kaisers

19:30 Uhr Antreten am Festplatz zum Ausholen der neuen Königspaare

20:30 Uhr Beginn des öffentlichen Königsballs im Festzelt 

24:00 Uhr Abräumen der Fahnen und Scheibe / Ende der Veranstaltung offen.

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Energie-Dialog lädt zum Austausch ein

 

 Spelle – Die Themengebiete Energie und Nachhaltigkeit stehen im Mittelpunkt des 1. Energie-Dialogs der Samtgemeinde Spelle am Donnerstag, 12. Juni 2025, 17:00 – 20:00 Uhr im Wöhlehof in Spelle. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

 

Unter dem Leitwort „gemeinsam die Zukunft gestalten“ treffen sich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen, um sich über energierelevante Themen auszutauschen. Es werden Vorträge zum aktuellen Stand der Kommunalen Wärmeplanung in der Samtgemeinde Spelle, zur Bürgergenossenschaft COMMPASS eG und zur Nahwärmeversorgung in Neubaugebieten angeboten.

Messestände mit lokalen und regionalen Akteurinnen und Akteuren informieren rund um die Themen Wärmeversorgung, Elektromobilität, Fördermöglichkeiten, Bürgerenergie und mehr.

 

Alle Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, bei einem Marktplatz der Ideen, ihre Meinung zur kommunalen Wärmeplanung, neue Lösungen und Sichtweisen einzubringen. Informationen zur Veranstaltung auf www.spelle.de, Rubrik Leben & Wohnen.

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Friedo de Vries neuer Präsident der Polizeidirektion Osnabrück

 

Osnabrück/Lingen/Leer/Aurich/Emden (ots) – Im Rahmen eines Pressegesprächs stellte sich Friedo de Vries heute (02.06.25) in seinem Amtssitz in Osnabrück den Journalistinnen und Journalisten als neuer Präsident der Polizeidirektion Osnabrück vor. In lockerer Atmosphäre sprach der 60-Jährige über seinen Wechsel vom Landeskriminalamt Niedersachsen zur Osnabrücker Direktion und kündigte auch bereits einige seiner Schwerpunkte an.

De Vries: „Ich freue mich auf die Aufgabe als Polizeipräsident der Polizeidirektion Osnabrück. Hier wird das gesamte Aufgabenportfolio der polizeilichen Arbeit bedient und wirkt unmittelbar auf die Sicherheitsbelange der Bürgerinnen und Bürger unserer Region. Die heterogene Struktur zwischen ländlichen und urbanen Räumen, die unterschiedlichsten Bedingungen, die Inseln und die unmittelbare Zusammenarbeit mit den Akteuren im Sicherheitsnetz macht diese Aufgabe so reizvoll und herausfordernd. Dabei hat die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Dreiländereck für mich eine ganz besondere Facette. Die Anwendung und den Ausbau digitaler Abläufe werde ich weiter vorantreiben.

Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen treten wir jeden Tag dafür an, die Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten. Wir sind ansprechbar, verlässlich und agieren auch in schwierigen Situationen mit Augenmaß und Professionalität.“

Seit dem 1. Juni ist de Vries neu im Amt und trat damit die Nachfolge von Michael Maßmann an. Mit rund 3.000 Beschäftigten in vier Polizeiinspektionen – vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln – und der Zentralen Kriminalinspektion Osnabrück, ist die Osnabrücker Direktion für die Sicherheit von mehr als 1,4 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner im Dreiländereck Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und der Niederlande verantwortlich.

De Vries war zuvor sieben Jahre lang Präsident des Landeskriminalamtes Niedersachsen. Während dieser Zeit setzte er Impulse in den Bereichen Terrorismusbekämpfung und Krimi-nalitätsanalyse.  Insbesondere in der Diskussion um die sogenannte Vorratsdatenspeicherung und um den Einsatz digitaler Ermittlungstools brachte er sich bundesweit ein. Nicht zuletzt zum Einsatz biometrischer Gesichtserkennung bei Fahndungen, auch ausgelöst durch die Festnahme der ehemaligen RAF-Terroristin Daniela Klette, bezog de Vries wiederholt klar Stellung. Bereits von 2010 bis 2018 war de Vries als Polizeivizepräsident in Osnabrück tätig.

Seine polizeiliche Laufbahn begann 1981 im mittleren Dienst der Polizei Niedersachsen. Friedo de Vries wurde 1964 in Augustfehn im Landkreis Ammerland geboren. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

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US-Generalkonsul Jason Chue in Lingen

  

Hoher Besuch im Rathaus der Stadt Lingen (Ems): Der US-amerikanische Generalkonsul Jason Chue war in der letzten Woche zu Gast bei Oberbürgermeister Dieter Krone.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die transatlantischen Beziehungen, insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den USA auf kommunaler Ebene sowie der persönliche Blick des Generalkonsuls auf das Leben in Deutschland. „Es ist eine besondere Ehre, Sie heute hier bei uns in Lingen begrüßen zu dürfen“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone zum Auftakt des Treffens. Jason Chue und Dieter Krone tauschten sich über politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen beider Länder aus. Auch aktuelle internationale Herausforderungen und die Bedeutung des deutsch-amerikanischen Dialogs kamen zur Sprache. Der Generalkonsul berichtete zudem von seinen Erfahrungen und Eindrücken aus seiner Zeit in Deutschland und zeigte großes Interesse an den regionalen Besonderheiten des Emslands. „Gerade auf lokaler Ebene werden Partnerschaften und Verständigung zwischen Nationen mit Leben gefüllt“, betonte er. Neben dem offiziellen Empfang im Rathaus stand auch ein Besuch bei mehreren Lingener Unternehmen auf dem Programm. Dort informierte sich der Generalkonsul über die wirtschaftliche Stärke und Innovationskraft der Region. Ein weiterer Höhepunkt seines Aufenthalts war der Besuch der Friedensschule, wo er mit Schülerinnen und Schülern ins Gespräch kam und einen Einblick in das deutsche Bildungssystem erhielt. Oberbürgermeister Krone würdigte den Besuch als Zeichen gelebter Freundschaft zwischen Deutschland und den USA: „Der persönliche Austausch ist wichtiger denn je. Gerade in unruhigen Zeiten sind der Dialog und das gegenseitige Verständnis zentrale Bausteine einer stabilen transatlantischen Partnerschaft.

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Neue psychotherapeutische Praxis in Lingen eröffneT – Stadt Lingen fördert Neuniederlassung

 

 Lingen. Die psychotherapeutische Versorgung in Lingen (Ems) hat weiteren Zuwachs bekommen: Ann-Christin Adams hat in den Räumlichkeiten am Wolfseck 6 ihre Praxis für Psychotherapie eröffnet. Unterstützt wurde die Neuniederlassung mit einer Förderung durch die Stadt Lingen (Ems). Zum Start gratulierten Sophia Schaa von der Wirtschaftsförderung sowie Ortsbürgermeister Jörg Rieken persönlich.

„Die Nachfrage nach psychotherapeutischer Unterstützung wächst seit Jahren kontinuierlich. Mit Frau Adams gewinnt Lingen nicht nur eine hervorragend ausgebildete Fachkraft, sondern auch eine Rückkehrerin, die hier tief verwurzelt ist“, betonte Sophia Schaa beim Eröffnungstermin. „Wir freuen uns sehr über diese Niederlassung und darüber, dass die städtische Förderung zur Realisierung beitragen konnte.“

Ann-Christin Adams absolvierte ihr Bachelor- und Masterstudium in Psychologie und erlangte im Juni 2024 ihre Approbation als psychologische Psychotherapeutin. Anfang Februar 2025 startete sie ihre Praxis zunächst für Selbstzahlende und privat Versicherte, seit April steht sie – nach Erhalt eines halben Kassensitzes bei der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) – allen Patientinnen und Patienten offen.

„Ich habe meine Entscheidung, in Lingen eine Praxis zu gründen, noch keine Sekunde bereut“, sagte Adams. „Die Förderung der Stadt hat mir den Einstieg sehr erleichtert. Ich habe mich hier sofort gut unterstützt gefühlt.“ Die 34-Jährige ist in Lingen aufgewachsen und hat nach mehreren Jahren in verschiedenen Großstädten ganz bewusst den Schritt zurück in ihre Heimat gewagt.

Mit einem Schwerpunkt auf Verhaltenstherapie behandelt sie erwachsene Patientinnen und Patienten mit verschiedensten psychischen Krankheitsbildern. Termine können telefonisch vereinbart werden – die Praxis ist montags zwischen 9 und 11 Uhr erreichbar.

Ortsbürgermeister Jörg Rieken unterstrich die gesellschaftliche Relevanz der Praxisgründung: „Psychische Erkrankungen nehmen zu, doch Therapieplätze sind nach wie vor knapp. Die Niederlassung von Frau Adams ist ein großer Gewinn für unseren Ort.“

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Ehrenamtspreis geht an Bildungsinitiative Emsbüren e.V.

 

Emsbüren. Am 23. Mai begrüßte Bürgermeister Markus Silies über 350 Gäste im Festzelt vor dem neuen Dorfgemeinschaftshaus in Elbergen. Gefeiert wurde der große Bürgerempfang 2025. Teil des bunten Programms war die Vorstellung des Ehrenamtspreisträgers des Vorjahres sowie die feierliche Übergabe des Ehrenamtspreises an den neuen Gewinner.

2024 wurde der Ehrenamtspreis an den Bürgerverein Listrup e.V. vergeben. Stellvertretend für den Verein bedankten sich Claudia Giese, 1. Vorsitzende des Vereins, und Peter Boemanns, Ortsbürgermeister Listrup, für die Ehre, den Preis erhalten zu haben. Der Bürgerverein Listrup e.V. wurde 2017 im Rahmen der Bewerbung Emsbürens im Programm der Dorfentwicklung des Landes Niedersachsen gegründet. Schon lange hatte Listrup eine Vision von einem gemeinsamen Haus für die Ortsgemeinschaft. Diese Vision konnte nur durch die Förderung des Vorhabens verwirklicht werden. Aber nicht nur Geld spielte eine Rolle. Auch die großartige ehrenamtliche Beteiligung vieler Bürgerinnen und Bürger und die Übernahme von Eigenleistungen machten den Neubau des Dorfgemeinschaftshauses Listrup möglich. „Jetzt gilt es, das Haus mit Leben zu füllen“, so Claudia Giese. „Wir möchten, dass sich jeder in Listrup wohlfühlt und wir möchten dies für die kommenden Generationen bewahren“.

Nach Vorstellung des alten Preisträgers übergab Bürgermeister Markus Silies feierlich zusammen mit der Jury, bestehend aus Vertretern der Politik, der Gleichstellungsbeauftragten Maria Hülsing, der Ehrenamtsbeauftragten Yvonne Hartig und der Beauftragten für Menschen mit Behinderung Agnes Venker, den Ehrenamtspreis 2025 an die Bildungsinitiative Emsbüren e.V. Im Vorfeld hatte die Jury aus verschiedensten Kandidaten die Bildungsinitiative als Gewinner gewählt. Nach Übergabe der Trophäe sowie der Urkunde übergab Hartmut Klokkers, Geschäftsführer der Stadtwerke Schüttorf Emsbüren GmbH, den Scheck in Höhe von 500 €.

Der Vorstand der Bildungsinitiative bedankte sich herzlich für die Berücksichtigung. Der Verein wurde vor 13 Jahren geschlossen und setzt sich seither für die Förderung einer lebendigen Schullandschaft ein. Mit jährlichen Veranstaltungen und Beiträgen von fast 400 Mitgliedern konnten bisher Schüler ideell und finanziell unterstützt werden. Auch konnten Whiteboards, Trikots oder Wasserspender angeschafft werden. „Ziel ist,Zukunft zu schaffen“, so Jürgen Wisse, Vorsitzender des Vereins, und bedankte sich herzlich für die Anerkennung der Arbeit.

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Speller Schützenverein ehrt seine Jubilare2025

 

Spelle- Auf dem diesjährigen Schützenfest konnte Präsident Bernard Krone wieder viele Schützenbrüder am ersten Schützenfesttag für langjährige Zugehörigkeit zum St. Johannes Schützenverein ehren.

Eine besondere Ehrung erfuhren Hermann Brinker sen., Heinz Nyenhuis und Heinz Spieker für 70-jährige Mitgliedschaft. Alle Jubilare konnten die Ehrung auf dem Festzelt persönlich entgegennehmen.

Folgende Schützenbrüder wurden geehrt:

 

70 Jahre  Hermann Brinker sen., Heinz Nyenhuis, Heinz Spieker

60 Jahre  Ludger Endemann, Heinz Geiger, Hans Hengelage, Karl Hoffrogge, Josef Lesting, Erwin Schütte

50 Jahre Martin Büers, Bernhard Büssemaker, Erst Hackmann, Josef Otto, Michael Pietsch, Hardy Reker, Rudi Schatz, Bernhard Seibring, BernhardSenker

Die Ehrung der Schützenbrüder ist in jedem Jahr einer der Höhepunkte des Schützenfestes und zeigt eindrucksvoll die Verbundenheit der Bevölkerung mit ihrem Schützenverein. Die Jubilare erhielten als Dank und Anerkennung die goldene Ehrennadel, Ehrenurkunden sowie Geschenkgutscheine des Speller Vereins HHG Handel, Handwerk und Gewerbe überreicht.

Der Präsident bedankte sich bei allen Jubilaren und ließ unter dem Jubel der Festgäste die Geehrten hochleben.

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Speller Retter des JRK Spelle erfolgreich bei den Bezirkswettbewerb 2025

Vom 23.05.2025 bis zum 25.05.2025 fand der Bezirkswettbewerb in Großheide im KV-Norden statt, bei dem das Speller Retter des Jugendrotkreuz mit einer Stufe I teilgenommen hat.

Am Freitagabend sind sie in Großheide angereist und konnten vor Ort erst einmal Abendessen. Danach ging es wie immer an das Aufbauen der Betten in dem Zimmer und die Gruppenleiter konnten sich abends bei einer Besprechung alle Informationen für den Wettbewerb holen.

Morgens nach dem Frühstück startete am Samstag dann der Wettbewerb wo die Kinder wieder einmal ihr können in den Bereichen ,,Erste-Hilfe“, ,,Soziales“, ,,Musisch-Kulturell“ und ,,Sport/Spiel“ unter Beweis stellen konnten.

Während der Mittagspause konnten die Kinder nach dem Essen auch noch Tolle Partyhüte für die anstehende Geburtstagsfeier am Abend basteln.

Nachdem sie am späten Nachmittag mit allen Stationen und Bereichen fertig waren, hatten sie ein wenig Freizeit, um sich für die Geburtstagsparty vom JRK fertig zu machen. Auch dieses Mal durfte natürlich ein Geburtstagskuchen nicht fehlen.

Am letzten Tag vom Wettbewerb, den Sonntag konnten die Kinder, nach dem gemeinsamen Frühstück, in Ruhe das Zimmer aufräumen und anschließend pünktlich zum Spannendsten teil, der Siegerehrung gehen.

Die Speller Retter der JRK Spelle konnten in der Stufe I den 1. Platz belegen und haben sich somit für den Landeswettbewerb 2025 qualifiziert.

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SCSV wird offizieller Volleyball-Stützpunkt der NWVV Region Emsland

 

Der SC Spelle-Venhaus ist ab sofort offizieller Volleyball-Stützpunkt der NWVV-Region Emsland. Mit dieser Auszeichnung würdigt der Verband insbesondere die herausragende Jugendarbeit des Vereins.

 

Ein großer Dank gilt den zahlreichen ehrenamtlichen Trainerinnen und Trainern, die diese Entwicklung möglich gemacht haben. Besonderer Dank geht an Haupttrainer Stefan Jäger, der in den vergangenen Jahren mit viel Herzblut und Einsatz maßgeblich zum Aufbau beigetragen hat.

Am neuen Stützpunkt wird künftig regelmäßig mit talentierten Nachwuchsspielerinnen aus dem gesamten Emsland trainiert. Neben der Talentförderung steht auch die Weiterbildung der regionalen Trainerinnen und Trainer im Fokus.

Auch SCSV-Geschäftsführer Jürgen Wesenberg, Samtgemeindebürgermeister Mathias Sils, Abteilungsleiterin Kirsten Niehaus und Jugendwartin Sarah Feldkämper zeigen sich stolz und freuen sich über diese besondere Auszeichnung.

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Ein neues Königspaar regiert in Heitel

 

Heitel- Bei bestem Wetter und großartiger Stimmung war es wieder soweit: Der Schützenverein St. Hubertus Heitel kürte sein neues Königspaar. Im festlich ausgerichteten Königsschießen setzte sich Jan Heinrich Ferdinand Beul in einem packenden Wettkampf gegen zahlreiche Mitstreiter durch. Mit viel Geschick, Ruhe und Treffsicherheit gelang Beul schließlich der entscheidende Schuss, der ihn zum neuen Schützenkönig machte. Als Königin wählte er Alica Santen, die ihn nun als strahlende Königin an seiner Seite durch das kommende Schützenjahr begleiten wird.

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Neue Könige und ein neuer Kaiser beim Schützenverein St. Raphael Schapen e.V.

 

Schapen – Der Schützenverein St. Raphael Schapen e.V. hat neue Könige: In einem spannenden und traditionsreichen Wettbewerb sicherten sich Christian Kettler als „Alter König“ sowie Manuel Kollenberg die Königswürde des Jungen König. Gemeinsam mit dem neuen Kaiser Michael Meyer bilden sie nun das neue Regenten-Trio des Schützenvereins.

Christian Kettler wählte seine Ehefrau Bianka zur Königin, während Manuel Kollenberg seine Freundin Kathi Pelle an seiner Seite zur Königin ernannte.

Kaiser Michael Meyer bestätigte seine Frau Karin als Kaiserin.

Bei strahlendem Sonnenschein und bester Stimmung versammelten sich zahlreiche Vereinsmitglieder, Familienangehörige und Gäste auf dem Schützenplatz im Bürgerpark in Schapen. In feierlicher Atmosphäre wurden die neuen Majestäten gebührend gefeiert.

Mit dem neuen Königshaus startet der Schützenverein St. Raphael Schapen voller Elan in das kommende Vereinsjahr.

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Neue Schützenkönige in Spelle – Ludger Focks und Nico Grotke regieren

 

Spelle- Beim traditionellen Königsschießen des St.Johannes Schützenverein bewiesen Ludger Focks und Nico Grotke eine ruhige Hand – und das nötige Quäntchen Glück.

Bereits früh im Wettbewerb ließ Ludger Focks keine Zweifel aufkommen: Mit sicherer Hand holte er sich die Königswürde und steht nun als neuer Altkönig an der Spitze des St.Johannes Schützenvereins. An seiner Seite regiert seine Ehefrau Elisabeth Focks, die er zu seiner Königin erwählte.

Bei den Jungschützen fiel die Entscheidung in einem spannenden Wettkampf: Nico Grotke setzte sich souverän gegen seine beiden Mitstreiter durch und sicherte sich den Titel des Jungschützenkönigs. Zur Königin erkor er seine Freundin Lena Niehoff – gemeinsam bilden sie das neue junge Königspaar des St. Johannes Schützenvereins.

(v.l.): Ludger und Elisabeth Focks, Lena Niehoff und Nico Grotke

Nun werden sie gemeinsam für ein Jahr der St.Johannes Schützenverein regieren.


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Nico Hapke regiert in Varenrode

 

Varenrode– Vom 24. bis 26. Mai feierte der Speller Ortsteil Varenrode sein traditionelles Schützenfest. Höhepunkt des Festwochenendes war das spannende Königsschießen am Montag, bei dem sich Nico Hapke (27) im Stechen gegen 18 Mitbewerber durchsetzen konnte und damit die Königswürde errang. Zur Königin wählte er Carina Surmann aus dem Frerener Ortsteil Suttrup.

Ein besonderes Wochenende steht dem frisch gekrönten Königspaar bevor: Bereits am kommenden Samstag, dem 31. Mai, nehmen Nico und Carina am großen Jubelschützenfest in Suttrup teil. Dort feiert der St. Georg Schützenverein sein 400-jähriges Bestehen – ein bedeutendes Ereignis in der regionalen Schützenfesttradition.

Das Fest in Varenrode begann am Samstagabend mit dem Jugendtanz, zu dem der Schützenverein 338 Gäste begrüßen durfte. Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Familien: Neben dem beliebten Plakettenschießen erfreute sich das Kinderschützenfest großer Beliebtheit. Justus Schramm und Lena Butmeyer wurden als Kinderkönig und Kinderkönigin gekrönt.

Das neue Königspaar wurde von den Ehrenpaaren begleitet:

v.l.n.r.: Alina Kruse, Jannis Lühn, Carina Surmann, Nico Hapke, Christopher Wobbe und Lina Wobbe.

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Spelle: Versteigerung der Derby-Sondertrikots bringt 2000 Euro für die Dr.-Bernard-Krone-Stiftung

 

Spelle- Zufriedene Gesichter bei der Spende für den guten Zweck: Markus Schütte und Karsten Pöppe vom SC Spelle-Venhaus überreichten Bernard Krone einen Scheck über 2000 Euro. Die Summe zugunsten der Dr.-Bernard-Krone-Stiftung stammt aus der Versteigerung der Sondertrikots von den emsländischen Duellen in der Fußball-Regionalliga Nord in der vergangenen Saison zwischen dem SCSV und dem SV Meppen.

„Das Geld aus der Aktion fließt direkt in Projekte hier in der Region – etwa in Jugendarbeit, Sportförderung oder kulturelle Aktivitäten“, sagte Bernard Krone. „Unsere Stiftung unterstützt regelmäßig kleine und große Projekte, vom Ehrenamtspreis bis hin zu lokalen Fördermaßnahmen an all unseren Standorten. Ein schönes Beispiel dafür, wie Sport und gesellschaftliches Engagement sinnvoll verbunden werden können.“

„Wir freuen uns, dass die gelungene Aktion mit den Sondertrikots und deren Versteigerung einen ordentliche Spendenbetrag für die Dr.-Bernard-Krone-Stiftung gebracht hat. Der SC Spelle-Venhaus weiß die jahrelange Unterstützung des gesamten Vereins durch das Unternehmen Krone zu schätzen“, betonten Pöppe und Schütte

Bei den Derbys in Spelle und Meppen liefen beide Mannschaften in Sondertrikots auf. Die Idee hatte Bernard Krone, dessen Unternehmen Sponsor beim SCSV und beim SVM ist. Bei den Speller Trikots änderte sich wenig. Der Sponsorenschriftzug auf der Vorderseite lautete „Dr.-Bernard-Krone-Stiftung“ statt „Krone“, entsprechend änderte sich auch das Logo.

Die Trikots, die am 21. Oktober 2023 in Spelle und am 19. April 2024 in Meppen genutzt wurden, blieben exklusiv. Sie konnten nicht käuflich erworben werden. Nach dem zweiten Derby wurden sie von den Spielern unterschrieben und am Saisonende für den guten Zweck versteigert.

 

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Große Veränderungen in Emsbüren für mehr Lebensqualität Notwendige Erneuerungen starten bald!

 

Emsbüren. „Wir brauchen kluge Ideen und kluge Konzepte, damit wir Emsbüren gemeinsam nachhaltig gestalten können“. Bürgermeister Markus Silies nutzte den Bürgerempfang am 23. Mai mit über 350 Gästen, um umfassend und persönlich über wichtige Neuerungen in Emsbüren zu berichten. In einer Talkrunde mit Dr. Hannah Timmer, Leiterin der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr wurde bekanntgegeben, dass die Landesstraße L40, die direkt durch den Ortskern von Emsbüren führt, vom Supermarkt Lidl bis hoch zum Friedhof Emsbüren ab Mitte 2026 grundsaniert werden soll. Bei erstenBegutachtungen der Straßengegebenheiten wurde erkannt, dass nicht nur der Straßenbelag ausgetauscht werden muss, sondern auch die darunter liegenden Schmutz- und Regenwasserleitungen sowie die Gas- und Stromleitungen. Dies erfordert eine grundlegende und nachhaltige Sanierung. Um dies umfassend vorbereiten zu können, verschiebt sich der Start der Arbeiten auf das nächste Jahr. Derzeit erstellt das Planungsbüro Eberhard aus Tecklenburg unterschiedliche Planungsvarianten. Die Kreuzungssituation am Friedhof und die Führung der Fahrradverkehre bekommen hierbei besondere Aufmerksamkeit. Aufgrund der Komplexität der Maßnahmen und auch die Erreichbarkeit der anliegenden Immobilien werden bis zu sechs Bauabschnitte geplant mit einer Bauzeit von voraussichtlich 18 – 24 Monaten. Ein riesiges Vorhaben, aber mit größtmöglichem Potenzial für eine Ortskernverbesserung. Die Öffentlichkeit wird rechtzeitig an dem Verfahren beteiligt werden.

In einer zweiten Talkrunde erläuterte der Investor und Geschäftsführer der Projektentwickler Project E aus Meppen, Christoph Kreutzmann, das weitere Verfahren bezüglich des Neubaus auf dem alten Rathausgelände. Geplant ist ein Gebäude mit 24 Wohnungen und der Physiotherapie-Praxis Rolink & Keuler. Bereits 50 % der Wohnungen sind verbindlich reserviert. Für den Start des Bauvorhabens wartet das Team rund um Herrn Kreutzmann auf die Baugenehmigung des Landkreises Emsland sowie die Bauleitplanung der Gemeinde Emsbüren. Sobald diese vorliegen starten die ersten Erdarbeiten bereits im Juli 2025. Wenn alles nach Plan verläuft folgt der Dachstuhl im Januar 2026 und die Fertigstellung der Physiotherapie-Praxis im Dezember 2026, gefolgt von den Wohnungen im März 2027. Somit liegt ein konkreter Fahrplan vor, der die leere Fläche im Ortskern wieder beleben wird. Die Gemeinde Emsbüren nimmt die Bauarbeiten im Ortskern zum Anlass, um das Gelände rund um das neue Gebäude in einen attraktiven Marktplatz als wichtigen Ortsmittelpunkt zu verwandeln. Für dieses Vorhaben hat die Gemeindeverwaltung rund 1500 m² Fläche von Herrn Kreutzmann zurückgekauft.

Neben den zwei großen Bauprojekten freut sich Emsbüren über Wachstum in den Gewerbegebieten. Insbesondere das weltweite Unternehmen Porsche gilt es hier hervorzuheben, das sich im EmsLandPark angesiedelt hat. Sogar für seit Jahren leerstehende Geschäftsräume im Ortskern gibt es Entwicklungen, die bald bekannt gegeben werden. Gleiches gilt für Planungen rund um das alte Bahnhofsgebäude im Ortsteil Leschede. Die höhengleiche Bahnüberquerung ist weiterhin im Plan der Deutschen Bahn. Die ersten Grundlagenplanungen laufen.

Emsbüren steht vor einem Umschwung. Die nächsten Jahre werden das Ortsbild von Emsbüren grundlegend verändern. Es sind lang erwartete und wichtige Veränderungen, die die Aufenthalts- und Lebensqualität im Ort um ein Vielfaches erhöhen werden. Bald geht es los!

Pressefoto 1: Talkrunde während des Bürgerempfangs Emsbüren, v.l. Bürgermeister Markus Silies, Landrat Marc-André Burgdorf, Christoph Kreutzmann und Dr. Hannah Timmer​Foto: Gemeinde Emsbüren

Pressefoto 2: Luftbild Ortskern, Fläche ehemaliges Rathaus. Foto: H. Kramer

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SCSV beim Citylauf in Lingen stark vertreten – Erfolgreiche Premiere für Einsteiger

 

Mit insgesamt 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war die Laufgruppe des SC Spelle-Venhaus beim Citylauf in Lingen zahlreich vertreten und zeigte in verschiedenen Wettbewerben eindrucksvolle Leistungen.

Im Schülerlauf über 700 Meter konnten sich Lena Gebing und Tobias Keppler in einem großen Teilnehmerfeld über vordere Platzierungen freuen. Beim anschließenden Schülerlauf über 2,4 Kilometer gingen Inga Keppler, Sama Oday Hussein und Luis Ernst an den Start und zeigten ebenfalls starke Leistungen.

Andrea Ernst wagte sich beim Walking über 5,2 Kilometer erstmals an den Start eines Citylaufs. Erst seit Februar dabei, wurde sie von Trainerin Sonja Wilke begleitet – ein besonderer Moment für beide. Auch Dennis Kösters feierte seine Wettkampfpremiere: Er hatte im Februar den Laufkurs des SCSV begonnen und meisterte nun die 5-Kilometer-Distanz zusammen mit Trainer Ulrich Wilke, der ihn unterwegs unterstützte.

Auf derselben Strecke waren auch Uli Löcken und sein Sohn Bennet aktiv. Über die 10 Kilometer gingen gleich sieben Läuferinnen und Läufer des Vereins ins Rennen: Markus Morhaus, Matthias Reker, Heinz Achter und Helmut Beumer sowie Conny Bohnen, Elke Morhaus und Lieza Polenz. Besonders erfreulich: Conny, Elke und Lieza sicherten sich am Ende den 1. Platz in der Teamwertung der Frauen.

Für alle Teilnehmenden war der Citylauf ein besonderes Erlebnis – nicht zuletzt wegen der beeindruckenden Kulisse mit über 3.000 Läuferinnen und Läufern sowie zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern, die entlang der Strecke für eine motivierende Atmosphäre sorgten.

Wer Lust bekommen hat, selbst einmal Laufluft zu schnuppern, sollte sich den Speller Sparkassen-Sommernachtslauf am 8. August vormerken. Die Veranstaltung richtet sich an alle – vom Hobbyläufer bis zum ambitionierten Sportler – und verspricht ein sportliches Highlight in stimmungsvoller Atmosphäre.

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Kita An der Bahn: Weiterer Gruppenraum entsteht

 

Spelle – Für die Kinder der Kita An der Bahn in Spelle gibt es zurzeit viel zu sehen: Die Kindertagesstätte wird um einen weiteren Gruppenraum erweitert und die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren.

Schon von weitem ist ein Baukran an der Kita An der Bahn zu sehen und ein Bauschild weist auf die aktuellen Arbeiten hin: Nach den Plänen des Architekturbüros B-Werk in Spelle entsteht eine sechste Gruppe inkl. Sanitär-, Therapie- und Abstellraum. „Bereits seit 2020 ist eine provisorische Gruppe im Bewegungsraum der Kita untergebracht. Der Bewegungsraum sowie die Sanitäranlagen sind seither in eine Containeranlage ausgegliedert. Um diese nun bereits seit mehreren Jahren bestehende provisorische Lösung zu beenden und den Betreuungsbedarf langfristig decken zu können, wird das Gebäude erweitert“, erklärten Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils und Bürgermeister Stefan Heeke die Hintergründe der Baumaßnahme. Die Kosten belaufen sich auf rund 960.000 Euro, ein entsprechender Förderantrag wurde gestellt. „Im Zuge der Arbeiten wird das Außengelände um eine Bobby Car-Lane, ein Gerätehaus sowie einen Fahrradunterstand erweitert. Darüber hinaus wird das Dach mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Diese soll durch die Bürgergenossenschaft Commpass eG übernommen werden. Die Bauarbeiten sollen Ende Februar 2026 abgeschlossen sein. In der Kita An der Bahn sind sechs Gruppen untergebracht, vier Gruppen befinden sich in Trägerschaft der Gemeinde Spelle, zwei weitere Gruppen befinden sich in Trägerschaft des Christophorus-Werkes.

Bürgermeister Stefan Heeke (links), Stellv. Leiterin Kim Greywe, Fachbereichsleiterin Sandra Lohmann und Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils (4. von links ff.) informieren sich vor Ort mit Thorsten Gopinski und Maik Többen von der Fa. Stover über den Baufortschritt der Arbeiten zur Erweiterung der Kita An der Bahn.

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Bambino-Cup in Neuenhaus

 

Spelle/ Neuenhaus: Am Sonntag ging es für die Kids der DLRG  aus Spelle nach Neuenhaus zum Dinkelbad. Pünktlich um 13:45 Uhr startete der Wettkampf, bei DLRG Spelle mit 11 Kindern in den Altersklassen 9 und 10 antraten – für einige war es sogar der erste Wettkampf überhaupt.

Begleitet wurden wir von die Kinder von Wettkampfrichtern, drei engagierten Trainern sowie vielen Eltern, die  nicht nur als Fahrer, sondern die Kinder auch lautstark Anfeuern. Lasse Achteresch  war im Namen der DLRG Bezirksjugend Organisator und Leiter der Veranstaltung. Der Wettkampf endete gegen 15:45 Uhr, direkt im Anschluss fand die Siegerehrung vor der Schwimmhalle statt.

Die jungen Schwimmerinnen und Schwimmer konnten dabei tolle Erfolge feiern: Zwei zweite Plätze und zwei dritte Plätze gingen an die DLRG Spelle. In der Gesamtwertung belegten sie trotz der relativ kleinen Gruppe einen hervorragenden dritten Platz. Den Wanderpokal, den sie zwei Jahre in Folge gewinnen konnten, mussten sie dieses Mal jedoch an das Team aus Emsbüren abgeben.

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Feuerwehreinsatz wegen Gasgeruch in Venhaus

 

Venhaus – Am Freitagabend gegen 17:30 Uhr wurde die Feuerwehr Venhaus zu einem möglichen Gasaustritt in die Gerhard-Rekers-Straße alarmiert. Ein Mitarbeiter eines angrenzenden Betriebs hatte einen auffälligen Gasgeruch wahrgenommen und umgehend die Einsatzkräfte verständigt.

Zur weiteren Abklärung wurde der CBRN-Zug (Chemisch-Biologisch-Radiologisch-Nuklear) Süd des Landkreis Emsland hinzugezogen, um umfassende Messungen vorzunehmen. Die Spezialkräfte führten mehrere Messungen durch – glücklicherweise konnte dabei keine Gaskonzentration festgestellt werden. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand somit zu keinem Zeitpunkt.

Neben der Feuerwehr Venhaus und dem CBRN-Zug Süd des Landkreis Emsland war auch die Polizei Spelle vor Ort, um den Einsatz abzusichern und den Bereich vorsorglich abzusperren.

“Wir nehmen solche Meldungen sehr ernst, auch wenn sich im Nachhinein keine Gefährdung bestätigt. Sicherheit hat immer oberste Priorität,”  und der Anrufer hat alles richtig gemacht, betonte Ortsbrandmeister Andreas Kulüke von der Feuerwehr Venhaus nach dem Einsatz.

Der Einsatz konnte nach etwa einer Stunde beendet werden.

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Brand an Photovoltaik-Anlage führt zur Evakuierung

 

Im Lingener Stadtteil Damaschke hat am Donnerstagmittag an einen Gebäudekomplex an der Schillerstraße ein großer Gleichrichter einer Photovoltaik-Anlage gebrannt. Aus einem Fitnesscenter, einer Zahnarztpraxis und einem Handwerkergroßhandel wurden rund 50 Personen evakuiert.

Wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte, sei Rauch von einer außen an dem 150 mal 100 großen Gebäude aufgestiegen. Die Lingener und Brögberner Feuerwehren seien um 13.40 Uhr alarmiert worden und mit sechs Fahrzeugen sowie 36 Einsatzkräften angerückt. Mit gebührendem Abstand sei das Brandobjekt kontrolliert und mit einem Wasserwerfer gekühlt worden. Der gesamte Strom war in dem gewerblich genutzten Gebäudekomplex ausgeschaltet. Ein Experte der Stadtwerke wurde hinzugezogen. Als von dem Brandobjekt keine Gefahr mehr ausging, wurde Entwarnung gegeben. Beim dem Einsatz wurde niemand verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen ausgenommen.

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Person nach Unfall auf der A30 bei Salzbergen schwer verletzt

 

Salzbergen- Am Donnerstagvormittag kam es gegen 11:21 Uhr auf der A30 in Fahrtrichtung Niederlande, Höhe Salzbergen, zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Der 81-jährige Fahrer eines Citroën befuhr den Hauptfahrstreifen hinter einem Lkw, der von einem 53-Jährigen gesteuert wurde.

Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr der Pkw auf den vorausfahrenden Lkw auf, geriet ins Schleudern, prallte gegen die Mittelschutzplanke und überschlug sich. Dabei touchierte der Citroën das Heck eines vorausfahrenden VW, der von einem 65-Jährigen gefahren wurde.

Der 81-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Er war im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit technischem Gerät aus dem Pkw befreit werden. Anschließend wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Die weiteren Beteiligten blieben nach derzeitigen Erkenntnissen unverletzt. Die Höhe des Sachschadens steht bislang noch nicht fest.

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Sehr ehrgeizig und fleißig: Abdullah Arfeen rückt in Speller Oberliga-Kader auf

 

Spelle- Nächster Zugang für den SC Spelle-Venhaus. Der Fußball-Oberligist zieht den 21-jährigen Abdullah Arfeen aus der eigenen U23 in der Bezirksliga hoch. „Er hat sich durch Ehrgeiz, Fleiß und gute Spiele in der zweiten Mannschaft empfohlen. Wir trauen ihm den Sprung zu“, erklärt der Sportliche Leiter Markus Schütte.

Der Linksverteidiger, der auch offensiver spielen kann, war schon in der Vorbereitung des Oberliga-Kaders dabei und hat einige Testspiele für sein künftiges Team bestritten. „Er ist extrem ehrgeizig“, weiß Coach Tobias Harink. Der junge Fußballer, der mit vollem Namen Abdullah Amr Mostafa Abdelghany Arfeen heißt, ist auch außerhalb des Platzes fleißig, arbeitet oft im Kraftraum. „Er kann und muss sich entwickeln. Denn der Sprung ist sehr groß von der Bezirksliga in die Oberliga. Gerade im taktischen Bereich wird es eine Herausforderung. Wir freuen uns, weil Abdullah Mentalität und Leidenschaft in den Kader bringt“, sagt Harink.

Arfeen hat selbst erfahren, wie groß der Unterschied von zwei Ligen ist. „In den ersten Trainingsheiten war es schwer für mich reinzukommen. Der Ball lief schneller, das Tempo war viel, viel höher. Aber mit der Zeit habe ich gemerkt, dass ich langsam mithalten kann.“ Der Linksfuß weiß, dass er sich auch technisch noch verbessern muss. „Aber wenn man Gas gibt, kann es auf jeden Fall etwas werden“, zeigt er sich optimistisch. Seine fußballerische Entwicklung verlief ohnehin rasant. Vor drei Jahren kickte er noch für die A-Junioren des TuS Lingen in der 2. Kreisklasse. „Und jetzt habe ich die Chance auf die Oberliga.“

Arfeen spielt seit 16 Jahren Fußball. Begonnen hat er in der ägyptischen Hauptstadt Kairo in der Schule und in einem Verein. Der bekannteste Club der Millionen-Metropole ist Al Ahly. Für den Rekordmeister hat er nicht gespielt. Aber er ist bekennender Fan.

Vor acht Jahren zog Arfeen mit seiner Familie nach Deutschland. „Ich konnte kein Deutsch.“ Aber das Fußballspielen habe ihm beim Erlernen der Sprache „echt geholfen.“ Gespielt hat er in Schleswig-Holstein beim SV Göhl. Schon damals war es Arfeens Traum, so hoch wie möglich zu spielen. Als die Familie nach Lingen zog, kickte er für den TuS in der Offensive. Als A-Junior nahm er Kontakt zur Speller U19 auf. Nach einem Probetraining spielte er unter Trainer Florian Höving ein Jahr für den SCSV-Nachwuchs in der Landesliga auf der linken Abwehrseite.

Den nächsten Schritt machte Arfeen in der Speller U23. Unter Trainer Bodo Gadomski habe er ziemlich viel gespielt. Jetzt klopft er an die Tür zur Oberliga. „Ich hätte nie gedacht, dass ich mal dorthin kommen könnte“, sagt er. Diese Chance will er nutzen. „Es gibt keine Grenzen“, bescheibt er seinen Ehrgeiz. „Ich habe immer Bock, Gas zu geben.“ Zudem setzt sich der schnelle Abwehrspieler für die Mannschaft ein.

Vorbild des Fußballers, der ab dem nächsten Semester in Münster wahrscheinlich Wirtschaftsinformatik studieren will, ist Mohamed Salah. Der Ägypter ist Nationalspieler und mit dem FC Liverpool gerade erst englischer Meister geworden.

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Neue Feuerwehrführung in der Samtgemeinde Spelle

 

Spelle – In der Führungsriege der Freiwilligen Feuerwehren in der Samtgemeinde Spelle gibt es einige Veränderungen. Im Rahmen einer Feierstunde wurden verdiente Funktionsträger verabschiedet und Kameraden in ihren neuen Ämtern begrüßt.

„Unser Feuerschutzwesen ist maßgeblich auf Ehrenamtliche angewiesen, die sich um unsere Sicherheit sorgen“, würdigte Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils die Bereitschaft der Feuerwehrkameradinnen und –kameraden. Alois Wilmes war seit 2013 Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Spelle und stand nun nach dem Ende der Wahlperiode für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung. Sils ließ den Werdegang von Wilmes Revue passieren: Bereits seit über 40 Jahren ist er in der Feuerwehr aktiv. Über vier Jahre war er als Stellv. Ortsbrandmeister in Spelle tätig und war anschließend über fünf Jahre Ortsbrandmeister. Aktuell übt Wilmes zudem das Amt des Stellv. Brandabschnittsleiters aus. Zur Würdigung der langjährigen Verdienste wurde ihm durch Regierungsbrandmeister Matthias Röttger das Silberne Feuerwehrehrenzeichen am Bande verliehen.

Neuer Gemeindebrandmeister wurde Karl Felix, der seit mehr als drei Jahrzehnten aktive Feuerwehrarbeit leistet. Seit 1993 war er im Ortskommando der Freiwilligen Feuerwehr Venhaus und hat seit 2009 die Verantwortung als Ortsbrandmeister getragen. Die Funktion des Ortsbrandmeisters der Venhauser Wehr übernimmt nun Andreas Kulüke. Steffen Tabe ist künftig Stellv. Gemeindebrandmeister und damit Nachfolger von Michael Heskamp, der das Amt neun Jahre ausgeübt hat. Neuer Ortsbrandmeister in Spelle ist Matthias Bembom.

Er folgt auf Stephan Stappers, der diese Aufgabe zuvor über zwölf Jahre innehatte. Vor dieser Zeit war Stappers bereits seit 1993 im Ortskommando als Schriftführer und Stellv. Ortsbrandmeister tätig. In der Funktion des Stellv. Ortsbrandmeisters wurde Matthias Bembom nach zwölf Jahren durch Sebastian Arning abgelöst. Neun Jahre war Frank Büssemaker Stellv. Ortsbrandmeister in Lünne und Daniel Janning tritt nun in seine Fußstapfen. Zu den ersten Gratulanten gehörten neben Sils und Röttger auch Landrat Marc-André Burgdorf und Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff. Burgdorf betonte die Bedeutung eines funktionierenden Feuerwehrwesens für die Gesellschaft und hob besonders den guten Zusammenhalt hervor.

Zahlreiche Verabschiedungen und Ernennungen bei den Freiwilligen Feuerwehren in der Samtgemeinde Spelle standen im Mittelpunkt einer Feierstunde

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Neustrukturierung des Ems-Einkauf-Center Rheine – Starkes Signal für Innenstadtentwicklung und Nahversorgung

 

Rheine. Mit großen Schritten schreitet die Neustrukturierung des Ems-Einkauf-Centers (EEC) in Rheine voran. Der Rat der Stadt Rheine hat den vorhabenbezogenen Bebauungsplan in seiner Sitzung am 20. Mai 2025 einstimmig beschlossen.

Politische Diskussion und umfassende Abwägung

Der Bebauungsplan ist Ergebnis eines intensiven öffentlichen Diskurses. Zahlreiche Stellungnahmen – unter anderem vom Innenstadt Rheine e.V., vom Hotelverband DEHOGA und vom Stadtteilbeirat Innenstadt/Hörstkamp – wurden sorgfältig geprüft und in die Abwägung einbezogen. „Wir haben intensiv abgewogen: Die Innenstadt bleibt geschützt, die Nahversorgung wird gestärkt, und der Leerstand wird beseitigt,“ betont Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann. Das EEC wird nicht zur Konkurrenz, sondern zur Ergänzung des Stadtkerns.

Die Stadt Rheine sieht in der Neuausrichtung des EEC einen ausgewogenen Kompromiss zwischen wirtschaftlicher Entwicklung, Schutz der Innenstadt und nachhaltiger Stadtgestaltung.

Das innerstädtische Einkaufszentrum, das seit 1972 ein prägender Handelsstandort in Rheine ist, erhält ein zukunftsfähiges Gesicht und wird neu am Markt positioniert. Die umfassende Restrukturierung zahlt direkt auf die Weiterentwicklung der Rheiner Innenstadt ein – sowohl städtebaulich als auch ökonomisch.

Das EEC, das mit rund 22.100 Quadratmetern Gesamtmietfläche und seiner Lage an der Ems sowie der direkten Anbindung an die Fußgängerzone zu den zentralen Handelsadressen der Stadt zählt, wird in Teilbereichen neu errichtet. Der Rückbau alter Gebäudeteile, darunter die früheren Sheddachhallen, ist bereits erfolgt. Das erhaltenswerte Verwaltungsgebäude mit der „Rheiner Freiheit“ wurde umfassend modernisiert und bereits erfolgreich vermietet.

Die Neustrukturierung erfolgt unter Federführung der FIM Unternehmensgruppe aus Bamberg, die das EEC für den eigenen Bestand erworben hat. In enger Kooperation mit SQM Property Consulting aus Münster, die sowohl beim Ankauf als auch bei der Konzeptentwicklung und Vermietung beratend tätig ist, wird das EEC zu einem überregional relevanten Einkaufsquartier weiterentwickelt.

„Wir freuen uns, dass nach einem intensiven Planungs- und Abstimmungsprozess ein entscheidender Meilenstein erreicht wurde. Die positiven Rahmenbedingungen in Rheine und die konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und der EWG haben unsere langfristige Investitionsentscheidung maßgeblich unterstützt“, betont die FIM-Gruppe.

Städtebau und Klimaschutz im Gleichklang

Mit dem verabschiedeten vorhabenbezogenen Bebauungsplan setzt die Stadt Rheine nicht nur städtebauliche, sondern auch klimatische Maßstäbe. Der Plan enthält zahlreiche Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel und zur Förderung einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Dazu zählen unter anderem:

• Extensive Dachbegrünungen
• Baumpflanzungen und Grünbeete
• Ein modernes Rigolensystem zur unterirdischen Speicherung von Regenwasser

Diese Maßnahmen orientieren sich am Prinzip der Schwammstadt und leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des innerstädtischen Mikroklimas. Ergänzend dazu sind flächendeckende Photovoltaikanlagen vorgesehen, die den Energiebedarf nachhaltig unterstützen.

Ein weiterer zentraler Aspekt ist die städtebauliche Öffnung des Quartiers: Die offen gestaltete Laufachse in Richtung Innenstadt – über den aktuell in der Umgestaltung befindlichen Bernburgplatz – sorgt dafür, dass das EEC auch künftig nahtlos mit der Innenstadt verknüpft bleibt. So können Besucherinnen und Besucher ihren Einkauf im EEC mit einem Stadtbummel oder weiteren Erledigungen in der City verbinden – ein Gewinn für Frequenz, Aufenthaltsqualität und urbanes Leben.

Stärkung der Nahversorgung

Bereits in einem ersten Schritt wurde das bestehende Gebäude – mit Mietern wie Aldi, Takko, KiK, dem Arbeitsamt, demJobcenter und einem Fitnesscenter – aufwendig modernisiert und wiedereröffnet.

In der kommenden Phase sind umfangreiche Neubauten und Erweiterungen im Bestandsgebäude vorgesehen. Für diesen Bauabschnitt ist ein Investitionsvolumen von rund 31Millionen Euro eingeplant. Nach aktueller Planung soll der Baustart noch im Laufe dieses Jahres erfolgen – ein weiterer wichtiger Schritt zur zukunftsfähigen Neuausrichtung des Ems-Einkauf-Centers.

Ein zentraler Bestandteil des neuen EEC ist ein umfassendes Versorgungskonzept mit besonderem Fokus auf die Nahversorgung. Mit EDEKA konnte ein weiterer starker Vollsortimenter als Ankermieter gewonnen werden. Ergänzt wird das Angebot durch namhafte Mieter aus verschiedenen Branchen:

• Drogerie: Rossmann
• Tierbedarf: Das Futterhaus
• Non-Food: Action – der Discounter realisiert hier nach langjähriger Suche seinen ersten Standort in Rheine
• Gastronomie, Büro- und Serviceflächen, Dienstleistungsangebote

Die gezielte Mieterstruktur bietet ein ausgewogenes, kundenorientiertes Angebot für alle Lebensbereiche. Gleichzeitig wurde bewusst darauf geachtet, die Verkaufsflächen für zentrenrelevante Sortimente deutlich von bisher max. 11.550 qm auf nun max. 8.300 qm zu reduzieren oder auszuschließen

Ein zusätzlich geplanter Baustein ist ein Low-Budget-Hotel, das insb. Zielgruppen wie Handwerker, Monteure und anderepreissensible Übernachtungsgäste wie Touristen anspricht. Es ergänzt das bestehende Hotelangebot in Rheine sinnvoll und unterstützt den Tourismus- und Geschäftsreiseverkehr. Von der zentralen Lage des Hotels können zudem Gastronomie und Einzelhandel in der Innenstadt profitieren.

Ein Gewinn für Rheine

„Mit dem neuen EEC entsteht ein attraktives Stadtquartier, das die Nahversorgung sichert, die Aufenthaltsqualität erhöht und Rheine als Einkaufs- und Lebensstandort nachhaltig stärkt“, betonen Vertreter der Stadtverwaltung und EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH. Die Neuausrichtung des EEC steht somit exemplarisch für eine zukunftsfähige, klimabewusste Stadtentwicklung mit überregionaler Strahlkraft.

Foto: Visualisierung durch Teemu Lorenz, Dipl.-Ing. (FH) Architekt, HLK + PARTNER ENTWICKLUNGS-GESELLSCHAFT

 

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