Person nach Unfall auf der A30 bei Salzbergen schwer verletzt

 

Salzbergen- Am Donnerstagvormittag kam es gegen 11:21 Uhr auf der A30 in Fahrtrichtung Niederlande, Höhe Salzbergen, zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Der 81-jährige Fahrer eines Citroën befuhr den Hauptfahrstreifen hinter einem Lkw, der von einem 53-Jährigen gesteuert wurde.

Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr der Pkw auf den vorausfahrenden Lkw auf, geriet ins Schleudern, prallte gegen die Mittelschutzplanke und überschlug sich. Dabei touchierte der Citroën das Heck eines vorausfahrenden VW, der von einem 65-Jährigen gefahren wurde.

Der 81-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Er war im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit technischem Gerät aus dem Pkw befreit werden. Anschließend wurde er mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Die weiteren Beteiligten blieben nach derzeitigen Erkenntnissen unverletzt. Die Höhe des Sachschadens steht bislang noch nicht fest.

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Sehr ehrgeizig und fleißig: Abdullah Arfeen rückt in Speller Oberliga-Kader auf

 

Spelle- Nächster Zugang für den SC Spelle-Venhaus. Der Fußball-Oberligist zieht den 21-jährigen Abdullah Arfeen aus der eigenen U23 in der Bezirksliga hoch. „Er hat sich durch Ehrgeiz, Fleiß und gute Spiele in der zweiten Mannschaft empfohlen. Wir trauen ihm den Sprung zu“, erklärt der Sportliche Leiter Markus Schütte.

Der Linksverteidiger, der auch offensiver spielen kann, war schon in der Vorbereitung des Oberliga-Kaders dabei und hat einige Testspiele für sein künftiges Team bestritten. „Er ist extrem ehrgeizig“, weiß Coach Tobias Harink. Der junge Fußballer, der mit vollem Namen Abdullah Amr Mostafa Abdelghany Arfeen heißt, ist auch außerhalb des Platzes fleißig, arbeitet oft im Kraftraum. „Er kann und muss sich entwickeln. Denn der Sprung ist sehr groß von der Bezirksliga in die Oberliga. Gerade im taktischen Bereich wird es eine Herausforderung. Wir freuen uns, weil Abdullah Mentalität und Leidenschaft in den Kader bringt“, sagt Harink.

Arfeen hat selbst erfahren, wie groß der Unterschied von zwei Ligen ist. „In den ersten Trainingsheiten war es schwer für mich reinzukommen. Der Ball lief schneller, das Tempo war viel, viel höher. Aber mit der Zeit habe ich gemerkt, dass ich langsam mithalten kann.“ Der Linksfuß weiß, dass er sich auch technisch noch verbessern muss. „Aber wenn man Gas gibt, kann es auf jeden Fall etwas werden“, zeigt er sich optimistisch. Seine fußballerische Entwicklung verlief ohnehin rasant. Vor drei Jahren kickte er noch für die A-Junioren des TuS Lingen in der 2. Kreisklasse. „Und jetzt habe ich die Chance auf die Oberliga.“

Arfeen spielt seit 16 Jahren Fußball. Begonnen hat er in der ägyptischen Hauptstadt Kairo in der Schule und in einem Verein. Der bekannteste Club der Millionen-Metropole ist Al Ahly. Für den Rekordmeister hat er nicht gespielt. Aber er ist bekennender Fan.

Vor acht Jahren zog Arfeen mit seiner Familie nach Deutschland. „Ich konnte kein Deutsch.“ Aber das Fußballspielen habe ihm beim Erlernen der Sprache „echt geholfen.“ Gespielt hat er in Schleswig-Holstein beim SV Göhl. Schon damals war es Arfeens Traum, so hoch wie möglich zu spielen. Als die Familie nach Lingen zog, kickte er für den TuS in der Offensive. Als A-Junior nahm er Kontakt zur Speller U19 auf. Nach einem Probetraining spielte er unter Trainer Florian Höving ein Jahr für den SCSV-Nachwuchs in der Landesliga auf der linken Abwehrseite.

Den nächsten Schritt machte Arfeen in der Speller U23. Unter Trainer Bodo Gadomski habe er ziemlich viel gespielt. Jetzt klopft er an die Tür zur Oberliga. „Ich hätte nie gedacht, dass ich mal dorthin kommen könnte“, sagt er. Diese Chance will er nutzen. „Es gibt keine Grenzen“, bescheibt er seinen Ehrgeiz. „Ich habe immer Bock, Gas zu geben.“ Zudem setzt sich der schnelle Abwehrspieler für die Mannschaft ein.

Vorbild des Fußballers, der ab dem nächsten Semester in Münster wahrscheinlich Wirtschaftsinformatik studieren will, ist Mohamed Salah. Der Ägypter ist Nationalspieler und mit dem FC Liverpool gerade erst englischer Meister geworden.

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Neue Feuerwehrführung in der Samtgemeinde Spelle

 

Spelle – In der Führungsriege der Freiwilligen Feuerwehren in der Samtgemeinde Spelle gibt es einige Veränderungen. Im Rahmen einer Feierstunde wurden verdiente Funktionsträger verabschiedet und Kameraden in ihren neuen Ämtern begrüßt.

„Unser Feuerschutzwesen ist maßgeblich auf Ehrenamtliche angewiesen, die sich um unsere Sicherheit sorgen“, würdigte Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils die Bereitschaft der Feuerwehrkameradinnen und –kameraden. Alois Wilmes war seit 2013 Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Spelle und stand nun nach dem Ende der Wahlperiode für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung. Sils ließ den Werdegang von Wilmes Revue passieren: Bereits seit über 40 Jahren ist er in der Feuerwehr aktiv. Über vier Jahre war er als Stellv. Ortsbrandmeister in Spelle tätig und war anschließend über fünf Jahre Ortsbrandmeister. Aktuell übt Wilmes zudem das Amt des Stellv. Brandabschnittsleiters aus. Zur Würdigung der langjährigen Verdienste wurde ihm durch Regierungsbrandmeister Matthias Röttger das Silberne Feuerwehrehrenzeichen am Bande verliehen.

Neuer Gemeindebrandmeister wurde Karl Felix, der seit mehr als drei Jahrzehnten aktive Feuerwehrarbeit leistet. Seit 1993 war er im Ortskommando der Freiwilligen Feuerwehr Venhaus und hat seit 2009 die Verantwortung als Ortsbrandmeister getragen. Die Funktion des Ortsbrandmeisters der Venhauser Wehr übernimmt nun Andreas Kulüke. Steffen Tabe ist künftig Stellv. Gemeindebrandmeister und damit Nachfolger von Michael Heskamp, der das Amt neun Jahre ausgeübt hat. Neuer Ortsbrandmeister in Spelle ist Matthias Bembom.

Er folgt auf Stephan Stappers, der diese Aufgabe zuvor über zwölf Jahre innehatte. Vor dieser Zeit war Stappers bereits seit 1993 im Ortskommando als Schriftführer und Stellv. Ortsbrandmeister tätig. In der Funktion des Stellv. Ortsbrandmeisters wurde Matthias Bembom nach zwölf Jahren durch Sebastian Arning abgelöst. Neun Jahre war Frank Büssemaker Stellv. Ortsbrandmeister in Lünne und Daniel Janning tritt nun in seine Fußstapfen. Zu den ersten Gratulanten gehörten neben Sils und Röttger auch Landrat Marc-André Burgdorf und Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff. Burgdorf betonte die Bedeutung eines funktionierenden Feuerwehrwesens für die Gesellschaft und hob besonders den guten Zusammenhalt hervor.

Zahlreiche Verabschiedungen und Ernennungen bei den Freiwilligen Feuerwehren in der Samtgemeinde Spelle standen im Mittelpunkt einer Feierstunde

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Neustrukturierung des Ems-Einkauf-Center Rheine – Starkes Signal für Innenstadtentwicklung und Nahversorgung

 

Rheine. Mit großen Schritten schreitet die Neustrukturierung des Ems-Einkauf-Centers (EEC) in Rheine voran. Der Rat der Stadt Rheine hat den vorhabenbezogenen Bebauungsplan in seiner Sitzung am 20. Mai 2025 einstimmig beschlossen.

Politische Diskussion und umfassende Abwägung

Der Bebauungsplan ist Ergebnis eines intensiven öffentlichen Diskurses. Zahlreiche Stellungnahmen – unter anderem vom Innenstadt Rheine e.V., vom Hotelverband DEHOGA und vom Stadtteilbeirat Innenstadt/Hörstkamp – wurden sorgfältig geprüft und in die Abwägung einbezogen. „Wir haben intensiv abgewogen: Die Innenstadt bleibt geschützt, die Nahversorgung wird gestärkt, und der Leerstand wird beseitigt,“ betont Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann. Das EEC wird nicht zur Konkurrenz, sondern zur Ergänzung des Stadtkerns.

Die Stadt Rheine sieht in der Neuausrichtung des EEC einen ausgewogenen Kompromiss zwischen wirtschaftlicher Entwicklung, Schutz der Innenstadt und nachhaltiger Stadtgestaltung.

Das innerstädtische Einkaufszentrum, das seit 1972 ein prägender Handelsstandort in Rheine ist, erhält ein zukunftsfähiges Gesicht und wird neu am Markt positioniert. Die umfassende Restrukturierung zahlt direkt auf die Weiterentwicklung der Rheiner Innenstadt ein – sowohl städtebaulich als auch ökonomisch.

Das EEC, das mit rund 22.100 Quadratmetern Gesamtmietfläche und seiner Lage an der Ems sowie der direkten Anbindung an die Fußgängerzone zu den zentralen Handelsadressen der Stadt zählt, wird in Teilbereichen neu errichtet. Der Rückbau alter Gebäudeteile, darunter die früheren Sheddachhallen, ist bereits erfolgt. Das erhaltenswerte Verwaltungsgebäude mit der „Rheiner Freiheit“ wurde umfassend modernisiert und bereits erfolgreich vermietet.

Die Neustrukturierung erfolgt unter Federführung der FIM Unternehmensgruppe aus Bamberg, die das EEC für den eigenen Bestand erworben hat. In enger Kooperation mit SQM Property Consulting aus Münster, die sowohl beim Ankauf als auch bei der Konzeptentwicklung und Vermietung beratend tätig ist, wird das EEC zu einem überregional relevanten Einkaufsquartier weiterentwickelt.

„Wir freuen uns, dass nach einem intensiven Planungs- und Abstimmungsprozess ein entscheidender Meilenstein erreicht wurde. Die positiven Rahmenbedingungen in Rheine und die konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und der EWG haben unsere langfristige Investitionsentscheidung maßgeblich unterstützt“, betont die FIM-Gruppe.

Städtebau und Klimaschutz im Gleichklang

Mit dem verabschiedeten vorhabenbezogenen Bebauungsplan setzt die Stadt Rheine nicht nur städtebauliche, sondern auch klimatische Maßstäbe. Der Plan enthält zahlreiche Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel und zur Förderung einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Dazu zählen unter anderem:

Extensive Dachbegrünungen
Baumpflanzungen und Grünbeete
Ein modernes Rigolensystem zur unterirdischen Speicherung von Regenwasser

Diese Maßnahmen orientieren sich am Prinzip der Schwammstadt und leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des innerstädtischen Mikroklimas. Ergänzend dazu sind flächendeckende Photovoltaikanlagen vorgesehen, die den Energiebedarf nachhaltig unterstützen.

Ein weiterer zentraler Aspekt ist die städtebauliche Öffnung des Quartiers: Die offen gestaltete Laufachse in Richtung Innenstadt – über den aktuell in der Umgestaltung befindlichen Bernburgplatz – sorgt dafür, dass das EEC auch künftig nahtlos mit der Innenstadt verknüpft bleibt. So können Besucherinnen und Besucher ihren Einkauf im EEC mit einem Stadtbummel oder weiteren Erledigungen in der City verbinden – ein Gewinn für Frequenz, Aufenthaltsqualität und urbanes Leben.

Stärkung der Nahversorgung

Bereits in einem ersten Schritt wurde das bestehende Gebäude – mit Mietern wie Aldi, Takko, KiK, dem Arbeitsamt, demJobcenter und einem Fitnesscenter – aufwendig modernisiert und wiedereröffnet.

In der kommenden Phase sind umfangreiche Neubauten und Erweiterungen im Bestandsgebäude vorgesehen. Für diesen Bauabschnitt ist ein Investitionsvolumen von rund 31Millionen Euro eingeplant. Nach aktueller Planung soll der Baustart noch im Laufe dieses Jahres erfolgen – ein weiterer wichtiger Schritt zur zukunftsfähigen Neuausrichtung des Ems-Einkauf-Centers.

Ein zentraler Bestandteil des neuen EEC ist ein umfassendes Versorgungskonzept mit besonderem Fokus auf die Nahversorgung. Mit EDEKA konnte ein weiterer starker Vollsortimenter als Ankermieter gewonnen werden. Ergänzt wird das Angebot durch namhafte Mieter aus verschiedenen Branchen:

Drogerie: Rossmann
Tierbedarf: Das Futterhaus
Non-Food: Action – der Discounter realisiert hier nach langjähriger Suche seinen ersten Standort in Rheine
Gastronomie, Büro- und Serviceflächen, Dienstleistungsangebote

Die gezielte Mieterstruktur bietet ein ausgewogenes, kundenorientiertes Angebot für alle Lebensbereiche. Gleichzeitig wurde bewusst darauf geachtet, die Verkaufsflächen für zentrenrelevante Sortimente deutlich von bisher max. 11.550 qm auf nun max. 8.300 qm zu reduzieren oder auszuschließen

Ein zusätzlich geplanter Baustein ist ein Low-Budget-Hotel, das insb. Zielgruppen wie Handwerker, Monteure und anderepreissensible Übernachtungsgäste wie Touristen anspricht. Es ergänzt das bestehende Hotelangebot in Rheine sinnvoll und unterstützt den Tourismus- und Geschäftsreiseverkehr. Von der zentralen Lage des Hotels können zudem Gastronomie und Einzelhandel in der Innenstadt profitieren.

Ein Gewinn für Rheine

„Mit dem neuen EEC entsteht ein attraktives Stadtquartier, das die Nahversorgung sichert, die Aufenthaltsqualität erhöht und Rheine als Einkaufs- und Lebensstandort nachhaltig stärkt“, betonen Vertreter der Stadtverwaltung und EWG – Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Rheine mbH. Die Neuausrichtung des EEC steht somit exemplarisch für eine zukunftsfähige, klimabewusste Stadtentwicklung mit überregionaler Strahlkraft.

Foto: Visualisierung durch Teemu Lorenz, Dipl.-Ing. (FH) Architekt, HLK + PARTNER ENTWICKLUNGS-GESELLSCHAFT

 

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Gemeinsames Statement zu den Durchsuchungen in Hann. Münden und im Emsland bei zwei niedersächsischen Polizeibeamten

Osnabrück (ots) – Im Kontext der heute durch die Staatsanwaltschaft Osnabrück veröffentlichten Pressemitteilung zu Durchsuchungen bei zwei niedersächsische
Polizeibeamten in Hann. Münden und im Emsland (Anlage), äußern sich Polizeivizepräsidentin der Polizeidirektion Osnabrück, Andrea Menke und der Direktor der Polizeiakademie Niedersachsen, Carsten Rose, wie folgt:

„Wir nehmen die im Raum stehenden Vorwürfe sehr ernst. Sollten diese sich bewahrheiten, werden wir unmissverständlich und mit entschlossener Haltung reagieren. Klar ist: Rechtsextremes Gedankengut hat in der Polizei keinen Platz!
Die Polizei steht für die Wahrung und den Schutz der demokratischen Grundsätze in unserem Land. Daran darf es keinen Zweifel geben. Die Stärkung der demokratischen Resilienz der Mitarbeitenden ist seit Jahren nicht nur in
Osnabrück und in der Polizeiakademie zentraler Bestandteil und Schwerpunkt in der strategischen Ausrichtung, sondern in der gesamten Polizei Niedersachsen. Wir stehen mit unserem Handeln und unserer Haltung fest auf dem Boden unseres Grundgesetzes. Extremistischen Tendenzen treten wir mit aller Entschlossenheit entgegen!“

Hinweis:
Parallel zu den strafrechtlichen Ermittlungen wurden durch die beiden betroffenen Behörden, Polizeidirektion Osnabrück und Polizeiakademie
Niedersachsen, Disziplinarverfahren bzw. Entlassungsverfahren eingeleitet. Die beiden Beamten befinden sich nicht mehr im Dienst. Sie wurden vorläufig des Dienstes enthoben.

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Schwerer Verkehrsunfall in Spelle-Venhaus – Eine Person schwer verletzt

 

Venhaus- Am Mittwochmittag gegen 13:10 Uhr kam es im Speller Ortsteil Venhaus zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Rheiner Straße. Dabei wurde eine 59-jährige Frau schwer verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei geriet die Skoda-Fahrerin aus bislang ungeklärter Ursache in Höhe des Hafens Spelle-Venhaus auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Lastwagen. Der 62-jährige Lkw-Fahrer erlitt dabei leichte Verletzungen. Durch die Wucht des Aufpralls kam der Lkw von der Fahrbahn ab und kam im angrenzenden Waldstück zum Stehen.

Die schwer verletzte Pkw-Fahrerin wurde vor Ort notärztlich versorgt und anschließend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Rheine gefahren. Ein Rettungshubschrauber aus Rheine war vorsorglich im Einsatz, kam jedoch nicht zum Einsatz.

Die Feuerwehr Venhaus war mit 13 Einsatzkräften vor Ort, sicherte den Brandschutz und nahm auslaufende Betriebsstoffe wie Öl und Kühlmittel auf. Die Rheiner Straße war für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen rund eine Stunde voll gesperrt.

Vor Ort waren die Feuerwehr Venhaus, die Polizei Spelle sowie ein Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber im Einsatz.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

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Startschuss für die summer:city Rheine

 

Der Sommer kann kommen!

Rheine macht sich bereit für einen unvergesslichen Sommer: Mit dem Start der summer:city Rheine verwandelt sich die Innenstadt erneut von Ende Mai bis Mitte September in eine lebendige Erlebnisfläche voller Musik, Kultur, Genuss und entspannten Treffpunkten. Den Auftakt bildet das beliebte Sommerdeck auf den Emsterrassen, das ab dem 23. Mai mit loungiger Atmosphäre, kühlen Drinks und abwechslungsreichemBühnenprogramm zum Verweilen einlädt.

Das vielseitige Veranstaltungsangebot bietet für alle Altersgruppen und Interessen etwas: vom Winzerfest (12.–14.06.) über das European Blues Festival (18.19.07.) bis hin zum großen Emsfestival (24.–27.07.) sowie der Straßenkunst & Straßenparty (05.14.09.) mit Kunstaktionen, Live-Musik und kulinarischen Highlights. Der diesjährige „Sommer an der Ems“ (01.–23.08.) steht unter dem Motto #soft – mit einem stimmungsvollen Programm, das eine harmonische Umgebung für alle schafft und auch leiseren Tönen eine Bühne gibt.

Eine besondere Neuerung ist die city:lounge auf den Emsterrassen und der Nepomukbrücke: konsumfreie Zonen mit Freizeitangeboten und gelegentlichen Aktionen lokaler Unternehmen – gedacht als Treffpunkt insbesondere für junge Menschen und alle, die einfach mal durchatmen möchten.

Abseits der großen Veranstaltungen warten viele weitere Highlights auf die Besucherinnen und Besucher: Auf dem Trakaiplatz lädt ein großer Sandkasten mit Spielküche die jüngsten Gäste zum Spielen und Entdecken ein. Für entspannte Auszeiten mitten in der Innenstadt sorgen gemütliche Grünoasen und die beliebte XXL-Liege. Zudem schmücken wieder zahlreiche bunte Lampions die Emsstraße und die Straßenlaternen – ein echter Hingucker.

„Mit der summer:city Rheine möchten wir eine sommerliche Atmosphäre schaffen, die Menschen zum Verweilen, Erleben und Genießen einlädt. Das vielfältige Veranstaltungsprogramm macht deutlich, wie lebendig und einladend die Einkaufsstadt Rheine ist“, betonen die Veranstalter von EWG für Rheine mbH und Rheine.Tourismus.Veranstaltungen. e.V.

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Vorstand des CDU-Senioren-Kreisverbandes Lingen informiert sich über Inklusionsprojekt „Wirz“

 

Lingen- Im Rahmen einer Vorstandsitzung hat der Vorstand des CDU-Senioren-Kreisverbandes Lingen das inklusive Restaurant „Wirz“ in Lingen besichtigt. Die Vorstandsmitglieder informierten sich dabei vor Ort über das Konzept, die Zielsetzung und die bisherigen Herausforderungen des außergewöhnlichen Gastronomiebetriebs.

Geschäftsführer Stefan Kerk begrüßte die Gäste persönlich und stellte eindrucksvoll die Idee hinter dem Projekt vor. Der Name „Wirz“ steht für „wir zusammen“ – ein bewusst gewähltes Symbol für gelebte Inklusion und gemeinsames Miteinander. „Das Restaurant soll ein Ort der Begegnung sein, an dem Menschen mit und ohne Behinderung zusammenarbeiten und sich wohlfühlen können“, so Kerk.

„Wirz“ ist ein Projekt der BES-SER GmbH, einem Inklusionsbetrieb, der Menschen mit Handicap langfristige Arbeitsplätze bietet und so gesellschaftliche Teilhabe aktiv fördert. Mit dem neuen Restaurant wurde ein weiterer Schritt in Richtung Inklusion und gesellschaftliches Engagement vor Ort getan.

Der Vorsitzende des CDU-Senioren-Kreisverbandes, Johannes Ripperda, zeigte sich im Namen des gesamten Vorstandes beeindruckt:

„Ein starkes Konzept mit hervorragenden Räumlichkeiten. Hier wird Inklusion nicht nur gedacht, sondern gelebt.“

Mit dem Besuch unterstrich der Seniorenverband sein Interesse an innovativen und sozialen Projekten in der Region und dankte allen Beteiligten für ihr Engagement.

 Foto: v. l. Heinz Roelfes, Heinz Lüken, Andreas Lohle, Vorsitzender Johannes Ripperda, Geschäftsführer Stefan Kerk, Josef Kruse, Magdalena Wilmes, Stellv. Vorsitzender Bernhard Hummeldorf

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Scheiben eines Fahrzeugs eingeschlagen – Zeugen gesucht

 

Freren (ots) – In der Nacht vom 18. auf den 19. Mai (zwischen ca. 21:30 Uhr und 06:30 Uhr) wurde ein grauer Peugeot 307 auf einem Parkplatz zwischen dem Fuchsweg und der Straße „An der Wiese“ in Freren erheblich beschädigt aufgefunden. An dem Fahrzeug wurden eine Seitenscheibe sowie die Heckscheibe eingeschlagen.

Die Polizei Freren ermittelt derzeit wegen Vandalismus. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Tathergang geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05902/949620 zu melden.

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Verkehrsunfall auf der B70 in Spelle – Eine Person leicht verletzt

 

Varenrode  Am heutigen Montag kam es gegen 13:05 Uhr auf der Bundesstraße 70 in Spelle zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person leicht verletzt wurde.

Ein 50-jähriger Fahrer  eines Lastkraftwagens befuhr zunächst die Straße Heitel und beabsichtigte, nach links auf die B70 in Richtung Lingen abzubiegen. Dabei übersah er den BMW einer 20-jährigen Fahrerin, die auf der Bundesstraße in Richtung Lünne unterwegs war. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge.

Durch die Kollision wurde die junge Frau leicht verletzt. Rettungskräfte versorgten sie noch an der Unfallstelle. Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf rund 50.000 Euro beziffert.

Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die B70 bis etwa 14:11 Uhr voll gesperrt werden. Die Ermittlungen dauern an.

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Moll feiert Oberliga-Premiere beim Speller Sieg zum Saisonfinale in Verden

 

Der SC Spelle-Venhaus hat das Saisonfinale beim FC Verden 04 mit 2:1 (1:1) gewonnen. Damit sind die Emsländer in der Abschlusstabelle noch auf den fünften Platz vorgerückt. Eine besondere Premiere feierte Torwart Alex Moll: Der 30-Jährige kam zum ersten Einsatz in der Oberliga.

Die Freude beim SCSV war groß. Denn mit dem Dreier in Verden gelang die am letzten Spieltag bestmögliche Platzierung. Spelle verbesserte sich um zwei Ränge. Verden bleibt trotz der Niederlage in der Liga.

Die personell arg dezimierten Gäste spielten sehr engagiert. „Wir wollen uns nicht ins Ziel schleppen“, hatte Trainer Tobias Harink die Devise ausgegeben. Die Mannschaft hatte es verstanden und nahm die Herausforderung beim noch nicht ganz sicher geretteten FC Verden 04 an. „Das war ein guter Auftritt in vielen Bereichen. Wir freuen uns, dass wir die Patzer der Konkurrenz nutzen konnten. Der fünfte Platz ist verdient“, stellte der Coach fest.

Marvin Kehl brachte die Schwarz-Weißen bereits in der zwölften Minute in Führung. Doch Verden glich nach einer guten halben Stunde per Strafstoß aus. Lukas Muszong traf für die Mannschaft des ehemaligen Meppeners Jan Sievers. Zur Pause blieb es beim 1:1.

In der Partie vor einer stimmungsvollen Kulisse setzten die Speller nach. Kehl und Elias Strotmann versuchten es mit Schüssen, verpassten aber die Führung. Die erzwang ausgerechnet Mannschaftskapitän Torben Stegemann in seinem letzten Spiel für den SCSV. Er setzte Jannis Niestädt so sehr unter Druck, dass der Verdener den Ball über die eigene Torlinie beförderte. Ein starker Abschluss für den 30-Jährigen, der die Speller nach zwölf Jahren verlässt.

Riesengroß war die Freude natürlich bei Alex Moll über seine Nominierung an der Aller. Der zu Saisonbeginn von Union Lohne gekommene Keeper, der künftig noch intensiver in die Torwartausbildung beim SCSV eingebunden ist, hatte bei seiner Verpflichtung erklärt, er gehe nicht davon aus, dass er als erster Torwart in der Oberliga eingeplant sei. Zuvor hatte der in Holsten-Bexten lebende Pädagoge in der Landes- und der Bezirksliga gespielt. Sein Einsatz beim Saisonfinale ist auch ein Zeichen der Wertschätzung. „Alex hat es absolut verdient. Er investiert sehr viel, ist auch in der Kabine ein wertvoller Spieler. Wir stehen voll dahinter“, meinte Harink, der sich nach dem Abpfiff bestätigt sah. „Alex hat Ruhe ausgestrahlt und richtig gut gespielt.“

Die vom Verletzungspech gebeutelten Gäste hatten gerade noch fünf Spieler auf der Reservebank, darunter mit Bernd Lichtenstein und Mattis Niemann gleich zwei Torhüter. Insgesamt acht Fußballer fehlten verletzt: Leon Dosquet, Jan-Hubert Elpermann, Tjark Höpfner, Artem Popov, Anton Popov, Steffen Schepers, Niklas Oswald und Tom Winnemöller. Einige werden noch längere Zeit brauchen, bis sie wieder fit sind. Deswegen ist Harink zufrieden, dass es jetzt in die rund fünfwöchige Sommerpause geht.

Die Mannschaft hat eine Abschlussfahrt nach Mallorca geplant. Das Funktionsteam mit Trainern, Betreuern und dem Sportlichen Leiter Markus Schütte trifft sich in Willingen zu einer ausführlichen Saisonanalyse.

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Hilfe bei Handy & Co: Medien- und Techniklotsen stellen sich vor

 

Emsbüren- Im April 2025 fand die Sitzung des Beirates für Seniorinnen und Senioren statt. Der Vorsitzende Andreas Roling begrüßte die Anwesenden und besonders die neuen Medien- und Techniklotsen Annette Welling und Bernhard Wobbe. Auch Bürgermeister Markus Silies begrüßte die Anwesenden und berichtete zunächst über aktuelle Themen. Ganz herzlich lud er alle Beiratsmitglieder zum diesjährigen Bürgerempfang am 23.05.2025 im Festzelt am Dorfgemeinschaftshaus Elbergen ein.

Anschließend stellten Annette Welling und Bernhard Wobbe ihre ehrenamtliche Tätigkeit der Medien- Techniklotsen vor. Nach einer durch den Pflegestützpunkt des Landkreises Emsland organisierten Schulung sollen nun regelmäßig am 2. Mittwoch des Monats Sprechstunden in der Amtsvogtei angeboten werden, in welcher Seniorinnen und Senioren im Umgang mit Handy, Laptop oder Tablet unterstützt werden und Freude beim Nutzen der Technik vermittelt werden soll.

Bei Kaffee und Kuchen wurden anschließend noch weitere Themen diskutiert um die das Leben, gerade für die ältere Generation, innerhalb der Gemeinde Emsbüren zu verbessern.

Vorsitzender Andreas Roling, Medien- und Techniklotsen Bernhard Wobbe und Annette Welling und Bürgermeister Markus Silies

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JRK Spelle zu Besuch im Movie Park Germany


Spelle/Bottrop
– Am 10. Mai machte sich das Jugendrotkreuz Spelle mit insgesamt 18 JRKlern auf den Weg in den Movie Park Germany in Bottrop. Direkt zur Parköffnung und bei strahlendem Sonnenschein starteten die Kinder und Jugendlichen in einen abenteuerreichen Tag.

Trotz des schönen Wetters war der Park angenehm leer, sodass niemand lange anstehen musste und viele Attraktionen ausprobiert werden konnten – von rasanten Achterbahnen bis hin zu spritzigen Wasserfahrten war für alle etwas dabei.

Pünktlich zur Parkschließung traten die JRKler dann erschöpft, aber gut gelaunt die Heimreise an. Es war ein rundum gelungener, actionreicher Tag voller Spaß und Gemeinschaft.

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Schwerer Verkehrsunfall vor Diskothek in Schüttorf – Fahrer flüchtet zu Fuß

 

Nachdem wir bereits am Sonntagmorgen (18. Mai) über einen schweren Verkehrsunfall auf dem Parkplatz der Diskothek INDEX an der Industriestraße informiert hatten, liegen inzwischen weitere Erkenntnisse vor, die das Geschehen umfassend beleuchten.

Gegen 6 Uhr kam es auf dem Parkplatz zunächst zu einem verbalen Streit zwischen einem 27 jährigen Mann und einem 23 jährigen Passanten. Letzterer hatte – auf einen Freund wartend – in den geparkten Opel Corsa geschaut. Der 27 Jährige fühlte sich dadurch provoziert, schlug dem 23 Jährigen mit einem Trinkglas ins Gesicht und verletzte ihn glücklicherweise nur leicht. Mehrere Sicherheitsmitarbeiter der Diskothek eilten herbei, um die Beteiligten zu trennen und den Aggressor bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten.

Der Mann riss sich jedoch los, stieß seine 35 jährige Begleiterin vom Fahrersitz auf den Beifahrersitz des Corsa, startete den Wagen und fuhr mit quietschenden Reifen an. Dabei lenkte er das Fahrzeug gezielt in Richtung der Security. Um die Attacke abzuwehren, sprühten die Mitarbeiter Pfefferspray in das Seitenfenster,
woraufhin die Begleiterin die Chance nutzte und aus dem Fahrzeug ausstieg. Der 27 Jährige setzte seine Fahrt fort, schleuderte über den Parkplatz und streifte mit geöffneter Tür einen geparkten Renault Clio. Ohne anzuhalten raste er anschließend auf die Industriestraße.

Nur wenige hundert Meter weiter verlor der Fahrer – mutmaßlich alkoholisiert und infolge seiner riskanten Fahrweise – die Kontrolle über den Pkw, prallte gegen einen Baum und überschlug sich. Noch bevor erste Einsatzkräfte eintrafen, kletterte der Mann aus dem Wrack und flüchtete zu Fuß. Eine Streifenwagenbesatzung konnte ihn kurz darauf in einem Busch nahe der Unfallstelle aufspüren und festnehmen. Er erlitt Gesichts und Kopfverletzungen,
die offenbar aus dem Überschlag resultierten. Eine ärztliche Versorgung lehnte er nach kurzer Behandlung ab und verließ das Krankenhaus eigenmächtig. Eine richterlich angeordnete Blutprobe wurde dennoch entnommen.

Wie die Ermittlungen ergaben, besitzt der 27 Jährige keine gültige Fahrerlaubnis. Der Opel Corsa war zudem nicht sein Eigentum; er hatte das Fahrzeug unbefugt in Gebrauch genommen. Insgesamt ermittelt die Polizei nun wegen gefährlicher Körperverletzung, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, unbefugten Gebrauchs eines
Kraftfahrzeugs und Verkehrsunfallflucht.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder über Foto beziehungsweise Videoaufnahmen verfügen, werden gebeten, sich bei der Polizei in Bad Bentheim unter der Telefonnummer 05922/776600 zu melden.

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Sommerfest im House of Taekwon-Do Spelle – Gemeinschaft, Bewegung und große Momente

 

Spelle- Am Samstag, den 17. Mai 2025, lud das House of Taekwon-Do Spelle zu einem ganz besonderen Sommerfest in die Räumlichkeiten an der Schapener Straße 22 ein. Bei sonnigem Wetter und bester Stimmung erwartete die kleinen und großen Besucher ein Tag voller sportlicher Highlights, familiärer Begegnungen und herzlicher Atmosphäre.

Bereits am Vormittag begann das Team mit dem Aufbau: Pavillons, Sitzgarnituren, ein Grill sowie die schuleigene Hüpfburg wurden vorbereitet, um den Tag rundum gelungen zu gestalten. Um 12 Uhr startete das große Kinder Spezialtraining, geleitet von Schulleiter Stefan Mannweiler. Rund 40 Kinder im Schulalter nahmen mit Begeisterung teil, übten Techniken, zeigten Disziplin – und hatten vor allem großen Spaß.

Ein besonderer Höhepunkt des Tages war die Gürtelprüfung zweier Kinder, die sich der Prüfung zum Blaugurt und Rotgurt stellten – und das direkt vor dem Schulleiter und ihren Mitschülerinnen und Mitschülern. Ein seltener und ehrenvoller Moment: Denn normalerweise nimmt Stefan Mannweiler Prüfungen erst ab dem Rot-Schwarzgurt persönlich ab. Bei über 700 Mitgliedern im gesamten House of Taekwon-Do ist eine solche persönliche Prüfung eine große Anerkennung für die Prüflinge.

Nach dem sportlichen Teil wurde in geselliger Runde weitergefeiert: Rund 100 Eltern und Familienmitglieder trugen mit selbst gemachten Salaten, Kuchen und Leckereien zu einem reichhaltigen Buffet bei. Es wurde gemeinsam gegessen, gelacht und das schöne Wetter genossen. Die Kinder nutzten die Hüpfburg ausgiebig und verwandelten die Taekwon-Do-Halle kurzerhand in ein lebendiges Fußballfeld.

„Es war einfach schön, sich bewusst Zeit für die Familien zu nehmen, mit den Eltern ins Gespräch zu kommen und auch Schüler kennenzulernen, die ich bislang nur vom Namen kannte“, betonte Schulleiter Stefan Mannweiler, der derzeit drei Standorte des House of Taekwon-Do führt. Obwohl Spelle mit etwa 100 Mitgliedern die kleinste Schule ist, sind die Leistungen bei Turnieren und Prüfungen beachtlich, wie er stolz ergänzte.

Gegen 16 Uhr klang das Fest mit vielen lachenden Gesichtern und schönen Gesprächen aus. Aufgrund der positiven Resonanz soll das Sommerfest künftig ein fester Bestandteil im Jahreskalender der Schule werden – ein Tag für Sport, Gemeinschaft und Freude am Miteinander.

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Brand einer Hecke in Dreierwalde

 

Dreierwalde– Am heutigen Samstag wurde die Freiwillige Feuerwehr Dreierwalde um 13:00 Uhr zu einem Brandeinsatz in die Straße Sonnenwinkel alarmiert. Beim Abbrennen von Unkraut geriet eine Hecke in Brand.

Das Feuer erfasste rund 15 Metern der Hecke. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude verhindert werden. Im Einsatz waren 17 Kräfte der Feuerwehr Dreierwalde. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, beim Umgang mit offenem Feuer äußerste Vorsicht walten zu lassen – insbesondere bei trockener Witterung.

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Der Spielplatz der katholischen Kindertagesstätte St. Johannes Spelle wurde durch einen Festakt offiziell eröffnet. Im Rahmen einer Feierstunde mit offiziellen Gästen wurde das neue Areal gesegnet.

 

Spelle- „Eine fast dreijährige Zeit des Provisoriums und des Übergangs geht mit dem neuen Spielplatz endlich zu Ende“, sagte Dominik Witte, pastoraler Koordinator und Vertreter des Trägers, der katholischen Kirchengemeinde Spelle im Rahmen der Eröffnung.

Sicherheitsbedenken aufgrund von Materialermüdung bei diversen Spielgeräten hatten bereits 2023 die nahezu vollständige Neuanlage des Spielplatzes nötig gemacht, der von 101 Kindern täglich bespielt wird.

Diverse Spielgeräte der Firma Sauerland wurden neu aufgestellt, nachdem die alten Spielgeräte durch ehrenamtlichen Einsatz der Eltern und des Kirchenvorstands zurückgebaut worden waren. „Wir mussten sparen, wo irgendwie möglich, um so ein schönes Endergebnis zu bekommen“, lobte Witte die Arbeiten der Ehrenamtlichen. Beim Aufbau der Spielgeräte half der Bauhof der Samtgemeinde Spelle, die Kosten niedrig zu halten, sodass auch das Gelände durch das Gala-Unternehmen Rekers aus Rheine umfassend neugestaltet werden konnte.

Jörg Rekers, Chef des Unternehmens, der seinen Wohnsitz in Spelle hat, sorgte durch naturnahe Materialien wie Felsen und Holz für eine stimmige Ästhetik und verstand es, gemeinsam mit seinem Team in beeindruckender Weise, die angelieferten Felsen und Holzbalken ohne detaillierte Vorplanung zu einem pädagogisch wertvollen Konzept zusammenzustellen.

Dank für die Umsetzung bei allen Beteiligten äußerte die Leitung der Kindertagesstätte Luisa Liebing im Namen des ganzen Teams und der Kinder mit Blick auf die vielen Spielmöglichkeiten und die erlebnisreiche Geländegestaltung der beiden Spielbereiche für die eine Krippengruppe und die vier Kindergartengruppen, die zur Einrichtung gehören.

Die Gesamtsumme von rund 140.000 Euro wurde durch die Kommune Spelle, dem Landkreis Emsland und dem Bistum Osnabrück aufgebracht. „Der Spielplatz ist wichtig für eine Kita und daher haben wir gerne investiert“, sagte Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils und Bürgermeister Stefan Heeke äußerte Freude, über die Gestaltung der Fläche, wo er selbst als Kind bereits gespielt habe. Dagmar Liß-Korte, Fachbereich Bildung des Landkreises Emsland und Anja Mimjähner, Caritas-Fachberatung betonten den hohen pädagogischen Wert der Außenspielfläche, die entstanden ist.

Die Kinder der Einrichtung, die bereits bei der Planung durch Mitbestimmung der Farben einiger Spielgeräte eingebunden waren, zeigten im Lied „Klatschen, stampfen, hüpfen“ ihre Begeisterung für den neuen Spielplatz, den Pfarrer Ludger Pöttering segnete. „Hier geht es darum, dass Kinder ganz einfach Kind sein und spielen dürfen“, erläuterte der Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Spelle, Schapen, Lünne und Venhaus.

„Ein stimmiges Gesamtensemble mit viel Potenzial für das Spiel, die Entwicklung und die Förderung der Kinder ist entstanden“, sagte Witte, der sich bei allen Beteiligten für das Ertragen der anstrengenden Bau- und Übergangszeit und die Unterstützung bei der Durchführung der Maßnahme bedankte.

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Lingener Männerquartett gastiert im Wöhlehof

 

Spelle – Das Lingener Männerquartett tritt am Freitag, 23. Mai 2025 um 19:00 Uhr im Wöhlehof in Spelle auf. Unter dem Motto „Zeitlos“ versprechen die Sänger eine Mischung aus flott arrangierten Songs und Ohrwürmern, die einige musikalische Überraschungen erwarten lässt. Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende gebeten.

Nachdem das Lingener Männerquartett im Advent des letzten Jahres in Spelle ein stark besuchtes Konzert gab, laden die Sänger nun zu einem Konzertabend der ganz anderen Art in den Wöhlehof ein. Unter der Leitung von Eline Harbers wird der Chor seine thematische und gesangliche Vielseitigkeit unterstreichen. Auch die singende Dirigentin wird mit ihrer vollen Altstimme gemeinsam mit den Sängern begeistern. Der vierstimmige Männerchor freut sich auf Freunde des anspruchsvollen Chorgesangs und eines besonderen Musikerlebnisses.

Das Lingener Männerquartett wurde 1952 als Doppelquartett gegründet. Heute gehören dem Chor 31 Sänger an. Zum Repertoire gehören Musical-, Film- und Popsongs sowie ein breites Spektrum an weltlichen und sakralen Liedern.

 

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Feuerwehren aus der Samtgemeinde Spelle nahmen an der Dankeschön-Veranstaltung in Sögel teil

 

Sögel/Spelle– Auf Einladung des Landkreises Emsland nahmen auch die Feuerwehren aus der Samtgemeinde Spelle an der Dankeschön-Veranstaltung in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Sögel teil. Anlass war die Anerkennung des engagierten Einsatzes während der Hochwasserlage rund um den Jahreswechsel 2023/2024.

Die damalige Ausnahmesituation forderte zahlreiche Einsatzkräfte, darunter viele aus dem gesamten Emsland. Überflutete Straßen, bedrohte Ortschaften und angespannte Feiertage prägten die Lage. Nur durch das koordinierte Zusammenspiel von Feuerwehr, THW, Rettungsdiensten sowie zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern konnte Schlimmeres verhindert werden.

Landrat Marc-André Burgdorf würdigte in seiner Ansprache die große Einsatzbereitschaft: „Der Einsatz aller Beteiligten verdient höchsten Respekt. Die Menschen im Emsland konnten sich auf ihre Einsatzkräfte verlassen – Tag und Nacht.“

Die Veranstaltung wurde mit Unterstützung der Niedersächsischen Landesregierung realisiert, die damit das Engagement der Helfenden im Katastrophenfall ausdrücklich anerkennt. Neben einem würdevollen Rückblick auf die Geschehnisse stand auch die Zukunft im Fokus: Mit der Einweihung der neuen Katastrophenschutzhalle sowie der offiziellen Indienststellung mehrerer neuer Fahrzeuge wurde ein bedeutender Schritt zur Stärkung des Bevölkerungsschutzes im Emsland vollzogen.

Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren aus der Samtgemeinde Spelle nahmen die Einladung mit Freude an und erlebten einen Abend der Wertschätzung, des kollegialen Austauschs und der gemeinsamen Perspektive auf eine noch bessere Vorbereitung für zukünftige Herausforderungen.

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Zeugen nach Körperverletzung in Freren gesucht

 

Freren (ots) – In Freren, an der Straße Neuer Markt, zwischen dem Rathaus und dem dortigen Lidl-Markt, kam es am Dienstag gegen 19:30 Uhr zu einem Vorfall, zu dem die Polizei nun Zeugen sucht. Dabei wurden ein 16-Jähriger sowie ein 52-Jähriger von einer bislang unbekannten Person ins Gesicht geschlagen.

Der Beschuldigte wird als etwa 18 bis 20 Jahre alt und von schlanker Statur beschrieben. Er soll etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß sein und hatte gewellte, dunkelbraune, kurze Haare. Zudem trug er eine graue Hose mit dunklen Applikationen an beiden Knien und am Gesäß sowie ein dunkles T-Shirt.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei in Freren unter der Rufnummer 05902/949620 entgegen.

Bundeskartellamt verhängt Geldbußen von insgesamt 10,5 Mio. Euro darunter auch eine Firma aus Spelle und Lingen

 

Foto: © Bundeskartellamt

PM: Das Bundeskartellamt hat gegen sieben Straßenreparatur-Unternehmen Geldbußen in Höhe von insgesamt 10,5 Mio. Euro wegen Kunden- und Submissionsabsprachen verhängt.

Beteiligt waren die Unternehmen AS Asphaltstraßensanierung GmbH(AS), Langwedel, bausion Strassenbau-Produkte GmbH (bausion), Landsberg, BITUNOVA GmbH(BITUNOVA), Krefeld, Gerhard Herbers GmbH(Herbers), Spelle, Liesen … alles für den Bau GmbH(Liesen), Lingen, Mainka GmbH Straßenunterhaltung, Rüdersdorf bei Berlin (Mainka) und MOT Müritzer Oberflächentechnik GmbH (MOT), Röbel/Müritz.

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: “„Die Unternehmen haben sich über einen längeren Zeitraum hinweg gegenseitig zahlreiche Aufträge der öffentlichen Hand zur Reparatur und Sanierung von Straßen zugeschoben. Im Vorfeld von Ausschreibungen wurde vereinbart, wer jeweils zum Zuge kommen soll. Um dies abzusichern, haben dann die anderen Unternehmen in vielen Fällen Schutzangebote abgegeben, deren Mindesthöhe ebenfalls vorab festgelegt wurde. Nur bei wirksamen Wettbewerb ist es für die öffentliche Hand möglich, Waren und Dienstleistungen wirtschaftlich und sparsam zu beschaffen. Durch illegale Absprachen können bei öffentlichen Auftraggebern hohe Schäden entstehen, welche letztlich alle Bürgerinnen und Bürger tragen müssen.“ ”

Die Unternehmen AS, bausion, Herbers und BITUNOVA teilten in den Jahren 2018 und 2019 verschiedene Auftraggeber aus den Bundesländern Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt unter sich auf. Dazu teilten sie jeden Landkreis in den drei Bundesländern einem oder mehreren Unternehmen zu. Die Gebietsaufteilung wurde in einer Landkarte festgehalten. Bei anstehenden Ausschreibungen sollte dann jeweils ein Unternehmen, dem der betreffende Landkreis zufiel, zum Zuge kommen. Im Vorfeld wurde – teils unter Verwendung einer Codesprache – geklärt, wer jeweils an der Ausschreibung teilnimmt und über welchem Mindestpreis die Schutzangebote liegen müssen. Zwei Unternehmen bildeten zur Umsetzung der Absprache eine (angebliche) Arbeitsgemeinschaft. Auch die Kontaktaufnahme zwischen den Unternehmen wurde öfters als Anfrage zur Aufnahme einer Bietergemeinschaft oder Anfrage von Unteraufträgen getarnt.

Die Unternehmen bausion, Liesen, Mainka und MOT sprachen sich in den Jahren 2016 bis 2019 regelmäßig über Ausschreibungen öffentlicher Auftraggeber in den Bundesländern Brandenburg und (nur 2016 und 2017) auch Sachsen-Anhalt ab, die Unternehmen Liesen und MOT auch zu Ausschreibungen in Mecklenburg-Vorpommern. Dazu hielten die Unternehmen regelmäßig persönlich oder telefonisch Kontakt und trafen sich ab 2017 regelmäßig auch morgens zum Frühstück in einem Hotel bei Berlin. Dabei klärten sie, wer an welcher Ausschreibung interessiert ist, wer die jeweilige Ausschreibung gewinnen soll und gaben einander Mindestpreise vor, die die übrigen Bieter für ihr Schutzangebot einhalten sollten. Bei größeren Ausschreibungen einer Landesstraßenbaubehörde wurde den beteiligten Unternehmen jeweils ein Los zugewiesen.

Die Verstöße betrafen eine Vielzahl von Ausschreibungen und Aufträgen von öffentlichen Auftraggebern wie Kommunen und Landesstraßenbaubehörden. Die Aufträge umfassten einfachere Maßnahmen der Straßenreparatur (Oberflächenbehandlung, Flicken („Patchen“) der Straßenoberfläche, Rissesanierung) oder die Belieferung mit Bitumenemulsion oder Splitt, meist mit Auftragsvolumina zwischen 40.000 bis 200.000 Euro.

Neben der kartellrechtlichen Relevanz sind Submissionsabsprachen auch nach § 298 des Strafgesetzbuches strafbar. Die Verfolgung der Unternehmen obliegt dabei dem Bundeskartellamt, für die Verfolgung der beteiligten Personen ist die Staatsanwaltschaft zuständig. Im vorliegenden Fall hat das Bundeskartellamt im August 2019 gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Düsseldorf und dem Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen eine Durchsuchungsaktion durchgeführt und im Laufe des Verfahrens konstruktiv mit den Strafverfolgungsbehörden zusammengearbeitet.

Bei der Bußgeldfestsetzung wurde berücksichtigt, dass die BITUNOVA GmbH mit dem Bundeskartellamt im Rahmen des Kronzeugenprogramms kooperiert hat. Sämtliche Verfahren konnten im Wege der einvernehmlichen Verfahrensbeendigung (sog. Settlement) abgeschlossen werden. Die Bußgeldbescheide sind bereits rechtskräftig.

Ein Fallbericht mit den Inhalten nach § 53 Abs. 5 GWBwird in Kürze auf der Internetseite des Bundeskartellamtes veröffentlicht.

 

Physios und Betreuer „machen einen super Job beim SC Spelle-Venhaus“

 

Die Physios und die Betreuer des Oberligisten SC Spelle-Venhaus „sind mit Leidenschaft dabei. Sie machen einen super Job“, betonen der Vorsitzende der Fußballabteilung Jürgen Wesenberg, der Sportliche Leiter Markus Schütte und Trainer Tobias Harink. Sie schätzen die engagierte Arbeit von Larissa Hartung, Anna Kortmann, Lisa Weber, Dennis Lehnert, Ansgar Achteresch, Tobias Wilde und Bernd Schröer.

„Die Betreuer passen perfekt zur Mannschaft“, stellt Harink fest. „Das sind drei gute Typen. Sie machen alles für das Team. Wir sind sehr froh, dass wir sie haben.“ Die Verantwortlichen wissen, was Achteresch, Schröer und Wilde leisten, welchen großen Aufwand sie betreiben.

Das Trio ist schon jahrelang beim SCSV im Einsatz. Alle wissen genau, was zu tun ist. „Die Zusammenarbeit läuft super. Wir als Trainerteamteam haben mit organisatorischen Dingen nichts zu tun. Da können wir uns voll auf die Betreuer verlassen. Sie machen einen sehr, sehr guten Job“, lobt Harink.

Das gilt natürlich auch für das Physiotherapeuten-Team Lisa Weber, Anna Kortmann, Larissa Hartung und Dennis Lehnert, der zudem seine Erfahrung als Osteopath einbringt. Das Quartett hat diese Saison viel Arbeit. Denn die Verletztenliste des SCSV war lang. „Da sieht man, wie wichtig es ist, Physios zu haben in der Woche beim Training und auch bei den Spielen am Wochenende. Als Trainer oder Betreuer ist man nicht so geschult und kann es nicht gut einschätzen, ob jemand ausgewechselt werden muss, oder ob er noch einsätzfähig ist. Da ist es wichtig, professionellen Rat zu bekommen. Diese Einschätzung ist immer wertvoll“, erklärt Harink. Schnelle Hilfe nach Verletzungen sei sehr wichtig.

Die Speller Physios betreiben einen enormen Aufwand. „Sie sind auch auswärts dabei und ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft“, erklärt der Coach. Lisa Weber ist schon sehr lange dabei, kenne sich im Verein aus und sei deshalb wichtige Ansprechpartnerin.

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Rheine, Falsche Heizungsableser gelangen in Wohnung

 

Rheine (ots) – Im Schotthock haben sich Betrüger Zugang zur Wohnung einer Seniorin verschafft. Die Männer gaben sich am Montagnachmittag (12.05.25) als Heizungsableser aus. Sie klingelten an der Wohnung der Frau, die in einem Mehrfamilienhaus am Godehardweg liegt und behaupteten, vom Wohnungsverein zu kommen. Sie müssten die Zähler der Heizungen ablesen.

Einer von ihnen lenkte die Geschädigte ab und begleitete sie in ein anderes Zimmer. Kurze Zeit später flüchteten die beiden Männer. Am Abend stellte die Frau fest, dass aus ihrer Schmuckschatulle hochwertiger Schmuck gestohlen worden waren. Der Wert liegt im niedrigen vierstelligen Eurobereich. Die Täter werden wie folgt beschrieben:
Einer war recht klein und hatte eine untersetzte Statur. Seine Haare waren dunkelbraun und kraus. Der Mann sprach gebrochen Deutsch. Der andere war groß und schlank. Er trug eine blaue Jacke oder Weste und sprach Deutsch ohne Akzent.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die etwas Verdächtiges wahrgenommen haben oder die Angaben zu den Tätern machen können, melden sich bitte bei der Wache in Rheine, Telefon 05971/938-4215.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hin: – Lassen Sie niemals Unbekannte in Ihre Wohnung. – Wenn angebliche Handwerker oder Amtspersonen bei Ihnen klingeln, ohne vorher einen Termin vereinbart zu haben, schließen Sie die Haustür wieder. – Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und lassen Sie sich auf kein Gespräch ein. – Öffnen Sie Unbekannten nur bei vorgelegtem Sperrriegel. – Verlangen Sie von Amtspersonen grundsätzlich den Dienstausweis und prüfen Sie ihn sorgfältig auf Druck, Foto und Stempel. Rufen Sie im Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde an. Suchen Sie deren Telefonnummer unbedingt selbst heraus. – Kontaktieren Sie im Notfall die Polizei unter 110.

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Einsatzbereitschaft im Krisenfall trainiert

 

Tierseuchenübung in der Feuerwehrtechnischen Zentrale – Dekontaminationsschleuse aufgebaut  

Sögel. Ausbrüche der Maul- und Klauenseuche (MKS) in Brandenburg Anfang Januar und in Ungarn und der Slowakei im März und April sowie die Afrikanische Schweinepest (ASP) insbesondere im Wildschweinbereich machen klar, wie unerwartet und schnell eine Tierseuche voranschreiten und eine bedrohliche Krisensituation hervorrufen kann. „Tierseuchen stellen eine erhebliche Bedrohung dar. Um auf solch eine Krisenlage vorbereitet zu sein, üben wir Einsatzabläufe regelmäßig. Eine schnelle Aktivierung bestehender Strukturen, das reibungslose Zusammenspiel aller beteiligter Stellen und die Identifikation möglicher Schwachpunkte, bevor es zu einem realen Ausbruch kommt, sind wesentlich, um den Anforderungen im Ernstfall gut und schnell gerecht zu werden“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf.

Damit jeder Handgriff sitzt, ein funktionierender Ablauf gewährleistet ist und notwendige Maßnahmen in kurzer Zeit effektiv umgesetzt werden können, hat der Landkreis Emsland, Fachbereich Veterinärwesen und Verbraucherschutz, in Kooperation mit dem Technischen Hilfswerk (THW), Ortsverband Papenburg, am vergangenen Samstag (10. Mai) eine Übung durchgeführt.  

Abläufe praktisch getestet

Da die Tierseuchenlage aktuell weiterhin angespannt bleibt, stand das Szenario eines Ausbruchs der MKS im Mittelpunkt der Übung. Im Zuge dessen wurde das auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Sögel dauerhaft angesiedelte Tierseuchenkrisenzentrumhochgefahren und als zentrale Koordinierungsstelle aktiviert. Mit logistischer Unterstützung des THWs übten alle Beteiligten den Aufbau und die Inbetriebnahme der dort gelagerten Dekontaminationsschleusen für Pkw. In diesen Schleusen werden Fahrzeuge gereinigt, die von einem Außeneinsatz zurückkommen. Damit soll eine weitere Ausbreitung einer Seuche verhindert werden. Zudem kamen EDV-Systeme zur Anwendung, die eine effektive Datenerfassung, Einsatzdokumentation sowie die Koordination von Personal und Maßnahmen ermöglichen.

Große Herausforderung für die Region

„Ein Seuchenausbruch hätte weitreichende Folgen – nicht nur für die Tiergesundheit, sondern auch für die regionale Landwirtschaft, den Handel und die gesamte Wirtschaft unserer Region“, betont Dezernent Dr. Michael Kiehl, der bei der Übung zugegen war. Die Übung mache deutlich, dass die Durchführung umfangreicher Maßnahmen – insbesondere bei großflächiger Betroffenheit – hohe personelle Anforderungen mit sich bringt. „Der koordinierte Einsatz qualifizierter Kräfte ist entscheidend, um im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben“, stellt Kiehl fest.

Aus Erfahrung lernen

Erfreuliche Erkenntnis aus der Übung war, dass auf bereits etablierte Verfahren zurückgegriffen werden konnte: Die Erfahrungen aus der Geflügelpest-Bekämpfung haben in den vergangenen Jahren zu einem zügigen, strukturierten und wirksamen Vorgehen geführt. „Diese erprobten Abläufe können auch künftig in vergleichbaren Tierseuchenlagen zum Tragen kommen,“ so Exeler.

Die Bilanzierung der Übung fließt nun in die Weiterentwicklung der regionalen Tierseuchenkrisenpläne ein. Ziel bleibt es, die Einsatzstrukturen kontinuierlich zu optimieren und die Reaktionsfähigkeit im Krisenfall zu sichern.

 

Das Foto zeigt die Dekontaminationsstrecke aus der Luft.

 Während der Übung wurden Fahrzeuge nach einem vermeintlichen Einsatz von Schadstoffen gereinigt. (Fotos: Landkreis Emsland)

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Spelle- Versuchter Einbruch in Carport

 

Spelle (ots) – In Spelle haben bislang unbekannte Täter in der Nacht zu Montag zwischen 2 und 2:30 Uhr versucht, in ein Carport an der Venhauser Straße einzubrechen. Der Versuch misslang. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Spelle unter der Telefonnummer 05977/204360 in Verbindung zu setzen.

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LightUpTheNight4ME – katholischen Kirchen setzen Zeichen

 

Die katholischen Kirchengemeinden St. Johannes Spelle und St. Vitus Venhaus haben sich an der Aktion #LightUpTheNight4ME beteiligt und ebenso wie diverse Gebäude in Deutschland am Montagabend ihre Kirchen blau beleuchtet.

Die Aktion will auf die Erkrankung ME/CFS aufmerksam machen, unter der etwa 620.000 Menschen in Deutschland leiden.

Symptome der neuroimmunologischen Erkrankung sind Schmerzen, schwere Fatigue, Herz-/Kreislaufprobleme sowie vieler anderer Beschwerden, wie Belastungsintoleranz. Betroffene werden oftmals stigmatisiert und fälschlicherweise als psychisch krank diagnostiziert. Die Ursachen von ME/CFS sind bis heute nicht abschließend erforscht. ME/CFS ist zudem in den letzten Jahren als schlimmste Folge einer Covid-19 Infektion vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt.

Von Seiten des Dechanten Thomas Burke, Dekanat EL-Süd und des Osnabrücker Bischofs Dominicus wurden die Kirchengemeinden auf die Aktion hingewiesen und um wohlwollende Prüfung gebeten. Die Kirchengemeinden in Spelle und Venhaus konnten die Beteiligung realisieren und dadurch ein Zeichen der Solidarität mit den Betroffenen setzen.

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