Drohung führt zu Polizeieinsatz

Lingen  – Am Donnerstag kam es gegen Mittag zu einem Polizeieinsatz beim Malteser Hilfsdienst in Lingen. Im Rahmen eines Telefonates mit einem Mitarbeiter einer Zentrale des Malteser Hilfsdienstes in Wiesbaden verlangte eine Person einen sofortigen Termin für einen Corona-Test. Als die Person von dem Mitarbeiter auf einen späteren Zeitpunkt vertröstet wurde, sprach die Person eine Bombendrohung aus. Anschließende Ermittlungen ergaben, dass der Anruf aus Lingen abgegeben wurde. Daraufhin wurden die Räume des Malteser Hilfsdienstes an der Lengericher Straße von der Polizei geräumt und anschließend weiträumig abgesucht. Zudem fanden weitere Durchsuchungsmaßnahmen in der Lingener Wohnung der anrufenden Person statt. Die Durchsuchungen führten nicht zum Auffinden von Sprengmitteln, sodass die Maßnahmen am Nachmittag aufgehoben wurden. Es wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Volle Unterstützung für Christian Fühner – Einstimmiger Beschluss des Vorstandes der JU Lingen

Lingen (Ems). Am 09.10.2022 sind in Niedersachsen Landtagswahlen. Auf der digitalen Vorstandsitzung beschloss der Kreisvorstand der Jungen Union (JU) Lingen, Christian Fühner als Landtagskandidaten der CDU im Wahlkampf zu unterstützen.

Am 16.02.2022 benennt die CDU ihren Kandidaten für die Landtagswahl für den Wahlkreis Lingen. Nachdem Fühner im Jahr 2017 in den Landtag einzog, möchte dieser in diesem Jahr erneut kandidieren. Im Wahlkampf möchte Fühner ein Team aus Mitgliedern der JU aufstellen und gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen mit diesen organisieren. „Es braucht jetzt einen Wandel in der CDU, den wir mit Bernd Althusmann und einer neuen Generation von Abgeordneten erreichen können. Ich nehme mir für die kommende Zeit vor, die Menschen mitzunehmen, ihnen mehr zuzuhören und verstärkt über Problemlösungen zu sprechen. Die CDU hat in den letzten Monaten zu viel über sich selbst geredet. Ich hoffe, dass sich diese Situation durch eine neue Bundesspitze ändern wird und innerhalb der Partei Ruhe einkehrt. Nur so können wir rüberbringen, was die CDU besser machen kann als andere Parteien“, so Fühner.

Der Vorstand der JU Kreisverband Lingen ist sich bei der Unterstützung Fühners sicher. „Christian war in den vergangenen Jahren immer präsent vor Ort. Trotz seiner wachsenden Aufgaben ist er immer bodenständig geblieben und konnte die richtige Balance zwischen konservativ und dynamisch finden. Wir möchten Christian mit allen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen unterstützen.

Demo gegen Atomkraft in Lingen: Aus für ANF 200 Demonstranten dankten Vladimir Slivyak für klare Worte

Lingen- Vor der Werkzufahrt der Brennelemente­fabrik ANF im Lingener Industriegebiet-Süd haben rund 200 Atomkraftgegner die Schließung der Fabrik gefordert. Prominentester Unterstützer waren Vladimir Slivyak, der den alternativen Nobelpreis 2021 von der Right Livelihood Foundation erhalten hat, sowie die als „Eichhörnchen“ bekannte französische Atomkraftgegnerin Cécile Stephanie Lecomte.

Alexander Vent vom Bündnis Atomkraftgegner im Emsland (Agiel) freute sich, dass am Sonnabendmittag so viele Menschen – von Kiel bis Köln – dem Aufruf zur Demo gefolgt waren. Sie brachten Ihren Unmut zum Ausdruck über den geplanten Einstieg der TVEL, einer Tochterfirma des russischen Staatskonzerns Rosatom, bei ANF in Lingen.

Der bekannte Liedermachen und Journalist Gerd Schinkel umrahmte mit seinen kritischen Songs die Veranstaltung und meinte: „Was man singen kann, kann man sich leichter merken“. Er und demonstrierenden bereiteten Vladimir Slivyak einen herzlichen Empfang, die Stadt Lingen hingegen nicht: Kein offizieller Empfang und kein Eintrag ins golden Buch.

Alexander Vent machte klar, dass bei Agile alle Ampeln auf rot stehen würden. „Der Einstiegvon TVEL bedeutet für uns in Lingen einen neuen Atomeinstieg, wenn die Pläne so umgesetzt werden, wie Framatome und Rosatom es wollen. Mit den in Lingen hergestellten Brennstäben wird in Atomkraftwerken Energie erzeugt. In Lingen soll Ende 2022 das Atomkraftwerk abgeschaltet werden, die Brennelementefabrik bleibt aber in Betrieb. Sie und die Urananreicherungsanlage in Gronau sind nicht Teil des Atomausstiegs. So werden künftig die Brennstäbe aus Lingen nur noch an Kraftwerke im Ausland geliefert, wie z. B. das umstrittene Werk Tihange in Belgien. Nicht nur wir in Lingen sind strikt dagegen!“

Das mögliche Joint Venture von Framatome mit der russischen Firma sorge bei den  Atomkraftgegnern für noch mehr Bedenken. Die Verhandlungen würden geheim gehalten, betonte Vent, der befürchtete, dass durch den möglichen Deal mehr Transporte von nuklearen Materialien und damit eine höhere Gefahr etwa durch Unfälle kommen würden. Von hier aus werde weiterhin an der Zerstörung von ganzen Landschaften und der Verseuchung der Umwelt in den Gegenden des Uranbergbaus profitiert. Hier und in Gronau werde weiterhin der Atommüll von morgen produziert. „Ein sehr wichtiger Punkt ist zudem, dass wir uns von dem kompletten Atomausstieg dann wieder weiter entfernen“, betonte Vent.

Der Atomkraftgegner stellte in Frage, ob es zu dem französisch-russischen Gemeinschaftsunternehmen in Lingen komme, es sei noch unklar. Das Bundeskartellamt habe zwar zugestimmt, aber nun liege es an der Bundesregierung. Das zuständige Wirtschaftsministerium habe sich dazu nicht geäußert und verweise auf Betriebsgeheimnisse der Unternehmen. Vom Umweltministerium des Bundes heiße es, dass man grundsätzlich der Auffassung sei, dass der Atomausstieg nicht mit der Produktion von Brennstoff für Atomanlagen im Ausland vereinbar sei, erklärte Vent. Das Bundesumweltministerium wolle unter Einbeziehung anderer betroffener Ressorts das weitere Vorgehen prüfen.

Umweltaktivist Vladimir Slivyak stellte heraus: „Die russische Regierung will mehr Kontrolle mit TVEL, ein russischer Konzern, der auf dem Gebiet der Urankonversion, der Urananreicherung und der Kernbrennstoff-Herstellung aktiv ist. Russland hat selbst genug Brennstoff und nukleares Material. Es geht bei dem Joint Venture nicht um wirtschaftliche Interessen. Ich glaube, die russische Regierung will so mehr Kontrolle über den europäischen Energiemarkt haben. Es ist die französische Atomindustrie, die das Geld braucht“, so Slivyak, der nicht nur die Zusammenarbeit zwischen Framatome und TVEL kritisierte, sondern ebenso, dass man nie ganz sicher sein könne, dass das nukleare Material nicht für militärische Zwecke genutzt werde.

Slivyak hob hervor: „Erneuerbare Energien sind viel schneller als Atomenergie. Atomenergie ist sehr sehr teuer. Man muss sich nur einmal das Desaster der französischen Atomindustrie anschauen. Hier wurde so viel Geld ausgegeben, dass sie jetzt die russische Atomindustrie brauchen, um ihre Projekte zu finanzieren und dafür die Kontrolle des europäischen Energiemarktes abgeben.“    

Nicht nur Gerd Schinkel warnte mit seinen Songs vor strahlende Gefahr, sondern auch die bekannte Atomgegnerin Cécile Stephanie Lecomte. Sie machte Präsident Emmanuel Macron für das Atomdesaster in ihrem Heimatland  verantwortlich. Dies sah auch Dr. med. Angelika Claußen von der Aktion internationale Ärzte/innen für die Verhütung des Atomkrieges. „Es gehe nicht im Wesentlichen um Atomenergie, sondern um Atomwaffen!“ warnte die Ärztin.

Zum Schluss der Veranstaltung rief Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Müns­terland gegen Atomanlagen: „Wir haben die Schnauze voll. Es ist Wahnsinn, dass wir im Jahr 2022 über den Wiedereinstieg in die Atomindustrie diskutieren. Atomkraft ist gefährlich, Atomkraft ist unverantwortlich, Atomkraft muss stillgelegt werden. 80 europäische Initiativen und Verbände unterstützen eine Resolution, in der ein Ende der Uranverarbeitung gefordert wird.“   
Alternativnobelpreisträger Vladimir Slivyak erklärte, dass erneuerbare Energien viel schneller als Atomenergie und Atomenergie sehr sehr teuer seien.

Atomkraftgegnerin Cécile Stephanie Lecomte machte Präsident Emmanuel Macron für das Atomdesaster in Frankreich verantwortlich.

Rund 200 Atomkraftgegner forderten vor der Werkzufahrt der Brennelemente­fabrik ANF im Lingener Industriegebiet-Süd sie Schließung der Fabrik.

 


Vladimir Slivyak und Matthias Eickhoff identifizierten sich mit den Forderungen von Alexander Vent (v. links).

Lkw fährt in Lingen gegen Baum: Fahrer schwer verletzt

Lingen. Im Ortsteil Brögbern ist am Donnerstagmorgen auf der B 213 ein 30-jähriger Lkw-Fahrer aus Haselünner verunglückt. Er war mit seinem Sattelzug einer Spedition aus Cloppenburg in Richtung Haselünner unterwegs. Der mit Toilettenpapier beladene Lkw war gegen 07.20 Uhr aus noch ungeklärter auf die Gegenfahrbahn geraten und im Seitenraum vor einen Baum gefahren. Dabei zog sich die 30-Jähige schwere Verletzungen zu und kam im Rettungswagen in das Lingener Krankenhaus. Die Feuerwehr aus Brögbern sicherte die Unfallstelle und nahm auslaufende Betriebsstoffe auf. Der Autoverkehr wurde bis zur Bergung einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Während der mehr als dreistündigen Bergung war die B213 gesperrt und der Autoverkehr wurde weiträumig umgeleitet.

Malerbetrieb Anne Schoo in Holthausen-Biene eröffnet

Lingen. Den Sprung in die Selbstständigkeit hat nun die 23-jährige Anne Schoo gewagt. Die Lingenerin hat Ende 2021 den Malerbetrieb Schoo gegründet. Zur Neueröffnung gratulierten Ortsbürgermeisterin Katharina Mehring und Lara Bemboom. Die Mitarbeiterin der Wirtschaftsförderung hatte die Malermeisterin bei der Existenzgründung begleitet und unterstützt.
„Nach der Meisterschule wollte ich mir gerne etwas Eigenes aufbauen“, erklärte die Malermeisterin. Die 23-Jährige bietet Tapezier-, Lackier- und Lasurarbeiten, Kreativtechniken und Streicharbeite an. „Ich plane gerne direkt vor Ort und berate meine Kunden bei ihnen zuhause, um so ein bestmögliches Ergebnis zu erreichen“, so Anne Schoo. Der Betrieb selbst ist in der Biener Straße 61 zu finden. Ortsbürgermeisterin Katharina Mehring gratulierte der jungen Existenzgründerin: „Ein Malerbetrieb ist ein großer Gewinn für den Ortsteil und die Bürgerinnen und Bürger in Holthausen-Biene und Umkreis.“
Derzeit ist Anne Schoo noch als „ein-Frau-Betrieb“ unterwegs, jedoch sucht sie bereits Unterstützung. Die Malermeisterin ergänzt: „Interessenten können sich gerne melden.“ Für nähere Informationen oder Terminanfragen steht Anne Schoo (Tel. 0170 26 43 264, www.malerbetrieb-schoo.de) gerne zur Verfügung.

Bildunterschrift
Lara Bemboom von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen (li.) und Ortsbürgermeisterin Katharina Mehring (re.) gratulieren Existenzgründerin Anne Schoo zum gleichnamigen Malerbetrieb in Holthausen-Biene.

 

Mit 2,84 Promille durch einen Bauzaun

Lingen. Am Mittwochvormittag ist im Lingener Ortsteil Darme ein 34-jähriger Autofahrer aus Oldenburg verunglückt. Der Mann war gegen 11 Uhr mit seinem Audi von der Schüttorfer kommend durch den Kreisverkehr auf der Rheiner Straße geradeaus gefahren, kam von der Fahrbahn ab, überquerte den Rad sowie Fußweg und landete neben der Straße in einem Bauzaun. Da die Polizisten während der Unfallaufnahme bei dem Autofahrer deutlichen Alkoholgeruch wahrgenommen haben, führten sie vor Ort einen Alkoholtest durch. Das Ergebnis: 2,84 Promille. Der Führerschein wurde sichergestellt und die Entnahme einer Blutprobe veranlasst. Das beschädigte Auto wurde abgeschleppt.

Achtung bei „Falschen Handwerkern“

Lingen – Die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim warnt vor sog. „Falschen Handwerkern“. In den letzten Monaten, verstärkt jedoch in den letzten Wochen, kam es nahezu im gesamten Zuständigkeitsbereich zu mehreren Fällen dieser Betrugsmasche.

Die Betrüger geben sich an der Haustür zum Beispiel als Handwerker, Mitarbeiter der Stadtwerke oder der Hausverwaltung aus. Sie betreten die Wohnung und begeben sich mit den Opfern in das Bad oder die Küche, wo sie abgelenkt werden, zum Beispiel durch das dauerhafte Betätigen des Wasserhahns. Eine weitere andere Person gelangt dann unbemerkt in die Wohnung, um nach Schmuck oder Bargeld zu suchen.

Beachten Sie daher immer: Lassen Sie nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Das gleiche gilt für vermeintliche Vertreter der Stadtwerke.

Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist. Lassen Sie sich einen Ausweis der Person zeigen. Schließen Sie immer selber die Tür, wenn Sie einen Handwerker hereinbitten. Treffen Sie mit Nachbarn, die tagsüber zu Hause sind, die Vereinbarung, sich bei unbekannten Besuchern an der Wohnungstür gegenseitig Beistand zu leisten. Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe.

Lingener Weihnachtsmarkt eröffnet 2G-Regel und Maskenpflicht – viele Neuerungen und Attraktionen

Lingen. Jetzt ist der Startschuss gefallen: Am Donnerstagvormittag öffnete auch in Lingen zum ersten Mal der Weihnachtsmarkt 2021 seine Türen für die Besucherinnen und Besucher. Auf dem Marktplatz und in den angrenzenden Einkaufsstraßen locken über 30 Buden und Schausteller. Zu den Attraktionen zählen sicherlich wieder die größte Eisbahn des Emslandes sowie der über 20 Meter hohe Weihnachtsbaum mit Aussichtsterrasse, dessen Lichternetz den gesamten Markplatz erstrahlen lässt. Auch lieb gewonnene Traditionsfahrgeschäfte, wie die Kindereisenbahn, warten auf die kleinen und großen Gäste. Kunsthandwerk mit vielen Geschenkideen finden die Weihnachtsmarktfreunde rund um die Marktplatzterrasse und natürlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Wie überall in Niedersachsen gilt auch in Lingen die 2G-Regel sowie Maskenpflicht. Wenn die Gäste etwas trinken oder essen möchten, müssen sie ihre vollständige Impfung oder Genesung mit Personalausweis und entsprechendem Zertifikat nachweisen. Die Standbetreiber müssen diese Angaben prüfen und das möglichst kontaktlos, beispielsweise mit der CovPass Check-App. Wer einen gültigen Impf- oder Genesungsnachweis hat, bekommt ein Bändchen und kann damit an allen Buden des Weihnachtsmarktes Speisen und Getränke erhalten. Das Bändchen ist während der gesamten Dauer des Weihnachtsmarktes gültig. Sie sind an allen Getränke- und Imbissständen auf dem Weihnachtsmarkt, an den beiden Testzentren in der Marien- sowie in der Großen Straße und in der Tourist Info (Neue Straße 3A) erhältlich. „Polizei, Ordnungsamt, City-Cop sowie ein Sicherheitsdienst werden die Einhaltung der Regelungen kontrollieren und verstärkt Präsenz zeigen“, erklärt Oberbürgermeister Dieter Krone. „Wir wollen, dass alle Besucherinnen und Besucher den Weihnachtsmarkt sicher genießen können.“ Nach der Absage im letzten Jahr biete der diesjährige Weihnachtsmarkt sicherlich wieder eine schöne Einstimmung auf Weihnachten und die Adventszeit. „Ich danke allen, die dieses möglich gemacht haben, darunter natürlich die Beschickerinnen und Beschicker, der LWT aber auch die vielen Lingener Vereine und Verbände“, so OB Krone abschließend. 

Der Weihnachtsmarkt ist montags bis freitags von 11 bis 19 Uhr, samstags von 10 bis 19 Uhr, und sonntags von 12 bis 19 Uhr geöffnet, die Gastronomiebetriebe öffnen bis max. 22 Uhr. Die Eislauffläche öffnet Montag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 20 Uhr und Sonntag von 12 bis 20 Uhr.

 

 

Verlegung des Wochenmarktes In Lingen

Lingen. Der Lingener Wochenmarkt findet ab dem 20. November bis zum 8. Januar 2022 auf dem Parkplatz „Am Wall Süd“ statt. Hintergrund der Verlegung sind die aktuellen Bauarbeiten am Sparkassengebäude in der Innenstadt sowie der Weihnachtsmarkt. Während der nächsten Markttage verteilen die BeschickerInnen Flyer mit einem Übersichtsplan an alle interessierten Kundinnen und Kunden. „Damit wollen wir den Gästen unseres beliebten Wochenmarktes einen schnellen Überblick über den Aufbau auf dem Parkplatz bieten“, erklärt der Erste Stadtrat Stefan Altmeppen. Der Parkplatz Am Wall-Süd liege nur circa 200 Meter vom Marktplatz entfernt und ist über die Sturmstraße schnell zu erreichen. Vor Ort stehen Fahrradständer zur Verfügung. Nutzer des LiLi-Busses nehmen beispielsweise die Linie 74 vom ZOB und fahren bis zu der Haltestelle „Zum Neuen Hafen“. Besucherinnen und Besucher, die mit dem Auto anreisen, können am besten die Tiefgarage unter dem Marktplatz, das Parkhaus am Rathaus oder vom Medicus Wesken nutzen. 

Normalerweise ist der Wochenmarkt immer mittwochs und samstags von 7.30 bis 13 Uhr geöffnet. Rund um Weihnachten und Silvester findet der Wochenmarkt aufgrund der Feiertage jeweils am Tag vorher, also am Freitag, 24. Dezember und Freitag, 31. Dezember statt.

NEU +++ STATUS QUO kommen mit “ Very Special Guest“ nach Lingen +++ NEU

Lingen. Status Quo are back! Endlich! Nachdem die für 2020 geplante „Backbone“-Tour aufgrund der Pandemie abgesagt werden musste, stehen Francis Rossi & Co. für 2022 in den Startlöchern. Der Startschuss für Deutschland fällt am 20.03.22 in Karlsruhe. Doch es kommt noch besser, denn wegen der großen Ticket-Nachfrage, und weil Status Quo die deutschen Fans traditionell besonders am Herzen liegen, kommen die britischen Boogie-Könige im Dezember 2022 gleich noch mal nach „good old Germany“!

„We love Deutschland“, verrät Rossi und kündigte heute – gemeinsam mit Tourveranstalter KBK – für 2022 zusätzlich eine große Weihnachtstour an. Titel der Konzertreise, die durch die größten deutschen Hallen führt:  „Out Out Quoing – XMAS Tour 2022!“ Als „very special guest“ begrüßen Status Quo dabei Manfred Mann´s Earth Band. Die Fans können also gleich zwei legendären Rockband entgegen fiebern – und jeder Menge unvergesslicher Mega-Hits. Manfred Mann und seine Earth Band eröffnen die großartigen Abende mit Klassikern wie „Blinded By The Light, „For You“ und „Mighty Quinn“. Und dann heißt es: Endlich wieder QUO! Endlich wieder Spaß, Nachtleben und Feiern! Francis Rossi erklärt: “Wir können es nicht mehr erwarten, endlich wieder live zu spielen. Es ist schon viel zu lange her, dass wir gemeinsam mit den Fans rocken konnten. Bereitet euch schon einmal auf viele Hits und die Energie echter Livemusik vor!”

Die Fans dürfen sich 2022 bei den insgesamt 17 (!) deutschen QUO-Konzerten auf ganz viel gute Energie und all die großen Hits wie „Down Down“, „Whatever You Want“, „In The Army Now“ und (natürlich) „Rockin‘ All Over The World“ freuen.

 

STATUS QUO – „Out Out Quoing XMAS Tour 2022”

05.12.2022    Düsseldorf | Mitsubishi Electric Halle

07.12.2022    Erfurt  | Messehalle

08.12.2022    Frankfurt | Jahrhunderthalle

10.12.2022     Stuttgart | Porsche-Arena

11.12.2022    München | Olympiahalle

13.12.2022    Hamburg | Barclaycard Arena

14.12.2022    Berlin | Max-Schmeling-Halle

16.12.2022    Hannover | Swiss-Life-Hall

17.12.2022     Lingen | Emsland Arena

Pre-Sale XMAS Tour über Myticket – Mittwoch, 17. November 2021, 10.00 Uhr!

Allgemeiner VVK – Freitag, 19. November 2021, 10.00 Uhr

Örtlicher Veranstalter: EmslandArena Lingen

Tourneeveranstalter: KBK Konzert- und Künstleragentur GmbH, Reichenberger Str. 36, 12099 Berlin

Bojer-Fenster ab sofort in Clusorth-Bramhar Produktionen an einem Ort – Investition in Millionenhöhe

Lingen. Bojer-Fenster ist ab sofort im Gewerbegebiet Moßfeld in Clusorth-Bramhar zu finden. Damit sind die Holz- und Kunststoffproduktionen des Unternehmens an einem Standort vereint. Mit einer Investition in Millionenhöhe hat das Unternehmen eine 25 mal 100 Meter große Produktionshalle gebaut. Dort sind die Kunststoffproduktionsstraße sowie Büros für Arbeitsvorbereitung und Montage untergebracht. „Eine Investition in die Zukunft“, erklärte Stefan Tholen bei einem Termin vor Ort. Er dankte zugleich auch Elke und Josef Bojer, mit denen er den Betrieb führt, für das Vertrauen.
Der neue Standort überzeuge vor allem durch die gute Erreichbarkeit an der B213. „Damit sind wir für unsere Lieferanten sehr gut erreichbar und können auch selbst unsere Kunden in einem Umkreis von rund 200 Kilometer optimal anfahren“, so Stefan Tholen. Oberbürgermeister Dieter Krone dankte den Verantwortlichen für ihren unternehmerischen Mut: „Der imposante Neubau prägt das Einfahrtstor in unsere Stadt. Es war absolut richtig, Ihnen diese Entwicklungsmöglichkeit am Standort in Clusorth-Bramhar zu geben.“ Ortsbürgermeister Dieter Krieger ergänzte: „Das neue Gewerbegebiet und der Neubau von Bojer-Fenster sind ein Glücksgriff für den Ortsteil.“

Bojer-Fenster konstruiert und produziert Fenster und Türen in Holz, Kunststoff und Holz-Aluminium. Zuvor waren die Kunststoff- und Holzproduktion an verschiedenen Standorten in Laxten und in Clusorth-Bramhar untergebracht. Da die Kapazitäten der Kunststoffproduktion in Laxten ausgeschöpft waren, entschlossen sich die Geschäftsführer beide Produktionen mit aktuell fast 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie fünf Auszubildenden an einem Standort zusammenzuziehen. Die Holzproduktion des Unternehmens befindet sich dort schon seit 1984. Derzeit ist die Verwaltung des Unternehmens noch am alten Standort. Doch auch diese soll in Kürze an den Standort im Gewerbegebiet Moßfeld ziehen. Die Vorsitzenden des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses, Martin Koopmann und Stefan Wittler, zeigten sich beeindruckt von dem Neubau. „Es ist immer wieder imponierend, die Ergebnisse unserer Beschlüsse zu sehen – wir wünschen dem Unternehmen weiterhin alles Gute“, so Martin Koopmann abschließend. 

BU: Die Vorsitzenden des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses Stefan Wittler (1. v. li.) und Martin Koopmann (2. v. li.), Oberbürgermeister Dieter Krone (3. v. re.), Dietmar Lager von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen (2. v. re) und Ortsbürgermeister Dieter Krieger (re.) gratulieren Geschäftsführer Stefan Tholen und seiner Frau Anja Tholen zum Neubau.

 

Budenzauber in der EmslandArena – FC St. Pauli und Bayer 04 Leverkusen geben Kader bekannt

Der FC St. Pauli und Bayer 04 Leverkusen kommen mit Hochkarätern
Der fünffache Titelträger der Budenzauber-Serie Bayer 04 Leverkusen hat seinen Kader in der Breite und Tiefe bestens aufgestellt.
Ex-Nationalspieler Oliver Neuville kommt nach Lingen. Der Mann der die Flanke in Dortmund zum Sommermärchen 2006 gegeben hat, spielt für die Werkself ebenso wie der extra aus Kroatien eingeflogene Champions-League Finalspieler Boris Zivkovic. Des Weiteren für Bayer 04 auf dem Kunstrasen Mike Rietpietsch, Ioannis Masmanidis, Carsten Baumann, Assimiou Toure und Thorsten Judt. Der Sturm ist aller bestens besetzt. Neben Oli Neuville werden Patrick Helmes und Marcus Feinbier auf Torjagd gehen.
Teammanager Dirk Dreher: „Wir werden Bayer 04 würdig vertreten. Nachdem wir in Krefeld und viermal in Berlin gewinnen konnten, wäre es schön, auch mal im Emsland den Titel zu holen.“
Premierengast FC St. Pauli bietet Jungs aus der Jahrhundertelf auf
Aus der Jahrhundertelf, die von den Paulifans gewählt wurde, sind André Trulsen und Michel Dinzey dabei. Ebenso freuen wir uns auf Kultstar Nico Patschinski und André Golke, sowie auf Björn Brunnemann und Marc Pomorin. Der Trainer Dieter Schiller war ebenfalls erfolgreicher Stürmer und hat den FC St. Pauli 1977 in die Bundesliga geschossen. Daher wird er sicherlich große Freude am Einsatz seines Topsturmduos Matthias Scherz und Ivan Klasnic haben. Ivan Klasnic kennt sich im Emsland bestens aus und hat im Dress von Werder Bremen bereits zweimal die Torjägerkanone mit nach Hamburg genommen und wurde einmal zum besten Spieler des Turniers von den Mannschaften gewählt.
Ivan Klasnic: „Der FC St. Pauli hat drei Wochen früher angerufen. Die haben gar nicht gesagt, dass es sich um ein Hallenturnier handelt. Stellte sich erst später raus als Werder angefragt hat, aber da hatte ich schon Pauli zugesagt.“
Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Es gibt Karten ab 13 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr im Ticketshop (www.budenzauber-emsland.de), unter der Hotline: 01806-999 0000 (20 Cent/je Anruf aus dem dt. Festnetz, 60 Cent/je Anruf aus den Mobilfunknetzen) und bei den bekannten Vorverkaufsstellen

Für Ihre Rückfragen:
KÜHN Sportconsulting GmbH
Tautenburger Str. 3 12249 Berlin
Ihr Ansprechpartner: Bernd Kühn
Telefon: (030) 30 10 19 16
E-Mail: bernd.kuehn@kuehn-sportconsulting.de

Stationäre Luftfilteranlagen in allen städtischen Schulen und Kindergärten Investition von 5,5 Millionen Euro – erste Filteranlagen verbaut

Lingen. Da, wo sonst Deutsch, Englisch und Mathe auf dem Stundenplan stehen, waren in den letzten Tagen Konstrukteure, Elektriker und Tischler unterwegs. In den ersten fünf Lingener Grundschulen sorgen nun 57 stationäre Luftfilteranlagen für saubere Luft. Das seit der Corona-Pandemie verpflichtende Stoßlüften gehört damit der Vergangenheit an. „Die Arbeiten in der Grundschule Brögbern, der Carl-Orff-Schule, den Grundschulen in Altenlingen, Holthausen-Biene und Gauerbach sind nahezu abgeschlossen“, erklärte Oberbürgermeister Dieter Krone bei einem Termin in der Grundschule Brögbern. „Nach und nach werden wir alle Schulen und Kitas in städtischer Trägerschaft ausstatten und insgesamt 240 stationäre Lüftungsanlagen in den Klassenräumen, Funktionsräumen, wie Lehrerzimmern, in Fach- und Betreuungsräumen sowie in Mensen einbauen.“ 5,5 Millionen Euro hat die Stadt Lingen dafür in die Hand genommen. 80 Prozent der Investition stammen aus einem Bundesförderprogramm. Zudem fließen 1,1 Millionen Euro städtische Gelder in den Einbau der Anlagen.

Die Lüftungsanlagen verfügen über eine Zu- und Abluft und sind CO2-gesteuert. Sobald der Kohlenstoffdioxid-Anteil in dem Raum zu hoch wird, springt automatisch die Anlage an, saugt die verbrauchte Luft ab und pumpt frische Luft in den Raum. „In den Geräten ist eine Wärmepumpe integriert, so dass niemand Angst vor kalten Füßen haben muss“, ergänzt Stadtbaurat Lothar Schreinemacher. Zudem funktionieren die Geräte fast geräuschlos, wovon sich die Gesprächsteilnehmer auch direkt vor Ort überzeugen konnten.

Der Einbau und die Abwicklung vor Ort erfolgen ausschließlich über örtliche Handwerksfirmen. Zudem sind Elektriker und Tischler des städtischen Bauhofs sowie beispielsweise die Hausmeister und Mitarbeiter der ZGW (Zentrale Gebäudewirtschaft) im Einsatz. „Sie erledigen die Vorarbeiten und kümmern sich darum, dass die Rohre für die Zu- und Abluft der Lüftungsanlagen verlegt werden können – sei es durch die Oberlichter der Fenster oder mit Hilfe von Kernbohrungen in den Wänden“, erläutert Stadtbaurat Schreinemacher. „Mit unserer Wanderbaustelle bewegen wir uns dann von Raum zu Raum und natürlich auch von Schule zu Schule“, ergänzt Christof Brink von der ZGW. Nach der Installation werden die Lüftungsanlagen so programmiert, dass sie voll automatisch funktionieren und sich beispielsweise nachts und am Wochenende ausschalten. „Das ist eine Investition in die Zukunft“, so Oberbürgermeister Dieter Krone. „Auch nach dem Ende der Pandemie sorgen die Luftfilteranlagen für gute Luft und ausreichend Sauerstoff in den Klassen, was natürlich der Konzentration der Schülerinnen und Schüler zugutekommt.“

Alle städtischen Schulen und Kitas werden mit stationären Luftfilteranlagen ausgestattet. Stadtbaurat Lothar Schreinemacher, Oberbürgermeister Dieter Krone, Hausmeister Ludger Egbers und Christof Brink von der Zentralen Gebäudewirtschaft der Stadt Lingen (v.l.). machten sich in der Grundschule Brögbern ein Bild von den Bauarbeiten.

DIE EISKÖNIGIN Die spektakuläre Show auf Eis mit den Musik-Highlights des Welterfolgs in der EmslandArena Freude pur für die großen und kleinen Fans des Kino- und Musical-Hits!

Die Zuschauer erleben gemeinsam mit den Schwestern Elsa und Anna und ihren Gefährten eine abenteuerliche Musik-Reise mit den Stars des berühmten Russian Circus on Ice!

Mit einer eindrucksvoll inszenierten neuen Eisshow, einer Symbiose aus Eistanz und atemberaubender Zirkusakrobatik, nimmt der Russian Circus On Ice das Publikum mit auf eine zauberhafte Reise in eine magische Märchenwelt.

Endlich kommen die gefeierten Songs der weltweit erfolgreichsten Animationsfilme Eiskönigin 1 und Eiskönigin 2 auf die europäischen Bühnen und dies gleich in spektakulärer Form – auf Eis!

Das populäre Wintermärchen zeigt auf wunderbare Weise, welch große Rolle Liebe, Freundschaft und Tapferkeit im Leben spielen.

Das Märchen wurde in einfühlsamer Art in eine „on Ice“ – Adaption voller Geheimnisse und Fantasien geformt.

Gänsehaut pur, wenn Elsa zum absoluten Hit des Abends „Lass jetzt los!“ ein Feuerwerk aus Eistanz und Akrobatik auf Kufen darbietet und dabei die Bühne und die riesige LED-Leinwand mit ihren magischen Kräften in ein Meer aus Eis und tiefblauen Kristallen verzaubert!

Die renommierte Choreografin Yulia Plaschinskaya entwickelte eine tänzerische, akrobatische und märchenhafte Magie der Extraklasse.

Zur vielfach ausgezeichneten Musik (darunter der begehrte Oscar für den besten Filmsong) zeigen Elsa, Anna sowie Olaf, Sven und Kristoff ein unterhaltsames Eis-Spektakel mit innovativer Bühnentechnik für die ganze Familie.

Lassen Sie sich von den träumerischen Szenen in den tiefen, tiefen schneebedeckten Winterwald des hohen Nordens entführen!

Artistik, Glamour, und höchste Perfektion auf Kufen! Die Show findet auf Kunststoffeis statt – ohne Giftstoffe und 100% recyclebar!

Mit Anmut, Schönheit und Eleganz, mit unglaublicher Leichtigkeit sowie erstaunlicher technischer Präzision wird das Publikum in den Bann einer grenzenlosen Fantasie gezogen. Über 300 prachtvolle Kostüme, neue innovative und einfallsreiche Regie (Thorsten Hamer und Marina Beniashvili), spektakuläre Choreografien (Yulia Plaschinskaya), mitreißende Musik und atemberaubende Akrobatik erschaffen ein einmaliges, magisches Spektakel – LIVE ON ICE !

Der Russian Circus On Ice ist weltweit konkurrenzlos. Seit über 50 Jahren begeistert der erste Eiszirkus der Welt das Publikum mit immer neuen, spektakulären Shows auf Kufen. Nur die besten Eistänzer und Akrobaten schaffen den Sprung in dieses „Best Of“ – Ensemble.

Tickets für die Show am 04. Februar 2022 in der EmslandArena Lingen sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder unter www.eventim.de erhältlich. (Kinderermäßigung vorhanden)

 

Lingener Weihnachtsmarkt findet mit vielen Neuerungen statt

Lingen. Der Geschäftsführer der Lingen Wirtschaft + Tourismus GmbH, Jan Koormann, freut sich und sagt: „Wir sind sehr froh, dass mit der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen nun endlich auch Regelungen für die Weihnachtsmärkte veröffentlich wurden. Auf dieser Grundlage können wir uns nun auf einen Weihnachtsmarkt, der sich erstmals auch auf die Fußgängerzone ausdehnt, auf viele Kinderattraktionen und ein spektakuläres Lichtermeer freuen.“So werde es in diesem Jahr wieder die größte Eisbahn des Emslandes auf dem Marktplatz aufgebaut. Der aus dem letzten Jahr bekannte Weihnachtsbaum mit neuer Aussichtsterrasse werde ein weiteres, weithin sichtbares Highlight des Weihnachtsmarktes sein. „Eingebettet in den Weihnachtsmarkt und zusätzlich ausgestattet mit einem spektakulären Lichternetz wird der Baum in diesem Jahr eine tolle Atmosphäre schaffen,“ meint Koormann. Zusätzlich würden das historische Rathaus, der Marktplatz sowie die Fußgängerzone mit einer Vielzahl Weihnachtsbäumen dekoriert, die ein lichterfrohes, weihnachtliches Lingen zauberten. Kunsthandwerk werde in diesem Jahr auf dem Weihnachtsmarkt konzentriert auf der Terrasse vor dem Café Heilemann zu finden sein. Neben vielen Geschenkideen und Angeboten zum Stöbern seien in den Buden auf der Terrasse auch Vereine, Verbände und caritative Einrichtungen zu finden und rückten somit in den Mittelpunkt des Marktes. Darüber hinaus werde die beliebte Bühne das Zentrum der Terrasse bilden. Dort seien zahlreiche Aktionen während des Weihnachtsmarktes geplant. Dazu gehörten die Auftritte von Chören und Musikgruppen ebenso wie verschiedene Aktionen und Veranstaltungen speziell für Kinder.

Neu in diesem Jahr sei darüber hinaus, dass sich der Weihnachtsmarkt über den Marktplatz hinaus ausdehne. So werde in der Burgstraße im dortigen Magnolienhain ein stimmungsvolles Ambiente mit hoher Aufenthaltsqualität geschaffen. Die besonders bei Kindern beliebte und seit Jahrzehnten geschätzte Kindereisenbahn werde wieder einen Platz in der Marienstraße finden. Weihnachtliche Buden sollten darüber hinaus in den Verläufen von Burg-, Marien und Große Straße zu finden sein. „Damit wird die gesamte Innenstadt deutlich weihnachtlicher“, ist sich der LWT-Geschäftsführer sicher. Diese Veränderungen am Konzept des Weihnachtsmarktes sollen ein Auftakt für eine längerfristige Weiterentwicklung sein. „Unser Ziel ist es, ein attraktives Weihnachtsmarktangebot in allen Bereichen der Innenstadt zu schaffen und somit die Einkaufsstadt Lingen zum Fest der Feste noch attraktiver zu machen“, so Koormann. Dazu zählen auch Erweiterungen der Weihnachtsbeleuchtung, die bereits in diesem Jahr stellenweise geplant sind und in den kommenden Jahren immer weiter ausgebaut werden sollen. Auch die Eislauffläche soll neben den regulären Öffnungszeiten für das beliebte Schlittschuhlaufen ein Ort für weitere Aktionen sein. So sind ab sofort Bewerbungen für das Eisstockschießen beim LWT möglich. Den Teilnehmern winken spannenden Stunden auf dem Eis und den Siegern attraktive Preise. Die große Eisbar kann zu bestimmten Zeiten auch für Weihnachtsfeiern gemietet werden, alle Informationen sind auf www.bodur-gastro.de <http://www.bodur-gastro.de>  zu finden. Jetzt gehe es darum, die Vorgaben der aktuellen Corona-Verordnung in relativ kurzer Zeit umzusetzen, damit der Weihnachtsmarkt pünktlich am 25. November 2021 starten kann. „Wir wollen allen Besuchern neben einem schönen Weihnachtsmarkt auch ein sicheres Gefühl geben“, berichtet Koormann. So werde die dann geltende Corona-Verordnung beim Besuch der Buden angewendet. Ein Bummel durch die weihnachtliche Fußgängerzone werde aber natürlich auch ohne besondere Nachweise jederzeit möglich sein“, sagte Koormann.

Neueröffnung in der Marienstraße: „Trauringhaus Lingen“ Individuelle Ringe für den schönsten Tag im Leben

Lingen. In der Marienstraße 4 hat das „Trauringhaus Lingen“ seit Kurzem seine Türen geöffnet. Inmitten der Fußgängerzone finden zukünftige Hochzeitspaare eine große Auswahl an Verlobungs- und Trauringen. „Eine Besonderheit ist unser 3D-Konfigurator. Damit können wir die Ringe ganz individuell nach Kundenwunsch gestalten und realistisch darstellen. Schließlich gehört zu so einem besonderen Anlass auch ein unverwechselbares Symbol, das nicht jeder hat“, sagt Geschäftsinhaber Abraham Altin. Zusammen mit seiner Mitarbeiterin Claudia Hille legt er großen Wert auf eine individuelle Beratung. Neben dem Sortiment an Trauringen bietet Altin in seinem Geschäft zudem Goldankauf, Batteriewechsel, Gravuren aller Art, Extraanfertigungen von Schmuck sowie Reparaturen – auch von Uhren – an. Jonas Berger vom Citymanagement der Stadt Lingen und Marko Schnitker, stellvertretender Geschäftsführer der Lingen Wirtschaft + Tourismus GmbH, gratulieren Abraham Altin zur Neueröffnung und wünschen ihm viel Erfolg. Aktuell ist das „Trauringhaus Lingen“ montags von 10 bis 17 Uhr, mittwochs bis freitags von 14 bis 17 Uhr sowie samstags von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Landwirtschaftliches Fahrzeug verliert Reifen (Mit Video)

Lingen – Landwirtschaftliches Fahrzeug verliert Reifen und rutscht von der Fahrbahn im Seitenraum und droht zu kippen. Feuerwehr sichert das Fahrzeug mit Seilwinde ab.

Ein 48-jähriger Fahrer war mit seinem Trecker samt Anhänger in Richtung Lingen unterwegs. Aufgrund eines technischen Defekts verlor der Traktor in einer Rechtskurve einen Reifen und kam von der Fahrbahn. Das Traktorgespann musste durch die Feuerwehr aus einem Grünstreifen geborgen werden. Die Schüttorfer Straße war für die Reinigungs- und Bergungsarbeiten bis  19 Uhr gesperrt. Es entstand ein Sachschaden von 50.500 Euro.

 

Inhaberwechsel beim Café Heilemann: Melanie Wulff übernimmt Traditions-Café – Umbau im kommenden Frühjahr geplant

Lingen. Melanie Wulff ist seit Freitag (15. Oktober) die neue Inhaberin des Café Heilemann am Lingener Marktplatz. Nach rund 20 Jahren hat der bisherige Inhaber Hermann-Josef Heilemann das Geschäft damit in neue Hände übergeben. Für die Kundinnen und Kunden des Traditions-Cafés ändert sich aber zunächst nichts: der Name bleibt bestehen, ebenso wie die Speisekarte und das vielfältige Angebot an Torten und Backwaren aus der Backstube Heilemann. „Auch Gutscheine für das Café können noch bis zum 1. April 2022 ganz unkompliziert eingelöst werden“, versichert Heilemann. Er wünscht seiner Nachfolgerin viel Erfolg und freut sich über den nahtlosen Übergang, der ihm selbst nun etwas mehr Ruhe ermöglicht.

Im kommenden Frühjahr stehen dann umfangreiche Umbaumaßnahmen in dem Café an der Marktplatzterrasse an: Aus dem Café Heilemann wird das Eiscafé Giovanni L. „Zusammen mit meinem Mann betreibe ich bereits ein ‚Giovanni L‘ in Rheine. Ich freue mich darauf, mit leckerem Eis, aber natürlich auch weiterhin mit den beliebten Heilemann-Torten und den Klassikern, wie den Pfannkuchen, einen weiteren Standort in Lingen aufzubauen“, blickt Melanie Wulff freudig in die Zukunft. Nähere Einzelheiten zu dem Konzept des Eiscafés folgen noch. Fest steht aber bereits jetzt, dass das Café auch während der Baumaßnahmen geöffnet bleiben wird.

 

Ein großes Spielschiff für die Kleinen Spielplatz in Ramsel komplett neugestaltet

Lingen. Der Spielplatz Sändkerstraße in Ramsel erstrahlt in neuem Glanz und ist kaum wiederzuerkennen. Die bisherigen Spielgeräte waren bereits über 20 Jahre alt und wurden vollständig zurückgebaut. Dafür dürfen sich die Kinder nun über ein riesiges Spielschiff freuen, das viele Klettermöglichkeiten, eine große Rutsche und Sandspielelemente für sie bereithält. „Das ist ein echtes Highlight, das es so bislang noch nicht auf unseren Spielplätzen gibt“, freut sich Silke Hüter, die seitens der Stadt Lingen die Spielplätze betreut. Neben dem Spielschiff lockt der Spielplatz mit Schaukeln und einer Seilbahn. Rund 50.000 Euro hat die Stadt Lingen in die komplette Sanierung des Geländes investiert.

Die Neugestaltung erfolgte dabei in Absprache mit den Anliegern. „Die Anlieger der Siedlungsgemeinschaft Ramsel-Mitte sind sehr engagiert und kümmern sich um ‚ihren‘ Spielplatz. Eine Hütte, die hier als Treffpunkt dient, wurde von ihnen in Eigenleistung renoviert und für die Kinder haben sie eine große Kiste mit Spielzeug bereitgestellt“, sagt Hüter. So ließen es sich die Vertreterinnen und Vertreter der Siedlungsgemeinschaft auch nicht nehmen, den neugestalteten Spielplatz zusammen mit Baccums Ortsbürgermeister Karl Storm einzuweihen. „Der Spielplatz ist wirklich sehr gelungen. Hier ist immer viel los. 10 bis 15 Kinder sind eigentlich immer da und das auch nicht nur aus Lingen, sondern zum Beispiel auch aus Messingen oder Thuine“, berichtet Paul Hermes von der Siedlungsgemeinschaft.

Bereits seit 1985 besteht der Spielplatz an der Sändkerstraße/ Vogtstraße. „Damals gab es hier allerdings nur eine große Sandfläche. Und wir haben hier unsere Siedlungsfeste mit Tanz und Musik gefeiert“, blickt Hermes mit einem Lachen zurück. Künftig wollen die Anwohnerinnen und Anwohner Spielplatzfeste feiern. Denn die Siedlungsgemeinschaft übernimmt eine eigene Patenschaft für den Spielplatz. Davon, dass der Spielplatz auch nach über 35 Jahren ein beliebter Treffpunkt für Kinder und Familien sein wird, sind alle überzeugt – gerade vor dem Hintergrund der direkt angrenzenden Neubaugebiete.

Der Spielplatz Sändkerstraße in Ramsel erstrahlt in neuem Glanz. Darüber freuen sich die Anwohnerinnen und Anwohner der Siedlungsgemeinschaft Ramsel-Mitte (v.l.) Michael Schmidt und Sohn Karl, Petra Kuhl, Herber Kuer, Adele Benen, Leonie Kuhl, Herbert Sander, Ortsbürgermeister Karl Storm, Rainer Bruns (Reholand), Silke Hüter (Stadt Lingen), Günter Heile und Paul Hermes.

Lagerkehraus findet nicht statt

Lingen. Der am 23. und 24. Oktober 2021 geplante Lagerkehraus in den Emslandhallen findet nicht statt. Diese Entscheidung haben die Emslandhallen als Veranstalter in enger Abstimmung mit den beteiligten Ausstellenden getroffen. Aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen hatten sich deutlich weniger Ausstellerinnen und Aussteller angemeldet. Letztendlich lagen nicht genügend Anmeldungen vor, um den Besucherinnen und Besuchern einen attraktiven Lagerkehraus bieten zu können. Der Veranstalter bittet um Verständnis und ist davon überzeugt, dass der Lagerkehraus im Frühjahr 2022 wieder wie gewohnt und mit zahlreichen Ausstellenden stattfinden kann.

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Pflegekräfte der Hedon-Klinik sind total überfordert und machen ihrem Unmut Luft Geschäftsführung will Station schließen

Pflegekräfte der Mediclin Hedon – Fachklinik für Neurologie und Orthopädie – haben am Dienstagmittag ihren Unmut über die unhaltbaren personellen Zustände auf ihren Stationen mit einer Kundgebung vor dem Hauptportal Luft gemacht. Sie stellten heraus, dass es zu viele Patienten pro Pflegekraft gibt. Wegen des desolaten Zustandes haben viele Fachkräfte die Notbremse gezogen und gekündigt.

Lingen. Die Gewerkschaft Verdi hat auf die unhaltbaren Zustände auf den vier Akutstationen für neurologische Frührehabili­tation sowie Weaning reagiert und einen Hilfe­ruf gesendet. Dem Aufruf zur Kundgebung vor dem Klinik-Hauptportal waren die Pflegekräfte im Wechsel unter Einhaltung aller Corona-bedingten Vorsichtsmaßnahmen gefolgt. So hielten sie den Notbetrieb auf den Stationen aufrecht.

Oliver Bart, ver.di-Gewerkschaftssekretär, stellte heraus: „Die Krankenschwestern und Pfleger gehen auf dem Zahnfleisch. Sie arbeiten schon lange am Limit und kommen auf den Stationen immer in Bereiche hinein, in denen man die Arbeit nicht mehr verantworten kann. Sie haben das Gefühl, dass sie mit einem Bein im Gefängnis stehen. Trotzt aller Missstände habt sie immer das Wohl der Patienten im Auge. Dafür gebührt ihnen Respekt, Lob und Anerkennung.“

Barth reichte das desinfizierte Mikro weiter an verschiedene Pflegkräfte von den vier betroffenen Akutstationen weiter. Die Krankenschwestern und Pfleger stellten heraus, dass sie seit Wochen deut­lich über ihre Grenzen arbeiten würden. Auch im regu­lären Reha-Bereich sehe es nicht viel anders aus. Die unhaltbaren Zustände dürften keine Dauerlösung sein. Sie seien nicht mehr bereit, die Verantwortung zu übernehmen. Mittlerweile laufe das Hamsterrad auf den Pflegestationen dermaßen auf Hochtouren, dass viele Kollegen/innen schon die Notbremse gezogen und den Job hingeschmissen hätten.         

Zu bedenken gab Barth, dass die Geschäftsführung die Situation erkannt habe und handeln wolle. Der kaufmännische Direktor Holger Kammann betonte, dass sich die Klinikleitung der Verantwortung stelle. „Wir haben schon einige Maßnahmen umgesetzt und wollen weitere in Angriff nehmen, damit wir als Hedon-Klink in ruhiges Fahrwasser kommen. Nach Rücksprache mit dem Vorstand von Mediclin wollen wir bis zum Jahresende sukzessive eine Station im Akutbereich vom Netz nehmen. Die dortigen Mitarbeiter/innen werden dann auf den drei anderen Stationen eingesetzt, um Entlastungen zu schaffen. Das würden wir gerne gemeinsam mit ihnen machen, denn wir können in der Gemeinsamkeit viel mehr bewirken.“      

Betriebsratsvorsitzender Gero Schlagelambers betonte: „Uns ist schon klar, dass dies keine Entscheidung ist, die bei allen Jubel hervorrufen wird, insbesondere bei denen, die es als Station betrifft. Wir als Betriebsrat sind der Überzeugung, dass diese im Moment alternativlos ist. Es gibt keine andere Lösung, um die Pflege jetzt in dieser Situation zu entlasten. Wir wollen das vernünftig begleiten und da jeden mitnehmen. Ganz wichtig ist auch, dass wir mehr Personal brauchen.“

Der Ge­werkschaftssekretär resümierte: „Wir packen es an und stecken nicht den Kopf in den Sand. Es geht uns darum, dass ihr gute Arbeitsverhältnisse habt und die Patientenversorgung entsprechend gewährleistet ist. Wenn es aber nicht läuft, setzen wir auch mal das Brecheisen an.“ 

Neugeborene Lingenerinnen und Lingener herzlichst willkommen Stadt Lingen verteilt Willkommenspakete an die jüngsten Bürgerinnen und Bürger

Lingen. „Wir freuen uns über jeden Lingener, ob groß oder klein – und das möchten wir auch zeigen“, erklärt Oberbürgermeister Dieter Krone. „Deshalb haben sich Rat und Verwaltung der Stadt Lingen nun entschieden, die jüngsten Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt sowie ihre Familien mit einem neuen Willkommenspaket zu begrüßen.“ So bekommt ab sofort jedes Neugeborene, das bei der Stadtverwaltung angemeldet wird, per Post ein kleines Überraschungspaket. Dieses beinhaltet ein Geschenk zur Geburt, den Lingener Familienpass sowie zahlreiche Informationsbroschüren der Stadt, von Einrichtungen in der Stadt Lingen und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Im Schnitt werden pro Jahr circa 550 Neugeborene in Lingen angemeldet. Mit Stand vom 1. September 2021 sind in diesem Jahr in Lingen bereits 406 Kinder angemeldet worden.

Der Familienpass beinhaltet für die Lingener Nachkommen und ihre Familienzahlreiche Vergünstigungen und Zuschüsse. So bekommen sie beispielsweise fünf Euro Rabatt auf die Familienkarte in den Linus Lingen Wasserwelten, Kinder können kostenlos an einem Schwimmkurs teilnehmen und auch die Erstausstellung eines Kinderreisepasses ist in dem Familienpass enthalten. Darüber hinaus finden sich in dem Paket Informationen zu frühkindlichen Fördermöglichkeiten des Familien- und Kinderservicebüros der Stadt Lingen sowie Informationen zu den Kita- und Kindertagespflegeeinrichtungen in der Stadt. „Ein tolles Willkommenspaket, das viele Infos und Tipps bereithält und den Familien auch eine Freude machen soll. Damit zeigen wir einmal mehr, wie wichtig uns Familien sind und wie sehr uns Kinder am Herzen liegen“, so Oberbürgermeister Dieter Krone abschließend.

Oberbürgermeister Dieter Krone (rechts), Katrin Möllenkamp (Fachbereichsleiterin Bürgerservice, Sicherheit und Ordnung) und Frank Botterschulte (Fachbereichsleiter Bildung, Jugend und Sport) präsentieren die Willkommenspakte für Neugeborene.

Kosmetikstudio ‚SchönSein‘ in der Westfalenstraße neu eröffnet

Lingen. „SchönSein im Einklang mit Körper und Seele“ – heißt es auf den Visitenkarten der Inhaberin Silvia Leitz. Dies ist zugleich auch das Motto der staatlich geprüften Kosmetikerin und psychologischen Beraterin. In der Westfalenstraße 5 hat sie nun eine neue Praxis für ganzheitliche Kosmetik eröffnet. „Ich möchte meine Kundinnen und Kunden in ihrer natürlichen Ganzheit abholen. Denn kein anderes Organ spiegelt unsere innere Befindlichkeit so sehr wie unsere Haut“, erklärt Silvia Leitz.

Die Kosmetikerin kann auf eine über 30jährige Berufserfahrung zurückblicken. „Die letzten 25 Jahre war ich selbständig und habe ein eigenes, sehr gut besuchtes Kosmetikstudio in Franken geführt.“ Aus privaten Gründen ist Silvia Leitz dann nach Lingen gezogen und fühlt sich sehr wohl. Nun möchte sie hier wieder mit einem eigenen Studio starten und bietet in der Westfalenstr.5 unter anderem klassische Kosmetikbehandlungen für jeden Hauttyp, Microdermabrasion, Microneedling, Lichtfarbtherapie sowie für das innere Wohlbefinden Energie-Aroma-Klangschalenmassagen und das Auflegen von Heilsteinen an. „In Harmonie mit Körper und Seele steht für mich für ganzheitliches SchönSein“, so Silvia Leitz. Auf ihrer frei zugänglichen Facebookseite informiert sie über ihre verschiedenen Behandlungsmethoden und Angebote. „Ich arbeite fast ausschließlich mit Hildegard Braukmann Institut Kosmetik. Die Kosmetika stehen für mich für eine Haut in Balance, da sie hauptsächlich mit hautidentischen Inhaltsstoffen arbeitet und zudem sehr hautverträglich sind. Ich freue mich sehr, bald viele Kundinnen und Kunden bei mir begrüßen zu dürfen.“ Lara Bemboom gratulierte der Inhaberin von SchönSein zur Neueröffnung. Als Mitarbeiterin der Wirtschaftsförderung hatte sie die Kosmetikerin bei ihrem Neustart in Lingen unterstützt.

Termine sind jederzeit nach Absprache möglich. Terminvereinbarung bitte telefonisch unter 0152 54127920 

 

Jonas Berger ist neuer Citymanager

Lingen. Die Stadt Lingen hat einen neuen Citymanager. „Jonas Berger ist ab sofort zentraler Ansprechpartner und Vermittler für alle Interessenvereinigungen und Akteure der Innenstadt – also für Wirtschaft, Bürger, Politik und Verwaltung“, sagt Oberbürgermeister Dieter Krone bei einer kurzen Vorstellung im Rathaus. Zugleich dankte er dem bisherigen Citymanager Andreas Löpker für seine gute Arbeit. Als Teil des Oberbürgermeisterbüros wird Andreas Löpker wieder einen Teil der Ortsräte betreuen.

Jonas Berger kommt gebürtig aus Listrup, wohnt aber seit einiger Zeit in Lingen. Der 27-Jährige hat bereits ein Duales Studium bei der Stadt Lingen absolviert und ist seit 2016 in der Wirtschaftsförderung eingesetzt. Dort war er für Unternehmensbetreuung und -ansiedlungen zuständig und hat das Marketing für den Wirtschaftsstandort Lingen vorangetrieben. „Ich freue mich auf diese neue Herausforderung, die sicherlich sehr gut an mein bisheriges Tätigkeitsfeld anknüpft“, so Jonas Berger. Den Schwerpunkt seiner Arbeit sehe er darin, ein offenes Ohr für die Kaufleute in der Innenstadt habe und zugleich auch neue Einzelhändler nach Lingen zu holen, um den Einkaufsstandort Lingen so noch attraktiver zu gestalten.

Zwei Nachwuchsmedizinerinnen erhalten Stipendium des Landkreises Emsland

Meppen. Diana Tholen und Mara Stedem sind die neuen Stipendiatinnen des Landkreises Emsland. Die beiden Medizinstudentinnen erhalten künftig über die Meilenstein Weiterbildungsgesellschaft für Ärztinnen und Ärzte im Landkreis Emsland gGmbH finanzielle Unterstützung. 

Tholen und Stedem gehören zu den damit aktuell insgesamt zehn Studierenden der Humanmedizin, die das Stipendium in Anspruch nehmen. Seit seiner Einführung in 2014 entscheiden sich jährlich ein bis zwei Studierende für das Stipendium. Sie verpflichten sich damit, nach ihrem Medizinstudium fünf Jahre als Allgemeinmediziner im Landkreis Emsland tätig zu sein. Im Gegenzug unterstützt der Landkreis Emsland sie während der Regelstudienzeit von 75 Monaten mit 500 Euro monatlich und damit insgesamt 37.500 Euro.

„Wir werden ihre Karrieren in jeglicher Hinsicht begleiten“, sichert Sozialdezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis zu, die damit auch auf Angebote wie praktische Kurse für angehende Medizinerinnen und Mediziner u. a. zur Chirurgie, Notfallmedizin oder Neurologie in den emsländischen Krankenhäusern hinweist. „Hier kümmern sich die Chefärzte persönlich um den Nachwuchs. Die beste Möglichkeit, die Häuser kennenzulernen“, sagt sie. Etwa 300 Medizinstudierende sind über Meilenstein vernetzt und erhalten neueste Informationen über die Gesundheitsregion Emsland oder zu konkreten Projekten u. a. in der Telemedizin. 

Die 20-jährige Tholen ist in Werlte aufgewachsen. Nach dem Abitur am Hümmling-Gymnasium verbrachte sie ein Auslandsjahr in Australien, dass sie ein wenig früher als geplant Corona bedingt beenden musste. Als sie aus Australien zurückkehrte, lag ihre Studienplatzzusage für die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf vor, wo Tholen seit 2020 Humanmedizin studiert. Ihre Mutter, Allgemeinmedizinerin in Lorup, weckte schon früh ihr Interesse für den Arztberuf und vor allem für die Allgemeinmedizin. „Hier hat man es mit jedem gesundheitlichen Bereich und jeder Altersgruppe zu tun“, begründet die Studentin ihren Berufswunsch. Dabei ist ihre Rückkehr ins Emsland gesetzt: „Das gute Gemeinschaftsgefühl und die emsländische Natur vermisse ich in der Großstadt. Düsseldorf ist schön, aber dort muss ich die Straßenbahn nehmen, um ins Grüne zu kommen“, sagt sie.

Die 21-jährige Mara Stedem ist in Aschendorf groß geworden. Sie absolvierte ihr Abitur am Mariengymnasium Papenburg. Da Stedem zunächst keinen Studienplatz erhalten konnte, entschied sie sich für den Bundesfreiwilligendienst beim Malteser Hilfsdienst und war dort im Rettungsdienst eingesetzt, wo sie auch die Prüfung zur Rettungssanitäterin ablegte. Seit April 2021 studiert sie Humanmedizin an der MSH Medical School Hamburg, einer privaten Hochschule für gesundheitliche Berufe. Durch ihren Vater, einem Allgemeinmediziner in Aschendorf, hat Stedem schon als Kind den Berufswunsch entwickelt, Ärztin zu werden. „Im Rettungsdienst sieht man Patienten nur für den kurzen Moment der Notfallbetreuung. Wir wissen dann nicht wie es weitergeht. Als Arzt oder Ärztin begleitet man Familien über Jahre“, sagt sie. Auch das selbstständige Arbeiten in einer eigenen Praxis reize sie.

Wer Kontakt zu Meilenstein herstellen möchte, kann dies unter der E-Mail-Adresse julia.thole@emsland.de und der Rufnummer 05931/44- 2194.

Das Stipendium ist eine von zahlreichen Förderungen, die der Landkreis Emsland seit 2014 auf Beschluss des Kreistages zur Sicherung der Ärzteversorgung im Landkreis Emsland anbietet. Die Gesellschaft Meilenstein koordiniert seit 2010 weitere Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung.

Bild: Mara Stedem und Diana Tholen (vorne, v. l.) unterzeichnen die Stipendiatsvereinbarung mit dem Landkreis Emsland. Sozialdezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis (stehend, r.) und Julia Thole von Meilenstein nahmen die neuen Stipendiatinnen in Empfang. (Foto: Landkreis Emsland)

Future Lab in Lingen Krone Validierungszentrum offiziell eingeweiht

Lingen, Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat Krone heute offiziell das Validierungszentrum

Future Lab am Standort Lingen eröffnet. Bernard Krone, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Krone Gruppe, begrüßte u.a. die Nachbarinnen und Nachbarn im Lingener Industriepark, Vertreter von Handwerksfirmen, die beim Bau des Validierungszentrums beteiligt waren sowie Landrat Marc-André Burgdorf, Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone und natürlich auch die rd. 30 Mitarbeitenden des Future Lab. „Nach Monaten der Corona-Wartezeit freuen wir uns sehr, Sie nun endlich persönlich im Krone Future Lab begrüßen zu dürfen. Was Sie hier sehen, ist absolute State-of-the-Art-Validierungstechnologie, mit der wir nun Krone Maschinen und Nutzfahrzeuge, aber auch einzelne Komponenten von Zulieferern auf Herz und Nieren prüfen werden, bevor wir sie in Krone Produkten verbauen. Präzise Lebensdauer- und Funktionsnachweise sind maßgeblich für eine weitere Optimierung unserer Produktqualität und damit ein wichtiger Beitrag zur Kundenzufriedenheit. Darüber hinaus haben wir auf diesem Gelände auch hervorragende Möglichkeiten, Themen wie z.B. das autonome Fahren zu testen.“

Das Future Lab verfügt über  drei Großprüfstände, zwei Servohydraulik- und einen Leistungsprüfstand. Ergänzt werden diese Prüfmöglichkeiten durch eine Vielzahl von Komponenten- und Baugruppentestständen. Neben den mechanischen Prüfungen spielt das Testen der Maschinenelektronik und -software sowohl auf dem Testgelände als auch in vollautomatisierten Testumgebungen im Future Lab eine umfangreiche Rolle. 

Bei der Konzeptionierung des Standortes stand Nachhaltigkeit im Fokus; so wird beispielsweise die Heizenergie des 4000 qm großen Validierungszentrums  zu 100 Prozent aus der Abwärme der Prüfstände gewonnen und eine komplett auf Eigenbedarf ausgelegte Photovoltaikanlage hilft, einen Teil des Strombedarfes zu decken.

Die geladenen Gäste hatten nach der offiziellen Einsegnung durch Pastorin Martina Korporal und Kaplan Kristian Pohlmann die Möglichkeit, die Hallen des Future Lab mit den verschiedenen

Testständen zu besichtigen. Besonders beeindruckt waren die Besucher vom neu installierten Prüfstand für Straßensimulationen. Mit dem sogenannten X-Poster kann Krone z.B. die Lebensdauer von 1 Mio. km  eines Trailers im Kundeneinsatz in wenigen Wochen auf dem Prüfstand im Zeitraffer abbilden. Die Leistungsversorgung des X-Posters sowie eines variablen Prüffelds erfolgt über ein Hydraulikaggregat mit einer Leistungsbereitstellung von bis zu 2 MW.

Ebenfalls erst wenige Wochen in Betrieb ist der Leistungsprüfstand für Getriebetests. Hier werden Lebensdauertests von Großgetrieben durchgeführt, die z.B. im Krone Feldhäcksler Big X, der Großpackenpresse Big Pack oder in der Pelletpresse Premos verbaut werden. Eine ca. 1,1 km lange Teststrecke, inkl. Steigungshügeln von 18 und 50 Prozent,  runden die Prüfungsmöglichkeiten ab. Auf der Teststrecke werden z.B. Homologationsprüfungen, Systemtests für Softwarefreigaben oder auch Fahrversuche durchgeführt. 

Das Krone Future Lab entstand in nur knapp einem Jahr Bauzeit auf  einer Gesamtflächen von rund 13 Hektar. Das Investitionsvolumen der Krone Gruppe in das Future Lab beläuft sich auf ca. 20 Millionen Euro.