Kivelingszeitung macht Lust auf das Kivelingsfest zu Pfingsten

 

Fast 300 Seiten stark – Verkaufsstart am Karsamstag

Lingen – Was wäre das Kivelingsfest ohne die ebenfalls alle drei Jahre im Vorfeld der Feierlichkeiten erscheinende Festzeitung? Den monatelangen und arbeitsintensiven Prozess der Erstellung einer neuen Zeitung kann die Redaktion nun zum traditionellen Verkaufsstart am Karsamstag erfolgreich beenden.

„Wir sind froh, dass wir mit der Kivelingszeitung in gewohnter Weise auf das Kivelingsfest einstimmen können“, verkündet Stefan Nottbeck stellvertretend für die achtköpfige Redaktion zufrieden. Auf fast 300 Seiten finden sich in fünf übersichtlichen Rubriken gegliedert viele lesenswerte Textbeiträge und reichlich Bildmaterial. Die vierfarbig gedruckte Zeitung ähnelt nicht nur wegen ihres Umfangs, sondern auch aufgrund eines Leineneinbandes eher einem Buch.

Während auf den ersten Seiten der Zeitung üblicherweise viel Wissenswertes über den Vereinsvorstand, den Thron, die elf Kivelingssektionen und das Vereinsgeschehen zu lesen ist, bietet der inhaltliche Teil viele Facetten. In den einzelnen Rubriken reicht die Bandbreite von historischen Themen und zeitgeschichtlichen Berichten über gesellschaftliche Besonderheiten bis hin zur jüngeren Vergangenheit und zu aktuellen Entwicklungen in der Stadt Lingen. Ein besonderes Augenmerk richten die ehrenamtlich tätigen Zeitungsmacher in diesem Jahr auch auf das 650-jährige Jubiläum der Kivelinge im Jahr 2022.

Der Verkaufsstart der Kivelingszeitung erfolgt am Karsamstag, 30. März 2024, ab 9.00 Uhr exklusiv auf dem Lingener Marktplatz am Rande des Wochenmarktes. Gleichzeitig sind dann für die anschließenden Wochen bis Pfingsten auch die folgenden Verkaufsstellen eröffnet: Bürobedarf Nottbeck, Burgstraße 17| Buch + Kunst Blanke, Burgstraße 19| Lingen Wirtschaft + Tourismus, Tourismusinformation im Neuen Rathaus, Neue Straße 3A | Blumen Simon, Oberhofstraße 4 | Bögen-Apotheke, Konrad-Adenauer-Ring 16 | Looken-Apotheke, Lookenstraße 23| Darmer Apotheke, Rheiner Straße 109a und selbstverständlich die Geschäftsstelle der Kivelinge neben dem Kivelingshaus (Schlachterstraße 5). Auch über die Internetpräsenz des Kivelingsvereins unter www.kivelinge.de kann die Festzeitung zuzüglich der Versandkosten bestellt werden. Für die Zeitung wird eine Schutzgebühr in Höhe von 5,00 Euro erhoben.

Der Kommandeur der Kivelinge, Peter Flatken, ruft die Lingenerinnen und Lingener dazu auf, die Kivelingszeitung zu erwerben: „Mit dem Kauf einer Zeitung wird der Kivelingsverein in seinen Aktivitäten aktiv unterstützt, denn die Erlöse fließen direkt in die Vereinskasse, um das Kivelingsfest zu Pfingsten 2024 mitzufinanzieren.“ Dank gelte allen Firmen und Unternehmen der Region als treue Anzeigenkunden, den Autoren der Beiträge und Berichte sowie den weiteren Unterstützern des Projektes.

Bildunterschrift: Kommandeur Peter Flatken nimmt stellvertretend für die Redaktion der Kivelingszeitung die Lieferung der Paletten mit mehreren Tausend Exemplaren der Kivelingszeitung 2024 in Empfang.

ALICE COOPER kommt nach Lingen

 

Mit ALICE COOPER  kommt ein weiterer Weltstar nach Lingen in die EmslandArena. Eins von lediglich sechs Deutschland- Konzerten wird Alice Cooper im Rahmen seiner Europa-Herbsttournee am Freitag, den 04.10. 2024, in der Lingener Emslandarena spielen. Weitere Stationen sind neben Lingen u.a. noch Berlin (Max-Schmeling-Halle), München (Olympiahalle) und Leipzig (Arena). Als Special Guest mit dabei: Die unumstrittene Metal- Queen DORO! 

Allgemeiner Vorverkaufsstart: Mittwoch, 27.03., 12:00 Uhr -> Tickets dann bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und auf www.eventim.de und www.reservix.de

 

Von und Zu eröffnet Neubau in Brögbern Kreativagentur auf 825 Quadratmetern

 

Lingen. Ein lichtdurchfluteter Workspace, Ton- und Videostudios, VR Spaces und eine großzügige Dachterrasse für Unternehmensevents – das alles bietet das neue Gebäude der Kreativagentur „Von und Zu“. Direkt an der neuen Ortsmitte in Brögbern gelegen besticht das Gebäude durch seinen einzigartigen Industriestil. Zur offiziellen Neueröffnung besichtigten Oberbürgermeister Dieter Krone, der Brögberner Ortsbürgermeister Michael Teschke, die Vorsitzenden des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses Martin Koopmann und Stefan Wittler sowie Dietmar Lager von der Wirtschaftsförderung den Neubau. „Das Gebäude ist ein echter Blickfang und setzt architektonisch neue Maßstäbe“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone während der Besichtigung. „Solche Bauten sieht man selten.“
Zwischen dem ersten Spatenstich im März bis zum Einzug im November 2023 lagen gerade einmal acht Monate. „Wir haben hier scheinbar was Gutes gebaut“, freut sich Geschäftsführer Patrick Mess. „Das Gebäude zieht alle Blicke auf sich. Vor allem für die Fassade aus recyceltem Backstein bekommen wir viele Komplimente.“ Highlight des Neubaus sind die mit modernster Technik ausgestatten Ton- und Videostudios. Diese können auch von Unternehmen gebucht werden. Das Konzept im Neubau ist vor allem eins: flexibel. „In unserer Branche überschlagen sich die Trends. Was heute gefeiert wird, kann morgen schon out sein. Deshalb haben wir alles so konzipiert, dass wir schnell und flexibel reagieren können. Davon profitieren vor allem unsere Kunden“, erklärt Patrick Mess. Vor zehn Jahren gründete er die Kreativagentur. Mittlerweile arbeiten zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich an kreativen Markenkonzepten und Kampagnen für Kunden aus ganz Deutschland. Drei nationale Werbepreise konnte das Team bereits einfahren. „Darüber hinaus ist nun auch noch unser Gebäude für einen Berliner Architekturpreis nominiert“, ergänzt Mess. Perspektivisch plant er, das Konzept um eine Rooftopbar auf der Dachterrasse zu erweitern. Die Gäste zeigten sich begeistert von dem Konzept des Neubaus. „Das ist eine Bereicherung für Brögbern“, waren sich die politischen Vertreter einig.

Gratulierten Geschäftsführer Patrick Mess (4. V. li.) zum Neubau: (v. li.) Stefan Wittler (Wirtschafts- und Grundstücksausschuss), Dietmar Lager von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen (Ems), Oberbürgermeister Dieter Krone, der Brögberner Ortsbürgermeister Michael Teschke und (5. v. li.) und Martin Koopmann (Wirtschafts- und Grundstücksausschuss).

Zwei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall in Lingen

 

Lingen. Am Dienstagvormittag hat im Ortsteil Holthausen nach Angaben
der Polizei die Fahrerin eines VW Tiguan die Vorfahrt eines anderen
Autos missachtet. So ereignete sich ein Verkehrsunfall, bei dem zwei
Frauen schwer verletzt wurden. Die 69-Jährige Lingenerin wollte gegen
10.15 Uhr mit ihrem Wagen von der Dorfstraße in die Flurstraße abbiegen.
Dabei hatte sie den VW Golf einer 56-Jährigen – ebenfalls aus Lingen –
übersehen. Die beiden Fahrzeuge stießen zusammen, wobei die 56-Jährige
eingeklemmt wurde. Sie konnte von der Feuerwehr gerettet werden und kam
wie die 69-Jährige mit schweren Verletzungen im Rettungswagen in das
Lingener Krankenhaus. An beiden Fahrzeugen war erheblicher Sachschaden
entstanden.

 

Benefizkonzert im Alten Schlachthof in Lingen

 

Lingen. Am Freitag, den 1. März rocken die Bands Past Perfect und Rockfisch den Alten Schlachthof in Lingen für einen guten Zweck. Die Bands verzichten auf ihre Gage und die Einnahmen kommen der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Lingen und dem Lingener Hospiz e.V. zugute.

Beide Bands sind in der Kulturszene der Stadt keine Unbekannten. Der Name Past Perfect steht seit 2003 für Rock Cover vom Feinsten, ob bei der Weinlaube, dem Feuerwehrfest auf dem Marktplatz oder bei zahlreichen Benefizkonzerten, die neunköpfige Band feiert mit ihrem Publikum zusammen leidenschaftlich gern gute Musik. Auch die Band Rockfisch sind gute Bekannte im Alten Schlachthof. Die sieben Musiker spielen die Musik, die sie selbst gerne hören und spannen dabei den musikalischen Bogen von ABBA bis Toto.

Karten gibt es ab sofort beim Lingener Hospiz (Mühlentorstr. 6b), im Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum „Alter Schlachthof“, online unter www.alterschlachthof.de oder an der Abendkasse zu einem Preis von 10 Euro. Einlass ist ab 19 Uhr, Beginn ist um 20 Uhr.

Wintering eröffnet die erste „Cashless“-Filiale im Lingener Lookentor

Lingen – Das Lookentor in Lingen ist eine Erfolgsgeschichte. Seit der Eröffnung im Jahr 2006 schlendern regelmäßig tausende Besucherinnen und Besucher durch das weit über das Emsland hinaus bekannte Einkaufszentrum. Es ist einer der belebtesten Einzelhandelsflächen in unserer Region. Von Anfang an dabei ist unter anderem die Bäckerei Wintering mit zwei Fachgeschäften. Eine Filiale wurde erst kürzlich modernisiert. Damit wollen die beiden Geschäftsführer Daniel und Manuel Wintering, die das Familienunternehmen in dritter Generation führen, den gestiegenen Anforderungen an die Digitalisierung Rechnung tragen.

Digitales Bestellen, kontaktloses Bezahlen, gemütliches Genießen
Die Bäckerei Wintering hat ihr Fachgeschäft am Lookentor in Lingen zu einer Cashless-Filiale umgebaut. „In den letzten Jahren haben wir uns sehr viel mit Prozessen und Arbeitsabläufen unserer Mitarbeiter auseinandergesetzt. Unser Café im Lookentor ist der ideale Ort, um diesen Schritt der optimierten Prozesse umzusetzen“, sagt Manuel Wintering.

Die reichhaltige Karte und das ausgiebige Snack-Sortiment bleiben selbstverständlich Bestandteil unserer Filiale“, berichtet Daniel Wintering. Wer künftig ein Menü am Tisch genießen möchte, bestellt entweder an der Theke oder am digitalen Bestellterminal, an dessen Bildschirm die Gäste einfach und entspannt durch das Bestellsystem geführt werden. Am Bestellterminal kann bargeldlos mit EC- oder der Wintering-Kundenkarte bezahlt werden. Danach nimmt der Gast am Tisch Platz und wartet auf das Servieren seiner Bestellung. Wer seine Karte nicht zur Hand hat, kann sein Bargeld weiterhin einem Bargeldautomaten an der Theke anvertrauen.

Snacks und Süßes weiterhin an der Theke erhältlich

Wer kurzfristig eine Tüte Brötchen oder sein Lieblingsbrot „to go“ möchte, kommt wie gewohnt an die Theke und wird dort persönlich bedient.

Neu ist der Selbstbedienungskaffeeautomat für den zweiten Kaffee unserer Café-Gäste und für die vielen Besucher des Lookentors, die keine Zeit haben, im erweiterten Sitzbereich zu verweilen und ihre Kaffeespezialität gleich mit auf den Stadtbummel nehmen wollen.

Entlastung für Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter, Kundinnen und Kunden

Ein mutiger Schritt der Familienbäckerei Wintering. Denn sicherlich müssen sich die Kunden erst an den neuen Look und das neue Bestell- und Bezahlsystem gewöhnen. Doch Daniel Wintering fügt hinzu: „Die Digitalisierung wird auch in unserer Backbranche einen festen Platz einnehmen. Dass wir diesen Schritt als eine der ersten Bäckereien in Norddeutschland wagen, verschafft dem Lookentor einen neuen ‚flotten‘ Genusspunkt.“

Darüber hinaus hat die Umstellung viele weitere Vorteile. So können sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Zukunft mehr auf die fachliche Beratung der Kundinnen und Kunden konzentrieren. Erwähnenswert ist auch die Verbesserung der Hygiene. So kommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht mehr mit Bargeld in Berührung.

Aber auch für die Kundinnen und Kunden bringt der technische Fortschritt Vorteile:  „Selbst zu Stoßzeiten kann jeder Gast in seinem eigenen Tempo entspannt durch das gesamte Sortiment – vom Snack, übers Frühstücksmenü bis zum Mittagstisch – in Ruhe auswählen. Dabei sind sogar alle Speisen mit Bildern aufgeführt“, erklärt Christoph Kotte, der bei der Bäckerei Wintering für diedigitale Transformation verantwortlich ist.

Jörk Rieken zum neuen Ortsbürgermeister von Altenlingen gewählt

Lingen. In der Ortsratssitzung am 30. Januar wurde Jörk Rieken (CDU) einstimmig zum neuen Ortsbürgermeister von Altenlingen gewählt. Jörg Rieken bedankte sich bei dem Ortsrat für das Vertrauen. „Ich freue mich auf eine konstruktive und gute Zusammenarbeit“, so der Ortsbürgermeister. Hermann Moß (CDU) wurde zum stellvertretenden Ortsbürgermeister gewählt. Als neue Mitglieder des Ortsrates wurden Nadine Bruns (CDU) und Markus Thale (CDU) begrüßt.

BU1: Der Ortsrat Altenlingen (v.l).: Maria Thole, Günter Reppien (kooptiertes Mitglied), Andreas Hoff, Markus Thale , Ortsbürgermeister Jörg Rieken, Nadine Bruns, Nadine Rode, Carsten Primke, Ulrich Bülow, Hermann MoßEs fehlen: Andre Schoo, Sandra Primke (kooptiertes Mitglied)

 

 

Weiterer Erste-Hilfe-Schrank in der Innenstadt: „Lifecrate System“ am ZOB bietet lebensrettende Instrumente

 Lingen. Ausgestattet mit Defibrillator, Feuerlöscher, Verbandsstoff, Zahnrettungsbox, Kühlpacks, Erste-Hilfe-Koffer, Rettungsdecken und einer Beatmungsmaske bietet die Edelstahlbox von „Lifecrate System“ beim ZOB schnelle Erste Hilfe bei kleinen Unfällen und lebensbedrohlichen Notsituationen. Gesponsert wurde er von Lingener Unternehmen. Bereits seit 2020 ist ein solcher Erste-Hilfe-Schrank auf dem Marktplatz zu finden. Werden die Notfallschränke geöffnet, werden zeitgleich ausgebildete Ersthelfer alarmiert, die zur Hilfe eilen. Über einen Notfallknopf wird außerdem eine direkte Verbindung zu einem Mitarbeiter hergestellt. 

Das Lifecrate-System wird regional gefertigt und ist korrosionsbeständig. Der hohe Härtegrad des Materials macht die Box sehr robust gegen mechanische Einwirkungen wie beispielsweise Vandalismus. Weitere Informationen zu dem System finden Interessierte unter: www.lifecrate.de

 

Seedhouse Lingen: Accelerator-Programm für Startups geplant

Lingen. Startup-Gründungen vor Ort fördern und unterstützen – das möchte das neue Accelerator-Programm „Seedhouse Lingen“ mit den Schwerpunkten Digitalisierung, IT, Künstliche Intelligenz und Erneuerbare Energien. Dafür unterzeichneten die Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen, die IT-Dienstleistungsgesellschaft Emsland, die Fakultät Management, Kultur und Technik der Hochschule Osnabrück sowie die Cornexion GmbH und die Seedhouse Accelerator GmbH aus Osnabrück vergangenen Montag den Letter of Intent.

Ziel der Kooperation ist es, Startup-Teams dabei zu unterstützen, ein tragfähiges Geschäftskonzept zu entwickeln und so den Innovationsstandort Lingen weiter zu stärken. „Das Projekt lebt von den Angeboten und dem persönlichen Engagement am Standort Lingen. Gleichzeitig ergeben sich mit der Hochschule Osnabrück Synergien zwischen den Standorten, von denen alle Beteiligten profitieren“, betont Oberbürgermeister Dieter Krone. Gründerinnen und Gründern profitieren außerdem von der Verzahnung verschiedener Ökosysteme, der Infrastruktur und dem Netzwerk der beteiligten Projektpartner sowie einem intensiven Coaching durch erfahrene Mentoren. Startups erhalten in der Gründungsphase darüber hinaus eine finanzielle Unterstützung.

Die Lingener Start-Ups Easy Snacks UG mit ihrer Mission gegen Lebensmittelverschwendung an Schulkiosken und Claraa mit der KI-basierten Suche und dem schnellerem Finden von Unterlagen werden das Accelerator-Programm als erste Jungunternehmen nutzen. Das Seedhouse Lingen ist in den Räumlichkeiten vom AnDock an der Kaiserstraße zu Hause, in denen beide Start-ups ihre Ideen weiterentwickeln.

Nahtloser Übergang: Drei Hausärzte übernehmen Praxis am Bögen

Lingen. Dr. Kristina Lilienbecker, Johannes Elbeshausen und Jan Weckenbrock sind die neuen Ärzte der Gemeinschaftspraxis am Bögen. Die Fachärzte für Allgemeinmedizin, Allgemeinchirurgie und Innere Medizin haben die hausärztliche Gemeinschaftspraxis zum Jahreswechsel von Karsten Wöbking, Dr. Hermann Berning und Dr. Stefan Sinewe übernommen. „Zu dieser Übernahme können wir uns alle beglückwünschen“, betont Oberbürgermeister Dieter Krone beim Vororttermin in der Praxis. „Eine gute medizinische Versorgung in Lingen ist uns enorm wichtig. Dass drei Hausärzte in den Ruhestand beziehungsweise eine andere Beschäftigung gehen und drei hochausgebildete, junge Ärzte diese nahtlos übernehmen, ist wirklich außergewöhnlich und hervorragend für den Gesundheitsstandort Lingen.“

Elbeshausen, Dr. Lilienbecker und Weckenbrock hatten bis zu der Praxisübernahme langjährige berufliche Erfahrungen in verschiedenen Praxen und Krankenhäusern in der Region gesammelt. Gemeinsam freuen sich die Lingener nun auf die neue Herausforderung. „Unsere Vorgänger waren Hausärzte mit Leib und Seele. Wir wissen um die Verantwortung, die wir den Patienten gegenüber tragen und freuen uns, diese Aufgabe übernehmen zu dürfen“, betonen die Hausärzte. Unterstützt werden sie dabei von Dr. Anne Leifeld, die ebenso wie alle Medizinischen Fachangestellten weiterhin in der Praxis tätig ist.

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen (Ems) hatte die Ärzte bei ihrem Weg zur Praxisübernahme fachlich und finanziell aus dem neuen Programm zur Förderung von hausärztlichen Niederlassungen unterstützt. „Diese Unterstützung hat uns den Start erleichtert und Sicherheit gegeben“, sind sich die drei Ärzte einig.

In den kommenden Monaten sollen die Praxisräume modernisiert werden.

Die Praxis ist montags, dienstags und donnerstags von 7:30 bis 18 Uhr sowie mittwochs und freitags 7:30 bis 13 Uhr geöffnet. Patienten können unter der Telefonnummer 0591 4028 einen Termin vereinbaren.

BU: v.l. Maren Teschke (Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen (Ems), Jan Weckenbrock (Facharzt für Innere Medizin), Johannes Elbeshausen (Facharzt für Allgemeinmedizin und Allgemeinchirurgie), Oberbürgermeister Dieter Krone und Dr. Kristina Lilienbecker (Fachärztin für Allgemeinmedizin und Allgemeinchirurgie).

BREAKING NEWS +++ PETER MAFFAY KOMMT IM JUNI NACH LINGEN +++ BREAKING NEWS

Lingen. Ziemlich genau acht Jahre ist es her, dass Peter Maffay in Lingen für eine Deutschlandtournee probte. Jetzt ist es wieder so weit: Peter Maffay und seine Band spielen in der EmslandArena ein Warm Up Konzert für ihre Farewell-Tour „We love Rock ‚n‘ Roll“. Am Samstag, den 15. Juni haben die Zuschauer in Lingen die Möglichkeit, schon vorab das Programm zu erleben, mit dem die Künstler anschließend in spektakulären Open-Air-Locations gastieren. Mehr als 300.000 Tickets sind bereits verkauft. Für wenige Städte gibt es noch Restkarten.

Wir freuen auf ein erneutes Gastspiel des mit 20 Nummer 1-Alben erfolgreichsten deutschen Künstlers!

PETER MAFFAY & BAND

We Love Rock ’n‘ Roll – Farewell Tour 2024

Samstag,15.Juni 2024 in Lingen

VVK-Start: Tickets ab 59,95 € inkl. Gebühren ab Dienstag, 13.02.2024 (11:00 Uhr!) –  auf www.eventim.de.

Neue Führungsspitze bei Ortsfeuerwehr Lingen

Lingen. Der Rat der Stadt Lingen hat gestern einstimmig Oliver Mess zum Ortsbrandmeister und Björn Annas zum stellvertretenden Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Lingener ernannt. Nach der Wahl in der Jahresdienstversammlung am vergangenen Wochenende überreichte Oberbürgermeister Dieter Krone die Urkunden an die beiden Feuerwehrmänner. „Ihr übernehmt künftig die Führung und Verantwortung von rund 90 aktiven Kameradinnen und Kameraden. Dafür verdient ihr unser aller Anerkennung und ich freue mich auf die gute Zusammenarbeit“, so Oberbürgermeister Dieter Krone.

BU: v.l. Oberbürgermeister Dieter Krone, stellvertretender Ortsbrandmeister Björn Annas, Ortsbrandmeister Oliver Mess und Ratsvorsitzende Annette Wintermann.

 

Traditionelle Fundsachenversteigerung in Lingen

Lingen. Neues Fahrrad gesucht? Die nächste Online-Versteigerung findet vom 23. Februar (12 Uhr) bis zum 10. März (19 Uhr) statt. Alle Gegenstände finden Interessierte unter www.lingen.de/fundsachen. Darunter auch zahlreiche Fahrräder namhafter Hersteller und auch E-Bikes. Zudem suchen Kaffeemaschinen, Werkzeug, Uhren und einiges mehr neue Besitzer.

Alle eingestellten Fahrräder können ab Freitag, 2. Februar, an dieser Stelle in einer Vorschau betrachtet werden. Eigentümer haben dann letztmalig bis zum 16. Februar die Möglichkeit, Ihre Rechte beim Bürgerbüro (buergerbuero@lingen.de, 0591 9144-333), anzumelden und einen Eigentumsnachweis vorzulegen. Die übrig gebliebenen Fundsachen, für die sich bis dahin kein rechtmäßiger Eigentümer beim Fundbüro gemeldet hat, werden im o. g. Zeitraum versteigert.

Zu beachten ist, dass, wie bei herkömmlichen Vor-Ort-Versteigerungen von Fundsachen, die Gegenstände weder auf Funktionalität noch Beschädigungen geprüft werden. Es wird weder eine Garantie noch Gewährleistung gegeben, ein Umtausch oder Rücktritt vom Kauf ist nicht möglich. Es wird keine Haftung übernommen.

Verfahrensablauf

Interessierte müssen sich zunächst ein Profil bei Fundbüro Deutschland (https://www.fundbürodeutschland.de/) einrichten. Nach der Registrierung erhält die bietende Person eine E-Mail mit einem Link, über den die Registrierung nochmals bestätigt werden muss. Erst danach ist sie für die Online-Versteigerung freigeschaltet und kann bei den Auktionen mitbieten. Sobald die Versteigerung beendet ist, erhält die höchstbietende Person automatisch innerhalb eines Tages eine E-Mail mit einer Bestätigung. Die ersteigerten Gegenstände können anschließend, innerhalb der im Schreiben genannten Frist, gegen Vorlage der E-Mail-Empfangsbestätigung im Bürgerbüro der Stadt Lingen (Ems), Neue Str. 5 in 49808 Lingen (Ems), gegen Karten- oder Barzahlung abgeholt werden. Ersteigerte Fahrräder müssen allerdings beim Bauhof (hinter den Lingener Stadtwerken), Willy-Brandt-Ring 35 in 49808 Lingen (Ems), abgeholt werden. Beim Bauhof ist aktuell nur Barzahlung möglich. Eine Versendung der ersteigerten Fundsache findet nicht statt.

Das Bürgerbüro ist Montag bis Mittwoch von 9 bis 16 Uhr, donnerstags von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 12:30 Uhr geöffnet. Der Bauhof öffnet montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12:30 Uhr. Auf die entsprechenden Hinweise, Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Datenschutzerklärung wird verwiesen. Bei Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter*innen des Bürgerbüros gerne zur Verfügung.

 

Lingen Helau beim Karnevalsumzug – LiLi-Busse fahren ab ca. 13 Uhr kostenfrei in die Innenstadt

Lingen. „Lingen Helau“ heißt es am Sonntag, den 4. Februar. Ab 14:11 Uhr ziehen die Jecken durch die Straßen der Lingener Innenstadt. Dazu lädt die Karnevalsvereinigung Lingen e.V. alle Karnevalsbegeisterten herzlich ein. Bisher haben sich 38 Gruppen für den Umzug angemeldet. Um viele Lingenerinnen und Lingener für den Umzug zu begeistern, werden die Busse der Verkehrsgemeinschaft Emsland-Süd eingesetzt. Ab 13 Uhr zu den jeweiligen Abfahrzeiten können die Jecken am Sonntag, den 4. Februar mit den LiLi-Bussen so stündlich aus den Ortsteilen zum ZOB fahren, die letzte Abfahrt vom ZOB ist um 17.35 Uhr möglich – und das sogar kostenfrei.

Der Karnevalsumzug startet traditionell an der Alten Rheiner Straße und verläuft über die Bernd-Rosemeyer-Straße, die Marienstraße zum Marktplatz. Im Anschluss zieht der Karnevalsumzug durch die Gymnasialstraße und die Wilhelmstraße in Richtung Bahnhof und von dort aus noch einmal durch die Burgstraße und die Marienstraße. Der Umzug endet schließlich über die Bernd-Rosemeyer-Straße in der Poststraße.

„Nusha Aesthetik Lingen“ neu eröffnet

Lingen. In der Waldstraße 68 in Lingen hat kürzlich das Kosmetikstudio „Nusha Aesthetik Lingen“ neu eröffnet. Inhaberin Nejbir Atalan bietet dort verschiedene Kosmetikbehandlungen, dauerhafte Haarentfernung mittels Diodenlaser, Permanent-Make-Up sowie Lash- und Browlifting an.
Die gebürtige Lingenerin betreibt bereits ein Kosmetikstudio in Münster. Mit der Zweigstelle in Lingen möchte die Kosmetikerin nun intensiver mit ihrer Tante Hasliya Atalan zusammenarbeiten, die in denselben Räumlichkeiten „Auszeit Fußpflege“ anbietet. „So können wir unseren Kundinnen und Kunden die gesamte Palette für die Schönheit anbieten“, erklärt Nejbir Atalan ihre Entscheidung für den neuen Standort in Lingen. Für die Zusammenarbeit von Tante und Nichte sind die Räumlichkeiten aufwendig renoviert worden. Max Nie-Hoegen von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen gratulierte den beiden Frauen zur Neueröffnung. Termine sind nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Max Nie-Hoegen von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen besichtigte die Räumlichkeiten von Nejbir und Hasliya Atalan.

Lingen Demo gegen Rassismus

Kundgebung in Lingen gegen Rechtsextremismus und Rassismus
Rund 12000 Menschen folgten dem Aufruf zum Widerstand

Am späten Samstagnachmittagdrängten sich auf dem Lingener dem Marktplatz mehr als 12000 Menschen. Sie hatten alle das eine Ziel: Sie erhoben sich im Rahmen der Initiative „Kein Rechtsextremismus, Rassismus und AfD, Lingen bleibt bunt“. Oberbürgermeister Dieter Krone betonte: „Lingen ist bunt und bleibt bunt. Bei uns leben miteinander 116 verschiedene Völker unter einem Dach.“

Lingen. Es war die größte Kundgebung seit langem auf dem Marktplatz, an der nach Angaben der Polizei rund 12.000 Menschen teilgenommen haben. Der Protest gegen Rechtsextremismus, Rassismus und die Allüren der AfD sei sehr ruhig verlaufen. Dieter Krone rief während der Kundgebung dazu auf „klare Kante“ gegen Rechtsextremismus und Rassismus sowie gegen die AfD zu zeigen. „Dies gilt ebenso während Arbeit, in der Familie oder in Freundeskreisen. Was wir hier zeigen, ist gelebte Gemeinschaft“, stellte Krone heraus.

Aktuell werden in Deutschland viele Kundgebungen und Demonstrationen gegen Rechtsextremismus und Rassismus sowie gegen die AfD organisiert. Als Grund sehen die vielen teilnehmenden Menschen das Geheimtreffen zwischen Rechten und Rechtsextremen mit Politikern der AfD und Mitgliedern der CDU in Potsdam im November letzten Jahres. Bei der Zusammenkunft sei Tenor die Vertreibung von Millionen Menschen aus Deutschland gewesen.

Die Initiative „Lingen ist Bunt“ hatte bereits am vergangenen Mittwoch zu einer Demonstration gegen Rechts aufgerufen. Damit wollten die Initiatoren verhindern, dass aus Worten schnell Taten werden. Auch am Samstag setzte Lingen ein klares Zeichen gegen Rechts. Die Initiatoren waren zunächst von 500 Teilnehmenden ausgegangen, waren aber überwältigt von den mehr als 12.000 Menschen, die auf dem Marktplatz ihre Bestürzung über die Deportationspläne der Politiker und Rechtsextremisten zum Ausdruck brachten.

Mit Plakaten und diversen Demonstrationsschildern, auf denen „Menschenrechte statt rechte Menschen“ oder der Wunsch nach einer bunten Zukunft stand, äußerten junge und ältere Bürger gleichermaßen ihren Unmut. Oberbürgermeister Krone hatte gegen 17.30 Uhr das Wort ergriffen und mahnte: „Dies Gedankengut der Rechtsextremismus und Rassisten hat keinen Platz in unserer Stadt. Ihre große Beteiligung zeigt klar auf, dass Sie ein Zeichen setzen wollen. Die AfD und die Rechtsextremen verfolgen die Ziele, die Migrantinnen und Migranten aus Deutschland zu vertreiben, egal ob sie kurz oder auch in der vierten Generation bei uns leben. Sie sind alle Teil unserer Gemeinschaft, die hier in Lingen gelebt wird!“

Auch weitere Redner stellten in den Vordergrund, dass Lingen bunt sei. Die Demokratie verlange zwar sehr viel, gelte aber für alle Menschen, so Krone, der betonte: „Bei uns nutzen viele Menschen die Freiheit. Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, Nationalismus und Antisemitismus, Hass und Hetze sind mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar. Deshalb protestierten wir alle, wenn Pläne geschmiedet werden, um Menschen wie in den dunkelsten Zeit der deutschen Geschichte zu deportieren.“ Die AfD und die Rechtsextremen würden die Grenzen des Sag- und Denkbaren nach rechts verschieben, wenn sie zum Beispiel von „Remigration“ sprechen würden.

Förderbescheid zur Sanierung des Bahnhofs liegt vor

Lingen. Der langersehnte Förderbescheid der N-Bank in Höhe von rund 2,8 Millionen Euro liegt nun vor. „Mit den Zuwendungen der Landesnahverkehrsgesellschaft und der KfW stehen insgesamt Fördermittel von rund 4 Millionen Euro zur Verfügung. Wir hoffen auf gute Ergebnisse bei den Ausschreibungen, sodass der neugestaltete Bahnhof zu einem attraktiven Eingangstor und einer tollen Visitenkarte unserer Stadt wird“, erklärt Oberbürgermeister Dieter Krone. „Ich bedanke mich, dass uns der Förderbescheid nach langer Wartezeit nun vorliegt“, betont Oberbürgermeister Dieter Krone in einem Vororttermin am Bahnhof. Die europaweiten Ausschreibungen der rund 40 Gewerke für die Sanierung des Bahnhofs werden nun veröffentlicht. Nach erfolgreichem Ausschreibungsergebnis kann die Baumaßnahme dort voraussichtlich im Sommer dieses Jahres starten.

Der Entwurf des Architekturbüros Ahrens + Pörtner aus Hilter am Teutoburger Wald sieht vor, das 165 Jahre alte Gebäude in den Originalzustand zurückzuversetzen. Die Gebäudesymmetrie, wie sie 1856 das Bild des Gebäudes prägte, kehrt mit Achsen und klarer Struktur zurück. Innen verschwinden die Decken, sodass eine hohe Bahnhofshalle entsteht. Über Lichtbänder auf beiden Gebäudeflügeln erhellt natürliches Licht den Raum. Von der oberen Empore sollen Gäste die Möglichkeit haben, in die großzügige Wartehalle und den gastronomischen Bereich zu blicken. Die Bentheimer Eisenbahn übernimmt das Reise- und Mobilitätszentrum auf der rechten Seite des Gebäudes und kümmert sich um den Ticketverkauf sowie Beratung zu Nah- und Fernverkehrsangeboten. Ebenfalls auf der rechten Seite ist ein Kiosk vorgesehen. An der Bahnhofshalle lädt ein italienisches Restaurant zum Verweilen ein. Angelo Pálmisano, Inhaber des Restaurants „Da Sandro“, bietet den Gästen dort zukünftig mediterranem Flair. Insgesamt 70 Gäste finden innen Platz, auf der Terrasse zum Vorplatz noch einmal 30. Öffentliche Sanitäreinrichtungen mit behindertengerechten WC-Anlagen stehen für die Bahnhofsbesuchenden zur Verfügung. Komplettiert wird das Angebot durch ein Kümmererbüro, welches vom Lions-Club initiiert wird.

 Die europaweite Ausschreibung für die Sanierung des Bahnhofs kann beginnen. Über den nun vorliegenden Förderbescheid freuen sich (v.r.) Oberbürgermeister Dieter Krone, Dr. Bernhard Bendick (Stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Planen, Bauen und Mobilität), Erster Stadtrat Lothar Schreinemacher, Günter Reppin (Vorsitzender des Ausschusses für Planen, Bauen und Mobilität), Henrik Beerboom (Fachbereichsleiter Stadtplanung und Hochbau) und Mario Fehring (Fachdienst Hochbau).

Raub an Tankstelle in Lingen – Zeugen gesucht

Lingen – Am Dienstagmorgen um 04.25 Uhr kam es in der Rheiner Straße zu einem Raub an einer Tankstelle. Ein bisher unbekannter Täter betrat die dortige Aral-Tankstelle und bedrängte die Verkäuferin, indem er sie ergriff. Der Täter erbeutete Bargeld und flüchtete zu Fuß in unbekannte Richtung. Das Opfer beschreibt den Täter als auffallend groß (etwa 190 cm) und vollständig schwarz bzw. dunkel gekleidet. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Lingen unter der Rufnummer 0591 – 87 0 zu melden.

Foto-ESM

Sieben Fahrzeuge kollidieren auf der B213 wegen Glatteis – Zwei Leichtverletzte und erheblicher Sachschaden


Lingen – Heute Morgen gegen 7.15 Uhr fuhr eine 54-Jährige mit einem Peugeot 206 auf der B213 aus Nordhorn in Richtung Meppen. Auf Höhe der Abfahrt Rheine/B70 in Lingen geriet sie vermutlich aufgrund von Glatteis in Schleudern und fuhr gegen die 49-jährige Fahrerin eines Skoda Fabia. Die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer konnten nicht mehr rechtzeitig ausweichen bzw. abbremsen, sodass insgesamt sieben Fahrzeuge in den Unfall verwickelt wurden. Dabei wurde die 54-Jährige und ein 33-jähriger Fahrer eines VW Arteon leicht verletzt. Der Gesamtschaden steht bislang noch nicht fest, wird aber auf mehrere tausend Euro geschätzt. Die Fahrbahn war im Rahmen der Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen teilweise bis kurz nach 9.00 Uhr gesperrt.

Azubi-Austausch unter Partnerstädten

Lingen. Fremde Rathausluft konnten vor einigen Wochen Carolin Sauren und Louisa Roling schnuppern. Zwei Wochen waren sie in Lingens Partnerstadt Marienberg in Sachsen zu Gast. Die jungen Frauen arbeiten eigentlich im Lingener Rathaus und absolvieren dort ihr Duales Studium zum Bachelor of Arts – Verwaltungsbetriebswirtschaft. In Marienberg durften sie das Hauptamt unterstützen und konnten beispielsweise die Neubürgerbroschüre und die Dienstzeitvereinbarung überarbeiten sowie Arbeitszeugnisse mitentwickeln.
„Es war sehr spannend, hinter die Kulissen eines fremden Rathauses blicken zu können und das sogar in einem anderen Bundesland“, erzählten die beiden Studentinnen von ihren Erlebnissen. Das Marienberger Rathaus sei insgesamt kleiner und dadurch noch familiärer, als das in Lingen. „Wir sind dort herzlich aufgenommen worden und haben uns sehr wohlgefühlt.“ Neben der eigentlichen Arbeit im Rathaus werden sie aber vor allem das tolle Rahmenprogramm in Erinnerung behalten. „Wir sind für jeweils einen Tag nach Prag und nach Dresden gefahren“, so Louisa Roling. „Außerdem haben wir mit anderen Auszubildenden und Studenten gebowlt und eine Rundfahrt in die verschiedenen Ortsteile Marienbergs gemacht“, ergänzt Carolin Sauren. Untergebracht waren Carolin Sauren und Louisa Roling in einer Ferienwohnung in Marienberg – nur wenige Meter vom Rathaus entfernt. „Das war super, so konnten wir auch einmal auf eigene Faust Marienberg erkunden und uns selbstständig versorgen“, sagt Louisa Roling.
Bereits im Herbst hatte ein Auszubildender aus Marienberg Lingen besucht und im Rathaus ein Praktikum absolviert. Voraussichtlich im August/September 2024 kommen zwei weitere Marienberger Auszubildende nach Lingen, gleichzeitig soll ein Gegenbesuch von zwei Studierenden in Marienberg erfolgen. Damit folgen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer langjährigen Tradition: Bereits Anfang der 90er Jahre lernten Marienberger Auszubildende bei der Stadt Lingen, bevor sie die Arbeit in ihrer Heimatstadt antraten. „Davon profitieren wir alle“, ist sich auch Inge Els sicher, die sich um alle Auszubildenden im Lingener Rathaus kümmert. „Deshalb hoffen wir, dass noch viele weitere Azubis dem Beispiel von Carolin und Louisa folgen werden.“

Oberbürgermeister André Heinrich bedankt sich bei Carolin Sauren und Louisa Roling für den Einsatz im Marienberger Rathaus.

Hochwasser in Lingen nimmt bedrohliche Ausmaße an Polizei, Einsatzkräfte und Betroffenen sind sauer auf Gaffer


Seit mehr als zwei Wochen steigt rund um Lingen der Wasserpegel der Ems sowie der von kleineren Flüssen, Bächen und Gräben. Seit Weihnachten seit mehr als 300 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des THW, der DLRG, des DRK, der Polizei, der Stadtentwässerung sowie des Bauhofes im Einsatz. Eine Besserung des Hochwasserstandes wird erst erwartet, wenn die Ems im Kreis Steinfurt sinkt.


Lingen. Die Hochwasserlage rund um die Emsstadt ist angespannt. So rechnet die untere Wasserbehörde damit, dass die Pegelstände der Ems in den nächsten 24 Stunden weiter steigen würden. Die Deiche würden rund um die Uhr kontrolliert und weitere Sandsäcke gefüllt, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.  

Auch für Oberbürgermeister Dieter Krone sei es kein normales Weihnachtsfest gewesen, zumal er immer an die Einsatzkräfte habe denken müssen, die anstatt unter dem Weihnachtsbaum mit ihren Familien zu feiern, ehrenamtlich den Schutz der Bevölkerung übernommen hätten, um Häuser, Deiche und Uferbereiche zu sichern. „Sie alle leisten wirklich Außergewöhnliches – dafür gilt allen mein herzlichster Dank.“
 
Wie Krone erklärte, sei bereits am ersten Weihnachtsfeiertag hinsichtlich der steigenden Pegelstände der Hochwasserstab der Stadt Lingen für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) einberufen worden. Unter anderem seien 62 Bewohnerinnen und Bewohner des Campingplatzes am Ausflugsziel Hanekenfähr evakuiert worden. Von den Wassermassen waren auch in den Ortsteilen Darme, Biene, Holthausen Reuschberge, Schepsdorf und Wachendorf mehre Wohngebiete betroffen.

In Hanekenfähr sind weiterhin Wochenendhäuser vom Wasser bedroht. Das Wehr, über das die Ems über fünf Meter tief fällt, ist nicht mehr zu sehen. Davon verschaffte sich von einem sicheren Punkt am Hotel Am Wasserfall aus die Lingenerin Juliane Seeker mit ihrem Mann und zwei Kindern einen Überblick und meinte: „So ein katastrophales Hochwasser habe ich noch nie erlebt.“


Die Sperrtore in Lingen-Darme im Dortmund-Ems-Kanal sind geschlossen, damit die Wassermassen der Ems nicht in den Kanal drücken. Nicht nur in Lingen-Schepsdorf beklagte sich eine Anwohnerin der Herzforder Straße, deren Wiesen unter Wasser stehen. Sie sei entsetzt über die Dreistigkeiten einiger Unvernünftiger, die sogar nachts auf ihr Grundstück fahren würden, um das Hochwassergeschehen aus nächster Nähe zu betrachten.

Oberbürgermeister Krone warnt und appelliert: „Folgen Sie den Anordnungen der Ordnungskräfte und bereiteten sie sich auf mögliche Evakuierungen vor. In diesen Tagen ist besonders Nachbarschaftshilfe gefragt. Bitte unterstützen Sie sich gegenseitig und entlasten Sie so die Hilfskräfte! Mehr als 20 Straßen sind im gesamten Stadtgebiet gesperrt. Es ist absolut wichtig, dass sich auch alle an diese Absperrungen halten! Fahren Sie nicht in überspülte Straßen und bleiben Sie von den Deichen weg. Es droht akute Lebensgefahr. Denn die Deiche sind teilweise bereits aufgeweicht, so dass sie nicht mehr betreten werden dürfen.“

Die Stadt Lingen hat ein Bürgertelefon eingerichtet, dass unter der Nummer (0591) 9144-999 zu erreichen ist. Von dort ist zu erfahren, dass die Pegel der Ems derzeit stabil seien. Am Donnerstag, 28. Dezember 2023, war in Lingen-Darme der Pegel mit 6,94 Metern gleichbleibend. Den aktuellen Hochwasserstand kann man unter https://www.pegelonline.nlwkn.niedersachsen.de/Messwerte abrufen.

Lingenerin Margarethe Masselink feiert 100. Geburtstag

Lingen. Viele Lingenerinnen und Lingener kennen Margarethe Masselink als die gute Seele der „Friesenkate“ in der Burgstraße. Nun feierte sie ihren 100. Geburtstag. Oberbürgermeister Dieter Krone überbrachte ihr die besten Wünsche aus dem Lingener Rathaus, des Landkreises Emsland und des Landes Niedersachsen. „Sie sind eine Institution in Lingen“, betont er, als er die Jubilarin vergangenen Sonntag an ihrem Ehrentag in der Burgstraße besuchte. Mit sage und schreibe 95 Jahren stand „Gretel“, wie sie liebevoll von allen genannt wird, noch hinterm Tresen. „Die Friesenkate war mein Refugium“, erklärt sie. „Ich habe es einfach geliebt.“ Fast 40 Jahre hat Gretel Masselink die Friesenkate allein betrieben. In der Gastronomie war sie jedoch fast ihr ganzes Leben.

1923 wird Margarethe Masselink in Schlesien geboren und flieht in jungen Jahren nach Bad Harzburg. Dort arbeitet sie in einem Hotel als Hauswirtschaftlerin und lernt ihren Mann kennen. Aus ihrer Ehe gehen zwei Söhne hervor. In den 50er-Jahren ziehen sie nach Lingen, pachten die Kantine der Erdölraffinerie und betreiben anschließend das „Hotel zur Sonne“ an der Wilhelmhöhe. Schließlich übernehmen sie die Friesenkate in der Burgstraße. Nach dem frühen Tod ihres Mannes betreibt Gretel Masselink die Gaststätte alleine und macht sie zum Kult. Nicht nur die besondere Atmosphäre der urigen Kneipe sei es gewesen, die die Gäste anzog, ist sich ihre Familie sicher. „Alle haben Gretel und ihre liebevoll, direkte Art geliebt“, sind sich alle einig. „Darauf können Sie mächtig stolz sein“, pflichtet Oberbürgermeister Dieter Krone bei. „Die Friesenkate ist Ihr Werk. Das ist, was Sie geschaffen haben.“
Doch auch nach ihrem wohlverdienten Ruhestand kam es für Gretel Masselink nie in Frage, die Friesenkate vollständig hinter sich zu lassen. Noch heute ist die 100-Jährige die Inhaberin und wohnt über ihrer geliebten Gaststätte. „Hier spielt das Leben, hier gibt es immer etwas zu sehen“, freut sie sich. Auch die Geschehnisse außerhalb der Burgstraße hat sie immer im Blick: Jeden Tag liest sie die Tageszeitung und informiert sich im Fernsehen, was in der Welt geschieht. Die Bewirtung in der Friesenkate hat sie mittlerweile an ihre langjährige Angestellte Sonja übergeben. „Darüber bin ich sehr froh“, betont Gretel Masselink. Ihre geliebte Friesenkate in guten Händen zu wissen, beruhige sie. „Ich bin sehr dankbar für alles.“

Pkw landet im Wassergraben


Lingen: Am Samstagnachmittag gegen 16:30 Uhr befuhr ein 40-Jähriger mit seinem 13-jährigen Sohn die L60 aus Lingen in Richtung Lengerich. In Höhe Schillingmanngraben kam der Pkw nach links von der Straße ab, durchbrach ein Brückengeländer und landetet in einem wasserführenden Graben, bei dem der  13-Jährige so schwer verletzt wurde, dass er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren wurde. Der Vater erlitt leicht Verletzungen, die vor Ort vom Rettungsdienst behandelt wurden. Am Fahrzeug und am Brückengeländer entstand erheblicher Sachschaden.

Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Lingen mit 3 Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften sowie der Rettungsdienst, Polizei und die untere Wasserbehörde. 

Neues Müllfahrzeug im Emsland fährt mit Wasserstoff

Lingen. „100 % Wasser – 0 % Co2“ steht auf dem Sammelfahrzeug, das der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) Landkreis Emsland in Betrieb genommen hat. Damit fährt erstmals ein mit Wasserstoff betriebenes Fahrzeug für den AWB. Das Schwerlastfahrzeug ist deutlich leiser und dank der alternativen Antriebstechnik absolut abgasfrei unterwegs. Die Anschaffung wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert. Landrat Marc-André Burgdorf stellte das klimafreundliche Fahrzeug jetzt gemeinsam mit Vertretern des AWB, der H2-Region Emsland und dem mit der Sperrmüllsammlung beauftragtem Partner Reholand in Lingen der Öffentlichkeit vor. 

„Das Emsland als Wasserstoffregion macht vor, in welche Richtung sich Deutschland entwickeln muss – auch im Bereich Mobilität. Mit der Anschaffung eines CO₂-neutralen wasserstoffbetriebenen Fahrzeugs für die Sperrmüllabfuhr zeigt der Abfallwirtschaftsbetrieb Emsland, wie Klimaschutz ganz konkret funktioniert. Der Einsatz des Wasserstoff-LKWs ist neben weiteren Initiativen des Landkreises Emsland ein maßgeblicher Schritt, um Klimaneutralität im Emsland zu erreichen“, sagte Burgdorf.

Auch beim Abfallwirtschaftsbetrieb Emsland freut man sich über den Neuzugang: „Mit dem ersten wasserstoffbetriebenen Abfallsammelfahrzeug gehen wir konsequent den nächsten Schritt hin zu einer klimaneutralen Abfallentsorgung“, betonte Dr. Michael Kiehl, zuständiger Kreisbaurat beim Landkreis Emsland. Er ergänzte: „Weniger Dieselverbrauch bedeutet weniger Stickoxidausstoß und damit bessere Luft“. Durch den Einsatz des neuen Wasserstoff-Lkw kann der Abfallwirtschaftsbetrieb rund 10.000 Liter Diesel pro Jahr einsparen, das entspricht etwa 30 Tonnen CO₂ pro Jahr.

Einsatz in Lingen und Emsbüren

Der Wasserstoff-Lkw wird künftig in Lingen und Emsbüren bei der Sperrmüllabfuhr eingesetzt. Heiner Pott, Vorsitzender der für die Sperrmüllsammlung im Gebiet der Stadt Lingen und der Gemeinde Emsbüren zuständigen  Reholand GmbH: „Der Schritt zum Wasserstoffantrieb ist ein weiterer Baustein, um die Abfallwirtschaft leiser und emissionsfreier zu machen und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Wir und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen uns, dazu einen Beitrag leisten zu können.“

 

Die H2-Region Emsland unterstützte bei der Planung und Fördermittelakquise: „Mit der Inbetriebnahme des Wasserstoff-Abfallsammelfahrzeugs im Rahmen des Projekts „COSPEL“ im Emsland erreichen wir einen wichtigen Meilenstein. Die Nutzung von Wasserstoff in der Mobilität nimmt Fahrt auf“, so Dr. Tim Husmann, Netzwerkmanager der H2-Region Emsland.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen emissionsfreien Lkw der Firma FAUN, der bei einem zulässigen Gesamtgewicht von rund 27 Tonnen etwa acht Tonnen Abfall laden kann. Die Energie wird über Brennstoffzellen erzeugt, die mit grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Vollgetankt hat das Wasserstoff-Müllauto eine Reichweite von rund 250 Kilometern und muss je nach Sammeltour nur alle zwei bis drei Tage aufgetankt werden. Dies geschieht zunächst an der Wasserstofftankstelle der CEC Haren GmbH im Gewerbegebiet an der Autobahnanschlussstelle Haren-Wesuwe. Ab Fertigstellung, voraussichtlich Ende 2024, soll die H2-Tankstelle der RWE in Lingen an der Schüttorfer Straße genutzt werden.

Das Projekt „COSPEL – CO2-neutrale Sperrmüllsammlung im Emsland“ wird im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie mit insgesamt etwa 706.000 Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert.  Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.

Bild: Landrat Marc-André Burgdorf (6. v. l.) und Michael Steenken (5. v. r.)  von FAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG gemeinsam mit weiteren Gästen aus Politik, des AWB Landkreis Emsland, Reholand und der H2-Region bei der Schlüsselübergabe für das erste Wasserstoff-Sammelfahrzeug. (Foto: Landkreis Emsland)

 

Nadine Brümleve übernimmt Alte Markt Apotheke in Lingen

Lingen. Die älteste Apotheke in Lingen hat eine neue Inhaberin. Im Oktober übernahm Nadine Brümleve die Alte Markt Apotheke in der Lingener Fußgängerzone. Sie möchte das Traditionshaus zukünftig um digitale Angebote erweitern, den Charme der denkmalgeschützten Apotheke aber beibehalten. In den vergangenen Wochen wurden aus energetischen Gründen bereits neue Fenster in das etwa 200 Jahre alte Gebäude eingebaut. Von den Modernisierungsarbeiten machten sich Oberbürgermeister Dieter Krone, Torben Bruns vom Citymanagement sowie Maren Teschke von der Lingener Wirtschaftsförderung nun ein Bild vor Ort. „Mit der Übernahme der Apotheke gewährleisten Sie nicht nur die medizinische Versorgung in der Innenstadt, sondern führen auch eine Traditionsapotheke fort“, bedankte sich Oberbürgermeister Krone. „Besonders freut es mich natürlich, dass alle Mitarbeitenden übernommen wurden.“ Die zentrale Lage direkt am Markt sei ideal und wichtig für die Versorgung der Innenstadt. Nicht nur der Standort hat Nadine Brümleve sofort überzeugt, die Apotheke Am Markt zu übernehmen. „Ich habe mich sofort in den besonderen Charme verliebt. Die Einrichtung aus den 1950er Jahren bleibt daher selbstverständlich erhalten. Ich freue mich aber darauf, das Traditionelle mit modernen Angeboten zu kombinieren“, erklärt die Apothekerin.

Neben einer persönlichen Beratung bieten Nadine Brümleve und ihr Team ein breites Sortiment in den Bereichen der Selbstmedikation an. Auch Kosmetikprodukte unterschiedlicher Hersteller haben das Sortiment bereits erweitert. Der angebotene Botendienst der Apotheke wird ab Januar im Sinne der Nachhaltigkeit überwiegend mittels eines elektronischen Lastenrades ausgeübt.

Seit August steht Brümleve in engem Austausch mit der Wirtschaftsförderung und wird insbesondere bei der Antragsstellung für verschiedene Fördermittel unterstützt. Auch in Sachen Digitalisierung laufen derzeit Gespräche mit der Stadt. Die Apotheke Am Markt 1ist montags bis samstags von 8.30 bis 13 Uhr und 14.30 bis 18.30 Uhr geöffnet.

Freuen sich, dass die Alte Markt Apotheke weitergeführt wird: (von links) Torben Bruns vom Citymanagement, Apothekerin Nadine Brümleve, Oberbürgermeister Dieter Krone und Maren Teschke von der Wirtschaftsförderung.

 

Grüner Strom für die EmslandArena PV-Anlage in Betrieb genommen

Lingen. Mehr als tausend Solarmodule erzeugen seit dieser Woche grünen Strom auf dem Dach der EmslandArena. In den vergangenen Monaten wurden die Module installiert und nun in Betrieb genommen. „Die Installation der PV-Anlage ermöglicht nicht nur die Erzeugung sauberer Energie, sondern trägt auch zur Kostensenkung und Umweltschonung bei. Dies fördert langfristige Energieunabhängigkeit und ermöglicht nachhaltige, klimaneutrale Events in der Arena. Die neue Anlage zählt dabei zu den größten in Lingen“, erläutert Oberbürgermeister Dieter Krone. In einer Kooperation pachten die Stadtwerke Lingen die Dachfläche der Arena und betreiben die Anlage. Etwa die Hälfte des erzeugten Stroms benötigt die EmslandArena um ihren Energiebedarf zu decken. Der Rest wird in das Stromnetz eingespeist. „Diese Partnerschaft zwischen den Stadtwerken Lingen und den Betreibern der EmslandArena ist ein bemerkenswertes Beispiel für nachhaltiges Denken und Handeln. Sie zeigt, wie wir gemeinsam innovative Lösungen finden können, um die Energiekosten zu senken und gleichzeitig zum Klimaschutz beizutragen“, so Ralf Büring, Geschäftsführer der Stadtwerke Lingen. Die PV-Anlage besteht aus 1.010 Solarmodulen mit einer Leistung von mehr als 400 Watt Peak. Für Florian Krebs (EmslandArena und Emslandhallen), liegen die Vorteile der PV-Anlage klar auf der Hand: „Die EmslandArena kann nun einen erheblichen Teil ihres Strombedarfs selbst decken und ihren Strombezug drastisch reduzieren. Dies ist ein großer Schritt in Richtung Energieeffizienz und Unabhängigkeit.“ Zusätzlich zur Stromversorgung plant die EmslandArena, einen Teil der jährlich erzeugten 400.000 Kilowattstunden Strom für die Förderung der elektrischen Mobilität zu nutzen. Hierfür sollen E-Ladesäulen an den Emslandhallen und der EmslandArena installiert werden.


Bildunterschrift: (v.l.) Oberbürgermeister Dieter Krone, Heiner Rehnen (Vorsitzender des Betriebsausschusses Emslandhallen), Anne Ahaus (Stadtwerke Lingen), Florian Krebs (EmslandArena und Emslandhallen) und Dr. Ralf Büring (Geschäftsführer Stadtwerke Lingen).