Neue Kampagne: Mehr Respekt für Einsatzkräfte im Emsland Landkreis und Blaulichtorganisationen starten gemeinsame Initiative

 

Meppen. Sie sind wie selbstverständlich da, wenn man sie braucht: Die Frauen und Männer der Feuerwehr, der Rettungsdienste, der Polizei und der vielen anderen Stellen, denen es zu verdanken ist, dass die Menschen täglich beruhigt und sicher leben und schlafen können. Viele von ihnen leisten dieses Engagement ehrenamtlich. Und immer häufiger treffen sie im Einsatz auf Aggression, Gewalt und ignorantes Verhalten. Auch im Emsland. Unter dem Motto „Für mehr Respekt.“ hat der Landkreis daher gemeinsam mit den hiesigen Blaulichtorganisationen eine kreisweite Kommunikationskampagne gestartet. Zunehmende Respektlosigkeit ist eine Entwicklung, die uns nicht gefällt und die viele unserer Einsatzkräfte bedrückt und belastet. Deshalb wollen wir ein Zeichen setzen, sensibilisieren und in der Bevölkerung für einen vernünftigen Umgang mit den Einsatzkräften werben“, unterstreicht Landrat Marc-André Burgdorf den Hintergrund.

Die zentrale Idee der Kampagne besteht darin, echte Emsländerinnen und Emsländer zu zeigen, die haupt- oder ehrenamtlich als Einsatzkräfte tätig sind und die mit einem kurzen Statement mehr Respekt für sich und ihre Arbeit einfordern. Insgesamt 18 Freiwillige aus unterschiedlichen Organisationen haben dafür im vergangenen Jahr vor der Kamera gestanden. Vorab hatten bereits das Feedback aus den beteiligten Organisationen und die Gespräche mit den Einsatzkräften den Eindruck bestätigt, dass der Umgangston extremer wird und das Verhalten gegenüber den Helfern zum Teil problematische Ausmaße angenommen hat.

Vermittelt wird die Forderung nach mehr Respekt in erster Linie über die großen Straßenschilder an emsländischen Kreis-, Landes- und Bundestraßen. An 27 Standorten im Kreisgebiet wird die Botschaft vermittelt. Zum Einsatz kommen dazu fünf der insgesamt 18 Kampagnenmotive. Das erste Schild wurde nun durch die Kreisstraßenmeisterei Bawinkel an der K202 in Twist aufgestellt, alle weiteren Schilder kommen nach und nach hinzu. Sämtliche Motive sind bereits jetzt im Internet auf emsland.de/respekt veröffentlicht und werden in den nächsten Tagen und Wochen zusätzlich über den Facebook- und den Instagram-Kanal der Kreisverwaltung gestreut.„Wir schätzen unsere Einsatzkräfte und ihre Arbeit außerordentlich. Deshalb hoffen wir, dass die Botschaft ankommt und zum Nachdenken anregt“, sagt der Landrat.

Stellvertretend für alle emsländischen Einsatzkräfte und für die Mitstreiter der Respekt-Kampagne hat sich Burgdorf nun mit Heinrich Lambers von der Freiwilligen Feuerwehr Frerengetroffen, dessen Konterfei auf dem ersten Schild abgebildet ist. „Man denkt vielleicht, dass die Problematik im ländlichen Raum nicht existiert. Aber auch bei uns im Emsland gibt es immer mehr Vorfälle, in denen wir Einsatzkräfte respektlos behandelt oder sogar daran gehindert werden, unsere Arbeit zu machen. Es gibt Handlungsbedarf, deshalb halte ich diese Aktion für wichtig und habe gerne mitgemacht“, so der Feuerwehrmann, der gleichzeitig auch als Notfallseelsorger bei Einsätzen aktiv ist. Bei ihm und allen anderen Einsatzkräften bedankt sich Burgdorf: Es kann nur gelingen, das Problem im Schulterschluss mit den Organisationen der Rettung und Sicherheit sichtbar zu machen. Deshalb bedanke ich mich bei allen Partnerorganisationen und allen Freiwilligen, die mitgewirkt haben.“

Partner sind die Einrichtungen aus der so genannten „Blaulichtrunde“, einem informellen Zusammenschluss der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, die im Emsland mit der Abwehr von Gefahren betraut sind. Dazu zählen Einheiten von Polizei und Feuerwehr, des Deutschen Roten Kreuzes, der Malteser, des Technischen Hilfswerks, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, der Rettungshundestaffel sowie die Leitstelle Ems-Vechte.  

Weitere Informationen zur Respekt-Kampagne finden Interessierte im Internet unter https://www.emsland.de/respekt.

Landrat Marc-André Burgdorf (r.) und Heinrich Lambers von der Freiwilligen Feuerwehr Freren am ersten Schild, das jetzt in Adorf aufgestellt wurde (Foto: Landkreis Emsland/Mäsker)

 

Herbstabend mit dem Komiker Ingo Oschmann – Scherztherapie „Lachen bis einer heult!“

 

Spelle – Am 11. Oktober verzaubert uns Ingo Oschmann beim Herbstabend im Wöhlehof, Pastor-Batsche-Weg 1 mit seinem neuen Programm – Scherztherapie „Lachen bis einer heult“

In diesem Programm werden Sie weinen bis es weh tut. Vor Lachen! Komiker Ingo Oschmann seziert in seinem neuen Programm das große Ding, das wir Leben nennen und legt mit feinem Skalpell und pointierter Präzision das schlagende Herz frei. Er verbindet gute Stand up Comedy mit Wiedererkennungseffekt, pfiffige Improvisation und spannende, verblüffende Zaubertricks zu einem Abend der Extraklasse. Das macht er seit über 30 Jahren auf Deutschlands Bühnen, im Fernsehen und im Radio. Erleben Sie eine 90-minütige Spaßoperation nach dem Motto: „Lach kaputt was dich kaputt macht“.
Weitere Informationen zum Kartenvorverkauf finden Sie unter Spelle.de im Veranstaltungskalender. Eine Abendkasse wird es nicht geben.

Ehrenzeichen der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr verliehen – Langjähriges Engagement gewürdigt

 

Die Jugendfeuerwehren im Landkreis Emsland sind auch dank der Jugendwarte und Betreuer sehr gut aufgestellt“, berichtete Kreisjugendfeuerwehrwart (KJFW) Klaus Smit im Rahmen des Kreiszeltlagers, welches vor kurzem in Meppen stattfand. Die 572 Kinder und Jugendlichen aus 32 emsländischen Jugendfeuerwehren werden von über 322 Jugendwarten und Betreuern zu Nachwuchsbrandschützern ausgebildet. Und dieses großartige ehrenamtliche Engagement der Gruppenleitenden wurde nun gewürdigt.

Für die vielen, teilweise jahrelangen aktiven Tätigkeiten als Jugendfeuerwehrwart und Betreuer zeichnete der stellvertretende Bezirksjugendfeuerwehrwart Philip Klaassens die Kameraden Hennes Büscher (JF Altenlingen), Matthias Diekamp (JF Holthausen), Franz-Josef Schmidt (JF Lengerich), Matthias Topphoff (JF Groß Hesepe) und Alexander Schomaker (JF Bramsche) aus. Während der stellv. KJFW Søren Wessels die Laudationen verlas, erhielten sie von Klaassens und Smit für ihre vorbildlichen Leistungen das Ehrenzeichen der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr, eine Urkunde und eine kleine Anstecknadel als sichtbares Zeichen der Auszeichnung.

v.l.: stellv. KJFW Søren Wessel, Hennes Büscher (JF Altenlingen), Matthias Diekamp (JF Holthausen), Franz-Josef Schmidt (JF Lengerich), Matthias Topphoff (JF Groß Hesepe) und Alexander Schomaker (JF Bramsche), stellv. BJFW Philip Klaassens, KJFW Klaus Smit

Kreis Emsland: 123,3 Millionen Euro für Burger, Pommes, Pizza & Co. – Starker „Fast-Food-Hunger“ zur EM erwartet

NGG: Keiner soll mehr für „Light-Lohn“ Burger grillen

Ball und Burger – beides gehört für viele Fußballfans im Kreis Emsland genauso zur Europameisterschaft wie Trillerpfeife und Schiedsrichter. „Schnellrestaurants wie McDonald’s, Burger King & Co. haben jetzt Hochkonjunktur. Zur Fußball-EM brummt das Fast-Food-Geschäft im Kreis Emsland. Der ‚Fußballhunger‘ ist enorm – auf Tore genauso wie auf Burger, Pommes oder Pizza in der Halbzeit“, sagt Peter Buddenberg von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).
Rein rechnerisch gaben die Menschen im Landkreis Emsland im vergangenen Jahr rund 123,3 Millionen Euro fürs Essen in der Systemgastronomie aus – von Jung bis Alt im Schnitt 375 Euro pro Kopf. Das geht aus einer NGG-Umsatzberechnung hervor.


Durch die Fußball-EM werde der Fast-Food-Hunger aber noch einmal deutlich nach oben gehen, so die NGG Osnabrück.
Das Spiel auf dem Platz dauere 90 Minuten. Für ein Fast-Food-Menü dagegen
brauche kein Fan länger als eine Halbzeitpause, um es zu essen. „In der Zeit verzehrt ein Fan fast den Stundenlohn einer Servicekraft“, sagt Peter Buddenberg. Denn der liege in der Systemgastronomie bei lediglich 12,61 Euro – und damit nur 20 Cent über dem gesetzlichen Mindestlohn. Die Branche habe jetzt – nach Corona, vor allem aber auch nach der Inflation – einen „enormen Nachholbedarf“ bei den Löhnen.
„Ein ‚Big Mac‘-Menü kostet schon knapp 12 Euro. Wer also fürs Pizzabacken,
Burgerbraten oder Geschirrabräumen in der Systemgastronomie an der untersten Lohnkante verdient, müsste fast eine Arbeitsstunde investieren, um selbst überhaupt satt zu werden, wenn er mal zu McDonald’s geht“, so Peter Buddenberg.
Der Geschäftsführer der NGG Osnabrück kritisiert die Löhne der Systemgastronomie
– von McDonald’s, Burger King und Kentucky Fried Chicken bis Pizza Hut, Starbucks und Nordsee: „Was da verdient wird, bringt leider wenig ‚Euro-Kalorien‘. Der Verdienst in Fast-Food-Restaurants liegt oft im ‚Light-Lohn-Spektrum‘. Einige zahlen sogar nur den gesetzlichen Mindestlohn von 12,41 Euro pro Stunde. Sie rangieren damit an der untersten Lohnkante, die überhaupt erlaubt ist“, so Buddenberg.

Die NGG will sich jetzt für einen „gehörigen Lohn-Nachschlag“ für die Branche stark machen. Davon sollen dann auch die Beschäftigtender Systemgastronomie im Landkreis Emsland profitieren. „Konkret geht es um einen Einstiegslohn von 15 Euro pro Stunde. Und wer schon Erfahrungen im Job hat, soll im Monat mit 500 Euro zusätzlich nach Hause gehen. Um diese Fixsumme müssen die Löhne angehoben Werden, um inder Systemgastronomie aus der Niedriglohnfalle herauszukommen“, sagt der Geschäftsführer der NGG Osnabrück, Peter Buddenberg.
Auch die Ausbildung bei McDonald’s, Burger King, KFC, L’Osteria, Vapiano & Co. soll attraktiver werden: Die Gewerkschaft fordert für den Ausbildungsstart eine Vergütung von 1.150 Euro. Im dritten Ausbildungsjahr sollen Azubis dann mit 1.350 Euro nach Hause gehen – gut 120 Euro mehr als bislang. Genau zwei Tage nach dem Ende der Fußball-EM (Hinweis f.d. Red.: Dienstag, 16. Juli) kommen die Gewerkschaft NGG und der Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) zu ihrer ersten Verhandlungsrunde über einen neuen Tarifvertrag zusammen.

Dreierwale: Fahndungslage der Polizei. Unbekannte Personen flüchten und lassen Pkw zurück

Dreierwalde – Heute gegen 19:45 kam es auf der Autobahn A 30 zu einer Verfolgung von einem grauen Pkw Toyota mit belgischem Kennzeichen. Das Fahrzeug verließ dann an der Abfahrt Dreierwalde die Autobahn und wurde verlassen am Ortrand von Dreierwalde aufgefunden. Zur Zeit fahndet die Polizei mit starken Kräfte und Luftunterstützung in diesem Bereich. Bisher ist lediglich bekannt, dass mindestens 2 Personen das Fahrzeug verlassen haben. Beschreibungen liegen noch nicht vor. Ebenso ist der Grund für die Flucht unbekannt und Gegenstand der
Ermittlungen.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei in Rheine (Tel.: 02551-154215) zu melden.

Neue Zählanlage für Fahrradfahrer an der Unterführung am Bahnhof

 

Lingen. Die Stadt Lingen hat nun an der Bahnhofsunterführung in Lingen einen sichtbaren Zähler für Fahrradfahrer installiert. Oberbürgermeister Dieter Krone nahm die neue Säule zusammen mit dem Vorsitzenden des Ausschusses für Planen, Bauen und Mobilität Günter Reppien in Augenschein. „Mit der Zählanlage wollen wir eine Datengrundlage für eine der Hauptradrouten unserer Stadt zu gewinnen“, sagt Oberbürgermeister Dieter Krone. „Unser Ziel ist es zudem, ein Zeichen für die Priorität des Radverkehrs in unserer Stadt setzen.“ Die Fahrradzählanlage kann die langfristige Entwicklung des Radverkehrs an dieser Stelle erfassen und jahreszeitliche, wöchentliche und saisonale Schwankungen darstellen. Die Anlage zählt mit Hilfe einer künstlichen Intelligenz den passierenden Verkehr und unterscheidet dabei zwischen Radfahrer und Fußgänger. „Damit sind die Zählanlagen eine wichtige Planungsgrundlage für den Radverkehr und kann Rückschlüsse auf die Fahrzwecke und Ziele im Radverkehr geben“, so OB Krone.

Zugleich habe die Zählanlage einen motivierenden Charakter. „Damit bringen wir das Ausmaß des Radverkehrs in das Bewusstsein der Menschen“, so Günter Reppien. Die Zählanlage wurde im Ausschuss für Planen, Bauen und Mobilität beschlossen.

 (v.l.) Vorsitzender des Ausschusses für Planen, Bauen und Mobilität Günter Reppien, Christina Maier-Bridna vom Fachdienst Sicherheit und Ordnung und Oberbürgermeister Dieter Krone.

Verfahrenslotsin beim Landkreis: Jacqueline Oing unterstützt junge Menschen mit Behinderung

 

Bad Bentheim: Seit sechs Monaten ist Jacqueline Oing als Verfahrenslotsin für den Landkreis Grafschaft Bentheim tätig. Die Einführung einer solchen Stelle ist seit diesem Jahr deutschlandweit für alle Jugendämter verpflichtend. Die Handlungsschwerpunkte variieren aber von Kommune zu Kommune. „Der Fokus meiner Arbeit liegt darauf, die inklusive Jugendhilfe der Grafschafter Kreisverwaltung federführend mitzugestalten. Dahinter verbirgt sich, dass die Zuständigkeiten für die Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre zusammengelegt werden müssen. So, wie es das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz vorsieht. Zusammen mit einer Kollegin habe ich für dieses Vorhaben die Projektleitung inne“, berichtet Oing. Die Eingliederungshilfe unterstützt Menschen mit Behinderungen, ein weitgehend selbstbestimmtes und unabhängiges Leben führen zu können. Dabei gibt es jedoch einen Knackpunkt: „Bislang sind für die Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche je nach Art der Behinderung – körperlich, geistig oder seelisch – entweder die Sozialämter oder die Jugendämter zuständig. Das Wirrwarr der Zuständigkeiten soll nun vereinheitlicht werden“, so die Verfahrenslotsin.

Für mehr Lebensqualität von jungen Menschen mit Behinderungen und ihren Familien

Die Zusammenlegung der Zuständigkeiten muss laut Gesetz bis zum Jahr 2028 abgeschlossen sein. Da bei der Kreisverwaltung davon zwei Dezernate betroffen sind, stellt dieser Prozess für den Landkreis intern eine besondere Herausforderung dar. Vor der Verfahrenslotsin, die zuvor zwei Jahre im Pflegekinderdienst des Kreises beschäftigt war, liegt ein großes Aufgabenfeld. „Als Verfahrenslotsin begleitet Jacqueline Oing uns und trägt maßgeblich dazu bei, dass wir künftig Hilfen für junge Menschen aus einer Hand bieten können. Dies wird zu mehr Lebensqualität von jungen Menschen mit Behinderungen und ihren Familien führen“, ist die zuständige Kreisrätin Gunda Gülker-Alsmeier überzeugt.

Jacqueline Oing wirkt aber nicht nur verwaltungsintern. Als Verfahrenslotsin ist sie auch Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter bis zu 27 Jahren, die von einer Behinderung bedroht sind oder eine Behinderung haben, sowie für deren Sorgeberechtigte. Inhaltlich steht die Verfahrenslotsin ihnen bei allen Fragen rund um die Eingliederungshilfe und das Reha-Recht zur Seite. „Mit Blick auf das SGB VIII und SGB IX kann ich Betroffene sowohl bei der Antragstellung beraten und unterstützen, als auch im gesamten Verfahren begleiten. Ich hole Informationen ein, zeige mögliche Wege auf, erkläre Bescheide oder begleite bei Terminen. Wenn gewünscht, stelle ich den Kontakt zu den richtigen Ansprechpersonen bei verschiedenen Behörden und Leistungsträgern her“, erklärt Oing.

„Als Landkreis war uns schon immer wichtig, dass jede und jeder die Unterstützung erhält, die sie bzw. er benötigt. Uns ist allerdings auch bewusst: Die Beantragung der Leistungen kann komplex und zeitaufwendig sein. Im Bereich der Eingliederungshilfe können wir mit der Verfahrenslotsin nun gezielt junge Menschen mit Behinderungen und ihre Familien beraten, damit sie die Unterstützungsmöglichkeiten, die ihnen zustehen, einfacher und schneller in Anspruch nehmen können. Die Lotsin ist somit ein wichtiger Baustein, um die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft zu stärken“, macht Kreisrätin Gülker-Alsmeier deutlich.

Verfahrenslotsin als Anlaufstelle für betroffene Privatpersonen ebenso wie für Fachkräfte

Das Angebot der Verfahrenslotsin richtet sich jedoch nicht nur an Privatpersonen, sondern auch an Fachkräfte, die Beratungsbedarf haben oder die Klientinnen und Klienten betreuen, welche Jacqueline Oing unterstützen kann. In den vergangenen Monaten hat die Verfahrenslotsin bereits an unterschiedlichen Netzwerktreffen teilgenommen und Kontakt zu den unterschiedlichen Trägern der Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe aufgenommen, um auf ihr Angebot aufmerksam zu machen.

 

Alle Kinder sollen die gleichen Chancen auf Unterstützung erhalten – Kind ist Kind

Wenn eine Beratung durch die Verfahrenslotsin gewünscht wird, läuft dies so flexibel wie möglich ab. „Das Gespräch kann in gewohnter Atmosphäre zu Hause oder bei mir im Büro stattfinden. Mein Angebot ist freiwillig, unabhängig und kostenlos. Die Beratung kann jederzeit beendet werden“, betont Oing. Wichtig ist ihr, dass Betroffene durch die Beratung künftig einfacher Zugang zu den Unterstützungsmöglichkeiten erhalten, die ihnen rechtlich zustehen und die sie benötigen: „Ich stehe zu 100 Prozent hinter der inklusiven Jugendhilfe. Die Idee, dass alle Kinder Hilfe aus einer Hand erhalten und die gleichen Chancen auf Unterstützung erhalten, kann ich nur unterstützen – Kind ist Kind“.

Bei Bedarf ist Jacqueline Oing telefonisch unter der Nummer 05921 96 1145 sowie per Mail unterjacqueline.oing@grafschaft.de erreichbar.

Kreisrätin Gunda Gülker-Alsmeier (rechts) und Harald Vrye, Leiter der Abteilung Bezirksübergreifende Dienste, umd Verfahrenslotsin Jacqueline Oing

Öffentlichkeitsfahndung nach Diebstahl

 

Recke – Im März dieses Jahres (26.03.) wurde einer Frau in einem Einkaufsmarkt in Recke die Geldbörse gestohlen. Mit der darin befindlichen EC-Karte wurde anschließend durch einen männlichen Unbekannten an einem Geldautomaten Geld abgehoben sowie diverse Einkäufe getätigt.

Die bisherigen Ermittlungen führten noch nicht zum Tatverdächtigen. Deshalb sucht die Polizei jetzt im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung nach dem Mann und hat im Fahndungsportal dazu Fotos des Tatverdächtigen veröffentlicht.

Wer Angaben zu dem Mann machen kann, meldet sich bitte bei der Polizei in Ibbenbüren, Telefon 05451/591-4315.

Von Wien ins Emsland – Emslandmuseum Schloss Clemenswerth erhält mit Dr. Christiane Kuhlmann neue Leitung

 

Meppen/Sögel. In den Jahren 1737 bis 1747 ließ sich der Kölner Kurfürst Clemens August in der Abgeschiedenheit des Hümmlings das Jagd- und Lustschloss Clemenswerth errichten. Seit Erwerb der Anlage durch den damaligen Landkreis Aschendorf-Hümmling im Jahr 1968 befindet sich dieses architektonische Kleinod – durch seine nahezu vollständige Erhaltung ein besonders anschauliches Beispiel eines barocken Jagdsterns – in öffentlicher Hand. Seit 1971 ist es, zusammen mit dem ein Jahr später gegründeten Emslandmuseum, der Öffentlichkeit zugänglich. Die Verantwortung der Leitung des Museums geht nun von Oliver Fok, der aus Altersgründen ausscheidet, an Dr. Christiane Kuhlmann über.

Dr. Christian Kuhlmann wird neue Museumsdirektorin auf Schloss Clemenswerth in Sögel.

„Nach Durchsicht von insgesamt 23 Bewerbungen kamen drei Bewerberinnen und ein Bewerber in die engere Wahl und wurden zu Vorstellungsgesprächen ins Meppener Kreishaus eingeladen. Im Ergebnis erhielt Dr. Christiane Kuhlmann vor dem Hintergrund ihrer vorliegenden Kenntnisse und Fähigkeiten sowie dem überzeugenden Eindruck im Gespräch unsere Zusage. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit“, sagt Landrat Marc-André Burgdorf.

Kuhlmann stammt gebürtig aus Essen und hat nach dem Abitur zunächst an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz und später an der Ruhr-Universität Bochum Kunstgeschichte studiert. 1997 schloss sie ihr Studium mit einem sehr guten Gesamtergebnis und der erfolgreichen Dissertation über die mediale Verschränkung von Tanz und Fotografie in den 1920er Jahren ab. Nach Stationen an renommierten Häusern im In- und Ausland wie u. a. am Folkwang Museum in Essen, am Rijksmuseum Amsterdam, am Museo Picasso Málaga, Kunstmuseum Bern, an der Berlinischen Galerie und dem Museum der Moderne in Salzburg war sie seit 2021 als Sammlungsleiterin der Heidi Horten Collection in Wien tätig. Die 57-Jährige, die derzeit noch in Wien zuhause ist, wird nach dem Ausscheiden des bisherigen Museumsdirektors zum 31. August 2024 die Museumsleitung in Sögel übernehmen. Sie wird mit der Arbeitsaufnahme in den Landkreis Emsland ziehen. Sie freue sich schon auf den Wechsel von der Donau an die Ems, sagt Kuhlmann.

Fok hatte 2008 die Leitung für das Emslandmuseum Schloss Clemenswerth übernommen und das museumspädagogische Angebot stark ausgebaut. Beliebt sind auch die von ihm initiierten kulturellen Events wie „Fest der Sinne“ und „ParkArt“, die zu einer festen Einrichtung im Veranstaltungskalender des Schlossmuseums geworden sind.

(Foto: privat/ © Viktoria Posch)

 

 

 

Open Air Kino auf dem Lingener Marktplatz

 

Open Air Kino im Emsauenpark

Lingen: Open Air Kino auf dem Lingener Marktplatz Kinoerlebnis für alle umsonst und draußen Die Lingen Wirtschaft und Tourismus GmbH (LWT) lädt alle Filmbegeisterten Bürgerinnen und Bürger zum Kinoerlebnis der besonderen Art auf den Lingener Marktplatz ein. „Die LED- Wand, die noch bis zum 14. Juli für das Public Viewing der Europameisterschaft genutzt wird, wird dann ab dem 18. Juli zur Kinoleinwand für ausgewählte Filmklassiker“ erklärt Jan Koormann, Geschäftsführer der LWT. Der Marktplatz wird frei zugänglich sein und es werden keine Eintritte erhoben. „Jeder, der einen der Filme auf dem Marktplatz schauen möchte, kann sich einen Platz in den umliegenden Gastronomien suchen, oder aber seine eigene Sitzgelegenheit wie Decken oder Sitzkissen mitbringen und es sich darauf gemütlich machen“ so Koormann. Es wird darüber hinaus einen kleinen Verkaufsstand mit Popcorn und Nachos und anderen Leckereien geben. Die Gäste dürfen sich selbstverständlich auch ihre eigene Verpflegung mitbringen, werden aber darum gebeten den Marktplatz sauber zu hinterlassen.

Welche Filme werden gezeigt?

Insgesamt sollen sieben Filme gezeigt werden. Die LWT hat in Zusammenarbeit mit LNGN die Filmwünsche der Lingener abgefragt und ist zu folgendem Ergebnis gekommen:

Gestartet wird am Donnerstag, den 18 Juli mit dem Film „Pretty Woman“, am Freitag „Bohemian Rhapsody“ und am Samstag „MAMMA MIA!“. Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr. Am Sonntag wird dann um 16 Uhr mit dem „König der Löwen“ ein Film für Familien gezeigt. In der darauffolgenden Woche wird am Freitag, den 26. Juli die „Rocky Horror Picture Show“ und am Samstag „Stand by Me“ laufen, ebenfalls um jeweils 20 Uhr.

Den Abschluss macht dann am Sonntag um 16 Uhr der Familienfilm „Oben“ .

Filmübersicht:

Donnerstag, 18. Juli um 20 Uhr: Pretty Woman Freitag, 19. Juli um 20 Uhr: Bohemian Rhapsody Samstag, 20. Juli um 20 Uhr: MAMMA MIA!

Sonntag, 21. Juli um 16 Uhr: der König der Löwen Freitag, 26. Juli um 20 Uhr: The Rocky Horror Picture Show Samstag, 27. Juli um 20 Uhr: Stand by Me Sonntag, 28. Juli um 16 Uhr: Oben

 

Auslosung Mittwoch live: Wo spielt der SC Spelle-Venhaus im NFV-Pokal?

Bekommt der SC Spelle-Venhaus im Niedersachsenpokal endlich wieder ein Heimspiel? Kann der emsländische Fußball-Oberligist in der ersten Runde zuschauen? Oder muss er vielleicht zum Derby beim Bezirkspokalsieger SV Holthausen Biene antreten? Antworten auf diese Fragen gibt es am Mittwoch. Dann lost der Niedersächsische Fußballverband (NFV) die Pokal-Partien aus.

Der NFV lost die Partien für den Wettbewerb der Oberligisten und Bezirkspokalsieger sowie des Wettbewerbs für Regional- und Drittligisten aus. Die Ziehung, die Mittwoch in der NFV-Geschäftsstelle in Barsinghausen stattfindet, wird ab 17.30 Uhr Uhr auf dem YouTube-Kanal des NFV unter https://youtube.com/live/t7fZ8BpDTlQ übertragen. Die Fans können sie also live verfolgen.

Unter der Aufsicht von NFV-Pokalspielleiter Jörg Zellmer wird zuerst die 1. Runde im Wettbewerbsstrang „3. Liga/Regionalliga“ ausgelost. Hier sind insgesamt acht Mannschaften dabei: Drittligist VfL Osnabrück sowie die Regionalligisten SV Meppen, BW Lohne, SV Drochtersen/Assel, Kickers Emden, TSV Havelse, SSV Jeddeloh II und VfB Oldenburg. Gezogen werden vier Partien, die am 7. August ausgetragen werden. Die weiteren Termine: Halbfinale (31. Oktober), Finale (24. Mai 2025).

Danach folgt die Auslosung, die die Anhänger des SCSV besonders interessiert. Im Wettbewerbsstrang der Amateure werden die Partien der ersten Runde und des Achtelfinals gezogen. Neben 16 Oberligisten – die zweiten Mannschaften von Eintracht Braunschweig und vom SV Meppen dürfen nicht teilnehmen – sind die vier Bezirkspokalsieger dabei. Die Lose der 20 Mannschaften sind jenach Bezirk in vier Töpfe verteilt:

Lostopf 1 (NFV-Bezirk Braunschweig, 4 Mannschaften): 1. SC Göttingen 05, FSV Schöningen, SSV Vorsfelde, USI Lupo Martini Wolfsburg.

Lostopf 2 (Hannover, 6 Mannschaften): Titelverteidiger VfV Borussia 06 Hildesheim (Freilos), 1. FC Germania Egestorf/Langreder, Arminia Hannover, Hannoverscher SC, TSV Mühlenfeld, BSV Schwarz-Weiß Rehden.

Lostopf 3 (Lüneburg, 4 Mannschaften): MTV Eintracht Celle, TuS Harsefeld, Heeslinger SC, FC Verden 04.

Lostopf 4 (Weser-Ems, 6 Mannschaften): TuS Bersenbrück, SV Atlas Delmenhorst, SV Holthausen Biene, VfL Oldenburg, SC Spelle-Venhaus, SV Wilhelmshaven.

Gezogen wird für die 1. Runde, die am 27./28. Juli geplant ist, pro Lostopf nur eine einzige Partie. Eine Woche vor dem Punktspielstart werden also nur vier Pokalspiele ausgetragen. Elf Teams erhalten ein Freilos wie es der VfV Borussia 06 Hildesheim als Titelverteidiger schon bekommen hat. Für die Ziehung des Achtelfinales, das am 7. August stattfinden soll, werden die Lostöpfe 1 und 2 – also Brauschweig und Hannover – sowie 3 und 4 – üneburg und Weser-Ems) zusammengefasst. Die weiteren Termine: Viertelfinale (28. August), Halbfinale (21. April 2025), Finale (1. Mai 2025).

Mobilfunkmast für Ringoplast – weiteres Funkloch im Landkreis Grafschaft Bentheim geschlossen

 

Spelle- Durch die Inbetriebnahme eines neuen Mobilfunkstandortes auf dem Hallendach der Ringoplast GmbH konnte nun ein weiteres Funkloch in der Grafschaft Bentheim geschlossen werden. In der vergangenen Woche trafen sich die Initiator*innen aus Kreisverwaltung, Wirtschaftsvereinigung und Breitbandgesellschaft zusammen mit dem Anbieter der Deutschen Telekom sowie den Ringoplast-Geschäftsführern Klaas und Hendrik Johannink in Ringe-Neugnadenfeld. Erst vor wenigen Monaten war ein Telekom-Funkmast auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr in Ohne errichtet worden.

Eine Besonderheit der neuen Mobilfunkmasten: Wie Zahnräder greifen Breitband und Mobilfunk ineinander. Denn wie auch in Ohne bedient sich der Telekommunikationsdienstleister hier dem geförderten Glasfasernetz der Breitbandgesellschaft Grafschaft Bentheim – eine Herangehensweise, die derzeit in Niedersachsen einzigartig ist. „In puncto Breitbandversorgung ist die Grafschaft schon ganz weit vorne. Eine gute Abdeckung muss aber auch im Bereich der Mobilfunkversorgung gewährleistet sein – für die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Grafschafter Unternehmen. Die Erschließung des neuen Standortes in Neugnadenfeld ist das Ergebnis einer hervorragenden Zusammenarbeit“, ordnete Landrat Uwe Fietzek den Fortschritt ein.

Initialzündung für das Projekt waren in 2021 Gespräche zwischen verschiedenen Unternehmen der Niedergrafschaft, der Wirtschaftsvereinigung und der Wirtschaftsförderung des Landkreises. Hier monierte man die schlechte Mobilfunkversorgung in der Niedergrafschaft und begab sich auf die Suche nach Lösungen. Kurz darauf traten die Geschäftsführer der Ringoplast GmbH zusammen mit der Wirtschaftsvereinigung in Kontakt mit Thomas Fannasch, Kommunalbeauftragter der Telekom Technik GmbH. Nach ausgiebiger Prüfung des anvisierten Standortes auf dem Hallendach des kunststoffverarbeiten Betriebes, konnten zum Jahresbeginn 2024 zwei Mobilfunkmasten in Betrieb genommen werden. In einem Radius von rund 1,5 Kilometern versorgen sie nun Handys und Tablets mit mobilen Daten.

Damit sind in der Grafschaft inzwischen 53 Mobilfunkanlagen aktiv. Sie erreichen 99 Prozent der Haushalte mit einem Mobilfunknetz der Telekom, jedoch nicht unbedingt Nutzerinnen und Nutzer anderer Mobilfunkanbieter. Um eine störungsfreie Mobilfunkverbindung zu schaffen, hofft Unternehmer Klaas Johannink, dass sich die Standards der Mobilfunkabdeckung ändern und auch andere Anbieter zukünftig ihr Netz in den „grauen Flecken“ stabilisieren.

Einen Lichtblick bieten die neuen Entwurfsplanungen der Bundesnetzagentur. Finden sie Zustimmung, könnte sich der Mobilfunkausbau schon bald nach Flächen statt Haushalten richten. Während der Mobilfunkausbau aktuell anhand der abgedeckten Haushalte bemessen wird, sollen zukünftig mehr unbebaute Gebiete und Verkehrswege erschlossen werden. „Dann könnte der Verbindungsabbruch im Auto der Vergangenheit angehören. Der Entwurf entspricht dem, was sich der Landkreis immer gewünscht hat – eine flächendeckende Versorgung, die auch graue Flecken umfasst“, so Ralf Hilmes, Leiter der Wirtschaftsförderung des Landkreises.

Dass der neue Mobilfunkstandort in der Niedergrafschaft nicht der letzte sein wird, bestätigte Thomas Fannasch: „In den kommenden Jahren wollen wir an 19 weiteren Standorten Mobilfunkmasten einrichten, darunter auch einen im Kern der Gemeinde Ringe.“

Auf dem Bild v.l.n.r.:

  • Ralf Hilmes, Leiter der Wirtschaftsförderung des Landkreises
  • Gitta Mäulen, Geschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung
  • Klaas Johannink, Geschäftsführer Ringoplast und Vorstandsvorsitzender der Wirtschaftsvereinigung
  • Thomas Fannasch, Telekom Kommunalbeauftragter Mobilfunk Niedersachsen
  • Hendrik Johannink, Geschäftsführer Ringoplast
  • Landrat Uwe Fietzek
  • Jan-Hermann Hans, Breitbandgesellschaft Grafschaft Bentheim

„Wald.Lern.Revier“ im Lingener Ortsteil Darme saniert Ausflugsziel für Familien, Schulen und Kindergärten

Lingen. Passend zum Beginn der Sommerferien wurde im Lingener Ortsteil Darme das sanierte „Wald.Lern-Revier“ offiziell eröffnet. An 13 Stationen können sich kleine und große Entdecker anhand von Infotafeln über die Bäume und Tiere des Waldes sowie die Umgebung informieren und verschiedene Mitmachangebote ausprobieren. Die Besucherinnen und Besucher können ihren Gleichgewichtssinn testen, von einem Hochsitz aus die Tiere des Waldes aufspüren, ihre Sprungkünste mit denen der Waldbewohner vergleichen oder die Ruhe des Weihers auf neu geschaffenen Liegen genießen. „Wir stehen heute mit dem Waldlehrpfad an einem besonderen Ort der Wissensvermittlung der uns die Möglichkeit gibt, die Natur neu und intensiver zu erleben“, erklärt Oberbürgermeister Dieter Krone bei der Eröffnung. Am Ausgangspunkt direkt neben dem Heimathaus ist eine Fahrradabstellanlage installiert. Zudem laden überdachte Bänke und Tische entlang der Route zum Picknick ein. „Bei der Planung haben wir die bestehenden Stationen geprüft, überarbeitet und um neue Elemente erweitert“, erklärt Ortsbürgermeister Christoph Stafflage. So wurde der bestehende Bauwagen der KiTa um einen Unterschlupf erweitert, der als „grünes Klassenzimmer“ dient.

Begleitet werden die Entdeckerinnen und Entdecker entlang der 1,5 Kilometer langen Route von „Finn dem Fuchs“. „Das Maskottchen des Waldlehrpfads ist auf den neu gestalteten Infotafeln zu finden und vermittelt auf spielerische Art und Weise spannende Fakten über den Wald“, erklärt Ortsratsmitglied Cornelia Köster. Als Waldexpertin hat sie die Gestaltung des Waldlehrpfads inhaltlich begleitet und in ersten Führungen mit Schulklassen bereits ein positives Resümee gezogen. „Auch ich bin begeistert, welche Möglichkeiten der neu gestaltete und ausgebaute Waldlehrpfad bietet und welche idyllischen Ecken für die Naherholung sich hier verstecken“, betont Oberbürgermeister Dieter Krone. „Ich kann nur jedem ans Herz legen, den Waldlehrpfad zu erkunden.“
Der Waldlehrpfad in Darme hat eine lange Geschichte und wurde bereits 2002 anlässlich der 700-Jahr-Feier des Ortsteils errichtet. „Ich freue mich, dass er hoffentlich auch die nächsten 20 Jahre ein attraktiver Anziehungspunkt für Kinder und Familien wird“, erklärte Cornelia Pabst, Regionalmanagerin LAG südliches Emsland. 

Die Finanzierung setzt sich aus städtischen Mitteln, LEADER-Mitteln und Mitteln der Bingo-Umweltstiftung zusammen.

Oberbürgermeister Dieter Krone (4. v.r.) eröffnete gemeinsam mit Ortsbürgermeister Christoph Stafflage (3. v. r.), Vertretern des Ortsrats Darme, Fördermittelgebern, Mitarbeitenden der Stadtverwaltung sowie mitwirkenden Unternehmen und Institutionen den sanierten Waldlehrpfad in Darme.

Traditionelles Unternehmertreffen des Fördervereins SC Spelle-Venhaus

 

Spelle- „Wir arbeiten solide im Rahmen unserer Möglichkeiten“, betont der Leiter der Fußballabteilung des SC Spelle-Venhaus, Jürgen Wesenberg. Dabei sei die Unterstützung des vor zwölf Jahren gegründeten Fördervereins ganz wichtig. Sie verbessere die Möglichkeiten der guten Entwicklung nicht unerheblich. „Der Förderverein funktioniert.“

Beim traditionellen Unternehmertreffen, das der Vorsitzende des Fördervereins, Bernard Krone, eröffnete, informierten die SCSV-Offiziellen die Förderer auf der „MS Lingen“ bei einer Fahrt auf dem Dortmund-Ems-Kanal über den Leistungsfußball. Bei der Besichtigung des Hafens stellte der Gastgeber, Geschäftsführer Sebastian Otte, die Firma Lambers und die dort ansässige Reederei vor. Stefan Sändker, Geschäftsführer der Hafen Spelle-Venhaus GmbH, verwies auf die positive Entwicklung des Hafens.

Zur Fußballabteilung des SCSV gehören rund 1450 Mitglieder, von denen etwa 900 Frauen, Männer und Kinder in gut 40 Teams aktiv sind. Es sei eine Herausforderung, genug Trainer und Betreuer zu finden, erklärte Wesenberg.

Der Chef der Fußballabteilung verwies auf die gute Entwicklung des Vereins. 2023 stieg die erste Mannschaft in die Regionalliga auf. „Das ist nicht selbstverständlich.“ So hoch hat der Verein noch nie gespielt. Enttäuschend waren nur zwölf Zähler beim Abstieg und die 2:9-Pleite beim Meister Hannover 96 II. Die Stimmung im Team und im Umfeld sei dennoch gut gewesen. „Es ist ruhig geblieben. Es gab keine Trainerdiskussion, wir haben keine verrückten Sachen gemacht.“

Highlights waren für den SCSV das Heimspiel gegen den SV Meppen im erstmals bei einem Punktspiel ausverkauften Getränke Hoffmann Stadion – „eine neue Dimension“, meinte Wesenberg – und das Derby-Rückspiel vor über 9000 Besuchern. „Wer hätte gedacht, dass jemals so viele Zuschauer Spelle sehen wollen.“

Auch wenn alle Fußballer in der vierten Liga auf Minijobbasis gespielt hätten, seien die finanziellen Anforderungen groß gewesen. Der Förderverein unter der Leitung von Bernard Krone und Christof Rekers habe seinen Betrag von 90.000 auf 130.000 Euro erhöht, dankte Wesenberg. Er lobte auch das unglaubliche Engagement der Ehrenamtlichen sowie das Organisationstalent von Geschäftsführer Karsten Pöppe.

Jetzt bereitet sich die Mannschaft mit neuem Trainer und auch acht neuen Spielern auf die Oberliga vor. Der SCSV will von seinen Erfahrungen aus der Regionalliga profitieren.

SCSV-Vorsitzender Thomas Sielker, betonte, wie sehr der Verein seine Förderer braucht. „Macht weiter so!“ Er verwies auf zwei geplante große Investitionen: 150.000 Euro für die energetische Sanierung, zu der die Ausstattung der Flutlichtanlage mit LED-Lichtern zählt, die auch gefördert wird. Ganz dringend sei ein zweiter Kunstrasenplatz, um den Anforderungen von gut 40 Teams gerecht zu werden.

Sebastian Otte präsentierte die positive Entwicklung der Lambers-Gruppe, die seit Jahren zu den Sponsoren des SCSV zählt. Das Unternehmen bietet Komplettlösungen rund um das Thema Baustoffhandel und Schüttgutlogistik an. Für den Transport von verschiedenen Schüttgütern per Sattelkipper steht ein Fuhrpark von über 50 modernen Lastkraftwagen mit entsprechenden Aufliegern zur Verfügung. Die Firma übernimmt Transport und Lagerung sowie Aufbereitung und Entsorgung der Materialien.

Fuhrpark und Werkstatt des 1956 in Hopsten gegründeten Familienunternehmens zogen wegen der enormen Expansion 1999 auf ein rund 15.000 Quadratmeter großes Areal im Hafen Spelle-Venhaus. Zehn Jahre später folgte die Verwaltung in ein modernes Bürogebäude auf dem Speller Betriebsgelände. Ein weiterer Standort entstand in Haren, als Lambers 2012 die Firma Nowak übernahm.

2008/09 wurde das Schwesterunternehmen Laresta gegründet, das mineralische Abfälle aufnimmt und aufbereitet. Deren Größenordung, erklärte Otte, sei in der Region einzigartig.

2019 wurde die Reederei gegründet. Lambers hatte bereits Erfahrung gesammelt. Acht Binnenschiffe stehen für den Transport – zumeist in Norddeutschland und den Niederlanden – zur Verfügung. Mit einem niederländischen Partner wurde 2020 eine Recyclinggesellschaft gegründet, die ND Recycling GmbH. ND bereitet Bauschutt zu hochwertigen Splitten für die Betonindustrie auf. Ein neues Projekt ist die LaGer GmbH. Auf einem Gelände am Hafen wollen die Unternehmen Lambers und Gertzen ein Schwerlasthalle errichten, in der Betriebe Endmontagen für einen Schiffstransport durchführen können.

Der Hafen Spelle-Venhaus ist für Otte ein perfekter Firmenstandort dank der trimodalen Anbindung. Mit dem Ausbau des Hafens beschäftigt sich nach Angaben von Stefan Sändker die 1978 gegründete Hafen Spelle-Venhaus GmbH, die den Untermehmen die passende Insfrastruktur zur Verfügung stellt. Der Güterumschlag beträgt etwa 1,25 Millionen Tonnen, davon etwa 800 bis 900 per Schiff, der Rest mit der Bahn.

Achtung Abzocke: Polizei warnt vor Fake-Shops im Netz

Osnabrück/Lingen/Nordhorn/Aurich/Leer/Emden  – Die Polizeidirektion
Osnabrück warnt Verbraucher vor der steigenden Gefahr durch Fake-Shops im Internet. Jeden Monat werden etwa 2000 neue betrügerische Online-Shops von den deutschen Verbraucherzentralen erfasst, die nur darauf abzielen, Kunden um ihr Geld zu bringen.

Aktuell warnt die Polizeidirektion Osnabrück vor solchen Betrügern. Im letzten Jahr verzeichnete die Direktion allein rund 5.386 Taten, vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln. Der Großteil davon entfiel auf digitale Betrugstaten (darunter Fake-Shops, Ebay-Betrug usw.). Die Dunkelziffer dürfte weitaus höher sein.

„Die Anzahl der Fake Shops im Netz steigt rapide und es wird immer schwieriger, diese Betrüger zu erkennen,“ sagt Laura-Christin Brinkmann, Pressesprecherin der Polizeidirektion Osnabrück. „Wenn ein Online-Preis zu gut erscheint, seien Sie wachsam. Diese sind oft ein Köder, vor allem bei beliebten Artikel. Für Kriminelle sind Online-Shops ein lukratives Geschäft.“

Diese Fake-Shops nutzen oft aktuelle Ereignisse, um vermeintliche Schnäppchen anzubieten. Wer hier in der Hoffnung auf ein günstiges Angebot bestellt, wird oft enttäuscht. Die gelieferte Ware ist meist von schlechter Qualität oder kommt gar nicht an. Ein weiteres Warnsignal ist das Fehlen einer ladungsfähigen Anschrift im Impressum. Oft geben die Betrüger vor, aus Deutschland zu versenden, tatsächlich aber kommen die Waren aus dem Ausland.

„Wir empfehlen allen Verbrauchern, bei Online-Käufen besonders aufmerksam zu sein und verdächtige Shops zu melden,“ betont Brinkmann.

Der Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale bietet eine hilfreiche Möglichkeit, betrügerische Online-Shops zu erkennen und sich zu schützen. Weitere Informationen finden Sie unter www.verbraucherzentrale.de/fakeshopfinder-71560.

Um Verbraucherinnen und Verbraucher zu schützen, gibt die Polizei folgende
Hinweise für sicheres Online-Shopping:

  -Achten Sie auf sichere Zahlungswege auf der Online-Plattform und bevorzugen Sie den Kauf auf Rechnung. -Extrem niedrige Preise könnten
auf einen Fake-Shop hinweisen, seien Sie daher vorsichtig. -Wenn Sie persönliche Daten an den Online-Shop übermitteln, überprüfen Sie stets, ob die Internetverbindung sicher ist (erkennbar an „https“).

-Um sich über bekannte unseriöse Online-Händler zu informieren, nutzen Sie die Verbraucherzentrale. -Wenn Sie vermuten, dass Sie Opfer eines Betrugs geworden sind, wenden Sie sich an die Polizei.

-Bewahren Sie alle Belege für Ihren Kauf auf, sichern Sie E-Mails,
Kaufverträge und Bestellbestätigungen als Beweise.

Beesten: Einbruch in umzäunten Lagerplatz

 

Beesten – In der Zeit von gestern, 16:15 Uhr bis heute, 06:15 Uhr kam es
in der Gartenstraße zu einem Einbruchdiebstahl. Bislang unbekannte Täter
verschafften sich gewaltsam Zugang zu einem lagerplatz und entwendeten dort drei Kabeltrommeln mit etwa 900 Meter Kabel im Wert von 5.500 Euro. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Spelle unter der Rufnummer 05977 – 204360 zu melden.

Erster Test: Zwei Neuzugänge treffen beim Speller Sieg gegen Schüttorf

Spelle- Für den Fußball-Oberligisten SC Spelle-Venhaus beginnt die Vorbereitung auf die neue Saison mit einem Sieg. Vor rund 100 Zuschauern setzte sich die Mannschaft des neuen Trainers Tobias Harink 2:1 (2:1) gegen den Landesligisten FC Schüttorf 09 durch.

Damit beendeten die Emsländer die lange Sieglos-Serie der vergangenen Saison im ersten Versuch. Die Tore schossen zwei Neuzugänge. Der von Preußen Münster II gekommene Marvin Kehl traf nach toller Vorbereitung von Elias Strotmann zum 1:1 (18.). Strotmann, der vergangene Saison für den westfälischen Oberligisten 1. FC Gievenbeck auflief, gelang mit einem feinen Schuss der Siegtreffer (37.).

Weitere gute Chancen für den SCSV

In der guten ersten Halbzeit und im nicht mehr ganz so kontrollierten zweiten Durchgang vergaben die Speller weitere gute Möglichkeiten. Für den Rückstand hatte Timo Bardenhorst bereits nach sechs Minuten gesorgt. Der vom SV Bad Bentheim gewechselte 09-Mittelfeldspieler bugsierte das Leder nach einer Ecke über die Speller Torlinie (6.).

Das Foto zeigt das Tor von Marvin Kehl.

Erstes Speller Testspiel am Samstag gegen den FC Schüttorf 09

 

Spelle- Die positiven Trainingseindrücke sollen die Oberliga-Fußballer des SC Spelle-Venhaus im ersten Testspiel der Saison 2024/25 bestätigen. Der SCSV erwartet am Samstag um 14 Uhr den ambitionierten Grafschafter Landesligisten FC Schüttorf 09 im Getränke Hoffmann Stadion.

Vier Einheiten haben die Gastgeber absolviert. „Ich bin sehr zufrieden“, lautet das Fazit von Trainer Tobias Harink. Der Einsatz stimme, die Spieler seien mit Spaß dabei. Zudem seien sie sehr offen.

Einziges Manko: Es sind noch einige Fußballer im Urlaub oder anderweitig verhindert. Mehrere melden sich am Wochenende zurück. „Als Trainer hat man am liebsten alle Spieler dabei“, sagt der Coach, der noch länger auf das Speller Talent Elias Leferink (Knie-Operation) verzichten muss. Abwehrspieler Tjark Höpfner, der Harink von der U19 von Preußen Münster ins südliche Emsland gefolgt ist, tritt kürzer, arbeitete zuletzt nur im Kraftbereich. Der SCSV will kein Risiko eingehen. So half Christoph Schulte aus der starken Speller Bezirksliga-Truppe aus. Die Neuzugänge Christian Düker (BW Lohne), Luca Tersteeg, Marvin Kehl (beide Preußen Münster II), Jost Krone (U19 VfL Osnabrück) und Elias Strotmann (1. FC Gievenbeck) waren schon beim Trainingsauftakt am vergangenen Wochenende dabei.

Trotz der hochsommerlichen Temperaturen konnte Harink das geplante Trainingsprogramm durchziehen. „Wir haben viel mit dem Ball gemacht.“ Nach rund fünfwöchiger Pause sollten sich die Kicker wieder an das runde Leder gewöhnen. Schwerpunkt war der eigene Ballbesitz, der Spielaufbau. „Wir wollen die Kontrolle im Spiel haben“, erläutert Harink.

Der  33-Jährige erwartet, dass er Trainingsinhalte im Spiel gegen Schüttorf wiederfindet. In den ersten Tests erhalten alle Spieler ihre Einsatzzeiten. Harink geht davon aus, dass am Samstag jeder mindestens 45 Minuten dabei ist.

Mit dem FC Schüttorf erwartet Spelle einen ehrgeizigen Landesligisten. Harink, der einige Spieler der Grafschafter kennt, betont: „Wir wollen keine Spiele, bei denen man schon weiß, dass man sie gewinnt.“ Die Mannschaft des niederländischen FC-Trainers Emiel ten Donkelaar spielte in der vergangenen Saison lange um den Titel und damit den Aufstieg in die Oberliga mit. In der Endabrechnung wurde sie Vierter (58 Punkte) hinter dem SV Wilhelmshaven (71), dem SV Holthausen Biene (70) und dem SC Melle (62). „Schüttorf wird uns fordern“, ist Harink sicher.

Dauerbrenner beim FC 09 waren der 2020 vom FC Eintracht Rheine gekommene Abwehrspieler Daniel Befort und Eigengewächs Richard Neesen. Sie waren auch die besten Torschützen: Neesen erzielte 19 Treffer, Befort – genau wie der niederländische Mittelfeldspieler Sam Martron – sechs.

Neue Fuß- und Radwegbrücke über die Ems auf der Zielgeraden

 

Meppen/Geeste. Der Brückenbogen der neuen Fuß- und Radwegebrücke zwischen den Ortsteilen Schwefingen und Hesepe – ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Meppen und der Gemeinde Geeste – wurde eingehoben. Damit ist ein entscheidender Meilenstein auf der Zielgeraden dieses bedeutungsvollen Mobilitätsprojektes erreicht.

Die nächsten Schritte sehen u. a. den Einbau der Diagonalen und die Montage der Seitenteile jeweils auf Meppener und auf Geester Seite vor. Nach Herrichtung der Zuwegungen und einiger Restarbeiten ist mit einem Abschluss der Gesamtbaumaßnahme, die bisher ca. eineinhalb Jahre Bauzeit beansprucht hat, im Spätsommer zu rechnen. Bei der Brückenkonstruktion handelt es sich um eine Stabbogenbrücke aus Stahl. Sie spannt in drei Feldern über insgesamt 80 Meter und soll vorrangig dem zielorientierten Berufs- und Alltagsradverkehr zwischen beiden Kommunen dienen, der hierdurch erheblich verkürzt wird.

Die Kosten für das Brückenbauwerk belaufen sich auf rund 2 Mio. Euro. 1,6 Mio. Euro werden vom Bund über das Programm „Stadt und Land“ gefördert

Schwarzmüller wird strategischer Partner in der Krone Nutzfahrzeug Gruppe



Gemeinsamer Kundenfokus durch Produktportfolioergänzung sowie Erweiterung der Servicekompetenz im europäischen Nutzfahrzeugmarkt

Spelle- Die Krone Gruppe gibt ihre Beteiligung an der Schwarzmüller Gruppe und die damit einhergehendePartnerschaft in der europäischenNutzfahrzeugindustrie bekannt. Mit dieser Kooperation stärken die beiden Familienunternehmen den gemeinsamen Ausbau von Produktionsnetzwerken sowiedie Etablierung flächendeckender Servicewelten über eine sich ergänzendeProduktpalette.

Kompetenz und Innovation mit Tradition

Mit einem Jahresumsatz von 390 Millionen Euro und 1.950 engagierten Mitarbeitenden ist die österreichische Schwarzmüller Gruppe aus Freinberg bei Schärding ein bedeutender europäischer Hersteller von Spezialfahrzeugen in der Nutzfahrzeugbranche. Das breite Portfolio im Bereich Fernverkehr, Bau und Infrastruktur zeichnet sich unter anderem durch Leichtbau und vielfältige Individualisierung der Produkte aus. Besonders hervorzuheben sind die gefragten Trailer in Leichtbauweise, die robusten Kippsattelanhänger oder hochwertige Tankfahrzeuge sowie die Behältertransporter im Entsorgungsbereich vom Tochterunternehmen Hüffermann. Abgerundet wird das Produktportfolio durch vielfältige Fahrzeugaufbauten, Tieflader,Schubbodentrailer und Holz-/Rungenfahrzeuge.

Erweiterung europäischer Produktionskapazitäten

Die Schwarzmüller Gruppe bringt vier moderne Produktionsstandorte in Deutschland, Ungarn, Tschechien sowieÖsterreich ein, die jeweils über Spezialisierungen verfügen und die breite Palette der Produktionskompetenz des Herstellers widerspiegeln. Damit bietet sich beiden Häusern die Möglichkeit, auch ihre lokale Verankerung im gesamten europäischen Markt zu festigen. Zusätzlich stärken Niederlassungen in neun weiteren Ländern die europäische Präsenz und das weitreichende Vertriebsnetz von Krone, welches durch diese Partnerschaft gefestigt wird. Die Integration dieser Standorte unter das Dach der Krone Nutzfahrzeug Gruppe verspricht zudem eine Erhöhung der Distributionskapazitäten, den Ausbau der kompetenten Servicenetzwerke und damit ein klares Bekenntnis zur gelebtenKundennähe im gesamten europäischen Markt.

Unabhängigkeit und Stärkung der Marken

Die neue Industriepartnerschaft respektiert die Unabhängigkeit der starken Marken der Schwarzmüller Gruppe. Diese Haltung unterstreicht das gemeinsame Ziel, die Identität für die individuelle Kundenansprache zu bewahren sowiegleichzeitig Synergien für Innovation und Wachstum zu nutzen. Unterstützt durch Expertise aus dem Hause Krone, wird die Schwarzmüller Gruppe weiterhin unter dem bestehenden Management operieren. Diepersönliche Einbindung der Eigentümerfamilie Paletar bleibt ebenfalls in den Gremien und im operativen Geschäft bestehen.

Eine gemeinsame Vision für die Zukunft

„In dieser Partnerschaft sehen wir einen bedeutenden Schritt zu einem noch breiteren Produktportfolio und einer erweiterten Servicewelt. Unser Ziel ist es, dass der Kunde bei uns jederzeit die passende Transportlösung findet. Die Aufnahme vonSchwarzmüller in die Krone Nutzfahrzeug Gruppe stellt sicher, dass wir diesem Anspruch in noch größerem Umfang gerecht werden.„, erklärt Bernard Krone, der Aufsichtsratsvorsitzende der Krone Gruppe,und betont damit seine klare Vision der Kundenorientierung.

Die Inhaberin der Schwarzmüller Gruppe, Beate Paletar, fügt hinzu: „DieIndustriepartnerschaft in der neuenEigentumsstruktur sehen wir als Chance, unser modernes Traditionsunternehmen gemeinsam weiter zu professionalisieren, regulatorischen Hemmnissen optimal zu begegnen und damit eine sichere Zukunft mit stabilen Arbeitsplätzen zu gewährleisten. Beide familiengeführten Unternehmen haben in der Vergangenheit bewiesen, dass sie in ihren Wertegerüsten sehr ähnlich agieren. Wir freuen uns auf eine fruchtbare Zusammenarbeit in diesen spannenden Zeiten.“

Nach der zeitnah erwarteten Genehmigung der Unternehmensbeteiligung durch die Kartellbehörden, starten Krone und Schwarzmüller gemeinsam in eine Zukunft, die durch eine starke europäische Präsenz gekennzeichnet sein wird. Diese neue strategische Allianz verdeutlicht das Engagement beider Unternehmen, weiterhin aktive Gestalter der Nutzfahrzeugbranche zu sein sowie vorausschauend alle Bedürfnisse der Kunden mit passenden Produkten und innovativen Dienstleistungen zu bedienen.

Stadtradeln – Die Ergebnisse 2024 in der Samtgemeinde Spelle

 

Spelle. Das endgültige Ergebnis des diesjährigen Stadtradelns steht fest. Insgesamt haben 160 aktive Radelnde in 23 Teams 35.461 Kilometer erradelt. In Summe konnte über den 3-wöchigen Aktionszeitraum vom 01. Juni bis 22. Juni der Ausstoß von über 5,8 Tonnen CO2 eingespart werden.

 „Ein fantastisches Ergebnis und ein herzliches Dankeschön an alle Radelnde“, freut sich Samtgemeindebürgermeister Matthias Sils. „Besonders gefreut hat mich die Beteiligung der Grundschule Spelle im Rahmen des Schulradelns.“

 Die größte und aktivste Gruppe stammt vom Unternehmen Rekers GmbH Maschinen und Anlagenbau. 21 Radelnde haben in 3 Wochen 6.060 km gesammelt. Das macht 288 km pro Kopf.

Die zweitaktivste Gruppe war die kfd Lünne mit 4.399 km und 17 Aktiven (258 km pro Kopf). 

Die Volksbank Süd-Emsland konnte mit dem Team „Voba-Riders“ 19 Radelnde motivieren (zweitgrößte Gruppe), 3.499 km zu radeln. 

 Beim Schulradeln hat die Johannes Grundschule Spelle mit 18 Aktiven insgesamt 1.553 km erradelt.

 Als Anerkennung für die tollen Leistungen aller aktiven Radelnden werden kleine Preise und Gutscheine unter allen Teilnehmern verlost. Die Auslosung ist im Rahmen der Sozialausschuss-Sitzung der Samtgemeinde nach der Sommerpause (17.09.2024) vorgesehen. Die ausgelosten Gewinner werden per E-Mail informiert.

 

Geschäftsführer aus dem Emsland zu einer Geldstrafe verurteilt; Osnabrücker Zoll ermittelte in der Transport- und Logistikbranche

Das Amtsgericht Osnabrück verurteilte einen Geschäftsführer aus der Transport- und Logistikbranche wegen des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt zu einer Geldstrafe in Höhe von 4.500 Euro. Gegen einen weiteren Geschäftsführer dieser Firma ist das Verfahren wegen des gleichen Vorwurfs gegen eine Auflage von 3.000 Euro eingestellt worden.

Bild: Zoll

Der Verurteilung sind umfangreiche Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Osnabrück vorausgegangen, welche im Juni 2020 in einer großangelegten Durchsuchungsmaßnahme mündete. Wie die Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Osnabrück ermittelten, hatten die Beschuldigten von 2017 bis 2019 zahlreichen Arbeitnehmern Spesen von mehr als 85.000 Euro zu Unrecht steuerfrei ausgezahlt. Zudem sind an mehreren Beschäftigten Schwarzlohnzahlungen geleistet worden. Durch dieses Verhalten sparten sich die Geschäftsführer Sozialabgaben in Höhe von rund 110.000 Euro.

„Mit dieser Vorgehensweise hatten die Beschuldigten nicht nur versucht, sich einen Vermögensvorteil zu verschaffen, sondern auch einen Vorteil gegenüber den Mitbewerbern innerhalb ihrer Branche“, so der Pressesprecher des Hauptzollamts Osnabrück, Christian Heyer.

Der Schaden wurde bereits von den Beschuldigten beglichen.

Emsland-Politik steht hinter Meyer Werft

 

CDU-Kreistagsfraktion und Landrat heben die Bedeutung der Meyer Werft für den Wirtschaftsstandort Papenburghervor und warnen vor Relativierungen.

Meppen. Ein seit Wochen die Medien beherrschendes Thema treibt auch die Kommunalpolitik um: die finanzielle Schieflage der Meyer Werft. Eine Delegation der emsländischen Christdemokraten u. a. mit CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzendem Franz-Josef Evers und Kreistagsvorsitzendem Dr. BurkhardRemmers besuchte gemeinsam mit Landrat Marc-André Burgdorf die Papenburger Werft. Gemeinsamheben sie die Bedeutung der Meyer Werft für das Emsland hervor.

„Die Meyer Werft war und ist wichtig für den Landkreis Emsland. In der Vergangenheit hatten wir immer undhaben auch jetzt die Standortsicherung der Werft im Blick“, betont Burgdorf. „Wir wollen mit besten Rahmenbedingungen im gesamten Kreisgebiet für eine aufstrebende und wachsende Wirtschaft sorgen“, ergänzter. „Auch die heutige CDU setzt diese Politik konsequent fort und entwickelt sie stets weiter, denn ein Scheiternder national bedeutsamen Meyer Werft wäre für die Region, für Tausende von Menschen, die von ihr abhängen,und für den Standort Deutschland eine Katastrophe“, sagen Evers und Remmers. „Relativierungen diesermöglichen Konsequenzen, wie zuletzt in einer Kommentierung der NOZ geschehen, seien gefährlich und sachlich unbegründet“. Sie verweisen auf die enormen Beschäftigungseffekte der Werft auch im Zulieferer- undnachgelagerten Bereich sowie für den Tourismus sowohl im Landkreis Emsland als auch im Landkreis Leer. „Fallen diese Arbeitsplätze weg, wird die Arbeitslosigkeit deutlich steigen und Kaufkraft geht verloren“, heben sie hervor. Zudem verlöre Deutschland mit dem Scheitern der Meyer Werft gänzlich den IndustriezweigKreuzschifffahrt, der sich insbesondere bei der Meyer Werft durch Innovation und führende Schiffbautechnologieauszeichne.

Beide betonen, dass die CDU-Mehrheitsfraktion im Kreistag in der Vergangenheit regelmäßig Kreismittel für Infrastrukturvorhaben der Stadt Papenburg bereitgestellt hat, von denen die Werft sowie der vor- und nachgelagerte Mittelstand profitierten. „Dazu zählen beispielsweise die finanziellen Unterstützungen im Zuge derSchleusensanierungen“, sagen Remmers und Evers. Weitere konkrete Maßnahme zur Unterstützung der dortansässigen Wirtschaftsbetriebe ist die Verlegung der stark frequentierten Rheiderlandstraße (Kreisstraße 158) im Bereich Bokeler Bogen, um hier für mehr Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit zu sorgen. Auch die direkte Anbindung der Meyer Werft an die Kreisstraße wird in diesem Zusammenhang mitberücksichtig. Ebenfalls zurStärkung des maritimen Standorts Papenburg und damit der Meyer Werft erfolgt die Instandsetzung der abgängigen Emsbrücke Halte.

Verantwortung übernimmt die Kreispolitik auch für die Umwelt im Nordkreis, um so Lebensqualität zu erhalten und etwaige Auswirkungen unternehmerischer Aktivitäten zu kompensieren. So soll beispielsweise im Rahmen des Masterplans Ems zwischen dem Altarm Borsum und dem Wehr Herbrum ein neuer Gewässerlauf entstehen, um den Sauerstoffgehalt der Ems zu verbessern. Zur Kompensation des Salzgehalts der Ems wiederum werdenbei Borsum ästuartypische Lebensräume geschaffen. Zudem sollen südwestlich von Papenburg großflächig ästuartypische Lebensräume mit Auwald, Wattflächen und Prielstrukturen entstehen. Für all diese Maßnahmenstellt der Landkreis Emsland Flächen bereit.

„CDU-Kreistagsfraktion und mit ihr die Kreisverwaltung sind über den Rahmen der eigenen Zuständigkeiten auf zahlreichen Ebenen unterwegs, um zu unterstützen, zu fördern und Wirtschaftskraft und -wachstum zubegünstigen. Auf diesen Grundlagen aufbauend sind Land und Bund nun gefordert sicherzustellen, dass derSchiffbau in Deutschland wettbewerbsfähig bleibt. Ebenso muss gewährleistet werden, dass die Meyer Werftunter finanziell international vergleichbaren Bedingungen arbeiten kann“, so Evers und Remmers abschließend

Erweiterung des sportlichen Angebotes in Spelle: Neue Taekwon-Do-Schule eröffnet

 

Spelle – Seit Anfang Mai betreibt Björn Sievers seine Taekwon-Do Schule nahe des Speller Ortskerns. Die Kurse sind für verschiedene Altersgruppen ausgelegt und bereichern so das Sportangebot in der Gemeinde vielfältig.

Björn Sievers ist ein erfahrener Trainer, der seit über 10 Jahren traditionelles Taekwon-Do praktiziert. Er ist ein lizenzierter Trainer des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) der Klasse C. Mit seinem umfassenden Wissen und Erfahrung gestaltet er ein sicheres und respektvolles Trainingsumfeld.

Das Kursangebot der neuen Taekwon-Do Schule richtet sich an alle Altersgruppen und Interessen. Für Kinder und Jugendliche werden spannende und abwechslungsreiche Trainingsstunden angeboten, die sowohl die körperliche Fitness als auch das Selbstvertrauen und die Disziplin fördern.

Erwähnenswert sind die Selbstverteidigungskurse für Frauen, in denen effektive Verteidigungstechniken vermittelt werden. Diese Kurse sind ideal, um das Selbstbewusstsein zu stärken und gleichzeitig die eigene Fitness zu verbessern.

Auch die Ü40-Gruppe kommt nicht zu kurz. Für Sie gibt es Kurse, die auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Teilnehmer*innen abgestimmt sind. Hier stehen Gesundheit, Beweglichkeit und das Wohlbefinden im Vordergrund.

Die neue Taekwon-Do Schule ist ein Ort, an dem Gemeinschaft und gegenseitiger Respekt großgeschrieben werden.

,,Jeder ist herzlich eingeladen, Teil dieser Taekwon-Do-Familie zu werden und die vielen Vorteile dieser faszinierenden Kampfkunst zu entdecken‘‘ lädt Betreiber Björn Sievers alle Bürger ein.

Der Unterricht findet in den Räumen der Physiotherapie Nähring statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, eine Probestunde zu vereinbaren.

Weitere Informationen und Anmeldungen sind über die folgenden Kontaktdaten möglich:

Björn Sievers (1. DAN)in der Physiotherapie Nähring Zur Kampelbrücke 50 48480 SpelleE-Mail: bjoern.sievers@taekwondo-spelle.com

v.l.n.r. Stefan Heeke (Bürgermeister der Gemeinde Spelle), Björn Sievers mit seiner Frau Martina Sievers, Matthias Sils, und Jens Konermann freuen sich über die Neueröffnung der neuen Taekwon-Do-Schule

Motorradfahrer aus NRW schwebt nach Unfall in Lingen in Lebensgefahr

Lingen. Ein 58-Jähriger Motorradfahrer aus Nordrhein-Westfalen ist
am Dienstagnachmittag im Lingener Ortsteil Baccum auf der Osnabrücker
(L57) verunglückt. Nach Informationen der Polizei war der Mann mit
seiner Honda aus noch ungeklärter Ursache nach rechts auf den
Grünstreifen geraten und über den Radweg in den Straßengraben
schleuderte. Offensichtlich ist 58-Jährige hier dann gegen einen Baum
geprallt. Dabei erlitt er die lebensgefährlichen Verletzungen und wurde
mit dem Rettungshubschrauber ins Meppener Krankenhaus geflogen. Neben
der Polizei und dem Rettungsdienst war auch die Feuerwehr für den
Brandschutz und zur Sicherung der Unfallstelle im Einsatz.

Großalarm für Feuerwehr in Emsbüren

Emsbüren. Die Feuerwehr Emsbüren wurde am Dienstagvormittaggegen 10:00 Uhr zu einem angeblichen Brand eines Wohnhauses an der Straße UPHOK alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stieg Brandrauch aus einem Fenster auf. Als die Feuerwehrmänner in das Wohnhaus, eindrangen, lokalisierten sie als Ursache in der Küche einen auf dem eingeschalteten Herd stehenden Topf mit Essen. Das Bandobjekt wurde aus dem Haus getragen und die Wohnung rauchfrei gemacht. Bei dem Einsatz kam niemand zu Schaden.