Hoher Sachschaden bei Hausbrand in Altenlingen

Lingen. Ein Wohnhaus im Ortsteil Altenlingen an der Sebastianstraße ist am Montagnachmittag durch ein Feuer schwer beschädigt worden. Der Brand war gegen 15 Uhr von Nachbarn bemerkt worden, die daraufhin den 82-jährigen Bewohner und seine 81-jährige Ehefrau rechtzeitig aus dem Haus retten konnten. Die von den Nachbarn alarmierten Freiwilligen Feuerwehren aus Altenlingen und Lingen konnten den Brand löschen, bevor die Flammen auf das gesamte Gebäude erfassten. Die beiden Senioren kamen mit dem Schrecken davon. Sie wurden von Nachbarn betreut, bis sich Verwandte ihrer annahmen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Kohlenstoffdioxid-Alarm im Lingener Stahlwerk

Lingen. Im Stahlwerk der Benteler Steel Tube GmbH im Industriegebiet-Süd im Ortsteil Darme wurde am Sonntagmorgen Kohlenstoffdioxid (CO₂) -Alarm ausgelöst. Die Stahlkocher der Frühschicht mussten sofort ihren Arbeitsplatz verlassen und trafen sich am vorgeschriebenen Sammelpunkt am Haupttor. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Lingen rückten mit einem Großaufgebot an und durchsuchten unter Atemschutz die Anlagen, da Kohlenstoff und Sauerstoff mit der Summenformel CO₂ ein unbrennbares, saures und farbloses Gas ist und sich gut in Wasser löst. Den Alarm hatte die automatische Überwachungsanlage ausgelöst. Nach Angaben der Polizei wurde kein Leck oder Schadensstelle gefunden und es gab auch keine Verletzten.

Waldbrand in Lingen an der MEDICLIN Hedon Klinik 90 Einsatzkräfte bringen Feuer schnell unter Kontrolle

Lingen. Im Ortsteil Laxten hat am Mittwochmittag gegen 13.15 Uhr in der Nähe der MEDICLIN Hedon Klinik ein ca. 40 mal 20 Meter großes Waldstück gebrannt. Die 90 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Lingen, Altenlingen, Holthausen, Bramsche, Thuine  und Baccum konnten mit einem massiven Einsatz den Brand relativ schnell unter Kontrolle bringen. Erschwert kam hinzu, dass nur wenig Löschwasserbrunnen und –Hydranten zur Verfügung standen und starke Wind herrschte. Die Wasserversorgung wurde über lange Schlauleitungen gesichert. Das Feuer fand in dem knochentrockenen Unterholz reichlich Nahrung.  So bekämpften die Einsatzkräfte den Brand und die Glutnester auch mit Feuerpatschen. Kräfte der Wehr aus Brögbern standen im Stadtgebiet für mögliche andere Einsätze in Bereitstellung.   

„3D-Druck Lingen“ neu gestartet Peter Korte macht Hobby zum Beruf

Lingen. Auf dem Weg zum eigenen Unternehmen „3D-Druck Lingen“ hat die Stadt Lingen Peter Korte begleitet und unterstützt. Erst kürzlich hat sich der staatlich geprüfte Techniker mit seinem Hobby nebenberuflich selbstständig gemacht und bietet individuelle 3D-Drucke an. Die Palette reicht dabei von speziellen Prototypen, über Ersatzteile bis hin zum einfachen Flaschenöffner. Dafür hat der ehemalige Hobbyist in über sechs Jahren 15 verschiedene Drucker angeschafft und konzipiert, die verschiedene Größen und Materialien abdecken können. So kann Peter Korte Materialien, wie PLA, ABS ASA, Polycarbonat (PC), Nylon und Carbon verstärkte, aber auch flexible Materialen, wie TPU/TPE und Polypropylen verarbeiten. „Ich berate meine Kunden und zeichne Ihnen auf Wunsch erste Entwürfe“, berichtet der Lingener. Dabei bekomme er den größten Teil seiner Aufträge von Privatkunden, aber auch einige Unternehmen habe er bereits bei speziellen Anfragen und Projekten unterstützt. Eine Besonderheit von Peter Korte sind beispielsweise 3D-Visitenkarten.
Zu finden ist 3D-Druck Lingen in der städtischen Immobilie am Gasthausdamm 6, die durchaus noch Platz für andere Existenzgründer und kleine Firmen bietet. Interessenten können sich gerne bei der Stadt Lingen melden. Alle Infos zum Unternehmen unter
www.3d-druck-lingen.de

Drogen im Rucksack – Mann verletzt bei Kontrolle Polizisten

Lingen – Beamte der Bundespolizei haben am frühen Donnerstagabend in Lingen Kontrollen der Einhaltung der geltenden Kontaktbeschränkungen durchgeführt. Gegen 17.10 Uhr trafen sie dabei an der Straße Am Pulverturm auf eine Gruppe von drei jungen Männern. Noch bevor die Beamten diese ansprechen konnten, ergriff einer der Männer die Flucht. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf und konnten ihn nach etwa 400 Metern einholen, überwältigen und festnehmen. Zwischenzeitig hatte der Flüchtige seinen mitgeführten Rucksack auf das Gelände eines angrenzenden Kindergartens geworfen. Der Rucksack wurde durch die Beamten beschlagnahmt. Der 24-jährige Mann leistete während und nach der Festnahme erheblichen Widerstand, so dass zwei Polizisten erhebliche
Verletzungen davontrugen und vorerst nicht mehr dienstfähig sind. Der junge Mann wurde an Kollegen der Polizei Lingen übergeben. Bei Durchsuchung des beschlagnahmten Rucksacks wurden 20 Gramm Amphetamin und 50 Gramm Marihuana gefunden. Der 24-Jährige muss sich nun gleich wegen mehrerer Straftaten verantworten.

Corona-Virus: Immer mehr Unternehmen beantragen Kurzarbeit Chemiewerk Dralon in Lingen fährt Anlagen runter

Lingen. Viele Betriebe in Deutschland haben schon aufgrund der Corona-Krise Kurzarbeit angemeldet. In Lingen ist das Chemiewerk Dralon im Industriepark „Süd“ ab dem 01. April 2020 in den Kurzarbeit-Modus übergegangen. Es wird vorübergehend die regelmäßige Arbeitszeit der 196 Mitarbeiter des im 24-Stundenbetrieb arbeitenden Werks, das jährlich ca. 68.000 Tonnen Acrylfasern herstellt, verkürzt werden. Der  Sprecher der Dralon-GmbH-Geschäftsführung mit Standorten in Dormagen und Lingen, Stefan Braun, erklärte, dass man weltweit den Markt mit der Acrylfaser bediene. Aufgrund der weltweiten Corona-Krise und damit verbundenen sinkenden Nachfrage reagiere man mit der Kurzarbeit. Die 60 Prozent würden aber für die Mitarbeiter auf 90 Prozent aufgestockt. Bei Dralon in Lingen würden ab nächster Woche die Anlagen heruntergefahren.

Coronavirus fegt Lingener Straßen leer Verordnete Einschränkungen zeigen Wirkung

Am Sonnabendmittag waren in Lingens City die Straßen so gut wie leer gefegt. Kaum Autos rollten durch die Stadt und die Parkplätzte waren weitestgehen leer. Auch in den Ortsteilen Darme, Laxten, Altenlingen und Damaschke wurden die noch geöffneten Geschäfte deutlich weniger als sonst zum Einkaufen genutzt.

Lingen. Auch in der Emsstadt sind die Auswirkungen der schnellen Ausbreitung des Coronavirus (Covid-19) spürbar. Die Polizkontrolliert die Bereiche und Spielplätzte, oder Orte, wo sich sonst gern Menschen treffen. In Lingen, Meppen und Papenburg haben Corona-Testzentren ihren Betrieb aufgenommen.

Die angeordneten Maßnahmen werden weitestgehend befolgt. Häufig sieht man Personen mit Mundschutz und auch die Abstände untereinander werden eingehalten. Der OBI-Markt im Ortsteil Darme z.B. lässt nur wenige Menschen herein und erst wenn sie den Markt wieder verlassen, dürfen die nächsten nachfolgen. Auch in den Supermärkten werden die Abstandsmarkierungen an der Kasse eingehalten. 

 

Wer vermeidliche Symptome verspürt, muss sich telefonisch mit seinem Hausarzt oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der zentralen Rufnummer „116 117“ in Verbindung setzen. Der Arzt klärt dann am Telefon, ob es sich um einen Verdachtsfall handelt. Der Patient wird dann vom Hausarzt überwiesen und angemeldet. Das Testzentrum kontaktiert dann den Patienten für einen Termin. In den Testzentren werden dann erforderliche Abstriche genommen. Patienten ohne Überweisung werden hier allerdings nicht behandelt.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) stellt aktuelle und fachlich gesicherte Informationen rund um das Coronavirus und die Erkrankung Covid-19 bereit. Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, erklärt: „Bleiben Sie so oft es geht Zuhause und reduzieren Sie persönliche Begegnungen mit anderen. Insbesondere ältere oder chronisch kranke Menschen brauchen jetzt unseren besonderen Schutz. Jeder und jede kann dazu beitragen, sich und andere zu schützen.“

Die Ärztin empfiehlt: „Halten Sie Abstand und beachten Sie die Hygieneregeln. Schränken Sie Ihren Aufenthalt und Kontakte im öffentlichen Raum weitgehend ein. Bei Krankheitssymptomen, insbesondere bei Fieber, Husten, Gliederschmerzen und schwerem Krankheitsgefühl kontaktieren Sie Ihre Ärztin / Ihren Arzt telefonisch. Jetzt ist mehr denn je Solidarität untereinander gefragt. Helfen Sie älteren Familienmitgliedern oder hilfsbedürftigen Nachbarn, indem Sie zum Beispiel Besorgungen für sie erledigen.”

Die BZgA weist darauf hin, dass einfache Maßnahmen helfen können, sich selbst und andere vor Ansteckungen zu schützen: Halten Sie Abstand zu anderen Menschen. Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch. Waschen Sie regelmäßig und gründlich Ihre Hände. Nutzen Sie, wenn möglich, keine öffentlichen Verkehrsmittel. Gehen Sie zu Fuß. Kaufen Sie nicht in Stoßzeiten ein. Meiden Sie Menschengruppen.

Das von BZgA und BBK veröffentlichte Merkblatt mit Verhaltensempfehlungen für den Alltag zum Schutz vor dem Coronavirus ist als PDF-Format zum Download und als Ausdruck verfügbar unter: www.infektionsschutz.de/corona-verhaltensempfehlungen. Die BZgA informiert zum Coronavirus auf ihrer Webseite www.infektionsschutz.de. Hier sind die stetig aktualisierten Informationen zu häufigen Fragen zum Thema als Merkblatt im PDF-Format zum Download und als Ausdruck verfügbar sowie als Erklär-Videos aufbereitet. Auch mehrsprachige Informationen und Hinweise für spezielle Zielgruppen, wie beispielsweise Pflegeeinrichtungen oder ein Erklär-Video in Gebärdensprache bietet die Internetseite. https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html#c11965.

Jetzt ist es offiziell Schulen und Kitas in ganz Niedersachsen schließen ab Montag

Niedersachsen schließt als nächstes Bundesland wegen der Ausbreitung des Coronavirus und als Sicherheitsmaßnahme alle Schulen und KITAS!

 

Die Schließung soll zunächst bis zum 30. März dauern, dann beginnen in Niedersachsen die Osterferien. Das bedeutet, dass die niedersächsischen Schülerinnen, Schüler  und Kindergartenkinder frühestens am 18. April wieder zur Schule und Kita gehen können …..sofern der Krisenstab der Landesregierung die Schul- und Kitaschließungen nicht verlängert.

Für Beschäftige aus den Bereichen Pflege, Gesundheit, Medizin und öffentliche Sicherheit wie Polizei, Justiz, Rettungsdienste, Feuerwehr und Katastrophenschutz, sowie zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge soll eine Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler bis maximal Schuljahrgang 8 in Schulen angeboten werden. Auch in Kindertagesstätten können Notgruppen gebildet werden. Diese Notbetreuung soll in kleinen Gruppen stattfinden und auf das notwendige Maß begrenzt werden.

Wir halten euch auf dem laufenden.

Knapp elfstündige Blockade des Aldi-Zentrallagers durch Landwirte

Lingen – Mehrere hundert Landwirte haben in der Nacht zu Montag vor dem Zentrallager der Firma Aldi Nord in Lingen demonstriert. Mit ihren Zugmaschinen blockierten sie dabei zwischen etwa 20 und 6.45 Uhr die Zu- und Abfahrtswege zum Firmengelände. Die Demonstranten übergaben den Verantwortlichen der Aldi-Niederlassung ein Erklärungs- und Forderungspapier. Im Rahmen mehrerer Kooperationsgespräche unter Teilnahme der polizeilichen Einsatzleitung wurde in der Folge an einer Kompromissfindung gearbeitet. Die Landwirte kündigten an, die Blockade so lange aufrecht erhalten zu wollen, bis man die Möglichkeit bekäme, Gespräche mit der obersten Führungsebene der Aldi-Zentrale in Essen zu führen.

Nachdem man sich von dort aus bereit erklärt hatte, die Demonstranten am heutigen Nachmittag in Essen zu einem Gespräch zu empfangen, wurde die Blockade gegen 6.45 Uhr aufgelöst. Auf dem Gelände war es zwischenzeitig zu einem aufwachsenden Stau von etwa 40 auslieferungsbereiten Lkw der Firma Aldi gekommen. Die Polizei hatte sich unter Hinzuziehung zahlreicher Einsatzkräfte, darunter auch spezialisierte Beamte einer technischen Einheit der Bereitschaftspolizei Oldenburg, darauf vorbereitet, die Versammlung aufzulösen.

Nach aktuellem Stand wurden bei der Blockadeaktion keine strafrechtlich relevanten Sachverhalte aktenkundig.

 

Umzug des Schuhhauses Hilbers in Lingen

Andreas Löpker (li.) gratuliert Reiner und Beate Reusch sowie Michael und Melanie Reusch zum gelungenen Neustart.

Lingen. Bewährtes Konzept mit neuem Auftritt: Das Schuhhaus Hilbers ist ab sofort in der Neuen Straße 2 gegenüber vom Rathaus zu finden. Unter einem Dach mit Sportsworld bietet das Traditionsunternehmen dort auf 450 Quadratmetern rund 9.800 Paar Schuhe. Zudem zählen Taschen, Gürtel und eine kleine Auswahl an Markenkleidung zum Sortiment. Citymanager Andreas Löpker gratulierte der Unternehmerfamilie zum Neustart. „Wir verstehen den Umzug auch als klares Bekenntnis zum Standort Lingen“, erklärte Geschäftsführer Reiner Reusch im Gespräch.

Die Kunden erwartet in der Neuen Straße gewohnte Qualität in einem neuen Ladenkonzept. „Durch die großzügigen Räumlichkeiten haben wir hier die Möglichkeit unsere Schuhe mit Hilfe eines neuen Ladenkonzeptes einmal anders zu präsentieren“, erklärt Juniorchef Michael Reusch. Vom Billardtisch bis hin zur Kommode, den klassischen Regalen, vielen Sitzmöglichkeiten und natürlich mehr als 100 Fabrikaten gibt es viel zu entdecken. Und so schlendern auch an diesem Vormittag viele Kundinnen und Kunden durch die neu gestalteten Räumlichkeiten. Sieben Mitarbeiter und Mitarbeiter sorgen dabei für die gewohnt gute Beratung und Service des Unternehmens.

Das Schuhhaus Hilbers kann bereits auf eine lange Geschichte zurückblicken. 1926 vom Großvater in Nordhorn gegründet, öffneten Ferdinand und Hannelore Hilbers in den 80er Jahren die Lingener Filiale zunächst in der Großen Straße in Lingen. Über viele Jahre hinweg war das Geschäft dann im Erdgeschoss der Sparkasse am Markt zu finden. Mit dem Umbau des Servicecenters musste Beate Reusch, seit 2004 Inhaberin vom Schuhhaus Hilbers, nach einem neuen Standort suchen und hat in den Brüdern Dirk und Reent Iserlohe von der Sportsworld am Rathaus gute Geschäftspartner gefunden. „Die Umbauarbeiten und der Umzug hat dann nur drei Wochen gedauert“, erklärt Reiner Reusch voller Stolz. „Alle Beteiligten haben wirklich tolle Arbeit geleistet.“

 

Sommerabend mit „California Girls“, „Barbara Ann“ und „Fun, Fun, Fun“ The Beach Boys-Mitbegründer und -Hitkomponist Brian Wilson in Lingen in der EmslandArena

Foto: Jeff McAvoy

Sommerabend mit „California Girls“, „Barbara Ann“ und „Fun, Fun, Fun“ The Beach Boys-Mitbegründer und -Hitkomponist Brian Wilson lädt zur „Greatest-Hits-Tour“ am 27. Juni 2020 in Lingen in der EmslandArena (Beginn: 20 Uhr)

Lingen. Einer der wichtigsten Sound-Architekten der Popmusik und neben Lennon/McCartney erfolgreichsten Songschreiber des 20.Jahrhunderts kommt auf Blitz-Tournee: Brian Wilson, Mitbegründer und genialer Hit-Autor/Produzent der Beach Boys, lädt in Deutschland am Samstag, den 27. Juni 2020, zur Show mit seinen größten Erfolgen nach Lingen in die EmslandArena ein. An der Seite des „Beethoven des Rock“ (‚eye’-Magazine, 08/1968): Sänger/Gitarrist Al Jardine und Gitarrist Blondie Chaplin. Ersterer ist Gründungsmitglied der „Strandjungen“, der Andere griff für sie schon 1972/73 in die Saiten. Unterstützt werden die Drei von neun weiteren hochkarätigen Instrumentalisten. Dieses Ensemble, – laut Paul McCartney „die weltbeste Tourband“ – garantiert den perfekten Soundtrack zu einem einmaligen Sommerabend. Vor allem zwischen Anfang der 1960er und Ende der 1970er Jahre schuf Brian Wilson zahllose internationale Chartbreaker, die mittlerweile Evergreen-Status genießen. Darunter finden sich wahre Pop-Pretiosen wie „I Get Around“, „Help Me Rhonda“, „Wendy“, „Then I Kissed Her“, „Do It Again“, „Sloop John B“, „Wouldn’t It Be Nice“, „I Can Hear Music“, „Surfin‘ U.S.A.“, „God Only Knows“, „Surfin‘ Safari“, „Dance, Dance, Dance“ oder „Good Vibrations“. Eintrittskarten zu einer dieser beispiellosen Greatest-Hits-Revuen, die das kalifornische Lebensgefühl perfekt vertonen, sind im Vorverkauf erhältlich. Die Deutschland-Auftritte von Brian Wilson feiert das Publikum absolut verlässlich mit stehenden Ovationen für die lebende Legende. Darin drückt sich eine geradezu ehrfürchtige Begeisterung aus, wie sie sich auch in den stets positiven Kritiken der Konzerte des „bedeutendsten, noch lebenden US-Komponisten“ (Elton John) wiederfindet. Die Frankfurter Rundschau beschrieb beispielsweise ein Gastspiel Wilsons (* 20.Juni 1942) als „bestechend und glückreich. Die Musiker sind schlicht grandios!“

Beginn ist am 27. Juni 2020 in der EmslandArena um 20 Uhr: Einlass: eine Stunde vor Beginn.

Karten sind im exklusiven Vorverkauf ab 04. März 2020 (11 Uhr) bei www.eventim.de, ab 06. März 2020 (11 Uhr) auch auf www.reservix.de und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

European Tour 2020 erhältlich.   

Junge Autofahrerin aus Lohne verunglückt

Lingen. Im Ortsteil Altenlingen ist am späten Donnerstagnachmittag eine 19-jährige Autofahreririn aus Lohne bei einem Verkehrsunfall auf der Dalumer Straße verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war die junge Frau gegen 17.20 Uhr mit ihrem VW-Polo in Richtung Wachendorf unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache ist ihr Wagen nach links von der Fahrbahn abgekommen, streifte einen Baum, flog über den Straßengraben, überschlug sich und blieb auf dem angrenzenden Acker stehen. Die 19-Jährige kam verletzt im Rettungswagen in das Lingener Krankenhaus.

„Beyoutiful“: Neues Kosmetikstudio in Lingen eröffnet

Lingen. Die pinke Außenwerbung fällt sofort ins Auge: Mit „Beyoutiful“ hat in der Johannes-Meyer-Straße in unmittelbarer Nähe zur Fußgängerzone ein neues Kosmetikstudio eröffnet. Inhaberin Jana Töpker bietet auf rund 100 Quadratmetern kosmetische Behandlungen von Kopf bis Fuß an. Die staatlich anerkannte Kosmetikerin, Visagistin und Friseurin war zuvor als Kosmetikerin in einem Lingener Hotel tätig und betreibt nun ihr eigenes Studio. Unterstützt wurde sie bei der Existenzgründung durch Jens Schröder von der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen.

Jens Schröder von der Lingener Wirtschaftsförderung gratulierte Jana Töpker zur Neueröffnung ihres Kosmetikstudios „Beyoutiful“.

„Bei mir können die Kundinnen und Kunden sich rundum verwöhnen und pflegen lassen, z.B. bei verschiedenen Gesichtsbehandlungen. Eine individuelle und kompetente Beratung ist mir dabei wichtig“, erklärt Jana Töpker. Eine Mitarbeiterin bietet zudem Maniküre und Pediküre an. Darüber hinaus hat sie einen Behandlungsraum an eine Expertin für Wimpernverlängerung vermietet. Auch Haarverlängerungen sind im Studio „Beyoutiful“ möglich. Diese führt Töpker, die ihre Friseurlehre bei Star-Friseur Udo Walz absolvierte, selbst durch.

Die Lage des Studios in der Nähe des Konrad-Adenauer-Ringes mit Parkplätzen und einer Bushaltestelle direkt vor der Tür ist für Jana Töpker ideal. An dem Standort in der Johannes-Meyer-Straße war zuvor bereits über 40 Jahre das Kosmetikstudio Woeste ansässig. „Viele Kundinnen habe ich übernommen, aber auch neue sind herzlich willkommen. Dabei richten sich meine Angebote an Frauen ebenso wie an Männer – bei mir soll sich jeder wohlfühlen“, so Töpker. Nähere Informationen unter www.beyoutiful-kosmetik.de.

Thriller – Live: Das Original vom Londoner West End in der EmslandArena

Lingen. Am Freitag, den 19.Februar 2021, wird in der EmslandArena die gefeierte Original-Show vom  Londoner West End aufgeführt. Im Vorverkauf gibt es ab sofort Tickets ab 47,90 Euro inklusive aller Gebühren an allen bekannten Vorverkaufsstellen und auf www.eventim.de.

Fotocredit: Sven Damer

Michael Jackson gehört mit seiner Musik und seinem unverwechselbaren Tanzstil bis heute nicht nur zu den erfolgreichsten, sondern auch zu den einflussreichsten Künstlern weltweit. THRILLER – LIVE konnte mit seiner Hommage an Michael Jackson bereits in 33 Ländern der Welt mehr als 4,5 Millionen Fans begeistern. Am Londoner West End schaffte die Tribute Show sogar den Sprung in die Top 15 der Shows mit den längsten Laufzeiten. Die Musik- und Tanzshow lässt das Publikum hautnah eintauchen in das künstlerische Vermächtnis des King of Pop: Von den ersten Erfolgen mit den Jackson 5 wie „ABC“ oder „Can You Feel It“, über Welt-Hits wie „Bad“ und „Billie Jean“, bis hin zu den Songs aus seinem legendären sechsten Studioalbum Thriller, das ihn zum kommerziell erfolgreichsten Künstler der 80er-Jahre machte.

Michael Jacksons Energie live auf der Bühne

Fünf brillante Sängerinnen und Sänger bringen, zusammen mit einer sechs Musiker starken Live-Band und den außergewöhnlichen Tänzern, Michael Jacksons unfassbare Energie live auf die Bühne zurück. Zu den besonderen Highlights der Show zählen auch die Auftritte der Kinderdarsteller, die in der Rolle des jungen Michael längst zum Publikumsliebling geworden sind. Verantwortlich für die spektakulären Choreografien sind Gary Lloyd und LaVelle Smith Jr. – letzterer Originalchoreograf des mehrfach ausgezeichneten Videos zu „Dangerous“ und fünffacher Gewinner des MTV Video Music Awards. THRILLER – LIVE ist eine wahre Hommage an den unvergesslichen King of Pop.

Die Arbeit von Adrian Grant, dem Schöpfer, Executive Director und Co-Producer von THRILLER – LIVE erfreut sich der persönlichen Wertschätzung Michael Jacksons. 2001 besuchte der „King of Pop“ die von Grant produzierte zehnjährige Jubiläumsshow der „Annual Michael Jackson Celebration“ im Londoner Hammersmith Apollo. Als „beautiful and incredible“ hatte Jackson diese Show bezeichnet und damit Adrian Grant zur Produktion von Thriller Live inspiriert. 2006 schließlich, als Jackson bei den World Music Awards in London den Chopard Diamond Award entgegennahm, trat die THRILLER – LIVE Cast zusammen mit dem US-R’n‘B-Star Chris Brown mit ihrem Thriller-Tribute vor dem „King of Pop“ persönlich auf.

„Eine nicht zu bändigende Explosion“, titelte die Londoner Daily Mail über THRILLER – LIVE. Bestechende Multimediaeffekte unterstützen eindrucksvoll die außergewöhnlichen Sänger und Tänzer, die die elektrisierenden Choreografien des preisgekrönten Regisseurs Gary Lloyd so perfekt darbieten, als hätten sie nie etwas anderes getan.

Lingen Helau beim Karnevalsumzug LiLi-Busse fahren ab ca. 13 Uhr kostenfrei in die Innenstadt

Foto: Helmut Kramer

Lingen. „Lingen Helau“ heißt es am Sonntag, den 16. Februar. Ab 14:11 Uhr ziehen die Jecken durch die Straßen der Lingener Innenstadt. Dazu lädt die Karnevalsvereinigung Lingen e.V. alle Karnevalsbegeisterten herzlich ein. In diesem Jahr nehmen 52 Gruppen an dem Umzug teil, darunter 25 Wagen und mehr als 20 Fußgruppen und Musikvereine. „Wir freuen uns sehr, dass das neue Konzept solchen Anklang findet und mehr als doppelt so viele Gruppen gegenüber dem letzten Jahr dabei sind“, so Oberbürgermeister Dieter Krone. Um viele Lingenerinnen und Lingener für den Umzug zu begeistern, werden am Sonntag die Busse der Verkehrsgemeinschaft Emsland-Süd eingesetzt. Ab ca. 13 Uhr und bis ca. 19:35 Uhr können die Jecken mit den LiLi-Bussen so stündlich aus den Ortsteilen zum ZOB und wieder zurückfahren – und das sogar kostenfrei. „Damit wollen wir insbesondere Familien und junge Karnevalsbegeisterte ansprechen, die so stressfrei in die Stadt kommen und das ohne lästige Parkplatzsuche“, erklärt Oberbürgermeister Dieter Krone. Die CDU-Fraktion hatte einen entsprechenden Antrag gestellt. Der Wirtschafts- und Grundstücksausschuss hatte sich in der Sitzung am Donnerstag einstimmig für dieses besondere Angebot ausgesprochen.

Der Karnevalsumzug selbst führt so wie in den Vorjahren auch von den Emslandhallen aus über die Alte Rheiner Straße, die Bernd-Rosemeyer-Straße, die Marienstraße, den Marktplatz, die Gymnasialstraße, die Klasingstraße, die Wilhelmstraße, die Burgstraße und die Marienstraße bis zur Tanzgalerie in der Bernd-Rosemeyer-Straße.

Die einzige Unbekannte bei den Planungen sei allerdings derzeit noch das Wetter, so der Oberbürgermeister. „Zusammen mit der Karnevalsvereinseinigung Lingen beobachten wir die Prognosen für den Sonntagnachmittag sehr genau“, sagte Dieter Krone. „Die Sicherheit der Teilnehmer und Besucher des Umzugs hat für uns absolute Priorität.“ Sollte diese aufgrund von Sturm nicht gewährleisten können, müsse der Umzug abgesagt werden. „Die Entscheidung fällt voraussichtlich am Sonntagmittag – wir werden diese dann über die Sozialen Medien und auf unserer Internetseite bekannt geben“, so Dieter Krone abschließend.

 

Intensivierung der Kooperation von Feuerwehr und Polizei im Emsland

(v.l.) Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff, Abschnittsleiter Nord Gerd Köbbe, Abschnittsleiter Mitte Wolfgang Veltrup, Leiterin PI Emsland/Grafschaft Bentheim Nicola Simon, stellvertretender Abschnittsleiter Mitte Leo Menger, stellvertretender Abschnittsleiter Süd Alois Wilmes

Lingen- Der Kreisbrandmeister und die Abschnittsleiter der Feuerwehren des Emslandes trafen sich vor Kurzem mit der Leiterin der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim, Nicola Simon, in Lingen. Beide Seiten pflegen seit vielen Jahren eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ziel des Treffens war die Abstimmung für eine engere Kooperation zwischen Feuerwehr und Polizei. So sprach sich Meppens Kreisbrandmeister, Holger Dyckhoff, für eine noch bessere Vernetzung bei alltäglichen Einsätzen, zum Beispiel Bränden und schwereren Verkehrsunfällen, aus. Darüber hinaus betonte Nicola Simon, dass eine noch intensivere Zusammenarbeit bei Ad-Hoc-Einsätzen wie Anschlägen oder großen Schadensereignissen, von großer Bedeutung sei. Aus diesem Grund entschiedenen sich beide Seiten, bei gemeinsamen Übungen wieder zusammen zu kommen.

„Edelwarm Ofenbau“ in Altenlingen eröffnet

Koop (li.) und Jens Schröder (re.) gratulierten Ofenbaumeister Thomas Benning zu der Gründung des Betriebs „Edelwarm Ofenbau“.

Lingen. Einen Rundum-Service für Öfen und Kamine bietet ab sofort Thomas Benning in Altenlingen. Der Lingener hat sich mit dem Betrieb „Edelwarm Ofenbau“ selbstständig gemacht. Ortsbürgermeister Michael Koop und Jens Schröder von der Wirtschaftsförderung gratulierten dem Lingener zum Neustart. Einen besonderen Schwerpunkt legt Thomas Benning auf individuelle Planungen und persönlichen Service. „Ich besuche die Kunden zu Hause und plane mit ihnen konkret vor Ort, welche Heizleistung und welches Design am besten zu den Gegebenheiten passt“, so der 35-Jährige. Mit Hilfe von technischen Zeichnungen visualisiert der Ofenbaumeister dann die Wünsche der Kunden. „So können sie sich besser vorstellen, wie der Ofen später aussehen wird.“ Neben neuen Öfen übernimmt Thomas Benning auch Renovierungs- und Servicearbeiten beispielsweise, wenn Öfen den neuesten Anforderungen des Bundesimmissionsschutzgesetzes angepasst werden müssen, die in diesem Jahr in Kraft treten.

Langjährige Berufserfahrungen bringt der Ofenbaumeister und zudem Gas- und Wasserinstallateur mit. So war der 35-Jährige in unterschiedlichen Bereichen unter anderem für einen österreichischen Speicherofenhersteller tätig. Zu dem großen Angebot des Existenzgründers zählen Grund- und Speicheröfen, moderne Heiz- und Panoramakamine, Gaskamine, Kachelöfen, Pelletöfen, Kaminöfen, Herde, Holzbacköfen und Gartenkamine. Weitere Informationen unter www.edelwarm-ofenbau.de, per Mail  an benning@edelwarm-ofenbau.de oder telefonisch unter +49176 /557 66 198.

Brand bei Chemiefabrik Bärlocher in Lingen

Lingen. Ein Großalarm für die Freiwilligen Feuerwehren Lingen und Bramsche sorgte am Donnerstagnachmittag für Aufregung. Gegen 15 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Brand bei der Chemiefabrik Bärlocher im Industriegebiet „Süd“ gerufen. Vor Ort gab es aber Entwarnung. Bei Schweißarbeiten war an einer Leitung von den Silos zur Produktin einem Schacht ein Schwelbrand mit starker Rauchentwicklung entstanden. Vorsorglich war der Bereich evakuiert worden. Verletzt wurde niemand. Der Brand konnte von eigenen Kräften gelöscht werden. Nach Angaben der Polizei waren Gefahrstoffe nicht betroffen und es sei auch weder zu Gesundheits-, noch zu Umweltbeeinträchtigungen gekommen. Es war geringer Sachschaden entstanden. Die beiden Feuerwehren waren mit neun Fahrzeugen und 60 Kräften im Einsatz.

Innovationspreis der Stadt Lingen erstmals vergeben Auszeichnung ist mit 1.500 Euro dotiert

Lingen. Erstmalig ist in der letzten Woche der Innovationspreis der Stadt Lingen verliehen worden. Der Erste Bürgermeister Heinz Tellmann übergab die Auszeichnung für besondere und herausragende Forschungs- und Innovationsprojekte an Verena Schüring, Jan Ottens, Jannik Einspanier, Marc Jonas Rott, Marius Hermsen und Simon Grönniger. Die Studierenden hatten sich mit dem Projekt „Effizienzsteigerung der Regenerataufbereitung thermoplastischer Kunststoffe“ befasst und dieses während der Campus Convention an der Hochschule vorgestellt. Drei Jurys hatten die insgesamt circa 25 Projekte bewertet und aus allen Teilnehmern schließlich den Preisträger des Ersten Innovationspreises ermittelt. „Ich bin sehr stolz, dass wir mit diesem Preis Ideen und Erfindungen fördern und so junge Menschen ermutigen können, neue Wege zu gehen“, erklärte Heinz Tellmann bei der Übergabe des Preises. „Mit dem APreis wollen wir zugleich auch die gute Zusammenarbeit mit der Hochschule und natürlich auch die Zusammenarbeit der Hochschule mit der hiesigen Wirtschaft hervorheben.“ Er sei beeindruckt von der Vielfalt und zugleich dem hohen Anspruch der Projekte, die während der Campus Convention präsentiert worden seien. „Umso mehr freue ich mich, dass wir nun eines der vielfältigsten Projekte auszeichnen können“, gratulierte Heinz Tellmann den jungen Preisträgern. Der Innovationspreis ist mit 1.500 Euro dotiert.

Forstbetrieb Schoo eröffnet Niederlassung in Lingen

Darmes Ortsbürgermeister Werner Hartke (links) und Dietmar Lager von der Wirtschaftsförderung (2.v.l.) gratulierten Matthias Schoo (Mitte) und seinen Söhnen Michael (2.v.r.) und Markus Schoo (rechts) zur Neueröffnung der Niederlassung in Lingen.

Lingen. Neue Niederlassung in Lingen: Die Forstbetrieb Schoo GmbH & Co. KG ist seit Kurzem auch im Lingener Ortsteil Darme vertreten. Der Geester Familienbetrieb bietet Dienstleistungen aus den Bereichen Baumpflegearbeiten, Schreddern, Holz- und Astentsorgung sowie Kamin- und Brennholz an. Bei einem Ortstermin machten sich Ortsbürgermeister Werner Hartke und Dietmar Lager ein Bild von der Dependance am Darmer Bahndamm 17. „Wir freuen uns, dass Sie sich für Lingen als erste Zweigstelle Ihres Unternehmens entschieden haben und unseren Wirtschaftsstandort mit Ihrem Fachwissen rund um die Forstwirtschaft stärken“, gratulierten Hartke und Lager Firmeninhaber Matthias Schoo zur Neueröffnung. Der Forstbetrieb Schoo besteht bereits seit Anfang der 1990er Jahre und beschäftigt insgesamt sieben Personen. Neu ins Familiengeschäft sind nun auch die Söhne von Matthias Schoo, Markus und Michael, eingestiegen. Der Neubau in Lingen entstand innerhalb von zwölf Monaten. Neben einer Maschinenunterstellhalle für den Fuhrpark des Forstbetriebes ergänzen eine Werkstatt sowie Schulungs-, Besprechungs- und Sozialräume den neuen Standort

Führerschein gegen Jahreskarte Stadt Lingen belohnt die freiwillige Abgabe des Führerscheins

Lingen. Führerschein gegen Jahreskarte – diesen Tausch bietet die Stadt Lingen allen Lingener Senioren ab 80 Jahren an. Bereits seit einigen Jahren erhalten die älteren Bürgerinnen und Bürger so ein Jahr freie Fahrt in den Bussen der Verkehrsgemeinschaft Emsland-Süd im Stadtgebiet Lingen. Zehn Lingener haben 2019 von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Die Stadt Lingen möchte nun noch einmal alle potentiellen Nutznießer darauf aufmerksam machen.
„Wir wollen vor allem die Senioren ansprechen, die selbst spüren, dass sie unsicher im Straßenverkehr geworden sind“, sagte Oberbürgermeister Dieter Krone.Diese geben ihren Führerschein endgültig im Bürgerbüro der Stadt Lingen ab und beantragen parallel das persönliche Jahresabonnement. „Gerade durch den Lili-Bus können wir ein entsprechend gut ausgebautes Netz im Stadtgebiet anbieten“, sagte Dieter Krone. Senioren seien dadurch in der Stadt nicht mehr unbedingt auf ein Auto angewiesen. „Ich möchte diejenigen, die sich angesprochen fühlen, anbieten, von dem Angebot Gebrauch zu machen“, so Oberbürgermeister Dieter Krone abschließend. 

 

Peugeotfahrer bei Unfall in Lingen schwer verletzt

Lingen- Am Mittwochabend ist es auf der Kurt-Schumacher-Brücke in Lingen zu einem Verkehrsunfall gekommen. Zwei Beteiligte wurden dabei verletzt, einer von ihnen schwer. Ein 18-jähriger Fahranfänger aus Gersten war gegen 21 Uhr mit einer Mercedes S-Klasse in Richtung Lindenstraße unterwegs. Vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Mercedes geriet in den Gegenverkehr und stieß dort mit dem Peugeot 207 eines 40-jährigen Lingeners zusammen. Während der Unfallverursacher mit leichten Blessuren davonkam, musste der Peugeotfahrer schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Serieneinbrecher in Lingen festgenommen

Lingen – Die Polizei Lingen hat am Montagabend einen 39-Jährigen Emsländer und seine 28-jährige Lebensgefährtin festgenommen. Der Mann steht in Verdacht zahlreiche Einbrüche im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim begangen zu haben. Der Beschuldigte hatte es in den vergangenen Wochen vor allem auf Schulen, Pfarrhäuser und Büroräume abgesehen.

Der bereits seit längerem im Fokus der Ermittler stehende 39-jährige und seine Lebensgefährtin wurden am Montag durch eine Streifenbesatzung angehalten und kontrolliert. Im Kofferraum fanden die Beamten einen aufgehebelten Tresor.

Dieser konnte einem Einbruch in das Begegnungshaus in Langen vom 16. Januar zugeordnet werden. Bei den anschließenden Wohnungsdurchsuchungen wurde umfangreiches Diebesgut und weiteres Beweismaterial sichergestellt. Für wie viele Taten der Mann tatsächlich in Betracht kommt, ist aktuell noch nicht in Gänze abzusehen. Während die 28-jährige Frau den Polizeigewahrsam nach erster Befragung wieder verlassen konnte, wurde ihr Lebensgefährte am Dienstag einem Richter beim Amtsgericht Lingen vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl. Die Ermittlungen der Polizei werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Es wird zu gegebener Zeit nachberichtet.

 

Fürsorge für Menschen am Lebensende – Kooperationspartner gründen Bildungszentrum für Hospiz und Palliativversorgung im Emsland

Carmen Breuckmann-Giertz (Hospizhilfe Meppen), Winfried Hardinghaus (Deutscher Hospiz- und Palliativverband), Landrat Marc-André Burgdorf (Landkreis Emsland), Birgit Stoßberg (Lingener Hospiz), Michael Reitemeyer (LWH) und Walter Höltermann (Lingener Hospiz).

Lingen. Vier regionale Partner im Emsland gründen ein Bildungszentrum für Hospiz und Palliativversorgung (BHPV). Den Kooperationsvertrag haben heute der Landkreis Emsland, Lingener Hospiz e. V., Hospiz-Hilfe Meppen e.V. und das Ludwig-Windthorst-Haus e. V. (LWH) unterzeichnet. Das BHPV wird durch den Deutschen Hospiz- und Palliativverband (DHPV) unterstützt und beraten.Damit entsteht eine organisatorische und fachliche Grundlage, um im Landkreis Emsland entsprechende Bildungsmaßnahmen durchführen zu können. Diese vermitteln Ehrenamtlichen in der Hospizarbeit, Pflegepersonal und Ärzten in der Kranken- und Altenpflege, Seelsorgern und Mitarbeitenden in Ethik-Komitees und weiteren Einrichtungen Wissen, Qualifikation und Fähigkeiten in den Bereichen „hospizliche Haltung“ und „palliative Versorgung“.  

Ziel ist es, Wissen, Qualifikation und Fähigkeiten in den Bereichen hospizliche Kultur und palliative Versorgung – stationär und ambulant – in öffentlichen und privaten Einrichtungen sowie im häuslichen Umfeld zu fördern, wo schwerkranke, alternde und sterbende Menschen gepflegt, begleitet und betreut werden. Dies geschieht in Aus- und Fortbildungen.

Die Kooperationspartner tragen u. a. gemeinsam Verantwortung für:

  • die Bedarfsermittlung und Konzeption geeigneter Kursangebote,
  • die Auswahl und Akquise fachkompetenter Referentinnen und Referenten,
  • die Öffentlichkeitsarbeit des Bildungszentrums und
  • die Kontaktaufnahme und Netzwerkeinbindung möglichst vieler Kommunen, sozialer Einrichtungen und Initiativen der Region.

Der gemeinsame Auftrag wird erkennbar durch ein gemeinsames Logo sowie eine Homepage, die über die Angebote des BHPV informier (derzeit in Erstellung). Landrat Marc-André Burgdorf sieht die Notwendigkeit für ein Bildungszentrum aus mehreren Gründen: „Die Gesundheitsregion Emsland bietet uns eine große Chance, den Fokus gezielt auf eine Problematik zu richten, den Blick zu schärfen, uns zu vernetzen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.“ In der Hospizbegleitung und Palliativversorgung müsse sektorenübergreifend zusammengearbeitet werden. Der Landkreis wolle diesen Prozess vorantreiben, ihm komme eine moderierende und koordinierende Rolle zu. Winfried Hardinghaus, Vorsitzender des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands e. V., hob hervor, dass mit dem Bildungszentrum Vernetzung, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit im Bereich der Hospiz- und Palliativarbeit ausgebaut würden. Hardinghaus sieht die Aufgabe des BHPV auch in der Kontaktaufnahme und Netzwerkeinbindung weiterer Kommunen, sozialen Einrichtungen und Initiativen der Region: „Hier wird der Grundsatz ‚Hospizarbeit ist Netzwerkarbeit‘ weitergedacht im Sinne von ‚Hospizarbeit ist – auch – vernetzte Bildungsarbeit‘“. 

Abschließend betonte er: „Wissen um die Hospizidee und hospizliche Haltung ist Herzensbildung und damit die beste Grundlage für Fürsorgebereitschaft und Solidarität mit den Menschen am Lebensende.“ Carmen Breuckmann-Giertz, Vorsitzende der Meppener Hospizhilfe e. V. und Mitglied im Vorstand des DHPV, und Birgit Stoßberg, Vorsitzende des Lingener Hospiz e. V., schilderten, wie die Idee des hospizlichen Bildungszentrums geboren wurde: Sowohl Ehrenamtliche als auch Fachkräfte brauchen für eine fachliche und menschlich gute Begleitung schwerstkranker, sterbender und trauernder Menschen intensive Aus-, Fort- und Weiterbildungen. Aus diesem Impuls heraus seien sie mit ihrer Idee auf das LWH und den Landkreis Emsland zugegangen. 

Markus Wellmann, Studienleiter im LWH, beschrieb schließlich, welche Angebote das BHPV bereits geplant habe. Dazu gehören Seminare für Angestellte in den 40 Einrichtungen der stationären Altenhilfe im Emsland, die mit der Verleihung des Hospiz-Siegels durch den Landkreis verbunden sind. Inhalte der Schulung sind unter anderem Trauerarbeit, Kommunikation, ethische Fragen am Lebensende und auch Selbstsorge. Dieses Vorhaben wird von der Techniker-Krankenkasse gefördert.

 

Auto geht in Lingen in Flammen auf, Umgehungsstraße für zwei Stunden gesperrt

 Lingen. Im Stadtteil Laxten ist am Dienstag auf der Umgehungsstraße zwischen den Anschlussstelle B 214 und B 213 ein Auto in Flammen aufgegangen. Dessen 47-jähriger Fahrer aus Lingen-Brögbern kam mit dem Schrecken davon. Nach Angaben der Polizei war der Mercedes gegen 15 Uhr während der Fahrt vermutlich durch einen technischen Defekt in Brand geraten. Dessen Fahrer wurde von anderen Verkehrsteilnehmern durch Lichtzeichen auf das qualmende Auto aufmerksam gemacht. Als er in einer Nothaltebucht stoppte, stand der Wagen plötzlich komplett in Flammen. Der Mann konnte sich in Sicherheit bringen. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Lingen konnten den Brand löschen. Der Mercedes wurde aber total beschädigt. Die Umgehungsstraße war für rund zwei Stunden gesperrt. Der Autoverkehr wurde umgeleitet, staute sich aber in beiden Richtungen.  

Automatensprengung in Lingen Ortsteil Holthausen schlägt fehl

Lingen- Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht zu Donnerstag versucht den Geldautomaten der Volksbank im Ortsteil Holthausen zu sprengen. Sie drangen zunächst in den Vorraum des Geldinstitutes ein und bereiteten die Sprengung des Ausgabeautomaten vor. Nachdem diese aufgrund eines installierten Sicherheitssystems scheiterte, wollten sie in rückwärtige Gebäudeteile eindringen. Unter anderem unternahmen sie dabei den Versuch ein vergittertes Fenster mit einem in den Niederlanden gestohlenen Mercedes Vito herauszureißen.

Damit hatten sie genauso wenig Erfolg, wie mit den darauffolgenden Bemühungen, den Mercedes in Brand zu setzen. Ohne Beute gemacht zu haben entfernten sich die Männer anschließend mit einem bislang unbekannten Fluchtfahrzeug vom Tatort. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise nimmt die Polizei Lingen unter der Rufnummer (0591)870 entgegen.