VGH-Fairnesswertung: Am SC Spelle-Venhaus führt fast kein Weg vorbei

Spelle- Wenn die VGH-Fairnesswertung des Niedersächschen Fußballverbandes ansteht, ist der Weg ins Getränke Hoffmann Stadion des SC Spelle-Venhaus vorprogrammiert. Sven Wohlkittel, Vertriebsleiter der VGH-Versicherungen in Lingen, hat sich an die Route längst gewöhnt. “Ich war in den letzten Jahren ein paarmal da”, erklärt er.

Wohlkittel, der mit Agenturleiter Uwe Röhsing zur Feierstunde gekommen war, lobte den SCSV für dessen vorbildliche Haltung auf und neben dem Platz. Der aktuell verletzte Mannschaftskapitän Torben Stegemann nahm den großen Pokal, der sich in jeder Trophäensammlung gut macht, in Empfang. Zudem gab es einen Gutschein über 1000 Euro für die Ausstattung des Fußballnachwuchses und über 500 Euro für die erste Mannschaft, die diese Summe der Nachwuchsabteilung zur Verfügung stellte.

“Ihr habt Großartiges geleistet”, erklärte Wohlkittel den Spielern und den Verantwortlichen des SC Spelle-Venhaus. Denn die erste Mannschaft feierte in der vergangenen Saison nicht nur die Niedersachsenmeisterschaft und den direkten Aufstieg in die Regionalliga, sondern war auch fairste Mannschaft in der Oberliga und im Bereich der VGH Regionaldirektion Lingen.

In der 30. Auflage des VGH Fairness-Cups mit 967 Mannschaften von den Kreisligen bis zur 1. Bundesliga belegten die Speller den 24. Platz in der Gesamtwertung. In 34 Spielen kassierten sie eine Gelbrote und 40 Gelbe Karten. Kein Spieler sah den Roten Karton. Es gab keine Sportgerichtsurteile gegen den SCSV. Erstmals floss auch das Fehlverhalten von Teamoffiziellen in die Wertung ein. „Wir gehen sicher auch mal hart zur Sache, aber Schiedsrichterbeleidigungen wird es nicht geben“, erklärte Trainer Hanjo Vocks.

Wir sind stolz auf das, was wir in der vergangenen Saison erreicht haben”, stellte der Sportliche Leiter des SCSV, Markus Schütte, fest. Zu den Gratulanten zählte auch der Vorsitzende des Fußball-Bezirks Weser-Ems, Bernd Kettmann, sowie Friedhelm Forbriger und Karl-Heinz Hemelt vom Fußballkreis Emsland, Bürgermeister Andreas Wenninghoff sowie der Vereinsvorsitzende Thomas Sielker. Wenninghoff hatte noch einen Obolus für die Mannschaftskasse mitgebracht.

Sälker IT Solutions und pramux: Gemeinsam in die Elektromobilität der Zukunft

Spelle, Sälker IT Solutions, ein Vorreiter im Bereich IT-Systemlösungen, hat in enger Zusammenarbeit mit pramux, dem Schwesterunternehmen für innovative Energielösungen, einen bedeutenden Schritt in Richtung zukunftsweisende Elektromobilität gemacht. Die beiden Unternehmen haben erfolgreich die Modernisierung des Mitarbeiterparkplatzes von Sälker IT Solutions mit modernster Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge realisiert.

Der neu entstandene Ladepark in Spelle stellt mit insgesamt 16 Ladepunkten nicht nur beeindruckende Dimensionen auf, sondern überzeugt auch durch ein effizientes Lastmanagement sowie die Integration regenerativer Energien direkt vor Ort. Diese wegweisende Maßnahme unterstreicht die konsequente Umsetzung der nachhaltigen Mobilitätsstrategie von Sälker IT Solutions.

Intelligente Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität von morgen

Die neu gestaltete Ladeinfrastruktur auf dem Mitarbeiterparkplatz, konzipiert und umgesetzt von pramux, umfasst acht hochmoderne Doppelladesäulen mit insgesamt 16 Ladepunkten für die über 30 Hybrid- oder vollelektrischen Dienstwagen des Fuhrparks. Das Besondere ist aber nicht nur die Anzahl der Ladepunkte. Im Mittelpunkt steht das intelligente Lade- und Lastmanagement von pramux. Dieses innovative System ermöglicht eine optimale Verteilung der verfügbaren Ladeleistung auf alle Elektrofahrzeuge. Damit wird sichergestellt, dass die Fahrzeuge innerhalb eines definierten Zeitfensters mit der benötigten Energiemenge versorgt werden, ohne die verfügbare Anschlussleistung zu belasten.

Die Integration einer Photovoltaikanlage auf dem Firmengebäude mit einer Leistung von 195 kWp sichert seit der Inbetriebnahme die Versorgung der Ladestationen mit regenerativ erzeugtem Strom.

„Mit pramux haben wir eine intelligente und zukunftsweisende Ladeinfrastruktur geschaffen, die unsere Nachhaltigkeitsstrategie in vollem Umfang unterstützt“, betont Christian Heußner, Projektverantwortlicher bei Sälker IT Solutions. “ Nicht nur bei unseren Dienstwagen, sondern auch bei unseren Produkten und Dienstleistungen ist die Zukunft bei Sälker Programm. Mit dem nötigen Weitblick stellen wir uns den Herausforderungen und gehen mutig voran.“

Innovation im Fokus – Sälker geht voraus

Die IT-Unternehmensgruppe mit Standorten in Spelle und Moormerland treibt Innovationen aktiv voran und integriert zukunftsorientierte Technologien. Dies gilt nicht nur für Produkte und Dienstleistungen, sondern auch für den eigenen Fuhrpark, der strategisch auf die Herausforderungen der Zukunft ausgerichtet ist.

Über Sälker IT Solutions und pramux

Sälker IT Solutions ist ein etabliertes IT-Systemhaus & Full-Service IT-Dienstleister mit Sitz in Spelle. Das Unternehmen bietet innovative Lösungen und Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie und legt dabei großen Wert auf soziale Verantwortung. Weitere Informationen finden Sie unter www.saelker.de.

Die pramux GmbH ist ein Mitglied der IT-Unternehmensgruppe mit Sitz in Moormerland und hat sich auf intelligente Ladelösungen, Parkraummanagement und die Ausstattung von Wohnmobilstellplätzen spezialisiert. Weitere Informationen finden Sie unter www.pramux.de.

Neue Trikots für die E1 des SC Spelle-Venhaus!

Spelle- „Herzlichen Dank“ sagen die Fußballer und Trainer der E1 des SC Spelle-Venhaus für die neuen Trikots, die von der LVM Versicherungsagentur, Timo Schütte, aus Spelle zur Verfügung gestellt wurden.

Wir freuen uns und bedanken uns bei Timo für die Unterstützung als Sponsor für den Verein.

In den ersten beiden Spielen konnten gleich zwei Siege mit dem neuen Trikotsatz eingefahren werden. Das bedeutet die Tabellenführung in der Kreisliga Süd/Staffel 1.

 

Helfen Sie uns zu helfen – Mitgliederversammlung des Fördervereins St. Johannes Stift Spelle

Spelle- Am 09. August 2023 fand unter großer Beteiligung der Mitglieder/innen und Gäste die 16. Mitgliederversammlung des Fördervereins im Wöhlehof statt.

Nach der Begrüßung und dem Gedenken der verstorbenen Vereinsmitglieder/innen ging der Vorsitzende Franz Wilmes in seinem Jahresrückblick auf die zahlreichen Aktivitäten des Fördervereins ein. Besonders würdigte er die vielen ehrenamtlich tätigen im St. Johannes Stift, die sich im vergangenen Jahr wieder die Zeit genommen haben, das Haus in vielerlei Hinsicht mit großem Engagement zu unterstützen. Ein besonderer Schwerpunkt sei nach wie vor, die nicht zu unterschätzende Hilfe und Unterstützung der Mitarbeiter/innen bei der täglichen Arbeit durch die Jugendlichen in der „Abendhilfe“. Für die Bewohner/innen gestaltet sich dadurch auch der Aufenthalt abwechslungsreich und kurzweilig.

Neben der jährlichen Zuwendung durch den Förderverein für die im Pflegedienst tätigen Jugendlichen wurden auch 2022 weitere Maßnahmen und Projekte bezuschusst; z.B. ein vollelektrisches Pflegebett, ein Quiek-Gerät inklusive Erlebnismodule, Klimaanlagen und Gartenstuhlauflagen inklusive Boxen.

Als kleines Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz im St. Johannes Stift, erhielten alle Mitarbeiter/innen wie jedes Jahr ein adventliches Geschenk.

Hildegard Holtkötter stellte im Kassenbericht die Ein- und Ausgaben detailliert vor. Die Kassenprüfer Maria Ostholthoff und Paul Niehaus hatten die Kasse geprüft und bescheinigten ihr eine gute und gewissenhafte Kassenführung. Die Entlastung des Vorstandes und der Kassenwartin durch die Mitgliederversammlung nahm anschließend Paul Niehaus vor. Er bedankte sich beim Vorstand des Fördervereins und dem Personal des St. Johannesstifts für die geleistete Arbeit.

Bei den anschließenden Vorstandswahlen wurden Hildegard Holtkötter als Kassenwartin, Bernd Schumacher und Ulrich Rekers als Beisitzer einstimmig wiedergewählt.

Der langjährige Schriftführer Hermann Brinkmann trat nicht wieder zur Wahl an. Seit 2011, also rd. 12 Jahre hat er sehr engagiert das Amt des Schriftführers ausgeübt, so Franz Wilmes. In all den Jahren sorgte  er immer dafür, dass die Ergebnisse unserer Vorstandgespräche und Sitzungen sowie der Mitgliederversammlungen schriftlich dokumentiert und protokolliert wurden. Herzlichen Dank dafür und für die Zukunft alles Gute, wünschte ihm der Vorsitzende.

Als neuer Schriftführer wurde Paul Niehaus und als zusätzlicher Kassenprüfer Ludger Brüggemann von der Mitgliederversammlung einstimmig in das Amt gewählt.

Pastor Pöttering ging in seinem Bericht auf den aktuellen Stand der geplanten Baumaßnahme für das St. Johannes Stift ein. Aktuelle Änderungen bei dem geplanten Neubau lägen derzeit nicht vor und die Finanzierung, so Pastor Pöttering, seit grundsätzlich gesichert. Aktuell finden noch Gespräche mit der Gemeinde statt. Nachdem dann auch die Zustimmungen der kirchlichen Gremien vorliegt, soll Anfang 2024 mit dem Neubau begonnen werden.

Kritsch hinterfragt in der Versammlung wurde die Finanzierung, die sich aber lt. Pastor Pöttering gut entwickelte.

Franz Wilmes bedankte sich besonders bei Pastor Pöttering für die Ausführungen und Informationen.

Im Anschluss bedankte er sich bei den Mitgliedern/innen und Gästen und bat um weiteren engagierten Einsatz und um Spendenbereitschaft zur Unterstützung des Fördervereins. Der Grundgedanke „Helfen Sie uns zu helfen“ soll weiterhin den Mittelpunkt der Arbeit für Bewohner und Mitarbeiter des St. Johannes Stiftes bestimmen.

Sirenen im Emsland geben einminütigen Heulton ab

Bundesweiter Warntag am 14. September ab 11 Uhr

Meppen. Am Donnerstag, 14. September, findet der nächste bundesweite Warntag statt. Dazu werden in ganz Deutschland, und somit auch im Landkreis Emsland, sämtliche Warnmittel erprobt. Pünktlich um 11 Uhr werden zeitgleich in allen Ländern, Landkreisen und Kommunen mit einem Probealarm beispielsweise Sirenen aktiviert. Die Entwarnung ist für 11.45 Uhr vorgesehen.

„Der bundesweite Warntag unterzieht bundesweit die technische Warninfrastruktur einem Praxistest. Eine gewonnene Erkenntnis aus vergangenen Testläufen ist u. a. der Ausbau der Sireneninfrastruktur, der momentan stattfindet. Gleichzeitig wird die Bevölkerung mit dem Warnsystem vertraut gemacht“, erläutert Landrat Marc-André Burgdorf.

Alle an das Modulare Warnsystem (MoWaS) angeschlossenen Warnmittel sowie Warnmultiplikatoren werden vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ausgelöst. Dies umfasst insbesondere die Warn-Apps NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App), das Warn- und Informationssystem KATWARN sowie BIWAPP (Bürger Info & Warn App). Auch Warnmittel wie Fernsehen, Radio und Smartphones können die Warnmeldung über MoWaS erhalten.

Zudem geht über MoWaS eine Probewarnung über den Warnkanal Cell Broadcast heraus. Damit kann eine Push-Nachricht auf Handys verschickt werden. 2022 wurde das System erstmals getestet.

Parallel dazu lösen auch alle kommunalen Stellen selbstständig die nicht direkt an MoWaS angeschlossenen Warnmittel aus. Im Landkreis Emsland wird über die Leitstelle Ems-Vechte entsprechend alarmiert. So soll über die rund 90 gemeindlichen und kreiseigenen analogen Sirenen eine Warnung für einen Feueralarm ertönen. Es handelt sich um einen einminütigen Dauerton mit zwei Unterbrechungen.

Aktuell wird im Landkreis Emsland die bestehende Sireneninfrastruktur für insgesamt über 6,6 Mio. Euro ertüchtigt, davon etwa 3,4 Mio. Euro Förderung von Bund und Land, etwa 2,1 Mio. Euro von den Kommunen und rund 1,1 Mio. Euro vom Landkreis Emsland. Insgesamt 270 digitale Sirenen sollen in den emsländischen Städten und Gemeinden in den kommenden zwei Jahren errichtet werden, die nach den neuesten Standards bei Gefahr die Bevölkerung alarmieren können. Nach derzeitigem Stand sollen Ende des Jahres rund 100 digitale Sirenen neu errichtet worden sein, sodass sie künftig am Warntag ausgelöst werden können.

Der bundesweite Warntag findet jährlich am zweiten Donnerstag im September statt.

 

 

Mädchenschnellschachturnier am 24.09.2023 im Wöhlehof in Spelle

Spelle- Die Schachfreunde St. Johannes Spelle wurden 1979 gegründet und waren jahrelang der einzige Schachverein in Deutschland, der einer Kirchengemeinde angehört hat. Seit Anfang 2023 ist der Speller Schachverein ein eingetragener Verein (e.V.). Besonders erfolgreich sind die Schachfreunde St. Johannes im Jugendbereich, ca. 70 % der Vereinsmitglieder sind Jugendliche, die meisten unter 14 Jahre sind.

Zur Zeit stellt der Verein 6 Mannschaften, davon auch eine reine Nachwuchsmannschaft und eine Frauenmannschaft. In der Saison 2023/2024 spielt die erste Mannschaft in der Verbandsliga West (5. Liga), während die Frauenmannschaft in der Frauenregionalliga West (3. Liga) unterwegs ist.

Bekannt geworden sind die Speller Schachfreunde bundesweit durch das Speller Mädchenschnellschachturnier, das einmal jährlich im September stattfindet. Das Mädchenturnier ist das größte reine Mädchenturnier in Deutschland. Was auch in diesem Jahr am 24.09.2023 stattfindet.

Hier geht es zur Anmeldung www.sf-spelle.de

Gemeinsam.Bunter.Glauben – ökumenische Aktion in Spelle

Spelle – Die evangelisch-lutherische und katholische Kirchengemeinde führen in diesen Tagen eine ökumenische Aktion im Speller Ortskern durch, die ein buntes Glaubenszeugnis setzt.

Bis zum 17.09. werden auf dem Weg zwischen den beiden Kirchen hunderte Blumen aufgehängt, die den Weg zwischen den beiden Kirchengebäuden gestalten. Leitwort der Aktion ist „Gemeinsam.Bunter.Glauben.“

Einrichtungen, Gruppen und Einzelpersonen wurden angesprochen und zum Basteln von Blumen eingeladen. „Die Resonanz ist groß“, sagt Dominik Witte, Pastoralreferent und Pastoraler Koordinator in der katholischen Pfarreiengemeinschaft Spelle. „Senioreneinrichtungen, Kindertagesstätten, Schulen und kirchliche Gruppen wie die kfd haben in den letzten Wochen fleißig gewerkelt.“

Die Herausforderung bestand darin, die Blumen wetterfest zu gestalten, da sie einige Wochen hängen sollen. Exemplare aus gut geschütztem Papier, Stoff, Holz und anderen Materialien wie Klebefolien mit Blumenmotiven für den Gehweg liegen vor.

Mit der Aktion möchten die ehrenamtlich und hauptamtlich Verantwortlichen der Kirchengemeinden nach eigener Aussage „im Dorf durch viele bunte Blumen auffallen und zeigen, dass der gemeinsame christliche Glaube etwas ist, das Blüten trägt“. Es soll sichtbar werden, dass die Talente, die Gott den Menschen schenkt, wie ein bunter Blumenstrauß sind.

„Blumen sind Zeichen der Vielfalt und Buntheit, gleichzeitig drücken sie Beziehung und Verbindung aus“, erläutert Konrad Pfannkuche, Pastor der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde.

Ferner gibt es in der Bibel viele Erzählungen und Vergleiche, die das Bild vom Säen und Wachsen nutzen und Gott beispielsweise als Sämann darstellen. Diese und andere Bibelverse befinden sich ebenfalls auf dem Weg zwischen den Kirchen und laden ein, entdeckt zu werden.

An beiden Kirchen wurde ein bienenfreundliches Beet mit Wildblumen in Form eines Kreuzes gesät, um schon frühzeitig seit dem Frühling auf die Aktion hinzuweisen. „In der Schöpfung spiegelt sich die Kreativität Gottes wider“, sagt Witte mit Blick auf das natürliche Wachsen in den Beeten.

Am Sonntag, 17.09. findet um 17:00 Uhr das sogenannte „BlumenGehBeet“ statt. Dieser ökumenische Gottesdienst beginnt an der katholischen Kirche und endet an der evangelisch-lutherischen Kirche in Spelle. Inhaltlich geht es um Blumen, Beete und das gemeinsame Gebet auf dem Weg, wie das Wortspiel erahnen lässt. Dazu laden die Kirchengemeinden herzlich ein.

Bis dahin können weitere Blumen an den Hecken und Zäunen zwischen den Kirchen befestigt werden, um die Schönheit und Buntheit im Dorf zu steigern.

Das Organisationsteam der Aktion beim Aufhängen der Blumen (v. l. n. r.): Dominik Witte, Konrad Pfannkuche, Gabriele Mösker und Annette Rekers.

Citylauf in Meppen

Spelle/ Meppen: Am Samstag, dem 2.09.2023 fand der 7. und damit der vorletzte EL-Cup- Wertungslauf in Meppen statt. Mit dabei: 7 Mitglieder der Laufgruppe des SC Spelle- Venhaus. Die Temperaturen waren mit um die 20 Grad nahezu optimal und die Strecken jeweils sehr angenehm.
Janina startete gemeinsam mit fast 300 Athleten um 17:55 Uhr auf der 5-km-Distanz und erlief über drei Runden überaus zufrieden Platz 10 in ihrer Altersklasse.
Die anderen Speller Läufer starteten um 18:50 Uhr im 10-km-Hauptlauf. Andreas errang über die 6 Runden mit einer Zielzeit von 40:56 Min eine neue persönliche Bestzeit. Auch für Conny lief es auf der kurvenreichen Strecke überragend, nach 49:46 Min erreichte sie die Ziellinie und damit den 1. Platz in ihrer Altersklasse. Ulrich verbesserte sein Ergebnis vom Raffinerielauf in Salzbergen um wenige Sekunden und erlief sich mit einer Zeit von 43:44 Min Platz 3 in seiner Altersklasse. Angefeuert durch die vielen Zuschauer und die gute Stimmung konnten auch Heinz, Helmut und Annette ihre Zeiten leicht verbessern und kamen mit guten Ergebnissen ins Ziel.
Der letzte EL-Cup-Lauf ist am 16. September in Herzlake. Wer seine 4 Wertungsläufe noch nicht zusammen hat, kann hier noch an den Start gehen.

Hermann Kuper für 145 Blutspenden in Spelle geehrt.

138 Spender, darunter 9 Erstspender, haben an der Blutspenderaktion in Spelle teilgenommen und Blut gespendet. Eine besondere Ehrung galt Hermann Kuper für die 145., Helga Schröer für die 140. Paul Frerichs für die 110. und Irmgard Beel für die 105. Blutspende. Der nächste Spendertermin in Spelle ist am Montag/Dienstag, 13./14.11.2023 in der Zeit von 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr.

Das Blutspenderteam sorgt für den reibungslosen Ablauf beim Speller Blutspenden: v. l. AgnesJaske, Jutta Judl, Mechthild Focks, Petra Stapper, Leiterin Heidemarie Hoppe, Rita Rietmann, Monika Stappers, Maria Hummeldorf,Susanne Kastner, es fehlt: Martina Schwis

Spellerinnen mit weißer Weste

Spelle- Die weibliche u20 des SC Spelle-Venhaus sicherte sich am Sonntag mit weißer Weste die Regionsmeisterschaft. Trotz Ausfall von gleich 4 Spielerinnen konnten alle Partien klar gewonnen und somit die nächste Runde ungefährdet erreicht werden.

In heimischer Halle trotzten die SCSV-Volleyballerinnen einerseits den tropischen Temperaturen, als auch den Bemühungen der Gegnerinnen, Paroli bieten zu wollen. Alle Sätze konnten deutlich gewonnen werden, ohne das eigentliche Können gänzlich abrufen zu müssen. Somit fielen die Ausfälle auch nicht sonderlich ins Gewicht. Mit Nele Hüsing (familiäre Veranstaltung), Anne Rauen (Verletzung Sprunggelenk), Gesa Brandstrup und Lotte Neuenhöfer (Vorbereitungsturnier VCO Berlin) musste das Trainer-Duo Maren Kreuzeberg und Stefan Jäger zwar gleich 4 Ausfälle kompensieren; mit Sophie Knieper und Maya Scheepers waren aus der eigenen 3ten aber zwei Spielerinnen hinzugezogen worden, die bereits immer wieder mit den anderen Spielerinnen trainieren und sich mit guten Leistungen nahtlos ins Team einfügten. Der nun 10-köpfige Kader mit den SCSV-lerinnen Emma Rauen und Jana Holtel (Captains-Duo), Paula Tenkleve, Luisa Haking, Sophie Knieper, Maya Scheepers, sowie den drei Spielerinnen aus Salzbergen Fenna Hille, Lotte Felix und Laura Barkeling und der Mesumerin Lara Bröker setzte sich bei den Regionsmeisterschaft mit folgenden Ergebnissen durch und erreichten somit mühelos die nächste Runde im November:

Raspo Lathen 2:0 (25-3, 25-8)

FC 47 Leschede 1 2:0 (25-16, 25-18)

FC 47 Leschede 2 2:0 (25-13, 25-17)

SV Alemannia Salzbergen 2:0 (25-8, 25-13)

 

Somit konnte der erste Schritt des Minimalziels – das Erreichen der Nordwestdeutschen Meisterschaften – getan werden. Coach Stefan Jäger zum Turniertag: „Ich bin mit den Ergebnissen absolut zufrieden. Es war bei den Temperaturen nicht leicht, den ganzen Tag über den Fokus zu behalten und so viel Leitung abzurufen, um nicht in Bedrängnis zu kommen. Zudem haben alle Spielerinnen zu Platz 1 beitragen und Spielanteile erhalten können. Vor allem aber, dass wir trotz der Zusammensetzung aus drei Vereinen, bzw. 4 Teams erneut als tolles Team aufgetreten sind und man von außen überhaupt nicht sieht, dass wir sonst so nicht zusammen trainieren, freut mich besonders. Das ist gelebter Teamgeist und ich bin stolz diese Mannschaft betreuen zu dürfen.“

HospizGruppe Spelle e. V. lädt ein zum Vortrag – Menschen mit Demenz verstehen

Die HospizGruppe Spelle e. V. lädt ein zum Vortrag- Wenn die Sonne des Lebens“ langsam untergeht – Menschen mit Demenz verstehen“

Menschen mit einer beginnenden Demenz verblüffen uns täglich und in bestimmten Alltagssituationen immer wieder neu mit ihren Reaktionen.

Obwohl wir uns der Diagnose noch gar nicht bewusst sind, wissen die Betroffenen längst, dass etwas nicht mehr in Ordnung ist. Das macht ihnen große Angst.

In dieser Unsicherheit verhalten sie sich für uns oft absolut unverständlich und irreal. Sie fühlen unsere Betroffenheit darüber, und es beginnt ein Versteckspiel voreinander mit vielen Verletzungen, Anschuldigungen und Unverständnis.

Sie fühlen was, was wir nicht sehen (können), sehr wohl ahnen und aus Sorge schweigen. Ich lade Sie herzlich ein, mit mir das Krankheitsbild näher zu beleuchten, um einen respektvollen Umgang im Alltag zu erzielen. Demenz geht uns alle an.

Gaby Breukmann

Termin:Mittwoch, 13. September 2023, 18.00 – 20.15 Uhr Ort:Ev.-luth. Gemeindezentrum Spelle, Hauptstr. 45 Dozentin:Gaby Breukmann, Krankenschwester, Bildungsreferentin
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.
Gaby Breukmann freut sich über eine Spende zugunsten Lands Aid

Spelle: Dämpfer und eiskalte Dusche bei Gluthitze

Der SC Spelle-Venhaus wartet weiter auf ein Erfolgserlebnis. Im heimischen Getränke Hoffmann Stadion unterlag der Regionalliga-Aufsteiger gegen Phönix Lübeck vor 546 Zuschauern mit 0:4 (0:2).

Nach dem 1:6 gegen den FC St. Pauli II folgte die zweite krasse Heimniederlage der Emsländer, die jetzt seit sechs Punktspielen auf einen Dreier warten. Mit drei Zählern bleiben sie Schlusslicht. Sie bemühten sich nach frühem Rückstand, machten dem Gast das Toreshießen aber zu leicht.

0:1 in der sechsten Minute

Die Partie bei Gluthitze begann wieder einmal mit einer eiskalten Dusche für die Speller. Schon in der sechsten Minute gerieten sie in Rückstand. Ausgerechnet der ehemalige Meppener Haris Hyseni hämmerte den Ball am kurzen Pfosten ins Netz. Der zweite Saisontreffer des Mannschaftskapitäns, der stark auf der linken Phönix-Seite vorbereitet wurde. Zu dem Zeitpunkt übernahm Lübeck die Tabellenspitze der Regionalliga Nord.

Im Gegenzug fast der Ausgleich

Fast im Gegenzug hatte Niklas Oswald, der seine Schnelligkeit einige Male ausspielte, den Ausgleich auf dem Fuß. Doch der stark angeschnittene Ball verfehlte den langen Pfosten nur um wenige Zentimeter. Dann verpasste Jip Kemna den möglichen Ausgleich. Er erwischte den Ball nach Zuspiel von der rechten Seite in guter Position nicht richtig. Ärgerlich.

Knudsen jagt den Ball in den Giebel

Die Speller fanden besser ins Spiel, setzten anders als in der Anfangsphase nicht mehr auf so viele lange Bälle. Doch weitere klare Chancen ergaben sich nicht.

Wie aus dem Nichts fiel das 2:0 für die wuchtiger agierenden Gäste aus der Marzipanstadt. Morton Brander Knudsen zog aus gut 20 Metern ab. Der Ball landete genau rechts oben im Torgiebel. Spelles junger Torwart Mattis Niemann war machtlos.

Oswald-Schuss aus der Distanz

Die Gastgeber benötigten etwas Zeit, um sich vom zweiten Schock zu erholen. Oswald versuchte es mit einem Distanzschuss aus mehr aus 40 Metern, als Torwart Carl Jakob Leonhard zu weit vor seinem Kasten stand. Doch der Ball verfehlte das Tor. Mit 0:2 ging es in die Halbzeitpause.

Niemann rettet gegen Knudsen

Bei den hohen Temperaturen keine guten Voraussetzungen für den SCSV. Beim Hammer von Knudsen hielt Niemann sein Team mit einer Glanzparade zumundest im Rennen. Spelle hatte sich nioch nicht aufgegeben. Adrian Lenz verpasste den Anschlusstreffer (53.). Sein Schuss verfehlte das Tor. Die Fans waren wieder da. „Come on Spelle!“

Der Gast nutzt SCSV-Fehlpass

Der Dämpfer folgte auf der Stelle. Nach einem Fehlpass von Leon Dosquet wechselte Lübeck den Flügel. Corvin Bock versenkte den Ball nach langer Flanke vom zweiten Pfosten. Beim 0:4 klärte der Gastgeber nicht entschlossen genug.

Nächstes Spiel am Sonntag bei Holstein Kiel II

Die nächste Aufgabe steht am Sonntag (17. September) auf dem Progranm des SC Spelle-Venhaus. Die Emsländer treten um 13.30 Uhrbei der unerwartet starken U23 von Holstein Kiel an. Die Partie findet im Citti Fußball Park statt.

 

SC Spelle-Venhaus – 1. FC Phönix Lübeck 0:4 (0:2)

SC Spelle-Venhaus: Niemann – Ahillen, Dosquet, Elpermann – Elfert, Landwehr (57. Anton Popov) – Jesgarzewski, Attem Popov (57. Nichau), Lenz (84. Tepper) – Kemna (76. Winnemöller), Oswald (66. Wranik).

1. FC Phönix Lübeck: Leonhard – Bock, Farahnak,Nkita Bondombe, Sadrifar – Berger – Fritzsche (76. Meier), Knudsen, Taritas (64. Obushnyi), Bennets (70. Meier) – Hyseni (70. Ihde).

Tore: 0:1 Haris Hyseni (6.), 0:2 Morton Brander Knudsen (28.), 0:3 Corvin Bock (56.), 0:4 Leander Fritzsche (65.)

Zuschauer: 546 im Getränke Hoffmann Stadion

Schiedsrichter: Florian Pötter (Aumühle/FC Voran Ohe)

 

Gemeinsam reden, trauern, trösten Projektwoche „Hospiz macht Schule“ in der Johannes Grundschule Spelle


Spelle- Viele Kinder kommen in ihrem Leben schon frühzeitig mit Momenten großer Trauer, mit Tod und Abschied in Berührung, wenn zum Beispiel ein lieber Mensch oder ein Haustier stirbt. Viele Familien nehmen sich aber heutzutage nicht mehr die nötige Zeit zum Abschiednehmen. Kinder bleiben mit ihren Ängsten, mit ihrer Trauer und Hilflosigkeit oft allein.
Das Team der Hospizgruppe Spelle weiß aus seiner bisherigen Arbeit nur zu gut, wie wichtig Gespräche und tröstende Rituale für die Kinder in einer solchen Situation sind.
Deshalb war das Team mit dem Projekt „Hospiz macht Schule“ nun schon zum wiederholten Male in diesem Jahr in der Johannes Grundschule Spelle. Die Kinder der Klasse 4c mit ihrer Klassenlehrerin Elke Morhaus haben vieles zu Krankheit, Sterben, Tod und Trauer erfahren. Sie durften alles zu diesem Thema sagen, alles fragen, sie durften traurig sein, aber auch lachen und Spaß haben.
An fünf Tagen erlebten die Kinder mit Ehrenamtlichen der Hospizgruppen Spelle und Rheine eine Projektwoche zum Thema „Sterben und Tod“. Die einzelnen Bausteine waren: -Veränderungen im Leben, -Vom Kranksein und Wehtun, -Vom Sterben und vom Tod, -Vom Traurig-Sein und Hoffen, -Vom Trösten und Feiern.
Es wurde gemalt und gebastelt; es wurden Geschichten gehört, Filme geschaut und Bohnensetzlinge umgetopft; es wurde nicht nur über Sterben und Tod, sondern besonders auch ganz viel über die Gefühle der Kinder gesprochen. Bunte Plakate, beschriftete Wolken, Luftballons, Fotos und gemalte Bilder schmückten den Klassenraum der Klasse 4c.
Viel Spaß machte es den Kindern, als sie am zweiten Tag auf theaterpädagogische Weise an das Thema Krankheiten herangeführt wurden. Sie übten in Kleingruppen verschiedene Krankheiten pantomimisch ein und stellten sie anschließend den Mitschülern vor, die raten durften, um welche Krankheit es sich handelt. Beim Besuch eines Arztes (Dr. Kröger) hatten sie dann noch die Möglichkeit, Fragen zu verschiedenen Krankheiten von einem Fachmann beantwortet zu bekommen.
Tief beeindruckt und berührt waren sie auch am dritten Tag, als die Bestatterin Frau Schröder vom Bestattungsinstitut Brinker ihnen auf eindrucksvolle und äußerst kindgerechte Art und Weise die Aufgaben eines Bestatters/einer Bestatterin erklärte und viele Fragen der Kinder zu Friedhofskapelle, Sarg, Urne und Grab beantworten konnte. Beim Gang über den Friedhof erlebten die Kinder die unterschiedlichen Bestattungsmöglichkeiten in Spelle.
Am vierten Tag verstanden sie mit Hilfe eines Mobiles die Auswirkungen auf eine Familie, wenn ein Familienmitglied stirbt. Alle sind betroffen, fassungslos und traurig. Das Mobile zeigt das große Durcheinander in der Familie, bevor dann jeder einen neuen Platz findet und sich nach einer Weile alles wieder beruhigt. Die Kinder versuchten, die unterschiedlichsten Gefühle wieder pantomimisch darzustellen und ihnen mit all ihrer Kreativität durch Farbe Ausdruck zu verleihen.
Das Umpflanzen eines Bohnensetzlings in einen größeren Topf zeigte ihnen symbolisch die Möglichkeit, aber auch die Notwendigkeit von Veränderung und Neuanfang nach dem Verlust eines lieben Menschen. Sie gaben der Pflanze mit einem Stab Halt als Symbol für den Halt, den jeder Trauernde braucht.
Nachdem am letzten Tag verschiedene Formen des Trostes im Mittelpunkt standen und Trostmöglichkeiten für Mitschüler erarbeitet und an einem Bohnenrankenplakat verdeutlicht worden waren, startete das Abschlussfest. Den geladenen Eltern wurden stolz die Ergebnisse der Projektwoche präsentiert. Die Klassenelternschaft kümmerte sich um das leibliche Wohl und bedankte sich mit leckerem und liebevoll zubereitetem Fingerfood für den Einblick in das Wochenthema ihrer Kinder. Die Schülerinnen und Schüler der einzelnen Projektgruppen überreichten den Ehrenamtlichen der Hospizgruppen als Anerkennung für die eindrucksvolle und bereichernde Zeit eine Sonnenblume und ein kleines Geschenk.

Frau Annette Brinkmann als Schulleiterin der Johannes Grundschule bedankte sich für die erlebnisreiche und emotionale Woche und freut sich auf das 4. Projekt „Hospiz macht Schule“ im November 2023, bei dem dann die Klasse 4d als letzte Klasse dieses Jahrganges die Möglichkeit bekommt, sich intensiv mit dem Thema Sterben und Tod auseinander zu setzen und zu lernen, dass der Tod zum Leben dazugehört. Denn „Was man zu verstehen gelernt hat, fürchtet man nicht mehr.“, sagt schon ein Ausspruch von Marie Curie (franz. Nobelpreisträgerin).

Drei Tage Spaß auf der Speller Kirmes.

Spelle – In diesem Jahr wird der Speller Ortskern wieder vom Duft gebrannter Mandeln und in bunte Lichter gehüllt, denn von Samstag, 30. September bis Montag, 02. Oktober 2023 findet auf dem Parkplatz des Markelo-Platzes wieder die Kirmes statt, mit vielen tollen Unterhaltungsangebote und Verkaufsstände.

Kirmesbeginn ist am Samstag ab 15:00 Uhr ab 20.00 Uhr Tanz auf dem Festzelt mit der Band „Xplosion”.

Am Sonntag beginnt der Kirmes Trubel um 15.00 Uhr und um 21.00 Uhr findet das große Feuerwerk statt.

Am Montag beginnt die Kirmes schon um 10.00 Uhr mit dem Kirmesfrühstück im Festzelt mit anschließendem Frühschoppen und Familientag (2x fahren -1x zahlen) ab 16.00 Uhr findet dann die 80er-Party statt mit DJ Simon Evers.

Ausbildungsplatzbörse an der Oberschule Spelle

Spelle- Informationen aus erster Hand, können Schülerinnen und Schüler auf der 18. Ausbildungsplatzbörse am Mittwoch, 13.September 2023 von 16.00 – 19.00 Uhr in der Oberschule Spelle, von über 100 Betriebe aus der Region über verschiedene Ausbildungsberufe erfahren.

Insgesamt werden fast 130 verschiedene Berufsmöglichkeiten vorgestellt. Somit zählt die Ausbildungsplatzbörse zu der größten im Landkreis Emsland. „Die breite Angebotspalette von verschiedenen Ausbildungsberufen gibt den Jugendlichen besondere Möglichkeiten neue Berufe zu entdecken, eine individuelle Beratung in Anspruch zu nehmen, aber auch falsche Vorstellung von Berufsbildern korrigieren zu lassen und somit neues Interesse zu wecken. Die Zielgruppe sind Jugendliche ab der achten Klasse. Der Eintritt ist frei.

Auch in diesem Jahr sind wieder viele Betriebe der Einladung gefolgt.

In diesem Zusammenhang lädt Oberschuldirektor Karsten Bittigau auch die Eltern zur Ausbildungsplatzbörse ein: „Es ist wichtig, dass die Eltern ihre Kinder bei der Berufswahl unterstützen und begleiten“. Für das leibliche Wohl sorgt die Schülerfirma „Catering & more“.

Markus Schütte im Interview: Wir sind gekommen, um zu bleiben

Spelle- Der SC Spelle-Venhaus ist nach sechs Spieltagen Schlusslicht. Der Regionalliga-Aufsteiger macht viel richtig, befindet sich aber auch noch im Lernprozess. „Wir sind gekommen, um zu bleiben“, sagt Markus Schütte. Im Interview erklärt der sportliche Leiter, was dabei wichtig ist.

Sechs Spieltage sind vorbei. Der SC Spelle-Venhaus ist Schlusslicht der Tabelle. Wie groß ist der Unterschied zwischen Regionalliga und Oberliga?

Sportlich hat die Regionalliga die erwartete neue Größenordnung! Wir waren sehr froh, dass wir das erste Spiel gegen Eimsbüttel vor heimischem Publikum nach nervösen ersten 60 Minuten und 0:2-Rückstand gewinnen konnten. Wir wussten aber, dass ganz andere Mannschaften auf uns zukommen. Mannschaften, die teilweise morgens und nachmittags trainieren, und viele Spieler, die schon jahrelang in der Regionalliga oder höher gespielt haben. Also ein neues Kaliber.

Die technisch-organisatorischen Anforderungen in der Liga hatten wir in diesem Umfang nicht erwartet. Dass wir einen Zaun aufstellen mussten, okay. Dass man aber z.B. einen Moderator braucht (ansonsten muss der Verein eine Strafe zahlen), um das Heimspiel live zu kommentieren, war uns komplett neu. Dass wir mit Manfred Brämsmann und Matze Korte hier Unterstützer haben, die das mit Begeisterung ausfüllen, ist ein Glücksgriff für den SCSV. Das ganze Drumherum ist sehr zeitintensiv. Eine sehr gute Teamarbeit ist nötig. Das ist mit der Oberliga überhaupt nicht zu vergleichen. Nicht von ungefähr stellt so gut wie jeder Regionalligist einen hauptamtlichen Geschäftsführer.

Wir vom Verein sind verdammt stolz, dass der ganze Aufwand besonders bei den Heimspielen vom Kassierer-Team, Kiosk-Team, Technik-Team, Jugend- und Herrenmannschaften, Damenmannschaft, Stadionsprechern und Social-Media-Team so gelebt und unterstützt wird. Ohne das Ehrenamt wäre die Regionalliga bei uns nicht möglich.

 Wie schwer ist es, mit der neuen sportlichen Situation umzugehen?

Ich würde lügen, wenn ich sage, wir schütteln das mal so ab. Seitdem Hanjo und ich dabei sind (seit 2018), hatten wir keine zwei Spiele in Folge verloren. Die bisherigen Niederlagen haben Gründe, die im Team analysiert und besprochen werden. Ein, zwei Tage schütteln, positiv nach vorne schauen, um das nächste Spiel anzugehen. Wir sind nicht in der Regionalliga, um uns zu beklagen oder in Selbstmitleid zu verfallen. Wir sind in der Liga, um zu bleiben. Hierfür bekommt die Mannschaft und das Team um das Team bis zum letzten Spieltag unsere volle Unterstützung. 

Was klappt schon, in welchen Bereichen muss der SCSV noch besser werden?

Besonders gegen Lohne hat man erkannt, dass wir uns weiterentwickelt haben. Man muss aber auch in den bisherigen Spielen sehen, dass die Vereine bis auf Eimsbüttel im Verhältnis zu uns den doppelten, dreifachen, vierfachen oder sogar fünffachen Etat haben. Das ist in Ordnung, aber das wirkt sich natürlich auf die Qualität der Spieler aus. Das heißt aber nicht, das wir gegen alle chancenlos waren und sind. Unsere Jungs haben überhaupt nicht enttäuscht! Sie geben alles. Der SCSV kann sich auf sie genau wie auf die Ehrenamtlichen hundertprozentig verlassen.

An der Infrastruktur muss sich im nächsten Jahr, unabhängig von der Liga, sicherlich noch was tun. Hier laufen Gespräche auch mit der Gemeinde. Aktuell stellen wir uns mit Versorgungsständen noch breiter auf, um längere Wartezeiten bei gut besuchten Spielen zu vermeiden. Der Verein hat drei gebrauchte Container kostengünstig bekommen. Einer wird hinter dem Gästetor zum Verkaufsstand umfunktioniert. Die Flutlichtanlagen werden 2024 alle auf LED-Beleuchtung umgestellt. Ein weiterer Kunstrasenplatz ist für 2025 geplant. Das sind aber alles Maßnahmen die die komplette Fußballabteilung betreffen. Wir wissen um die große Aufmerksamkeit für die 1. Mannschaft, haben aber noch über 40 weitere Mannschaften. Das ehrenamtliche Engagement aller Trainer und Betreuer im Verein ist groß.Sie leisten wichtige Arbeit.

Hat der SCSV es verpasst, erfahrenere Spieler zu verpflichten?

Ein klares Nein! Wir waren uns einig, dass wir den Spielern, die den Aufstieg geschafft haben, die Möglichkeit zu geben, das Abenteuer Regionalliga anzugehen. Wir wollen Spielern aus der eigenen Jugend und aus der Region die Chance bieten, in einem familiären Umfeld so hoch wie möglich Fußball zu spielen. Dazu haben wir ein Budget, das mit unser Philosophie absolut passt. Auch die Neuzugänge haben uns nicht enttäuscht. Sie passen super zur Mannschaft und zum Verein. Steffen Schepers wünschen wir, das er schnellstmöglich auf den Platz zurückkehrt und zeigen kann, was er drauf hat. Wir brauchen jeden Spieler, damit wir unser großes Ziel Klassenerhalt erreichen.

Gab es Überlegungen, noch Spieler zu holen?

Ich bin froh, dass die Transferperiode bis zum Winter vorbei ist. Auch das war vom Aufstieg bis zum 1. September eine Situation, mit der ich so nicht gerechnet hatte. Über 200 Spieler aus dem In- und Ausland haben sich selbst oder über ihren Berater bei mir gemeldet. Keine von diesen Anfragen war für uns realistisch. Einige Jungs stehen jetzt bei Liga-Konkurrenten unter Vertrag und spielen nur Fußball. Wir bleiben unserer Linie treu! Maximal Minijob und Spieler aus dem Umkreis! 

Sind im Winter Veränderungen möglich?

Hanjo und ich sind im ständigen Austausch. Sicherlich werden wir schauen, was sportlich, aber auch finanziell möglich ist. Leider sind wir von Verletzungen nicht verschont geblieben und hoffen, dass Marcel Ruschmeier und Bernd Lichtenstein schnellstmöglich wieder einsatzfähig sind. Auch Hubi Elpermann und Torben Stegemann sind immer wieder angeschlagen.

 Die Fans und Zuschauer sind geduldig. Woher resultiert die unglaubliche Unterstützung auch in schwierigen Situationen?

Die Zuschauer identifizieren sich mit der Mannschaft und dem Speller Weg. Es gibt keine überzogenen Erwartungen. Daraus resultiert die tolle Unterstützung. Das ist sehr erfreulich und zeigt, dass wir in den letzten Jahren vieles richtig gemacht haben. Auch das Niveau in der Regionalliga und andere Mannschaften als in den Vorjahren machen sicherlich neugierig.  

In der sportlichen Tabelle liegt Spelle am Ende. In der Zuschauerstatistik zählt der SCSV zur Spitzengruppe. Hat er mit so viel Interesse gerechnet?

Wir haben in den ersten drei Heimspielen über 3000 Besucher gehabt. Mit dem Schnitt von 1013 Fans pro Spiel liegen wir in der Zuschauertabelle hinter dem SV Meppen und dem VfB Oldenburg. Es wäre sensationell, wenn die Kulisse so groß bliebe. Sonntag dürfte unser Spiel gegen den Tabellenzweiten Phönix Lübeck wieder für gute Zahlen sorgen.

 

IG BAU will höheren Kontrolldruck gegen Lohn-Preller im Kreis Emsland


Mindestlohn-Verstöße: Osnabrücker Zoll  leitete 69 Verfahren gegen Firmen ein

Mindestlohn-Prellerei aufgedeckt: Das Hauptzollamt Osnabrück, das auch für den Landkreis Emsland zuständig ist, hat im vergangenen Jahr 69 Ermittlungsverfahren eingeleitet, weil Unternehmen entweder den gesetzlichen Mindestlohn oder bestehende Branchenmindestlöhne unterschritten, gar nicht oder zu spät gezahlt haben. Als Folge der kriminellen Praktiken wurden rund 35.000 Euro Verwarnungs- und Bußgelder verhängt. Das teilt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit.

Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf eine Erhebung des Bundesfinanzministeriums für den Bundestagsabgeordneten Bernhard Daldrup (SPD), der auch Mitglied im Finanzausschuss des Parlaments ist. Zum Vergleich: 2021 leitete das Hauptzollamt Osnabrück insgesamt 29 Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen des Betrugs und der Trickserei bei Mindestlöhnen ein. Die Höhe der Verwarn- und Bußgelder lag bei rund 245.000 Euro.

„Auch wenn sich der überwiegende Teil der Unternehmen gesetzestreu verhält: Insbesondere auf dem Bau gibt es immer wieder ‚schwarze Schafe‘. So hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Osnabrück im vergangenen Jahr allein 19 Verfahren wegen Mindestlohnverstößen auf Baustellen eingeleitet“, so Herbert Hilberink.

Für den stellvertretenden Bezirksvorsitzenden der IG BAU Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim sind die Ermittlungsverfahren nur die „Spitze des Eisbergs“. Die tatsächlichen Zahlen dürften, so die Einschätzung von Herbert Hilberink, weitaus höher sein. „Die Zahl der Mindestlohn-Kontrollen ist zu niedrig. Das Risiko, erwischt zu werden, ist für Mindestlohnbetrüger viel zu gering. Hier muss es einen stärkeren Kontrolldruck geben. Deshalb sollte der Zoll auch im Landkreis Emsland noch mehr Präsenz zeigen. Dafür ist allerdings entscheidend, dass die FKS zusätzliches Personal bekommt“, so der stellvertretende Bezirksvorsitzende.

 

Manfred Heet aus Spelle beim Münster Marathon

Münster/Spelle: Vier Monate intensive Trainingsvorbereitung zahlten sich für Manfred Heet von der Laufgruppe Spelle am vergangenen Sonntag beim Münster-Marathon aus. Er hatte für seinen 1. Marathon eine Zeit von 4:30 Stunden angepeilt, die er dann aber noch um 2 Minuten unterschritten hat.
42,195 Kilometer lang konnte Manfred, wie 2100 andere Teilnehmer mit ihm, den Trubel der Zuschauer und Bands in der Innenstadt aber auch die Ruhe der ländlichen Umgebung von Münster genießen, um dann auf dem roten Teppich am Prinzipalmarkt über die Ziellinie zu laufen.

Rassistische Beleidigungen gegen Phönix Lübeck: Polizei ermittelt

Turbulente Tage beim 1. FC Phönix Lübeck, der am Sonntag um 15 Uhrbeim Regionalligaaufsteiger SC Spelle-Venhaus antritt. Beim 0:0 der Schleswig-Holsteiner im Spitzenspiel bei BW Lohne am vergangenen Wochenende wurden Trainer Christiano Adigo und einige Spieler rassistisch beleidigt. Zudem läuft ein Einspruch gegen die Wertung der Partie gegen den FC St. Pauli II (2:1).

Nach dem Spiel in Lohne (0:0) schaltete der Gastgeber nach rassistischen Äußerungen von den Zuschauerrängen die Polizei ein. Sollten der oder die Täter ermittelt werden, droht ihnen Strafanzeige und Stadionverbot.

Phönix-Trainer Adigo erklärte laut dem „Kicker“, dass sich ein paar Typen daneben benommen hätten. „In diesem Jahrhundert noch. Und das ist sehr, sehr bedauerlich. Ich finde es nicht in Ordnung, dass man mich als Trainer und meine Spieler ‚Neger‘ nennt und beleidigt.“ Nach der Gelbroten Karte gegen einen Lübecker Abwehrspieler war es in der Schlussphase zu den verbalen Entgleisungen auf den Zuschauerrängen gekommen. Die Lohner Verantwortlichen entschuldigten sich und wandten sich an die Polizei.

2020 ist Phönix Lübeck in die Regionalliga aufgestiegen. Aktuell belegen die Schleswig-Holsteiner den zweiten Tabellenplatz. Doch gegen die Wertung des Spiels gegen den FC St. Pauli II läuft ein Einspruch. Die Lübecker könnten die drei Punkte am grünen Tisch verlieren. Denn die Kiezkicker legten beim Norddeutschen Fußballverband Protest gegen die Wertung ein. Phönix hat nach Angaben der Hamburger mit Michael Kober zur zweiten Halbzeit einen Fußballer eingewechselt, der nicht nicht auf der Spielberechtigungsliste gestanden habe.

Nach unserem Verständnis der Regularien hätte der Spieler nicht eingesetzt werden dürfen, ohne auf der Berechtigungsliste zu stehen. Deswegen haben wir den Norddeutschen Fußballverband um eine Klärung des Vorgangs gebeten“, erklärt der Sportliche Leiter der U23, Carsten Rothenbach. Jetzt warten beide Vereine auf die Entscheiung der NordFV. Sollte Lübeck die Punkte verlieren, würde das Team auf Platz sechs zurückfallen, St. Pauli II, das beim SCSV 6:1 gewonnen hat, im Gegenzug von Position acht auf fünf klettern.

Landesmusikfest Freren ALLEGRO 2023

Der Nds. Musikverband e.V. veranstaltet alle zwei Jahre ein großes Landesmusikfest. Nach 2011 wird das Landesmusikfest nun am 9. und 10. September 2023 zum zweiten Mal in Freren am Schulzentrum stattfinden.


Wir, die Drummerband COBRA Freren/ Emsland e.V. und die Kolpingkapelle Freren e.V., haben damals gezeigt, dass nach Salzgitter, Wolfsburg, Osnabrück, Cloppenburg und vielen anderen groBen Städten in Niedersachsen auch eine kleine Stadt wie Freren dieses Großevent ausrichten kann. Diesen Erfolg aus 2011 möchten wir nun gerne wiederholen!
Für die zwei Festtage haben sich über 30 Musikvereine mit ungefähr 2.000 Musikern angemeldet. Auf drei Bühnen werden sie ihr Können den Wer-tungsrichtern und dem Publikum prä-sentieren. Neben dem eigentlichen Wettkampfcharakter und den Wertungsspielen gibt es wieder eine große Marschwertung auf dem gegenüberliegenden Sportplatz und die Möglichkeit, auch an Kritikspielen ohne Wertung oder an einem Freundschaftstreffen teilzunehmen. Der Gewinner der einzelnen Wertungskategorien erhält dann den Titel „Niedersachsenmeister“. Die Spielmannszüge haben zudem die Möglichkeit, an Qualifikationswettkämpfen um die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft anzutreten.
Zum Landesmusikfest sind natürlich alle Einwohner aus der Samtgemeinde Freren und darüber hinaus herzlich eingeladen. Es soll ein Musik-Spektakel für die ganze Familie werden. Verschiedenste Spiele, Attraktionen etc. werden dafür angeboten. So soll beispielswiese auch eine große Kindermeile aufgebaut werden, wo keine Langeweile aufkommt kann.

Ein Highlight wird sicher auch das „Größte Orchester Niedersachsens“ am Samstag um 19:30 sein. Hierbei werden mehr als 400 Musikerinnen und Musiker ein Konzert geben. 

 

Salvus Mineralbrunnen bleibt Partner des SC Spelle-Venhaus

Spelle- Aus der Region für die Region lautet das Motto der Partnerschaft zwischen dem SC Spelle-Venhaus und Salvus Mineralbrunnen, die auch in der Regionalliga fortgesetzt wird.

Im Sponsoring ist Salvus Mineralbrunnen vor allem in Mannschaftssportarten engagiert. Beim SCSV schon seit rund sechs Jahren. Durch den Aufstieg in die vierte Liga sind die Emsländer noch interessanten geworden, weiß Maximilian Müer. „Spelle liegt vor der Haustür, spielt hochklassig. Da bietet sich eine Zusammenarbeit an“, sagt der bei Salvus im Vertrieb tätige Außendienstmitarbeiter, der selbst in Spelle als Fußballer aktiv gewesen ist.

Das Familienunternehmen aus Emsdetten bezeichnet sich als regionalen Durstlöscher. Deswegen engagiert es sich auch in der Region. Es ist seit der Inbetriebnahme der ersten Quelle 1994 weiter gewachsen, beschäftigt rund 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Aus einem überschaubaren Sortiment „wurden zahlreiche verschiedene Getränke“, heißt es auf der Homepage.

Spelle liegt zwar in Niedersachsen, aber bis zur Landesgrenze nach Nordrhein-Westfalen ist es nicht weit. „Es sind ja nur 30 Kilometer bis Emsdetten“, sagt SCSV-Vorstandsmitglied Thomas Lindemann. „Wir begeistern nicht nur Unternehmen aus Spelle und aus dem Emsland, sondern aus der gesamten Region.“

Die Partnerschaft zwischen dem SC Spelle-Venhaus und Salvus Mineralbrunnen bietet nach Aussagen von Lindemann für beide Seiten eine Win-Win-Situation. Salvus schenkt auf dem Speller Sportgelände seine Getränke aus, der SCSV profitiert von der Unterstützung.

Das Foto zeigt Maximilian Müer (l.) und Thomas Lindemann.

Spelle kassiert weitere Niederlage

Im heutigen Auswärtsspiel gegen SV Drochtersen/Assel hat der SC Spelle-Venhaus eine weitere Niederlage hinnehmen müssen. In der 36. Spielminute gingen die Speller durch das Tor von Jip Kemna 0:1 in Führung und es sah gut für die Speller aus. Doch in der 59. Spielminute dann der Ausgleich zum 1:1 durch das Tor von Dennis Rosin und in der 75. Spielminute dann das 2:1 für Drochtersen durch das Tor von Nico Von Der Reith und in der 79. Spielminute dann ein weiteres Tor  durch den Ex-Speller Felix Schmiederer zum 3:1 für Drochtersen. 

So sichert sich Drochtersen den ersten Sieg in der neuen Saison. 

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Erfolgreicher Lauf für die Speller

Salzbergen/ Bei warmen Temperaturen haben letzten Samstag mehrere Speller Läufer am Raffinerielauf in Salzbergen teilgenommen. Über den ersten Platz bei der Schülermeile durfte sich Inga Keppler in der AK W11 freuen, ihr Bruder Tobias über den 6. Platz in der AK M9.
Beim anschließenden 10-Km-Hauptlauf war die Laufgruppe Spelle gleich mit 5 Teilnehmern vertreten. Die abwechslungsreiche Rundstrecke führte die Sportler ein kurzes Stück über das Betriebsgelände der Raffinerie und nach einer nicht unerheblichen Steigung weiter in Richtung Steide. Annette Beumer belegte den ersten Platz in der AK W55, Ulrich Wilke den 2. Platz in der AK M55. Helmut Beumer und Stefan Lohmann erreichten jeweils den 6. Platz in ihren Altersklassen. Aber auch unser Wiedereinsteiger Thomas Tebbe hatte Grund zum Jubeln: Er lief gegenüber dem Speller Sommernachtslauf vor zwei Wochen auf dieser schwierigeren Strecke in Salzbergen 2 Minuten schneller und kam glücklich nach 65:31 Minuten über die
Ziellinie.

PKW-Brand in Hüven

Hüven. Am Donnerstagabend kam es gegen 18.50 Uhr zu einem PKW-Brand in Hüven auf der Straße „HüvenerMühle. Der Fahrer eine Mercedes hatte während der Fahrt Rauch aus dem vorderen linken Radkastenaufsteigen sehen und sein Fahrzeug vorsichtshalber auf den Parkplatz hinter der Hüvener Mühle gefahren. Zwei vorbeifahrende Feuerwehrleute versuchten, den Brand mit Hilfe eines kleinen Feuerlöschers unter Kontrolle zu bekommen, was nicht gelang. Die alarmiertenFeuerwehren aus Berßen und Sögel brachten das Feuer, das neben dem Reifen auch den Motorraumerfasst hatte, schließlich mit Wasser  und Schaum unter Kontrolle. Die beiden Wehren waren mit 35 Kameradenim Einsatz. Die Polizei schätzt den entstandenenSchaden auf 15.000 Euro. Die Ursache ist nicht bekannt.