Lingen- Weit über 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, DRK, DLRG und Polizei haben am Dienstagabend 20 Senioren aus dem den Senioren- und Altenheim Mutter Teresa Haus in Lingen an der Straße Am Wall Süd evakuiert. Mitarbeiter hatten gegen 18. 40 Uhr zuvor Rauchgeruch in einem Flur und im Keller wahrgenommen. Nachdem ein Teil der Bewohner in der Kapelle des benachbarten Bonifatius Hospital untergebracht wurde, durchsuchten die Feuerwehrleute hermetisch alle Räumlichkeiten nach dem vermeintlichen Brandherd. Nach Angaben der Einsatzleitung konnten sie kein Feuer finden. Mithilfe der Druckbelüftung wurde der Brandrauch aus dem betroffenen Gebäudeteil vorerst entfernt. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Der Ursprung des Brandgeruchs bleibt bisher ungeklärt, heißt es am Dienstagabend von der Feuerwehr. Die Einsatzkräfte suchen mit Hochdruck weiter nach der Ursache. Aufgrund des Großaufgebotes an Rettungskräften war der Konrad-Adenauer-Ring während des Einsatzes gesperrt.
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Braut & Abendmoden Lingen HAVIENN umgezogen – Neues Ladenlokal in der Marienstraße
Lingen. Braut & Abendmoden HAVIENN ist seit August in der Marienstraße 1c zu finden. Bereits 2018 öffnete Hanna Wanat ihr Geschäft in der Großen Straße und hat nun ihre neuen Räumlichkeiten bezogen. Zu dem Umzug gratulierte nun Torben Bruns vom Citymanagement.
Neben Braut und Abendmode bietet Hanna Wanat auch moderne Alltagskleidung an. Das vielfältige Sortiment kennzeichnet sich insbesondere durch einzigartige und exklusive Mode. Dafür arbeitet Inhaberin Hanna Wanat mit fünf Modedesignern zusammen und besucht regelmäßig Messen in den Modemetropolen Frankreich und Italien, um Inspirationen zu gewinnen. Regelmäßig veranstaltet HAVIEEN Live-Modenschauen, die Interessierte über den Facebook-Livestream verfolgen können. Die Zuschauerinnen und Zuschauer bekommen sowohl elegante Braut und Abendmode als auch Alltagskleidung aus den aktuellen Kollektionen des Geschäfts präsentiert. HAVIENN freut sich auf Ihren Besuch: montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 17 Uhr.
Bildunterschrift: Torben Bruns vom Citymanagement gratuliert Hanna Wanat herzlich zum neuen Ladenlokal in der Marienstraße 1c
Alex Lackmann GmbH bezieht neues Betriebsgelände in Laxten
Lingen. Seit mehr als zehn Jahren hat sich die Alex Lackmann GmbH auf Estricharbeiten jeder Art spezialisiert. Vor kurzem konnte das Familienunternehmen seine neuen Räumlichkeiten an der Husarenstraße beziehen. In einem Vor-Ort-Termin besichtigten Oberbürgermeister Dieter Krone, der stellvertretende Ortsbürgermeister Alfons Kröger, die Vorsitzenden des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses Martin Koopmann und Stefan Wittler sowie Dietmar Lager von der Wirtschaftsförderung den Neubau. „Die neue Gewerbehalle sowie die Büroräume bieten einen hochmodernen Arbeitsplatz“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone während der Besichtigung. „Wir freuen uns, mit dem Verkauf von Gewerbeflächen auch die Entwicklung von kleineren Unternehmen in Lingen unterstützen zu können.“
Bereits seit 2012 führt Alexander Lackmann das Familienunternehmen. Seine Ehefrau Larissa Urich ist für den kaufmännischen Bereich verantwortlich und wird dabei durch Tochter Domenica unterstützt. „Wir fühlen uns am neuen Standort sehr wohl und haben einen wichtigen Grundstein für die Zukunft des Unternehmens gelegt“, freuen sich Lackmann und Urich. Mittlerweile beschäftigt der Betrieb zehn Mitarbeiter, darunter jüngst auch drei Ukrainer. „Nachdem zwei Beschäftigte in Rente gegangen sind, konnten wir uns glücklich schätzen, junge, motivierte Fachkräfte für unser Team zu gewinnen“, sind sich beide einig. Neben Ein- und Mehrfamilienhäusern nimmt das Unternehmen auch regelmäßig Großaufträge entgegen. Erst kürzlich konnten sie ein Projekt mit mehr als 200 Wohneinheiten in Norddeutschland fertigstellen.
Bildunterschrift: (v.li.) Martin Koopmann (Vorsitzender des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses), Stefan Wittler (Stellvertretender Vorsitzender des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses), Oberbürgermeister Dieter Krone, Geschäftsführer Alexander Lackmann, Stellvertretender Ortsbürgermeister Alfons Kröger, Larissa Urich mit Tochter Domenica und Dietmar Lager von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen.
Gemeinschaftskonzert des Musikvereins Holthausen-Biene und des Musikzugs der FFW Emsbüren
Lingen (Ems). Erleben Sie den Musikverein Holthausen-Biene und den Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Emsbüren bei einem gemeinsamen Konzert am 07.10.2023 in Lingen und am 08.10.2023 in Emsbüren. Der Eintritt ist frei.
Grund für das gemeinsame Musizieren ist, dass Musikverein und Musikzug in den 90er Jahren von demselben Dirigenten geleitet wurden: Herbert Kadell. Bei gemeinsamen Fahrten und Ausflügen sowie gegenseitigem Aushelfen bei Engpässen festigte sich die mittlerweile langjährige Freundschaft.
Das Konzert findet am Samstag, den 07.10.2023, um 19 Uhr in der Aula des Gymnasiums Georgianum und am Sonntag, den 08.10.2023, um 17 Uhr im Feuerwehrhaus Emsbüren statt.
Freuen Sie sich auf eine Auswahl verschiedener Musikstücke von klassischen Märschen bis hin zu Musical-Hits.
Zwei Verletzte bei Wohnungsbrand in Lingen Geschirrtuch auf den Herd gelegt
Lingen.. Die Feuerwehren Lingen und Holthausen wurden am Freitagmorgen gegen 7.30 Uhr zu einem Brand in einem Vierfamilienwohnhaus am Bussardweg gerufen. Aus einer Wohnung im ersten Obergeschoss quoll Brandrauch aus den Fenstern. Alle Bewohner hatten das Gebäude verlassen. Eine 38-jährige Frau konnte den Brand vor Eintreffen der alarmierten Feuerwehr unter Kontrolle bringen. Dennoch wurden ein 38-Jähriger und ein einjähriges Mädchen verletzt. Sie kamen vom Rettungsdienst erstversorgt mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Lingener Krankenhaus. 26 Feuerwehreinsatzkräfte waren mit fünf Fahrzeugen angerückt. Sie gingen unter Atemschutz in die Räumlichkeiten vor und lokalisierten die Brandausbruchsstelle in der Küche. Auf dem Herd war ein Geschirrtuch mit Besteckt abgelegt worden und ein Kleinkind hatte den E-Herd unbemerkt eingeschaltet, wodurch es zu dem Brand gekommen war. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf rund 30.000 Euro. Die Wohnung kann derzeit nicht mehr genutzt werden.
Neu in der Großen Straße: Lashes an more! by Ramona
Lingen. Die Große Straße darf sich über ein neues Angebot freuen: Ramona Alawieh hat dort Anfang des Monats ihren Salon „Lashes and more! by Ramona“ eröffnet. Die Lingenerin bietet Wimpernverlängerungen, Lash- und Brow-Lifting, sowie Gesichtsenthaarungen an. „Für mich ist mit der Eröffnung meines eigenen Salons ein Traum in Erfüllung gegangen“, erklärt sie. „Nach drei Jahren Erfahrung und zahlreichen Weiterbildungen freue ich mich nun auf die neue Herausforderung.“ Auch Torben Bruns vom Citymanagement beglückwünschte Ramona Alawieh nun zum Schritt in die Selbstständigkeit.
Aktuell ist das Studio in der Großen Straße 10 dienstags bis donnerstags von 10 bis 14 Uhrgeöffnet. Die Öffnungszeiten werden zukünftig weiter ausgebaut. Termine können nach Absprache unter Tel. 0174/ 981 48 05 vereinbart werden. Noch für kurze Zeit erhalten die Kunden zehn Prozent Rabatt auf alle Neu-Modelagen.
Torben Bruns vom Citymanagement gratuliert Ramona Alawieh zur Neueröffnung.
Pflanzentausch am Samstag, 14. Oktober, 15 bis 16 Uhr, auf dem Parkplatz der Emslandhallen
Lingen. Wie jedes Jahr im Oktober veranstaltet die Stadt Lingen (Ems) und der BUND eine Staudentausch-Aktion. In diesem Jahr findet der Pflanzentauschmarkt von 15 bis 16 Uhrauf dem Parkplatz der Emslandhallen statt.
So mancher wird seinen Garten jetzt aufräumen und durchforsten. Viele Blüten- und Gewürzstauden wachsen so stark, dass sie eine Teilung gut vertragen. Oder sie werden bodenmüde und sollten den Standort wechseln, man möchte einfach nur den Garten umgestalten oder ganz neu anlegen. Das alles sind Gründe dafür, sich von der einen oder anderen Pflanze zu trennen. Es ist aber nicht notwendig, sie auf dem Wertstoffhof zu entsorgen. Denn viele andere Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner suchen gerade diesen Pflanzenschatz. Seien es Funkien, Rittersporne, Akeleien, Taglilien, Schafgarben oder Herbstastern, um nur einige zu nennen. Sie alle können abgegeben oder getauscht werden. Je mehr Hobbygärtner teilnehmen, umso interessanter wird das Angebot. Teilnehmen kann jeder, auch Gartenneulinge. Auch wer selbst keine Pflanzen mitbringt, ist herzlich zu diesem kostenlosen Angebot willkommen.
Nähere Auskünfte und Informationen gibt es beim Umwelttelefon der Stadt Lingen (Ems) Tel.-Nr. 0591/9144-364.
Radfahrer bei Unfall in Lingen lebensgefährlich verletzt
Lingen. Im Ortsteil Laxten ist am Freitagmorgen ein 70-jähriger Radfahrer aus Lingen bei einem Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt worden. Er war gegen 08.50 Uhr mit dem Mercedes einer 41-jährigen, ebenfalls aus Lingen, zusammengestoßen. Nach Angaben der Polizei sei der Mann mit dem Fahrrad von Baccum kommend auf der Straße Zum Bruch unterwegs gewesen. Als er den Münnigbürener Weg in Richtung Brockhausen überqueren wollte, habe ihn die Autofahrerin übersehen. Es sei zum Zusammengestoßen gekommen, wobei der Mann so schwere Verletzungen erlitten habe, dass der Notarzt Lebensgefahr nicht ausschließen konnte. Der Radfahrer kam im Rettungswagen in das Lingener Krankenhaus. Die Autofahrerin erlitt einen Schock.
Der 70-jährige Radfahrer aus Lingen, der mit einem Mercedes Zusammengestoßen war, trug lebensgefährlich Verletzungen davon.
Brand im Lingener Stahlwerk
Lingen. Am Donnerstagabend ist gegen 21.30 Uhr bei Gießarbeiten im Stahlwerk Benteler im Gewerbegebiet „Süd“ an der Niederdarmer Straße flüssiger Stahl ausgetreten. Dabei wurden u. a. Hydraulik-Leitungen in Brand gesetzt. Die Feuerwehren aus Lingen und Bramsche löschte mehrere Kleinbrände. Offensichtlich wurde niemand verletzt. Die Mitarbeiter hatten vorsichtshalber den Sammelpunkt auf dem Werkparkplatz auf gesucht.
Bojer-Fenster feiert 70-jähriges Jubiläum Neuer Standort in Clusorth-Bramhar
Lingen. Das Lingener Unternehmen Bojer-Fenster hat gleich doppelten Grund zum Feiern: Neben dem 70-jährigen Bestehen des Familienbetriebes darf sich das Unternehmen über den vollendeten Umzug zum Firmengelände in Clusorth-Bramhar freuen. Beim Tag der offenen Tür gratulierte Dietmar Lager von der Wirtschaftsförderung gemeinsam mit Ortsbürgermeister Dieter Krieger herzlich und bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und die langjährige Zusammenarbeit.
Begonnen als kleiner Handwerks- und Dienstleistungsbetrieb beschäftigt Fenster Bojer heute mehr als 75 Fachkräfte, die von der Planung bis zur Montage der Fenster- und Türenelemente begleiten. Ab sofort ist das Unternehmen am neuen Standort Moßfeld 7 in 49811 Lingen-Clusorth zu finden. Weitere Informationen unter www.bojer-fenster.de
Foto: Dietmar Lager von der Wirtschaftsförderung (links) und Ortsbürgermeister Dieter Krieger (2.v.l) gratulieren den Geschäftsführern Josef Bojer (rechts) und Stefan Tholen (3.v.r) sowie ihren Familien.
Austausch von Azubis zwischen Lingen und Marienberg Josua Seifert absolviert Praktikum bei der Stadt Lingen
Lingen. Ein Marienberger in Lingen: Josua Seifert hospitiert derzeit in der Lingener Stadtverwaltung. Eigentlich arbeitet der 22-Jährige für die Verwaltung in Lingens Partnerstadt Marienberg. Für zwei Wochen lernt er nun die Arbeit in einem anderen Rathaus kennen. Seinem Beispiel sollen noch einige weitere folgen. Bereits im November werden zwei Studierende der Lingener Verwaltung die Reise nach Marienberg antreten. „Eine sehr spannende Erfahrung“, wie Josua Seifert nach den ersten Tagen berichtet. „Marienberg hat nur 18.000 Einwohner, da ist auch die Stadtverwaltung kleiner. Außerdem sprechen die Leute hier nicht mit Dialekt, wie bei uns.“
Josua Seifert absolviert zurzeit das dritte Ausbildungsjahr zum Verwaltungsfachangestellten. In Lingen unterstützt er die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fachdienst Arbeit und Fachdienst Soziales. Während seiner Zeit in Lingen beherbergt ihn eine kleine Wohnung im Pfarrhaus in Darme, welche die St. Bonifatius Gemeinde zur Verfügung stellt. Dank eines Dienstrads kann er zur Arbeit radeln und ist nicht auf ein Auto angewiesen. Und auch für erste soziale Kontakte ist bereits gesorgt. Die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) hat einige gemeinsame Aktionen, wie eine Stadtführung mit dem Rad, den Besuch des Lingener Altstadtfestes sowie eines Spiels der HSG und die Teilnahme an einer Sitzung der Jugend- und Auszubildendenvertretung organisiert.
Voraussichtlich im Juni 2024 werden zwei weitere Marienberger Auszubildende dem Beispiel von Josua Seifert folgen. Damit folgen sie einer langjährigen Tradition: Bereits Anfang der 90er Jahre lernten Marienberger Auszubildende bei der Stadt Lingen, bevor sie die Arbeit in ihrer Heimatstadt antraten.

Begrüßten Josua Seifert (2. v. re.) im Rathaus: (v. li.) Esther Thyen vom Fachdienst Personal, Stadträtin Katrin Möllenkamp und Inge Els, stellvertretende Fachbereichsleiterin Personal und Innere Dienste (re.).
Brand bei EMCO in Lingen
Lingen. Die Feuerwehr Lingen und aus Brögbern waren am Dienstagnachmittag bei einem Brand an der Straße Am alten Flugplatz in einer 300 mal 200 Meter großen Fertigungshalle des Unternehmens EMC an, Hersteller von Gebäudetechnik, Befestigungstechnik, Bürotechnik und Elektromobilität. Nach ersten Angaben der Polizei hatte eine Fertigungsmaschine gebrannt. Nachdem die Feuerwehr durch die Brandmeldeanlage alarmiert worden war, stellten die eintreffenden Einsatzkräfte fest, dass Brandrauch aus dem Hallenkomplex aufstieg. Mit der Nachalarmierung wurde 34 Feuerwehrkräfte aus Lingen und Brögbern angefordert, die mit acht Fahrzeugen anrückten. Die unter Atemschutzvorgehenden Feuerwehrleute lokalisierten den Brandherd und löschten das Feuer. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Die Mitarbeiter hatten die Hallen verlassen und hielten sich an Sammelpunkten auf. Es war erheblicher er Sachschaden entstanden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. 1995 war das Unternehmen EMCO komplett abgebrannt.
Lingener Pöttemarkt am 10. Oktober Rund 120 Händler bieten Putzmittel, Taschen, Töpfe und mehr
Lingen. Der traditionelle Pöttemarkt in der Lingener Innenstadt findet in diesem Jahr am 10. Oktober und damit nicht im Rahmen des Kirmeswochenendes statt. Aufgrund des Feiertages am 3. Oktober wird die Lingener Traditionsveranstaltung um eine Woche nach hinten und damit auf den 2. Dienstag im Oktober verlegt. Zwischen 8 und 18 Uhr können die Besucher die Waren der rund 120 Stände begutachten und sich beispielsweise mit neuen „Pötten“ eindecken. Das Angebot der Händler geht dabei weit über Töpfe hinausund reicht von Putzmitteln, Tischdecken, Socken, Knöpfen, Backformen, Taschen, Tüchern, Gürteln über Uhren, Schmuck, Blumen und vielem mehr.
Leblose Person aus See geborgen
Müllpressfahrzeug für Lingens ukrainische Partnerstadt 25-Tonner hat Zielort Laniwzi erreicht
Die Stadt Lingen hat ihrer ukrainischen Partnerstadt einen sehr großen Wunsch erfüllt: Die Stadtväter haben ein gebrauchtes Müllpressfahrzeug erworben und ihren Freunden geschenkt. Am 8. September hatten sich vier Lingener auf die über 1300 Kilometter lange Reise an die ukrainische Grenze gemacht. In der Nähe von Przemyśl, im äußersten Südosten Polens, haben sie den Mercedes (Baujahr 2016) in gute Hände übergeben.
hlw Lingen. Bernd Alberts (Malteser Hilfsdienst), Christopher Kerschbaum und Andre Wilming (beide Feuerwehr Lingen) sowie Hermann Lindwehr, der Gründungsmitglied des 1991 ins Leben gerufenen Freundeskreis der Ukrainefahrer ist, haben sich auf den langen Weg über Berlin, Wrocław (Breslau), Katowice und Krakau nach Rożubowice, direkt n der ukrainischen Grenze gemacht. Hier wartete die Ukrainische Delegation und nahm das Spezialfahrzeug in Empfang.
Während es für Alberts, Kerschbaum und Wilming die erste Reise Richtung Ukraine war, verfügt Lindwehr über jahrzehntelange Erfahrungen in Sachen Hilfsgütertransporte in den Osten. „Wir haben in den Medien gehört, dass viele Militärtransporte in dieselbe Richtung fahren, aber dass es so viele sind, haben wir nicht gedacht. Wenn ein Munitionstransport kam, mussten wir von der Autobahn runter“, meinten die Männer. Trotz aller Umstände erreichten sie nach 18 Stunden mit vielen Zwischenstopps am Samstag gegen 16 Uhr nach mehr als 1300 Kilometern ihr Ziel.
Am vereinbarten Treffpunkt in Rożubowice, elf Kilometer südöstlich von Przemyśl, empfingen sie die stellvertretenden Bürgermeistern Oleh Kazmirchuk und Ruslan Zaderei sowie Maschinist Volodymyr Pshyk mit offenen Armen. Sie hatten fast zeitgleich den Übergabepunkt erreicht. „Die Ukrainer waren überglücklich und dankten uns sowie allen, die in die Aktion involviert waren. Juskiwzis Bürgermeisterin Anju Ursik dolmetschte per Handy-Konferenz“, erklärt Lindwehr, der sich meinte, dass die drei Männer vom Krieg in ihrer Heimat gezeichnet waren.
Oleh Kazmirchuk, Ruslan Zaderei und Volodymyr Pshyk berichteten, dass in ihrem Land wegen des mörderischen Angriffskriegs von Russenland Kriegsrecht und der Ausnahmezustand herrsche. Die würde viele Entbehrungen für alle mit sich bringen. „Viele trauern um Angehörige, die als Soldaten oder durch russische Bomben, Raketen und Granaten ums Leben gekommen sind“, berichtete Ruslan, der die Schenkungsurkunde für das relativ junge Müllpressfahrzeug in Empfang nahm.
Schnell waren Oleh, Ruslan und Volodymyr Pshyk von den Lingenern in die Technik des Lastwagens eingewiesen. Nach einer kurzen Nacht machten sie sich am Sonntag auf den Heimweg. Wie Anju Ursik berichtete, hätten sie nach langwierigen Zoll- und Grenzformalitäten gegen 19 Uhr Laniwzi erreicht. Bernd Alberts, Christopher Kerschbaum, Hermann Lindwehr und Andre Wilming waren am Sonntag im Begleitfahrzeug vom Autohaus Jansen ohne Komplikationen nach Lingen gefahren, wo sie gegen 18.20 Uhr eintrafen.
Sie wussten, dass das Fahrzeug in guten Händen sei und meinten: „Es war anstrengend, aber wir wissen, wofür wir dies gemacht haben. Die Aktion hat bei uns tiefe Eindrücke hinterlassen, besonders die vielen Ukrainer – überwiegend ältere Menschen und Frauen mit Kindern – die sich auf den Rastplätzen entlang der Grenze aufhielten.

In Rożubowice in der Nähe der Ukrainischen Grenze übergaben die Lingener ihren Freunden die Fahrzeugpapiere und Schenkungsurkunde
brillen.de: Hybrid-Optiker eröffnet Filiale in der Burgstraße
Lingen. Anfang September eröffnete brillen.de seine neue Filiale im ehemaligen Traditionsgeschäft Appelhans in der Burgstraße. Der Hybridoptiker vereint Onlineshopping mit der bewehrten Beratung vor Ort. „Unsere Kunden können sich Online über unser Sortiment informieren, einen Deal-Gutschein auswählen und dann einen Termin in unserer Filiale vereinbaren“, erklärt Area-Manager Armin Hampel. Von der Einstärkenbrille ab neun Euro bis zum Designermodell mit Spitzentechnologie bietet der Brillendiscounter ein umfangreiches Sortiment für jeden Geldbeutel. „Auch in der Beratung vor Ort setzen wir auf neueste Technologien und können dadurch sogar dem Fachkräftemangel entgegenwirken“, freut sich Hampel.
Zusammen begrüßten Jonas Berger und Torben Bruns vom Citymanagement das Team von brillen.de in der Lingener Innenstadt, die nun ein weiteres innovatives Fachgeschäft erhält. „Das Konzept trifft den Zeitgeist und komplettiert das Angebot unserer Innenstadt. Gleichzeitig wird ein traditionsreiches Ladenlokal mit neuem Leben gefüllt“, freuen sich Berger und Bruns gleichermaßen über die Neueröffnung. „Wir fühlen uns schon jetzt sehr wohl in Lingen und erfreuen uns am Charme der Burgstraße sowie der besonderen Immobilie“, betont Area-Manager Armin Hampel.
Mit mehr als 700 Showrooms und Partnerstores in Deutschland und Österreich ist brillen.deEuropas größter Hybridoptiker. Das in Paris ansässige Design-Team fertigt die Fassungen in eigener Produktion, inspiriert durch aktuelle Fashion-Trends. Das Team von brillen.defreut sich auf Ihren Besuch. Die Filiale in der Burgstraße 10 ist montags bis freitags jeweils von 9.30 bis 13.30 Uhr und von 14 bis 18 Uhr geöffnet.
70. Hochzeitstag: „Aufgeben war nie eine Option“
Lingens Zweiter Bürgermeister Stefan Wittler gratuliert Hedwig und Hans Knue zur Gnadenhochzeit
Lingen. Zum seltenen Fest der Gnadenhochzeit konnte vor einigen Tagen Lingens Zweiter Bürgermeister Stefan Wittler dem Ehepaar Hedwig und Hans Knue gratulieren. Die Lingener sind seit 70 Jahren verheiratet.
Zum Kreis der Gratulanten zählen ihre Kinder und Schwiegerkinder sowie acht Enkel- und fünf Urenkelkinder. „Unser sechstes Urenkelkind ist derzeit im Anmarsch“, berichtet Hedwig Knue stolz.
Mit 17 Jahren haben sich die beiden gebürtigen Lingener bei einer Tanzveranstaltung im Saal vom Hubertushof kennengelernt. 1953 folgte die Hochzeit und 1956 wurde ihr erster Sohn geboren, dem 1963 eine Tochter und 1972 ein weiterer Sohn folgten. Über die Familie hinaus verbindet das Gnadenpaar eine große Liebe zu Blumen und Pflanzen und die Liebe zur Arbeit. Hedwig und Hans Knue haben den ehemaligen Betrieb Knue Garten- und Landschaftsbau sowie das Blumengeschäft in der Adolfstraße in Lingen aufgebaut. „Noch heute beschäftige ich mich gerne mit Pflanzen“, erzählt Hans Knue. Zu den Kunden des Betriebs zählten viele Kirchengemeinden und beispielsweise auch die Stadtverwaltung. „Die Rathausgeranien kamen über viele Jahre hinweg aus unserem Betrieb“, berichtet das Gnadenpaar stolz. Während Hans Knue sich um die Pflanzen gekümmert hat, lag die Buchhaltung und der Kundenkontakt in den Händen seiner Frau Hedwig. „Die botanischen Namen der Pflanzen habe ich bis heute behalten – die Namen unserer Kundinnen und Kunden hingegen konnte ich mir nur schwer merken“, so Hans Knue. „Da konnte ich mich auf meine Frau verlassen.“
Der Startschuss für die Selbstständigkeit sei ein alter Handwagen gewesen, berichtet das Ehepaar aus ihrer Geschichte. „Den habe ich – beladen mit Gemüse und Kartoffeln – zum Wochenmarkt gezogen“, erzählte Hans Knue. „Einmal ist mir dabei die Achse gebrochen und das ausgerechnet auf der Kaiserstraße“, schwelgt der 93-Jährige in Erinnerungen. „Die Polizei musste den Verkehr regeln und hat mit mir zusammen die Kartoffel wieder eingesammelt.“ Dass aus dem Handwagen ein eigener Betrieb werden sollte, haben sich die beiden anfangs nicht vorstellen können. Doch ihre Liebe zu den Pflanzen und zur Arbeit haben Hedwig und Hans Knue auch an ihre Kinder weitergegeben. „Unsere Kinder sind Florist, Floristin und Gärtner geworden“, so Hedwig Knue. Und auch über die Familie hinaus finden sich in vielen Gärtnereien und Floristikgeschäften der Umgebung alte Bekannte und Zöglinge des Ehepaars. „Wir haben ca. 45 Lehrlinge in unserem Betrieb ausgebildet, von denen nie einer durch die Prüfung gefallen ist“, berichtet Hans Knue stolz.
Für die Familie haben sie stets ein offenes Ohr und freuen sich über Besuch. Noch heute sind Hedwig und Hans Knue am Geschehen in und um Lingen interessiert und beteiligen sich beispielsweise an Aktivitäten in der Nachbarschaft. Aufgeben sei in den 70 Jahren nie in Frage gekommen – weder im Betrieb noch in ihrer Ehe, erklärt Hedwig Knue. Und so rücken die beiden auch ganz nahe zusammen, als Stefan Wittler die Glückwünsche der Stadt, des Landkreises und des Bundes zu diesem besonderen Jubiläum überreicht.
Schüler*innen als Buslotsen ausgebildet (FOTO)
Lingen – Gestern fand erneut die Buslotsenausbildung für die 9. Jahrgänge aus Lingen statt. Auf dem Gelände der Firma Terfloth bildeten Kriminalhauptkommissarin Vieler und Polizeihauptkommissarin Dickebohm knapp 40 Schüler*innen als Buslotsen aus. Es handelt sich bei den Buslotsen um Schüler*innen, die sich sozial engagieren wollen und als sogenannte „rechte Hand des Busfahrers“ für einen geregelten Ablauf im und am Bus sorgen. Gemeinsam mit Vertretern des Deutschen Roten Kreuzes und unter Anleitung von Lehrkräften lernten die Schüler*innen, wie man Konfliktsituationen im Bus löst, im Notfall Erste Hilfe leistet und mit dem Feuerlöscher umgeht. Darüber hinaus freuten sich die Schüler*innen über einen ganz besonderen Besuch von Fritz, dem neuen Diensthund der Polizei. Ein ganz besonderer Dank gilt der Verkehrsgemeinschaft Emsland-Süd, die die Durchführung der Ausbildung finanziell unterstützten.
Gastronomie und MIT: „Die 7 Prozent müssen bleiben!“ Forderung an Bundesregierung – Existenzen bedroht
Lingen – Unmissverständliche Worte fanden Gastronomie und Politik auf einem eigens für die Branche veranstalteten Gastro-Talk, wozu die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) der CDU am Montag eingeladen hatte. Hintergrund der Veranstaltung im NOZ-Quartier war die bisher offene Entscheidung der Bundesregierung um die Beibehaltung des Mehrwertsteuersatzes in Höhe von 7 Prozent in der Gastronomie für Speisen. Betreiber und Inhaber von Restaurants, Gasthöfen, Imbissen, Gaststätten, Kneipen sowie sonstigen Gastronomiebetrieben befürchten, dass ab 2024 wieder der vor der Corona-Pandemie geltende erhöhte Satz von 19 Prozent erhoben werden könnte – mit negativen Folgen für deren Umsätze und Auslastung sowie am Ende für die Existenz der Betriebe, wie im Rahmen des gut besuchten Gastro-Talks der MIT deutlich wurde.
Gleich zu Beginn der von den MIT’lern Achim Helming und Thomas Langer souverän geführten Diskussion stellten Hotelier Wolfgang Hackmann in seiner Funktion als DEHOGA-Bezirksvorsitzender und der Lingener Gastronom Markus Quadt das Szenario vor: Steige die Mehrwertsteuer auf den alten Satz in Höhe von 19 Prozent müssten die Preise eins zu eins an die Kundschaft weitergegeben werden. Schon jetzt – so die Gastro-Vertreter – belasteten die allgemeinen Kosten bei zuletzt steigenden Energie-, Lebensmittel- und Personalkosten die Preiskalkulation in den Betrieben. „Wir sind da am absoluten Limit“, resümierte Hackmann und warnte: „Essengehen kann sich bald niemand mehr leisten, wenn die Preise weiter steigen.“ Dabei wurde er von Quadt unterstützt: „Wir sind alle Gastronomen aus Leidenschaft, aber wir müssen davon auch leben können.“
Mit der MIT-Bundesvorsitzenden Gitta Connemann, die für das nördliche Emsland und Ostfriesland im Deutschen Bundestag sitzt, hatte der MIT-Kreisverband Lingen eine glühende Unterstützerin der Gastronomie eingeladen. Gemeinsam mit ihrem ebenfalls an der Diskussion teilnehmenden südemsländischen bzw. Graftschafter CDU-Kollegen Albert Stegemann plädierte sie für die Beibehaltung der 7 Prozent. Stegemann führte aus: „Eine erhöhte Mehrwertsteuer in der Gastronomie würde die ohnehin schon von der Inflation betroffenen Preise so erhöhen, dass ein Abendessen im Restaurant oder ein Brunch am Wochenende für viele Menschen unbezahlbar werden. Das müssen wir verhindern. Deshalb setzen wir uns als CDU/CSU-Bundestagsfraktion für eine weiterhin reduzierte Mehrwertsteuer über das Jahr 2023 hinaus ein.“
Gitta Connemann forderte die Gastronomen auf die Frage aus dem Publikum, wie man Einfluss auf die bald anstehende Entscheidung der Bundesregierung nehmen könne, dazu auf, offensiv für die Beibehaltung der geltenden Regel zu kämpfen. „Sprechen Sie über alle Zweige in der Gastronomie hinweg mit einer Stimme, mobilisieren Sie auch Ihre Kunden und bitten Sie sie um Unterstützung für Ihr Anliegen.“ Unter den fast 50 Anwesenden nahmen zahlreiche Wirte und Betriebsinhaber/-leiter sowie weitere Vertreter/innen aus der Gastrobranche teil.
Zum Ende der Veranstaltung brachten die beiden Moderatoren Achim Helming und Thomas Langer das Fazit des Gastro-Talks auf den Punkt: „Die 7 Prozent müssen bleiben!“ Für die Gastronomen mag dies schon vorher klar gewesen sein, aber die Diskussion hat gezeigt, dass man für seine Ziele kämpfen muss – am besten gemeinschaftlich und geschlossen. Eine Botschaft, mit der sicherlich alle Beteiligten zurück in ihre Betriebe gingen, wohlwissend, dass sie dabei von der MIT und den CDU-Politikern breite Unterstützung erfahren können.
Pressmüllfahrzeug für Lanivtsi
Lingen. Im September macht es sich auf die Reise: Lanivtsi bekommt ein neues Müllpressfahrzeug. Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat das Fahrzeug ersteigert. Die Mittel stammen aus dem Projekt „Verbesserung des Bevölkerungsschutzes in kommunalen Partnerschaften mit der Ukraine“. Die Stadt Lingen (Ems) sorgt dafür, dass das Fahrzeug an die Partnerstadt Lanivtsi übergeben wird.
„Wir stehen hinter unseren Freunden aus der Ukraine und wollen sie in jeder uns möglichen Form unterstützen“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone. „Mein herzlicher Dank geht deshalb an alle, die in diesen Prozess eingebunden waren und sind.“ Zusammen mit Irmgard Starmann, der Koordinatorin für kommunaler Entwicklungspolitik bei der Stadt Lingen (Ems) sowie Dirk Herzog, dem Leiter des Bauhofs in Lingen, übergab er das Müllpressfahrzeug nun an die Fahrer, die sich um die Überführung des Fahrzeugs bis an die polnisch-ukrainische Grenze kümmern. „Es freut mich sehr, dass das Team um Hermann Lindwehr und Bernd Alberts mit André Wilming und Christopher Kerschbaum von der Freiwilligen Feuerwehr Lingen so junge Unterstützer gefunden hat.“ Während Hermann Lindwehr bereits mehrere Male mit dem Freundeskreis der Ukrainefahrer in die Partnerstadt Lingens gefahren ist, ist es für den 32-jährigen Andre Wilming und den 27 Jahre alten Christopher Kerschbaum die erste Reise Richtung Ukraine. Beide sind in der Freiwilligen Feuerwehr Lingen aktiv. Bernhard Alberts hingegen war über viele Jahre der Stadtbeauftragte der Malteser und bringt aus dieser Tätigkeit einen großen Erfahrungsschatz mit.
An einem Treffpunkt nahe der Grenze übergeben die vier Männer das Fahrzeug an eine Delegation aus Lanivtsi. Das Lingener Autohaus Ford Jansen stellt ein Begleitfahrzeug für die Fahrt, so dass auch die Rückfahrt der vier Fahrer gesichert ist.
Die Mittel für den LKW stammen vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), die die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag und der Servicestelle Kommunen in der Einen-Welt (SKEW) beauftragt hatte.
BU: Fahrzeug und Fahrer sind bereit: (v. li.) Hermann H. Lindwehr, Dirk Herzog (Leiter des Bauhofs), Bernd Alberts, Christopher Kerschbaum, André Wilming, Oberbürgermeister Dieter Krone und Irmgard Starmann (Koordinatorin für kommunaler Entwicklungspolitik bei der Stadt Lingen (Ems).
Neues Shuttle-Lager von EMP Modernste Lagertechnik auf 3.645 Quadratmetern
Lingen. Das neue Shuttle-Lager für den E-Commerce von EMP hat in der letzten Woche Oberbürgermeister Dieter Krone zusammen mit Vertretern aus Politik und Verwaltung besucht. CEO Dr. Jan Fischer, Director Logistics & Customer Service Tom Kuper und Sen. Projektmanager Logistics Matthias Herms führten die Besucher durch die Logistikhalle und präsentierten insbesondere das neue vollautomatisierte Shuttle-Lager.
„Wir konnten unseren ambitionierten Zeit- und Budgetplan voll einhalten“, erklärte Tom Kuper. Passend zum Weihnachtsgeschäft sei das neue Lager in Betrieb gewesen. „Unser Standort in Lingen zählt dank der neuen Möglichkeiten zu den Top 10 der zentrallogistischen Standorte im Fulfillment B2C Bereich in Deutschland“, so Tom Kuper. Der Autostore sei einer des größten Europas.
In dem 3.645 Quadratmeter großen Shuttle stehen 175.000 Hochregallagerplätze zur Verfügung. „Die Shuttleroboter fahren in den innenliegenden Liftreihen bis zu 3.300 Mal pro Stunde und beliefern dann einen der zwölf Kommissionierplätze“, erklärte der Director Logistics & Customer Service. „Unser Anspruch ist es, dass der Kunde – wenn er bis 12 Uhr bestellt – seine Ware am nächsten Tag bekommt. Das können wir nur mit einer effizienten Kommissionierung erreichen.“ CEO Dr. Jan Fischer ergänzte: „In Lingen wird die Zentrallogistik für ganz Europa abgewickelt.“ Das neue Shuttle-Lager ergänzt den AutoStore mit mehr als 180 Robotern, den EMP bereits 2018 angebaut hatte. „Doch es geht nie ohne den Menschen“, betonte Tom Kuper. So seien 230 Logistik-Mitarbeitende von 620 EMP-Mitarbeitenden im Lager tätig, die von weiteren Saisonkräften im Weihnachtsgeschäft unterstützt werden.
Das Stadtoberhaupt, Ortsbürgermeister Christoph Stafflage, Stefan Wittler als Stellvertretender Vorsitzender des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses sowie Dietmar Lager von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen (Ems) zeigten sich beeindruckt angesichts der hochmodernisierten Technik und der neuen Möglichkeiten. Die Stadt hatte dem Unternehmen das Grundstück verkauft.
„EMP hat sich rasant entwickelt – wir werden auch weiterhin alles dafür tun, das Unternehmen hier am Standort Lingen zu unterstützen“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone abschließend.
Vorfahrt Missachtete: Eine Frau schwebt in Lebensgefahr

Lingen. Bei einem Verkehrsunfall am Freitagmittag im Lingener Ortsteil Clusorth-Bramhar wurden eine Autofahrerin lebensgefährlich und ein Mann schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei wollte gegen 13 Uhr ein 48-Jähriger aus Meppen mit einem Peugeot vom Große-Beeken-Weg kommend die Clusorthstraße in Richtung Slootweg überqueren. Dabei übersah er den SEAT Ibiza einer 29-jährigen Lingenerin auf der vorfahrtberechtigen Clusorthstraße. Beide Autos stießen zusammen und beide Fahrzeuglenker wurden eingeklemmt. Sie konnten von den alarmierten Einsatzkräften der Feuerwehr aus Brögbern aus den total beschädigten Wagen gerettet werden. Nach Aussagen des Notarztes ist bei der Frau Lebensgefahr nicht auszuschließen. Der 48-Jährige erlitt schwere Verletzungen. Sie kamen in Rettungswagen in die Krankenhäuser nach Lingen und Meppen.
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Lingener Kinderarztpraxis in neuen Händen
Lingen. Wechsel in der Kinderarztpraxis am Konrad-Adenauer-Ring 16a. Dr. Manisa Muçi hat im Juli die Gemeinschaftspraxis am Bögen von Dr. Silvia Schulte-Tönns und Dr. Nadja Stiben übernommen. Die Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin hatte bis zu der Praxisübernahme im Bonifatius Hospital Lingen gearbeitet. Zusätzlich zu ihrer langjährigen beruflichen Erfahrung in verschiedenen Krankenhäusern in Deutschland und Albanien bringt die Medizinerin auch eine Spezialisierung in Allergologie mit. Ihr Studium hatte die Kinderärztin in Warschau in Polen absolviert.

Oberbürgermeister Dieter Krone gratuliert Dr. Manisa Muçi (3. v. re.) zur Praxisübernahme. Dr. Nadja Stiben (4. v. re.) und alle Mitarbeiterinnen freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit.
Zusammen mit einigen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen aus dem Krankenhaus gratulierte Oberbürgermeister Dieter Krone der Kinderärztin nun zu der Eröffnung. „Eine gute medizinische Versorgung in Lingen ist uns sehr wichtig“, so das Stadtoberhaupt. Dr. Manisa Muçi erläuterte, dass sie sich darauf freue, ihre kleinen und großen Patientinnen und Patienten nun langfristig betreuen zu können. „Meine Zeit im Bonifatius Krankenhaus war sehr lehrreich und wichtig für mich und ich bin allen dort sehr dankbar für die tolle Unterstützung“, so die Kinderärztin. „Doch nun habe ich die Chance, meine Patienten ein Stück ihres Lebens zu begleiten und darauf freue mich sehr.“ Unterstützt wird sie dabei von Dr. Nadja Stiben, die weiterhin in der Praxis tätig ist. „Zusammen können wir uns auf Deutsch, Englisch, Polnisch, Russisch und Albanisch mit unseren Patienten und ihren Eltern verständigen“, so die beiden Ärztinnen lachend. „Wir sind multikulturell aufgestellt.“
Insgesamt beschäftigt Dr. Manisa Muçi sechs Mitarbeiterinnen sowie eine Auszubildende, die sie bei der Organisation der Praxis unterstützen. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen (Ems) hatte die Ärztin bei ihrem Weg zur eigenen Praxis fachlich und finanziell aus dem neuen Förderprogramm für Neugründungen unterstützt. In Kürze soll die Praxis hinsichtlich der Medizintechnik und im EDV-Bereich neu ausgestattet werden.
Die Praxis ist montags und donnerstags von 7:30 bis 13, 15 bis 17 Uhr, dienstags 7:30 bis 17 Uhr, mittwochs und freitags 7:30 bis 12 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet. Patienten können unter der Telefonnummer 0591 4272 einen Termin vereinbaren.
Traditionelle Fundsachenversteigerung bei der Stadt Lingener
Lingen. Neues Fahrrad gesucht? Die nächste digitale Fundsachenversteigerung der Stadt Lingen (Ems) findet vom 15. (12 Uhr) bis zum 29. September (19 Uhr) statt. 50 herrenlose Fahrräder suchen neue Besitzer, darunter auch Bikes namhafter Hersteller wie Kreidler, Pegasus, Gazelle, Kalkhoff und auch zwei E-Bikes.
In dieser Versteigerung werden außerdem verschiedenste Elektronik, Kleidung und Schuhe, Schmuck, Uhren und einiges mehr angeboten. Darunter befinden sich auch Kaffeemaschinen in Originalverpackung von De’Longhi, ein Werkzeugkoffer und drei verschiedene Cityroller.
Einen Überblick finden Interessierte ab dem 18. August unterwww.lingen.de/fundsachen.
Eigentümer haben dann letztmalig bis zum 01. September die Möglichkeit, ihre Rechte beim Bürgerbüro (buergerbuero@lingen.de,0591 9144-333), anzumelden und einen Eigentumsnachweis vorzulegen. Die übrig gebliebenen Fundsachen, für die sich bis dahin kein rechtmäßiger Eigentümer beim Fundbüro gemeldet hat, werden im o. g. Zeitraum versteigert.
Zu beachten ist, dass – wie bei herkömmlichen Vor-Ort-Versteigerungen von Fundsachen – die Gegenstände weder auf Funktionalität noch Beschädigungen geprüft werden. Es wird weder eine Garantie noch Gewährleistung gegeben, ein Umtausch oder Rücktritt vom Kauf ist nicht möglich. Es wird keine Haftung übernommen.
Verfahrensablauf
Interessierte müssen sich zunächst ein Profil bei Fundbüro Deutschland (https://www.fundbuerodeutschland.de/) einrichten. Nach der Registrierung erhält die bietende Person eine E-Mail mit einem Link, über den die Registrierung nochmals bestätigt werden muss. Erst danach ist sie für die Online-Versteigerung freigeschaltet und kann bei den Auktionen mitbieten.
Sobald die Versteigerung beendet ist, erhält die höchstbietende Person automatisch innerhalb eines Tages eine E-Mail mit einer Bestätigung. Die ersteigerten Gegenstände können anschließend, innerhalb der im Schreiben genannten Frist, gegen Vorlage der E-Mail-Empfangsbestätigung im Bürgerbüro der Stadt Lingen (Ems), Neue Str. 5 in 49808 Lingen (Ems), abgeholt werden. Ersteigerte Fahrräder müssen beim Bauhof, Willy-Brandt-Ring 35 in 49808 Lingen (Ems), abgeholt werden. Beim Bauhof ist aktuell nur Barzahlung möglich. Eine Versendung der ersteigerten Fundsache findet nicht statt.
Auf die entsprechenden Hinweise, Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Datenschutzerklärung wird verwiesen. Bei Fragen stehen die Mitarbeiter*innen des Bürgerbüros gerne zur Verfügung.
Brand in Lingen: Rauchmelder verhinderten Schlimmeres

Lingen. Dank der rechtzeitig ausgelösten Rauchmelder in einem Sechsparteienwohnhaus an der Adolfstraße wurde am Dienstagnachmittag bei einem Feuer in einer Küche größerer Sachschaden verhindert. Im zweiten Obergeschoss hatte ein Mieter in seiner Wohnung Kartoffeln auf dem E-Herd aufgesetzt und sein Zuhause verlassen. Andere Mieter hatten den schrillen Ton der ausgelösten Rauchmelder wahrgenommen, sich rechtzeitig in Sicherheit gebracht und Polizei sowie Feuerwehr alarmiert. Die 17 Einsatzkräfte rückten mit vier Fahrzeugen an, verschafften sich Zugang zu der vom Brandrauch stark belasteten Wohnung und lokalisierten das Feuer in der Küche. Sie machten den Bereich stromlos und beförderten das Brandgut nach draußen. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Die Polizei machte sich auf die Suche nach dem Mieter der betroffenen Wohnung, die derzeit nicht bewohnbar ist. Es war erhebliche Sachschaden entstanden.
Altstadtfest in Lingen mit verkaufsoffenem Sonntag und großem Staraufgebot
Altstadtfest in Lingen mit verkaufsoffenem Sonntag und großem Staraufgebot
Special Guest Stars: Ian Hooper und The Subways
Lingen – Berühmt geworden ist er mit seiner Band Mighty Oaks und hat die großen Festival Bühnen beim Rock am Ring, Deichbrand oder Lollapalooza gerockt. Jetzt ist Frontmann Ian Hooper, auch bekannt aus „Sing meinen Song“ solo unterwegs und bringt seine neue Single „Here to stay“ mit nach Lingen. Bevor er im Oktober auf Deutschland-Tour geht, wird er die Gäste des Altstadtfestes auf dem Lingener Marktplatz mit seiner wunderbar-melancholischen Stimme begeistern. „Wir sind sehr stolz, mit Ian Hooper auch in diesem Jahr einen echten Stargast auf dem Altstadtfest präsentieren zu können“, freut sich Jan Koormann, Geschäftsführer des Veranstalters Lingen Wirtschaft und Tourismus.
Und Ian Hooper ist nicht der einzige bekannte Name auf dem diesjährigen Altstadtfest. Das Festival-im-Altstadtfest „Rock am Pferdemarkt“ präsentiert ebenfalls am Samstag das britische Trio „The Subways“. Charlotte Cooper am Bass und die Brüder Billy Lunn (Gitarre, Gesang) und Josh Morgan (Schlagzeug) haben neben feinstem Indie-Rock natürlich auch ihre Hymne „Rock & Roll Queen“ im Gepäck.
Neben dieser geballten Star-Power sind auf den sechs Bühnen des Altstadtfestes aber natürlich wieder viele bekannte und beliebte lokale Bands und DJs am Start und das musikalische Spektrum beinhaltet neben klassischen Oldie-Rock, Pop und Schlager auch feinste House- und Elektrobeats und natürlich HipHop. „Wie immer sind alle musikalischen Angebote für die Besucher kostenlosen und das macht sicher einen wesentlichen Bestandteil des Erfolgs aus“, sagt Koormann, der zur 41. Auflage des Stadtfestes wieder rund 80.000 Besucher in der Lingener Innenstadt erwartet.
Neben dem Markplatz und dem Pferdemarkt verwandeln sich auch der Hof des Amtsgerichts oder der Vorplatz vom neuen Rathaus in Feier-Orte der besonderen Art. Als Highlight im Wortsinn wird auf dem Marktplatz wieder ein Riesenrad aufgebaut. Den Besuchern bietet sich so die Möglichkeit, die Innenstadt und das Altstadtfest aus einer völlig ungewohnten Perspektive zu erleben. Am Freitag, den 15. September 2023wird um 20.00 Uhr das Altstadtfest mit dem traditionellen Bierfassanstich durch den Ersten Bürgermeister Stefan Heskamp auf der Sparkassen-Bühne am Marktplatz eröffnet.
Wenn die Besucher von Bühne zu Bühne wandern, finden sie die Straßen der Innenstadt von zahlreichen Ständen gesäumt vor. Es gibt unterschiedlichste kulinarische Angebote, das Altstadtfest wird also auch ein Fest für den Gaumen. „Dabei werden die Händler und Standbetreiber so über die Innenstadt verteilt, dass ein möglichst abwechslungsreiches und vielfältiges Fest entsteht“ beschreibt Jan Koormann den Stand der Vorbereitungen.
Beendet werden alle Musikprogramme in der Nacht zu Samstag und Sonntag um 1.00 Uhr. Die Nachteule fährt am Samstagabend nach Fahrplan ab dem ZOB Lingen, zusätzlich gibt es stündliche Sonderfahrten in der Nacht bis 1:35 Uhr bzw. bis 1:10 Uhr(Linie 74)
Flohmarkt am Samstag
Am Samstagvormittag bieten etliche private Flohmarktverkäufer in den Straßen „Zum neuen Hafen“ und „Schlachterstraße“ sowie auf den dortigen Parkplätzen ihre Dachbodenfunde und sonstige gebrauchte Waren an.
Familientag mit Lingener Theo am Sonntag
Der Sonntag steht beim Altstadtfest traditionell im Zeichen der Familie. So gibt es auf der Sparkassen-Bühne auf dem Marktplatz um 15 Uhr die Kinder-Mit-Mach-Show mit „3Berlin“. Um 17 Uhr wird hier dann der Kinder- und Jugendförderpreis der Stadt Lingen vergeben. Auf dem Universitätplatz gibt es ebenfalls ein buntes Familienangebot mit Hüpfburg, Wühlzelt und Kinderschmicken, die Erwachsenen können sich bei Kaffee und Kuchen ausruhen.
Kleinkunst vom feinsten verspricht der Lingener Theo. An vier Spielorten in der Innenstadt treten verschiedene Künstler auf und buhlen um die Gunst von Publikum und Jury. So bringen „Felice & Cortes“ eine poetische Mischung aus Musik, Gesang, Jonglage und Artistik in die Burgstraße / Ecke Baccumer Straße. Auf dem Marktplatz präsentiert die „Compagnie Wurst“ ihr Programm „C’est bien ici“, eine Mischung aus E-Roller Artistik und Slapstick. „Y medio teatro“, zwei Clowns aus Spanien, spielen auf dem Amtsgerichtshof eine charmante Clownerie-Show über das Miteinander und Auseinander. Natalie Reckert ist Handstand-Artistin und tritt ebenfalls auf dem Amtsgerichtshof auf. Und Jana Korb ist Luftakrobatin und präsentiert ihr Programm „able bodies and stones“ auf dem Pferdemarkt. Eine fachkundige Jury bewertet alle Auftritte und kürt zum Abschluss des Altstadtfestes den diesjährigen Preisträger des Lingener Theos um 17:45 Uhr auf dem Marktplatz.












































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